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Shownotes
Immer Arbeit, kaum Urlaub oder Ausflüge? Annemarie und Gissi sprechen über Kindheit auf dem Bauernhof und fragen sich, wie viel Kinder mitarbeiten sollten.
Schick uns deine Fragen & Themenwünsche:
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👩🏻🌾 Über Annemarie:
Annemarie ist Bäuerin, Mama, Influencerin, Freundin, Frau und einfach ein bemerkenswerter Mensch. Wenn ihr wissen wollt, wie ihr Alltag zwischen Kindern, Kühen und Kampagnen aussieht, dann könnt ihr sie bei Instagram verfolgen oder natürlich jeden Sonntag "Bei Paulsen" hören. Instagram: instagram.com/biohof_paulsen/?hl=de
🎙️ Über Gissi:
Gissi moderiert, konzipiert und recherchiert hauptberuflich. Jetzt in der Stadt und Medienwelt zuhause, hat sie ihre Kindheit und Jugend auch auf dem Land verbracht und ist, wie Annemarie, auf einem Bauernhof groß geworden. Im Podcast ist sie euer Sprachrohr, bringt eure Fragen mit und lotst durch die Folgen. Instagram: instagram.com/gissiwinkler/?hl=de
Host: Annemarie Paulsen
Co-Host: Gissi Winkler
Technische Betreuung, Schnitt & Mix: Alexander Stößlein
Produktion: Amelie Kern
Außerdem an diesem Podcast beteiligt: Franziska Malik, Julia Bär & die ganze Mit Vergnügen-Podcast Crew
Werbepartner:
Lern-Fair – faire Bildungschancen durch kostenlose Nachhilfe. Digital, flexibel und für alle zugänglich: lern-fair.de
(): Der Hof ist kein Spielplatz
(): Bauernhofkind sein
(): Verpassen Bauernhofkinder etwas?
(): Urlaub und Ausflüge
(): Der Wunsch wegzukommen
(): Reisen mit fünf Kindern
(): Kindheit zwischen Melkzeiten
(): Müssen Kinder mithelfen?
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Oh, gut. Äh ... Ich muss jetzt erst mal ein bisschen reinkommen. Hallo und herzlich willkommen! Wir haben wieder Sonntag. Ich bin hier in meiner Küche und Gissi ist bei mir. Hallo? Ist ganz ungewohnt. Wir sind heute Nachmittags hier. Ich zeige einen ganzen Sommer-Vormittags auf. Ich mein Herz pocht weil meine Kinder können jederzeit aus allen Poren und Löchern rausklappen.
Ja, ich bin auch ganz editiert. Wer bin ich? Was mach' ihr? Warum? Ich hab morgens auch eine andere Energie. Wir sind am Nachmittag hier und ich bin gespannt, ob wir uns heute streiten? Weil ... Ich bin dir ehrlich, ich bin ein bisschen in Lust und Laune. Okay! Ja doch, ich könnte mich auf den Diskurs einlassen heute.
Ich bin gespannt. Das Thema ist auch hergegeben. Ich weiß das Thema ja nicht für alle Zuhörerinnen. Deswegen freu' ich mich jetzt aufs Thema. Deine Bauanregel. Da hof es keinen Spielplatz. Wird da gestritten. Was löst's denn dir aus? Was das in mir auslöst, ist vor allem ... Ich hatte gerade gestern wieder die Diskussion.
Manche sind ja auch so schön auf dem Hof da können die Kinder einfach freilaufen und da habt ihr wenig, woherauf ihr aufpassen müsst. Dann sag ich immer, mit Schuhe ist das leider gar nicht mehr. So ist es leider gar nichts mehr, so ist es bei uns auf den Betrieb. nicht weil wir kein reiner Familienbetrieb sind.
Wir haben viele Menschen hier angestellt Und die hier viele Maschinen fahren. Ich sag dazu mal, es ist ein Betriebskalender. Hier waren wirklich ... Ab morgens um sieben fahren ja die Maschine links rechts und links rechts. Klopper gibt's diese riesige Maschine! Und unser ganzer Garten ist eingezahlt.
Auf dem Hof gibts nur mit Mama oder Papa. Gabs da schon eine brenzlige Situation? Ja. Wie wir hier aufnehmen, ist ja ... Wir sitzen in der Küche, wo ich immer meinen Essen vorbereite. Franzi sitzt gerade hinten im Tisch und da essen wir immer. Und der Tisch, die Seite geht zum Hof. Da können wir den Fenster rausgucken.
Wir haben Mittag gegessen. Wir gucken aus dem Fenster drauf, dann läuft er zwei Jahre über den Hof. Der ist selber hinten rausgegangen, hat die Tür aufgemacht und es rausgelaufen. Das war natürlich ... Zum Glück war Mittagszeit, also keiner hier war. Zum Glück haben wir das gesehen Und sind gleich hinterher.
Weil das ist natürlich ... Zwei Jahre ist eine ganz, ganz ... Zwischen eins und zwei würde ich sagen das gefährlichste Alter. Die können laufen? Die können aber auch nicht so richtig Gefahren einschätzen! Und natürlich große Maschinen laufen hier hinterher, blind vertraut. Also es für mich zumindest in meiner Erfahrung jetzt das richtig gefährliche Alter.
Wie ist es für deine Kids? würden die gerne mehr aufs Hofgelände? Nee, also das mach ich schon mit denen. Auch so dass sie echt keinen Bock haben. Also auch so ... Oh nee, jetzt noch mal im Getreide spielen! Mann ey! Weißt du so? Och mannnee! Und dann noch mal am Stroh, oh nee. Das ist nicht daran, die keine Lust drauf.
Mein ältestes Kind, die ist schon richtig so... Nur wenn Freunde kommen und die Freunde das halt nicht kennen, raste die völlig aus. Dann auf einmal ist das hier das Beste was es gibt. Aber sonst, aber ich kenne das von mir selber auch. Du bist ja auch Hofgroß geworden. Für mich war nachher Hoch-Hof auch ... War immer mal streckenweise cool, aber häufig auch nicht.
Was macht es mit dir als Mama zu sehen? Dass sie's selber nicht so gerne mag, wenn andere da sind? Hast du da irgendein Gefühl zu? Das ist nicht eine spannende Frage! Weil ich mich amüsiere und dann denke ich wieder daran, ich war genauso. Also ich war auch mit meinen Freunden, dann genauso wollte ich zeigen was wir alles haben.
Weil die das nicht hat und für die das aufregen waren. Und dadurch dass es für sie aufregend war, weil's für einen selber aufregende. Dadurch hatte man ja wieder so. anscheinend ist das doch besonders was ich hier habe? Und mich freut es dann, weil wie willst du einem Kind erklären oder sagen ... So jung!
Du lebst bis am Bauernhof groß. Das ist etwas, das ist selten geworden auf dem Bauernhofsgroße werden weiß ich noch gar nicht. Für Sie ist es ja so... Ist er so hoch, hat jeder einen Träger? Wir haben Kinder wie in dem Kinder die Welt war. So wie sie hier ist für das ist die Welt. Für mich ist dieser Prenz auch schon eine Großstadt.
Weißt du, es ist ja wirklich von in die Stadt, man aber. Du denkst dir, das ist ja gar nichts. Deswegen bin ich gespannt, wie die da später sehen werden. Ich weiß nicht, wie's dir geht. Für me ist das jetzt umso ältig geworden mit Wahlen, als ich Studentin war. Das ist doch ganz schön besonderes gewesen auf einem Land ... auf dem Bauernhof groß geworden zu sein, mit so vielen Kindern war das besonders.
Und meine Oma und Opa beideseits kam aus der Landwirtschaft. Auch jetzt bei Martin, Martins Eltern-Landwirte, Martin's Oma oder Opa auch beiden seien ... Also wir sind schon richtig so ... alles Landwürde gewesen! Das ist ja wirklich jetzt, wo der Beruf in der Bevölkerung so wenig ist. Außergewöhnlich, oder?
Ist doch bei dir ähnlich. Ja es ist außergewöhnlich. Zum Beispiel auch so Kleinigkeiten, wie man ist immer zusammen Mittag. Weil die Eltern eben am Hof sind. Solche Sachen aber ... Aber dir auch immer so? Ja, das war schon so. Dann lag's eher an mir, weil ich nachmittags Schule hatte. Grundsätzlich waren wir dann am Mittag alle da.
Wie is denn dein Empfinden jetzt, weil du vom Hof kommst? Ist es was, was du mit stolz sagst, ich komme vom Hof oder ist es etwas, wo du erst wenn einer dich danach fragt, sagst du ja, ich bin im Bauernhof groß geworden? Ich glaub, bei mir hat sich das im Laufe der Jahre auch verändert. Also ich hab das lange irgendwie gar nicht so erwähnt, weil auch nicht, weil ich irgendwie nicht stolz war, sondern weil's einfach so ... war?
Und jetzt merke ich schon, dass es auch besonders ist und ich wohne ja in der Stadt, da wird ja auch ein Hof sehr leicht sehr stark romantisiert und alle sind so wie cool! Da ist mir jemand gefragt, oh Mann und Anne-Marie, du Stricksach auch. Und die Wolle holst du dir von deinen Schafen? Und ich so ... eine Schafe?
Ich hab gar keine Schafe! Und sieh, du hast keine Schafel, du lebst auf dem Bauernhof! Ja... Ich hab hier noch Kühe. Und nun also ich habe kein ... weißt du so? man hat da wirklich dass man hier wirklich noch ganz viele Tiere hatte, so ist es ja auch nicht mehr. Die Landwirtschaft ist ja nicht gar nicht mehr so.
Also dieses romantische das erlebe ich jetzt Manchmal zumindest so, wenn ich dann zurückkomme. Dass ich mir schon denke, wo. es ist cool, dass wenn ich jetzt hier spazieren gehe ... Stunden laufen könnte ohne jemanden zu sehen? Ich dachte, das ist dicht besiedelt da! Hier in der Oka-Maggie sind wir durch die Hand draufgegeben und können losgehen und treffen keinem.
Wir haben auf dem Weg hier eine Riesentruppe Menschen spaziert. Das sind die Berliner. Die brauchen noch den ... Okay, ich will aufhören. Nee, es ist nicht in Ordnung, Annemarie was sich macht! Ich möchte den Graben zwischen dem Berliner und den Uckermärk schließen. Ich freue mich, dass sie hier zurück zur Natur kommen.".
Naja, auf jeden Fall kann man auch bei meinen Eltern zu Hause sehr lange sehr schön spazieren. Und das ist schon irgendwie etwas wo ich mir denke war aber schon noch irgendwie cool, dass man so naturnah aufgewachsen ist. Ich bin jetzt im Gegensatz zu dir weniger mit diesem Gefühl ... oder dieser Hofarbeit an sich aufgewachsen.
Also, für dich war ja schon früh klar, dass du auch auf einen Hof willst? Ja, aber hast du nicht mitgearbeitet? Das ist gut, dass Du das sagst. Es kommt die Wahl auf den Tisch! Kommt eine Community-Frage. Heute geht's nämlich so ein bisschen darum, wie Kinder am Hof eingebunden sind. und es schreibt uns Bernadette aus Bayern.
Sie ist Mutter von zwei Kindern und die haben einen ... Wir haben eine Pferdepension mit Landwirtschaft, die sie vor allem aus Spaß und Leidenschaft bewirtschaften also gar nicht hauptberuflich. und sie schreibt Unsere Kinder kennen nichts anderes als das Dorfleben. Den Hof und sind mittlerweile auch an Abläufe gewöhnt, da wir den Hof nicht in Vollzeitbewirtschaften fällt bei uns die Arbeit auf abends oder freitag nachmittags oder aufs Wochenende.
Sprich Urlaube dann – wenn keine Erntezeit ist Ausflüge am Wochenende eher weniger. Dafür erleben sie den größten Abenteuerspielplatz daheim. Wiederum im Thema. Weiter schreibt sie, letztens wurde ich darauf angesprochen, dass meine Kinder so viel mitmachen und zurückstecken müssen und keine normale schöne Kindheit erleben.
Oh wow! Im Sinne von Spielplatzdates am Nachmittag und Ausflüge am Wochenende. Sie beschreibt das mal dann noch etwas weiter und am Ende ist eben die Frage, nehmen wir unseren Kindern durch dieses Leben einen Teil ihrer Kindheit? Oh Mann, Gissi ... Bernadette, meine Fresse. Du reißt jetzt hier was auf.
Ja? Meine Fasse! Erstmal, Bernadettes, du bist überleit. Ähm ... Schau. Wenn ich sagen müsste wie bei uns Olaf war, war er von acht Uhr morgens bis fünfzehn Uhr nachmittags. Mein Leben in meiner Familie wie ich aufgewachsen bin herrscht nur zwischen den Weltseiten und Bernadett beschreibt das jetzt. natürlich hat sie aber es läuft ja aus gleich hinaus.
Man hat Tiere, man hat Verpflichtungen. Und das ist natürlich Einschlein für die Kinder. und ich würde lügen, wenn ich sage wir haben Ausflüge gemacht und was weiß ich nicht? Das waren Jahresereignisse, weil mir mal irgendwie weggefahren sind und ich kann mich immer ... Und das begleitet mich auch wirklich so gesehen.
Immer dieses Gefühl von, ach, wir müssen los! Wir müssen los. Es war selbstverständlich für mich so lange, Termine in der Schule waren oder sowas. Es war so, in meinem Selbstverständnis das von fünfzehn bis achtzehn Uhr nachmittags kann keiner mich abholen können keinen fahren ist melken da sind meine Eltern nicht da und genauso auch von morgens um das jeden tag.
also unser leben Stampf oder ja halt von acht bis fünfzehn Uhr und dann halt abends ab neunzehn, aber da war man natürlich auf Plattformarbeit. Also wie meine Eltern noch diese traditionelle Familienfamilien mit Triebslandwirtschaft geführt haben, das ist brutal! Ich glaube diesen Lebensalltag der ist ganz schön doll um.
meine Eltern hatten nie Angestellte. Nie, die haben es immer nur zu zweit gemacht. Meine Mutter merkt jetzt noch und ist immer noch so an Make-Zeiten gebunden. Es hat sich ... hab ich auch schon mal durch den Studium gezwungen. Ich erinnere es noch, ich war immer mit Freunden unterwegs. Ich war Wochen in Berlin feiern und da hab ich gepennt bei einer Freundin und so, ich muss mal schnell merken.
Wie ich merke gefahren kann man wieder. Es war immer rausgerissen oder man war mit den Freunden am Strand. Das nimmt einen richtig viel vor allem weil die Eltern dabei sind. So! Dann, aber natürlich auf der anderen Seite hat man dieses Erlebnis von diesem Bauernhof-Leben und von diesem Gemeinschaftsfamilie.
Und Mama und Papa sind immer da! Das ist ja auch wenn ich jetzt keinen Ausstück mit denen ... Doch wir haben ja auch Ausstücke gemacht... Aber dafür bin ich an die Milchstandtür gegangen und wusste, wo meine Mutter das sahen. Meine Mutter erzählt mir immer die Geschichte, als mein erster Bruder der Merkstand noch anders war.
Und dann hat mein Bruder immer die Tür aufgemacht, wie viel Kühe noch ... Man wusste, wo Mama und Papa sind? Die waren immer da! Immer da. Und zu dieser Wochenends-Auslußgeschichte. Ich hab letztens eine Perspektive bekommen, die hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Dieser Mensch, der mit diese Perspektiven genommen hat, sagt dann so, sie hasst diese Frage.
Was habt ihr am Wochenende gemacht? in Kita-Morgenkreisen, was habt ihr in den Ferien unternommen? Sie hasst diese Frage. Sie findet die Frage so beklemmt für ihre Kinder und hat so Angst um ihre Kinder bei sie selber. Diese Person fand diese Frage so beklemmt, weil diese Person das selber erlebt hat als Kindesgefragt worden zu sein und sich Lügen ausgedacht hat.
Weil dieser Druck in der Klasse so doll war, weil die sind weggeflogen! Die haben jedes Wochenende etwas unternomen dass man dafür Transportmittel braucht, die auch nicht alle haben. Dass man da dann auch Laufers bezahlen muss und das geht nicht immer. Und vor allen Dingen Gulaub geht auch nicht immer, v.a., wenn man mehr ist oder so.
Diese Person hat mir diese Frage gesagt, dass sie das so schrecklich findet? Dann ist wie bei mir halt es so richtig klong gemacht! Das riecht so ... Ich hatte ja auch nichts zu erzählen. Wir haben Ernte gehabt, ich war nicht weg. Warst du mit deinen Eltern jemals im Urlaub? Oh Gott! Yesi! Als kleines Kind vielleicht einmal mit dem Wohnmobil unterwegs für drei Tage und dann als ich nachher größer war, hab' ich Errassloser gemacht und da sind meine Eltern mich besucht.
Aber das war's aber nicht als kleines kind. Ich hatte das große Glück. Ich glaube, ich habe ja auch mal darüber gesprochen. Mein bester Freund und die Mutter Und die Familie, mit denen bin ich immer nach Kreter geflohen. Die haben mich mitgenommen. Er war einst ein Kind und ich war jemand ... Ich hab so viele Menschen, bin nicht groß geworden, kann mich überall mit reinfinden.
Das war mein großes Glück. Sonst wär ich auch. Aber wie findest du diese Frage? Deine Perspektive interessiert mich dazu jetzt auch. Christi, gibst du mir da noch mal einen Gefühl von, wie ich das sein schätze? Also, ich hab natürlich jetzt diesen Hofkontext gar nicht mehr. Wenn mich die Frage heute bekomme ...
Kurze Mal, es geht für Sie auch aus Kostengründen nicht? Das ginge ja die Person nicht aus Kosten gründlich. Ich hab da letztens tatsächlich drüber nachgedacht, weil ich glaube, ich grad relativ viel wegfahre, wenn ich frei habe. Also das war früher, ich war auch das erste Mal im Urlaub-Urlaub mit dem Chor so.
Mit der Familie kenne ich das auch nicht. Und da hab' ich auch darüber nachgedacht, dass es eigentlich schon sehr besonders ist, dass sich das so machen, dass ich dann wirklich weg fahre. Weil auch Familien von früher die ... Nicht auf einem Hof, also die keinen Hof hatten, das war schon irgendwie in dem Dorf, in dem ich aufgewachsen bin weniger.
Da war das nicht so üblich, hatte ich das Gefühl, dass jedes Jahr ein größerer Urlaub geplant wurde. Das war mein Empfinden, ich weiß gar nicht, ob's so war aber... Ja. Mittlerweile ist die Frage für mich nicht mehr so schwer, weil ich viel mache. Aber als Kind das stimmt schon. Man war einfach wenig auch weg.
Ich fand es gut, die Person hat dann gesagt und man könnte doch sagen, wer möchte erzählen von seinem Wochenende? Und weißt du was? Das fand ich ... ja! Das finde ich voll schön. Weil das impliziert nicht, was Hastung macht, sondern wer möchte einfach erzählen, was passiert ist. Was ist dir spannend zu sehen?
Weißt du, hat diese Person im Problem benannt. Hat explizit sagen können was sie daran stört und sogar noch einen Gegenvorgeschlag gemacht. Und ich stand ... und dann gesagt Danke! Danke für diese Perspektive und danke auch für die ... Also ein Full Circle Moment. hast Du mehr gegeben? Das hat mich richtig bereichert.
Es nimmt so ein bisschen Druck raus. Ja, das lädt tatsächlich auch einfach ein. Möchtest Du erzählen oder nicht? Musst Du nicht? Weil dann kommst Du miteinander genehmelt. Dann fand ich super. So, und jetzt kommt die Werbung. Gissi wir beide reden ja eigentlich immer darüber was fair ist um das nicht.
Und bei diesen Gedanken komme ich irgendwie immer auf Bildung zurück. In diesem Bereich ist Ehrenamt so wichtig. Das fängt es ein bisschen auf und so macht es auch lernfair. Der gemeinnützige Verein vermittelt Nachhilfelehrer und Nachhilfeläherinnen kostenlos an Kinder und Jugendchen Die sich das sonst nicht leisten können.
Ich glaube die meisten von uns wollen ja irgendwas zurückgeben. aber dann kommt der Alltag. haben wir auch schon mal drüber geredet? Man denkt sich Ich hab keine Zeit, ich habe keine Ausbildung dafür. Ich kenne das ja auch und deshalb ist Lernfähr so gut! Die machen es richtig zugänglich für die Nachhilfe Schüler und auch für die Lehrer weil es digital und komplett flexibel stattfinden kann nur eine Stunde pro Woche von zu Hause aus und ohne pädagogische Vorkenntnisse.
Je nachdem was ihr gut könnt Mathe, Deutsche als Zweitsprache oder einfach nur lesen üben da gibt es für jeden die passende Möglichkeit Und wer sich registriert, bekommt zuerst ein Bekommensgespräch damit alles passt und damit euch alle gut begleitet fühlen. Wenn ihr schon länger überlegt, euch irgendwie zu engagieren, dann schaut mal bei lern-fair.de.
Den Link findet ihr in den Shownotes. Die großen Themen lassen sich manchmal nicht direkt verändern aber im kleinen Anzufangen verändert eben dann manchmal doch einiges. Vielen Dank an Lernfair für die Unterstützung dieser Folge. Das war die Werbung. weiter geht's. Ich musste auch gleich noch darüber nachdenken.
so Man hat zwar weniger gemacht oder ist weniger weggekommen, aber ich glaube dadurch bin auch schneller aktiv geworden mir selbst solche Sachen zu planen. Dass du es selber in die Hand genommen hast? Ich hatte eine Tante in München, dass ich relativ früh eigentlich gesagt hab, ich fahre dich jetzt besuchen so ...
Ja voll gut! Wie war das bei dir? Ach Giszi, da hätt ich nur noch weg. Bei mir war's ja auch sehr ähnlich, weil ich dieses Blut geleckt habe von... Ich habe doch mal nachgedacht. Ich bin eine sehr extremer Person. Wenn ich das Gefühl, ich kriege einen Dopaminrush von einer Sache, dann bin ich da all-in.
Weißt du was ich meinte? Und nach dem Abi war ich reisen. Ich war all in! Denn im Studium war ich Außernsemester. War ich All In, weißt du? Dann Kinderkriegen. Da war ich richtig ALL IN, weisst du, was ich mein? Also ... Ich würde sagen, wenn ich weiß, doch, ich hab auch immer selber mir gesucht. Ich glaub, wir haben aber ja auch mal schon gesprochen also... Ich habe so viele Möglichkeiten gesehen, auch ohne Geld mehr halt im Ausland zu arbeiten.
Also, will ich nicht wegkommen? Dann suche ich mich erst mal aus der Arbeit und arbeite da. Hauptsache, ich bin erstmal weg! Für mich war dieser Gedanke erstmal wegkommen ganz wichtig. Also wirklich wegkommen um dann zu sehen wie die Welt ist... Aus meinen Augen natürlich kann ich die Welt nicht sehen wie sie ist aber ich habe eine andere Perspektive auf die Welt bekommen von anderen Blickwinkeln Und damit wissen halt auch nach Hause zu kommen, sich dann auch bewusster für Dinge oder gegen Dinge zu entscheiden.
Weißt du noch wie deine Eltern darauf reagiert haben? Als du angefangen hast nur noch wegzusagen ... Ich hab ja mit fünfzehn schon angefangen! Ich will nach Japan ein Jahr. Meine Eltern so was ich will Japanologisch studieren. Ich habe Animes geliebt. Klar. Ich hab die nur auf japanische Kopfweise. Ach wirklich?
Kannst du die Sprache? Ich kann eh ... Japanisch vom Anime gucken?! Weiß ich nicht. Jetzt kann ich Arigato sagen, das war's! Weißt du so? Wenn du länger das guckst, kannst du ein, zwei Wörter zuordnen. Aber ich war süchtig nach Animes und habe so viele Animes geguckt. Ich hab so richtig Bock auf Japan.
Und da wollte ich den Hals-Gebster auch High School-Programme. Und Gissy ... wenn meine Mutter hier sitzen würde, die würde sagen, Annemarie wollte mit vierzehn schon immer weg. Die wollte immer weg, die hat sich die wildesten Sachen ausgedacht. Ja, ich habe ganz gut damit angefangen. Irgendwann gemerkt, okay das können meine Eltern nicht leisten.
mir ein Jahr Japan zu finanzieren verstehe Ich. also muss ich arbeiten also muss sich Geld machen Muss ich dasselbe irgendwie hinkriegen und so. so fing es dann an dass ich immer viel gearbeitet hab Dass ich mir immer Geld angesparte und da bin ich erst mal nur mit Freunden kurz weg. Und dann irgendwann habe ich gesagt ok den geht jetzt aushandt und arbeite im Aushand Da verdiene ich ihm auch sein Geld.
Hab ich ihm aus deinem Geld verdient? Hatte ich das Geld mitgenommen kann ich gleich noch woanders hin und dann komme ich wieder und dann verdien ich Geld dann kann ich wieder. Also war eigentlich nur mein Zirkel ja nur mein zirkel und ich ging Ungelogen! Ich war in meinem Außensebeste an Schottland.
Das war schweineteuer, richtig ... ich hab da fünfhundert Euro für so ein Dornzimmer bezahlt. Was? Für wie lange? Ein Monat. Es war krass teuer. Superteuer und ich kam nach Hause mit null Euro auf den Konto. Ich bin ja selber doch gefahren, hätte nicht mal betanken können aber ich kam zuhause an. also es war so gut geplant.
Und ich kam an zu Hause. eine halbe Stunde später stand ich schon wieder weg und habe gearbeitet Beim Nachbarbronn hab da Urlaubsvertretung gemacht, hatte genug Geld, weil ich nach Georgien geflogen bin. Es war immer nur von der Hand im Mund. Wie machst du das jetzt mit deinen Kindern? Hast du planst so viele Ausflüge?
wie unterstützt du die, dass sie rauskommen oder falsierst du das gar nicht? Das ist ja auch nicht so einfach! Wir versuchen ... Mit den Kindern immer auszunehmen meistens Wocheninweise und Ich steig grad röte ins Gesicht. Weil mir die Frage unangenehm ist, weil wir natürlich nicht so ... Ja, wir fliegen jetzt weg alle.
Ist mit fünf Kindern möchten wie das auch grade nicht und das ist alles ein bisschen schwierig. Meine Kinder liegen uns ja jetzt schon in den Ohren, oh Mann, wir wollen was unternehmen! Und ich muss dir sagen, dass es wirklich ... Ich weiß nicht, ob das eine Schule so ist? Aber fast jeden Tag kommt die Frage können wir was unternehmen.
Können wir dahin, können wir das mal? Und dann jedes Mal nein zu sagen ... Da fühlst du dich wirklich eng und so. Heute können wir nichts unternehmen! Oh Mann, ey, nie machen mehr was. Das ist wirklich Scheiße. Vor allen Dingen jetzt auch bei uns in den großen Sommerferien können wir nix machen. Und da sind wirklich sechs Wochen ... Ist das schon ... Du kannst immer da einen Wochenende hin.
Aber die meiste Zeit ist dann doch so ... Scheiße hier auf dem Land, weißt du? Ich versteh's! Weil ich hab es auch durchgelegt. Wir versuchen mit unseren Kindern mal eine Weise weg und wir versuchen immer unterschiedlichen Rollen weg. Mal nur mit einem alleine machen wir auch. Also du kommst jetzt mal mit und wir gehen zwei Tage, zwei Nächte mal schön weg.
Und wir versuchen da immer, Rollen zu brechen. Auch in unterschiedlicher Konstellation nicht immer die gleichen. Das muss ich sagen, das klappt eigentlich sehr gut. Aber wir nehmen uns was aktiv vor. Und dazu gehört dann auch, dass immer ein älter Teil zu Hause bleibt. Fehlt ihr das? Also fehlt dir Urlaub mit der ganzen Familie?
Das was jetzt ja so bisschen Urlaub ist, ist natürlich auch mal erheftig ansteigend. Mit fünf Kindern meine Fresse GCA und überall sind neue Straßen und du die Menschenmassen kennen meinen Kinder gar nicht. Bürgersteige ist schon richtig schwer. also ... Wir wohnen hier in einem Stichtdorf. Die Leute, die in unser Dorf wollen, die wollen in unserem Dorf.
als du kommst da nicht weiter. Sticht-Dorf heißt es ist ein Enddorf? Ja also das verbindet keine... Hier oben fährt so eine Landstraße längs Und wenn du in mein Dorf willst, musst du runter ab von der Straße. Dann kommst du nur wieder auf die Schraube rauf. Du fährst dich durch meinen Dorf in ein anderes Dorf.
Weißt du was ich meine? Du kommst da in mein Dorf! Die, die in meinem Dorf wollen ... Deswegen ist so wenig Autoverkehr. Da sind wir auch noch hier in der Uckermarkt. In der drittnietigsten besiedelten Besiedlungsdichte in Deutschland. Meine Kids kennen das gar nicht richtig mit so vielen Menschen und das stresst mich total.
Also bis jetzt muss ich sagen, das was ich erlebt hab mit einem fünf Los zu sein. Meine Gütei! Das ist ... Ich denke es wird sehr anders, wenn die größer werden. Wenn die Teenager werden? Ich glaube dann... Ich hör das ja nur von meinen Nichten und Neffen. Wann fahren wir los, wann fliegen wir los? da ist alles irgendwie anderes Selbstverständnis.
aber darüber freue ich mich wie es bei jemandem der schon Teenagers Kinder hat weil dass was ich höre Die sind sehr fordernd, die Teenagern Es ist in meiner Community ähnlich für mich interessieren. Sind deine Kinder auch unterschiedlich? also Gibt es auch Kids, die sagen sie wollen gar nicht? Ja. Ich würde sagen einerseits ist das so krass wie unterschiedlich die Kinder sind.
Das haut mich total um. und bei einem Kind, das wir jetzt ganz exizit im Kopf kommen, denke ich, der wäre super in Ordnung, wenn du hier wärst. Und gar nicht weg! Der fühlt sich unwohl überall anders außerher. Und dann gibt's welche, die fühlen sich hier drinnen auf dem Hof beengt. Also sehr unterschiedlich.
Kannst du dich da an deine Kindheit erinnern? Wie das bei uns war? Als du wirklich Kind warst, nicht als du den Drang hattest, wegzugehen. Ich war ja immer bei meinem besten Freund. Also ich musste sagen, diese Freundschaft, die ich mit diesen Menschen hab, war ... ich war immer da und da war halt ... eigentlich fast jeden Tag wieder da.
Okay also dir war's auch ein bisschen zu eng. Ja! Du wolltest schon noch mal raus. Und du? Ja doch, ich war schon immer viel unterwegs. Warst du bei Freunden oder hast du Hobbys gemacht? Ich hatte ja auch viele Hobbies! Ich hab gerade den Tischtennis Volleyball Handball-Schachverein Coa... Da hatte ich auch viel zu tun.
Ich war auch superviel in Vereinenkörn. Ich habe viel Musik gemacht und wir hatten einen großen Vorteil im Dorf dass da viele ... Vor allem auch Mädchen in meinem Alter waren. Wir konnten da selber rauslaufen und waren dann einfach auch da, das war schon sehr dankbar. Und wenn ich nicht da war, hab ich persönlich das extrem genossen im Haus zu sein.
Ich war dann aus einem kleinen Adrini ... Ah okay! Was hast du dran gemacht? ... gelesen dann irgendwie, wenn meine Eltern melken waren, geglotzt. Ja, okay. Was waren denn deine Serien? Hast du auch Digimon und Pokémon geguckt? Nee, da steht jetzt grad eher schon so ... Wenn man ein bisschen älter war, irgendwie verbotene Liebe.
Kennst du das noch? Ich hab verbotende Liebe geguckt oder unter uns. Gibt es das nicht auch immer noch? Unter uns kann's nicht gehen. Genau, ich glaub nicht, aber unter uns gibt's doch noch. Hast du's auch gekutscht? Nein! Das hat mich nie gecatcht. Ich war Digimon-Pokémon-Animes halt. Das war von meinem Zeichentrick so.
Du könntest es auch nicht schauen, weil du was in der Zeit melken, wahrscheinlich. Das erinnere ich noch so genau. Das war eine Zeit, da war das perfekte Dinn um achtzehn Uhr oder Shopping Queen. Fing das sich um sechzehn uhr an? Ja. Meine Eltern haben ein bisschen später gemerkt also ... Ah! Und gemolken.
Ja, ich hab gemelkt, weil ich ... Na ja... Also, ich war inner, das konnte ich nie gucken und es habe mich immer geärgert. Er muss hier mal los. Ja. Ich muss dir wirklich sagen, wenn hast du nicht auch zu schnell Magdeuten gelebt? Ja, also da erinnere ich mich auch wirklich noch an diese Zeit. Wenn man irgendwie die Oma besucht hat oder so.
Immer halb fünf? Jetzt aber ... Genau jetzt los! Was war bei meiner Oma nämlich ganz genau so? Wir wussten alle nach dem Essen Okay, jetzt musst du ein bisschen Taschen packen. Das war immer klar! Dennoch stellen die Süßigkeiten boxgegriffen bei Oma und dann los. Da gab es keine Diskussion? Ja, nee da gab's keine Diskussionen.
Und ich war auch irgendwie klar. also das war einfach klar. wir sind da immer nur so bis sechzehn-sechzeinunddreißig. Bei meinen Freunden war es ja nachher auch klar. Also es war gehört aber an Amerikanern kann ab sechzen Uhr nicht mehr. Es war für alle klar. Entweder wird Anne-Marie vorsichtshin Uhr abgeholt oder nach achtzin Uhr, weißt du?
Ja! Das war immer so ganz klar. Ich hab das noch so verinnerlicht, wenn ich jetzt einen Zug buche um meine Eltern zu besuchen und der kommt in diesen Zeitrahmen an, nehmt mich den nächsten. Doch wir würden mich schon abholen, aber ich wüsste ... Okay! Ich hab es halt noch so drehen, da ist es irgendwie unkompliziert.
Wenn ich schon um die sechstehne Dreißel ankomme. Ich weiß nicht, wenn ich mal nachdenke ... Das war so klar. und auf einer Hause über diesen Stahl. Du wusstest, das war alles vorhersehbar als Kind, wo deine Eltern sind. Jetzt liegen gerade auf dem Sofa, jetzt ist Murat am Kochen, Vater ist im Büro. Die waren immer gleich.
Aber jetzt schätzt du das ja. Dieses Wissen, wo du vorhin auch meintest, dass man zur Melk-Tür ging, sind die da? Aber hast du es als Kind auch schon so wahrgenommen? Nein! Als Kind hat man das Gehasse gesehen und ich hab über den Melkstand gewohnt. Und ich habe ... Ach, Gisli, du hast das Fenster aufgemacht.
Mein Fenster war fünfzig Meter vom Misthaufen entfernt. Du bist zu der Bushaltestelle gelaufen, am offenen Kuhstall vorbeigelaufen. Weißt du was ich mein? Es war wirklich ... Ich lebte mittendrin um mich über mich. Unter mir, neben mir, Tiere. Pulsatoren, Schweine ... Waschweinig alles hat einen Trecker.
Ich hab's gehasst als Teenagerin und ich habe immer gedacht, meine Güte, ey! Und jetzt natürlich ... Jetzt ist mir das egal, jetzt bin ich so dankbar für das, weil damals nicht. Damals freut ich das nicht. Die Arbeit war halt dadurch auch immer so omnibische Send. Immer, es ging immer um Hof und Arbeit.
Und Martin ist da ja auch ... dieses Immer-um-Hof, das wollen wir halt nicht. Das wollen wir nicht, weil wir davon beide knackst weghaben, dass es immer am Hof ging! Weil geht's bei dir doch auch? Ging's bei ihr wahrscheinlich? Ja, auf jeden Fall. Wie ist es jetzt mit deinen Kindern in Sachen mitarbeiten?
Wie beziehst du die da ein? Ich! Sag es so, ich bin eine Kämpferin gesehen. Ja? Und ich wähle meine Kämpfe und wenn ein Kind nicht mit rausgehen möchte und da jetzt irgendwie kein Lust hat das zu machen ... Das kämpfe ich nicht. Also, wenn Stallarbeit etwas ist, worauf man keinen Bock hat ... Boah! Da halbe ich auch kein Lust in Zoo.
Weil ab meinem Gefühl vergrault man die denn nur nach meinem Gefühl Und jetzt ist es ja auch schon so, meine Kinder kommen. Wir wollen die Hühner füttern? Ja dann los! Ach ob ich dir morgen schon gefüttert hab, ist doch scheißegal. Geht los guck doch da ein Eis! Wir wollen Futter hinschieben, geht! Also ich komm mit!
Ich komm mit ihr zusammen! Aber ... ja aber ich mach's, ich bin da eher wenn die das von alleine wollen und ansonsten Vorbild. So wir gehen jetzt raus hier machen sie jetzt. So und so habe ich ja auch von meiner Mutter immer gesehen dieses Beständige dieses kontinuierliche dieses Immer wieder Das geht so dann überhaupt.
Und die Kids, die nicht rausgehen wollen sollen, die an anderer Stelle irgendwie eingebunden werden? In dem Betrieb oder auch in den Haushalt ... Wie bringst du denen so Arbeit bei? Oder bringt man es ihnen gar nicht bei? Scheiße, Gissele! Dann wär ich Kapitalistin im Herzen. Ich weiß es nicht, da würd ich sagen, wenn du was machst, kriegst du fünf Euro, weißt schon?
Ja ja! Meistens was ich meine, weil ich erinnere mich an meine Zeit, dann war das auch so, ja, wenn Du was machst kriegste auch was ... oi, da hab' ich richtig Gas gegeben. Also, ich weiß nicht, was den einen motiviert. bei uns war eine Zeit lang, wenn wir mit dabei ist Christian Magazin in der Woche.
also irgendwie ein Belohnungssystem für Arbeit würde ich schon machen aber natürlich soll's auch Spaß machen. Aber ich sag mir mal dein Gefühl, würdest du's machen. Manchmal ist das eine Perspektive von außen wunderschön. In mir war sofort so ein ... Geht dann so einen Gemeinschaftssinn abhanden, wenn man rein auf Belohnungsbasis macht zu dieses Jahr?
Aber irgendwie macht man ... Ich wohne ja auch hier, kann ich ja auch mal das und das machen. Ähm... aber ich vom Außen bin dabei dir, dass man glaub ich die Kids auch nicht ... wenn die kein Interesse am Hof haben, also ich kenne das ja noch von mir. Ich glaub für mich wäre es richtig schlimm gewesen, wenn ich dann immer hätte müssen.
und wie du schon sagst, dann kommt glaube ich manchmal auch... kommen da manchmal so Kleinigkeiten in die Ehe von alleine, wenn man's nicht muss. Also keine Ahnung, wenn Erntezeit ist und irgendwie alle sind super gestresst, hab' ich halt ein Kuchen gebacken oder so. Habe ich das so anders irgendwie gemacht?
Ja voll gut, hilfreich! Aber jetzt genau, also, ich glaube, man kann da Kinder nicht unbedingt reinziehen. hat so ein Hetz nicht funktioniert. Ich hab das ja schon mal gesagt, ich sag's jetzt noch mal für Mali und mich welcher der schlimmste, wenn alle fünf den Hof wollen? Weil gehst sie. Schlemmen. Jemand zu sagen du, ja, du nicht.
Oh ja ... Jetzt haben wir leider gar nicht mehr so viel Zeit aber ich habe zu dieser Hofübergabe kam eine sehr intensive Mail. also ich hab die wirklich auch bei uns im Bürolaut vorgelesen weil sie mich beschäftigt hat. Sollen wir uns das für eine neue Folge aufheben? Wenn es um Hofnachfolge geht, dann machen wir das so.
Dann können gerne noch mehr über Hofnachtfolge sprechen. Weil mich erreichen auch immer wieder Nachrichten von Jungen die auf dem Hof gezogen sind und wo's alles nicht so ist. Und Gissi, manchmal denk ich darüber nach Mensch, ob sich das ändern wird. Ob sich das in der nächsten Generation ändern wird oder ob das so ...
Ja, ich glaub da steckt noch ganz viel in uns was wir schon seit jeher mitnehmen. Aber darüber sprechen wir ein anderes Mal. und jetzt ... Ich freu mich eigentlich nicht! Aber ich bin bereit. Sehr gut. Okay, bis dann, tschüss! Amelikieren, Lisa Golinski und Julia Baer.