
d'Bevölkerig: Zu viele, zu wenige, die falschen?
Donnerstag, 4. Juni 2026 · 1 h 00
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Shownotes
Ausgehend von der aktuellen Schweizer Debatte um eine Bevölkerungsbegrenzung fragen wir in dieser Folge, wie Menschen historisch zu einer zählbaren, vergleichbaren und politisch steuerbaren Grösse wurden. Denn Bevölkerung war und ist immer mehr als eine Zahl. Sie beinhaltet auch Vorstellungen davon, wer dazugehört, wer als nützlich gilt und wer als Problem markiert wird.
Unsere «Zeitreise» führt zu ersten Kirchenbuch-Auswertungen und zu Malthus mit seiner Angst vor Überbevölkerung. Wir sprechen über Auswanderungen in vermeintlich «leere» Kolonien und von Abwehrbewegungen gegen Migration nach Europa, über Sozialdarwinismus und Eugenik und welche Rolle ökologische Überlegungen dabei seit einigen Jahrzehnten spielen.
Es ist eine Reise in unschöne Kapitel unserer Geschichte, die aber auch zeigt, dass immer wieder komplexe Probleme auf scheinbar einfache Bevölkerungsfragen reduziert wurden – und dass gerade deshalb auch bei aktuellen Debatten aufmerksam hingeschaut werden muss.
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