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Musik

Der Klassikerklärer

von RONDO Das Klassik- & Jazz-Magazin

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Wann rechnet Beethoven? Wie findet Rachmaninow seine schönste Melodie? Und was haben eigentlich Kühe mit Kyrie zu tun? Wer klassische Musik wirklich verstehen möchte, der ist beim Klassikerklärer Dariusz Szymanski bestens aufgehoben.

Folgen

  1. J. Brahms: Sinfonie Nr. 3

    Frei aber einsam oder frei aber froh? Über das Motto dieser Dritten streiten noch Gelehrte. Gretchen trifft im Wald auf Ritter. Dabei war Brahms kein Programmmusiker, sondern ein Genie der Verdichtung. +++ In dieser Folge geht es um folgend

  2. W. A. Mozart: „Don Giovanni“

    Alle reden durcheinander? Was im Leben ein Grund wäre, kräftig auf den Tisch zu hauen, bewundert man in der Oper als große Kunst. Über Arien, Duette, Ensembleszenen – und eine Verführung auf der Parkbank. +++ In dieser Folge geht es um folg

  3. R. Schumann: Andante und Variationen für zwei Klaviere, zwei Celli und Horn

    Zwei Pianisten, ein Ehepaar? Verrät vielleicht ein Blick durchs Schlüsselloch. Das Horn bringt den Wald ins Zimmer, die Celli werfen Schatten. Alles läuft in Zyklen, der Tod ist nicht das Ende. Romantische Poesie vom Allerschönsten. +++ In

  4. F. Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie Nr. 4 „Italienische“

    Was ist an dieser Vierten italienisch? Der letzte Satz, ein Saltarello. Vieles ist ansonsten deutsch – aber Vorsicht! Als Mendelssohn seine Sinfonie komponierte, waren „Italien“ und „Deutschland“ keine Staaten, sondern Ideen. Ein freies Spi

  5. A. Honegger: Sinfonie Nr. 4 „Deliciae Basilienses“

    Wie klingt eine Stadt? Bei Honegger: 1. wie eine Wiese, 2. wie das himmlische Jerusalem, 3. wie ein Dschungel. Die Stadt ist übrigens Basel – ihr schenkte der bekannteste Schweizer Komponist eine Sinfonie. +++ In dieser Folge geht es um fol

  6. R. Schumann: Sinfonie Nr. 4

    Was braucht man für eine Sinfonie? Robert Schumann reichen drei Töne. Aus diesen baut er ein Orchesterwerk, das freudig vor sich hin experimentiert. Denkmal-Sinfonien werden die Nachfolger schreiben. Schumann, der Romantiker, entfesselt sei

  7. C. Debussy: „La Mer“

    Was hat die französische Atlantikküste mit Japan zu tun? Dasselbe wie mit China. Das Meer schert sich nicht um Landesgrenzen. Seine Wellen singen von der Sehnsucht – Debussy hielt ihre Lieder in einem der schönsten Orchesterwerke fest, die

  8. P. Tschaikowski: „Romeo und Julia“

    Was suchen Romeo und Julia in Russland? Orthodoxe Kirchenmusik. Zu dieser traut sie heimlich Pater Lorenzo. Dessen Musik kämpft an der Seite des Liebespaars gegen das Thema der verfeindeten Familien. Kein Happy End. Dennoch wunderschön. +++

  9. L. v. Beethoven: Violinkonzert

    Wie zeigte sich Caesar? In einfarbiger Toga, mit Lorbeerkranz als Schmuck und Emblem. Und dann ist da Beethovens Violinkonzert im französischen Revolutionsstil, der sich ästhetisch den römischen Staat zum Vorbild nahm. Genug Stoff zum Nachd

  10. J. Rodrigo: „Concierto de Aranjuez“

    Wie bringt man eine Gitarre zum Singen? Rodrigo dreht die Frage um und macht aus dem Orchester ein Zupfinstrument. Gesungen wird dennoch: eine der bekanntesten Melodien des 20. Jh. +++ In dieser Folge geht es um folgende Werke: Joaquín Rodr

  11. J. Brahms: Sinfonie Nr. 1 (Teil 2/2)

    Wie sagt es die niederländische Paartherapeutin Evje van Dampen alias Hape Kerkeling so schön? „Liebe ist Arbeit, Arbeit, Arbeit.“ „Liebe“ hatte Brahms in seinem Leben durch „Sinfonie“ ersetzt – vielleicht aber auch nicht, wie eine Hornmelo

  12. J. Brahms: Sinfonie Nr. 1 (Teil 1/2)

    Wieso ist Brahms' Erste so beliebt? Die meiste Zeit reitet der Hörer auf dem Rücken eines Igels. Auch geizt Brahms mit Melodien, und die wenigen, die er sich abringt, stammen oft nicht von ihm. Dennoch: ein geniales Werk. So verquer, dass w

  13. D. Schostakowitsch: Klavierkonzert Nr. 2

    Wie ärgert man seinen klavierspielenden Sohn? Mit Fingerübungen! Genau solche hat Dmitri Schostakowitsch in sein zweites Klavierkonzert hineinkomponiert – ebenso wie eine Rachmaninow- und eine Mozart-Parodie. Doch selbst hier bleibt einem m

  14. W. A. Mozart: Andante mit fünf Variationen für Klavier zu vier Händen

    Muss Kunst originell sein? 90% von Mozarts „Andante“ hätte auch eine KI schreiben können. Auf die restlichen 10% kommt es an! Und: Es schadet nie, sich ein paar Muskeln aufzubauen. +++ In dieser Folge geht es um folgendes Werk: Wolfgang Ama

  15. R. Strauss: „Elektra“

    Wie löst man familiäre Konflikte? Bitte nicht so wie in „Elektra“. Wobei: Walzertanzen ist im wahrsten Sinn des Wortes ein guter erster Schritt – anschließend jedoch dürfte man mit sanfteren Mitteln besser fahren als mit den drastischen Lös

  16. C. Debussy: „Clair de lune“ / „Feuilles mortes“

    Was sucht ein Künstler? Die inneren Stimmen. Er findet sie in seiner Traumwelt. Klingt versponnen wie jede Mathematik. Zwischendurch fallen Blätter; der Mond leuchtet; Klaviermusik aus der Werbung erklingt. In dieser Folge geht es um folgen

  17. F. Hensel: Streichquartett in Es-Dur.

    Gibt es weibliche Musik? Es gibt Romanzen, vornehmlich für Damen, naiv und melodieverliebt. Die Romanze in Hensels Quartett hat den Charme von Schleifpapier. Abweisend, spröde und zum Himmel schreiend stößt das ganze Werk endlich auf offene

  18. J. Haydn: „Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“

    Wie erreicht man Ziele? Mit der richtigen Einstellung. Legen Sie das Handy weg, schreiben Sie mit, teilen Sie die Folge auf, lassen Sie Unverstandenes vorüberziehen. Seien Sie geduldig. Dann wird dieser Haydn Ihr Hören verändern. In dieser

  19. A. Dvořák: Sinfonie Nr. 9 „Aus der neuen Welt“

    Wie klingt Heimweh? Bei Dvořák ist es ein Rhythmus. Der tschechische Komponist zeigte seinen amerikanischen Studenten, wie man eine spätromantische Sinfonie komponiert. In dieser Folge geht es um folgende Werke: Antonín Dvořák Sinfonie Nr.

  20. M. Reger: „Die Toteninsel“

    Wie vertont man ein Gemälde? Sergej Rachmaninow hat Böcklins Bild „Die Toteninsel“ in eine Geschichte verwandelt. Der deutsche Komponist Max Reger ließ melodische Linien sinken und steigen – und wurde so selbst zum Musikmaler. In dieser Fol

  21. G. Enescu: Orchester-Suite Nr. 1

    Wie klang die Musik der Antike? Wir wissen es nicht, können es aber erahnen – auch dank der einstimmigen Gesänge der Rumänen. Deren wichtigster Komponist wird in den letzten Jahren verstärkt wiederentdeckt. Ihm ist diese Folge gewidmet. In

  22. S. Prokofjew: Violinkonzert Nr. 1

    Wie beginnen östliche Märchen gern? „Trifft ein Bauer auf ’nen Teufel …“ Hier ist es eher eine Bauerstochter, die mit einem geigenden Teufelskerl in den siebten Himmel tanzt. Slawisch-erotischer Symbolismus in der Gestalt eines Violinkonzer

  23. C. Saint-Saëns: Septett

    Trompetengeschmetter und Kammermusik? Gehen gut zusammen, wenn sich ein Klangmagier ihrer annimmt. Was Camille Saint-Saëns zweifellos war – sein Septett ist ein amüsantes Stück Musik, das uns einiges über das späte 19. Jahrhundert erzählt.

  24. R. Schumann: „Frauenliebe und Leben“

    Was ist ein romantischer Liederzyklus? Eine Oper im Taschenformat – die Welt als Stimme und Klavier –, durchzogen von Zwischentönen, die hörbar werden, wenn man zu hören versteht. Frauen lebten damals hinter Schleiern, die wir ein wenig lüf

  25. J. Sibelius: Sinfonie Nr. 7

    Wie sprach Jean Sibelius? „Musik ist für mich ein schönes Mosaik, das Gott zusammengesetzt hat. Er nimmt alle Stücke in die Hand, wirft sie auf die Welt – und wir müssen daraus das Bild wieder erschaffen.“ In diesem Sinne: Sibelius' Siebte

  26. E. Elgar: Cellokonzert

    Wie erinnert man sich? Oft durch ein Zauberwort. Oder durch Tonfolgen, die niemand wirklich wahrnimmt, während sie E. Elgar zu seiner verstorbenen Frau zurückführen - im Cellokonzert, das einen Barden herbeiruft, um die Vergangenheit zu bes

  27. I. Strawinsky: „Petruschka“

    Was hat ein Soloklavier in einem Ballett zu suchen? Es zaubert einen völlig neuen Orchesterklang – und verkörpert zugleich die Hauptfigur des Stücks, die unglückliche Gliederpuppe Petruschka. Strawinskys geniale Partitur bietet den schönste

  28. A. Honegger: „Une Cantate de Noël“

    Wie nennt man es, wenn vier Weihnachtslieder zugleich erklingen? Ein „Gang quer über den Christkindlmarkt“ – oder fachmusikalisch: ein weihnachtliches Quodlibet. Der Schweizer Komponist hat ein solches in seiner Weihnachtskantate versteckt.

  29. J. Sibelius: Sinfonie Nr. 2

    Gibt es die eine große Weltformel? Bei Sibelius besteht sie aus den schlichtesten drei Tönen. Sie hält zwar nicht die Welt zusammen, doch immerhin eine ganze Sinfonie – mit einer gewaltigen Schlusshymne, um einen Staat willkommen zu heißen

  30. P. I. Tschaikowski: Sinfonie Nr. 1 „Winterträume“

    Ob sich Tschaikowskis russische Hörer von ihren Sitzen erhoben? Immerhin ist hier eine Zarenhymne versteckt. Ebenso hätten sie sich in Nebeln verlieren oder Walzer tanzen können – diese Sinfonie lädt zu jeder Jahreszeit zum Träumen ein. In

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