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Shownotes
Was macht eigentlich ein Webprojekt klimafreundlich(er)? In dieser Revision sprechen wir mit Björn Ganslandt (ganslandt.xyz) über nachhaltige Webentwicklung – von Hosting über Frontend-Optimierung bis zur Frage, was eigentlich AI in puncto Energieverbrauch bedeutet. Björn ist Entwickler, Berater und Community-Mensch und bringt viele praktische Erfahrungen aus seiner Arbeit rund um Green IT mit.
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Schaunotizen
[] Wie wähle ich einen grünen Hoster aus?
Wir besprechen, worauf man achten kann: Nutzt der Hoster wirklich erneuerbare Energie – oder kompensiert er nur nachträglich? Wie transparent sind diese Angaben? Hilfreich ist hier das Verzeichnis der Green Web Foundation (app.greenweb.org/directory), das grüne Hoster listet und deren Energiequellen einordnet.
[] Was heißt es überhaupt, wenn ein Hoster mit erneuerbarer Energie betrieben wird?
Grün ist nicht gleich grün: Viele Hoster betreiben ihre Server zwar mit Ökostrom, dieser kommt aber womöglich aus dem allgemeinen Netzmix. Rechenzentren in Windkraftanlagen – wie bei WindCores (windcores.de) und WindCloud (windcloud.de) – oder Abwärmenutzung bei Leafcloud (leaf.cloud) zeigen Alternativen auf.
[] Wo entstehen Emissionen, wenn Daten über das Netzwerk gehen?
Datenübertragung ist ein oft übersehener Faktor: Die Emissionen entstehen im gesamten Übertragungsweg – vom Rechenzentrum über Backbone und Knotenpunkte bis hin zum Endgerät. Tools wie Electricity Maps (app.electricitymaps.com) oder das Realtime Carbon Dashboard (datasets.greenweb.org/cloud_regions/cloud_regi…) der Green Web Foundation helfen, die Herkunft des Stroms zeit- und ortsgenau zu verstehen und Übertragungsvolumina anzupassen.
[] Was kann ich im Frontend tun, um Emissionen zu verringern?
Weniger ist mehr: Kleinere Bildformate (z. B. AVIF statt PNG) und weniger JavaScript helfen. Doch welches Bildformat ist nun wirklich besser? Studien wie von Greenspector (greenspector.com/en/which-image-format-to-choo…) oder Fershad Iranis Firefox-Profiling (fershad.com/writing/power-consumption-jpeg-web…) liefern Zahlen dazu.
[] „Grid Awareness“
Neben Tools wie co2.js oder dem Carbon Aware SDK, die einem sagen wie CO²-intensiv die Stromerzeugung beim Besucher gerade ist, geht es bei der „Grid Awareness“ auch um das richtige Timing: Updates, Deployments und schwere Rechenaufgaben sollten möglichst in Phasen mit grünem Strom erfolgen. Auch Microsofts Xbox-Team macht das inzwischen so.
[] Was weiß man über die Energienutzung von AI – und was nicht?
Vieles ist noch spekulativ: Training von Modellen verbraucht massiv Energie, das weiß man. Aber was ist mit der Nutzung? Wie messen wir das? Und wie viel Energie spart AI möglicherweise auch ein – etwa durch effizientere Prozesse oder optimierte Codegenerierung? Hier fehlt oft die Vergleichsbasis, aber einige erste Studien und Diskussionen gibt es bereits.
Links
A-Tag Wien (atag.accessible-media.at)
Barrierefreiheitskonferenz mit wachsendem Fokus auf Nachhaltigkeit in der Webentwicklung.
CSS in Vienna (meetup.com/css-in-vienna)
Regelmäßiges Treffen der CSS-Community in Wien.
ClimateAction.tech (climateaction.tech)
Slack-Community mit über 11.000 Techies, die sich für nachhaltige Digitalisierung einsetzen.
Permacomputing (Meetup(s)) (permacomputing.net)
Meetup über digitale Langlebigkeit, Low-Tech und resiliente Softwareansätze.
Green Web Foundation (app.greenweb.org/directory)
Hoster-Verzeichnis und Tools zur Bewertung von Infrastruktur nach Klima-Kriterien.
Web Almanac 2024 – Sustainability (almanac.httparchive.org/en/2024/sustainability)
Umfassende Datenanalyse zum Status quo nachhaltiger Webentwicklung weltweit.
Das üble Geschäft mit Carbon-Offsets (futurezone.at/meinung/carbon-offset-aigner-kom…)
Schlechtes Gewissen, weil fettes Auto gekauft? Mit Carbon-Offsets kann man sich freikaufen – so einfach ist es aber nicht.
Primaklima e. V. (primaklima.org)
Anbieter für CO₂-Kompensation durch Waldprojekte – mit glaubwürdigem Ansatz.
Electricity Maps (app.electricitymaps.com)
Zeigt live den CO₂-Ausstoß von Strommixen weltweit – hilfreich für „grünes Timing“.
Agora Energiewende Agorameter (agora-energiewende.de/daten-tools/agorameter/l…)
Forschung und Visualisierung zur deutschen Energiewende und Stromherkunft.
Realtime Cloud Carbon Dashboard (datasets.greenweb.org/cloud_regions/cloud_regi…)
Zeigt PUE-Werte (Power Usage Effectiveness) und Energiequellen von Cloud-Anbietern.
WindCores (windcores.de)
Betreibt Server direkt in Windkraftanlagen – ohne Umweg übers Netz.
WindCloud (windcloud.de)
Norddeutscher Anbieter mit grüner Energie und Nutzung der Serverabwärme.
Leafcloud (leaf.cloud)
Betreibt Server unter anderem in Schwimmbädern – Serverabwärme heizt das Wasser.
Carbon Aware SDK (carbon-aware-sdk.greensoftware.foundation)
Open-Source-SDK, mit dem sich CO₂-sensitive Workflows in Software integrieren lassen.
co2.js (thegreenwebfoundation.org/co2-js)
Bibliothek zur CO₂-Schätzung im Code – funktioniert auch mit Cloudflare Worker (fershad.com/writing/digital-carbon-api-cloudfl…).
Fershad Irani: AVIF vs WebP im Firefox Profiler (fershad.com/writing/power-consumption-jpeg-web…)
Vergleich der Bildformate aus Sicht der Energieeffizienz im echten Rendering-Kontext.
Greenspector: Which image format choose to reduce energy consumption and environmental impact? (greenspector.com/en/which-image-format-to-choo…)
Vergleicht Bildformate hinsichtlich ihrer tatsächlichen Energie- und CO₂-Kosten.
Branch Magazine (branch.climateaction.tech)
Online-Magazin zu digitaler Nachhaltigkeit – kuratiert von der Green Web Foundation und Co.
COP Website Fail (fershad.com/writing/cop28-uae-a-low-carbon-web…)
Berüchtigtes Beispiel: Die offizielle Konferenzseite der Klimakonferenz war alles andere als klimafreundlich.
RUMVision: Device Memory als Proxy (rumvision.com/blog/how-device-capabilities-mig…)
Der Artikel zeigt, wie sich Geräteeigenschaften wie Arbeitsspeicher auf die Ladezeit von Websites auswirken.
Device Memory API (developer.mozilla.org/en-US/docs/Web/API/Devic…)
Die Device Memory API erlaubt es Websites, die ungefähre RAM-Größe eines Geräts auszulesen, um …
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Hosting ist auf jeden Fall ein großes Ding, weil da habe ich halt die Chance, die Hardware und den Strom, der reingeht, zu kontrollieren durch das, was ich auswähle. Bei den ganz großen Anbietern ist als Nachweis dann auch oft sowas wie ein Sustainability-Reporting mit drin. Auf dem MacBook ist es so, dass man Energieinformationen zu den einzelnen Prozessen bekommt und auch zum Netzwerkteil von Firefox, aber jetzt nicht zum Netzwerkstack vom OS insgesamt.
Diese Revision von Working Draft wird euch präsentiert von Midwald, Next Level Hosting für eure Projekte. Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wie kann sowas langweiliges wie Hosting Next Level sein? Ganz einfach. Mittwalds hochperformantes Managed Hosting ist perfekt abgestimmt auf die Anforderungen von Freelancern und Agenturen.
Es gibt zum Beispiel ein smartes Rollensystem für die Zusammenarbeit mit euren Projektpartnern. Und Mittwald hat mit dem M-Studio auch eine sehr schöne moderne Verwaltungsoberfläche gebaut, mit der das Arbeiten Spaß macht. Aber jetzt mal ehrlich unter uns Nerds. Sachen anklicken? In einem User Interface? Muss das sein?
Nein, muss es nicht. Denn bei Mittwald gibt's auch die M-Studio CLI. Mit der könnt ihr euer Hosting komplett über die Kommandozeile verwalten und natürlich auch entsprechend automatisieren. Von Nerds für Nerds bringt euch Mitwald die optimale Developer Experience, wenn's ums Hosting geht. Und deshalb jetzt auf zu mitwald.de slash WorkingDraft.
Das war nochmal M-I-T-T-W-A-L-D Punkt D-E slash WorkingDraft. Wir danken Mitwald für die Unterstützung von dieser Revision von WorkingDraft. Revision 675, Wir wären heute zu zweit. Aus dem Team bin nur ich dabei. Und das bedeutet, wir haben einen Gast. Und zwar ist es der Björn Gansland. Hallo Björn. Hallo.
Schön, dass du da bist. Ja, danke für die Einladung. Wir verfolgen uns ja schon irgendwie total lange in den sozialen Netzen. Also zumindest bis zu mir da geläufig. Und dann haben wir uns, wann war das, den letzten Monat oder vorletzten Monat getroffen in Wien beim A-Tag. Genau, und da war ich auch zum ersten Mal. War ein sehr schönes Event. Total.
Also sehr empfehlenswert, wer so Accessibility interessiert ist und auch irgendwie einfach so, nicht so ein hypergroßes Event, nur total familiär und relaxed. Und war echt schön und auch die Location war irgendwie gut. So auf der Donauinsel vor den Toren Wiens, in diesem modernen, weiß ich nicht, was ist das, Businessviertel oder so.
Und dann mit Ausblick so von ganz oben vom Hochhaus mit tollem Ausblick auf die Stadt und das Umland. Früher war das auch ab und zu in so einer Strandbar. Das habe ich leider verpasst. Okay. Direkt an der Donau dann, da sind die doch die Strandbars. Am Kanal, ja. Okay, vielleicht kommt das ja noch. Das war aber eh so eine Art Reboot, glaube ich, oder sowas in der Art.
Ja, ich glaube, das hatte ein bisschen Pause und war nochmal woanders und so, aber ja. Ist auf jeden Fall Bedarf für, da hat man gesehen, es war voll. Ja, es ist ja auch das Jahr des European Accessibility Acts. Ja. Genau. Ja, wir werden es auf jeden Fall mal verlinken und dann findet es vielleicht irgendwie dann nächstes Jahr wieder im Mai, Juni statt oder sowas.
Genau, und irgendwie kamen wir so ins Reden und irgendwie kamen wir darauf, dass eines der Themen, mit denen du dich viel beschäftigst, unter anderem Green Web ist. Darüber wollen wir heute sprechen, aber bevor wir das machen, erzähl doch mal kurz, was du generell machst, also zusätzlich zu Green Web, wer du bist.
Ja, also ich bin Björn Gansland und ich wohne jetzt seit fast 15 Jahren in Wien, aber komme da eigentlich nicht her. Das kann man vielleicht raushören, obwohl mir sicher so ein, zwei österreichische Begriffe heute Abend mit reinrutschen. Ja, und ich arbeite hier als Freelance-Fontant-Entwickler. Und, ja, nebenher organisiere ich auch ein bisschen Meetups hier in Wien.
Also es gibt ein CSS-Meetup, was sehr unregelmäßig stattfindet, was ich zusammen mit dem Jan Rubi mache. Es gibt das Climate Action Tech Meetup, das war ein paar Mal, also ein paar wie zwei. Auch hier an verschiedenen Orten, das organisiere ich. Das ist aus so einem relativ großen Klima- und Technik-Slack rausgekommen.
Und es gibt das Permacomputing-Meetup, da bin ich ein bisschen involviert. Und da macht der Simon Repp, macht so die Hauptarbeit. Aber ja, das nächste Mal, da habe ich das Thema und Ort organisiert und so. Also da bin ich auch involviert. Also Klima und CSS. Okay, und wann ist das nächste Meetup? Das Permacomputing, das ist jetzt direkt morgen nach dieser Aufnahme.
Das heißt, das wird sich für niemand mehr ausgehen, hier hinzukommen. Aber ja, wir werden das wieder machen. Also einmal im Quartal. Auch mal im Auge behalten, die verschiedenen Dinge. Ja. Ja, cool. Genau, und ich finde, das bildet ja ganz gut ab, so die Dinge, die du gut findest oder mit denen du dich befasst.
Genau, ich glaube, über das CSS-Meetup bist du mir ein Begriff. Ich bin da auch Mitglied, weil mein Bruder wohnt ja in Wien. Und dann dachte ich, ich bin auch hier bei React Vienna, bin ich auch Mitglied, weil ich dachte, so kann ja sein, wenn ich mal in Wien bin, dass dann eben Meetup ist und dann kann ich da vorbeischauen.
Ja, die sind auch immer voll. Ja. Ja, und genau, wir wollen aber heute uns so ein bisschen konzentrieren auf Green Web. Wir haben da eine Revision schon mit der Sandy Dainert mal irgendwann gemacht. Ich würde sagen, so ein halbes Jahr her ist es so ungefähr. Genau, und ihr kennt euch ja, glaube ich, oder sie ist ja auf jeden Fall deren Begriff auch, glaube ich. Das ist ja eh so eine kleine Szene.
Ja, ja, das stimmt. Sie hat ja auch selber einen Podcast zum Thema und so. Ja, und genau, dann haben wir vor ein paar Wochen auch, hatten wir das Interview auf dem Mid-Wild Head in the Cloud und da hatten wir eben auch eins der drei Interviews, drehte sich ja auch um CO2-Fußabdruck von Web-Geschichten und dass man da eben so easy wins, da hatten wir ja den Thorsten Jonas am Start.
Genau, aber was wir halt nicht gemacht haben ist, also genau mit der Sandy, da sind wir mehr so konzeptionelle und designerische Herangehensweisen durchgegangen, auch so ein bisschen natürlich schon auch technische Dinge, aber wir haben eigentlich eher so sozusagen die davor uns bewegt, also bevor es dann wirklich in die Technik gegangen ist.
Und genau bei Thorsten war es halt, wir hatten ja nur ein kurzes Interview, dann ging es ja vorwiegend um, Bilderoptimierung und Einsatz von Video beziehungsweise dann eben auch weil war ja auch ein Mitwald-Event und ein Mitwald- Mitarbeiter war ja auch mit im Interview und die machen dann auch viel Dings eben auch um Greenhosting, und wir haben gedacht, wir können ja jetzt mal noch so ein bisschen, technischer werden diesmal.
Was können wir Entwickler dann alles tun, wenn eben die ganzen Stationen vorher schon alle abgearbeitet wurden? Genau, und wir haben gedacht, wir könnten uns, zumindest haben wir das ja eben in der Vorgesprechung gesagt, dass wir uns von hinten nach vorne irgendwie arbeiten könnten. Also so quasi am Server starten und auf dem Device des Benutzers, der Benutzerin dann enden.
Genau, und das bedeutet wahrscheinlich, dass wir auch bei Greenhosting starten würden, oder? Ja, würde ich vorschlagen. Also ist auch das erste Thema, was mir dann so auf die Füße gefallen ist in dem Kontext, weil ich habe mich irgendwann dann selbstständig gemacht und habe mich auch gefragt, wo tue ich eigentlich mein Portfolio oder meine winzige Seite hin, auch wenn die nicht so oft aufgerufen wird. Man macht sich da ja doch Gedanken.
Und ja, also Hosting ist auf jeden Fall ein großes Ding, weil da habe ich halt die Chance. Ein Stück zumindest die Hardware und den Strom, der reingeht, zu kontrollieren durch das, was ich auswähle. Und der erste Schritt ist, da mal zur Green Web Foundation zu schauen. Die sind ja schon lange in dem Bereich aktiv und die haben auch eine Übersichtsseite mit verschiedenen Hostern, die da gelistet sind, die grün sind.
Oder die Tagline von der Green Web Foundation ist ja Fossil-Free-Internet bei 2030, also die fossilfrei sind. Also Atomenergie geht da auch okay. Und ja, das ist jetzt halt im deutschsprachigen Bereich vielleicht nicht so ein Riesenthema, aber für französisches Hosting zum Beispiel macht das ja einen großen Unterschied.
Ja, also wenn ich mir da ein Host rausgreife aus dieser Liste, dann ist das schon mal gut. Und da gibt es auch viel Auswahl, für Deutschland zumindest. Die Liste ist relativ lang, das ist schön. Und wenn ich das mache, dann bin ich, wenn ich mir das HTTP-Archive angucke, die crawlen ja so das Internet und die machen auch Statistik über Nachhaltigkeit und gleichen das gegen diese Liste ab.
Und die haben in ihrer letzten Analyse herausgefunden, dass 90 Prozent der Seiten, die sie sich anschauen, sind nach diesen Kriterien oder nach dieser Liste halt nicht grün. Und 10 Prozent sind grün. Das heißt, da ist man schon mal gut dabei. Ich denke, in Europa sieht das noch ein bisschen anders aus, das Verhältnis von in Deutschland. Da wird sicher mehr grün sein.
Und bei großen Websites, das sagen sie auch selber, also bei denen mit den meisten Traffic, da ist das eher so 50-50. Aber schon mal super. Das ist eine gute Wahl und das ist sicher der erste Ort, wo man nachgucken kann. So als Nachhaltigkeits-Nerd frage ich mich da natürlich, gibt es da noch Unterschiede?
Kann ich da was wählen? Kurze Frage noch, das HTTP-Archive-Ding, was du meinst, ist wahrscheinlich, ist es dann der Web-Almanac, wo das drin ist? Genau, da gibt es in den letzten zwei Ausgaben, glaube ich, auch ein Sustainability-Kapitel drin. Ja, super. Und die sind sehr gut. Die kann ich sehr empfehlen, wenn man sich in das Thema reinlesen will.
Die fassen sehr gut zusammen, was der Stand der Forschung quasi ist, was sich da getan hat im letzten Jahr und wie die Statistiken aussehen. Und da sind auch coole Leute involviert, die auch an den Web Sustainability Guidelines, die ja jetzt im W3C-Editors-Draft sind. Also die Ines Akrab ist, glaube ich, in beiden drin zum Beispiel.
Also das ist ein cooles Dokument, was man auch gut lesen kann. Freak ist ja nicht auch Green Web Foundation Gründer oder sowas? Ich weiß nicht. Also ich glaube, in der Green Web Foundation selber ist er nicht drin, aber der ist auf jeden Fall Urgestein in dieser ganzen Szene. Also Mighty Bytes ist er, glaube ich.
Und der hat da ganz viel gemacht über die Jahre. Also das ist einer von denen, die wirklich seit vielen Jahren dabei sind. Das sind ja so eine Handvoll Leute, die vor 2018 da schon Dinge gemacht haben. Chris Adams von der Green Web Foundation Tim Frick und Tom Greenwood von Whole Grand Digital. Das sind so die Sachen, Leute, die man ganz lange schon sieht.
Ja, aber die sind auch bei dem Dokument dabei und ja, coole Übersicht und genau, interessant zu sehen oder arg, dass halt 90 Prozent noch nicht mit emissionsarmen Strom betrieben werden. Also da tut man auf jeden Fall schon was okay ist, wenn man sich was aus der Liste rausgreift. Ja. Weißt du denn, wie das irgendwie kontrolliert wird, dass man sich nicht einfach so, hey, ich bin ein Green Hoster, bitte nöt mich eine List auf und dann ist man aber gar kein Green Hoster oder sowas.
Ja, also um da reinzukommen, muss man Nachweise vorlegen. Die kann man sich auch runterladen und anschauen bei der Green Web Foundation und man muss einen Ansprechpartner, eine Ansprechpartnerin im Unternehmen haben, dass man weiter in Kontakt bleibt. Ich glaube, das ist auch der Grund, warum AWS da nicht drin ist, weil sich da niemand gefunden hat.
Oder ich glaube, es gäbe Personen, die durchaus bereit wären bei Amazon, aber da gab es jetzt nicht das Top-Down-Commitment, dass das sein muss. Ja, aber diese Belege, die da drin sind, haben verschiedene Formen, wenn man das vergleicht. So beim mittelgroßen deutschen Host, da ist das wahrscheinlich dann ein Zertifikat, dass man Ökostrom oder grünen Strom einkauft.
Das heißt, da ist eigentlich dann, der ganze Energiehandel liegt beim Stromanbieter und damit ist das Thema eigentlich gegessen. Was auch mit drin sein kann, das ist momentan noch erlaubt, sind Offsets, hochqualitative Offsets. Das ist, glaube ich, was, was bei der Green Web Foundation aber auch kritisch diskutiert wird, wenn man sich die Blog-Einträge so durchliest.
Ich glaube nicht, dass das für immer so bleiben wird. Das ist dieses Emissionshandel-Ding, oder? Ja, das ist halt sowas wie, ich pflanze irgendwo Bäume und die verbrauchen halt CO2 und damit gleiche ich was aus. Das ist bei vielen größeren Unternehmen so ein bisschen mit drin, bei anderen aber auch nicht.
Ich glaube, Cloudfair zum Beispiel ist sowas, wo das ein bisschen mehr Platz einnimmt. Das ist ja so ein bisschen, sagen wir mal, vielleicht, wir können ja sagen, umstritten. Ja, auf jeden Fall. Weil teilweise ein und derselbe Wald irgendwie dann vielleicht in mehrere verkauft wird. Und es wird ja dann auch sozusagen Geld dafür bezahlt, dass ein Wald nicht abgeholzt wird.
So, dass irgendwelche Bauern in irgendwelchen Ländern, wo die den Wald vielleicht irgendwie abfackeln würden, um da irgendwie Felder drauf anzulegen, dann kriegen die halt Geld und machen das nicht. Und das ist aber so eine Theorie und dann gab es, glaube ich, irgendwer, welche Wissenschaftler hatten doch so irgendwie Satelliten Aufnahmen über, mehrere Jahre ausgewertet, wo eben so ein Waldstück war, das eben Geld, wo eben dieses Geld geflossen ist, das dann eben nicht abgeholzt werden sollte und dann im Vergleich zu einem Waldstück, wo das nicht der Fall war und beide haben, sich genau identisch entwickelt.
Also da hat man irgendwie nichts gewonnen mit. Genau, also egal, wie die zertifiziert sind, ist es eigentlich in den meisten Untersuchungen dann so, dass leider der Großteil, also 80, 90 Prozent dieser Offsets nicht wirklich das erreichen, was sie versprechen, gerade langfristig. Also speziell diese Aufforstungsdinge sind halt sehr, sehr problematisch.
Also insofern auch was, was diskutiert wird, glaube ich, aus diesem Grund auch, ob das da weiter drin sein sollte. Ja, ich mache aber einen shameless Plug und zwar eine Klassenkameradin von mir ist Geschäftsführerin von Prima Klima e.V. Und die machen das auch anständig. Also genau, aber das weiß ich eben nur, weil ich die persönlich kenne.
Ich weiß aber auch nicht, in welchem Scale Prima Klima vielleicht so anderem arbeitet. Also wenn man den Ablasszahlung leisten möchte, dann würde ich die empfehlen. Ja, und bei den ganz großen Anbietern ist als Nachweis dann auch oft sowas wie ein Sustainability Reporting mit drin, was die ja jährlich machen, beziehungsweise das wird es viel mehr geben müssen, weil ja eigentlich auf EU-Ebene gibt es ja auch Corporate Sustainability Reporting Directive.
Also Directive heißt, glaube ich, immer, dass es dann in nationales Recht noch übersetzt werden muss. Aber das geht schon dahin, dass man eigentlich auch reporten müsste. Ich glaube, weiß nicht, ob man es dann auch öffentlich machen muss. Ich glaube nicht. Aber da muss man sich mehr mit auseinandersetzen. Und bei den ganz Großen ist das dann sowas, was da drin ist. Und bei denen ist es dann auch nicht mehr speziell so, dass die sagen, okay, wir beziehen halt Ökostrom, das ist unser Anbieter.
So ein Hyperscaler hat halt so viele verschiedene Hostingsituationen überall auf der Welt und ist halt auch so groß, dass die selber mit Strom handeln. Das nicht nur von einem Anbieter einkaufen. Das wird dann ein bisschen komplizierter, und ja auch ein bisschen vertrackt, weil da im Hintergrund ist es so, es gibt so ein Zertifikatssystem oder Herkunftsnachweise, wenn irgendwo ein Megawatt, nachhaltiger Strom produziert ist, dann kriegt er so Metadaten mit dran, dass er halt nachhaltig ist und die Idee ist halt, dass es dass es nur einmal genutzt werden kann, dass man sauber diese Verbindung herstellt.
Aber der zeitliche Zusammenhang bei dieser Nutzung ist momentan halt relativ locker. Also das muss im gleichen Jahr passieren. Das heißt, ich kann den Solarstrom aus dem Sommer dann auch im Winter verbuchen. Und es ist auch räumlich relativ locker. Also zumindest für dieses Greenhouse Gas Protocol Reporting, was da immer so drin steckt, kann das auch von irgendwo kommen.
Google sagt in seinem Sustainability Report auch relativ offen, dass in Südostasien geht es sich halt nicht so richtig aus. Da ist das Grid relativ schmutzig. Und da kaufen sie dann halt auch Strom quasi in Europa, der das ausgleicht. Und das geht theoretisch noch ein bisschen weiter. Diese Herkunftsnachweise, diese Metadaten kann man auch ablösen von dem Strom und nur die Metadaten quasi kaufen.
Wo den Herkunftsnachweis ohne den Strom, ich kaufe den Strom halt lokal irgendwelchen. Also Durchschnittsstrom und kaufe mir dann den Herkunftsnachweis dazu und kann das dann grün labeln. Und das wäre aber dann jetzt tendenziell so, wie der Emissionshandel auch funktioniert. Ja, ja, das ist schon so ähnlich. Und da ist ganz interessant, dass das, ob das okay ist oder nicht, ist auch eine große Diskussion, wo viel gelobbiet wird, wo Google und Microsoft recht aktiv sind, das zu ändern und zu sagen, das muss zeitlich enger geschnürt werden, das soll einen stündlichen Bezug geben, dass in der gleichen Stunde dieser Strom gekauft wird, soll örtlich näher kommen.
Also Google und Microsoft befürworten das? Die sind dafür, dass das geändert wird. Das ist doch gut, oder? Das ist gut. Und Google hat ja auch den Plan, dass bis 2030 so oder so, ob das geändert wird, umzusetzen, halt dieses 24-7-Matching zu haben. Also das ist gut. Und Amazon und Facebook sind eher so dagegen und versuchen da lobbymäßig in die andere Richtung zu gehen.
Und das wird jetzt im Greenhouse-Gas-Protokoll umgesetzt. In den Committees ausdiskutiert. Das kann man auch so ein bisschen verfolgen von außen. Ja, ich meine, Google ist ja eh relativ weit gewesen, was so Nutzung von grüner Energie anging. Microsoft war so zweiter Platz. Also die waren so immer quasi sind so ein paar Jahre hinterher gelaufen.
Von Amazon hat man irgendwie gar nichts gehört, was eher darauf hindeutet, dass sie wahrscheinlich, dass das Thema für die keine Rolle spielt, weil man wäre ja schön blöd, wenn man nicht darüber spricht, wenn man es denn macht. Also die machen schon auch Sachen, so ist es nicht. Aber ja, im Vergleich zu Google und Microsoft merkt man schon, dass es weniger Priorität hat, ja.
Also ich weiß noch, dass zumindest vor der KI-Zeit wollte ja Google auch irgendwie, oder war deren Ziel ja sozusagen den Strom sogar am Datendatacenter selbst zu produzieren. Die haben ja irgendwie gearbeitet, eigene Kraftwerke sich da hinzubauen, also Windkraft oder sowas in der Art. Und ich glaube, jetzt mit so KI hat das alles so ein bisschen, ist das wieder in die Ferne gerückt, weil der Energiebedarf so hoch ist.
Und jetzt überlegt sie ja auch alle irgendwie Ratumkraftwerke zu bauen oder zu nutzen. Ja, auf jeden Fall. Also das hat das ganz stark verschoben. Das war ja auch bei Microsoft, die wollten ja sogar Carbon-negativ werden und alles, was sie jemals an Emissionen erzeugt haben, irgendwie wieder aus der Hemisphäre raus zu kratzen.
Also jetzt frag ich mich, ob das überhaupt geht oder ob das dann nur so ein Rechending ist, aber das war zumindest das Ziel und da ist jetzt auch eigentlich die klare Ansage, okay, das ist verschoben, weil AI jetzt einfach so Priorität hat und so viel Strom braucht. Und ja, wenn man genau hinguckt, dann sieht man das auch bei allen Hyperscalern, die wachsen ganz, ganz stark und bauen halt extrem viel, was halt auch CO2 erzeugt.
Also einfach erstmal in die Datencenter hinbauen, ist ja auch unglaublich aufwendig und dann brauchen sie natürlich auch viel Strom. Und also sie schauen auch schon, dass da zusätzliche nachhaltige Infrastruktur gebaut wird. Also es gibt auch so diese Power-Purchasing-Agreements, wo man quasi ausmacht, okay, wir verbrauchen diesen Strom in Zukunft, aber dafür baut ihr uns was hin, dass man das finanziell regelt.
Das ist, glaube ich, auch ein Werkzeug, was Google vor allen Dingen groß gemacht hat, schon relativ früh. Ja, aber es gibt so eine Grafik von der International Energy Agency, die relativ frisch ist, wo sie zeigen, wieso sich die Kapazität in den Datencentern entwickelt hat. Und das hat halt so ab 2018 eine ziemliche Hockey-Kurve nach oben.
Das ist schon ein bisschen erschreckend. Und ich glaube nicht, dass das nur AI ist, aber das ist natürlich auch so die Zeit nach dem Transformer-Modell, nachdem das so aufgekommen ist. Ja. Und würdest du denn sagen, wenn man Dinge in der Cloud hostet, also bei einem Hyperscaler. Kann man das grün hinkriegen oder ist es eher so, dass es schwierig ist, wenn man zu einem der Non-Hyperscaler-Hoster gehen sollte?
Ja, es ist schwierig zu sagen, was genau grün ist. Also man kann sich verschiedene Sachen angucken. Also jetzt unabhängig davon, wie das Ganze jetzt marktbilanziert wird, kann man halt gucken, wie ist wirklich der Strom da, wo das DIN steht. Und da kann man auf sowas gehen wie Electricity Maps. Die zeigen halt, wie der Energiemix ist und die Carbon Intensity, also wie viel Gramm CO2-Äquivalent ist auf so einer Kilowattstunde drauf im Moment und auch durchschnittlich über die Zeit. Das ist schon mal ganz interessant.
Also Electricity Maps ist so auf nationaler Ebene eher, aber da sieht man halt schon, Deutschland ist halt eher so mittel. Für den europäischen Bereich. Und sowas wie Norwegen, also alles nach oben. Skandinavien ist besser, Österreich ist auch besser, hat viel Wasserkraft. Ja, auch schon ganz lange. Ich glaube, wir haben einfach noch zu viele Bauernkohlekraftwerke bei uns, oder?
Ja, also das ist dann auch interessant, wenn man sich das ein bisschen genauer anguckt. Das geht dann mit Electricity Maps nicht mehr, aber Agora Energiewende zum Beispiel, Die haben so eine Karte, die in Deutschland, die haben das nur für Deutschland, die das ein bisschen genauer auflöst. Da sieht man schon so Hotspots, also halt zum Beispiel in NRW in manchen Ecken, wo es relativ dreckig ist und in anderen Gegenden ist es eigentlich ganz okay.
Also deshalb, Electricity Maps ist halt auch vielleicht dann ein bisschen nicht genau genug aufgelöst, um die Frage zu beantworten, wie ist wirklich die physikalische Situation, was kommt aus der Steckdose. Also zum Beispiel, also bei den Hyperscalern ist dann ja Hessen wahrscheinlich eine Frage, finde ich, sieht gar nicht so schlecht aus.
Also von daher kann vom Strom her schon okay sein und bei den Hyperscalern hat man natürlich auch die Möglichkeit, irgendwo in der EU woanders hinzugehen. Trotzdem vielleicht gute Latenzzeiten, wo die Situation mit Nachhaltigen noch besser ist. Ja, also wie gesagt, Amazon, das ist vielleicht nicht deren Hauptpriorität, wenn einem das wichtig ist, vielleicht eher mal Google oder Azure anschauen und schauen, wo die Datencenter sind.
Die haben nämlich auch den Vorteil, also zumindest wenn sie halbwegs neu sind, die sind in sich relativ effizient. Also es gibt einen Faktor Power Usage Effectiveness. Denkt immer Efficiency, aber es heißt Effectiveness, glaube ich. Wo es darum geht, wie viel Overhead haben die eigentlich auf ihren Compute?
Wie viel von dem Strom geht in Compute und wie viel hat man obendrauf? Und die Hyperscaler, dadurch, dass die so stark integriert sind, die machen halt ihre eigene Hardware und alles und das ist alles aufeinander abgestimmt, sind die da relativ gut. Also die kommen auf 10% Overhead runter. Müssen demnächst ja auch sowieso relativ viele neue Rechenzentren, in die Richtung gehen, weil es gibt das Energieeffizienzgesetz und ab 2027 muss sowieso alles mit grünem Strom getrieben werden und ich weiß nicht genau, wo die Staffelung ist, aber neue Datencenter sollten so 20% Overhead maximal haben.
Das ist dann für sowas wie Kühlen und so. Von der Richtung sind die Hyperscaler ganz gut. Und das sind auch Daten, die man von denen teilweise kriegen kann. Also es gibt auch wieder über die Green Web Foundation gibt so einen Datensatz Realtime Cloud Carbon. Das ist nicht Realtime, soweit ich das sehen kann.
Es gibt so einen Snapshot, den man sich angucken kann in so einem Viewer. Aber da steht bei den Datenzentren auch dabei, was die für eine PoE, Power Usage Effectiveness haben. Das ist dann so eine Zahl wie 1,1, heißt 10% Overhead. Also alles über 1 ist dann der Overhead obendrauf. Was man auch teilweise sehen kann, ist die Water Usage Effectiveness.
Das ist dann Liter pro Kilowattstunde, glaube ich, was da fürs Kühlen drauf geht. Das ist auch ganz interessant und da sind die halt eigentlich auch recht okay. Also von daher, die haben das schon ganz gut im Griff. Also auch gerade diese Effizienzgeschichte ist natürlich auch ein Kostenfaktor, die sie gut kontrollieren deshalb.
Und wenn man da wirklich besser sein will und sagen will, ich will ein Datencenter, wo physikalisch der Strom halt so grün ist, wie es geht, dann bewegt man sich halt wirklich in Nischenprodukt rein eigentlich. Es gibt sowas wie Windcores, die sind im Rheinland und die sind wirklich in den Windkraftanlagen mit drin, die Server und kriegen deshalb da halt ofenfrischen grünen Strom, solange es sich dreht.
Ich glaube, sonst kaufen sie halt auch Ökostrom zu. Und Windcloud gibt es, die sind in Norddeutschland, die sind, glaube ich, auch direkt an Windkraftanlagen dran. Also das sind aber wirklich kleine Anbieter und das ist dann wirklich ein Spezialprodukt. Und ja, also das ist, was man sich anschauen kann.
Und zum Beispiel... Ist das vielleicht isländische Hoster, also durch das hier so viel Geothermie haben, haben die ja sozusagen frei Haus, relativ viel Energie einfach zur Verfügung? Ja, also da ist glaube ich alles grün. Ich weiß aber nicht genau, wie da die Datencenter-Situation ist. Ist allgemein natürlich auch spannend, wenn es eher kühl ist, weil das heißt, dann kann man die Luft von draußen einfach nehmen, um das Datencenter zu kühlen.
Und das ist nicht so ein großer Aufwand und braucht halt auch nicht so viel Wasser. Also da muss man nicht irgendwas verdampfen oder so. Ja, cool. Das sind auf jeden Fall doch mal gute Fingerzeige hier, die man mal verfolgen kann. Genau, ich habe das alles mal hier notiert und schaue mal, dass ich das alles in die Shownotes reinlinke.
Es ist leider ein bisschen ficklig, sobald man weitergeht, als nur Green Web Foundation passt. Dann gibt es halt viel zu schauen. Also zum Beispiel auch Abwärme ist halt noch so ein Thema. Das ist ja auch in dem Energieeffizienzgesetz mit drin, dass die in Zukunft zumindest den Anteil ihrer Abwärmer, die Rechenzentren irgendwie sinnvoll nutzen sollen.
Und ich glaube zum Beispiel Mittwald nutzt das ja auch, um die eigenen Büros zu heizen. Ist das nicht so irgendwie gedacht, so als Art Fernwärme dann auch zu nutzen? Genau, das ist glaube ich relativ viel angedacht. Da gibt es auch Herausforderungen, weil so heiß ist das Wasser dann doch wieder nicht oder die Luft, dass man das so aufwertet oder dass man das Fernwärmenetz da irgendwie für fit macht.
Also das ist scheinbar nicht so ganz trivial. Aber ja, also die Windcloud-Leute nutzen das, glaube ich, um so Algenfarben zu beheizen. Da wachsen die Algen und die ziehen auch dann wieder CO2 aus der Luft. Also das ist ganz spannend. Es gibt, glaube ich, in den Niederlanden gibt es einen Anbieter, der das nutzt, Leafcloud.
Die beheizt man mit Pools. Das ist natürlich auch cool. Also ich glaube, in den UK machen sie das auch teilweise. Also da kann man schon spannende Sachen mitmachen. Hört sich gut an. Gute Ideen. Okay, das heißt also, genau, vielleicht noch so zu der Komplexität, die du gerade erwähnt hast. Da können wir vielleicht anknüpfen an das Interview mit dem Thorsten Junas.
Also man kann natürlich immer krasser werden und irgendwie immer mehr optimieren und eskalieren. Aber man kann ja auch erst mal zivil einsteigen und dann kann man noch mal weiter iterieren, wenn man das dann möchte. Auf jeden Fall. Wie bei einem gibt es halt so abnehmenden Grenznutzen. Also wenn man die ersten Schritte macht, das bewegt schon mal viel und dann kann man sich schon noch reinnerden.
Also man kann ja auch überlegen, dass man dann, wenn man so asynchrone Jobs hat, dass man die vielleicht woanders laufen lässt. Das ist auch eine Sache, die Google selber macht. Also die sind so mit Videokodierung sind die halt carbon aware und schauen, wo haben wir eigentlich gerade Kapazitäten und wo ist der Strom gut. Und dann machen wir es halt da.
Ja, oder es gibt ja auch so dieses, dass deine Xbox, glaube ich, sich updatet und die updatesiert, aber immer nur, glaube ich, dann war das nachts oder wenn, auf jeden Fall, wenn irgendwie, das wird schon dann irgendwie so getimt, dass das eben zu einer sinnvollen Zeit passiert, wo eh genug Strom, also genug grüner Strom da ist.
Ja, genau, das machen die. Und da gibt es auch, also es gibt diese Carbon Aware SDK von der Green Software Foundation. Darum sind viele von diesen Dingen gebaut. Das ist, glaube ich, eher dafür, dass man das zeitlich shiftet im Bereich, wo der Strom grün ist. Und damit könnte man zum Beispiel auch seine GitHub Actions dann zum richtigen Zeitpunkt laufen lassen.
Ja, gibt es einen Action-Wrapper. Okay, ja, cool. Das ist doch super. Ist suntiert, wird verlinkt. Genau, dann der nächste Punkt. Also wir haben jetzt, wir hosten grün, aber, und das ist ja schon mal alles gut, alle Verarbeitung auf dem Server ist sozusagen CO2-notal, aber jetzt schicken wir unsere Daten ja zu oder in die Welt hinaus.
Und verschlungene Wege, die dann vielleicht alle nicht mehr ganz so grün betrieben werden. Sprich, auch die Datenmenge spielt nicht nur bei Web-Performance und Ladezeit eine Rolle, sondern gleichermaßen eben auch beim CO2-Fußabdruck, kann man sagen. Ja, also die Datenmenge, die dann übers Netz geht, bevor sie zur End-Userin kommt, Es wird immer ganz viel betrachtet.
Also wenn ich so Website Carbon Calculator mir oder sowas angucke, da ist das ja der Hauptfaktor. Ist auch klar, das ist halt eine Zahl, in die ich gut rankomme. Es ist aber tatsächlich so, dem Netz in der Mitte ist weitestgehend egal, wie viel es eigentlich genutzt wird. Das ist so ähnlich wie ein Router zu Hause.
Der braucht sein ein paar Watt, ob der jetzt gerade voll ausgenutzt wird oder ob der einfach nur rum eidelt. Es ist so ein bisschen ein Unterschied macht, aber so viel dann auch nicht. Ja, wahrscheinlich. Also ich verstehe das auch so, dass das auch so ein Stück weit so ein bisschen eher als Proxy gesehen wird, sozusagen als Repräsentant für eben große Web- oder viel Daten, brauchen irgendwie mehr Speicher auf dem Server und die brauchen dann irgendwie, müssen dann dekodiert werden auf dem Client, sodass das zwar nicht stimmt.
Und man kann das ja auch nicht so einfach in CO2-Äquivalent umrechnen, auch wenn das probiert wird, weil natürlich das sehr davon abhängt, wo diese Geräte laufen. Und jedes Jahr ändert sich das ja auch und wird wahrscheinlich das Verhältnis besser, also einfach durch den technischen Fortschritt. Aber genau, also das ist zumindest so ein grober Problem.
Anhaltspunkte, man kann sagen, wenn man da Zugewinne macht, also im Sinne von Dinge schlanker, dann ist das auf jeden Fall nicht verkehrt. Voll, also ich glaube, man darf es halt nicht sehen als ein Modell, was genau Berechnungen macht, es ist ein Modell, was mich dazu bringt, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Dafür ist es gut, also die Website schlanker zu machen, ist auf jeden Fall gut. Es ist ja auch so, auch wenn das Netzwerk in der Mitte jetzt nicht super flexibel ist und sich. Anpasst auf den Demand Und es wird halt schon mittelfristig angepasst, dass es immer größer wird, um mit den Peaks umgehen zu können, die vielleicht passieren.
Also wenn man halt immer mehr Traffic erzeugt und Teil dieses Wachstums ist, dann treibt man das Netz halt auch zu immer größeren Servern hin und die müssen halt eingekauft werden, produziert und das erzeugt halt viel CO2. Ja, und auch entsorgt werden. Also die alten Gebäte, die müssen entsorgt werden und werden vielleicht dann auch gar nicht so elegant entsorgt, wie wir uns das wünschen.
Nee, leider nicht. Also dass man die dann am Strand von Nigeria irgendwie wiederfindet, wo dann alles Metall rausgebrannt wird oder so. Ja, obwohl es in dem Bereich halt noch so ist, dass es gibt halt diesen Anteil von CO2, was erzeugt wird für die Produktion vom Server. und dann ein Anteil, der durch die Nutzung entsteht.
So auf dem Host und im Netzwerk ist das Verhältnis schon so, dass das meiste durch die Nutzung erzeugt wird und, ja, keine Ahnung, so 10, 20 Prozent durch die Produktion, weil die halt die ganze Zeit laufen. Und wirklich stark genutzt werden. Das verschiebt sich ganz stark, wenn ich dann halt den nächsten Schritt gehe und zum End-User komme.
Weil die Dinger halt nicht die ganze Zeit laufen und eigentlich dann auch erschreckend kurze Lebenszeiten haben teilweise, so bei Hangys zumindest. Ja, genau, das stimmt. Ja, klar, das hat ja nicht unbedingt nur mit dem Volumen was zu tun, aber wenn ich Web-Applikationen entwickle, die eben ältere Geräte an die Grenze treiben, dann führt das natürlich dazu, dass Leute diese Geräte eher aufgeben und sich neue kaufen.
Und die landen dann eben auf dem Müll. Genau, also das würde ich sagen, ist ein ganz großer unterschätzter Faktor, weil. Es ist tatsächlich so, dann beim Endnutzer, so überall Devices hinweg, sagen die Papers so, es ist 50-50 zwischen Produktion und Nutzung, aber beim Handy verschiebt sich das dann schon ganz stark.
Dann sind es dann ein paar und 80 Prozent Produktion und der Rest Nutzung. Das heißt, da hat man eigentlich einen Riesenhebel, vor allen Dingen, weil auch in diesem Gesamtdiagramm vom Host übers Netzwerk zum End-User 50 Prozent von den Emissionen entstehen beim End-User und davon halt wieder relativ viel, einfach dadurch, dass die Devices erneuert werden.
Das heißt mit Progressive Enhancement, dass man halt schaut, dass das Ganze auch nutzbar ist mit älteren Browsern und mit gescheiten Testen, dass man halt guckt, dass das Ganze halt von der Runtime, sowohl von Performance wie Memory halt irgendwie noch brauchbar ist, auch auf alten Devices, hat man da eigentlich einen relativ großen Hebel.
Und ich glaube, das ist was, was oft übersehen wird. Ich habe auch das Gefühl, dass da viel weniger drauf geschaut wird, seit E11 tot ist, ist doch der Fokus dann nur noch auf die letzten drei Monate Evergreen Browser. Ja. Und wenn man... Noch iOS-Geräte, die sich nicht organisieren lassen zum Beispiel. Genau.
Also man hat immer das Glück, dass es irgendwo in der Geschäftsführung gibt es jemand, der noch so ein altes Device hat und dann muss man sich drücken. Ja, meistens ja nicht mehr. Also ich finde früher war das wirklich so, da hatten die oder manche dann immer Schere rein mit dem CEO, weil der eben sein IE gestartet hat oder wahlweise hatte der ein iOS-Gerät und die hatten dann wiederum, die waren zwar leistungsstark, aber hatten dann ganz merkwürdige Bugs und die mussten dann, es musste auf dem Gerät des Geschäftsführers, musste das dann halt laufen.
Genau, mittlerweile gibt es ja IE nicht mehr und ich finde iOS ist ja auch nicht mehr ganz so schlimm. Also es gibt schon immer noch so ein paar Sachen, die dann irgendwie quer schlagen, aber es ist auf jeden Fall deutlich entspannter geworden. Und das führt dann, wie du sagst, eben dazu, dass man diese Dinge einfach weniger im Blick hat.
Genau. Und ich glaube, ein großer Faktor wegen dem alte Mobile Devices halt auch weggehauen werden, ist, dass die Batterie halt nicht mehr super ist. Und da kann man halt auch so beitragen, wenn man halt nicht so Runtime so anstrengend ist, dann hält die Batterie halt auch länger. Also kann man schon auch was tun.
Genau, das ist auch das Stichwort. Also einfach Runtime-Performance. Also das heißt... Ja, im Prinzip alles, was so CPU und GPU belastet, was man vielleicht mit diesen Carbon Calculators ja alles nicht ausgewiesen bekommt, weil die ja wirklich nur auf das übertragene Volumen gucken. Man kann ja sehr wenig Volumen übertragen und trotzdem ein Gerät zum kompletten Stillstand bringen, weil man irgendwie einfach so dämliches JavaScript da rein programmiert hat oder so viel Third-Party einbindet, dass es dann überlastet ist.
Genau, was würdest du denn sagen, was da so die Bad-Worse-Practices sind sozusagen? Ja, also ich glaube, ein großes Problem ist, dass man halt in MPM alles so schnell reingeladen hat einfach. Also auch relativ große Brocken, die man kaum versteht. Und das Problem ist halt nicht nur, dass sie groß sind, sondern dass sie halt auch viel machen.
Und ich glaube, der Trade-off ist halt oft, man erspart sich ein bisschen Entwicklungszeit und dafür nimmt man halt was, was viel zu groß für den Use-Case eigentlich ist und nimmt es aber trotzdem so her. Und das ist schon ein bisschen schade. Und ja, also da würde ich halt auch aus Nachhaltigkeitsgründen versuchen, ein bisschen dagegen zu halten und vielleicht die etwas kleinere Lösung zu haben.
Also generell ist natürlich auch die Welt des Frontend-Rendings, in der wir jetzt sind, zumindest bei so applikationsähnlichen Dingen, ist halt auch sehr, sehr aufwendig und das ganze Ökosystem, was sich drum gebaut hat. Also da macht es halt auch Sinn, wenn man in der Situation ist, am Anfang vom Projekt sich wirklich mal ernsthaft zu fragen, was brauche ich eigentlich an Interaktionen?
Also wenn es bloß irgendwelche Formfeld-Validierungen sind, das muss jetzt nicht zwingend dann über React laufen. Also da könnte man jetzt eigentlich auch mal drüber nachdenken, weil inzwischen weiß man ja auch so ungefähr, wofür das gut ist und was das kann und was nicht. Und wenn man es trotzdem hat, dann halt vorsichtig sein mit den Dingen, wie man sich reinlädt.
Und ja, ansonsten deckt sich das dann halt doch recht weit mit Standard-Performance-Dingen, dass man halt Code-Splitting betreibt und nicht immer alles lädt im JavaScript-Bereich und ja, gescheit minimiert und Treeshackt und all das, das im JavaScript-Bereich. Aber so volumenmäßig bei der Übertragung sind natürlich auch Bilder, also das Thema hattet ihr schon natürlich ein Riesending.
Also da lohnt es sich auch was zu tun. Obwohl das, da gibt es auch interessante Diskussionen, wo man vielleicht sieht, wo Web-Performance und so Sustainability ein bisschen auseinanderlaufen, weil von all den neuen Bildformaten, die man so hat, es ist, wie man es auch ausspricht, eins von den interessantesten, weil es relativ kleine Files erzeugt.
Es ist aber auch sehr rechenintensiv, sowohl beim Komprimieren am Backend wie beim Dekodieren im Frontend. Und das letzte Wort dazu ist, glaube ich, noch nicht gesprochen, aber es gibt zumindest da einen Post von Feshad Irani, der auch bei der Green Web Foundation mittut. Der sich im Firefox-Profiler, der ja jetzt seit ein paar Jahren auch Energie messen kann, diese verschiedenen Bildformate angeschaut hat.
Und da war es halt so, dass Arif dann doch relativ klar mehr Energie gebraucht hat. Und da ist halt die Frage, wiegt das das auf, was da im Netzwerkstack passiert? Das konnte er jetzt nicht beantworten, weil Firefox misst dann halt auch nur, was mit Firefox passiert. Also der hat das auf Macbook gemacht und auf Macbook ist es so, dass man Energieinformationen zu den einzelnen Prozessen bekommt und auch zum Netzwerkteil von Firefox, aber jetzt nicht zum Netzwerkstack vom OS insgesamt und wie viel der Computer so als Ganzes oder das Handy verbraucht.
Da müsste man dann noch was dranstecken. Also das gibt es durchaus. Firefox hat auch Unterstützung für so Geräte, die man dann an den Ladeport tut, die, glaube ich, eigentlich dazu gedacht sind, so Ladegeräte zu eichen, die aber einen relativ hohen Zyklus, ich glaube so 1000 Hertz, dann so Ladedinger erfassen können.
Und die spucken dann JSON aus und das kann man dann wieder in den Firefox Profiler mit reinladen. Da könnte man dann wirklich den Gesamtverbrauch sich angucken. Das wäre schon mal interessant. Also ich will jetzt auch gar nicht sagen, benutzt kein AWEF, aber es ist ein interessanter Punkt, wo man nochmal sieht, wie sich das ein bisschen gegeneinander verschiebt zu diesen Trade-offs.
Ja, es gibt auch so eine französische Firma, die kennst du bestimmt, Green Spectre. Hast du von denen schon gelesen oder gehört? Genau, ich glaube, die hatten mal, das suche ich dann nochmal raus und verlinkt das auch, die hatten so einen Vergleich gemacht zwischen JPEG, WebP und AWEF und ich glaube, genau, Also da hängt es also ein bisschen davon ab, wie du netzwerktechnisch angebunden bist.
Also je langsamer du angebunden bist, desto mehr lohnt sich Aviv einfach, weil sich ja dann eine Mobilfunkeinheit auch schneller wieder schlafen legen kann und die eben auch relativ viel Strom verbraucht. Ja, das ist halt so ein bisschen, jetzt könnte man natürlich irgendwie, es gibt ja auch hier diesen Effective Connection Type.
Diese Info gibt es ja von Chrome, dann könnte man sagen, okay, wenn die eben niedrig ist, dann AVIF und wenn die höher ist, dann vielleicht eher WP und so. Da bewegt man sich halt wieder im Bereich vom abnehmenden Grenznutzen. Ich glaube, was der Fershad Rani tatsächlich macht, ist, dass der einen Cloud-Fair-Worker hat und der schaut, also der sitzt vor seinem Blog, seiner Website, der schaut, wie das Grid gerade aussieht, wo ich den Strom nutze, während ich mir die Website angucke und ändert je nachdem auch den Bildtyp und, wie High Fidelity das ist.
Also quasi responsive Webdesign, aber eben responsive hinsichtlich deiner Art der Stromerzeugung oder der Besuchung des Besuchers. Also Grid Aware ist so das Schlagwort, unter dem das diskutiert wird. Da gibt es bei der Green Web Foundation auch so einen Bereich, wo die da ein bisschen drüber reden. Das gibt es halt, ist relativ wenig. Also bei Flash Adrani kann man das schauen.
Und es gibt das Branch-Magazin, was von der Green Web Foundation auch rauskommt. Ich weiß gar nicht, wie die Green Software Foundation da auch drin sind. Es sind teilweise die gleichen Leute, die da arbeiten. Das ist immer ein bisschen schwierig. Und da ist es auch so, das ist halt Grid-Aware und je nachdem, wie mein persönliches Nutzungs-Grid aussieht, schalten die dann die Bilder aus oder schalten sie auch schwarz-weiß und so. Man sieht es dann immer ein bisschen anders.
Ja. Also auch ganz spannend. Ich glaube, die... Bei der COP, also dieser großen Klimakonferenz, die jedes Jahr ist, hatten die das auch versucht. Wenn man sich dann genauer anguckt, war es aber so, dass immer alle Daten geladen werden und bloß über JavaScript dann halt nicht angezeigt, oder? Ja, okay, das ist natürlich auch gut.
Aber ja, auch spannend. Aber das ist dann wirklich was, was man so ganz am Ende vielleicht mit rumspielen kann, wenn man schon alles andere erledigt hat. Da haben wir beide gesagt, dass der Web-Performance-Bereich ja doch relativ viel Schnittmenge hat, auch mit Green-Web-Geschichten. Und da gibt es eine Firma aus dem Niederlanden, RumVision heißen die, und die haben so eine Tabelle, die schön korreliert, wie sich bestimmte Google-Core-Web-Beitle-Metriken verändern, auch mit der Menge Hauptspeicher, die ein Gerät hat.
Und der lässt sich dann wiederum auch mit der Chrome hier dieser Navigator-API Device-Memory heißt dann so der Key, den man da abfragen kann, und da kann man also zum Beispiel nutze ich das und sage, ich glaube, wenn es unter 2 GB Main-Memory ist, dann, also theoretisch könnte das Device trotzdem schnell sein aber in der Regel geht das ja immer Hand in Hand das heißt, Geräte, die wenig Speicher haben haben auch irgendwie niedrige Specs, und da lade ich dann zum Beispiel in bestimmten Projekten einfach dann keine Third-Party-Sachen, also irgendwelche Analytics-Tools oder sowas wie Hotjar oder so, das wird dann auf so Geräten einfach überhaupt gar nicht geladen, weil die sowieso schon genug zu tun haben eigentlich mit der Hauptseite.
Ja, das ist gut. Ja, ganz gut. Das habe ich noch nicht gesehen. Ich werde das auch verlinken oder raussuchen und verlinken, ja. Ja, das ist eine coole Idee. Ja, also da gibt es genug zu tun. Vielleicht noch was Interessantes, was halt auch eine Ecke ist, wo Web-Performance und Sustainability jetzt nicht deckungsgleich sind, wäre zum Beispiel der Dark-Mode, den man sowieso gern macht, weil es gibt halt relativ viele Mobil-Devices, die ein OLED-Display haben.
Und OLED erzeugt halt weniger Licht, wenn es dunkel ist auf dem Display und braucht deshalb auch weniger Strom. Das heißt, das ist was, worüber man nachdenken kann oder wenn man es sowieso schon machen wollte, dann ist es vielleicht auch ein Pluspunkt für Nachhaltigkeit. Da gibt es so ein bisschen Diskussionen drüber, weil von der BBC gibt es ein paar Forscher, die haben da ein Experiment gemacht und haben Leute Dark-Mode-Seiten vorgesetzt und Light-Mode und haben ihnen auch gesagt, sie können einstellen, wie hell das Display ist.
Und beim Dark Mode haben sie es dann halt deutlich heller gestellt. Die Sache ist halt bei dem Paper, ich habe mir das mal angeschaut, sie haben es halt auf dem MacBook gemacht. Also man kann nicht wirklich daraus ableiten, wie jetzt der Trade-off ist, ob das jetzt alles wegnimmt, was ich gewonnen habe mit dem Dark Mode, weil ich mein Display so viel heller gestellt habe.
Und ich weiß auch nicht, ob Leute das wirklich machen, dass die für jede Website einzeln dann die Helligkeit nochmal nachstellen. Also auf Android ist ja standmäßig auch einfach automatische Helligkeit an. Also das beantwortet halt diese Studie halt auch nicht so richtig. Und sie haben zehn Probanden dafür nur reingeholt. Das ist auch ein bisschen wenig, um da wirklichen Prozente zu überzurechnen.
Also ich finde es einen interessanten Ansatz, um da weiterzutun. Aber ich würde jetzt wegen dem Paper auch noch nicht direkt aufhören, über den Darkmoon nachzudenken. Andere Leute haben es halt ausprobiert. Und so bei Wagtail zum Beispiel, bei dem Blog, da gibt es einen Eintrag zu. Also Wagtail als CMS, die arbeiten halt auch relativ intensiv an Nachhaltigkeitsthemen.
Und die haben das mal bei sich ein bisschen ausgetestet und haben da eigentlich relativ gute Ergebnisse mitgehabt. Es ist halt auch keine wissenschaftliche Studie. Das ist halt jemand, der da zu Hause ein bisschen rum experimentiert, aber... Macht, glaube ich, schon Sinn. Und ja, also von daher auch Wagtail ist ganz interessant anzuschauen, weil es tatsächlich ein CMS ist, die das auf dem Schirm haben. Ja, okay, cool.
Ich weiß noch, dass vor ein paar Jahren gab es, glaube ich, auf dem Android Summit, meine ich, hätten die Google-Leute das so ein bisschen auch beleuchtet, das Thema. Genau, da war Dark Mode, das haben die dann auch mit eben Zahlen untermauert, wie viel weniger eben das verbraucht. Und da war auch noch eine interessante Geschichte eben, dass auch die Farbwahl, die beeinflusst den Verbrauch ein wenig, weil zum Beispiel blaue Farbe irgendwie einfach mehr Energie zu erzeugen benötigt als zum Beispiel rot oder orange oder gelb.
Das heißt also, wenn man eher so ein bisschen in die warmen Farben geht, zusätzlich zum Dark-Motor, wenn das so die Akzentfarben sind oder so, dann verbraucht das Ganze eben auch weniger Strom, als wenn man eben Blau nähme. Ja, genau. Suche ich auch nochmal raus. Fand ich auch ganz interessant. Es gibt auch, ich weiß gar nicht, wo ich mit der Sandy da auch drüber gesprochen hatte, es gibt dann auch so, also basierend auf diesen Geschichten so energieeffiziente Farbpaletten.
Ich hoffe, die sind dann auch accessible. Ja, unser Job ist nicht so einfach. Genau, aber ja, klar, das muss auch noch sein. Ja, auf jeden Fall. Also ist auch in Web Sustainability Guidelines ist relativ klar, dass es auch Teil des Ganzen sein muss und dass man es auf keinen Fall gegeneinander ausspielt.
Ja, die sind ja sowieso sehr weit gefasst. Also wenn man ja denkt, da geht es wirklich nur um Green und CO2-Abdruck und so, aber es geht ja eigentlich um noch viel mehr, was was irgendwie alles sustainable darstellen kann. Ja, das stimmt. Also da ist relativ viel drin. Aber was ich ganz cool finde, ist, dass man halt für jeden Punkt so eine Bewertung hat.
Wie viel Aufwand ist das grob und wie viel Impact hat man das? Dass man da so eine Kosten-Nutzen-Abwägung hat und auch Quellenangaben, immer wenn man die Sachen aufklappt. Das ist schon ganz spannend. Ist jetzt nicht das angenehmste Dokument zu lesen. Also dafür ist es halt nicht gedacht. viele W3C-Dokumente ja nicht.
Genau, es sind halt Standards, die sind für was anderes gut. Aber wenn man sich in irgendwas ein bisschen tiefer reinarbeiten will, ist es ein ganz guter Ausgangspunkt, weil man halt diese Quellen immer mit dabei hat. Mhm. Genau, dann haben wir noch ein bisschen darüber gesprochen, aber jetzt noch nicht so konzentriert.
Das Thema AI, dass ja überall irgendwie mit der Brechstange reingeflext wird. Und Google hat ja jetzt auch On-Device-Modelle, die sie jetzt so, ich weiß gar nicht, ob das überhaupt generalisiert wird. Also man hat das Gefühl, da haben sie es halt auch einfach so dermaßen eilig, dass denen das auch egal ist.
Genau, also der Chrome-Browser hat ja viel AI-Kram und auch alles andere. Ich hatte da mit der Sandy auch mal kurz drüber gesprochen. Die sieht das kritisch. Ich hatte aber so einen Newscase, Also ich dachte, naja, vielleicht ist in dem Fall AI doch gar nicht so verkehrt. Und zwar, dass du, also wenn ich zum Beispiel ein Rezept brauche oder sowas und wenn du halt auf die klassischen Webseiten gehst, die Rezepte haben, dann hast du da Werbung und dann hast du da irgendwelche Party-Tools, die dann dir aber auch noch wissen wollen, ob sie dich alle tracken dürfen oder nicht.
Und da denke ich mir, vielleicht ist es dann doch gar in dem Fall cool, wenn ich einfach Chachipiti nach dem Rezept frage und der mir das dann gibt, ohne diesen ganzen Klimm-Wimm drumherum, weil die großen Kosten stecken ja eigentlich schon im Training eher als dann später im Wiederabrufen der Geschichten, oder?
Ich glaube, es verschiebt sich ein bisschen, dass die inzwischen so intensiv genutzt werden und dass auch die Inferenz halt ein Faktor wird, der mithalten kann mit dem Training. Es ist halt schwierig zu sagen, wie der Impact ist, weil die großen AI-Anbieter sind halt sehr intransparent. Was die Stromnutzung und dann den CO2-Output angeht.
Und die Hyperscaler, wo es draufläuft, sagen das auch nicht so richtig, obwohl die das eigentlich schon wissen müssten. Also in den Sustainability Reports steht halt viel über AI drin, aber eher so, was man mit Gutes tun kann für die Umwelt und nicht so sehr, wie viel Prozent das jetzt ausmacht. Und man kann es halt so ein bisschen grob sehen, dadurch, dass wegen AI halt so Klimaziele verschoben werden.
Dass das einen großen Impact hat. Aber wie viel genau, ist schwierig. Was geht, ist, es gibt halt offene Modelle, die man halt auch bei sich selbst auf den Server oder wenn man genug Raum hat, auf den Laptop draufziehen kann. Also sowas wie Lama. Und da haben Leute halt auch Messungen mitgemacht. Also da gibt es auch so ein Python-Ding-Code-Karben, mit dem man Sachen messen kann drumherum. Ich glaube, das schaut vor allen Dingen auf die GPU.
Und da kann man auch okaye Daten von NVIDIA kriegen. Und die sind über sowas eigentlich gut vermessen. Und da kann man sich anschauen, Ecologics, JITS, das kommt von einer französischen NGO. und die haben so einen Calculator gebaut mit den Daten, die sie haben. Der ist bei Hugging Face gehostet und da kann man so ein bisschen was reintippen, wie viele Tokens man so hat bei dem Ding, was man nutzen will und welches Modell man nutzt und dann gibt das auf Basis deren Messungen einen auch so in CO2-Output, den man erwarten kann.
Die übertragen das auch auf die geschlossenen Modelle, auf Parchet, GPT und Claude und so. Aber da muss man halt schon sagen, dass das ist dann mehr oder weniger geraten. Also da weiß halt niemand, was da genau drin passiert. Aber das ist mal ein ganz interessanter Ausgangspunkt. Und die setzen das auch so in Relation zu anderen Dingen.
Was heißt das jetzt mit Autofahren? Wie weit will ich da kommen? Oder wie oft kann ich damit duschen? Oder so, dass man sich das ein bisschen vorstellen kann. Also das ist ein ganz interessanter Ausgangspunkt, um das so bottom-up sich mal anzuschauen. Das kostet eigentlich so Inferenz von meinen Anfragen.
Und es ist dann vielleicht bei kleineren Dingen tatsächlich nicht so unglaublich viel, also schon mehr als so ein normaler API-Call, aber es ist halt gleichzeitig auch ein API-Call und irgendwie ist das das Ziel von der Industrie ja, das in jeden Tasten am Schlag reinzunageln. Wenn es halt so oft passiert, dann summiert es sich halt schon groß auf.
Das heißt, wie ist dein Umgang mit AI? Wo hast du da irgendwie, welchen Weg hast du für dich gefunden aktuell? Also ich verwende es teilweise schon, aber halt nicht oft. Also es ist nicht so, dass ich sowas wie Co-Pilot die ganze Zeit drin hatte. Muss ich aber auch sagen, dass es ein bisschen ist, weil es mich, wenn es immer anders, so ein bisschen nervt.
Weil bei den Type-Ahead-Geschichten, die ich so habe, über die Language Service Providers, die sagen halt immer die Wahrheit. Und da kann ich mich blind drauf verlassen. Das ist schnell da. Da habe ich mich ein bisschen dran gewöhnt. Und wenn da was anderes herkommt, was halt meistens die Wahrheit sagt, aber wo ich dann doch nur nachchecken muss, das ist ein bisschen ein anderer Ansatz, der nicht so mein Ding ist.
Deshalb habe ich das nicht drin. Aber manchmal gibt es halt schon Aufgaben, wo ich das Gefühl habe, okay, die sind echt langweilig. und die könnte die AI gut machen, also keine Ahnung so, in der gesamten App von Dutzend auf Siezen umbauen. Ja. Da kann ich halt ein Regex machen, das die richtigen Stellen findet und dann macht die AI das ganz gut, das kann man schon sagen.
Also ich denke, wenn man es ab und zu einsetzt an der Stelle, wo es anders nicht gut zu machen wäre, das kann man schon verantworten, das zu tun, aber ... Ja, die Frage wäre ja auch, wie viel länger hättest du selber per Hand daran gesessen, dein Computer wäre gelaufen, du hättest, weiß ich nicht, Kaffee getrunken, weil es zu langweilig ist und jetzt machen müssen und Energie verbrauchen.
Ja, genau. Also ich glaube, es muss nicht so sein, dass man es gar nicht verwendet, aber man sollte schon drüber nachdenken, dass das halt ein aufwendiges Tool ist. Und ja, auch die Industrie als Ganzes sollte halt drüber nachdenken, dass es irgendwo Grenzen geben muss. Also es gab da eher so ein gemeinsames Statement zum AI Summit Within Boundaries, dass es schon sinnvoll ist für manche Dinge, aber dass man halt schon auch als Industrie schauen muss, dass man jetzt nicht völlig außer Kontrolle kommt in dem Energienutzen, die man hat und in den Datenzentren, die man baut und so.
Und irgendwie muss ja schon auch das Ziel sein, worauf man hinarbeitet, dass das CO2 weniger wird, was man als Branche erzeugt. Und das geht aber momentan in die andere Richtung. Also es ist halt nicht nur in der IT so, es sind in den meisten Bereichen so, dass es ein bisschen traurig ist oder ziemlich gefährlich.
Aber die IT hatte halt schon ganz gute Gestaltungsmöglichkeiten, weil da halt unglaublich viel Geld einfach da ist, um Dinge zu bauen und Einfluss, um Dinge richtig zu machen. Und es ist eigentlich auch ein Bereich, der traditionell ganz gut da drin ist, mit Beschränkungen umzugehen und trotzdem sehr coole Sachen zu machen.
Das hat ja jahrzehntelang eigentlich ziemlich gut funktioniert und teilweise auch dazu motiviert, sehr clevere Lösungen zu finden. Aber viel, was im AI-Bereich passiert, ist halt so, dass man so viel Commute, wie es geht, nach dem Problem wirft und so viel Daten und so groß wie möglich. Und das passt eigentlich nicht so ganz in die Zeit, in der wir gerade sind.
Also das ist halt schon ein bisschen erschreckend. Ja, es ist ja, glaube ich, irgendwie die Panik aller Orten, dass wenn man das eben nicht tut, wohin auch immer einen das führt, aber wenn man da eben nicht mitmischt, dass man dann abgemeldet ist irgendwann. Ja, auf jeden Fall. Das ist ja bei EntwicklerInnen, die glauben, dass sie auf jeden Fall AI assistiert programmieren müssen, weil sie sonst weg sind.
Genau, irgendwelche CEOs, die auch irgendwie, hier, wir müssen AI benutzen. Ja, wofür? Ja, weiß ich nicht. Find's raus, aber macht's. Ja. Ja, so ist es halt überall, bis halt eben auch zu den Tech-Anbietern. Die dann nicht zurückfallen wollen. Ja, auf jeden Fall. Und es wird halt jetzt auch so viel Kapazität aufgebaut, die will halt auch genutzt werden.
Das ist halt ja auch ein großer finanzieller Bett darauf, dass das dann auch irgendwann Profite abwirft. Ja, ich glaube, das ist auch so ein bisschen dieses Spekulieren darauf, dass man dann so ein Vendor-Login schafft, in dem eben die Leute dann, weiß nicht, im Office-Produkt nur noch mit Co-Pilot irgendwie alles machen wollen und dann auch gar nicht mehr zu wem anders hin wechseln würden.
Aber es ist durchaus so, dass es Unterschiede gibt zwischen den verschiedenen Modellen, was die CO2-Nutzung angeht. Also da gibt es von Hanging Face auch, gibt es quasi so, wie das auch im Kühlschrank drauf ist, so ABC-Verbrauch, sowas haben die auch, also die haben halt so Standardaufgaben und vergleichen die.
Also da kann man sich dann durchaus angucken, ob nicht ein kleineres Modell, was energieeffizienter ist, eine bessere Wahl ist für das, was ich vorhabe mit AI, wenn ich halt keine andere Lösung dafür finde ohne AI. Also das ist ganz interessant. Ist natürlich auch wieder so, dass die Gefahr ist, dass da Rebound-Effekte sind.
Also das ist halt oft so, dass wenn was günstiger wird, dann wird es halt dafür dann stärker genutzt. Also das heißt Rebound-Effekt oder manchmal auch Jevons Paradox wird es genannt, weil da gab es eine Geschichte mit den Dampfmaschinen, die deutlich effizienter geworden sind und weniger Kohle brauchten, aber dann waren sie auch günstiger und dann wurden letztendlich mehr genutzt und dann wurden mehr Kohle verbraucht in Summe.
Das findet man halt immer wieder und das könnte halt mit den AI-Modellen halt auch so passieren, dass wenn die halt kleiner sind und ich die vielleicht auch in mein Device reinstecken kann, dann kann ich es halt die ganze Zeit nutzen und dann ist in Summe vielleicht doch wieder mehr Strom. Also das ist so ein bisschen die Gefahr, die immer da ist bei all diesen Tech-Themen.
Ja, und wahrscheinlich auch dann irgendwie, es gibt ja hier von dieser Co-Pilot. Notebooks, die von einem Jahr oder so rauskam, diese Qualcomm-CPU mit, also da hat Microsoft ja bestimmte sozusagen Mindestinferenzleistungen spezifiziert, die so Chips leisten können und der Qualcomm-Chip konnte das und darum waren das quasi erstmal die Copilot-PCs.
Da kann es natürlich auch sein, dass man dann irgendwann sein Gerät wieder vorzeitig verschrotten lässt, weil eben man einfach eine bessere CPU braucht oder vielleicht auch mehr Speicher. Man kennt es ja dann jetzt irgendwie bei den Grafikkarten auch. Dann reicht vielleicht noch eine mit 8 GB und dann braucht man aber eine mit 16 oder 24.
Es ist ja auch so ein Verkaufsargument jetzt für die kommenden Generationen von Handys oder die existierenden dass die jetzt, weil sie sonst nichts Neues mehr bieten, aber AI haben sie halt mehr mit drin, also, obwohl ich nicht weiß, ob das auf so einen großen Bedarf trifft, ja also genau, ich finde AI schon hier und da echt gut, aber also in der breiten Masse, wie das irgendwie überall jetzt auftaucht, brauche ich es halt auch einfach nicht und finde es halt auch irgendwie fast schon nervig teilweise.
Ja, das stimmt. Also es ist halt auch schwierig, dass man dem Thema überhaupt nicht entgehen kann, egal wo man ist. Ja, genau. Also da merkt man, dass auch teilweise einfach zwanghaft in irgendwas eingebaut wird und man so denkt, ja, wollte ich das jetzt haben? Nee, eigentlich nicht. Ja, mal gucken, wo das hinführt.
Das ist ja natürlich das Optimum, dass wir uns jetzt noch in diesem Halbzyklus befinden und es dann irgendwann auch wieder abwebbt und dann einfach zu einem, normalen Werkzeug wird, zu dem man eben ab und zu greift. Aber das ist halt, dass das eben nicht überall und ständig eingesetzt wird. Wahrscheinlich schon, aber die Datencenter sind dann halt schon gebaut und da stecken die ganzen GPUs halt von Nvidia drin.
Und dann muss man sich halt auch überlegen, was man dann damit macht. Also es ist ja bei den meisten anderen Datencentengeschichten ist es schon so, die werden halt auch nicht ständig genutzt. Und irgendwie muss man sich immer schlaue Dinge überlegen, um die Utilization von den Datencentern hochzukriegen.
Ja, und vielleicht einfach noch mehr GeForce Now Cloud Gaming dann daraus machen oder so. Wobei das natürlich auch doof ist, weil das ja auch Strom verbraucht. Aber zumindest gibt es da eine Nachnutzung dafür. Ja. Ja, super. Das war doch cool. Haben wir was vergessen? Nee, ne? Wir haben doch eigentlich relativ, also ich würde sagen, wir sind, wir haben im Backend angefangen bei der Infrastruktur, und sind von dem Bildschirm.
Sehr cool. Ne, also fand ich total gut. Also ich, man merkt auch, du bist da echt tief drin, hast echt viele coole Sachen erzählt und ich habe fleißig mitgeschrieben und werde dann ganz viele Links da raus machen. Also ich habe es nicht live gegoogelt, sondern einfach nur runtergeschrieben. Das eine oder andere, vielleicht sogar falsch, genau das werde ich dann beim Googlen merken, dass es anders genannt, geschrieben oder sonst wie wird.
Ja, also wenn sich da Zuhörer, Zuhörerinnen weiter interessieren, gibt es inzwischen viele, viele Orte, wo man das auch diskutieren kann. Das ist halt schon sehr viel besser geworden in den letzten paar Jahren. Also zum Beispiel halt Climate Action Tech ist so eine große Slack-Community mit 11.000 Leuten inzwischen drin.
Also da gibt es für die verschiedenen Unterbereiche halt Green Web, Green Software und so gibt es da halt Channels, die teilweise aktiv sind, teilweise nicht so. Und es gibt auch so Landeschannels. Also ein Deutscher München hat einen eigenen. Und ein Österreicher gibt es auch mit 16 Menschen. Also 11.000 Ja, okay Das gibt es da, da sind halt auch alle Leute, die wirklich aktiv sind im Bereich sind da und man kann die einfach anhauen, wenn man Fragen hat, also das ist halt schon ganz cool da findet man wirklich fast alle, die da unterwegs sind das ist interessant, es gibt Meetups in dem Bereich, jetzt auch in vielen Städten, also ich weiß in Berlin gibt es welche zu Green Software, in Karlsruhe Gibt es welche in München ab und zu.
Und teilweise sind die auch hybrid. Da kann man sich einwählen, wenn man da Interesse hat. Es gibt Konferenzen. Also die Green IO war gerade in München. Die wird auch wiederkommen. Die tingelt so durch viele Städte. In Berlin gibt es auch immer wieder Konferenzen. Also da passiert durchaus was, wo man andocken kann.
Bitz und Bäume gibt es auch noch. Die sind so ein bisschen näher an der CCC-Infrastruktur. Da kann man sich einbringen. Also es gibt viele Orte, wo man das diskutieren kann und mehr drüber lernen und dann vielleicht auch in die eigene Arbeit mit reinbringen. Und dich trifft man da vielleicht dann auch.
Ja, genau. Also beim Climate Action Tag, da hänge ich auf jeden Fall rum. So gibt es in Bäume, habe ich es noch nie geschafft. Die haben immer irgendwelchen Donnerstag, ich weiß nicht, ob es der erste ist oder so, haben die Treffen. Vielleicht muss ich da online mich auch mal einwählen. Das klingt auch spannend.
Ja. Aber ich bin halt in Österreich. Und da gibt es weniger. Ja, aber in Wien kann man schon ein, zwei Treffen bei wohnen. Ja. Ja, mega. Dann steuere ich vielleicht noch das, es gibt in Düsseldorf gibt es auf jeden Fall auch das Green Software Meetup, glaube ich. Was gucken, war es das? Nee, Green Software, das hört sich ja wie Green Software Foundation ist ja, vielleicht guck mal kurz.
Doch, Green Software Meetup Düsseldorf. Ja, cool, es gibt echt so viel jetzt. Ja, gibt schon einiges und das macht auch irgendwie, das ist auch schön, dass es so ist. Das ist ja schon ein wichtiges Thema und dass die Leute interessiert sind, finde ich halt, finde ich auch total gut. Vielleicht liegt es auch daran, dass, dass vielleicht die Politik da so ein bisschen zu wenig tut und das dann mehr so Grassroot-mäßig dann irgendwie gemacht wird. Ja, es braucht halt beides.
Also ich glaube, das Energieeffizienzgesetz ist schon was, was international so gut mithalten kann. Also darauf werden wir, glaube ich, in Österreich relativ neidisch. So weit sind wir noch nicht. Aber klar, also es braucht das Bewusstsein und die Skills. Bei den Leuten in der Branche, aber man merkt halt auch, es braucht auch die Regulierung dazu, weil sonst ist es halt sehr, sehr zäh, da irgendwo voranzukommen, weil es ist dann halt so eine nicht funktionale Anforderung, die dann halt sehr schnell mal runterfällt, weil man halt ja eigentlich nicht muss.
Also hat man ja eh gesehen, wie bei Accessibility, wie das funktioniert. Also dass da noch mehr Drive draufkommt, wenn man halt muss. Nee, hast recht. Sehe ich auch so. Und ja, der Hans hat auch in dem Interview, das die beiden bei der Head in the Toad gemacht, haben ja auch gesagt, also eigentlich ist das auch wieder ein Aspekt wie eben Security und Performance und Accessibility, der zu gutem Handwerk mit dazugehören sollte, dass man das zumindest auch mit in seine Gleichung mit einbezieht.
Am Ende ist es natürlich immer so ein Balance-Hub zwischen den ganzen Anforderungen. Wie du ja auch gesagt hast, die eine Farbe verbraucht zwar weniger Strom, aber ist vielleicht dann nicht accessible. Dann hat das die Accessibility Vorrang. Aber ja, dass man das auch einfach mit auf dem Schirm hat. Macht die Sache natürlich nicht leichter.
Also es sind immer mehr Anforderungen, die man so abdecken muss. Aber gleichzeitig, finde ich, ist das ja auch eine tolle Herausforderung. Ja, also es ist für mich auch eine Sache, die das für mich spannend hält. Also das ist eigentlich eher mein Ding, was mich vorantreibt, als halt so AI irgendwo reinzuschrauben.
Ja, mega. Vielen, vielen Dank, dass du da warst. War super, hat mir gut gefallen. Du hast schon gesagt, wenn Hörerinnen und Hörer Fragen haben, gerne her damit oder auch wenn ihr die Folge gut fandet, dann natürlich gebt uns fünf Sterne, schreibt es in die Kommentare und vor allem geht doch mal in die Climate Action Tag Community und sagt es dem Björn persönlich.
Ja, gerne. Ja, vielen Dank, dass ich da sein durfte. Hat mir auch gut gefallen, das alles zu erzählen. Ja, mal sehen, wo wir uns das nächste Mal treffen. Ich würde sagen, ich habe so das Gefühl, spätestens beim A-Tag wieder, wenn er hoffentlich wieder stattfindet. Hat mir sehr gefallen. Und genau, vielleicht sind ja auch ein paar Hörerinnen dann auch dabei.
Wäre cool. Ja, dann viele liebe Grüße nach Wien. Und bis nächste Woche. da kann ich schon mal verraten, dass es um Local First gehen wird. Wir haben sogar zwei Local First-Folgen hintereinander. Ich glaube, die erste, die könnte auch ein bisschen so in Richtung Sustainability gehen, weil auch bei Local First, da habe ich auch schon mal einen Vortrag gesehen, da kann man auch sagen, wenn es keine Kommunikation im Netz gibt mit Servern und so, dann ist das ja auch so ein bisschen vielleicht besser für den Stromverbrauch.
Genau und das bei dem anderen glaube ich, da geht es dann tatsächlich um die Local First Google AI Geschichten, glaube ich genau, mal gucken aber das ist der Plan für die nächsten beiden Wochen, also dann, macht's gut vielen Dank fürs Zuhören, bis bald Tschüss Ciao Bis zum nächsten Mal. Beep. Music.