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Shownotes
Und: Was wird Evis nächstes Studium?
DU165 - Neues von der Sternwarte
Und: Was wird Evis nächstes Studium?
In Folge 165 gehen wir zurück auf die Uni. Evi erzählt uns seit langer Zeit wieder mal “Neues von der Sternwarte”, denn sie hat im Sommer tatsächlich ihr Astronomiestudium beendet! Das feiern und besprechen wir natürlich ausführlich. Außerdem: Sofi-Geschichten, die alfonsinischen Tafeln, die Auflösung des Sommerrätsels und Antworten auf eure Fragen.
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Alfons X. und die Sofi
Wir blicken noch einmal kurz zurück auf die letzte Folge, als es um Heilige ging und den Schutzheiligen der Astronomie, St. Dominikus. Den wollen wir aber nicht, sondern viel lieber Alfons X. (de.wikipedia.org/wiki/Alfons_X.). Der hat nämlich wirklich jede Menge für die Astronomie gemacht. Außerdem erzählt Ruth, was sie in Spanien während der Sonnenfinsternis erlebt hat.
Neues von der Sternwarte
Neues von der Sternwarte mit Evi gab es das erste Mal am 27. April 2021 in Folge DU023 (dasuniversum.podigee.io/24-du023-das-ereignisr…) und das letzte Mal am 31. Januar 2023 in Folge DU070 (dasuniversum.podigee.io/71-du070-asymmetrische…). Sie hat aber im Hintergrund weiter studiert. Sie hat Quantenmechanik absolviert, Hydrodynamik, Plasmaphysik, Analysis und vor allem Numerik und Programmieren. Das hat sich als härtester Brocken herausgestellt. Nicht allerdings, weil es so schwer war, sondern weil die Lehre in diesem Fall leider nicht so toll war. Über all das haben wir in der Folge gesprochen und diskutiert, was es am Astrostudium zu verbessern gäbe. Und natürlich haben wir auch über Evis Abschlussarbeit geredet, die sich mit kosmischer Strahlung, Wolkenbildung und dem Klimawandel beschäftigt hat: “Modulation der galaktischen kosmischen Strahlung durch Sonnenaktivität und ihr Einfluss auf die Wolkenbedeckung der Erde” (dasuniversum.live/BA_Modulation_GCR.pdf)
Fragen aus der Hörerschaft
Ronja will wissen, ob man in der Astronomie ähnliche Berufschancen hat wie in der Physik, oder ob es da ”deutlich schwieriger, eine Stelle zu finden?”
Nein, ist es nicht!
Hatti fragt uns, ob das JWST ”wirklich nicht nach oben schauen kann”.
Vermutlich nicht. Muss es aber auch nicht.
Karsten braucht Buchtipps und wir empfehlen für seine Nichte Evis neues Buch “Auf einen Kaffee im All”.
Science Frames: Future World und Auflösung Rätsel
Evis Sommerrätsel hat 79 Einsendungen generiert und daraus wurden folgende fünf Gewinner:innen gezogen: Tim aus Stuttgart, Torsten aus Kassel, Christian B., Tamara aus Landsberg und Luise. Alle wurden per Email informiert. Und dann erzählt Evi noch ein bisschen was über “Futureworld” (imdb.com/de/title/tt0074559).
Veranstaltungen
Die nächsten Live-Podcastaufzeichnungen von “Das Universum” im Radiokulturhaus (radiokulturhaus.orf.at) wird am 16. Dezember stattfinden. Tickets gibt es (zeitnah)[hier]radiokulturhaus.orf.at/programm?filter=202612) (radiokulturhaus.orf.at/programm?filter=202612)).
Ruth ist am 8.10.2026 in Bozen und hält einen Vortrag. Tickets gibt es hier (app.no-q.info/naturmuseum-sudtirol/events/cour…). Außerdem ist sie mit ihrem Planetarium von 27. bis 29. Oktober in Friedrichshafen. Infos gibt es hier (dorniermuseum.de/events-location/veranstaltung…).
Gemeinsam sind wir mit der letzten Das Universum LIVEShow des Jahres in Wiener Neustadt. Infos gibt es hier (wiener-neustadt.at/de/stadt/eventreader/232407…).
Florian stellt am 1. Oktober in Jena sein Buch “Die Farben des Universums” vor, Tickets gibt es hier (planetarium-jena.de/sternenlese1).
Florian wird weiterhin seine “Sternengeschichten LIVE” Show aufführen. Tickets und weitere Termine gibt es hier (sternengeschichten.live).
Die Science Busters sind auch wieder unterwegs, inklusive Florian. Alle Infos und Tickets gibt es hier (sciencebusters.at/termine).
Den RSS-Feed zum “Welt der Mikroben”-Podcast gibt es hier (cdn.audiorella.com/podcasts/1820-die-welt-der-…)
Das Universum Merch
Merch von Jörg gibt es hier (ebay.de/sch/i.html?item=188386060258&rt=nc…)
Neue Bücher und Hörbücher
Das neue Buch von Florian heißt “Die Farben des Universums” (hanser-literaturverlage.de/buch/florian-freist…).
Evi hat mit ihren Kolleginnen von Cosmic Latte auch ein Buch geschrieben. Es heißt “Auf einen Kaffee im All” (goldegg-verlag.com/titel/auf-einen-kaffee-im-all) und man kann es schon vorbestellen.
Wer das aktuelle Buch von Ruth bestellen will, kann das hier machen (aufbau-verlage.de/aufbau/sternenjahr-auf-unsic…)
Und das Sternengeschichten Hörbuch (penguin.de/buecher/florian-freistetter-sternen…) von Florian kann man auch bestellen.
Unterstützen
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Science Busters Buch
Außerdem haben die Science Busters ein neues Buch herausgebracht. Es heißt “Aus! Die Wissenschaft vom Ende” (hanser-literaturverlage.de/buch/science-buster…) und sowohl Florian als auch Ruth haben darin jede Menge Geschichte aufgeschrieben.
Telegram, Discord und Mastodon
Das Universum gibt es auch bei Telegram (t.me/UniversumPodcast). Dort könnt ihr mit anderen Hörerinnen und Hörern plaudern; auch Ruth, Evi und Florian sind da, um eure Fragen zu beantworten.
(Einen Discord-Kanal (discord.com/channels/965674985999990794/965674…) gibt es übrigens auch, den betreibe wir aber nicht selbst).
Das gleiche gilt für die Mastodon-Instanz “Das Universum” (dasuniversum.social/about), die ihr natürlich auch gerne nutzen könnt!
Bücher
Das neue Buch von Florian heißt “Die Farben des Universums” (hanser-literaturverlage.de/buch/florian-freist…), erscheint im Februar 2026 und kann schon vorbestellt werden.
Florian hat davor auch ein Buch geschrieben, gemeinsam mit Helmut Jungwirth. Es heißt “Eine Geschichte der Welt in 100 Mikroorganismen” (scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2021/08/…), ist sehr hervorragend, überall zu kaufen wo man Bücher kaufen kann, weswegen es natürlich auch von allen gekauft werden sollte. Wer mehr über den Inhalt wissen will, kann diese Folge WRINT Wissenschaft anhören (wrint.de/2021/08/12/wr1265-wunderbrot-und-ster…).
Ruths aktuelles Buch heißt “Sternenjahr auf Unsichtbar
12 Himmelsphänomene, die wir nicht sehen, obwohl sie da sind” (aufbau-verlage.de/aufbau/sternenjahr-auf-unsic…)
und wir haben in dieser Folge des Podcasts (dasuniversum.podigee.io/114-du114-ein-buddy-fu…) sehr ausführlich darüber gesprochen. Kauft es, es ist super!
Kontakt
Wenn ihr Fragen zum Universum hat, dann schickt sie einfach per Mail an: …
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Florian Herzlich willkommen bei Das Universum, dem Podcast, in dem Ruth und Florian über das Universum sprechen mit Ruth.
Ruth Und mit Florian.
Florian Und heute mit Evi. Hallo Evi.
Evi Hallo.
Florian Evi ist dieses Mal vom Anfang an dabei und warum sie hier von Anfang an dabei ist, werdet ihr gleich hören. Aber zuerst müssen wir noch kurz ein bisschen was aus der Vergangenheit aufarbeiten, denn das ist jetzt quasi, wenn man so will, die erste reguläre Folge, seit wir im Juni mit unseren Sommerfolgen angefangen haben.
Ruth Es ist so lange her, ich kann mich schon überhaupt nicht mehr erinnern, wie das gegangen ist mit diesem Podcast.
Florian Ja, wir werden es hinkriegen, wir reden. Wir hatten Sommerfolgen, danach hatten wir eine Spezialfolge der letzten Folge, wo Bjarne und Teresa vom Podcast Sankt Podcast zu Gast waren und wir über heilige Astronomie gesprochen haben. Und jetzt ist der erste Podcast nach dem Sommer, wo wir wieder alle drei gemeinsam da sind. Obwohl, jetzt, nein, jetzt tatsächlich ist der Sommer vorbei.
Florian Wenn die Folge erscheint, ist der 22. September, also auch astronomisch offiziell, Sommer aus.
Ruth Immer ein bisschen wehmütig, oder?
Florian Ja, was Sommer macht.
Ruth Man weiß, was einen erwartet. Es ist jedes Jahr das Gleiche und es ist trotzdem immer wieder eine Überraschung, oder?
Evi Du hast dich völlig unvorbereitet.
Ruth Ja, jedes Mal. Und es ist immer wieder so, jetzt gerade wieder, wo sich dann jetzt die Tageslängen so schnell ändern. Dann ist es wieder so, was? Schon wieder dunkel? Was? Schon wieder kalt? Und dann denkt man sich, ist das jetzt bitte seit wie vielen Jahren so? Man kann sich irgendwie nicht daran gewöhnen, kommt mir vor.
Florian Ja, aber er ist vorbei. Und bevor wir in die Zukunft blicken, blicken wir einmal kurz auf die letzte Folge zurück. Zu der gab es viel nettes Feedback. Also diese Kombi aus heiligen Kunde und Astronomie hat den Leuten anscheinend großen Spaß gemacht. Es gab eine Kritik, an mir selbstverständlich, zu der...
Ruth Tja, da sagen wir jetzt mal gar nichts dazu, gell?
Florian Ja, Axel hat sich beschwert, dass ich die partielle Sonnenfinsternis so gering geschätzt habe.
Ruth Ja gut, aber Entschuldigung. Ich meine, Axel, du hast erstens vollkommen recht, aber zweitens trifft, dass die Kritik nicht ganz nett. Der Florian schätzt, ja, jegliche Art von Sonnenfinsternis gering. Jegliche Art von beobachtbarem Phänomen da draußen. Ja, der Florian ist ja, wenn er in einen Computerbildschirm starren kann und dort zahlen sie, das ist ja glücklich. Aber was am Himmel passiert, ist ihm ja wurscht.
Florian Das stimmt so auch nicht. Und ich habe auch die partielle Sonnenfinsternis nicht so gering geschätzt. Ich habe nur auf Teresas Bedauern reagiert, weil ich habe die beiden in der letzten Folge gefragt, ob sie auch die so viel beobachtet haben. Bjarne hatte und Teresa hat sie einfach ignoriert. Gemeint, es ist jetzt nicht so schlimm und wollte von mir wissen, ob das stimmt, dass eh bald die nächste kommt, habe ich gesagt, ja, nächstes Jahr, nächste Sonnenfinsternis, also muss man sich keine akuten Sorgen machen, wenn man die verpasst hat und bei einer partiellen Sonnenfinsternis, habe ich gesagt, hat man jetzt auch nichts so Dramatisches verpasst, also wenn man sich wie 1999 die Totale anschauen hätte können über Österreich und man
Florian ist da irgendwie drin geblieben und hat nicht rausgeschaut, da hätte man schon was verpasst, aber so diese partielle Finsternis, es war ein schönes Ereignis, das habe ich auch im Podcast gesagt, das ist die Folge, dass der Ausflug, den Evi und ich gemacht haben und den ich nachher noch kurz erwähnen werde, dass er durchaus schön war, aber jetzt so vom visuellen Erlebnis ist halt eine partielle Sonnenfinsternis jetzt nicht so dramatisch wie eine totale Finsternis.
Florian Und vielleicht kam es so rüber, als hätte ich das jetzt irgendwie gering geschätzt, aber natürlich habe ich das auch wertgeschätzt, dass da ganz viele Leute unterwegs waren und den Himmel angeschaut haben. Ich war halt nur skeptisch, ob diese Leute das bekommen haben, was sie sich vorgestellt haben durch diesen ganzen medialen Heim.
Ruth Also ich weiß, was du meinst. Ich weiß, was du meinst. Man muss ja immer aufpassen, dass man da die Expectations managt, dass man nicht irgendwie zu hoch lobt und die Leute dann sich denken, naja, aber eine Sonnenfinsternis in jeglicher Ausformung ist spektakulär, auch eine partielle Sonnenfinsternis.
Ruth Das kann mir niemand erzählen, dass er sogar eine partielle Sonnenfinsternis am Himmel sieht und sich denkt, naja, also wirklich. Also wenn jemand diese Gedanken hat, dann hört sofort auf zuzuhören, weil wir wollen.
Florian Nein, das sagt man nicht.
Ruth Ich bin schon wieder ganz entspannt heute.
Florian Ja, aber da fängt das Problem schon an. Ich möchte das gar nicht weiter ausführen. Aber wenn man eine patiente Sonnefelses am Himmel sieht, die sieht man ja normalerweise nicht, weil man es nicht bemerkt.
Ruth Was? Na sicher bemerkt. Was heißt, das bemerkt man nicht?
Florian Keine Ahnung. Es kommt auf die Frage, wenn du jetzt irgendwie so 40 Prozent Bedeckung hast, das merkst du nicht zum Mittag.
Ruth Ähm, okay. Also ich weiß nicht. Ich muss ja sagen, ich meine, ich wäre sicher, wenn bald mein Augenlicht verliert. Aber ich gehöre ja zu den Menschen, die... Sowieso immer wieder mal Richtung Sonne schauen, einfach, also so ganz kurz, so, weiß ich nicht. Die Sonne ist einfach Teil meiner Wahrnehmung, meiner Lebenskulisse und ich schaue immer wieder, wo die gerade ist, so zur Orientierung und überhaupt und dann merkt man das schon.
Ruth Also, aber wenn man nur kurz irgendwie so vorbeischaut, das ist irgendwie, das schaut schon ein bisschen anders. Okay, also wenn sie wirklich nur so ganz leicht bedeckt ist, okay, dann sieht man es vielleicht nicht, aber die da war ja jetzt 90 Prozent, ja, die war ja 90 Prozent.
Evi Ja, wo? Ja, also ich muss jetzt schon sagen, da wo wir halt jetzt waren, hätte man es ohne der Sofibrille nicht wirklich mitbekommen, glaube ich.
Florian Wollen wir zum Streiten anfangen? Halten wir erstens fest, dass ich die Kritik von Axel anerkenne und ich die Kritik an der partiellen Sofiebeobachtung nicht so äußern wollte, wie sie vielleicht rübergekommen ist. Vielleicht habe ich das da falsch formuliert, dass das so klang, als würde ich das generell geregelt schätzen. Ist nicht der Fall.
Florian Und halten wir zweitens fest, bitte, auch wenn Ruth das sagt, schaut bitte nicht in die Sonne. Nein, mach das nicht.
Ruth Mach das nicht so blöd wie ich. Nein, nein, nein, ich mach das ja eigentlich auch nicht wirklich. Also nicht jetzt so, egal. Was ich noch sagen möchte, dass die Folge wirklich eine sehr schöne Folge war. Und es mir dann doch leid getan hat, dass ich nicht dabei sein konnte. Ein paar Mal habe ich mir gedacht, vor allem bei dem, was dann Theresa gesagt hat, das hätte ich jetzt genau so gesagt.
Ruth Ich glaube, Theresa, wenn du zuhörst, ich glaube, wir würden uns gut verstehen.
Florian Ja, in einem Treffen steht ja in Zukunft nichts im Wege. Das stimmt. Ich möchte gleich noch an das Ende des Podcasts anschließen, denn da habe ich, vor allem ich, geschimpft, dass der heilige Dominik ein absolut unpassender Schutzheilige für die Astronomie ist, weil er ja wirklich überhaupt nichts astronomisch Relevantes gemacht hat.
Florian Also ich wollte den nicht akzeptieren. Ich will ihn immer noch nicht akzeptieren. Ich möchte immer noch gerne einen anderen Schutzheiligen der Astronomie haben. Und ich habe ganz kurz geschaut und tatsächlich einen gefunden, der passen würde. Es haben uns übrigens auch Hörerinnen und Hörer Vorschläge geschrieben, die werden wir vielleicht in einer zukünftigen Heiligen Ausgabe nochmal zusammenfassen.
Florian Aber tatsächlich, Alfons X. der Weise, kennst du den zufällig?
Ruth Ich habe schon mal was von dem gehört, ja.
Florian Das ist oder war der König von Kastilien und Leon, die Region, wo die Sophie durchgelaufen ist jetzt gerade, hat gelebt 1221 bis 1284, war neben seinem Königsein in Kastilien und Leon auch ein Gegenkönig im Heiligen Römischen Reich. Und vielleicht hast du deswegen von ihm gehört, Ruth, und du vielleicht auch, Evi, weil er unter anderem die Planetentafeln damals verbessern hat lassen und es deswegen die alphonsinischen Tafeln gibt.
Florian Das waren jetzt keine so ein steingehaune Dinger, wie sie Moses vom Berg runtergeschleppt hat, sondern das waren so Kataloge, wo Planetenpositionen drin standen. Also die Art und Weise, wie man damals eine Astronomie betrieben hat. Man hat lange, lange... Blätter vollgeschrieben, um zu schauen, wo sind die Planeten und hat damals noch basiert auf dem ptolemäischen Weltbild, aber Alphons hat das extrem verbessern lassen, hat da sehr viel Geld ausgegeben dafür und das war halt das Genaueste, was man hatte, bevor wir dann mit Kepler, Newton, Galilee ein vernünftigeres Weltbild bekommen haben, aber diese alphonsinischen Tafeln waren das einflussreichste astronomische Werk in Europa, bis es halt dann durch Kopernikus abgelöst worden ist.
Florian Er hat auch, Alfons, eine Übersetzer-Schule gegründet in Kastilien aus Juden, Moslems und Christen, die diese ganzen Werke aus der arabischen Welt in die europäische Welt gebracht haben. Er hat ein Buch geschrieben über Spiele mit Analysen von Schach und Würfeln und Wahrscheinlichkeitsrechnung und so weiter.
Florian Also er hat wirklich, wirklich Wissenschaft gemacht, im Gegensatz zum Dominik, der einfach nur rumgereist ist und Visitionen betrieben hat und solche Sachen. Und, ja gut, er ist jetzt nicht heilig gesprochen, der Alphons X., leider. Aber sein Vater, Ferdinand III., der ist heilig gesprochen worden. Und in der Heiligen Geschichte kommt es auch ganz oft vor, dass man so Heiligendynastien hat, wo irgendwie Opa, Oma, Kinder, Enkelkinder, alle drei nach heilig gesprochen werden.
Florian Also kann die Kirche sicherlich auch irgendwas finden, warum man den Alphons X. heilig spricht. Und, da schließt sich der Kreis, im Jahr 1266 hat Alphons X. In Caleruega, das ist der Ort, wo der heilige Dominik geboren wurde, ein Dominikanerkloster gegründet. Also Kirche, falls du zuhörst, bitte Alfons den 10. Heiligen sprechen, Dominik als Astronomenschutzbeton rausschmeißen und den Alfons nehmen, der ist uns in der Astronomie viel lieber.
Ruth Aber ich habe das sehr schön gefunden in der letzten Folge, wie die Sprache darauf kam, dass ja wir die Heiligen der Astronomie sind. Dass wir ja das Gleiche tun wie die Heiligen, irgendwie den Menschen den Himmel näher bringen, was ja eigentlich auch der Ansatz der Heiligen irgendwie, irgendwie.
Florian Von mir aus kannst du auch du probieren, heilig gesprochen zu werden, aber du bist ja auch nicht mehr Mitglied der Kirche, Rot, oder?
Ruth Nein.
Florian Also man muss dann das die Evi machen, weil die ist der Einzige, die muss bei der Evi heilig sprechen, weil wir sind beide nicht bei der Kirche, da funktioniert das nicht mehr mit dem heilig gesprochen werden.
Ruth Du meinst, es muss offiziell heilig, also richtig heilig, heilig.
Florian Heilig. Ja, na ja, schon.
Ruth Ja, ich weiß nicht. Ich muss aber jetzt irgendwie auch ehrlich sagen, dass ich gar nicht so das Bedürfnis habe, einen echten Heiligen zu haben.
Evi Ah ja, jetzt auf einmal, wo du draußen bist. Patroniert. Das Brennen, ja, ja.
Ruth Brauche ich gar nicht.
Evi Ja, ja, so schnell geht das.
Florian Ich bräuchte es auch nicht, aber ich möchte nicht, dass wir einen depperten Heiligen haben. Ich möchte keinen Heiligen haben wie den Dominik, der mit Astronomie überhaupt nichts am Hut hat.
Ruth Ach Florian, ein jeder Engel ist schrecklich.
Florian Ist okay.
Ruth Ich war gerade beim Rilke Pfad.
Florian Gut, so lassen wir die heiligen und kommen wir zurück zur Sonnenfinsternis. Ich habe das ja in der letzten Folge schon erzählt, darum erzähle ich es jetzt nur kurz. Wer es wissen will, hört die letzte Folge nochmal. Da habe ich erzählt, wie Evi und ich die Sonnenfinsternis beobachtet haben und wie wir dann bald festgestellt haben, dass da, wo wir unterwegs sind, eine vernünftige Beobachtung gar nicht möglich ist.
Florian Weswegen wir uns mit unserer Flasche Champagner einfach an den Wegesrand im Wald gesetzt haben und der Sonne durch die Baumlücke zugeschaut haben. Bis sie halt dann nach ungefähr, keine Ahnung, nach den ersten zehn Minuten der Wettdeckung hinter dem Baum verschwunden ist und wir nichts mehr sehen konnten.
Florian Und dann sind wir einfach nur noch so da gesessen und haben unseren Shampoos getrunken. Und ich habe in der letzten Folge gesagt, ich erkläre irgendwann mal, warum wir eine Flasche Shampoos im Wald mithatten.
Ruth Weil man das so macht.
Florian Nicht wegen der Sonnenfinsternis, sondern wegen etwas anderem. Aber um die Spannung noch ein bisschen weiter hochzuhalten, hören wir uns zuerst noch an, was du erlebt hast bei der Sophie Roth. Weil du warst ja dort, wo man sie wirklich total sehen konnte, die Finsternis.
Ruth Ja, nur kurz, nur ganz kurz. Es ist jetzt schon wieder urlang her. Es kommt mir schon wieder so surreal vor. Ich meine, es ist einfach immer surreal, so ein Erlebnis. Wir haben das Urglück gehabt, weil ich war ja an der Küste im Santander, was auch in der Heiligen Folge vorgekommen ist. Und es war natürlich ein bisschen unvernünftig da irgendwie an die spanische Nordküste, wo das Wetter jetzt nicht ganz so verlässlich ist wie im Landesinneren.
Ruth Zu fahren, aber ich habe mir gedacht, ich will da einfach, ich will da ins Meer und ich will, dass diese bescheuerte Sonne da über dem Meer steht, während sie da vom Meerste ist. Und die klippen und überhaupt. Und außerdem war ich dort noch nie da gehen und wollte da einfach mal hin. Und es war tatsächlich, es war klar, es war schön, ich war in Santander.
Ruth Ich war am Vorabend schon an dem Ort, wo ich hinwollte. Wir haben uns das angesehen. Ich war übrigens mit der Denise unterwegs. Kannst du dich erinnern? Die Denise von der Sternwarte?
Florian Ja, erinnere ich mich.
Ruth Wir haben uns in Santander getroffen, eine alte Studienkollege, Und das war auch sehr nett. Die habe ich auch schon sehr lange nicht mehr gesehen. Ich bin jetzt Lehrerin, die Denise. Und vor sieben Jahren oder so war ich mal mit dem Planetarium bei ihr an der Schule. An einer Wiener Schule ist sie. Unterrichtet Physik und Mathematik. Ja, jetzt haben wir uns wieder getroffen für die Sonnenfinsternis. Und das war natürlich auch sehr cool.
Ruth Und wir waren da oben bei diesem Leuchtturm. Das ist ja Santander liegt auf so einer Halbinsel. Und ist übrigens eine sehr schöne Stadt. Wirklich empfehlenswert. So irgendwie eine Großstadt am Meer. aber trotzdem mit Natur rundherum und Strand und schön, also wirklich fantastisch. Naja, wie auch immer, wir waren da oben auf dieser Nordklippe, die eigentlich noch zur Stadt gehört, aber halt so ein bisschen außerhalb und so weiter ist.
Ruth Und schauen uns das an und sagen, ah, perfekt, schöner, riesiger Leuchtturm, super Panorama, geil, das machen wir. Und dann am nächsten Tag, na, da fahren wir mit dem Bus rauf, am nächsten Tag, also halt so am späteren Nachmittag, okay, machen wir uns auf den Weg, Bus, Bus voll. Bus kommt, fuera del servicio. Der war nicht mal mehr angeschrieben, dass es ein Bus ist.
Ruth Und in dem Bus drinnen, die Leute wirklich, wie man es sich vorstellt. Ein höllisches Bild, so mit den Handflächen geklebt, dann die Fensterscheiben, die Köpfe so gepresst aneinander. Und nachdem dann irgendwie der dritte Bus da irgendwie vorbeigefahren ist, auf diese Art und Weise, war es irgendwie so, da müssen wir jetzt zu Fuß rauf gehen.
Ruth Tatsächlich zu Fuß rauf gehirscht, da irgendwie einmal quer durch die Stadt durch und dann war ich schon ziemlich fertig, wie wir da oben angekommen sind. Aber ich habe irgendwie so das noch besonderer, das Gefühl gehabt, dass wir das jetzt uns wirklich verdient haben. Und dann war ich glaube fünf Minuten vorher, bevor die partielle Phase begonnen hat, waren wir dann tatsächlich oben. Und ja, was soll ich sagen?
Ruth Ich habe es wieder mal gedacht, es ist nicht möglich, das zu beschreiben. Es geht nicht. Man muss das nicht nur sehen, sondern man muss dort sein, um das zu erfassen. Man kann sich das nicht vorstellen, dieses surreale Gefühl und vor allem auch dieses, ich meine es war nur kurz, es war nur eine Minute, ein bisschen länger als eine Minute die Totalität, aber wir haben es durch einen dünnen Wolkenschleier gesehen, also jetzt nicht irgendwie die wahnsinnig tolle Corona und so weiter und so fort, aber vollkommen egal.
Ruth Im Endeffekt, das ist so wurscht. Und ich habe es auch so super gefunden. Denise hat natürlich ein Teleskop dabei gehabt, ordentliche Astronomin. Ich habe auch nur dort gestanden und geschaut und so. Und ich war auch froh, dass ich das gemacht habe, weil irgendwie so kurz braucht man gar nicht herumtun.
Ruth Und dieses Gesamtding, auch einfach die Leute, wir stehen da alle gemeinsam auf diesem Felsen, neben diesem Leuchtturm. Und dann kommt der Schatten über das Meer, oder? Und wir alle irgendwie so, und dann alle still. Und dann eine Minute später, die Sonne kommt wieder, der Moment, wo die Sonne wiederkommt.
Ruth Diese Erleichterung. Ich weiß nicht, wo das herkommt. Man weiß genau, was passiert. Es ist überhaupt nicht irgendwie mysteriös eigentlich, was da passiert, aber es ist so ein... Es ist so ein emotionaler Moment irgendwie und ich kann es überhaupt nicht erklären, warum das so ist. Also ja, nächstes Jahr.
Ruth Nächstes Jahr, 2. August 2027, Tarifa ist mein Plan.
Florian Gut, dann schauen wir mal, was du dann nächstes Jahr in Tarifa erlebst und ob du es da auch so gut hinschaffst, wie du es jetzt nach Santander geschafft hast. Und kommen zurück in den Wald bei Baden, wo Evi und ich die weniger spektakuläre, partielle Sophie gesehen haben mit unserer Flasche Champagner.
Florian Und wir hatten die Flasche Champagner deswegen dabei, weil kurz bevor die Sonnenfinsternis stattfand, ein anderes wichtiges astronomisches Ereignis stattgefunden hat. Ein eher in dem Fall privates astronomisches Ereignis. Es ist aber nicht weniger wichtig, dass wir damals gefeiert haben und seitdem immer wieder gefeiert haben.
Florian Und heute in diesem Podcast öffentlich und offiziell feiern. Und deswegen fange ich jetzt an mit der Rubrik Neues von der Sternwarte mit Evi. Hallo Evi.
Evi Hallo.
Florian Das erste Mal hast du in diesem Podcast mitgesprochen und das war auch das erste Mal, als du die Rubrik Neues von der Sternwarte gesprochen hast. Am 27. April 2021 war unsere Folge Nummer DU23. Da bist du das erste Mal aufgetreten und hast von deinem Astronomie-Studium erzählt, wie das so abläuft im Studium, was man alles macht, diversen anderen Phänomene, Prüfungen, alles, was halt so passiert im Studium.
Florian Das hast du gemacht bis zum 31. Januar 2023. Da hast du dann gesagt, du erzählst jetzt nicht mehr Neues von der Sternwarte. Weil du einen anderen Job angenommen hast und hast seitdem die Rubrik Science Frames präsentiert. Aber wir machen heute trotzdem noch Neues von der Sternwarte. Warum machen wir heute nochmal Neues von der Sternwarte?
Evi Ein letztes Mal Neues von der Sternwarte.
Ruth Weil dann gibt es noch Altes.
Evi Weil ich trotzdem mehrfache Unterbrechungen, Abbrüchen und sonstigen Sachen es irgendwie geschafft habe, dieses Studium fertig zu machen und Mini-Astronomin bin.
Florian Ja, es hat ein bisschen gedauert, aber du hast trotzdem diversen Jobs und anderen Sachen, die du nebenbei gemacht hast, das Studium dann doch nicht fallen gelassen, sondern immer weiter gemacht. Nicht mehr im Podcast darüber erzählt, aber immer weitergemacht. Aber jetzt im Juli 2026 hast du das Studium beendet.
Florian Und wir haben gedacht, das nehmen wir jetzt als Anlass für eine Sonderfolge, weil es war ein wichtiges astronomisches Ereignis im Universum. Ja, kann man so sagen. Ja, schon allerdings. Und das wollen wir jetzt mal aufarbeiten und dich erzählen lassen. Ja, was ist seitdem passiert, seit du im Januar 2023 gesagt hast, es gibt kein Neues von der Sternwarte mehr? Was ist dann trotzdem alles noch auf der Sternwarte passiert?
Evi Ja, ich weiß nicht, das ist ja ganz komisch. Ich habe mir schon öfters überlegt, warum das alles so passiert ist. Ich glaube, es ist fast so ein bisschen sektenartig, wenn wir schon bei Religionen vorhin waren. Also irgendwie hat mich das dann nie wieder losgelassen. Ich bin da nie ganz davon weggekommen, von der Sternwarte.
Evi Und habe dann trotz Beruf versucht, immer wieder so ein oder zwei Vorlesungen zu machen. Also wie gesagt, ich habe wirklich recht wenig im Semester gemacht, aber dann doch. Ja, irgendwann, glaube ich, war dieser Punkt erreicht, wo ich dann entdeckt habe, dass mir eigentlich gar nicht mehr so viel fehlt zum Abschluss.
Evi Dann habe ich durchgebissen und habe es dann doch noch fertig gemacht. Und es waren tatsächlich noch recht viele große Brocken zu bewältigen, die dazwischen meiner letzten Folge beim Neues von der Sternwarte und jetzt meinem Abschluss waren. Also da waren schon einige Sachen dabei.
Florian Was war denn der größte Brocken?
Evi Ich glaube, das Schwierigste war für mich tatsächlich theoretische Physik 3. Das war Quantenmechanik. Das war auch die einzige Prüfung, wo ich zweimal durchgefahren bin, die ich erst beim dritten Mal geschafft habe. Da war ich schon ein bisschen verzweifelt.
Florian Ich wäre schon verzweifelt genug gewesen, wenn ich in meinem Studium Quantenmechanik machen hätte müssen. Das war ja bei uns, ich bin Doktor der Astronomie geworden und Ruth auch, ohne eine Quantenmechanik-Vorlesung machen zu müssen.
Ruth Und wahrscheinlich ist das genau so, wie du sagst, deswegen. Also wir sind Doktoren ohne, weil. Naja, du schon, aber bin mir nicht sicher, ob ich das irgendwie so wie das Studium heute ist, bin mir ziemlich sicher, dass ich das nicht, gemacht hätte.
Florian Keine Ahnung, vielleicht hätte man es damals geschafft, wenn man sie durchgebissen hätte. Wir haben auch jede Menge Blödsinn gemacht, den wir irgendwie machen haben müssen, aber trotzdem finde ich es immer noch komplett überzogen, dass man den Leuten eben schon im Bachelorstudium ganz am Anfang Quantenmechanik als Pflicht voraussetzt, meinetwegen später.
Florian Quantenmechanik ist zugegebenermaßen auch in der Astronomie wichtig, aber dieses tiefe Verständnis von Quantenmechanik braucht man eigentlich nur in Spezialbereichen der Astronomie. Und genauso wenig, wie ich jetzt irgendwie ein tiefes Verständnis von Beobachtung der Astronomie oder sowas habe oder auf weiß nicht von Sternaufbau und Entwicklung, bräuchte ich auch kein tiefes Verständnis von Quantenmechanik.
Florian Also, dass man schon mal gehört hat, okay, die Grundlagen kann man durchaus mal in einer Einführungsvorlesung auch in den ersten Semestern machen.
Evi Ja, das hast du. Du hast ja Quantenmechanik ja auch bei Experimentalphysik 3. Bei E3 hast du ja auch Atom-, Kernphysik und Quantenmechanik. Und aber eben in T3, also in theoretischer Physik, da machst du halt wirklich die Mathematik. Und das ist wirklich, also das war das Härteste, was ich gemacht habe, finde ich.
Florian Zu Recht. Und ich glaube, beim dritten Mal war das dann auch eine andere Professorin, glaube ich, die die Vorlesung gemacht hat.
Evi Ja, ich glaube, dass ich es auch deswegen nur geschafft habe, weil ich habe es eben bei zwei unterschiedlichen Professoren gemacht. Ja, das, was mir beim ersten gefehlt hat, hat mir dann die zweite gegeben. Und die zweite habe ich, glaube ich, auch deswegen gut verstanden, weil ich es beim ersten schon gemacht habe, bei dem anderen Professor.
Evi Und dann irgendwie in dieser Kombi ist es dann ganz gut gegangen irgendwie.
Florian Kann ich mich noch sehr gut erinnern, wie du dann tatsächlich das Drei bekommen drauf, ja, auf die Vorlesung.
Evi Ja, das war dann eh, ja, aber da habe ich auch sehr viel gelernt. Also das war wirklich hart.
Florian Hast du auch stolz darauf?
Ruth Voll. Wir haben ja nur T1 machen müssen.
Florian Genau, nur Mechanik.
Ruth Wir haben ja nicht mal T2 machen müssen. Ich kann mich so gut erinnern an dieser Prüfung. Es war eine mündliche Prüfung, T1. Das war für mich auch das Schwierigste. Und ich bin aus dieser Prüfung rausgeflogen. Vor allem der Typ hat mir auch einen Dreier gegeben. Das war das überhaupt das Allerüberraschendste. Ja.
Ruth Das war das, wo er mich gefragt hat, wo er mich gefragt hat, gegen Ende in der Prüfung sagt er plötzlich so, na interessant, also Sie können schon manche Sachen, aber manche auch gar nicht. Machen Sie Lehramt. Dann habe ich gesagt, nein, Astronomie. Und dann hat er gesagt, oh, oh, oh, da muss ich Sie ja noch viel mehr fragen. Können Sie mir was über den Trägheitssensor sagen?
Evi Verdammt.
Ruth Der war ganz zum Schluss, den habe ich dann ausgelassen und so. Und dann hat er gesagt, na gut, na gut, na gut. Na dann, ich gebe Ihnen ein Befriedigend. Und ich so, what?
Evi Das ist auch ganz das Schöne, wenn man es dann geschafft hat.
Ruth Voll.
Evi Weil man dann sieht, okay, man hat das jetzt irgendwie doch hinbekommen. Und das finde ich natürlich ein sehr schönes, ein sehr erhebendes Gefühl. So ging es mir dann bei Analysis 3. Das war noch eine von meinen letzten Prüfungen. Das war auch so eine von den Prüfungen, die ein bisschen verschrien sind als sehr schwere, also eine von diesen größeren Hürden.
Evi Da habe ich es dann auch dementsprechend irgendwie gelernt. Und da haben wir aber überraschend leicht getan. Also die habe ich dann auf dem ersten Anlauf sehr gut geschafft. Das ist ganz gut gegangen. Das war sehr erfreulich. Weniger erfreulich war bei mir. Es hat sich herausgestellt, dass ich in numerischer Methoden ja eher eine Pfeifer bin.
Evi Also das hat mir es überhaupt nicht. nicht gelegen. Das ist ja auch interessant. Deswegen kann man auch nicht allgemein sagen, was jetzt schwer oder leicht oder so ist, weil es glaube ich wirklich individuell bei manchen Sachen ist. Also wie gesagt, bei Analysis 3 das habe ich interessant gefunden, das hat mir gut gefallen noch, das habe ich gut lernen können.
Evi Und bei Numerik, also ich kann auch bis heute nicht gescheit programmieren, das ärgert mich.
Florian Aber das habe ich ja auch gesagt, ich habe ja alles live miterlebt, diese ganzen Vorlesungen und so weiter. Und gerade bei Numerik, das war die Vorlesung, die den Hausfrieden am meisten beeinflusst hat, wenn man so will.
Evi Oje, oje, oje. Jetzt kommen die Geschichten aus dem Nähkästchen.
Florian Nein, aber ich kann ja programmieren. Das war ja ein großer Teil meines Studiums. Meines Studiums überhaupt nicht, aber ich habe mir selbst beigebracht, war meiner wissenschaftlichen Arbeit. Da ging alles nur über Programmieren. Das heißt, ich kann im Prinzip programmieren. Also ich konnte jetzt nicht diese Programmiersprache, die du können musstest, Python.
Florian Die können heute alle, zu Recht, weil es eine sehr gute Programmiersprache ist für das Ding. Aber es war jetzt für mich kein Problem, das zu verstehen, was du da machst und machen musst und dir dabei auch ein bisschen zu helfen, weil ich halt programmieren kann. Aber wo ich mit ein Problem hatte, war mit die Vorlesung selbst, weil die haben euch da nicht Programmieren beigebracht.
Florian Es war irgendwie ein Arbeitsblatt ganz am Anfang, wo irgendwie drin stand, ja, das ist Python und so heißen die Befehle und so weiter. Und in der nächsten Stunde ging es dann gleich voll los mit irgendwelchen komplexen Programmen. So lernt man nicht Programmieren. Da muss man den Leuten was komplett anderes beibringen, wenn man will, dass die Leute wirklich wissen, was Programmieren ist.
Florian Und das ist nichts, was man einfach so, weil eben lernt, das ist genauso wenig, wie wenn ich dir jetzt irgendwie ein Französisch-Wörterbuch hinschmeiße und sage, da schreibe ich einen Aufsatz.
Ruth Ja, so lernt man Latein.
Florian Ja, aber so nennst du dich Französisch und genauso wenig lernst du Programmieren, wenn du einfach nur einen Sprung Befehle hingeschmissen kriegst und sagst, jetzt programmier was. Und das hat mich jedes Mal immer so geärgert, dass die halt die ersten Sachen da verlangt haben, aber nicht verstanden haben, dass Leute das lernen müssen.
Florian Und dann auch alles natürlich nur ausgelegt im Wesentlichen drauf auf Leute, die da zu Hause irgendwo eine Linux-Maschine rumstehen haben und wissen, wie man mit Eingabeaufforderungen und sowas alles umgeht, dass vielleicht nicht alle zu Hause einen Linux-Rechner stehen haben und vielleicht auch mit anderen Betriebssystemen arbeiten und so weiter und keine Cracks mit Kommandozeilen sind und so weiter.
Florian Also das ist, finde ich, wieder so ein typisches Beispiel von wissenschaftlichem Scheuklappendenken. Also man ist es gewohnt, weil auf der Uni, auf der Sternwetter zumindest, sitzen halt alle vorher, wenn ich in Linux rechnen, und ist es gewohnt, tagtäglich mit den Dingern zu arbeiten, aber dass es halt Leute gibt, für die diese Vorlesung, der erste Kontakt mit sowas ist, Das ist den Leuten nicht bewusst und die gehen davon aus, wir wissen das, die werden das auch wissen und wenn nicht, dann gehen wir dann halt kurz an einen Zettel, wo draufsteht, da sind die Befehle und dann werden sie schon können.
Florian Also das hat mich wirklich geärgert, dass da das Konzept des pädagogischen Verständnisses halt irgendwie komplett nicht funktioniert hat.
Evi Ja, da war ich sehr froh, dass ich Florian bei mir hatte, der mich da unterstützt hat, muss ich auch gleich sagen. Ja, das war auch wirklich, da war ich schon ein bisschen verzweifelt. Und ich weiß da aber jetzt auch nicht, inwieweit da halt, ich bin ja jetzt vielleicht nicht die Durchschnittsstudentin, weil ich glaube halt schon, dass recht viele einfach Programmieren auch schon in der Schule gelernt haben, die da mit mir im Kurs saßen, habe ich ja nicht gehabt.
Evi Also jetzt weiß ich nicht, ob mir da einfach was gefehlt hat als Voraussetzung.
Florian Na ja, auch wenn es dir nicht gefehlt hätte, trotzdem muss man ein bisschen darauf Rücksicht nehmen. Und ich fand auch tatsächlich von dem, was die verlangt haben, so einen Arbeitsaufwand, fand ich das ziemlich absurd. Ich meine, das war ja jetzt eigentlich nur eine so eine Mini-Vorlesung im Prinzip.
Florian Ich weiß nicht, wie viele ECTS-Punkte es gab.
Evi Aber nicht ausreichend dafür.
Florian Was du da jede Woche für gigantische Programme abliefern hast müssen, also das hat mich schon sehr irritiert. Mich auch. Da bin ich nicht zufrieden mit meiner alten Uni, was sie da den Leuten zugemutet haben in dieser Numerik-Vorlesung.
Evi Ja, da war ich dann auch sehr froh, dass das erledigt war. Das war noch etwas, wo ich ziemlich geschwitzt habe, dass ich das schaffe, weil das wäre eines von diesen Sachen gewesen, wenn man das nicht schafft im laufenden Semester, da muss man dann tatsächlich ein Jahr warten, bis man es wieder machen kann und das hätte mich sehr zurückgeworfen.
Evi Also da war ich dann auch dementsprechend gestresst und ja, also deswegen ja, ich glaube auch, dass eines der Dinge war die, ja.
Ruth Der Haussägen hang schief.
Evi Ja, ja.
Florian Hang nicht schief, war nur gestresst durch den Stress.
Ruth Ja, vor allem wenn sich die Person, die quasi helfen soll und helfen kann. Auch ärgern muss, weil das alles so gestört ist, dann kannst du halt nicht der Fels in der Brandung sein, der du eigentlich sein solltest. Also kein Vorwurf, aber es ist ganz verständlich, dass dann, wenn man sich dann auch noch ärgert, weil die alle so doof sind.
Ruth Ich glaube aber auch, dass das wirklich nicht Unwissen ist, sondern ich glaube, dass das zumindest teilweise Absicht ist, dass das ein Aussieben und ein Abschrecken ist. Das ist so, wenn du nicht mit Linux umgehen kannst, dann lernst du das halt, dann bringst du es dir halt selber bei. Sonst, was hast du denn auf der Uni verloren? an der Uni ist ja keine Kinderjause, so in die Richtung.
Ruth Und dass die Leute das quasi so fast als schwarze pädagogische Maßen mehr oder weniger, da irgendwie so extra schwierig machen und extra wenig erklären, weil sie glauben, dass sie damit irgendwie Exzellenz schaffen, weißt du, diese Art von Bullshit.
Evi Ja, das wird ja glaube ich durchaus bedienen auf der Sternwarte. Das bringt mich ja zu anderen Vorlesungen, die ich auch hatte.
Ruth Weiter geht's.
Florian Lass mich auch nochmal überleiten. Ich war kurz davor bei diesem mehrmals auf die Stärmbarte zu fahren und die ganzen Leute zusammenzuscheißen.
Evi Ich finde der Potskos gleich zensiert.
Florian Ja, ganz besonders war das bei der Vorlesung der Fall, die du jetzt ansprechen willst.
Ruth Sollen wir die Personen auch gleich nennen.
Florian Wenn wir schon dabei sind? Nein, das machen wir nicht.
Evi Nein, nein, das machen wir nicht. Aber ich hatte ja dann eben noch so lustige Vorlesungen dann so gegen Ende hin. Thermodynamik und die Dynamik gravitativer Systeme.
Ruth Was eigentlich extrem cool klingt. Das ist eigentlich ein extrem cooles Thema.
Florian Aber… Ja, das waren Vorlesungen, wo in einem größeren Raum übersiedelt werden musste, weil beim letzten Mal fast alle durchgefallen sind und das nochmal machen mussten und beim vorletzten Mal auch und dann irgendwann die Räumlichkeiten auf der Sterbe nicht mehr gereicht hat, weil die Durchfallquote so hoch war, was aber nicht unbedingt an den Studierenden lag.
Evi Ja, weil dann plötzlich so viele Studierenden halt noch in dieser Vorlesung, die eigentlich schon gegen Ende der Studienabschnitts ist und da eigentlich gar nicht mehr so viele Studenten sind, aber da waren so viele. Ja, das war auch sehr interessant, also das habe ich auch selten erlebt. Dass da halt so eine Spannung war von Anfang an zwischen den Studis und dem, Lehrkörper, sagen wir es mal so.
Evi Und ich habe am Anfang gar nicht gewusst, was da passiert. Also ich kannte diese ganze Hintergrundgeschichte gar nicht. Dann haben wir gedacht, wow, da sind aber echt viele Studenten. Und dann so, okay, gut, was ist da jetzt los? Also die Luft zum Schneiden hier. Jeder bewegt sich da irgendwie so wie auf dem Mh. Bis ich das dann immer erfahren habe, warum da und was da los ist. Und das war halt auch etwas, das habe ich sehr selten erlebt, dass da wirklich so ein Kampf auch war.
Evi Also das war so überhaupt kein Miteinander irgendwie.
Florian Man muss da unterschreiben, dass man irgendwie, wenn man Fragen stellt, dann wird die Frage beantwortet und danach darf nicht mehr gefragt werden und sowas.
Evi Achso, ja, da hat es zwar AGBs gegeben, auch ganz am Anfang, da war ich auch recht irritiert, stimmt, die man da unterschreiben musste.
Ruth Da können wir uns aber echt was abschauen. Ich finde, das wird urgut zu unserem Podcast passen. Wenn ihr eine Frage stellt, ja, ihr kriegt sie beantwortet, aber bitte nicht nochmal nachfragen.
Evi Okay, um mir unterschreiben.
Ruth Weil, ich meine, wir sammeln nicht die Karretas. Die Diskussion ist beendet.
Evi Wenn wir das sagen, ja. Ja, also das war alles ein bisschen befremdlich.
Ruth Ja, unpackbar, oder? Ja, Wahnsinn. Aber weißt du, warum das so war? Oder gab es da irgendeine Vorgeschichte? Oder war das einfach nur.
Evi Das war einfach so? Ne, das wird jetzt zu weit ausufern und das wird dann jetzt auch wirklich sehr in so ein Nähkästchen, Geschichtsdings da abdriften. Es gab halt sehr viele, sag ich mal, Einzelschicksale, die da aneinander kollidiert sind. Es sind einige Sachen passiert, die nicht ganz gut waren und ein bisschen seltsam sind. Mitunter war da auch so zum Teil der Anspruch, dass man das Niveau heben muss, der Uni.
Evi Ja, also es war alles ein bisschen unglücklich und ungeschickt, finde ich. Also geht auch anders. Und ich war auch ein bisschen erstaunt, wie der Lehrstoff vermittelt wurde, wo ich mir denke, ja, das ist ein interessanter Thema, das kann man alles auch anders machen. Aber das ist generell so ein Problem, finde ich, an der Uni.
Evi Aber du hast es geschafft. Ja, ich habe es geschafft natürlich. Und dass die interessantesten Themen dann oft dann wirklich so langweilig und trocken vermittelt werden, dass selbst wenn du am Anfang brennst dafür, die größte Flamme ausgelöscht werden kann.
Florian Ich bin immer noch überzeugt, dass Programmieren eigentlich genau deins wäre. Aber hat man dir ausgetrieben die Möglichkeit, eine begeisterte Programmiererin zu werden?
Evi Ich glaube auch, dass der Zug ist abgefahren. Das wird nichts mehr.
Florian Also du hast die Quantenmechanik geschafft, du hast die Mathe geschafft, du hast die fiese Numerik und das Programmieren geschafft. Und ich glaube, wirklich gut geschafft hast du Hydrodynamik. Das kann ich mir noch erinnern. Das hast du noch so nebenbei erledigt.
Evi Ja, das war ganz komisch, weil ich hatte dann eben auch noch Hydrodynamik und Plasmaphysik, was jetzt auch anspruchsvoll ist. Und das ist aber tatsächlich in diesem Numerik-Chaos- und Desaster- und Panik-Ding fast untergegangen. Und das habe ich echt im Nebenbei-Modus gemacht, was ich fast ein bisschen schade finde, weil das fand ich wirklich interessant. Also gerade das Plasmaphysik hat mich sehr interessiert. Das fand ich spannend.
Florian Ja, und dann hast du auf einmal alle Vorlesungen gehabt und hast nur noch deine Bachelorarbeit schreiben müssen.
Evi Ja, schwuppdiwupp, plötzlich war es da und es ging darum, okay, jetzt ist es tatsächlich soweit. Ich hatte die ganze Zeit Angst, dass irgendwas aufpoppt, dass ich irgendwas vergessen habe, eine Prüfung zu machen oder sonst irgendwas.
Ruth Genau, die Panik.
Florian Ein Turnzeugnis aus der Unterstufe ist falsch, du musst den Knieschwung am Reck machen oder sowas.
Ruth Ich kann mich so gut erinnern, ich hatte diesen Albtraum, diesen Albtraum hatte ich so oft, dass ich draufkomme, irgendwas fehlt mir von, genau nehme ich sowas, so von urlang her. So etwas, was man von der Schule oder von, ich weiß nicht, irgendwas hätte ich machen sollen damals.
Evi Übungen mit drei ECTS.
Ruth Irgendwas ist abgelaufen oder so. Das kann man jetzt nicht mehr nachholen und das ist alles so, Gott, ja, ja.
Florian Ich habe den erlebt, diesen Albtraum. Also bei mir ist er Wirklichkeit geworden.
Ruth Hast du deinen Turnbeutel irgendwo liegen gelassen und konntest ihn nicht mehr recoveren?
Florian Das nicht, aber im vierten Semester wollte ich den ersten Abschnitt abschließen. Und das war wichtig für mich, dass ich diesen ersten Abschnitt im vierten Semester oder mit dem vierten Semester abschließe, weil ich habe ja nur studieren können durch die Studienbeihilfe, also sowas wie für die deutsche Hörerschaft, sowas wie BAföG, nur dass man es nicht zurückzahlen muss.
Florian Ich kriege die Studienbeihilfe für die Mindestzeit plus zwei Toleranzsemester. Und ich hätte quasi entweder vier plus ein Semester für den ersten Abschnitt und vier plus ein Semester für den zweiten Abschnitt brauchen können oder halt vier Semester im ersten Abschnitt, was die Mindestzeit ist und dann halt vier plus zwei Semester, also sechs Semester für den zweiten.
Florian Und ich wollte halt das zweite Toleranzsemester für den zweiten Abschnitt haben, weil ich dachte, das brauche ich länger. Das heißt, ich wollte unbedingt im ersten Abschnitt, in den ersten vier Semestern den ersten Abschnitt beenden und habe mir das alles super ausgerechnet, das und das und das und habe alles gehabt und dann 1.
Florian September oder irgendwas September war offiziell Semesterende und fünftes Semester fängt an. Das war der Stichtag, das musste auf dem Zeugnis draufstehen, damit ich durch bin mit dem ersten Abschnitt und habe dann im Juli, glaube ich, noch meine letzte, was war das, Matheprüfung oder sowas gemacht und mich dann zu Hause hingesetzt und habe alles durchgerechnet, alles eingetragen und festgestellt.
Florian Verdammt, man musste so zwei Freifächer oder Wahlfächer haben, also wo du einfach halt irgendwas Naturwissenschaftliches machen musstest. Und ich hätte gedacht, ich kann das mit den überzähligen Mathe-Vorlesungen, die ich im Laufe des Studiums gemacht habe, ich habe ein paar gemacht, die ich nicht dringend gebraucht habe, kann ich diese vier Wochenstunden, die man gebraucht hat, auffüllen und habe dann mein eines Wahlfach Mathe und das andere Wahlfach war, glaube ich, bei mir Computerzeugs, irgendwas, frage mich nicht.
Florian Und stell fest, verdammt, ich habe nur Zeugnisse für drei Stunden, nicht für vier Stunden. Dann bin ich da gesessen in den Sommerferien und habe gesagt, ich brauche irgendwoher, muss ich vier Wochenstunden, eine Prüfung über vier Wochenstunden kriegen, die ich halt dann da noch eintragen kann. Und dann habe ich rumgefragt, was ist eine einfache Prüfung, eine halbwegs einfache Prüfung, die man machen kann für vier Wochenstunden?
Florian Hat einer gesagt, ja hier, Geophysik, Geophysik 1.
Ruth Ah, die ist gut, die habe ich auch gemacht, ja.
Florian Kann man lernen und der Prof, der das macht, der ist auch urnett und der lässt kaum den durchfallen und so weiter und wenn man ein bisschen was weiß, kriegen eh alle eine Eins. Da habe ich gedacht, passt super, habe mir da irgendwie so ein Buch geschnappt, habe mich dann irgendwie im Sommer dann durch dieses Buch durchgearbeitet und habe dann, ich glaube, ich habe die Prüfung dann an dem Tag gehabt, wo ich auch den Stempel am Zeugnis gebraucht habe.
Florian Also wirklich am letzten möglichen Tag habe ich diese Prüfung gehabt, dann habe ich natürlich keine Ahnung gehabt von dem Thema, weil ich war ja nie in der Vorlesung drin. Die erste Frage bei der Prüfung von der Prof war, Sie wissen ja eh, was ich immer frage, weil das sage ich in der Vorlesung. Ich habe gesagt, nein.
Florian Ich habe einen Dreier bekommen. Ich war glaube ich der Einzige, der jemals schlechten Ressenthal eine Eins bekommen hat bei der Prüfung. Aber ich habe eine Drei bekommen und dann muss man jetzt dazu sagen, das war 1997.
Evi Da gab es auch Stempelmarken.
Florian Oder? Ja, da gab es auch nichts mit. Heute tragt man das im Computer ein und fertig. Damals habe ich den Wisch vom Prof bekommen.
Ruth Ich habe das Zeugnis holen müssen in diesem Zeugnisständer.
Florian Ja, aber ich habe das Zeugnis mitgehabt und dann hat der Prof das ausgefüllt und unterschrieben. Dann musste ich mit dem Wisch aber zum Sekretariat. Das war ein Freitagnachmittag. Das heißt, ich bin mit dem Wisch zuerst mal zum Sekretariat von der Geophysik, das war aber auch wieder in einem anderen Gebäude, dahin gefahren und habe mir das stempeln lassen.
Florian Dann bin ich mit dem ganzen Wisch und all meinen anderen Zeugnissen, werde auch die Stadt zur Sternwarte gefahren und habe mir das Ganze vom Institutschef nochmal stempeln lassen, dass ich den ersten Abschnitt habe. Und dann bin ich mit dem Wisch noch mal zur Uni gefahren und haben es da noch mal offiziell abstempeln lassen, dass ich es wirklich habe. Wahnsinn.
Ruth Und dann hast du ein frisches T-Shirt eingezogen, weil ich dich nass geschwitzt von oben gesunken.
Florian Wahrscheinlich. Ja, also das passiert, wenn man draufkommt... Ich habe nicht genug Zeugnis. Aber hattest du ja nicht, Evi, du hattest ja tatsächlich alles fertig und konntest jetzt deine Bachelorarbeit schreiben.
Evi Bei mir war es ja insofern knapp, also ich musste ja auch jetzt fertig werden, weil ich noch im alten Curriculum bin oder war und das läuft jetzt aus. Also ich hätte da jetzt eben auch nicht mehr viel Spielraum gehabt, wenn mir da irgendwas jetzt noch gefehlt hätte. Deswegen war ja auch die Numerik so ein Stress, weil ich hätte auch nicht, wenn ich das nicht geschafft hätte, dann wäre sich das mit dem Curriculum nicht ausgegangen.
Evi Dann hätte ich aufs Neue umsteigen müssen. Dann hätte ich mal wieder Sachen anrechnen lassen müssen, Sachen noch machen müssen, die im Neuen sind, die im Alten nicht sind. Also das wäre sehr ungünstig gewesen. Aber es hat zum Glück alles funktioniert. Dann ging es jetzt eben darum, einen Betreuer zu suchen, ein passendes Thema.
Evi Ja, da habe ich mir überlegt, was interessiert mich groß? Was könnte ich machen? Wobei das ist jetzt dann auch nicht ganz so einfach, weil man muss ja auch jemanden finden, der einen betreut. Ja, das war irgendwie auch gar nicht so einfach. Ich habe mir zuerst überlegt, was ist mit dunkler Materie und hätte auch was gefunden, was mich interessiert.
Evi Aber der Professor hat dann keine mehr aufgenommen. Ja, dann habe ich mir gedacht, das nächste Thema, was mich ja interessiert, ist ja so kosmische Strahlung und alles auch so Weltraumwetter und so Sachen. Da habe ich dann den Professor Hanselmeier gefragt und der hat mich dann bereitwillig aufgenommen in seinen Kreis der Betreuungen.
Evi Und dann habe ich jetzt eine Arbeit geschrieben, dem klangvollen Titel Die Modulation der galaktischen kosmischen Strahlung durch Sonnenaktivität und der Einfluss auf die Wolkenbedeckung der Erde. Das fand ich tatsächlich ein sehr spannendes Thema, das auch währenddem ich daran gearbeitet habe, spannender geworden ist auch sogar. Oft ärgert man sich ja dann so und ist dann so, ich kann das halt nicht mehr sehen.
Evi Ich habe es wirklich sehr spannend gefunden und auch insofern aktuell, weil es ja dadurch, dass es sich auch mit der Wolkenbedeckung der Erde spricht und auch mit dem Klima der Erde beschäftigt, der durchaus auch eine aktuelle Relevanz hat, ja, habe ich es sehr, sehr spannend gefunden.
Florian Ich habe es auch spannend mitverfolgt, wie du deine Arbeit geschrieben hast. Möchtest du ganz kurz zusammenfassen, worum es geht in der Arbeit? Wie gesagt, im Detail werden wir es in einem anderen Podcast erklären, was in deiner Arbeit drin stand. Aber so für alle, die es mal interessiert, was man so in der Bachelorarbeit macht.
Florian Vielleicht kannst du kurz zusammenfassen, was die Ausgangssituation war, was die Fragestellung war und was du rausgekriegt hast.
Evi Kosmische Strahlung, die kennt man ja noch gar nicht so lange. Also das ist ja von einem österreichischen Physiker entdeckt worden, ich glaube 1912. Ja, das ist so ein Teilchenschauer, der eigentlich permanent auf die Erdatmosphäre trifft und dort dann eben auch reagiert, einen Teilchenschauer auslöst, was wir dann eben mit den ganzen Pionen, die zerfallen, zum Ionen.
Evi Und das messen wir dann alles auf der Erdoberfläche. Und da hat man schon recht schnell herausgefunden, dass aber diese kosmische Strahlung durch die Sonnenaktivität beeinflusst wird. Also die Intensität, die wir eben auf der Erde messen. Das heißt, wenn die Sonne sehr aktiv ist, die Aktivität sehr hoch ist, dann gelangt weniger von dieser galaktischen kosmischen Strahlung zu uns auf die Erde.
Evi Und ja, entsprechend mehr, wenn die Sonne halt nicht so aktiv ist. Also diese Koalition, die hat man schon recht gut gekannt. Und was man noch nicht so ganz verstanden hat, war dann eben, okay, wenn wir da jetzt aber eben diese Teilchen haben in der Atmosphäre, beeinflussen die dann auch die Wolkenbedeckung.
Evi Also weil die dann reagieren mit den Molekülen in der Atmosphäre, dass da dann halt diese Wolkenkondensationskeime auch entstehen, sprich die Wolken gebildet werden. Das heißt, gibt es da einen Zusammenhang mit mehr, weniger kosmischer Strahlung auch auf die Wolkenbildung, die Bedeckung. Und somit dann natürlich auch, weil das beeinflusst natürlich die Strahlungsbilanz, ob das dann einen Einfluss auf das Klima auch hat.
Florian Genau, das ist für alle, die ab und zu sich mit Klima und Politik und sowas beschäftigen. Immer wenn man so depperte Politiker und Politikerinnen hat von den rechten und rechtsextreiber Parteien, die sagen, ja, ja, der Mensch kann nichts dafür, das ist alles nur die Sonne, die das Klima macht, dann meinen die immer genau diese Hypothese, dass die Sonnenaktivität über die kosmische Strahlung die Wolkenbedeckung auf der Erde beeinflusst und deswegen sich das Klima ändert und der Mensch nichts dafür kann, sondern die Sonne ist schuld.
Florian Das ist das, was in Österreich zum Beispiel Herbert Kickl von der FPÖ immer wieder mal erzählt, was in Deutschland die Beatrix von Storch von der AfD erzählt hat und dazwischen und darüber hinaus jede Menge andere Politikerinnen und Politiker und andere Leute, die die Verantwortung des Menschen für die Klimakrise nicht ernst nehmen wollen.
Florian Die sagen dann immer sowas, die Sonne ist schuld am Klima und du hast festgestellt, die haben alle recht, oder? Nein.
Evi So in der Art, genau, ja. Ja, also diese Hypothese, die wurde Ende der 90er formuliert und dann eben auch aufgegriffen, auch von den Medien natürlich auch. Also das ist wirklich, das hat schon, sage ich jetzt mal, Wellen geschlagen, auch in der Wissenschaft. Und meine Arbeit ist dann jetzt eben eigentlich eine Literaturanalyse gewesen.
Evi Also ich habe mir dann eben angesehen, okay, wie hat die Wissenschaft darauf reagiert? Wie haben sie sich das angesehen? Weil, wie das eben so Ende der 90er formuliert wurde, dass man gesagt hat, ja, da ist jetzt vielleicht ein Zusammenhang, den wir nicht wissen. Das sind Prozesse, die wir noch nicht ganz verstehen.
Evi Das schauen wir uns jetzt genauer an, ob da was dran ist oder eben nicht. Man hat das wirklich sehr ernst genommen, weil es hat dann sogar am CERN das Cloud-Experiment gestartet. Da hat man sich das experimentell näher angesehen, also da hat man wirklich in so einer großen Kammer, da kann man jetzt eben die Atmosphäre nachbilden und dann eben auch hier modulieren, okay, mehr, weniger kosmische Strahlung, und eben auch so diversen, die Einflüsse natürlich auch von den Spurengasen und, ist dann eben 2006 in Betrieb gegangen, also hat sich das.
Evi Hier quasi unter Laborbedingungen angesehen. Darum habe ich es natürlich auch berücksichtigt in meiner Analyse. Ich habe auch den Sachstandsbericht des IPCC angesehen, weil da ja auch immer wieder dieser aktuelle Wissensstand der Forschung auch dargestellt wird, wie sich das hier verhält. Und das ist wirklich sehr ernst genommen worden. Es ist auch sehr bald auch im Sachstandsbericht selber auch diese Hypothese angesehen worden, auch die Sonnenaktivität, wie das ist.
Evi Und man hat dann sehr wohl auch immer gesehen, okay, ja, es gibt Beeinflussungen, es gibt schon einen Wirkmechanismus. Aber dass der halt wirklich viel zu klein ist, als dass der eine Relevanz spielt jetzt bei der Wolkenbildung oder über bei dem Klimawandler. Also ganz spannend fand ich es beim Cloud-Experiment, dass sie dann halt draufgekommen sind, das wussten sie vorher nicht, dass es da zum Beispiel diese ganzen Aminensäuren, die da eben sind, dass, diese Spurengäser, dass die wirklich einen großen Einfluss haben und die kosmische Strahlung, also eigentlich, dass das ein sehr kleiner Effekt ist.
Evi Und da hat man dann auch immer weiter geforscht, weil sie halt andere Sachen entdeckt haben, wo sie vorher gar nicht das so vermutet hätten.
Florian Also die Wissenschaft ist sich mittlerweile sehr, sehr eidig, dass das Klima nicht durch die Modulation der kosmischen Strahlung, durch die Sonnenaktivität beeinflusst wird. Und die Einzigen, die noch davon reden, sind die, die entweder keine Ahnung von der Wissenschaft haben oder die Wissenschaft aktiv ignorieren wollen. Das war so das Fazit.
Evi Ja, wobei es dahin hinkt halt jetzt die Wissenschaftskommunikation hinterher. Das ist jetzt, glaube ich, nie so ganz durchgedrungen, dass da die Wissenschaft eigentlich einen Konsens gefunden hat und sich da einig ist. Also es ist wirklich auf Herz und Nieren untersucht worden. Und man hat sich eben, weil es jetzt auch schon so lang ist, natürlich jetzt den Sonnenzyklus beobachten können, wie sich das verhält.
Evi Es gibt dann auch noch, da sieht man es sehr deutlich, das nennt man Vorbalsch-Decrease. Das ist, wenn halt wirklich ein koronaler Massenauswurf entsteht, also wenn es eine starke Sonnenaktivität ist. Da sieht man dann wirklich einen deutlichen Abfall in der kosmischen Strahlung. Also das geht dann wirklich ganz schnell runter.
Evi Und da hätte man dann auch eigentlich was beobachten müssen. Und das ist auch dann eigentlich ein negativer Befund herausgekommen. Und genau damit kann man ja auch arbeiten, wenn ich sehe, okay, das ist jetzt ein negativer, Das ist ein Nicht-Ergebnis, ist das auch ein Ergebnis, wo ich dann sagen kann, ja, besteht halt dieser Zusammenhang nicht.
Evi Und das ist aber dann irgendwie nie in dieses gesellschaftliche Bewusstsein dann weiter vorgedrungen.
Florian Ja, also wer da mehr wissen will, kann EFIS Bachelorarbeit lesen oder halt auch nicht, weil, wie wir auch festgestellt haben, im Gegensatz zu Diplom- und Doktorarbeiten werden Bachelorarbeiten nicht veröffentlicht.
Evi Sie werden nicht archiviert, also man kann sie halt jetzt nicht in der Bibliothek oder sowas, kann man sie halt jetzt nicht sich ansehen, was ich ein bisschen komisch finde. Das war ja meine erste Bachelorarbeit, das habe ich auch nicht gewusst.
Florian Ja, und das hast du leider verpasst, Ruth, weil du das ein bisschen zu spät bekommen bist, aber es gab ja auch eine offizielle Verteidigung der Bachelorarbeit, wenn man so will. Also man hält einen Vortrag drüber und ich war dabei. Ruth kam dann erst, als wir den Sekt aufgemacht haben, passenderweise.
Ruth Natürlich. Zu meiner Verteidigung, ich habe die Verteidigung verpasst, weil ich angenommen habe, dass sie nicht öffentlich ist. Mir war das nicht bewusst, dass man da dabei sein kann. Und darum, ich war quasi rechtzeitig zum Ende, also nicht ganz, wie auch immer.
Florian Ich habe auch nicht gefragt, ob es öffentlich war, ich bin da einfach hingegangen. Aber es war, ja, würdiger Rahmen unter Anführungszeichen.
Ruth War es das PC-Labor im Keller, war der würdiger Rahmen?
Florian Ich glaube, das war tatsächlich irgendwie Zufall, weil den Hörsaal, den Großen, haben sie gerade umgebaut, sonst wäre es mit Sicherheit dort gewesen. Aber es war dann schon ein bisschen, fand ich, ein Underwhelming-Ereignis. Wenn man da wirklich im Keller sterbt, der schaut natürlich aus wie ein Keller.
Florian Es ist nicht so, dass es einfach ein Kellergeschoss ist, sondern man merkt schon, man ist im Keller, wenn man da runter geht. Und dann war da halt so ein kleines PC-Labor mit zehn Sitzplätzen. Und da hat Evi dann ihre, Bachelor-Arbeit präsentiert vor einem Publikum von fünf Leuten oder sowas, was im Wesentlichen die Angehörigen und die anderen Leute waren, die heute an dem Tag präsentiert haben.
Florian Aber sie hat es gemacht, sie hat es geschafft und ist jetzt offiziell Astronomin.
Evi Richtig.
Florian Mit 28. Juli, das Datum auf deinem akademischen Gratverleihungsurkunden, Dingsy, ist der 28. Juli, was ein durchaus guter Tag ist, weil da habe ich Geburtstag und es hat übrigens auch Harald Lesch Geburtstag. Ja, also es scheint nicht. Und irgendwas war noch, irgendwas Astronomisches war noch. Ich habe gerade vergessen, was noch war. Aber irgendein astronomisches Ereignis gab es noch am 28.
Florian Juli. Ich habe es aber vergessen, was es war.
Evi Irgendwie ist da was total Spannendes in der Raumzeit oder es ist einfach nur ein Zufall?
Florian Ja, eins von beiden war es. Aber jetzt bist du Bachelor der Astronomie oder Bachelorette. Ich weiß nicht, wie sagt man denn da? Bachelorette klingt so nach, ich weiß gar nicht.
Ruth Reality Show.
Evi Ja, total.
Florian Bachelor ist auch eine Reality Show. aber ich weiß gar nicht, was ist die offizielle weibliche Form von Bachelor?
Ruth Bachelor.
Florian Wie ist es das? Ich weiß es nicht. Ich glaube, es heißt Baccalaureus offiziell. Also das heißt Baccalaurea. Man kriegt auch Bescheid.
Ruth Ja, aber sagt niemand.
Florian Ja, aber du bist es. Und was immer du was machst, du bist es.
Evi Ja, genau.
Florian Jetzt stellt sich erstens die Frage, die abschließende Frage, wie beurteilst du so das Gesamterlebnis Astronomie-Studium und wie geht es weiter damit? Also von der ersten Anlage. Also du hast jetzt seit zehn Jahren, glaube ich, ungefähr Astronomie studiert, neben deinem Beruf und den anderen Sachen, die du gemacht hast. Wie war so dein Gesamtfazit für das Ganze?
Evi Ja, es ist ein bisschen schwierig, weil ich ja so lange gebraucht habe, deswegen ist es bei mir also verzerrt, gezerrt worden auch. Also das war ja auch etwas, dass mich ja dann die anderen Mitstudierenden ja immer von rechts und von links überholt haben. Ich habe ja dann jedes Jahr andere Kolleginnen gehabt.
Evi Ja, es ist schon anders, als was ich es auch erwartet habe, jetzt gar nicht wegen der Mathe. Also ich glaube, das war ja eines der Hauptmotivationen, auch die Rubrik Neues aus der Sternwarte zu machen, eben, um das aus dem Studium zu berichten, weil ja viele mit Erwartungen reingehen, die sich dann nicht erfüllen, die aber eher in die Richtung gehen, dass ja die meisten glauben, dass wir dann sehr viele Beobachtungen machen und dass man eigentlich sich die Nächte.
Evi Hinterm Teleskop um die Ohren schlägt und das macht man ja alles nicht. Und ich war auf diese ganze Mathe- und Physik-Sachen, auf das war ich eingestellt. Das mochte ich auch. Also ich mochte auch diese ganzen Vorlesungen auf der Physik und auch die Mathematik-Vorlesungen. Die habe ich eigentlich sehr interessant gefunden, weil es mir einen Bereich gezeigt haben oder etwas eröffnet haben, von dem ich vorher halt wirklich keine Ahnung hatte.
Evi Und das mir aber so näher gebracht wurde, dass ich, da hatte ich wirklich Aha-Erlebnisse und Wow-Erlebnisse. Und da habe ich mir gedacht, wow, das ist echt total cool. Bei der Astronomie, selber bei den Astronomie-Vorlesungen, da war ich zum Teil schon enttäuscht, weil das waren die Sachen, wo ich halt vom Thema mir dachte, wow, das ist jetzt echt voll cool, was da kommt, auf das freue ich mich schon, seitdem ich das mit dem Studium begonnen habe.
Evi Und dann war es aber dann trotzdem irgendwie wieder langweilig und trotzdem irgendwie. Und das finde ich ein bisschen schade. Also ich finde, man könnte es vielleicht mit ein bisschen mehr Pepp machen, das klingt jetzt total dämlich.
Florian Ja, da ist, glaube ich, wirklich ein grundlegender Unterschied, was die Lehre angeht zwischen dem Physikinstitut und dem Astronomieinstitut. Ich glaube, da hat man eine andere Einstellung zur Lehre, weil ich kann es nicht, das ist alles eine persönliche Meinung und ich war schon lange nicht mehr irgendwo auf der Sternwarte involviert.
Florian Aber ich glaube, in der Physik hat sich das so durchgesetzt, weil ja doch viele sind. In der Physik fangen ja viele an, in der Physik kommen viele auch aus anderen Wissenschaften. Also ich glaube, in der Physik und auch in der Mathe habe ich das Gefühl, dass die, die da die Lehre machen auf der Uni, dass die da auch wirklich das Selbstverständnis haben, dass da kommen jetzt Leute und die wollen das wissen und wir bemühen uns, das denen bestmöglich beizubringen.
Florian Wohingegen man in der Astronomie, da hat man dann vielleicht eher erst dann später im Studium mit den speziellen astronomischen Vorlesungen zu tun, dass man sich da noch so, wie es die Ruth vorhin gesagt hat, noch so ein bisschen, ich will jetzt nicht sagen elitär fühlt, aber doch so ein bisschen und sagt, Die müssen das eh halt können und wenn sie das nicht schaffen, was wir von ihnen wollen, haben sie Pech gehabt. Also das ist so ein bisschen überspitzt dargestellt, glaube ich, der Unterschied zwischen der Einschule zur Lehre in der Astronomie und der Physik. Aber ich weiß nicht, ob es wirklich so ist.
Evi Ja, kann schon sein.
Florian Ich fand das auch immer schade, weil ich habe ja auch Astronomie studiert und habe dann auch gesehen, wie du halt dann immer enttäuscht warst von den Astronomie-Vorlesungen und war dann immer einerseits quasi angefressen, weil das ja das ist, weswegen man das eigentlich macht und das ist halt blöd, wenn du dann halt enttäuscht wirst.
Florian Und dann war ja halt noch mehr angefressen eben auf die Lehre, weil die halt eigentlich im Laufe der Zeit dir quasi die Freude an der Astronomie eher ausgetrieben als verstärkt hat.
Evi Ja, also ich muss auch zugeben, dass jetzt so im Laufe des Studiums sich tatsächlich auch mein Interessensgebiet ein bisschen verschoben hat. Ich weiß jetzt nicht, ob es jetzt an dem Studium selber liegt, das kann ich jetzt nicht sagen. Aber es war dann tatsächlich so, dass auch gerade dann so diese Teilchenphysik, Kernphysik und so, das habe ich sehr spannend gefunden. Ich meine, das ist ja auch jetzt mein Thema mit der kosmischen Strahlung, ist auch kein klassisches Astronomie-Thema.
Evi Das ist ja auch sehr stark schon in dieser Astro-Teilchenphysik drinnen. Und das finde ich aber sehr spannend und denke ich mir, eigentlich ist das ein Thema, das noch, weiß ich nicht, fast, trockener ist oder so, ja. Und da habe ich mich aber mehr begeistern können dafür dann tatsächlich.
Florian Eher auch gut, wenn du da was anderes gefunden hast, was dir gut talkt, aber es ist halt schade, wenn einem während dem Astronomiestudium das Interesse an der Astronomie unter anderem durch die Lehre abhanden kommt. Das sollte eigentlich nicht so sein.
Evi Ja, wobei, wie gesagt, also ich bin ja jetzt nicht die klassische Studentin gewesen, die das jetzt auch so in der Reihenfolge gemacht hat. Ich glaube, ich habe viele Sachen auch anders gesehen, weil ich auch schon älter bin.
Florian Ja gut, man lässt sich lieber so viel gefallen, wenn man älter ist.
Evi Ja, eben. Ich glaube, ich habe dadurch auch andere Ansprüche, also wo ich mir halt dann schon denke und mir eben auch eher vielleicht überlege, okay, gut, wie könnte man das Thema jetzt noch vermitteln oder was könnte man da vielleicht anders machen? Also ich glaube, dass ich da auch schon noch ein bisschen einen anderen Blick auf das alles hatte.
Ruth Ich kann mir auch, vorstellen, dass das einfach mit der allgemeinen Erwartungshaltung den beiden Fächern gegenüber zusammenhängt. Dass es irgendwie, Physik startet ja von einem ziemlich niedrigen Level, was die Erwartungen angeht. Also Physik ist ein Schulfach, Astronomie nicht.
Evi Dass du da reingesagt hast, das ist so langweilig.
Ruth Langweilig, das Langweiligste, was es überhaupt gibt. Physik, bläh. Und auch wenn man für Physik Interesse hat, ist das trotzdem oft so. Also bei mir war es zumindest so. Und ich bin an die Uni gekommen und dann haben wir gedacht, boah, Astronomie, cool, mache ich, aber da muss ich Physik auch machen, scheiße, so in die Richtung.
Ruth Naja, gut, da muss man halt durch. Und dann war in der ersten Physikvorlesung was halt auch, mit dem Stangler, mit der Experimentalphysik 1, mit dem wunderbaren alten Professor, der die Begeisterung hat, Wahnsinn, es war so cool, es war so spannend und ich war auch irgendwie so wow, voll weggeblasen von dem ganzen Ding, weil man einfach die Erwartung hat, boah, Physik, ich glaube, dass das mit ein Grund ist und bei der Astronomie ist genau das Gegenteil.
Ruth Das ist kein Schulfach, da hat man keinen Prüfungsstress, was auch immer, Erfahrung und so weiter damit. Da ist man einfach nur, oh wow, bei Astronomien sind alle immer so, endlich das, endlich das Spannende, endlich das, endlich finde ich heraus, was die Welt in ihrem mindesten zusammenhält oder was auch immer.
Ruth Und dann ist man halt ein bisschen enttäuscht. Und dazu kommt dann auch noch zusätzlich eben, was da dann überlagert ist, dass es in der Physik einen Lehrapparat gibt, eine Lehrtradition an der Uni. Physik wird gelehrt, weil es halt auch ein Lehrfach ist und ein Lehramtsfach und so weiter. Da ist einfach viel mehr Lehrtradition vorhanden in der Astronomie.
Ruth Das sind Leute, die Forschung machen wollen und halt depperterweise nebenbei Vorlesungen halten müssen. Und in der Physik ist das, glaube ich, dann schon eben, weil es so ein Lehrfach ist, wahrscheinlich immer noch unliebsam, Vorlesungen zu halten, aber eben nicht mehr ganz. Da hat man so dieses... Ich fühle, das muss vermittelt werden, eher als bei der Astronomie schon irgendwie intus.
Evi Ich meine, es ist halt wie in der Schule und es hängt halt wirklich immer von den Menschen ab, die dahinterstehen.
Ruth Ja, natürlich.
Evi Ich habe halt wirklich so im Fächer gehabt, wo ich mir dachte, wow, voll cool. Und dann, oh Gott, das ist ja jetzt furchtbar, da quäle ich mich da jetzt durch. Also wie gesagt, gerade Analysis 3 zum Beispiel, der Professor, der war super. Also das war echt, eben Analysis 3 und ich habe mir gedacht, ja, hey, voll cool und ich verstehe das, ich kann das machen.
Evi Der hat auch so eine mitreißende Art gehabt und ich habe mich total super gefunden. Und natürlich gab es auf der Physik auch, weil ich ja genau wusste, okay, gut, der macht das jetzt halt auch nur, weil das in seinem Vertrag steht. Ja, und eigentlich will er was ganz anderes machen. War dann auch nur ein Jahr da oder so. Deswegen glaube ich halt wirklich, es hängt einfach davon ab.
Evi Und deswegen wundert es mich aber umso mehr, weil ich glaube nämlich sehr wohl, dass die, die auf der Sternwarte sind, die die Astronomie haben, dass die halt sehr wohl das Herzblut da drinnen haben. Also zu dem Thema und zu dem Ganzen. Deswegen verstehe ich es nicht. Das ist aber nicht schaffend, dass dieser Funke da irgendwie rüberspringt.
Evi Dass man halt sagt, ja, ich vermittle das jetzt aber auch voll ansprechend und gut.
Florian Um jetzt nochmal auf den ursprünglichen Sinn und Zweck dieser Rubrik Neues von der Sternwarte zurückzukommen. Wir haben das ja gestartet, um anderen Menschen, die ein Astronomiestudium sich überlegen oder so wie du vielleicht noch nachträglich im späteren Alter Berufsbilder überlegen, um den Leuten erstmal zu zeigen, was in einem Astronomiestudium wirklich passiert, was es wirklich ist im Gegensatz zu dem, was man sich vorstellt und vielleicht auch ein paar Vorteile und Hemmungen abzubauen.
Florian Wie siehst du das jetzt, nachdem du es jetzt beendet hast, Evi? Wer jetzt denkt, ich will Astronomie studieren, sei es als junger Mensch oder sei es so wie du irgendwann später, was würdest du antworten?
Evi Naja, es muss schon überlegt sein, also gerade wenn man vielleicht auch berufstätig ist, weil es halt wirklich zeitintensiv ist. Also es ist jetzt schon etwas, da muss man viel Energie reinstecken. Es ist nicht einfach. Es ist jetzt nicht etwas, was man so nebenbei machen kann. Was ich auch glaube, ist, dass man recht schnell draufkommt oder entdeckt, ob es für einen geeignet ist oder nicht. Also wenn man im Zweifel ist, dann würde ich sagen, probieren.
Evi Weil ich glaube, man kommt wirklich nach zwei Semestern spätestens drauf, ist das wirklich was für mich oder ist das nichts für mich.
Florian Ja, ich habe jetzt nämlich auch geschaut und damit wir dann langsam zu der nächsten Fragenrubrik überleiten können, aber die mischt sich jetzt hier quasi direkt in die Neues von der Sternwarte XXL-Ausgabe. Ich habe auch geschaut, was uns Leute im Laufe der Zeit so geschrieben haben, weil da waren ja auch immer wieder einige dabei, die selbst gesagt haben, sie überlegen ein Astronomiestudium zu beginnen.
Florian Und ich habe geschaut, was wir bekommen haben, unter anderem von Ronja. Und ich weiß nicht, ob Ronja noch zuhört. Ronja hat uns am 25. Juli 2021 geschrieben, also ungefähr da, wo auch deine Rubrik gestartet ist. Sie hat gesagt, sie hat noch ein Jahr Schule vor sich und würde gerne von Norddeutschland nach Wien ziehen, um dort Astronomie zu studieren.
Florian Und wollte dann wissen, das Studium besteht hauptsächlich aus Physik und Mathematik. Physikerinnen finden oft gut einen Job und sind sehr gefragt, auch in Berufsfeldern, die gar nicht mit Physik in Zusammenhang stehen. Und sie wollte wissen, gilt das auch für AstronomenInnen. Und sie würde sich über eine Antwort freuen.
Florian Aber ich glaube, wir haben hier nie geantwortet. Ich glaube, das war eine der vielen E-Mails, die in unserem Archiv fliegen geblieben sind. Also, Ronja, wenn du noch zuhörst, ja, erstens mal, Entschuldigung, dass wir nicht geantwortet haben. Vielleicht haben wir eh geantwortet, ich weiß es nicht, aber ich glaube, das war eine unbeantwortete E-Mail.
Florian Entschuldigung. Und wenn du noch zuhörst, sag uns doch Bescheid. Bist du noch nach Wien gezogen und hast Astronomie studiert? Würde mich interessieren, wie deine Erfahrungen sind. Du hast keine Ronja getroffen auf der Sternwarte.de, oder?
Evi Ach, das weiß ich nicht. Keine Ahnung.
Florian Ja, aber um jetzt nachträglich mittlerweile, wenn Ronja nach Wien gezogen ist und Astronomie studiert, dann wird sie es selber mittlerweile mitbekommen haben. Ja, also auch als Astronomin kann man durchaus leicht in anderen Berufsfeldern einen Job finden, weil du lernst auch in der Astronomie Mathematik, du lernst in der Astronomie, wie wir gerade gehört haben, auch Programmieren.
Florian Man kriegt es vielleicht schlecht beigebracht, aber am Ende hat man es irgendwann gelernt. Und mit Mathe und Programmieren zum Beispiel kannst du sehr, sehr gut anderswo Jobs bekommen. Das kenne ich ganz viele aus meinem und auch deinem Umfeld, Ruth, wahrscheinlich. Ich sehe unsere Unfallball, haben ganz viele irgendwo dann anderswo gearbeitet.
Florian Ganz viele sind auch, wie du schon am Anfang am Beispiel von Denise gesagt hast, sind auch in die Lehre gegangen, in Schulen gegangen. Viele haben dann, so wie wir, was mit Journalismus, Öffentlichkeitsarbeit gemacht. Also wenn man ein Astronomiestudium abgeschlossen hat, dann arbeitet man vielleicht nicht zwingend in der Astronomie, aber man findet auch meistens anderswo einen Job. Also da würde ich sagen, gilt das genauso wie für die Physik.
Florian Sag uns Bescheid, Ronja, wenn du noch zuhörst und was aus dir geworden ist. Ebenfalls geschrieben hat uns Hadi am 23. Januar 2022. Also auch schon eine Zeit lang her. Und Hatti hat auch gesagt, er hat alle Folgen, zumindest damals nicht angehört, und bastelt an seiner Stundenplanung für sein Astronomie-Studium.
Florian Er hat das OSA schon absolviert. Und ich habe gerade vergessen, was OSA heißt. Vermutlich Online Self-Assessment. Okay, dann ist es vielleicht das, was es ist. Er hat dann nicht weiter geschrieben. Er hat nur geschrieben, dass er das plant. Und ich bin mir nicht sicher, ich glaube, Hatti hat, glaube ich, eine Antwort bekommen von uns, soweit ich mich erinnere, aber auch hier haben wir dann nichts mehr gehört vom Studium. Also Hatti, wenn du noch zuhörst, sag uns doch bitte auch, wie es mit deinem Astronomie-Studium geworden ist.
Florian Würde uns interessieren, ob du auch durchgekommen bist. Und als Dank fürs lange Warten, Hatti hat nämlich noch eine Frage mitgeschickt, eine klassische Astronomie-Frage, die ich jetzt an dich weitergebe, Ruth. Er hat eine Frage gestellt, die mit dem James-Webb- Space Teleskop zu tun hat. Also zuerst hat er sich überlegt, wohin schauen die Teleskope und wie kann man die Teleskope ausrichten und es wurde ihm nach ein bisschen nachdenken klar, dass dieser Teleskop ein Blickfeld hat, das von der Jahreszeit abhängt, weil es ist ja dann L2 und bewegt sich hin und her.
Florian Aber er schreibt, was mich stutzig macht, ist der Umstand, dass das James Webb Space Teleskop scheinbar wirklich nicht nach oben schauen kann. Jetzt oben im, weißt du, was ich meine, aus der Bahn immer raus, stellt sich halt die Frage, ob dem wirklich so ist und vor allem warum. Also gut, warum schaut das Teleskop nicht nach oben?
Ruth Hui, ich habe keine Ahnung, ob das nach oben schauen kann. Da muss ich jetzt ehrlich sagen, bin ich überfragt, was der Blickwinkel des James-Webbs-West-Teleskops ist. Ich meine, das kann nicht irgendwie in die Hälfte, wo die Sonne ist, schauen, weil da hat es ja dieses riesige Schutzschild-Ding. Ja, gerade bei Infrarot-Teleskopen ist das natürlich sehr wichtig, dass die da abgeschirmt sind. Also es kann vielleicht jetzt nicht ganz nach oben.
Ruth Also man muss sich vorstellen, es ist so, wie soll ich sagen, dieser Hitzeschild, dieses mehrfache Schild, ist Richtung Sonne ausgerichtet, steht also quasi da irgendwie so senkrecht. So muss man sich vorstellen. Und dann kann ich mir gut vorstellen, dass es aufgrund der, Mechanismen, die es hat, dass das Teleskop quasi geneigt werden kann, relativ zu seinem Hitzeschild nicht möglich ist, dass es da genau nach oben oder unten schaut.
Ruth Es wird einen maximalen Kippwinkel haben, einfach aufgrund von... Mechanischen Considerations.
Florian Ja, würde ich auch sagen. Und es ist ja auch durchaus so, dass nicht alle Teleskope überall hinschauen müssen, weil die meisten Teleskope, auch sowas wie das James Webb, halt einfach im Prinzip irgendwo hinschauen. Weil wir gehen davon aus, dass wenn man im Universum irgendwo hinschaut, es dort so ausschaut wie irgendwo anders.
Florian Also wenn man jetzt nicht gerade Teleskope hat, irgendwas Spezielles beobachten müssen, zum Beispiel das Zentrum der Milchstraße oder sonst irgendwas oder die Sonne oder was weiß ich, dann reicht es eigentlich, wenn man ein Teleskop hat, das einen bestimmten Bereich des Himmels beobachten kann.
Ruth Weil in jedem Bereich des Himmels genug Objekte von der Natur sind, die man sehen möchte.
Florian Genau. Und wenn man jetzt zum Beispiel so etwas macht wie nach Planeten suchen, wo man ganz viele Sterne beobachten muss, dann sucht man sich eine Ecke am Himmel in einem Sternhaufen. Da weiß ich nicht, wo viele Sterne sind auf einmal. Aber ansonsten, es gibt auch Teleskope, mit Durchmusterungsteleskope, so wie das Dingsi, wie heißt das auf der Erde, das so durchmustert, das...
Florian Nicht Vera Rubin, doch, Vera Rubin. Ja, Vera Rubin-Teleskop, wechsle ich immer mit dem Roman Space. Ach, zu viele Frauen-Teleskopen, kennt sich keiner mehr aus.
Ruth Ach Gott, das ist ja wirklich ein Wahnsinn.
Florian Ja, aber das Vera Rubin, das ist immer eins, das schaut halt den ganzen Himmel an, dass er ein großes Blickfeld hat. Das ist extra so gemacht, dass man es halt überall hindrehen kann, vereinfacht gesagt, und sich alles anzuschauen. Aber die meisten Teleskope, auch sowas wie das Hubble, die haben halt ihre fix definierten mehr oder weniger Blickfelder und da schauen sie halt hin. Und das reicht halt.
Ruth Eigentlich könnte das Hubble überall hinschauen, wenn es noch drei funktionierende Gyroskope hätte. Dass man das halt nicht stabil halten kann. Mittlerweile funktioniert jetzt nur mehr eins und dann kann man das halt, oder sie haben auf eins zurückgeschaltet, ist es nicht mehr überall hin stabil haltbar, das Teleskop.
Ruth Aber Hubble ist einfach nur eine Röhre, eine Röhre, die man überall hinrichten kann. Das James-Webb ist keine Röhre, sondern das ist einfach ein Spiegel. Das hat ja kein Gehäuse in dem Sinn und hat eben auf einer Seite diesen riesigen Sonnenschild. Schild ist kein deutsches Wort, oder?
Florian Doch, Schild, klar.
Ruth Ja, Schild, Sonnenschild. Das klingt so nach Star Wars irgendwie. Nein, wie immer. Und dieses Ding, dass das quasi senkrecht, mehr oder weniger so steht, um eben die Strahlung von der Sonne abzuschirmen und dann drum kann es nicht quasi überall hin sich richten. Also das ist nicht jetzt die Art von Teleskop, wie man sich vorstellt, dass das einfach eine Röhre ist, mit der man irgendwo hinschaut, sondern es ist quasi ein offener Spiegel eigentlich, der da, an dieses Sonnenschild attached ist und darum halt einfach nur eine gewisse Drehfähigkeit auch hat.
Ruth Aber ich weiß jetzt nicht ganz genau, was das Bildfeld da jetzt ist, also das, wo es hinschauen kann. Wird auch davon abhängen, ob es gerade auf seiner Bahn oben, in der Mitte oder unten ist. Ich meine, das ist eineinhalb Millionen Kilometer von der Erde entfernt und hat aber eine riesige Umlaufbahn um diesen L2-Punkt.
Ruth Hat, glaube ich, einen Durchmesser von auch irgendwie 800.000 Kilometer oder so plus minus. Also es ist irgendwie quasi, hat ungefähr die Hälfte von seiner Entfernung von der Erde ist der Durchmesser von seiner Bahn. Also jetzt mal Hausnummer, was die genauen Zahlen sind, weiß ich jetzt gerade auch nicht, aber so.
Ruth Das heißt, wenn es irgendwie dann oben ist, dann ist die Sonne ein bisschen mehr schräg unten und dann kann es vielleicht ein bisschen weiter nach oben schauen. Aber es ist alles sehr gefährliches Halbwissen, ehrlich gesagt.
Florian Ja, und wenn der liebe Hattie ja auch schon Astronomie studiert, dann wird das mittlerweile vielleicht auch selbst rausbekommen haben, warum das so ist. Weil sowohl Ronja war vor fünf Jahren, Hattie war vor vier Jahren. Also da kann man schon einen Master geschafft haben, wenn man sich ordentlich reinhängt in der Zwischenzeit.
Evi Ja, ich wollte gerade sagen, die haben mich wahrscheinlich schon alle überholt.
Florian Ja.
Ruth Es wäre auf jeden Fall sehr interessant zu erfahren, was ihr mittlerweile macht.
Florian Schreibt uns auch gerne, wenn ihr uns noch nicht geschrieben habt und vielleicht auch ein Astronomiestudium angefangen habt, während dieser Podcast lief und zurückkommt. Es gab noch einige andere, die das gemacht haben und die uns geschrieben haben. Ich habe jetzt natürlich alle rausgesucht und alle raussuchen können.
Florian Evi hat mir erzählt, es gab auch noch einen, der jetzt mittlerweile schon in Irland irgendwelche Forschung macht. Und ich erinnere mich auch dunkel an diese E-Mail, aber ich kann sie jetzt gerade nicht mehr rausfinden. Aber ja, es waren einige dabei, die trotz unseres Podcasts sich entschieden haben, Astronomie zu studieren.
Evi Trotzdem, dass ich Neues aus der Sternwarte berichtet habe.
Florian Ich glaube vor allem auch deswegen. Und dann habe ich zum Abschluss noch eine Frage, die jetzt ein bisschen aktueller ist und uns alle angeht. Denn da schreibt uns Karsten. Karsten hat eine Nichte, die in ein paar Wochen 13 Jahre alt wird und für ihr Leben gern liest. Was doch prinzipiell mal schön ist, wenn ein angehender Teenager für sein Leben gern liest.
Florian Und Karsten möchte ihr deswegen ein Buch zum Thema Astronomie schenken, was wir auch durchaus gut heißen können. Weil vielleicht wird die Nichte dann auch irgendwann mal Astronomie-Studentin. Und jetzt fragt Carsten uns, ob wir ein Buch empfehlen können und sehr gerne auch eins von uns. Und wir haben ja alle drei Bücher geschrieben über Astronomie.
Florian Das heißt, wir können jetzt alle sagen, ob eines der Bücher, das wir geschrieben haben, für eine gerne lesende 13-Jährige geeignet ist.
Evi Also ich glaube, da eignet sich doch meines am besten, oder?
Ruth Nein, das kommt darauf an.
Evi Das kommt sehr auf die Person an.
Ruth Oder? Ich meine, ich würde sagen, alle, also die von Evie und mir eignen sich natürlich wesentlich besser als die von Florian. Jetzt nichts gegen die Bücher von Florian, aber einfach nur Identifikationsfigur-mäßig. Und das ist ja jetzt im Alter von 13 vielleicht nicht ganz unwichtig, dass man ein Buch liest von jemandem, mit denen man sich irgendwie so ein bisschen zumindest vielleicht identifizieren kann oder was auch immer.
Evi Und in meinem Buch, also in unserem Buch, also auf einem Kaffee im All, auch wenn sie noch keinen Kaffee trinkt, mit 13, wir haben ja ganz viele Geschichten ja auch eben über Wissenschaftlerinnen, Astronomen, Astronautinnen drinnen. Ja, das kann vielleicht auch inspirierend sein.
Florian Ja, also Geschichten über Astronautinnen und Astronomen hätte ich in meinen Büchern auch drinnen. Aber natürlich, was Ruth sagt, dem stelle ich prinzipiell zu, Es kommt erstens auf die Person an. Wenn eine 13-Jährige ausreichend wissensfreudig ist, dann kann sie eigentlich jedes Buch lesen, das wir geschrieben haben.
Florian Da ist alles geeignet. Aber wenn sie sich dann noch ein bisschen mit einer Astronomin identifizieren will, dann Bücher von Ruth oder von Evi mit ihrem Cosmic Latte Buch. Ich werde Carsten entsprechend antworten, denn er hätte auch gerne eines mit persönlicher Widmung für die Nichte und fragt noch, wie man das bewerkstelligen kann.
Florian Aber das werden wir dann mit Carsten direkt klären. Ja, das wäre jetzt der Fragenteil. Eine Abschlussfrage noch habe ich an Efi. Und zwar, was studierst du jetzt? Du hast ja seit es diesen Podcast gibt schon zwei Studien abgeschlossen. Also in der Zeit, in der dieser Podcast läuft, hast du zwei neue akademische Titel jetzt dazubekommen, zu dem einen, den du vorher schon hattest.
Florian Also hast du jetzt drei abgeschlossene Studien. Was kommt dann jetzt?
Evi Ja, ich glaube, das reicht jetzt mal auch fürs Erste.
Florian Naja, anderen Leuten hätte eins gereicht.
Evi Naja, ich habe ja eben, wie du sagst, dazwischen ja auch noch meinen Master gemacht. Und dann habe ich ja auch noch meine Podcast-Agentur gegründet. Deswegen glaube ich, werde ich mich jetzt einfach mal auch auf das konzentrieren und einfach mal schauen, was sich da ergibt. Ich meine, natürlich spannende Themen wird es immer geben oder spannende Studienrichtungen, gerade jetzt dann im Masterbereich. Aber ich glaube, ich werde jetzt mal versuchen, bis Ende des Jahres die Füße stillzuhalten.
Florian Okay, also da gibt es dann noch irgendwie drei Monate und dann entscheidest du dich, was du neu studierst. Okay, gut, dann erfahrt ihr das in der Neujahrsfolge, was Evi als nächstes studiert. Keine Ahnung, wahrscheinlich wieder was ganz anderes, Typ Ideologie und Buddhismuskunde oder sowas.
Evi Ja, genau.
Florian Gut, dann haben wir die Fragenrubrik beendet. Wenn ihr uns was fragen wollt, an fragen.at.at. Wenn ihr uns was anderes sagen wollt, dann unter hello.at.at.at. Und an hello.at.at.at haben sehr, sehr viele Hörerinnen und Hörer geschrieben, nämlich all die, die am Sommerrätsel mitgemacht haben. Das müssen wir ja auch noch auflösen.
Florian Evi hat vier Filme vorgestellt auf ihrer Sommerjob-Reise durchs Universum und was die Lösungen sind und wer gewonnen hat, das erzählt sie uns jetzt, denn wir haben jetzt nicht nur Neues aus der Sternwarte XXL jetzt endgültig beendet, jetzt sind wir wirklich durch mit Neues von der Sternwarte, mit dem Ende des Studiums und die Rubrik Science Frames, die bleibt und heute steht Science Frames im Zeichen der Sommerrätselauflösung.
Florian Das Sommer-Gewinnspiel war sehr, sehr beliebt dieses Jahr. 79 Einsendungen haben wir bekommen. 79 Leute und ich glaube, fast alle davon haben auch richtig geantwortet. Ich glaube, alle haben richtig geantwortet, die eingesendet haben. Ich habe es nicht aufgeschrieben, aber... Die Leute haben mehrheitlich richtig geantwortet. Ich glaube nicht, dass eine falsche dabei war.
Florian Ist auch irrelevant, weil für den Preis interessieren uns ja nur diejenigen, die es richtig beantwortet haben. Und ich habe fünf Leute ausgewählt. Aber bevor die Gewinner und Gewinnerinnen bekannt gegeben werden, sollte Evi vielleicht das Rätsel auflösen. Evi war unterwegs im Sommer und hat sich einen Sommerjob gesucht und ist dabei durch das ganze Universum gereist, auf unterschiedlichste Himmelskörper.
Florian Und auf jedem Himmelskörper war ein Film zu erraten und diese Filme und die Himmelskörper wird Eva jetzt auflösen.
Evi Ja, also ich glaube, du hast ja alle ziemlich auf die Folter schon gespannt, dass du da jetzt so lange auf die Auflösung des Sommerrätsels warten hast lassen. Ich muss vorweg sagen, ich hatte wirklich diesmal Spaß dabei, dieses Sommerrätsel auch zu machen. Also meine Jobs da in diesen Bergbaukolonien im All, das war schon lustig, hat mir Spaß gemacht, hier auch die Filme auszusuchen.
Evi Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele Einsendungen waren. Ich glaube, der erste Film, mein erster Stopp im All, das war am einfachsten. Das war auch quasi noch zum Aufwärmen. Haben auch die meisten den Film gesehen, was jetzt so in den Antworten war. Und zwar war das natürlich der Mond und der Film heißt auch einfach nur Moon.
Evi Also Sam Rockwell in der Hauptrolle, wie gesagt, glaube ich, haben die meisten gesehen, haben auch alle richtig gehabt. Im Gegensatz zum zweiten Film, also ich bin dann nach dem Mond ja dann gleich weiter geflogen. Meine zweite Destination war der Mars, denn den Film haben auch die wenigsten, glaube ich, gesehen. Also was jetzt so noch die Kommentare bei den Einreichungen waren.
Evi Der Film ist von John Carpenter, an und für sich ein sehr berühmter und eigentlich auch ein guter Regisseur. Also wir hatten Halloween, The Fog und Klapperschlange, kennen die meisten. Den Film Ghosts of Mars von 2001 mit dem Rapper Ice Cube, den haben tatsächlich die wenigsten gesehen oder viele haben auch dazu geschrieben.
Evi Sie haben ihn noch nicht gesehen.
Florian Ich glaube, es ist aber auch kein großer Verlust, wenn man ihn nicht gesehen hat, weil was ich so gut bekommen habe, ist es ein sehr, sehr schlechter Film.
Evi Ja, also das ist tatsächlich kein Versäumnis, wenn man diesen Film nicht gesehen hat. Ich fand den auch mit seinen ständigen Rückblenden und so eher ein bisschen ärgerlich und auch von der Handlung her.
Florian Kurzer Einwurf, ein TV-Spielfilm bezeichnet den Film als Zumutung und Carpenters Tiefpunkt. Ja, würde ich mich jetzt auch anschließen.
Evi Da hätte locker was Besseres drinnen sein können.
Florian Aber besser wurde es dann in der dritten Station?
Evi Ja, dritte Station wurde insofern besser, als dass ich da dann mit Sean Connery, zusammen in einer Bergbaukolonie auf dem Jupiter-Mond Jo, unser Lieblingsmond Io, zusammenarbeiten durfte. Sean Connery mit einem Marshall, der dort eben für Recht und Ordnung sorgt. Ein Film von 1981 mit dem Namen Outland und natürlich hat man im Deutschen einen ganz tollen Mituntertitel, Planet der Verdammten.
Evi Den haben auch sehr viele gekannt und kam auch von einem das Feedback. Da habe ich nach der ersten Zeile gleich gewusst, worum es geht, ist einer meiner Lieblingsfilme. Ja, dann ist es natürlich einfach. Ja, zum Schluss, das war dann ein bisschen verfänglich für mich. Das war dann ein sehr dramatisches Ende gehabt, meine Sommerjobs, meine Praktikas, weil ich da ja das erste Mal dann das Sonnensystem verlassen habe.
Evi Also ich habe mich ja dann wirklich in ganz fremde, ferne Welten gewagt. Hätte dort eigentlich ja dann schon fast eine botschaftliche Tätigkeit, beratende Tätigkeit haben sollen auf einem klingonischen Mondpraxis. Der ist aber dann leider explodiert. Das war nicht mein Fehler, ich sage es euch, ich schwöre es.
Evi Aber ja, es kam dann dazu, dass ich auf Ruhrer Pente gelandet bin. Das ist natürlich, wie die meisten Trekkies wissen, ein Straflager der Klingonen auf einem eisigen Asteroiden. Dort habe ich dann auf Kirk, Captain Kirk und Pille, bin ich dort getroffen und wir sind dann gemeinsam geflüchtet. Und der Film ist natürlich Star Trek 6, das unentdeckte Land.
Florian Also du bist wieder, das war ja noch der Cliffhanger am Ende der letzten Folge, du bist gerettet worden und wieder zurückgekommen.
Ruth Ja, genau.
Evi In letzter Sekunde wurden wir an Bord gebeamst und sind dann mit der Enterprise nach Hause geflogen. Ja, und dann wollte ich mir einen Wunsch erfüllen. Deswegen habe ich ja diese Jobs gemacht und habe mir dann ein Ticket gekauft für Future World.
Florian Was ist Future World? Ist das wie Disney World, nur mit Future? Captain Future World, ist das so? Nein?
Evi Oh, das wäre toll, ja. Ja, Future World habe ich mir nicht ausgedacht. Also ich weiß nicht, wie viele, die jetzt auch bei dem Sommerätel mitgemacht haben, ja gewusst haben, dass es auch tatsächlich ein Film ist und dass das jetzt nicht von mir eben eine fiktive Destination ist, sondern Future World, eben auch mit dem tollen Titel Das Land von Übermorgen, ist ein.
Evi Science-Fiction-Film von 1976 mit Peter Fonda in der Hauptrolle und Blythe Denner, und ist die Fortsetzung von Westworld. Der Film kam 1973 raus. Der war damals noch im Regie- und Drehbuch von Michael Crichton. Und ja, ich hätte eher nach Westworld fahren sollte, nach Futureworld. Bisschen enttäuschend, aber ja, bei Futureworld und bei Westworld geht es ja darum, dass es Vergnügungsparks gibt, also Themenwelten eigentlich.
Evi Bei Westworld ist es der wilde Westen, bei Futureworld ist es eine zukünftige Welt oder eigentlich mehr so Raumfahrt, Planeten, die ich besuchen kann. Das sind Roboter, also Androiden, die wie Menschen aussehen und ich kann mit denen quasi machen, was ich will. Bei Westworld ging es hauptsächlich darum, dass man die halt auch einfach erschießen kann.
Evi Es gab dann natürlich prostituierte Androiden, die halt dann für solche Sachen zur Verfügung standen. Also hat dann eigentlich eine sehr große ethische Komponente eigentlich der Film. Und ja, bei Future World ist es dann eben fortgesetzt. Da gibt es dann eben auch diese Zukunftswelt. Es soll dann auch eine asiatische Welt geben.
Evi Und bei Future World wird halt simuliert, dass du halt einen Raumflug machst. Da kannst du dann, glaube ich, Skifahren am Mars und so. Da gibt es dann natürlich noch eine ganz große Verschwörung, weil dann die wichtigsten Politiker durch so Roboter ausgewechselt werden sollen, die halt dann nicht mehr zu unterscheiden sind.
Florian Du brauchst aber viele, viele Skihütten, wenn du den Olympus-Monts runterfahren willst. Ja genau, ein bisschen länger.
Evi Ja.
Florian Da musst du übernachten zwischenzeitlich, wenn du da mal runterfahren, wenn du die Abfahrt. Und für Ruth, Skibergsteigerin, ist er zart, bis du da oben bist.
Ruth Dauert ein bisschen.
Evi Ja stimmt, das ist eine längere Skitfort dann, ja.
Ruth Aussichtsreich, ja.
Florian Ja, also ich habe Future World nur den Anfang mitbekommen, wie du ihn geschaut hast, weil ich nebenbei andere Sachen gemacht habe. Aber was mich da interessiert hat oder der Gedanke, den ich hatte, ist das ja über Westworld. Im Wesentlichen geht es darum, Westworld, Future World, hast du gerade gesagt, Die Leute machen irgendwelche fiktiven Welten, Um die halt irgendwie plausibel zu machen, gibt es da halt Roboter, die quasi menschenähnlich sind, die auch nicht zu unterscheiden sind von Menschen.
Florian Das ist ja dann auch der Knackpunkt bei Future World am Ende, mit denen man halt eben alles machen kann. Und ich habe mir gedacht, das ist so ein typisches 70er Jahre Ding eigentlich, dass man sagt, okay, wir bauen uns jetzt eine andere Welt, aber um diese andere Welt zu bauen, müssen wir halt alles mit Robotern vollstellen, weil so ab den, naja vermutlich irgendwie so späten 80ern, frühen 90ern mit der Weiterentwicklung der Computertechnologie, Heute käme keiner mehr auf die Idee, sowas durch Roboter zu machen.
Florian Da wäre das alles irgendwie künstlich intelligent, simulierte Welten, sowas wie Matrix dann später im Wesentlichen, wo alles quasi elektronisch in deinem Kopf irgendwie stattfindet oder das Holodeck auf Star Trek oder was weiß ich. Aber dass man da jetzt diese ganze Roboter-Geschichte macht und alles auf den Robotern aufhängt, das ist eigentlich so typisch 70er Jahre, wo man sich halt die Zukunft voller Roboter irgendwie vorgestellt hat.
Evi Ja, heute würdest du mit Virtual Reality das eher machen, das stimmt schon, ja. Als dass du da die ganzen Roboter kriegst. Aber ich glaube, für Westworld ja auch die Serie vor kurzem, glaube ich, mit zwei oder drei Staffeln.
Florian Ja, habe ich auch nicht gesehen. Oder eine Staffel habe ich gesehen.
Evi Doch, die erste Staffel haben wir uns angesehen zusammen. Das weiß ich.
Florian Ja, zumindest ich habe die Teile gesehen, wo ich nicht geschlafen habe dabei. Aber ein bisschen was habe ich gesehen. Ja, aber ich fand es interessant. Kann man sich anschauen. Zumindest den Teil, den ich gesehen habe von Future World. Ich weiß nicht, ob er dann später schlechter geworden ist.
Evi Naja, also wenn es darauf ankommt, würde ich mir eher Westworld ansehen. Den finde ich dann doch besser. Also Future World ist dann, ja.
Florian Ja, schauen wir mal, was die Zukunft bringt. Und da alle irgendwie KI-verrückt, ob dann irgendwann die Roboter auch nochmal gebaut werden. Ich meine, ich weiß, es werden Roboter gebaut, aber ich glaube, wirklich Angst vor der KI-Apokalypse muss man erst haben, wenn die KI dann auch Roboter steuern kann. Weil ansonsten schaltet der KI das Rechenzentrum ab, wenn es die Weltherrschaft übernehmen will und alles ist gut.
Evi Ja, aber wenn der T1000 mal kommt, dann wird es brenzlig.
Florian Ja, aber noch ist er nicht da. Also das und da, Arnold macht Werbung für Gartengeräte vom Lidl. Also da ist auch keine Gefahr.
Ruth Ich wollte gerade sagen, da kommt, da kommt, da wird es herkommen, Gartengeräte.
Florian Ja, wahrscheinlich eher. Macht er wirklich Schwarzenegger, macht jetzt wirklich, habe ich letzte Zeit gesehen, macht Werbung für mich.
Ruth Das ist kein Zufall.
Evi Ja, das ist aber gar nicht so schlecht, weil ich meine, die sind ja schon im Heim, also die sind ja schon zu Hause bei den Leuten. Das macht voll Sinn, dass die dann den Aufstand planen.
Florian Ruth hat eine Panik vor Rasenmäherobotern.
Evi Ja, du recht.
Ruth Und selbst schließenden Garagentoren in Kombination.
Florian Vielleicht hat sich der Arnold deswegen dort eingeschlichen und macht diese Werbung. Weil eigentlich, der Mann muss ja keine Werbung machen, schon gar nicht für welche Debattengartengeräte von Lidl oder Penny. Ich weiß ja nirgends so ein Discounter. Auf jeden Fall ist es. Ich habe mich gefragt, warum macht der Mann Werbung für das?
Florian Der muss doch Geld haben, der hat doch das nicht nötig. Aber vielleicht hat er sich eingeschlichen, um da irgendwo die Rasenmähroboter-Apokalypse aufzuhalten.
Evi Ja, ich glaube, Flo, du bist da was ganz Großem auf der Spur. Ja, ja. Hidden Agenda.
Florian Ja, haben wir das auch geklärt. Was noch nicht geklärt ist, ist, wer den Preis gewonnen hat, wer das Sommerrätsel gewonnen hat. Und ich habe aus den richtigen einzelnen fünf rausgesucht. Und die sind diese Personen. Tim aus Stuttgart, Thorsten aus Kassel, Christian B. Also ich sage die vollen Namen nicht. Tamara aus Landsberg und Luise, von der ich weder einen Nachnamen noch einen Ort weiß, aber alle fünf haben eine E-Mail bekommen.
Florian Also wenn ihr eine E-Mail bekommen habt, dann wisst ihr das. Wenn ihr glaubt, ihr seid Tim aus Stuttgart, Thorsten aus Kassel, Tamara aus Landsberg und so weiter und habt keine Mail bekommen, dann schaut in eurem Spendort danach oder schreibt uns, dann klären wir das. Aber alle fünf, die einen Preis bekommen haben, sind benachrichtigt worden.
Florian Und jetzt natürlich wieder die Frage der Preise. Was gibt es für Preise? Es gibt das, was es immer gibt bei uns. Es gibt wahlweise Eintrittskarten für Veranstaltungen, bei denen wir zu sehen sind, also für Science-Buster-Shows, für andere Auftritte, die wir haben. Dazu kommen wir dann gleich im Veranstaltungsteil. Also wenn ihr irgendwo eine Show von das Universum von den Science-Busters, so etwas seht in eurer Nähe, wo ihr gerne kommen wollt, schreibt uns, wenn ihr einen Preis gewonnen habt.
Florian Dann kriegt ihr da gratis Eintrittskarten, zwei Stück. Und wenn ihr sagt, ihr wollt es nicht vor die Tür gehen, was ich verstehen kann, dann könnt ihr gern auch Bücher von uns haben. Also es haben ja mittlerweile, wie ich vorhin gesagt habe, alle von uns Bücher geschrieben. Roda hat Bücher geschrieben, ich habe Bücher geschrieben, Evi hat Bücher geschrieben.
Florian Wenn ihr Bücher von uns haben wollt, signiert, dann schreibt uns auch. Es sind nicht alle Bücher, die wir geschrieben haben, in unbegrenzter Menge verfügbar. Das heißt, das werden wir dann individuell abklären. Aber ihr könnt alle Bücher. Prinzipiell mal anfordern, sagen wir es so, von uns, die wir geschrieben haben.
Florian Und wir sagen euch dann, ob die Bücher noch da sind oder nicht. Ihr könnt auch, und das sage ich jetzt dazu, ihr könnt auch mein neues Buch gerne haben. Das erscheint aber erst am 6. Oktober. Ist eh nicht mehr so weit, aber dieses neue Buch wird heißen Die Astronomie der Rauhnächte. Und was das ist und warum ich ein Buch darüber geschrieben habe, das werde ich in einer der nächsten Folgen ausführlicher erzählen.
Florian Aber das ist ein schönes neues Buch über die Astronomie der Rauhnächte mit wissenschaftlichen Lebenshilferitualen, wie es in den Rauhnächte-Büchern zu erwarten ist. Er erscheint am 6. Oktober und wenn ihr noch bis dahin warten wollt, ja, müsst ihr nicht warten. Ich glaube, die anderen werden es auch nicht früher kriegen, die Preise, die uns schnell Bescheid sagen, weil wenn die Folge erscheint, das ist schon Ende September.
Florian Also das steht auch zur Auswahl, auch wenn es noch nicht zum Zeitpunkt der Folgenveröffentlichung öffentlich erschienen ist, das Buch. Also all das gibt es, wenn ihr das haben wollt. Ihr schreibt uns bzw. Ihr antwortet einfach auf die E-Mail, die wir euch geschickt haben und sagt uns, was ihr haben wollt. Gratulation an alle, die gewonnen haben.
Florian Auch Gratulation an alle anderen, die mitgemacht haben und nicht gewonnen haben. Ich hoffe, es hat trotzdem Spaß gemacht. Und ich hoffe, wir können im nächsten Jahr wieder mit einem unterhaltsamen Sommerrätsel rechnen.
Evi Das ist eine Frage an mich.
Florian Ja.
Evi Ja, sicher. Ich muss ja schauen, dass ich irgendwie zu meinem Geld komme, damit ich dann Westworld oder mal schauen, wo ich nächstes Jahr den Urlaub mache.
Florian Gut, dann sind wir damit quasi direkt schon bei den Veranstaltungen. Was ihr verpasst habt, war nämlich gestern, da haben Ruth und ich wieder im Radiokulturhaus einen Live-Podcast aufgenommen und ich vermute mal, es wird super gewesen sein, behaupte ich jetzt mal.
Ruth Wir werden alles gut hinter uns gebracht haben.
Florian Ja, und wenn nicht, dann war es so. Aber ich gehe davon aus, dass es genauso unterhaltsam und lustig gewesen ist wie bei den letzten beiden Male. Was wir da besprochen haben, könnt ihr dann in einer der kommenden Das Universum Folgen hören. Aber wer sich jetzt ärgert, es verpasst zu haben, am 16. Dezember gibt es nochmal Live-Podcast-Aufzeichnung von Das Universum im Radiokulturhaus.
Florian Da haben wir dann quasi unsere Weihnachtsfolge oder vielleicht machen wir eine Weihnachtsfolge draußen. Mal schauen, Tickets dafür.
Ruth Schauen wir mal.
Florian Kann man auch zeitnah kaufen unter dem Link, der in den Shownotes zu finden ist. 16. Dezember, das Universum Live-Podcast-Aufzeichnung im Radiokulturhaus in Berlin. Wien. Und bevor ich mit meinen diversen anderen Terminen weitermache, frage ich dich mal, Ruth, was hast du so im Herbst vor, wo Leute kommen können und Eintrittskarten kaufen können oder dich sehen können?
Ruth Oh Gott, es ist so viel los im Herbst. Ich will meinen Kalender gar nicht aufmachen.
Florian Gut, dann kommt nicht zu Ruths Veranstaltungen. Sie hat zu viel zu tun. Sie freut sich, wenn es ausfällt wegen Publikumsmangel.
Ruth Ich habe etwas ganz Besonderes und das wird cool. Ich fahre Anfang Oktober nach Bootsen zu dem wunderschönen Naturmuseum Naturmuseum, so heißt es, oder? Bozen und die haben auch ein Planetarium. Nicht in Bozen, sondern irgendwo oben am Berg ist das. Ja genau, da werde ich am Moment, Moment, Moment, 8. Oktober, am 8. Oktober einen lustigen kleinen Vortrag zum naja, grob gesagt Thema meines letzten Buches halten.
Ruth Na schauen wir mal, kommt hin und schaut euch das an, hört euch das an Und am 9. Gibt es dann noch ein paar Planetariumschancen. Aber ich glaube, die sind nur für Schulklassen buchbar. Aber wenn ihr Lehrkraft in Bozen-Umgebung seid, dann erkundigt euch, ob es da noch Slots gibt. 8., 9. Oktober. Ja, und das ist natürlich eine perfekte Zeit, um in Südtirol zu sein.
Ruth Also da freue ich mich schon sehr drauf.
Florian War ich auch schon mal in Bozen, genau in diesem Museum und habe einen Vortrag gehalten. Das war sehr, sehr nett. Kann ich empfehlen. Und Bozen ist generell schön. Schaut da hin. Und ich frage jetzt ganz kurz zwischendurch Evi nochmal, ob sie was ankündigen möchte, weil Evi muss nämlich weg. Als frischgebackene Astronomin ist sie sehr gefragt und hat viele Termine und muss sich jetzt verabschieden.
Florian Aber hast du noch was anzukündigen, bevor du abhaust, Evi?
Evi Nein, soweit ich weiß, habe ich keine öffentlichen Termine zumindest.
Florian Okay, passt. Dann vielen Dank. Nochmal alles Gute als neue Astronomin. Willkommen in der Welt der Astronomie.
Evi Dankeschön.
Florian Bis zum nächsten Mal.
Ruth One of us now.
Florian Ja, genau.
Evi Bis dann. Tschüss.
Florian So, Ruth hat Bozen abgehackt. Sonst noch was, was du sagen willst?
Ruth Ende Oktober bin ich dann auch nochmal im wunderschönen Friedrichshafen.
Florian Ah, ja.
Ruth Im Dorniermuseum. War ich auch schon mal. Das war auch nett. Also es war ein bisschen chaotisch das letzte Mal, aber es wird weniger chaotisch sein diesmal, weil wir haben Vorkehrungen getroffen.
Florian Willst du noch ein Datum sagen, oder soll die Leute einfach so in der Oktober rumhängen?
Ruth Nein, kommt, da hängt rum dort, da gibt es ein Zeppelin und lauter so Sachen, das ist ganz lustig. 27. bis 29. Oktober. Und da wird es auch Abendvorstellungen geben. Ich glaube, die sind alle öffentlich, die werden alle öffentlich buchbar sein. Also es gibt Abenddienstag und Mittwochabend und Mittwoch und Donnerstag, so Vormittag, Nachmittag.
Ruth Also Dienstag bis Donnerstag, 27. bis 29. Oktober, Big Planetarium Showdown im Dornier Museum in Friedrichshafen. Das ist jetzt mal so Oktober.
Florian Dann sage ich, dass ich auch im Oktober was mache, nämlich am 1. Oktober. Am 1. Oktober bin ich in meiner alten Heimat in Jena. Im Rahmen des Sternenlese-Festivals, ist es ein Festival oder Sternenlese-Veranstaltungsreihe und werde im Planetarium etwas über mein Buch Die Farben des Universums erzählen.
Florian Also kommt gerne am 1. Oktober ins Planetarium in Jena, da bin ich und erzähle was über die Farben des Universums. Es wird vermutlich sehr unterhaltsam werden. Ich weiß noch nicht genau, was ich erzählen werde, aber ich werde was erzählen und mein Buch ist unterhaltsam, also wird das, was ich erzähle, auch unterhaltsam sein.
Florian Ich werde vermutlich auch das eine oder andere kleinere Experiment einbauen, mal schauen, was alles geht im Planetarium und würde mich freuen, wenn in meiner alten Heimat viele Menschen kommen und sich das anschauen. Und wenn ich in Jena fertig bin, fahre ich gleich weiter in den Norden, nämlich nach Lübeck ins Kolosseum. Da gibt es Sternengeschichten live am 3. Oktober.
Florian Und es gibt nicht nur Sternengeschichten live, es gibt in Lübeck auch noch Eintrittskarten. Was nicht gilt für den 4. Oktober in Hamburg, Sternengeschichten, das ist bis auf den letzten Platz ausverkauft. Aber ihr könnt am 23. Oktober noch in die Komödie nach Fürth kommen. Da gibt es auch noch einige Eintrittskarten. Da sind schon überraschend viele Eintrittskarten verkauft, aber ein paar sind noch übrig, sehe ich gerade.
Florian Also ein bisschen was geht noch in Fürth, kommt gerne dahin. Dann gibt es noch am 9. November Erfurt. Erfurt gibt sechs Karten doch. Schauen, Erfurt ist auch schon fast voll. Also wenn ihr in Erfurt zu Sterne-Geschichten live kommen wollt am 9. November, kauft euch Karten, weil da gibt es nur noch sechs Stück davon.
Florian In Leipzig gibt es gar keine mehr. Schauen, freue ich mich auch, sehe ich gerade. Leipzig ist ausverkauft offensichtlich, also brauche ich das nicht mehr ansagen. Es gibt aber noch in Dresden Karten. 11. November, Dresden, Schauburg, da ist das Ganze in einen größeren Raum verlegt worden. Da sind noch viele Karten übrig, kommt gerne dahin.
Florian Das war es, also es kommt noch 24. November, Bremen gibt es noch Karten, 26. November, In Osnabrück gibt es auch noch Karten, da könnt ihr auch noch alle gern hinkommen. Und seien es beste Termine, kann ich auch noch mal ein paar ansagen, habe ich auch schon länger nicht mehr gemacht. Ihr könnt direkt morgen, morgen am 23. September nach Puchheim kommen, was so ein Stück seitlich bei München liegt. Ich weiß gerade nicht, welche Seite. Ich glaube so schräg, links, rechts, links, oben.
Ruth Falls ihr gerade im Weltraum seid und runterschaut, links.
Florian Also man kommt mit der S-Bahn von München aus hin. Also soweit kann es nicht weg sein. Da in Puchheim sind wir mit den Science Busters und unserer Show Weltuntergang für Fortgeschrittene. Danach in München im Lustspielhaus, aber das ist schon ausverkauft, soweit ich weiß. Am 26. sind wir mit den Science Busters in Wien im Stadtsaal und danach sind wir im Orpheum in Wien am 8. Oktober.
Florian Wir sind in Stockerau am 13. Oktober, in Linz am 15. Oktober, in Graz am 17. Oktober und dann in diversen anderen Orten, die ich beim nächsten Mal ansage. Und ich sage noch am 20. Oktober, dass Ruth und ich in Wiederneustadt das letzte Mal für dieses Jahr das Universum live aufführen werden.
Ruth Ja, genau. Kommt dahin. Das wird ganz cool. Wieder Neustadt ist immer cool. In der wunderschönen Bibliothek im Zentrum.
Florian Genau, da sind wir.
Ruth Das ist sehr nett dort.
Florian Wir waren schon sehr mal dort.
Ruth Und es ist, glaube ich, wieder mal, wie letztes Mal auch, eitrissfrei.
Florian Ja, soweit ich weiß schon, ja.
Ruth Gratis, bitte. Gratis, aber nicht umsonst. Kommt dorthin. Und es ist gleich ein ganz allgemeiner Space Tuesday sein, nämlich, Weil ich werde davor, vor unserer Abendvorstellung, auch noch ein paar Planetariumshows machen am Nachmittag.
Florian Okay, wunderbar.
Ruth Ich habe jetzt da noch keine genauen Details bezüglich des Planetariums der Zeiten. Aber es wird auf jeden Fall irgendwann im Laufe des Tages mal schauen, ob das dann auch für Schulen sein wird oder für euch öffentlich. Aber keep an eye on... Wiener Neustadt.
Florian Ich verlinke die Informationen dazu in den Shownotes, so wie alle anderen Informationen zu allen anderen Veranstaltungen, die wir jetzt gesagt haben, in den Shownotes verlinkt sein werden, wenn diese Folge veröffentlicht wird. Und damit haben wir den Veranstaltungsteil abgeschlossen. Und jetzt müssen wir das aufholen, was wir im Sommer nicht gemacht haben.
Florian Wir bedanken uns sehr, sehr herzlich für all die Menschen, die uns unterstützt haben. Und das ist wie immer die Aufgabe von Ruth. Und ich werde mich dem Dank dann anschließen.
Ruth Ja, es ist sehr schön. Es ist wirklich schön. Also es ist irgendwie dann so natürlich ganz gesammelt über den ganzen Sommer ist es dann ganz besonders schön, weil dann klickt man irgendwie durch und liest alle eure Nachrichten. Vielen, vielen, vielen Dank für alle eure netten Nachrichten, die da gleich mit den Spenden mitgekommen sind.
Ruth Es waren wieder mal ein paar Großspender dabei. Ihr wisst, wer ihr seid. Ihr seid der Hammer. Danke, danke, danke, danke. Danke auch an die Kleinspender. Wir sind da nicht so. Wir lieben euch nicht mehr, nur wenn ihr uns wenig Geld gebt. Wir lieben euch alle, auch die, die uns kein Geld geben.
Florian Ab vierstelligen Beträgen lieben wir euch sehr, sehr, sehr.
Ruth Ja, da ist die Liebe dann natürlich schon größer. Also, gebt uns Geld, wenn ihr das wollt, wenn ihr es erübrigen könnt und wenn ihr unsere Arbeit unterstützen wollt. Wir bekommen ja kein Geld von niemandem außer von euch. Also. Seit dem letzten Mal, das war jetzt da Anfang Juli, ne? Also hört her, all die ihr uns in den letzten zweieinhalb Monaten Spenden in Form von Euronen zukommen habt lassen.
Ruth Und zwar über PayPal, waren das seit dem letzten Mal. Jörg, Mario, Michael, Gerd, Markus, Lydia, noch ein Markus, Marc, Jochen, Jörg, Harald, Heike, Cornelia, Harry, Viktor, Marek, Thorsten, Markus, Jens, Johann, Ralf, Thomas und Johannes.
Florian Genau. Und zu Johannes, sage ich dazu, Johannes hat sich eine Postkarte von uns gewünscht. Und ich weiß, das ist ein dunkler Fleck auf meiner Seele und meinem To-Do-Plan. Ich habe tatsächlich schon… Bist du in Verzug geraten mit der Post. Ja, natürlich. Ich bin immer Verzug mit diesen Postkarten. Ich habe schon eine Liste ausgedruckt mit allen Namen der Leute, die Postkarten bekommen.
Florian Aber ich habe es in diesem hektischen Sommer. Ich war ja in diesen ganzen, die wir jetzt gerade besprochen haben, Studienabschlusssachen immer dabei und habe probiert, Evi so viel Arbeit wie möglich abzunehmen, dass sie sich ganz auf das Ding konzentriert. Wir waren auch irgendwie nicht wirklich auf Urlaub diesen Sommer, damit sich das mit dem Studium alles noch ausgeht. Und es sind noch so viele andere Sachen passiert in den Sommer. Also ich will mich gar nicht rausreden.
Florian Ihr sollt euren Dank bekommen für die Spenden, aber ich habe es tatsächlich, nicht geschafft, was ich schon vor dem Sommer machen wollte. Die Ansichtskarten rausschicken habe ich jetzt nach dem Sommer auch noch nicht geschafft, aber ich werde es irgendwann schaffen und dann, Johannes, wirst auch du eine bekommen.
Ruth Und es ist aber eh besser, weil im Sommer kriegt man ja so viele Ansichtskarten.
Florian Kein Mensch kriegt mehr Ansichtskarten, oder?
Ruth Leider, ja. Du hast mir früher voll oft Ansichtskarten geschickt von Orten. Du warst einer der wenigen Personen, die immer Ansichtskarten verschickt haben. Ja, das finde ich sehr gut.
Florian Das schaffe ich nicht mehr.
Ruth Leider. Aber eh wieder, bald wieder. Es wird alles gut. Also ihr kriegt eure Postkarten, keine Sorge. Und genau, dann gibt es ja noch die Abos, die Abomenschen. Die Abomenschen, es haben auch wieder ein paar Leute ein Spenden-Abo abgeschlossen. Und das ist natürlich schon gut, weil dann wissen wir, dass da irgendwie regelmäßig Geld hineinkommt und können ein bisschen planen und so weiter.
Ruth Da gibt es Gebühren, ja, das stimmt, aber es ist jetzt auch nicht so slim und ist im Endeffekt auch okay. Und wenn ihr das machen wollt, wenn ihr einfach regelmäßig eine Spende uns zukommen lassen wollt, aber euch nicht regelmäßig darum kümmern wollt, dann macht das doch einfach gern.
Florian Abos sind für uns überhaupt kein Problem. Wie gesagt, die Gebühren, das sollen die Firmen, die das machen, von mir sich behalten, weil der Mehrwert, den wir durch ein Abo haben, ist, dass die Abrechnung aus buchhalterischem Sinn sehr viel einfacher ist. Das vor allem, genau. Lass die Details weg. Kein Mensch interessiert sich nach so langem Podcast jetzt noch für Buchhalter-Details, aber es ist sehr viel einfacher, diese Spenden-Abos abzurechnen in unserer internen Buchhaltung als die PayPal-Abos.
Florian Aber ihr sollt eure Entscheidung der Unterstützung nicht danach richten, wie viel Arbeit wir damit haben, weil wir freuen uns über die Unterstützung.
Ruth Weil man will ja helfen.
Florian Ja, aber uns wird ja geholfen mit dem Geld und wir müssen uns halt darum kümmern, dass dieses Geld dann auch Finanzamt entsprechend da so behandelt wird. Und das machen wir auch. Aber ich wollte nur sagen, die Gebühren stören mich nicht so sehr, die ich quasi verliere, wenn man so will, durch die Abos, weil ich dadurch auch Arbeitszeit gewinne, weil die Abrechnung und buchhalterische Bearbeitung schneller geht für mich.
Ruth Ja, wie es Ketka so schön gesagt hat, das Gegenteil von gut ist gut gemeint.
Florian Wie auch immer.
Ruth Ganz herzlichen Dank für die Abos von Christoph, Stefan und Jan.
Florian Vielen Dank.
Ruth Die Abos kann man über Steady oder Patreon abschließen. Ganz genau. Aber die Infos dazu wiederum natürlich wie immer in den Shownotes. Ihr findet das.
Florian Genau, ihr findet das und wir bedanken uns dafür, dass ihr das macht, weil dann freuen wir uns, wenn ihr uns auf diese Weise wertschätzt. Und wenn ihr uns auf andere Weise wertschätzt, freuen wir uns auch. Das könnt ihr machen, indem ihr anderen von diesem Podcast erzählt. Das könnt ihr machen, indem ihr zu unseren Veranstaltungen kommt, unsere Bücher kauft, wenn ihr sie irgendwo seht und haben wollt.
Florian Auch das neue Buch. Ihr könnt auch die anderen Sachen konsumieren, die wir so tun. Zum Beispiel in Ruts Planetarium gehen oder Ruth, wenn ihr in einer Schule irgendwie verantwortlich seid. Ruth, einlädt mit eurem Planetarium.
Ruth Bitte nicht.
Florian Oder nicht.
Ruth Nein, dann macht das. Ladet mich ein. Das ist immer schön. Ich komme immer gern zu Podcast-Hörern und Hörerinnen. Das ist immer sehr nett.
Florian Ihr könnt euch auch das Merch besorgen, das Jörg für uns gemacht hat. Das er es immer noch auf Ebay bekommt. Ihr könnt euch auch den Podcast Welt der Mikroben anhören. Ein Auftragspodcast, den ich für ein österreichisches, Exzellenzforschungsprojekt mache, wo es um Mikroben geht. Und der ist wie Steining-Geschichten, nur mit Mikroben. Also den mache ich auch.
Florian Ihr könnt den Podcast von Evie anhören. Ihr könnt ganz viele Sachen machen. Oder am besten, ihr macht das, was ihr wollt. Und wenn zu dem, was ihr wollt, auch gehört, dass ihr euch die nächste Podcast-Folge anhört, dann freuen wir uns, denn diese nächste Podcast-Folge, die wird in 14 Tagen erscheinen und wieder das Universum, Folge 166 heißen.
Florian Und wir wissen aber noch nicht, um was es geht darin. Das werdet ihr dann hören, wenn es soweit ist. Und bis es soweit ist, verabschieden wir uns und sagen Tschüss.
Ruth Schön war's. Bis zum nächsten Mal.