Crypto im Kontext· Staffel 2026· Folge 37

Crypto Review September: Clarity Act gescheitert, SEC liefert trotzdem, Sparkassen starten

Freitag, 16. Oktober 2026 · 40 min

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Shownotes

Shownotes, Transkript und alle Links zu dieser Folge: cryptoimkontext.com/folge/clarity-act-gescheit…

Was passiert, wenn das wichtigste Crypto-Gesetz der USA scheitert und der Markt kaum darauf reagiert?
Genau das war der September. Der Clarity Act ist im Senat gescheitert, doch die SEC schafft per Verordnung trotzdem Fakten, von der Verwahrung bis zu Token-Rückkäufen. Gleichzeitig gehen Sparkassen und Volksbanken mit einem Crypto-Angebot an den Start, und das in einer Phase, in der solche Projekte früher eher auf Eis gelegt wurden. Und BlackRock beschreibt in einem neuen Report, warum KI und Crypto zusammengehören: Stablecoins werden das Geld der Maschinen.

𝐖𝐚𝐬 𝐰𝐢𝐫 𝐛𝐞𝐬𝐩𝐫𝐞𝐜𝐡𝐞𝐧:
🔹 𝐂𝐥𝐚𝐫𝐢𝐭𝐲 𝐀𝐜𝐭 𝐠𝐞𝐬𝐜𝐡𝐞𝐢𝐭𝐞𝐫𝐭: Warum haben am Ende alle Demokraten dagegen gestimmt, und wieso bekommt ausgerechnet die Bankenlobby beim Streit um Zinsen auf Stablecoins genau das Gegenteil von dem, was sie wollte?
🔹 𝐕𝐞𝐫𝐰𝐚𝐡𝐫𝐮𝐧𝐠 𝐧𝐞𝐮 𝐠𝐞𝐫𝐞𝐠𝐞𝐥𝐭: In den USA gelten Crypto-Verwahrer jetzt als zugelassene Verwahrer. Was nach Formalie klingt, öffnet Vermögensverwaltern und Fonds den direkten Weg in die Assetklasse, ohne Umweg über ETFs oder MicroStrategy.
🔹 𝐓𝐨𝐤𝐞𝐧-𝐁𝐮𝐲𝐛𝐚𝐜𝐤𝐬 𝐞𝐫𝐥𝐚𝐮𝐛𝐭: Laut SEC macht ein Rückkauf einen Token nicht zum Wertpapier, solange das Netzwerk funktioniert. Wir erklären, warum das ökonomisch ähnlich wirkt wie ein Aktienrückkauf und was Uniswap daraus gemacht hat.
🔹 𝐁𝐢𝐭𝐜𝐨𝐢𝐧 𝐛𝐞𝐢 𝐝𝐞𝐫 𝐇𝐚𝐮𝐬𝐛𝐚𝐧𝐤: Sparkassen und Volksbanken bieten Crypto an, die Deutsche Bank plant noch 2026 Custody für institutionelle Kunden. Wer braucht das, wenn es längst spezialisierte Plattformen gibt? Da sind wir uns nicht ganz einig.
🔹 𝐍𝐚𝐜𝐡𝐟𝐫𝐚𝐠𝐞 𝐨𝐡𝐧𝐞 𝐊𝐚𝐮𝐟𝐚𝐛𝐬𝐢𝐜𝐡𝐭 : Jede tokenisierte Aktie und jeder Stablecoin bewegt sich auf einer Blockchain, die ohne ihr eigenes Crypto Asset nicht funktioniert. Warum entsteht daraus Nachfrage, ganz ohne dass jemand investieren will?
🔹 𝐃𝐚𝐬 𝐆𝐞𝐥𝐝 𝐝𝐞𝐫 𝐌𝐚𝐬𝐜𝐡𝐢𝐧𝐞𝐧: BlackRock hat im September einen Report zu KI und Crypto veröffentlicht. Unsere Lesart: Tokenisierung bringt die Assets auf die Blockchain, Stablecoins das Geld und KI Agenten die Automatisierung.

Außerdem im September:
🔹 Morgan Stanley eröffnet ein eigenes Crypto Lab und erforscht dort DeFi-Vaults.
🔹 Apple und Google suchen per Stellenanzeige Leute mit Stablecoin-Know-how.
🔹 Coinbase bringt Stablecoin-Zahlungen zu amerikanischen Regionalbanken.
🔹 Aave akzeptiert tokenisierte Aktien als Pfand für Kredite.
🔹 Japan erklärt Onchain-Finance zum Regierungsprogramm, Südkorea schafft den Rechtsrahmen für Tokenisierung.

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Über Crypto im Kontext
⁠⁠⁠⁠⁠Crypto im Kontext⁠ ⁠⁠⁠⁠⁠ (cryptoimkontext.com) ist der Podcast von Investoren für Investoren, die digitale Assets gesamtheitlich verstehen, einordnen und strategische Entscheidungen treffen wollen. Wir schlagen die Brücke zwischen Technologie, Anwendungsfällen und der Rolle von Crypto-Assets als aufstrebender Assetklasse – fundiert, reflektiert, ohne Hype.
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Über die Hosts Anton Werner & Martin Bechter
⁠⁠⁠⁠⁠Anton Werner⁠⁠⁠⁠⁠ (linkedin.com/in/anton-werner) und ⁠⁠⁠⁠⁠Martin Bechter⁠⁠⁠⁠⁠ (linkedin.com/in/martinbechter) bringen gemeinsam über 25 Jahre Expertise an der Schnittstelle von Technologie, VC und Crypto mit. 2023 haben sie ⁠⁠⁠⁠⁠Fountainhead Digital ⁠⁠⁠⁠⁠ (fountainhead.digital)gegründet – eine Investmentfirma, die institutionelle Crypto-Anlagestrategien entwickelt und aktiv managt (u.a. ein in Deutschland börsengelistetes Investmentprodukt, das diversifizierten Zugang zur Assetklasse mit striktem Risikomanagement und Volatilitätsreduktion bietet).
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