Wissensreise durch die Geschichte· Staffel 4· Folge 20

Der Fall Roms – Warum ein Weltreich zerbrach

Donnerstag, 29. Oktober 2026 · 21 min

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Shownotes

Im Jahr 410 steht ein fremdes Heer vor Rom, und eine Welt gerät ins Wanken. Doch warum zerbrach das mächtigste Reich des Altertums? In dieser Folge gehen wir den Erklärungen nach, die Gelehrte seit Gibbon vorgeschlagen haben. Du hörst von der Reichskrise des dritten Jahrhunderts, von Steuerlast, Bürgerkriegen und der Aufteilung des Reiches, vom Druck der Hunnen und der Schlacht bei Adrianopel. Wir betrachten die neuere Forschung zu Klima, Vulkanausbrüchen und Seuchen und stellen zwei große Deutungen nebeneinander: den Untergang als Katastrophe und die Spätantike als Zeit des Wandels. Außerdem fragen wir, was das Ende der römischen Republik über die Verletzlichkeit politischer Ordnungen verrät und welche Spuren die Römer in der Umwelt hinterließen. Eine ruhige Folge für alle, die verstehen wollen, wie große Systeme enden.
QuellenBrown, P. (1971). The world of late antiquity: From Marcus Aurelius to Muhammad. Thames & Hudson.Harper, K. (2017). The fate of Rome: Climate, disease, and the end of an empire. Princeton University Press.Heather, P. (2005). The fall of the Roman Empire: A new history of Rome and the barbarians. Oxford University Press.Ward-Perkins, B. (2005). The fall of Rome and the end of civilization. Oxford University Press.

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