Capital – der Wirtschaftspodcast· Folge 375

„Die Wärmepumpe ist nicht mehr aufzuhalten“

Freitag, 28. August 2026 · 28 min

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Shownotes

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Vor gut zwei Jahren wurde das Startup Deutsche Sanierungsberatung (DSB) gegründet – das Geld verdienen will, indem es die Deutschen dabei unterstützt, ihre Häuser energetisch zu sanieren und effizienter zu machen. Da dazu oft auch der Einbau einer Wärmepumpe gehört, geriet das Unternehmen umgehend in den großen politischen Konflikt um die strombetriebenen Heizungen. Inzwischen profitieren die Berliner von einem wachsenden Geschäft. „Nach der Einführung des neuen Gebäudemodernisierungsgesetzes herrschte auch wieder Verunsicherung“, sagt Co-Gründer Sebastian Schmidt im Capital Wirtschaftspodcast. „Dann wollen die Leute neutral beraten werden, und das treibt sie zu uns.“ Nach eigenen Angaben berät die DSB pro Monat knapp 700 Kunden. Für das laufende Jahr wird mit einem Umsatz von 15 Mio. Euro gerechnet. In einer jüngsten Finanzierungsrunde konnten zudem 10 Mio. Euro für den Ausbau des Geschäfts eingesammelt werden. Schmidt beobachtet, dass sich unter seinen Kunden immer mehr Menschen für eine Wärmepumpe entscheiden, was vor allem an den stark steigenden Gaspreisen liegt. „Die Wärmepumpe wird die wichtigste Heizung, das ist nicht mehr aufzuhalten“, sagt er. Die neuen Fördervorgaben, denen zufolge die staatliche Unterstützung allmählich zurückgefahren wird, beschleunigten den Prozess sogar noch: „Alle haben einen Anreiz zu sagen: Ich mache es lieber jetzt.“

Eine Produktion von RTL+ Podcast.Host: Nils Kreimeier.Redaktion: Lucile Gagnière.Produktion: Andolin Sonnen. +++Weitere Infos zu unseren Werbepartnern finden Sie hier: linktr.ee/diestundenull +++60 Tage lang kostenlos Capital+ lesen - Zugriff auf alle digitalen Artikel, Inhalte aus dem Heft und das ePaper. Unter Capital.de/plus-gratis
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Kapital, der Wirtschaftspodcast. Herzlich willkommen zu dieser neuen Folge unseres Podcasts. Mein Name ist Nils Kreimeyer und ich bin Redakteur beim Wirtschaftsmagazin Kapital. Wenn wir in Deutschland darüber sprechen, wie wir Energie sparen können und wie wir auch die Folgen des Einsatzes von Energie etwas eindämmen können, die negativen folgen, dann geht es oft um Autos und deren Verbrauch oder um die Fabrikschornsteine der Industrie, durch die immer noch zu viel Kohlendioxid entweicht.

Dabei ist es ja eigentlich so, dass einer der größten Energieverbraucher dieses Landes in der Regel direkt vor unserer Nase liegt und das ist das eigene Heim. Fast 28 Prozent des sogenannten Endenergieverbrauchs entfallen in Deutschland auf die Haushalte und zum Beispiel deren Heizungen. Das ist mehr als für die Industrie und deutlich mehr als bei Gewerbetreibenden und im Handel.

Ein Grund liegt darin, dass die meisten Wohngebäude in Deutschland immer noch mit relativ ineffizienten Heizungen erwärmt werden und zudem auch nicht besonders gut davor gesichert sind, dass die einmal erzeugte Wärme aus den Wänden wieder entweicht. Wenn wir also insgesamt weniger Energie verbrauchen wollen und damit auch die Kosten dafür einsparen möchten, dann müssen wir unsere Häuser überholen.

Also so einrichten und beheizen, dass deutlich weniger Energie verloren geht. Ein Start-up, das sich in diesem Feld tummelt und dabei auch ganz gut vorankommt, ist ein Unternehmen, das Deutsche Sanierungsberatung heißt, so ganz offizieller Name, kurz DSB. Jetzt könnte man denken, okay, die sanieren Unternehmen, das versuchen ja so einige. Aber das ist ein Missverständnis. Es geht um Gebäudesanierung.

Das Ziel ist es, Leuten, die ihre Häuser einer lokalen Energiewende unterziehen wollen, wenn man so will, eine einzige Anlaufstelle zu bieten und damit Geld zu verdienen. Die deutsche Sanierungsberatung wurde im März 2024 gegründet und zwar von drei ehemaligen Mitarbeitern des Heizungsanbieters Enpal.

Im Juli dieses Jahres sammelte das Unternehmen dann bei einer Finanzierungsrunde immerhin so 10 Millionen Euro ein. Das ist für ein Startup, das nicht irgendwie KI macht, im Moment eine ganze Menge. Und der Kundenstamm wächst. Ich habe für diese Folge des Podcasts mit einem der Gründer gesprochen und zwar mit Sebastian Schmidt.

Und in dem Gespräch ging es natürlich nicht nur um sein Unternehmen und die Art, wie es Geschäfte macht, sondern auch um die Lage im ganzen Sanierungs- und Wärmebereich. Denn dort hat sich ja politisch unter der schwarz-roten Bundesregierung zuletzt einiges geändert. Herzlich willkommen, Sebastian Schmidt, in unserem Podcast. Hi.

Sebastian, deutsche Sanierungsberatung, wenn man das so das erste Mal hört, das klingt so ein bisschen ironisch gewollt nach Behörde. War das Absicht? Es klingt vor allem langweilig. Ja, es war Absicht. Also es hat vor allem zwei Gründe. Das eine war, dass ich die persönlicher Grund, also die Startup-Szene nimmt sich teilweise sehr, sehr ernst und will immer auf Krampf sehr innovativ klingen, auch wenn sie es nicht sind.

Da fanden wir es ein bisschen witzig, mit einem sehr konservativen Namen reinzugehen. Und das Zweite ist ein klares Signal an unsere Hausbesitzer, was unsere Kunden sind, dass wir einen anderen Ansatz wählen und so seriös und so neutral und vertrauenswürdig wie möglich agieren möchten. Aber es ist jetzt nicht so, dass ihr Anrufe kriegt, was habt ihr denn da schon wieder gesetzesmäßig verbrochen? Oder was die Leute denken, ihr seid tatsächlich was Offizielles. Es gibt schon Ab- und An-Missverständnisse.

Das Hausbesitzer glauben, wir arbeiten mit der Verbraucherzentrale zusammen oder sowas. Aber wir wurden bisher noch nicht persönlich verantwortlich gemacht für Gesetzesänderungen. Okay, gut. Dann lass uns doch mal in die tatsächlichen Details gehen. Also was genau macht ihr sozusagen? Was bekommt man bei euch? Ja, also das Einstiegsprodukt ist eine Energieberatung.

Da sind wir mittlerweile auch die größte in Deutschland. Die ist bei uns relativ kostengünstig, es fängt bei 590 Euro an und der Sinn ist hier einmal neutral das Haus kennenzulernen und den Hausbesitzer kennenzulernen. Da kommt dann ein lokaler Architekt oder Architektin oder ein Bauingenieur vorbei, vermisst das ganze Haus, dann wird ein Sanierungsfahrplan erstellt, wo man schaut, was macht wirklich Sinn und eine Empfehlung ausgesprochen.

Das ist die erste Hälfte. Und die zweite Hälfte ist dann, dass wir ein Handwerksnetzwerk haben mit mehreren hundert lokalen Handwerkern, wo wir das Projekt dann ausschreiben, und lokale Angebote reinholen, auf das Haus zugeschnitten. Und wenn ein Hausbesitzer oder eine Hausbesitzerin sich dafür dann entscheidet, dann haben wir eine Take Rate, kümmern uns dafür um die Förderung, um die Planung etc.

Aber die Ausführung macht dann ein lokaler Betrieb. Das heißt, wenn ich das richtig verstehe, ist das schon eher so ein Plattformmodell. Das heißt, ihr habt nicht eigene Leute oder eigene Energieberater, sondern ihr vermittelt solche Leute an jemanden, der sein Haus energetisch sanieren möchte, der überlegt, eine Wärmepumpe sich anzuschaffen.

Genau, also das Gründerteam kommt von Enpal, wird sicherlich auch dadurch geprägt und hat da 2023 die Wärmepunktentochter aufgebaut. Und da war der Fokus ganz klar auf Installationskapazitäten, auf Wärmepunkten überhaupt ranbekommen, weil es so ein krasser Hype-Markt war. Da haben wir viel daraus gelernt und wollten gewisse Sachen anders machen.

Und es waren eigentlich drei wichtige Hypothesen. Das Erste war, wir wollen nicht selber installieren. Das kann der lokale Handwerker viel besser. Also wenn man 2000 Handwerker anstellt und da einen riesigen Overhead baut mit. Qualitätskontrolle und so weiter, das skaliert nichts. Also das kann lokale Handwerker besser. So das war das Erste.

Das Zweite war, wir wollten nicht von einem Produkt kommen. Also wir wollten nicht überall sagen, es muss da die Wärmepumpe rein. Sondern gesagt, wir wollen halt neutral gucken, was macht wirklich Sinn. Deswegen diese Energieberatung. Und das Dritte war halt zu sagen, wir wollen so kundenzentrisch wie möglich agieren und unsere Hausbesitzer in den Fokus setzen. Und deswegen halt der konservative Name.

Jetzt könnte man natürlich fragen, warum braucht es dann überhaupt euch? Also dann kann ich ja als Hausbesitzer auch einfach sagen, ich suche mir einen lokalen Handwerker. Energieberater findet man eventuell auch. Der sagt mir dann, was ich machen muss. Dann rufe ich den Handwerker an und dann ist gut.

Also wenn man genau weiß, was man möchte und der Schwiegervater ist Heizungsbauer, dann kann das absolut Sinn machen, weil dann kann man da hingehen, der macht einen wahrscheinlich einen guten Preis und los geht's. Es ist nun mal so, dass in ganz vielen Häusern die Lage nicht so klar ist. Also es ist nicht glasklar, was jetzt das Beste ist, was man für das Haus machen kann.

Zum Beispiel gibt es in Deutschland immer noch ein Drittel der Häuser mit dem Luftspalt in den Wänden. Und da kann man sehr günstig eine Einblasdämmung machen. Das ist so die beste Maßnahme mit der besten Amortisation. Und ganz viele Hausbilder wissen gar nicht, dass sie das machen könnten. Und die investieren dann in eine viel zu große Wärmepumpe, die sich nicht so gut amortisiert.

Wo es total sinnvoll wäre, das mit einer anderen Maßnahme zum Beispiel zu paaren. Und einfach um da sicherzustellen, dass man das Haus richtig verstanden hat und die richtige Entscheidung trifft, sind wir eine sehr gute Anlaufstelle. Und das Zweite ist, dass auch Handwerker finden, nicht immer so leicht ist.

Man hat da immer so ein bisschen das Risiko, dass. Man da auf gut Deutsch abgezogen wird. Da sind wir auch in gewisser Hinsicht für eine Sicherheit, weil wir mit Handwerksbetrieben arbeiten, mit denen wir jetzt schon seit mehreren Jahren arbeiten und sehr viele Erfahrungswerte haben, welche gut sind.

Und es besteht nicht die Gewalt, dass dann die Kosten eskalieren, weil ihr einen bestimmten Festbetrag anbietet? Oder wie funktioniert das? Also es wird basierend auf dieser Energieberatung, die ist sehr umfangreich. Also wir sind mehrere Stunden vor Ort, haben ganz, ganz viele Daten und können da schon sehr gut vorhersagen, was am Ende alles passiert. Also wenn man Heizlast berechnet, gucken, wie groß muss die Wärmepumpe sein?

Gucken, welche Heizkörper muss man austauschen? Welcher Zustand ist die Elektrik? Oder jetzt bei der Einblastung ist da ein Luftspalt. Bei den Fenstern, wie groß sind die Fenster? und welche sollen ausgetauscht werden. Wir sammeln da schon eine Menge Daten und können da wirklich gute individuelle Angebote schreiben.

Das heißt nicht, dass es nie zu Nachträgen kommt. Es kann schon sein, wenn man jetzt vor Ort ist und der Hausbesitzer hat seine Meinung zum Beispiel geändert und möchte jetzt doch schöne Holzfenster, dann muss man das Angebot nochmal anpassen. Was ist so die häufigste Frage, die ihr gestellt bekommt?

Kann ich mir eine Wärmepumpe einbauen? Das ist schon die wichtigste Maßnahme. Sehr gut, damit sind wir auch schon sozusagen bei dem Kernthema, das wir ja in diesem Podcast auch schon häufiger behandelt haben, nämlich das Thema Wärmepumpe. Wir haben so eine ganz interessante Lage im Moment. Die Wärmepumpe setzt sich ja tatsächlich im Grunde überall in Deutschland durch. Im Neubau ist sie sowieso schon seit langem die stärkste Form oder die am häufigsten wahrgenommene Form der Heizung.

Im vergangenen Jahr ist es tatsächlich auch in der sogenannten Sanierung, also in dem Bereich, der für euch relevant ist, im Altbau, im Heizungstausch die wichtigste Heizungsform geworden. Aber es wird immer weniger Heizung getauscht. Also das ist ja das, was im letzten Jahr so der Trend war. Also es sind insgesamt, wenig Heizungen ausgetauscht worden. Die meisten davon waren dann Wärmepumpen. Was ist da los?

Was passiert da? Ich glaube, es sind mehrere Trends, die gleichzeitig passieren. Ich glaube, das eine ist ja der Trend, dass die Wärmepumpe die wichtigste Heizung wird und das auch nicht mehr aufzuhalten ist. Das freut mich erstmal, weil es richtig ist. Es überrascht aber auch nicht, weil es war eigentlich nur eine Frage der Zeit.

Es war eigentlich seit dem Ukraine-Krieg klar, dass die Economics von den Heizungen sich so verschieben, dass die Wärmepumpe die wichtigste Heizung werden wird. Weil Gas einfach immer teurer wird und Strom tendenziell weniger im Preis steigt. Und die Wärmepumpen immer besser werden. Das heißt, dass die Wärmepumpe die wichtigste Heizung wird, das war eigentlich klar. Das war nur eine Frage der Zeit, also wie lange das dauert.

Es gibt trotzdem immer noch Verunsicherungen. Also es ist noch, es ist Ruhe eingekehrt, ein bisschen. Also es ist weniger Aufmerksamkeit auf dem Thema als zum Beispiel 2023. Aber man merkt immer noch eine Verunsicherung. Also... Meine Mutter zum Beispiel hat ein kleines Haus in Bonn und die hat immer noch eine Ölheizung, die ist 30 Jahre alt und zahlt im Jahr 4.000 Euro alleine an Energiekosten.

Und jedes Jahr an Weihnachten gibt sie Diskussionen, warum sie sich keine Wärmepumpe einbaut. Und sie ist immer noch da, dass sie sagt, ja, aber ich habe ja gelesen und ich habe ja auch keine Fußbodenheizung und immer noch so gewisse Vorteile hat. Und man muss dazu sagen, ich wirke auf sie ein und ihr Partner als Heizungsbauer, der wirkt auch auf sie ein.

Und trotzdem hat sie da irgendwie noch ganz viele Bilder im Kopf, warum das keine gute Idee ist. Also ich glaube, jeder, der jetzt die Entscheidung treffen muss und sich damit ernsthaft auseinandersetzt, kommt bei der Wärmepumpe raus, unter gewissen Bedingungen. Also es gibt einige Häuser, wo es komplizierter ist.

Aber viele schieben die Entscheidung immer noch vor sich her. Es gibt ja nach wie vor tatsächlich diese klassischen Vorurteile, die man auch sofort hört, wenn man mit jemandem über Wärmepumpe spricht. Eins hast du schon angesprochen, man braucht eine Fußbodenheizung. Also man muss irgendwie für Hunderttausende von Euro das Haus sanieren, damit sich das überhaupt lohnt. In vielen Altbauten lohnt sich das nicht, in mehrgeschossigen Häusern lohnt es sich nicht.

Lässt sich denn wirklich mit all diesen Befürchtungen aufräumen? Also ist das alles abgeräumt dadurch, dass die Wärmepumpen moderner geworden sind und besser? Mit allem, allem nicht, aber deutlich mehr, als man denkt. Also... In den allermeisten Fällen klappt das mittlerweile sehr gut. Also ich glaube, um dieses Fußbodengerücht zu verstehen, eine Ölheizung oder eine Gasheizung, da wird das Wasser, was in, die Heizkörper kommt, ist extrem heiß. Das ist dann 70 Grad.

Und bei einer Wärmepumpe ist es nicht ganz so heiß. Das ist dann 55 Grad. Und wenn ich jetzt große Heizkörper habe, dann ist es besser, weil ich dann besser den Raum heiß kriege. Deswegen ist eine Fußbodenheizung schon gut. Also dann läuft die effizienter, das ist schon cool. Aber ich kann auch Heizkörper austauschen. Also selbst wenn ich überall ganz gerne Heizkörper habe, kann ich die austauschen.

Also das ist so ein Ding, das spielt schon ein bisschen noch eine Rolle, aber es ist nicht so gravierend. Gravierender ist es zum Beispiel, wenn die Infrastruktur im Haus nicht gegeben ist. Also wenn man das Rohrsystem nicht breit ist. Wenn die Hauselektrik sehr veraltet ist, weil dann will die keine anschließen, die Wärmepumpe.

Wenn man keinen Platz hat für Komponenten, das ist noch ein Thema. Oder wenn die Hülle wirklich in einem sehr, sehr schlechten Zustand ist, das Haus sehr, sehr groß ist. Dann brauche ich eine riesige Wärmepumpe und dann ist der Betrieb teuer, die Anschaffung ist teuer, da lohnt es sich dann an irgendeinem Punkt nicht unbedingt und da muss man dann zusätzlich investieren.

Aber das sind ja dann keine Ausnahmefälle, also dann reden wir ja doch von einem relativ hohen Investitionsbedarf, bevor dann es Sinn hat, wirklich eine Wärmepumpe auch einzubauen, oder? In der Regel. Also wir empfehlen in vielen, vielen Fällen, wir rechnen es immer durch, in den meisten Fällen geht es sofort.

Es gibt dann noch einen Prozentsatz, wo man mit einfachen Kniffen das Haus so weit kriegt, wie eben diese Einblassdämmung, die geht in einem Drittel der Fälle. Oder die oberste Geschossdecke, das ist auch ziemlich günstig zu dämmen. Da reden wir dann bei der Einblassdämmung von 2.000 bis 6.000 Euro. Oberste Geschossdecke hängt ein bisschen davon ab, ob es begehbar sein soll oder nicht.

Aber da gibt es so einfache Maßnahmen, wo man dann schon einen großen Impact mit hat. Und dann gibt es einen gewissen Prozentsatz an Häusern, wo die Hülle wirklich in einem sehr schlechten Zustand ist. Da muss man aber eh ran. Und wenn das Dach jetzt eh zusammenbricht und man das neu eindecken muss und neu machen muss, dann ist es absolut sinnvoll, da auch eine Dämmung mit reinzubauen.

Das heißt, da ist ein Dämmungsbedarf, der gegeben wäre, egal ob man eine Wärmepumpe einbaut oder eben irgendeine andere Heizung weiter betreibt. Jetzt heißt ihr ja nicht Deutsche Wärmepumpenberatung, sondern Deutsche Sanierungsberatung. Das heißt, euer Geschäft ist ja eigentlich durchzurechnen, was muss an einem Haus gemacht werden, damit es für die Zukunft fit ist. Egal, ob da jetzt eine Wärmepumpe drin ist oder nicht. Das habe ich richtig verstanden.

Das ist absolut richtig. Also die Wärmepuppe ist die wichtigste Maßnahme, ist oft der Auslöser für eine Energieberatung und macht bei uns auch immer noch so 35 Prozent der umgesetzten Maßnahmen am Ende aus. Aber andersrum sind 65 Prozent andere Maßnahmen. Sehr häufig sind PV-Anlagen und Fenster. Das ist so Platz zwei und drei.

Dann diese kleineren Dämmmaßnahmen, so Einblasdämmung, oberste Geschossdecke. Und dann kommen diese ganz großen Maßnahmen, so etwas wie ein neues Dach, ein Wärmedämmverbundsystem, also komplett die Wand einmal einzupacken. Und dann kommen noch so einige Nischenmaßnahmen, wie zum Beispiel eine Kellerdecke zu dämmen oder Fußbodenheizung, was im weitesten Sinne auch eine Sanierungsmaßnahme ist.

Die kommen dann so in den kleinen Prozentsätzen bei uns. Wie ist denn nach euren Erfahrungen die Lage in Deutschland? Auch dazu hört man ja unterschiedliche Sachen. Die einen sagen, oh Gott, wir haben einen völlig überalteten Hausbestand. Da ist wahnsinnig viel noch zu tun. Es ist ja auch so, dass tatsächlich der Hausbereich, was den Endenergieverbrauch angeht, immer noch einer der ganz großen Verbraucher in Deutschland ist. Man hat das Gefühl, da wird sehr viel in die Luft geblasen.

Andere sagen, so schlimm ist es nicht. Da ist schon in den letzten Jahren eine ganze Menge passiert. Wie sieht das aus so aus eurer Sicht? Ich glaube, man kann zwei Perspektiven nehmen. Das eine ist so die ein bisschen idealistische Klimaperspektive, wo wir sagen, hey, es ist immer noch ein Viertel der Emissionen, die von den Häusern kommen.

Unnötigerweise, weil wir haben längst die Technologie, um das nahe Null zu kriegen. Also in Skandinavien zum Beispiel sieht man, wie es geht. Und da ist man dann schnell in so einer Einstellung von, boah, wir sind so hinterher und wir müssen eigentlich ganz, ganz viel machen. Finde ich aber eigentlich ein bisschen schade, Finde ich ein bisschen schade, wenn das in so eine negative Perspektive geht.

Viel cooler ist eigentlich, sich zu überlegen, ich mache ja nicht nur was Nachhaltiges, sondern ich spare ja auch Geld. Ich habe nachgeguckt, 1,2 Billionen Euro liegen in Deutschland auf irgendwelchen Sparbüchern fast zinsfrei. Also da liegt eine Menge Geld. Und man hat hier die Möglichkeit, ins eigene Haus zu investieren, was Gutes zu machen und Geld zu sparen.

Also ich sehe das eigentlich auch für einen einzelnen Hausbesitzer teilweise als eine riesige Chance, über einen Zeitraum von 10, 20 Jahren richtig Geld zu sparen. Dann lass uns doch mal vielleicht ins ganz Granulare gehen. Wenn ich jetzt ein Eigenheimbesitzer bin, keine Ahnung, in Wanne-Eickel und ich möchte mein Haus energetisch sanieren und denke darüber nach, eine neue Heizung anzuschaffen, ohne jetzt einen Werbeblock daraus zu machen, was muss so jemand machen?

Also wo geht es los und was sind die ersten Schritte? Das hängt ein bisschen davon ab, wo man steht. Wenn man wirklich ganz, ganz am Anfang steht, ist eine Energieberatung ein super Einstieg. Da sind wir ein Anbieter, kann man zu uns kommen, sich anmelden, dann kommt jemand vorbei und hilft einem erstmal grundsätzlich zu verstehen, was das Haus braucht.

Wenn man schon so ein bisschen weiter ist und eine klare Idee hat, dann würde ich trotzdem dazu raten, sich da einmal ein bisschen schlau zu machen, was es noch für Möglichkeiten gibt und was dafür, auch das Haus ein bisschen besser zu verstehen. Aber grundsätzlich kann man dann in die Umsetzung gehen. Dann gibt es natürlich noch Hindernisse beim, man muss den richtigen Handwerker finden, man muss sich um die Förderung kümmern und so weiter.

Aber grundsätzlich muss man sich den Handwerker suchen und loslegen. Und nach so einer Energieberatung, da liegt einem dann erstmal tatsächlich auch so ein Plan vor, dass man so ungefähr abschätzen kann, was wird mich das Ganze kosten, wenn ich dann loslege. Genau, man hat dann so ein Gespräch mit einem zertifizierten Energieberater.

Das muss immer ein Architekt oder ein Bauingenieur oder ein Ingenieur sein. Die gehen dann mit einem das in Ruhe einmal durch, schauen sich die verschiedenen Sachen an, gucken sich auch nochmal bei uns gesondert die Heizlast an, also besonders nochmal auf das Thema Heizung, weil das halt eben sehr oft so der Treiber ist.

Und dann können die innerhalb von wenigen Tagen das planen und ausschreiben, dass man dann wirklich konkret immer drei Angebote pro Maßnahme sich angucken kann. Also zum Beispiel drei Angebote für den Fenstertausch. Dann kann man da auch Kundenbewertungen etc. sehen von diesen Handwerkern und sich eins aussuchen. Und dann machen die ein Termin aus, kommen vorbei und installieren.

Das heißt, unser Ziel ist es schon, bei der DSB möglichst viel von dieser ganzen Bürokratie, Planung, Förderung, das alles abzunehmen, sodass man eigentlich nur noch die Entscheidungen treffen muss, die richtig fürs Haus sind. Und für alle Sparfüchs muss man, glaube ich, auch sagen, so eine Energieberatung wird auch nochmal gefördert.

Die wird zu 50% gefördert vom Staat. Weil eben der Staat auch merkt, dass es viele Leute, viele Leute der Startpunkt von so einer Sanierungsreise ist. Für viele auch so ein bisschen die Angst nimmt davor, so Investitionen dann ins eigene Haus zu tätigen. Und weil der Staat sicher gehen will, dass man keine falschen Entscheidungen trifft. Weil die können, die sind nach vorne dann vielleicht cool.

Also zum Beispiel, wenn man das ganze Haus, wir hatten Kunden das ganze Haus mit Infrarotheizung ausgestattet, weil die in der Anschaffung extrem günstig sind. Die sind aber im Betrieb unfassbar teuer. Und wenn man das dann über 20 Jahre durchrechnet, dann lag der bei Kosten von 80.000 Euro. Alles inklusive, genau.

Und eine Wärmpumpe in dem Fall lag knapp bei der Hälfte. Und das sah dann am Anfang total cool aus, weil er hat gesagt, ja, ich habe nur ein paar tausend Euro bezahlt. Aber über die Jahre wurde es richtig, richtig teuer. Und das ist so ein bisschen. Ja, das ist ein bisschen auch ein Vorteil der Energieberatung, dass man sich davor schützt.

Jetzt seid ihr ja noch nicht so lange auf dem Markt mit dem Angebot, das ihr habt. Wie entwickelt sich das? Wie viele Kunden beratet ihr? Wie ist die Dynamik? Kannst du ein bisschen erzählen? Ja, wir beraten gerade so im Monat knapp 700 Kunden und davon gehen dann pro Monat Maßnahmen so 150 werden auch umgesetzt.

Viele brauchen dann noch ein bisschen oder entscheiden sich dann später dazu. Genau, so da stehen wir gerade, sind damit die deutsche größte Energieberatung in Deutschland, machen das Jahr jetzt 15 Millionen Umsatz. Wir sind seit zweieinhalb Jahren gibt es uns. Also es ging jetzt schon relativ zügig bergauf und wir haben, Wir kriegen jedes Mal, also man merkt so alle paar Monate eigentlich so einen Schub vom Markt, weil immer irgendwas passiert.

Entweder irgendwo auf der Welt, wie zum Beispiel bei der Straße von Hormuz. Fällt die Ölversorgung, die Gasversorgung weg und die Preise gehen in die Höhe. Genau, weil es eben über sehr wenige Routen und über wenige Pipelines werden beliefert und wenn da irgendwo was passiert, dann explodieren hier die Preise.

Und dann rennen wieder alle zu uns und wollen wissen, was ist los. Und das Zweite sind Förderänderungen, wie jetzt zuletzt mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz, wo auch wieder Verunsicherung dann vorher herrscht und Leute von irgendwem neutral beraten werden wollen. Und das treibt Leute dann auch wieder zu uns.

Genau, damit sind wir auch so ein bisschen bei diesem politischen Thema, über das wir noch gar nicht so richtig gesprochen haben. Es hat ja tatsächlich in den vergangenen Monaten einige Änderungen gegeben bei den sogenannten Rahmenbedingungen. Also wir haben eine neue Gesetzeslage, was dieses Gebäudemodernisierungsgesetz angeht, was theoretisch den Einbau von Öl- und Gasheizung wieder erlaubt, aber im Endeffekt auch eigentlich am Ende nichts daran ändert, dass die Wärmepumpe ein relativ sinnvolles Instrument ist, um eingesetzt zu werden.

Denn es gibt da so eine Biotreppe, die da noch eingebaut worden ist, damit man noch so Biogas und Bioöl einspeisen kann, von denen niemand genau weiß, wie viel davon überhaupt auf dem Markt verfügbar ist. Das ist das Erste. Das Zweite sind die Förderbedingungen für Wärmepumpen, die sich geändert haben.

Da ist deutlich mehr Druck unter dem Kessel jetzt. Also diese Hauptförderung geht so nach und nach zurück. Ich glaube, jedes halbe Jahr wird das runtergefahren, was so ein bisschen auch den Zeitdruck erhöht. Was bedeutet das für euch? Ist das wieder eine große Verunsicherung? Sind die Leute jetzt alle irgendwie so, was ist denn jetzt los oder hilft euch das?

Beides. Also besonders am Anfang war es diesmal besonders krass, also speziell jetzt mit den neuen Förderregelungen. Die wurden sehr kurzfristig eingeführt. Also das habe ich noch nicht mitgekriegt, dass es so schnell ging. Und das war schon krass, weil uns dann ganz viele Kunden angerufen haben, was ist jetzt mit meinem Förderantrag, die dann so entweder kurz vor Antragstellung waren oder kurz danach.

Also die schon eure Kunden waren und die erst verunsicherten. Und dann waren die Portale teilweise offline und dann war erst mal ein paar Tage sehr unklar, was ist jetzt mit allen Kunden, die noch von dieser alten Förderung profitieren wollten. Und das ist alles sehr, sehr schnell passiert. Viele haben uns angerufen und gefragt, was ist los? Wir mussten aber selbst erst mal verstehen, was bedeutet das jetzt wirklich im Detail?

Deswegen ist es sehr schnell passiert. Das ist erstmal so das eine. Dann war schon so ein Moment, wo wir so dann verstanden haben, was los ist, dass wir eigentlich viele Ideen gut fanden. Also es gibt zum Beispiel mehr Förderung für wirtschaftlich schwache Familien, zum Beispiel mit Kindern. Es soll nächstes Jahr noch einen Worst Performing Building Bonus geben.

Worst Performing klingt so schlecht, aber das ist die Hälfte von unseren Kunden. Wo nochmal extra Förderung für Häuser ausgeschüttet wird, wo halt die Hülle in keinem so guten Zustand ist. Also da waren viele gute Ideen drin und auch diese Abschmelzung der Wärmepumpenförderung ist erstmal gut, weil das gibt so ein bisschen Planungssicherheit.

Vorher war es immer so, ja, es könnte jeden Moment irgendwie eine komplett neue Förderung kommen und jetzt fühlt es sich zumindest so an, als wäre für die nächsten Jahre klar, was passiert. Und es klappt auch erstmal gut, weil dann alle immer auch einen Anreiz haben zu sagen, ich mache es lieber jetzt, weil in einem halben Jahr geht die Förderung ja runter. Also das sind gute Sachen.

Was nicht ganz so gut funktioniert ist, es ist wirklich kompliziert. Also mittlerweile, wenn mich jemand fragt, wie viel kriege ich Förderung für meine Wärmepumpe, dann muss ich fragen, wie viel verdienst du? Wie viele Kinder hast du? Was hast du vorher für eine Heizung? Ist das ein deutscher oder ein europäischer Hersteller oder ein nicht-europäischer Hersteller? Wie viel kostet die?

Wie viele Wohneinheiten hast du in diesem Haus? Also es sind eine Menge Fragen. Es ist nicht mehr eine einfache Matrix, sondern es ist eine richtige Formel. Okay, aber das müsste für euch ja gut sein, weil je komplexer es ist, desto eher müssen die Leute mit der Beratung nachfragen. Das ist absolut richtig.

Also es treibt die Leute dann schon wieder mehr zu uns. Aber aus der Sicht von einem Hausbesitzer ist es schon sehr bürokratisch und wir müssen dann auch eine Menge Nachweise am Ende liefern, um sicherzustellen, dass die Förderung so ausgezahlt wird. Jetzt hast du gesagt, das Problem ist sozusagen diese Komplexität, die dadurch erhöht worden ist. Ist denn auch was, was aus deiner Sicht richtig in die falsche Richtung geht bei dieser neuen Gesetzeslage und auch bei dem neuen Förderumfeld?

Ja, es ist halt wieder ganz viel Bürokratie, die wir so Stück für Stück aufbauen. Und jeder einzelne Schritt fühlt sich sinnvoll an, Aber wirklich griffig und verständlich ist es am Ende nicht, wie viel Förderung ich jetzt kriege. Deine Mama, ihr bearbeitet sie jedes Weihnachten, wenn ich dich richtig verstanden habe, dass sie doch mal gucken muss, ob sie ihre Ölheizung nicht austauscht und stattdessen eine Wärmepumpe einbaut.

Meinst du, dass ihr es diese Weihnachten schaffen werdet zu überreden und mit welchem Argument? Ich bin da unvermesserlich Optimist. Wir versuchen es jedes Jahr. Ja, ich glaube, die abschmelzenden Förderungen ist wahrscheinlich das stärkste Argument, was wir dieses Weihnachten haben. Dass die Förderung auf jeden Fall jedes halbe Jahr runtergehen wird und wenn sie wartet, wird es nur teurer.

Ich denke, damit werden wir es versuchen. Also ich vermute mal, dass deine Mutter noch nicht so alt ist wie andere Eltern. Aber es ist ja trotzdem tatsächlich die Frage aus Sicht von älteren Leuten, die jetzt vielleicht nicht unbedingt noch das Haus vererben wollen oder nicht in der Situation sind, dass sie gleich daran denken, wie geht das jetzt weiter?

Lohnt sich das für mich noch? Also, weil die Erstinvestition ist ja in allen Fällen eine hohe Investition und das ist ja tatsächlich so der Fall, wo man auch verstehen kann, dass die Leute sagen, ach komm, die paar Jahre mache ich jetzt weiter mit Öl und Gas noch. Das ist absolut fair. Ich glaube, dazu kommt auch, dass man die Förderung erst mehrere Monate bekommt, nachdem man die letzte Rechnung bezahlt hat.

Das heißt, man muss das Geld trotzdem auf der hohen Kante quasi erstmal haben, um dann die Förderung zu kriegen. Oder man nimmt einen Kredit und dann gibt es ja was mit Sondertilgungen und so. Aber es ist nicht so einfach. Also man kriegt nicht einfach die Förderung und kann dann nur die Hälfte bezahlen. Man muss schon liquide sein.

Genau, dann muss man sich angucken, wie ist der Horizont, bis sich das lohnt. Bei den Einblasdämmungen sind wir da häufig bei so drei, vier Jahren. Das lohnt sich dann meistens trotzdem. Aber ja, besonders bei so richtig großen Maßnahmen, wie dann ein neues Dach oder so, das schieben viele schon sehr gerne vor sich her.

Aber wir haben tatsächlich eine sehr große Kundengruppe, was so Frührentner sind. Also Leute, wir haben eigentlich zwei Kundengruppen. Das eine sind junge Familien, die gerade kaufen und sagen, ich mache jetzt eh einen Kredit, ich will da jetzt auch das Haus einmal irgendwie frisch machen. Dann gibt es so einen Zeitraum, wo dann oft dann Familienkinder kriegen und andere Themen relevant sind. Da hat man das dann nicht so im Kopf.

Und dann dieser zweite Punkt ist tatsächlich, wenn die Leute in Rente gehen. Weil dann hat man oft so ein bisschen Geld angespart. Man hat dann irgendwie, man hat schon nochmal so vielleicht 20 Jahre vor sich. Und auch irgendwie diesen Gedanken, ich möchte das ja sauber übergeben, der nächsten Generation vielleicht.

Was dann schon nochmal dazu führt, dass echt viele Frührentner ins Haus investieren. Interessant, okay. Jetzt wirklich letzte Frage. Bist du selbst dein eigener Kunde? Hast du schon saniert und eine Wärmepumpe bei dir zu Hause? Ich habe kein Haus leider. Ich wohne in einer Wohnung in Berlin. Aber mein Blick hat sich schon sehr verändert.

Also wenn ich mir irgendwann ein Haus hoffentlich leisten kann, dann werde ich da sehr stark auf die Gebäudehülle und die Heizungsanlage achten. Okay, ganz vielen Dank, Sebastian Schmidt. Danke, dass ich da sein durfte. Ja, es ist eine interessante Entwicklung, dass nach diesem ganzen Streit und dem großen politischen Aufruhr um die Wärmepumpe, am Ende eigentlich bei fast allen hängen geblieben ist, dass diese Heizungsart sich dann doch langfristig durchsetzen wird.

Also eine Heizung, die ziemlich effizient mit Strom betrieben wird und im besten Fall den Energieverbrauch der Haushalte auf Dauer deutlich senken kann. Wir haben der Lage auf dem Heizungsmarkt auch einen Beitrag im aktuellen Heft von Kapital gewidmet. Und den kann ich allen an diesem Thema Interessierten nur ans Herz legen.

Vielen Dank, liebe Zuhörer und Zuhörer, dass Sie wieder dabei gewesen sind. Redaktionell geschnitten hat diese Folge erneut die Kollegin Lucille Garnier. Die Schlussproduktion hatte Andolin Sonnen in seinen fürsorglichen Händen. Bleiben Sie energisch und seien Sie doch wieder dabei, wenn der nächste Kapital-Wirtschaftspodcast erscheint.

Überall da, wo es Podcasts gibt. Bis dahin wünsche ich, Nils Kreimeyer, alles Gute und sage Tschüss.

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