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Der CANIS-Podcast – Hundeexpert:innen ausgefragt· Folge 144

Gründe, warum Hunde an der Leine pöbeln

Freitag, 19. Juni 2026 · 51 min

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Shownotes

Interview mit Verena Kretzer
In dieser Folge des CANIS-Podcasts spricht Iona mit der Hundetrainerin und CANIS-Dozentin Verena Kreutzer über ein Verhalten, das viele Hundehalter:innen beschäftigt: Leinenpöbeln. Doch warum reagieren manche Hunde an der Leine so heftig auf Artgenossen? Liegt es wirklich immer an Unsicherheit oder schlechten Erfahrungen? Und welche Rolle spielen Lernen, Frust und die Erwartungen des Menschen?

Gemeinsam gehen die beiden der Frage nach, wie Leinenpöbeln entsteht, warum die Suche nach einer einzigen Ursache oft zu kurz greift und weshalb sich das Verhalten bei vielen Hunden über die Zeit ritualisiert.

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Nicht im Konflikt zu starten, also wir starten nicht in der Hundebegegnung im Training. Das macht überhaupt keinen Sinn weder für den Menschen noch für den Hunden weil da haben sich schon ganz, ganz häufig versucht und sind mit nichts weiter gekommen und deswegen leicht starten das beide die Chance haben dass es auch was bringt.

dadurch kriegt er Mensch Sicherheit bisschen mehr Souveränität dann funktionieren die nächsten Schritte wieder besser. dadurch gibt's wieder mehr Sicherheit. andersrum funktioniert es nicht. Hallo und herzlich willkommen. Ich bin Jona, und ihr hört den Karnes-Podcast. Heute spreche ich mit Verena Kretzer darüber, warum Hunde an der Leinen pöbeln?

Hallo, Verena! Schön, dass du im Podcast zu Gast bist. Hallo, Jona! Ich freue mich wieder dabei zu sein. Wo fängt überhaupt Leinpöbelen an? Also was würdest du sagen? Was ist das definiert? Und wie sieht es aus ... beziehungsweise wie hört sich das an? Also ich finde es eine schwierige Frage, weil ist es ganz unterschiedlich und würde bei mir schon oder würde anfangen schon bei einer gewissen Anspannung.

Bei einem Fixieren von anderen Hunden Aufregungen kann auch schon so ein Hinlegen sein und wie sich das anhört. Das kann ja von hoher bis niedriger Tonlage alles sein also vielleicht auch je nach Motivation, die dahinter steht. Aber Pöbeln fängt ja schon im Kopf an! Das kann man noch nicht sehen dann oder?

Naja es ist wie gesagt diese muskuläre Anspannung oder den Blick. also ich glaube jeder der irgendwie sein Hund ein bisschen beobachtet, der merkt schon wenn er den anderen Hund schon im Visier hat und da muss noch kein Ton rauskommen. D.h., Bei manchen Hunden, wo man weiß die Pöbeln an der Leine oder die machen Lautäußerung.

Dann noch sieht man das schon, dass man einen Imponierverhalten, ein Droh Verhalten hat bevor es losgeht. D.h., der ganze Körper ist angespannt Die Beine sind durchgestreckt, die Rute ist oben und alles ist auf wie so'n Vulkan So Prudel, die Lava-Prudel schon und dann weiß man es wird explodieren. Genau!

Kann man das so sein? Ja, es wird explosieren. ich habe aber auch noch so Hunde im Kopf, die gerne da hin möchten. Die sind ja auch körperlich angespannt, aber im Ganzen ein bisschen weicher. also deswegen dass fixieren oder sich auf dem Boden liegen ist ja nicht immer nur das explodiert gleich in Richtung ich schreide dich mal laut an, sondern ja auch einfach der eigene Frust oder dieses.

Ich will da unbedingt hin und kann es nicht aushalten. Auch da ist eine gewisse Anspannung ohne dass sich Imponierverhalten habe.". Das heißt wir haben da sozusagen schon zwei Subtypen des Verhalten was ich eher beschrieben hab Aggressionsverhalten bündet. und einmal jetzt deine Beschreibung. als zweites der Typ, der aus Frust pöbelt aber gar nicht unbedingt zu aggressiv.

Und das kann ich wahrscheinlich auch bisschen mischen. also wir würden das so differenzieren zwischen zwei Kategorien oder? Ja Okay Aber beides würden wir unter dem Begriff Pöbeln zusammenfassen. oder ja auf jeden Fall Die Frage jetzt mal rumgetreten, wie wir es nicht wollen. Wenn wir einen Hund seit Welpen oder jungen Hundealter anhaben was könnten wir tun damit der auf jeden Fall ein stabiler Leinenpöbler wird?

Ja die umgedrehte Frage also was begünstigt das? dass ich auf jeden fall nachher das Ergebnis habe was ja keiner möchte Das fängt ja schon, wie du schon sagst im Welpenalter an. Also wenn ich da schon anfange eine Unruhe zu anderen Hunden hin vielleicht auch zu bestätigen gerade dieses Klassische der muss mal Hallo sagen Ich gehe an der Leine überall hin wo der Hund hin möchte auch zu anderen hunden.

lasse ihn da vielleicht auch noch spielen an der leine Wo wir ja häufig im Hundetraining schon von Anfang ansagen Lass den mal nicht an der Leine ran. Das macht überhaupt keinen Sinn, er kann das ja auch mal aushalten. Auch eine gewisse Ansprache. also ob das im Issa mein Anführungszeichen beruhigenden Charakter hat musste ich ja nicht so aufregen oder wir können da gerade nicht hin.

also ne Ansprach an den Hund wenn er eine gewiss Unruhe einen vielleicht schon leichten Frust in Richtung des anderen Hund hat und da unbedingt hin möchte Ob ich dann eine Ansprache mache im Sinne von, ich will ihn beruhigen oder aber auch dieses Ich möchte direkt was dagegen tun. Gerade im Welpen und Junghundealter vielleicht so Sachen mal stehen zu lassen und das nicht direkt zu beantworten.

Jetzt bin ich schon wieder in der umgetreten Form. Aber ja also Hund möchte hin hat Frust und ich bestätige das, in welcher Form auch immer. Ob über Ansprache oder über ihn hinzulassen. Ruhiges Verhalten extra zu belohnen? Das würde ich dann noch machen. also wenn er, ich sag mal fünf Minuten gesagt hat Ich will aber dahin egal ob über Körpersprache Oder vielleicht schon so ein leichtes Bellen Und es ist dreißig Sekunden ruhig und das belohne ich dann doch.

Also das steht in keinem Verhältnis. Er hat sich, ich sag mal fünf Minuten schon aufgeregt und da hab' ich schon gesagt musst du gar nicht und dann ist er für einen kurzen Moment ruhig und das belohne ich dann noch extra vielleicht auch noch mit irgendwas was ihm wichtig ist wie zum Beispiel ein leckerchen oder streicheln oder ruhige Worte Wenn ich selber unruhigt werde mit dem Hund zusammen oder auch in Anführungszeichen mit ihm Pöbel.

Also sag ich, ja das machst du gut und den machen wir fertig oder was auch immer. also da die Stimmung des Hundes aufnehmen würde das Ganze auch noch sehr schön begünstigen Und natürlich viel Hundekontakt geben zu jedemhin dürfen Also eine Erwartungshaltung erschaffen sozusagen Ja hat man ja vielleicht auch schon ganz in den Anfängen, wenn man jetzt in die Welpenschule oder Nehung-Hundeschule geht.

Und da würde jetzt immer sofort ... Man kommt auf einen Platz und die Hunde werden sofort in den Freilauf geschickt. Es ist ja auch eine gewisse Erwartungshaltung, die nicht unbedingt ... Also... Die mir helfen könnte das zu begünstigen? Dass er sagt ich will, wir spielen hier immer! Ich sag sofort darfst du hier laufen und spielen.

Und dich mit den anderen vielleicht auch raufen und Dinge tun.". Was könnte ich dann noch im Training nicht tun, damit das alles noch gefestigt wird? Oder wenn er schon erste Anzeichen zeigt Frust an der Leine zu zeigen wie kann ich das? oder auch wie kann Ich das in Richtung Aggressionsverhalten fördern?

Hat diese umgekehrten Fragen die sind wirklich schwierig zu beantworten, weil ich natürlich meine Antwort rumdrehen muss. Also tatsächlich in den Anfängen schon direkt was dagegen machen und dann aber so dass es mal funktioniert, mal nicht das sich vielleicht das Gefühl habe vielleicht auch der Umwelt gegenüber mein kleiner Welpe macht schon laut Äußerungen Richtung andere Hunde Ansprache das zu beantworten, dass das jetzt anscheinend wichtig ist.

Aber ohne ... Ich sag mal Effekt! Also ohne, dass es was bringt. Mhm. Ich könnte ihn auch jedes Mal belohnen wenn er dahin bellt und sagt, das machst du fein? Das ist natürlich ... Oder Kekse werfen in dem Moment. Eigentlich ist ja, was du gesagt hast grade alles belohnt. weil wenn ich Ich denke zwar als Mensch, dass ich das Verhalten unterbreche und schimpfe vielleicht.

Aber auf so eine Weise, dass der Hund sagt ... Oh, das ist ja toll! Der Mensch gibt mir ganz viel Aufmerksamkeit. Das meint somit, es gibt keinen Effekt. Und der Hund nimmt das vielleicht sogar als Belodung wahr. Wohl der Mensch und die Umwelt sagen, dass das ja eine positive Bestrafung sieht ja so aus, als ob oder eine Unterbrechung.

Genau. Ja, auch das gemeinsame Pöbeln. Also wenn ich vielleicht genervt bin, wütend bin aber der Hund ist gar nicht so empfindet oder für den Hund das nicht schlimm ist dann ist es ein gemeinsames Pöblen für den Hund und er sagt super dass hier muss wichtig sein oder der andere Hund muss wichtig seien.

das machen wir gemeinsam und da muss es gar keine Belohnung in Form von Streicheleinheiten positive Belohnung sein, sondern wirklich die Aufmerksamkeit reicht häufig schon. Und mit Keksenbelohnen? Meinst du zum Beispiel auch da kommt ein anderer Hund. ich sehe das mein Hund spannt sich an und dann zack werfe ich Keks auf dem Boden.

Zum Beispiel! Also sozusagen eine Umlenkung plus nicht günstiges Timing der Umlenkungen. Ja genau also wenn ich jetzt Der Hund fixiert und ich sage guck mal, ich hab Leckerchen. Und werft die im Moment des Fixierens? Also das ist ja wahrscheinlich das was du mit Timing machst, meinst dann belohne ich erstmal das Fixieren und die Anspannung in Richtung anderem Hund.

Was kann ich denn außerhalb des Konfliktes noch machen oder unterlassen damit der Konflikt aufkommt? Naja auch da. also wenn im Prinzip genauso wie im Konflikt auch. Also wenn ich Dinge immer wieder und sehr schnell beantworte, im häuslichen Umfeld das der Hund kommt, dass er vielleicht fieb, wenn Futterzeit ist oder fiebt, wenn er gerne gerade gestreichelt werden will oder vielleicht auch in die Decke beißt, dass sich die Dinge immer gleich beantworten, schaue, Frust, den er haben könnte.

Dass vielleicht gerade keine Zeit zu ihm ist, dass der gar nicht erst aufkommt... ...dass ich versuche dem Hund nie irgendwelche stressigen Situationen auszusetzen in Anführungszeichen sondern die aushalten zu lassen, sondern da sage oh nee, der hat Stress! Da gehen wir mal schnell raus. Ist ja auch immer die Frage Ob der Hund wirklich Stress hat oder ob ich das als Mensch so empfinde, aber viel beantworten auf jeden Fall.

Also den kleinen Hund vielleicht schon sehr wichtig machen. Du hast hier die Macht in Form von du kannst dir Menschen bewegen und wir bewegen uns auch gerne für dich. also solche Dinge immer wieder zu Beantworten. Auch Soanspannung Ja nie Frust aushalten lassen. also Frust im Sinne von Man ist gerade mal nicht dran.

Und man ist grade mal nicht wichtig, dass man das total vermeidet. Das heißt also zusammenfassend keine Frustrationstoleranz entstehen lassen und den Hund zentrieren auch zu Hause? Also gar nicht nur generell draußen sondern auch zuhause. Keine Leinführigkeit erarbeiten wäre vielleicht auch noch eine Sache oder keine Unterschiedung erarbeiten.

Fällt mir noch ein. und dann, was du gesagt hast, parzielle Verstärkung. Dass man's immer mal so wieder unterbricht. Dann kommt man mal ein bisschen rein, dann kommt man gar nicht rein. Und dann lässt man es mal ganz, weil das ein bisschen peinlich vor der Einachbarin. Aber viel Aufmerksamkeit reingeben in den Moment des Konfliktes?

Was hat das denn noch überlegt ... Ah ja! Kicks oder mit Belohnung ganz gezielt versuchen umzulenken... Ja, oder das Verhalten zu fördern. Genau. Oder ganz gut zu fördern! Okay, das heißt, dass könnt ihr machen wenn ihr einen Hund haben wollt der in der Nachbarschaft laut ist und auffällt? Die Anleitung haben wir euch jetzt gegeben Und diese Folge soll es vor allem um die große Frage nach der Ursache gehen.

Also warum machen Hunde dieses? Warum zeigen sie dieses Verhalten? Warum machen die das? Ich weiß nicht wie's bei dir ist aber ich höre in Erstgesprächen häufig eine ähnliche Geschichte oder eine ähneliche Theorie der Halterin, dass sie kommen und sagen also das war eigentlich immer total gut. Der Hund hatte gar kein Thema mit anderen Hunden und dann hat es irgendwann angefangen und dann hatte der mal ne schlechte Begegnung mit einem und er hatte drei schlechte Begegnungen.

oder da wurde mal gebissen und ab da hat er an der Leine gepöbelt. Bei dir welche Vermutungen hörst du, oder auch so unter anderem Punkt der auch aufkommt ist. Der ist unsicher grundsätzlich in vielen Situationen und deswegen also durch die Unsicherheit macht er das weil der will dass die anderen halt nicht näher rankommen.

wie ordnest du diese Vermutung der Halter in ein? Inwiefern ist es relevant für den Verlauf? Was ist so die Geschichte, die du oft siehst? Oder was sind die Möglichkeiten. Also ich hab auch diese Geschichten von ... dass der Hund Angst hat weil er eine schlechte Erfahrung gemacht hat oder auch grade so im Bereich Tierschutzhunde das dann kommt ja, der muss seine schlechte Erfahrungen gemacht haben oder sowas.

also Angst steht ganz häufig, Angst Unsicherheit. Der will mich beschützen, hab ich auch häufiger. Und ... der will gerne hin und spielen, deswegen macht er das. Er hat so wenig Hundekontakt? Ja! Das kommt auch häufig. Stimmt. Im ersten Moment ist es... Oder fangen wir mal an. Im Prinzip ist es erst mal nicht relevant für das Training aus welchen ... gründen, er das jetzt macht.

Ich lass mir gerne beschreiben wenn es nicht auftritt im Training wie der Hund aussieht. weil häufig gerade in dem Bereich Angst und Unsicherheit sagen die Kundin der Hund kann ja nicht weg der ist ja an der Leine. also mein Hund kann ich weg der is an der leine und der Hund könnte ja trotzdem zwei Meter zurückgehen würde er nicht in die Attacke gehen.

Und die meisten beschreiben ja, wenn wir, ich sag mal im Aggressions- aber auch in dem Freude Ich Will Dahin Bereich sind, gehen sie nach vorne! Die gehen nichts zurück und machen laut auf sich aufmerksam dass Sie da sind gerade bei der Unsicherheit. Ob ich das jetzt im ersten Gespräch formuliere oder den Kundin mitgebe?

Das ist ganz unterschiedlich weil manchmal kann ich das auch gut so stehen lassen und dann besprechen wir es in den nachfolgenden Stunden, weil ich mich dann gerne frage was für Nutzen hat es jetzt. Gerade wenn's erst mal um die Beziehungsstruktur geht dass ein bisschen zu verändern den Hund vielleicht so ein bisschen vom Trönchen zu schubsen macht das erstmal nicht so viel aus Wenn es auftritt.

Lass ich mir das auch noch mal beschreiben, ob das so ist wie es auch zu Hause ist. Und dann kann man's ja auch sehr schön aufnehmen. Also häufig von der Körpersprache gesehen da würde ich einen Unterschied machen als jetzt wirklich auf Ursachenforschung zu gehen weil manchmal wissen die Kundinnen nicht wann hat sie angefangen.

aber ich finde es total legitim beziehungsweise sehr menschlich nach dem warum zu fragen und sich für sich das erklären zu können. Und manchmal habe ich das Gefühl, Angst ist sowas, was gesellschaftlich ein bisschen leichter zu argumentieren ist als Aggression. Also auch den Hund da in seiner Komplexität war zu nehmen.

Ich hab ja viele Hunde mit Ängsten im Training überwiegend und ... Dann ist es häufig so, dass der Hund dann auch zum Beispiel zu Hause Besuch nicht so gerne reinlässt. Das sind meistens auch osteuropäische Hunde, die überwiegend zu mir ins Training kommen und dann auch Hunde anpöbeln aber eben auch ganz oft in die Flucht gehen wenn sie Umweltreizen ausgesetzt sind, die ihnen zu viel sind.

Spagat im Kopf der Menschen erst mal beraterisch herzustellen, dass der Hund sowohl Aggressionsverhalten wie auch Fluchtverhalten zeigen kann. Und das natürlich oft auch Hundert Typen sind die in ihrem Extremverhalten vielleicht dann noch breit gefächert sein können. Es ist situativ von der Situation abhängig und nicht allgemein.

ist der Hund unsicher oder immer ist er unsicher und immer aggressiv. Das ist ja nur eine Situation, wo er Verhalten zeigt. In den einen extrem oder in dem anderen extrem und hier würde auch noch mal kommen, ob das adäquat oder nicht. Also wenn ich so denke gerade bei der ersten Frage mein Rottweiler-Mischling ist immer im Imponierverhalten an anderen Hunden vorbeigelaufen aber in einer Souveränität, dass er gesagt hat Im Prinzip, ich bin überhaupt nicht angreifbar.

Und das hat er halt auch ausgestrahlt. Trotzdem hat er sich aggressiv verhalten den anderen Hunden gegenüber. Ja! Aber sie haben's angenommen? Aber cool... ja war schon cool und ähm ... Ich mein es kann man sicher auch vorstellen. also wenn wir jetzt einen Huli genehmen dann kannst du trotzdem sein dass deiner mehr Angst vor Spinnen hat.

Das schließt dich ja nicht aus. Wir Menschen sind ja auch komplexer und können uns nicht nur auf eine Sache festlegen, unbedingt an Emotionen oder Reaktion. Ich würde gerne noch mal zu dieser Ursachen-Geschichte darauf hin, weil wenn ich jetzt zum Beispiel daran denke ... Man geht zum Arzt und weil man hat Rückenschmerzen oder Physiotherapeuten, wenn man weitergeleitet wurde.

Dann ist es ja so ganz wichtig dass man immer nach der Ursache forscht um die zu beheben um dann das Problem nachhaltig zu lösen also dann zb zu merken. okay man hat keine gute Rückenmuskulatur. Deswegen fängt man jetzt mit Krafttraining an, baut sich eine gute Rückmuskulation auf dann in der Ernährung quasi nicht viel Magnesium und ... Die Bauchmuskulator nicht vergessen!

Und die Bauch-Muskulator nicht vergessen, genau, wenn man auch den Gegengespieler hat. Auf jeden Fall, dass wenn man da dran arbeitet, ne? Dass man dann Oder am Stress oder sonst was. Aber wenn man diese Punkte angeht, das kann ja auch multifaktoriell sein, dann löst sich das Problem. und so sind wir ja gedanklich, dass das sozusagen viel besser ist als jetzt einfach nur kurzfristig Medikamente zugeben.

Das ist ja total richtig... Manchmal kann auch erst mal eine Medikamentengabe bei Sachen natürlich gut sein aber grundsätzlich ist es ja total der sinnvolle Denkansatz. Und jetzt sagen wir Die hat diesen Denkansatz eigentlich unterstützen. Ja, nee! Aber bei Hundepöbeln ist es anders. Warum? Also ich würde mal das Beispiel nehmen weil man das glaube ich ganz häufig oder sehr häufig hört.

Der wurde mal von einem schwarzen Hund attackiert seit dem Pöbeltär und jetzt sind's aber auch weiße Hunde und dreifarbige Hunde oder kleine Hunde große Hunde Egal. In der Regel ist es so, dass wenn wir jetzt auf Ursachenforschung gehen und würden sagen Alles klar! Es ist dieser eine schwarze Hund aus dem Dorf gewesen.

Trotzdem hat mein Hund ja vielleicht mit fünf anderen Schwarzenhunden schon in der Welpenstunde Kontakt gehabt. Der sagt nicht alle Schwarzen Hunde sind böse Sondern er hat ja andere Erfahrungen gemacht. Das heißt hier geht's ja nicht nur um einen. Ich behebe eine Ursache, um den Hund körperlich irgendwie zu verändern.

Wenn das Schmerzreiz ausgelöst wäre, wäre genau das der Punkt. Wir würden auf Ur-Sachenforschung gehen in den Hund zum Tierarzt und Tierphysiö schicken. Wenn es aus schmerzbedingten Sachen würde, dann würden wir genau das machen. Wo ist der Schmerzen? Den behandeln wir erst und dann werden wir ins Training einsteigen.

Hier geht's um Verhaltensänderungen Und die Verhaltensänderung ist was anderes als was Medizinisches, als etwas Körperliches. Sondern der Hund soll sein Verhalten verändern und wenn es nur diese eine Ursache gäbe – nicht das multifaktorelle – sich natürlich auch erlernt und irgendwie muss es sicher auch belohnen dass der Hund an der Leine pübelt in welchen Strukturen auch immer dann ist die Ursache erstmal egal!

Er tut es. Das heißt, bei manchen Ursachen kann man daran arbeiten. Wenn es jetzt zum Beispiel nur der Nachbarsthund ist – das hatte ich auch schon mal – er pübelt nur den Nachbarthund an! Die haben eine gewachsene Feindschaft und dann würde ich beide ins Training holen. Dann muss der Nachbarn natürlich auch Training machen wollen.

Aber so eindeutig und so klar ist es in der Regel nie und erlernt immer dabei. in irgendeiner Form einen belohenden Charakter, meistens ja auch gewachsen. Und das kennen wir alle – auch ich und du auch – wenn Sohn verhalten! Das muss ja nicht irgendwie was Exploratives sein. So pü-a-pü anders wird sich ausschleicht.

Also ich nehme mal die Orientierung an der Leinenführigkeit. Das fällt einem ja auch nicht direkt an Tag eins auf, sondern ist ... Die Hoffnung stirbt ja bei uns Menschen auch noch zuletzt. Das heißt, man denkt sich schon irgendwann so, das ist alles ein bisschen optionaler geworden und wenn es dann nervt, dann mache ich wieder was dagegen.

Das heisst, es ist ja nicht nur der Hund sondern der Mensch kommt ja auch dazu der Dinge vielleicht einfach so stehen lässt die schon geklappt haben oder oder oder dass alles was wir vorhin schon gesagt haben, was das begünstigen würde. Also vielleicht erst mal weniger zu machen weil das vielleicht reichen könnte dann sind wir wieder in der parziellen Verstärkung und so ist es nicht die eine Ursache wo ich etwas dranmachen kann.

Das wäre sehr leicht! Die Ursache ist sozusagen gar nicht mehr... unbedingt rausfilterbar, auch durch Tests nicht. Also man kann ja Tests machen wie den Hund anbinden und dann verschiedene Hunde vorbeigehen lassen gucken macht er das mit seinen Menschen auch? Also ohne seinen Menschen auf wenn der Angebunden ist zum Beispiel also ist es territorial bedingt ist das an den menschen geknüpft oder so macht er.

oder fragen stellen wie macht er dass mehr wenn er mit dem Partner geht als mit ihr oder so, keine Ahnung. Also man kann ja da schon ein bisschen sozusagen filtern. Aber was du beschreibst ist das aus einem ... also einen Prozess ist abgelaufen wie der genau abgeloffen ist es ein bisschen egal weil das was am Ende dasteht ist gleich und dann hat sich ein Verhalten aufgebaut was sich ritualisiert hat.

also was immer der Reiz kommt Hund oder zum Beispiel auch eingeschränkt Hund, der auch ein bisschen Imponierverhalten zeigt. Oder bei manchen Hunden habe ich es auch nur bei Kleinhunden pöbelt... weil er sich da vielleicht mutiger fühlt, keine Ahnung, Interpretation oder der nie bei kleinen Hunden pöbelt.

Weil die dem total egal sind? Keine Ahnung. also es gibt ja schon manchmal so Sortierungen oder nur Rüdepöbel nur bei Rüden. aber wenn man dann sozusagen diese Kategorie hat und manchmal ist die Kategori einfach auch jeder Hund hundert Prozent wird gepöbelt haben wir dieser erlernte Aggression das einfach ein Ritual besteht wir in einen Umlernungsprozess gehen müssen, anhand dessen der Hund lernen kann.

Dass es ja voll möglich ist nicht zu pübeln und sich voll gut anfühlt wenn man's einfach lässt. Das heißt aber auch, wenn man jetzt diese Ursachengeschichte angucken würde und die Ursache wäre der schwarze Hund gewesen oder der weiße oder sonst was dann... ...kann man sich ja auch nicht mehr mit seinem Hund auf die Couch setzen und nochmal darüber reden dass das ja was es Herr Quatsch ist.

Weil wir können ja nicht mit unseren Hunden reden, sondern wir müssen uns in dem Moment klären. Also wir können mit ihnen reden ... Aber sie verstehen's halt nicht. Stimmt! Wir können mit ihm reden und uns auf die Couch setzen. Ja genau. Und wenn wir jetzt nur den schwarzen Hund erklären würden... also wenn man so wirklich in dem moment klären würde unter nur den Schwarzen Hund dann ... Man könnte auch gucken, man stellt jetzt mit ganz vielen Hunden Dann gute Erfahrungen ohne Leine her.

Warum würde sich denn dann trotzdem das Problem an der Leine nicht lösen? Weil die Ursache wäre ja, er hat eine schlechte Erfahrung mit einem schwarzen Hund und weißem Ohr gemacht. Warum löst sich das Problem nicht? Also wir nehmen mal den schwarze Hund mit dem weißen Ohr erstens... Also erstens würde ich dann die Frage stellen, naja wenn es wirklich nur der Schwarze und mit den meisten Ohren ist.

Und jetzt nicht in der Nachbarschaft wohnt muss sich das wirklich klären? Also Nenis wäre jetzt schon ausgestreut auf andere Fälle. Ich bin immer noch bei dieser Ursachenidee, sozusagen. Zu Ursache würde ich gerne noch mal sagen ... genau was du gesagt hast. also soziale Motivation hängt's mit den Menschen zusammen kann man schön testen.

dann bindet ihn an. irgendwie ein Hund kommt und gucke ob er mich dafür braucht oder auch den anderen Hund ist ja auch häufig so wenn mehr bei der Mehrhundehaltung Bei territorial- beute bzw Also Beute, Futter ist ja in der Regel nicht so auf den Spaziergang da. Das kann ich sehr gut erfragen. bei territorialer Aggression wäre auch nochmal die... also da habe ich vielleicht auch eine gewisse Akzeptanz zu sagen.

bei uns Zuhause wird sich das nicht lösen. von der Genetik her schiebt einfach zu viel. aber Kann ich zu Hause zumindest eine Verbesserung haben, reiste ich mal zusammen. Pürbeln an der Leine hat nicht unbedingt was mit Soziathalten zu tun. Aha! Jetzt komme auf deine Frage, warum im Freilauf und warum an der Leine nicht.

Also gerade wie du eben beschrieben hast es ist ja häufig eine erlernte Sache in irgendeiner Form muss es sich belohnen das heißt ob das durch den Menschen belohnt wurde oder intrinsisch. Und es gibt ganz viele Hunde die im freilauf total adäquat im sozial verhalten sind und an der leine. aber genau dass Die Leine geht auf Spannung, also ich als Mensch kann mich ja auch nicht rausnehmen.

Ich habe ja eine gewisse Erfahrung und möchte vielleicht der Umwelt gegenüber nicht das wir auffallen. Ich nehme ein bisschen Spannungen auf die Leine. Also es ist alles ritualisiert in kleinen Schritten, die sich pö-a-pö aufgebaut haben Wäre ja das Einfachste zu sagen, beruhig dich mal. Lass die Leine locker und komm mal runter meditiere mal kurz vorher.

Wenn ich diesen Knopf finden würde Ich würde Ihnen allen Menschen dem Pöbeln in Hund haben inklusive mir Die einen hatte geben. Und hier sind wir wieder im Trainingsbereich. Ich kann den Kund in nur Sicherheit geben über etwas was funktioniert Und nicht werd mal ruhiger und dann funktioniert es. Die Sicherheit, dass die Dinge funktionieren.

Dass es besser wird von leicht nach schwer zu arbeiten nicht im Konflikt zu starten also wir starten nicht in der Hundebegegnung im Training macht überhaupt keinen Sinn weder für den Menschen noch für den Hunden weil da haben sie schon ganz ganz häufig versucht und sind mit nichts weiter gekommen und deswegen leicht starten das beide die Chance haben dass es auch was bringt.

dadurch kriegt er Mensch Sicherheit bisschen mehr Souveränität dann funktionieren die nächsten Schritte wieder besser. Dadurch gibt's mehr Sicherheit, andersrum funktioniert es nicht und das ist erlernt! Es macht auch in einer Form ein bisschen Spaß. außerdem ist es schnell vorbei. man kann sich kurz aufregen und ja zu lernen...

Man kassiert nicht vom anderen. also weil man kassierte. Man muss sich auch nicht auseinandersetzen ne? Das ist im Prinzip wie wenn ich auf der Autobahn. mich hat einer geschnitten und ich ruf aus dem offenen Fenster Ein böses Schimpfwort. Bis der das registriert hat, ist er schon ein Kilometer weiter.

Aber es war selbst belohnt für dich? Also es hat sich in dem Moment ... Bisschen gut angeführt und dass ... Oder zumindest die Erleichterung meine kurze Wut loszuwerten oder rauszubrüllen. Ich will ja gar nicht mit dem in Konflikt kommen! Ich will nur meine Wut kurz rauslassen. Also wenn's jetzt um Wüten geht, ne?

Und wie gesagt das ist ja auch schnell vorbei. Ja. Das heißt aber auch wenn wir eine gute Frustrationsholeranz haben würde ich mal behaupten dass wir dann und es noch nicht so oft Auto gefahren sind, noch nicht oft gepöbelt haben, dass dann vielleicht Menschen im Auto auch weniger pöbeln. also... Na klar!

Als wär man immer ganz schnell am Frust-Limit ist, dann fährt man ja viel mehr aus der Haut auch. Hat auf jeden Fall was damit zu tun ne? Wie habe ich gelernt auch mich selbst zu regulieren? Habe ich das nie gelernt und dann fahre ich auch schneller aus der haut und so ist es bei den hunden ja auch. also hab ich nicht gelernt mit mir selber klarzukommen.

für mich ein sehr großer Punkt, Selbstregulation. Aushalten! Mich selber aushalten auch wenn es mal langweilig ist oder wenn ich da jetzt gerade zum Eismann will und ich kann aber nicht weil ich kein Taschengeld mehr habe, packe ich dann das Messer aus und bedrohe meine Eltern... Oder den Eismann? Oder stammfe ich mal wütend auf und sage naja geht halt jetzt nicht.

ne also der Umgang damit klarzukommen mit dem eigenen Frusten, der eigenen Regulation. Das wäre so ein schöner Staat ins Leben! Welche Runde würdest du denn sagen spielt auch wo und wie der Mensch wohnt? Also wenn wir jetzt angucken Stadt-Land wenig Hundebegegnungen viele Hunde Begegnung. ich wohn auf dem Land.

Ich kann es für mich sagen Gestern bin ich mit meinen beiden Hunden an einer Frau, mit auch zwei Hunden, an der Leine langgelaufen. Also wir sind uns auf einem Weg sehr nahe aneinander vorbeigelaufen und danach hab' ich gedacht, oh krass ihre Runde haben nicht gepöbelt! Das heißt wenn ich jetzt mal... also für mich ist ja Normalzustand hier auf dem Land dass die Menschen alle ausweichen weil wir haben hier viel Platz Konkret in die Begegnung geht, relativ nahe.

Dann bin ich mir immer sicher, dass die Hunde pöbeln werden. Also bei dir? Die Frage fand ich total spannend weil mir das ... also ich glaube hundepöbelen überall. Ich kann mir aber einfach vorstellen beziehungsweise ich bin ja auch so ein Dorflandkind Dass das länger dauert bis die Menschen einen Leidensdruck empfinden oder einen hohen Leidensdruck empfinden.

Oder was dagegen unternehmen, weil genau das, was du sagst ... Man hat mehr Raum, man kann mehr ausweichen. In der Regel hat man auf dem Dorf auch ein Auto schon mit achtzehn, weil man irgendwie vom Dorf weg muss! Und man könnte dann in leichter und andere Gebiete fahren, wo vielleicht nicht so viele Hunde sind.

Wenn ich an meinen Dorfleben mit Hunden denke, ob das jetzt ist oder an meinem früheren Wohnort. Ich hatte da vielleicht ein bis zwei Hundebegegnungen und wenn ich keine Lust habe bin halt wie du schon saß quer übers Feld gegangen und hab gedacht heute habe ich keine luste. Und als ich in der Stadt gewohnt habe also das war auch stattrand ich habe noch nie mitten in der stadt gewohnten aber Da waren es halt auf einem spaziergang mal locker acht bis zehn hunde an einem schmalen Stich, wo jeder lang geht.

Da ist nichts mit ausweichen und ich glaube dass es dann zumindest schneller dazu kommt das sich etwas dagegen unternehmen möchte oder vielleicht nicht so lange laufen lasse weil in der Stadt auch sehr viel mehr Menschen habe die mich vielleicht beurteilen was ich auf dem Dorf vielleicht auch habe, aber vielleicht ist es auch da manchmal einfach wie du sagst.

Man is' es gewohnt! Es stört keinen groß und man wird vielleicht auch nicht so häufig angepöbelt. Dann bin ihr ja ich die pübelt und sagt lass ihn mal hier ein Hund nicht frei auf meine zulaufen... Aber ich glaube auch dass das auf einem Dorf oder aufm Land ein bisschen egaler ist. Also beim Hunderhaltenen genauso wie bei den anderen aus dem Dorf, gerade wenn man vielleicht auch da groß geworden ist und sich kennt.

Vielleicht auch mit einer anderen Stimmung reingeht und sagt wie du schon sagst, die haben ja gar nicht gepöbelt. War komplett überrascht! Ja also genau der eine einmal der Faktor... Der berührt es ein, ist das peinlich macht man was dagegen oder lässt man zustehen? Aber auch der Faktor wie häufig sind Hundebegegnungen kann ja in beide Richtungen des Lernens gehen, oder?

Also ich habe das Gefühl wenn mich jetzt mit meinen Hunden die kaum im Hund sehen. Nein okay das stimmt nicht, das ist komplett da Quatsch. sie sind ja ein Trainingsstund und einen Dauerndhunde und meine Hunde werden in Trainingstunden auch andauernd angepübelt weil sie immer dafür herhalten müssen um in die Wiederholung zu gehen.

Da würden sie nie pöbeln. Aber ich hab schon manchmal das Gefühl, dass gerade bei Menschen es richtig schwierig ist die auf dem Land wohnen wo die Hunde pöblen, die's ändern wollen. aber die haben dann immer nur so Hundegegnungen wo die hunde sich schon ewig weit wegsehen und es ist so eine krasse Attraktion wo sich da eine Spannung so aufbaut als wenn man jetzt irgendwie in einem Freilaufgebiet spazieren geht wo wirklich alle fünf Meter neuer Hund kommt.

Was würdest du sagen, wie ist da das Lernverhalten unterschiedlich? Also ich hab da jetzt auch keine Meinung. Sondern eher so ein ... Wie kann das beeinflussen? Also beeinflusst wir ja schon alleine, wenn ich jetzt mitten in der Stadt wohne, habe ich hier keinen Garten. Das heißt, ich muss ja Minimum dreimal am Tag irgendwie mit meinem Hund raus vor die Haustür.

Das muss sich eventuell auf dem Dorf ... in der Regel schon mehr oder häufigeren Garten. Das heißt, ich lass dir vielleicht dann abends noch mal einen Garten und gebe mittags meine große Runde und fertig, sag ich mal! Das alleine ist ja schon etwas... wie man jetzt sagen könnte Sie haben weniger Hundebegegnungen wenn sie nicht oder Hundekontakte Wenn sie nicht.

ein Trainer-Trainer in Leben leben müssen wo sie ständig für was her gehalten werden Kann ich gar nicht so sagen. Also, ich glaube das wäre dann auch wieder der Punkt Grunderziehung, Frustration, Toleranz, Selbstregulation also... Ich denke, als es um meine erste Hündin ist ja auf dem Dorf groß geworden und da gab's relativ wenig Hundekontakt im Vergleich jetzt zu Trainings- oder Trainerhunde Und ich bin den Leuten auch immer hinterher gelaufen, weil ich natürlich auch spielen lassen wollte.

Die hatte aber nicht so eine große Erwartungshaltung, war jetzt ein Labrador und die durfte dann auch immer spielen wenn wir Leuten begegnet sind... ...und ja weiß ich nicht! Also ich glaube da auch wieder Selbstregulationen gelernt Frust gelernt Darf' ich hin darf ich nicht hin wie ist mein Mensch dazu?

Ich glaube gerade dieser Bereich mit nicht gelernt, mal mit Frust umzugehen. Dann ist eine Erwartungshaltung auch groß und das ist vielleicht in der Stadt automatisch, dass man mehr aushalten muss. Der Hund nicht jedes Mal Freilauf hat was er auf dem Land auch glaube ich sehr viel schneller oder leichter von der Hand geht zu sagen naja hier ist nix kann er auch laufen wird dann nicht überfahren wo ich ja in der stadt schon von Anfang an quasi bis ich zum Hundepark komme oder da wohl ne freilauf wie sie isst muss er ja schon viel an der Leine sein, an der Ampel warten, Fußgänger vorbeilaufen lassen.

Die Hundebegegnung ... Also ich glaube das ist eher das System geschuldet? Dass sie da schon ganz viel nebenbei Frust lernen in der Stadt was sie auf dem Land vielleicht gar nicht ... also der Mensch nicht in die Britulie kommt das machen zu müssen ohne das bewusstzumachen. Ja spannend! Ich komm grad auch so merk ich ein bisschen ins Nachdenken.

Ich glaub dass da verschiedene Faktoren eine Rolle spielt und man da wirklich sehr individuell gucken kann, dass es auch manchmal in der Stadt... Also das ist in beide Richtungen gehen kann. Einerseits in die Stadt, dass das Verhalten schneller erlernt wird, schneller gefestigt wird wenn du mehr Hundebegegnung hast.

auf der anderen Seite nehme ich dort manchmal auch so mehr vielleicht mehr erzogene Hunde war wie du auch bestätigt hast oder mehr auch ein anonymeres eine anonymere Kommunikation. Also auch keiner sagt Hallo, das Hallo kann ja auch mal so ein Ausdöser sein von da geht es dann irgendwie ab und auch mehr Reiz.

also wenn ich bei Stadt muss ich sagen ich denke an Großstadt Ich bin in Frankfurt Mitte aufgewachsen und Da mit dem Hund spazieren zu gehen da habe ich tatsächlich wirklich wesentlich weniger Pöbeln mitbekommen weil's einfach so Also, wenn du da lang gehst und da kommt ihr an, dann kommt wieder ein Mensch.

Da kommt ein Fahrrad. Dann kommt noch ein Hund. Da ist überhaupt kein Zeit für Pöbelin. teilweise gefühlt! Das muss überhaupt nicht so sein... Es kann auch wie gesagt in die andere Richtung gehen, dass es dort einfach sehr schnell sehr doll erlernt wird. Aber vielleicht sind das so Faktoren? Und dann kann's auf dem Land eben auch wieder beidseitig der Faktor Begegnung, deswegen nicht so schnell erlernbar oder nicht so schön gefestigt.

Es war halt nun auf der anderen Seite dieses Oh mein Gott hier ist. ich habe seit drei Tagen nur Wald und Berge und Kaninchen gesehen Und jetzt kommt ein Hund. das ist ja ein richtiges Event. Da schießt sich jetzt mal richtig los oder sozusagen in beide Richtungen so beidseitig. Das sind jetzt nur meine Gedanken, die mir jetzt im Lauf für diese Folge krachen konnten.

Das heißt ... das ist individuell. Können wir so feststellen einfach? Wie immer! Wie immer... Ist immer die richtige Antwort. Welche oder ganz kurz noch wenn ihr jetzt das gehört habt und dann schreibt doch gerne mal wie es bei euch ist. also was sind eure Erfahrungen mit Stand-Land-Unterschieds und Pöbeln gerade wenn ihr ein Hund habt der manchmal in der Stadt.

Was nehmt ihr da was? Würde mich auf jeden Fall mal sehr interessieren, so ein paar Stichproben zu erfahren. Ja das stimmt! Was würdest du denn sagen welche Rassenpöbeln besonders häufig wo wir noch beim Multifaktoriellen sind? wie sieht's denn aus mit dem Faktor Genetik? also als allererstes habe ich gedacht es ist oder als aller erstes gibt es für mich nicht so eine Präferenz.

Allerdings muss ich sagen, Schäferhundtypen oder Arbeitshunde-Rassen sind schon... Also wenn die anrufen, denkt man schon das wird pöbeln. Gerade so SchäverhundTypen, die reden erst und dann stellen sich vor also sie Wir sagen erst böse Worte und dann stellen sie sich vor. Also die sind ja einfach von ihrer Genetik schon pöbeln sehr, also nicht pöbeln sondern sehr verbal unterwegs.

Sagen das mal so ob's im Frust ist in der Freude, im Aggressionsbereich da sind Sie schon sehr laut. aber Pöbelntut alles außer Basenjis Und diese sind zu cool. Also damit haben die gar nichts zu tun. Genau, die bellen einfach nicht und ... Kollege von mir gesagt, das ist eine Katze im Hundemantel. Die braucht das auch noch einmal nicht.

Aber sie sind auch so selten. Schafft euch keinen Vasenji an? Sie möcht noch nicht viel mit den Menschen zu tun haben! Sie sind einfach sehr gut für sich. Nein. Herr Tchao-Tchaos bellen die? Genau, nicht bellen oder? Ich glaub', sie können's aber sie ... Sind zu faul dafür. Bisschen Rasse bei Schicken?

Das schneiden wir raus! Okay, ähm... Ja ich glaub immer an einem Tchao-Tchao vorbei hinter einem Gartenzaun hat noch nie was gesagt. Wahrscheinlich hat er auch nur da gestanden oder? Der steht ja immer so ein bisschen mitgetragen. Imponiert aber guckt halt. Also ich mein Hof bewachen null von zehn. Genau.

Also, das heißt vielleicht auch kann man sagen Hunde die auch so tendenziell wo das Frustthema auch häufiger also einmal laut Äußerungen häufiger oder ausgeprägter sind und das Frussthema ein bisschen noch schneller überkocht als bei anderen... Nichts um Nervenkostüm haben, ne? Wo man von Anfang an sagen würde ganz viel Fokus auf Ruhe halten Das sind die gerne Hütis, Terrier, Schäferhünder ist so genannt.

Aber können tun sie es alle und tun tun sich auch alle. Würdest du sagen Hündin und Rüdenböben gleichermaßen? Die Frage fand ich auch total spannend. Ich würde sagen ja gleichermaßens. Ich glaube aber dass das bei Hündinnen eine andere emotionale Wahrnehmung ist und sie dadurch vielleicht nicht ganz so häufig ins Training kommen.

Und also wenn man jetzt mal spannend gucken würde, wie viele Rüden kommen im Training wegen Pöbeln? Wie viele Hündin würde mit Sicherheit denke ich die Rüde eine höhere Anzahl haben. aber ich glaube dass das bei Hündinnen ja anders emotional wahrgenommen wird. Also ich hab's selbst mal von außen gespiegelt bekommen, wo jemand zu mir gesagt hat, aber es ist doch eine Hündin!

Ich gesagt habe... Ja? Stimmt?! Ja und die kann tolles Akressionsverhalten zeigen. Wie kann das trotzdem? Und das ist so meine Vermutung. also ich würde sagen beide gleich. Gleich ein bisschen mehr. die Rüden einfach wegen Hormonen und Testosteron sich ein bisschen mehr darstellen, aber die können das genauso gut.

Würdest du sagen, dass Rüden mehr Imponierverhalten zeigen? Mhm! Das schon. Ja ne? Aber dann das Pöbeln an sich... Wird ich auch sagen gleich. Gut, dann hab' ich alle meine Fragen gestellt. Ich hoffe ihr wisst jetzt mehr über die Ursache. Hast du noch irgendwas...? zu ergänzen, wo du sagst das wäre doch wichtig.

Dass ihr das wisst. Also was mir wirklich wirklich wichtig ist weil wir es eben bei der umgedrehten Frage hatten. aber ich möchte gerne noch mal dazu sagen gerade so welpen junghundealter nicht sofort dieses innere gefühl haben Ich muss jetzt etwas dagegen tun sonst wird das eine erlernte sache und dann bin ich irgendwann im hundetraining und alle finden mich Und mein Hund kann schlimm sondern da wirklich versuchen das erstmal so stehen zu lassen, nicht beantworten.

Also keine Aufmerksamkeit reingehen wenn es dann sich etabliert und kann man immer noch drauf gucken aber wirklich erst mal zu sagen so wichtig wenn du hier irgendwie rumschreien willst ist interessiert kein und nur dich und weder mit Händen noch mit Stimme da irgendwie in den anfängen nichts dagegen machen.

Erst mal so stehen lassen, es darf sich unterhalten und ist interessiert aber keinem.". Das wäre so ein Wunsch! Weil ich kann den Wunsch verstehen zu sagen oh mein Gott da werde ich sofort was gegen tun gerade wenn man vielleicht auch eine Vorerfahrung hat... Aber macht das nicht so wichtig? Und der Punkt wo man's dann aber angehen sollte Auch da am besten dann nachhaltig mit allen dazugehörigen Bausteinen, nicht einfach nur ... Einfach mal wild alle Unterbringungsmöglichkeiten im Hund durchpraktizieren.

Nein! Würdest du sagen der Punkt wo man sagt jetzt geht man es an ist wenn es regelmäßig gefestigt auf... Also nicht man hat's ... Der Hund probiert das mal aus und dann probierst er noch mal eine Woche später beim anderen aus oder so. sondern das wird ne wird ein gefestigteres Muster. Wie finde ich das raus, als ein Wanderer in einem gefestigtem Muster ist?

Wenn ich das Gefühl habe, er bleibt hartnäckig dran. Ich glaube, dass wäre so was wir auch am Anfang gesagt haben ... Es kommt ja nicht von Tag eins da wär es schön. wenn man dann sagt ach der probiert das mal aus mein Gott gucke ich gar nicht hin denke ich gar nichts daran. aber wenn ich merke es wird mehr und er kann sich selber nicht regulieren Dann gerne schon mal zu Hause auf die Frustthemen gucken, aber auch da noch nichts machen.

Weil wenn es nix bringt dann wird dadurch verfestig ich Verhalten. Wenn's nichts bringt oder mal was bringt, dadurch festigt sich Verhalten! Dann lieber gar nix machen und sich eine Hundetrainer suchen. Guck da mal drauf ist das okay. Gut ja, wenn euch das Thema interessiert hat heute wir haben auch schon mal zwei Folgen zum Thema Leinpöbeln tatsächlich aufgenommen mit Reinhard Wohrenkamp.

Die sind schon ein bisschen älter, da könnt ihr auch noch mal reinhören, falls ihr einfach noch mehr Input zu dem Thema haben wollt. Dann vielen, vielen Dank für die Beantwortung der Fragen! Ich finde das ganz, ganz spannend heute. Ich bin auch noch ein bisschen darüber nachdenken. jetzt wenn ich heute gleich mit meinen Hunden spazieren gehe werde ich nochmal beobachten wie viele Prozent ausweichen und wie viel Prozent pöbelen.

Und dann wünsche ich dir noch einen ganz schönen Nachmittag. Den wünschst ihr auch! Macht's gut, tschüss! Das war sie, die Folge zum Thema Warum Pöbel der Hund an der Leine. Wenn ihr uns Feedback zur Folge schreiben wollt dann findet ihr uns auch auf Instagram. unter karnis Unterstrich Kynos und mich findet ihr auf instagram unter jona und diehunde jonah mit i. wenn ihr mehr zu den karnes Veranstaltungen und den Ausbildungen wissen wollt dann schaut gerne vorbei auf karnas-kynos.de.

Und jetzt wünsche ich euch und euren Hunden eine richtig gute Zeit. Bis dahin, tschüss!

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