
Wer wir sind und warum das nicht klappte ...· Staffel 1· Folge 77
#81 "Dem Reich der Freiheit werb ich Bürgerinnen" - Der Kampf um das Frauenwahlrecht
Mittwoch, 28. Oktober 2026 · 1 h 18
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Shownotes
Mit Kerstin Wolff: 1919 konnten Frauen das erste Mal an einer Reichstagswahl teilnehmen. Wie wurde das Frauenwahlrecht von der Utopie zur Realität? Welche starkenFrauen haben dafür gekämpft? Und wieso war Deutschland damit ein Vorreiter in Europa? Darüber sprechen wir heute.
Das Allgemeine Preußische Landrecht legte 1794 unmissverständlich fest, dass die Frau dem Mann untergeordnet war. Der Ehemann war das „Haupt derGemeinschaft“. Er hatte das alleinige Bestimmungsrecht über den Wohnort, das Vermögen der Frau und die gemeinsamen Kinder. Unverheiratete Frauen blieben lebenslang unter der Vormundschaft ihres Vaters.
Daran änderten auch die Französische Revolution undder Siegeszug von Napoleon durch Europa nichts. Auch in Frankreich galten die Menschenrechte ausschließlich für Männer. In Deutschland waren es Louise Otto, Clara Zetkin, Helene Lange oder Gertrud Bäumer die - jede auf Ihre Art - für die Rechte der Frauen kämpften.
Ich spreche mit Kerstin Wolff, Professorinfür Gesellschaftswissenschaften und Leiterin derForschungsabteilung im Archiv der Deutschen Frauenbewegung über die Vorkämpferinnen für die Rechte der Frauen im 19. Jahrhundert.Reisetipps, Bilder und Infos findet Ihr hier:
www.99xgeschichte.deDas Goetheinstitut bietet diese Podcastreihe auf seiner Plattform "Deutschstunde" an.
Auch bei L.I.S.A. dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung ist diese Podcastserie vertreten.
"Wer wir sind und warum das nicht klappte..." ist Teil der Netzwerke Wissenschaftspodcast.de, #Historytelling und Mittelalter.digital.
Du willst mehr erfahren über die Arbeit der Podcaster mit einem Faible für Geschichte? Dann hör mal in diesen Podcast rein: "Hinter der Geschichte" das Talkformat der unabhängigen Geschichtspodcaster.
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