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Musik

WDR 3 Meisterstücke

von Westdeutscher Rundfunk

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Eine unterhaltsame Reise durch das faszinierende Universum der klassischen Musik - für Liebhaber und Neueinsteiger. Michael Lohse und sein Team erzählen die Geschichten hinter den Meisterwerken: Pointen, Fakten, Hintergründe.

Folgen

  1. Jean Sibelius: Violinkonzert - erfolgreich scheitern

    Geigenkarriere gescheitert. Also schreibt Sibelius ein Violinkonzert, an dem sich Virtuosen bis heute die Finger verknoten. Ein ziemlich grandioses Scheitern. Jetzt seid ihr gefragt! Wir möchten euch, die Hörerinnen und Hörer der WDR 3 Meis

  2. Johann Christian Bach: Sinfonie g-Moll - Bruch mit dem Vater

    Klingt wie Mozart? Nur war Bach zuerst da. Johann Christian Bachs g-Moll-Sinfonie ist kurz, wild und voller Drama – und zeigt, wo der junge Mozart ganz genau hingehört hat. Jetzt seid ihr gefragt! Wir möchten euch, die Hörerinnen und Hörer

  3. W. A. Mozart: 5. Violinkonzert – Türkisch für den Konzertsaal

    Mozart hat Spaß daran, sein Publikum auf die falsche Fährte zu locken. Sein 5. Violinkonzert steckt voller Überraschungen – bis im Finale plötzlich türkische Klänge den Konzertsaal übernehmen. 1775 ist Mozart gerade 19, Konzertmeister in Sa

  4. Bela Bartok: 3. Klavierkonzert - sanftes Vermächtnis

    Béla Bartók weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Im New Yorker Exil schreibt er für seine Frau sein 3. Klavierkonzert – und hinterlässt keine düstere Abschiedsmusik, sondern ein Werk voller Witz, Wärme und Hoffnung. Béla Bartók ist s

  5. Robert Schumann: 2. Sinfonie – Psychotherapie in vier Sätzen

    Robert Schumann geht es miserabel: Kopfschmerzen, Depressionen, Angstzustände. Sein Gegenmittel: viel Bach und eine neue Sinfonie. Die fordert nicht nur ihn heraus – sondern treibt auch das Orchester an seine Grenzen. Das Leipziger Urauffüh

  6. Gabriel Fauré: Trio op. 120 – spätes Licht in d-Moll

    Mit 77 Jahren, fast taub und längst im Ruhestand, fürchtet Gabriel Fauré vor allem eines: Langeweile. Also schreibt er ein Klaviertrio – und klingt darin moderner als viele Komponisten, die halb so alt sind. Zwischen Faurés romantischen Anf

  7. Anton Bruckner: 5. Sinfonie – Navi erforderlich

    Anton Bruckners Fünfte ist eine Klanglandschaft voller Umleitungen, Kurven und Großbaustellen. Wer sich hineinwagt, braucht ein Navi – doch im Finale führen alle Spuren zum selben Ziel: B-Dur, Richtung Ewigkeit. Als Bruckner seine Fünfte sc

  8. Mussorgski: Bilder einer Ausstellung - Galeriebesuch mit Folgen

    Ein Museumsbesuch schreibt Musikgeschichte: Mussorgski sieht die Bilder seines verstorbenen Freundes Viktor Hartmann – und verwandelt sie in einen Klavierzyklus, der zum Welterfolg wird. 1874 besucht Modest Mussorgski eine Gedächtnisausstel

  9. Franz Schubert: Forellenquintett - Angeln in A-Dur

    Schubert macht Urlaub – und bekommt einen Auftrag mit Sonderwünschen: Kontrabass statt zweiter Geige und bitte Variationen über seinen Hit „Die Forelle“. Daraus wird eines seiner beliebtesten Kammermusikwerke. Sommer 1819: Franz Schubert re

  10. Hugo Wolf: Mörike-Lieder - ein Kritiker wechselt die Seiten

    Musikkritiker Hugo Wolf kann ziemlich gnadenlos austeilen. Dann wechselt er die Seiten – und schreibt im Schaffensrausch 53 Mörike-Lieder. Kleine Form, ganz groß. Hugo Wolf ist als Musikkritiker für seine bissigen Urteile berüchtigt. Mit 27

  11. Antonio Soler: Fandango - Techno des 18. Jahrhunderts

    Casanova nennt den Fandango den „wollüstigsten Tanz der Welt“. Ausgerechnet der Mönch Antonio Soler macht daraus ein halsbrecherisches Cembalostück – zwölf Minuten Verführung und Virtuosität. Der Fandango bringt im 18. Jahrhundert halb Span

  12. Pietro Mascagni: Cavalleria rusticana – Ekstase und Ehrenmord

    Kitsch-Radar einschalten: In Mascagnis „Cavalleria rusticana“ schluchzen die Streicher und kochen die Leidenschaften von Bauern über. Doch immer wieder zerreißt Mascagni die schöne Dorfidylle – bis zur Katastrophe ... Ein Opernwettbewerb so

  13. Reger: Mozart-Variationen – Mozart à la Reger

    „Man kann nicht immer schweren, dunklen Bordeaux trinken“, findet Max Reger – und greift zu Mozart. Seine Mozart-Variationen zeigen den vermeintlichen Schwergewichtler von seiner leichtesten Seite. Max Reger gilt bis heute als schwer zugäng

  14. Paul Hindemith: Streichquartett Op. 16 – Neustart nach dem Krieg

    Lieblingskomponist Hindemith? Hört man selten. Sein Streichquartett op. 16 zeigt, wie ungerecht das ist: ein rebellisches Frühwerk voller Energie – und mit einem langsamen Satz, der unter die Haut geht. 1921 soll Paul Hindemiths Streichquar

  15. Richard Wagner: Die Walküre – Wenn Wotan wütend wird

    Göttervater Wotan will alles kontrollieren. Doch in Wagners „Walküre“ widersetzt sich ausgerechnet seine Lieblingstochter Brünnhilde – und aus dem Machtspiel des „Ring“ wird eine Familienkatastrophe mit Welthit. Die „Ring“-Tetralogie geht w

  16. Beethoven: Gassenhauer-Trio – Titan zum Mitpfeifen

    Beethoven als Hitverwerter: Für sein „Gassenhauer-Trio“ nimmt er einen Opern-Ohrwurm, den damals in Wien alle kennen. Heraus kommt Kammermusik mit Publikumsfaktor – leicht, witzig und trotzdem typisch Beethoven. Junger Komponist sucht Aufme

  17. Vicenzo Bellini: Norma – Priesterin zwischen den Fronten

    Oper zum Reinbeißen: Nach Bellinis „Norma“ ist sogar ein Pastagericht benannt. Die berühmteste Arie daraus kennt fast jeder – doch „Casta Diva“ ist mehr als schöne Melodie: vokales Krisenmanagement. Norma liebt den Feind, hat heimlich zwei

  18. Anton Dvorák: 8. Sinfonie – böhmischer Sommertag

    Die 8 muss eine Glückszahl sein: Dvořáks 8. Sinfonie klingt nach Sonnenschein, Waldspaziergang und Melodien im Überfluss. Dabei beginnt dieses heitere Meisterstück ausgerechnet in Moll. Antonín Dvořák komponiert seine 8. Sinfonie 1889 auf s

  19. Hans Werner Henze: Voices – engagierter Einzelgänger

    Verbotene Bücher, vom eigenen Vater angezeigt: Hans Werner Henze weiß früh, was falsche Autorität bedeutet. In „Voices“ macht er daraus Musik als Widerstand – wild, unbequem und voller Stimmen aus aller Welt. Am 1. Juli 2026 wäre Hans Werne

  20. Chopin: Sonate b-Moll – der berühmteste Trauermarsch der Welt

    Kennedy, Churchill, Tito: Chopins Trauermarsch ist der Soundtrack für Staatsbegräbnisse. Dabei ist dieser Welthit nur die Single-Auskopplung einer Klaviersonate – rätselhaft, düster und alles andere als harmlos. Ein einziger Ton, ein gravit

  21. Ferdinand Ries: Sinfonie Nr. 7 – Beethovens produktiver Sekretär

    Ein Leben im Schatten Beethovens: Ferdinand Ries war Schüler, Sekretär und Biograf des Genies. Aber seine 7. Sinfonie klingt nicht nach Fußnote – sondern nach einem Komponisten, der endlich selbst gehört werden will. Ferdinand Ries erledigt

  22. Mahler: Sinfonie Nr. 9 – Abgesang vor Alpenkulisse

    Ein Bauernhaus in Toblach, eine zugige Holzhütte – und Musik an der Grenze zum Unendlichen: Mahlers 9. Sinfonie klingt wie ein Abschied, aber auch wie ein letzter großer Liebesbrief an die Welt. Im Sommer 1909 zieht sich Gustav Mahler nach

  23. Max Bruch: Violinkonzert – Gänsehaut in g-Moll

    One-Hit-Wonder der Klassik: Max Bruch schreibt mit seinem ersten Violinkonzert einen Welterfolg – und leidet den Rest seines Lebens darunter. Denn das Publikum will immer nur dieses eine Stück hören. Max Bruch ist Anfang 30, als ihm mit sei

  24. Claude Debussy: Clair de Lune – magischer Mond über Bergamo

    Mondschein mit Ohrwurm-Garantie: Claude Debussys „Clair de Lune“ gehört zu den berühmtesten Klavierstücken der Welt. Dabei vergessen wir schnell, dass der Mond nur ein Teil einer viel größeren Klanglandschaft ist. Claude Debussy sucht Ende

  25. Johann Sebastian Bach: Englische Suiten - Tanzende Tasten

    „Germany, twelve points!“ Europa wächst musikalisch schon lange vor dem ESC zusammen. Johann Sebastian Bach macht in seinen „Englischen Suiten“ aus französischen, italienischen und deutschen Einflüssen ein barockes Feuerwerk. Warum Johann S

  26. Peter Tschaikowsky: Pathétique - Requiem auf sich selbst

    Hat Tschaikowsky mit seiner 6. Symphonie seinen eigenen Nachruf komponiert? Die „Pathétique“ klingt wie ein musikalisches Requiem – und nur neun Tage nach der Uraufführung ist der Komponist tot. Tschaikowsky liebt seine 6. Symphonie „wie ni

  27. Franz Lehár: Das Land des Lächelns - Herzschmerz auf chinesisch

    Dieser Welthit überstrahlt alles: „Dein ist mein ganzes Herz“. Doch hinter der Arie steckt mehr als Operettenkitsch – Lehár erzählt von gescheiterter Liebe und einer Welt, die aus den Fugen gerät. Das Happy End ist aus der Mode gekommen. Da

  28. Mozart: Sonata facile – für Profis zu schwer

    Tapetenwechsel für den Kopf: Mozart komponiert seine C-Dur-Klaviersonate in einer Zeit des Umbruchs. Sie ist ein Meisterwerk der musikalischen Ökonomie und eine Herausforderung - selbst für Profis! Wien, 1788. Mozart muss sich neu aufstelle

  29. Giacomo Puccini: Turandot – Traumatisierte Prinzessin

    Jahrelang ignoriert - dann der Triumph: 1849 feiert Louise Farrenc mit ihrer 3. Sinfonie in Paris einen Sensationserfolg. Und plötzlich kommt niemand mehr an ihr vorbei. Turandot rächt sich stellvertretend für ihre Vorfahrinnen, denen Mord

  30. Louise Farrenc: 3. Sinfonie - Feuer und Finesse

    Jahrelang ignoriert – dann der Triumph: 1849 feiert Louise Farrenc mit ihrer 3. Sinfonie in Paris einen Sensationserfolg. Und plötzlich kommt niemand mehr an ihr vorbei. Louise Farrenc behauptet sich in einer von Männern dominierten Musikwe

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