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Shownotes
Mit Podcasts aus der Klimapsychologie
DK161 - Hoffnung und Angst in der Klimakrise
Mit Podcasts aus der Klimapsychologie
"Das Klima”, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lasen den sechsten Bericht (ipcc.ch) des Weltklimarats und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung.
Zu Jahresbeginn gibt es ein Special: Ihr hört eine Folge des Podcasts “Klimagefühle”, der im Rahmen einer Lehrveranstaltung an der LMU München entstanden ist. Franzi, Greta und Lea erzählen von der Hoffnung. Und danach gibt es 2 Folgen von “Mind the Planet”; ebenfalls ein Podcast aus der Lehrveranstaltung in München.
Wer den Podcast unterstützen will, kann das gerne tun: steadyhq.com/de/dasklima und paypal.me/florianfreistetter.
Klimagefühle: Hoffnung
Der Podcast “Klimagefühle” ist im Rahmen einer Lehrveranstaltung von Mitho Müller (bekannt aus Episode DK134 (dasklima.podigee.io/134-dk134-klimapsychologie…) und Florian Freistetter an der LMU München entstanden. Die Teilnehmer:innen sollten Themen aus der Klimapsychologie in Form einer Podcastfolge ausarbeiten. Das Resultat einer Gruppe könnt ihr in dieser Spezialfolge hören. Das Intro/Outro von “Klimagefühle” ist “Good Vibe Background Music by SethMakesSounds (freesound.org/s/661782)”, Creative Commons 0
Mind the Planet
Leon und Dorothee haben im Rahmne der Lehrveranstaltung den Podcast “Mind the Planet” konzipiert, aus dem ihr hier 2 Episoden hören könnt: Über Climate Anxiety und den Zusammenhang zwischen Hitze und Aggression.
Science Buster Buch
Das neue Buch der Science Buster heißt "AUS! - Die Wissenschaft vom Ende" (hanser-literaturverlage.de/buch/science-buster…) und erscheint im Hanser Verlag. Tickets und Infos für die Live Show gibt es unter sciencebusters.at (sciencebusters.at/termine)
Live Shows
Tickets für die Sternengeschichten Live Tour 2025/2026 von Florian gibt es unter sternengeschichten.live.
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Ein kleiner Hinweis: In “Das Klima” gibt es keine Werbung. Wenn ihr Werbung hört, dann liegt das nicht an uns; dann hat jemand unerlaubt und ohne unser Wissen den Podcast-Feed kopiert und Werbung eingefügt. Wir machen keine Werbung - aber man kann uns gerne was spenden (steadyhq.com/de/dasklima), geht auch bei PayPal (paypal.me/florianfreistetter).
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Claudia forscht und lehrt an der TH Köln rund um Wissenschaftskommunikation und Bibliotheken (th-koeln.de/personen/claudia.frick) und plaudert im Twitch-Stream “Forschungstrom” (forschungsstrom.tv) ab und an über Wissenschaft.
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Florian Hier ist das Klima, der Podcast zur Wissenschaft hinter der Krise. Wir lesen und erklären den aktuellen Stand der Klimaforschung jeden zweiten Montag mit Claudia Frick.
Claudia Und Florian Freistetter.
Florian Willkommen im neuen Jahr.
Claudia Ja, willkommen im neuen Jahr.
Florian Wie gefällt es dir bis jetzt?
Claudia Aha, 2026. Ich würde gerne sagen, es kann nur besser werden. Aber hey, wer weiß.
Florian Das ist eine These, glaube ich, die ist wissenschaftlich nicht belegbar. Nicht mal belegbar. Ich glaube, die ist auch nicht mal mehr haltbar. Also die letzten Jahre haben wir durchaus gezeigt, dass wir können hoffen, dass es nicht schlechter wird.
Claudia Oh ja, okay, dann mache ich das. Ich hoffe, dass es nicht schlechter wird.
Florian Ja, aber auch das, wie gesagt, ist eine These. Ja, also hier im Podcast geht es auf jeden Fall weiter. Wir haben vor, dass der Podcast nicht schlechter wird im Jahr 2026. Muss auch nicht zwingend besser werden. Wir schauen, dass wir so weitermachen wie bisher.
Claudia Wir halten die Qualität.
Florian Ja. Aber erst ab der nächsten Folge, denn in dieser Folge sind wir für die Qualität nur indirekt verantwortlich, aber es wird trotzdem ein qualitativ wunderbarer Klimapodcast werden, denn wir sind immer noch nicht ganz im Arbeitsrhythmus angekommen. Wir hatten ja beide einen sehr, sehr stressigen Dezember und sehr, sehr stressigen November, weswegen wir auch schon lange Vorabfolgen aufgezeichnet haben.
Florian Ich glaube, das letzte Mal haben wir irgendwann Anfang November miteinander geredet im Podcast.
Claudia Ja, das stimmt.
Florian Und haben jetzt in der Vorweihnachtszeit noch eine Folge veröffentlicht, die ja auch Teil eines anderen Podcasts unter anderem auch war. Also nicht jetzt ausschließlich, aber unter anderem.
Claudia Ja, eine Adventskalender-Weihnachts-Podcast-Folge von den Wissenschafts-Podcasts. Das war sehr schön. Du hast was über Weihnachtsinseln erzählt und Krabben.
Florian Genau, über die Weihnachtsinsel und die Krabben auf der Weihnachtsinsel und den Klimawandel auf der Weihnachtsinsel. Mein Handy macht hier Geräusche, die muss ich kurz ausschalten. Wie gesagt, ist alles noch nicht so, wie es früher war. Ach, jetzt habe ich Bluetooth ausgeschaltet, meine Güte. Das ist auch nicht verkehrt. So, jetzt ist der Ton weg. Ja, also wir hatten die Weihnachtsfolge und bis wir uns jetzt hier im neuen Jahr eingegroovt haben, brauchen wir noch ein bisschen Zeit.
Florian Das heißt, jetzt kommt noch eine außergewöhnliche Folge, die nicht so ist wie sonst. Aber es gab sowas schon mal, denn ich habe ja im letzten Jahr einige Male an der Universität München das Vergnügen gehabt, Teil einer Lehrveranstaltung zu sein. Und zwar Teil der Lehrveranstaltung von Mito Müller, den ihr auch kennt.
Florian Denn auch Mito war schon mal bei uns hier im Podcast, Folge 134 war das. Da hat Mito uns etwas über Klimapsychologie erzählt, was er deswegen kann, weil er da einen Lehrstuhl bzw. Vorhersteller für Klimapsychologie hat. Und deswegen hat er uns erzählt, was darunter zu verstehen ist. Und ich glaube, unser Fazit war, wir müssen alle gebiss werden aus irgendeinem Grund. Ich weiß nicht mehr, warum wir da drauf gekommen sind. Ich weiß auch nicht.
Claudia Warum, aber ich bin dabei.
Florian Ja, ich glaube, das war das Fazit aus klimapsychologischen Gründen, Wenn wir die Klimakrise bewältigen wollen, müssen wir Hippies werden. Den Studierenden in seiner Vorlesung, da geht es eben nicht nur um die Klimapsychologie an sich, sondern es geht in dem Teil der Vorlesung, wo ich ein Teil davon bin, auch darum, wie man das Ganze vermitteln kann.
Florian An die Thematik, also auch Wissenschaftskommunikation und zwar Kommunikation im Rahmen von Podcasts. Das heißt, ich habe in diesen Vorlesungen immer einerseits ein bisschen was so Grundlegendes über Klima an sich erzählt, aber auch natürlich dann hauptsächlich über Wissenschaftskommunikation und über Podcasts und wie man Podcasts macht und wie sich Podcasts von anderen Medien unterscheiden und all das.
Florian Und da es ein Workshop ist und die Studierenden auch irgendwas machen müssen, um ihre Note am Ende zu bekommen, haben die dann auch entsprechende Podcast-Konzepte entworfen und auch Podcast-Folgen aufgenommen. Und ich biete dann den Leuten immer an, dass sie ihre Folgen gerne auch in echt veröffentlichen können, weil dann kriegt man auch das echte Feedback.
Florian Alles, was man sich so am Reißbrett ausdenkt. Das kann immer so oder so sein. Man weiß nicht, was rauskommt am Ende, wenn es kein echtes Publikum hört. Und darum biete ich immer an, dass sie ihre Folgen mir schicken können. Dann kommen sie früher oder später hier in diesen Podcast. Wir hatten das schon einmal gemacht und zwar in Folge 135.
Florian Da hatten wir eine Folge des Podcasts Klimagefühle, was ich ein sehr, sehr schönes Konzept fand auf dem Podcast. Dieser Podcast wird gestaltet von Greta, Lea und Franzi und die haben sich ein schönes Konzept ausgedacht. Sie reden über Gefühle im Kontext des Klimas. Also die erste Folge, die hat mit Klimaangst zu tun gehabt, also wie kann Angst durch Klima ausgelöst werden, was tut man dagegen?
Florian Jetzt hier, das werdet ihr gleich im Anschluss hören, eine zweite Folge dieses Podcasts Klimagefühle, der leider immer noch nicht in echt existiert, aber zumindest im Rahmen des Workshops haben wir eine zweite Folge produziert, die wir auch sehr, sehr gerne hier jetzt im Anschluss ausspielen. Da geht es ja um das, was sie hoffentlich nach der Klimaangst kommt, nämlich die Hoffnung.
Florian Es geht um Hoffnung, Hoffnung im Klimachaos. Wie kann man Hoffnung erzeugen? Was ist Hoffnung? Warum ist die so wichtig? Wie kann man sie bewahren, wenn man sie noch hat oder wieder gewinnen. Und das muss ich auch dazu sagen, also die Studierenden sind in den meisten Fällen, nicht alle, aber in den meisten Fällen Studierende der Schulpsychologie.
Florian Das heißt, die haben natürlich auch mit vielen jungen Menschen zu tun und mit den Ängsten der jungen Menschen und da ist das natürlich ein ganz interessantes Thema. Also es ist ein interessanter Podcast. Ich möchte den Inhalt gar nicht weiter verraten, weil er hört es ja gleich selbst. Also es geht um Coping- Strategien und einen kleinen einen Exkurs, und zwar einen Exkurs um die Frage, darf man über den Klimawandel Witze machen?
Florian Auch das besprechen die.
Claudia Okay, da bin ich jetzt doppelt gespannt.
Florian Ja, also das wird der erste Podcast-Sender, der hört, denn es gibt diesmal mehrere Podcasts zu hören. Es haben sich netterweise und glücklicherweise mehrere Gruppen oder zwei Gruppen in dem Fall entschieden, ihren Podcast zur Veröffentlichung bereitzustellen. Der zweite Podcast, der hat den schönen Titel Mind the Planet.
Florian Weil es auch wieder um Psychologie geht natürlich, von Leon und Dorothee. Und die haben wir zwei Folgen geschickt. Die erste Folge, die beschäftigt sich mit Climate Anxiety, also auch wieder dem Unbehagen, der Angst vor dem Klima. Und, und das finde ich sehr interessant, die zweite Folge, die ihr hören werdet von Mind the Planet, die hat mit dem Zusammenhang zwischen Hitze und Aggression zu tun.
Florian Also jetzt nicht einfach nur das, was wir alle kennen. Wenn es heiß ist, dann fühlen wir uns schlecht und ab und zu auch leichter aggressiv als sonst. Sondern eben das Ganze in einem psychologischen Kontext. Also wie entstehen Aggressionen? Was kann da alles noch passieren? Wie kann man dagegen vorgehen?
Florian Also auch da sehr, sehr interessante Themen aus psychologischer Sicht, die das Klima betreffen. Das heißt, diese drei Folgen, die müssen jetzt keine Angst haben, dass der Podcast hier drei Stunden dauert, das sind alles vergleichsweise kurze Folgen. Diese Folgen hört ihr, ihr hört zuerst die zweite Folge von Klimagefühle über die Hoffnung und dann zwei Folgen von Mind the Planet und die entsprechenden Informationen, die es noch gibt zu den Folgen, die findet ihr natürlich in den Shownotes dann und ich sage mal, dass ihr euch gerne auch in den Kommentaren melden könnt, damit die Studis auch schönes Feedback bekommen.
Florian Also gebt ihr ein sinnvolles Feedback, gebt ihr ein schönes Feedback. Und ja, muss ich nicht sagen, dass ihr keinen Blödsinn schreiben sollt. Das muss nicht sein.
Claudia Davon gehen wir aus. Ansonsten werdet ihr von mir persönlich gebissen.
Florian Ist okay. Gut, ja, ich werde das dann weiterleiten und dann spricht Claudia rum und beißt euch.
Claudia Ja, genau. Kommt mir nicht gegen Studierende. Da bin ich.
Florian Genau. Passt. Dann stellt euch darauf, eingebissen zu werden, wenn ihr Blödsinn schreibt. Also die Vorlesungen, Lehrveranstaltungen wird es auch in diesem Jahr geben und ich hoffe wieder auf viele schöne Podcasts zum Thema Klima, die ich dann vielleicht auch hier dir und dem Rest des Publikums präsentieren kann.
Florian Mal schauen, was dann am Ende des Jahres wieder rauskommt bei diesen Themen. Und jetzt übergebe ich das Wort im Podcast an die Studierenden mit ihren drei Podcasts, die jetzt folgen.
Claudia Viel Spaß.
Klimagefühle Warum ist Hoffnung im Klimakaos so wichtig und warum darf man nie die Hoffnung verlieren? Das schauen wir uns heute ein bisschen genauer an. Wir sind Lea, Greta und Franzi und ihr hört Klimagefühle. Der Podcast, der sich mit Themen beschäftigt, die häufig in der Diskussion um den Klimawandel zu kurz kommen.
Klimagefühle Nämlich Gefühle und Emotionen, die durch die Klimakrise bei uns ausgelöst werden. Heute widmen wir uns der Hoffnung. Bis zum nächsten Mal. Hallo und herzlich willkommen zu unserem Podcast Klimagefühle. Wir sind Lea und ich Greta. Wir studieren beide Schulpsychologie an der LMU in München und befassen uns mit dem Thema Klimapsychologie.
Klimagefühle Hi, auch von mir. Wir hoffen, euch hat unsere erste Folge Klimaangst und warum man darüber sprechen sollte gefallen. Und ihr seid jetzt genauso Hype wie wir auf diese zweite Folge. Beim Thema mussten wir nicht lange überlegen, weil eigentlich war uns nach sowas Negativen wie der Klimaangst klar, wir müssen jetzt irgendwie über etwas Positives sprechen und was Schöneres machen, in Anführungsstrichen.
Klimagefühle Deswegen haben wir entschieden, wir sprechen heute ein bisschen über Hoffnung und Optimismus. Und bevor wir da tiefer einsteigen, würde ich zuerst gerne mal wissen, Greta, was bist du denn eigentlich? Bist du eher Pessimist, Realist oder Optimist? Gute Frage. Naja, also allgemein versuche ich Dinge schon immer optimistisch zu sehen. Natürlich auch nicht immer klappt.
Klimagefühle Genau, in Bezug jetzt auf den Klimawandel würde ich sagen, es ist eher so eine Mischung aus Optimismus und Realismus. Den Folgen des Klimawandels bewusst, also so realistisch. Aber ich sehe auch auf jeden Fall Hoffnung und das ist auch so ein bisschen der Optimismus. Ich finde, man muss aber immer ein bisschen aufpassen beim Optimismus, denn beim Klimawandel kann man nicht einfach sagen, ja, es wird schon alles gut, sondern ich finde, da muss immer ganz klar rein, es ist harte, harte Arbeit, dass alles gut wird. Es kommt nicht einfach von alleine.
Klimagefühle Okay, wow, das finde ich eine richtig gute Ansicht, vor allem, dass man sagt, man ist eher optimistisch, aber manche Sachen muss man einfach auch realistisch sehen. Ich finde es aber auch mal okay, pessimistisch zu sein. Genau, aber Hoffnung und Optimismus ist da das Wichtigste auf jeden Fall. Ich gehe, muss ich ehrlicherweise sagen, doch eher sehr optimistisch oft durch das Ganze und versuche immer alles sehr positiv zu sehen.
Klimagefühle Aber es ist schon absolut richtig, sich mit ernsten Themen wie dem Klimawandel einfach realistisch auseinanderzusetzen. Um da Mito Müller zu zitieren, das ist einer unserer Dozenten hier in der LMU vom Lehrstuhl für klinische Psychologie. Wir brauchen ja Hoffnung, dass wir das schaffen können. Wir dürfen nicht die Hoffnung verlieren, dass wir das als Menschen, als Gesellschaft in den Griff bekommen können.
Klimagefühle Das hat Mito Müller in einem Seminar bei uns gesagt. Da ging es um sozialpsychologische Themen, wie die angewendet werden. Und ich finde, seine Aussage hat das sehr auf den Punkt gebracht, weil wir brauchen Hoffnung. Nicht nur in Bezug auf das Klima, sondern in fast allen Lebensbereichen. Wenn wir ohne Hoffnung durchs Leben gehen und ohne jeglichen Funken von Optimismus.
Klimagefühle Ich glaube, dann wäre das Ganze sehr traurig. Ja, ich finde die Aussage auch richtig schön und ich fand es auch total süß, wie du neben mir gleich getippt hast und es aufgeschrieben hast, weil es echt eine coole Aussage ist. Ja, voll. Und ich glaube auch, also manche Menschen haben ja einfach extrem Probleme, Hoffnung im Klima-Chaos zu finden.
Klimagefühle Und vielleicht, Greta, hast du ja ein paar Tipps, wie man denn besser Hoffnung schöpfen kann. Ja, das ist eine gute Frage, denn jeder Mensch geht irgendwie anders mit dem Klimawandel um und jeder Mensch verarbeitet diesen auch anders. Es wird in drei Coping-Strategien unterschieden, wie eben Menschen den Klimawandel unterschiedlich verarbeiten.
Klimagefühle Und ja, manche Menschen versuchen das Problem zu lösen, indem sie zum Beispiel mehr Fahrrad fahren, Strom sparen, Petitionen unterschreiben oder sich generell für den Klimaschutz einsetzen. Das nennt man dann problemorientiertes Coping. Es gibt aber auch andere Menschen, die versuchen, ihre Gefühle eher zu beruhigen.
Klimagefühle Die lenken sich dann ab oder ignorieren eben diese Nachrichten, tun sich davon abwenden. Das ist dann eher so dieses emotionsorientierte Coping. Es gibt noch ein drittes und zwar da denken die Menschen anders über das Problem. Also sagen sich zum Beispiel, ich kann zwar nicht alles ändern, aber mein Beitrag zählt trotzdem.
Klimagefühle Oder vielleicht bringt die Zukunft auch noch neue Lösungen. Das ist dann so das bewertungsorientierte Coping. Okay, ja, das macht Sinn, das zu unterteilen. Aber ich habe mich gerade gefragt, wie ist es dann bei mir? Weil ich fahre zum Beispiel sehr gerne Fahrrad, auch gerne der Umwelt zuliebe. Aber gleichzeitig meide ich dann manchmal auch Medien oder drücke bei einem Social-Media-Beitrag, wo es um das Klima geht, einfach schneller die Storys durch, weil es psychisch in manchen Situationen einfach für mich persönlich zu belastend ist.
Klimagefühle Also ich kann mich gerne damit auseinandersetzen, aber in manchen Fällen geht es irgendwie einfach nicht. Kann man dann nicht irgendwie auch mehrere Coping-Strategien gleichzeitig nutzen? Ja, oder? Ja, das ist tatsächlich auch bei sehr vielen Menschen so, dass sie eben eine Mischung aus allen Coping-Strategien so kombinieren.
Klimagefühle Es könnte dann zum Beispiel so aussehen, dass man erst seine Gefühle beruhigt, das ist dann emotionsorientiert, dann aktiv etwas gegen den Klimawandel tut, also problemorientiert und schließlich dann seine Sichtweise anpasst, um die Hoffnung eben zu behalten. Das wäre dann bewertungsorientiert. Was findest du so am wichtigsten von den Coping-Strategien oder wo würdest du dich so einordnen?
Klimagefühle Also am wichtigsten ist auf jeden Fall problemorientiertes Coping, aber auch dieses bewertungsorientierte Coping. Also eben, dass man das auch mal anders betrachtet und so eine andere Sichtweise auf den Klimawandel und natürlich problemorientiert, dass man sich aktiv dafür einsetzt. Ein bisschen schwierig ist dieses emotionsorientierte Coping, da man da ja eher nur seine Gefühle irgendwie versucht zu beruhigen.
Klimagefühle Das bringt jetzt den Klimawandel oder den Klimaschutz nicht so krass voran, sondern behindert den eher, weil wenn das jeder machen würde, dann würde sich ja jeder einfach nur abwenden, nur auf sich schauen. Nur schauen, dass es einem gut geht mit den Gefühlen und niemand würde irgendwie was machen. Also das ist eher hinderlich für den Klimawandel, aber man kann es natürlich auch nicht abschalten.
Klimagefühle Ja, voll. Also ich glaube auch, dass problemorientiert da einfach das Sinnvollste ist, weil natürlich kann jeder nur einen super kleinen Beitrag leisten, aber dieser kleine Beitrag gibt ja irgendwo Hoffnung und diese Hoffnung, dass wir alle auf der gleichen Erde leben, wir alle leben zusammen hier, das ist irgendwie so eine Verbundenheit, die, finde ich, auch großes Potenzial hat.
Klimagefühle Also wenn ich jetzt so über meinen Alltag nachdenke, was ich so problemorientiert vielleicht, welche Coping-Strategien ich da nutze. Ich glaube, so Kleinigkeiten wie einfach nur Müll zu trennen oder zum Beispiel immer seinen wiederverwendbaren Kaffeebecher zu nutzen, öffentlich zu fahren oder Fahrrad oder ich gehe sehr gerne Secondhand shoppen oder nutze super gerne Toco2go.
Klimagefühle Das ist in München super, super gut verbreitet. Dadurch habe ich einfach auch schon ein gutes Gefühl für mein Gewissen vor allem auch. Und es gibt mir irgendwo so ein bisschen Hoffnung, auch wenn es vielleicht nur Kleinigkeiten sind. Oh ja, das ist richtig cool. Für die, die nicht wissen, was so good to go ist, da kann man so Lebensmittel retten.
Klimagefühle Also verschiedene Bäckereien oder Tankstellen oder so, die bieten das an. Und man kann so online sich eine Tüte reservieren. Man weiß noch nicht, was drin ist. Und dann reserviert man sich die, geht hin und kriegt die um einiges, einiges billiger und kriegt dann so Sachen, die noch total gut sind, aber halt nicht mehr verkauft wurden. Die kriegt man dann einfach billiger.
Klimagefühle Und das ist auf jeden Fall eine coole Sache. Das ist keine Werbung, sondern das ist eine Empfehlung von uns beiden. Wir verlinken euch in den Shownotes weitere Infos dazu. Auf jeden Fall gibt mir das alles einfach ein gutes Gefühl und vielleicht tue ich das auch ein bisschen für mein Gewissen, aber es gibt mir irgendwie auch Hoffnung und ich habe einfach auch ein gutes Gefühl, wenn ich das mache.
Klimagefühle Wie ist es bei dir? Gibt es irgendetwas, was dir da ein gutes Gefühl gibt oder Hoffnung gibt? Ja, also ich verstehe das auf jeden Fall, dass es Hoffnung gibt und auch ein gutes Gefühl, natürlich. Ich denke, man muss aber so ein bisschen aufpassen, wenn es jetzt da um Mülltrennung und eben um diese, ich sag mal, kleinen Dinge, die jeder individuell tun kann, für den Klimawandel geht.
Klimagefühle Da muss man meiner Meinung nach so ein bisschen aufpassen, weil es nicht das ist, was den Klimawandel aufhalten wird, sondern es sind teilweise wirklich nur Sachen, die einem eben ein gutes Gefühl gibt und man denkt, man tut was. Und da sehe ich bis hin die Gefahr, dass sich diese Leute dann einfach zurücklehnen, sagen, ja, ich habe jetzt schon genug getan und jetzt lassen wir das mal einfach laufen.
Klimagefühle Aber es reicht einfach nicht mehr. Und da ist es eben wichtig, dass die Politik in Verantwortung gezogen wird und die großen Konzerne, weil die eben weitaus mehr Einfluss auf den Klimawandel haben, als wir als Individuum. Also kurz gesagt nochmal, der Klimawandel ist eben kein individuelles Problem, sondern ein gesamtgesellschaftliches.
Klimagefühle Ja, das sehe ich absolut genauso, auf jeden Fall. Aber trotzdem finde ich, dass wir als Individuen schon dafür verantwortlich sind und auch, wenn eine einzelne Person nicht im Vergleich steht zu einer Firma oder zu den großen Unternehmen und Weltkonzernen, geht es trotzdem darum, dass wir als Einzelne, wenn wir alle was tun, auf jeden Fall was bewegen können.
Klimagefühle Ja, das schon. Und es geht ja dann auch irgendwie um den Effekt, dass man sieht, manche bewegen sich, manche machen was und dann sehen es die anderen. Also so als Vorbild-Effekt. Und eben auch, wenn wir was tun, dann merkt auch die Politik, okay, die Menschen wollen was tun und dann kommen die vielleicht auch ins Handeln.
Klimagefühle Also es bringt auf jeden Fall was, es ist nichts umsonst da. Ich habe noch einen ganz coolen Artikel neulich gelesen in der Süddeutschen Zeitung vom 15. Mai. Das war tatsächlich in der Kinder-SZ und da ging es um, wie man dem Klimawandel auch mit Humor begegnen kann. Und das fand ich eigentlich ganz witzig, auch mal so als Thema.
Klimagefühle Und ich finde auch, so ein ernstes Thema kann auch mal mit Humor behandelt werden. Da ging es darum, dass Kabarettisten über den Klimawandel berichtet haben, aber eben so ganz humorvoll und Witze drüber gemacht haben. Und da kam eben natürlich ganz groß die Frage auf, darf man über so ein ernstes Thema überhaupt so Witze machen?
Klimagefühle Bringt es was? Und da gab es ein ganz spannendes Zitat, finde ich, wo gesagt wurde, wer über seine Ängste lachen kann, dem ist noch lange nicht alles egal. Im Gegenteil, wer dem Ernst der Lage mit Humor begegnet, ist ihm nicht ausgeliefert. Er bleibt handlungsfähig. Und das ist ziemlich stark. Und da muss ich ganz ehrlich sagen, stimme ich dem vollkommen zu.
Klimagefühle Ich finde es total wichtig, somit auch Menschen vielleicht aufmerksam drauf zu machen und vielleicht auch mal andere Zielgruppen anzusprechen und es eben mit Humor zu begegnen. Wie siehst du das, Lea? Also finde ich ein super interessantes Thema. Ich finde Humor in jeglicher Hinsicht sehr, sehr wichtig, bis zu einem gewissen Grad.
Klimagefühle Also ich finde, es hat absolut seine Berechtigung. Vor allem bei dem Klimawandel kann man es auf jeden Fall angehen, aber in einem gewissen Umfang. Also ich sehe es ein bisschen kritischer. Vielleicht seht ihr das ähnlich wie Greta oder ihr seht das ähnlich wie ich. Ihr könnt das gerne in den Kommentaren schreiben, in welche Richtung ihr eher tendiert.
Klimagefühle Wäre auf jeden Fall ein gutes Diskussionsthema. Ja, auf jeden Fall gerne. Schreibt es in die Kommentare. Wir sind sehr gespannt. Dann wären wir eigentlich auch so ein bisschen mit Humor schon zeitlich am Ende. Aber es ist, glaube ich, eine gute Überleitung mit dieser offenen Fragestellung, wie man denn zu Humor steht in Bezug auf den Klimawandel.
Klimagefühle Und da wollen wir uns bedanken, dass ihr uns bis hierher zugehört habt und hoffen, euch hat die Folge gefallen. Wenn ihr noch Fragen habt oder uns Feedback geben wollt, dann schreibt es gerne in die Kommentare oder ihr wollt noch euren Senf dazugeben. Ist auch immer willkommen, da freuen wir uns. dann auch auf Wiedersehen von mir und bis zum nächsten Mal. Tschüss! Tschüss!
Klimagefühle Wir hoffen, euch hat unsere zweite Folge Hoffnung im Klimakaos gefallen. Nächste Woche geht es um das Verdrängen. Ist Verdrängen denn ein Schutzmechanismus, und ist das gefährlich für uns, wenn wir uns nicht mit dem Klimawandel auseinandersetzen? Wenn ihr noch Fragen habt, Feedback geben oder euren Senf zum Thema Humor dazugeben wollt, könnt ihr uns gerne einen Kommentar hinterlassen.
Klimagefühle Wir freuen uns immer sehr, von euch zu hören. Klimagefühle ist eine Produktion von Lea, Greta und Franzi.
Mind the planet Hallo, Doro. Hi, Leon. Heute hat es einfach 30 Grad gehabt und ich bin mit dem Fahrrad von der Uni nach Hause gefahren und habe das Gefühl, die Leute sind einfach aggressiver. Also es wird mehr gehupt im Straßenverkehr, man wird schneller irgendwie angepöbelt. Weiß ich, hast du das auch mal gespürt? Ja, jetzt wo du das sagst, das kenne ich schon. Und ehrlich gesagt, das wundert mich auch gar nicht, weil ja eigentlich in der Wissenschaft schon lange klar ist, dass Hitze ziemlich viele Effekte auf uns Menschen hat und vor allem eben auch auf Aggression.
Mind the planet Und genau zu dem Thema, nämlich wie der Klimawandel und vor allem eben auch die feigende Hitze sich auf Gewalt und Aggression auswirkt, habe ich heute auch ein Paper mitgebracht von Miles Nobelow und Anderson 2019. Und ich dachte mir, eigentlich könnten wir darüber heute mal ganz gut reden, weil die Effekte vom Klimawandel auf Aggression für die Psychologie und auch generell für die Wissenschaft ziemlich bedeutend sind.
Mind the planet Das klingt doch perfekt. Dann lass uns doch mal in die Studie einsteigen. Was haben die denn versucht zu erforschen? Also was war deren Ziel? Genau, also generell ist es ja so, dass in der Wissenschaft dieses Thema, wie Hitze sich auf gewisse Merkmale von Menschen auswirkt und Effekte hat zum Beispiel auch auf den Körper, ist schon lange untersucht worden und hat schon auch eine wissenschaftliche Tradition, könnte man sagen.
Mind the planet Und in der Studie wollten sich die Autoren einfach mal näher angucken, wie das denn mit Aggression aussieht, weil da eben auch schon die Hypothesen da waren, dass Hitze sich negativer Aggression auswirkt. Also dass man sagen könnte, dass aufgrund von vermehrter Hitze die Menschen aggressiver werden und wollten dadurch auch, also durch diese möglichen Effekte dann, das Bewusstsein für die negativen Auswirkungen des Klimawandels schaffen und eben auch aufzeigen, was man dann dagegen machen kann.
Mind the planet Und dafür haben sie dann verschiedene Studien einfach sich angeguckt, haben sich verschiedene Effekte, die schon in der Wissenschaft auch existieren, angeguckt und die zusammengefasst. Okay, jetzt stellt sich für mich erstmal die Frage, was ist denn eigentlich Aggression beziehungsweise was ist auch Gewalt?
Mind the planet Also wie kann man dieses Wort, mit dem wir alle irgendwie so ein bestimmtes Bild im Kopf verbinden, denn überhaupt definieren? Das ist eine gute Frage. Normalerweise ist es so, dass man Aggression und Gewalt in der Psychologie durchaus unterscheidet. Und man könnte sagen, dass Aggression ein Verhalten ist mit dem Ziel, dass Menschen absichtlich Schaden zugefügt wird und der andere Mensch, der den Schaden dann haben würde, diesen vermeiden möchte.
Mind the planet Und Gewalt wäre dagegen nur eine Form von Aggression, die so schwerwiegend ist, dass sie medizinisch behandelt werden muss. Also unter Gewalt versteht man dann zum Beispiel körperliche Gewalt. Okay, also ist jede Gewalt eine Form von Aggression, aber gleichzeitig jede Aggression muss nicht unbedingt Gewalt sein. Genau, das bringt es eigentlich ziemlich gut auf den Punkt.
Mind the planet Okay, dann lass uns doch mal den direkten Einfluss von Hitze auf Aggression besprechen. Warum ist es jetzt so, dass wenn es heißer wird und man tatsächlich höhere Temperaturen auch spürt, tendenziell aggressiver ist? Also generell gibt es in der Wissenschaft dazu die Heat Aggression Hypothesis, also die Hitze-Aggressionshypothese, die herausgefunden hat, dass durch Hitze aggressive Gedanken und Gefühle vermehrt auftauchen und dementsprechend auch aggressives Verhalten gefördert wird.
Mind the planet Also man kann davon ausgehen, dass in unserem Gehirn, wenn es heiß ist, einfach Gereiztheit mehr Prävalenz zeigt als neutrale Gedanken. Okay, und diese Gereiztheit, wie sieht die aus? Ja, also man kann sich das so vorstellen wie so ein Grundzustand von Gereiztheit und das führt dazu, dass wenn wir dann gewisse Erlebnisse machen oder Erfahrungen in der Umwelt, diese nicht mehr neutral wahrnehmen, auch wenn sie das eigentlich wären, sondern stattdessen das schon mit so einer aggressiven Brille sozusagen sehen und dann auch aggressiver darauf reagieren.
Mind the planet Also zum Beispiel im Straßenverkehr, wenn du es vorhin eben schon erzählt hast, kann es dann sein, dass man im Stau steht und eigentlich würde man nicht hupen, weil es einfach generell viel Verkehr ist und der Vordermann ja auch nichts dafür kann. Aber weil man eben schon so gereizt ist, weil es auch sehr heiß ist an dem Tag, würde man vielleicht dann schneller auf die Hube drücken.
Mind the planet Okay, also erhöhte Temperaturen führen zu Gereiztheit und Gereiztheit ist so eine Art Brille, die wir uns aussetzen können und dabei sehen wir mehr neutrale Reize eher als feindliche oder aggressive Reize und dementsprechend werden wir aggressiver. Wie sieht denn dieser Einfluss aus, also wie hat man den denn feststellen können?
Mind the planet Ja, da gibt es jetzt nicht eine Studie, die das gemacht hat, sondern da gab es schon mehrere Forschende, die dazu Studien durchgeführt haben. Was aber sehr interessant ist, sind dann die Ergebnisse davon. Also beispielsweise konnte Wolkowski und seine Kollegen feststellen, dass es generell durch Hitze zu mehr aggressiven Gedanken kommt und die Wahrnehmung dadurch auch verzehrt wird.
Mind the planet Also es kommt sozusagen zu Fehlattributionen. Außerdem gab es eine Studie, die untersucht hat, wie es den Personen geht, die in heißen Räumen sitzen. und die waren generell feindseliger als Personen, die in gekühlten Räumen sitzen, was ja in der Schule zum Beispiel auch ein sehr interessanter Effekt wäre in Bezug auf Klimaanlagen.
Mind the planet Ja, und eine andere Studie, die hat sich angeguckt, wie das denn bei Polizisten aussieht. Die haben eine Simulation sozusagen gemacht mit einem Einbruchsszenario und da konnte man feststellen, dass PolizistInnen, die unter Hitzestress stehen, häufiger zur Waffe greifen und auch feuerten als die Kontrollgruppe, die nicht unter Hitzestress stand.
Mind the planet Also auch hier sieht man, dass die Hitze einen direkten Effekt auf aggressiveres und feinseligeres Verhalten hatte. Und solche Effekte konnte man eigentlich auch international replizieren. Es gibt auch Studien, die solche Effekte eben zwischen verschiedenen Regionen vergleichen. Und da konnte man feststellen, dass je höher die Temperatur wird, also zum Beispiel ein Temperaturanstieg von einem Grad weltweit, könnte die Mordrate um sechs Prozent erhöhen.
Mind the planet Und wir wissen jetzt ja auch schon, was ihr in der letzten Folge schon gehört habt, dass wir aktuell bei einem Gradanstieg von etwa zwei Grad sind. Und in Bezug auf diese Effekte finde ich das eigentlich ziemlich beunruhigend. Wie geht es denn dir damit, wenn du das jetzt hörst? Ja, also das ist natürlich schon krass, dass das nicht nur Auswirkungen hat auf so kleineres, aggressiveres Verhalten in der Schule jetzt zum Beispiel, sondern dass es auch tatsächlich mit Straftaten wie Mord oder Ähnlichem verbunden ist.
Mind the planet Aber ganz wichtig auch jetzt für Lehrer oder auch angehende Schulpsychologen vielleicht bei dem Thema, dass man darauf achtet, dass eben Temperaturen im Klassenzimmer nicht so hoch sind. Und was mir da auch einfällt, ist tatsächlich das Hitzefrei. Also ich weiß nicht, wie es bei dir früher war, aber ich hatte schon auch im Hochsommer, das war meistens im Juli dann so, paar Nachmittage in Fall oder manchmal auch den kompletten Tag tatsächlich, Hitzefrei.
Mind the planet Und das war eigentlich als Schüler natürlich super, weil dann konnte man sich einfach mit den Freunden treffen, musste nicht in die Schule laufen. Aber jetzt sehe ich eigentlich erst, was für einen Sinn das ergibt. Ja, voll. Ich muss tatsächlich sagen, bei mir war es, glaube ich, ein einziger Tag, wo wir mal Hitzefrei hatten, an den ich mich erinnern kann.
Mind the planet Und gut, ich meine, wir hatten auch sehr gute Klimaanlagen, modernisiertes Schulgebäude und so. Da vermute ich mal, dass vielleicht dann Hitzefrei nicht mehr so relevant war. Allerdings muss man ja auch sagen, es ist ja häufig so, dass die Schulen über keine Klimaanlagen verfügen oder diese auch oft nicht funktionieren.
Mind the planet Und da wäre es schon ganz wichtig, dass man auch wieder hitzefrei einführt und nicht einfach davon ausgeht, weil es ja jetzt generell einfach wärmer wird, dass die SchülerInnen sich daran schon gewöhnen werden. Und da fällt mir auch ein, dass es zum Beispiel auch Effekte gibt oder Studien gibt, die zeigen, dass ab einer bestimmten Zimmertemplatur auch das Kieren gar nicht mehr so leistungsfähig ist.
Mind the planet Was bedeutet, dass natürlich auch die SchülerInnen ab einer gewissen Zimmertemperatur, vor allem im Sommer, auch nicht mehr die gleiche Leistung erbringen können und vielleicht dadurch auch nicht mehr so gut lernen können. Okay, das ist ja auch etwas, das betrifft eigentlich so gut wie jeden. Also wenn die Denkleistung abnimmt mit steigender Temperatur, dann bedeutet das natürlich auch, dass man im alltäglichen Leben auch deutlich schwächer bzw.
Mind the planet Weniger effizient Probleme lösen kann, kognitive, wenn es eben so heiß ist. Jetzt stellt sich für mich die Frage, die Studie davor hat Vergleiche zwischen Orten gemacht, also zwischen heißen Orten und Orten, an denen nicht so hohe Temperaturen sind. Könnte man denn nicht sagen, dass diese Unterschiede in der Aggression auf andere Faktoren, wie zum Beispiel Kultur oder wirtschaftlicher Wohlstand in dem Land zurückzuführen sind?
Mind the planet Verstehe ich, wie man auf die Idee kommen könnte. Also in den Studien zuvor wurden tatsächlich Faktoren wie Armut oder Arbeitslosigkeit berücksichtigt und wurden auch mit einberechnet. Und man konnte aber trotzdem sehen, auch wenn man diese Faktoren beispielsweise ausgeklammert hat, dass dann die Effekte von der Hitze auf die Aggression trotzdem noch signifikant waren.
Mind the planet Also selbst wenn solche Faktoren kontrolliert werden, hat Hitze immer noch sehr hohe Effekte auf Aggression. Und dann gibt es auch noch Studien, die sich angucken, wie sich das denn verhält, wenn man sich verschiedene Tageszeiten beispielsweise anguckt. Und da konnte man auch zeigen, dass zum Beispiel körperliche Übergriffe, das war eine Studie in Minneapolis, gehäuft auftraten zu einer bestimmten Tageszeit, zu der es sehr warm war.
Mind the planet Also zum Beispiel mittags oder am frühen Nachmittag. Und außerdem konnte man auch zeigen, dass es bei hohen Temperaturen zu mehr Fällen von häuslicher Gewalt kommt und auch zu mehr Übergriffen auf beispielsweise BusfahrerInnen. Also man sieht, dass selbst wenn man solche Faktoren eben berücksichtigt, kann man durchaus Korrelationen von Hitze auf Aggression finden.
Mind the planet Willkommen zu unserer Podcast-Folge über Climate Anxiety. Heute sprechen wir über ein Thema, das viele Menschen betrifft, aber oft schwer in Worte zu fassen ist. Climate Anxiety oder auch die Angst vor dem Klimawandel. Was bedeutet das eigentlich? Was hat das für Auswirkungen auf unseren Alltag? Und wie kann man damit umgehen?
Mind the planet All das besprechen wir in dieser Folge von Mind the Planet. Ja, Lian, du hast ja schon gesagt, gerade Climate Anxiety, das ist die Angst vor dem Klimawandel. Und man könnte jetzt vielleicht meinen, dass der Begriff relativ neu ist. Allerdings wurde der schon in den 1990er Jahren zum ersten Mal verwendet, auch unter dem Synonym der Eco-Anxiety.
Mind the planet Und zwar in einem Artikel der Washington Post, wo es darum ging, dass sich mit dem Klimawandel verstärkt wissenschaftlich auseinandergesetzt wurde und es auch in der Gesellschaft vermehrt zu Reaktionen kommt auf das wachsende Problem der Umweltverschmutzung hin. Und hier wurde eben der Begriff der Klimaangst zum ersten Mal so wirklich geprägt, weil eben auch Umfragen zeigen, dass klimabedingte Ängste immer häufiger werden, vor allem auch in jüngeren Bevölkerungsgruppen.
Mind the planet Also so wie ich es verstanden habe, ist jetzt die Klimaangst an sich nicht etwas wirklich Neues, aber sie nimmt zu, vielleicht weil mehr Medien darüber berichten, beziehungsweise weil das Thema des Klimawandels auch immer in jüngeren Generationen prominenter wird und dementsprechend mehr Leute von dieser Klimaangst betroffen werden.
Mind the planet Grundsätzlich steckt ja auch im Begriff Klimaangst das Wort Angst drin. Und es ist vielleicht auch nochmal ganz interessant zu wissen, dass Angst häufig in unserer alltäglichen Sprache und auch in so einem laienhaften Verständnis sehr negativ konnotiert ist. Angst ist ein Zustand, eine Emotion, welche äußerst unangenehm ist, welche negativ ist.
Mind the planet Allerdings muss das gar nicht mal so wirklich sein. Angst ist nämlich grundsätzlich nichts Schlechtes. Sie hat schon damals uns vor gefährlichen Situationen beschützt und hilft uns, schnell zu reagieren, wenn es bremslich wird. Dabei ist es allerdings wichtig, zwischen dieser gesunden Art von Angst zu differenzieren und einer sogenannten dysfunktionalen Angst, also die ungesunde Variante.
Mind the planet Diese dysfunktionale Angst, die zeichnet sich vor allem dadurch ab, dass sie sehr lang anhält, also nicht wie normale Angst schnell wieder abfällt, sondern dass sie extrem lang dauert und vor allem zu einer Fehlanpassung im Verhalten führt. Damit ist gemeint, dass Leute bestimmte Dinge vermeiden oder sich vor bestimmten Dingen scheuen und das Ganze ist dann eben die dysfunktionale Angst.
Mind the planet Wie ist deine Sicht auf die Dinge? Gibt es vielleicht so etwas wie Definitionsversuche von Climate Anxiety? Genau, das ist schon mal ein ganz wichtiger Punkt, den du da ansprichst, weil nämlich die Climate Anxiety nicht zu den Angststörungen per se zählt, allerdings schon zu den dysfunktionalen Ängsten.
Mind the planet Also sie ist eine Angst, die zwar auf der einen Seite schon handlungsaktivierend sein kann, aber auch viele Personen eher lähmt. Also sie ist eine Angst, die vor allem auch Leute im Alltag einschränken kann. Und jetzt ist es generell so, dass bei Definitionsversuchen zum Beispiel doch Clayton und andere Wissenschaftler Klimaangst als eine chronische Form der Angst bezeichnet wird vor dem ökologischen Untergang.
Mind the planet Und damit ist sie ein eigenständiges Phänomen, das von situationsspezifischen Sorgen abgrenzbar ist, allerdings auch nicht eine Persönlichkeitseigenschaft beschreibt. Also man kann nicht sagen, dass Personen mit einer ängstlichen Disposition mehr Klimaangst zeigen als andere, sondern die Klimaangst ist da konkret abzugrenzen von einer allgemeinen Ängstlichkeit.
Mind the planet Und man geht auch davon aus, dass Klimaangst oder eben die Climate Anxiety als eine Reaktion auf eine reale Bedrohung der Umwelt gesehen werden kann, das dann zum Beispiel durch übermäßige Sorgen sich zeigt oder eben andere Angstsymptome wie zum Beispiel körperliche Reaktionen darauf. Also ein konkretes Beispiel wäre, man macht sich Gedanken über den zukünftigen Zustand der Welt, über die Auswirkungen des Klimawandels oder man sieht konkrete Bedrohungen des Klimas durch Naturkatastrophen beispielsweise.
Mind the planet Was dann eben diese konkrete Klimaangst hervorruft. Okay, also so wie ich das jetzt verstanden habe, da waren jetzt viele Dinge dabei. Zum einen, dass jeder davon betroffen sein kann und dass es nichts mit der generellen Ängstlichkeit von Menschen zu tun hat. Interessant zu wissen wäre vielleicht auch noch, weshalb oder beziehungsweise wodurch diese Klimaangst ausgelöst werden kann.
Mind the planet Gibt es da vielleicht einen bestimmten Reiz oder einen Stimulus, wie er auch genannt wird in der Psychologie, der Climate Anxiety, beziehungsweise wir wollen beim deutschen Begriff Klimaangst bleiben, besonders stark auslösen kann? Naja, also so ein bestimmtes Symptom ist eigentlich schwer abzugrenzen, weil, wie schon gesagt, die Klimaangst natürlich mit dem Klima zusammenhängt.
Mind the planet Aber es ist nicht den einen Auslöser gibt, um die Klimaangst auszulösen, sondern es, wie so oft beim Thema Klima, wie wir auch schon öfter besprochen haben in unseren Folgen, die Wirkungen oft zeitlich verzögert sind und nicht konkret sichtbar sind. Und das ist das große Problem dabei, weil so die Klimaangst dann oft ungerichtet wirken kann, weil es da häufig auch um zukunftsbezogene Ängste geht und um Ängste, die man jetzt im Moment in der Gegenwart vielleicht nicht unbedingt wahrnehmen kann und das auch für unterschiedliche Personen sehr unterschiedlich sich zeigen kann.
Mind the planet Also es gibt Personen, die vielleicht dann eine sehr große Vorstellungskraft haben von den negativen Folgen in der Zukunft, die dann vielleicht auch vermehrt Angst zeigen, was für andere Personen schwerer vorstellbar ist. Okay, also dieses Gefühl der... Klimaangst ist etwas, was eher unterschwellig wirken kann, was keinen konkreten Auslöser so wirklich braucht, sondern eher so eine generelle Stimmungslage auch widerspiegelt.
Mind the planet Auch wenn ich mir sicher bin, dass zum Beispiel Berichterstattungen über solche schlimmen Folgen des Klimawandels wie Überschwemmungen, Waldbrände oder Hitzewellen durchaus auch dazu führen können, dass dieses Gefühl der Klimaangst zusätzlich nochmal verstärkt wird. Und besonders erschwerend ist dann natürlich auch der Fakt, dass solche Medien, vor allem diejenigen, die Geld damit machen wollen, besonders häufig über diese Naturkatastrophen berichten, zu einem gewissen Punkt, wo die Wahrscheinlichkeit für eine Naturkatastrophe, wenn man sich die Dichte an Nachrichten anschaut, größer wirkt für einen Otto-Normal-Verbraucher, als sie tatsächlich ist.
Mind the planet Das heißt, es ist auf jeden Fall wichtig auch, und da kommen wir gleich drauf zu sprechen, wenn wir hinübergehen zu, wie man sich vor Klimaangst schützen kann, beziehungsweise was man gegen die Klimaangst machen kann, ist es auch wichtig, auf Medien aufzupassen und auch besonders die Berichterstattung so zu wählen, dass nicht Klimaangst im Übermaß ausgelöst wird.
Mind the planet Auf jeden Fall, ja. Ich denke auch, dass die Medienerstattung einen sehr großen Einfluss auf die Klimaangst hat, eben auch auf das Wahrnehmen der Klimakrise im Speziellen. Und wir sehen das auch dadurch, dass auch vermehrt Wissenschaftler und Personen aus dem Bereich der Psychotherapie, aber auch aus dem Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung immer mehr klimabezogene Ängste beobachten.
Mind the planet Und dabei nicht nur Ängste, sondern auch vielfältige andere emotionale Reaktionen, wie wir in den nächsten Folgen auch besprechen werden, wie zum Beispiel Klimawut, aber auch somatische Beschwerden, Schlaflosigkeit oder Ratlosigkeit. Trauer, Schuldgefühle etc. Also es ist nicht so, dass die Angst die einzige emotionale Reaktion auf den Klimawandel sein kann oder auf mediale Berichterstattung über den Klimawandel, sondern dass wir hier vor allem auch aus den Fachbereichen sehr viele verschiedene Reaktionen darauf sehen.
Mind the planet Aber eben die Klimaangst, vor allem in der jungen Generation, wie wir auch aus vielen Studien erkennen können, ein sehr wichtiger Punkt ist. Also viele junge Leute machen sich Sorgen. Hast du das auch schon mal erlebt oder würdest du sagen, du hast es auch schon mal gesehen? Ja, bestimmt. Also ich habe auch viele Freunde, die diese Klimaangst auch verspüren.
Mind the planet Immer wieder alltäglich, natürlich dann doch mal ausgelöst durch solche Berichterstattung. Und wir haben jetzt schon gehört, dass es ein großes Problem ist, das zuzunehmen scheint, vor allem in der jüngeren Generation. Jetzt möchte ich dich mal fragen, was kann man denn aus psychologischer Sicht machen, um sich vor Klimaangst zu schützen, beziehungsweise wenn man die Klimaangst verspürt, um diese zu reduzieren?
Mind the planet Ja, also generell gibt es da natürlich verschiedene Möglichkeiten wieder. Wie auch bei anderen Formen der Angst ist es natürlich so, dass die Angst zum einen handlungsaktivierend wirken kann, was dann natürlich auch für die eigenen Zwecke verwendet werden kann oder lähmend. Und im Bereich der Klimaangst sehen wir da vor allem drei unterschiedliche Reaktionen auf die Angst.
Mind the planet Und das wäre zum einen das Kämpfen, das siebenmal, in dem Leute zum Beispiel sich aktiv für Klimaschutz engagieren. Dann haben wir Personengruppen, die eher vor der Angst fliehen. Das heißt, sie würden die Angst verleugnen und herunterspielen. Und wir sehen häufig bei Personen eine gewisse Art der Lähmung, also ein Erstarren als Reaktion darauf.
Mind the planet Und hier ist es natürlich ganz wichtig, dass man diese negativen Reaktionen vermindert in der Reaktion auf die Klimaangst und auch im Umgang und eben die eigene Selbstwirksamkeit wieder verstärkt. Und da gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie man das machen kann. Ein großer Punkt wäre da zum Beispiel die Hoffnung auf Veränderung aufzuzeigen, aber auch Gefühle einfach ernst zu nehmen und zu akzeptieren und so wieder verschiedene Handlungsmöglichkeiten eben zu bekommen.
Mind the planet Okay, also es geht darum, wirklich aktiv zu werden und diese Angst sich sozusagen nicht auffressen zu lassen, von der ich denke, dass in diesem Aktivwerden auch besonders hilfreich sein kann, wenn man sich zum Beispiel auch politisch für das Thema engagiert. Sei es jetzt mit dem Thema über Freunde zu reden oder auch vielleicht auf Demonstrationen zu gehen.
Mind the planet Und natürlich, was einem auch ein Gefühl von Selbstwirksamkeit zu erleben, wie du es so schön gesagt hast, gibt, ist, wenn man zum Beispiel seinen eigenen Lebensstil anpasst, um klimafreundlicher zu sein. Das kann auf jeden Fall die Klimaangst auch reduzieren. Ob das jetzt ist, dass man mehr recycelt oder zum Beispiel weniger Fleisch isst, ist dann erstmal egal, solange man hauptsächlich aktiv wird und eben nicht, wie du es genannt hast, diese Erstarrung verspürt und diese Angst dann weiterhin vermeidet.
Mind the planet Ich glaube, das sind alles gute Tipps.
Florian Ja, das waren die Podcast-Folgen der Studierenden von der LMU München. Und wir können darauf hoffen, dass vielleicht doch nochmal der eine oder andere dieser Podcast, der da im Rahmen der Lehrveranstaltung erzeugt wird, vielleicht auch den Weg in die echte Podcast-Welt findet.
Claudia Ah, das wäre schön.
Florian Ja, also das kann sich lohnen. Meine Frau hat ja auch im Rahmen einer Wissenschaftskommunikations-Lehrveranstaltung an der Uni Wien einen Podcast erstellen müssen. Das haben die anderen auch gemacht, aber die anderen haben halt ihre Folge mal überprüft. Im Klassenzimmer, nicht Klassenzimmer, sagt man immer auf der Uni.
Florian Hörsaal, Hörsaal heißt es dort. Im Hörsaal vorgespielt, aber das war es dann. Und ich habe meiner Frau gesagt, nee, das geht so nicht. Also wenn du einen Podcast machst, dann muss es ein echter Podcast sein. Alles andere lasse ich nicht zu. Wenn hier in diesem Haushalt Podcasts gemacht werden, müssen es echte Podcasts sein.
Florian Nein, sie wollte das eh selbst auch und hat das gemacht. Und daraus ist ein Podcast geworden, der jetzt seit fünf Jahren fast schon existiert und durchaus sehr erfolgreich ist. ich sage mal, ich kann ja machen für meine Frau, Cosmic Latte heißt der Podcast. Und ist ein wunderschöner Podcast, der mit Astronomie, hat Astronomie, Wissenschaftskommunikation, ein bisschen so Feminismus spielt auch immer eine Rolle, weil sich die Themen auch auf die Personen erstrecken und dann es immer wieder um die Frauen in der Wissenschaft geht und um die, ja, leider Probleme, die Frauen hatten und haben in der Wissenschaft.
Florian Macht sie gemeinsam mit zwei anderen, mit Jana, die ist Astronomin und mit Elka, die, glaube ich, Medizin, Medizinphysik und Informatik studiert und hält da Vorlesungen dazu in Wien. Und die kennt ihr vielleicht von den sozialen Medien. Da heißt sie The Science, die Feminist und macht das, was ihr Händel entsprechend bereitstellt.
Florian Also ist ein toller Podcast geworden. Sie haben jetzt mittlerweile auch schon Live-Auftritte gehabt mit ihrem Podcast. Es wird im nächsten Jahr oder in diesem Jahr, es ist ja schon, in diesem Jahr ein Buch erscheinen von ihrem Podcast. Also all das kann passieren, wenn ihr in Vorlesungen Podcasts macht und die dann tatsächlich auch veröffentlicht.
Claudia Sehr gut.
Florian Also macht das und wie gesagt, es gibt in diesem Jahr wieder die Lehrveranstaltung. Vielleicht seid ihr ja an der LMU. Dann könnt ihr hingehen. Schaut euch das mal an, dass ihr wisst, wie ihr da rausfindet, wo Vorlesungen stattfinden. Ich weiß das gerade nicht, aber wenn ihr da studiert, werdet ihr das wissen, nehme ich an.
Claudia Genau.
Florian Ja, und wir machen das, was wir sonst auch immer machen. Erstens, wenn eine Folge zu Ende geht und zweitens werden wir ab nächster Folge wieder das tun, was wir in den Jahren davor gemacht haben. Wir nähern uns auch dem fünfjährigen Geburtstag übrigens.
Claudia Tun wir das?
Florian Naja, die erste Folge ist erschienen am 9. August 2021 und so rein mathematisch müsste am 9. August 2026 das fünfjährige Jubiläum stattfinden.
Claudia Du meine Güte, da müssen wir auch wieder was Besonderes machen.
Florian Müssen nicht, wir müssen gar nichts, ja, aber mal gucken, was wir machen.
Claudia Naja, vielleicht fällt uns ja was ein.
Florian Genau.
Claudia Wo wollten wir schon immer mal hin?
Florian Ja, wir können mal das Saarland anfangen und das mal ausmessen, dass wir das mal gesehen haben für die Vergleiche. Du wolltest, glaube ich, mal chilenischen Wein trinken. Dann fliegen wir da schnell rüber.
Claudia Fliegen?
Florian Mit dem Solarluftschiff, das wir in, weiß ich nicht, welcher Folge wir hatten. Wir hatten eine Folge über Solarluftschiffe, glaube ich.
Claudia Das stimmt, das stimmt.
Florian Ja, vielleicht machen wir so eine, das Klimareise.
Claudia Oder eine Zugfahrt quer durch Europa und dann nehmen wir auf den Zug auf. Das gibt bestimmt super Qualität auch.
Florian Ja, einmal rund ums Saarland mit der Eisenbahn. Dann essen wir Schokowürfel dabei.
Claudia Die kürzeste Folge aller Zeiten.
Florian Ach, ich glaube, mit der Deutschen Bahn kann das schon lange dauern.
Claudia Ach, du hast recht, jetzt wo du sagst, du könntest länger dauern, ja. Übernachten vielleicht sogar.
Florian Ja, also wir haben noch keine Pläne für die Fünfjahresjubiläumsfolge, aber wir haben Pläne für die nächste Folge. In der nächsten Folge werde ich wieder etwas erzählen und ja, es wird, natürlich geht es ums Klima, aber nochmal so ein bisschen aus einem anderen Blickwinkel. Also es wird kalt und es wird historisch, ich sage mal so viel.
Claudia Es wird kalt und es wird historisch. Gut, das klingt jetzt erstmal nach Vergangenheit.
Florian Das finde ich gut. Eine kalte Vergangenheit, die schauen wir uns an in der nächsten Folge.
Claudia Okay, ich freue mich. Das ist gut, das ist gut. Wir haben keinen Schnee hier. Ihr habt vielleicht Schnee.
Florian Wir nicht. Nee, wenig, wenig. Gerade so ein paar Reste liegen noch irgendwie rum, aber der kann auch weg. Also das lohnt sich jetzt nicht mehr, dass der da ist.
Claudia Ja, genau. Es lohnt sich nicht, dass der da ist. Ja, verstehe ich. Dann haben wir eigentlich nicht mehr so viel zu sagen, außer das, was wir immer sagen, richtig? Ihr könnt uns natürlich schreiben, natürlich jetzt zu dieser Folge, aber auch grundsätzlich. Wenn ihr zu dieser Folge was sagt, dann reichen wir das natürlich gerne weiter.
Claudia Schreibt uns gerne per E-Mail an podcast.dasklima.fm oder kommentiert tatsächlich hier einfach auf der Webseite unter die Shownotes, ganz wie es passt. Ja, und dann freuen wir uns natürlich, wenn ihr weitererzählt, was die Studierenden gemacht haben und was wir so machen. Und wir freuen uns auf ein neues Jahr mit Das Klima.
Florian Ja, da freue ich mich auch drauf und wir hören uns in zwei Wochen wieder mit Folge 162 von Das Klima. Bis dahin. Tschüss. Ja, ach Gott, das ist schon so lange her, dass wir aufgenommen haben. Ich weiß gar nicht mehr, wie es geht.
Claudia Ich habe auch keine Ahnung mehr. Ich bin, ja, I'm lost.
Florian Ja, ich glaube, wir machen einen Klimapodcast, oder?
Claudia Ach so.
Florian Ja. Das ist jetzt doof.
Claudia Habe ich keine Ahnung von wo. Das war dieses Klima.
Florian Ja, muss man auch nicht haben. Ich habe heute die Schlagzeile gelesen von der Tageszeitung, die ich jeden Tag morgens zum Frühstück lese. Da war die Schlagzeile, Österreich ist jetzt nicht mehr so besorgt wegen Klimawandel. Also eigentlich gar nicht mehr so besorgt. Das ist jetzt schon abgeschafft bei uns.
Claudia Ach komm, wenn sich niemand sorgt, dann kann man es auch lassen.
Florian Ja genau, da muss man auch nichts mehr machen.
Claudia Wunderbar. Guck mal, Problem gelöst.
Florian Wir stellen uns um auf Fußball-Weltmeisterschaft-Podcast. Da werden die Leute vermutlich dieses Jahr viel drüber nachdenken.
Claudia Da habe ich auch viel mehr Ahnung von. Das ist genau mein Kerngebiet.
Florian Das passt, sehr gut. Ich glaube, Deutsche spielt auch mit, oder? Weil Österreich spielt mit. Das ist sehr, sehr groß in Österreich. Weil Österreich spielt ja nie mit oder fast nie mit bei Weltmeisterschaften. Und jetzt haben wir es aber wieder mal geschafft, mitspielen zu dürfen.
Claudia Ich habe keine Ahnung, ob Deutschland mitspielt. Ich bin mir sehr sicher, dass Deutschland mitspielt, einfach weil Deutschland immer mitspielt, aber ich habe keinen Plastischen Mann.