
Deutsch lernen durch Hören· Staffel 7· Folge 12
#282 - Das Leben einer 18-jährigen [Deutsch lernen durch Hören] - zum Lesen & Hören @DldH
Montag, 12. Januar 2026 · 9 min
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Deutsch lernen, Durchhören, erster Kuss. Klara ist aufgeregt. Seit 7 Monaten ist sie Single, davor war sie 6 Jahre in einer Beziehung. Das Date ist für sie deshalb schwierig, heute hat sie aber schon das dritte Date mit einem Mann, Klara ist sich nicht sicher, ob Oliver sie wirklich mag, sie. Er stellt immer viele Fragen, aber er macht ihr kein Kompliment und sie haben sich noch nicht einmal geküßt.
Gut, auch Klara hat es nicht versucht, sie weiß nicht mehr, wie man so etwas macht. Mit ihrem Exfreund war das alles leicht, aber wie küßt man einen Mann zum erstenmal? Oliver und Klara treffen sich in einem mexikanischen Restaurant. Zur Begrüßung umarmen sie sich und sie ist so nervös wie noch nie. Er schaut hübsch aus und mit seiner Brille wirkt er sehr intelligent.
Sie setzen sich in den Innenhof, dort stehen viele Kerzen und es gibt nur 2 andere Tische, sie reden, essen und lachen, irgendwann sind sie allein im Innenhof, die Zeit mit Oliver geht immer so schnell vorbei. Ihre Gespräche werden immer intensiver, dann sind sie sich auf einmal ganz nah. Klara ist schüchtern, aber sie nimmt ihren ganzen Mut zusammen, sie schaut ihm tief in die Augen und lehnt sich zu ihm, dann küßt er sie endlich, das war Klaras erster Kuss seit fast 7 Jahren, sie hat im Bauch Schmetterlinge. Jetzt ist sie sich sicher, dass Oliver Sie auch mag. Sollen wir noch spazieren gehen, fragt sie ihn. Er lächelt und stimmt zu, sie bezahlen Ihre Rechnung und gehen dann Hand in Hand aus dem
Restaurant. Erfindungen Markus ist schon sein ganzes Leben lang an den Wissenschaften interessiert. Chemie, Biologie und Physik sind seine Lieblingsthemen. Gespannt sitzt er im Klassenzimmer und hört zu, wie die Lehrerin von den vielen Erfindungen erzählt, die Menschen gemacht haben. Heinrich Göbel hat die Glühbirne erfunden, Marie Curie hat die Radioaktivität entdeckt und Johannes Gutenberg hat eine Maschine für den Druck von Büchern erfunden, das sind seine Vorbilder.
Er will so sein wie sie, er will großartige Maschinen erfinden und bauen, die der Menschheit helfen. Warum machst du es nicht schon heute, fragt seine Lehrerin. Markus denkt den ganzen Tag lang über diese Frage nach, sie hat recht, also überlegt er zu Hause, was er erfinden kann, ein Kissen, das in der Nacht automatisch kalt ist.
Eine Rakete, die bis zum Saturn fliegt, eine Maschine, die ihm jeden Morgen seine Hose anzieht. Markus denkt nach, zeichnet seine Ideen auf ein Blatt Papier und wirft sie dann wieder weg, ihm fällt nichts ein, nach ein paar Stunden kommt seine Mutter in das Zimmer, Markus, Bitte füttere die Katze, sagt sie, Markus seufzt. Er geht in die Küche und füttert die Katze, die bereits neben dem Futternapf auf ihr Futter wartet. Plötzlich hat er eine Idee, er läuft in sein Zimmer und schreibt die Idee auf, am nächsten Tag nach der Schule sammelt er alle Dinge, die er für seine Erfindung braucht, er sägt, schraubt und klebt, am Abend ist seine Erfindung fertig.
Stolz schreit er Mama, Schau, es ist fertig. Markus setzt seine Katze vor die Maschine, sie geht zum leeren Futternapf am Boden und riecht daran. Plötzlich fällt von oben Katzenfutter in den Futternapf, die Erfindung ist eine Plastikflasche und ein Arm, der jede Stunde etwas Futter in den Futternapf fallen lässt.
So muß er es nicht mehr selbst machen. Markus Mutter ist sehr begeistert und auch die Katze freut sich über diese Erfindung. Bens neue Wohnung Ben freut sich sehr, heute zieht er um, seine Dinge sind in Kisten im Auto, ich fahre Ben, kommst du endlich schreie ich aus dem Fenster. Ja, ja, ich bin schon da, sagt er und steigt in das Auto ein.
Wir fahren los. Während der Autofahrt redet Ben ohne Pause, ich weiß, dass er nervös ist. Er erzählt mir von seinen neuen Möbeln, er hat sie in einem kleinen Geschäft in der Stadt gekauft, seine Oma hat ihm Geschirr geschenkt, außerdem braucht er noch ein paar Dokumente. Das hat früher immer seine Mama gemacht, jetzt muss er es selbst machen.
Ich parke das Auto neben einer großen Mülltonne, Ben will die Kisten in die Wohnung tragen, warte, sage ich, er weiß nicht, dass ich eine Überraschung für ihn habe, wir gehen in die Wohnung, wo seine ganze Familie und Freunde auf ihn warten, was fragt Ben? Wir sind hier, um dir zu helfen, sagt Bens Vater. Ben freut sich sehr, alle Helfer tragen die Kisten in die Wohnung, putzen den Boden und die Küche und bauen die Möbel auf.
Es dauert 2 Stunden lang, dann sind sie fertig. Er bestellt ein paar Pizzen, um sich bei seiner Familie und seinen Freunden für die Hilfe zu bedanken, die Wohnung ist nicht mehr leer. Ich fühle mich schon wie zu Hause, sagt Ben. Ich bin froh, dass wir die Kisten nicht allein tragen mussten. In diesem Moment klopft jemand an die Tür, die Bitzen sind.
Da schreit Bens kleiner Bruder aufgeregt, da muß ich lachen. Was ist eine Verbraucherzentrale? Fred, Lola und Melanie sitzen in einem kleinen café und genießen ihre Getränke. Sie treffen sich jede Woche am Freitag um 16:00 Uhr hier und trinken gemeinsam Kaffee, Essen leckeren Kuchen und reden über ihr Leben.
Gefällt euch mein neues Kleid, fragt Lola und steht auf sie dreht sich im Kreis und setzt sich wieder auf ihren Stuhl, es passt dir sehr gut, sagt Fred. Melanie stimmt zu. Ich habe mir auch ein Kleid bestellt, aber es ist nie angekommen, erzählt sie. Fred zieht die Augenbrauen hoch, was meinst du, Melanie erklärt, ich habe mir bei der Firma Marienmüller ein wunderschönes blaues Kleid bestellt, ich habe es bezahlt und eine E Mail von der Firma bekommen, darin steht, dass die Post das Paket am 4. Juli bringt.
Heute ist bereits der 15. August und das Kleid ist immer noch nicht da. Das ist aber nicht okay, sagt Fred. Hast du die Firma angerufen, fragt er. Melanie nickt. Ja, ich habe angerufen. Die Frau der Firma Marienmüller war sehr unfreundlich, sie sagt, dass ich nicht bei Marienmüller bestellt habe und dass ich lüge, ich habe aber bereits bezahlt, das sehe ich auf meinem Bankkonto.
Melanies Freunde sind schockiert. Hast du auch bei der Verbraucherzentrale angerufen, fragt Lola. Melanie ist verwirrt. Was ist denn eine Verbraucherzentrale, fragt sie. Lola erklärt, dass diese Organisation ihr helfen kann, dort bekommt man Hilfe, wenn man ein Problem mit einem Unternehmen hat, sie schützt die Verbraucher, also die Menschen, die etwas von Firmen kaufen. Interessant, sagt Melanie, Ich glaube, dort rufe ich morgen gleich an, sie trinkt einen Schluck Kaffee und ist voll Hoffnung, dass sie ihr Geld wieder zurückbekommt.