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Bildung

Autismus braucht Aufklärung

von Stephanie Meer-Walter

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  1. Gleichberechtigte Teilhabe von Autist*innen ermöglichen: Barrierefreiheit im öffentlichen Raum

    Bei Barrierefreiheit denken wir wahrscheinlich zuerst an die Überwindung von Barrieren für Rollstuhlfahrer, also z.B. an Aufzüge, Rampen und ähnliches. Barrieren, die die Teilhabe verhindern, sind für körperliche Behinderungen leichter vors

  2. „Ja, so ist das mit den Eltern und ihren autistischen Kindern: Sie sprechen verschiedene Sprachen, sie erleben die Welt grundverschieden.“ (Henry Markram) – Dem autistischen Kind gestatten, zu sein

    Autistische Menschen erfahren oftmals schon von frühester Kindheit an, dass sie nicht verstanden werden, nicht von ihren Eltern, ihren Geschwistern oder den anderen Kindern. Sich unverstanden fühlen, ist quasi ein Grundgefühl von Autist_inn

  3. Kann man zu VIEL fühlen? Die "Theorie der Intensiven Welt" antwortet: Ja, Autist_innen fühlen nicht zu wenig, sondern zu viel!

    "Und auf einmal ergab alles einen Sinn. Kai hatte gar kein Defizit. Er spürte nicht zu wenig, er spürte zu viel. Sein Rückzug war nicht die Störung - es war die Reaktion. [...] Die Empfindsamkeit von Autisten war bekannt. Allerdings war sie

  4. Das mit den Menschen und so... Soziale Interaktion und Kommunikation

    Das mit den Menschen und so kann ich nicht. Punkt. Damit ist alles gesagt. Fertig. Das kann ich auch noch hundert Mal üben, ich werde es nicht lernen. Ich weiß nicht, wie das mit den anderen Menschen geht. Meine Schwierigkeiten in der sozia

  5. Menschsein | Mensch sein - Gedanken zum UN-Welt-Autismus-Tag 2021

    Ich möchte einfach nur Mensch sein! Dieser Gedanke traf mich vergangene Tage ganz plötzlich. Mensch sein! Ich habe mich in den letzten Wochen intensiv mit den gegenwärtigen Autismusbildern und ihre Entstehungsgeschichte befasst. Welche Bild

  6. Können Sie nicht einmal „Fünfe gerade sein lassen“? Ähm…. was soll ich? Sprachliche Barrieren

    Für diese Folge sollten Sie sich eine Kanne Kaffee kochen, denn sie ist mit fast 51 Minuten deutlich länger. Warum das so ist, ergibt sich aus dem Thema: Es geht um sprachliche Besonderheiten autistischer Menschen, um das Verständnis und di

  7. Wenn das Murmeltier täglich grüßt... Regeln, Rituale und Routinen

    Und täglich grüßt das Murmeltier... was für die einen eine fürchterliche Vorstellung ist, ist für Autist:innen eine Lebensnotwendigkeit. Alltagstrott - kein Horror, sondern Sicherheit. Autist:innen empfinden die Welt und ihre Umgebung überw

  8. Autistinnen - wann dürfen sie? Gedanken einer autistischen Frau zum Weltfrauentag 2021

    Autistinnen sind unsichtbar / Sozial angepasst - bloß nicht rar / Maskiert und versteckt - und doch so wahr / Verleugnen sich selbst - stets gewillt / Entsprechen sie dem Frauen-Bild / Sind sanft, schüchtern, fügsam und mild / Autistinnen -

  9. Ballspiele - kann ich und liebe ich! Und das, obwohl ich Autistin bin ;-)

    Die motorischen Auffälligkeiten zählen nicht zu den offiziellen Diagnosekriterien, spielen aber für fast alle Autist:innen eine Rolle. Sie zu verstehen - es geht nicht nur um einen ungelenken Gang oder darum, einen Ball nicht fangen zu könn

  10. "extrem wahrnehmungs-begabt": Atypisches Denken und Lernverhalten

    Zuerst die Details wahrzunehmen und diese dann zu einem Ganzen zusammenzusetzen, bezeichnet die bekannte Autistin Temple Grandin als "extreme Wahrnehmungs-Begabung". Üblicherweise erfolgt die Wahrnehmung anders herum, vom Ganzen zu den Deta

  11. Der "soziale Wert" von Autist:innen

    Heute eine etwas andere Folge, außerhalb der Reihe über die autistischen Merkmale. Die Folge ist anders und besonders, weil ich frei rede. Ich habe sie nicht vorgeschrieben und mir auch keine Notizen gemacht. Das Thema des "sozialen Wertes"

  12. Alles kann spannend und gleichzeitig beruhigend sein: Spezialinteressen

    Nein, Sie können nicht autistisch sein. Sie können doch gar nicht das Telefonbuch auswendig aufsagen! Vorsicht: Klischee-Falle! Wie ist das mit den abstrusen Interessen und herausragenden Sonderbegabungen bei Autist:innen? Warum verfolgen w

  13. Ein Leben im Reizgewitter

    Ein Leben im Reizgewitter. So fühlt es sich an. Das liegt an der besonderen Wahrnehmung der sensorischen Reize. Sie führt dazu, dass Autist_innen die Welt meist greller, schriller, bunter, lauter, hektischer erleben. Viele autistische Mensc

  14. Sind wir nicht alle "so ein bisschen autistisch?"

    "Also, ich habe meinen Schreibtisch ja auch ganz gerne aufgeräumt. So ein bisschen autistisch sind wir doch alle", sagte eine Kollegin. Ja, ne, geht klar. Hallo??? Nein! Wir sind nicht alle "so ein bisschen autistisch". So ein bisschen gibt

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