
Nicht-Amerikanische Western (II) - Die Blütezeit des Italo-Westerns (1964-1975)
Montag, 20. Juli 2026 · 1 h 00
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Der Schatz im Silbersee hatte 1962 gezeigt: Auch in Europa können erfolgreiche Western entstehen. Doch den eigentlichen Boom löste ein italienischer Western aus. "Für eine Handvoll Dollar" machte Sergio Leone zum Star-Regisseur und Clint Eastwood zum Action-Helden. Was folgte, war eine wahrhafte Flut an Western-Drehs…
In der heutigen Folge sprechen wir über die Blütezeit des Eurowesterns und seinen verschiedenen "Geschmacksrichtungen": ob nun italienische Spaghetti-, spanische Chorizo- oder gar dänische "Kartoffel-Western." Wir diskutieren, wie anfangs müde belächelte Euro-Western zu regelrechten Kassenschlagern wurden, die selbst amerikanische Stars lockten; und wie sich das Genre innerhalb von gut einem Jahrzehnt selbst wieder zerlegte.
• - Intro und Einleitung
• - Der Schatz im Silbersee, Sergio Leone, und der Weg zum Italowestern
• - Clint Eastwood, und die unwahrscheinliche Wahl des Helden
• - Für Eine Handvoll Dollar (1964): Schwierige Billigproduktion mit durchschlagendem Erfolg
• - Der Italo-Western nimmt Fahrt auf
• - Bekannte Namen des Italowesterns
• - Die drei Sergios: Sergio Leone, Sergio Corbucci, und Sergio Sollima
• - "Echte" Amerikaner für "echte" Western: Italienische Schauspieler mit amerikanischen Namen
• - Django, Ringo, Sabata, Sartana: Die Austauschbarkeit der Italo-Westernhelden
• - Rivalität bei Westerndrehs: Mario Adorfs Erinnerung an Almeria
• - Vom brutalen Rache-Western zum Klaumauk-Klassiker: Bud Spencer & Terrence Hill
• - Abgesang und Niedergang des Italo-Westerns: Mein Name ist Nobody (1973) und Keoma (1974)
• - Der spanische "Paella"- oder "Chorizo"-Western
• - "Krautwestern": Westdeutsche Western jenseits von Karl May
• - Dänische "Kartoffelwestern" und weitere merkwürdige Euro-Western-"Geschmäcker"
• - Verabschiedung und Ausblick aufs nächste Mal