Abendgebet

Fremdenhass überwinden: Abendgebet mit Bruder Lukas

Mittwoch, 21. Oktober 2026 · 2 min

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Shownotes

Ein Abendgebet über Offenheit, Menschlichkeit und die Chance, voneinander zu lernen.
In unserer Gesellschaft wächst der Fremdenhass – und der Ruf, Menschen auszuschließen. In diesem Abendgebet erinnert Bruder Lukas daran, dass wir einander oft nicht erkennen und dabei verpassen, was wir voneinander lernen können. Jesus begegnet uns in unseren Geschwistern, auch in Menschen, die aus der Ferne zu uns kommen. Lasst uns jedem Menschen mit Liebe begegnen, ohne ihn in eine Schublade zu stecken.

Von wem konntest du in deinem Leben bereits lernen? Beten wir gemeinsam.

Bibelstelle Matthäus 17,12 "Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten."

Abendgebet 21.10.2026

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Wir sind der Gebetsraum! Hier findest du täglich kurze Impulse für deinen Tag. Mit Kapuzinermönch Paulus Terwitte kannst du mit einem Bibelvers in den Morgen starten und einen Segen empfangen. Als Short schenkt dir Congregatio Jesu-Schwester Magdalena Winghofer eine spirituelle Mittagspause, bevor du mit Benediktiner Bruder Lukas aus der Abtei Münsterschwarzach den Tag beschließen kannst. Begleitet wird unsere Community von einem engagierten Team, das dir in den Kommentaren mit Rat, Trost und auch einem kleinen Augenzwinkern zur Seite steht.

Du möchtest uns dein Anliegen anvertrauen? Dann schreib uns gerne an: gebetsanliegen@katholisch.de Wir nehmen deine Anliegen mit ins Gebet.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Herzlich begrüße ich euch heute Abend zu unserem gemeinsamen Abendgebet aus Münsterschwarzach. Fremdenhass ist es etwas, was in unserer Gesellschaft immer deutlicher und immer stärker wird. Menschen sollen ausgeschlossen werden, damit die Probleme sich endlich ändern. Und scheinbar lässt sich damit auch sehr gut Politik machen.

"Elija ist schon gekommen, doch sie haben ihn nicht erkannt, sondern mit ihm gemacht, was sie wollten." Elija wurde nicht erkannt. Johannes der Täufer wurde als Vorbote Jesu nicht erkannt. Ich glaube, es ist ein guter Schlüssel um gerade unserem Fremdenass in unserer Gesellschaft zu begegnen. Vielleicht sind die Menschen, die da aus den fernen Ländern zu uns kommen, Menschen, von denen wir etwas lernen können. Auch, wenn sie hier bei uns auf der Suche nach Sicherheit und Wohlstand sind.

Geben wir jedem Menschen die Chance, geben wir uns die Chance voneinander zu lernen. Überheblichkeit abzulegen und Einladungen auszusprechen. Und so lasst uns gemeinsam beten. Gott! Jesus kommt zu uns in unseren Geschwistern. In den Menschen von weit weg. In den Flüchtlingen, Asylsuchenden und in denen, die als Touristen oder Besucher zu uns kommen.

Lass uns einen jeden Menschen wertschätzen, nicht in eine Schublade schieben. Nicht das Kollektiv verurteilen, sondern jedem Menschen mit Liebe begegnen und die Bereitschaft mitzubringen voneinander zu lernen. Amen! Habt einen guten Abend und eine ruhige Nacht.

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