
1986 West-Berlin. Originalton.· Staffel 1· Folge 3
Frank Lüdecke in West-Berlin.
Donnerstag, 10. September 2026 · 1 h 23
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Shownotes
Frank Lüdecke – West-Berlin, Kabarett und das Gefühl, aus der cooleren Stadt zu kommen
1986 ist Frank Lüdecke 25 Jahre alt, studiert an der Freien Universität und zieht an den Nollendorfplatz – direkt gegenüber vom legendären Slumberland. Er schreibt seine ersten Kabaretttexte, sitzt im Berio, entdeckt die Bühnen der Stadt und erlebt ein West-Berlin, das sich für ihn trotz Mauer alles andere als eingeengt anfühlt.
„Ich fühlte mich privilegiert, aus einer Stadt zu kommen, die einfach ein bisschen cooler war als alle anderen.“
Mit Marion Hanel und Heiko Mehnert spricht Frank Lüdecke über Ruhleben und den Nollendorfplatz, Wolfgang Neuss und Dieter Hildebrandt, Falafel, Mini-Pizza und lange Nächte, über Transitstrecken, alliierte Spuren und das Lebensgefühl einer Stadt, bei der kaum jemand glaubte, dass die Mauer wenige Jahre später tatsächlich fallen würde.
Und Frank erzählt von jener Nacht im November 1989, in der er plötzlich selbst mitten im historischen Geschehen stand.
Heute ist er Kabarettist, Autor, Regisseur und gemeinsam mit seiner Frau Betreiber und künstlerischer Leiter der Stachelschweine im Europa-Center – jenes Kabaretts, das er als junger Mann selbst staunend im Publikum erlebt hatte.
Eine Folge voller Berliner Geschichten, überraschender Begegnungen, Erinnerungen und sehr viel Frank Lüdecke.
1986 – West-Berlin. Originalton.
Der Podcast mit Marion Hanel und Heiko Mehnert über Menschen, Orte und das besondere Lebensgefühl der geteilten Stadt.