Das Sommerhaus der Stars· Staffel 8· Folge 16

Folge 7: Auf Abwegen mit Hati & Alex

Dienstag, 6. Oktober 2026 · 1 h 15

MP3

Shownotes

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Selten hat uns eine Beziehung so sehr mitgenommen wie die von Hati & Alex. Leider ist bei den beiden keine love mehr in the air und die beiden haben das Sommerhaus verlassen. Zu diesem Anlasse sprechen mit den beiden über ihre gemeinsame Zeit, wie es ihnen heute geht, was sie bereuen und welche Lehren sie ihrer Beziehung ziehen. Außerdem: was geht ab bei Ferry und Kathy und was war eigentlich mit Julian und Marcell los?

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An dieser Folge kann ich auf jeden Fall sagen, ich weiß, wie sich meine Mutter gefühlt hat, als ihre Kinder ausgezogen sind. Ich fühle mich mittlerweile auch so. In dieser Folge sind drei unserer Babys ausgezogen, um ihren eigenen Weg zu beschreiben. Glaub ist das beim Sommerhaus schon mal? Drei Paare auf einmal?

Glaub, weiß ich nicht. Weiß ich nicht. Nee, also das ist so krass. Aber ich habe tatsächlich noch eine wichtigere Frage für dich. Wir waren ja gestern Abend im Kino und haben Verity geguckt. Was hat dich mehr unterhalten, die Interviews mit Alex und Hattie oder der Film? Ich bin dir zuliebe mitgekommen und muss sagen, diesen Podcast mache ich mir zuliebe.

Deswegen würde ich sagen, das Sommerhaus hat mich mehr unterhalten als Verity. Du bist so selbstsichtig. Aber danke für die Einladung ins Kino. Ja, sehr gerne, gar kein Problem. Drei Exits, das heißt, wir müssen wahnsinnig viel besprechen und wir haben tatsächlich auch das größte, besprechenswürdigste Paar bei uns im Podcast.

Ich wollte gerade sagen, Carlotta und Alex sind da. Nein, Hati und Alex sind gleich bei uns im Podcast und ich glaube, das wird wild. Ich glaube auch. Mir steht der Schweiß immer noch auf den Stirn nach diesen Gesprächen. Und ich habe mich für dieses Interview so vorbereitet, wie sich, glaube ich, Maischberger auf ein Kanzlerduell vorbereitet.

Ich habe da wirklich akribisch gesessen, habe meine Fragen abgeglichen mit führenden Journalisten dieses Landes. Also ich habe da wirklich gesessen und gegröbelt, was kann ich die beiden fragen. Ja, und dann wollen wir einfach direkt reingehen? Wollen wir? Ja. Okay, mit dem fangen wir an. Hatti. Gut. Hatti, let's go. Hallo Hatti. Hi.

Bist du nach Mallorca? Ja, herzlich willkommen im Sommerhaus-Podcast. Dankeschön. Ich wünsche dich wäre persönlich vor Ort, aber die Umstände lassen uns gerade nicht zu. Ich bin auf jeden Fall auf Mallorca. Ich bereite mich noch etwas vor aufs Famefighting und bin jetzt die nächsten Wochen auf jeden Fall wieder zurück.

Wirst du gegen Alex in den Ring steigen, Hatti? Nein. Nein? Nein, hättest du Lust? Ich möchte nicht mit einem Mann kämpfen müssen. Okay, ich glaube aber, du würdest gewinnen, Hati. Wir glauben an dich. Ich glaube, die Fans würden auf jeden Fall jubeln. Ja, auf jeden Fall. Hati, sag mal, wie geht es dir denn jetzt so nach der Ausstrahlung? Wie ist es dir ergangen?

Also es ist gerade auch ehrlich gesagt das erste Mal, dass ich wieder über das Thema Hati, Alex, Sommerhaus rede. Ich habe die letzten Monate gar nicht mehr darüber geredet und mich nur auf die Vorbereitung fokussiert, weil das auch gleichzeitig meine Therapie neben dem Thema ist. Ja, dass ich jetzt hier sitze und mit euch nochmal darüber rede, fällt mir definitiv nicht einfach. Und verarbeitet habe ich das Ganze auf jeden Fall noch nicht.

Vor allem jetzt, wo ich das Ganze auf einmal nochmal sehe, was vor ein paar Monaten halt mir sehr, sehr, sehr, ja, mich einfach richtig verletzt hat und mir nicht gut getan hat. Also du bist gerade noch so ein bisschen auf der eigenen Selbst, Selbstheilungsphase, richtig? Würde ich so sagen, ja. Was hat dich denn so aus der gesamten Zeit im Sommerhaus am meisten mitgenommen?

Oder was war die prägendste Situation für dich? Die prägendste Situation war in unseren Streitigkeiten. Immer, jeder einzelne Streit, wo wir einfach nicht mehr zusammengefunden haben und es immer schlimmer wurde teilweise. Das hat mich sehr geprägt, weil von einem Streit zum anderen wurde es immer schlimmer irgendwie, sodass es einfach nicht mehr aushaltbar war.

Also es gibt echt viele große Themen, die uns noch so im Kopf hängen, viele große Szenen, die wir bis jetzt nicht vergessen haben. Und du hast jetzt auch gerade natürlich gesagt, dass du daran ein bisschen noch zu knapsen hast. Aber für mich sah das eher aus nach einer gigantischen Krise, wie du sie noch nie vorher mit einem Partner hattest und auch mit Alex noch nie durchlebt hast.

Deswegen irgendwie die große Frage, gibt es Situationen, die ähnlich waren mit Alex im realen Leben? Ja, wir haben auch im realen Leben natürlich gestritten, aber wir haben nicht lange gebraucht, um nochmal normal darüber zu reden und wieder zueinander zu finden. Und im Sommerhaus wurde es einfach richtig ekelhaft. Also ich habe ihn nicht wiedererkannt.

Ich habe mich auch gleichzeitig nicht wiedererkannt. Ich war plötzlich, ja, die Version von mir, die ich eigentlich nie sein wollte oder die ich damals halt einfach nicht mehr wollte. Ich habe ja viel an mir auch gearbeitet und ich denke, in diesem Sommerhaus hat Alex es geschafft, wieder das Ekelhafteste aus mir rauszuholen.

Gleichzeitig ich natürlich auch von ihm. Aber ich frage mich einfach, wie konnte es passieren, dass aus zwei Menschen, die sich so geliebt haben, die sich wirklich dazu entschieden haben, ins Sommerhaus zu gehen, weil sie natürlich gedacht haben, ey, unsere Beziehung wird das schaffen, sich da drinnen plötzlich so gehasst haben, dass sie sich angefangen haben zu beleidigen, sich anzuschreien.

Aber es gab schon Situationen, die du noch nie von Alex vorher gesehen hast, oder? Ja, auf jeden Fall gab es Situationen, die ich vorher so noch nie gesehen habe. Wie zum Beispiel bei der Nominierung? Sorry. Ein Moment. Alles gut, nimm dir die Zeit. Oh, scheiße, ey. Man merkt voll, dass mir das so voll nahe geht.

Das ist auch völlig in Ordnung. Es war eine intensive Zeit. Nicht runterschlucken, drüber sprechen und nach vorne schauen. Aber du darfst es auch zulassen. Wenn es dir in der Zeit schlecht ging und du durch alle Gefühlswelten durchgegangen bist, dann ist es auch in Ordnung, das zuzulassen. Also kein Problem. Lass dir Zeit. Ja.

Hauptsache, ich will schon mal Heususe genannt werden. Wurdest du? So oft wie in den ganzen Spielen, ey. Von uns nicht. Nein. Ja, auf jeden Fall. Ich bin so emotional. Auf jeden Fall die Situation bei der Nominierung, das ganze Rumgebelle, Rumgeschreie, diese Gestiken und Mimiken. Das hat mich so überfordert. Ich war so beschämt auch von ihm gleichzeitig.

Und ich habe mir einfach nur gedacht, warum zur Hölle benimmst du dich gerade so? Warum bist du so geworden? Das ist nicht der Alex, den ich gerne neben mir habe, und worauf ich irgendwie stolz bin. Das wäre das Gleiche, wie wenn ich irgendwie als Frau neben ihn unangenehme Dinge mache. Ja, er hat sich nicht in diese Frau verliebt. Wie kann es dann sein, dass ich da neben ihm sitze und plötzlich ein ganz anderes Gesicht habe, was ihn eigentlich voll den Ick gibt?

Weil mir hat es so ein Ick gegeben, das war so abnormal unangenehm für mich, dass ich gleichzeitig lachen musste, um meine Überforderung zu verstecken. Ja, du sprichst es gerade an, da wäre ich jetzt auch noch mal drauf zugekommen, weil du hast ja wirklich das ein oder andere Mal dann auch gelacht und das wirkte auch wirklich wie so eine, total verzweifelt, ne, also weil du ja eben auch diese Überforderung gespürt hast und wann hat denn es bei dir Klick gemacht, eben jetzt auch bei dieser Situation der Nominierung, dass du gemerkt hast, okay, da ist jetzt gerade, das kippt jetzt gerade, hier ist gerade total der krasse Switch.

Als er angefangen hat, da vor der Tafel seine Show abzuziehen, mit den Bildern, als er die gegen die Tafel gehämmert hat, die ganzen anderen Bilder auf einmal runtergefallen sind, wo er dann angefangen hat, hier einzelne Bilder wieder hochzuheben, dass sogar ein Nico aufgestanden ist, da wusste ich so, oh mein Gott, also gleich wird das noch was, weil ich werde wirklich nicht meinen Mund halten.

Ich bin einfach nicht diese Frau, die alles runterschluckt. Ich wusste, ich werde ihn zu einem Moment, auf jeden Fall zu einem ruhigen Moment hoffentlich, ihn darauf ansprechen, dass das gerade nicht in Ordnung war. Aber ich hatte wirklich Angst eigentlich. Ich hatte Angst, ihn anzusprechen, weil ich wusste, es wird wieder eskalieren, so wie es immer eskaliert.

Und tada, Überraschung, es ist eskaliert. Und es hat mir so wehgetan, weil ich eigentlich diesen Moment von den anderen, ich wollte diesen Moment für uns haben, dass die anderen das nicht wieder mitbekommen. Ey, ach du Scheiße, die haben jetzt wieder Streit, jetzt geht es wieder los. Es war ja immer wieder auch mein Problem, dass die anderen überhaupt mitbekommen haben, Hattie und Alex streiten wieder, Hattie und Alex streiten wieder.

Ich wollte es eigentlich versteckt halten, aber es geht ja nicht bei so wenig Quadratmetern. Du hast ja nur den Garten und das Haus und die Wände sind so dünn. Das war immer so ein Problem. Ich wusste nicht, wann ich ihn darauf ansprechen kann, wie ich ihn darauf ansprechen kann, weil ich immer wusste, okay, fuck, gleich eskaliert es wieder.

Was glaubst du, woher kommt das? Woher kommt dieser Wahnsinn? Es wurde auch im Haus von deinen Mädels gesagt, dass bei ihm irgendwie so ein Dämon im Kopf ist. Woher kommt diese ganz komische Art, die wir einmal gesehen haben bei Alex? Unsicherheit, unverarbeitete Dinge, vielleicht auch von der Vergangenheit, sei es durch Beziehungen, Köln 50667. Da haben wir ja einige Patienten.

So was halt, Vergangenheit, nicht richtig verarbeitet, nicht richtig geheilt, viel verdrängt und, ich denke auch einfach, der Alex war lange nicht mehr vor der Kamera, lange nicht mehr in so einem Ausnahmezustand mit mehreren Personen, das Handy ist weg, dir deine Zigaretten, das Gym ist weg, ja, also alles, was er sich zur Routine gemacht hat die letzten Jahre, war plötzlich weg und ja, irgendwann wächst es über deinen Kopf hinaus und du verwandelst dich in etwas, was vielleicht die schlimmste Version deiner selbst ist.

War das Thema mit den Zigaretten und dem Alkohol oder jetzt auch spezifisch mit den Zigaretten vorher auch schon Thema bei euch? Ja. Also ich habe Alex damals kennengelernt, da hat er schon geraucht und ich habe kein Problem damit. Ich bin ja auch eine Gelegenheitsraucherin und ich muss ehrlich zugeben, auch ich habe im Sommerhaus teilweise viel mehr geraucht, als ich das eigentlich zu Hause mache.

Deshalb habe ich Alex da verstanden, aber wir hatten das Thema auch schon zu Hause, dass ich ihm dabei helfen wollte und wir uns auch darauf geeinigt haben, dass er mit seinem Rauchkonsum einfach ein bisschen chillt, weil er hat auch Asthma, der Mann. Also das ist ja nicht so, dass ich ihm irgendwie was Böses will oder dass ich ihm da mit Ruhe.

Ehrlich gesagt hätte ich ihn darauf ansprechen sollen, wieder was mich stört, aber ihn nicht damit drohen, eine Beziehung zu beenden, wenn er nicht mit dem Rauchen aufhört. Das liegt in seiner Hand, wie viel er raucht und wie viel nicht. Er ist ein erwachsener Mann, aber ich denke halt, dadurch, dass wir das zu Hause schon so gut Hand gehabt haben, hat sich das einfach da drinnen wieder verschlechtert und ich habe wirklich an seine Gesundheit gedacht.

Aber ich bin nicht seine Mutter, das hätte er alles für sich selber klären sollen und sein eigenes Limit setzen sollen. Warum hat sich gestört, dass er barf rumgelaufen ist? Ja, normal, Leute. Hatti, Hatti, ich fühle es so dolle. Wir haben hier so ein Disput gehabt in der Sache. Ich war so, oh mein Gott, Das wäre auch voll Thema für mich. Ich finde es mega eklig.

Wie kann man auf die Idee kommen? Nee, also ich bin total so, Hygiene ist so wichtig, ob zu Hause im Haushalt, oder bei sich selbst oder keine Ahnung. Ich bin halt auch einfach die Frau und auch Alex ist der Mann, der sich nicht gehen lässt. Aber in diesem Haus hat er wirklich, es hat ihn nicht mehr gejuckt, ob er jetzt mit den nackten Füßen durch die Küche rennt, wo vorher noch Mayo und Ketchup da drauf lag oder sonst was für Sachen und dann noch mit den ungewaschenen Füßen ins Bett und so, da war halt, das war schon zu viel.

Da dachte ich mir so, komm Alex, das weißt du doch besser. Okay. Kann ich total verstehen, also ich bin da komplett bei dir. Nein, ich habe dich ja schon gesehen als sehr, sehr sorgende Frau. Du hast dich um ihn gekümmert, du wolltest, dass er isst, du wolltest, dass er aufhört zu trinken, du bist ja auf seine Gesundheit irgendwie aus, weißt du?

Deswegen fand ich das alles schon irgendwie ganz süß und auch zum Teil sehr nachvollziehbar. Wir haben immer so den Switch zwischen bei dir gesehen, auf der einen Seite haben wir dich als wahnsinnig starke, temperamentvolle Frau gesehen auf der anderen Seite haben wir dich neben einem Mann gesehen, der dich versucht hat irgendwie, ich sag jetzt mal klein zu halten oder zu bevormunden gerade die Thematik mit dem Rock, warum hast du das so mit dir machen lassen?

Weil ich keine Lust hatte, dass wir einen weiteren Streit haben. Wir haben uns ja nur noch jeden Tag gestritten. Wenn ich das heute so sehe, hätte ich schon ein bisschen mehr eingreifen sollen in dem Thema. Weil ich ziehe verdammt nochmal an, was ich will. Ich laufe verdammt nochmal rum, wie ich es möchte. Wenn ich Lust habe auf einen Minirock heute, dann ziehe ich den auch an.

Wenn ich morgen auf ein langes Kleid Lust habe, dann ziehe ich den auch an. Wisst ihr, ich kann Baddy, ich kann Classy, ich kann Bougie, ich kann Bürooutfit, ich kann alles. Und dass Alex in dem Moment einfach mit seiner eigenen Unsicherheit das auf mich projiziert hat, weil ihm der Rock plötzlich zu kurz war, so da hätte ich auf jeden Fall mehr sagen können, aber ich hatte gar keinen Bock wieder zu streiten und.

Die nächste Diskussion mit ihm zu haben. Deshalb habe ich einfach geschluckt, habe dann einmal noch mal den Satz geworfen von wegen, ja, dann lauf du auch nicht oberkörperfrei rum. Allein dieser Satz hat ihn ja furchtbar getroffen wieder, dass ich mir dachte, okay, Hati, guck mal, alleine mit dem Satz hast du dir keinen Gefallen getan. Lass es einfach.

Zieh dich um, tu dem Mann doch den Gefallen und dann ist auch gut. Aber ja, Thema Kleidung, ich mache zukünftig da auf jeden Fall keinen Halt mehr davor zu sagen, dass ich den Rock nicht ausziehen werde. Es gibt ja sowas Bekanntes wie das Rachekleid. Gibt es in mehreren Beziehungen, Princess Diana hat zum Beispiel ein Rachekleid, angezogen, mit dem sie ihrem Mann irgendwie eins ausfischen wollte, nachdem er Schluss gemacht hat.

Möchtest du jetzt darauf zurückkommen, dass Hatti beim Auszug den Rock anhatte? Und du hattest, da wollte ich fragen, war das Strategie von dir? Beim Auszug hattest du den Rock an und du hattest ein sehr, sehr freizügiges, wie ich fand, sehr, sehr schönes Oberteil an, was sehr viel gezeigt hat. Danke. War das eine Idee? Nee.

In dem Moment, ich wollte wirklich ganz schnell noch etwas anziehen, was noch da war. Dann hatte ich das an. Und dann wusste ich so, ey, ganz ehrlich, das ist jetzt ein Zeichen. Den Rock, den er mir verboten hat, genau mit dem Rock werde ich jetzt die Beeren ziehen. Und dieses verdammte Haus verlassen. Period.

Period. Amen, girl. Für mich stehst du mit Lady Di quasi auf einer Stufe jetzt. Wir machen davon ein Foto und rams ein. Ehre. Das war ein Kleid von Hatti. Das war schon krass, das habe ich mir auch gedacht danach, als ich wieder draußen war. Ich so, wow, den Rockholz zu mir verbieten. Ja, wo wir gerade schon bei der Szene sind, es wurde dann ja echt nochmal ganz schön dramatisch bei deinem Auszug.

Du hast ihm im Garten von der Trennung berichtet, er konnte es irgendwie gar nicht so richtig fassen, musste damit erstmal klarkommen, konnte glaube ich, also so was mein Gefühl war, gar nicht so richtig verstehen, was jetzt passiert und auch nicht so richtig glauben, dass das jetzt wirklich ist und dass du es wirklich durchziehst.

Und dann ist er dir ja auf dem Schotterweg auch noch gefolgt und auf die Knie gegangen, um dich anzuflehen zu bleiben. Was ging in dieser Situation in deinem Kopf vor sich? Was hätte er machen können, um dich aufzuhalten? Ich glaube, er hätte gar nichts machen können. In meinem Kopf war nur noch, du musst sofort hier weg, bevor es noch schlimmer wird, bevor du dir noch mehr gefallen lässt.

Weil die Hatti, die ich normalerweise bin, die hätte schon viel eher Schluss gemacht und die wäre schon viel eher aus dem Haus rausgegangen. Dass ich überhaupt so lange gewartet habe, keine Ginger, kein Alex, kein Lukas, niemand in diesem Haus. Hätte mich aufhalten können. Mit keinem Wort, weil für mich war einfach nur noch, ich muss hier weg aus dieser Situation.

Ich brauche diesen Abstand und ich entscheide mich jetzt hier in diesem Moment einfach nur für mich, für meine Gefühle und für meinen Verstand. Also bleib bitte bei deinem Verstand, Girl. Siehe es ein, dass es schlimmer gar nicht mehr geht. Also das ist das Schlimmste, was passieren konnte, zwischenmenschlich beleidigt zu werden, angeschrien zu werden, abgewertet zu werden, die ganze Zeit klein gehalten zu werden, nicht mehr gehört und gesehen geworden.

Aber ihr wisst, wie ich es meine. Es war einfach nur noch, es war das Schlimmste, was mir jemals passiert ist, gegenüber meinem Mann. Ich war bisher in zwei Beziehungen. Die erste, das war so eine, die erste Beziehung halt, wie wir sie kennen und dann die mit Alex und die mit Alex hat mir wirklich, boah, ich habe noch nie sowas erlebt.

Das war wirklich a lot, a lot, a lot. Wir auch nicht, Hatti. Wir haben sowas auch noch nie gesehen. Unfassbar. Hast du im Nachhinein auch gedacht, ich hätte schon das Frühjahr beenden sollen, also im Sommerhaus? Ja, schon. Ich hatte schon das Gefühl, dass ich das Frühjahr beenden sollte, aber ich habe einfach die Hoffnung nicht aufgegeben, dass wir trotzdem ein Team sein können und bleiben auch. Wir sind als Team da reingegangen.

Warum sollen wir es nicht schaffen, wieder als Team rauszukommen? Ja. Wir lieben uns doch so sehr. Wir sind doch zusammen. Wir sind doch Mann und Frau quasi. Zwar nicht verheiratet, aber im Innersten habe ich mich schon vor dem Altar mit ihm gesehen. Und ich habe mir gedacht so, nein, du gibst nicht so leicht auf, Hati.

Ihr kriegt das noch hin. Ihr kriegt das hin. Okay, der eine Streit, der zweite Streit, der dritte Streit. Aber auch selbst da, ihr findet wieder zueinander. Und es hat ja Momente gegeben, wo Alex mich wieder aufgefangen hat oder ich ihn aufgefangen habe, wo wir nochmal irgendwie gesprochen haben, wo wir besser sein wollten.

Klar, vielleicht ging das immer wieder nach hinten los, aber ich konnte nicht fassen. Ich konnte nicht fassen, dass ich diejenige sein werde, die das Sommerhaus mit einer Trennung verlässt. Ich wollte es nicht wahrhaben. Ja, das war dieses Ambivalente, was wir auch gesehen haben, was euch auch vielleicht von anderen Paaren in der Vergangenheit irgendwie unterschieden hat, weil ihr habt euch gestritten, seid dann aber irgendwie, habt wieder zueinander gefunden und wart dann auch wieder lieb zueinander und habt euch aufgerafft.

Und dann aber im nächsten Moment war wieder dieser ganze Sturm, der auf euch reingezogen ist. Deswegen hat man zwischendurch immer so das Gefühl gehabt, die raffen sich doch noch mal auf. Aber dann kam eben noch wieder das Nächste und das Nächste. Ja, ich glaube, so sehr wir uns verzeihen wollten, haben wir es im Inneren nicht geschafft, nach vorne zu schauen, weil es lag ja auch immer nur ein paar Stunden, zurück oder ein paar Tage zurück, wo der eine Streit war.

Also so schnell verarbeite ich Dinge auch nicht oder eher. Es holt uns immer wieder ein, es hat uns auch immer wieder eingeholt. Wir hatten nicht so viel Zeit, um irgendwie an uns zu arbeiten. Wir sind ja immer noch mit denselben Eigenschaften im Sommerhaus geblieben und haben jeden Tag so versucht, weiterzumachen.

Ich fand es so spannend, zwischen euch beiden war das Thema Mann-Frau ja irgendwie recht groß. Ihr habt euch nicht nur gegenseitig meinen Mann und meine Frau genannt, sondern ich glaube auch, dass bei euch irgendwas innen drin ist, was ihr gut vielleicht daran findet, dass jemand eine männliche Rolle einnimmt und jemand eine weibliche Rolle einnimmt. So kam es für mich rüber jedenfalls.

Ihr habt ja auch so Sachen gesagt, wie oder du warst das. Ich habe ein weibliches Geschlechtsteil, du ein männliches Geschlechtsteil und so verhalten wir uns auch. Legendärer Satz. Ich dachte aber irgendwann, da hatte ich wirklich Angst, kurz vor deinem Auszug, dass es nochmal richtig eskaliert. Weil ich dachte, mit diesen Sätzen triffst du jetzt Alex Kaur, Alex Mark.

Du hast gesagt, du bist nicht mein Mann. Du bist kein guter Mann. Du wirst meine Kinder nicht erziehen. Und da dachte ich kurz, um Gottes Willen, Das ist das Richtigste, was ich hätte sagen können. Aber ich glaube, jetzt bricht er komplett aus. Hattest du auch Angst, dass er bei deinem Auszug und bei deinem Schlussmachen auch nochmal richtig eskaliert?

Nein, ich kenne Alex, vielleicht waren wir nur sechs Monate zusammen zu der Zeit, aber ich kannte ihn in- und auswendig, deshalb wusste ich auch, an welchen Punkten ich ihn treffen werde, was natürlich nicht gut ist. Man sollte in solchen Situationen selbst da nicht, keine Ahnung, reinbohren und es noch schlimmer machen.

Aber ich wusste in dem Moment auf jeden Fall, wie ich ihn jetzt zurückverletze, und wie ich dieses Haus verlassen möchte, damit er sich diese Worte merkt und nie wieder mehr mit irgendeiner Frau so umgeht. Und. Ich wusste, dass es nicht eskalieren wird, sondern dass er. Dass er jetzt gebrochen sein wird, gebrochener Mann. Jemand, der jetzt mal das erste Mal hört, dass er nicht mehr mein Mann ist und dass er nicht der Vater meiner Kinder wird und dass er nicht gut zu mir ist.

Weil das habe ich ihm davor noch nie gesagt. Und deshalb kann ich mir schon gut vorstellen, wie es in ihm drin aussah. Und das wollte ich in dem Moment erreichen, aber stolz bin ich darauf jetzt nicht, muss ich alles sagen. Glaubst du, dass bei Alex alles echt war? Also nicht in Bezug auf eure Beziehung, sondern auf seine Art und Weise, wie er im Sommerhaus war und reagiert hat?

Oder war da auch ein bisschen... Show, meinst du? Show bei. Also ich glaube, dadurch, dass er so eng mit Tano, Ferry und Sandro war, ist er halt viel mehr zu diesem lauten, lustigen Clownstypen geworden, den ich wiederum nicht lustig finde. So wie zum Beispiel Michelle es unangenehm fand, als Sandro dann ein bisschen mehr so den Macker gemacht hat. Ich glaube, uns allen Frauen ist das einfach ein bisschen unangenehm.

Aber in dem Moment denke ich einfach, dass Alex dadurch bestärkt wurde, so mit diesen Bros einfach ein bisschen drauf zu machen, ein bisschen lauter zu werden und den Löwen auch raushängen zu lassen. Aber ja, sonst war er eigentlich schon ziemlich echt. Nur, dass es einfach ein bisschen zu drüber war. Weißt du, du kannst nicht deine Gefühle dich kontrollieren lassen. Kontrollier du doch bitte deine Gefühle in dem Moment.

Und das war einfach ein bisschen zu viel. Und Alex war echt, er war zu jeder Zeit echt, ob in den Streitigkeiten, ob in der Liebe, ob im Haus, ob in diesen Allianzen, den Leuten gegenüber. Er ist kein schlechter Mensch, ist er nicht. Ach, hat die. Ich finde das faszinierend zu sehen, dass das, ich meine, wir hören ja oft, dass die Aufnahme schon eine Weile her ist, aber dass du da immer noch so drin hängst.

Das zeigt ja auch, wie viel er dir bedeutet hat oder immer noch tut und wie groß die Verletzungen sind, die du da erleiden musstest. Und das war auch für uns sehr, sehr schwer zu ertragen, das zu sehen. Ja Es war auf jeden Fall eine sehr harte Zeit Und wie man sieht. Es ist noch härter, irgendwie alles wiederzusehen. Und ja, einfach eine Beziehung gebrochen zu sehen, wo ich einst dachte, ich habe ihn jetzt, ich habe ihn jetzt.

Das bleibt jetzt so und meine Eltern lieben ihn doch und das ist alles so schön und das kenne ich so nicht. Und bla bla bla und dann Sommerhaus, Batsch, hat alles kaputt gemacht. Bist du jetzt im Nachhinein eigentlich darüber froh, dass du jetzt aber gesehen hast, wie er auch sein kann und wie der Ausgang eurer Beziehung war?

Weil ohne das Sommerhaus hättest du das vielleicht gar nicht so schnell mitbekommen. Klar, dafür bin ich dennoch dankbar, natürlich. Also wäre das Sommerhaus nicht, würden wir selber niemals sehen, wie wir miteinander sein können. Und ich habe auch meine Schattenseiten da drin. Oh mein Gott, auch ich merke, wie ich eigentlich ihm gegenüber war.

Und das ist auch ein Teil von mir, wo halt sagt, er hat die Arbeit dran. Lass dich niemals aus seiner Fassung rausholen. Und ja, bei Alex natürlich auch. Hätten wir das Sommerhaus nicht gehabt, dann, keine Ahnung, hätten wir früher oder später sowieso das Ganze so gehabt, wie wir es einfach im Sommerhaus hatten.

Was das angeht, hat das Sommerhaus auf jeden Fall seinen Soll erfüllt. Wir können jetzt einfach nur hinschauen. Ich kann es jetzt einordnen und wir können einfach daran arbeiten, wenn wir natürlich möchten. Entweder für uns oder für den nächsten Menschen in unserem Leben. So wird es auf gar keinen Fall nochmal sein und stattfinden.

Da habe ich auch keinen Bock drauf. Also wirklich das Schlimmste aus mir rausgeholt. Das Schlimmste aus ihm rausgeholt. Wir haben uns damit echt keinen Gefallen getan. Mal schauen, ey. Du sprichst es gerade an, das Schlimmste auch aus dir herausgeholt. Ich würde gerne nochmal auf eine Szene zurückkommen, wo es um die Lästerei gegenüber Nico und Anita ging, als er im Interview geweint hat.

Da haben wir auch hin und her überlegt. Hatti, was hast du denn da gemacht? Was hast du dir denn da bei gedacht? Hast du dir da überhaupt was bei gedacht? Und was ging in dir vor, als du gecheckt hast, es ist aufgeflogen und Alex weiß Bescheid, dass du das gemacht hast? Also erstmal, dass ich nach dem Interview zum Tisch von Anita und Nico gekommen bin.

Ich wollte erstmal nur eine Zigarette rauchen. Dann wurde mir direkt die Frage gestellt, was los war. Und ich meinte, dass mein Mann geweint hat. Und daraufhin fing an. Anita zu lachen. Und gleichzeitig habe ich auch angefangen zu lachen. Warum? Keine Ahnung. Ich weiß nicht, warum ich gelacht habe, was daran so witzig gewesen sein soll.

Ich habe so viel geweint die letzten Tage. Ich dachte mir einfach, komm, lach sie mal wieder. Ich bin eigentlich voll der Sonnenschein. Ich lache total gerne. Wer mich kennt, weiß Hatti, man kennt sie, sie lacht viel und das ist so, wisst ihr, irgendwann kann man einfach nicht mehr ernst bleiben, aber dass ich es auch noch mit den falschen Menschen gemacht habe, das war das Problem.

Dann geh halt zu einem Sandro oder zu einer Michelle, geh doch zu einem Tano, geh zu zu Kati, Ferry, lach da wenigstens. Aber dass ich das bei Feinden am Tisch gemacht habe, das war halt erstmal der größte Fehler überhaupt. Dass der Nico dann damit zu Alex gegangen ist, klar. Eine Nullnummer, aber auch von mir aus. Ich habe denen erst die Vorlage gegeben dazu.

Deshalb Selbstverantwortung in dem Moment. Und als ich mich ertappt gefühlt habe, ist irgendwas in mir hochgekommen, wo ich wusste, Hati, wenn du jetzt die Wahrheit sagst, dann kannst du dir gleich einiges anhören und dann kann es richtig eskalieren. Und ich hatte so Angst davor, dass ich einfach um jeden Preis es verneint habe, und es einfach geschafft habe, ihm so lange in die Augen zu schauen und ihm das so lange vorzuwerfen, dass er jetzt einem Nico glaubt.

Bis er sich selber entschuldigt. Und das war so ein Psychospiel. Also deshalb sage ich ja, das ganze Sommer ist schon so das Schlimmste aus mir rausgeholt. Das habe ich mal angewendet, als ich ein kleines Mädchen war und Angst hatte, dass Mama böse auf mich ist und deshalb ich eine Lotlüge hatte. Um einfach dieser Konfrontation aus dem Weg zu gehen. So war das mit Alex.

Also zu keinem Zeitpunkt sollte man das anwenden und denken, dass das richtig wäre. Ich wollte einen Streit auswischen und habe damit einfach die rote Karte gezogen und einen sehr, sehr großen Fehler begangen. Also geht gar nicht, auf jeden Fall. Die Lügen waren schon irgendwann sehr, sehr groß, weil es ging natürlich um Loyalität in eurer Beziehung.

Und du hast da wirklich wie eine Löwin gekämpft, eine lügende Löwin, wo ich dachte, okay, krasses Schatz. Schauspiel von Hatti. Also du bist wirklich, das ist jetzt ein Kompliment, eine richtig gute Schauspielerin. Du solltest den Weg weiter verfolgen. Aber ich hab dich tatsächlich mal verteidigt, weil ich immer dachte, nee, sie hat es vielleicht vergessen, dass sie das erzählt hat und weiß es vielleicht gar nicht mehr.

Aber gut. Ja, das war so ein bisschen von allem, aber ich wusste irgendwo tief in den anderen, scheiße. Ich habe gelacht, aber war das jetzt auf die Tränen bezogen? Weil eigentlich war das darauf bezogen, dass ich die ganze Situation lachhaft fand. Es war irgendwann nur noch lachhaft. Zu viel. Wir streiten uns um Kippen. Geht's noch? Kippen.

Kippen. Ja, und Bolognese. Zigaretten. Barfuß. Also was noch? Was kommt als nächstes? Es war lachhaft. Deshalb hab ich gelacht. Ich hab noch nie, als Alex und ich uns gestritten haben und er angefangen hat zu weinen. Ob zu Hause, ob draußen, egal wo. Ich hab nie geweint. Ich hab nie gelacht. Ich hab ihn in den Arm genommen. Ich hab ihn getröstet.

In dem Moment war es nur noch lachhaft alles. Und deshalb war es einfacher, das Ganze auf die Tränen zu schieben und ich sage auch, dann sage ich eben, ja, dann war es eben auf die Tränen, ob es am Ende des Tages wirklich auf die Tränen bezogen war. Es war jetzt nur der liebe Gott in dem Moment. Ich habe wirklich, es war so viele Sachen, mein Kopf konnte nichts mehr annehmen und verarbeiten und ja, also ich erinnere mich sowieso beim Sommerhaus an wenige Momente, ehrlich gesagt.

Jetzt, wo ich alles nochmal sehe, kommt alles nochmal hoch. Ja. Eine letzte Frage habe ich, Hattie. Womit wischst du dir eigentlich gerade die Tränen ab? Ist das dein Kleid? Ja. Mein weißes, langes Kleid. Dann Marilyn Monroe Kleid. Ja, wenn es doch jemand kann, dann das Kleid hier. Hattie, in unserem Vorstellungsgespräch, bevor ihr ins Sommerhaus eingezogen seid, Da haben wir darüber gesprochen, dass du in der Vergangenheit oft Trust-Issues hattest und lange gebraucht hast, um wieder eine Verbindung zu jemandem aufzubauen.

Welche Lehre ziehst du jetzt aus dem Sommerhaus auch zusammen mit Alex für die Zukunft, für zukünftige Beziehungen, für dein Liebesleben, für dich selbst? Respekt steht an erster Stelle für mich. Wenn kein Respekt mehr da ist, dann brauche ich das auch nicht mehr weiterzuführen. Dann brauche ich mit dieser Person auch einfach nicht zu sein.

Ich habe das in der Familie, bei mir zu Hause nicht anders gelernt, als respektvoll miteinander zu gehen. Egal, ob wir verschiedene Meinungen haben oder das verschiedene Nebenleben. Respekt ist so wichtig. Ich möchte nicht mehr angeschrien werden. Ich möchte nicht beleidigt werden, vor allem nicht von meinem Mann.

Und ich möchte nicht abgewertet werden. Also ich möchte die Frau sein, die ich selber erschaffen habe und ich möchte auch dafür geliebt werden. Ich möchte dafür nicht abgewertet werden oder verändert werden. Deshalb die Hati, die ich bin, die darf akzeptiert werden und geliebt werden, sodass diese Beziehung überhaupt weitergehen darf und nicht klein geredet werden.

Und dass ich immer alles schlucke und dass ich denke, okay, für die Beziehung ändere ich mich. Es hat auf jeden Fall ein paar Sachen, die ich definitiv an mir ändere, aber auch einfach allgemein umzuwachsen. Aber die Ausstrahlung, die ich habe, die Aura und dieses Selbstbewusste, das werde ich mir niemals, nie wieder mehr absprechen lassen von niemandem.

Behalte dir das, Hatti. 100%. Alles Gute dir, Hatti. Vielen Dank. Vielen, vielen Dank für das Gespräch, Hatti. Danke euch. Tschüss. Ciao. Ganz viel Liebe. Ciao, ciao. Ja, Tränen im Sommerhaus-Podcast. Das mit dem Kleid abgewischt. Ja, da siehst du mal, das sind halt auch einfach echte Menschen. Ja. Mit Gefühlen und Emotionen.

Ich glaube dir das auch total, dass sie das so mitgenommen hat. Und ich finde, es zeigt halt auch, wie sehr das bei ihr noch sitzt, diese ganzen Vorfälle. wie sehr das verletzend gewesen sein muss. Ich habe mich kurz gefragt, war ich vielleicht zu brav und zu nett zu Hatti, weil auch Hatti hat uns ja auch viel Potenzial für Diskussionen gegeben.

Die hat ja auch schon viel Bockmist gebaut, wie mein Vater sagen würde. Ich glaube aber nicht. Ich denke, wir haben das ganz gut gehandhabt, weil sie war ja auch super einsichtig. Sie hat ja auch das Thema mit der Lüge gegenüber Alex. Es scheint auf jeden Fall auf mich so, als hätte sie auch daran gearbeitet und hätte sie reflektiert, was sie da gemacht hat und es jetzt ja auch benennen können, dass das Mist war.

Und jetzt kommen wir zu Alex. Ja, Alex musste ja auch schon im Sommerhaus damit klarkommen, dass er das Bett nicht mehr mit Hattie teilt, sondern mit Nico und einem Käfer. Fand ich einen ulkigen Switch. Ja, ich habe auch ganz kurz gedacht, ob sich Alex vielleicht in die rettenden Arme eines anderen Mannes gerettet hat.

Aber ich glaube, nein. Nein. Er musste da schlafen. Genau. Aber das ist ausgerechnet, Nico und Laura waren mit denen die Bett-Switch gemacht haben. Damit hätte ich jetzt nicht gerechnet. Guter Punkt. Ja. Da werden dann doch in Ausnahmesituationen Feinde zu Freunden. Alex, wir haben was zu bereden. Bitte sehr. Alexander Molz, hallo.

Hallo zusammen. Alexander, welche Frisur trägst du heute? Welche Haarfarbe ist es? So ein Mix aus blond zu gelb und die Seiten auf null, erst gestern Abend frisch hochrasiert. Kein großartiger Übergang. Das ist es diese Woche geworden. Du hast ja schon auf Instagram gesagt, dass die Leute dir gefolgt sind, was die Haare anging. Haben die Leute auch schon deine aktuelle Frisur nachgemacht?

Ich denke, den einen oder anderen Rabauken da zu Hause, der ist bereits zu dem Friseur mit einem Foto gegangen und hat sich das Ganze nachmachen lassen. Ja, das kann sein. Ja, ich verfolge deine Haar-Journey wirklich sehr sekundär. Ja, die hört doch nicht auf. Es wird noch interessant. Darum soll es aber heute natürlich nicht gehen.

Aber bevor wir unsere ganzen Notizen hier auskippen, erstmal die Frage an dich. Wie geht es dir und wie nimmst du die ganze Ausstrahlung jetzt wahr? Mir geht es Gott sei Dank echt gut. Es ist viel, was sich gerade privat bei mir wieder neu entwickelt, sich mir neu zeigt. Aber damit gehe ich bestmöglich um, Tag für Tag. Und so geht es mir gut.

Vielen Dank für die Nachfrage. Ich hoffe, euch geht es auch gut. Ja, vielen Dank. Sind das private Dinge, die auch mit dem Sommerhaus zu tun haben oder damit gar nichts? Nein, das hat nichts mit dem Sommerhaus zu tun. Okay. Wie geht es dir damit, das Sommerhaus jetzt zu gucken? Wie soll es mir damit gehen, das Sommerhaus zu bauen? Es ist eine ganz eigene Erfahrung für sich.

Es ist interessant, es ist emotionsreich, gefühlsreich und man wird selber als wie eine Art Zuschauer plötzlich in dieser Position auch das ein oder andere Mal überrascht. Sei es die Szene, wo ich dann tatsächlich für mich herausgefunden habe, dass Hatti mir straight ins Gesicht gelügt hat oder sonstiges.

Ja, es ist eine Berg- und Talfahrt diesbezüglich. Hattest du Sorgen oder vielleicht auch Respekt jetzt vor der Ausstrahlung? Also so ein bisschen Bammel, was passieren könnte? Ja, also Bammel ist da das falsch gewählte Wort. Ich bin positiv gespannt und das bleibe ich nach wie vor. Wie da die Leute draußen auf was reagieren, ist ja jedem selber überlassen und ich bin lediglich der Beobachter von all dem und kann das so für mich ein bisschen einordnen.

Ja, mal schauen. Gut, wir tänzeln gerade so ein bisschen drum herum, deswegen frage ich dich jetzt einfach mal klar raus. Hast du dich für irgendwelche Szenen geschämt, die mit dir zu tun haben? Ja, definitiv. Jetzt erst zur letzten Folge 6, mein Alkoholkonsum und das Verhalten gegenüber ihr, war alles andere als wichtig. Ich kann mich hier an dieser Stelle auch nur nochmal erneut entschuldigen für diesen...

Diesen primitiven Ausraster, das. Spiegelt nicht den Mann wieder, der ich sein mag, als den ich mich auch zu 99, Prozent innerhalb der Momente fühle. Aber dieser eine Prozent, der bringt Schaden mit sich. Und das tut mir verdammt nochmal leid, dass da in diesem Moment es nicht unter meiner Kontrolle war.

Ich fand, du hattest einen sehr ehrlichen Moment, als du ein Alleine-Interview hattest im Sommerhaus. Da hast du versucht, dich so ein bisschen zu erklären, diesen ganzen Wahnsinn, der dir auch vorgeworfen wurde. Da hast du gesagt, ich bin einfach mit allem überfordert. Weil natürlich haben wir uns auch diese Fragen gestellt, woher kommt auf einmal dieser Dämon, der gefühlt in deinem Kopf gelebt hat?

Das ist interessant, ich weiß nicht, von welchen Dämonen ihr spricht. Und wir sollten vorsichtiger sein, mit welchen Wörtern wir hier rumwerfen. Dämonisch zwei, dreimal zu oft irgendwie das Wort benutzt und dann hat man schon den Salat. In mir ist kein Dämon, um Gottes Willen. Ich bin von Gott selbst gesegnet, wie wir alle.

Ob wir es erkennen oder nicht, ist die andere Sache. Aber ich bin überfordert gewesen und ab und zu halt durchgedreht. Genauso wie die Situation unter der Dusche. Kältetherapie, Schreitherapie, alles jahrelang gut durchforscht. Also abgesehen davon, dass es eine Daseinsberechtigung hat, es einfach nur fremd für das Auge ist und wir lieben es zu urteilen, es ist so unfassbar schwach, direkt eine Meinung dazu zu haben.

Aber das entsteht ja zwangsläufig gerade mit einem Format wie Sommerhaus. Das ist ja okay, genau das soll es ja auch erzeugen. Auf jeden Fall, das waren so Momente, wo es dann einfach mal geknallt hat oben und ich im Moment war und es mir dann auch total gleich war, was der Rest sich jetzt gerade diesbezüglich denkt.

Und dahinter stehe ich nach wie vor zu dem. Also ja, das ist weit weg von dämonisch, eher ein bisschen verrückt, einfach man selbst und vielleicht auch in manchen Momenten verletzt, unsicher und somit ein richtiger Scheißmensch, ja. So ein Mix aus denen. Von was warst du verletzt? Verletzt hat mich am meisten das Verhalten von Hatti in gewissen Momenten, die nie ein Zuschauer ja auch zu Gesicht bekommt. Der Tag hat auch dort Überraschung, 24 Stunden und so viele Momente zwischenmenschlich, die kann man ja gar nicht aufzählen.

Das Frühstück, das Miteinander beim Zähneputzen, das alles, da sind ja viele Dinge passiert, das sollte man nicht vergessen. Und da gab es halt Momente, die haben mir auch gut getan, so möchte ich das jetzt nicht auf den Punkt bringen. Aber da gab es natürlich auch Momente, die mich verletzt haben als Mann oder, als Teilnehmer des Sommerhauses.

Ihr seid ja durch wirklich eine Talfahrt gegangen im Sommerhaus und du hast es gerade schon gesagt, es gab Momente, wo du dann eben auch dich gefragt hast, mit wem bin ich da zusammen? Wann war der erste Moment während eurer Zeit im Sommerhaus, wo du gemerkt hast, okay, ich habe mich irgendwie doch vielleicht in Hattie getäuscht oder dass sich das Blatt so ein bisschen gewendet hat für eure Beziehung?

Schwierig, da einen Zeitpunkt zu nennen, einen gewissen Moment. Mir kommt es jetzt gerade in den Sinn, das hat mit dem ersten Spiel schon begonnen. Wir erinnern uns mit den Bällen, die in die. Ziele gebracht werden durften. Da war ich sehr überrascht, dass sie so sein kann. Dort in diesem Moment habe ich sie das erste Mal so erlebt, außer sich und zu kontrollieren. Also egal wie, wie und was ich ja innerhalb der Momente gemacht habe, es hat sie ja nicht großartig berührt, dass sie runterkommt. Ganz im Gegenteil.

Zudem war mein Verhalten in vielen Momenten auch alles andere als zielfördernd. Aber da war so schon eigentlich im ersten Spiel für mich der Moment, oh warte mal, da lerne ich jetzt gerade eine ganz andere Perspektive von meiner Frau kennen, ja? Ja, das haben wir auch, also wir haben es natürlich alles auch ganz aufmerksam beobachtet und haben uns natürlich auch da versucht, irgendwelche Schlüsse zu ziehen und da haben wir auch gesagt, sind wir zu dem Entschluss gekommen, ja, also 100% ist Alex jetzt gerade komplett überrumpelt von dieser anderen Seite, die er zum ersten Mal seiner Partnerin gesehen hat.

Hast du so, als es dann so langsam losging, dass du gemerkt hast, dass da eben auch eine andere Seite hat, die Schlummer dann damit gerechnet, dass ihr so einen Ausgang im Sommerhaus haben werdet? Nein, damit hätte ich nicht gerechnet. Nein, damit hätte ich nicht rechnen können. Das ist das Allerletzte, was vielleicht bei Möglichkeiten Verlassen Sommerhaus Doppelpunkt stehen würde. Alex, irgendwie...

Also ich finde, wir haben viele Seiten von euch beiden gesehen, wo wir gemerkt haben, ihr gebt euch alle nicht wirklich wahnsinnig viel. Irgendwie gab es schwierige Momente bei dir, es gab schwierige Momente bei Hattie. Ich finde, das hat sich immer so einigermaßen ausgeglichen. Aber was für mich irgendwann so die Situation zum Kippen gebracht hat, wo ich dachte so, Alex, was ist denn mit dir los?

War diese Rock-Thematik. Die habe ich wirklich überhaupt nicht verstanden. Und das fand ich so wahnsinnig alt von dir gedacht. Und ich dachte mir so, du hast mich hier absolut auf jeglicher Ebene gerade verloren, dass du deiner Frau vorschreiben möchtest, was sie anzuziehen hat. Würde ich auch niemals tun, in einem gewissen Rahmen jetzt noch einmal, um es auf den Punkt zu bringen.

Ich liebe es, wenn ich gemeinsam mit meiner Frau mich fertig machen darf. Sie einen von mir aus Minirock trägt, ein schönes Top mit einem schönen Ausschnitt. Mir geht es um diesen schmalen Grad von sexy angezogen, extrem attraktiv zu billig oder lässt Einblicke geben, die einfach für kein fremdes Auge bestimmt sind.

Moment, ich wollte kurz gerade was sagen. Minirock-Thematik, das wurde wirklich, das wurde dargestellt, wie ich nicht bin, wie es auch Seiten von Männern da draußen unterstützt, die ich garantiert nicht gut heiße. Und ich bin, man hat doch auch hart hier im Sommerhaus mit Bikini rumlaufen sehen und sonst was.

Also, dass man mich jetzt versucht, da in diese Schublade zu stecken, dass ich damit ein großes Problem habe, sobald man irgendwie das nackte Bein oder sonst was sieht, ist absolut lächerlich. Aber ich will mich diesbezüglich auch nicht großartig rechtfertigen, weil ich es für mich halt so anders erlebe und weiß und einfach auch fühle.

Und da bin ich über den Punkt hinweg, dass ich da irgendwem Rechenschaft schuldig bin, weil ich halt selber am besten weiß, wie ich diesbezüglich fühle. Aber ja, also nochmal zurück, absolut falscher Schnitt, keine Ahnung, was das sollte. Und diese Aussagen haben nur stattgefunden, weil es innerhalb des Sommerhauses einen Moment gab, wo man definitiv einen, Intimeinblick bekommen hat, weil Hatti in diesem Moment nicht drauf geachtet hat, die Beine zu schließen, sondern einfach zu sitzen, als hätte sie eine Jeans an. Hat sie aber Tatsache nicht.

Und dementsprechend muss man natürlich auch einfach so dieses Feingefühl einfach haben, wenn man diese Form der Klamotten trägt, wie ich finde. Das heißt, du wolltest sie eher davor schützen, dass sie zu viel zeigt? Ganz sicher 100 Prozent, weil ich weiß, dass es auch nicht in ihrem Interesse ist und das ist auch gut so.

Und natürlich, dieser zu private Einblick, da wäre es auch total falsch, nichts zu sagen. Also wo kommen wir denn da hin? Also ich finde, das klingt jetzt alles sehr fürsorglich von dir, aber du hast auch Begriffe genannt, wie das ist respektlos dir gegenüber, dass sie sich jetzt so anzieht. Nicht so anzieht. Wie gesagt, ich finde Minirock schön und na, hat ihr habt das auch super gestanden.

Dieses respektlos mir gegenüber wird es, wenn sie halt nicht genug Acht darauf gibt und dann einen intimen Einblick zulässt. Zwischen die Beine geschaut oder sonst was. Warum ist das respektlos dir gegenüber? Naja, fängt da nicht irgendwo in Form des Respekts miteinander gegenüber einander an. Ich meine, ich ziehe auch keine Joggenhose an, wo man eindeutig die Umrisse, meines großen Gliedes erkennt. Aus Respekt mir gegenüber und weil ich es nicht will.

Also ich habe schon die Umrisse deines Gliedes beim Duschen gesehen, Alex, als du da draußen geduscht hast in der Knappenhose. Und du bist ja auch... Fandest du in der Box? Nein, aber man erkennt ja nicht, also da erkennt man ja nicht keineswegs die Länge oder sonstiges, Sondern einfach nur eine volle Boxershorts.

Und würde ich die nicht mitbringen, dann würde ich auch gar nicht in Boxershorts unter die Dusche stellen. Ja, aber dann nutze ich halt ihr Argument. Du bist halt oberkörperfrei die ganze Zeit rumgelaufen. Aber sie stört es doch nicht. Sie stört es doch nicht. Nein, aber es ist ja schön, dass es sie nicht stört. Aber dich stört es, wenn sie so rumlaufen würde.

Ja, aber warum setzen wir da einen Unterschied? Der Mann darf oberkörperfrei rumlaufen. Das war schon immer so und das ist okay. Ach, Alex! Nein, das ist so. Warum setzen wir da den Unterschied, ob ich als Mann oberkörperfrei rumlaufe oder der Einblick zwischen die Beine einer Frau. Bitte lass uns das nicht gleichsetzen, um Gottes Willen.

Aber das heißt, du verstehst nicht ihren Vergleich. Du darfst ja auch Oberkörper herumlaufen. Nein, den Vergleich finde ich persönlich absurd. Ich glaube, es wurde auch schon viel drüber gesprochen. Deswegen möchte ich ganz gerne, Alex, noch mal mit dir über die Szene sprechen. Du hast sie auch gerade schon angedeutet, die Lästerei von Hatti gegenüber Nico und Anita, wo Nico dir dann verraten hat, was dort passiert ist.

Das war tatsächlich, also die hat uns auch hier ganz schön geschockt, was da passiert ist. Und deswegen, was ist dir in dem Moment, als du realisiert hast, dass deine Partnerin und die Person, mit der du da zusammen als Team antrittst, dir so in den Rücken gefallen ist? Intensichtlich ist es Enttäuschung, was es am besten beschreibt.

Ich hatte es erfolgreich, daran bin ich leider ziemlich gut, dann irgendwann auch erfolgreich verdrängt. Ich hatte diesen Moment, dieses Momentum von irgendwie, da war eine Situation, mein Gefühl hat mir ja auch schon, als ich sie konfrontiert hatte, bestätigt, sie lügt gerade, sie lügt dich gerade an.

Nachdem habe ich das dann irgendwann fallen lassen, erfolgreich verdrängt, wie es leider gut kann und somit überrascht worden beim Anschauen vom Sommerhaus. Ist eine Enttäuschung gewesen, ja. Hat das auch nachhaltig was mit euch gemacht? Also war das so ein Schlüsselmoment? Für mich in meiner Wahrnehmung zwangsläufig.

Hast du ihr denn aber, sie hat dich ja sehr stark versucht davon zu überzeugen, dass es nicht so passiert ist. Hast du dann irgendwann, du hast ja eingelenkt und für uns als Zuschauer kam es dann so rüber, als hättest du ihr auch geglaubt. Hast du ihr aufrichtig geglaubt oder hast du das Thema einfach zugemacht, weil du es beenden wolltest?

Thema zumachen. Hatti lässt in vielen Momenten nicht mit sich sprechen. Und so auch, wenn sie da die Lüge aufrechterhalten wollte. Wobei ich schon ständig anders gefühlt habe. Vielen Dank. Bist du ohnmächtig? Bist du ohnmächtig mit diesen Momenten? Kannst nichts machen, außer damit umgehen und in dem Fall musste ich damit umgehen, weil das Spiel musste weitergehen. Also es tut mir natürlich irgendwie für euch beide so leid, dass ihr irgendwie in so ein Haus gegangen seid, was am Ende des Tages eure Beziehung kaputt gemacht hat.

Das wünscht man ja irgendwie keinem. Und ich habe auch irgendwie schon auch ehrlich kommuniziert, dass ich es in keinster Weise okay von Nico und Anita fand, dass sie das Wohlsein eurer Beziehung aufs Spiel gesetzt hat für das Sommerhaus. Das sind Dinge, die einfach nicht gehen. Wie blickst du jetzt selber darauf, dass dieses Haus so was Schlimmes mit euch beiden gemacht hat?

Ich glaube, dafür ist es noch ein bisschen zu frisch. Ich glaube, ich darf das selber jetzt erstmal die nächsten Tage sacken lassen, nochmal für mich als Idee, was da passiert ist. Eine unfassbar spannende Reise bis hierhin und ja, ich werde lernen, so wie aus allem. Ich werde da viel lernen dürfen noch.

Aber was ist schief gelaufen? Weil ich glaube, wenn ihr nicht im Sommerhaus gewesen diesen Wäret wird ja heute noch zusammen. Ja, weil man zwangsläufig niemals diese intensiven Momente in der Realität da draußen, wie ein normaler Mensch es so erlebt, kommen würde. Also diese Situationen werden bewusst kreiert und wer sich als Pärchen dem Ganzen stellt, der sollte vielleicht auch im Hinterkopf haben, dass man scheitern könnte an Challenges.

Aber scheitern ist nicht gleich verlieren, sondern nur die Möglichkeit, daraus zu wachsen. Ich meine, ohne Fehler wüssten wir nicht, was wichtig ist. Also lasst uns da die Ansicht ändern. Ja, muss die nächsten Tage noch sagen. War es irgendwie, wart ihr doch nicht so fest zusammen, wie du vielleicht dachtest oder haben die anderen Paare euch einfach abgelenkt?

Was hat euch am Ende des Tages auseinandergebracht? Kommunikation. In Kommunikation und in den Momenten den Mut in sich zu haben, auf sein Gefühl zu hören und nicht auf seinen, Kopf oder seinen Verstand oder auf Sonstiges, sondern auch mutig innerhalb dieser Momente zu bleiben, sich auf das Gefühl zu verlassen, auf sein Gefühl zu verlassen.

Wohin hätte mich das gebracht innerhalb gewisser Momente? In den Auszug zwangsläufig hätte ich in diesem Moment, wäre ich dabei geblieben beispielsweise mit der Lüge, dass es so stattgefunden hat, dann wäre ich ausgezogen. Das wäre aber nie, zu keinem Zeitpunkt eine Idee von mir gewesen. Und deswegen habe ich Option B gewählt. Und wer welche Option wählt, das ist jedem selber überlassen.

Hättest du dann jemals gedacht, dass Hatti dann schlussendlich so weit geht und sich dazu entschließt, auszuziehen und die Beziehung zu beenden? Ich hätte Dinge tun können, die das verändert hätten. Das weiß ich jetzt. Das weiß ich jetzt. Innerhalb der Momente hätte ich anders sein müssen. Hätte noch weiter sein dürfen.

Beispielsweise mein Fehlverhalten. Klar, Fehler machen ist, wie gesagt, menschlich und ich finde persönlich, aus Fehlern darf man lernen. Aber dieser Fehler, dieses offensichtlich falsche, unreife, dumme Verhalten, nach der Nominierung, muss zu viel Alkohol. Warum der Alkohol? Warum so viel getrunken? Wozu?

Absolut unnötig und deswegen ist Alkohol der Teufel. Ich hätte einfach besser aufpassen müssen, in gewissen Momenten das ernster nehmen müssen, sie ernster nehmen müssen als Frau, als Mensch. Die doch auch nur Liebe erfahren möchte und eigentlich geben mag, es vielleicht manchmal einfach nicht besser hinbekommt.

Meinst du, du wärst heute dazu besser in der Lage, das, was du gerade gesagt hast, umzusetzen? 100 Prozent. Ich habe definitiv aus den Fehlern gelernt, ganz sicher. Ich bin jetzt schon wieder ein anderer Mann, wie ich vor drei Monaten noch war. Das ist eine Tatsache. In mir hat sich ja grundlegend etwas verändert, weil wenn ich mir mit einer Ernsthaftigkeit einen Moment anschaue und eindeutig erkenne, wow, was für ein Arschloch du in diesem Moment warst, dann ist das angekommen, dann ist das gespeichert.

Und da ich als Idee meines Lebens habe, die beste Version meiner selbst am Ende des Tages zu werden, gehört das mit dazu, daraus zu lernen. Und ja, ich würde definitiv jetzt anders in gewissen Momenten mit allem umgehen, ganz sicher. Weil ich das ja jetzt erfahren habe, ich war das erste Mal mit solchen Verrückten innerhalb eines Ausens auf diesem Level von Reality mit einem Teufel wie einer Anita einfach furchtbar.

Furchtbare Menschen, denen ich privat niemals eine Minute teilen würde. Ja, schwierig. Aber ey, das gehört ja scheinbar dann zu dem Job. Ich hatte kurz vor dem Auszug ein bisschen Sorge um dich. Es sind ein paar Sätze gefallen, die mir ein bisschen den Atem haben stocken lassen. Die Sätze kamen von Hatti an dich. Sie meinte, du bist nicht mein Mann.

Du bist kein guter Mann. Du wirst meine Kinder nicht erziehen. Wie ging es dir denn mit, das zu hören? Sind wie Messerstiche in das Herz. Worte haben eine unfassbare Power. Und ich bereue es so sehr, sie als Opfer betitelt zu haben. Was passiert also in Menschen, die... Mehrere Dinge irgendwie behaupten. Ist es eine Ehrlichkeit in diesem Moment, die man einfach auf den Tisch legt?

Ist es ein Verletzen? Ist es ein Drübersein? Ich weiß es nicht. Es fühlt sich auf jeden Fall für mich in dem Moment als Mann wie Messerstiche ins Herz an. Und das lässt einen taub werden und ohnmächtig und vielleicht einen sogar einfrieren. Glaubst du, dass du diese Worte bewusst gewählt hast, um dich zu verletzen?

Ich glaube, keine bewusste Wahl. Lediglich das, was sie dann leider Gottes mir gegenüber in diesen Momenten fühlt. Und das lässt mich ja trotzdem spüren. Hat sich gebrochen? Ein Stück weit klar ist da ein Teil meines Herzens gebrochen, natürlich. Genau so hat sich das angefühlt. Es gab noch eine Szene kurz vor ihrem Auszug, als sie den Schotterweg entlang mit gepackten Koffern langgelaufen ist und du ihr noch hinterher bist und wolltest versuchen, sie aufzuhalten.

Hast du da realisiert auch, was das mit eurer Beziehung gemacht hat? Was hast du gedacht, kann ich jetzt noch machen, um sie irgendwie aufzuhalten? Keine Antwort, weil ich in diesen Momenten nicht nachgedacht habe. Ich habe lediglich reagiert. Ich kann mich auch sehr schlecht an das, was passiert ist, erinnern.

Innerhalb der Momente. Das war wie ein Film, der ein Stück weit vor dem Auge ablief. Hat sich nicht real angefühlt. Ich, habe nichts gedacht. Warst du wie ferngesteuert? So nehme ich an. Ein Stück weit. Auch da. Es hat sich so... Ja, ferngesteuert, vielleicht, ja. Alex, ich würde lügen, wenn ich nicht sagen würde, dass ich auch ein Herz für dich habe.

Und ich sehe, wie sehr du leidest. Und ich habe auch immer im Haus gesehen, wie deine Liebe vorhanden ist und dass die wirklich echt ist. Das heißt, ich glaube, wir können alle diese Gerüchte, die es aktuell gibt, dass die Beziehung nicht echt ist, auf jeden Fall beiseite schieben. Weil da habe ich in keinster Weise daran gezweifelt, dass deine Liebe nicht echt ist. Ja.

Und ich wünsche dir, dass du irgendwie ein bisschen Frieden für dich findest. Und ich freue mich, dich im Wiedersehen zu sehen. Vielen Dank, Dankeschön Ist das das Abschlusswort? Wenn du so möchtest, sei nur, du hast da was zu sagen Das wäre da mein Abschlusswort Alex, ein paar wohlwollende Worte in deine Richtung noch, Vielen Dank dafür Danke für eure Ehrlichkeit Hat mir auch viel Spaß gemacht, danke für das Kennenlernen Vielleicht sehen wir uns beim Wiedersehen Wir sehen uns beim Wiedersehen, keine Sorge Das ist ja schön Wir tragen kurze Röcke Sehr gut, Ja, ich bedanke mich Alex, alles Gute dir Danke dir, Alex Ciao, ciao. Tschüss zusammen.

Es war auf jeden Fall aufwühlend, auch die Szenen so zu sehen. Alex hinterher stürmend, seine Freundin versuchend aufzuhalten, das Haus nicht zu verlassen. Sleigh move an der Stelle nochmal. Sleigh move? Clock it. Das sagen die Teens heute. Clock it? Ja. Du machst das falsch irgendwie. Aber es funktioniert auch besser mit langen Nägeln. Entschuldige.

Ab nächste Woche dann. Dass sie den Rock... Ich werde mir den geblondierten Dutt aufsetzen und die Nägel zum Clock it machen tragen. Den Rock tragend abmarschiert. Da dachte ich, you go girl, du hast alles richtig gemacht. Und es hat mich auch ein bisschen überrascht, weil ich hatte eigentlich als eine Person im Reality-TV kennengelernt, die so no matter what, um dich da mal zu zitieren, irgendwie weitermachen will.

Und auch natürlich schon darauf bedacht ist, so lange wie möglich dabei zu sein, um auch viel Sendezeit zu haben. Und ich glaube, deswegen bedarf es schon einiges an Überwindung, dann doch zu sagen, ich bin jetzt raus. Ja, finde ich aber gut. Haben wir lange darauf gewartet, dass dieser Satz kommt. Ich bin gespannt, was aus den beiden wird. Ich habe so ein bisschen das Gefühl...

Dass die Verbindung zu Mallorca, die beide ja haben, vielleicht dazu führt, dass man sich im Mercado über den Weg läuft. Mercadona? Im Mercadona, entschuldige. Dino. Dino Mercadona, ja. Da gibt es echt ein paar Produkte, die ich ganz gerne vielleicht frage. Ich hatte noch mal, ob sie mir das ein oder andere Beauty-Produkt mitbringen könnte von Malle.

Aber das ist ja meine Prophezeiung. Ich habe das Gefühl, die beiden könnten wieder zusammenfinden. Meinst du, sie haben nicht negativ genug übereinander gesprochen, dass das darauf deutet, dass da noch irgendwas im Argen ist? Ich habe bei beiden noch Passion füreinander gespürt. Aber das Thema war nun, also ich glaube, die hatten schon eine flammende Liebe zueinander.

Und ich glaube, dass das vielleicht auch deswegen immer noch so präsent ist und einen mitnimmt. Aber jedes gute Waldfeuer hat immer mehrere Brandherde, Carlotta. Das heißt, wenn es auf der einen Stelle erloschen ist, kann es sein, dass ein Funke an anderer Stelle wieder alles zum Lodern bringt. Und da, glaube ich, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Vielleicht kriegt ja Frauke was aus den beiden raus im großen Wiedersehen. Genau. Wo du bei Lodern im Feuer gerade bist. Ferry und Kati machen mir echt Bauchschmerzen. Ich bin gar nicht begeistert. Es tut mir echt leid. Ich bin sauer, würde ich fast behaupten. Naja, in der Konstellation, auf wen kann man da wohl sauer sein?

Na, ich finde, Kathi hat heute auch einen Grund geliefert, kein Schatzi der Woche zu werden. Kathi hat auch was Komisches gemacht, weshalb ich dachte, vielleicht meinst du sie, aber dann fangen wir doch erstmal bei Offensichtlichsten an, wo ich auch mitgehe. Okay, aber wenn es eine kleine Minisache gab, die Kathi nicht gemacht hat, das wäre Grund genug, alles, was Ferry gemacht hat, irgendwie zu vergessen.

Weil es ein neuer Impuls wäre, weil du denkst, wir haben schon so oft auf Ferry eingestroschen. Bei den Schatzis der Woche muss man halt auch um die Ecke decken. By the way, wollen wir es einmal kurz hinter uns bringen? Ah ja, haben wir gar nicht gemacht, bitte. Ja, also ich habe jetzt ja gerade schon die flammende Rede gehalten.

Hatti, it is. It is. Girl, du bekommst ihn. Alles Gute für dich. Und ich rate dir nicht, wieder mit ihm zusammen zu kommen. Das ist lieb gemeint. Ich verfolge ja das Social-Media-Treiben unserer Stars sehr, sehr akkurat. Und sehe, dass eine Person nicht die Anerkennung bekommen hat, die sie verdient hätte, die nicht die Screentime bekommen hat, die sie vielleicht selber auch gewünscht hätte.

Und deswegen dachte ich mir, ich tue dir den Gefallen, führe ihren Namen nochmal hier ein, dass wir denken, ach ja, stimmt. Die wollen ja auch mal im Sohn raus. Kommt jetzt ernsthaft ein Mitleid, Schatzi? Nein. Okay, aber Shelly finde ich gut. Aber nicht unter diesem Deckmantel, dass es aus Mitleid ist.

Sie hat es auch verdient. Ja, sie hat es verdient, natürlich. Und das, sorry, das muss man erst mal schaffen, man ist nicht mal mehr im Sommerhaus seit 15 Folgen schon ausgeschieden und trotzdem steht sie da als Schatz-Dieter-Woche. Okay, möchtest du es aber trotzdem nochmal ausführen? Hab ich doch gerade.

Ja, aber noch weiter? Das reicht? Nein! Ja, sie gibt sich da Mühe, macht coole Reels, reagiert auf Dinge. Also ich, wäre ich jetzt noch gerade im Sommerhaus, dann würde ich mir ernsthaft Gedanken darüber machen, dass ich verliere beim Schatz-Dieter-Woche gegen eine Person, die wirklich schon ausgeschieden ist. Ich habe 14 Jahre ausgeschieden. Ja.

Okay, zurück zu Ferry und Kati. Kannst du mir bitte erstmal von diesem einen wundervollen, äh, einen negativen Moment von, kannst du mir noch diesen einen, negativen Moment von Kati, der mich gestört hat? Ja, bitte, berichte mir. Auf die Gefahr hin, dass ich mich hier als Alkoholiker oute und jeden Mann verteidige, der in Ruhe sein Bier zischen möchte, wie du letzte Woche gesagt hast, muss ich aber auch an dieser Stelle sage, mein Gott, wenn dein Boy ein bisschen was trinken möchte, lass ihn doch.

Und ja, ich verstehe, ist es okay auch mal zu sagen, denk dran, morgen könnte theoretisch ein Spiel passieren, wir wollen hier einen klaren Kopf bewahren. Aber ich finde, ein, zwei Mal diese Ermahnung reicht und Kati hat einfach nicht aufgehört, Ferry zu ermahnen, bis sie immer nachher so, mein Gott, du wirst es nicht ändern, du stachelst ihn nur gegen dich auf gerade, jetzt lass ihn doch seine blöde Flasche trinken oder seine blöden zwei Flaschen trinken.

Da dachte ich kurz, Kati, entspann dich. Also ich sehe das ehrlich gesagt ein bisschen anders, weil ich kann sie da schon verstehen. Sie hat ja nur in seinem Interesse gehandelt und ich finde übermäßiger Alkoholkonsum hat in dieser Competition-Situation gar nicht so richtig was zu suchen. Also klar, mal ein Gläschen Wein, um wieder runterzukommen, alles schön und gut.

Aber wir haben jetzt auch nicht gesehen, wie groß das Ausmaß war. Er ist da ja mit zwei Flaschen rangekommen und da ging es ja los, dass sie ihn da das erste Mal ermahnt hat. Was mich eigentlich viel mehr gestört hat, war seine Art und Weise, wie er darauf reagiert hat und wie er sie halt wirklich, und das scheint ja so ein Ding bei ihm zu sein, immer die Schuld extrem auf sie zu schieben und bei ihr zu suchen und ihr ein super schlechtes Gefühl zu geben, dass sie am Ende...

Ganz klein neben ihm ist. Aber sie hat ja auch nicht nachgegeben. Dann kam sie mit dem Kopf immer durch die Vorhänge und wollte alles noch ein bisschen angucken, was die da so machen. Aber unterstellst du ihr da Böswilligkeit? Nein, natürlich ist sie fürsorglich. Aber ich denke mir so, zwei, dreimal ermahnen reicht und danach wirst du ihn nicht ändern in dem Moment.

Wir machen das jetzt viel zu groß. Es ist nur eine Kleinigkeit, die mir aufgefallen ist, wo ich mich dran gestört hätte, wenn ich der biernuckelnde Boyfriend gewesen wäre. Deswegen, das war das Einzige, wo ich dachte, okay, Kathi, du wirst sie nicht ändern. Komm, lass ihn doch einfach da seine Flasche aufmachen. Mein Gott.

Also ein Satz, der mich auch beispielsweise ist jetzt okay, hat jetzt nichts mit der Alkoholthematik zu tun, war nach dem Spiel. Da sind sie sich ja auch wieder in die Haare, haben sie sich in die Haare gekriegt und da hat er nämlich einen Satz gesagt, der mich sehr an das erinnert hat, was er vor ein paar Folgen schon gesagt hat.

Als würdest du nicht verstehen, wie viel Kraft ich aufwende, um dich ruhig und liebevoll zu behandeln. Da musst du mir doch zustimmen, dass das überhaupt nicht geht, oder? Wie kommst du auf die Idee, dass ich dir da nicht zustimmen würde? Ja, weil ich habe das Gefühl, du hast so einen seltsamen Fable für Ferry entwickelt.

Was? Der irgendwie alles Negative, was ihn manchmal umgibt, halt irgendwie ausblendet. Ja, da hast du mir aber nicht zugehört, die letzten Folgen. Ich habe so oft gegen Ferry gerantet. Kati war zweimal mein Schatzi der Woche, weil sie Ferry aushält. Das finde ich jetzt sehr unfair von dir. Hättest du ein bisschen weniger saufen sollen während des Filmes gestern, Carlotta.

Hier schön Prosecco rein, aber ordentlich. So eine Lüge schon wieder. Ich hatte hier so einen Liter Cola Light neben mir stehen. So einen riesen Bottich. Na gut, okay. Zu Ferry kann ich eigentlich nur eins sagen, dass ich seinen Hochmut ganz schön anstrengend finde, muss ich sagen. Also er begibt sich so oft auf einen Pfad Richtung, ich bin der Geilste, ich bin der Beste und ich habe sowieso hier alles zu sagen und ich weiß, wie der Hase läuft und ich habe alles im Griff.

Und da vergisst er auf diesem Wege ganz oft, dass er einfach in einer Partner- und Teamsituation ist und er spielt seine eigene Freundin so oft aus, weil er sich so auf so ein hohes Podest selbst stellt. Und das stört mich und das macht mich traurig, weil, wie ich es gerade schon gesagt habe, Kathi so viel Gutes in sich trägt und auch nur das Beste für ihn will und sie das alles nur macht, weil sie will, dass es ihm gut geht.

Und ich habe das Gefühl, dass er das irgendwie gar nicht sehen und annehmen kann, weil er hat ja auch so Sachen gesagt wie, er will nicht bevormundet werden. So, ich glaube, dass es irgendwie anscheinend ein Thema aus seiner Vergangenheit vielleicht ist, dass er das irgendwie nicht abkann, wenn jemand ihm da irgendwie zur Hilfe eilt und er das dann umdreht und denkt, dass da jemand mit ihm schaden, dass ihm da jemand mit schaden möchte. Ähm.

Ja, also ich habe das Gefühl, dass das auch der Beziehung einfach nicht besonders gut tut und dass er da mal einen Gang zurückschalten sollte. Absolut. Also Kathi muss da wirklich aushalten, damit die Beziehung am Leben bleibt. Und ich finde krass, was für eine Geduld sie auch mit ihm hat. Allein der Satz von ihm, ich fühle mich so, als wäre ich hier mit einem angeschlagenen Küken.

Da hatte ich auch den Moment, wo ich dachte, da ist jetzt auch wieder eine Linie überschritten, weil Ferry war ja schon ab und zu mal hier bei mir kurz davor, Schatzi der Woche zu werden. Aber es war immer wieder so, er krabbelt hoch, krabbelt hoch und dann fällt er wieder runter mit irgendeiner Scheiße.

Und auch der Satz war für mich so, nee, sorry, egal was jetzt passiert, ich glaube, den Schatzi der Woche bekommst du nicht mehr. Ist jetzt auch kein Oscar. Also man muss sich unbedingt darauf buhlen, Schatzi der Woche bei uns zu werden. Aber es ist schon die höchste Auszeichnung. Es ist für uns die höchste Auszeichnung, ja.

Im Sommerhauskosmos auch, würde ich sagen. Weltweit ist das ein Vogelschiss. Aber ansonsten, Ferry hat uns ja schon im Vorstellungsgespräch durchblicken lassen, dass er auch ein paar Themen hat, die vielleicht so ein bisschen seinen Kopf manchmal beherrschen und dass Kati da eine gute Instanz ist. Und für mich sieht es so aus, als versucht Ferry die Schuld, die eigentlich ihm gebührt in solchen Spielen, oder vielleicht gar nicht nur ihm, sondern generell dem Spiel, der Schwierigkeit, der Gesamtsituation, er versucht, diese Schuld in keinster Weise bei sich zu sehen und schiebt alles weg, damit er sich bloß nicht damit belasten muss, weil es vielleicht ihn dann noch mehr stressen würde.

Deswegen schiebt er es so weit weg wie möglich und sagt, Kathi ist schuld allen Elends und das ist alles ihr Verdienst, warum wir ihn nicht gewinnen. Das ist jetzt nur eine Hobby-Erklärung. Klingt für mich aber sehr, sehr einleuchtend. Ist natürlich nicht schön, aber es ist eine Erklärung auf jeden Fall.

Und ich hoffe, dass die beiden, also das würde ich mir voll für die beiden wünschen, weil ich glaube, die haben auf so vielen Ebenen auch sehr viele schöne Dinge. Ja. Dass sie das vielleicht in den Griff bekommen und dass das vielleicht auch wirklich nur eine Situation ist, die im Sommerhaus stattfindet und auf die Realität zu Hause nicht so krass anzuwenden ist. Ja, aber wäre dann dieser Move von Kati entstanden?

Das Herz, was sie macht, um Ferry zu beruhigen? Hat sie das schon wieder gemacht und ich habe es nicht gesehen? Nee, aber das hat sie ja wirklich ab Sekunde 1 bei uns im Vorstellungsgespräch erzählt. Was Mia zeigt, in deren privaten Leben gibt es Situationen, wo sie ihn irgendwie hart bremsen muss. Das habe ich aber eher so in Richtung verstanden, wenn er zu laut und zu aufbrausen und keinen Schluss findet.

Aber kann ja auch bedeuten, dass es in ihre Richtung geht. Ja, doch, stimmt. Hast du schon recht. Und da muss ich sagen, ich glaube, Kathi ist der Klebstoff dieser Beziehung gerade. So sieht es für mich jedenfalls aus. Wir wissen, wir sehen nicht alles. Wir kennen eure Beziehung zu Hause nicht. Aber ich hoffe nur, dass es andere Momente gibt, wo Ferry ganz genau sieht, was er an ihr hat.

Und dass es nämlich zum Teil umgekehrt ist. Dass sie eigentlich sagen müsste, du musst mal sehen, was du in mir hast. Ja, genau. Weil Kati ist, glaube ich, diejenige, die einstecken muss, damit die Beziehung funktioniert. Und ich glaube, das geht nicht auf Dauer gut. Deswegen hoffe ich einfach nur dass die beiden noch andere Momente haben die wir nicht sehen.

Wo dann Ausgleich geschaffen wird das wünsche ich mir für die beiden auch total und dass er vielleicht auch mit dem was jetzt gezeigt wurde oder so wie er sich verhalten hat, dass er das vielleicht auch nochmal für sich annimmt und lehrend daraus zieht und eben. Naja dass er eben auch gucken kann wie er da vielleicht in Zukunft anders mit umgeht das würde ich mir voll für die beiden wünschen, Sie haben ja auch schöne Momente gehabt, wie sie sich gefreut haben, als sie das Spiel gewonnen haben. Die sind süß.

Allein schon never forget der Moment, wo sie sich vor dem Hahn verbeugt haben. Wirklich süß. Ihr habt so viele besondere Momente zusammen und seid toll. Keep it. Ja, ich muss kurz schimpfen. Ich bin ein bisschen sauer, ich bin angepisst, ich fühle mich betrogen und verarscht. Ich habe mich so gefreut, als ich gelesen habe, dass Julian und Marcel ins Sommerhaus einziehen.

Aber meine Konklusio, sagt man das so? Als du es gelesen hast, dann hättest du die Tagszeitung aufgeschlagen und dann... Herr von Stöckel zieht ins Sommerhaus. Ich muss sagen, ich bin da sehr enttäuscht. Weil ich habe das Gefühl, dass Julian das Sommerhaus nicht ernst genommen hat. Komplett. Und ab Sekunde eins eigentlich keinen richtigen Bock drauf hatte.

Und da fühle ich mich als Zuschauer und auch als Julian-Fan eigentlich verraten. Weil natürlich erwarte ich mit dem Namen FM Stöckel großes Spektakel, tolle Show. Tolle Gespräche, tolle Geistesblitze, die da irgendwie kommen. Aber das war alles irgendwie leider nix. Genau. Und weißt du, wer mir an der Stelle wirklich ein bisschen leid tut, ist Marcel. Und Shelly. Weil Shelly hätte es super gemacht.

Ja, stimmt. Wäre Shelly weitergekommen, hätte den Platz von FM Stöckel mit eingenommen weiterhin. Shelly, FM Stöckel. Die neue Besetzung. Nee, Marcel hätte das, glaube ich, mit einem anderen Partner. Ich finde die beiden super zusammen. Das will ich damit gar nicht sagen. Aber ich glaube, Marcel hatte so Bock drauf.

Der hätte, wie ich so schön sage, das weggerockt. Und Anita in der Folge aber auch. Sie hat das Wort gesagt, wir rocken das jetzt gleich. Kurz vorm Exit-Game. Der hätte da, glaube ich, richtig viel Freude gehabt. Der hätte die Spiele durchgezogen. Der hätte da irgendwelche, vielleicht sogar ein paar Intrigen mitgesprungen.

Der hätte sich irgendwelchen Allianzen angeschlossen. Und deswegen finde ich fast, dass es ein bisschen schade, dass für ihn diese Sommerhauserfahrung so verpufft ist. Ich fand es aber auch süß, wie er zum Abschied die Puppe nochmal gebürstet hat, die da im Haus stand. Man muss sich ja beschäftigen, ne?

Aber ja, auch bei dem Spiel, dass Julian das nach Sekunde zwei abgebrochen hat, weil er keinen Bock hatte, da im Matsch zu liegen. Da dachte ich mir so, du weißt doch ganz genau, worauf ihr dich hier einlässt. Dann mach halt nicht mit. Das war der ultimative Beweis, dass ihm auch einfach dieser Sieg gar nicht wichtig war oder überhaupt irgendein Kampfwillen in ihm geschlummert hat.

Und ich finde, die hatten paar technisch was Schönes, auch in einem Fahrradspiel. Da gab es so Momente, wo die beiden sich gekabbelt haben. Und das vermisse ich bei so vielen anderen Paaren, dass da auf jeden Fall ein Verlust zu einem riesengroßen Eklat führt. Und das ist bei Julian und Marcel nicht so gewesen.

Die haben gemerkt, läuft Scheiße hier für uns. Aber dann haben die sich gegenseitig angestichelt, sich gegenseitig Oma und Mama genannt und haben sich ein bisschen darüber lustig gemacht, dass sie hier nicht gut performen können. Und das fand ich wiederum sehr schön. Das würde ich mir gerne in meinem Leben mitholen.

So ein bisschen Niederlagen auch mit Humor zu nehmen. Deswegen, ich fand, die hat eine schöne Energie, die beiden zusammen. Aber leider hat Julian das Format nicht wirklich ernst genommen. Harte Worte. Julian, du bist so ein Star eigentlich, wirklich. du bist so eine Bereicherung für viele Formate. Aber warum nicht bei uns? Jetzt bist du einmal in einem Format, wir kennen ja uns ja, wir haben eine Historie. Jetzt bist du einmal im Format, wo ich auch dabei bin in irgendeiner Instanz.

Und dann machst du dir so einen Luschi-Move. Ich bin enttäuscht. Oh Mann, Martin. Ich möchte gerne noch mit dir über den magischen Brief, wie ich ihn jetzt liebevoll getauft habe, sprechen. Denn fand ich richtig gut, dass sie sich da mal so einen Twist überlegt haben, dass alle gegeneinander spielen.

Das erste Team, was gewinnt, darf dann entscheiden, wer das Sommerhaus verlassen muss. Und zwischen den beiden Paaren, die am schlechtesten abschließen dieses Spiel. Ja. Und da irgendwie auch ganz schön bitter für Anita und Fabrice. Erstmal schlagen sie in einem unglaublichen Kampf gegen Julian FM Stöckel und Marcel. Gewinnen sie das Exit-Game und da müssen sie ein zweites Mal noch ran, ganz schön bitter. Und dann...

Hat leider nicht funktioniert, aber vielleicht ist da Karma auch an der Macht gewesen. Ja, und ich finde, es war mit denen jetzt auch durch. Es war gut, ich konnte es auch nicht mehr sehen. Ja, es hat gereicht, da war auch nichts mehr los. Also alles richtig gelaufen, würde ich mal sagen. Es gab ja auch noch ein Wortgefecht zwischen Kathi und Ginger, kurz zu Ginger und Lukas.

Ich finde es ja irgendwie richtig genial, dass die draußen pennen, weil das ist so schön konsequent. Ich finde es doch gemütlich irgendwie. Sieht ganz cozy aus. Hab mich aber gefragt, also Giovanni und Vanessa wurden belächelt dafür, aber Ginger und Lukas dürfen? Da wurde kein Stuhl umgestoßen. Nee, nee, nee. Was sagst du zu dem Disput zwischen Ginger und Kathi? Hast du deine Meinung?

Du hast mir nicht Hallo gesagt. Ja, du mir auch nicht. Und du kannst meinen Namen nicht. Ja, du kennst aber meinen auch nicht. Ja, und? Es ist so eine wandelnde Doppelmoral. Es sind so Nonsensdiskussionen, die zu nichts führen. Und da merkt man halt auch ganz schnell, mit welchen Leuten man einen Streit, beiseite legen kann und mit welchen nicht.

Also gerade bei diesem Moment, Ginger beschwert sich darüber, dass Kathi ihren Namen nicht wusste, weiß aber im Umkehrschluss auch nicht, wie Kathi heißt. Und dann denke ich, okay, wo ist denn hier das Argument dann? Dann haben wir keine Argumente, wir haben dann keine gemeinsame Streitbasis, dann können wir hier nicht weitermachen, dann kommen wir zu nichts.

Ich glaube, ich würde bei solchen Gesprächen aber auch verzweifeln. Ich glaube, ich würde es irgendwann abbrechen und sagen, okay, komm. Langt jetzt, ne? Scheiß drauf, ist einem ganz egal. Wir müssen aber darüber sprechen, dass Ginger es nicht hinbekommen hat, Banane zu buchstabieren. Das ist auch eine Glanzleistung, finde ich. Ich liebe auch die Redaktion dafür, dass sie irgendwann die Karte reingeschoben haben, ihr seid zu doof, fahrt einfach weiter.

Sensationell. Ja, ich mag aber die Spieldynamik zwischen Ginger und Lukas. Und Lukas finde ich irgendwie einen ganz aufgeweckten Kerl. Der ist so dabei irgendwie, ne? Ja. Und irgendwie habe ich den, obwohl er nicht viel gesagt hat, aber ich habe den irgendwie ins Herz geschlossen. Ja, der ist noch gar nicht so groß in Erscheinung getreten, außer mit seinem Body. Aber ansonsten, das ist netter. Ja.

Hat mir auch geschrieben sofort. Ich habe letzte Woche ihn vermisst. Wo war er? Hat mir geschrieben, oh, hatte Fieber, tut mir leid. Ach, Lukas. Liebe Grüße, Lukas. Ja. Yes. Sind wir durch? Sind wir durch. Ja, es war das Kapitel Alex und Hattie schließen wir an der Stelle. Ich weiß ja nicht. Du weißt ja nicht. Das wabert noch nach.

Wir gucken mal, wir beobachten das. Die Geister, die wir riefen. Und jetzt ist irgendwie gefühlt alles... Offen, weil Ferry hat ja auch eigentlich die Spiele eröffnet, jetzt zum Ende hin der Folge, weil, ach ja, das wollte ich noch mit dir besprechen und zwar, als es darum ging, dass Kathi und Ferry jetzt entscheiden müssen, wer rausgehen soll.

War das ein großes Schauspiel von ihm oder hat er wirklich damit geliebäugelt, jetzt die Beine rauszuschmeißen, denn ich habe, genau, das ist auch meine Theorie, ich glaube, wäre Kathi nicht gewesen, er hätte die Beine sofort rausgehauen und ich finde, das sagt auch ganz viel über einen Charakter aus oder über einen Menschen.

Ich hatte wirklich ganz viel Sorge, dass Ferry sich durchsetzt und da die absolut falsche Wahl getroffen wird. Weil da wäre dann auch mein Funken Hoffnung, den ich in Ferry noch sehe, komplett erlischt. Und ich glaube, dass jetzt die Freundschaft ein Ende hat. Zwischen uns beiden? Niemals. Zwischen denen im Haus. Zwischen den restlichen im Haus. Also ich könnte mir vorstellen, dass jetzt die Kämpfer ange...

Ich glaube, jetzt geht's ab. Ich glaube, Anna und Tano haben noch mal gut geschlafen. Die waren sehr erleichtert, dass sie nicht gewählt wurden von Ferry und Kathi. Deswegen fühlen die sich gerade schon noch sehr befreundet. Ja, aber ich glaube von Ferrys Seite aus, der hat im Kopf jetzt, jetzt gibt es keine Freunde mehr, jetzt gehen wir weiter, jetzt ziehen wir durch, jetzt wollen wir das Ding nach Hause holen.

Und ich könnte mir vorstellen, dass das so eine Dynamik ins Haus bringt, die vielleicht nochmal dann auch spannend für uns wird. Wir werden es sehen. Ja. Wir danken euch fürs Zuschauen. Vielen Dank. Und schreibt uns natürlich weiterhin. Wir sind ganz begeistert von euren Zuschriften, die wir hier nicht teilen anscheinend.

Doch. Ich hatte neulich eine Zuschrift, wo man schon deutlich gezeigt hat, dass man mit unserer Meinung nicht einverstanden ist, was Alex zum Beispiel angeht. Da hat sich jemand sehr deutlich auf Alex-Seite geschlagen. Fair enough. Neulich hat auch jemand anderes was gesagt. Da ging es eher gegen dich.

Na, danke sehr. Dass ich ja die neutrale Instanz wäre und zu allen fair bin. Und du eben auch für eine Seite Partei nimmst. Typisch Frau, viel zu emotional. Ja. So, wir gehen ins Essen, okay? Ja. Ich hab Hunger. Bis nächste Woche. Bis nächste Woche. Danke fürs Zuschauen. Danke fürs Zuhören. Bis bald.

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