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Shownotes
Wir öffnen 24 Türchen beim Behind Science Adventskalender mit euch. Heute war hinter dem Türchen ein Zitat von Katherine Johnson. Hört gerne auch unsere Folge zu ihr (open.spotify.com/episode/45YqbrjED51w2CJKx1sfB…). Schickt uns Zitatvorschläge an: podcast@behindscience.de oder bei Instagram @behindscience.podcast
“Behind Science” gibt’s jeden Samstag – am Science-Samstag. Zwischendurch erreicht ihr uns per Mail und Instagram, und hier gibt's unsere Links (linktr.ee/behindscience), die gerade wichtig sind.
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Es ist Montag, es ist der 15. Dezember und wir öffnen wieder ein Türchen aus der Wissenschaft. Quasi ein Türchen in diese fremde und doch so nahe Welt, die wir hier immer wieder zu Behind Science bringen. Weil eigentlich sind das natürlich auch alles nur Menschen, die ein Leben führen, eine Karriere machen, Forschung betreiben und so weiter.
Aber irgendwie sind es dann doch manchmal Menschen, die ja nochmal mehr sehen, mehr wahrnehmen und einfach die richtigen Ideen zur richtigen Zeit haben. Wir haben so viele Geschichten davon erzählt. Eine davon ist von Katherine Johnson. Und wenn man Katherine nicht aus unserem Podcast kennt, dann kennt man sie vielleicht aus dem Film Hidden Figures.
Ein super spannender Film, der überhaupt erst die Geschichte von Katherine Johnson und ihren Kolleginnen so richtig auf die Leinwand gebracht hat. Sie ist eine schwarze Wissenschaftlerin, die für die NASA arbeitet und quasi so den Job von einem Computer übernommen hat. Also sie war ein menschlicher Computer und das lag vor allem daran, dass sie besonders gut in Mathe war.
Also für sie war wirklich Mathe alles. Das hat ihre gesamte Welt erklärt und letztlich konnte sie als erste afroamerikanische Frau Teil davon sein, wie die Menschen das erste Mal auf dem Mond gelandet sind. Also ein Riesenverdienst, der auch auf ihre Kappe geht. Und ihr Zitat ist kurz, aber hat dafür umso mehr in sich.
Es geht so, in Math you're either right or you're wrong. In Mathe liegst du entweder richtig oder du liegst falsch. Ja, so sieht's aus, nur war sie wahrscheinlich meistens right und viele andere, die ihren Job gemacht hätten, vielleicht dann eher wrong. Und das ist doch ganz schön, wenn die Welt mal so eindeutig ist, also wenn es nicht diese Graubereiche gibt, wo man mal drüber diskutieren kann, sondern Mathe ist eben einfach klar, das ist frei von irgendwelchen politischen Ausrichtungen, Auslegungen oder Meinungen.
Es ist also entweder either right or wrong, finde ich ziemlich clever gesagt. Sie hat übrigens auch mal in einem Interview so hinter den Interviewer geguckt und gesagt, ja, ich sehe da gerade so ein Bild, das hängt nicht parallel. Es tut mir leid, ich muss jetzt mal gerade da hingehen und das gerade hängen.
Die Sachen müssen irgendwie in Ordnung sein. Also sie hatte schon so einen Blick dafür, dass die Dinge korrekt und gerade sind. Und so hat sie es geschafft, als erste Frau und als erste afroamerikanische Frau bei der Mondmission mitzuwirken. Eine ganz faszinierende Person. Wir haben eine Folge über sie gemacht, verlinken wir euch. Und damit habt einen schönen Montag und einen schönen 15.
Dezember. Wir hören uns morgen wieder.