- #59 Religion & Spiritualität
- #38beste Platzierung
- alle zwei WochenErscheinungsrhythmus
- 36 mintypische Länge
- vor 3 Tagenletzte Folge
Der Podcast von Choka Sangha
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Z00270 Der wahre Schüler des Weges schaut nicht auf die Mängel der Welt. (Sommer-Sesshin 07.07.2026)
In Abschnitt XIII des Rinzai-Roku beschreibt Rinzai wahre Einsicht nicht als Rückzug aus der Welt, sondern als die Fähigkeit, sich sowohl auf das Heilige als auch auf das Schmutzige, auf Entstehen und Vergehen, einzulassen. Wer dies verwirk
Z00269 Der Buddha erschafft keine schöne harmonische Welt. (Pfingst-Sesshin 25.05.2026)
Im Rahmen der Mönchsordination dreier Praktizierender erinnert Christoph Rei Ho Hatlapa an die Überlieferung von Huineng und zitiert eine Passage aus dem 10. Kapitel des Diamant-Sūtras: »Ein Buddha sollte einen Geist entwickeln, der nirgend
Z00268 Keine Erklärung, keine Bedeutung - und dadurch grenzenlos frei. (Pfingst-Sesshin 24.05.2026)
Im Teisho zum Koan Mians »wahre Bedeutung« aus dem Shumon Kattoshu (Fall 22-2) geht es um das unmittelbare So-Sein der Wirklichkeit. Ausgangspunkt ist die Geschichte von Meister Tokusan, der mit seinen Essschalen zum Speisesaal geht, obwohl
Z00267 Wie frei kann ein Mensch werden, obwohl er in Bedingungen und Zusammenhänge eingebunden bleibt? (Pfingst-Sesshin 23.05.2026)
Das berühmte Koan »Hyakujōs Fuchs« aus dem Mumonkan führt mitten hinein in diese zentrale Frage. Ausgangspunkt ist die Geschichte eines alten Mönchs, der auf die Frage, ob ein erleuchteter Mensch dem Gesetz von Ursache und Wirkung unterlieg
Z00266 Dies ist Myōhō. (Sesshin 22.05.2026)
Was geschieht, wenn wir vom Gipfel spiritueller Erfahrung wieder ins gewöhnliche Leben zurückkehren? Anhand von Koan 23 aus dem Hekiganroku geht Christoph Rei Ho Hatlapa der Frage nach, wie sich die Erfahrung des Absoluten im Alltag verwirk
Z00265 Seijos Seele ist von ihrem Sein getrennt. (Zentag Niederrhein 21.03.2026)
Ausgehend vom Koan 35 des Mumonkan beschäftigt sich Christoph Rei Ho Hatlapa mit der oft schmerzhaften Spaltung zwischen unserem angepassten Selbst und unserer lebendigen inneren Wahrheit. Wer sind wir wirklich – jenseits der Rollen, Erwart
Z00264 Baso und die hundert Verneinungen. (Sesshin 08.03.2026)
Im 73. Fall des Hekiganroku bittet ein Mönch Zenmeister Baso um die endgültige Erklärung zur Bedeutung von Bodhidharmas Kommen aus dem Westen, die über die vier Lehrsätze und die hundert Verneinungen der buddhistischen Philosophie hinausgeh
Z00263 Was, wenn alles Leid aus verwirrten Gedanken resultiert? (Sesshin 07.03.2026)
Im 58. Beispiel des Hekiganroku wird Meister Joshu gefragt, warum er den Satz: »Der wahre Weg ist nicht schwer; er verabscheut nur Wahl und Festhalten«, so oft zitiere. Joshu entgegnet, dass er dafür keine Rechtfertigung habe. Was Wahl bede
Z00262 Wenn du erkennst, woher du kommst, wirst du von Natur aus tolerant. (Sesshin 17.01.2026)
Ausgehend von Koan 6 des Hekiganroku entfaltet Christoph Rei Ho Hatlapa in diesem Teisho das Leben und Wirken des Zenmeisters Ummon, der für seine knappen Antworten bekannt war. Mit seinen wenigen Worten zielte er nicht darauf ab, etwas zu
Z00261 Wie gelangt ihr dorthin, wo es keinen Grashalm in 10000 Meilen gibt? (Rohatsu 05.12.2025)
In dem geschützten Raum eines Sesshin ist es leicht zu erkennen, dass die mitunter täuschend echten Bilder, die wir sehen, unserem Geist entspringen und Trugbilder sind. Zurück im Alltag aber erscheint Tōzan Ryōkais Appell aus Koan 161 des
Z00260 Ein Gipfel ist nicht weiß (Rohatsu 04.12.2025)
Im 15. Fall des Kattōshū fragt ein Mönch Tsao-shan Pen-chi: »Schnee bedeckt die tausend Berge, warum ist ein Gipfel nicht weiß?« Tsao-shan antwortet: »Du solltest den Unterschied innerhalb des Unterschieds erkennen.« Er fügt hinzu: »Er läss
Z00259 Du bist Buddhas Knochen! (Rohatsu 02.12.2025)
Der Buddhismus hat eine lange Reise hinter sich von den Universitäten Indiens über die Klöster Chinas bis hin zur heutigen Praxis. In diesem Teisho zeichnet Christoph Rei Ho Hatlapa diesen Weg nach und zeigt, wie aus einer monastischen Lehr
Z00258 Sei hellwach und lass dich nicht in die Irre führen! (Rohatsu 01.12.2025)
In Koan 12 des Mumonkan sowie in Fall 11 des Kattōshō ruft Zuigan Gen Osho sich täglich selbst: »Meister!« – und antwortet: »Ja, Herr!« Durch dieses Rufen und Antworten schult Zuigan seine Präsenz und vervollkommnet seine Meisterschaft. »Üb
Z00257 Zeichenlosigkeit erkennen und organische Liebe praktizieren. (Herbstmond-Sesshin 09.11.2025)
In Abschnitt 5 des Diamant-Sūtras geht es darum, dass die wahre Natur des Tathāgata nicht durch äußere Zeichen oder Merkmale erfasst werden kann. Sie sind nur Oberfläche, die eigentliche Wirklichkeit liegt in der Zeichenlosigkeit. Ähnlich w
Z00256 Sesshin als Feld der liebenden Güte und inneren Metamorphose. (Herbstmond-Sesshin 08.11.2025)
In diesem Teisho lädt Christoph Rei Ho Hatlapa uns dazu ein, die Teilnahme an einem Sesshin als einen Akt der Selbstliebe zu verstehen. Frühes Aufstehen, langes Sitzen und Schweigen wirken auf den ersten Blick zwar abschreckend. Doch genau
Z00255 Der Geist ist ein Künstler. (Herbst-Sesshin 25.10.2025)
Christoph Rei Ho Halapa beschäftigt sich in diesem Teisho mit der Beziehung von Bewusstsein und Materie im Kontext der Herausforderungen durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI). Insbesondere angesichts der Sorge, Maschinen könnte
Z00254 Was ist Zen? (Herbst-Sesshin 24.10.2025)
In Fall 211 des Shūmon Kattōshū fragte ein Mönch: »Was ist Zen?« Touzi Datong antwortete: »Zen.« Der Mönch fragte weiter: »Was ist, wenn der Mond noch nicht voll ist?« Touzi sagte: »Ich schlucke drei oder vier Zehntel.« Gerade am Anfang erh
Z00253 Mayoku gräbt Unkraut aus. (Herbst-Sesshin 23.10.2025)
In diesem Teisho über das Erwachen im Alltäglichen bezieht sich Christoph Rei Ho Hatlapa auf Koan 175 des Kattōshū. Darin möchte der Gelehrte Jushū Ryōsui von Meister Majoko belehrt werden. Doch statt mit ihm zu sprechen, beginnt Majoko wor
Z00252 Wo immer ihr steht, ist der rechte Ort. (Sesshin 07.09.2025)
In diesem Teisho weist Christoph Rei Ho Hatlapa darauf hin, dass gerade unsere Alltagswelt am besten geeignet ist, uns mit unserer Buddha-Natur in Verbindung zu bringen. In den Vorträgen des Rinzai Roku, Abschnitt XII, heißt es dazu: »Für d
Z00251 Tatsächlich gibt es kein einziges Wesen, das zu erretten wäre. (Sesshin 05.09.2025)
Diese Aussage des Diamant-Sūtras scheint dem Bodhisattva-Gelöbnis, alle Lebewesen zu erretten, zu widersprechen. In Abschnitt 25 heißt es jedoch: »Würde der Tathāgata meinen, dass es ein solches Wesen gäbe, so wäre er der Vorstellung von ei
Z00250 »Ein Tag ohne Arbeit ist ein Tag ohne Essen« (Sommer-Sesshin 19.07.2025)
Dieser Ausspruch von Hyakujō Ekai ist in Fall 125 des Shūmon Kattōshū festgehalten. Damit wehrte er sich gegen die Befreiung von der anstrengenden Gartenarbeit im hohen Alter. Für ihn war es von größter Bedeutung, Arbeit als zentrales Eleme
Z00249 Dem duftenden Gras folgen… (Sommer-Sesshin 18.07.2025)
In diesem Teisho beschäftigt sich Christoph Rei Ho Hatlapa damit, wie wir die Zeichenlosigkeit im Alltag verwirklichen können. Er zeigt uns Wege, wie wir in der uns umgebenden Realität unterwegs sein können, ohne ständig etwas einzuordnen,
Z00248 ToGenJi – Verborgene Pfirsichblüte (Sommer-Sesshin 17.07.2025)
In Koan 8 des Kattōshū findet sich Reiun Zhigins Erleuchtungsvers: »30 Jahre lang suchte ich einen Schwertmeister. Wie oft sind Blätter gefallen und neue Knospen zum Vorschein gekommen. Aber seitdem ich die Pfirsichblüten gesehen habe, habe
Z00247 Frieden beginnt in dir. (Rohatsu 03.12.2025)
Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht in den Medien von Drohnenangriffen und Aufrüstung berichtet wird. In vielen Koans ist ebenfalls von Schlägen und Stößen die Rede – etwa im Fall 100 des Hekiganroku, in dem ein Schwert den ganzen Himmel übe
Z00246 »Über den Himmeln und darunter bin ich allein der Geehrte.« (Sommer-Sesshin 16.07.2025)
Fall 122 des Shūmon Kattōshū knüpft mit diesem Ausspruch Buddhas an die Legende zu seiner Geburt an. Dabei wies Buddha selbst immer wieder darauf hin, dass er ein Mensch sei und keine überirdische Gestalt. Er hatte besondere Einsichten, doc
Z00245 Wem sich nur ein einziger Sitz vollendet, dem löst sich alles Karma. (Sommer-Sesshin 15.07.2025)
Auch wenn wir es oft nicht wahrhaben wollen: Das, was unsere Vorfahren erlebt haben, lebt in uns weiter. Nicht nur ihre Kultur, ihre Stärken und ihre Werte, sondern auch ihre Verletzungen, ihr Schweigen und ihre Traumata. So haben Krieg, Na
Z00244 Was ist der einzige Weg zur Befreiung? (Sesshin 18.05.2025)
Diese Frage stellt Daitō in Koan 115 des Shūmon Kattōshū. Wertvolle Hinweise dazu finden sich im letzten Teil des umfangreichen Avatamsaka-Sūtras, in dem die Reise des jungen Pilgers Sudhana geschildert wird. Auf seiner Suche nach Erleuchtu
Z00243 Der ewige Spiegel (Sesshin 17.05.2025)
In Kapitel 20 des Shōbōgenzō, der Schatzkammer des wahren Dharma-Auges, beschreibt Dōgen den ewigen Spiegel als das, was alle Buddhas und Vorfahren empfangen, bewahrt und von Geist zu Geist weitergegeben haben. Sie alle sehen dasselbe, lebe
Z00242 Tokusan trägt seine Schalen. (Pfingst-Sesshin 09.06.2025)
In jungen Jahren war Zenmeister Tokusan dafür bekannt, seinen Schülern mit Schlägen und Schreien zur Erkenntnis zu verhelfen. Ganz anders agiert jedoch der alte Tokusan, dem wir in Koan 13 des Mumokan und Fall 214 des Shûmon Kattôshû begegn
Z00241 Denke weder gut noch böse. (Pfingst-Sesshin 07.06.2025)
Die meisten Menschen möchten in einer Welt leben, in der Mitgefühl und Weisheit regieren. Doch im zehnten Abschnitt des Diamant-Sūtras heißt es, dass der Tathāgata, als er unter dem Buddha Dīpaṃkara übte, keine Wahrheit erlangte und kein ha