
1986 West-Berlin. Originalton.· Staffel 1· Folge 4
René Koch in West-Berlin.
Donnerstag, 24. September 2026 · 53 min
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Shownotes
René Koch – Glamour, Freiheit und ein Leben für die Vielfalt
Er kam 1963 mit 18 Jahren nach West-Berlin – mit wenig Geld, aber ziemlich genau dem Gefühl: Hier will ich bleiben. Heute ist René Koch Starvisagist, Beautyexperte, Autor, Gründer des Lippenstiftmuseums und eine echte West-Berliner Institution.
In dieser Folge von „1986 – West-Berlin. Originalton.“ nimmt uns René mit in eine Stadt zwischen Ku’damm, Kempinski, Nachtclubs und schwuler Subkultur. Er erzählt von Joan Collins und Hollywood-Glamour in Berlin, von Romy Haag, Eartha Kitt und Mireille Mathieu – und natürlich von Hildegard Knef, mit der ihn eine 25-jährige Freundschaft verband. Und von Udo Walz, seinem Freund und Wegbegleiter über fünf Jahrzehnte.
Doch Renés Geschichte ist weit mehr als eine Reise durch das prominente West-Berlin. Es geht um Freiheit und Selbstbestimmung, um die schwule Szene rund um Nollendorfplatz und Motzstraße, um Travestie und Rebellion – und um die frühen Jahre der AIDS-Krise, in denen René nicht wegsah, sondern half.
Eine Folge voller Geschichten, Namen und Orte – manchmal komisch, manchmal berührend und immer sehr Berlin.
Und am Ende steht ein Wunsch, der vielleicht besser als alles andere beschreibt, was René Koch mit West-Berlin verbindet:
„Ich wünsche mir einfach, dass die Toleranz bleibt. Mehr kann ich mir gar nicht wünschen. Die Vielfalt, das ist das Schöne, was diese Stadt ausmacht.“
1986 – West-Berlin. Originalton.
Mit Marion Hanel und Heiko Mehnert.
Eine Reise zurück in eine Stadt, die von einer Mauer umgeben war – und sich trotzdem oft grenzenlos anfühlte.