Das Sommerhaus der Stars· Staffel 8· Folge 3

Couple Check: Anna & Tano

Sonntag, 17. Mai 2026 · 22 min

MP3

Shownotes

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An die Beziehung von Anna und Tano hat nach AYTO kaum jemand geglaubt. Jetzt gehts für die beiden ins Sommerhaus. Im Couple Check berichten die beiden von ihrer gemeinsamen Wohnung, dem Zusammenleben und wieso Anna sich nach ihrer letzten Show wieder ins Reality TV traut.

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Ich glaube, diesem Paar haben sehr viele Leute eine kurze Haltbarkeit prophezeit nach Eitho. Jetzt sitzen wir aber trotzdem mit den beiden hier und sie ziehen ins Sommerhaus ein. Eine absolute Beziehungsprobe für jedes Paar. Anna und Tano, herzlich willkommen im Sommerhaus-Podcast. Dankeschön. Genau, wie gesagt, wir kennen euch schon, aber wir würden trotzdem noch ein bisschen mehr über euch erfahren. Deswegen möchten wir euch direkt einmal reinwerfen.

Und ein kleines Minispiel mit euch spielen. Und zwar, kennen Sie schon meinen Mann oder kennen Sie schon meine Frau? Ihr habt jeweils, ihr macht nacheinander 60 Sekunden lang, dürft ihr über euren Partner oder eure Partnerin erzählen, was ihr möchtet, damit wir euch ein bisschen besser kennenlernen. Es sollte interessant sein. Genau.

Idealerweise interessant sein, damit wir euch ein bisschen besser kennenlernen. Wer möchte anfangen? Also einfach stelle ich jetzt die Anna vor. Genau. Ihre Eigenschaften, was sie ausmacht. 60 Sekunden. 60 Sekunden. Wir können es schaffen. Die Zeit läuft ab jetzt. Also, das ist die Anna. Die Anna ist 26 Jahre alt, hat Psychologie studiert und macht jetzt eine Ausbildung dazu.

Anna hat am 27.10. 99 Geburtstag, ist also Skorpion. Anna hat braune Haare. Das kann jeder sehen. Du hast nur noch 40 Sekunden. Anna ist ne super tolle Frau, wenn man sie nicht kennt, denkt man erst vielleicht hm, weil sie manchmal so einen krimmigen Blick drauf hat, aber wenn man sie dann richtig kennenlernt, dann erfährt man erst, was für ne tolle und coole, lustige und wirklich super lustige Frau sie ist.

Und sie ist meine Freundin und wir wohnen zusammen in Düsseldorf seit November. Und Annas Lieblingstier ist ein Hund und zwar ein Dackel und der soll Fridolin heißen, wenn sie irgendwann mal einen haben möchte. Und noch was sagen. Du bist hübsch und lustig, du bist super lustig. Anna ist lustig. Das waren die romantischsten Worte, die ich jemals gehört habe. Doch, ich fand das toll.

Hast du noch was zu ergänzen? Zu mir selber? Ja. Also ich fand es toll, dass er das mit dem Lustig vor allem zweimal gesagt hat, weil darüber diskutieren wir manchmal und deswegen hat mich das sehr gefreut. Ja. Hast du es endlich eingesehen? Ja. Weil ich wusste ja auch nur nicht, was er sonst sagen soll. Nein, ich wusste, ich habe noch mega viel zu sagen eigentlich. Kannst du mir ja sprechen. Wir können auch mal. Nee, später.

Und was für eine Ausbildung machst du zu deinem Studium? Willst du das erzählen? Ach so, ja. Wie heißt das? Therapeutin, Psychologin. Psychotherapeutische Ausbildung. Genau. Okay. Sehr gut. Deswegen erst studiert, dann Bachelor gemacht. Also jetzt ist es schlau. Erst Bachelor gemacht, dann macht es das.

Ja, super schlau. Dann drehen wir den Spieß jetzt um. Anna, du darfst jetzt ebenfalls wahnsinnig schöne, liebliche Worte über deinen Schatzi verlieren. Deine 60 Sekunden laufen ab jetzt. Das ist Tano, eigentlich geil Tano. Er ist Italiener, er hat in Siegen gewohnt, bis ich ihn dazu gezwungen habe, mit mir nach Düsseldorf zu ziehen.

Er war mal ein TikToker, jetzt macht er TikTok nicht mehr so gerne. Jetzt ist er Gartenlandschaftsbauer geworden und hat es da schön an der frischen Luft, geht da seiner Arbeit nach. Tano fährt sehr gerne Auto durch die Gegend und hat dann sehr viel Musik dabei. Das ist seine schönste Aktivität, hat er mir mal erzählt.

Daneben geht er gerne mit seinen Freunden ins Kaffee und trinkt gerne Kaffee. Er ist auch ein lustiger Mensch. Er bringt sehr viel Leichtigkeit mit sich. Das tut mir auch sehr gut und das ist eigentlich das wichtigste Feature. Er ist ein Mensch, der ist für seine Familie zu jeder Sekunde, erreichbar, zu jeder Sekunde erreichbar. Er ist immer da, wenn einer schnipst.

Tano ist schon da, bevor der Schnipser überhaupt sein Ohr erreicht. Und das ist manchmal drei, zwei, eins. Ja, das war ganz, ganz gut. Das war auf den Punkt, oder? Ist ja runtergerattert. 60 Sekunden sind so wenig. Aber wenn man nicht zu sagen hat, dann sehr lang. Ich finde es spannend, dass du gerade gesagt hast, dass du ihn gezwungen hast. Ja, das ist so.

Ist das so? Nee, gar nicht. Also es war schon auf jeden Fall meine Idee, dass wir zusammenziehen. Es war meine Idee, dass wir nach Düsseldorf ziehen. Und du wolltest schon unbedingt in Siegen bleiben. Du hast gesagt, ich möchte für immer in Siegen bleiben. Ja, wenn ich dich jetzt kennengelernt hätte, wäre ich auch noch in Siegen geblieben.

Aber als wir über das Ausziehen gesprochen haben, habe ich gesagt, Frankfurt, Köln oder Düsseldorf. Und dann haben wir uns für Düsseldorf geeinigt, weil wir beide da Freunde haben und weil die Stadt irgendwie am coolsten war und weil die Wohnung einfach super war. Aber es war schon hart für dich, aus Siegen rauszuziehen.

Ich musste schon dich da ein bisschen ziehen. Doch, das ist gelungen. Nee, ziehen jetzt nicht. Du hast sogar vorgestern gesagt, dass du es ganz doll vermisst. Naja, auch das habe ich nicht gesagt. Ich habe gesagt, ich vermisse manchmal so die Sachen, die ich da gemacht habe. Was denn? Ja, mit meinen Jungs einfach so dieses kurze Treffen auf dem Kaffee, kurz halbe Stunde und dann wieder weg. Wie weit ist die denn entfernt jetzt? 130 Kilometer.

Also es geht. Ja, du fährst ja kein Auto. Eben. Das ist ja kurzweilig dann. Gut, aber wo wir schon beim Thema Zusammenziehen sind, wie läuft es denn ansonsten so? Ey, gut. Nachdem ihr zusammengezogen seid. Das ist doch eine Mutterfrage-Kalata. Aber das ist doch, also ich meine, das ist ja eine absolute Beziehungsprobe, dann zusammen zu wohnen.

Also ich meine, zusammen zu sein und dann ab und zu mal beieinander zu übernachten, ist ja was anderes, als 24-7 aufeinander zu hocken, oder? Also es war klar, dass es eigentlich nur besser laufen würde. Konnte, könnte, weil Anna hatte eine sehr, sehr kleine Wohnung in Köln, also so eine Einzimmer-Studenten-Wohnung, sage ich mal.

Und ich habe bei meiner Mutter gewohnt, das heißt, ich habe im Kinderzimmer geschlafen und jedes Mal, wie wir uns gesehen haben, war es irgendwie blöd, sage ich mal. Weil bei mir zu Hause wollten wir jetzt auch nicht lange chillen, weil es ist auch komisch gewesen. Und bei Anna hat es mir jetzt auch nicht so sehr gefallen in diesem kleinen Zimmer in Köln. Ja, das war nicht so klein, das war eigentlich wunderschön, aber Fano mochte es nicht. Ich mochte es nicht.

Und Und ja, deswegen war es klar, wenn wir zusammenziehen, dass es eigentlich nur besser werden kann. Was hat dich gestört an dem Zimmer? Das war einfach nicht so cool. Das lag mitten zentral in Köln. Hochburg, war Licht durchflutet, hatte so eine Dachterrasse sogar. Da konnte jeder reingucken. Man konnte von den Hühnern im Hof beobachten vor meinem Fenster.

Da konnte jeder reingucken. Da war hier ein Bett, eine Küche und das war einfach so ein Glashaus gefühlt. Ja, voll cool. Und das war eigentlich ein Hotel. Das war kein Wohngefühl, das war eigentlich ein Hotel. Da waren 7.000 Wohnungen, also 7.000 Zimmer drin. Es hat mir einfach nicht so wohl da gefühlt. Wie ist es für dich, Anna, jetzt zusammen zu wohnen?

Also ich mag Düsseldorf sehr gerne. Ich mag es gerne, mit Tano zusammen zu leben. Ich mochte es nicht, allein zu wohnen. Ich bin nicht so der Alleinwohner. Deswegen ist das jetzt nett, mit jemandem zusammen zu wohnen. Also mit Tano. Ihr wirkt so ein bisschen wie Mutter und Sohn. Das habe ich auch bei Aito gedacht.

Ich hab euch gesehen und dachte mir so, ja, die beiden werden niemals zusammenkommen. Weil, ich mein, ihr seid eigentlich nur zwei Jahre auseinander. Anna ist zwei Jahre älter als du, Tano. Aber trotzdem wirkt ihr so komplett unterschiedlich. Als wäre ich das Kind? Ja. Anna ist so eine richtig sophisticated Frau und du bist so ein Junge.

Geil, jetzt sag, dass es umgekehrt ist. Sag, dass ich zu Hause alles im Griff hab und so. Also unsere Dynamik ist wechselhaft und das ist so ein bisschen, dass die Außen darstellen. Aber ja, also du hast ja auch so, sagst manchmal so, dass ich so ein kleines Kind wird. Also es ist eigentlich anders, aber es wirkt nach außen wie...

Ich finde es schön, die ist wirklich ein Kind manchmal, aber so positiv. So, dass sie dann immer so kommt und so... Aber Anna, ist es denn was, was du vielleicht nicht dann nach außen hin zeigen möchtest, dass es so ist? Ich will gar nicht sprechen, dass ich das nicht zeigen will. Das ist irgendwie so, keine Ahnung, ich habe halt so zwei Seiten.

Auf der einen Seite bin ich voll tough. Aber es wäre ja ganz komisch, wenn ich jetzt mit Fremden dann anfange, wie ein Kind zu weinen. Vielleicht sehen wir das ja mal im Waffenhaus dann, ne? Ja, definitiv. Wenn wir mal so quatschen oder so. Und das heißt, du bist dann erwachsener, als du manchmal wirst.

Er ist sehr reif. Ich bin ja reif. Ja, also der hat halt auch schon viel früher, als ich jetzt, so Verantwortung übernommen. Und das spürt man schon. In welchen Punkten? Im Leben. Also Tano trägt einfach schon viel länger, viel mehr Verantwortung. Ich wohne zwar schon ganz lange alleine und nicht mehr zu Hause, aber trotzdem bin ich mit meinen Eltern schon noch so, meine Eltern sind meine Eltern und ich bin das Kind.

Und Tano hat schon eine sehr erwachsene Rolle in seiner Familie. Und das spürt man halt auch in unserer Dynamik. Was heißt das denn genau? Ja, ich bin halt früh meine eigenen Wege gegangen. Also, ich sag mal, Anna wird begleitet von ihren Eltern und bei mir ist es ein bisschen anders gewesen, aber das ist so der Grund.

Ja, einfach eine andere Familiendynamik. Vielleicht ist es auch so, dass ihr so eine italienische Familie seid und du bist halt so der Sohn, der sich um alle sorgt und für jeden da ist. Er hat irgendwie das Haus von deiner Schwester fast irgendwie gebaut. Ich hab geholfen. Er ist halt immer da und es ist eher so, dass deine Familie dich ruft, wenn sie Hilfe braucht und nicht du, deine Familie.

Ja, aber wenn ich Hilfe brauche, krieg ich auch Hilfe. Ja. Es hat mich tatsächlich ein bisschen überrascht, als jetzt klar wurde, dass ihr ins Sommerhaus einzieht. Also besonders so ein bisschen bei dir, Anna, weil ich hatte nachdem du bei der Abrechnung warst, ich glaube, das ist jetzt nicht so eine tolle Erinnerung, die du an diese Zeit hast, echt überrascht, weil du hast ja auch echt gesagt, dass du alle dort Horror fandest.

Es kann im Sommerhaus sein, dass du auch Menschen dort triffst, die du Horror findest oder Horror finden wirst. Aber ich bin da. Warum war die Abrechnung so schlimm für dich? Ich wusste, und das ist der große Unterschied bei der Abrechnung, nicht, worauf ich mich einlasse. Beziehungsweise ich dachte, ich wüsste es. Ich dachte, es wäre eine Spiel- und Sportshow. Ich bin da wirklich fest von ausgegangen.

Ich weiß, viele glauben mir das nicht, aber es ist so gewesen. Und ich war einfach echt, sauer, weil ich mich irgendwie so hinters Licht gefühlt habe und das Setting da hat mir einfach nicht gefallen. Da ging es ja darum, dass man sich wieder miteinander vereint und das war einfach überhaupt nichts, woran ich interessiert war.

Und ich fand dieses, dass man mich da quasi gezwungenermaßen in eine Situation gebracht hat, in der ich nicht sein wollte, super unangenehm und dann halt noch mit den ganzen anderen Konstellationen. Ich fand es einfach die ganze Inszenierung da, die ganzen Charaktere, die da wirklich irgendwie auf einer irgendwie in ihr Schauspiel gespielt haben. Bei ganz vielen.

Paarungen hatte man halt auch den Eindruck, dass da gar nicht so ein wirklicher Konflikt da ist, der dann aber trotzdem halt ausgetragen wurde, weil man ja weiß, wo kein Konflikt, da keine Kamera. Ich habe überhaupt keine Bereitschaft dazu, mir unnötig selbst weh zu tun oder eine schlechte Zeit zu haben.

Vor allem, wenn ich nicht weiß, worauf ich mich überhaupt eingelassen habe oder halt eben was anderes kam, als ich dachte. Und dann bin ich gegangen. Würde ich auch immer wieder so tun. Und auch die Kritik, die danach kam. Ich sage ganz ehrlich, ich habe das gemacht, was ich wollte. Und das, was ich nicht wollte, habe ich nicht gemacht. Und das ist am Ende des Tages, finde ich, total fein gewesen. Also ich konnte es nicht ganz nachvollziehen.

Du hast es gerade schon angesprochen, von Teilen der Öffentlichkeit auch als kalt und kindisch bezeichnet. Hat das irgendwas mit dir gemacht? Oder bist du da... Es wird ja oft gesagt, der Schnitt, der Schnitt. Und ich habe immer gesagt, okay, es kann ja aber auch nur gezeigt werden, was gesagt wurde.

Aber mir war nicht dessen bewusst, dass halt auch natürlich Sachen, die gesagt werden, nicht gezeigt werden können. Und das kann man vielleicht mal kurz sacken lassen. Und da war ich dann doch bei der Ausstrahlung, muss ich sagen, sehr überrascht. Deswegen habe ich auch gar nicht mit Kritik gerechnet vor der Ausstrahlung, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass es so gezeigt wird, wie es halt gezeigt wurde.

Mehr möchte ich dazu auch gar nicht sagen. Aber da ich halt selbst weiß, wie es gewesen ist und wie ich mich da verhalten habe. Kann ich von jemandem, der wirklich weiß, was da passiert ist, die Kritik nicht nachvollziehen, als Außenstehender, der überhaupt keinen Einblick in die Situation hat. Mein Gott, dann ist es halt kindisch, wenn man sich wegdreht und geht.

Für mich ist das Grenzen setzen und Selbstschutz. Bei uns in der Psychologie findet man das total stark und bringt es quasi den Patienten bei, dass man eben für seine eigenen Werte einsteht und Grenzen zieht. Und da wurde es dann eben halt negativ bewertet. Also ich meine, das ist ja nun mal so, wenn man dann im Format ist und dann hat man erstmal diesen Stempel weg.

Hast du da dann auch für dich jetzt so ein bisschen ja, den Anspruch ist vielleicht übertrieben, aber so ein Ziel vielleicht auch nochmal eine andere Anna zu zeigen? Ich würde gar nicht sagen eine andere Anna, weil das, was man in der letzten Show gesehen hat, ist Teil von mir. Ich drehe mich weg, wenn ich die Konfrontation nicht will. Gleichzeitig bin ich eigentlich überhaupt niemand, der den Konflikt meidet.

Ich bin die Erste, die einen Konflikt austragen will, um halt eben eine Lösung zu finden. Wo es meiner Meinung nach halt einen Lösungsweg gibt, wo es Sinn macht, eben zu investieren. Bin ich die Erste auch in meinem Umfeld. Ich spreche immer alles an, was mich belastet, weil ich will ein harmonisches Miteinander.

Deswegen, das war ein Teil von mir, also das ist ein Teil von mir, was man da gesehen hat. Und im Sommerhaus wird man jetzt vielleicht dann einen anderen Teil von mir kennenlernen. Aber ja, dass ich in der Außenwirkung so ein bisschen kalt wirke, das ist halt auch ein Teil von mir. Und da werde ich jetzt nicht irgendwie versuchen, die Leute vom Gegenteil zu überzeugen.

Mach das nicht. Bleib so, wie du willst. Wir kommen nicht drum herum. Ich will kein großes Ding draus machen, aber nochmal zu eurer Aito-Staffel. Wir haben es alles jetzt schon gehört, alles schon gesehen, durchgekaut. Trotzdem bin ich über ein Zitat, beziehungsweise, ja, doch ein Zitat von dir, Tano, gestoßen.

Du hast nämlich dich bei Aito als kleines Arschloch bezeichnet. Echt? Echt? Ich dachte, du sagst halt, diese Zitat-Beziehung ist der letzte Trick. Achso, nehmen wir auch gerne. Das Zitat nehmen wir auch gerne. In der Küche weiß ich noch. Ich wollte eigentlich nur wissen, was ist denn von diesem Arschloch noch übrig?

Ich bin kein Arschloch. Ich bin ein lieber Junge, netter Junge. Das Arschloch war eher darauf bezogen. Ein kleines Arschloch hat mich mal, wenn meine Oma das jetzt sieht, dann flippt die aus. Aber meine Oma hat mich mal, ja, was ist denn nichts Schlimmes? Die hat mich mal so genannt, weil ich als kleiner Junge nicht auf sie gehört habe und genau das gemacht habe, was man nicht tun sollte.

Und dann hat sie gesagt, oh, du bist aber ein kleines Arschloch. So, finde ich das gar nicht schlimm. Richtig, das war das der Grund, oder was? Ja, weil ich auf diese Treppe jedes Mal hochgerannt bin und die hatte so Angst, dass mir was passiert. Nein, aber deswegen hast du das bei Aito gesagt. Ich weiß nicht, warum ich es sonst gesagt habe. Ich weiß gar nicht mehr den Kontext. Weil ich war jetzt auch keiner, der eigentlich so Frauen jetzt verarscht hat oder so. Das könnten wir nur deswegen vorstellen.

Ich ärgere halt gerne Menschen. Ich ärgere auch die Anna super gerne. Ich habe es jetzt eher so in dem Kontext gesehen, irgendwie, weiß ich nicht, Frauengeschichten, Arschloch. So habe ich es eher gedeutet, aber du wolltest dich halt nicht binden, ob man das jetzt halt negativ bewertet oder du halt... Ja, aber das habe ich ja immer offen kommuniziert.

Ich war ja jetzt keiner, der auch bei dir nicht... Ja, das muss man fairerweise sagen. Mir hat es zwar nicht gefallen, aber er hat es ehrlich kommuniziert, ja. Dann nehmen wir gerne nochmal das andere Zitat mit der Beziehung. Scheiße. Wir nehmen was wir kriegen. Genau. Ja, also das war einfach so, ich war halt immer alleine und ich habe es geliebt, alleine zu sein und in meinem Umfeld, oder beziehungsweise hatte ich ja auch mal eine ganz kurze Beziehung gehabt vor langer Zeit und die war halt totale Katastrophe und in meinem Umfeld habe ich auch immer bei meinen Freunden gesehen, wenn sie mal was hatten, dass das immer eine schwierige Phase einfach bei denen war und die haben sich ins Negative verändert oder so und dann habe ich einfach

die Einschränkung immer gehabt, dass Beziehung der letzte Dreck ist, dass ich natürlich die Anna kennengelernt habe und jetzt liebe ich ja die Beziehung mit der Anna. Ja, schön. Ja. Ja, bitte sehr. Danke. Möchtest du was sagen? Nein, ich finde, in den letzten Jahren hat man ja oft so Situationen gesehen, wo Paare sich abgesprochen haben, über Sachen nicht zu sprechen.

Und es gab Paare, die dieses Absprachanschein nicht gemacht haben und Sachen rausgehauen haben, die den anderen sehr verletzt haben. Wie zum Beispiel Marvin und Jenny letztes Jahr. Da hat ja Marvin schon ein paar Sachen gedroppt, die Jenny sehr verletzt hat. Was ist bei euch vorher passiert? Gab es eine Absprache?

Oder geht ihr da geoffen rein? Also ich finde, ob man Absprache hat oder nicht, es gibt manche Sachen, die, da weiß man selbst einfach von, dass man darüber nicht spricht. Jetzt in diesem Fall zum Beispiel, das war schon brutal. Ja, das ist einfach das Feingefühl. Genau, Feingefühl. Ich würde jetzt auch niemals die Anna schlechtreden.

Auch wenn mich jetzt etwas so, so, so sehr stört, würde ich jetzt niemals jetzt so sagen, die Anna ist das, weil das einfach meine Freundin ist. Dann hast du ihre Wohnung schon ziemlich schlecht geredet gerade. Ja, das war ja nicht... Ja, aber es hat mich schon verletzt. Okay, tut mir leid, die Wohnung war super. Wir können zurückziehen.

Ja, so deswegen. Das heißt, es gab keine Absprache vorher. Wir werden vielleicht nochmal drüber sprechen, aber also wie gesagt, das ist einfach völlig klar, dass natürlich, ich meine, keine intimen Informationen wie jetzt da bei der Marvin-Jenny-Geschichte preisgibt. Also da brauchen wir nicht drüber reden.

Auch Micha war jetzt mal schon sehr offen darüber, wie deren Sexleben gerade läuft, zwischen Mada und Micha. Auch sowas, was wir nicht kommunizieren. Ich muss ja auch irgendwo ein bisschen, sag ich jetzt mal, mein akademisches Ich so ein bisschen schützen. Und ja, wie gesagt, ich bin gut in Grenzen setzen. Ja. Bist du, ne? Ja, richtig und wichtig.

Hast du das tatsächlich schon mal überlegt, wie es sein könnte, wenn jemand bei dir in die Therapie kommt und er denkt, Mensch, die kenne ich aus dem Sommer aus? Also ich habe oft gehört von anderen Leuten, da ist das nicht ein Problem, wenn du auch im Fernsehen bist. Jetzt bist du auf dem Weg, da eine Psychotherapeutin zu sein.

Ihr wisst nicht, wie viele Nachrichten ich jeden Tag bekomme. Ich bin die Erste, ich bin der Erste, der bei dir in Therapie gehen möchte und so. Also ich mache mir auf jeden Fall keine Gedanken darum, dass ich am Ende ohne Klienten dastehe. Ich würde auch kommen, sofort. Und ich finde auch, das schließt sich einfach nicht aus. Wir haben alle einen Job und ein privates Leben.

Und nur weil ich quasi halt auch ins Sommerhaus gehe, heißt das ja nicht, dass das irgendwas mit meiner akademischen Fähigkeit zu tun hat. Aber schwingt dieses akademische Ich schon recht oft mit, dass man sich auch ein bisschen beschränkt und Dinge vielleicht nicht stattfinden lassen möchte on Air? Nö, also eigentlich, ich will jetzt nicht sagen, dass ich das als guten Grund benutzen kann, aber auch wenn ich jetzt nicht diesen akademischen Weg gegangen wäre, wäre das Thema, die ich vor der Kamera nicht austragen möchte, weil ich finde, das ist zu privat.

Aber dadurch, dass ich halt eben noch diese akademische Seite habe, das ist, glaube ich, vielleicht dann für andere auch nachvollziehbar, aber sonst würden die da wieder ewig lang diskutieren und so, kann man sich einfach respektieren. Werden wir Geschmuse zwischen euch sehen? Geschmuse? Die Anna kriegt doch mal ein Küsschen von mir.

Ich glaube, er will auf was anderes hinaus. Ach so. Oh, um Gottes willen, nein. Nee, das nicht. Weil er es generell auch nicht so macht, oder? Martin. So raus. Also es wird euch nicht schwerfallen, das zu unterlassen im Haus? Wir sind keine Tiere. Ja. So. Okay. Dann kommen wir jetzt noch zu einem ganz spaßigen Teil. Das Spiel.

Wie wir es auch immer als Spiel bezeichnen. Also, ihr werdet ja auch Menschen nominieren müssen im Sommerhaus und rauskicken im Zweifel. Deswegen möchten wir gerne einmal mit euch die Nominierungsrede proben. Wer möchte das gerne machen? Was ist eine Nominierungsrede? Wenn du nach vorne gehst. Aber du hast eine kleine Hürde. Und zwar, du musst einmal den Grund ziehen.

Du darfst gerne uns nehmen, also dass ihr uns rauskicken wollt. Einmal den Grund. Das ist ja mega lang. Oh, wie cool. Fake-Beziehung. Ihr seid kein echtes Paar. Ihr habt hier nichts verloren. Das ist authentisch. Und jetzt eine Art und Weise. Ein Stil, wie du die Rede rüberbringen musst. Oh nein, das kann richtig unangenehm werden. Pöbelnd. Mit Akzent.

Akzent kann ich nicht. Das hatten wir eben auch. Kann ich nicht. Was steht da? Mittelalterliche Ankündigung. Hört, hört. Versammelt euch. Liebes Volk. Hohe Kund. Ey, ich kann es probieren, aber... Oder möchtest du lieber was anderes ziehen? Das können wir auch machen. Das soll ja auch Spaß bringen. Soll es? Für uns ja und für ihn auch, finde ich schon.

Nein, hätte ich lieber das andere genommen. Nein, das ist so witziger. Rappend? Ja. Ah ja, komm. Du bist doch ein kleiner Rapper. Okay, jetzt sag, was du kannst. Du schmeißt uns jetzt raus. Ja, wir sind, oh Gott. Die Nominierungsprobe, bitte. Jetzt. Okay, so, so. Ihr müsst jetzt leider gehen, weil ich kann euch nicht mehr sehen.

Anna und ich haben keinen Bock auf diesen Scheiß, weil wir sind ein authentisches Paar und nicht so ein Fake-Beziehungsscheiß. Wie? Mach kürzere Sätze. Kürzer? Okay. Wir wollen nur echte Gesichter und keine faken Loser. Wir sind richtige Menschen. Und keine Schmuser. Und keine Schmuser. Kommt ein Applaus.

Danke, danke, danke. Sehr gut. Die Probe ist geglückt. Das kann nur gut gehen mit euch. Wenn ihr uns eine kleine Nachricht senden wollt, dann macht das doch auch mal so im Sommerhaus. Ich bin echt gespannt auf die Nominierungsabende. Ihr beiden habt ganz viel Spaß. Ja, vielen Dank, dass ihr da wart. Haltet zusammen. Vielen Dank.

Macht was draus. Machen wir. Dann bis bald in Bechold. Seid ihr dabei? Nein. Wir wurden ja ausgeschmissen. Von vorher jetzt. Tschüss ihr beiden.

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