
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
+++ Alle Rabattcodes und Infos zu unseren Werbepartnern findet ihr hier: linktr.ee/vierschwestern +++
Werbepartner Saily ➼ Erhaltet einen exklusiven 15% Rabatt auf Saily Datenpakete! Nutzt den Code schwestern beim Checkout vor eurer Reise. Downloadet jetzt die Saily App oder geht zu saily.com/schwestern ⛵
+++ Gibt´s auch als Vodcast: on.rtlplus.com/24/4schwestern +++
In Folge 41 haben die Schwestern einen ganz besonderen Gast: Mama Svetlana! Es geht um Familienleben, Erziehung und die Frage, wie man eigentlich fünf Kinder großzieht.
Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Willkommen bei einer neuen Folge Vier Schwestern. Heute mit dabei unsere Mama. Ihr kennt sie, glaube ich, eher unter dem Namen Svetlana. Die tollste Frau auf der Welt und die schönste Mutter auf der Welt. Alle, die den Videopodcast gucken, können unsere schöne Mutter sehen. Vielleicht laden wir auch mal ein paar Fotos bei Vier Schwestern hoch, damit ihr die auch mal ein bisschen besser kennenlernt.
Ja, Mama ist so unser Alphatier in der Familie, würde ich sagen. Sie ist auf jeden Fall auch die legendärste Frau, die ich persönlich kenne. Ja, also man muss ja sagen, man lernt ja viele Charaktere kennen, aber keiner ist so wie du, Mama. Danke. Ja, wirklich. Danke. Und weil wir uns ja in der Sommerpause befinden, haben wir ja gesagt, dass wir ein paar Special Guests aus unserer Familie einladen.
Und Mama mussten wir überreden, weil für Mama ist das immer, die schämt sich immer so ein bisschen. Schämt sich nicht, aber ist total schüchtern. Schüchtern, aber im echten Leben ist sie das eigentlich nicht. Aber sie macht sich immer Gedanken wegen ihres Deutsches, aber das brauchst du nicht. Wir sind hier unter uns.
Uns hören auch nur nette Leute zu. Mama. Mama war ja schon mal in einer Podcast-Folge mit Sandra und Luca. Wie war das für dich? Doch, eigentlich ist die Zeit ganz schnell vergangen. Was glaubst du, wie lange nehmen wir denn heute so ungefähr auf? Hast du schon mal eine Folge von uns gehört? Ja, ne? Ja. Und wie lange hat sich das für dich so angefühlt? Wie lange nehmen wir so auf? Was glaubst du?
20 Minuten, halbe Stunde. Nee, schon so 45 Minuten meistens. Aber mit Mama kann man lange quatschen, weil Mama hat immer viel zu erzählen. Und dann ist eine halbe Stunde vielleicht sogar schon eine Stunde. Mama ist so die erste am Morgen, die immer angerufen wird. Seit Tagen schreibt Mama auch schon einen guten Morgen, weil wir uns nicht direkt morgens gemeldet haben, weil wir jetzt auch wieder so arbeiten und so wieder vieles.
Aber ich würde schon sagen, wir telefonieren jeden Tag mit Mama. Ja. Ne? Und Mama wohnt hier. Auch nicht nur einmal. Und Mama wohnt hier auch gegenüber von mir. Und gestern, Mama kriegt immer Post. Und das müssen eigentlich machen nur Lorena und ich, die Post von Mama, ne? Ja. Ja. Und dann kam sie vorbei und dann haben wir abends noch einen Kaffee getrunken.
Und dann fing Mama an, schon wieder Unkraut in unserem Garten zu zupfen und das beschreibt Mama eigentlich ganz gut. Und vielleicht, damit wir einfacher in das Thema kommen oder ins Quatschen, willst du von deiner Woche mal erzählen? Was hast du diese Woche so gemacht? Oder was machst du diese Woche noch? Hm.
Erstmal überlegen. Mama macht so viel, Leute. Ich glaube, bei Mama kann man gar nicht beschreiben, was sie so macht. Unkraut machst du jeden Tag. Ja, das macht mir auch Spaß im Garten. Ja, zurzeit. Mama ist so einmal, nicht einmal die Woche. Schon jeden Tag im Garten. Leute, Shiva macht hier gerade Krach mit ihrem Bettchen. Die kommt gar nicht klar.
Ja, ich verbringe zurzeit auch ganz viel Zeit im Garten. Ähm. Ich bin auch aufgeregt, weil ich werde Oma. Ja. Das mache ich zurzeit auch viele Gedanken, ja. Was machst du dir für Gedanken? Dass ich dich nochmal halten kann. Ja? Ja, voll süß, ne? Ja, richtig süß. Mama hat letztens auch gesagt, ich fand das voll schön, Mama so, ja, ich werde ja auch nochmal Mutter. Ja. Und irgendwie ist das ja so, eine Oma wird auch nochmal so Mutter, ne? Ich erinnere mich noch, als ich nach Deutschland kam. Und meine Nachbarin hat mir gesagt, ich muss oft deutsche Filme gucken, ja.
Und da habe ich mal angefangen, diesen Film, unsere kleine Farm. Ja, auf Kabel 1 war das früher eine Serie. Ich habe das noch nicht geguckt. Und die Frau hat auch vier Tochter gehabt. Und das war immer mein Wunsch. Und so im Leben passiert auch. Und fünfte Junge. Leute, man muss ja wirklich sagen, Mama hat sich das irgendwie manifestiert.
Sie hat die Folge gesehen und sie wollte dann auch irgendwie so eine Familie. Und jetzt hat sie auch genauso vier Töchter und noch Malik hinterher. so cool. Ich muss auch sagen, deswegen will ich auch unbedingt Kinder kriegen, weil ich das so bei uns sehe und deswegen auch mehrere Geschwister haben möchte.
Das ist ganz schön, das ist dein Leben, ja. Das ist dein Leben, das ist Freunde, das ist alles, ja. Und du kannst ja mal erzählen, weil ich habe erzählt, dass ich zum Beispiel auch lange gebraucht habe, bis ich schwanger geworden bin. Ja. Und du hast ja auch zum Beispiel richtig lange gebraucht. Ja, ich habe acht Jahre gebraucht, ja.
Und am Ende war es schon so schlimm, Und ich erinnere mich, ich bin zur Frauenärztin gegangen und das wollte ich einfach künstlich machen. Und da hat sie gesagt, dass sie alle Ergebnisse von meinem Ex-Mann braucht, dass er auch zum Arzt gehen soll, zum Urologen. Ja, du weißt, wie alle Männer, ja? Ja, da, da, da. Er hat noch zu Hause so ein Konzert gemacht und da hat er gesagt, wenn passiert nichts, dann wir lassen uns scheiden.
Weil bei mir war schon so... Der Wunsch da, ne? Ja, ja. Und dann ist er gegangen und der Arzt hat ihn gefunden, er hat auf Eier eine Thrombose gehabt. Da kannst du das aufschneiden. Nein, das ist richtig so. Er hat einfach Thrombose gehabt und dann musste er nächste Woche ins Krankenhaus. Und dann hat er OP gehabt und ich war schon nach einem Monat schwanger.
Heftig. Manchmal so eine Kleinigkeit. Aber das ist so, wie viele Frauen, weil wir haben auch schon in der Podcast-Folge... Weil alle haben gedacht, ich bin schuld. Ich erinnere, damals habe ich sogar auch gehört zum Besuch. Früher war noch eine andere Generation. Zum Besuch zu fahren. Und da haben sie gesagt, ja, ja, ja, viele Frauen können nicht.
Und immer ich. Und ich habe keinen Bock gehabt, dass alle einhören. Und guck mal, jetzt bin ich die reichste Frau. Aber ist so die reichste Frau, weil du hast einfach... Mit Alter. Mit Alter, man versteht das, ja. Das ist Leben und Leben geht ganz schnell, ja. Wie sagt man, in jedem Leben einen Abschnitt gibt es, wo du kannst Kinder auf die Welt bringen, wo du kannst noch arbeiten, wo du kannst einfach genießen, ja, einfach für Kinder da sein.
Und wenn du zurückguckst und ich denke manchmal, ich habe alles richtig gemacht. Ja, finde ich auch. War alles. Das ist wie in jeder Familie aber trotzdem wir sind alle zusammen wir sind offen, wir sind alle füreinander da und ich bin auch sehr stolz auf euch, dass ihr alle so menschlich ja, und ich finde das ist heutzutage ganz wichtig.
Das ist ganz wichtig manche sagen, nein das stimmt, du musst anderer sein, du musst lernen nein zu sagen, Michelle warte ich verstehe das, nein zu sagen Und ja, Man kann an gewisse Dinge Nein sagen. Aber zum Beispiel bei älteren Menschen oder Kindern kann ich nicht Nein sagen. Finde ich auch. Ich kann einfach nicht.
Dann komme ich nach Hause genauso, wie ich habe im Alter heimgearbeitet. Bevor du jetzt darüber redest, würde ich gerne fragen, weil wir erzählen oft, dass du uns anders erzogen hast als unsere Freunde zum Beispiel. Du hast uns nie Grenzen so richtig gegeben. Du hast uns immer machen lassen und ausprobieren lassen. Also doch, wir hatten schon eine Art Grenzen, also man hat schon gesagt, natürlich müssen wir unsere Hausaufgaben machen, wir müssen zur Schule gehen, all das, was alle anderen auch müssen.
Aber du hast uns jetzt nie gesagt, du musst die und die Ausbildung machen, du musst das und das studieren, du musst so 0 Einsen schreiben, also da hat uns nie jemand Druck gemacht. Und Leute, Leute verstehen das nicht, aber ich hab das letzte Mal gesehen, ich hab nicht den Druck von meiner Familie, aber das macht mir Druck beim Studium zum Beispiel, ich würde mir niemals Druck machen.
Aber der Druck zum Beispiel entsteht dadurch, dass mir keiner Druck macht. Aber ich finde das richtig schön, dass du uns so erzogen hast. Aber weil du hast uns ja, ich finde nämlich, du warst immer sehr streng, was so Werte und Charakter angeht. Das war dir immer sehr wichtig, dass wir charaktertreu bleiben, so wie wir sind.
Du hast uns da nie verändert, aber das war schon sehr wichtig, dass wir immer teilen, immer darauf achten, wie es links und rechts ist und so. Und du bist ja auch so. Das heißt, wir haben ja auch viel von dir gelernt. Gibt es etwas, was du jetzt, zum Beispiel jetzt, wo du älter bist und das alles nochmal neutraler siehst, weil jetzt bist du ja unsere beste Freundin.
Ja, Leute, so geil. Gibt es etwas, was du zum Beispiel hättest anders gemacht? Ich habe keine Auswahl gehabt, anderes zu machen, ja, weil ich musste viel arbeiten, ähm. Fünf Kinder, das ist nicht alles so einfach, ja? Man muss schon gucken, ja? Und man muss auch sagen, wir haben einen kurzen Abschnitt dazwischen, immer so zwei, drei Jahre nur. Ja, und das war schon eine richtige, war eine Schwerzeit für mich, ja?
Manchmal muss ich mein Ego richtig schlucken, einfach den Mund zu machen und einfach nur funktionieren, ja? Ja. Und ich finde, das ist bei jeder Mutter dieser Instinkt, weißt du? Das ist dein Gesicht, weil für mich, meine Kinder, das ist mein Gesicht. Schön. Und sie müssen einfach so sein wie ich. Nicht wie ich, aber menschlich.
Freunde am Leben haben. Was habe ich nicht gehabt? So richtig, ja. Und gute Partner, das ist ganz wichtig im Leben. Die dürfen wir uns ja frei aussuchen, ne? Ja. Weil ich finde nämlich, das ist etwas, wo ich oft drüber nachgedacht habe, weil unsere Mama opfert sich richtig auf. Für alles und jeden von uns. Nicht nur uns.
Ja, für andere auch, aber für uns nochmal krass. Und darüber habe ich nachgedacht, weil ich kann mich nicht daran erinnern, dass du in deinen Jahren, so zum Beispiel wenn ich Nick zuhöre oder Jan zuhöre, da hatte die Mama immer irgendwelche Hobbys, hat für sich was gemacht und hat irgendwas gemacht. Bei uns gab es das nicht. Unsere Mama war immer mit uns, für uns, bei uns.
Das ist so ein Privileg, was wir genossen haben. Deswegen wissen wir auch alles voneinander und deswegen haben wir auch keine Barrieren. Wir waren immer offen. Sogar scheiße, dann kommst du alles scheiße, ja? ist so. Ach Mama, dann lass das, morgen wird es schon anders und wirklich morgen stehst du auf und das ist alles anders, ja.
Aber das stimmt, egal, also man hat ja oft so schwierige Situationen, keine Ahnung, es sei Stress oder irgendwas läuft schief und dann weißt du, du kannst einfach Mama anrufen oder egal, einfach, unsere Safi-Urlauf-Gruppe und du wirst nicht enttäuscht, weil du weißt, das ist so ein safe place und Mama sagt dann immer irgendeinen Spruch, sagt Lorena, ja, morgen hast du das schon vergessen oder egal.
Lorena, guck mal, wie weich wir sind. Wir sind alle so verletzlich. Scheiß drauf, Hauptsache dir geht's gut. Ja, das stimmt. Und ich sage das auch, ich sage allen Mädels, ja, suchen sie gute Jungs, das ist ganz wichtig. Oder Mädels, ein Partner. Ein Partner, ja, dass sie wachsen zusammen. Weil man nicht mal diese toxische Beziehung geht.
Sie können dich so runter machen, ja, aber du verlierst einfach dich, ja. Ähm. Und gute Berufe, ja? Weil ich denke, Beruf, das ist schon ein halbes Leben, ja? Man muss Spaß haben da, ja. Das stimmt. Aber würdest du sagen, wir sind für uns bis jetzt so, wie würdest du uns einschätzen? Weil jeder ist ja in eine andere Richtung gegangen.
Sandra ist ja so mehr im Internet. Ich mache ja so Pflege. Michelle war im Büro, auch ganz anders. Und Alex ist Industriemechanikerin. Und Malik ist halt jetzt noch Abitur und so, ne? Ja. Aber wie würdest du uns beschreiben? Passt das? Würdest du sagen, das passt zu uns? Doch, das passt. Das passt. Michelle war immer Rechtsanwältin. Seit Kind, haben wir immer gesagt.
Michelle war Papierkram immer noch bis heute. Lorena war immer Polizistin. Sandra mit Kamera 6, wie heißt die? Canon 550 EOS oder so. Das war immer. Alex eigentlich war mehr, sie wollte immer künstlich, ja, so künstlerisch. Künstler, ja, sie ist kreativ. Kreativer, ja. Sie könnte zum Beispiel stundenlang sitzen, Lego aufbauen, ja, oder.
Aber sie ist auch in diese Feinmechanikerin gegangen. Ich bin sehr stolz auf dich eigentlich. Das ist Männerberuf. Bis heute sage ich, Alex, bis ich noch lebe, mach bitte was anderes. Du hättest irgendwann Mama, ja? Aber guck mal, Alex kann da auch kreativ sein. Aber die sagt, Mama, ich liebe diesen Beruf. Das macht mir richtig Spaß, ja?
Und dann habe ich einfach dieses Thema gelassen, ja? Wenn du jetzt zum Beispiel nochmal so alt wärst, wie wir gerade sind, oder vielleicht ein bisschen jünger, und du würdest zu deinem jüngeren Ich sprechen. Du bist jetzt quasi in deinem Kopf. Dürftest du noch mal mit der Version von dir sprechen, wo du 20 Jahre alt bist ungefähr?
Würde dir die Person glauben, wenn du mit dir selber jetzt sprechen würdest? Nein. Und ich denke, ich sage euch immer, Mensch ist so ein Tier, er kann alles schaffen. Er kann alles schaffen, wenn er will. und das ist ganz wichtig, wenn du hast auch Rücken, so wie Eltern Rückhalt und. Das ist auch ganz wichtig und man kann alles schaffen, aber natürlich musst du auf dich beachten musst du auf dich beachten auf deinen Körper Gesundheit, das ist ganz wichtig weil heutzutage auch wenn ich viele anhöre man wird viele von, Wie sagt man, von Chefen, ja, manipulieren, ja, einfach viel Druck, einfach lernen, einfach Nein zu sagen auch, ja, weil das ist für dich später gut, ja.
Ja, ich glaube, das hat Mama uns immer gut beigebracht, Grenzen zu setzen und Nein zu sagen auch, ne. Aber selber kann ich nicht Nein sagen, das ist Problem. Das ist Problem, ja, selber und ich habe mich auch kaputt gearbeitet, ja. Ja, ich glaube, draußen geht es ganz vielen so, da haben wir auch schon mal drüber gesprochen, dass die auch so viel Druck von der Arbeit haben und es ist immer so leicht zu sagen, ach, dann kündige doch einfach, ich weiß, da hängt super viel immer dran und so.
Aber weißt du? Von dem Kollektiv, weißt du, von deinen Mitarbeitern, weil zum Beispiel nach Corona-Zeit damals… Aber erzähl doch erstmal, wo du gearbeitet hast, damit die Leute… Ich habe im Alterheim gearbeitet, ja. Ich habe richtig gern gearbeitet. Ich habe meinen Job richtig geliebt. Ich war da alles mit vollem Herzen. Ja, und dann...
Hat sich das irgendwie geändert? Hat geändert. Ist ein neuer Chef, wieder dieses ganze Sparprogramm. Ich glaube, das kennen alle aus der Pflege. Und das ist ganz traurig. Und dein Körper hat in der Zeit auch angefangen, ein bisschen abzubauen. Also körperlich hast du auch... Weil du kannst nicht mit zwei oder mit drei Leute für 28 Bewohner sein.
Früher, du kommst nach Hause, du warst glücklich, du hast was Gutes getan. Aber letztes Jahr, du kommst nach Hause, ich war wie Zombie. Ich war einfach erschöpft. Ich habe geweint, weil ich einfach keine Lust gehabt habe. Erschöpfung von dieser, wie kann man so mit Menschen umgehen, mit Älteren. Aber du konntest dich davon trennen, jetzt im Endeffekt hast du einen Schlussstrich.
Ich bin dankbar, meine Kinder, mein Schwiegersohn, die haben Kündigung geschrieben. Mama. So, nein, bitte nicht. Weil wirklich, Ich war einfach kaputt. Ich kam nach der Arbeit, ich habe geschlafen, ich bin aufgestanden, ich wusste nicht oder morgens oder abends, du bist ein Zombie. Man muss ja auch dazu sagen, warte, damit die Leute das kurz verstehen.
Warte mal, meine Mama hat 30 Stunden gearbeitet, aber sie hatte so komische Schichtpläne. Sie hat jeden Tag 4 Stunden oder 3 Stunden gearbeitet, aber dann halt 2-3 Wochen manchmal am Stück. Das musst du halt dazu erzählen. hattest, nicht einfach so, dass du mal einen Ruhetag hattest. Nein, in meinem Freiböchenende muss ich auch kurze Schiene machen und das macht dich so kaputt, ja, und dann, ich war einfach, ich könnte, ich war einfach körperlich kaputt, ja, ich könnte nicht auf die Toilette gehen, ja.
Ach, aber da sind wir uns so, letzte Podcast-Folge haben wir über Toiletten. Aber es ist so, das ist solche, ich könnte nicht, weil es ist alles wegen schwerheben, ja, genau, ja. Und Leitung immer Ausrede, nicht genug... Ja, aber das ist... Genau, das kennt jeder so, ja. Und das geht nicht, ja. Auf jeden Fall hast du die toxische Beziehung von deinem Job endgültig losgelassen, ja. Und jetzt seitdem geht es dir auch...
Ich sage euch allen, ja, wenn bei der Arbeit so, ja, gehen sie einfach weg. Nicht einfach, aber Augen zu und durch und alle Kraft zusammen nehmen und gehen. Ich habe gesagt, für mich das war schlimm. Ich habe drei Monate Depressionen richtig gehabt. Weil ich habe einfach gelitten, ja, weil ich habe diesen Job so gern, ich weiß es nicht, ja, aber und so mit Menschen umgehen, das ist einfach traurig.
Ja, war ein Rückschlag für dich. Aber Mama, du hattest noch einen Traumjob, früher als du klein warst, hast du uns erzählt, was war früher dein Traumjob? Weißt du noch? Hast du letztes Mal erzählt? Flugzeug? Ah, Stewardess, ja. Stewardess? Aber erzähl mal die Geschichte, weil die ist ganz cool. Leute, das ist so witzig.
Ja, meine Freundin, die hat bei uns, sie kommen aus Uzbekistan und Schule war in Tashkent, ja. Und da hat sie gesagt, Sütlana, du kannst so schön laufen, ja. Und die Uzbekisch bringen wir dir bei, ja. Als Stewardess. Sie hat mir so, und dann habe ich gesagt, nein, nein. Aber ganz witzig, weil unsere Oma wollte Pilotin werden und Mama wollte Stewardess werden und beide fliegen seit Jahrzehnten nicht mehr.
Also Mama fliegt, aber Mama mag fliegen nicht. Ich habe mit Ohrprobleme. Ich finde Fliegen auch total anstrengend. Ich würde eine 10-Stunden-Fahrt bevorzugen vor jedem Flug. Ja. Ja. Ich hasse Fliegen. Aber Mama, bereust du es manchmal, dass du keine Stewardess gewonnt hast? Nein, ich bereue gar nichts in meinem Leben. Ich denke, so muss es einfach alles sein.
Und da muss man auch mit alles zufrieden. Versucht man auch so zufrieden zu sein. Und ich denke, mein Leben mit euch ist, ich bin so glücklich. Ich bin auch wirklich glücklich. Ich bin so glücklich, ja. Weil manche, sogar meine Kollegen fragen, wie hast du Kinder großgezogen? Sag, ich habe gesagt, weiß ich nicht.
Vielleicht hat Maria mir geholfen, weil ich war allein. Es ist so, manchmal wirklich, ja. Ja, ist so. Aber ich denke auch, ich glaube, so Mama hat uns natürlich auch, aber wir unter uns Geschwistern haben uns dann auch irgendwie, weil wir immer untereinander waren, wir waren immer so sehr close, auch als Kinder schon, das ist nicht nur jetzt.
Als wir dann so jugendlich wurden, dann hatte jeder so ein bisschen sein eigenes Leben, aber als Kinder und jetzt wieder ist es ganz, ganz extrem, dass wir so zusammen sind immer. Und das freut mich auch, ja, dass sie sind so, wie sagt man, so Weisheit sie sind, ja, so nicht Weisheit, wie sagt man das? Ähm.
Sie sehen schon älter als ihr Alter. Ja, aber das sagt dir immer jemand. Warum? Weil zum Beispiel, ich merke so viele Sachen wie früher. Zum Beispiel, wie uns so, ja? Ja. Gegangen ist, ja? Und ich gucke auch, vielleicht das kommt, ich weiß nicht, das kommt vielleicht, weil sie müssen als Kinder auch viel machen, ja?
Diese Verantwortung. Ja, so selbstständig einfach sein, schnell. Ja, weil Michelle war früher ihre Lehrerin immer, ja? Ja, Michelle war früher unsere Lehrerin, und wir mussten im Keller lernen. Da hatten wir so einen richtig coolen großen Raum mit einem Computer und mich hat gesagt, wir machen jetzt Schule.
Aber ich sag euch auch ganz ehrlich, weil wir hatten natürlich Ferien und wir waren alle eine lange Zeit, hatten wir immer gleichzeitig Ferien, weil noch keiner eine Ausbildung gemacht hat oder sonst irgendwas. Das heißt, dieses Zeitfenster, wo wir alle jung waren, war ziemlich lang und die Sommerferien waren auch sehr lang.
Und was macht man dann? Alle sind in Urlaub gefahren, alle waren unterwegs und man möchte ja auch, keine Ahnung, ich möchte ja, oder ich wollte damals, dass wenn meine Geschwister in die Schule kommen und von ihren Ferien erzählen, was Schönes zu erzählen haben, was die gemacht haben. Also wir haben Schule gemacht.
Also haben wir im Keller Schule gespielt und ich weiß noch, wir sind damals in einen Laden gefahren und dann hat Mama uns so Bücher, so Hefte gekauft. Hier diese Fünferpack bei Super Schnäppchen und so ein paar besondere Stifte und dann haben wir jeden Tag Schule gespielt. Wir haben wirklich ernsthaft richtig Schule gespielt und es war schwer, weil Lorena konnte noch nicht lesen, Alex wollte nicht lesen, Sandra konnte lesen und da konnte man schon gut Charaktere ein bisschen einordnen, weil Lorena wollte gerne lesen können, weil sie die Jüngste war und sowas alles und es war schon...
Mama, vielleicht kannst du uns ein bisschen beschreiben, wie jedes einzelne Kind. Wie würdest du uns vielleicht zu jedem so zwei, drei Worte... Das ist wie fünf Finger. Jeder Kind ist verschiedener. Jeder hat seinen Charakter. Aber du kannst uns auch immer gut mit fünf Kindern beschreiben, weil du hast fünf Kinder und fünf Finger, ne? Ja, okay. Lange mal mit Malik vielleicht. Zum Beispiel Malik. Malik war ein sehr ruhiger Junge, ja?
Ja. Er war überhaupt nicht anspruchsvoll, ja? Malik war ein sehr ruhiges Junge. Ja, emotional auch. Emotional auch, ja? Und dann Lorena, unsere Engel. Ich dachte, Polizistin kommt jetzt. Unsere Engel, sie war immer für alle da, so wie bis heute sie ist, für alle da. Alex. Alex war schon, wie sagt man das? Alex war schon.
Alex hat eigenen Charakter gehabt. sie wollte immer allein spielen auch sie hat schon ihre aber auch ganz süßes sie war so richtig Banditka so eine, Banditin so eine Rebellin ja, aber süßes Kind aber süßes Kind Sandra war unsere Putzfrau hat uns immer Schuhe wenn du rein kommst sie war schon für alle so verantwortlich Michelle war zweite Mama, ja?
Michelle war zweite Mama. Ich habe immer gesagt, wenn mit mir was passiert, Michelle. Leute, ich sitze hier einfach mit zwei Müttern. Ich noch nicht Mutter. Mama, du bist bald Oma. Unser Status ändert sich komplett. Mama ist bald Oma. Ich bin bald Tante. Du bist Mutter. Wir haben alle eine ganz neue Rolle auf der Welt.
Aber ich denke, das ist Geschenk Gottes, wenn ein Kind kommt auf die Welt. Das ist so ein schönes Gefühl. Ich erinnere mich, mit Michelle war es ganz schwer. Wir haben ein Stadtfest hier und Michelle kam. Ich weiß, da war Kirmes. Ich bin mit meiner Schwester nach Hause gegangen und bei mir schon Fruchtwasser.
Und ich habe diese Hose gehabt aus Wohle. Und da musste ich sie halten, weil sie fallen runter. Oh nein! Weil das war die erste Geburt. Ich wusste gar nicht. Und dann meine Schwester hat ein Krankenhaus angerufen, so und so hat geklärt. Stimmt das, wenn die Fruchtblase platzt, dass es so anfühlt? Du weißt nicht, ob das Fruchtwasser ist oder ob das Pipi ist?
Nein, weil das läuft schon. Und dann wir sind nach dem Krankenhaus gefahren und da haben sie angeguckt und Michelle war ein faules Kind. Erstmal waren so wehen und dann Ruhe. Sie haben mich im Bade waren. Drei Tage, ich habe mich richtig richtig, ich war kaputt, ja. Und da war kein Zimmer und sie haben immer gesagt, gehen Sie laufen.
Und dann bin ich unten in die Treppe, ja, und wenn kommt Besuch. Und das waren solche Schmerzen, das war für mich Katastrophe. Und dann am Ende schon, ich weiß, das war, glaube ich, von Sonntag auf Montag. Kam Arzt und er hat gesagt, wir müssen ihn, er hat mir hier Spritze am Rücken gemacht, ja. Und dann bin ich eingeschlafen. Und ich erzähle euch immer, ich habe Traum gesehen, ja, grüner, grüner Rasen, Sitz alte Oma und Melkku.
Und da war eine Frau aus Asien, sie war Krankenschwester. Und ich habe lange Haare gehabt. Und ich habe gesagt, können Sie mir abschneiden oder so. Und da hat sie mir Zopf gemacht. Und der Arzt hat gesagt, wir müssen Sie sofort OP machen. Notkaiserschnitt, ne? Ja, Notkaiserschnitt, weil Michelle hat schon Fieber gehabt und ich habe schon Fieber gehabt.
Und ich erinnere, sie haben mich mit Bett gelaufen sogar, ja? War wie im Film, ne? Und dann haben sie Spritze, haben sie hier so mit Tuch oder sowas. Und dann habe ich gemerkt, wie mit einem Glas wird geschnitten. Das ist so ein Gefühl. Aber Schmerz oder so komisch? Nein, das war getäubt. Aber ich musste selber pressen.
Und dann, ich höre nur, sie sagt, ich kann sie nicht finden. Und dann hat der Arzt hinter mir gestanden, hat mich so am Schulter gehalten. Und er hat gesagt, noch mal. Und dann habe ich noch mal. Und dann so wie Fisch. Geflutscht bist du. Und dann haben sie sich hier mir an die Backe. Boah, ich habe so geweint.
Ich habe so geweint, das war für mich Schock. Kannst du dir verstehen, acht Jahre kein Kind und dann kommt so eine junge Mädchen. Und dann, sie haben mich in ein Zimmer. Ich muss zwei Stunden irgendwie nach dem OP. Und ich wollte sie so sehen. Ich wollte sie so sehen. Und dann, ich weiß, sie haben mich wieder ins Zimmer gebracht, und ungefähr nach zwei Stunden, da war es schon heller, haben sie Michelle gebracht und da hat sie gesagt, oh, die süße Mädchen möchte essen und das erste Mal hat sie Brust und bei mir Kaiserschnitt, ich könnte nicht aufstehen und meine Auge war hier auf die Stirn.
Vor Schmerz? Ja, weil sie war gerade so angefangen. Und meine Auge war hier auf die Stirn. Ich habe gesagt, was ist das denn? Ja. Aber Mama, würdest du sagen... Und da habe ich geweint. So geweint, weiß ich nicht. Von Glück natürlich. Emotionen, ja. Das ist einfach... Schön. Und mit Michelle, ich war fast neun Tage im Krankenhaus. Das ist so krass.
Aber Mama, guck mal, du hattest ja jetzt fünf Geburten, eine mit Kaiserschnitt und vier normale Geburten. Aber nach jedem Kind hat mich gesagt, können Sie mich nähen, so wie Sie möchten, ich komme sowieso nicht mehr. Weil ich habe immer gesagt, wir haben falsch genäht. Ich habe gesagt, egal. Jedes Mal kommst du wieder. Aber würdest du sagen, die Geburten waren alle komplett unterschiedlich oder standen? Unterschiedlich alle, ja.
Zum Beispiel mit Alex. Ich musste, bei Michelle haben sie Polypen rausgeholt und ich musste von einem Krankenhaus Also an dem Tag, wo ich operiert wurde? Ja, als Michelle war operiert. Ich musste von Haben deine Wehen eingesetzt? Ja, nach dem OP. Und dann haben sie mich in ein anderes Krankenhaus. Oh Gott.
Mit Alex musste ich liegen, in meine Liege, das ist ganz schlimm, ja? Mhm. Ja. Ja, jeder Kind ist was Besonderes. Jeder ist verschieden. Aber wenn ich das so höre, habe ich irgendwie Angst zu gebären, sage ich euch ehrlich. Aber was ist komisch, nach dem Geburt, ich vergesse immer alle Telefonnummer. Ich weiß es nicht.
Und ich meine Hausschuhe. Ich suche meine Hausschuhe. Das ist so komisch. Ich schweiße Hausschuhe und ich sage immer, lassen Sie mich. Ich weiß es. Mama, ich hätte so gerne ein Video gesehen, wie du da lagst. Und wie du deine Schlappen da durch die Gegend wirfst? Oder wie du sagst, schneid ich meine Haare ab? Mit Malik.
Was war da? Ich war im Krankenhaus, ja. Und da haben sie gesagt, dass ich mich unten anmelden muss. Und ich habe nicht verstanden. Ich bin einfach nach Hause gefahren. Ja, darüber haben wir gerade auch gesprochen. Das ist so random. Leute, meine Mama geht hoch, weil sie sagt, also ist ins Krankenhaus gefallen, weil sie schon sowas wie Wehen hatte.
Und dann musste sie oben zur Untersuchung und haben die oben gesagt, gehen Sie bitte nach unten zur Anmeldung und dann kommen Sie wieder hoch. Meine Mama hat das nicht richtig verstanden. Auch im Schockzustand wehen und so. Fährt sie einfach nach Hause und wird am nächsten Morgen angerufen. Rosafi, Olaf, wo sind Sie? Mama so, zu Hause.
So, random. Und dann bist du aber auch schnell wieder hingefahren. Ja, dann bin ich, ich habe meine Freundin angerufen. Und dann hat sie mich wieder ins Krankenhaus gebracht. Aber mit Malik auch war ich vier Tage im Krankenhaus, bis er kam. Auch schwer. und. Wenn du jetzt habe ich aber vergessen was sagen wollte ist doch nicht schlimm alle drei mal.
Bist du so leute ja schwangerschaftsdemenz gibt es hast du es ist es soweit, ich habe einfach vergessen ich wollte dich was fragen kannst du aber mal erzählen michelle hat heute auch einen wichtigen termin leute und zwar ich hatte noch eine frage an mama, die kommt jedoch jetzt nicht, Schock. Leute, Michelle hatte heute einen Termin auch im Kreißsaal, oder?
Wir haben uns heute angemeldet und ich entbinde in dem gleichen Krankenhaus voraussichtlich, wo Mama Malik entbunden hat. Und das sieht total schick aus. Und die Hebamme hat auch gesagt, der Trend hat sich ein bisschen geändert. Früher war es nicht so anspruchsvoll, was die Hebamme uns sowas auch leisten mussten.
Jetzt ist ja jede Mutter besser informiert als jeder Facharzt. Ja, das stimmt. Und ich bin überhaupt nicht vorbereitet. Und dann habe ich auch gesagt, ich habe nicht einmal über die Geburt nachgedacht. Meine Mutter hat fünf Kinder großgezogen, auf die Welt gebracht. Und ich glaube, sie hat sich auch nie Gedanken gemacht. Und genau so dem Ding folge ich.
Ich habe gesagt, man hat keinen Einfluss drauf. Und sie hat auch gesagt, man hat keinen Einfluss drauf. Man kann die ganzen Sachen machen fürs Gewissen, für die Beruhigung, aber es kommt, wie es kommt. Mutterinstinkt wieder. Und dann musste ich über Mama nachdenken und dann dachte ich so, dann saß ich im Auto, bin danach noch zu Juiz gefahren und dachte mir, ohne Lolli, und dachte mir, boah, Mama.
Ich hatte nämlich richtig viele Pläne schon, wenn ich nicht mehr schwanger bin, was ich machen möchte. Und dann dachte ich mir, hattest du das auch? Hattest du so, oder hast du das jetzt vielleicht, dass du denkst, du hättest gerne, würdest gerne eine neue Sportart oder irgendwas Neues ausprobieren, ein neues Hobby oder Töpfern oder irgendwas Neues lernen?
Tischtennis hat sie doch jetzt gelernt. Stimmt, Tischtennis ist dein neues Hobby. Aber macht sie auch gut, ich hab mit Mama mal gespielt. Ja, das macht Spaß. Und sonst? Weil Mama ist eigentlich eine sportliche. Mama hat früher, war sie eine professionelle Kanufahrerin. Auf einem Sportinternat, richtig, ne? Ja.
Also Leistungssportlerin warst du ja schon. Ja. Und wie konnten wir dann so unsportlich werden? Ach, Lorena, du bist ja richtig sportlich. Ja. Guck mal. Michelle auch. Ja, aber alle hatten so ein richtiges Hobby. Ihr wart alle Fußballer. Und du warst halt Reiten. Ja, das ist auch ein Sport. Aber ihr wart so... Aber ich denke, das ist ganz wichtig, wenn ein Kind hat, jeder eine Sport hat.
Das ist ganz wichtig. Egal, oder Fußball, oder Basketball, oder Pferde reiten. Das ist... Verena war verliebt im Pferden. Leute, ich war super. Immer noch. Ich habe Mama so gesagt, ich bin noch nie richtig geritten, außer, das sollte man ja nicht unterstützen, auf den Zirkuspferden, die auf der Kirmes sind.
Bin ich dann mal geritten, darf man nicht mehr machen und soll es auch gar nicht mehr geben. Ich hoffe, das gibt es auch gar nicht mehr. Habe ich aber auch lange nicht gesehen. Aber da habe ich so die erste Erfahrung gemacht und Mama hat es mir dann ermöglicht, weil das ist ja trotzdem ein richtig teurer Sportreiten und da gibt es auch Ziegen auf dem, also nicht Ziegen im wahrsten, also Ziegenmenschen.
Es ist ein schwieriges Etablissement. Ja, du schreibst ganz gut. Ja und ich komme da hin, will halt einfach nur reiten und dann alle da in ihren keine Ahnung was machen und ich komme da einfach mit meiner Jeans hin und will einfach nur reiten. Aber es war richtig, es hat richtig viel Spaß gemacht. Aber ich denke, das ist ganz wichtig, ja.
Das muss man aber sagen, du hast uns immer alles ermöglicht. Ich habe nicht eine Sache in meinem Leben. Die ich nicht hatte, die ich mir gewünscht habe. Mama war immer, Das hast du letztes Mal auch gesagt, wenn es was Neues im Supermarkt gab, hat Mama immer geguckt, dass sie das kauft, dass wir das alles einmal probieren.
Das war nie, dass wir Leuten, man sagt auf Russisch, in den Mund gucken müssen. Also wisst ihr, dass man auf anderen, wie beschreibt man das? Ja, dass wir geiern oder so, wisst ihr? Ich finde, das ist ganz schlimm immer, ja. Aber das ist ja auch, du hast uns immer ermöglicht, dass wir alles haben oder dass wir alles zumindest schon mal gesehen haben.
Ausprobieren, ja. Genau. Das stimmt. Ich wollte gerade sagen, ich erinnere mich auch an nichts, wo ich sage, nee, das wollte ich unbedingt, aber hatte ich nicht. Krass. Und ich denke auch so, man darf nicht alles im Leben haben. Aber Mama, ich sage, wir hatten alles. Ja, aber trotzdem, alles natürlich nicht. Ja doch, aber in meinem Kopf hatte ich alles. Aber irgendwann waren sie alle fünf zufrieden mit sich selber.
War immer volles Haus, war immer voll, viele Freunde auch immer, ja? Ja. Aber alle haben dich auch geliebt. Wir sind immer, muss man sagen. Unser Haus war das Haus, vielleicht habt ihr das auch. Unser Haus war, wo alle Freunde immer gerne sind. Ich erinnere, als habe ich Pfannkuchen gemacht, war Schlange.
Haustür war auf und war Schlange, ja? Oder Maiskolben und so. Oder Mais, habe ich in so einen großen Topf immer gekocht. Oder Pikki gemacht. Ja, aber du warst auch immer nett, weil ich weiß noch, liebe Grüße an Diana und Julia, die sind immer nach der Schule mit mir nach Hause gekommen, haben geguckt, was Mama gekocht hat.
Mama war auch eine Coole, das war nicht so, Mama, vor der muss man Angst haben, die hat dann gesagt, oh Julia, und, wie ist das und das und das und so und so. Und dann, die haben wirklich, ich hab nicht mal mit meiner Mutter so cool gequatscht, ne, aber meine Mama mit meinen Freundinnen immer über alles Mögliche.
Also man muss sagen, Mama war eigentlich schon immer natürlich, du warst immer unsere Mama, aber auch immer unsere Freundin. Und auch für unsere Freunde warst du dann auch immer niemand, der jetzt, keine Ahnung, irgendwie eine strenge Mutter oder so war. Ja, weil ich denke auch, Kinder haben auch nicht Leid in der Schule alles, ja.
Da haben sie auch Stress, ja. Boah, ich die Schule gelöst habe. Und dann will ich auch ein bisschen das, wie sagt man? Das Zuhause wird auch ein bisschen so lockerer, ja? Aber Zuhause war für mich auch immer toll, toll, toll, richtig schön. Ein schöner Ort. Also ich habe mich Zuhause immer, es war immer mein Zuhause, mein Safe Place. Und wir haben uns zwar auch oft Zimmer geteilt, aber es war das Schönste.
Aber Mama, wirklich, du sagst, wir hatten nicht alles, Aber jetzt im Nachhinein, und wir sind jetzt erwachsen und haben jetzt deutlich mehr, aber auch als Kind hatte ich alles. Wirklich. Das hast du richtig gut gemacht. Wir hatten immer alles. Das Einzige, was ich als Kind weiß, was ich richtig gerne wollte.
Deine Hüftjeans? Nein, nein. Und ich wusste aber, dass es unnötig ist. Als ich in die erste Klasse gekommen bin, hatten alle diese Faber-Castell-Stifte, die dreieckigen mit den Griffen. Und sie waren so teuer. ja. Und dann, wie unnötig auch. Wir kannten das nicht. Wir hatten noch nie Faber-Castell gehabt. Und wir waren immer bei Kaufland, wir hatten einen Ladenschreibwarenladen, wo man Bücher und so gekauft hat, aber normalerweise beim ersten Kind macht man sich ja auch keine Gedanken.
Dann Reality-Check, erste Klasse. Weil da hat auch gestanden auf die Zettel, ja, diese teure Marke, ja, und dann, man denkt, aber zum Beispiel bei Malik war schon lockerer, ja, war schon ganz anders, ja. Aber wir waren halt dieses, ich war richtig toxische Generation. Und wir waren drei Ausländer in der Klasse. Und ich glaube, in der gesamten Stufe gab es, glaube ich, keine mehr.
Wir waren dann zu dritt und wir gucken einander an, erster Schultag... Und wir waren die drei, die nicht die richtigen Stifte hatten. Boah, hoffentlich wird mein Kind genau die, die auch nicht die richtigen Stifte hat. Und es war so peinlich mir dann auch, weil man wurde darauf angesprochen, man möchte nicht anders sein.
Ich habe mich früher noch nicht getraut, viel zu reden, weil mein Deutsch nicht so gut war. Einfach sagen, nee, war alles ausverkauft. Wenn alle anderen das kaufen, dann kaufe ich doch auch noch dieselben. Boah, wie schlimm. Weil ich habe mich nicht getraut, viel zu reden und sowas alles. Und dann bin ich nach Hause und mir war es dann auch peinlich zu sagen, ich habe die falschen Stifte.
Aber gibt es doch gar nicht die falschen Stifte? Nur weil da steht Faber-Castell. Aber es geht ja meistens um die Kamm. Damals war es so. Und Michelle war erstes Kind, weißt du? Und was, dann habt ihr Faber-Castell gekauft? Nein, nein, haben wir nicht gekauft. Ja, Gott sei Dank. Weil wir sind mit dem Fahrrad in die Stadt. Und dann gucke ich.
Und da hat ein Stift so viel gekostet, wie wir, glaube ich, für alle 24 Stifte. Nein, nein, da haben wir auch dicke gekauft. Aber von anderen Firmen. Genau, aber nicht die teuren. Weil da war Juni und ein bisschen dickere. Alter, wie toxisch. Aber das ist etwas, was ich mir bis jetzt noch nicht gekauft habe und ich, du hast Faber-Cassel geschenkt bekommen von Laurens, diese geilen Stifte. Ja, aber diese Buntstifte sind Sachen, die ich nicht kaufe.
Das ist etwas, was ich als Kind so gerne haben wollte, dass ich mir persönlich sage, jetzt mit meinem Erwachsenenkopf, das ist so dumm für Buntstifte, die man so selten in der Grundschule benutzt, man sollte sie öfter benutzen auf jeden Fall, so viel Geld auszugeben. Unglaublich. Und das war etwas, wo ich sage, das ist so heftig, weil letztes Jahr sind ein paar Kinder bei uns von der Arbeit zur Schule gegangen.
Und dann habe ich gesagt, kommen wir als Firma, unterstützt ein bisschen und dann haben wir diese ganzen teuren Sachen gekauft. Und dann dachte ich mir, als Mutter muss es, oder als Elternteil generell, hast du so viele Sachen, auf die du achten musst und dass du es gerecht machst, dass du einen Einkauf dann locker mal 300, 400 Euro für ein Kind kosten kannst.
Wenn du vom Besten, vom Besten... Jetzt habe ich voll Angst, weil ich bin eine, die kauft immer das Billigste. Ja, ich kaufe auch das Billigste. Aber wisst ihr, deswegen, Mama hat uns immer... Sorry, mein Kind, falls das bald hört, ich kaufe dir nur das Billigste. Ich bin so... Aber ich denke, das ist nicht wichtig alles.
Aber unsere Generation war auch nicht mehr so, dass wir nur noch... Bei uns ging es gar nicht um Marken. Natürlich, man sollte immer schon so Neig-Schuhe tragen, aber wenn du die nicht hattest, hat auch nicht gejuckt. Aber ich schwöre, bei uns ging es null um Marken oder sonst irgendwas. Es war eher an deiner Generation, so mit Marken und so. Bei uns gar nicht, bei Malik nicht, bei Sandra nicht, bei Alex auch nicht. Aber es war komisch, weil ich war vorher auf dem Gymnasium, wo das doll war.
Ich komme auf die Realschule und ich dachte, Ich weiß noch, nach zwei Wochen sage ich zu Mama, das ist meine Schule, ich habe immer schon hier hingehört. Ich habe mich so gequält auf dem Gymnasium und auf der Realschule war allen scheißegal. Da waren, jeder lief im gefälschten Fußballtrikot rum. Es war alles sowas von egal. Aber Sandra war zwei Jahre nach dir ungefähr auf derselben Schule, drei Jahre?
Bei ihr war das auch nicht mehr so. Guck mal, wie viel sich geändert hat in diesen drei Jahren. Sandra war zum Beispiel jemand, die Marken komplett scheißegal waren. Bisschen Marke war bei Sandra auch. Nein, aber ganz, ganz wenig. Aber Sandra war anders einfach. Sandra war aber so, scheißegal. Sie war selber so, wie sie ist und scheißegal, was andere sagen und gucken.
Aber Sandra wollte auch schon immer gerne so diese Nike-Schulen, also wisst ihr, das war schon, aber das war anders, das kommt ja auch mit dem Freundeskreis und so, bei uns war es ein bisschen... Toxischer. Ja, und bei uns gab es auch so viele Elternversammlungen und wo diskutiert wurde. Boah, gar nicht mein Leben.
Ich habe dafür keine Zeit gehabt. Ja, werde ich auch nicht haben. Ich war noch nie am Stammtisch oder so. Ja, muss man auch nicht. Für mich ist sowas auch, also meine Kinder müssen nicht verstehen, ich muss davon keine Ahnung haben. Also, wenn was ist, dann werden mich die Lehrer schon informieren. Aber ich denke mir, ich bin jetzt auch niemand, der freiwillig zu irgendeinem Treffen geht von der Arbeit auch, bin ich nicht.
Ich tue viel lieber meinen Arsch zu Hause und bin mit meiner Familie, die mir so, keine Ahnung, wir sind alle nicht so. Aber eine Kindheitserinnerung habe ich noch, die fällt mir gerade ein. Immer wenn letzter Tag von der Schule war, wo wir Zeugnisse hatten, hast du vorne auf der Straße auf uns gewartet. Ja.
Da war so eine Imbissbude und Mama stand dann immer und wir waren schon mit Fahrrädern unterwegs und wir kamen alle, man hatte ja immer halb elf ungefähr schon Schulschluss an dem Tag. Das war noch bevor Sandra und Alex ihre Zeugnis übersteckt haben. Und als wir noch jung waren, war das so cool, weil Mama stand da auf der Straße, manchmal auch noch eine Freundin von dir oder so.
Und dann standen wir da und wir konnten dann schon winken, weil die Straße war geradeaus und wir mussten quasi eine Schnellstraße überqueren. Und dann wusste man mit dem Zeugnis und die Ferien beginnen und Mama steht da und das bleibt mir für immer, diese Erinnerung. Oder in die Küche. Ja, alle nebeneinander auch. Ich kam nach der Arbeit, alle liegen.
Wie war das für dich so? Zeugnistage war cool? War immer am Tag vorher mit viel Stress verbunden, weil wir uns immer erklärt haben. Immer dieses Schauspiel. Mama, die geben mir viel. Aber Mama, im letzten halbes Jahr wird es besser, wie es zu sehen. Bei jemandem sogar habe ich Unterschrift genommen. Oder bei Michelle oder bei Sandra. Wenn sie werden...
Besser, dann fährt sie in den Urlaub. Wow, Vertrag einfach mal geschlossen. Bestimmt bei Sandra. Ich habe eine Unterschrift noch gesammelt. Was? Wie cool. Aber das ist so witzig. Ich freue mich auch darauf, wenn wir alle demnächst mal... Ich habe gesagt, auch Michelle kriegt ja jetzt ihr Kind. Und ich finde, wir sollten alle durchstarten.
Also ich jetzt noch nicht, aber Sandra und Alex irgendwie. Weil ich mir auch wünsche, dass alle so zusammen sind. Ich denke, Schulzeit muss auch was Schönes sein. Ich denke, in die Schule muss man auch gehen mit gutes Gefühl. Mit gutes Gefühl, das dir Freunde macht. Zum Beispiel, wie sagt man, diese Mobbing, das machen nur unglückliche Menschen.
Wenn du bist selber zufrieden, wenn du selber gut auf die Beine stehst, schalte drauf, was der andere sagt. Musst du einfach Respekt miteinander umgehen. Wir sagen, no zu Mobbern. Ich habe dir nichts verloren. Und meine Mama ist da ganz, ganz krass bei Mobbern. Wir haben schon Storys erzählt von Mama.
Wir haben schon erzählt, dass du so ganz krass solche Leute nicht magst. Mama hat uns allen und hat selber so einen Gerechtigkeitssinn, dass wenn jemand unfair ist... Boah, der... Der... Nee. Nee. Der Gerai. Ich denke, diese toxischen Leute, ja, einfach, einfach weggehen, ja. Das gehört nicht. Ina ist ja deine Schwester und die hat mir das erzählt, dass wenn jemand unfair damals zu Ina war, ist Mama richtig als große Schwester auf dem Pausenhof.
Man kann sich das so vorstellen. Und jeder kannte Svitlana, ne? Und die hatten auch Angst vor ihr. Und ich kann mir das so gut vorstellen. Und Mama war dann so, so, noch einmal. Noch einmal. Und das kann ich mir so gut vorstellen, weil du bist bis heute so. Du bist chillig, chillig, chillig. Ja. Und dann aber...
Und das mag ich, ich hasse überhaupt, wenn ein Mensch wird so, wie sagt man, gemobbt, ja? Ja, das geht nicht. Oder runtermachen, das hasse ich. Ich würde diese Menschen einfach, ich weiß es nicht, ja? Ich hasse das, ja? Weil wir sind alle und jeder hat seinen Charakter. Jeder ist verschieden. Einer ist schwach, einer ist stark, einer ist bekloppt, einer ist verrückt.
Aber das ist schön, dass wir sind alle, wie sagt man? unterschiedlich. Wir sind alle unterschiedlich. Und deswegen harmoniert man ja auch so sehr gut. Zum Abschluss können wir vielleicht eine Frage machen, die wir aus der Community nehmen. Wir haben hier ja Michelle sitzen. Sie ist Prego und eine Mama.
Also Mama, du wirst ja bald Oma und wenn dein zukünftiges Enkelkind diese Folge irgendwann hört, was möchtest du ihm oder ihr mit auf den Weg geben? Ja, das muss auch so selbstbewusst sein. Das muss auch menschlich sein. Ja, siehe sie. Ja, und sie soll sich nicht zurückhalten, ja. Weil offen sein, das ist ganz wichtig. Nicht lügen, einfach offen sein, ja. Und mutig. So mutig, wie du bist, ja.
Und das ist das Schönste. Das braucht auch deinen Charakter. Das braucht auch dein Selbstbewusstsein. Ich würde einfach sagen, du musst stolz auf deine Mutter sein, ja. Ja, schöner Abschluss, Mama. Ich gehe auch stolz mit meinen Kindern. Ich bin stolz, dass sie die Schwangerschaft so schön sieht. Ja, Shell ist die Schönste. Sie sieht das selber nicht, aber sie ist die Allerschönste. Ja, und dann Lorena.
Alle, ja. Jeder ist was Besonderes. Und ich finde, das ist ganz toll. Ja, Leute, schöne Abschlussworte. Und ich glaube, das können wir auch an euch geben. Würdest du noch mal zu uns in den Podcast kommen? Weil du hattest ja am Anfang Angst. Wie war jetzt? Das weiß ich nicht, ja, das weiß ich nicht, weil ich bin nie, ich mag nicht so offen, ja.
Aber, aber Fazit? Doch, ist schon interessant, ja. Schön, ne? Natürlich, wenn wir fragen zum Beispiel, kann man was antworten, ja. Aber jetzt haben wir so einen Flow gesprochen, so, ne? Ja, aber ich finde, ich wünsche euch allen auch, ja, passt gut auf euch auf. Sie sind einmalig. Schön. Es ist so, ja.
Weil jeder ist, manche sogar, wie sagt man, hat einfach ein gutes Herz, ja. Ich habe eine Freundin gehabt, die war nicht hübsch, aber sie war, wie sagt man das, so, früher war solche Haare, Augen, die hat sich nie geschminkt. Aber als sie hat angefangen zu reden, du wirst nur für Stimme lieben, ja. Sie war einfach ein toller, toller, so selbster, selbstbewusster Mensch.
Und das hat sie so schön gemacht, ne? Ja, sie war einfach einmalig, ja, so. Wie jeder andere da draußen auch. Wie jeder andere, ja. Leute, schön. Schreibt doch, wie ihr die Folge fandet. Und Mama, danke, dass du mit dabei warst. Ja, danke für deine Zeit, Süße. Wir wünschen euch eine schöne Woche, Leute. Schöne Woche.