
Alle Zeit der Welt· Staffel 1· Folge 117
Julius Evola I: Der Über-Faschist zwischen Tradition und Moderne
Sonntag, 13. April 2025 · 59 min
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Shownotes
In der ersten Folge unseres Zweiteilers zu Julius Evola (1898-1974) erkunden wir die Lebensgeschichte dieses enigmatischen Denkers vom dadaistischen Künstler zum selbsternannten "Superfaschisten". Wir beleuchten seinen Weg durch die turbulenten Jahre des italienischen Faschismus, seine komplizierte Beziehung zu Mussolini und den Nationalsozialisten, sowie die prägende Verwundung in Wien, die ihn für den Rest seines Lebens an den Rollstuhl fesselte.
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Quellen & Literatur:
• arktos.com/2023/10/04/baron-evola-a-dadaist
• academia.edu/44163709/Julius_Evola_Was_He_a_Ba…
• Ferraresi, Franco (1987): "Julius Evola: Tradition, Reaction, and the Radical Right." European Journal of Sociology, 28(1), 107-151.
• Griffin, Roger (2001): "The Palingenetic Political Community: Rethinking the Legitimation of Totalitarian Regimes in Inter-War Europe." Totalitarian Movements and Political Religions, 2(3), 24-43.
• Hakl, Hans Thomas (2018): "Julius Evola und die Ur-Gruppe in der Perspektive der Religionswissenschaft." Zeitschrift für Religionswissenschaft, 26(2), 248-277.
• Drake, Richard (1986): "Julius Evola and the Ideological Origins of the Radical Right in Contemporary Italy." In Political Violence and Terror: Motifs and Motivations, Peter Merkl (Hrsg.), University of California Press.
• Chiantera-Stutte, Patricia (2015): "Julius Evola und die italienische rechte Kultur nach 1945." Zeitschrift für Ideengeschichte, 9(2), 89-105.
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Herzlich willkommen zurück zu einer neuen Folge von Allerzeit der Welt. Heute mit Jonas und Johannes mir. Hi zusammen. Schön euch wieder zu hören. Ne, das tun wir ja nicht. Ihr hört uns nach turbulenten Frühlingswochen. Wirbelstürmen und Frühlingsgefühlen sind hier wieder zurück. Ja, die Moderne zerfällt vor unseren Augen im Augenblick. Die Börse crasht.
Aber ich habe mein Geld unter der Matratze. Das fühlt sich sehr aktuell an. Also heute reden wir endlich, nachdem viele unserer Hörerinnen und Hörer es verlangt haben in den letzten Wochen, über Julius Evola. Es wird Zeit. Ein Mann, der sich selber als einen Überfaschisten bezeichnet hat und bei dem es trotzdem sehr viele Debatten darüber gibt, ob er jetzt als Faschist bezeichnet werden sollte oder nicht. Wir werden es heute versuchen ein bisschen auch zu erörtern und herauszuarbeiten.
Da würde ich auch deine Meinung am Ende auch interessieren, welche Einordnung du da sinnvoll findest oder ob dieser Mann einfach die Einordnung etwas sprengt und keine Einordnung notwendig ist. Wir beginnen die Geschichte im Rom der 1930er Jahre. Eine Stadt im Wandel, gefangen zwischen der antiken Größe und ihren neuen faschistischen Ambitionen. In einem Café in der Nähe der Piazza Navona sitzt ein Mann mit durchdringendem Blick.
Es ist Baron Julius Evola, ein Denker, ein Philosoph, dessen Ideen bis heute nachhallen. und vor allem im politischen Kontext der neuen Rechten viele neue Fans gefunden haben. In Italien und weit darüber hinaus. Evola selbst hat einmal geschrieben In einer Welt der Ruinen muss man die Prinzipien erkennen, die nicht gestürzt werden können und sich an sie halten. In den Worten hat Evola in seinem Buch Kaval Kare la Tigre, den Tiger reiten, von 1961 geschrieben und ist einer seiner bekanntsten Zitate und ist deswegen so bekannt, weil es eben einen dieser zentralen Aspekte seiner Philosophie beleuchtet, nämlich die Suche nach scheinbar zeitlosen Wahrheiten in einer Welt des Umbruchs und die Frage, wie kann man Traditionalist, Faschist,
Anti -Modernist, Rassist nach dem verlorenen Weltkrieg sein? Also zum ersten, wie kann man das in der Moderne sein nach dem ersten Weltkrieg? Da werden wir später dazu kommen, von dieser Wandelung vom dadaistischen Künstler hin zum Faschisten. Und dann die Frage, wie geht man damit um nach dem zweiten Weltkrieg? Dass der Krieg verloren wurde von den Faschisten, dass die liberale Moderne gewonnen hat und wie man als traditionales Slash -Faschista eben weiter existieren kann. Und darum geht es bei diesem Ausbruch, den Tiger zu reiten. Den Tiger der Moderne. Dazu schreibt Evola folgendes. kann, indem er den Tiger reitet, ihn bis zu einem gewissen Grad kontrollieren, ohne verschlungen zu werden.
Genau. Also die Moderne ist der Tiger, der uns alle zu dessen droht. Und die einzige Option, sicher zu sein vor diesem Tiger, ist auf seinen Rücken zu springen und zu warten, bis er sich ausgepowert hat. Ihn zu reiten, bis er sich selber erschöpft und dann als Sieger vom Tiger zu steigen und zu schauen, was nach der Moderne passiert.
Und da sehen wir schon, wie einflussreich solche Gedanken sein können auf neofaschistische Gruppen, neurechte Gruppen, die sich eben seit den 60er Jahren eigentlich darauf vorbereiten, mindestens eigentlich seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und die jetzt gerade in ganz Europa und weltweit eigentlich in Zeiten des Populismus, der großen Unsicherheiten, der Kriege, der Polarisierung der Gesellschaften ihre Chance sehen zu sagen.
Das ist das Ende. Der Tiger wird jetzt langsam müde. Darüber hat Evola geredet. Es ist unsere Zeit, jetzt vom Tiger zu steigen. Und deswegen ist es so wichtig, dass wir uns mit Evola beschäftigen. Es kann nicht nur sein, dass nur Rechte den lesen oder nur Rechte wissen, was bei Evola abgeht, wenn er so ein zentraler Denker für neurechte Tendenzen ist und für all jene, die liberale, moderne Gesellschaften abschaffen wollen. Von Dugin in Russland bis zu Bannon in Amerika so, als alles Leute die Evola gerne heute rezitieren.
Und deswegen gehen wir heute in der Folge der Frage nach, wer war Evola wirklich? War er tiefgründiger Denker vielleicht, wie es manche Neurechte darstellen? War er ein alchemistischer Sexualmagier oder doch nur ein verschrobener Ideologe, der seinen faschistischen Zeitgenossen zu extrem war? und deswegen immer wieder angeeckt ist. Evola ist auf jeden Fall in diesem, wenn der ganze Faschismus Kontext, den wir besprochen haben, wenn wir uns das wie so eine Kita vorstellen, dann ist Evola das Kind, mit dem keiner spielen will.
Und das ist im Nachhinein aber deswegen auch, weil keiner mit ihm spielen wollte. Weil er so komisch war, große Karriere macht im Nachhinein. Das ist so ein bisschen die Analogie, die ich denken musste, als ich mich die letzten Wochen und Monate mit Evola beschäftigt habe. Umberto Eco bezeichnete Evola mal in einer Vorlesung zum 50. Jahrestag der befreien Europas von Nationalsozialismus als obbettenokultisten und faschistischen Guru.
Und das sollte eigentlich allen Hörern und Hörerinnen schon klar sein, dass er damit perfekt herein passt. Also in unser Podcast diese Synthese zwischen rechter Ideologe, alchemistischer Sexualmagier auf der Versuche nach verlorenen hermeneutischen Traditionen, jemand mit starkem Interesse zur Theosophie und ein faschistischer Guru. Das Leben dieses Mannes müssen wir uns anschauen. Das Ganze wird, kleine Warnung, wahrscheinlich Zweiteiler.
Deswegen hier schon mal die Ankündigung. Wenn ihr unsere Arbeit gut findet und uns gerne unterstützen würdet, könnt ihr das auf Patreon tun, könnt Producer oder Producerin werden dieser Show. Unterstützt uns da mit ein paar Euro im Monat, das bedeutet uns sehr viel. Wir haben sonst keine Einnahmen hiervon. Oder ihr könnt uns auf YouTube mittlerweile folgen mit YouTube Premium. Vielen, vielen Dank an alle, die uns da unterstützen.
Und jetzt steigen wir ein mit Teil 1, dem Leben von Julius Ebola. Giulio Cesare Andrea Julius Evola, also das Julius als Spitzname, das ist das Giulio von Giulio Cesare Andrea Evola, das dann zum Julius wird, wurde am 19. Mai 1898 in Rom geboren. Der junge Evola wuchs in einer Zeit des Umbruchs auf, der die alten Ordnungen zusammenbrachen und neue entstanden. Diese sehr aufregende Zeit am Ende. des 19. Jahrhunderts, wo auf einmal alles in Bewegung kommt und eben auch alles anfängt auf den ersten Weltkrieg zuzusteuern. Der Literaturwissenschaftler Hans -Thomas Hackl, der sich sehr intensiv mit Evola beschäftigt hat, beschreibt seine Jugend folgendermaßen. Sein Vater war ein königlicher Telegrafenbeamter. Die frühe Ausbildung erhielt
er im Gymnasium und anschließend studierte er kurzzeitig Ingenieurwissenschaften, ohne jedoch einen Abschluss zu erlangen. Bereits während dieser Zeit zeigte sich sein rebellischer Geist und seine Ablehnung konventioneller Wege. Jung Rudolf Steiner erinnert. Und beide hatten dann später auch eine große Faszinationsphase für Nietzsche. Also es gibt ja sehr viele Parallelen zwischen Ebola's jungen Jahren und seiner rebellischen Phase und der rebellischen Phase von vielen anderen, die wir hier besprochen haben, und so ein bisschen auch von dir und mir, Jonas, wenn ich ehrlich sein muss. Auch unsere rebellischen Phasen. Zum Glück sind wir noch keine faschistischen Denker geworden oder esoterischen Sektengründer. Gott
bewahre. Noch nicht, kann er noch werden. Er schloss sich der dadaistischen Bewegung an und experimentierte mit Futurismus. Unsere Folge zu Dada und Futurismus und wie das alles mit dem Faschismus in Italien zusammenhängt, kann ich euch sehr empfehlen. Das ist eine unserer ganz frühen Folgen. Scrollt mal ganz runter bei YouTube oder Spotify, da findet ihr die. als als Referenz, was da sonst so los war in dieser Zeit. Da haben wir leider keine Zeit heute tiefer einzusteigen in den Futurismus. Aber ja, also so richtig startete seine Karriere dann erst nach dem ersten Weltkrieg. Im ersten Weltkrieg war er Atelierioffizier und rebellierte danach doppelt hart, sagen wir, gegen die Gesellschaft.
Er trug violett lackierte Fingernägel, um zu schockieren, um zu zeigen, ich sprenge hier die Rollen, die die Gesellschaft mir im frühen zwanzigsten Jahrhundert irgendwie aufdrängt. Er schrieb für die dataistische Zeitschrift Revue Bleu und organisierte zwei dataistische Ausstellungen, die erste in Italien und die zweite in Berlin. was diese Achse zwischen Deutschland und Italien, die ihn sein Leben lang verfolgen wird, auch schon ein bisschen aufmacht. Auch schon in seinem künstlerisch -dadaistischen Rahmen. Er schrieb zwei dadaistische Bücher, die dann in 1920 in der Schweiz vom führenden Dadaisten Tristan Zahra veröffentlicht wurden.
Also er war da tatsächlich ganz oben mit dabei. und ganz früh mit den richtigen Leuten auch vernetzt. Arte -Astrata, abstrakte Kunst, ist ein poetisch theoretisches Werk und la parole obscure du passage interieur, die dunkle Sprache der inneren Landschaft, ein rein poetisches Werk. Und etwa zur gleichen Zeit in der Hochparase seiner dadaistischen Kunstpersona, führte Evola eine Kurzaktion durch, die Vielleicht von allem was er gemacht hat.
Mal schauen, wie er jetzt weiter rezipiert wird die nächsten Jahre und wie bleiben sein politisches Vermächtnis sein wird. Aber eine seiner künstlerischen Aktionen, die am dauerhaftesten war, war, dass er sich selber 1921 den Titel Baron Evola gab. Wenn wir auf rechten Websites, vor allem so Fan Websites von Julius Evola lesen, und ich glaube es steht sogar auf Wikipedia, ich bin mir ganz sicher, dann sehen wir oft, dass er scheinbar aus einer sicilianischen Adelsfamilie stammen solle und deswegen den Titel Baron rechtmäßig tragen würde. Und das ist für die ganzen Traditionalisten und jetzt Konservativen, die ihn abfeiern, natürlich sehr, sehr wichtig. weil es zeigt, dass Evola selbst aus dieser gehobenen aristokratischen
Abstammungslinie stammt und damit rechtmäßig irgendwie sich für eine hierarchische Gesellschaft eingesetzt hat, wo er als Baron und Philosoph ganz oben stehen würde. Tatsächlich Gab es keinen Baron vor 1921, sondern es gab einfach nur einen jungen Mann, der Giulio Cesare Evola hieß, Sohn eines Telegrafenarbeiters und einer Postangestellten aus Rom. Einfache, also niedriges Bürgertum, einfache Arbeit. kein Adelsgeschlecht und das haben das also wurde untersucht jetzt nachträglich auch und die Unterlagen im Standesamt sind einsichtig gibt es noch und ja es ist stammt aus keinem Adelsgeschlecht, der gute Mann. Die historische Verwandtschaft mit dem berühmten Adelsgeschlecht aus Sizilien, der de Apostroph Evoli, Devoli,
nicht Evola, Devoli konnte nie nachgewiesen werden. und hat auch nichts mit seinem Namen. Das hört sich nur leicht ähnlich an und dann hat er sich selber da rein konstruiert in diesen Stamm, in diesen Familienbaum. Und dieser Name taucht das erste Mal eben im Rahmen des dataistischen Zirkusses auf. Und der junge Künstler Evola wird von den italienischen Zeitungen Piccolo und in Il Tempo vorgestellt. unter dem Titel Baron Evola. Hans Thomas Hackl, den ich vorhin schon erwähnt hatte, hat einen Artikel geschrieben, Julius Evola, weil ein Baron oder nicht, wo er das sehr gut, also einen ganzen Artikel auslegt, wenn ihr den lesen wollt, mache ich euch den gerne hier in die Folgenbeschreibung auch rein. Und der weist
eben auch darauf hin, dass sich das Vergeben von adeligen Titeln unter diesen ganzen Avantgarde Künstlern, diesen Dadaisten derzeit, eigentlich gang und gäbe war, weil man somit das bürgerliche Milieu schockieren konnte. Und das war sowieso ja der Anspruch von Dada, die Bürger schockieren. Und dann war Lila Fingernägel und mir selber nach aristokratischen Namen verliehen der passende Schritt. Einfach wegen des Schockeffekts. und später bestand Evola offiziell nie darauf, auf die Weise als Baron angesprochen zu werden und verwendete den Titel auch nicht in irgendwelchen Artikeln und Briefen und zu anderen Zwecken mehr, aber er hat den Titel auch nie verleugnet, weil er ihn natürlich gedient hat in seiner späteren
Karriere als Philosoph der Rechten und hatte auch nichts dagegen, wenn man ihn Professor oder Doktor nannte. wie er auf Reisen in Deutschland vorgestellt wurde, ohne diese Titel zu besitzen. Also selber beschreibt er das in Der Weg des Sinobers. In der Folgezeit wurden mir oft Titel zugeschrieben, die ich nicht besaß. Hat er aber auch kein Problem gehabt, so. Hat er gern angenommen.
Das Spannende ist halt, dass genau wie bei Sibottendorf oder bei anderen von Sibottendorf in großen Anführungszeichen, also wir haben viele Leute, die aus dem Bürgertum kommen und in der Zeit für sich Adelstitel erfinden und dann anfangen, als rechte Elite aus altem germanischen Blute irgendwie zu lapen. Also Germanen Orden und was es da alles gab. Und diese Muster sehen wir halt bei Evola auf eine Art und Weise auch, jetzt aus dem dataistischen Lager eher.
Aber wir haben auch wieder jemand, der aus dem niedrigen Bürgertum kommt und der sich dann einen Adelstitel verliert, um sich besonders zu machen. Ganz spannend ist, dass es über den Evola dieser Zeit, diesen jungen Künstler Evola, ein fiktives Werk gibt, ein Buch, ein Roman. Amor. Dunque Sono, ich liebe, also bin ich, von Sibylla Aleramo.
Eine Frau, die er 1925 kennenlernte und die seine Geliebte wurde, obwohl sie 22 Jahre älter war als er. Und Evola diente als die Vorlage für die Figur des Bruno Telegra, von einem Magier, der in einem alten Schloss in Calabria wohnt, in diesem Buch. Also sie hat ihre Romanze mit ihm verschriftlich und ein Buch darüber geschrieben und er pritt da schon als Magier auf. Ganz spannend.
Und diese Fantasie, diese Idee für Magie... Dieses Hingezogensein zu geheimem Wissen hat ihn damals schon auch in seiner künstlerischen Zeit sehr bewegt und er hat sich zunehmend an Büchern über Hermetik zugewandt. Was ihn am meisten interessierte war die Alchemie, von der er dann auch behauptete, dass es nicht die infantuitile Vorstufe der Chemie sei, sondern eben eine inhaltliche Wissenschaft, die alles unter so einer metallurgisch -chemischen Verkleidung erklären würde. aber halt mehr erklären würde als nur chemische und alchemische Prozesse, sondern eben die ganze Welt. Zur Alchemie kam dann ziemlich sicher eine Form des Neopaganismus hinzu und auch Experimente mit sexueller Magie, also was wir jetzt als Tantra oder Tantrisch
irgendwie heutzutage beschreiben würden wahrscheinlich oder was da einen starken Einfluss drauf hatte auf diese Bewegung. Dazu passt auch, dass in dieser Zeit Evolan eine geheime Gruppe leitete, die sich um die Zeitschrift Ur kopierte, die er später auch mit herausgeben würde und aus 12 bis 15 Personen bestand. Eine dieser Personen war Maria den Naglowska, eine Romanschriftstellerin russischer und polnisch -jüdischer Herkunft, die dann später in Paris wohnte, wo sie in den 1930er Jahren okkultistische Gruppen leitete und für ihre Praxis der sexuellen Magie bekannt wurde. Also er hat sich da tatsächlich, also in diesen avantgardistischen künstlerischen Kreisen war das zu der Zeit sehr in, so wie vielleicht
in den 90ern Kabbala in war, unter den Hollywood Größen oder so. In dieser Zeit nach dem ersten Weltkrieg wandte er sich auch dann zunehmend philosophischen und esoterischen Themen zu. Begann, sich für östliche Philosophie zu interessieren. insbesondere Buddhismus, aber alles unter einer sehr politischen Einfärbung und politischen Perspektiven.
Und für uns sehr interessant trat Evola dann auch der unabhängigen theosophischen Liga bei, die in Italien von Arturo Regini und Dezio Calvari gegründet worden war. In dieser Liga und durch Calvari entdeckte Evola seine Faszination für orientalische Religion. Also wir sehen hier auch wieder den Einfluss der theosophischen Ideen auf Ebola. Die unabhängige theosophische Liga ist nicht eins zu eins ein Verein von Blavatsky, aber im Endeffekt die gleichen Interessen und davon inspiriert natürlich. Und ja durch Regini wird er dann allen möglichen Arten von westlicher Esoterik, auch nicht nur der östlichen, offenbar Reginis Interessen sind sehr vielfältig. Und da ging es dann unter anderem um Freimaurerei,
Pythagorea, Katara, römisches Heidentum und Magie. Also alles, was wir auch interessant führten in diesem Podcast. Mit Regini hätten wir einen super Podcast aufnehmen können, wirklich. Und wahrscheinlich leider auch mit dem jungen Evola, muss man sagen. Ich schwerp von aus. Ich habe einen interessanten Artikel gefunden, der ein bisschen was zur Verbindung zwischen Evola und Blatsky geschrieben hat oder der da zum Statement hatte. Evola befand sich zweifellos auf der Suche nach dem Absoluten und er erkannte, dass diese Suche auf vielen verschiedenen Wegen und zu vielen verschiedenen Zeiten verfolgt worden war. In der Tat hatte er mehr mit Plavatsky gemeinsam als er zugeben wollte, denn das Ziel seiner Sophia
war, wie das ihre, ein unpersönliches Beide sympathisierten mehr mit den östlichen Traditionen, insbesondere dem Buddhismus, als mit den monotheistischen oder abrahamitischen Religionen. Bei der Lektüre der christlichen Theosophen und Alchemisten schauten beide unter die Oberfläche, auf die metaphysischen Lehren und Erfahrungen, die über dogmatische und biblische Ausdrucksformen hinausgingen. Auch die Idee der Tradition, einer ursprünglichen Weisheit, die im Laufe der Jahrhunderte in verschiedenen Formen wieder auftaucht, wurde Evolas Generation durch die theosophische Gesellschaft vermittelt.
Die Renaissance kannte dies als Theorie einer Priska Theologia, einer Weisheit, die sowohl Jeheiten als auch die Juden und Christen besaßen. Aber es war die theosophische Gesellschaft, die sie bekannt machte und ihren Ge - und ihren Geltungsbereich erweiterte, indem sie die Weisheit des nahen und fernen Ostens einbezog und letztere sogar privilegierte. Zu der Zeit, als Evola erwachsen wurde, hatte die Idee, dass der alte Osten eine Weisheit besaß, die der des modernen Westen zu überlegen war, eingang in den Allgemeinen Ideenfundus gefunden. und zog Menschen an, die sowohl vom Christentum als auch vom atheistischen Materialismus disillusioniert waren. Das schreibt Jocelyn Godwin.
produzieren und herausgeben, dann Guénon kennen. Und Guénon war ursprünglich anscheinend nicht so beeindruckend für Evola, aber dann ab 1930 erkennt er anscheinend die große Bedeutung von Guénons Werken. Da sehen wir diesen Wandel von 27 bis 30, von diesem neoprogrammistischen Fokus hin zu einem Fokus auf zum Traditionalismus und Traditionalismus im großen T. diese genialistische Idee von Genan, dass es eine Ur -Tradition gibt, die unverändert eine Ur -Wahrheit, die in manchen Traditionen überlebt habe und die wieder zu erfinden.
Und das Spannende war für mich bei Genan, dass er die Freimauerei und die ganze esoterische Bewegung seiner Zeit so krass abgelehnt hat und eben auf der Suche nach was Warem war. und sich dann durchgearbeitet hat durch die ganzen Bewegungen und Geheimbünde und immer enttäuscht war, dass er keine wahre, echte alte Wahrheit finden konnte und alles nur neue Erfindungen waren und Schein und am Ende ist er dann beim Islam gelandet.
Das war jetzt für Evola, das war da zu diesem Zeitpunkt noch nicht so, aber diese Idee von Genan hört euch gerne die Folgen, die wir zu ihm gemacht haben vor kurzem an. sind, denke ich, auch nutzwert bei diesem Themenkomplex. Und die beiden muss man auf jeden Fall zusammen denken, Evola und Génan. Vielleicht mit Jünger als so das Dreigestern der Traditionalisten aus Frankreich, Italien und Deutschland, die die modernen rechten Denker da irgendwie auch, ja, also in Deutschland die konservative Revolution, Génan's Traditionalismus in Frankreich, der extrem beeinflussend war für französische Politik und Evola in Italien. So, dieses Dreigestürm. Und diese Hinwendung zu Genon ist eben auch ein Zeichen
des inneren Wandels von Ebola in der Zeit. Und ab jetzt wird er eigentlich zunehmend Traditionalist auf eine Art und Weise. Als Teil seiner Identität jedenfalls oder seiner. Er verliert nicht das Interesse für die anderen Dinge, aber er entdeckt Genon für sich. Der Religionswissenschaftler Koku von Stuckart. großartiger Name, merkt hierzu an... Ja, und das Konzept der Tradition wird eben immer wichtiger für ihn? Die Tradition ist für ihn ein metaphysisches Konzept, eine überzeitliche Wahrheit, die eben in verschiedenen Kulturen und religiösen Traditionen zum Ausdruck kommt, ganz ähnlich wie bei Genan und bei Genans Konzept von Tradition als etwas Edigem beim Perennialismus.
Und zwei Philosophen, die ja neben Tradition, neben Genan sehr einflussreich waren für Ebola, war Friedrich Nietzsche und Johann Jakob Bachofen. Den Ersteren kennen wir heute alle Nietzsche natürlich und von ihm hat er die Idee des Übermenschen sich angeeignet und vom Letzteren von Bachofen, der heute weniger bekannt ist, hat er die Typologie vom uranischen und tellurischen Zivilisationen übernommen, als eine Zweiteilung, wie Zivilisationen aufgebaut sein können. Dazu später nochmal mehr.
ihn Anice ansprach und was mich als Eranwachsenden auch Anice ansprach, waren eben seine Angriffe auf die bürgerlichen christlichen Werte und das passte natürlich gut zu seinen ursprünglichen dalaistischen Tendenzen auch und dem Ziel des Bürgertum zu schockieren. Jetzt müssen wir über den eigentlich, wir haben jetzt lange über Evola den Künstler gesprochen, aber Evola der Faschist ist natürlich ein zentrales Kapitel, wenn wir über Evola reden und die Frage ist dieser Mann jetzt Faschist oder nicht? Und warum vielleicht und warum vielleicht nicht? Der Historiker Roger Griffin hat das folgendermaßen beschrieben sein schwieriges Verhältnis zum Faschismus. Evola stand dem Faschismus nie unkritisch gegenüber.
Er sah im faschistischen Regime zwar einen möglichen Weg zur Wiederbelebung traditioneller Werte, kritisierte aber dessen plebeische und massenorientierte Elemente. Sein Elitismus und seine metaphysischen Ansprüche standen in einem Spannungsverhältnis zur faschistischen Praxis. Ja, Ebola selbst äußerte sich dann kritisch über den Faschismus auf eine Art, die wir vom jungen Jünger kennen. in den zwanziger Jahren. Er schrieb nämlich in Il Faschismo Visto Dalla Destra, der Faschismus von rechts gesehen, also eine rechte Kritik des Faschismus.
Ja. Ja. Also ihm ist der Faschismus nicht elitär genug. Der Faschismus hat für ihn zu viele Elemente aus dem linken Lager übernommen, die populistischen Ansätze, die Idee der Massenbewegung und das stößt ihn ab. Er ist eben Avogad Künstler immer noch im Herzen und jetzt wird er elitär aus dieser Idee der Avogad Kunst heraus und wünscht sich einen elitäreren Faschismus. Es hört sich fast so an, als würde Evola die heutige Zeit ganz gut gefallen, mit dem was so passiert. Genau, deswegen müssen wir über ihn reden, leider. Deswegen müssen wir uns mit Evola beschäftigen. Obwohl er später auch geschrieben hat, dass er in 20er Jahren mit Mussolini sympathisierte, weil er einfach ein Feind der demokratischen Regierung
nach dem ersten Weltkrieg war. Und die Ursprünge der Schwarzhemden haben ihm weniger gefallen, aber die Bewegungsrichtung hat ihm durchaus gefallen. Und deswegen versuchte Ebola von da an auch, die faschistische Bewegung in seinem Sinne zu beeinflussen und zu formen. In seinem 1928 erschienenen Buch des als Zitat Schroff anti -jüdisch und antichristlich beschrieben wurde. Imperialismo pagano, also heidnischer Imperialismus, plädierte Evola für einen hierarchisch aufgebauten Führerstaat, ein sakrales Reich nach dem imaginierten Vorbild des antiken römischen Reiches. Die zugrunde liegende Prämisse, die Überlegenheit beruht nicht auf der Macht, sondern die Macht auf der Überlegenheit.
bezieht sich auf die überwältliche transzendale Fähigkeit, die Dirigenschaft des Führers eines solchen Reiches, eines Priesterkönigs legitimieren. Also wir sehen hier so eine, ja, fast schon bronzezeitliche Idee. Also über Priesterschaft und Macht im Alten Ruhm können wir eine eigene Folge machen und über die Auguren und was es dafür lustige Priesterklassen gab und wie die ihre Macht und ihr Geheimwissen gesichert haben, aber da will er auf eine Art und Weise hin zurück. Ziel dieser Herrschaft laut Ebola war es eben die Menschen auf dem Wege zu einer Initiation, das ganz wichtiges Ding bei den Traditionalisten ja immer die Initiation in einen geheimen Ritus oder in ein neues System, um sie zur Befreiung aus dem irdischen Jammertal
zu führen und eben in den göttlichen Übermenschen zu formen. Dadurch. Das war Ebola's Plan. Das fanden die Verstehenden nicht so besonders gut. Das kam nicht so super an, muss ich sagen, dass diese Kritik von rechts nicht so beliebt gewesen zu der Zeit und wurde schon auch immer als eine Fragestellung von Mussolini gedeutet, obwohl er selber das dann für Mussolini geschrieben hat, weil er inspiriert war von der Idee von ihm. die Idee einen neuen Typ Italiener zu schaffen und ein neues römisches Imperium, aber eben nicht so wie er es wollte. 1930 gründete Ebola dann eine neue Zeitschrift, La Torre, der Turm, mit dem Untertitel, eine Zeitschrift für die verschiedenen Ausdrucksformen der einen Tradition. Also ein
perennialistisches, traditionalistisches Magazin, ganz klar schon vom Untertitel. Und in der ersten Ausgabe von La Torre forderte Evola, dass die Tradition in alle Lebensbereiche wieder eindringen sollte. Und das war ja schon auch das Ziel des Faschismus, in alle Lebensbereiche einzudringen. Aber er wollte das eben nicht mit einem modernen Faschismus, sondern mit einem traditionellen Faschismus machen. Zitat von ihm, von Evola.
In dem Maße, in dem der Faschismus diesen traditionalistischen Prinzipien folgt und sie verteidigt, erklärte er In diesem Maße können wir uns als Faschisten betrachten. Das ist alles. In einer späteren Ausgabe ging Evola noch weiter und forderte einen radikaleren, unerschrockeneren Faschismus, einen wirklich absoluten Faschismus, gemacht aus reiner Kraft, unzugänglich für Kompromisse. Das heißt, ein Faschismus, der mehr im Einklang mit Evolas eigenen Ansichten stand. Wollt ihr den totalen Faschismus... Was soll man dazu sagen? Wir sehen hier eben auch wieder einen Denker, der ursprünglich in der Faschismus nicht weit genug geht und der wie immer deswegen eigentlich nicht Teil der Bewegung wird, weil sie eben nicht radikal genug
und nicht elitär genug ist. Die erste Ausgabe von La Torre wurde dann mit Verurteilung in der etablierten faschistischen Presse beantwortet. Evola bekam Morddrohung und die Polizei kam dann bei ihm zu Hause vorbei und hat mit ihm darüber geredet, ob es nicht vielleicht eine gute Idee wäre, die Veröffentlichung einzustellen. Also der faschistische Staat hat auf die Kritik nicht besonders einvernehmlich reagiert und Evola reagierte den Vorschlag dann natürlich wurde dann aber nach der fünften Ausgabe verboten. Trotz dieses Verbots veröffentlicht Eveline derzeit zahlreiche Artikel in faschistischen Zeitschriften und hielt Vorträge über eine Vision von einer hierarchischen, traditionalistischen Gesellschaftsordnung. Letztendlich
sah er dann aber nach der Machtergreifung der Nazis in Deutschland 1933 seine große Chance nicht mehr in Italien, sondern war der Meinung, dass er nach Deutschland müsse. Und zu Evolas Anfang in Deutschland habe ich jetzt hier ein längeres Zitat mit zwei kurzen Unterbrechungen für euch aus von Sedgwick Against the Modern World. Das Buch, was wir auch als Grundlage für die Genorfolgen viel verwendet haben. Er beschreibt es so schön. Also lehnt euch zurück und lasst Jonas euch ins Berlin. der 1934er Jahre entführen, in dem ein junger Evola auf der Suche nach Freunden und anderen Traditionalisten viele Leute trifft, die wir schon kennen. Evola kam 1934 voller Hoffnungen nach Deutschland. Er war der Meinung, dass Deutschland
ein Land sei, in dem das Gesetz der Regression der Kasten weniger weit fortgeschritten sei, in dem die militärische Kaste repräsentiert durch die preußische Militärtradition, die Junkerklasse und die überlebende politische Macht des Adels, besser erhalten sei als anderswo in Europa. Er nahm an einem von seinem Gastgeber Roselius organisierten nordisch -heitlichen Tingtreffen teil. Anschließend sprach er vor dem Herrenklub in Berlin. einer wichtigen politischen Gruppierung mit ultrakonservativer Ausrichtung, der Industrielle wie Fritz Thyssen und Friedrich Flick sowie Politiker wie Hjalmar Schacht, Hitlers begabter Finanzminister, und Franz von Papen, deutscher Bundeskanzler von 1932 bis 1934, angeführten, die Hitlers Aufstieg
zur Macht begleiteten und unterstützten. Das nordische Ting enttäuschte sowohl Evola, der es zu politisch und zu wenig spirituell fand, als auch die nordische Bewegung in Deutschland, die es als einen Fehler bezeichnete, der nicht wiederholt werden sollte. Der Herrenklub hingegen begeisterte Evola. Dort fand ich mein natürliches Milieu. Also ganz spannend, wir sehen ja auch, ich glaube der frühe Evola hätte auf dem Ting vielleicht mehr Spaß gehabt. der mit der so sehr auf Paganes Heidentum aus war und so, wobei wahrscheinlich hätte er einfach es besser geplant und besser ausgeführt und es war ihm zu wenig mystisch.
Und der Evola, der jetzt aber in Berlin ankommt, findet sein eigentliches Umfeld und so im Rahmen der ultrakonservativen Politiker und Großindustriellen und deren ihrem Herrenklub in Berlin. Und dieser Herrenklub ist schon, also ich glaube, der Herrenklub an sich ist so beleuchtenswert. Das wäre ein lustiger Film. Das wäre ein sehr schönes CDF Drama abends. Diesen Herrenclub der Ultrakonservativen, die glauben, sie könnten Hitler beherrschen.
Die glauben, sie sind diejenigen, die jetzt die Macht übernommen haben, nachdem die Nazis an die Macht gekommen sind. Und jetzt würden sie diese Puppen lenken. Und das sind die Freunde von Ebola. Und er denkt, jetzt endlich habe ich Kontakt zu mächtigen Menschen, die meine Ideen vertreten. Und er schreibt dann, in dieser Zeit in Berlin beschäftigt er sich sehr viel mit den Gibelinen. Es gab ein heiliges römisches Reich, das für eine andere Folge, aber eben diesen Kampf in Norditalien zwischen Aristokraten größtenteils.
Es gab zwei Lager, die sich eben gegenseitig bekämpft haben, die Loladen und die Gibeliten. Und die eine Seite war auf der Seite des Kaisers, des heiligen römischen Reiches, deutscher Nation. Die andere Seite wollte mehr Unabhängigkeit und war das aufstrebende Bürgertum in Norditalien. Und da ging es eben um die Herrschaft des deutschen Kaisers über Norditalien. Und es war ein sehr blutiger Bürgerkrieg, der da gekämpft wurde.
Und es gab diese beiden Lager. Und Julius Evola beschäftigt sich sehr intensiv in dieser Zeit damit, mit dem Gedanken, da eine Verbindung zwischen deutschem und italienischem Faschismus auch konstruieren zu können, durch diese historische Analogie. und durch diese historische Verbindung. Ja. Und leider, leider setzt Ebola wie oft in seinem Leben einfach aufs falsche Pferd. Ebola sollte enttäuscht werden. Obwohl die Nazi -Partei während ihres Aufstiegs zur Macht freundschaftliche Beziehungen zu seinen neuen Freunden unterhielt, verloren die Nazis, sobald sie an der Macht waren, das Interesse an solchen Bündnissen. Genau in dem Moment, in dem Evola gedacht haben muss, dass er endlich wirklich etwas erreichen würde. 1934
hielt Bundeskanzler von Papen im hessischen Marburg eine Rede, die größtenteils von von Papens Privatsekretär und Redenschreiber Edgar Julius Jung einem engen Kontakt zu Evola aus dem Herrenklub verfasst worden war. Diese Rede enthielt Anspielungen auf die Giberlinen und auf ein Reich des Heiligen Geistes, als eine Art neues heiliges römisches Reich, die ihren Ursprung nur in Evola haben konnten. Also wir sehen, Evola mit seinen Ideen beeinflusst jetzt die Reden des Bundeskanzlers 1934. Er hat es ja eigentlich schon geschafft.
Keiner nimmt mich ernst in Italien zu. Der deutsche Bundeskanzler redet über meine Ideen und vertritt die als Linie. Ja und dieser echte Einfluss hält ein paar Tage, Stunden, Minuten, Monate vielleicht und dann bricht alles direkt zusammen. Die Rede ist jedoch vor allem wegen des Einspruchs des Kanzlers gegen den zunehmenden nationalsozialistischen Totalitarismus in Erinnerung geblieben und war eine der unmittelbaren Ursachen für die Nacht der langen Messer. die die Macht der Nationalsozialisten festigte und von Paten zum Rücktritt vom Kanzleramt zwang. Der Herrenklub überlebte als Institution nur durch die Umwandlung in einen deutschen Klub und verlor an Bedeutung. Evolas Wiener Freunde, darunter der Traditionalist Heinrich, wurden
unmittelbar nach dem Anschluss 1938 verhaftet. 1939 wurde von Papen als deutscher Botschafter in der Türkei ins Exil geschickt. 1944 waren die Beziehungen zwischen Evolas Weggefährten von 1934 bis 1936 und den Nazis so eng, dass zwölf ehemalige Mitglieder des Herrenklubs zu denjenigen gehörten, die nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli gegen Hitler hingerichtet wurden. Und trotz dieser Rückschläge gibt Evola aber nicht auf? Er ist alles, wenn nicht unnachgiebig und wendet seine Aufmerksamkeit dann der SS zu.
Denjenigen, die gerade in der Nacht der langen Messer alle seine Freunde abgeschafft und gebräuchert haben, denkt er, ok, da haben die jetzt offensichtlich zu sagen, dann wende ich mich denen zu und sprach 1938 wahrscheinlich hinter Wewelsburg, der SS Ordensburg in Westfalen. und schlug dort führenden SS -Leuten einen geheimen Orden vor, der für ein römisch -theutonisches Reich arbeiten sollte.
Außerdem hielten Vorträge von SS -Offizieren über germanische Mythologie und Runenmagie. SS Führer Heinrich Himmler beauftragte dann eine Untersuchung von Evolas Ideen durch SS -Obersturmführer Karl Maria Willigut, über den wir auch schon geredet haben. einen persönlichen Favoriten, wenn es um Esoterik ging, von Himmler und einem anderen der wenigen hochreinigen Nazis mit okkultistischem Hintergrund. Williguts Bericht über Evolas Ideen war aber am Ende sehr ungünstig. Er kam zu dem Schluss, dass Evola von einem grundlegenden arischen Konzept ausgeht, aber über prähistorische germanische Institution ihre Bedeutung völlig unwissend ist.
Er war also noch sauber, dass Evola seinen Ting nicht cool von dem er organisiert hat und im Fall Evolas utopischen Vorschlag abzulehnen. Die Ablehnung wurde bei den Treffen genehmigt, an dem Himmler selber teilnahm, wo auch geschlossen wurde, weiteren Zugang Evolas zu, Zitat, führenden Dienststellen der Partei und des Staates zu verhindern und seine Aktivitäten in Deutschland ein Ende zu setzen. Obwohl glücklicherweise für Evola ohne besondere Maßnahmen, im Gegensatz zu vielen seiner Freunde, die er tatsächlich getötet oder interniert wurden. Und dann, nachdem alles gescheitert scheint, Jonas, für diesen Faschisten, nachdem es keinen Weg mehr weiter gibt, schafft es Evola doch noch das Interesse der deutschen und italienischen
Faschisten zu becken. Als er endlich aufführt, über elitäre Alchemie zu sprechen und stattdessen dem Lieblingsthema zuwendet, dem Lieblingsthema aller Faschisten Rasse. Da hat er sein Thema eigentlich irgendwann doch mal gefunden. Nicht so viel übers Heilige Römische Reich schreiben, sondern über Rasse. Und Evola entwickelte in dieser Zeit in Berlin einen Rassebegriff, der über den biologischen Ansatz des Nationalsozialismus hinausging und der anders als Eugenikfolgen, kann ich euch auch ans Herz legen, haben wir auch schon aufgenommen. Führende Eugeniker wie Hustenstua Jemberlain wurden von Ebola kritisiert, weil sie die Transzentraldimension von Rasse laut Ebola nicht sehen würden. Also als Ausdruck
von Kultur, Elite und geistiger Aristokratie. In seinem Buch Il mito del sang von 1938 forderte er dann einen Rassismus des Geistes. In der Zeit lancierte er dann auch zu einem der vier antisemitischen Intellektuellen im faschistischen Italien. 1937 schrieb er zum Beispiel das Vorwort zur Neuauflage der Protokolle der Weißen von Sion. Also da kommen jetzt viele Punkte zusammen, die ihn einfach salonfähig bei den Nazis aufmachen und bei den Faschisten. Und bereits im Dreh Aspeti del Problemo Hebraico von 1936 lehnte er vage rassische Arya Definitionen ab. und definierte Ariatun als spirituelle Idee im Gegensatz zu semitischen Zivilisationen, insbesondere dem Judentun, dass er als geistfeindliche Kraft wahrnahm oder definierte.
Seine Angriffe auf jüdische Intellektuelle wie Einstein, Freud und Mahler und auch seinen ehemaligen Freund aus der Dadaistin -Szene, der ihn damals publiziert hat. Zara. Genau. Der hatte auch jüdische Wurzeln und wurde dann auch mit reingeworfen und zeigen so einen spirituellen Antisemitismus, der sich praktisch bei ihm als Judenhass äußerte.
Ganz einfach. Die Geisante Moderne als in Anführungszeichen for you tut er auch ab und erklärt, dass Freud und die ganzen Psychotherapien Versuch wären, uns von unseren eigentlichen Zielen, uns auf unsere Tradition zu besinnen, ablenken, weil sie uns auf unser Unterbewusstes und Unbewusstes führen. Stattdessen sollten wir uns auf Tradition und was höheres besinnen. Übermensch statt Unterbewusstsein.
Mit seiner Publikation von 1941. Sintesi di tortrina della razza, Sintesi der Rassendoktrin, wurde Ebola dann wirklich zu einem der führenden Rassentheoretiker Italiens auch so ein Durchbruch. Mussolini war das erste Mal wirklich beeindruckt von was von ihm und ließ das Werk selber auf Deutsch veröffentlichen.
In der Fassung habe ich es auch gelesen. Leider wirklich mit ab. schrecklichsten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Ich weiß, ich kann es gar nicht beschreiben, was mich daran so abgestoßen hat, aber es hat sich wirklich schmutzig angefühlt, das zu lesen. Und ich sagte, mich haben da ganz viele Leute kritisieren, warum redet ihr über jemanden, wo du dich schmutzig fühlst, wenn du das lest, wie kannst du da irgendwie neutral drüber reden. Ich habe verschiedene Sachen von ihm gelesen, aber diese Sachen über Rasse, alle, die ihn irgendwie hochhalten oder die irgendwie sagen, das ist ein tiefgründiger Denker, les mal seine Bücher über Rasse. Lest mal, also Lehre der drei Rassen und, äh, nee, Quatsch hier, Elemente
der Rassenerziehung und Synthese der Rassendoktrinen sind wirklich ekelhaft. Das ist ein Befehl, den ihr, glaub ich, mitlesen könnt. Weil mein Kampf wirklich gefühlt, also, einfach, mein Kampf ist so stumpf und so dumm und so, da kann man, na, aber, aber das ist wirklich so der Versuch. Rassismus auf allen Ebenen zu einer Lebensgrundlage, zu einer Lebensphilosophie zu erheben. Metaphysisch, weit über alles Biologische hinaus. Und Mussolini fand es natürlich super, weil er gehofft hat, dass er damit irgendwie die Unterschiede zwischen Rasse und Antisemitismus im italienischen Faschismus und im deutschen Faschismus überbrücken könnte.
Dass das jetzt der Denker ist, dass Evola der Denker wird, der dazu führt, dass die faschistischen Ideen endlich zusammen kommunizieren und miteinander arbeiten können. Dann kam es aber 43 zum Sturz des faschistischen Regimes in Italien. Also die Italiener wollen kapitulieren, die deutsche Armee entwaffnet die italienische Armee und Ebola flieht dann nach Deutschland und arbeitet trotzdem, dass man vorher gesagt hat, er solle keinen Zugang zu höheren Ebenen haben, eben mit der SS -nahen Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe zusammen.
Ja, und Ebola als metaphysischer Rassismus ist grundlegend auf so drei Ebenen in der Lehre der drei Rassen angelegt? Zum einen die körperliche Rasse, Rasa del Corpo, die physischen, biologischen Aspekte der Rasse. Dann gibt es die seelische Rasse. Rasa dell 'anima, der Charakter, emotionale und psychologische Aspekte. Und zuletzt die geistige Rasse, Rasa dello spirito, die tiefste metaphysische Orientierung und spirituelle Fähigkeiten. Ja, und für Evola beschäftigte sich der wahre Rassismus, in Anführungszeichen, eben in erster Linie mit der spirituellen Dimension. der kritisierte den nationalsozialistischen Rassismus, dass er zu biologisch und materialistisch und reduktiv sei und an sich modern. Das war eben zu wissenschaftlich,
die Eukienik. Es war eben an sich zu modern die Herangehensweise, das so zu machen und er wollte eben stattdessen sich um den spirituellen Rassismus kümmern. wo gewisse Rassen von Natur aus überlegen, in ihrer metaphysischen Konstitution sein und in ihrem spirituellen Potential. Da geht es darum, wer kann mit Gott reden. Das kommt uns vertraut vor. Und es kommt uns noch vertrauter vor, wenn wir uns anschauen, dass für Evolas Rassendenken der Mythos einer ursprünglichen Hyperboreasian Zivilisation Reiner Aria wichtig war. die überlegene spirituelle Qualitäten besaßen. Wo kennen wir das her, Jonas? Ah, Blavatsky. Das ist wie so ein Knopf, den ich aber drücken muss. Ja, genau, Blavatskys Wurzelrassenlehre. Auch da weiß auf
die Folge, es hört sich gern an. Also diese Idee, schweißgeborene Yogasöhne, die dann irgendwann ... Limuria hervorbringen und irgendwann kommen dann die Arier und die sind spirituell die begabtesten und man muss wiedergeboren werden immer wieder bis man rein genug ist um sich dieser Verantwortung zu stellen sich der spirituellen arischen Fähigkeiten zu bedienen und so weiter und so das ist eben alles Blavatsky was dann von Steiner übernommen wurde auch und in der Theosophie gelehrt wird.
Ich begrüße an die Waldorfschulen. Ja, und das ist eben hier auch so die im Endeffekt mit einer der Basis für Evolas Rassismus, für seinen spirituellen Rassismus, den er entwickelt. Den entwickelt er eben hier auch auf Basis von Theosophie als Alternative zum biologischen Ansatz. Und ganz spannend ist ja, dass Blavatsky die ganze Scheiße erfunden hat, als Gegensatz zu Evolution und zu Darwin, als alternative Evolutionstheorie.
Und er bedient sich jetzt dieser alternativen Evolutionstheorie, die diese Trickbetrügerin 50 Jahre vor ihm erfunden hat oder 80 Jahre vor ihm, um einen transzentralen Rassismus zu gründen. Und neben der Rassenlehre von Evola ist in seiner politischen Vision vor allem diese Idee von einer hierarchischen Gesellschaft eigentlich konstant.
präsent. Also er will die ganze Zeit in seinen Werken darauf hinarbeiten, dass es so eine spirituell kriegerische Elite gibt und die Rasse funktioniert als metaphysisches Prinzip für die Rechtfertigung dieser Hierarchien. Er entwickelt dann auch das Konzept des Rassengeistes, Raza del Ospirito und bildet damit so die Grundlage für seine Vision von der Gesellschaft auf Basis dieses Rassengeistes.
Nämlich dass verschiedene Rassen entsprechend ihrem spirituellen Niveau verschiedene Positionen einnehmen müssten und dass die Vermischung zwischen Rassen als spirituelle Verwirrung abgelehnt wird. Also das würde zu einer spirituellen Verwirrung führen, wenn sich Menschen, also what the fuck, was für eine spirituelle Verwirrung und dass eben eine spirituell arische Elite natürlicherweise über minderwertige Rassen herrschen würde. Das haben die Nazis natürlich auch gern gehört. Evola wurde 1945 dann bei einem Luftangriff in Wien schwer verwundet. Der Vorfall verursachte eine Rückenmarksverletzung, die ihn für den Rest seines Lebens verlöfte abwärts. Und er war den Rest seines Lebens im Rollstuhl. Jetzt gibt es über
den Grund, warum er in Wien war, 40 verschiedene Berichte. Entweder er recherchierte in Wiener Archiven zu esoterischen und freimauerischen Dokumenten. Oder er arbeitete im Auftrag des SS Anerbe dort. Oder er war auf eigene Faust dort und untersuchte historische Materialien zum Heiligen Römischen Reich. Das sind so die Theorien, die kursieren. Und die Theorie, die von beiden Fans am meisten rezipiert wird, ist, dass er selber so ganz mystisch davon sprach, dass er den Göttern entgegengegangen sei während des Bombardements. Und nach seiner Verletzung bezeichnet er sich dann als ein stehender Mann inmitten von Ruinen, während er im Rollstuhl saß, natürlich als Pan. Und ja, dass er seelisch noch als einziger steht zwischen den Ruinen.
Ja und damit wird er so ein bisschen so ein Märtyrer gegen die Moderne. Also wahrscheinlich ist er einfach nur durch Wien gewandelt, anstatt wie alle anderen im Bunker zu bleiben und wurde dann deswegen verletzt, ohne guten Grund. Das ist auf jeden Fall eine Vorstellung, die mir ganz gut in den Göttern entgegengegangen ist, weil er irgendwie sich nach Kriegsgeschehen gesehen hat oder irgendeine metaphysische Erfahrung gesucht hat dort und so ging es dann halt aus. So war dann die Realität. Trotzdem kehrte Ebolander nach dem Krieg nach Italien zurück und setzte seine schriftstellerische Tätigkeit auch fort.
Er hat ein extrem umfangreiches Werk hinterlassen mit mehr als 25 Büchern, 300 Essays und über 1000 Zeitungs - und Zeitschriften aufsetzen und wurde damit in den Jahren nach dem Krieg zu einer ganz zentralen Referenzfigur für die extremen Rechte in Italien und später in ganz Europa. Im April 1951 wurde Evola wegen Verherrlichung des Faschismus und der Bildung einer faschistischen Verschwörung verhaftet und dann nach einem sehr aufsehenserregenden und medienwirksamen Prozess aber schließlich freigesprochen. Und vor Gericht hat er einen seiner spannendsten oder berühmtesten Sprüche gebracht. Bitte. Ich bin kein Faschist, sondern ein Überfaschist. Der Faschismus war zu Kompromiss bereit für mich. Ich habe meine
Prinzipien immer deutlich zum Ausdruck gebracht. Lange vor 1922. Und ich habe nie meine Position geändert. Übersetzung besser, weil ich glaube, er ist eine Anspielung auf Nietzsche und den Übermenschen und dass das die Übersetzung davon ist, dass er der Überfaschist ist. Im nietzscheanischen Sinne ist er der Faschist der Faschisten. In seinen späteren Jahren verfasste er dann auch einige seiner einflussreichsten Werke, darunter Karl eben den Tiger reiten und die Menschen inmitten Menschen und die Ruin, oder der Mann in der Ruin, die eben für die Bewegung der Rechten bis heute als Gegner der Moderne sehr bedeutend sind. Und am 11. Juni 1974 starb Julius Evola schließlich in Rom. Damit beschließen wir wahrscheinlich
den ersten Teil, oder? Ja, ich würde bevor wir den Abschluss noch ganz kurz was zu seinem Zitat vor Gericht sagen, Er hat behauptet, er hätte seine Prinzipien nie geändert. Klar, auf eine Art und Weise hat er seine Prinzipien nie an die faschistische Linie offiziell angepasst, sondern hat immer dagegen gearbeitet. Aber wenn wir uns anschauen, was er nacheinander publiziert hat und womit er dann seinen großen Durchbruch hatte, nämlich mit der Rassentheorie, sieht man natürlich, dass er sich angebiedert hat. Er hat sich natürlich die ganze Zeit irgendwelchen Kreisen versucht anzubiedern und wurde dann immer nur wieder abgelehnt. Und dann rückwirkend zu sagen, ich hab mich nicht für niemanden verdreht, ich
war immer mein eigener Faschist und deswegen war ich konsequenter wie alle Faschisten. Nur weil er seine Stelle nicht gefunden hat und als er sich dann gefunden hat, hat er dann natürlich genau das geschrieben und gesagt, was auch gehört werden wollte auf eine Art. Also da ist es fraglich, ob er seine Prinzipien wirklich nicht so geändert hat. Er fühlt seine Prinzipien alle paar Jahre geändert. Jedenfalls den Hauptfokus und hat dann natürlich an einem großen Gesamtprojekt gearbeitet, aber die unterschiedlichen Facetten haben schon ihre eigene Ausprägung. Also er schreibt schon ganz andere Sachen über Hermetik, als er das jetzt über über Rasse schreibt. So viel noch dazu. Also das war jetzt heute die erste Folge.
Wir haben uns schon mal ein bisschen mit dem Denken beschäftigt, haben uns vor allem mit Ebola's Leben beschäftigt heute. dem Werdegang, dem falschen Adelstitel und werden in der nächsten Folge uns jetzt das Denken von Ebola noch ein bisschen genauer anschauen, wie das wirken auf die politischen Folgen bis heute, wie und warum er rezipiert wird und was wir vielleicht auch daraus lernen können über die Moderne. wenn wir uns Ebola anschauen.
Genau, so viel dazu. Ich habe es vorhin schon erwähnt am Anfang der Folge. Wenn ihr uns unterstützen wollt, freuen wir uns darüber. Werdet Producer, Producerin auf Patreon, patreon .com slash allezeitderwelt oder auf YouTube. Wir freuen uns darüber. Danke für alle, die uns unterstützen. Wir haben eine Liste von Leuten, die gerne vorgelesen werden.
Vielen lieben Dank an Freya Stuart, Onkel Didi. Moment. Die Liste ist zu lang. Vielen Dank an den cooleren Herr Fischer von den AFA, den Gymnasium, Fanny Dietrich, Freya Stewart, Onkel Didi, Alexi, Katharina, Fernando, Brigitte, SuperTV, Lifardus, Peter Osilius Zwakelmann und Miauzetoo. Vielen lieben Dank euch allen für die Unterstützung.
Es bedeutet uns sehr sehr viel und wir hören uns nächste Woche mit dem nächsten Teil zur Evola. Lasst uns ein Kommentar da, sagt Bescheid wenn ihr es scheiße fandet oder gut was haben wir noch wichtiges vergessen. Warte die nächste Folge vielleicht mit dem Kommentar ab, weil wenn wir es dann immer noch nicht erwähnt haben, dann könnt ihr das ja. Freuen wir uns über viel konstruktives Feedback für euch für eine eventuelle dritte Folge irgendwann zu Ebola. Ja, genau. Bis dahin.
Bis bald. Werdet keine Faschisten. Und ja, nicht während Bombardements durch die Bienen spazieren bitte. Aua, aua. Bis bald. Aua, aua. Bis bald, ciao ciao!