
Aufrechte Demokraten· Folge 20
Q&A: Mit Rechten reden, Lampenfieber und Buchtipps
Dienstag, 10. Februar 2026 · 1 h 06
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Warum wir nicht über das reden können, was wir wollten, aber über das, was ihr wolltEigentlich war eine ganz andere Folge angedacht. Simon wollte über seinen Auftritt bei Servus-TV reden und ich über Apples Pläne der Augmented Reality. Aus verschiedenen Gründen ist beides gescheitert. Aber wir haben ein kleines Q&A vorbereitet. Und das war auch ziemlich süß.
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Wir haben uns heute gedacht, dass wir Themen vorbereiten und sie vorstellen. Und dann haben wir gemerkt, AH, aus vielfältigen Gründen ist das nicht möglich. Das ist nicht möglich und deswegen haben wir heute auch nur. Sagen, warum es nicht möglich ist. Ja, sag, warum ist es nicht möglich? Obwohl, ich werde gleich kurz darüber sprechen wollen, warum es bei mir nicht ganz für n Thema reichte. OK, deswegen will ich mir so n so n halbes Thema vorstellen und bei dir war es n technisches Problem, ja. Ja, also.
Ihr könnt euch schon mal auf nächste Woche freuen, bitte nicht abschalten, bitte nicht. Nächste Woche warten? Nein, nein. Nein, nein, nein, das ist ganz wichtig. Wir machen heute eine ganz wunderschöne Folge, aber ich war so, also ich war in Wien, ich war bei Servus TV in einer Talkshow live im Nee, Talk im Hangar 7 und hab über Wehrpflicht, Aufrüstung und die Bundeswehr und das Bundesheer geredet.
War die live die die Show. Es war live. Es war live. Und. Ich wollte eigentlich Clips daraus mitbringen und die hier so reinspielen, weil wir haben ja seit letzter Woche sind wir ja technisch in der Lage, dass wir Clips hier spielen und dann darüber reden, aber es ist so, dass mit unserem Aufnahmeprogramm, wenn wir Clips spielen, dann und dann fast parallel reden, dann wird quasi einer von uns automatisch gemutet und wir müssen noch rausfinden, woran das liegt.
Ja, also in der letzten Podcast Folge konnten wir uns nicht wirklich unterbrechen und ich musste auch so zum Beispiel so Lacher oder so rausschneiden. Also normalerweise lachen wir uns ja gegenseitig an und aus, aber das hat man dann gar nicht mehr gehört, deswegen war es vielleicht nicht ganz so gewohnt wie sonst. Und das.
Feilen dieses Problem werden wir aber bis nächste Woche fixen und dann werde ich heftige Clips mitbringen und die Reinspielen, dass ihr wirklich euren Ohren nicht mehr traut. Aber deswegen haben wir gedacht, wir machen diese Woche eine kleine q and a folge. Ich hab nämlich ein also ne Frage Session auf Instagram gestartet.
In meiner Story vor n paar Tagen als ich von Wien von besagtem Auftritt nach Berlin gefahren bin. Es war nämlich so der BER, also der Flughafen in Berlin war Vollgeeist und an 2 Tagen konnte kein Flugzeug starten und landen. Und weil ich diese Sendungsanfrage erst 3 Tage vorher bekommen hab und das ansonsten einfach nicht mehr geklappt hätte, bin ich geflogen. Also die der Sender hat die Flüge bezahlt ansonsten, das sind natürlich kurzstreckenflüge, sind schlecht, aber in dem Fall hat es einfach nicht anders geklappt und ich fand es aber wichtig, dass ich in der Sendung dabei bin und auf der Rückfahrt.
Wurde mein Flug dann halt gecancelt, weil am BER keine Flugzeuge starten und landen durften und dann saß ich von Wien nach Berlin im Zug und das waren insgesamt 11 Stunden und dann hab ich so ne kleine Fragesession auf Instagram gestartet und hab viele schöne Fragen bekommen und die werden wir heute beantworten, nicht alle, aber n paar.
Yay. Yay. Machst du manchmal so Fragesessions auf Instagram? Tatsächlich nicht. Ich bin da eben ist es dann immer zu viel, aber wenn ich dazu gezwungen werde, zum Beispiel im Podcast Aufrechte Demokraten. Dann dann mach ich auch mit. Das ist so gütig von dir, also dass du dich dem, dass du dich den Fragen der Masse stellst.
Wunderbar. Ich mein, viele der Fragen betrafen ja auch ohne, wahrscheinlich eher ohne Nymer und nicht ohne Liebe, aber ist OK, wir können trotzdem. Es ist alles alles der gleiche, alles der gleiche Ole. Nein, viele Fragen waren tatsächlich auf Ole gemünzt, weil ich in den Tagen vor dieser Fragerunde auch viel mit Ole unterwegs war. Weil wir zusammen für das ZDF gedreht haben in Leipzig. Wir waren an der Uni in Leipzig und haben so n Debate me stand aufgemacht, also das war das die Idee vom ZDF für diese ZDF Reportage, die am Ostermontag erscheint schaltet ein und wir haben da so n stand halt dann aufgebaut in der Aula von der Uni Leipzig und dann war es so halt irgendwie für Deutschland kämpfen ist voll unnötig ohne
uns Debate me. Dann kamen da Leute und haben debattiert und es war sehr lustig und ich hab viele Kommentare dann gesehen unter dem Video, was wir darüber gepostet haben von wegen deutscher Charlie Kirk und das war auch die primäre Assoziation, die ich hatte, als das ZDF zu uns meinte, das wollen wir machen.
Ja, ich mein das. Wenn Sie sich auch gedacht haben, dass das die Assoziation ist. Ja. Und die Bellten nie von der anderen Seite. Und seitdem denk ich mir, wär es politisch sinnvoll, dass man das halt größer aufzieht. Also dass man im Ernst so n bisschen so n Turning Point Germany macht. Also einfach die Strategie, sich abzuschauen und dann aber zu gucken, wie können wir das mit progressiven oder linken Inhalten.
Füllen genau halt einfach Turning Point Germany, aber von. Was aber der Punkt ist, was man nicht unterschätzen darf, auch wieso ne Mobilmachung von rechts sehr stark läuft ist eben auch über religiöse Züge, also manchmal direkt über Religion, also bei den, das ist ja offenkundig, dass Turning Point eben auch. Evangelikal ist das weiß ich jetzt nicht, ob das so ne Sache ist, die ich aus einer aufklärerischen Sicht unterstützen würde.
Also das halte ich immer für n bisschen Augenwischerei, also ne, was ja auch zum Beispiel bei Rechten gut funktioniert, ist jetzt gerade NN Essay rausgekommen, der sich mit sexy Racison beschäftigt. Bei der AFD hat. Dagmar Herzog hat hier hingeschrieben, die ja sehr viel sich mit Sexualhistorie im Dritten Reich beschäftigt und die hat so n bisschen herausgearbeitet, wie sieht das eigentlich aus mit? Dieser Partei in Deutschland.
Wie verbindet sie die Ablehnung und den Ekel vor der migrantischen Bevölkerung gleichzeitig mit so einer pornografisch gefärbten Lust dann auch eben ja irgendwelche halbnackten Blondinen zu zeigen, wie sie dann unsittlich berührt werden und so, da hat sie dann entsprechende AFD Posts ausgegraben und dann redet sie über diese.
Doppelte Strategie zu sagen Wir haben auf der einen Seite total negative Affekte, die da aber lustvoll gewendet oder aufgeladen werden, und das ist ja auch so ne Strategie, wo ich denke, OK, auf einer programmatischen Ebene ist es n offener Widerspruch, aber es scheint gut zu funktionieren, können wir das irgendwie übertragen und dann dachte ich mir, oh, das ist so unredlich und das fühlt sich so an, wieso n ganz manipulativer move das ist, das ist irgendwie nicht gut, also man kann nicht jede irgendwie Ästhetik oder jedes Format übernehmen, ohne dass man sich da n bisschen mit beschmutzt, oder? Dämonen beschwört, die man eigentlich beschwören. Sollte ja ja.
Also ich mein bei so bei so Sachen wie das was du gerade beschrieben hast. Also diese eigentlich Sexualisierung von irgendwelchen rassistischen Gedanken und rassistischen Impulsen ist natürlich, also das kann man halt einfach nicht von links adaptieren, also wie soll das einfach gehen, ich mein das. Ist so das Buch übrigens, das heißt, der faschistische Körper ist n wirklich ganz kleiner Essay, also den hast du, wenn du einigermaßen schnell liest, irgendwie in einer Stunde. Ein halb hast du den durchgelesen, also das ist n wirklich n sehr knackiger und gut geschriebener kurzer Essay. Dass sie aber auf Deutschland erschienen ist. Also sie ist Deutsch Amerikanerin, aber ja, der faschistische Körper Faschist
Buddy gibt es. Kämpfen nehmen, nehmen wir mit, so die Empfehlung. Und also es sendet mich n bisschen an. Ja, also ich hab ja, ich hatte ja Amerikanistik im Nebenfach in meinem Bachelor. Ich bin ja ausgebildeter Amerikanist, quasi. Eigentlich bin ich, ich könnte so Amerika Experte werden, so so so USA Experte, dann so Sendungen eingeladen werden.
Ah ja Herr Dressler, Sie sind live live bei uns aus Washington, wie ist die Lage? Sehr gut. Ja, es kommt auf die Swing States an und das ist einfach. Also die die USA sind ein tief gespaltenes Land. Oh Gott. Das wollte ich ja hier ist. Simon aber Dressner, der hat n bisschen Henry Miller gelesen und jetzt wird er uns aufklären über die psychologischen Tiefenstrukturen der US amerikanischen Gesellschaft.
Ja, nein und ich mein, das war ja auch in Amerika so, dass quasi diese Erzählung von von dem von dem Schwarzen, der quasi kommt, der von dem, von dem Sklaven, der ausbricht und die weißen Frauen raubt und so, also das, das war ja schon immer wieder, kommt genau ne wahnsinnig. Ja, von von sexualisierter Gewalt aufgeladener Erzählung also, die gesamte Story von King Kong ist eigentlich ja ziemlich genau ne Nacherzählung von diesem propagandistischen Element, so also von dem Fremden, der die weiße Frau raubt, und da ist es nicht schwer, sich vorzustellen, dass die AFD eben an an solche Mythen quasi oder an solche Narrative andockt. Wir wollen uns der ersten Frage widmen. Und zwar hab ich eine kritische
Nachfrage bekommen, weil ich, wie ich schon gesagt hab, in Wien war bei Servus TV und Servus TV ist ein Sender der wurd gegründet von Nein. Bitte keine Dialekte. Sorry, OK, nein, tut mir leid, tut mir leid. Gegründet von dem Red Bull Gründer, der leider Gottes von uns gegangen ist vor einer Weile und der hatte wie gesagt, also das hatte ich ja schon in der vergangenen Folge, glaub ich gesagt, der war ziemlich rechts, also.
Rechtsradikal kann man vielleicht sagen, also würden manche behaupten, dass manche Ansichten von ihm als rechtspopulistisch zu bezeichnen sind, und der hat diesen Sender eben gegründet und dementsprechend hat Servus TV natürlich auch einen politischen Einschlag und wenn man auf den Wikipedia Artikel von Servus TV rumscrollt, dann findet man da auch fragwürdige Dinge, was dieser Sender zum Beispiel auch während der Pandemie gemacht hat.
Und Leute, die er eingeladen hat, und das ist ganz. Also man kann sich ungefähr vorstellen, vielleicht ist es nicht ganz so schlimm wie News, also so weit würde ich nicht gehen, aber man muss sich keine Illusionen darüber machen, dass es kein linker Sender ist. So, dann hab ich eine Nachfrage bekommen von einem Zuschauer uff Servus TV.
Ich wünsche mir, dass das ein Ausrutscher war. Lieber Simon, ich mag deinen Content und finde, du hast ganz viele starke Takes. Auch den Ansatz mit allen sprechen zu wollen finde ich ehrenwert, aber bei allem Respekt, mit so neoliberalen Alpha Mails zu quatschen und damit deren Image zu relativieren halte ich für wenig zielführend und auf Sendern stattfinden, die gern Faschos einladen sollte ein no go sein, finde ich.
Deshalb möchte ich mir das Gespräch auch nicht anschauen und kann mich leider nicht inhaltlich damit auseinandersetzen und so weiter. Also mit dem Alpha Mail, mit dem neoliberalen Alpha Mail war Otto Karasch aka Otto Bulletproof gemeint. Der war auch Teil der Sendung, der war also auch eingeladen, der ist Bundeswehr Veteran, war in Afghanistan, ist mittlerweile youtuber, Survival Coach, war bei Seven versus Wild, also dieser Sendung und ja, also man kann sich ungefähr vorstellen wie dieser Typ drauf ist.
Er ist Unternehmer, dem Militär jetzt nicht unbedingt abgeneigt und. Ich fand diese diese Nachricht irgendwie schade. Erstens, weil so, wir hatten ja schon mal drüber geredet, glaub ich in der vergangenen Folge so im im Dezember war das glaub ich, wo es eben darum ging, um unsere Auftritte bei Jasmin Kosobeck Jasmin Kosobeck ist eine youtuberin, Wir reden relativ häufig über sie, fällt mir so auf, die die war früher bei Russia Today deutsch.
Und also diesem russischen Propaganda Sender und macht jetzt youtube Interviews mit vornehmlich rechten Leuten und mit Ole Liebel und Simon David Ressler und wir haben. Gerade jetzt, am jetzt gerade, veröffentlicht am Sonntag mit mit m. Schmidt, Wolfgang M. Schmidt genau so also sie hat anscheinend gefallen daran gefunden, mit Linken zu reden, und das ist ja erst mal gut.
Also das ist ja toll, wenn ihre Audience die. Aus mehreren 100000 Leuten besteht die würd ich sagen, im Durchschnitt wahrscheinlich relativ rechts ist. Wenn dieses, wenn diese Audience mit linken Ideen konfrontiert wird. Oder konservativ und Libertär und sowas in der verschiedenen Lage dabei. Es ist auf jeden Fall nicht sozusagen.
Ja hier ist n Kanal mit irgendwie 300000 Abonnentinnen, das sind alles Neonazis oder so, also da kommen wir ja auch nicht weiter, das sind Menschen, die sind offensichtlich empfänglich für auch. Rechte Botschaften und dann denkt man sich ja gut, vielleicht sind sie auch empfänglich für Botschaften, die sie sonst nie hören, nämlich unsere zum Beispiel. Ja, und was dabei immer so mitschwingt und auch bei so Nachrichten ist ja eigentlich dieser Vorwurf, dass man mit seiner Präsenz diese Leute normalisiert und diese Sender normalisiert.
Und das hab ich auch schon mal in einem Video n bisschen ausformuliert, dass mich daran so ganz primär eine Sache einfach wahnsinnig stört, nämlich. Dass, wenn man solche Sachen schreibt, also wenn man schreibt, jemand wie Simon Aberdresseler oder ohne Liebe darf nicht in solche Sendungen gehen, weil man damit dann Servus TV oder Jasmin Kosobeck oder Otto Bulletproof oder was auch immer normalisiert. Oder ich hab ja n Fleischhauer normalisiert angeblich in in meiner Sendung mit ihm, dann geht man ja davon aus, dann tut man so, als wären wir in irgendeiner in irgendeiner Lage, als könnten wir.
Überhaupt irgendwas normalisieren, das impliziert, als wären linke Ideen irgendwie in einer Position in der Gesellschaft, dass sie so populär und so Mainstream wären, dass sie die Macht haben, Sachen im Diskurs zu normalisieren. Und wenn man das glaubt, dann dann ist man doch, dann lebt man doch nicht in der Realität. Ich würde dazu auch sagen, dass oft das Argument kommt, dass. Ist ja nichts, bringt mit denen zu diskutieren, weil die lassen sich ja auch nicht überzeugen und es ist völlig irrsinnig, das zu glauben, dass man sie überzeugen könnte und da würde ich hingegen sofort zustimmen bei dem letzteren Teil des Arguments, dass man sagt, ja, wir können sie nicht überzeugen, aber natürlich können wir die
nicht überzeugen, aber dafür sind die auch gar nicht da, diese Talkshows, also ne Talkshow wurde noch nie gemacht, damit Leute sich überzeugen. Sondern es wurde gemacht, damit Leute sich in einem direkten Austausch konfrontieren können mit Argumenten, die sie vielleicht von innen oder von ihrer eigenen Bubble so nicht zu hören kriegen.
Und Sie müssen dazu Rede und Antwort stehen, das heißt, Sie müssen sich nicht annähern, sie müssen nur ihre Position klar markieren, und das ist ja etwas, was durchaus wichtig ist, weil das ja auch manchmal argumentative Vorlagen gibt, um in persönlichen Gesprächen mit Nachbarinnen, mit Freundinnen und so weiter mit der Familie. Entsprechend was in der Hand zu haben, zu sehen. OK, wie argumentiert denn irgendwie die andere Seite und wie können wir damit umgehen und was machen wir damit? Also ich meine gerade so in der linken Bubble sag ich jetzt mal oder in der linken.
In der linken Bewegung hat es ja auch viel damit zu tun, dass man sich untereinander kritisiert. Das ist auch total wichtig und da geht es ja wirklich auch darum, dass man Sachen weiterdenkt, ne und schaut OK, wo geht es jetzt irgendwie hin, aber wenn ich jetzt mit anderen Menschen diskutiere, die überhaupt nicht meine Meinung haben, wo wir auch ganz konträre politische Programme haben, dann geht es mir vor allem darum, einfach erst mal ne Grenze zu markieren und auf auf Widersprüche hinzuweisen. Ich muss jetzt nicht meine eigene Theorie irgendwie weiterentwickeln und gucken, OK, wo hab ich irgendwie Fehler gemacht und so weiter sondern wirklich zu sagen hier sind unsere Positionen und das zu
schärfen und wenn das Formate sind in denen. Man ein bisschen mehr Redezeit hat, in denen das nicht sofort so ganz compressed zu hohlen Phrasen verkommt, dann ist es schon mal viel, viel wert. Deswegen würde ich sagen, es ist natürlich bitter, dass wir heute darauf angewiesen sind, auf solchen Plattformen zu sprechen, weil es die Linke offensichtlich nicht, also die die Linke als als größere Bewegung oder progressive Stimmen. Nicht geschafft haben n entsprechendes Gegenangebot oder ne entsprechende Gegenöffentlichkeit aufzubauen. Das war dann lange Zeit da, während Corona, wo auch viele Leute sehr groß geworden sind, immer so der Punkt, ja alternative Medien, das sind irgendwie nur die Rechten die das machen und da seh ich
einfach n großes Versäumnis von progressiven Stimmen die nicht gesagt haben, wir machen das jetzt auch und das hatte natürlich damit zu tun, dass da oft auch Kapitalgeber waren, aber oft auch eben einfach nicht, also. Da sind jetzt nicht überall irgendwie die 100 Tausenden Propagandamittel geflossen. Da haben Leute sich einfach hingestellt, wie wir mit einem Podcast, Mikrofon und einfach angefangen, etwas hochzuladen, und das sehe ich schon, dass da jetzt viel Bewegung auch ist. Es kommen wirklich viele neue und gute Podcasts, die man wirklich auch empfehlen kann, was ja auch schon immer wieder tun, aber da ist ein Versäumnis, was jetzt über viele Jahre aufgeholt werden muss, und solange das nicht der Fall ist und solange wir nicht groß
genug, also solange wir nicht Bühnen haben, die groß genug sind. Müssen wir eben gucken. Wo können wir reden und wo können wir reichweitenstark reden. Und wenn das Medien sind, wo wir eben auch mit, also wo andere Leute kommen, die nicht unsere Meinung vertreten oder die auch wirklich politische Gegner sind, dann müssen wir das irgendwie aushalten.
Also ich würde mir natürlich wünschen, das wäre anders, aber es ist halt nicht so und dann muss man einfach pragmatisch sein und sagen, so ist es, das heißt aber nicht, dass ich jetzt sage, wir müssen jetzt überall hingehen oder mit allen Leuten zusammen auftreten, also es gibt Menschen, die sind so weit entfernt von mir und da seh ich auch nicht, dass da jetzt irgendwie die große Linie irgendwas bringt, Menschen.
Wie Martin Sellner oder so. Die sind einfach so krass rechts, mit denen möchte ich mich nicht zusammensetzen, da seh ich auch überhaupt gar nicht mal den Willen sich mit der anderen Meinung auseinanderzusetzen und das hat ja auch mit mit Fragen der Sicherheit zu tun. Also wenn ich jetzt weiß ich nicht als POC mich mit Martin Sellner in ne Talkshow setze, das ist einfach sicherheitsrelevant, da gucken einfach faschos zu, auch teilweise wirklich gewaltbereite Leute und dann ist man da mit einem Gesicht und da weiß ich auch nicht, da würd ich sagen, lass das bitte oder wenn man sich jetzt als Frau mit Andrew Tay zusammensetzt. Das Bitte macht das nicht.
Also es hat immer noch eine Grenze, eine Grenze, die sich daran bemisst, wie weit man politisch auseinander liegt, aber auch ne Grenze der Sicherheit, das find ich wichtig zu bedenken. Also es geht nicht nur drum, dass man jetzt irgendwie alle stimmen irgendwie zusammenstellt, das bringt auch gar nichts, dann haben wir diese jubili Debatten, wo dann einfach ein moderater Sozialdemokrat Zusammensitzt mit halt Leuten, die wirklich offene, also offene Nazis sind, also auch so auch sagen, also jetzt nicht nur so als fremd bezeichnen, eher alles was recht ist in die Nazis, sondern wirklich die das von sich behaupten.
Ne, und das ist schon n bisschen ist n anderer Punkt. Aber lassen wir vielleicht noch n Paar. Andere Fragen noch beantworten. Ja, ja, wir. Haben jetzt schon 20 Minuten. Ich würd sagen wir können also erst mal n bisschen in die in die Fragen reingehen. Nee, in die Puschen rein, also genau, ich wollte vielleicht noch sagen, ich würde auch nicht zu NEOS gehen, weil nee der Unterschied zwischen zwischen NEOS und auch Servus TV oder auch Jasmin Kosebeck ist halt bei NEOS hab ich 0,0 das Gefühl, dass da irgendwie ein auch nur vages Interesse an meiner Position ist. Wenn das nicht besteht.
Dann kann man auch nicht davon ausgehen, dass man in diesem Format dem Publikum, was im Durchschnitt dann eher rechts eingestellt ist. Also bei Servus TV. Jasmin Kosebeck hat, dass man diesen Menschen seine Position auf ne ehrliche Weise darlegen kann und bei Jasmin Kosebeck hatten wir beide das Gefühl, dass dem so ist und ich würde sagen, das hat sich auch bestätigt.
Bei Servus TV hat sich das auch bestätigt, ich werd wie gesagt nächste Woche Clips mitbringen, da können wir dann mal schauen wie das so lief, aber ich würde sagen. Wenn wir Menschen erreichen wollen, dann kommen wir halt nicht drum rum, mit diesen Menschen zu reden, ganz einfach so. Ich würde sagen, wir gehen mal rein, rein in die Psychose, Meinung zu Gewürzgurken.
Ja, da kommt jetzt ganz drauf an welche. Also ich finde süße Gewürzgurken eher abstoßend. Man kann die in Kartoffelsalat machen, aber also das ist wirklich das höchste der Gefühle. Ansonsten bin ich wirklich kein Freund davon. Um Längen besser sind immer und grundsätzlich milchsauer vergorene, salzige Gurken Mittel immer Mhm.
Ich sehe du, du bist da schon in einer gewissen Expertise drin, was das Einlegen von von Gemüse angeht. Ich mein du lebst ja auch auf dem Land was du kannst es ja wahrscheinlich sogar selber machen. Ich, ich hab das auch schon in Berlin selber gemacht. OK, Scheiße. OK, wir. Haben auch Sauerkraut gemacht. In Berlin sauerkrauttopf ne oben unters Dach gestellt und dann 10 Kilo Zack auf geht es.
Nee. Jetzt ich wollte, ich wollte. Jetzt wollte ich mich aus der Affäre ziehen, dass ich halt sag, gut, ich wohne ja, ich wohne ja in der großen. Stadt, ich kann das ja gar nicht machen, aber sag mal, man muss ja auch gucken, also oder nee, jetzt fällt mir kein Wort ein, man sagt ja immer, man muss die Feste feiern, wie sie feiern oder man muss wirklich essen, wo sie liegen, ja, also auf.
Auf Hamburger Ja oder Burger auf jeder jeder Art, Nüssen, Gürkchen drauf und die dürfen auch süß sein, das ist vollkommen OK, aber n Burger ohne Gurkenstory was ist das? Da hört es auch bei mir auf, ehrlich gesagt. Also das ist tatsächlich grenzwertig, aber weißt du was toll ist? So so rote Zwiebeln eingelegt in Essig und so. Ja, es ging ja um Gurken.
Wie ist jetzt deine Meinung zu gurken jetzt sag? OK, ich mag, ich mag. Meine Meinung zu Gewürzgurken ist gerne. Ja ich bin Fan, aber auch nicht die Süßen, sondern die die Sauren so mit Dill und so wo so kleine Senfkörner auch drin sind. Nee, die Senfkörner sind auch in den Süßen drin. Ja so n bisschen drauf an auf die Mischung.
Sorry, ich kenn mich doch. Ich kenn mich damit doch nicht so. Next question. Ich sehe ja hier ist kein der der. Hier ist doch nichts. Linguist, aber kein Gurkist. Also gut. Was tust du, um nach einer politischen Debatte abzuschalten? Ich denke mal, damit ist quasi öffentliche Debatten gemeint.
Also die Bühne ist jetzt nicht genau genau, genau, also Sendungen bühnendebatten vielleicht auf auf tik tok live, sich mit Leuten zu fetzen, das haben wir schon lange nicht mehr gemacht, auf tik tok live zu gehen, das war lustig, immer ne. Können wir mal wieder machen, wenn ich nichts mehr in Berlin bin. Oder wir gehen zusammen live getrennt, aber egal was machst du um runterzukommen, Simon?
Also ich finde, gerade wenn die Diskussionen live sind, dann. Ist man die ganze Zeit in so einem Hardcore, also was heißt Flows Date, aber man ist so sehr unter Druck, also man ist so die ganze Zeit eigentlich unter Spannung, man guckt halt, dass man, dass man irgendwie immer halbwegs aufrecht sitzt, man guckt, dass man dass einem nicht komplett die Gesichtszüge entgleiten, weil man halt die ganze Zeit on camera ist und es ist nicht so, dass man danach noch mal sagen könnte, ja, schneidet mal das bitte raus. So, sondern das ist halt alles live und das ist schon sehr anstrengend, nicht nur nicht nur körperlich, sondern man muss ja auch geistig den ganzen anderen Diskutanten auch immer folgen und man, man darf halt nicht mal
kurz irgendwie mental wegdriften, wie man in einer anderen Diskussion vielleicht mal kurz irgendwie mit dem Gedanken woanders ist. Und dann klinkt man sich irgendwann halt wieder ein und dann folgt man dem Fluss der Konversation wieder, das geht halt in so einer Situation nicht, also man muss die ganze Zeit wirklich 100% da sein, man muss sich. Parallele die ganze Zeit an die Punkte erinnern, die man selber machen will, weil so ne vor so einer Sendung oder vor so einem Auftritt.
Ne man legt sich so n paar Punkte irgendwie zurecht, die man halt loswerden will und man überlegt sich die ganze Zeit OK weil wann wann macht es Sinn da quasi das abzufeuern? Kann ich vielleicht jemand mal unterbrechen? Wann fragt der Moderator mich wieder? Irgendwas kann ich dann vielleicht einfach die Frage ignorieren und einfach so meinen Kram sagen, einfach sagen, ja, danke für die Frage, aber eigentlich will ich was ganz anderes Antworten und es ist sehr anstrengend.
Also währenddessen ist total OK und ich würde sagen auch nach so 5 Minuten spätestens bin ich voll drin, wenn dann die Sendung beginnt und die Zeit geht auch relativ schnell vorbei und ich hab auch, ich hab ja auch Spaß dabei, ich bin ja auch irgendwo in einer Rampensaune, aber wenn dann das vorbei ist und so dieser Druck abfällt, dann dann merk ich sehr schnell, wie anstrengend das war und dann will ich eigentlich nur noch weg und allein sein, weil ich ja ich würd mich nicht als introvertiert bezeichnen, aber ich verbringe sehr gerne Zeit alleine und so ne Situation fördert diesen Wunsch allein zu sein und allein irgendwie n bisschen abzuschalten, nur noch viel mehr. Ja, ich kann mich dem in
vielerlei Hinsicht anschließen, aber die also bevor ich da zu meiner Antwort komme, vielleicht noch mal die Frage, aber was machst du denn dann? Also du willst dann alleine sein, aber hast du so bestimmte Rituale, die du so mitnimmst, um dich runterzubringen? Eigentlich nicht. Also ich guck die Sendung danach jetzt nicht noch mal an, also das hab ich früher, was heißt früher so vor einem Jahr oder so hab ich das danach noch mal gemacht, also zum Beispiel die die Phönixrunde, wo ich vor einem Jahr ungefähr war.
Wo es auch um Wehrpflicht ging, die war auch live und da haben wir danach auch telefoniert, glaub ich. Und dann bin ich halt heimgefahren und die wurde dann um irgendwie 2 Stunden später noch mal wiederholt im linearen TV und dann hab ich sie mir da noch mal angeschaut und so ist n bisschen so wie wenn man sich irgendwie so Sprachnachrichten von sich selber halt danach noch mal anhört, nachdem man sie abgeschickt hat. Irgendwann hat das bei mir halt aber aufgehört, weil ich mir da dachte, OK, ich war ja dabei, ich weiß ja, wie ich performt hab und ich kann auch mittlerweile einschätzen, wie es quasi von außen gewirkt hat, deshalb ja, ich leg mich dann irgendwie hin und les vielleicht
irgendwas und dann schlaf ich irgendwann ein. Also so Rituale, ich weiß nicht, also davor, also ja, ist vielleicht ob wir es ich dusche davor, ich mach mir Gedanken was mein Outfit sein wird, ich. Ja, aber es war ja nicht die Frage, sondern es war wirklich die Frage. Es passiert dann ja. Aber ich, ich guck ich auf jeden Fall, dass mein Haare haarwasch Zyklus quasi am richtigen Ding ist. Das Plan ich auch Tage davor, dass quasi mein Haarwaschrhythmus quasi so fällt, dass ich an dem Tag dann besonders schöne Haare hab.
Genau, o. K ja, ich muss jetzt üben, weil meine Haare immer länger werden, weil ich jetzt mein meine bascard Ära verlasse und. Wer ich, ich liebe es, ich liebe deine Haare. Ja, die Löckchen. Aber der Punkt ist genau Rituale danach. Also ich kann es total verstehen. In Auftritt gerade vor Kamera heißt ja, dass du eben die ganze Zeit auch nicht nur deine Gedanken versuchst zu moderieren und irgendwie klar auszudrücken, sondern du bist auch damit beschäftigt, die anderen anwesenden Personen zu scannen, zu schauen, wie sie reagieren, immer ob irgendwelche Einwände kommen, ja wie sich ihre Haltungen verändert.
Du bist damit beschäftigt, deinen Körper die ganze Zeit zu scannen, wie sitzt du, wie redest du, wie dein Gesicht und dann? Ist das Hirn ja auch einfach n Organ, was unfassbar viel Energie braucht. Also ich kann das total verstehen, wenn dann auch der Spannungsabfall kommt, Adrenalin nachlässt und das hat ja nichts damit zu tun, wie sehr man dann irgendwie ne Rampensau ist.
Ja zum Beispiel so gut wie gar kein Lampenfieber, also es geht echt echt gut, auch bei größeren Auftritten. Also da hab ich irgendwie schon ganz andere Leute kennengelernt, die richtig richtig aufgeregt sind und die kriegst du dann überhaupt nicht mehr irgendwie gebändigt, das ist bei mir, würd ich jetzt sagen, in einem moderaten Rahmen.
Aber ich bin danach auf jeden Fall auch eher müde und will mich zurückziehen, auch bei Auftritten. Ich find es gar nicht so wichtig, dass politische Formate sind oder nicht, sondern einfach, wenn du auf einer Bühne stehst und Leute gucken dir zu oder Kameras gucken dir zu oder du musst auf Menschen reagieren, dann bist du nach ein 23 Stunden halt völlig am Ende und ich bin oft, wenn ich solche Sachen habe, gerade bei Auftritten ja auch in Hotels und dann kann ich schneller schnell nach Hause fahren oder ins Hotel fahren und was ich dann mache ist vielleicht jetzt nicht so ganz so hyper. Ethisch.
Aber ich muss extrem heiß duschen, und zwar auch relativ lange. Also ich muss, also ich tue es gerne, ich mag irgendwie, wenn ich will, duschen. Allgemeine schwierige Angelegenheit, also nicht waschen, aber ich, manchmal muss man sich mich so überwinden, wenn ich diesen diesen Übergang habe von so von Wärme in der Kleidung zur Kälte, ne vor der Dusche zu wieder Wärme in der Dusche und dann wieder raus ist wieder kalt, das find ich manchmal n bisschen stressig, aber in so einer in so einer.
Schönen Dusche einfach so heiß zu duschen, dass ihr das warme Wasser wirklich von den Schultern bis zu den Zehen läuft und das ist was, was ich irgendwie ganz großartig finde und auch dieser Dampf und man kann dann irgendwie anders atmen und so dann ne, das macht mir große Freude und davor hab ich vergessen, ich muss erstmal also berserkerhaft irgendwas in mich reinstopfen, weil ich lieb. Also ich hab dann einfach richtig kohldampf und. Ich muss dann einfach was essen.
Also ich guck dann wirklich, dass ich mir auch dann was, also irgendwie schon bestellt habe oder mir das irgendwie safe oder so, dass ich sofort nach der Schau ich Putz praktisch von der Bühne runter und dann sicherheitsrolle ins Restaurant oder ins Backstage, wo dann irgendwas ist, was ich sofort in mich hineinwerfen kann, das auf jeden Fall ne große Freude und ich hab auf jeden auch n relativ starkes Foodcoma, also ist auch durch Corona noch mal verstärkt worden, aber ich wenn ich es esse, dann muss ich am liebsten erst mal hinlegen und das geht aber auch in der Dusche ganz gut also.
Aber hast du die Sachen schon mal kombiniert? Also dass du quasi wirklich in der Dusche deinen Burger frisst und dann dich auch in der Dusche quasi hinlegst? Nee, das geht nicht so gut, weil dann die Dusche, weil dann die Gürkchen aus dem Burger rausgespült werden. Und das find ich ne Katastrophe, da muss man den den Siphon irgendwie rauspulen es geht auf jeden Fall nicht, ich würde sagen auf zur nächsten Frage, Simon.
Ja nee, aber ich, ich muss sagen, ich find hotelduschen auch ganz toll, weil ich hab bei mir zu Hause nur ne quasi ne also ne Badewanne wo man halt drin duscht und ich bin gar nicht so der Bademensch also ich bade sehr ungerne, ich auch. Also vor allem in Badewannen. Wenn ich jetzt so n Whirlpool bei mir hatte, so hätte ich hatte noch nie einen Whirlpool, wenn ich einen hätte, dann OK, aber so Badewanne ist einfach nicht mein Ding und dann da drin aber zu duschen ist auch irgendwie nervig und man hat irgendwie diesen Duschvorhang.
Und man mag ja auch irgendwie, wenn der wenn der Dampf dann irgendwie. Ja, ja, genau diese. Kabine umhüllt und ist wirklich irgendwie warm und cosy wirkt. Und deshalb liebe ich das in in in Hotels. Wenn das so so ne ebenerdige Dusche, man läuft so rein irgendwie und ist dann so quasi hinter dieser Glaswand und dann ach toll toll toll toll toll toll also.
Ich weiß nicht, wie diese Folge überhaupt schauen möchte. Ich find das irgendwie interessant. Also wir plaudern jetzt hier über Whirlpools und Gurken, aber irgendwie, ich mach das, macht das total gerne, ich bin wirklich gespannt. Ah gut, let s go on ich. Du musst jetzt nicht nicht so viel jetzt hier nachdenken und.
Ich muss plötzlich einfach. Reden, reden, reden, reden, reden. So wie behältst du dir denn alle Infos aus den Büchern, die du liest? Tipps? Um Gottes Willen. Da haben Leute aber sehr idealisierte Vorstellungen davon, was es bedeutet zum Merken. Ja, also du machst dir Notizen beim lesen, oder? Genau, also mein Prozess sieht so aus, dass ich durchaus sehr, sehr gerne physische Bücher mag, nur bei den sehr guten schaff ich es auch wirklich die Notizen zu übertragen, da hab ich noch keinen guten Workflow gefunden. Klar wär es irgendwie einfacher mit so einem ebook Reader oder so, obwohl dann.
Seitenzahlen nicht mehr gut zitieren kannst. Also da ist. Irgendwie sind wir in so einer Zwischenphase, wo es mir schwer fällt sauber zu arbeiten, weil auf ebook readern. Wie gesagt hab ich keine Seitenzahlen was eben für n einigermaßen korrektes zitieren nicht gut ist, aber die Notizen sind sind halt einfacher zu exportieren mit physischen Büchern, die ich aber auch von der Haptik lieber mag, hab ich eben das Problem, dass ich alles übertragen muss, aber ich mach mir.
Grundsätzlich auf jeden Fall notizen. Also ich lese alle Bücher, die ich lese mit Stift, also auch Romane, ist mir völlig egal. Man weiß ja nie und ich lese sie mittlerweile auch immer nur mit Kugelschreiber, weil ich finde dieses mit Bleistift, ja man kann da irgendwas ausradieren, das macht kein Mensch jemals. Ich hab mir n Buch verkauft, ich sammel gerne Bücher, wenn ich sie nicht mehr brauch, les ich das auf die Straße und ansonsten les ich alles mit Kugelschreiber und dann wird das entsprechend übertragen und ich rede ja dann oft über die Bücher, indem ich eben aus diesen Notizen mir was rausziehe, worüber ich sprechen möchte, ich schreib n Skript dazu, das heißt, ich muss mir das gar nicht so sehr merken.
Und ich finde es ja auch n sehr wichtigen Skill, dass ich vergessen kann. Also ich würde sagen, ich bin relativ relativ vergesslich, ich kann Dinge gut einordnen, auch theoretisch irgendwie einordnen und dann hab ich nur so Versatzstücke, aber ich kann es natürlich sehr schlecht zitieren, also ich mir, ich kann mir keine Songtexte merken, ich kann mir keine keine Gedichte merken, ich kann mir keine also wirklich richtig längere Abschnitte oder so merken, ich hab manchmal so n grobes Gefühl wo sie ungefähr im Buch standen und dann kann ich da ungefähr hinblättern.
Aber ich bin ja eigentlich froh, dass ich vergesse, weil ich glaube, also ich bin der festen Überzeugung, dass mein Gehirn die Fähigkeit besitzt, die wirklich relevanten Dinge sich gemerkt zu haben und integriert zu haben in das, was irgendwie übergreifend wichtiger ist als jetzt, wieso n ja bibliografisches oder fotografisches Gedächtnis jede einzelne Information genau abrufen zu können.
Das das schaff ich nicht, also dafür bin ich vielleicht auch zu wuselig, aber dafür hab ich ja eben so no taking Programme. Also ich arbeite mit Obsidian, das ist sowieso n Programm was ich allen Leuten empfehlen möchte, die Notizen machen die schreiben einfach n sehr sehr schlankes und sehr gut funktionierendes Programm um das zu machen und da hab ich einfach n paar 100 Notizen wo über alles möglich was ich lese.
Apropos Programme, Du wolltest doch mal dein ultimatives Mac. Oh, das ist n Video. Also ich hab schon richtig, ich hab schon also das OK ich hab schon richtig richtig vorgearbeitet mir Beispiele und rockwells überlegt also ich muss gerade n bisschen gucken also es wird auf jeden Fall kommen keine keine Sorge das How to use Macbook wird kommen.
Ich hab n paar Kommentare gesehen, wo Leute geschrieben haben ich weiß nicht wo das war. Ich glaub auf Spotify oder sogar so Kommentare unter der einen Folge wo du das angekündigt hast oder Leute meinten bitte mach das also sie brauchen das Sie brauchen. Ich weiß, ich weiß, also ich bin, ich bin da sehr hinterher. OK, gut, ich wollte wollte dich nur noch mal dran erinnern. Also.
Ich muss auch sagen, also die die wichtigsten Sachen würd ich mir merken. Ich würde sagen, die wichtigsten Sachen aus Büchern merk ich mir so rum, ich leg es auch mittlerweile eigentlich jedes Buch mit Stift in der Hand, das macht es einfach n bisschen also man man die Sachen die man sich merken will kann man halt einfach markieren, man kann seine spontanen Gedanken daneben schreiben und ich hab das Gefühl, dass fest ich die Sachen auch noch mal in meinem Gedächtnis, also indem ich halt mit den Passagen dann interagiere. Dann dann bleiben die mir auch noch mal mehr im Gedächtnis und sickern so tiefer in meine Gehirnmembranen ein. Und wenn ich halt dann n Skript über n Video schreibe oder irgendwie ne andere Art und
Weise mit diesem Buch danach noch interagiere, dann kann ich halt meine Gedanken einfach wiederfinden und ich hab aber auch, also ich hab diesen Gedanken relativ häufig, dass ich mich so frage, OK wieviel Merk ich mir jetzt gerade von diesem Buch, ich und und und. Meistens komm ich zu dem Schluss, ich merk mir nicht genug.
Und dann versuche ich zum Beispiel aber nicht genug. Für was, das ist ja die Frage. Ja, das genau das. Ja, das ist die Frage. Ich kann die Frage gar nicht so richtig beantworten, für was einfach so um meinen meinem eigenen, meinem eigenen Anspruch gerecht zu werden, wieviel ich aus diesen Büchern ziehen will, weil ich hab es dann eben auch so mit ich oder ich mach es mittlerweile so, dass ich, wenn ich quasi n Buch wieder Aufschläge an der Stelle, wo ich halt das erst mal aufgehört hab zu lesen.
Dann versuch ich so zu rekonstruieren, was auf den Seiten davor passiert ist. Und dann guck ich quasi nach, ob ich richtig lag. Und dann lese ich erst weiter. OK, und das trainiert schon noch mal so n bisschen mehr, also sag ich mal mehr consciously zu lesen und wirklich nicht nur drüber zu fliegen und nicht nur quasi die Worte zu verstehen, die da stehen, sondern wirklich sich auch schon vielleicht.
Sich vorzustellen, wie man sich später dran erinnern wird und sich vielleicht auch n Paar schon eselsbrücken Zurechtzulegen für die wichtigen Passagen, dass man sich denkt, OK, ich les hier diese Passage und ich find das gerade super wichtig und ich würde mir das gerne merken und deshalb merk ich, also denk ich mir jetzt gerade was dazu aus, wie ich mir das merken sollte, so verstehst du was ich mein.
Ja. Ich, ich glaub ich hab da einfach wirklich n ganz anderen Ansatz, weil ich Aufmerksamkeitsspanne, leseverständnis und so weiter eben das ist jetzt auch kein super innovatives Bild, halt wie n Muskel begreife den es halt zu trainieren gilt, damit der eben funktioniert und ich merk ja wenn ich einfach viel lese und auch viel zu einem Thema lese, ich muss nicht immer alles mir merken können, aber ich spüre wenn ich n neues Buch lese zu einem ähnlichen Thema, dass ich viel schneller Verständigung erreiche, dass ich viel besser kapiere, worauf die Autorin, der Autor irgendwie hinaus möchte. Also diese Form von NN Deep Dive schaffen in ein Buch und nicht immer wieder daran zu scheitern,
das ist etwas, was auch mit mit viel lesen, aber auch eben viel vergessen möglich ist. Also ich hab da nicht unbedingt 1000 Gedanken dazu, aber ich verstehe eben relativ klar was was der Fall ist. Ich hab das sehr deutlich auch gemerkt in irgendwie in der Philosophie, manchmal muss man so wirklich gegen. Sehr, sehr komplexe und dichte Texte anrennen und das ist am Anfang so, so schwierig und irgendwann denkst du, ach ja, ach, so ist es gemeint und dann hast du es irgendwie mit dreimal in Sekundärliteratur gelesen und dann und dann rauschst du plötzlich irgendwie durch, so n Kant irgendwie durch, bis du wirklich an die wichtigen Stellen kommst, wo wo wirklich was grundlegend neues oder
Komplexes steht, und du bist nicht so aufgehalten von dem Buch in seiner Gesamtheit also. Lesen wird wirklich mit jedem Mal besser, also je mehr man liest und nicht je mehr man sich von einem Buch behält, würd ich jetzt sagen. Also ich find es deswegen nicht ganz so wahnsinnig bedeutsam. Ja, also da würd ich tatsächlich, ich weiß nicht, ob man so weit gehen kann und und sagen kann Quantität über Qualität aber also es ist schon wichtig, dass man beim Lesen aufmerksam ist und am besten halt auch mit einem sticht, mit dem Stift quasi, da ja mit arbeitet und sich seine Sachen dazu schreibt. Aber wenn man jetzt mal ne Sache nicht versteht. Und wenn man vielleicht n Paar, also sich danach nicht an jede Einzelheit erinnert, dann ist es
nicht schlimm. Da muss man einfach weiterlesen. Also da muss man wirklich einfach das nächste Buch lesen und das schließt so n bisschen an die nächste Frage, an die ich mir rausgesucht hab, womit anfangen zu lesen, wenn man lange kein richtiges Buch mehr gelesen hat, fällt, fällt dir da spontan irgendwie n Buch ein? Nee?
Das kommt ja ganz drauf an, was die Leute interessiert. Also da würd ich eher genereller sagen. Lest Essays, kurze Bücher. Also es gibt viele kleine Bücher, die Dinge irgendwie gut zusammenfassen und die irgendwie Freude machen und klar, zum Beispiel, was immer zitiert wird, wenn es jetzt gerade so um die so linke Theorie oder sowas geht, Mark Fischer, das sind ganz kleine Büchlein, die kann man wirklich gut verstehen, das ist, das ist keine Frage, also das, das Macht auch einfach Freude, ne kann man ja reingehen. Also es gibt n sehr guten Essay von Sigmund Baumann, der heißt die Angst vor den anderen.
Da geht es um. Rassismus und Migration der Essay kam von also ist schon schon n bisschen älter, kam aber nach Beginn der sogenannten Flüchtlingskrise 2003 2015 raus und ist auch auch nicht lang. Also es sind 7080 Seiten vielleicht und hat man sehr schnell gelesen und macht einfach Spaß, es ist, man nimmt viel daraus mit und wenn ich so in meine eigene sag ich mal lesehistorie schaue, dann war es so, dass ich als. Kind und Jugendlicher viel gelesen hab und dann so mit keine Ahnung, vielleicht 1314 aufgehört hab. Also ich glaub dann hab ich so gut wie gar nicht mehr gelesen, dann hab ich irgendwie halt mehr Call of Duty gespielt und so und dann fand ich andere Sachen irgendwie interessanter und dann hab ich mit so 2021 als dann
auch so meine Politisierung ja in vollen Zügen war hab ich angefangen wirklich exzessiv zu lesen. Und dann hab ich mir im Jahreswechsel 2020 2021 vorgenommen, dass ich mir 2021, dass ich da jede Woche ein Buch lesen werde. Und das hab ich im Januar 2021 fast geschafft. Ich glaub, ich hab 3 Bücher dann gelesen in dem Monat im Februar dann noch ein Buch glaub ich gelesen. Im März und im April hab ich dann jeweils 4 Bücher im Monat gelesen und dann hab ich n halbes Jahr wieder gar nicht gelesen.
Dann war ich irgendwie keine Ahnung ausgebrannt. Ich war so überfordert und dann hab ich im Oktober 2021 hab ich oder ich hatte zum Geburtstag, ich hab ja im September Geburtstag und ich hab zum Geburtstag geschenkt bekommen Bullshit Jobs von David Graber und dann hab ich Bullshit Jobs gelesen und das hat meine. Leselust wieder so entflammt, dass ich ab Oktober 2021 bis heute jeden Monat meine 4 Bücher geschafft hab, also quasi ein Buch pro Woche ungefähr, und ich, ich, also ich will das jetzt nicht alles David Graber zu schreiben. Ich finde, ich finde trotzdem, also wenn Leute nicht geübt sind zu lesen und einfach lange kein Buch mehr gelesen haben. Sind gerade diese Ansprüche im Buch oder im Monat oder im Jahr x Bücher zu lesen glaub ich n
bisschen zu krass. Also meinst du? Ich also mir mir würde sowas eher Druck machen, weil natürlich kommen auch immer Sachen dazwischen, weiß ich nicht. Wenn du n krassen Job hast. Wenn du Kinder hast oder so, das kannst du nicht immer abschätzen und dann ist es sofort n Druckmittel um einfach zu sagen lieber mit kleineren Büchern anfangen.
Also ich hab jetzt mein mein meine Bibliothek also meine Fachbibliothek ist n bisschen nach Themen geordnet deswegen ich hab hier vorne jetzt nicht. Die feministische Literatur stehen gerade rechts und links und mir, während die aufnehmen, sondern irgendwie politische Theorie und Philosophie. Und ich hab jetzt gerade 2 kleine Büchlein gefunden.
Das eine ist also sind so 2 Essays von oder ich glaub das sind 2, nee doch 2. 33 Essays von Niklas Luhmann das ist so n kleines sokamp Büchlein also hat n bisschen über 100 Seiten, das heißt der neue Chef, das ist so n ganz kleines Format, passt in ne Hosentasche lassen sich super angenehm lesen, obwohl es halt Niklas Luhmann ist, einer der Großen der deutschen Soziologie oder hier von Theodor W. Adorno hab ich die Theorie der Halbbildung, das ist auf jeden Fall wie immer bei Adorno durchaus n krasser Text also. Relativ voraussetzungsreich oder also sprachlich komplex, aber trotzdem es sind es sind irgendwie bisschen mehr als 50 Seiten, auch in so einem Hosentaschenformat. Und wenn man sich da
durchgebissen hat, ich glaube, dann gibt es sofort auch einfach n Erfolgserlebnis. Du hast einfach geschafft, dieses Buch zu lesen, Du hast hier durchgearbeitet, es sind 50 Seiten, klar, andere Bücher sind irgendwie sechsmal länger, aber du hast das mitgenommen und das ist, das sind auch keine ganz einfachen Texte, also du musst nicht nur so n easy reading machen, also dann einfach dann lest halt weniger, aber vielleicht komplexer. Oder eben wie Bullshit Jobs ist.
N längeres Buch, aber es ist so gut geschrieben. Also David Graber kann wirklich hervorragend schreiben, da legt man sich einfach rein und lässt sich irgendwie treiben oder auch zum Beispiel jetzt in der feministischen Literatur fällt mir ein, Rebecca Endler, die hat ja mit Bitches Witches It Girls auch NN Bestseller geschrieben und wie ich finde, auch zurecht, das Buch hat jetzt nicht so n krassen roten Faden, also es ist eher so ne Sammlung an immer wieder kleinen Rabbit Holes aus der Geschichte, das ist als Buch, also das muss man jetzt nicht von A bis. Chat lesen Du kannst eigentlich in der Mitte einsteigen und auch in der Mitte aufhören.
Kann man jetzt als Schwäche sehen, aber gerade wenn du nicht so viel liest, ist auch voll die Stärke, weil du einfach einfach reingehen kannst. Zum Beispiel auch die Frage, wo und wie man liest. Also zum Beispiel, wenn du sagst, immer wenn ich aufs Klo gehe, also jetzt für ne längere Sitzung habe ich ein Buch neben meiner Toilette lesen liegen und da lese ich einfach mindestens 5 Seiten Punkt und das geht, dann sind es 5 Seiten und damit kann man erstmal anfangen.
Und ja, nicht nicht das Handy mitnehmen und dann irgendwie tik tok scrollen, sondern 5 Seiten Buch lesen. Das ist total der Ritualisierte im Ort, der ist, da hast du deine Ruhe, da will dich auch niemand stören, also hoffentlich, und das ist jeden Tag, das ist nicht, das ist nicht ne raucherpause wo du jetzt irgendwie nach 2 Minuten fertig bist. Also oder ne zwangsweise weil die Zigarette zu Ende ist, sondern du kannst da auch n bisschen sitzen und dann hast du einfach das sind meine 10 Minuten am Tag, also wenn du jetzt nicht in der WG mit 7 Leuten lebst, die dir an der Tür klopfen.
Ich kann mich also Apropos auf der Toilette, ich will. Damit sagen also Rituale sind wichtig, also welche Texte kurz oder und oder gut erzählt und eben sich diesen Ort oder diesen Raum schaffen. Wann will ich eigentlich lesen, und ich glaube, diesen Rhythmus hinzukriegen? Es ist nicht unbedingt, wieviel man schafft, sondern dass man es überhaupt tut, das ist ja bei vielen Dingen so, die Regelmäßigkeit macht es. Deshalb hab ich n paar Punkte die ich noch abhaken muss. Also Apropos auf Toilette stören, ich kann mich an ein Bild erinnern.
Wo du auf der Toilette sitzt und Georg Lukacz liest. Und das hab ich seitdem immer vor Augen. Ich. Wenn ich mir ohne vorstell wie er. Ja, also so n so n marxistischer Philosoph, irgendwie aus dem 20er leben so die Ecke von. Dem muss ich auch noch was lesen, dann andere Sache. Ich das mit den Ritualen ist, ist mega wichtig.
Als ich noch jeden Tag irgendwo viel in der gependelt hab und in einfach in der Bahn saß, jeden Tag irgendwie ne Stunde, weil ich hab mal relativ am Rand von Berlin gewohnt, wo ich halt einfach jeden Tag mindestens mal 2 Stunden in der Bahn saß, da hab ich bin ich durch die Bücher durchgeflogen, es war überhaupt kein Problem so, weil mir die Zeit einfach gegeben wurde ne also ich hatte. Ich musste mir nicht Zeit freiräumen an meinem Tag, sondern die war einfach frei, weil ich halt sowieso in der Bahn saß.
Und wenn man dann halt mal sagt, gut, guck ich halt nicht auf mein Handy, sondern. Wenn du o Two hast oder so, dann hast du auch kein Netz. Manchmal ist das Funkloch auch ein Segen. Ja, Na ja. Und mittlerweile wo ich halt nicht mehr so viel Pendel, hab ich einfach auch, also muss ich mir die Zeit zum lesen halt selber nehmen und ich werd auch häufig irgendwie so im im Kontext von meinem good reads. Account, wo ich ja immer quasi poste, wenn ich n Buch gelesen hab.
Bring ich hab jetzt auch good reads. Wirklich? Oh mein Gott. Noch ganz so rein hab ich noch niemandem gesagt das. Ist mein Gott, wow. Ich freu mich. Wie heißt du da, willst du sagen? Ich hab da, als ich bin, ja, da ich ja auch Bücher schreibe, selbst als Real human being hinterlegt. Also ohne Liebe ist der Name, unter dem ihr mich dort findet, weil ich da ja wirklich n verifizierter habe und auch auf meine Bücher zugreifen kann und. So OK, sorry, du bist sorry du bist sorry du bist verified. Ich wusste nicht mit wem ich hier rede. Na ja, und dann fragen mich Leute manchmal ob, ob ich halt ob ich, ob ich einfach lüge, also ob ich wirklich so viel lese, wie ich vorgebe zu lesen und wie ich das mache. Und ich sag dann halt immer, ja,
ne, du musst dir die Zeit halt nehmen, also wie du gesagt hast, die Zeit zum Lesen fällt halt nicht vom Baum, es sei denn also ne ihr sitzt jeden Tag in der Bahn, dann ne, dann fällt die Zeit tatsächlich für euch vom Baum müsst ihr dann halt nur nutzen, aber vorausgesetzt ihr. Pendelt nicht jeden Tag 2 Stunden Fahrt, vielleicht mit dem Fahrrad in die Uni, zur Schule, zur Arbeit, dann müsst ihr halt irgendwie die Zeit, die ihr aufs Lesen verwenden wollt und ich geh dann mal davon aus, ihr wollt lesen, dann irgendwie selber freischaufeln und.
Ich hab jetzt auch noch was Interessantes gehört, übrigens also dazu, also Thema Hörbücher. Ich find es erstmal. Auch gut, sich an längere Texte heranzubagen, indem man erstmal lernt, auch lange zuzuhören. Weil lesen ist immer auch ne Form von zuhören. Es ist natürlich anders zu lesen als zu hören, das ist einfach so und es fällt vielen Leuten, Leuten auch einfacher, länger zu hören als zu lesen, das ist auch normal. Aber ich finde trotzdem, dass man hier schon mal irgendwo hingehen kann, einfach wirklich an einer Sache dran zu bleiben, ne und nicht die ganze Zeit zu unterbrechen, sondern wirklich einfach mal ne Stunde zuzuhören und ich habe auf Book Talk gesehen, dass da so n kleiner
Trend irgendwie stattfand. Das, das nennt sich Emercive Reading, und was sie dann gemacht haben, ist, dass gelesen wird, während du dasselbe Buch als Hörbuch hörst. Und das find ich irgendwie sehr interessant. Ich hab das noch nie gemacht. In Deutschland ist es auch n bisschen doof irgendwie mit den Modellen, dass du halt ja Hörbuch kaufst, hast du nicht Anrecht auf den Text, das kann ich nicht verstehen, ich finde das vollkommen schwachsinnig, ich finde, wenn man sich ein Buch kauft, dann sollte man die Rechte an diesem Buch in jeder Form miterwerben, also als Hörbuch und als ebook, aber da sind wir im deutschen Verlagswesen nicht, aber es ist ja nicht so, dass man das mit jedem Buch machen sollte. Auch machen kann, weil auch
nicht überall Hörbücher existieren. Aber ich find es irgendwie interessant. Also ich vielleicht ist es auch, also ich hab es noch nie gemacht, aber ich würd es gern mal ausprobieren. Wie ist es n Buch zu lesen in dem man es gleichzeitig hört. Das Crazy, das hab ich noch nie gehört. Ja, deswegen hab ich auch mal jetzt gesagt, verrückt vielleicht, falls ihr das mal gemacht habt, also schreibt uns gerne mal. Ich würd mich wirklich interessieren, genau Erfahrungen damit sind.
Falls ihr Profis im Emerse of Reading seid, also das mit dieser mit dieser Zielsetzung vielleicht noch, das wollt ich auch noch sagen. Ich glaube, dass es sehr. Personenabhängig und ist die Frage ist, ob man sich durch sowas eher motiviert oder eingeschüchtert fühlt. Weil also ich persönlich bin halt jemand, wenn ich mir so n Ziel setze von irgendwie 4 Bücher pro Monat oder halt ein Buch pro Woche, dann bin ich davon weniger eingeschüchtert, sondern halt eher motiviert und ja wenn dann irgendwie der Monat fast vorbei ist und ich hab erst 2 Bücher gelesen, dann muss ich mich ranhalten und. Aber ich leide da nicht drunter.
Also ich nehm es dann. Nicht. Genau, genau, genau ein Druckmittel. Was es es kann zu einem Druckmittel werden und ich finde, das muss man auch respektieren. Ja, ja, ja, voll. Und es ist bei mir auch so. Ist n vielleicht n bisschen ne andere Sache, aber bei beim Filme gucken war es bei mir auch lange so, dass ich mich dabei ertappt habe, wie ich immer wieder die gleichen Filme geschaut hab, also so Comfort Viewing mäßig.
Und ich irgendwie abends so. Ich saß auf meiner Couch und dann, OK, was guck ich jetzt lass ich mich auf neuen Filmen ein oder guck ich irgendeinen Film, von dem ich weiß, dass ich ihn mögen werde, wo ich vielleicht auch nicht so aufmerksam gucken muss, so, und dann, das hat mich irgendwie sehr lange selber bei mir gestört, weil ich mir da so dachte, ja, ich will doch eigentlich neue Filme gucken und jedes Mal, wenn ich dann in der Situation war, OK, ich kann jetzt n neuen Film gucken oder halt keine Ahnung zum. 20.
Mal Crazy stupid, Love das wirklich. War lange so mein so n Comfort Film von mir, weil ich so immer crazy stupid Love geguckt hab, weil Ryan Gosling halt einfach auch der coolste Mensch der Welt ist. Aber ich hab mir dann irgendwann letterboxed gemacht und Letterboxed für die die es nicht kennen ist so n bisschen wie goodreads, aber für Filme also man hat es hat so n bisschen social Funktionen, man kann halt Filme.
Quasi tracken oder oder loggen, die man geguckt hat. Man kann die so bewerten reviewen blablabla, man kann so halt watchlisten machen, also was man noch angucken will und man hat halt auch ganz viele Statistiken darüber wie viele Filme man jetzt geschaut hat und so weiter und als ich mir da n Account gemacht hab hat sich mein Viewingverhalten so n bisschen verändert, weil ich dann eben immer so n Anreiz hatte und ich weiß klingt jetzt mega dumm aber so number go wenn ich n neuen Film geguckt hab den dann.
Konnt ich dann n neuen Film loggen und dann stand da halt nicht mehr. Keine Ahnung 260 Filme geguckt, sondern 261 und das war so n bisschen so ne richtig primitive Art und Weise mich dazu oder oder mich zu etwas zu motivieren, was ich ja sowieso machen wollte, nämlich neue Filme kennenlernen, aber wo ich irgendwie noch so n Hemmnis hatte und ich musste mich so n bisschen selber austricksen verstehst. Du ja, und dazu hab ich noch n anschließenden Gedanken, nämlich wenn Leute nicht so viel.
Lesen und da gerne reinkommen wollen, halte ich es auch für ne sehr, sehr gute Idee, mit Büchern anzufangen oder mit Themen anzufangen, die eine oder einen wirklich uneingeschränkt interessieren. Also ich hatte gar nichts davon zu lesen anzufangen, weil dieses eine Buch, worüber jetzt alle sprechen, das muss ich jetzt auch mal gelesen haben, das halte ich für n eher schlechten Anreiz, das kannst du dann machen, wenn du n bisschen geübt bist und dann bist du auch schneller am lesen, dann kannst du es mal so so n bisschen weg.
Dingsen aber gerade, wenn es um den Anfang geht, da gibt es auch wirklich keine Geschmacksgrenzen. Das kann der Schundigste Schundschinken sein, das ist vollkommen egal. Da geht es ja einfach erstmal da drum, diesen Modus des Lesens und diesen Raum zu schaffen, das einzuüben, das hinzukriegen, deswegen da knallhart interessenspolitisch vorzugehen, keine Kompromisse, genau das, was euch interessiert. Ja, das finde ich gut.
Ich hab vielleicht noch einen romantipp, ich glaub über den hab ich auch noch nie geredet, den hab ich vor mittlerweile 4 Jahren gelesen, der heißt Hochdeutschland von Alexander Schimmelbusch. Kennst du den? Nein. Ist n. Roman, also es ist n deutscher Autor, es geht um so n Typen in der Finanzwelt, der sich im Prinzip in die Politik reinputscht und es geht so n bisschen darum, wie er Deutschland nach seinem. Ja, irgendwie.
BWL Mindset verändert ne, es ist man kann das sehr inspirativ lesen, das ist wahnsinnig unterhaltsam geschrieben und das kann ich auch. Also der Roman ist nicht lang, es sind nämlich 200 Seiten wahnsinnig kurzweilig, es geht halt viel um Politik, Wirtschaft ist so n bisschen um so Bro Mindset, also sehr zu empfehlen. Gut, wollen wir noch eine Frage machen und dann würd ich noch mal kurz sagen, warum ich mein Thema nicht bringen konnte. Das ist nur ne Schleife in meinem Kopf, die ich noch schließen möchte.
Ja, was ist Mannheim für ein Tier? Das ist, das ist die letzte Frage, die ich will jetzt hier beantworten soll. Das ist Mannheim für ein Tier. Was? Ja, ich hab die, also ich hab die Frage auch einfach nicht verstanden, was diese Frage von mir möchte, aber ich hab dann drüber so drüber nachgedacht und. Die Frage meint ihr also, was ist so deine Heimatstadt, mit was für einem Tier verbindest du deine, deine Heimatstadt und ich hab dann so drüber nachgedacht und ich bin ja ich bin in Mannheim geboren, aber ich bin im Umland von Mannheim aufgewachsen, also in einem Vorort von Mannheim eigentlich oder in einem Dorf zwischen Mannheim und Heidelberg, und wenn ich so an Mannheim denke.
Dann, ich weiß nicht, warst du. Warst du mal in Mannheim? Ja, aber hat jetzt nicht so den bleibenden Eindruck hinterlassen, dass ich jetzt sagen könnte, welches. Tier OK, welches? Tier. Also die die irgendwie offensichtliche Antwort wäre, weil Mannheim in vielen, also in weiten Strecken echt ne keine schöne Stadt ist, dass man halt sagt, irgendwie, da laufen viele irgendwie Ratten rum, da ist viel viel Müll oder so, aber das find ich n bisschen billig. Außerdem mag ich Ratten sehr gerne und ich möchte das nicht so.
Negativ konnotiert haben und wenn ich aber an Mannheim denke, dann denk ich ganz viel so an den Rhein und den Neckar wie sie durch die Stadt fließen und an das Collini Center, das ist n Hochhaus ja also so n bisschen so n Hochhaus ist glaub ich stillgelegt, da waren früher mal verschiedene Sachen drin ich glaub auch Wohnungen aber auch andere Sachen und das ist so n bisschen so verfallen und das war direkt.
Am Neckar also es steht immer noch als Ruine eigentlich da, und auf der anderen Seite vom Neckar sind so 3 bisschen weniger hohe Hochhäuser, wo ganz viele Wohnungen drin sind, die sehen alle gleich aus. Es sind 3 gleichförmige Gebäude, so n bisschen so Soviet Style Housing, aber halt n bisschen anders und dieses ich ich, ich kann auch gar nicht beschreiben warum, weil ich. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals in diesen Gebäuden drin war.
In diesen 3 Wohnhäusern. Ich nenn die einfach immer colini Hochhäuser, weil sie halt gegenüber vom Colini Center sind, aber die sind für mich so Iconic, also die sind für mich gleichbedeutend mit Mannheim so und weil die so direkt am Neckar sind und da gibt es dann so ne Böschung, die so runtergeht zum Fluss hab ich, war meine erste Assoziation so n Biber, weil so n Biber, der wohnt irgendwie im im Wasser.
Oder in der Nähe vom Wasser mit seinem patschigen kleinen Schwanz. Ihr seht es jetzt nicht, aber ich mach liebe, Bewegung, Bewegung in so Witwe in meinen Pfoten noch. Ne, ich weiß so so viel noch mehr lieb. Du hast, du hast mich lieber, wenn ich n Bieber bin und kein Mensch so und so so n Wasser, also kein Wassertier sondern so n kleines Nagetier, was so in der Nähe vom Wasser haust. N kleines Tier so n kleines Nagetier. Wie macht das?
Und vielleicht, vielleicht hat hat die Biberfamilie so ne kleine Wohnung in dem colini Hochhaus und dann können die da immer raus und in dem Aufzug runterfahren und an den Neckar ans Wasser und da können sie den Staudamm bauen und dann gehen sie wieder nach Hause und das wär irgendwie meine Assoziation.
OK, da. Kannst ja, du kannst sehr süß, du kannst vielleicht ja sagen was. Du für n Tier mit deiner Heimatstadt mit deiner Geburtsstadt verbindest. Na ja, OK, meine Geburtsstadt ist halt ne Stadt, so wo ich nie war. Ich bin aufgewachsen, ja einfach im Rheinland, pfälzischen Kaffland, also ich hatte keinen Bezug zu Städten, weil es gab keine Städte in unserer Nähe, also ich bin irgendwo in dieser Ecke zwischen Koblenz, Wiesbaden, Mainz, Frankfurt, in diesem Dreieck, da irgendwo aufgewachsen, da ist nichts und da kommst du auch als Jugendlicher auch nicht nicht raus. Und deswegen wär natürlich die naheliegendste Antwort zu sagen, Na ja, irgendwas zwischen Kühe oder Schweine, weil die hast du halt gerochen, wenn die
irgendwie puddel fahren oder oder Gülle, dann stinkt es halt gut, kriegst du mit und zu Hause hatten wir keine Ahnung. 2 hofkatzen n so n schlachthunde ich hatte damals Ratten, meinen Stiefbruder irgendwie. Meerschweinchen ne Schildkröte, ne was man alles so hat gell Platz ist ja da, aber das ist glaub ich nicht so was ich so sehr verbinde.
Es gab aber an unserem Bauernhof wo ich immer hingegangen bin um Milch zu holen gab es so n kleinen Teich und der ist aber jeden Sommer ausgetrocknet, früher war das anders, der war da dauerhaft, aber irgendwann. Irgendwelche Zuflüsse haben nicht mehr funktioniert. Keine Ahnung. Auf jeden Fall ist der ausgetrocknet über den Sommer hinweg, aber bei Fröschen oder Kröten ist ja so, dass die immer wieder zu denselben Orten zurückkehren, sofern sie existieren und dort ihr Froschleich legen und da war eben offensichtlich eine sehr sturköpfige Kröte, die von diesen Vertrocknungsszenarien nicht viel mitbekommen hat, die da immer ihr Froschleich gelegt hat und dann haben wir das als Kinder immer abgeschöpft und dann haben wir so in so
größeren. Kisten, Kästen, Wasser aufgeschüttet, die das den Froschleich da rein mit dem Krötenbleich und dann eben Krautquappen aufgezogen. Und das verbinde ich irgendwie so sehr stark damit. Dann haben Sie die irgendwann geschlüpft und dann haben wir angefangen, immer mehr Sand aufzuschütten, dass man wieso n kleines Ufer hat, dass wenn die ihre Beinchen bekommen, dass sie dann um sein Land gehen können, n bisschen schon mal Luft schnappen und ja, dann haben wir irgendwann so ne so ne so ne Art Trasse gebaut wo die dann über diese Kiste einfach drüber ward stellen konnten um dann in in die Freiheit entlassen zu werden. Das ist so schön.
Und das verbinde ich irgendwie so irgendwie mit meiner Kindheit und mit dem Dorfleben, das irgendwie einfach machen zu können, ungestört. Ich war noch also vielleicht ne kleine Anekdote dran aus meiner Kindheit, das war nämlich einmal so, dass wir das gemacht haben, und ich hab immer wieder das Wasser gewechselt und dann musste ich die Kaulquappen einfangen und die waren so n Gläschen dann drin und dann gab es aber irgendwie essen und es wurde irgendwie schon dreimal gerufen und ich musste dann einfach rein und ich war irgendwie so. Ja keine Ahnung wird das Kinder ADHS Gehirn und dann bin ich irgendwie schnell zum Essen gerannt und hab vergessen, dass dieses Glas dann noch in der Sonne stand. Und dann bin ich zurückgekommen
und eine einzige Kaulquappe hatte noch überlebt. Und ich hab natürlich fürchterlich geweint und fand das ganz, ganz schlimm. Und dann hab ich mir gedacht, diese kaulquappe soll das schönste Kaulquappenleben haben, was je eine Kaulquappe hatte und dann bin ich jeden Tag hin hingegangen, das hat die wahrscheinlich gestresst ohne Ende, aber als Kind dachte ich mir, das ist wahrscheinlich toll, weil wenn es halt nur so n kleiner Bottich ist, dann muss man immer wieder neue Actionparks bauen, dann hab ich ja so Steine irgendwie reingelegt und paar Algen und irgendwas irgendwie den Brunnen nebenan noch irgendwie so n bisschen ja eben Algen geholt und immer wieder was Neues dann reingebaut damit die Kaulquappe was zu.
Decken hat und die hat dann irgendwann überlebt und dann hat sie Beinchen bekommen und es roste, krabbelt und dann irgendwann weg. Und ich bin mir sicher, sie hat ganz tolle Erinnerungen an dich und an die Schöne, das schöne Kaulquappenleben, was sie durch dich hatte, durch den kleinen Ole. Genau.
Das ist so süß, ja toll, dann ist quasi das Tier die Kaulquappe mit dem schönen Leben und die sture Kröte, die da immer ihren Leichen gelegt hat. So nämlich. So nämlich so. Du wolltest zum Abschied noch erzählen von der Vision pro Max. Ja, das wissen wir doch gar nicht, was du jetzt so sagst, oder?
Ich weiß, OK, dann hab ich ja. Du hast es ja schon, ich sag es jetzt noch mal. Also ich dachte mir, ich bin ja ab und zu auch mal Technik affin, was vielleicht auch an meinem Beruf liegt, aber und dann dachte ich, ich würde gerne mal ausprobieren, was Apple da eigentlich im Angebot hat. Mir ist nämlich aufgefallen, dass die die Apple Vision pro auf ein neueres technisches Level gehoben haben, also die haben da den den Prozessor ausgetauscht und.
Ich dachte erst, die existiert gar nicht mehr. Also für die das nicht wissen, was es ist. Das ist n Produkt was Apple vor vor 23 Jahren gelauncht hat. Eine Augmented Reality Brille die du dir aufziehst und dann wird deine Umgebung gefilmt auf n kleinen Bildschirm vor deinen Augen projiziert und dann kannst du da andere Objekte einblenden lassen, irgendwelche ne Screens oder Schriftzüge oder was auch immer also die dann wieso 3 d Objekte in der realen Welt da draußen die du eben abgefilmt bekommst auch siehst.
Und ich hab das noch nie gemacht und hab auch immer gedacht, das ist vollkommener Quatsch und wir müssen bedenken, dass dieses Produkt von Apple, wenn du da n bisschen Speicher drauf haust für krank um Filme zu gucken unterwegs oder so etwas halt 4000€ kostet. Also das ist n richtig richtig richtig teures Stück Technik und jetzt wo eben dieser als Update rauskam hab ich gedacht, was machen die denn damit und ich wollte das Thema eigentlich vorbereiten, weil für die die.
Apple Geräte verwenden es gab jetzt n sehr großes Betriebssystem Update wo ganz ne ganz neue Designsprache eingeführt wurde, das sogenannte Liquid Class und viele Leute haben sich darüber furchtbar aufgeregt, weil es irgendwie auch einfach relativ buggy ist und fragwürdige Entscheidungen da getroffen worden sind. Aber es gab auch einige Stimmen die gesagt haben, hey also Apple spielt hier n ganz anderes Game.
Nämlich mit diesem Liquid Class, wo ganz viele durchscheinende Bedienelemente auch existieren, ist ein bisschen der Punkt, dass sie uns langsam gewöhnen wollen an eine Welt von eben halbtransparenten Interfaces, die ja insbesondere für solche 3 d Brillen oder so, die wir dann tragen sollen. Meta hat ja auch mit Ray Ben zusammen eine gebaut, die in unseren Alltag kommen und wenn ich mir darüber Gedanken mache, wie stark das Smartphone schon unsere Lebenswelt beeinflusst, dann finde ich es trotzdem wichtig zu schauen, in welche Richtung das geht und welche neuen Abhängigkeiten werden da eigentlich geschaffen, welche? Möglichkeiten eröffnen sich mit diesen 3 d Brillen wird irgendwie alles abgefilmt.
Dann kannst du irgendwie Screenshots machen. Also wenn Leute irgendwie nicht gefilmt werden wollen, also kannst du es heute fast unsichtbar machen mit diesen Brillen, also da sind auch einfach datenschutzrechtliche Bedenken die die ich habe und trotzdem wollte ich es ausprobieren und dann bin ich dahin gegangen und dachte, geil, jetzt geht es irgendwie los, ich kann was Tolles erzählen und dann sind wir da hin. Ich habe dann diese Brille bekommen. Hab die aufgesetzt und erst mal festgestellt, dieses Teil wiegt einfach 700 Gramm.
Das wiegt irgendwie so n dreiviertel Paket Mehl was dir auf den Kopf gestellt wird. Ich hab nach 20 Minuten einfach so richtig fette rote Abdrücke auf mein Backen doppelt der Stirn und ich weiß nicht, dann hab ich irgendwie irgendwie gefragt ja was was mach ich denn jetzt eigentlich damit, weil ich ich dachte cool wenn ich so ne Brille habe, dann kann ich vielleicht irgendwie an meinem Computer arbeiten unterwegs und hab zum Beispiel so 345 Bildschirme die einfach in der Luft schweben und dann kann ich die angucken und ich meine man setzt sie auf und dann kommt sofort dieser.
Hello, Welcome Schriftzug und dann poppt irgendwie so n Bildschirm auf und das ist schon krass, weil du deine Augen werden abgescannt. Das heißt wo du Hinguckst registriert diese Brille, das heißt wenn du jetzt zum Beispiel auf wenn du jetzt n Browser öffnest auf die Browser URL Zeile guckst um ne Adresse einzugeben, dann kannst du mit deinen Fingern einmal so Daumen Zeigefinger zusammen.
Lippen und dann registriert Ihr das als Klick, als Klick die Brille eben entsprechend, wo deine Augen gerade sind. Das heißt ich hab dann n youtube Video angemacht und konnte dann auf die Stelle klicken in der Timeline wo ich es gerne haben wollte. Hab einmal mit den Fingern klick gemacht und da wo meine Augen waren ist das Ding hingesprungen ohne Latenz also das war der Kopf kannst du wackeln dieses dieser Screen schwebt in der Luft und ich war so das das Beeindruckendste was ich je gesehen habe also das ist wirklich das ist so ein absurdes Stück Technik und gleichzeitig dachte ich mir. Dieses beeindruckendste Stück Technik ist das Nutzloseste, was ich je gesehen habe.
Also man konnte es mit dem Computer verbinden, das ging dann schon, dann ist der Bildschirm schwarz geworden und ich hatte meinen Screen einfach auf 2 Meter Größe über mir schweben, aber ich konnte nicht 23 Screens machen oder 4 oder 5, das ging alles gar nicht, ich konnte den nur auf 4 Meter strecken und dann machst du halt irgendwie einen Browser auf und dann hast du halt 2 Meter links, dann in der rechts und in der Mitte einen kleinen Text und alles andere ist weiß ich so was soll das, wer braucht das für was zur Hölle entwickeln die dieses Produkt? Und ich war so enttäuscht davon und fand das so albern. Und es ging so viel nicht, was ich mir vorgestellt hätte, was gehen sollte, wenn man so was
schon irgendwie macht und dann bin ich mit sehr roten Abdrücken und sehr enttäuscht wie das ist. Ich dachte also, mit dem Produkt kriegen die gar nichts hin, also die haben offensichtlich auch kaum was von denen verkauft, also diese großen Ideen, ja, Apple will uns jetzt auf die Augmented Reality Zukunft vorbereiten, offensichtlich nicht oder nicht so ich meine Apple hat glaub ich 70 Milliarden Euro in Cash bei sich liegen. Cash 70 Milliarden.
Die haben so unendlich viel Kohle, denen ist glaub ich auch einfach n kleines bisschen scheißegal. Und dann dachte ich mir, OK, das reicht jetzt noch nicht für n pulle Zwischentechnisch irgendwie spinnen möchte. Es war einfach nur gleichzeitig sehr overwelling und underwelling App The Same Time und ja.
Das. Ist ja. Das ist ja eigentlich auch n politischer Take zu sagen, gut, da ist einfach noch nichts zu holen. Also das ist einfach noch keiner. KI muss ich fast sagen, die ganze Zeit gesagt, das ist die Zukunft, das ist Crazy und da wird alles alles ändern und da wird unzählige Milliarden reingepumpt und am Ende denkt man, so weiß ich nicht, gibst du rein und wenn du nicht ordentlich fragst kommt nur Quatsch bei raus.
Also gemessen an dem was es für Impact hatten wir auch schon mal in Folge drüber gesprochen über diese ganzen Datencenter oder so. Also manchmal ist denn diese Wetten auf die Zukunft auch einfach ne riesige Geldverschwendung, aber gut. Sag das nicht Stefan Scholz. Das werd ich nicht tun. N Kollege von 9 und Zwanzigern, der sehr engagiert ist was das Thema angeht.
Ja gut gut Simon, das war eine kleine Q and a Folge mit 2 aus verschiedenen Gründen gescheiterten Themen, aber ich hätte große Freude, ich hoffe ihr da draußen auch die Ihr uns jetzt hören mögt, wir hören uns nächste Woche mit sauber ausgearbeiteten Themen die hoffentlich auch. Definitiv. Und. Technischen und inhaltlichen. Dingen funktionieren.
Sauber funktionierenden Clips. Ja, ich bin bin sehr gespannt, was ihr zu unserer Folge sagt. Let us no, wenn ihr vielleicht mal wieder irgendwann auch ne Q and I Folge haben wollt und wir würden uns sehr freuen, wenn ihr. Fragen. Wir sammeln die einfach und irgendwann ist wahrscheinlich genau es maßvoll und.
Dann war es irgendwann irgendwann lang es ne und dann machen wir wieder ne Folge. Also wir freuen uns, wenn ihr uns eure Fragen privat. DMS auf Spotify keine Ahnung stellt und wenn ihr den Podcast positiv bewertet und ihm folgt und dann sehen wir uns und hören uns nächste Woche. Tschüss Simon, schön. Bis dann kleiner, Tschüss.
Tschüss, ihr klein Bieber, Hui, hui.