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Zwischen Blende und Zeit - Der Fotografie-Talk der fotocommunity· Folge 515

515 - Fotografierst du noch selbst? – Wie Technik unseren Blick beeinflusst

Mittwoch, 30. September 2026 · 37 min

MP3

Shownotes

Fotografischer Mittwochs-Talk der fotocommunity
Wie frei fotografieren wir eigentlich? Ausgangspunkt dieser Folge ist eine ziemlich kleine Sache: ein neues JPEG-Rezept. Lars probiert es aus, mag den Look – und stellt irgendwann fest, dass er plötzlich anders fotografiert. Motive, die ihn sonst interessiert hätten, übersieht er. Stattdessen sucht er nach Bildern, die zu seinem Rezept passen.

Und damit landen wir bei einer größeren Frage: Treffen wir unsere fotografischen Entscheidungen wirklich selbst? Oder lassen wir uns stärker von Kameras, Objektiven, Presets, Filmen, Trends und neuen technischen Möglichkeiten beeinflussen, als uns bewusst ist?

Falk sieht darin allerdings nicht nur eine Einschränkung. Denn manchmal kann genau diese Begrenzung den Blick schärfen. Nur eine Brennweite, nur Schwarzweiß, nur ein bestimmter Film oder Look – vielleicht nehmen uns solche Entscheidungen nicht Freiheit, sondern helfen uns dabei, genauer hinzusehen.

Wir sprechen darüber, wann Reduktion zur kreativen Entscheidung wird und wann sie unbemerkt beginnt, unsere Wahrnehmung zu steuern. Und darüber, warum es sich lohnen kann, sich hin und wieder selbst dabei zu beobachten, warum man eigentlich gerade genau dieses Foto macht.

Eine Folge über fotografische Freiheit, bewusste Einschränkung und die überraschende Erkenntnis, wie leicht sich unser Blick beeinflussen lässt.

Liebe Grüße
Lars & Falk

Die Shownotes zur Sendung:

(enthält Werbung und kommerzielle Links)

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25 Jahre fotocommunity: Die Jubiläumsfeier

Am 3. Oktober 2026 feiert die fotocommunity ihr 25-jähriges Bestehen, im Rahmen der Imaging World in Nürnberg. Mit Award-Verleihung, Speakern aus der Fotobranche und Ausklang mit der Community. Alle Infos zur Jubiläumsfeier (news.fotocommunity.de/die-25-jahre-jubilaeumsf…)

25 Jahre fotocommunity: Das Magazin zum Jubiläum

Zum Jubiläum gibt es ein gedrucktes Magazin mit den Siegerbildern des Jubiläums-Wettbewerbs und der Geschichte der Plattform. World-Mitglieder bekommen ihr Exemplar gratis und können sogar ihr eigenes Foto aufs Cover setzen. Alle Infos zum Jubiläumsmagazin (news.fotocommunity.de/25-jahre-fotocommunity-d…)

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Irgendwo zwischen Blende und Zeit sind sie verboren. Die eigentlichen Besonderheiten, diese kleinen Feinheiten auf den zweiten Blick die die Fotografie so besonders machen. Genau das ist unser Thema hier im Podcast der Photocommunity! Ich möchte dich einladen gemeinsam mit uns auf die Reise zu gehen – auf die reise durch die spannende Welt der Fotografien.

Erhöhre gerade hier bei Zwischenländern Zeit. Wunderschönen guten Nachmittag! Na ja, alles schick? Ja, sehr schön. Elternabend war übrigens sehr entspannt. Das war mein erster an der Schule, kann man nicht mehr kommen. Ich liebe das voll wenn Menschen nicht mal mehr Zeit lassen nachzufragen. aber ja ist gut.

Möchtest du uns erzählen wie es so war? Das war sehr informativ, man hat das Klassenzimmer mal so richtig gesehen und nochmal mit der Lehrerin ordentlich reden können. Es ist ja schon deutlich anders als damals bei uns in der Schule, muss ich sagen. Gut, ihr habt euch da jetzt aber auch ein Modell ausgesucht welches auch anders ist als heute in der Schule?

Ja! So, also... Naja, man experimentiert halt. Ich finde es gut, naja, du weißt wie ich das feiere, ich feiere das total Wenn du es kurz skizzieren möchtest weil ich mag das immer nicht wenn wir unsere Hörer so völlig verwirren. Ich glaube, wir haben das in irgendeiner Sendung schon mal besprochen. Es ist einfach eine Schule die altersgemischte Unterricht machen und es ist eine Schule, die ganz viel über Erfahrungslernen den Kindern beibringt mit aktivierenden Geschichten.

letztens haben sie irgendwie Apfelserschnitten und haben da irgendwie Protokoll geführt und so. was also wo man merkt dass Lernen quasi nicht ist ich setze mich ne Stunde lang hin und schreibe Buchstaben ab sondern wo man halt dass in den Kontext einbettet und die Kinder mitkriegen, das ist wichtig. Das brauche ich dafür.

Jetzt kann ich das um das besser, weil ich das gelernt habe. Das ist eine sehr entspannte, erfahrungsorientierte Art und Weise wie man lernt. Und das für mich wurde von alleine Hausaufgaben gemacht mit Freude und so ... Weiß ich nicht, jetzt früher war mir nicht gegeben! Ja, ich bin dein Fan und du darfst denke ich immer mal wieder uns davon erzählen.

Ich glaube dass hier auch viele Eltern zuhören die da ganz lange... wie sagt man? Krieg ich noch lange Ohrennähe doch ne? Also die da... So ein bisschen mitzuhören. Ich glaub schon. Ich würde es ja gerne mal Mäuschen spielen und dann einfach meinen Tag mitlaufen aber ich glaube das wird schwierig in der Schule.

Na klar! Ja das ist schwierig. Du machst einen Praktikanten oder du machst wieder Schulphotografie Das ist immer noch was anderes. Also das ist ja wie ein Mensch vor der Kamera, sobald er beobachtet wird es in der Physik auch so Quantenphysik. Sobald du einen Teilchen beobachtest verhält sich's anders.

Die coolste Schulfotografin die ich jemals gesehen habe schon einige Jahre her... Auch bevor das so hip und in war also da waren wir mal gerade digital. War bei einer Ex-Freundin von mir, die in der Schule Das gehörte zum Studium. Und dann war ich dabei, also nur für eine Stunde... ...und dann rannte da so ne Frau rum und die rannte schon eine Woche darum.

Die war eine Woche in dieser Schule unterwegs und alle Kinder kannten die und haben im ersten Tag ein bisschen Zampalo zusammengemacht und so. Die hat einfach einen Unterricht teilgenommen und hat beim Sport mitgemacht hier und da und ist die ganze Zeit mit ihrer Kamera herumgelaufen, hat einfach in der Situation fotografiert.

Egal durch die Schulbänke, bei dem In-der-Nase-Bohren, beim Keine Ahnung voll gut richtig gut! Also nicht irgendwie so'n Quatsch aufbauen Körbchen setzen, sondern das war gut. Genau so was habe ich damals gemacht beim Berufsbildungswerk in Leipzig. Die haben ja auch so Ausbildung für Gehörlose und da hab' ich halt auch wirklich tagelang, hab die begleitet und hab' halt genauso ne Fotos damals auch gemacht.

also das ist schon eine spannende Sache dass du dann wirklich mitkriegst. Die Leute entspannen sich... Du kannst Situationen, Momente fotografieren wo sie sonst irgendwie ganz scheu sind ist einfach eine schöne Art und Weise der Fotografie, ansonsten wird das immer alles so gestresst. Und du musst in bestimmten Zeit irgendwie schön aussehen und gute Bilder liefern ... Das stresst nicht nur in Fotografen sondern auch alle anwesenden.

Ja voll! Ist das ne gute Art undweise, das zu tun? Voll! Die meisten haben noch nicht so viel Zeit. Ich such die ganze Zeit die Brücke aber ich finde sie nicht... Wie die Brückerskottel da Herbst. Ja, die ist wie schwach die Brücke. Ja, ich sag mal deinen Arbeitstitel. Ich find das super! Wird der Fotograf zum Werkzeug seiner eigenen Kamera?

Genau. Fandlich interessant kann man analog und digital besprechen wobei Lars hat es digital angegangen. machen wir mal so. Erzähl mal, ich finds voll geil. Es ist beides also... Ist wie da so ein Nachhänger aus einer oder der letzten irgendwie Episoden. Da hatten wir auch so einen höheren Feedback Der mich da so n bisschen drauf gebracht hat.

Und dann dachte ich so Mensch irgendwie bei Instagram laufen wir permanent irgendwelche JPEG Rezepte über den Weg, goldenes Licht, goldenen Abendstunde, goldener Herbst und irgendwie so. dieses boah guck mal hier. Und alle machen jetzt tolles Rezept, probiert das doch auch mal aus. also was habe ich gemacht?

Ich hab mich abends hingesetzt, hab die Rezepten auf der Kamera gepackt, hab halt auch ein paar schöne Fotos da, das sind zum Teil auch Foto des Tages geworden wo ich dachte geile Farben, gerlere Herbst schön warm, schön irgendwie gemütlich bisschen weicher und irgendwie richtig richtig toll Tolles Kunden drin und so.

Und hab dann irgendwann, hab ich festgestellt als ich mit der Kamera draußen war ... dass ich anders fotografiert habe als sonst. Sonst hat er fotografiert was mir gefällt oder was mich anspringt jetzt optisch oder wie auch immer. Hab dann überlegt okay welches Rezept nimmst du? Was hatten das für Eigenschaften?

das Motiv, Kontraste das oder jenes? Welches Rezip passt dazu? Dann machst du das Bild. So ne bist du glücklich! Und jetzt dachte ich so, wie bekloppt ist das denn? Jetzt hast du ein Rezept und jetzt gehst du auf die Suche nach Motiven, die zum Rezept passen. Wenn alles andere was nicht dazu passt, es ist plötzlich völlig uninteressant.

als ob dieses JPG-Rezept einen Einfluss auf mich hat, wie ein Imperiosfluch von Harry Potter oder so, dass ich nur noch motive suche, die zu diesem Rezept passten. Das war der erste so... Ich dachte, das kann man auf andere Sachen noch umbrechen. So ... gehen Laden und kaufen den Makro-Objektiv? Fotografierster Makro!

Lass uns bei einem Thema bleiben, dass wir die Chance haben. Das sind Dinge, wo ich so das Gefühl hab, dass die Technik oder bestimmte Trends oder bestimmter Eigenschaften der Kamera dafür sorgen, dass du Dinge tust, die du früher nie getan hättest. Und dass du dann ja schon ein bisschen zum Werkzeug deiner eigenen Kamera wirst.

Oder... dass du zum ersten Mal dich auf das Fokus hier ist, was vielleicht unter Umständen so etwas wie ein Stil wird. Also ich möchte mal eine andere Perspektive aufmachen. Ich bin gar nicht dagegen. Aber ich finde verschiedene Perspektiven immer gut und wichtig... ...und da würde ich die Andere gerne dazu aufmachen!

Ich habe aber keine Meinungen. Ich finde beide gut. also es gibt ja so Punkte. Die stehen völlig konträr, man nutzt sie beide, also mir geht's zumindest relativ häufig mit ihnen so. Und ob das jetzt ein JPEG Rezept ist oder Ein bestimmter Film ist in der Landung Kamera oder ein Makro-Objektiv, das ist dabei für mich gar nicht so wichtig.

Es kann nur einen Fünfzig Millimeter Objektive, weil man nichts anderes hat. Ja ja? Es kann ein unfassbar intensiver Move sein genau das zu tun. Ich weiß was du meinst! Ich mag das am Lebensrand irgendwie meine Sachen zu fotografieren und so Das ist super. Aber schwarz-weiß Ob es das fest eingestellte JPEG Rezept ist, empfehle ich tatsächlich.

Also Fujifilm Acros in den Fujifilemm-Kameras macht nicht viel Sinn, den Random zu benutzen. Wenn ich den Acros nutzen möchte mit ein bisschen Kontrast und Grain hoch... Das einzige was ich noch weiß für die Fujikameras, dass macht Spaß! Also nur dafür würde ich ja wieder eine Fudgie kaufen. Es wäre ein bisschen teuer für die Einverwendung.

aber dann fotografiere ich nur wie schwarz-weiß es will nämlich spannende Menschen und Schattenlichtkontraste so da fällt viel weg. Häufig haben wir ich auch sehr stark einen totalen Überschuss. Also wenn wie immer sagen, wir wollen unser Lebensrand fotografieren ist es zugleich so breit dass wir von vornherein eigentlich wissen meistens mir nach drei Komma drei nach Hause zu kommen.

und Ich will jetzt nicht jetzt Fotobennoten und so nicht falsch verstehen bitte aber Wenn du Wie oft lese ich freien netz oder auch in meinem postfach? Ich finde meinen stil nicht ja ich auch nicht. übrigens Da steht ja was anderes dahinter, da geht es ja nicht darum. Was ist jetzt mein Stil? Wie sieht das nachher aus?

und ich möchte nur noch schwarz-weiße Fotos von der Wiese machen sondern... ...da steht ein bisschen mehr dahinter und sich irgendwo angedockt zu fühlen. Das kann so gut sein! Man jahrlang oder zwei Tage lang nur eine Brennweite zu nutzen kostet das, was sie wollen. Nur den Acros anzumachen wenn ich einen Fujifilm-Digitalkamera habe.

Nur denen mit dem Film reinzumachern. Und da gibt's zu viele Unterschiede als eine Rordertheit zu haben und wie ein wilder im Kreis zu schießen. Das ist häufig unser innerer Stress, deswegen ich fühle auf der einen Seite was du meinst, ah so viel Freiheit die will dich aber haben. und jetzt sind wir genommen weil ich renne ja nur nach dem J-Pack Rezept hinterher insbesondere dem Gefühls of Gold oder das hast Du gesagt?

Da gibt es tausende Zufall. Das war Zufall. Ach so, Thomas Jones hat vieles auf Gold gemacht. Ganz geil ins J-Page, das ist mir... Darum gießt nicht? Nee, aber... Okay okay, es ist ja geil! Der Thomas ist jetzt nicht so ehrenrohrig, ne? Also wenn es das wäre dann wär das so, ne?! Aber dieses vieles of gold spielt genau auf das an und du warst jetzt glaube ich im Herbst unterwegs.

Und wenn du natürlich dann ein J-Pad gesetzt hast was du total gut findest Dann ist schon mal gut, wenn du merkst das es nur für den Punkt hilft. Also meistens spielen dir wirklich auf eine Szene ab. Das ist der Sache die manche Menschen erst spät merken und dann frustriert sind. Dass es nicht immer geil aussieht sondern nur in der Szene.

Ich weiß was du meinst mit der eingeschnittenen Freiheit. ich sage aber auch... Die größten Lücksmomente dich bei mir und bei anderen gesehen haben waren die absolute Reduktion! Der liebe Knut der ja schon mit dir hier im Podgas gesessen hat und mit mir auch schon Den habe ich so lange mal trittiert, der wollte wieder das einpacken und das einparken.

Knut, ich liebe dich! Du weißt genau, dass man nicht ganz positiv... Knut muss immer alles vorbereiten, ganz lange über alles reden sich also nicht reden im Sinne von anstrengend gar nicht aber für sich alles noch einmal klar haben und dann braucht er viele Optionen. Und ich hab' so lange an dem Wun geschüttelt Also per WhatsApp ehrlicherweise weil es da weit weg in Österreich bis das der die beknut Die Leiker und einen Objektiv wird genommen hat.

Das hat ihn total erreicht. Und es geht nicht darum, dass ich das gesagt habe und deswegen voll der tolle Typ bin oder so. Ich hab's auch schon ganz oft gemacht und immer wenn ich Menschen sehe die das aus welchen Gründen auch immer machen eine Zeit lang. Die sind ultra glücklich. Ja ich weiß was du meinst aber gibt's einen Unterschied.

also das eine ist ja dass du dich bewusst reduzierst, dass du bewusst für Dinge entscheidest und dann guckst wie sie wirken Und was du damit machst, also ganz bewusst. Und das, was ich gerade erlebt habe ist aber genau das Gegenteil. Also ich glaube, ich habe gesagt, dass ich probiere das Rezept mal aus und hab dann aber nicht bewusst nach solchen Motiven gesucht sondern ich habe dann einfach im normalen Fotografieren gehen wie immer gemerkt, dass sich bestimmte Motive gar nicht beachtet die ich sonst toll fand Dass ich bestimmte Dinge einfach völlig links liegen gelassen habe, weil ich immer auf der Suche war nach warm Licht.

Ja musst du dann auch wenn du dir dieses Rezept raus sucht? Dann reduzierst du dich. das ist absoluter Minimalismus und dann geht es gar nicht anders. Genau. aber mich hat quasi dass das Rezept reduziert und Ich hab mich nicht bewusst im Vorfeld reduziert. also das fand ich spannend. Ja gut das ist eine Frage die ich voll.

Aber das muss einem halt bewusst sein. wenn ich einen objektiv ein Rezept, einen bestimmten Film-Rentur. Dann kann ich versuchen random zu fotografieren. Das wird weder beim Film noch beim Objektiv noch beim Jappagrezept. Es wird halt nie gut aussehen sondern ich muss schon wissen warum ich das einsetze, weißt du?

Also ich muss gar nichts. aber es ist halt relativ frustralen wenn Du ein Rezip für welches dafür geschrieben ist am Meer bei Sonne besonders gut zu funktionieren an einem Flower Dreh geht beim Imkoda Gold Oder war doch immer für einen Film, der mit viel Licht super spielt in den Regentag. Der so grau ist... Ich kippe es bestimmt irgendwie, wenn er das wiederlegen kann im geilen Foto aber meistens ist das nichts.

Naja klar! Aber dieses... ich hätte ja dann auch einfach das so machen können wie immer dass ich sage okay das ist eine andere Situation und ich nehme einfach ein anderes Rezept. Habe ich aber nicht. Ich habe gedacht boah das sieht ja kacke aus. Wo ist jetzt das geile Bild was jetzt irgendwie schön aussieht?

Und ich zu sagen, Mensch das ist aber jetzt ein harter Kontraste. Das ist irgendwie keine warmen Farben. Ich nehme es einfach Rezept XY und dann wird das ein geiles Bild. Nee, habe ich nicht gemerkt. Daran komme ich erinnern ne? Ja und das finde ich halt irgendwie interessant so dass mich quasi in dem Moment die Kamera mit dem Rezept oder das Rezept hat mich gesteuert... ...und nicht meine Kreativität, die ich sonst hab.

Oder mein, die Neugier, was ich sonst habe. also ich bin da quasi getrickert von irgendeinem... technische Dinge losgezogen und habe völlig vergessen, was ich sonst irgendwie an kreativen Dingen-Tour oder getan hab. So... Und das ist so ein Ding wo ich denke Mensch kann ja eigentlich nicht sein. Ich finde es war eine Frage liegt da irgendwie drin also machtes überhaupt Sinn?

So breit gefächert mit der Kamera loszuziehen dass wir alles in unserem Leben irgendwie festhalten wollen? Ich habe das lange propagiert ne Ja. Im Gegenende meiner letzten, ich glaube zwei drei Jahre mit der Digitalfotografie habe ich im Prinzip nichts anderes mehr gemacht. so und weiß so. es gibt die Phasen dafür aber diese Phase war eindeutig eine was soll die eigentlich noch machen?

Phase? Und jetzt fühle ich so ein bisschen okay. Ich nehme mir eine besondere Kamera was auch immer besonder ist das geht ja nicht um teuer oder irgendwas. Es kann nur eine dreißig jahre alte Kamera sein die vier Megapixel hat. da gab's noch keine egal. Aber ich nehme mir eine Kamera, die ich auf dem Thron stelle und die benutze für die Fotografie.

Da hole ich mir so besondere Momente raus... ...und anderes mache ich mit einem Handy zum Beispiel oder so. Also da merke an mir gerade das eine gewisse Trennung mir sehr gut tut. Eine Trennung zwischen dem was ich mich herum immer fotografieren wollen würde.. ..und dem was sich wirklich gerade ganz bewusst fotografieren möchte.

Das führt zu viel viel weniger an Fotos noch weniger als vorher. Ich war ja schon sehr bedacht Macht aber irgendwie glücklicher, weil es dann sich weniger beliebig anfühlt. Weiß ich meine? Nein, in dem Moment ist es ja für mich nicht beliebig. Nee! Das Erlebnis sowieso nicht. Sondern die breite Auswahl.

Nicht das Foto des Erlebnisses sondern die breiten Auswahl. und wenn du jetzt Fields of Gold reinmachst... Gut. Ich empfehle also bei mir ist das nicht der Tag dafür. Aber wenn du nun siehst, guckst aus den Fenster und sagst, wow! Da könnte's sein. Das könnte der Tag sein. Dann gehst du damit los, dann kannst du ... Du bist ja quasi auf der Suche nach Licht oder nach der Szene und das ist eigentlich voll wertvoll weil ganz ehrlich mal so richtig die Hose ausgezogen.

Wenn wir Fotografen anfangen, ah es wäre das wieder sehr mutig. Nee, wir machen sich so pauschal. Mein Gefühl isst, so sag ich's Ganz bewusst dass wenn ich anfange zu breit alles zu dokumentieren was in meinem Leben passiert Dann ist das eine supergeile Achtsamkeitsübung, aber ich weiß fotografisch nicht mehr so richtig was ich will.

Also auf der einen Seite ist es super intensiv für mich weil ich damit diese Tastekaffee mein neues Cappy-Whatever auf so ne kleine Bühne hebe und auch mit dem fotografischen Wissen was ich habe die Bühnen noch ein bisschen größer mache vielleicht so in der Alltagsphotografie liebe Ich komme. Aber dass resultiert häufig daraus dass ich nicht mehr So richtig wusste Was mach ich denn jetzt überhaupt?

... oder die Zeit nicht gefunden habe und... ... nicht mehr losgegangen bin, um Menschen zu fotografieren. Wie du das früher zum Beispiel gemacht hast oder so. Das ist ganz häufig glaube ich kein Urteil. Eine Resultat der Tatsache dass wir anders fotografieren und... Ich für mich hab jetzt gemerkt, das ist gut oder legitim?

By the way! Ist nichts schlechtes, was ganz Geiles aber häufig so eine gewisse. Was soll ich noch machen? Situationen möchte man die Fotografie nutzen obwohl man keine Zeit hat Und dann irgendwann zu sagen okay, es ist nämlich nur viel zu auf Gold und gehen wir auf die Suche nach diesem Licht. oder ich habe ein Schweißfilm reingemacht.

Und möchte jetzt Menschen über siebzig fotografieren jetzt völlig random irgendwas aus dem Kopf fällt. aber Ich glaube dass diese Fokussierung Aus einer nicht beliebig ist auch das falsche Wort weil ich liebe ja jede Kaffee Tasse in den Moment ich spüre ja viel. Aber wo ich vielleicht wieder einen Zweig aufmachen kann oder ein Album oder eine Serie, oder wie auch immer wir das nennen wollen.

Ein Teil meiner Fotografie, der dann wieder so einer Sache folgt. Das ist nicht... Also mein Leben ist großartig und ich achte darauf irgendwie für mich so viel zu tun dass es auch anderen damit gut geht bla-bla so, ne? Das ist schon gut! Aber nochmal so'n Punkt aufzumachen Lars, ja skulpturalen Akt möchte ich dir jetzt empfehlen weil ich nicht weiß was die Lüdia mit mir macht.

Was irgendwie so ein Projekt neben der Alltagsphotografie zu haben, kann glaube ich ganz schön wertvoll sein. Und wenn es eine Miniserie ist über vieles auf Gold und dann ist das eine Miniserie über den Akkros, weil draußen echt krasser Schlagschaden unterwegs sind! Wir haben spät Sommer die Sonne steht tief... Herbst?

Nein, wir haben Herbst ne?! Die Sonne steht tief, die Schatten sind urstlang und du knallst dir einen Akkross raus, drehst den Kontrast hoch wie man's eigentlich digital nicht macht damit er so richtig überstrahlt und dann machst du da richtig krasse geile knackige Bilder mit. Ich glaube an dieser Stelle ist ein bisschen Fokus vielleicht ganz cool Oder vielleicht auch reinigend so für die nächste Zeit.

So ein Makro-Petit führt selten zu einer ewigen Leidenschaft, ganz oft sind das so wie ich analoge Auszeiten genommen habe. Das kenne ich ganz viele Menschen, die immer mal Makro auszeiten nehmen. Die gehen dann spazieren und da können vier Seeadler kreisen also vier auf einmal und falten darunter und Fischadeln alle der Fischen gerade.

und du hast aber einen UFO auch noch. und du hasst dann aber den Makro Petit dabei und stehst vor dem Von den Weidezaun-Fosten, der da schon seit fünfzig oder sechzig Jahren steht. Der ganz viel Moos angesetzt hat auch nur noch zur Hälfte da ist und darauf sitzt eine Schnecke und die hat zwei so Fühler guckt dich an.

Und diesen Kopf mit den Fühlern scharfzustellen. Da drum ist diese Mooslandschaft, die dann plötzlich zu einer eigenen Welt wird... Das ist umfassbar reinigend! Also wenn es nicht super teuer wäre... Ha, Moment! Mit der Lackermgebung sogar nicht ne? Nee, das geht gar nicht. Aber wenn es ginge! Dann würde ich immer wieder zum Macro-Plexiv greifen.

Ihr könnt jetzt wetten abschließen und wann falkt sich ein Macro Plexi? Wofür denn? Geht ja nicht. Du hast doch noch eine Digitane. Ich habe doch eins zu digitalisieren. Ich wollte mitzeichnen wie einfach so. ne sehr klare Linie obwohl man viel verpasst Manchmal sogar Weimarvier verpasst. Weil Makro ist ein ganz schönes Beispiel eigentlich, das hättest du sonst nie wahrgenommen.

Genau! Und wenn du immer einen Fünfziger am Start hast und kannst nichts anderes dann siehst du plötzlich Situationen die du vorher gar nicht wahrgenommen hast. Sechshundert hat genau so. Du kannst in der Wuskeln ganz nun, wenn du mit einem dreißig Millimeter fotografiert hast, beim sechshundert Millimeter die Taube vier Straßen weiter fotografieren aber nicht den Typen der vor dir steht und das macht sich ganz andere Perspektiven auf.

und es ist meistens falls ein Gewinn wenn man dich sofort frustriert wieder zumacht Ja, nee. Aber wie gesagt ich sehe da quasi zwei verschiedene Ansätze drin also das eine quasi dieses Bewusste sich reduzieren das bewusste Sich dafür entscheiden. Ich gehe jetzt los und achte auf bestimmte Dinge Aber im Hinterkopf, es gibt noch viele andere.

Und das was ich gerade jetzt wirklich am eigenen Leib erlebt hab ... Du gehst los und fotografierst wie immer und stellst dir in der Fest du hast dich so von einer Sache beeinflussen lassen dass du das was du sonst einfach immer gemacht hast völlig über Bord geworfen hast. Das ist das eine. und wenn ich jetzt so überlege weil du sagst Mensch sucht ihr doch nochmal ein zweites ja quasi Standbein neben dem Trenner für mich da ein Projekt.

So dann sage ich... Ich bin eigentlich ganz froh, keins haben zu müssen Also zu müssen wir jetzt auch ganz, ganz bewusst. Weil ich kenne mich und wenn ich so ein Projekt habe oder irgendwie sowas sage dann will ich das auch umsetzen. Und wenn ich gerade merke dass ich aktuell manchmal überhaupt keine Zeit hab eigentlich für das da noch fünf bis sechs Tage Projekt und da hat Verlegenheitswolkenfotos mache auch wenn ich die Wolken ziemlich geil finde irgendwie.

Das hätten wir hier wohnen wo wo wohn Weil ich endlich mal welche sehe. Früher hab' ich den nicht gesehen, weil wir im Erdgeschoss gewohnt haben. Jetzt wohnen wir oben und ich seh dann mal ein bisschen Himmel. Also das hat schon irgendwie eine gewisse Faszination für mich so. Und ich bin eigentlich ganz froh, mich nicht eingrenzen zu müssen... ...und habe jetzt in den letzten paar Jahren so viele Dinge entdeckt.. ..und so viele Motive gesehen oder überhaupt Dinge gesehen die ich halt mit dieser klaren Fokussierung auf People, auf Akt, auf Porträt immer übersehen hab'.

Da genieße ich es glaube ich gerade einfach so diesen diese breite Streuung, sage ich mal so an Motiven oder an Momenten zu haben und mich nicht irgendwie auf eine Sache fokussieren zu müssen. Also wenn ich will kann mache ich ein Porträt, wenn ich nicht will mache ich keins dann mache ich halt irgendwie eine Kaffeetasse auf dem unaufgeräumten Schreibtisch.

also ich sehe quasi dort fotografisch ganz viel Potenzial in ganz vielen verschiedenen Dingen. Vielleicht war das deswegen so ein A-H-Erlebnis dann festzustellen, dass man sich durch so eine äußeren Faktoren doch irgendwie gezwungen sieht oder gezwunken wird, sich zu reduzieren. Obwohl man das eigentlich gar nicht will?

Voll! Ich weiß nicht ob man das nicht will... Oder warum man es nicht will und so. aber das macht natürlich wieder das Thema unglaublich viel breiter. Weil in mir fühlt es sich auch mein eigenes Erleben. Also ich finde, bevor der Verscheinung erscheckt. Diese ganze Alltagsfotografie ist supergut! Es ist super gut wenn du auch nichts anderes gerade hast, wenn du gerade bestreißt bist und irgendwie... Das ist eigentlich sogar der Schlüssel für ganz viele Menschen eine Fotografie erleben zu können.

Weil wenn du jetzt ne Aktfotographie machen würdest wie früher im Studio wann würdest du sie machen? Wahrscheinlich nicht. So genau. Und das geht unter mich vielen von uns so. Ich hab Schichtdienste an diesen Sachen jenes und jetzt hatte ich noch eine gewisse Diskonektion heißt das so mit meiner Fotografie, weil ich irgendwie so nicht mehr richtig wusste was ist jetzt und kam dann irgendwann darauf dass das irgendwie so ausfotografiert sich anfühlt.

Da gibt es aber ganz unterschiedliche Gründe warum da so sein kann. Aber am Ende ist es ja gut. also ohne die Alltagsfotographie hätte ich vielleicht gelassen und das hat mich jetzt getragen bis zu dem Moment wo ich wieder eine richtige Leidenschaft gefunden habe. aber ob wir Menschen Mütter oder Fahrer fährt da werden, ob wir Menschen im Job gerade mal irgendwie zu viel machen.

Ob wir whatever so ganz oft ist kein Raum für die Fotografie und sich dann damit natürlich zu behelfen schöne Fotos machen. So können wir sein altes ultra wertvoll verstehen nicht falsch. Aber irgendwann aber den Punkt zu finden... Also wenn ich dir sage du musst jetzt jeden Tag dieses Priests nutzen.

oder wie ich jetzt gesagt habe lass mal mehr analog machen oder so. Klar kann dich das nerven und klar sagst du dann, ich will meine alte Welt zurück. Wenn du aber für dich denkst in irgendeinem Teil dieser Phase hinten raus keine Ahnung, so ein bisschen mehr Fokus wär schon geil auf irgendwas Und dann nimmste dir so'n Rezept wenn das Wetter passt.

Oder du schaust aus Wetter und guckst welche Rezepte oder welcher Film zum Wetter pass und ziehst dann für diese Effekte los. Für mich war es auch unglaublich erweiternend und ich weiß dass viele Menschen immer wieder sagen bei diesem Satz Öh da hab ich noch nie darüber nachgedacht Obwohl zu naheliegend ist.

Das war für mich unglaublich. zu erweitern, so wahrzunehmen in der ganzen RAW-Fotografie die letzten Jahre. Wo ich die ganze Welt immer fotografiert habe und danach geguckt hab... Oh, ein Schwarzweiß sieht auch geil aus und so! Das war SO geil! Danke Thomas Jones an der Stelle für diese Zeit. mit dieser Futschefilm also verliebt war ich ja wirklich in den X-Handhundert, ja den Vorgänger von Danach quasi, ne?

F war, hatt' ich glaube, die Foxrot hatte ich genau. Und die JPEG Rezepte zu benutzen um die Fotos dazu zu suchen Das ist ja das, was früher immer nötig war. Gehen nicht jede Minute einen neuen Film reinmachen und es gibt doch keine Raw Films sondern etwas schwarzweißer Farbe mit dem und dem Stil usw.

sofort fotografiert... ...und mit der Kamera über die JRPG-Rezepte mir vorher ein Rezept auszusuchen um das drin zu lassen! Das war halt geil! Wenn ich dann merke ok die Sonne ist jetzt komplett weg, Akros macht keinen Sinn mehr, dann hole ich mir den Kaffee und danach mache ich mit Weiß jetzt mal für was weiter.

Das war ganz schnell erweitert, deswegen bin ich gerade auch eher der Fan von dieser Seite tatsächlich. Ja gut das sind wir ja sehr unterschiedlich. Wir haben das schon ein paar Mal diskutiert. Ich weiß nicht bin da glaube ich gerne flexibel unterwegs. vielleicht weil ich dann irgendwie auch merke dass das viel mehr möglich ist als wenn ich mich halt vielleicht auch weil ich früher halt auch ganz viel mit Filmschorz weiß fotografiert habe und dann irgendwie da so in dieser Spur drin war, wenn ich gucke.

Ich habe irgendwie achthundert Filme in meinem Ordnung abgehäftet. So dass man dann vielleicht auch nach zwanzig Jahren noch frohes Flexibel entscheiden zu können. Ja weiß ich nicht wo das herkommt aber ist halt wie es ist. Ich hab übrigens jetzt mal überlegt ob ich mir nicht doch ne neue Fuji Zuleger aber das ist dann auch wieder so ein technisch getriebenes Ding.

Also gesehen, dass es Apps gibt für Fuji wo du die Rezepte drin verwalten kannst, dann steckst du dir quasi über den USB-Kabel an die Kamera ran. Das Handy... Dann schiebt das Handy die Rezepte da hoch und hin und her und da kannst du das total easy und einfach alles verwalten. Es kann aber die V nicht!

Das kann was nicht? Das kann die X-Einhundertv nicht. Das kann nur die XS-Eintemperatur VI. ... sechs oder halt die anderen, äh neueren Fujis. wo ich dann dachte warum? Also eigentlich ist das quasi so ein technisches Spieler Luxus-Ding. Du kannst das Rezept auch ganz normal manuell da rein programmieren und musst es nicht über eine App machen.

Warum? du bist ja mit der Kamera glücklich. also da ist auch wieder so ein Ding so... Die Kamera versucht mich jetzt gerade oder die technischen Möglichkeiten versuchen mich jetzt in so eine Ecke zu schieben. Wo ich mir denke warum? eigentlich? nur um da jetzt ein bisschen schneller zu sein. aber im Endeffekt ändert sich am Ende auch nichts So nach hinten raus.

Nur das vorneweg ist ein bisschen entspannter, geht aber ungefähr in die gleiche Richtung. Die Technik schiebt dich wieder in eine bestimmte Richtung. willst du das nicht? und darüber nachzudenken dass? Das fand ich jetzt so in den letzten vierzehn Tagen irgendwie ganz, ganz interessant. Gerade wo auch permanent diese JPEG-Rezepte da irgendwie aufploppten und ich dann beim dritten dachte ja jetzt rennste schon wieder mit dem dritten los um irgendwelche Motive zu finden die dazu passen.

eigentlich... Eigentlich fotografierst du doch ganz anders. So und dafür fühlte ich mich ein bisschen reduziert, ein bissel beschnitten auch in dem was ich sonst mache. Aber ist es nicht betrafiert vor allem eine andere Sicht gezeigt zu bekommen? Naja aber gezeigt zu bekomm' ich... Du sagst dir selber solche Rezepte passen nicht auf alle Motive.

Wenn du dann aber losgehst und versuchst, das irgendwie zu machen. Klar kriegst du wieder auf die Füße geworfen. Das passt nicht überall. also da ist auch die Frustration dann ganz oft hoch. oder sagst du so ein geiles Rezept. Die letzten zehn Fotos waren tolle und das passt nicht war es doch aber ein schönes Motiv.

einfach weil ich nichts geswitscht bin in so einem anderen Rezept. so und da denke ich mir wieder Man muss sich doch eigentlich so diese Frustrationsmomente gar nicht geben, wenn man von vornherein sagt okay ich weiß. Weiß ich ja eigentlich dass die Rezepte für bestimmte Lichtsituationen oder für bestimmten Motive gemacht sind?

Dann ist es eigentlich total albernlos zu ziehen um ein Rezept irgendwie... weiss er? Nee, nee nicht so richtig aber das ist so'n Ding da. also während ich ja... Ich glaube da zicken wir auch sehr unterschiedlich. Ja, also ich finde ja mal wir ticken nie sondern wir tücken uns! Also das ist ja eine Frage worauf du dich einlassen möchtest oder ich mich einlassen möchte und wenn ich etwas zu lange zu heftig behaupte, dann hinterfrag' ich das für mich.

Weil wir Menschen sind in einer stetigen Veränderung und ich weiß dass es Menschen auch irgendwie triggert, weil Veränderungen für manche Menschen auch Gefahr und so bedeutet. Aber hast du jetzt gesehen? Ich hab Jahrzehnte... Nee, das stimmt nicht, oder? Doch das stimmt inzwischen sogar mit dem iPhone in die Hand verbracht.

Was habe ich jetzt? Ein Xiaomi Sevente Pro so mit Also Resultat, mich mal zu hinterfragen nachdem ich mir sehr lange sehr sicher war und das ist etwas was manchmal wehtut. Was man sich auch nicht so richtig immer traut vielleicht und dann merkt man aber habe schon geil! Aber es kann ich jetzt nicht machen.

Und da gibt's ganz viele Beispiele gerade aus der Welt der Fotografie dass wir uns sagen na das kann ich nicht machen Gerade wenn wir jetzt irgendwas gewöhnt haben, wenn wir uns mit irgendetwas gut abfinden. Wenn wir uns irgendwo sicher fühlen das ist das heftigste eigentlich. Dann zu sagen... Jetzt versuche ich mal was anderes.

Das fällt manche Leuten halt schwer! Also ich vermute dass wenn ich dir etwas von mir gemeldest muss erzähle hast du Angst dass ich dir was wegnehme oder so. und das jetzt auf dich bezogen, ein bisschen sehr persönlich gesprochen. Aber die Erfahrung... Die auch auch mir sehr raus. Also ich bin jetzt hier nicht der Minimalismus-Expert und hier sieht es auch nicht unbedingt so aus.

Ich versuche das in mein Leben einfließen zu lassen. Wer mich da versucht hat hinzubringen? Wir haben ihn heute schon ein paar Mal erwähnt. Thomas Jones hat mir einen Buch geschenkt was sich mit Minimalismus beschäftigt hat. Und mein erster Impuls war... Was sind die Äste auch von Wunder? Ich will nicht weniger!

Warum soll ich es wenigen? Ich hatte so'n Abwehr Ding in mir. Irgendwann hab ich das Thema verstanden und dachte auch geil, ne? Und denn ist nur der Entscheidungsminimalismus. Wenn wir die Karte im Restaurant zu grüßt, fragte ich das Personal was würden sie den essen? Dann sollen sie mir das bringen?

so! Und weil mir das ein... Also ich lese nicht fünfzig Rezepte, also Gerichte, so habe ich, geht nicht so. Und wenn ich dann anderen davon erzähle von Minimalismus, dann hab' ich ganz oft richtig diesen Gegenimpuls, wenn wir dann Zeit haben, Flaschewein, Kaffee irgendwas Dann kommt irgendwann dieses, ja aber ich hab das Gefühl du willst mir was nehmen.

So und da müssen wir halt... also das ist halt so eine Frage. Das kann halt auch nicht jeder, ne? Und deswegen glaube ich du könntest es schon und es ist auch nichts was dir weggenommen wird sondern dass einfach mal ein anderer Modus der dich vielleicht erweitern lässt. Aber man muss ja keiner machen.

Kann ja jeder machen wie ihr Bock habt. Genau. Genau Mensch! Aber guck mal, da hatten wir doch jetzt trotzdem diese spannende Unterhaltung dazu, weil ich finde das irgendwie ... Es ist so ein Thema. So wirst du zum Werkzeug deiner eigenen Technik erweitern auf alles was um einen herum ist. und wie weit lässt man sich von Dingen einfach leiten beeinflussen?

Denkt man drüber nach, warum man was tut? Fährst du mit dem Auto oder fährt mit dem Fahrrad? Nutzt du bestimmte Dinge, nutzt sie nicht? Ist ja auch viel V-Leid dabei. Das Leben ist einfacher. Man kann viele Dinge irgendwie besser machen effektiver manchmal halt auch, aber so in dem Fall fand ich es irgendwie sehr für mich dramatisch wie stark ich beeinflusst wurde von dieser Geschichte.

Und das ist dann wieder so ein Punkt für mich wo ich denke okay das merke ich mir und da kannst du's auf andere Sachen anwenden und siehst dann auch in bestimmten Situationen einfach wieder ein bisschen klarer und entwickelts dich dann ja irgendwie auch wieder ein Stück weiter, indem der was bewusst wird was dir vorher nicht bewusst war.

von daher spannende Sache Voll. So, ich muss jetzt weiter. Lieber Lars! Ich bin ja auch ein bisschen in Gedanken gerade... Nee das ist der Punkt ne? Passt ein bisschen zur letzten Woche. Nehmt euch raus was euch gefällt oder gar nicht gefällt. Also ich mache auch manchmal die andere Variante. Das macht es ganz oft spannend.

Nicht kiliordal längs, ne? Das verstehe ich nach wie vor und nicht das System so dass was ich am meisten liebe nämlich weg geht nicht. Ich weiß, dass du damit gemeintest. Ja ja... Ja ich weiß, das wird gemeint, dass wir das schnell falsch verstehen. Aber wenn nicht irgendwas so richtig reizt, dann guck' ich mal hin!

Deswegen hab' ich mir damals ein Ticket für die Besucherterrasse geben lassen und mal Plainspottern angeschaut und mit denen mal gesprochen und festgestellt und er ist ganz geil. Das vielleicht nicht meins als Hobby jetzt aber es ist ganz geiler. oder ich habe mal Leute gefragt warum sie züge was haben fotografierst du Züge?

Und dann habe ich mich so ein bisschen bezügen beschäftigt und festgestellt wow Das ist ein Potenzial. Ist auch nicht so richtig meins, aber... Und deswegen wenn ich irgendwas kacke finde oder so ganz, ne? Hier Huawei und so. Nee, nicht Huawei. Das sind so Xiaomi. So dann kommt der Punkt von dem ich mich reizen lassen möchte hier empfehlen das ab und zu zu tun.

also hier habt ihr zwei Positionen die sich beide aber auch nicht sicher sind. da kann man sich jetzt bedienen oder beide mal nehmen und selber überlegen und in einem Teil Lebensphase macht es eine und vielleicht den drei Monaten das andere. Das was du vermisst, nämlich diese Freiheit wenn du das Rezept nimmst ist ja die ganze Zeit da.

Du kannst dir das auch schon dabei. Genau das ist da und es hat die Frage wie du's zulässt und ob du dich so beeinflussen lässt dass es dann doch nicht da ist. Aber ja genau das war sehr aufregend und ich habe ein bisschen etwas über mich gelernt glaube ich. Wieso? Welchen Punkt mehr jetzt? Dass es schon recht schnell gehen kann, dass man beeinflusst wird.

Okay. Manchmal ... dann doch nicht drüber nachdenkt, warum mach ich das? Sondern es einfach tut und weil's schlecht ein gutes Gefühl ist oder was Spaß macht, um irgendwann frustriert zu werden, wenns doch nicht funktioniert hat. Und ins Grüben zu kommen, ja, warum hast du's nicht so gemacht wie immer?

Aha! Weil ... Es hat einen Denkprozess in Gang gesetzt, der am Ende wieder mir selber ein paar Dinge beigebracht hat. Von daher war's gut, dass es so is'. Und ich wollte es einfach nur mit dir mal kurz auswerten. Ja, spannend! Ich freu mich... Wie kommen wir jetzt hier raus? Ich muss jetzt los und ihr hört dann am Sonntag den Fall, glaube ich, in uns.

Das ist so salt. Ja. Ich werde mir ein bisschen hier sitzen. Ich bin immer gespannt, was du dann so erzählst am Sonn-Tag. Lieber Lars, ihr lieben da draußen ab deine gute Zeit. Wir hören unsonntag und Lars, wir hören uns dann die Woche Mittwoch drauf. Am Mittwoche. Genau, ihr Lieben. Pascal, tschau tschaw!

Schönen Nachmittag noch. Tschüss!

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