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Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity· Folge 510

510 - Wie viel Inszenierung verträgt ein ehrliches Foto?

Sonntag, 13. September 2026 · 23 min

MP3

Shownotes

fotografisches Sonntagsgespräch
Manchmal meldet sich jemand, der schon lange zuhört, mit einer Frage, die eine alte Folge zurückholt: Habt ihr eure Position seitdem verändert? Lukas hat eine Episode über Alltagsfotografie (fotocommunity.de/podcast/episode/249) ausgegraben, in der wir uns uneinig waren, ob man eine Szene vor dem Auslösen aufräumen darf oder ob sie so bleiben muss, wie sie war. Wir setzen uns noch einmal an den imaginären Kaffeetisch und schauen nach, wo jeder von uns heute steht – und ob sich in zweieinhalb Jahren wirklich etwas bewegt hat.

Steffen bringt eine zweite Frage mit, die weiter zurückreicht: Vor über fünfzehn Jahren hat Lars an einem Posing-Ratgeber mitgeschrieben, den er heute mit anderen Augen liest. Wir sprechen darüber, was von diesen alten Anweisungen für gestellte Porträts heute noch trägt und was eher im Weg steht, wenn es um Momente und echte Begegnung gehen soll. Setz Dich gern zu uns, wenn zwei alte Fragen neues Gewicht bekommen.

Liebe Grüße
Lars & Falk

Die Shownotes zur Sendung:

(enthält Werbung und kommerzielle Links)

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25 Jahre fotocommunity: Die Jubiläumsfeier

Am 3. Oktober 2026 feiert die fotocommunity ihr 25-jähriges Bestehen, im Rahmen der Imaging World in Nürnberg. Mit Award-Verleihung, Speakern aus der Fotobranche und Ausklang mit der Community. Alle Infos zur Jubiläumsfeier (news.fotocommunity.de/die-25-jahre-jubilaeumsf…)

25 Jahre fotocommunity: Das Magazin zum Jubiläum

Zum Jubiläum gibt es ein gedrucktes Magazin mit den Siegerbildern des Jubiläums-Wettbewerbs und der Geschichte der Plattform. World-Mitglieder bekommen ihr Exemplar gratis und können sogar ihr eigenes Foto aufs Cover setzen. Alle Infos zum Jubiläumsmagazin (news.fotocommunity.de/25-jahre-fotocommunity-d…)

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Irgendwo zwischen Blende und Zeit sind sie verboren. Die eigentlichen Besonderheiten, diese kleinen Feinheiten auf den zweiten Blick die die Fotografie so besonders machen. Genau das ist unser Thema hier im Podcast der Photocommunity! Ich möchte dich einladen gemeinsam mit uns auf die Reise zu gehen – auf die reise durch die spannende Welt der Fotografien.

Hallo zusammen. Wunderschönen Sonntag! Na ja, der Kaffee ist kalt verdammt. Das tut mir leid. Ich dürfe nicht so viel reden immer vorher. Schön dass ihr wieder dabei seid. Es ist Sonntags. Herzlich willkommen bei Zwischen Blende und Zeit. Hallo ihr Lieben wir haben höhere Fragen bekommen. ich finde das immer spannend um da quasi vorweg... Das sind Fragen die betreffen Episoden, die schon ewig her sind.

Ich musste dann erst mal recherchieren und gucken welche Episode da überhaupt gemeint war. Man hat ja so eine alte Episode aufgenommen vor zwei Jahren, vor drei Jahren, vier Jahren irgendwie und dann ist sie ja quasi hinten runtergerutscht. Und man hat hier gar nicht mehr so offen Schirm. aber es gibt doch immer noch Menschen, die diese alten Episoten hören, die gerade neu dazukommen oder irgendwie zufällig auf so ne alte Episode stoßen.

Na ja, da sieht er nicht nur den Jahr gehört. Ich mach das ja manchmal auch. Dann google ich einen Wort oder suche im Player irgendein Wort und dann finde ich eine spannende Sendung dazu. Ja, ja! Das ist mir irgendwie jetzt gerade mal wieder so bewusst geworden, weil ich dachte Mensch, es ist ja nicht wie so ne alte Zeitschrift die dann irgendwie im Schrank steht und die kann er mehr anguckt sondern das ist ja irgendwie ein Sohn zum Pool wo man sich immer wieder bedienen kann.

und was da einfach immer wieder irgendwie vorgeworfen wird Fand ich in dem Kontext vorgeworfen. Also hingelegt mein Zoo? Naja, ja. Hingelegt. Vorgeworfen hier rüber der Ärger für die Dinge nicht führte. Also auch vielleicht ne? Ach, aber... Ja! Genau und da haben wir zwei Fragen habe ich da gerade hier.

Mag ich auch sehr Lukas? Ich weiß es aber nicht welcher Lukas. Wir sind hier nur Lukas macht aber auch nichts. schöne Grüße Vielleicht haben wir uns gesehen, ich vielleicht doch nicht. Lukas bezieht sich auf eine alte Sendung beschreibt, dass wir uns... Also dieser Bezug ist tatsächlich auch einer der witzendlich nochmal nachhakt.

Das klingt nicht so als wir das zufällig gefunden hätte und jetzt sein Thema sind sondern er hakt nach wie wir uns daraus weiterentwickelt haben. quasi also. er spricht uns an auf die Folge über die Alltagsphotografie. Und ja, ich lese mal kurz vor. Ihr wart euch im Kontext Alltagsphotografie und Authentizität uneinig ob man eine Szene vor dem Fotografier verändern darf oder ob man sie nehmen sollte wie man sich vorfindet.

Habt ihr eure Positionen seitdem angenähert? Oder seid ihr da immer noch auf den gegenüberliegenden Seiten? Weiß ich nicht! Ich glaube wir wissen beide was gemeint ist. ne also wir haben ein Tisch Wir haben einen Kaffee, wir freuen uns darüber fotografieren das und du hast damals gesagt dich fotografiert ein Tisch wie er ist und ich habe gesagt die räumten den Tisch vorher auf Genau Also fotografisch, dass er interessant ist und so.

Wo stehst du da inzwischen? Das war glaube ich damals wo ich ein bisschen in dieses Alltagsfotografie kontemplativ reingeschnuppert hab. Wo das irgendwie für mich relativ neu war und ich dann immer so dachte neja aber Kontemplativ heißt ja für mich dann ich fotografiert das was ich gerade sehe und was ich grade wie ich das empfinde wenn ich davor halt nach aufräumen und das alles wegstelle.

Und die Kasse so drehe, dass sie irgendwie optisch schön aussieht dann ist es ja gar nicht der Moment den ich irgendwie gesehen und empfunden habe. Also da würde ich jetzt heute auch noch zustehen. Ich weiß wir haben uns letztens irgendwann mal die analogen Fotos angeguckt, die ich mit der Bronika gemacht hab wo du auch gesagt hast, hättest du jetzt eine Glas noch rüber geschoben?

Das zweite noch ein Stück nach links, denn hättste das an die Wand hängen können! Das ist ja glaube ich genau das, wo ich sage, ich habe es sehr extra nicht gemacht weil das halt so darstand und ich das in dem Kontext irgendwie ganz schön fand. Ich glaub, also ich würd's immer noch nicht machen. Wobei wenn ich jetzt... Warte mal!

Wenn ich jetzt so ein bisschen zurückgucke sind die letzten zweieinhalb Jahren wo ich eher alltags motive fotografiere. Wir stehen wirklich weit auseinander. Also die Fotografie ist eine Erzählung. Ich weiß nicht, wie einig wir uns da sind. Und wir haben gar keinen Zwang daraus einen Bericht oder eine Beweismittel Suche zu machen, finde ich.

Wenn wir etwas erzählen wollen was wir gerade genossen haben und bei der Alltagsphotografie ist genau das... ...ich hatte gerade ein tolles Essen oder geniesse einen Kaffee mit einer tollen Freundin oder einem tollen Freund und möchte davon Foto machen und das als Erinnerungsanker entweder in die Welt streuen oder selber behalten oder oder oder anderen das Gefühl zu schenken, ich finde bei guter Alltagsphotografie Und die Leute fotografieren gerade so auf dem Kaffee-Tisch irgendwas oder so.

Bin ich ein bisschen mit dem Moment, das heißt da schenke ich wenn ich der Fotograf bin oder mir wird etwas geschenkt nämlich einen Moment der Schönness. So ich erzähle von meinem Moment! Ich teile ihn mit anderen... Wenn wir uns jetzt treffen und ich habe beispielsweise letzte Woche davon erzählt wie mein Tag auf der Analog-Artifer war dann gehe ich ja nicht hin und sage Lars setze dich hin, dauert drei Stunden.

Und fangen wir zu erzählen an wie die Anfahrt war, dass ich im Autobahnkreuz Leverkusen kurz die Verschauffahrt genommen habe und labe dir dann eine Frickerdelle ins Ohr. Nach einer Stunde kommen wir an, dreiviertel Stunden in Echtzeit. Dann kommen wir da rein, dann erzähle ich dir von den Lampendiemen eingangstand.

Das war schön, das war gut gemacht, es war ein toller Deko, langer Gang, da waren so Lampen rechts und links so. Erzählte auch nicht alles! Geh weiter um die Ecke, dann war es erst mal irgendwie warm und ein bisschen urselig. Und ein bisschen laut. Da musste man sich gewöhnen. Dann haben wir das mal Kaffee geholt... ...und da hatte ich irgendwie keinen Zucker im Kaffe.

So wenn ich das jetzt eine Stunde mache hört hier kein Mensch mehr zu und du haust mir aufs Maul. Genau! Wenn ich aber die Essenz raussuche von den Dingen, die mich besonders gefreut oder je nachdem wie man so persönlich gestrickt ist vielleicht auch besonders gestört habe, dann hab' ich einen Essenz dies erzählwürdiges.

Und wenn ich die erzählen möchte, wie sehr ich den Kaffee gerade genossen habe. Da muss ich ja, wenn ich das optische oder das visuelle Mittel der Fotografie nutze... nicht wie beim Beweismittel von CIA und FBI, muss ich ja nicht die Dinge kriminalologisch korrekt darstellen. Das gibt überhaupt keinen Grund dafür ein Kackfoto zu machen.

wenn ich die Erzählungen deutlich verschönere Wenn ich die Tasse vierzehn Zentimeter in goldenen Schnitt ziehe, wenn ich wie bei der Beispielfoto zwei Glasgefäße habe die weiter hinten sind eins hab' ich weiter vorne und ich möchte durch den Fokus mit dem Vordergrund- und Hintergrundspielchen, was Schönes machen.

Und dann sind die aber einen Millimeter beieinander und es wirkt alles gepresst und sehr beliebig! Wenn ich mit der Kamera weiter nach links gehe oder ich ziehe eben kurz an dem ein oder dem anderen habe da mit einem schönen Bildaufbau gebaut Dann ist meine Erzählung rund. du kannst das mit dir anfangen.

und dieses permanente Wir wollen nichts verändern. Es muss alle so bleiben wie's ist. Wir erzählen doch nur etwas. Wir sind doch nicht bei der Polizei. Natürlich darf die Fotografie nicht zu Lüge werden, das ist ein ganz anderes Thema. Aber wenn ich dir nicht erzähle wie die Lampen im Vordergrund waren und dass sie erstmal reinkamen dann waren wir erst mal warm und so... Das ist ja keine Lügel sondern ich möchte dich einfach nicht belästigen!

Wenn man jetzt alles immer so belassen muss und nichts bewegen darf. es gibt dafür keinen Grund. also da kann man mir noch viele Argumente hinlegen. irgendwas von Authentizität ist anders alle relativ begrenztauthentisch. Wichtig ist ja, dass wir ehrlich sind aber das heißt nicht dass wir nicht. vielleicht wenn wir uns treffen und wir wissen wir treffen viele neue Menschen für euch das anständiges anziehen aus Respekt vor den menschen weil wir aber auch wahrgenommen werden wollen als der den wir gerne die andere Menschen zeigen wollen auch das ist keine Lüge sich wenn man gerade in der jüngeren Stimmung ist, sich weiße Schuhe anzuziehen.

Also das ganze Leben lebt ja von Variablen gesehen werden und davon meine ich jetzt die positive Art und Weise. und um Himmels Willen! Warum sollte ich denn nicht an der Taste ziehen? Und dann das schönere Foto zur Erzählung nutzen, weil die in meinem Erleben sehr viel näher ist. Ein chaotischer Tisch mit einem Kaffee kann mir mit dem tollen Menschen ein super schönes Gefühl geben!

Wenn der tolle Mensch aber von mir fotografiert werden möchte und ich fotografiere nicht jeden Menschen, ich treffe ganz viele Leute wo Selfies schon voll toll wären auch für die Reichweite und herr guck mal wer mich hier sitze... Die Leute wissen alle ich mache mit denen keine Selfies und ich erzähle auch nicht.

war es gerade also manchmal erzählt Ich war mit dem hier oder manchmal Kommen die irgendwie auf die Idee da selber zu posten, aber das ist zehn Prozent dieser Treffen. Und ansonsten geht vielleicht jemand aufs Klo und ich fotografiere seine Kaffeetasse? Die steht dann nachher meistens woanders weil sie dann schöner ausgesehen hat... ...und dann setzt ihr jene Geziger wieder sich dazu.

Ich habe einen schönen Tag gehabt und alles ist gut so! Und jetzt kommt jemand und sagt, du darfst nicht in der Kaffee-Tasse ziehen. Nee, lieber Lukas danke für die Frage. wir stehen absolut gegenüber es sei denn erst relativiert. jetzt mal gucken er grinst schon so. Also, ich weiß nicht. Unsere Gehirn funktioniert sowieso schon so, dass wir Erinnerungen immer verschönern.

Dass die Erinnerung, also das Erlebnis oder das Ereignis quasi Jahre später noch viel schöner und angenehmer und toller war als es im ersten Moment gewesen ist. Ich weiß nicht ob der Eindruck ... Wenn ich das Foto Jahre später angucke was ich nicht verrückt habe Dann ist ja meine Erinnerung an das Ereignis die gleiche, als wenn ich der Tasse verrückt hätte.

Und ... Ich hatte dann immer so im Hinterkopf so... Es war schön aber ich hab' Das Foto quasi noch schöner gemacht, als es eigentlich ist damit's schöner wirkt und ... Was ist die Erzählung? Das negiert für mich was Wir erzählen doch nur! Ja, aber ich erzähle doch ... Für mich ist doch die Erzählung auch stimmig, wenn nicht dass so fotografiere wie sie sind Da bist du halt langweilig, hast recht Warum bin ich langweilig?

Weil ich das nicht verändert habe, wenn du eine schöne Erzählung habt. Du erzählst mir doch... Also meine ganze Skalabe um die Lampen im Eingangsbereich und die zu viel Lautstärke war ja, dass wir uns und du mir auch nicht den ganzen Kappes eines Tages erzählt und dich die ganzen Uninteressanten vergleichtest.

Aber ich mache dir das Foto für mich! Ich mach' dir das foto nicht für jemand anderen. Nein, das ist eine Lüge. Das haben wir auch schon oft diskutiert. Natürlich ist mir erstmal nicht so wichtig ob mir Millionen Menschen zuschauen. Das ist das Eine. Das könnte man so verstehen wie ich mache das Fote für mich Am Ende, wenn du ein Foto machst und bist überhaupt nicht daran interessiert, andere Leute das sehen.

Also ich habe ja tausende Fotos umliegen, die keiner sieht und die auch keiner sehen wird? Ja! Und trotzdem bist du extrovertiert, bist du ein Podcast, aber möchtest du gehört schon gesehen werden, freust du dich, wenn die Zahlen gut sind, freust du dich when du gesehn. wieso Menschen, die auf deine Fotografie ansprechen Du weißt vorher nie ist das Foto für die Schublade oder wird es jemanden sehen und toll finden?

Nee lass. Ich glaube dass wir schon einen Grundinteresse daran haben, dass es Menschen gibt. Und wenn's fünf sind, die unser Foto mögen und wenn ich den Unterschied sehe von Ich fühle mich gut du musst das Gefühl umsetzen meiner Meinung nach ist wie gesagt ich finde nichts über der Kriminalpolizei sind dann muss natürlich alles so liegen bleiben.

keiner fasst es an Sonst ist alles kaputt und gefährlich und so. Wenn wir aber davon ausgehen, dass wir das schöne Gefühl transportieren wollen... Das Gefühl wird ja meistens interpretiert! Also ich schaue gerade auf meinen Tisch, genieße das wir heute viel aufnehmen und sehe... Da steht irgendwie eine analoge Kamera rum, da steht ne Wasserflasche Kaffee-Tasse, der ist kalt.

Das sieht alles hier noch nichts aus. Siehst du das eine Fotofon machen? Dann denken die alle was halt mit dem, da hat es kein Foto oder einfach Chaos. Wenn ich jetzt aber ein Foto von heute machen wollen würde dann würde ich das ja so ein bisschen hinstellen dass irgendwie auch nett aussieht und Perspektive suchen, ein bisschen Mikrofon und Vordergrund und wenn's dann im Auge schmeichelt habe ich erzählt was ich fühle.

Aber das ist ja nichts anderes! Die Erzählung... Ich will ja nicht mit Photoshop-Sebzehn tanzende Menschen da rein bauen, sondern ich werde einfach nur ein bisschen hier ziehen und dort ziehen. Und mit einem perspektivischen und recht verschobenen Veränderungen das Gefühl dem anpassen oder das Foto dem an passen was ich erzählen möchte.

Ja aber da wird auch der Unterschied in diesem Kontext quasi auch deutlicher weil du erzählst gerade dass du davon einen Foto machen wollen würdest um nach außen zu gehen, weil du denkst die anderen, die das sehen. Was ist denn das für ein Chaos hier? Das heißt du machst ja einen Foto mit einem bestimmten Grund... also mit einer bestimmten Funktion nach außen hin!

Wenn ich jetzt einfach nur hier sitze und sage, ich will mal ein Foto machen, weil ich mit dem Feig mich gerade gut unterhalte. Und das soll weder einen Episodentitel wären, das soll nicht irgendwie ins Netz. Das ist einfach nur ... Weil ich das jetzt so schön finde, mache ich jetzt ein Bild. Da müsste ich erst zwei Kaffeetassen wegräumen.

Ich müsste da hinten die Taschenduchbox an der Seite stellen. Hier ist noch eine angerissene ... Wie heißt das? Haribo-Goldbärenpackung oder sowas? Ja man muss ja auch was gehört dir aufräumen! Der gute Fotograf, Hobby oder was auch immer weiß ja auch, wie es Foto nicht gemacht werden muss. Das zum Beispiel... Also Ich finde, das kann durchaus gemacht werden.

Es geht alles. Es gehen die wildesten Sachen, die wir jetzt hier auch nicht besprechen können, weil sonst X-Vibelsinn, X-Werset, X Pistolsinn und so... Das ist ja eigentlich die Frage. aber es gibt keinen Sinn irgendwie Energie, Film, Sensor, Akku irgendwas zu verballern für nix und weder nichts. also ich muss da nicht irgendwo einfach reinhalten.

und dass also Wir könnten eine ganze Sendung nochmal darüber machen. über die Frage, was ist jetzt für mich fotografieren? Was ist für andere fotografieren und so. Ich gucke schon, dass ich bei einem Foto... Und wenn es nur zur eigenen Übung ist! Also wenn ich sehe dieses Foto wird mir bei niemandem taugen, wird niemanden zeigbar sein, ich mache aber das Spiel gerade ein bisschen rum ab der Lust drauf und so, dann gucke ich ja trotzdem, dass sich das Foto so gestaltet, dass jemand versteht, was ich gerade fühle und nicht, ich mach einfach irgendein Bild von irgendwas.

Also warum soll ich ein Bild vom Chaos machen, was Kaka aussieht? Da gibt's doch keinen Grund für auch nicht für mich selber. Warum sollte ich mich selber denn mit nem Kackbild belästigen?! Ich merk schon, wir sind da sehr unterschiedlich im Kopf. Ja! Also lieber Lukas, du merkst das hat sich auch zweiundfünfzig Äpfel so später nichts geändert.

Richtig. Genau, ähm ... genau. Da haben wir quasi unsere Position geklärt und es ist spannend, weil wir noch eine zweite Frage von Steffen? Schaffen wir das noch? Schaff mal noch, he? Genau, da geht's nämlich... Der Stefan beschäftigt sich gerade mit Porträtphotografie und in irgendeiner Sendung, die er nachgehört hat gelesen, dass ich quasi einen Posingradgeber mitgeschrieben habe.

Damals für Galileo Press hieß die glaube ich oder jetzt Rheinwerk. Da haben wir damals ja so ein Posingbuch geschrieben. Das ist schon sehr lange her und da schreibt er Last. Du hast mal in einem Posingratgeber Mitgeschrieben den du heute kritisch siehst das hatte ich damals glaube ich in der Episode auch angemerkt, dass sich heute einiges anders machen würde.

was würdest du darin rückblickend am ersten streichen oder anders schreiben? So, und da ist mir jetzt quasi im Kontext der Frage ... Wir haben auch, weiß ich vor, zweihundert Episoden mal drüber gesprochen. Ich hab damals diesen Posingradgeber geschrieben nur für die inszenierte Fotografie. Du setzt jemanden dahin und sagst ihm ganz genau was er zu tun hat.

Wie er dir Hand halten soll, wie er gucken soll oder den Kopf schräg halten soll. Was du machen kannst damit der das genauso macht? Damit du für dich ein Ergebnis kriegst. so etwas vielleicht ... optisch schön wirkt was irgendwie authentisch wirkt das irgendwie. Schön aussieht aber jetzt zweieinhalb Jahre später oder ist auch viele jahre später im kontext, was ist authentisch?

Was ist eine Begegnung? Was is Portrait Fotograf überhaupt? Was will ich überhaupt mit dem Porträt quasi auch umsetzen? da merke ich ja dass viele von diesen Tipps und Sachen die in den Buch drinstehen gar nicht auf die Portrait Fotografie anwendbar sind, wenn man sie halt in einem anderen Kontext betreibt.

Also wenn wir jetzt irgendwo hingehen und ich jetzt Portraits von dir mache, setze ich auch nicht Sachfallkopf ein Stück hoch nach links, die Hand noch ein Stückchen hoch, noch ein bisschen drehen, damit das irgendwie schön aussieht. Sondern ich achte ja da auf ganz andere Dinge ... Inzwischen... Wie ist die Stimmung?

Dann geh ich lieber mit der Perspektive irgendwo anders hin, dass man bestimmte Sachen nicht sieht. Oder da geht es eher um den Moment und die Emotionen im Bild und weniger darüber auf dem Finger zu sehen ist oder nicht. Der Aspekt kommt quasi in diesem Buch extrem zur Kurz. Liegt aber einfach daran, dass ich damals noch nicht so weit war.

dass ich damals quasi die Porträt-Fotografie aus Studiosicht gesehen hab, als Inszenierung. Ich habe ein Model ... Ich setze das auch wohin und will eine bestimmte Bildwirkung erzielen. Was muss sie machen? oder eher damit es so aussieht? Das war eher der Fokus. Und deshalb müsste man beim Zwei schreiben, wo es genau um die andere Seite geht.

Authentisch Porträts wirklich machen im Sinne von ... Ich beobachte, ich wähle Momente aus. Ich achte auf Emotionen und weniger auf Technik oder irgendwelche Haltungen oder ähnliches. Also das sehe ich inzwischen kritisch. Da ist halt auch die Frage, in welchem Kontext bietet man diesen Ratgeber noch an?

Gibst du ihn überhaupt noch zu kaufen? Weiß ich gar nicht! Aber da um das zu beantworten kommt mir wirklich dieser Aspekt Authentizität. Warum fotografiere ich überhaupt? Was mache ich? Warum will ich ein Porträt machen? Und kann ich nicht über diese ganzen Ratschläge, die ich dort gebe ... Diese Situation oder diese Begegnung eher zerstören.

Wenn's darum geht wirklich authentische Porträts zu machen? Oder also das muss man quasi beachten und ich glaub, dass kommt in den Buch deutlich zu kurz. Und spannend auch wieder mit Aspekt Authentizität. zu der Frage an dich so ist es für dich authentisch immer noch, wenn du die Kaffee-Tasse verrückst?

oder ist es for mich authentisch, wenn ich dem Model sage oder der Person nicht portraitiere ich drehe meinen Kopf noch ein Stück nach links, aber bleib so wie du bist und guck mal genauso emotional. Und nur den Kopf ein bisschen drehen ist ja nicht das gleiche Foto. also da hast du eine ganz andere... Das eine ist halt wirklich der Moment, den du fotografierst und das andere ist halt eine Veränderung die aber dann schon wieder irgendwie die Aufmerksamkeit zwitscht, die aus dem Moment rausgeht, die irgendwie eine Anweisungen reingibt, die irgendeine Unterbrechungen reingebt.

und ja also so Das wäre jetzt quasi meine Antwort. Ich würde es heute anders schreiben, eher im Kontext Emotionen, Moment abpassen und weniger in Sinne von du musst dich verändern. Ja, habe ich ja nur noch darüber gesprochen. das relativ seelos ist voll gemeint. deswegen möchte ich nicht sagen aber dass ich's schwierig finde wenn wir sagen guck mal traurig und haben oder gucken wir leidenschaftlich.

Oder guckt man was auch immer, oder sei mal in Gedanken so ... Weißt du? Das ist wie die Finger an Lippen, das ist ein bisschen überzogen. Halt dich bei beiden Händen an der Wand fest, spidermanmäßig. Wie viele Fotos hatten wir früher, wo die Models so spidermanmässig an der Wand geklebt haben? Ja ja... Aber das ist auch super interessant finde ich, wie sehr sich da nicht nur Gedanken verändern, sondern ich glaube auch die gesamte Szene.

Damals war es ja ... Da war's ja die absolute Üblichkeit. Genau! Und du hast nur geholfen sich zu orientieren mit diesen Büchern? Man kann jetzt nicht sagen das war falsch... Es wird nun heute einfach anders laufen. Genau, es gibt andere Voraussetzungen und man kann ja auch schwerklar sein, wenn man im Jahr zum Jahr oder zum Jahr einen Buch schreibt da alle möglichen Betrachtungsperspektiven irgendwie ins Vorwort packen.

Wofür ist das Buch? Für wen ist es? Wenn man zwanzig Jahre später feststellt, hoch. Aus der und der Perspektive ist es völlig anders. Die jetzt gerade wieder moderne oder irgendwie bewusster ist bei den Fotografen. Das zeigt, dass man sich in einigen Punkten, wenn man die beiden Fragen übereinanderlegt weiterentwickelt und in anderen Punkten bei seinem Standpunkt bleibt.

Daher sind solche Fragen immer sehr aufschlussreich. Ja, vielleicht auch. Ja. Spannend! Total spannend, mag ich sehr. Okay du lieber. Was machen wir damit? Sowas so laufen lassen? Vielleicht habt ihr da noch ein paar Gedanken für uns. Das fällt mich ganz spannend dazu und... Vielen Dank ihr zwei dafür.

die Fragen wenn es von euch da draußen noch mehr gibt, die uns fragen stellen wollen immerher damit. Wir beantworten sie ja. Ich wollte sagen wer für uns schon mit Fragen das tut auch tatsächlich sehr gut. Du musst halt bedenken wie viele hundert Sendungen online sind. Da ist dann doch sehr angenehm, wenn jemand um die Ecke kommt und sagt, du lachst.

Das ist für die Themenfindung super insofern. Danke dafür und ich würde mich freuen, wenn ihr das weiter macht.". Genau! Und auch für die persönliche Einmordung. so es hätte ja sein können dass ich mich in Position eins doch verändert hätte und dann gesagt hat ach aus den Gründen sehe ich das jetzt noch anders aber... Ja also ich finde es interessant auch mal über die älteren Dinge nachzudenken und selber zu verstehen wie man sich verändert oder halt?

Voll. Auch nicht. Genau voll. Wunderschönen Sonntag, stellts liebe Grüße las und ihr genießt die Zeit. Bis bald! Tschüss!

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