
Auf den Punkt· Folge 2398
Angespannte Beziehungen zwischen Ukraine und USA, Weltnaturkonferenz beginnt
Montag, 19. Oktober 2026 · 4 min
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Shownotes
„Auf den Punkt“ ist der Nachrichtenpodcast der SZ. Er erscheint werktags zwei Mal täglich und am Wochenende ein Mal pro Tag. “Auf den Punkt am Morgen” kommt montags bis freitags um 7 Uhr heraus. Pünktlich zum Feierabend um 17 Uhr erscheint dann “Auf den Punkt” mit einer längeren Folge zu einem wichtigen Thema des Tages.
Moderation, Redaktion und Produktion: Magdalena Pulz
Redigatur: Valerie Höhne
Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Guten Morgen und herzlich willkommen zu diesem Nachrichtenüberblick am Montag, dem No. Ja, vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an das Treffen von Zelenskin Trump im Weißen Haus vor anderthalb Jahren. Das ist ja abgebrochen worden weil Trump und sein Vizepräsident dem ukrainischen Präsidenten vorgeworfen hatten nicht dankbar genug zu sein.
Und genau daran muss ich gerade denken Weil das Verhältnis zwischen der Ukraine und den USA ist grade so angespannt wie wahrscheinlich zuletzt eben bei diesem katastrophalen Treffen. Die Lage ist so ernst, dass Zelenski behauptet das letzte Woche der Austausch von Geheimdienstinformationen zwischen den Ländern unterbrochen gewesen ist und zwar nach seinen Angaben für drei Tage.
Bei diesem Geheim-Dienstaustausch geht es darum, der Ukraine dabei zu helfen russische Raketen frühzeitig zu ordnen um sie abzuwehren – diese Möglichkeit hat nur das US-Militär! Trump hat dabei bestritten, dass es diesen Stopp der Geheimdienstinformationen gegeben habe und auch die EU meint ihr legt keine Anzeichen dafür vor.
Gleichzeitig sagt Zelensky aber ja auch das über der Ukraine zusätzlich noch die Nutzung des Starlink-Satelliten-Netzwerks eingeschränkt worden sei. Das ist ja auch wichtig für Drohnen und Luftverteidigung Und auch da bestreitet die US Regierungsangeordnete haben. Dazu kommt er noch, dass Trump vor ein paar Tagen russische Diesellieferungen angekündigt hat mehr als dreihunderttausende Tonnen dass er so Russland am Verhandlungszuschalten wolle.
Zelensky hat da jetzt in einem Interview gesagt, sollten sich die USA an die Seite Russlands stellen, können die Ukraine nicht überdauern? Er glaube es seien Schritte unternommen worden um die Ukraine zur Kapitulation zu berichten. Das sei zwar nicht das erklärte Ziel der USA aber danach sehe sie Zelenski.
zuvor geht zumindest aus. Weiter geht es in Frankreich. Da haben wir am Wochenende mehr als eine halbe Million Menschen gegen hohe Lebensunterhaltungskosten und Sparmaßnahmen demonstriert, nachdem ja schon seit Wochen Schüler und Studierenden für bessere Schulen protestiert haben. Und im Rande der Protest ist das jetzt auch richtig eskaliert.
also es gab Plünderungen und es sind Feuer gelegt worden usw., da ging es gestern ja auch bei uns an der Folge am Sonntag. drum hat sich jetzt gestern Abend noch präsent Macron einer Fernsehansprache dazu geäußert und erstmal deutlich die Gewalt der Protestierenden verurteilt. Also er hat wortwörtlich gesagt nichts, rechtfertigt das nicht, erklärt das nicht entschuldigt es also.
ja er verstehe schon die Franzosen die sich sorgen um die Zukunft machen würden und das soll auch Gespräche geben zum Beispiel mit Schülervertretungen Studierenden Lehrkräften und Gewerkschaften usw. aber ja konkret vorgeschlagen er ist erst mal nichts und er hat auch keine Versprechen an die Bevölkerung gemacht um Lebenserhaltungskosten zu senken.
Derweise in der Wochenende auch in Mailand, also in Italien, die muss zu diesem Thema eskaliert. mehr als zweihundert Menschen sind da festgenommen worden. Und was passiert noch? Es ist ein bisschen unter dem Rad da, aber trotzdem wichtig. Heute beginnt die Weltnaturkonferenz der UN. Da nehmen fast zweihundert Startenteil, das findet dieses Mal in Armenien statt und da geht es vor allem darum wie sich das Artensterben stoppen lässt.
Das sind ja rund eine Million Tierarten weltweit bedroht und der UN-Bericht vorab ist leider ein bisschen ernüchternd. Kurz gesagt, es geht zu langsam. Zwar haben fast neunzig Prozent der Staaten eigene Ziele. UN-Generalsekretär Guterres sieht eine Lücke zwischen Ambitionen und Maßnahmen, also zwischen dem was man sich vornimmt und dem was dann tatsächlich auch passiert.
Knackpunkt ist natürlich das Geld! Dabei geht es ja eigentlich um viel. Eine intakte Natur ist die Grundlage für unser Leben und unsere Wirtschaft. Ja damit verabschiede ich mich für heute. mehr Infos findet ihr wem auf SCD. Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche. wir hören uns.