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Shownotes
Heute ein wenig deep. Ich bin verzweifelt. Die Kohle reicht nicht mehr, um zu leben. Ich muss etwas an meinem Leben ändern, um nicht zu Grunde zu gehen. Da kam mir die Idee mit dem Banküberfall.
Viel Spaß beim Hören.
Lg & liebe Grüße,
Clint
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Hey, guten Morgen! Ich hoffe euch geht's gut. Ihr habt einen wunderschönen Tag und habt jetzt auf jeden Fall Zeit für ein wenig Pause. heute mal ein bisschen tiefgründigerer Text passend für den Donnerstag. jetzt wo der Freitag so greifbar ist vielleicht auch mal ein bißchen dankbar sein dass man heute noch arbeiten darf und in sich gehen darf damit man morgen wirklich dann fokussiert.
fürs Wochenende ist Der Banküberfall. Es ist Herbst. Nicht der Herbst meines Lebens, aber es fühlt sich seit zwanzig Jahren so an. Ehrliche Arbeit lohnt sich nicht mehr. Woher ich das weiß? Weil sich die unehrliche, die Ich mache auch nicht mehr lohnt. Ich lebe seit Jahren konstant im Dispo. Nicht mal mehr Geld fürs Lotto spielen habe ich.
Die Hoffnung verliert man wenn man sie nicht einmal mehr kaufen kann. Ich brauche einen neuen Plan! Ich habe viele Filme gesehen. Rap finde ich auch cool. Ich werde eine Bank überfallen, das schnelle Nummer. Arm rein reich raus, finito. Als unsicherer Mann muss man sich für ein Banküberfall nicht vorbereiten.
Man hat alles dafür zu Hause Einlagen um größer zu wirken – ein Haarsystem Schulterpolster für die Breite. Außerdem bin ich seit zehn Jahren im Stimmbruch. Niemand glaubt mir dass die Stimme echt ist. Wie im Film La En übe ich vorm Spiegel. Meine Finger formen eine Pistole, meine Mund macht das Geräusch des Ladens.".
Was glaubst du wer? Du bist du Wichser! Herr mit der Kohle!" schrei ich in mein Spieglbild. Aber was zählt ist nicht der Überfall sondern die Landung. Ich checke den Akku meines Lastenrats, schlüpfe in die Gangsterkluff und mache mich auf dem Weg zur Bank. Eine Clownsmaske verdeckt meinen Gesicht Beziehungsweise das eigentliche Clowns Gesicht ist hinter der Maske.
Siebzig Stunden Arbeit die Woche auf vierzig Stunden Vertrag haben aus mir ein Zirkusutensil gemacht. Ich parke im leeren Foyer der Bank und ziehe meine Spielzeugknarre Am Schalter. eine Frau, ich kann nicht mit Frauen reden! Das letzte Mal, als ich eine Frau vor der Flinte hatte ist Jahre her. Sie lacht.
was ich mit Worten nicht schaffe schaffe ich anscheinend mit einer Waffe. das muss dieses Stockholmsyndrom sein. Liebe kann ich gerade wirklich nicht brauchen. Jetzt mach schon schreihe ich ein wenig cooler. sie drückt den Alarmknopf die Bank verriegelt sich. das passiert in den Filmen auch immer. cool bleiben Ich habe alles unter Kontrolle.
Es wird dunkel, eine Tür geht auf. Ein Mann im Anzug betritt den Raum. Du willst also ein Gangster sein? spricht seine Silhouette zu mir? Ja will ich schrei' ich Schattenboxen zurück. Eine Pistole tötet dich mit einem Schuss Einen Kredit tötete Dich Mit einer Unterschrift und lässt Dich glauben du wärst noch haben Leben.
sprich der? Ich verstehe nicht antworte ich. – Bald wirst du! – Herzlich willkommen zum Recruiting der Stadsparkasse, sagt er. Das Licht geht an. Ob er bewaffnet ist will ich wissen. Er kramt in seinem Sacco und legt einen Mont Blanc Fülle auf den Schalter. Eine Tatwaffe die das Opfer hält hinterlässt keine Spuren.
Warum jemanden ausrauben wenn man ihn auch das ganze Leben übertrieben Zinzen zahlen lassen kann? fragt er. Ich habe keine Antwort auf seine rhetorische Frage. Echte Gangster tragen Anzug, keine Waffe", sagte er. Er hat wohl noch nichts von Schulterpolstern, Einlagen und Haarsystem gehört. Ich gebe ihm recht und lege meine Waffe beiseite.
Er reicht mir seine Hand – ich schüttle sie! Ich nehme meiner Clownsmaske ab und offenbare mein Clownskesicht. Wie ihr zur Bank gekommen ist, möchte ich wissen…. Ich war ein kleiner Fisch wie du.". Heiratsschwindel, Enkeltrick, feinzelt Überfälle. Bis ich gemerkt habe – Ich kann das hier bei der Bank alles legal machen, meint er.
Enkeltrik? Hier bei der bank? Frage ich klar! Die alten Weiber kaufen jeden Scheiß Wenn du sagst, dass sorgt für ihre Enkel. Gerade gestern hab' ich einer für fünfzigtausend iranische Staatsanleihen vertickt Fürs Studium in fünfzehn Jahren! Er klärt er. Ich fange an zu verstehen. Nur keine Frau darf ich sein, falls sich Karriere machen will", sagt er zu mir, wenn der die Dame am Schalter Kaffee holen schickt.".
Hochvögeln darf sie sich aber schon?", frage ich interessiert. Klar! Wir sind doch keine Unmenschen hier", sagte er freundlich. Es menschelt. Der Kaffe kommt erst stark. Ich werde schwach. Vielen Dank sage ich höflich. Hey, übertreib nicht! Wir sind Banker. Wir sind nur zu Kundennet. Werd ich gerügt werden der ihr mit einem Clubs auf den Hintern signalisiert das sie zu gehen hat.
wir sind nun allein. Er legt den Arbeitsvertrag vor mich. ein Pakt mit dem Teufel? Ich habe meine Seele schon für weniger verkauft falls sich überhaupt eine habe. Das Papier sorgt die Tinte gierig in sich auf. Ich bin nun Banke, er gratuliert mir! Der Mont Blanc ist nun meiner ein Geschenk. ich lasse die falsche Waffe am Schalter liegen und packe die echte in meine Tasche.
Ich habe das erste mal keine leere Hose. auch die Clownsmaske sowie das Clownskesicht lasse ich zurück. Ich verlasse sie zwar ohne Beute, aber trotzdem als Gangster. Eine alte Frau kreutet mein Weg – ich entreiße ihr die Handtasche und werfe sie ins Foyer der Bank. Sie eilt ihr nach. Den Rest übernimmst du", rufe ich und drehte von dann.
Zehn Jahre später sitze ich alleine beim Frühstück. Ich habe tausende Leben zerstört. Irgendwann ist man an der Spitze des Mont Blancs angekommen.". Egal wie sehr man will, höher geht es nicht mehr. Enkel werde ich keine haben. Niemand liebt mich Nicht mal mein Geld. Ich bin Banker.