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Wir waren klar besser – der FC-Podcast von Express & Kölner Stadt-Anzeiger· Staffel 1· Folge 1

#01 – Der 1. FC Köln im Trainingslager in Kitzbühel

Montag, 27. Juli 2026 · 50 min

MP3

Shownotes

Wie präsentiert sich der 1. FC Köln im Trainingslager in Kitzbühel? Christian Löer und Uwe Bödeker berichten aus Österreich über die Stimmung rund um die Mannschaft, die Arbeit von Trainer René Wagner und die wichtigsten Fragen zu den neuen Spielern.

Im Mittelpunkt stehen die ersten Eindrücke vom Training, taktische Überlegungen und die Entwicklung einzelner Spieler. Außerdem geht es um mögliche Transfers, die Atmosphäre im Mannschaftshotel und die besondere Fan-Community, die den FC auch nach Österreich begleitet.

Themen dieser Episode:

• Eindrücke aus dem Trainingslager in Kitzbühel
• Die Stimmung bei Mannschaft und Fans
• Trainer René Wagner und seine Herangehensweise
• Kaderplanung, Transfers und Spielerentwicklung
• Taktische Ideen und mögliche Formationswechsel
• Neuzugänge im Fokus
• Ausblick auf die kommenden Testspiele

Kapitel:
Begrüßung und Vorstellung des Podcasts
Hintergrund und Entwicklung des Podcasts
Fan-Community in Kitzbühel und Feedback
Atmosphäre im Trainingslager und im Umfeld
Mannschaftshotel und Region
Trainer René Wagner und seine Herangehensweise
Kaderplanung und Spielerentwicklung
Taktische Überlegungen und Formationswechsel
Spieler im Fokus: El Mala, Schmied und weitere Profis
Transfergerüchte und Zukunftsaussichten
Abschluss und Ausblick auf die Testspiele

Moderation:
Christian Löer und Uwe Bödeker
Unsere Musik ist von Opole:
opole.bandcamp.com
Fragen, Anregungen oder Feedback? Schreibt uns per WhatsApp:
wa.me/message/RUBBJRPRFPIPL1

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Christian Löer: Herzlich willkommen zu Wir waren klar besser dem Podcast von Kölner Startanzeiger und Express über den ersten FC Köln. Ja, Folge eins. Ich betone Folge eins. Wir fangen hiermit an. Wir, sind heute mein lieber Kollege Uwe Bödecker vom Express und ich bin Christian Loehr vom Kölner Startanzeiger und wir sind tatsächlich beide mit dem STFC Köln im Trainingslager in Kitzbühel. Uwe, wie geht's dir?

Uwe Bödeker: Servus und hallo aus Österreich. macht natürlich, kann man auch hurra sagen, erste Folge. Schön, dass wir beide das jetzt machen können und hier in Österreich,

Christian Löer: Wir sind dabei!

Uwe Bödeker: ja, wir sind dabei.

Christian Löer: Historischer Moment. Und genau, bevor wir jetzt zu tief dann inhaltlich einsteigen, was uns niemals passieren sollte, kurz dann ein paar Dinge zu diesem Podcast. Zu viel wollen wir jetzt gar nicht vorwegnehmen, weil das ist ein Projekt, das sich entwickeln soll. Vorab kann ich allerdings sagen, dass wir das nicht immer in dieser Konstellation machen werden, denn zu uns gehören noch zwei Kollegen, nämlich der Jürgen Kemper, langjähriger FC-Reporter vom Express und mein Kollege Lars Werner, auch Chefreporter FC beim Kölner Stadtanzeiger. Und dann wollen wir mal schauen, wie wir dann in unterschiedlichen Kombinationen über den FC plaudern, jeweils Montag am Vormittag. Auch da, ich lege mich noch nicht auf Zeiten fest, wird sich alles ergeben. Worauf ich mich festlegen würde, ist, dass dieser Podcast nur funktioniert unter der Mithilfe der Hörerinnen und Hörer. Und darum haben wir einen WhatsApp-Account eingerichtet und würden uns wahnsinnig darüber freuen, ganz viel Feedback zu bekommen. Und auch vor allem Sprachnachrichten. Sprachnachrichten, die wir idealerweise in diesem Podcast einspielen, abspielen und besprechen können. Also darum bitte, aber auch wenn mal ein Spiel verloren geht, bitte keine Kraftausdrücke, sonst müssen wir das alles wegbiepen. Und dann gebe ich mal kurz diese Telefonnummer an, das ist nämlich die 0221 für Köln. Und dann die 980-446-76. gibt auch noch einen Link zu diesem Account und auch noch ein QR-Code, ... werden wir alles veröffentlichen, auf allen uns zur Verfügung stehenden Kanälen. Und das sind einige. Darum wirklich die herzliche Bitte. Meldet euch bei uns in jeder Hinsicht. Und wir freuen uns dann. Wir sind aber auch immer ansprechbar. Wir sind oft am Trainingsplatz. Jetzt in Kitzbühel haben wir sogar so kleine Ausweise umgehängt mit unserem Namen drauf vom FC. Also sind wir super einfach zu erkennen und freuen uns darauf angesprochen zu werden.

Uwe Bödeker: Ja, gerne schickt eure Nachrichten aber und sprecht uns an. Auch jetzt hier in Österreich merkt man, dass es ist wieder eine riesige Fan-Community da. Teilweise schätze ich bis zu 400, 500 Fans rund ums Trainingsgelände in St. Jorgen, in Tirol, im Quasar-Stadion. Und auch da merkt man einfach, man wird auch oft angesprochen von euch. Das macht dann Spaß in Kontakt zu treten und wenn man das dann hier in dem Podcast verlängern kann, umso besser.

Christian Löer: Absolut großartig heute, wahnsinniges Parkchaos am Stadion. Ja, das ist wirklich irre. Was ich immer total bemerkenswert finde im Trainingslager, dass man dann Leute im FC-Trikot sieht und sich mit denen unterhält oder denen zuhört, wie sie sich unterhalten. Und dann wundert man sich und fragt sich, was ist hier eigentlich gerade ein bisschen seltsam und merkt plötzlich, ach so. Die kommen gar nicht aus dem Rheinland, die rollen das Erd, die kommen aus Süddeutschland oder die kommen auch teilweise aus Hamburg oder teilweise aus der Slowakei. Also da merkt man dann auch, welche Größe dieser Verein hat und wie der die Menschen ja dann auch tatsächlich bewegt. Denn die Leute bewegen sich hier nach Kitzbühel und zwar zu Hunderten. Hat heute, wer hat es heute gesagt oder war es gestern? Ähm, nee, gestern sagte René Wagner noch, dass er sich sehr darüber freut, dass so viele da seien. Weil das auch die Spieler motiviere. Und es ist ja tatsächlich so, manchmal hat man im Trainingsspiel, ist eine gute Aktion, und dann gibt's richtig Applaus. Und dann denk ich auch manchmal so, ja, hilft womöglich, oder?

Uwe Bödeker: Ja, die Stimmung ist sensationell. Also immer Szenenapplaus, auch wenn die selbst mal die Jungs, jetzt nicht mit der Mannschaft gerade trainieren können, weil sie noch ein bisschen im Training gesteuert werden. Wenn die an der Tribüne vorbeilaufen, es Beifall, auch für Linden Meiner. Also die genießen das. Der läuft dann mit einem Lächeln da vorbei. Wie gesagt, FC und Österreich, das passt ja auch historisch mit Toni Doppelpark, Toni Polster, den kennt natürlich jeder. Peter Stöger auch, erfolgreicher Trainer. Der Gerhard Struber hat auch immer erzählt, wie sehr die Leute aus Österreich den FC lieben. Und er meinte, das lag vor allen Dingen auch an Geistbock Hennes. Und da gab es ja mal auch ganz lustige Geschichten, wie zum Beispiel 2015. Da war der FC auch hier im Trainingslager in Kitzbühel und da hat der FC Kitzbühel den Kölnern einen zweiten lebenden Bock geschenkt. Einen weißen Geistbock.

Christian Löer: Ja, zwei Böcke halten besser als einer.

Uwe Bödeker: Ja, das haben sie gestern damals, das war der Präsident Spinner, hat auch direkt klargestellt, danke für das tolle Geschenk, aber unser Hauptbock bleibt natürlich der Hennes. Trotzdem hat der Junge einen Namen bekommen und die Fans durften damals abstimmen. Was meinst denn, wie haben sie den Bock damals getauft?

Christian Löer: Toni! Toni der Geistbock!

Uwe Bödeker: Hätte ich jetzt auch gedacht, aber der Name fiel auf Egbert. Also da weiß ich auch nicht, wie man da drauf kam. Ein weißer Bock namens Egbert. Der FC, ja, ganz weiß.

Christian Löer: Eckbert Weiß, ich erinnere mich an die Fotos, jetzt wo du es sagst. Ich war damals sicher im Drängungslager dabei, das weiß ich. Aber ich erinnere mich an diesen weißen Geistbock, wo ich nämlich auch damals noch gedacht habe, ja, ist eine nette Geste. Ein Bock reicht aber eigentlich und ein weißer Bock, nun denn.

Uwe Bödeker: Die Kölner haben ihn auch nicht mit nach Hause genommen. Er

Christian Löer: Ja.

Uwe Bödeker: fand keinen Platz im Teambus. Er hat dann einen schönen Lebensabend im Wildpark in Aurach verbracht und war da auch eine große Touristenaktion. Also es fuhren immer wieder Leute hin

Christian Löer: Ach so.

Uwe Bödeker: und haben den Bock besucht.

Christian Löer: Wieder was gelernt. Gibt's den noch? Weißt du das?

Uwe Bödeker: Ich meine, ich hatte den das letzte Mal 2021 auch besucht. waren wir auf Familienkarte. Ja, wir waren da mit der Familie. Und

Christian Löer: Du hast ihn besucht. Das ist Wahnsinn. Im Urlaub.

Uwe Bödeker: im Urlaub. Da ging es ihm aber schon nicht gut. Er lahmte und ich meine, dass er mittlerweile verstorben ist. Ich weiß es aber nicht genau.

Christian Löer: Naja, vielleicht gibt es den Mausoleum und wir können hin pilgern. Am Dienstag ist ja trainingsfrei. Vielleicht können wir da mal unsere Freizeit für sowas nutzen.

Uwe Bödeker: KOMBAMAN!

Christian Löer: Was haben wir denn schon erlebt? Wir sind natürlich so nah, geht dran an Mannschaft, an Trainingsplatz, im Mannschaftshotel. Wie fandest das Mannschaftshotel?

Uwe Bödeker: Ich habe gedacht, Kitzbühel ist schon einer der moderneren Orte in Österreich, muss man sagen. Es laufen viele Reiche, Schöne und Seen und Gesehenwerden darum. Der FC hat aber ein Quartier dieses Jahr gewählt, was sehr traditionell ist und sehr beliebt auch bei den Österreichern, die hier sich auskennen. Es ist jetzt nicht nur Schickimicki, sondern ein sehr traditionsreiches Haus mit einem ganz tollen Sparbereich. 4 Sterne S-Kategorie, Superior. Es gibt durchaus noch bestimmte Hotels mit mehr Sternen hier in der Region, aber das ist schon so ein Geheimtipp, wo auch österreichische Politiker mal absteigen.

Christian Löer: Hm?

Uwe Bödeker: Und ich glaube, dass die sich da auch alle sehr, sehr wohlfühlen. Also gute Wahl, würde ich sagen.

Christian Löer: Ja, war auch echt genau mein Eindruck, wenn man hier so durchs Städtchen läuft und man sieht hier die ganzen berühmten Marken und dann auch die ganzen Menschen, die derartige Marken tragen und für die solche Marken irgendwie gedacht sind. Dann ist das Hotel, in dem der FC resigiert, bescheiden vielleicht nicht, aber auch so eine auf so eine gelassene Art luxuriös. nicht so, das brüllt dich nicht an, zu sagen, hier ist alles am besten und am tollsten. Weil ich erinnere mich, als wir mal in Kitzbühel im Trainingslager vor ein paar Jahren waren, da waren die ja drüben am Jochberg im Kempinski-Hotel. Und das ist eigentlich eher so ein Ding. Da waren auch fast nur

Uwe Bödeker: Vielen Dank.

Christian Löer: saudische Familien, die den Sommer ... hier verbrachten mit ihrer riesigen Autorage und irgendwelchen gemieteten und aus München gelieferten Lambos vor der Tür und so. Das war schon völlig irre. Wobei gestern war vor Malzhoffswitz ja auch so ein riesiger Rolls-Royce. Da war ich auch so ein bisschen überrascht. Also

Uwe Bödeker: Ja, habe ich auch gesehen.

Christian Löer: das ist ja so, wenn man so ein Auto irgendwie im Fernsehen oder in der Zeitung sieht, dann fragt man sich, für wen sind solche Dinger gedacht? Also wer fährt damit? Offenbar für Leute, die im Kitzhof in Kitzbühel absteigen.

Uwe Bödeker: Hm.

Christian Löer: Aber ich fand es nämlich auch, wir waren ja zu Interviews im Hotel und ich hatte einen Termin mit dem Joel Schmid und wir haben uns, das war ja irgendwie sonnig, aber nicht zu heiß, sodass man eigentlich schön draußen sitzen konnte und dann sind wir noch so bisschen da durchs Hotel gegangen, einen schönen Ort zu finden, wo man sich gemütlich hinsetzen konnte und das macht alles einen super Eindruck. Also alles sehr. wenn man so schöne Böden und alles schön gemacht, aber irgendwie ganz entspannt.

Uwe Bödeker: Ich hab einen im Keller, als ich da mal aufs Klöckchen musste, ich einen riesigen Tannenbaum, so eine Art Tannenbaum. Ich weiß nicht, ob es auch vielleicht dafür gedacht war, dass man Jacken aufhängen kann, aber der war nur aus Hirschgeweiden gebastelt. Der sah sehr cool aus.

Christian Löer: Hilfe. Hast du eine Jacke draufgehängt und dran gehängt? Ist jemand gekommen? Hat dich angeschrien?

Uwe Bödeker: Nein, der war blitzeblank. Vielleicht wird er Winter ja geschmückt. Wenn hier Hahnenkammrennen ist, kann ich mir gut vorstellen, da kommen da die goldenen Kugeln dran.

Christian Löer: Ja, das unterschätzt man so ein bisschen, wenn man hier durchs Städtchen läuft und es ist alles so sommerlich und nett und es war ja auch Tennisturnier und so und man merkt dann gar nicht, dass das ja hier auch eine Wahnsinns-Winterdestination ist.

Uwe Bödeker: Ich glaube, da ist der große Hype auch rund den Ort entstanden, mit dem Hanenkampenrennen. Und da kommen sie alle. Von Arnold Schwarzenegger über die großen deutschen Sportstars. Klitschkoos.

Christian Löer: Alles klar.

Uwe Bödeker: der Daumen.

Christian Löer: Ja, bei uns ging es ja los am Samstag mit dem ersten Training und der ersten kleinen Unterredung mit René Wagner, der erwartungsgemäß jetzt nicht riesig einen rausgehauen hat. Er ist ja nicht so der Typ, der irgendwie die großen Ansagen macht. Aber was man glaube ich festhalten konnte, ihm gefällt es hier sehr gut. Und das glaube ich, nach allem, was wir so sehen, Plätze. Ja, hervorragend. habe selten bessere Plätze gesehen.

Uwe Bödeker: Bedingungen sind wirklich top, muss man sagen. Also da hat der FC auch mal diesmal Wert drauf gelegt, nachdem es im letzten Jahr ja in Bad Waltersdorf auch, ich sag mal, die Greenkeeper schon vorher hingefahren sind, haben da im Thermen-Stadion geguckt, dass alles auf Vordermann ist. Dann hat nur dummerweise noch die Gemeinde ein Feuerwehrfest abgehalten und da verschiedene Zelte und Festwagen auf dem Spielplatz platziert. Dementsprechend sah dann der Rasen aus. Der war also komplett ramponiert auf der Außenbahn und das ist eigentlich für eine Vorbereitung eines Bundesligisten nicht gerade gut gewesen. Und deswegen hat man in diesem Jahr gesagt, wir fahren woanders hin und hier Kitzbühnen muss man sagen, ist tiptop. Das Stadion in St. Johann ist wirklich in perfektem Zustand. Die haben auch drei, vier große Plätze. wo man ausweichen kann. dem Hauptplatz findet da ja Ende der Woche noch das Testspiel statt. Der wurde jetzt heute zum Beispiel geschont, weil es ein bisschen geregnet hat. Dass der dann auch am Freitagmittag da weiterhin in Top-Verfassung ist, der Rasen. Aber das ist schon gut. Und René Wagner, ja, der haut keinen raus und ich hab das Gefühl, der ist so ein kompletter Teamplayer, der dem FC auch mal... ganz gut tun kann. Der stellt sich jetzt mal nicht als Trainer in den Vordergrund, sondern ich sag mal immer, der Star ist die Mannschaft und das lebt er auch und hat auch ein großes Trainer-Team sich herum geschart und man merkt, der hat einfach Bock und hat Spaß mit den Jungs zu arbeiten. Heute hat er selber Flanken geschlagen mit, heute hat er auch mal selber Kopfbälle mitgemacht. Da ist schon viel Spaß dabei, aber wenn er ernst wird, und das hört man auch an seiner Stimme, die ist dann auch schon mal belegt, dann gibt es schon klare Ansagen und dann brüllt er auch schon mal rein. Also die Art bisher gefällt mir recht gut.

Christian Löer: Ja, das sind genau die Beobachtungen, ich auch gemacht habe. Das hatte ich schon, als er noch Co-Trainer war. Unheimlich oft rollt irgendein Ball vor die Füße und er flippt aus. Also er fängt dann an und dribbelt und schießt und macht und tut. Also wirklich so der klassische Typ wirft einem Jungen einen Ball zu und er macht was damit. Der ist ja auch Fußballverrückt, hat ja jetzt keine große Profikarriere. Aber ist Fußball- und Ballverrückt und hat auch dann was Verspieltes. Genau, macht jeden Quatsch mit dem Ball mit. Aber in seiner ganzen Herangehensweise finde ich schon interessant, ist er ja, hat fast was Mönchartiges. Also, glaub, dem muss man zwischendurch sogar sagen, vergiss nicht auch mal was zu essen. Weil ich glaub, der denkt den ganzen Tag an Fußball.

Uwe Bödeker: .

Christian Löer: Und hat ja, diese Demut, der er vorleben will. Ich hatte mich da auch ... thematisch auseinandergesetzt. Ich wollte mir diese Woche genau darüber auch mal einen Text versuchen. Hab ein bisschen in seinem Umfeld mal so rumgehorcht. Das ist schon sein Ding. Also, ich würd sogar fast so weit gehen, dass der beim FC einen gewissen Kulturwandel versuchen will. zu so einer ... Ja, zu einer ... Kultur, der Demut, aber auch des Fleiß. Und das, finde ich, lebt er echt vor. Er beeindruckt jetzt einen nicht, indem er sich hinstellt und sagt, ja gut, habe als Spieler fünf deutsche Meisterschaften gewonnen. Aber ich finde, mich persönlich beeindruckt man auch mit so was.

Uwe Bödeker: Ja, ich finde das auch toll. Vor allen Dingen, man jetzt mal in die Historie vom 1. FC Köln zurückguckt, da gab es schon immer sehr viel Personenkult. Ich will das jetzt

Christian Löer: Ja.

Uwe Bödeker: gar nicht bewerten, aber es gab ihn einfach. Mit Lukas Budolski, mit...

Christian Löer: Mach ruhig.

Uwe Bödeker: das war nicht immer gut. Natürlich haben

Christian Löer: Ja.

Uwe Bödeker: die Jungs das auch hergegeben. Man hat natürlich auch gerne Stars in der Mannschaft. Und jetzt auch Elmalla ist auch ein Typ, wo die Leute lieben den. Und wenn der hier aufs Tor schießt und die Dinger gehen rein wie am Schnürchen, das ist auch einfach begeisternd. Aber nichtdestotrotz kann der 1. FC Köln in der Bundesliga nur bestehen, wenn da eine Mannschaft am Platz ist. Und ich finde, wenn so ein Trainer das von vornherein jetzt in der Vorbereitung, die hat er jetzt ja mal zum Glück, dass er sagt, okay, ich kann wirklich mal für ihn Glück. Es ist die erste Station, wo er wirklich mal als Cheftrainer sagt, ich kann jetzt hier meine Handschrift mal einer Mannschaft mitgeben von Tag eins der Vorbereitung an. dieser Ansatz, wir sind wirklich eine Mannschaft, wo jeder den gleichen Stellenwert hat, jeder gleich wichtig ist fürs Gefüge. Das ist schon ein guter Ansatz, ich. Der auch dem FC gutt.

Christian Löer: Das finde ich auch interessant, dass er vor dem Trainingsauftakt mit seinem ganzen Stab noch mal drei Tage in Holland und sagte, es sei ihm wichtig, geschlossen aufzutreten. Und zwar nicht nur als Mannschaft, also mit den Spielern, sondern auch als Trainerstab. Denn er scheint ja auch einer zu sein, der eben nicht sagt, okay Leute, ihr mögt ja irgendwie euch Mühe geben und ganz nett unterwegs sein, aber Ahnung habt nur ich und darum ziehe ich das auch alles alleine durch. Ich glaube, dass seine Co-Trainer und seine Athletiktrainer und das alle im Staff wirklich sehr gut beschäftigt sind. Und ich glaube, das ist ein Unterschied auch zu Lukas Kwasniok, der einer war, der schon alles gern selbst geregelt hat. Und auch da hört man so aus der vergangenen Saison, war es ja teilweise so, dass sich die Mitarbeiter im Staff gelangweilt haben, weil sie gar nicht, sie hätten gern viel mehr gemacht, aber waren gar nicht so wirklich gefragt. Und was man ja nun mal auch oft noch hört aus der letzten Saison ist, dass dann auch Hinweise, Ratschläge nicht so wirklich ernst genommen wurden. Und ich glaube, das ist eine Qualität, die die René Wagner hat, dass er sehr genau zuhört, dass er gut delegieren kann, dass er natürlich weiß, dass in seiner Position er die Entscheidungen treffen muss. auch wenn es mal unschön wird, aber dass er wirklich im Trainerstab die Jobs gut verteilt hat. Das ist so was, wenn man so eine Gruppe jetzt im Trainingslager sieht und sich vorstellt, dass die in der Bundesliga-Saison muss, wo es dann irgendwann auch mal knallhaft vollgeht und dann kriegst du halt mal eine Rutsche gegen Leipzig, Bayern, wie noch immer. Und wie belastbar dann dieses ganze System ist, dann denke ich, wenn das Wenn du dich breit aufstellst, dann kannst du vielleicht auch mal einen Rückschlag besser wegstecken.

Uwe Bödeker: Hmm.

Christian Löer: Vielleicht hört man das so ein bisschen. Ich würde René Wagner wünschen, dass das im Profifußball funktioniert, was er sich da vorgenommen hat. Aber gut,

Uwe Bödeker: Ja.

Christian Löer: wir können wahrscheinlich zehn Podcasts machen über Erfolgsfaktoren im Profifußball. Und am Ende wird womöglich der Meister. der einen super Stürmer vorn drin hat oder irgendeinen mega Alphatier-Trainer, der 50 deutsche Meisterschaften gewonnen hat. Und alle sagen, ja, ja, Geschlossenheit, hua, witzig. Aber vielleicht klappt's ja. Mal irgendwie Kompetenz, Fleiß, Demut. Ganz neuer Ansatz.

Uwe Bödeker: Was mir bisher an ihm aufgefallen ist, wenn er Entscheidungen getroffen hat, hat er oft von nicht ich entscheide und ich habe das gemacht und ich will das so, sondern das war oft ein wir. Wenn ich das richtig jetzt wahrgenommen habe, ich werde in Zukunft mal darauf achten, ob das dabei bleibt, dass er immer so von von wir spricht. Das ist eigentlich auch, da merkt man schon, das ist eine gute Ansprache und das vereint intern. Ich finde, das ist ganz spannend. ja jetzt nicht, er startet nicht mit mit viel Kredit bei den Fans in die Saison, weil es war ja letzte Saison ganz schwierig, aber sie haben den Klassenerhalt geschafft. Trotzdem wird es spannend zu sehen. Wenn die jetzt in die Saison reinkommen und ich sag mal nicht die ersten drei, vier Spiele gewinnen, sondern vielleicht nochmal drei, vier Mal verlieren, was durchaus passieren kann beim Anfangsprogramm, wie es dann wird,

Christian Löer: Hm.

Uwe Bödeker: dann ist die Frage, hat er die Autorität? Wie gesagt, du hast schon gesagt, er hat nicht die Spielerkarriere hingelegt. Aber wenn es dann mal anfängt zu knistern, wie er sich dann gibt. Aber ich glaube, dass er jetzt da genau mit dieser Art eine Basis legt, dass man dann auch gemeinsam durch Phasen geht und die wird der FC immer haben in den nächsten vier, fünf Jahren, wo es nicht so läuft, wo man aber zusammenhält. Und das ist jetzt, glaube ich, auch in den nächsten Wochen so für ihn die Kernaufgabe, das hinzubekommen, dass man da wirklich so einen Zusammenhalt entwickelt. am Ende auch eine leck mich am Arsch Einstellung hat, von links und rechts und von außen irgendwelche Turbulenzen kommen oder man fünfmal hintereinander auf die Mütze kriegt, dass man da zusammen bleibt. Und ja, das glaube ich kann ihm gelingen.

Christian Löer: Du hattest ja gestern, während ich mit Schmied durchs Hotel geschlichen bin, hattest du ein Termin mit Raffandenberg. Lustigerweise, obwohl wir ja gestern Abend noch zusammen essen waren, haben wir noch gar nicht darüber gesprochen, was womöglich für uns spricht, dass wir nicht immer nur über den FCA reden. Aber was hat er eigentlich gesagt? Ist ja ein spannender Spieler, der vor allem nun ja... ich sag mal, wertfrei interessante erste Saison beim FC hatte.

Uwe Bödeker: Auf jeden Fall. Das war auch ein großes Thema in unserem Gespräch. Weil natürlich fragt man ihn, Junge, wenn du jetzt zurückblickst auf dein erstes Jahr, wie hast du das gesehen? Und der ist total eigentlich cool, relaxed, gelassen, total sympathischer Niederländer. Er sagt aber auch ganz klar, boah, mit dem letzten Jahr kann ich überhaupt nicht zufrieden sein und auch bin ich überhaupt nicht glücklich. Und es war einfach verfahren, weil er hatte eine Woche Vorbereitung im FC, ist relativ spät, ja dazu gestoßen.

Christian Löer: Stimmt.

Uwe Bödeker: Er kam dann gut rein, sagt er, und dann hat er sich direkt schwer verletzt und war quasi drei Monate raus mit Schulter-OP. Für die Verletzung konnte er gar nicht so viel, nur er sagt, ich habe danach einfach nicht mehr in den Rhythmus gefunden. Und das hat ihm unheimlich weh, hat man das Gefühl. Ich habe auch gefragt, ist das für dich jetzt ein Neustart? Er sagte, nee, das sieht er gar nicht als Neustart, sondern die Voraussetzungen sind für ihn jetzt einfach ganz andere. Weil er glaubt, dass er mit einer langen Vorbereitung, er ist jetzt auch von Tag eins der Vorbereitung da, seine Qualität einfach einbringen kann in die Mannschaft. Er will sich da durchsetzen. Gerade auf der Innenverteidigerposition ist der Konkurrenzkampf ja riesig. Aktuell sieben Innenverteidiger. Wirklich starke,

Christian Löer: Ja und wirklich starke, ne? Also muss man echt sagen.

Uwe Bödeker: ja. Da ist der Schmid, mit dem hast du gesprochen, musst du gleich auch mal erzählen. haben wir einen Luchošvili, auch macht einen ganz starken Eindruck. Der Julian Pauli ist auch einer, der eine Duftmarke setzen will. Jamai Simpson Pussy sowieso,

Christian Löer: Ja.

Uwe Bödeker: ganz elegant finde ich. Ja, jeden Fall Konkurrenzkampf ist groß, aber der Raff hat da keine Angst. das ist schon nicht jetzt eine Kampfansage, aber er sagt, ich will da natürlich spielen. Ich habe auch mal gefragt, ob er sich das vielleicht vorstellen kann, wenn er flexibel ist, dass er als Rechtsverteidiger aufläuft. Hat er auch mal gespielt auf seiner Station in England. Middlesbrough.

Christian Löer: okay. Ist...

Uwe Bödeker: Sagt er kann ich, kann ich.

Christian Löer: Echt, er ist ja 1,90!

Uwe Bödeker: Ja, aber er sagt kann ich, kann ich spielen. Traue ich mir auch zu, aber will ich eigentlich nicht. Also ich hoffe, ich werde, wenn ich spiele, auf der Innenverteidigerposition spielen. Und da denke ich, ist

Christian Löer: Ja, ja.

Uwe Bödeker: er auch am besten aufgehoben. Taktisch ist es natürlich jetzt noch viel zu früh, zu sagen, wie spielt denn der FC eigentlich. Bisher haben sie, glaube ich, die beiden Testspiele alle mit Viererkette hinten gespielt. Das heißt zwei Innenverteidiger. Und

Christian Löer: glaube ich auch, dass es dabei bleibt.

Uwe Bödeker: dabei haben sie auch trainiert. Er sagte jetzt der Raff, dass er selber noch nicht so genau weiß, wo hingeht, aber er kann sich durchaus vorstellen, dass es auch gegnerabhängig ist und dass man

Christian Löer: Hm?

Uwe Bödeker: dann auch wieder switcht in eine Dreier- bzw. Fünferkette. Da war ja der FC auch letzte Saison schon sehr flexibel, was das anging. Auch immer halb des Spiels mal gewechselt.

Christian Löer: Ja, und Wagner, kann ich mir vorstellen, ist natürlich auch komplett flexibel. Eine Formation zu wechseln, wird denen nicht schwerfallen.

Uwe Bödeker: Was ich noch ganz interessant fand, weil so von draußen drauf geguckt, sagt man, HoaSieben-Innenverteidiger, wenn auch noch Timo Hübers, der ja gut in der Reha unterwegs ist und der hoffentlich auch bald wieder am Ball ist, also das kann man sich wirklich vorstellen, dass

Christian Löer: Hm.

Uwe Bödeker: der auch wieder mitmischt, dann hat man schon da die große Auswahl, aber Raff sagte, du pass auf, guck mal, wie schnell geht das? Und wir haben es ja letzte Saison gesehen, du hast auf einmal musste Martel in der Innenverteidigung spielen, weil keiner mehr da war. Da waren auf einmal alle mit Muskelverletzungen. Da waren sechs

Christian Löer: Da waren sechs draußen, ne, plötzlich.

Uwe Bödeker: auf einmal gerade in der hinteren Reihe. Und er sagt, kann jetzt den Verein durchaus verstehen, dass sie da bisschen mehr Personal haben wollen, dass man einfach im Fall der Fälle auch rausschöpfen kann. Und wenn die Jungs das alle mitmachen, dass man jetzt nicht unbedingt immer die Nummer eins ist, sondern vielleicht auch mal die Nummer drei, vier, fünf, dann ist der FC, glaube ich... in diesen Mannschaftszeit am besten aufgestellt und für ein Team, den Klassenerhalt kämpft, ist das genau das Richtige. Da muss man. Ja.

Christian Löer: Ja, die Verteidigung gewinnt die Meisterschaft. Da haben wir es nämlich wieder. Said Elmaler gewinnt die Herzen, die Abwehr gewinnt den Klassenerhalt, sage ich mal ganz vorsichtig. Aber ja, das sagte tatsächlich gestern auch Joel Spiet. Der sagte, wenn man sich den Kader anguckt, ist die Innenverteidigung wirklich ein Punktstück. Die Aufteilung ist ja so bisschen, man hat einen Innenverteidiger, der das Spiel machen kann und eher so die Eleganz hat. Das sind, glaube ich, dann vor allem jetzt Simpson Pucey und eben Vandenberg. Denn auch Vandenberg, klar Kapitän, niederländische UR 20-Nationalmannschaft, der hat ja schon diese Eleganz.

Uwe Bödeker: .

Christian Löer: Manchmal denken man ja, die Holländer hätten den Fußball erfunden und nicht die Engländer. Zumindest treten sie auch gerne mal so auf. Aber das finde ich immer extrem cool am niederländischen Fußball. Dieser Selbstverständnis, gar auch diesen Anspruch, den hat der Raff auf jeden Fall. Und dann eben, ich meine, wer in Bergs Stadtbach war und das eine Tripling von Simpson Pucey gesehen hat, bis tief in den Strafraum des Gegners, da hab ich ja gedacht, der könnte ja womöglich auch Sechser oder Zehner spielen.

Uwe Bödeker: Vielen Dank.

Christian Löer: Der hat ja wirklich was sehr Elegantes. Und dann hast du eben noch zwei Kandidaten, die dann eher so die Zweikampfmonster sein

Uwe Bödeker: Vielen Dank.

Christian Löer: sollen. Und das ist ja ... Joel Schmid, wobei er wenig monströses Ansicht hat, ist ja ein wahnsinnig kultivierter und, wenn man das so sagen darf, auch wahnsinnig attraktiver Fußballer, wenn man so mit dem beim Kaffee sitzt und der einem davon erzählt, wie man den Gegner wegzuputzen hat. Und das auch dann in diesem Schweizerdeutsch, das ist ja schon fast süß, aber der kommt ja über den Körper. meine, der ist ... Fast 1,90. Der ist auch super in Schuss jetzt in der Vorbereitung und hat ganz schön was vor. Hält sehr viel von René Wagnapf den Eindruck, ich glaube, der hat da schon ein Gespür für, dass da einer ist, dem das hier wichtig ist, der das ernst nimmt und der auch wirklich das verantworten will, das beeindruckt zu einem wie Joel Schmid, der ja selbst auch ein Kapitänstyp ist. Ja, wir hatten eine Passage im Gespräch, da hab ich mich dreimal entschuldigt, weil der wird ja im September 28 und gehört ja jetzt auch im FC EK dazu, den Älteren.

Uwe Bödeker: Hm.

Christian Löer: Also, habt auch gesagt, ich möchte jetzt nicht dich hier als Fußballoper hinstellen, ganz gewiss nicht, aber der ist ja mittlerweile an einem Punkt seiner Karriere, an dem man nicht mehr das junge Talent ist. Aber das hat er auch voll angenommen. Also er sagt, ab 25 in dem Kader in Köln wird verlangt, dass du Verantwortung übernimmst. Und darum der Coach, weil er natürlich von der Position hinten raus auch gut anschieben und coachen kann, nimmt er das sehr ernst und ist da auch bereit, glaube ich, Verantwortung zu übernehmen. Aber klar, muss ich natürlich diesem Konkurrenzkampf stellen. Und da haben wir ja dann heute Morgen endlich dann auch mal den Herrn Lodzosz-Wili persönlich kennengelernt. Der hat ja auch was,

Uwe Bödeker: Ja mega und das ist genau das, was du ja eben sagtest, dass diese Mischung einfach dieses Jahr gefühlt auf eine andere Ebene gehoben wird, weil da kommt einer rein, der ist mit einer brutalen Mentalität ausgestattet. Wenn der auf dich zukommt, siehst du das schon am Blick, dass

Christian Löer: Ja.

Uwe Bödeker: ist ein Spieler, gegen den möchtest nicht spielen.

Christian Löer: Hab ich auch gedacht.

Uwe Bödeker: und diese Attitüde, die strahlt ja einfach aus. Wenn der jetzt aber mit dir redet, dann ist der total sympathisch. Der hat da rumgewitzelt vorher und hat auch gesagt, wir sagen viele locho zu mir, locho werde ich ausgedrückt. Locho nicht, muss man sich merken.

Christian Löer: müssen wir uns merken.

Uwe Bödeker: Das war ihm also richtig. Er hat dann auch im Interview gesagt, natürlich wurde er geholt, seine Mentalität einzubringen. ist, weiß er, dass das auch seine Stärke ist. Aber auch da hat er dann in einem Nebensatz gesagt, ich werde nicht der Einzige sein, redet. Und das ist auch nicht mein Ziel, sondern ich rede keinen Blödsinn. Wenn es sein muss, dann kann ich auch mal was sagen und Mund aufmachen. Aber da gehören auch andere dazu. Und das ist wieder dieser Teamgedanke, wo ich sage, gut, genauso muss es sein. Und wenn dann so ein erfahrener Verteidiger, der hat ja schon 32 Länderspiele für Georgien, hat international gespielt, der war jetzt nicht unbedingt überall hochklassig, aber in verschiedenen Ländern aktiv. Ich glaube, in Österreich, Polen, Italien hat er schon gespielt.

Christian Löer: Hm.

Uwe Bödeker: Der kam also richtig rum, in Kiew, war er auch in der Ukraine. Dass er auch jungen Spielern, die es ja durchaus dann gibt, mit Raff, mit Jamai an seiner Seite, da noch was mitgeben kann. Und dazu ist er bereit und dazu ist er auch geholt worden. Und ich finde, das ist ein super Transfer aus der zweiten Liga. Im letzten Jahr. Auch vom Fachmagazin Kicker in der Rückrunde zum besten Verteidiger gekürt worden. Prädikat herausragend. würde ich sagen, gut angelegtes Geld. Etwas über 4 Millionen hat der FC bezahlt, ist schon 28 Jahre alt. Aber ich glaube, dass der mit ein entscheidender Faktor sein kann, dass der erste FC Köln in der Liga bleibt.

Christian Löer: Du hast grad den Blick angesprochen. fand das auch ganz lustig, wenn man ihn so aus der Nähe anguckt. Der hat so Augen, die sagen ... Auf dem Fußballplatz kann ich mir vorstellen, der guckt dich an und sagt, ich putz dich jetzt weg, das kann jetzt auch wehtun. Ist aber nicht persönlich. Also, der hat was Nettes, aber sehr

Uwe Bödeker: Hm.

Christian Löer: Konsequentes. Und darum, ja, ich glaube, der bringt da eine Farbe rein. in diesem Kader, die überhaupt nicht schaden kann. er hat ja, letzte Saison hat der FC ja exakt null Innenverteidiger-Tore gemacht. Und jetzt hat er im Testspiel, wenn gleich gegen einen Regionalliga-Aufsteiger, aber er hat im Testspiel gleich nach der Einwechslung einen Kopfball reingejagt. Joa, das könnte was werden, wobei er dann direkt sagte, nun ja. Ich treffe lieber in Pflichtspielen. Das ist ganz trocken gesagt, das eigentlich ganz cool.

Uwe Bödeker: Ja, aber das muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen. hast in ganzen Saison kein Tor von einem Verteidiger nach einem Standard erzielt. Das kann nicht sein. Und das muss dir ändern. Das wird dir auch ändern. Da

Christian Löer: Ne.

Uwe Bödeker: bin ich 100 Prozent von überzeugt. Also, ja.

Christian Löer: Sagt Schmied übrigens gestern auch. Schmied sagte auch, das geht nicht. Punkt. Das kann nicht so bleiben. Klar. Ja, aber das war auf jeden Fall ... diese Innenverteidiger-Begegnungen, die lässt auf jeden Fall hoffen. Und dann stand ja ... Ich war irgendwie, ich weiß auch nicht, warum. Vielleicht war ich schlecht vorbereitet. Jedenfalls stand ich gestern am Traceplatz. Und plötzlich war Paul Ocon-Engsler auf dem Platz. den ich nach seiner langen Krankheit nicht erwartet hatte. Dann hab ich gedacht, wer ist denn das jetzt? Man gewöhnt sich ja über die Zeit an die Spieler, die man sieht auf dem Platz. Wenn einer da ist, den man noch nie gesehen hat, da ist so hoch. Dann der Groschen gefallen. Und dann ... war ich, ohne jetzt sommerlich aufzudrehen und zu viele Vorschusslorbeeren zu verteilen, war ich doch einigermaßen angetan, weil die hatten so eine Spielform auf einem, was war das, so Drittelfeld ungefähr, auf jeden Fall eine sehr enge Spielform. Und der hat ja einen linken Fuß und einen sehr guten linken Fuß und der hat dann sehr viele so Einkontaktpässe gespielt, so tickticktick. Und hat das Geschehen so ein bisschen sortiert. das hat, also mir persönlich hat es so Flow gegeben, dazu zu gucken. Also das fand ich schon ... Ganz interessant. Und er ist ein bisschen größer, als ich von den Fotos und vom Fernsehen dachte. Aber viel mehr möchte ich nicht zu ihm sagen, sonst lachen nicht wieder alle aus und sagen, gut, das der FC mal im Sommer, ein

Uwe Bödeker: Ja.

Christian Löer: paar Wochen kein Spiel verloren und du erzählst schon wieder, wir hätten ausschließlich Weltstars verpflichtet.

Uwe Bödeker: Nein, man kriegt ja da so einen kleinen Einblick und manchmal ist er aber viel wert, weil genau den gleichen Einblick habe ich jetzt, würde ich teilen, den du jetzt gerade vermittelt hast. Es gab zwei, drei Aktionen, da haben selbst Mitarbeiter vom 1. FC Köln, da flogen dann so Blicke hin und her auch mal zu mir und dann so so nicken, wo man direkt gemerkt hat, guck

Christian Löer: Ja.

Uwe Bödeker: dir das mal an. Ich hoffe, dass der funktioniert. hatte jetzt natürlich nach der WM ungünstigerweise direkt, lag der glaube ich, ein paar Tage mit Fieber im Bett. Da träumt man natürlich nach der WM auch von einem anderen Urlaub. Kommt hier ins Trainingslager, wird jetzt auch sehr gesteuert. Das heißt, der muss sich erst mal rankämpfen, ranrobben. Aber als der auf dem Platz stand, genau wie du sagst, das waren schon zwei, drei Aktionen, wo man sagt, das kann was geben.

Christian Löer: Als ich gerade als letztes Jahr denke, Bad Waltersdorf, da haben wir uns nicht mehr angeguckt und zugeknickt, eine Aktion war, sondern da hatten nach fünf Trainingsminuten alle ihre Handys draußen und Videos gemacht, weil nämlich ein junger Mann namens Elmaler aufdrehte. Und da einen

Uwe Bödeker: Ich scha...

Christian Löer: nach dem anderen in den Winkel schraubte. Das, das Also, da waren wir ja fassungslos. Ähm ... Also,

Uwe Bödeker: Das war schon atemberaubend, auf jeden Fall.

Christian Löer: so fassungslos war ich es bei Urkon Exlar nicht, ist natürlich auch eine andere Position. Aber ich ... Ich mal sagen, kommen wir später noch zu, steile These. ist so, auf jeden Fall, wäre ich jetzt Isaac Johannesson, ich hätte das Gefühl, dass da ein Konkurrent ist, gegen den ich mich dringend wehren muss.

Uwe Bödeker: Ja, aber das ist ja das Tolle, dass man auf der einen Seite natürlich ein paar Spieler hat, die man kennt, aber andere, wo man nicht so genau weiß, wie funktionieren die jetzt. Wir haben zwei WM gespielt, auch ich bin mal gespannt, wenn Julian Mensah kommt. Der ist noch krank in Köln, der soll aber sehr wahrscheinlich am Montag jetzt nachreisen. Wie die dann funktionieren, auch Regan Hesky, das ist so ein Typ, wo ich das Handy zücke, wo ich sage, boah,

Christian Löer: Ja.

Uwe Bödeker: der das auch drauf. Das sind diese El-Mala-Vibes. Dann hat der einen Antritt und zieht ab und die Dinger landen im Netz und der Torwart ist froh, wenn seine Handschuhe noch an sind.

Christian Löer: Ja, das hab ich auch noch gedacht bei dieser kleinen Spielform gestern, wo dann natürlich so ein Ocon Engsler gut aussieht. Da kann Hezgi nicht viel machen. Also man sieht irgendwie schon, dass der ... kann ja den Ball stoppen. Hätte mich jetzt auch schockiert, wenn das nicht könnte. Aber dann denkt man so, okay, eigentlich will ich, dass Ocon Engsler jetzt mit links einen langen hinter einer Abwehrreihe schaufelt und dann Hezgi den Turbo anwirft. Weil ich will ihn dann schon mal sprinten sehen jetzt, die Tage. Das heißt, ich hoffe, wir werden jetzt noch paar mehr Spiele über das ganze Feld mal sehen. Weil dann kommt hoffentlich Hezki und dann kommt hoffentlich Uwe Dein Handy auch raus. Und wir alle

Uwe Bödeker: Ja.

Christian Löer: stehen da und staunen.

Uwe Bödeker: Meistens hat man dann das Glück, es gerade in der Hosentasche ist, wenn was Geiles passiert. Aber wer weiß, Reporterglück gibt's ab und zu.

Christian Löer: Ja. Du als Express-Reporter bist ja immer über alles informiert. Was ist mit Skiri? Wann kommt er?

Uwe Bödeker: Gute Frage. Es wird gemunkelt, dass in den nächsten ein, zwei Tagen nichts passiert. Das ist so bisher der Stand. Aber es will auch keiner ausschließen, dass bis zum Ende des Trainingslagers noch was passiert. Also da dürfen wir gespannt sein. Ich hoffe, bin da zwiegespalten. Skiri zurück zum FC. Das ist ja immer auch so eine Sache. Der hat damals ja geglenzt und war einer der absoluten Leistungsträger und Auch als er wegging, ging es so bisschen den Bach runter. Das war schon eine Schlüsselspieler.

Christian Löer: ja. Es wurde ja auch total unterschätzt, was der, obwohl er nicht, wie gesagt, hat, für eine Rolle in der Kabine gespielt hat. Und du hast ja

Uwe Bödeker: Ja.

Christian Löer: nicht nur einen Leistungsträger auf dem Platz verloren, sondern wirklich eine Instanz, auch eben so einer, der mit Demut und Fleiß vorangegangen ist. Klar.

Uwe Bödeker: Wenn er zurückkommt, ich glaube, René Wagner schätzt ihn sehr und macht sich auch sehr dafür stark, vermute ich, dass er zurückkommt, dann hoffe ich nur, dass er beim FC auch wieder zu einer Form findet, nicht wie den letzten Monate in Frankfurt und nicht wie bei der WM. Das fand ich nicht so was.

Christian Löer: Ja, bei der WM, das war ja absurd. Also Eigentor und dann auch die Ergebnisse und Trainerwechsel. Ich meine, das ist ein starker Charakter. nach dem Sommer muss der ja eigentlich traumatisiert zurückkommen. wollen wir mal hoffen. Klar, der ist jetzt 31. Der hat keine guten Jahre gehabt in Frankfurt. Wenn mir einer sagen würde, der kommt zurück zum FC und ist so stark wie vor drei Jahren, dann fange ich schon mal an, rote Teppiche zusammen zu nähen und auszurollen, dass er dann wirklich auch ankommt.

Uwe Bödeker: Ja und ich kann mir das auch durchaus vorstellen, wenn man sich schon mal an einem Standort wohl gefühlt hat und weiß, was man zum leisten im Stande da ist, dass der durchaus Auffangbecken Geistbockheim wieder aufblüht. Warum nicht? Und

Christian Löer: Hm.

Uwe Bödeker: dann noch zwei, drei gute Jahre hier hinlegt. Das würde ich ihm wünschen. Würde ich vor allen Dingen dem FC wünschen.

Christian Löer: Jetzt haben wir noch ein Testspiel gegen die Hertha. Zweimal 60 Minuten. Das ist ja ganz kurios eigentlich. Die Hertha ist ja, glaube ich, bis heute waren die auch hier. Die haben hier drüben in Kitzbühel an dem anderen Platz alles in blau und weiß geflackt. Aber die reisen, glaube ich, heute ab. Dann kommen wir noch mal wieder zum Testspiel am Freitag.

Uwe Bödeker: Ja, das darfst keinem Nachhaltigkeitsbeauftragten erzählen bei der Hertha, aber die fliegen extra für das Testspiel am Freitag hier wieder nach Kitzbühel aus der Hauptstadt, machen das Testspiel und düsen wieder heim. Angeblich, was man so hört, der FC brauchte natürlich einen Testgegner. Da gab es auch andere Vereine, die waren aber nicht bereit, über zweimal 60 Minuten zu spielen. Und die Hertha brauchte auch einen Gegner. Die Härte hat dann abgewägt. Sie hätten wohl auch daheim in Berlin spielen können, hätten dann aber ein Top-Team verpflichten müssen. Das wäre für sie im Endeffekt sogar teurer gewesen, jetzt mit dem ganzen Tross einmal nach Kitzbühel zu fliegen und hier gegen den 1. FC Köln zu spielen. Deswegen haben sie abgewogen, machen das. Ob das sein muss, weiß ich nicht, aber es ist jetzt...

Christian Löer: Das ist ja aber was in den Köpfen von so Trainern auch los ist, weil sicher der René Wagner einfach in den Kopf gesetzt hat, zweimal 60 zu spielen. Und dann fällt es an. Nicht zweimal 45 plus Nachspielzeit. Nein, zweimal 60. Und wenn

Uwe Bödeker: Das muss es dann sein, ja. Und dann wird die Härte eingeflogen.

Christian Löer: die Hertha herfliegen muss. gut, wahrscheinlich ist es so, dass die Hertha einfach mal Hesky aus der Nähe sehen will.

Uwe Bödeker: Ja.

Christian Löer: lesen ja auch Zeitung und El Mala als Zweitligist, die können natürlich hoffen, dass sie gegen uns im Pokal gezogen werden. Aber das kann dir ja keiner garantieren. Darum denken die kommen. Einmal Ocon Engstler an Ocon Engstler einen Ball verlieren ist doch schon eine Ehre für so Zweitligisten.

Uwe Bödeker: Also ich würde jetzt sagen, für alle Fans, hier sind, ist das sogar mega, weil 60 Minuten eine Halbzeit, du hast 120 Minuten, wo der FC Bärhärter die Hütte vollballern kann. dann macht der Elmaller

Christian Löer: Ja, okay.

Uwe Bödeker: halt in 60 Minuten 5 Tore und in den zweiten 60 Minuten nochmal 3.

Christian Löer: Okay. Wir drehen komplett durch. Aber das kann ja auch nicht schaden. Apropos durchdrehen. Wir könnten ja mal eine Rubrik einführen. Wie sagt man? Zweimal ist Tradition, dreimal ist Brauchtum. In Köln zumindest. Und das wäre jetzt das erste Mal. These der Woche. Heute These der Woche. würde ich sagen zu Sight M-Alarm.

Uwe Bödeker: spannend, weil man merkt, dass hier redet oder wenn man so durch die Fan-Massen geht hier am Trainingsgelände, hier redet eigentlich jeder Zweite überall mal, er bleibt da, da, bleibt da, geht da, wie viel muss der FC hart bleiben, wie viel...

Christian Löer: Okay. Okay. Was ist die These? Was ist die These?

Uwe Bödeker: Meine These ist, ich hoffe, dass er bleibt, aber ich glaube, dass er geht.

Christian Löer: Ja. Ich, meine These ist, ich muss jetzt einen draufsetzen. Blamier mich natürlich damit. Meine These ist, dass am letzten Tag des Transferfensters irgendein Premier League-Club auftaucht, 75 Millionen bietet und der Thomas Kessler sagt, oh Mann, mein schlimmster Albtraum ist wahr geworden. Ich gehe jetzt mit einer vollen dafür aber ohne Said el-Mallah in die Saison. Aber ich muss es machen, weil mit so einer Einnahme werde der FC auf einen Schlag saniert und dann gucken wir uns an am Ende des Sommers und sagen, puh, dann muss es der Hesky machen.

Uwe Bödeker: Ja, ich glaube, und das ist das große Vertrauen, wenn man mit den Verantwortlichen spricht, ob das ein Thomas Kessler ist oder ein Philipp Tyroff, die sind auf alles vorbereitet. Und das ist das Gute. Das heißt, selbst wenn der jetzt, ich sag mal, nicht so spitz auf Knopf, wie du sagst, allerletzten Sekunde geht, wird's schwierig. Aber wenn der jetzt, das wird ja auch ein aufnehmender Verein. Der hat ja auch kein Interesse daran, auf letzte Sekunde zu kriegen. Wenn dann noch ein, zwei Wochen Zeit sind im Fenster, dann können die gut reagieren noch. Und dann bin

Christian Löer: Ja klar, wäre natürlich, das wäre super.

Uwe Bödeker: ich gespannt, was dann passiert. Aber, wie gesagt, ich hoffe, dass er bleibt. Weil

Christian Löer: Na.

Uwe Bödeker: man sieht hier auch wieder im Training, das ist ein Spieler, dem gehört einfach die Zukunft. Und

Christian Löer: Das ist wirklich irre.

Uwe Bödeker: der wird im Herbst unter Klopp, wenn jetzt nicht, wie sagt man... die Pferdekotzen. Dann wird er Nationalspieler und dann kann der sogar noch mal im Marktwert schön explodieren und warum soll man den abgeben. Ich hoffe, dass er auch bereit ist, in Köln zu bleiben. Natürlich gibt es Angebote, wo er jetzt schon wesentlich mehr verdienen kann, jetzt schon vielleicht Champions League spielen kann. Aber so ein Jahr FC wäre noch geil mit dem.

Christian Löer: Glaub ich auch. es ist natürlich schon so, also natürlich kann sich in Spielen immer verletzen, keine Frage. Aber wenn nichts schiefgeht, wird er natürlich immer wertvoller. Und wenn er jetzt noch ein Jahr Bundesliga spielt, womöglich wieder zweistellig trifft, der FC einigermaßen solide die Klasse hält und er eben Jürgen Klopp's Lieblingsspieler wird, weil in den Fußball von Jürgen Klopp passt er ja nochmal ideal rein, dann lachen wir nächsten Sommer über 75 Millionen. Um nochmal eine steile These rauszuhauen.

Uwe Bödeker: Ja, da vielleicht auch noch mal ein Vergleich zu Florian Wirth, wo du Verletzungen angesprochen hast. Der hat ja auch nicht sofort die Angebote angenommen, zu wechseln, weil nochmal in Leverkusen ist da richtig explodiert.

Christian Löer: Ja. Ja, total.

Uwe Bödeker: hat sich aber auch das Kreuzband gerissen und ist trotzdem nach einem halben Jahr, acht Monaten war er wieder da und auch dann geht noch ein großer Wechsel. Deswegen diese Verletzungsangst, okay, man wünscht das keinem, aber die sollte auch nicht im Vordergrund stehen. Der Herr Maler hat in Köln einen Vertrag bis 2030 und selbst wenn er sich jetzt mal verletzen sollte, ist er auch ein paar Monaten wieder fit. Genau, ja,

Christian Löer: Klar, der käme ja noch zurück, das ist ein junger Mann.

Uwe Bödeker: ist er jung.

Christian Löer: Dann würde ich sagen, wir haben eine Halbzeit mit bisschen Nachspielzeit hinbekommen. Wir keine Trinkpause, die wir dranhängen mussten.

Uwe Bödeker: Und auch keine härte Halbzeit über 60 Minuten.

Christian Löer: Kein Herr hat das vielleicht beim nächsten Mal, denn auch das haben wir ja bisher unterschlagen. Wir haben nämlich keine Länge versprochen. Wir gucken einfach immer so, es läuft. Dass ihr das jetzt grad grad noch hört, bedeutet ja, ihr ... Na ja, vielleicht habt ihr vorgespult. Aber dass ihr bis zum Ende drangeblieben seid, wofür ich mich ganz, ganz, ganz herzlich bedanken möchte. Ich möchte noch mal an unsere WhatsApp ... an unser WhatsApp-Account erinnern. Ich hoffe, da geht vieles ein. Wenn ich das sagen darf, anrufen bringt nichts. Das ist tatsächlich ein reiner WhatsApp-Account. Da kann man uns alles schicken, was man mag. Auch Fotos, oder Uwe? Irgendwas Lustiges vom Trainingsplatz? Naja, wie auch immer.

Uwe Bödeker: Ja klar.

Christian Löer: Genau, einfach wir gucken da regelmäßig und oft rein, hoffen, da was ankommt, was wir auch hier in der Sendung verwenden können. Und verabschieden uns. Uwe, ich weiß gar nicht genau ... wen wir für die nächste Folge ankündigen können. Ja, aber auch das ...

Uwe Bödeker: Das weiß ich auch nicht. Ich weiß nur, dass ich heute Abend noch irgendwo ein Kaiserschmarrn essen gehe.

Christian Löer: Au ja, okay. Dann könntest du ja vielleicht nächste Woche noch mal von deinem Kaiserschmarrn berichten und vom Trainingslagerfazit. Aber wer weiß, wie es passt. Ich werde wohl dann schon im Urlaub sein. Aber ich will es ja nicht privat werden. Allzu privat werden. Und verabschiede mich mit einem dreimaligen Wir waren klar besser. Und ja, wünsche alles Gute, Uwe. Dir einen schönen Abend, guten Appetit. Wir sehen uns.

Uwe Bödeker: Wir sehen uns. Vielen Dank. Hat Spaß gemacht. Alles Gute

Christian Löer: Ciao!

Uwe Bödeker: an euch alle. Ciao, ciao.

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