
Checkout - Der SPORT1 Darts Podcast· Folge 334
Luke "Harry" Humphries bricht Final-Fluch & Jan Schmidt vor (doppelter) WM-Quali
Dienstag, 6. Oktober 2026 · 1 h 09
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Shownotes
Luke Humphries bricht in Leicester endlich seinen Major-Fluch! Im Harry-Potter-Look lässt "Cool Hand Luke" Gerwyn Price im Finale keine Chance und gewinnt den World Grand Prix – seinen ersten Ranking-Major-Titel seit dem Masters 2025. Während Humphries damit wieder ganz oben angreift, erwischt es Luke Littler bereits zum Auftakt gegen Luke Woodhouse.
Und auch aus deutscher Sicht gibt es Grund zur Freude: Jan Schmidt steht im Finale der World Youth Championship und hat gleich zwei Wege zur WM in der eigenen Hand. Neben dem Jugend-WM-Finale winkt ihm bereits die Qualifikation über den Grand Slam. Für Leon Weber und Dominik Grüllich wird es dagegen im Kampf um die Tour Card und die WM-Teilnahme richtig eng.
Außerdem sprechen wir über Gerwyn Prices starken Lauf, Michael van Gerwens schwierige Phase, Danny Nopperts Ärger auf der Grand-Prix-Bühne und die Entwicklung der deutschen Talente auf der Development Tour. Dazu gibt's einen Nachtrag zu den finalen Ergebnisse der Challenge Tour und den Blick voraus auf die Swiss Darts Trophy in Basel.
In dieser Folge am Mikro: Micha Wattenberg (mydartcoach.com/en/about-us), Jan Thoden (instagram.com/dartsdoc_180)
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Hosts: Kevin Schulte (x.com/SchulteKev), Micha Wattenberg (mydartcoach.com/en/about-us)
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Luke Humphreys bricht seinen Major-Fluch und siegt in Leicester. Im Harry-Potter-Look lässt er dem starken Iceman keine Chance und nutzt den frühen Exit von seinem Kontrahenten Luke Littler. Aus deutscher Sicht ist es ein Wechselbad der Gefühle an diesem Wochenende. Leon Weber und Dominik Grölich verpassen auf teilweise dramatische Art und Weise den vorzeitigen Tourkartenerhalt und wahrscheinlich auch die WM-Qualifikation.
Dafür steht aber Jan Schmidt überraschenderweise im Finale der Jugendweltmeisterschaft, hat die WM-Qualifikation jetzt sogar zweimal in der eigenen Hand und wird auch beim Grand Slam of Darts mit dabei sein. Wir gehen rein in die Analyse von einer Woche Grand Prix sowie einem sehr spannenden Development-Tour-Wochenende.
Hier ist Checkout, der Sport1-Darts-Podcast mit Kevin Schulte und Micha Wattenberg. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Checkout, dem Sport1-Darts-Podcast. Es ist eine Woche, die wir jetzt in dieser Folge besprechen werden, die unfassbar viel zu bieten hatte, in der wahnsinnig viel passiert ist und das auch nicht zuletzt an dem Montag, an dem heutigen Aufnahmetag.
An meiner Seite ist in dieser Folge nicht wie normalerweise gewohnt Kevin Schulte, sondern der Darts-Doc Jan Toden. Du bist mir zugeschaltet. Guten Abend, Jan. Guten Abend, Micha. Ich freue mich sehr auf die Aufnahme mit dir gemeinsam. Jan, was war das für eine unfassbare Woche und was war das für ein unfassbarer Run heute bei der Jugend-WM von Jan Schmidt?
Ja, ich meine, ich glaube, wir können so viel verraten. Wir hatten eigentlich ursprünglich geplant, gestern Abend aufzunehmen, was aus verschiedenen Gründen dann ein bisschen schwierig war, und haben dann gesagt, lass uns doch die Jugend-WM heute mit reinnehmen. In der Hoffnung, dass da was wirklich Berichtenswertes passiert und da sind wir echt nicht enttäuscht worden. Also, dass aus deutscher Sicht dieser Montag das Wochenende, Und die DevTour schlägt, hätte ich vorab nicht gedacht, aber es hat mich heute wirklich in Atem gehalten.
Wir werden allerdings in dieser Folge erst einmal chronologisch beginnen, also sprechen gleich über den Grand Prix. Dann geht es über die Development Tour, dann gibt es noch einen Challenge Tour Nachtrag, denn wir müssen natürlich auch noch einmal Daniel Klose und seine WM Qualifikation honorieren und etwas aus aller Welt gibt es natürlich auch noch.
Noch etwas Interessantes gab es auch in der letzten Woche. Da gab es ja keine reguläre Folge von Checkout, aber es gab die Patreon-Sonderfolge für diesen Monat, die man nur hören konnte, wenn man Abonnent von Checkout auf Patreon ist. Das kann man machen für 3,57 Euro pro Monat inklusive der Mehrwertsteuer.
Dann gibt es diese eine total exklusive Folge pro Monat. Die ist letzte Woche erschienen. Jan, die hast du gemeinsam mit Kevin gemacht. Da ging es um die PDC Europe Start. Was ist da aktuell das Zwischenfazit? Wie sieht es aus in den einzelnen Regionen? Also wer das noch nicht gehört hat, gerne einmal auf Patreon vorbeischauen.
Und wenn ihr noch kein Patreon-Abonnent seid, dann findet ihr den Link dazu in den Shownotes. Genauso wie auch zu unseren Socials, zu Instagram, zu Twitter, zu TikTok und auch zum Sport1-Darts-Newsletter. Und damit gehen wir jetzt rein in die Analyse des Grand Prix. Luke Littler, der kann seinen Titel nicht verteidigen, hat den Early-Exit bei diesem Turnier.
Wer sein Preisgeld ebenfalls nicht verteidigen konnte, ist Mike Dedecker. Der Sieger von vor zwei Jahren war schon nicht mit dabei. Ja, Jan, was sagen wir zur Stimmung in Leicester? Die war irgendwie am Ende des Tages so geht so bei diesem Turnier und so wie gefühlt jedes Jahr kommen dann auch die Stimmen wieder hoch, die die Rückverlegung nach Dublin fordern.
Also ich bin auch kein großer Fan dieses Austragungsortes oder der Stimmung dort. Ich finde, das wird so ein Major, was ja wirklich ein Alleinstellungsmerkmal durch seinen Modus hat, irgendwie nicht ganz gerecht. Frage ist natürlich auch immer, was wird im Fernsehen wie transportiert, aber ich glaube auch von denen, die vor Ort waren, hat man das so gehört und das könnte besser sein.
Ich denke, Dublin hat damals die Latte hochgelegt, aber wie wir vom Kalender für nächstes Jahr ja wissen, ist das also im Moment ein frommer Wunsch und wir werden uns auch nächstes Jahr mit diesem Austragungsort zufrieden geben müssen. Für mich war es so mittelmäßige European Tour Atmosphäre, aber nicht wirklich, das World Grand Prix würdig, würde ich sagen.
Das World Grand Prix würdig war aber definitiv das Finale und ist am Ende auch der Sieger Luke Humphreys. Es ist sein erster Single-Major-Titel seit der Premier League 2025. Den World Cup im Doppel 2026 in diesem Jahr, klammern wir einmal aus. Er hatte seit seinem letzten Ranking-Major-Titel beim Masters 2025 fünf Final-Niederlagen zu verbuchen, die er überstehen musste.
Nicht anders, beziehungsweise gleich sah es auch aus bei seinem Kontrahenten Gervin Price im Finale. Also beide kamen mit dieser Major-Final-Durststrecke hier eben in das Finalspiel nach Leicester. Es ist Humphreys zweiter Titel bei diesem Turnier. 2023 war er bereits erfolgreich. Damals im Finale gegen Gervin Price, gewann damals mit 5 zu 2 im Finale.
Danach gewann er seinen ersten WM-Titel. Ist das vielleicht so ein kleiner Hint darauf, was bei Luke Humphreys in diesem Jahr dann auch nochmal passieren wird? Also ich glaube, da haben alle dran gedacht. Er selber natürlich auch. Er hat auch erwähnt, dass er der erste Spieler ist, der viermal in Folge das Finale bei diesem Major erreicht hat. Das hat wohl kein Taylor, kein Van Gerwen erreicht.
Und er hat mehrfach betont, wie wichtig das ist, dass damals mit diesem ersten Sieg, übrigens auch in dem Finale gegen Gervin Price, ja sein großer Run oder der Bann gebrochen war. Er wusste, ich kann Majors gewinnen. Es folgten dann noch andere Titel und eben rasch die Weltmeisterschaft. Ja, also ich glaube, dass das ein Boost ist, der ihm gut tut, der auch ein Signal in Richtung Luke Littler ist, mit Humphreys ist wieder zu rechnen und ich hoffe für uns alle, dass uns das die Chance auf eine spannendere Weltmeisterschaft dieses Jahr gibt, denn das war ja nun insbesondere im letzten Jahr ab dem Viertelfinale doch eher mau, was es dort gab.
Mit dem Titel hier in Leicester baut Luke Humphreys auch seinen Vorsprung auf Chiron van Veen in der Weltrangliste aus. Wir hatten jetzt die erste Ausgabe hier beim Grand Prix nach der Preisgelderhöhung, also das eben auch nochmal ein wichtiger Titel für Luke Humphreys. Spielerisch, ja, da muss man sagen, es wurde in dieser Woche, zumindest zu Beginn der Woche, gefühlt mehr über die Schramme auf seiner Stirn als über sein Spiel selber gesprochen.
Das wollen wir hier natürlich anders machen, auch wenn es in seinen ersten drei Partien spielerisch da gar nicht so viel zu besprechen gab. Gegen Dave Chisnell gewinnt er mit 2 zu 0, mit 3 zu 0 dann jeweils gegen Jermaine Vatimena und Nils Sonnefeld. Also gibt da keine Sätze ab, lässt da überhaupt gar nichts anbrennen.
Gegen Dave Chisnell zum Auftakt war es eine Partie zum Vergessen, da sprechen wir über Averages von 80 bis 75, natürlich. Im Double-In-Double-Out-Modus, aber trotzdem war das keine gute Partie, konnte sich dann peu à peu steigern und wesentlich besser wurde es dann auch in der Partie gegen James Wade.
Am Ende gewinnt er da im Halbfinale mit 5 zu 3, gewinnt insgesamt die ersten 9 Sets hier im Turnier und wirft in dieser Partie 10 180er, wie gesagt, trotz Double-In-Double-Out. Also Luke Humphries dann im richtigen Moment mit der Leistungssteigerung, aber halt auch, muss man ehrlicherweise sagen, bis zu diesem Punkt unfassbar souverän.
Ja, und es war dann am Ende schon so ein bisschen die Harry Potter Magie, die er dann auf die Bühne gebracht hat. Also ich finde, er hat dann eben nach diesen ja doch klaren Spielen zu Beginn gegen einen wirklich guten James Wade, der ihn ja in praktisch allen Statistiken eigentlich gematcht hat, hat das am Ende doch wirklich gut durchgezogen, auch als das erste Mal Gegenwehr kam.
Also und ich glaube, das ist wirklich vielleicht der Sieg gewesen, der ihm da gezeigt hat, jetzt komme ich richtig ins Rollen und wo es spielerisch eben auch über diese lange Distanz, über diese acht Sätze wirklich, wirklich gut war. Und ja, dann hat er im Finale natürlich nochmal einen draufsetzen können, aber für mich war dieser Dosenöffner war wirklich das Spiel gegen Wade.
Wade wäre mein Geheimfavorit oder war mein Favorit für das Turnier. Ich hatte den nach den letzten Wochen und auch natürlich mit seiner Doppelstärke, noch einen Tick vor Luke Humphreys gesehen, aber gerade auch in Bezug auf Doppelstärke, da hat Luke Humphries in dieser Woche und insbesondere am Wochenende auch keiner wirklich mehr was vorgemacht starker Weg ins Finale muss man sagen, Stark war es dann natürlich auch im Finale. Er muss über zehn Sätze gehen, gewinnt am Ende mit 6 zu 4. Wenn man es in Lecks runterrechnet, dann sind es nur 21 zu 20 Lecks, also unfassbar ausgeglichen.
Und er gewinnt dieses Finale trotz eines absoluten Powerstarts von Gervin Price. Der spielt im ersten Satz 132,62 Punkte im Schnitt. Das ist ein Rekord, ein absoluter Rekord an dieser Stelle. Pulverisiert den vorherigen Satzrekord von Phil Taylor aus dem Jahr 2013 mit 118 Punkten. 225 Sekunden dauert dieser Satz. Also wirklich auch, da kannst du nicht einmal weggucken, dann hast du gefühlt den halben Satz verpasst. Gervin Price geht bis 3-0 weg und steht dann im vierten Satz auf Tops Rest zum Satz.
Aber Luke Humphreys, der hatte zuvor eine 180 geworfen, checkt dann 105 Punkte zum Satzgewinn. Und dann kommen wir zu einem Punkt, wo ich sage, da sprechen wir jetzt über das große Problem des Gervin Price. Gervin Price, wir sprechen auch gleich nochmal über seinen Turnierverlauf. Hat mir richtig gut gefallen, auch im Decidersatz gegen Johnny Clayton.
Wie er mit den Emotionen da war, wie er gekämpft hat. Das war so ein bisschen der alte Gervin Price, das was ihn ausgemacht hat, weswegen er so gut war. Und er hat mir auch in den ersten drei beziehungsweise vier Sätzen in diesem Finale gegen Humphreys super gut gefallen. Du hast gemerkt, er kam super scharf auf die Bühne. Er wollte diesen Sieg mehr als Humphreys, hat diesen absoluten Powerstart, ist absolut im Fokus drin.
Und dann kommt dieser eine Moment, wo Humphreys die pure Magie auspackt. Wie gesagt, 180 und dann 105 Punkte im Check. Richtig, richtig gut. Aber in dem Moment verliert Gervin Price seinen absoluten Siegeswillen und sein Fokus für dieses Finalspiel, weil er dann mit Humphreys nicht nur abklatscht, sondern.
Quasi da Arm in Arm von der Bühne runtergeht, gemeinsam in der Umarmung, scherzend und so weiter. Und das ist der größte Fehler, den du als Spielertyp Gervin Price an dieser Stelle machen kannst, Weil du denkst, dass du so gut spielst für die ersten drei oder vier Sätze, dass du jetzt den Fokus etwas nachlassen kannst, weil du so gut spielst, dass du quasi, ich überspitze es, über den Dingen stehst.
Du kannst jetzt sogar aus dem Fokus rausgehen und mit deinem Kontrahenten scherzen und so weiter und so fort, weil du denkst, dass du das Finale trotzdem willst, weil du so gut spielst. Und dann kommen aber nach der Pause noch ein, zwei Momente, die auch Humphreys in die Karten spielen und auf einmal bist du derjenige, der das Nachsehen hat.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass zum einen, wenn Humphreys diese 105 Punkte nicht macht und Gervin Price dann die 40 rausnimmt, dass er dann die Partie gewinnt. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass Price diese Partie auch gewonnen hätte, selbst wenn Humphreys die 105 Punkte gecheckt hat, wenn er danach nicht aus seinem Fokus rausgeht und da Luke Humphreys beweihräuchert, wie gut das jetzt gerade war.
Also da bin ich ganz bei dir und ich finde, das Wort Fokus ist genau das Entscheidende hier. Den verliert er, glaube ich, nämlich in dem Moment ein bisschen. Und es ist vielleicht, ich will nicht sagen Überheblichkeit, aber doch vielleicht so ein bisschen so, wow, jetzt hast du auch mal hier etwas Unglaubliches rausgenommen.
Hätte nie gedacht, dass du dir mit der 180 noch die 105 stellst und dir das rausnimmst. Und es ist so ein bisschen das Verhalten, was wir häufiger kritisieren, wenn die Jungs gegen Littler spielen, dass sie dann auch zu sehr scherzen, zu sehr abklatschen. Ich meine, wir haben nichts dagegen, wenn die beiden zeigen, dass sie sich gut verstehen. Aber aus meiner Sicht, ich habe das in der Szene auch gedacht, habe gedacht, wow, das ist jetzt.
Nicht der richtige Moment, um hier die Friedenspfeife zu rauchen. Kannst du dir vorstellen, dass ein Michael van Gerven in seiner Primetime in dieser Situation das mit einem Gegner gemacht hätte? Ich glaube nie und nimmer. Und das ist vielleicht so ein bisschen das Ding. Wo ja Price auch nach dem Spiel so ein bisschen grübelte. Mensch, irgendwie bringe ich es immer nicht zu Ende. Warum ist es denn so.
Dieses Match... Hat er möglicherweise in dieser Situation verloren. Und wir werden ja dann darauf zurückkommen. Es dreht sich ja dann so rasant, und kurze Zeit später liegt er hinten. Du hast jetzt Michael van Gerwen in seiner Prime angesprochen. Ich würde das sogar noch weiter ausfassen. Also Michael van Gerwen in seiner Prime hätte es definitiv niemals gemacht.
Michael van Gerwen jetzt gerade, weit weg von seiner Prime, würde es aber auch niemals machen. Und auch Gervin Price in seiner Prime hätte das niemals gemacht. 2021 Gervin Price, der hätte das niemals so gemacht. Der hätte in so einem Moment Humphreys oder Johnny Clayton vielleicht eine Faust gegeben, kurz abgeklatscht, ohne Wortwechsel.
Wäre auch okay gewesen, hätte ich immer noch nicht gut gefunden. Ich hätte trotzdem gesagt, bleib weiter im Fokus, mach dein Ding, geh von der Bühne und fertig. Du hast hier eine Aufgabe und das heißt, dieses Finale zu gewinnen. Aber Gervin Price hätte selber niemals in seiner Prime so reagiert. Und ich glaube, wenn Gervin Price wirklich wieder zu dieser Form zurück möchte und wirklich auch, nicht nur in einer Selbstverständlichkeit Titel gewinnen möchte, sondern auch überhaupt mal wieder Titel gewinnen möchte, dann muss er so bissig bleiben wie in den ersten drei Sätzen in diesem Finale und darf dann nicht, nur weil es jetzt für eine gewisse Zeit läuft, wenn der Job noch nicht erledigt ist, dann auf einmal in eine zu leichtfertige Haltung verfallen.
Ja, ich denke, da hast du auch nochmal die richtigen Punkte jetzt angesprochen und betont. Und insgeheim wird er sich die Dinge auch zu Herzen nehmen und glaube ich, da nochmal drüber nachdenken. Ich denke, dass ihm das in einem nächsten Finale nicht passieren wird oder ich hoffe, dass ihm das nicht passiert.
Vielleicht liegt das Ganze aber eben auch an diesem Wandel, den er ja durchgemacht hat, den er auch mit dem Publikum durchgemacht hat, begründet. Weil 2021 war er ja wirklich noch in einer anderen Welt. Da war er der, der Ausgebot wurde, der auch den Fokus halten musste, um in dieser ja doch meist feindlichen Stimmung ihm gegenüber nicht rauszukommen.
Also er musste da wirklich in jedem Spiel nochmal extra mehr kämpfen. Jetzt wird er doch häufig angefeiert. Die Fans wollen sein Buja sehen. Es wurde vorher auf Sky auch wieder ausgerollt. Was bedeuten denn hier deine Brüller? Wie haben die sich entwickelt? Und da hat er eben jetzt generell eine andere Rolle.
Und hier war er definitiv auf einmal der wirklich brave Soon-to-be-Großvater Price. So kann er mit seinem Enkel dann umgehen im Sandkasten, aber eben nicht mit einem Gegner auf der großen Major-Bühne. Ich fasse das nochmal abschließend jetzt mit einem Punkt zusammen, was ich wirklich gut fand, was du gerade gesagt hast.
Ich glaube, für das Spiel von Gervin Price, für seine Titelgewinne und so weiter, ist es sogar signifikant besser, wenn er von den Fans nicht so sehr gemocht und bejubelt wird. Weil wenn das nicht der Fall ist, dann hat er das Gefühl, er muss kämpfen und er muss im Fokus da bleiben und er lässt niemals nach und dann ist ein Gervin Price am besten.
Natürlich, abseits von Bord, menschlich und so weiter, ist es natürlich jetzt für ihn viel besser und viel angenehmer. Aber für sein sportliches Spiel und seinen sportlichen Erfolg ist es, glaube ich, besser, wenn einem Gervin Price nicht so sehr zugejubelt wird. Das nur einmal jetzt noch zu dieser Thematik. Luke Humphreys gewinnt danach die Partie, holt sich vier Sets in Folge.
Es gibt dann nochmal den einen Moment, wo Gervin Price den Stopper vor diesem Run von Humphreys hätte setzen können. Er verpasst zwei Satz-Start zur 5-4-Führung. Im Decider dieses Satzes wird Humphreys dann erstmalig lauter und im zehnten Satz, im letzten Satz der Partie, macht Humphreys es dann souverän zu.
Soweit zum Finale und zu Luke Humphreys. Lass uns dann einmal noch kurz auf den Turnierweg von Gervin Price sprechen. Die ersten zwei Partien sehen ziemlich ähnlich aus wie bei Luke Humphreys. Er gewinnt erst einmal fünf Sätze in Folge, gibt in den ersten beiden Partien keinen Satz ab. Gegen Sebastian Biowetski, da ist es ein 2 zu 0 mit einem 101er-Schnitt.
Das war schon ein richtig starker Turnierauftakt. Gegen Ross Smith ist es dann 3 zu 0. Ross Smith auch ein absoluter Informspieler. Und gegen Johnny Clayton, ja, dann war es da wirklich das Ultra-Comeback, muss man sagen. Gervin Price liegt 2 zu 0 in Sätzen hinten, kommt auf 2 zu 2 ran, Liegt im Entscheidungssatz aber wieder mit zwei Legs hinten, hat drei Matchstarts gegen sich insgesamt in diesem Satz und dreht dann diese Partie zum 3 zu 2 und im Decider-Satz, da waren es dann, wie ich es schon angesprochen habe, endlich wieder die richtigen Emotionen von Gervin Price, was man halt sehen will.
Definitiv. Und das ist ja eigentlich ganz lustig, weil es in der kurzen Version so ein bisschen das Gegenstück zu dem ist, was eben Humphreys dann im Finale gemacht hat. Ich wollte bei einer Sache, aber du hast es dann selber angesprochen, noch ein bisschen widersprechen, weil du sagtest, der Weg in den ersten Runden war so ähnlich wie bei Humphreys.
Und ich finde, da ist schon ein entscheidender Unterschied. Humphreys war eben mit diesem 101er-Average gegen Biaretsky von Anfang an eigentlich da und ich glaube, er war für viele dann auch, insbesondere nach seinem Sieg gegen Johnny Clayton, der absolute Turnierfavorit. Aber dieses Spiel gegen Clayton war einfach wirklich unfassbar gut und das hat auch wieder dieses Tolle am Satzmodus gezeigt, wie schnell du da was drehen kannst.
Das ist bei 2-2 in Sätzen egal, was vorher war. Es ist dann nur noch ein Best-of-Five. Und auch da, wenn du 0-2 hinten bist, kannst du es noch drehen. Klar braucht er Glück. Klar vergibt ein Johnny Clayton nicht häufig, glaube ich, drei Matchstarts in einer Partie bei seiner Doppelstärke. Aber das war schon, also dieses Comeback.
Ich hatte bei 0-2 gedacht, das Ding ist durch mit der Stärke, die Clayton eigentlich auch auf die Doppel hat. Im Halbfinale gewinnt Gervin Price damit 5 zu 2 gegen Nathan Espinel. Es ist eine Partie, wo er schnell mit 3 zu 0 führt, wie im Finale auch. Espinel startet dann sein Comeback, kommt bis zu 2 zu 3 ran, hat teils auch wirklich tolle Checkouts mit dabei, wie beispielsweise die 132 Punkte, aber Gervin Price lässt da dann nichts mehr anbrennen.
Anders, wie gesagt, als später im Finale. Über Nathan Espinel als einen der Halbfinalisten müssen wir kurz sprechen, denn da gibt es definitiv auch nochmal einen großen Diskussionspunkt. Also Nathan Espinel gewinnt ein ganz enges Ding gegen Kevin Dutz, ist es der Decider im Decider schon zum Auftakt, dann hat er klare Siege gegen Luke Wurthaus und gegen Ryan Joyce.
Gegen Ryan Joyce mit einer wirklich tollen Partie, über 105 Punkte im Schnitt, Wahnsinn, hat auch einen wahnsinnigen Fokus in dieser Partie und dann ist aber die große Frage, wo wir dann jetzt auch wieder einmal über Nathan Espinel und seine in Anführungsstrichen Professionalität oder fehlende Professionalität sprechen, was passiert nach dieser Partie?
Also ein paar Stichwörter, die ich dazu mal in den Raum werfe und daraus kannst du jetzt dann gerne was basteln, sind Papp, Guinness, Pizza und entspannter Abend. Ja, also und wir haben uns da natürlich vorher schon drüber ausgetauscht, weil mich das wahnsinnig gestört hat eigentlich. Ich gönne ihm jeden, jeden Spaß, den er hat. Und er spielt dieses wirklich Wahnsinns-Match gegen Joyce mit 105,15.
Einen der, ich glaube, einen der zehn besten Averages, die es bei diesem Turnier gegeben hat. Man denkt so wirklich, der Major-Winner, Espinel, ist zurück. Und mir war es schon klar, nach dem Interview danach auf der Bühne, als er gesagt hat, und es war ein spätes Spiel, also es wird auch in Großbritannien, war es glaube ich nach Mitternacht, dass er da sagt, jetzt gehe ich mit den Jungs erst mal ein paar Pints trinken.
Am nächsten Tag im Interview vor dem Match auch sagt, ja, fünf Pints werden schon gewesen sein und dann haben wir uns noch eine Pizza geholt. Und das kann ich auf dem Niveau einfach nicht akzeptieren. Und ich erinnere daran, dass es letztes Jahr bei der WM im Alli Peli eine ähnliche Situation gab, dass er da nämlich über Weihnachten heimgeflogen ist, dann zurückkam und auf die Frage, was hast du gemacht über Weihnachten, gesagt hat, ich habe mich mit den Jungs im Keller betrunken.
I love to get really hammered. Kannst du dir einen Novak Djokovic, kannst du dir einen Alexander Zverev, kannst du dir einen Tadej Pogacar, kannst du dir, was weiß ich, welchen Spitzensportler vorstellen, der sich so auf eines der wichtigsten Matches seines Jahres oder Spiele seines Jahres vorbereitet? Ich kann es nicht.
Und so gern ich ihn sehe und so geil auch einige dieser Fights waren, für mich hat er salopp gesagt, dieses Match verkatert. Verloren, hat unheimliche Möglichkeiten, wir sprechen über Premier League, wir sprechen über weitere, das Aufsteigen in der Order of Merit, verpasst. Und man hat es ja auch einfach an seiner Fahrigen, also er war sehr fahrig, er hat ja auch sich irgendwie beschwert, was Price danach auch noch mal im Interview gesagt hat, also irgendwie der Umgang von Aspinel mit dem Publikum hätte ihm nicht gefallen.
Und ich meine, er verpasst in diesem Match sage und schreibe 50 Darts auf Doppel zum Reinkommen. Wenn ich das bei Sport 1 richtig mitgezählt bekommen habe, dann ist das, glaube ich, eine der Top 3 Leistungen im Verpassen von Startdoppels beim Grand Prix. Demi war mit 66 verpassten Doppeln wohl mal höher und ich meine auch noch Peter Wrighton, er hat, ich hab's glaube ich falsch ne, er hat 50 Darts verpasst, genau von 78 Start Darts, die er hatte, hat er nur 28 getroffen, ja, also für mich ist das wirklich.
Eine Strafe für eine Unprofessionalität und das finde ich wirklich schade und ich finde es da auch vorbildmäßig nicht ganz gut, wie er eben seinen Alkoholkonsum so, glorifiziert, auch wenn wir alle wissen, dass im Dartsport natürlich das eine oder andere pint auch mal getrunken wird, aber, das war für mich drüber und weit weg von professionell.
Nicht nur, dass es ein schlechtes Vorbild ist, du hast es auch schon angesprochen, das ist halt wirklich weit weg von der Professionalität und was ist das für eine Vorbereitung, wenn jemand gefragt wird, wie viel Bier waren es gestern Abend und jemand dann sagt, auch fünf werden es schon gewesen sein, wissen wir beide, das waren nicht fünf, das waren wahrscheinlich signifikant mehr, also die kann er dann an einer Hand abzählen und eine Hand sieht er wahrscheinlich doppelt.
Deswegen, was ist denn das? Also ich meine, wir sprechen hier jetzt auch davon, dass es um den Folgeabend ging. Also wie, wenn du, angenommen, du bist um 12 Uhr nachts fertig mit deiner Partie und dann gehst du erstmal raus mit den Jungs und trinkst dir richtig einen rein, holst dir dann die Pizza und musst am nächsten Tag am Abend, eine, ja du hast es gesagt, eine der wichtigsten Partien in deinem sportlichen Jahr bestreiten.
Es geht immerhin um das Halbfinale beim drittgrößten Major-Turnier, so wie die PDC es ja selber auch ansieht und tituliert. Was ist das für eine Vorbereitung? Das ist wirklich so fernab von jeglicher Professionalität, das kannst du eigentlich gar nicht sagen. Und am Ende des Tages. Kriegt er dafür die verdiente Rechnung dafür. Und da wollte es beispielsweise ein Gervin Price in dieser Partie mehr und ist damit professioneller umgegangen.
Und so ist es auch Luke Humphreys. Luke Humphreys hatte ja auch, den Anlass quasi loszugehen und auch etwas zu zelebrieren und so weiter, hatte das selber aber schon auf dem Schirm, dass er gesagt hat, ich achte darauf, ich mache es nicht wie Nathan. Also von daher, das ist jetzt nicht nur was, was, ich sag mal, wir jetzt hier kritisieren, sondern auch Spitzenspieler wie der Turniersieger Luke Humphreys haben das auch auf dem Schirm.
Das fand ich auch wirklich schön, weil das war einer der letzten Sätze des Siegerinterviews, was er gegeben hat. Und ja, das sagt eigentlich alles. Dann gut, dann mag es einige geben, die dann wieder sagen, ja gut, Humphries, deswegen ist er halt auch langweilig. Aber ich habe ja nichts dagegen, wenn Espinel den Titel holt und bevor er sich mit dem Pokal ins Bett legt, wie das andere tun, dann mit seinen Jungs noch einen drauf macht und sich dann auch noch was Leichtes zum Abschied, eine Pizza holt.
Alles gut, ja. Dann hat er erstmal wieder eine Woche frei, aber eben nicht zwischen diesen zwei wichtigen Spielen. Also ich verstehe da seine Einstellung wirklich nicht ganz. Ich hatte da auch im Alley Pally die Möglichkeit, noch mit ein paar anderen Spielern, die ich hier nicht nennen möchte, das mal anzusprechen und Und ja, das wird schon als unprofessionell auch wahrgenommen.
Den anderen Halbfinalisten können wir relativ schnell abhandeln. James Wade, kurz haben wir schon über ihn gesprochen. Auch ein Blick auf seinen Turnierweg. Er musste bereits zum Auftakt eine Partie gegen Joe Cullen drehen, kommt gegen Steven Bunting und Krian van Veen klar durch, ist die Nummer 5 der Welt, spielt es auch dementsprechend.
Und man muss ehrlicherweise sagen, gerade nach diesem Jahr ist, ist, auch ob er jetzt die Nummer 4 oder 5 der Welt ist, eine Premier League 2027 ohne ihn eigentlich nicht mehr vorstellbar. Definitiv nicht. Ich glaube, das hat die PDC auch erkannt. Ich finde auch mit seinem so etwas kauzigen Social-Media-Auftritt.
Macht er da jetzt auch sich vielleicht noch ein bisschen für eine breitere Öffentlichkeit interessanter. Und ich meine, es ist einfach faszinierend, dass dieser Typ da seit zig Jahren steht, immer das gleiche Shirt trägt, immer Doppel-20, Doppel-10 spielt und, ja, eigentlich von seiner Form mit kleinen Dellen nie was eingebüßt hat und jetzt fast wieder so in seiner Peak ist.
Also das fand ich oder überhaupt das ganze Jahr finde ich beeindruckend und finde es gut. Und ja, der verdiente Lohn wäre die Premier League. Ich glaube, das kann die PDC ihm nur vorenthalten, wenn er jetzt sich bei der WM in der ersten Runde gegen Nitin Kuma irgendwie eine 0 zu 3 Niederlage leistet.
An der Stelle herzlichen Glückwunsch auch nach Indien, an Nitin Kumar zur WM-Qualifikation. Dann haben wir das aus dem Aus-aller-Welt-Teil schon mal abgehakt. Fünf kleine Talking-Points haben wir sonst noch vom Grand Prix, über die wir kurz sprechen sollten. Einer davon ist natürlich Luke Littler. Es gab die Auftakt-Niederlage gegen Luke Woodhouse zum Start, spielt in der Partie 82 Punkte im Schnitt, hat.
So kam es mir zumindest vor, Er bis irgendwie so zur Mitte des dritten Satzes nie überhaupt an die Möglichkeit einer Niederlage gedacht, dass er diese Partie irgendwie verlieren könnte. Und als er es dann, glaube ich, realisiert hat, dass es wirklich richtig eng wird, da war es dann eigentlich auch schon zu spät, hatte jetzt Zeit, die Jugendweltmeisterschaft zu spielen.
Auch da geht er im Halbfinale raus, wie im letzten Jahr auch, sprechen wir gleich nochmal drüber. Aber so ein bisschen muss man jetzt auch hier bei Luke Littler die Frage in den Raum werfen, funktioniert, ich spiele hier rein gar nichts mehr, außer so ein paar große Turniere und gewinne doch alles, dann am Ende doch nicht mehr?
Ich glaube, so ist das, weil du doch irgendwie deinen Fokus halten musst. Das hatten wir in einem anderen Zusammenhang heute schon, weil ich glaube, nur zwischen ein paar Spielen an der Playstation dann mal ans Bord gehen, auch für ein solches Ausnahmetalent nicht reicht. Natürlich gehört zur Wahrheit auch und das hat Luke Woodhouse nach dem Sieg auch gesagt.
Es ist immer noch so, man muss Littler in diesen frühen Runden schlagen, weil er über die lange Distanz dann doch eben meistens hinten raus der bessere ist. Aber gerade für diese frühen Runden da kommen die anderen Jungs Woodhouse spielt European Tour über European Tour Pro Tour über Pro Tour wo das Niveau auch nicht mehr geschenkt ist der ist in einem Rhythmus drin und dann sind diese Gegner nicht ungefährlich und das hat Woodhouse hier hervorragend genutzt und ich denke wir kommen ja nachher noch auf das Highlight des heutigen Tages also dass Littler, in drei wichtigen Turnieren hintereinander, dreimal rausgeht. Also wann hat es das denn zuletzt gegeben?
Und das ist, glaube ich, ein Warnschuss, jetzt für ihn möglicherweise noch zur rechten Zeit. Aber wir haben vor zwei Wochen oder hat die ganze Darts-Welt noch über den Clean Sweep gesprochen. Und jetzt können wir ja fast schon das Wort Krise in den Mund nehmen. Überspitzt. Lass uns weitergehen zu Nico Springer, dem einzigen deutschen Teilnehmer an dieser GORP-Veranstaltung.
Er gewinnt, er verliert zum Auftakt gegen Danny Noppert, ist im Decidersatz dann leider chancenlos, aber um in diesen Decidersatz zu, kommen, macht er es wirklich gut, checkt eine wichtige Aufnahme in einem wichtigen Moment, schreit dann wie, ich habe es schon mal angesprochen hier im Podcast vor ein paar Monaten, wie eine alte Frau.
Also wenn Nico Springer voll im Fokus drin ist und dann. Einen wichtigen Moment checkt, schreit er wie eine alte Frau oder wie jemand, der gerade auf einen ganz spitzen Legostein getreten ist. Im englischen Kommentar wurde es ja auch betitelt, ne Jan? Ja, das war glaube ich Wayne Madl oder Dan Dawson, der sagte, was that a roar or was that a meow?
Also hat er ihr gebrüllt oder miaut? Das fand ich auch sehr passend. Das trifft so ein bisschen die Tonlage, die er da hatte. Aber sei es drum, Scherz beiseite. Ich fand das gut, die Emotionen in dem Moment. Ich finde, er hat sich auch dann insgesamt gut verkauft. Leider in diesem sehr kurzen Format am Anfang.
Er ist einfach am Anfang zu schwierig und zu schlecht reingekommen und dann hat er es nicht mehr rumreißen können. Auch ein paar zu viele Doppel dann nicht getroffen. Und ja, dann war das Match auch schon rum. Ich glaube hier tatsächlich, wenn wir hier einen Satz mehr gespielt hätten, auf einen Gewinnsatz mehr, Dann hätte der Sieger am Ende Nico Springer gehießen.
Aber hätte, wäre Fahrradkette leider weiter kein Sieg für ihn. Keinen Sieg gab es auch für Michael van Gerven, der unterliegt Ryan Joyce mit 1 zu 2. Vom Gefühl beim Schauen her war Michael van Gerven eigentlich der bessere Spieler, derjenige, der sich wesentlich mehr Chancen erspielt hat, hat dann aber in den Outshots nur 19 Prozent auf die Doppel.
Und man muss jetzt auch konstatieren, die Realität des Tourcard-Races und einer Platzierung außerhalb der Top 16 der Welt nimmt immer weiter Gestalt an. Also ich weiß nicht, wie es dir ging, als ich im Januar, Februar, März irgendwann auf das Ranking geschaut habe, auf das Tourcard-Race und gesehen habe, oh Michael van Gerven, Platz 19, war mir klar, dass er einiges an Boden in der Weltrangliste verlieren wird.
Ich war mir aber eigentlich ziemlich sicher, dass es zumindest bei irgendeinem Turnier ein ordentliches Ergebnis von Michael van Gerven geben wird. Das muss jetzt kein Titel sein, aber zumindest ein ordentliches Ergebnis. Und am Ende steht Michael van Gerven schon so auf Platz 8, 9, 10, 11, 12, irgendwie sowas in die Richtung.
Jetzt mittlerweile muss ich ehrlicherweise sagen, ja, keine Ahnung, ob da jetzt noch so ein Ergebnis kommt. Ich könnte mir auch vorstellen, dass da kein signifikantes Ergebnis mehr kommen wird, auch bei der WM nicht. Und dann sprechen wir wirklich über Platz 17, 18, 19 oder vielleicht noch 20. Ja, ich glaube, so ist das leider. Und für ihn fällt ja auch das WM-Finale von vor zwei Jahren raus.
Also das ist nochmal ein ordentlicher Batzen Geld. Und diesmal ist das Preisgeld höher. Das heißt, wenn er nicht annähernd zumindest ins Viertelfinale kommt, dann werden da ein paar Jungs, die hinter ihm stehen im Ranking, eben ganz klar vorbeiziehen, weil die vor zwei Jahren nicht annähernd so viel Geld geholt haben.
Und es sind so Szenarien wie bei Michael Smith oder Peter Wright, also im schlimmsten Fall, dass diese großen Namen langsam von diesen Bühnen verschwinden und irgendwann merkst du gar nicht mehr, dass sie mit dabei waren. Ich glaube, das ist für Michael van Gerven noch zu früh, dieses Szenario ganz schlimm an die Wand zu malen.
Aber auch hier muss sich, glaube ich, ein bisschen was in der Einstellung ändern, wenn er diesen Platz halten will. Es ist ja auch möglich, dass er in seiner familiären Situation, ich glaube, er hat auch direkt nach dem Ausscheiden wieder ein Bild von sich und seiner Tochter beim Fahrradfahren gepostet.
Wenn das jetzt sein Hauptfokus ist, kann man das auch akzeptieren. Aber ich glaube, dieser Gedanke kurz vorher mit, ich streame jetzt auch und trainiere ein paar Mal im Stream und damit kenne. Bringe ich meine Form hoch, wenn das der Gedanke war, so ganz zieht das noch nicht. Da müssen die Sessions im Stream mit Vincent van der Voort noch ein bisschen, zielstrebiger und länger sein.
Wenn wir schon bei der niederländischen Sektion sind, habe ich noch zwei Spiele, über die wir kurz sprechen sollten. Was sagst du zum Vorfall rund um Danny Noppert? Der beschwert sich in der Partie gegen Ryan Joyce über Geräusche der Bühne, immer wenn Ryan Joyce an ihm vorbeigelaufen ist. Die PDC räumt wohl nach der Partie auch ein, dass dort unter der Bühne etwas Lose gewesen sei.
Noppert, der ja auch mit ADHS diagnostiziert ist und dem es deswegen gerade bei solchen ablenkenden äußeren Faktoren schwerfällt, sich zu konzentrieren. Was sagst du zu dieser Situation rund um Danny Noppert? Ist es einfach sehr unglücklich für ihn als jemand, der mit ADHS den Spitzensport ausübt oder ist es, auch ein Zeichen von nicht hundertprozentiger Professionalität für so einen Fall keinen Plan B zu haben, wie man damit umgehen kann?
Nein, ich könnte mir vorstellen, dass er sich jetzt im Plan B zurechtlegen wird. Also ich meine, er ist ja durchaus ein Vielspieler und sowas hat es jetzt noch nie gegeben, dass er sich da irgendwie beschwert hat. Von daher aus meiner Sicht ist das glaubwürdig. Es macht auch einen Unterschied, ob da jetzt ein Ryan Joyce an dir vorbeiläuft oder ich weiß nicht, ein Ricardo Pietrezko.
Wieso? Das musst du jetzt mal ein bisschen ausführen. Ja, ich denke, der hat nicht den ganz behänden Schritt und dann poltert es vielleicht tatsächlich auch noch ein Stückchen lauter. Ich habe mich dann auch gefragt, was, ich meine, er hat ja mit dem Caller gesprochen, er ist da ins Gespräch gegangen, hat gesagt, da ist was. Wir erinnern uns an frühere Zeiten, als es da mal Windgate gab auf der Bühne.
Also es gibt die Möglichkeiten ja auch dann was zu unternehmen, Wobei es, ich glaube, bei einem laufenden Abend, Sky TV ist drauf, jetzt auch schlecht vorstellbar ist, dass dann Louis Jones unter die Bühne kriegt und da guckt, ist irgendwo eine Schraube locker. Also ich weiß nicht, was man da hätte machen können oder ich weiß auch nicht, das haben wir nicht gesehen, ob dann als eine Pause war, da jemand geguckt hat.
Aber muss ja, wenn ich sage mal, die PDC, Danny Noppert, nach dieser Partie eingeräumt hat, dass da eine Schraube lose war und so weiter, dann werden sie es ja zeitnah nach der Partie kontrolliert haben. Dann macht doch in der Partie, weiß ich nicht, eine 10-Minuten-Satzpause und findet es dann raus.
Genau, das wäre eben der Punkt, ob man da in einer Satzpause was probiert hat und dann einfach gesagt hätte, wir machen die jetzt fünf Minuten länger. Ich finde, das wäre möglich gewesen. Vielleicht war es aber auch nicht so offensichtlich, was da knarzt. Und vielleicht, muss man eben auch sagen, ist es dann für einen, ich glaube, da war es, ist ja wurscht, Kirk Bevins war, glaube ich, der Caller.
Und vielleicht war es für Kirk Bevins und auch Ryan Joyce gar nicht in sozusagen ihrer Nicht-ADHS-Welt gar nicht so wahrnehmbar und störend. Ich glaube, das ist aber jetzt einfach ein gutes Teaching, das noppert sich für so eine Situation, sollte sie nochmal kommen, was überlegen muss, denn man könnte ja auch sich vorstellen, dass es Gegner gibt, die sagen, okay, den Danny bringen die Geräusche raus und dann fängt eben doch auch wieder das Darts-Geklapper hinter ihm an oder so, wenn man ihn dann so leicht rausbringen kann.
Aber es war, glaube ich, sehr unglücklich Und man kann aber der PDC auch, finde ich, nicht wirklich einen Vorwurf machen, dass man jetzt auf diese Situation nicht vorbereitet war. Der letzte Name, über den ich noch einmal ganz kurz sprechen wollen würde, um den Grand Prix rund zu machen, ist Wessel Nyman.
Er verliert wieder einmal im Achtelfinale eines Major-Turniers, verliert mit 1 zu 3 gegen Johnny Clayton nach seinem Sieg über Rob Cross und ich muss ehrlicherweise sagen, ich werde aus diesem Mann einfach nicht ganz schlau. Der Mann spielt ein fantastisches Jahr. Er spielt seit Jahren, seit Monaten, Jahren fantastische Darts auf dem Floor, seit einiger Zeit auch auf der European Tour.
Wann wird endlich der Knoten platzen, dass er es auch einmal auf die große Bühne bekommt? Also ich verstehe es wirklich nicht. Vielleicht hat er auch die Nachwuchsserie The Next Chizzy gewonnen, also das könnte ja auch so ein bisschen sein der es eben auch auf der European Tour ja gut gezeigt hat Next Arts Champion, Next Chizzy Champion aber.
Ja ich würde trotzdem bei ihm die Situation anders sehen, er hat ja auch auf der European Tour relativ lange gebraucht, bis es dann mit dem ersten Sieg geknappt hat und letzten Endes ist es ein langsam stetiger Weg nach oben. Ich glaube, ihn wird das nerven wie sonst was, dass er aus der Riege der Top 16 wahrscheinlich einer der wenigen ist, der noch nie ein Viertelfinale bei einem Major hatte.
Und das macht ja auch seine unfassbare Bilanz und auch sein unfassbares Preisgeld aus der Pro Tour so ein bisschen unnütz, weil andere eben hier mit einem tiefen Run dann auch wieder an ihm vorbeiziehen können. Es ist nicht ganz klar und man wartet eigentlich jedes Mal drauf. Und ich finde schon die gesunde Entwicklung, die er genommen hat über DevTour, damals noch mit Luke Littler, mit Nico Springer, mit Rian van Veen, da steht er eben so ein bisschen zwischen Littler, van Veen und Springer jetzt im Ranking.
Also jetzt auch keine ganz schlechte Entwicklung, Aber wenn man das sieht, was er unter der Woche spielt und dann auf die großen Bühnen nicht bringt, verwundert es einen schon. Aber der Kerl ist jung, da werden wir die nächsten fünf Jahre schon irgendwann großen Titel sehen. Setzen wir den Haken hinter den Grand Prix in Leicester, schauen jetzt noch einmal auf die Secondary Tours.
Beginnen mit der Challenge Tour nur im ganz kurzen Nachtrag. Ich hatte es schon mal angesprochen, Daniel Klose fährt zur WM. Es ist endlich ein verdientes Debüt. Ihr habt es auch in der Patreon-Folge schon bereits kurz angesprochen. Er gewinnt im letzten Turnier das direkte Duell mit Archie Self, konnte es damit dann auch klar machen. Daniel Klose jetzt also verdientermaßen endlich bei der WM am Start.
Dadurch Kevin Hussen als Nachrücker in der Super League. Und dann kommen wir jetzt zu dem, was etwas aktueller war, die Development Tour und die Jugendweltmeisterschaft. Ich denke mal, die vier Turniere Development Tour können wir hinsichtlich der Sieger und Finalisten etwas kürzer gestalten. Am Ende des Tages schwebte über allem die große Frage, wird Leon Weber seine gute Ausgangslage, die er vor diesen Turnieren für die WM-Qualifikationen und den Wiedergewinn einer Tourkarte hatte.
Wird er diese Position verteidigen können? Am Ende ist die Antwort leider nein. Dazu gleich noch mal etwas mehr. Jetzt erst einmal der Blick auf diese vier letzten Development-Tour-Turniere dieses Jahres. Am ersten Turnier an diesem Tag gewinnt Nunjo Devaele im Finale gegen Cole Davy. Die beste Deutsche dabei sind Lenny Schlüter und Dominik Grölich in den letzten 32. Also das kein besonders gutes erstes Turnier für insgesamt 22 Deutsche, die an diesem Wochenende mit dabei waren.
Das zweite Turnier wird gewonnen von Archie Self im Finale gegen Sam Jackson. Da in den letzten 16 Dominik Grölich sogar im Viertelfinale, entschuldige, Oliver Ufer und Liam Mandel-Lawrence in den letzten 16. Turnier Nr. 3 am Sonntag gespielt, gewinnt Henry Coates im Finale gegen Owen Bates. Lenny Schlüter da im 8. Finale, Dominik Grölich, Jan Schmidt und Liam Mandel-Lawrence in der Runde der letzten 32.
Und das letzte Turnier dieser Saison wird gewonnen von Kaja Weisal im Finale gegen Julian van der Velde. Und jetzt wird es dann wirklich aus deutscher Sicht ein bisschen ärgerlich. Dominik Grölich steht im Viertelfinale und hat im Viertelfinale gegen Dujane Wade De Sena, beim Stand von 4 zu 4 einen 14-Darter zum Match auf der Hand und bekommt dann das Slack in 30 Darts nicht zu.
Wenn er diese Partie gewinnt, hätte er danach das Entscheidungsspiel gegen Julian van der Velde um die WM-Qualifikation und den Wiedergewinn der Tourkarte gehabt. Muss man sich mal überlegen. Für Leon war zu dem Zeitpunkt die Messe eigentlich schon gelesen mit der direkten Qualifikation für die WM, Wiedergewinn der Tourkarte und so weiter.
Eine theoretische Chance besteht noch, sprechen wir gleich nochmal drüber, aber für Leon war das Wochenende, Jugend-WM ausgeklammert, zu dem Zeitpunkt schon durch. Hat es auch nicht gut gespielt, muss man ehrlicherweise sagen, also da sprechen wir dann über Averages von 69, 66 oder im vierten Turnier auch 63 Punkte im Schnitt, wo er in der Runde der letzten 512 rausgeht.
Am meisten ärgern wird er sich selber darüber, hat er auch schon in einem kurzen Statement auf Instagram so geschrieben, wird sich beschissen anfühlen, trotzdem muss man die Leistung auch nicht gut reden, weil das war wirklich nicht gut und deswegen reicht es am Ende verdientermaßen auch nicht. Aber von Dominik Grölich, der es bis zu dem Zeitpunkt eigentlich besser gespielt hatte als das, was Leon gespielt hatte, ist es dann halt wirklich unfassbar ärgerlich und da muss man dann ehrlicherweise auch sagen, Wenn Domi das vor zwei Jahren passiert wäre oder so, dann hätte ich gesagt, es sind die Nerven, Unerfahrenheit und so weiter und so fort, kann alles passieren.
Aber wir sprechen jetzt bei Dominik Rüllig über jemanden, der seit fast zwei Jahren auf der Tour ist, über jemanden, der schon die WM gespielt hat, der die Development Tour seit Jahren spielt. Auch Titel gewonnen hat dort. Auch Titel gewonnen hat. Da darf so ein Moment gegen einen Nicht-Tourkarteninhaber, der dir die Möglichkeit gibt, mit 30 Darts ein Leck zuzumachen, einfach nicht mehr vorkommen.
Ich sage nichts dagegen, wenn er mal in einem wichtigen Moment neun Darts am Doppel vorbeivirft. Das kann alles passieren. Aber es kann nicht sein, dass wir hier von 16 Darts sprechen, dass es am Ende mit 30 Darts für, ja, vielleicht mit das wichtigste Spiel des Jahres bei ihm dann nicht geklappt hat.
Ja, und es gehört ja noch mehr dazu. Ich glaube, das hattest du jetzt noch nicht gesagt. Er lag ja 1 zu 4 hinten, kommt eben auf das 4 zu 4 ran und startet dann mit 160, 135 und 88 in dieses Leck. Also wirklich, wirklich gut. Und danach kommt Bast, nix, Bast, neun und fünf Punkte und steht am Ende auf vier Punkten.
Das, klar, ist ein Mordsdruck wahrscheinlich und das redet sich von hier leicht, aber das ist so, wie ich das im Hobbykeller am Samstagabend auch mal kenne. Natürlich ohne Druck und da redet es sich leicht. Er hat schon gewusst, worum es geht. Das war wirklich extrem wichtig, aber dass er das nicht schafft, ist wirklich schade und dramatisch.
Das deutet jetzt alles einfach ganz klar Richtung Q-School, wenn er da nicht, überraschende Läufe auf der Pro-Tour noch rausholt. Am Ende sieht die Rangliste wie folgt aus. Sebastian Biawetsky gewinnt diese Development-Tour-Saison, gewinnt das auch klar, auch wenn er hinten raus nicht mehr alles gespielt hat und spielen durfte.
Für die WM qualifizieren sich aktuell die Positionen 2 bis 4. Das sind Julian van der Velde, Cam Crabtree und Jamai van den Herig. Und dahinter kommen dann die Plätze 5, 6, 7 und 8 mit Owen Bates, Jack Drayton. Auf der 7 dann Leon Weber und auf der 8 Dominik Grölich, also stand jetzt weit weg von einer WM-Qualifikation und dem Tourkartengewinn.
Die Tourkarte ist, glaube ich, eh vom Tisch, aber es gibt zumindest noch die theoretische Möglichkeit, dass Leon doch zur WM kommen könnte. Ja, und das ist wirklich nicht ganz trivial und ich habe da heute auch den ganzen Nachmittag immer wieder drüber nachgedacht und mich auch mit, Marvin Vandenboom ausgetauscht vom Daten.de bzw.
Shortleg. Und zwar ist es ja so, ich nehme das jetzt mal vorweg, Cam Crabtree steht im Finale der Junioren-WM. Sollte Cam Crabtree diesen Titel gewinnen, dann fährt er als Junioren-Weltmeister in den Alley Pally und es wird ein weiterer Platz frei. Den würde in dem Fall der fünfplatzierte Owen Bates bekommen.
Dann gibt es die weitere Möglichkeit, dass sich sowohl Julian van der Felder als auch Cam Crabtree und Owen Bates noch über die Pro Tour in die WM spielen. In dem Fall, wenn wir jetzt bei Cam Crabtree anfangen, wenn er sich über die Pro Tour qualifiziert, geht sein WM-Titel über. Und der ist ja schon in der Rangliste. Dann würde auch dieser dritte Platz, den er hat.
In die Dev Tour gehen. Das wäre in dem Fall dann Jack Drayton. Julian Vanderfelde qualifiziert sich über die Pro Tour. Dann würde tatsächlich Leon Weber den Platz kriegen. Und wenn sich dann noch Owen Bates über die Pro Tour qualifiziert, müsste sogar eine weitere Chance für Domi Grüllich bestehen. Es ist hier nicht ganz klar, wie die PDC verfährt, wenn Crabtree sowohl als Juniorenweltmeister als auch über die Pro Tour den Titel, die Qualifikation schafft, ob dann sozusagen eben zwei Plätze frei werden.
Einmal der des Junioren-Weltmeisters und der von Platz 3 der Rangliste. Aber man muss ganz ehrlich sagen, Leon, hat tatsächlich noch eine kleine Hoffnung, die besteht, weil das Szenario eben Cam Crabtree entweder über die WM oder die Pro Tour und dann noch von den anderen beiden, also Owen Bates oder Julian van der Velde, welche über die Pro Tour, dann könnte es.
Wenn es ganz optimal läuft für Leon, noch ein bisschen realistischer klappen, als für Domi, aber das wäre dann schon wirklich, ich weiß nicht, wie sagt man, den Papst in der Tasche. Und ja, also ist ein wirklich skurriles Szenario. Was zumindest für dieses Szenario in einer gewissen Form spricht, ist, dass ja Cam Crabtree und Owen Bates in der Proto-Order of Merit für die WM-Qualifikation echt ganz gut dastehen.
Also das ist definitiv noch im Rahmen des Möglichen, auch wenn wir jetzt natürlich nicht damit rechnen sollten. Was wir immerhin noch positiv im Hinterkopf haben können, ist, wenn Cameron Crabtree. Nicht-Jugend-Feldmeister wird, haben wir einen anderen Deutschen, der zur WM fährt. Darüber sprechen wir dann jetzt gleich noch. Aber erstmal, ich sag mal, um das Ganze jetzt hier zu konkludieren, für Leon und Domi ist es wirklich schon, ja, also jetzt eigentlich eine theoretische Möglichkeit.
Also gerade für Domi, da müssten ja wirklich schon alle vier Szenarien plus die Entscheidung der PDC passen, damit er dann noch zur WM fahren könnte über die Development Tour. Für Leon ist es ein bisschen wahrscheinlicher, aber trotzdem, ja wie gesagt, eine sehr, sehr theoretische Möglichkeit und das muss man auch sagen und das meine ich jetzt auch wirklich überhaupt gar nicht böse, selbst wenn jetzt diese theoretische Möglichkeit noch bestehen würde, wäre es jetzt auch nicht, was, was nach diesem Wochenende mit den Leistungen so verdient wäre.
Ja, er hat diese Position 7 in der Development Tour und die hat er auch nicht ohne Grund. Die hat er sich über die gesamte Saison erspielt und diese Position hat er sich auch verdient. Aber ich glaube, auch wenn Leon jetzt über diesen Weg noch nachrücken würde, würde es sich für ihn auch nicht so verdient anfühlen.
Aber am Ende des Tages würde auch keiner danach fragen, weil er wäre dann bei der WM und das wäre sicherlich der Höhepunkt seiner Karriere bislang. Die Tourkarte gewinnen Jamai van den Herig und Jack Drayton in dieser Development-Tour-Saison und jetzt bin ich dir ins Wort gefallen und du wolltest noch zwei, drei Sätze zu Leon sagen.
Ne, ich wollte nur auch sagen, und dann muss man aber fairerweise auch sagen, also selbst wenn Leon zur WM geht, da müsste er dann schon einen ganz tiefen Run haben, damit es dann für die Tourkarte reicht. Also ich glaube, es wäre dann eben die erstmalige Erfahrung, Teilnahme an der WM und Und an der Q-School geht kein Weg vorbei für nächstes Jahr.
Gehen wir zum heutigen Montag über, zum heutigen Aufnahmetag und sprechen über die World Youth Championship. Da hatten wir einige deutsche Spieler am Start, allen voran Leon Weber und Dominik Grölich und mit dabei Lenny Schlüter, Florian Preiss, Finn Behrens, Jan Schmidt, Kimi Seemann, Jared Becker, Liam Mendel, Laurence, Kilian Hohenstedt, Luca Wolf, Mika Donnewehr und Merlin Nikolaus.
Jorik Hopkins hatte die Teilnahme bereits abgesagt. Luke Littler war mit dabei, Bo Greaves hatte nicht mitgespielt, Titelverteidiger Chiron von Fehn auch nicht, lässt damit die Chance aus, als erster Spieler jemals drei Titel bei der Jugend-WM zu gewinnen. Im Turniermodus wurde wie folgt verfahren, wir hatten vierer Gruppen, aus denen die ersten beiden weitergekommen sind, dann gab es eine anschließende K.O.-Phase im Format Best of Eleven Legs.
Und ja, das Finale wird, wie man es aus jedem Jahr kennt, bei den Players' Championship Finals in Mainhead ausgetragen. Also es hätte quasi noch eine Möglichkeit für Luke Littler gegeben, nach Mainhead zu kommen, zumindest für die Jugend-WM. In der Gruppenphase müssen wir definitiv noch einen Deutschen sehr honorierend erwähnen. Finn Behrens spielt den neuen Data gegen Xanti Vandenberg, gegen den Bruder von Dimitri Vandenberg.
Finn Behrens eröffnet damit quasi die Jugend-WM. Es war das allererste Leck, welches er an diesem Tag gespielt hat. Er hatte ihn, gewinnt gleich das perfekte Spiel. Hut ab Finn Behrens. Leider reicht es danach nicht für die K.O.-Phase. Es war eine sehr stark besetzte Gruppe. In die K.O.-Phase schaffen es an deutschen Spielern Liam Mandel-Lawrence, Gerald Becker, Dominik Grölich, Jan Schmidt, Lenny Schlüter und Mika Donnewehr.
In der K.O.-Phase dann muss Luke Littler bereits in den Top 64, also in seiner Auftaktpartie der K.O.-Phase, ein ganz enges Ding gegen Lewis Cook überstehen. Beide spielen über 100 Punkte im Schnitt. Lidler verliert am Ende wieder einmal im Halbfinale. Dieses Mal nicht gegen Bo Greaves, sondern gegen Cameron Crabtree.
Aber auch wieder im Decider mit 6 zu 5. Kaja Beisal würde ich noch herausstellen. Der war stark bis ins Viertelfinale gekommen. Und dann müssen wir jetzt über den Sensationsmann von diesem Montag sprechen, Jan Schmidt. Es hatte sich jetzt nicht wirklich angebahnt, dass wir diese Leistung und am Ende diesen Run sehen werden.
Es hatte sich nicht angebahnt, weil die Leistungen zuvor an dem Wochenende nicht so sehr da waren und weil er eigentlich selbst an dem Wochenende gar nicht da gewesen wäre. Ja, und das macht die Sache wirklich nochmal wesentlich witziger und grotesker, denn er hatte, glaube ich, vor einigen Tagen, also vor dem Wochenende, hat er noch einen Insta-Post abgesetzt, dass er jemanden sucht mit einem Führerschein, der mit ihm ein paar Tage nach England fahren kann, weil seine Begleitung wohl ausgefallen ist.
Und er schließt dann diesen Post in seiner Story mit den Worten, falls nicht wäre World Youth Championship für mich dieses Jahr Geschichte, aber wäre jetzt kein Weltuntergang. Und von vor ein paar Tagen kein Weltuntergang, wenn ich das Turnier verpasse, jetzt ins Finale. Also mich erinnert das an eine Geschichte meiner Jugend.
Du wirst dich nicht mehr so erinnern, 1992, als die Dänen nur wegen des Ausschlusses der Serben, an der Fußball-Europameisterschaft teilnehmen durften und diese dann gewonnen haben und irgendwie alle entspannt vom Pool aus dem Urlaub kamen und überhaupt keinen Druck hatten. Haben die nachher den Deutschen den Titel da abgejagt und so ein bisschen wirkte, an Darts Connect heute für mich diese Geschichte von Jan Schmidt, weil ich dauernd dran denken musste, wie ist es und vorher auch, so ein bisschen drüber gegrummelt hatte, das kann doch wieder nicht sein, dass da irgendwie einer seine Reise nicht.
Auf die Reihe kriegt, wenn es doch zu so einem wichtigen Turnier geht. Ja. Von daher finde ich das wirklich doppelt sensationell, wie er das geschafft hat und man muss einmal sagen, für den ist das, super Ergebnis, super Chance genutzt und ich meine, nicht nur hat er die Chance, Jugendweltmeister zu werden und sich darüber für den Alli Pelli zu qualifizieren, er darf auch den Grand Slam spielen und ich glaube, damit hätte er nicht gerechnet.
Ich denke, man sollte ihm frühzeitig dahin auch eine Mitfahrgelegenheit dann anbieten, denn es ist ja wieder in UK, dass er da hinkommt, aber ich meine zumindest aus dem Saarland fährt ja auch definitiv jemand. Dann können die zusammenfahren. Er hat es halt auch wirklich richtig gut gespielt an diesem Tag.
Also in der K.O.-Phase gewinnt er dann gegen Oren Rolofs mit 6 zu 2 zu Beginn. Fast 100 Punkte im Schnitt, die er da spielt. Gegen Daniel Kortbeck in den Top 32, einen Dehnen, ist es die engste Partie. Da muss er sogar bis in den Decider, übersteht zwei Matchstarts. Dann gewinnt er gegen Sebastian Bjerwetski, einen der absoluten Top-Favoriten auf den Titel.
Im Viertelfinale gewinnt er gegen Henry Coates. als Henry Coates dieses Jahr schon einen Players-Championship-Titel gewonnen. Und dann im Halbfinale macht er es klar gegen Charlie Manby. Charlie Manby, letztes Jahr eine Wahnsinns-WM gespielt. Einer der Rising Stars, auch über das Jahr hinweg, muss man sagen.
Und jetzt steht Jan Schmidt hier im Finale, wird nach Mainhead zum Finale der Jugend-WM fahren. Du hast es angesprochen beim Grand Slam 2026, also in diesem Jahr mit dabei, hat die doppelte Chance auf die WM-Qualifikation, erst über die Super League und dann über das WM-Finale in Minhead. Also wirklich absoluter Wahnsinn, muss man ehrlicherweise sagen.
Deswegen finde ich wirklich, wirklich krass, muss ich gestehen. Ich weiß noch, wie ich zum Beginn dieses Jahres beim Big Fish Masters war. Und Jan Schmidt das Big Fish Masters gewonnen hat. Und dann habe ich bei dem Einzelturnier danach eine kurze Siegerehrung gemacht, habe kurz nochmal die Leistung von Jan Schmidt zusammengefasst.
Und Jan Schmidt hatte zuvor ja auch schon Super League gespielt, aber trotzdem, das Big Fish Masters war sehr gut besetzt. Er hat am Ende gewonnen, ich weiß nicht mehr in welcher Reihenfolge, ich glaube im Halbfinale gegen Leon Weber, im Finale gegen Paul Krone. Und ich hatte das dann wegen dieses Teilnehmerfeldes und eben auch mit den Spielen, die er dann hinten raus gewinnt.
Anmoderiert, so mit dem vielleicht größten Erfolg seiner Karriere bislang. Und ich weiß noch, wie Jan Schmidt mit so fast Tränen in den Augen und Erleichterung so dann, ich sag mal, etwas neben mir stand und wirklich emsig nickte, dass dies der größte Erfolg seiner Karriere sei. Und jetzt überleg mal, ich glaube, das war zu dem Zeitpunkt so, aber was ist seitdem passiert? Der Mann hat European Tour gespielt.
Er war nicht nur einfach mit dabei, sondern er hat auf der European Tour zwei Spiele gewonnen. Er war am Finaltag mit dabei auf der European Tour. Der Mann hat einen Next-Gen-Titel gewonnen. Der Mann steht jetzt im Finale der Jugend-WM, hat eine durchaus realistische Chance auf die WM und ist auch noch beim Grand Slam mit dabei.
Also überlegt ihr mal, was aus dem größten Moment seiner Karriere. Sieg beim Big Fish Masters, so selbst noch tituliert am 3. Januar dieses Jahres, jetzt geworden ist. Das ist doch absoluter Wahnsinn. Das ist wirklich Wahnsinn und ich meine, ihr scheint ja so Sprungbrett für junge Nachwuchstalente zu sein mit euren Turnieren.
Ja, hätte er wahrscheinlich am 4. Januar nicht daran gedacht, dass das Jahr für ihn so endet und ihn auf ganz andere Bühnen führt. Aber man muss sagen, auch dieser European Tour Auftritt war ja wirklich beeindruckend. Wir kennen das, wie schwer sich die Host Nation Qualifier oft tun. Und das war stark.
Und deshalb ist ihm auch, würde ich sagen, auf der Bühne dann in Meinheit im Finale, ist ihm was zuzutrauen. Also ich möchte ihn da gerne sehen und beim Grand Slam vielleicht auch ganz unbeschwert. Also da gibt es ja auch dem Modus geschuldet vielleicht die Möglichkeit, also hat er die Möglichkeit mehrere Spiele zu machen, wobei es ja dies Jahr dann die unsäglichen Dreiergruppen sind.
Also gut, eine Niederlage kannst du dir nicht wirklich leisten, aber er hat zwei Spiele sicher auf dieser Bühne, er soll das genießen und vielleicht haut er da auch eine Überraschung raus. Was ich mich jetzt aber gerade frage, ist, wie regelt die PDC denn das, angenommen er gewinnt die Super League und die Junioren-WM, was zählt denn dann und geht er dann als Super League-Sieger oder als Junioren-Weltmeister und kriegen wir dann eventuell über die Super League noch einen.
Also an wen würden dann die Plätze gehen? Gute Frage. Also ich kann es dir tatsächlich auch jetzt gerade nicht sagen. Es gäbe dann entweder die Möglichkeit, halt den Finalisten der Super League ranzuholen. Oder es würde halt noch ein weiterer Platz dann geben. An die Development Tour fallen. Das könnte auch, also das ist quasi, das ist wie bei Cameron Crabtree, dann die, also angenommen, Jan Schmidt würde die Super League gewinnen und Cameron, Crabtree wäre über die Proto Order of Merit qualifiziert, dann würde in der Theorie jetzt ein sicherer, weiterer Platz an die Development Tour fallen.
Aber das ist jetzt auch nur gefährliches Halbwissen. Ich kann es dir tatsächlich jetzt gerade nicht sagen. Das ist das erste Mal, dass dieses Szenario in meinem Kopf aufkommt, also was wäre, wenn Jan Schmidt beides gewinnt? Ja, ich glaube, die Situation, dass irgendein Juniorenweltmeister irgendeinen Regional Qualifier gewonnen hat, gab es wahrscheinlich auch so noch nicht, ist wahrscheinlich auch noch nicht vorgesehen.
Das wird dann wahrscheinlich bis kurz vor dem ersten WM-Tag wird es to be called sein und dann, weiß nicht, wer dann von der PDC aus dem Hut gezaubert wird, aber das ist jetzt auch sehr optimistisch. Genau, das ist jetzt sehr optimistische Planung. Ich denke, da auch durch das Super League-Feld dann nochmal durchzugehen ist auch schwierig. Und auch ein Charlie Manby muss erstmal geschlagen werden.
Der wurde schon geschlagen, Cameron Crabtree. Ja. Achso, schon. Oh Gott, ja. Das stimmt, Cameron Crabtree muss er schlagen, der wahrscheinlich oder hoffentlich leichter zu schlagen sein wird als die anderen. Aber ich wollte auch nochmal diesen Run, den du gesagt hast, einfach würdigen, weil gerade diese Spieler, Biawetsky, Coates, Manby, das ist wirklich das Beste, was es auf der Dev Tour gibt und Und das sind Spieler, die dieses Jahr jetzt mit Ausnahme von Manby auch Titel gewonnen haben.
Also wirklich großartig und die Averages sprechen auch eine deutliche Sprache. Also mit diesem Tag, mit diesen K.O.-Ergebnissen wäre er auch in einem Pro-Tour-Block weit gekommen. Wenn wir schon bei den WM-Qualifikationen sind, haben wir noch ganz kurze Chronistenpflicht, zwei Events hier nachzutragen. Zum einen gab es ja den UK und Ireland, sowie hier Thurgat Holder und Associate Member Qualifier.
Da gewinnt am Ende Carl Wilson, wie im Vorjahr auch, verliert im Finale Shane McGurk, also ein ganz ungünstiges Turnier für den Mann. Mervyn King, Steve Beaton, Steve Lennon, Alan Norris, alle lange mit dabei gewesen. Am Ende ist es aber Carl Wilson. Es ist schon auch eine kleine Sensation in diesem wirklich sehr hochgespickten Teilnehmerfeld.
Und ein weiterer Nachtrag haben wir noch zu machen zur Nordic- und Baltic-Tour. Dort im WM-Qualifier am Ende durchgesetzt Daniel Larsen und Cor Decker. Falls Cor Decker es aber noch über die Proto schafft, ihm fehlen der aktuell 4.000 Pfund, würde Janni Havisto nachrücken. Also hier zumindest die Nachrückerregelung ganz klar bekannt und geklärt.
Ein Qualifier wird bei der Nordic und Baltic Tour noch ausgespielt und zwar ist das bei der Nordic-Baltic Championship. Der Sieger geht dann auch zum Grand Slam, kann sich dann vielleicht irgendwann mit Jan Schmidt messen. Dort bei der Nordic-Baltic Championship werden die Top 24 aufgeteilt in acht Dreiergruppen.
Soweit soll es das einmal gewesen sein mit dem Informationshagel jetzt hier zum Ende dieser Folge. Uns bleibt nur noch übrig, den kurzen Ausblick zu wagen auf das, was kommen wird. Wir haben die Swiss Darts Trophy in Basel am Wochenende. Donnerstag gibt es dafür noch die Host Nation Qualifier. Es ist das vorletzte European Tour Event der Saison.
Jan, du wirst vor Ort sein, kannst uns vielleicht auch gleich nochmal zwei, drei Worte dazu sagen, auf was du dich freust. Dann haben wir an diesem Wochenende auch noch den Abschluss der Women's Series und hören uns dann nach diesem Darts-Wochenende nächste Woche wieder. Jan, auf was freust du dich in Basel bei der European Tour?
Ich freue mich vor allem auf die gute Stimmung. Also Basel hat schon von der ersten Austragung wirklich immer an allen drei Tagen wahnsinnig gute Stimmung in der St. Jakobshalle gegeben. Ich freue mich auf die Host Nation Qualifier. Ich hoffe da ein bisschen auf den Mountain Man, weil dessen Walk-On einfach sensationell ist und diese Halle so dermaßen anzündet, wie es wahrscheinlich sonst nur bei Willie O'Connor in Dublin wäre.
Also eine Stimmung, die man den Schweizern so vielleicht gar nicht zutraut. Ja, dann hoffe ich, dass ich vielleicht ähnlich wie in vor zwei Jahren, als ich beim Sieg von Martin Schindler dabei sein durfte, vielleicht doch ein deutscher Spieler mal weiterkommt, als wir es im Moment vielleicht alle erwarten.
Und ich werde mich aber tatsächlich auch erstmalig in nicht nur Checkout-Funktionen am Samstag mal in Verkleidung unter die Zuschauer mischen und mir das mal angucken. Als was verkleidest du dich denn? Wir sind eine Gruppe von Pinguinen. Aha, schön. Also wenn ihr da die Pinguine seht, dann könnte es sein, dass ich drunter stecke.
Wunderbar. Jan, ich danke dir ganz herzlich für diese Aufnahme. Mir hat es großen Spaß gemacht. Ich bin dann mal gespannt. Wir werden dich sicherlich auch zumindest in einem kurzen Wortbeitrag dann nochmal zur Swiss Darts Trophy in Basel in der kommenden Woche hören. Vielen Dank dir. Vielen Dank auch fürs Zuhören. Bis dahin. Ciao. Ciao.