
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
406 Casper (1995)
Es ist ja bald Weihnachten, also Zeit für besinnliche, familienfreundliche, einfach mal nette Gruselfilme. Deshalb haben wir Casper in die Retrospektive geholt. Aber wie sehr werden Laura und Chris von ihrer Nostalgie geleitet? Was sagt Teresa nach ihrer Erstsichtung zum Geisterspuk? Findet es heraus in Folge 406.
Tickets für WEIHNACHTEN MIT DEVILS & DEMONS IN KÖLN (rausgegangen.de/events/weihnachten-mit-devils-…)
Hier findet ihr unseren LINKTREE (app.audiorella.com/podcasts/hier%20unser%20Lin…) um zu unserem Shop, Event Tickets, Social Media und Werbepartnern zu kommen.
Feedback gerne an Fanpost@devilsanddemons.de
Sendeplan:
12.12. Black Swan
Weihnachtspause
WERBUNG HOLY
Unsere Werbepartner von HOLY haben für euch immer die coolsten Getränke am Start. Schaut doch mal rein und unterstützt gleichzeitig unseren Podcast!
HOLY - Startseite (de.weareholy.com/?ref=devilsdemons&utm_med…)
Unsere Rabattcodes gelten natürlich weiterhin für euch. Jede Nutzung unterstützt nicht nur euren Geldbeutel, sondern auch unseren Podcast! Vielen Dank!
Gutscheincode10% Rabatt für für alle Kunden -> DEVILSDEMONS
Joint unserem Discord-Server HIER! (discord.gg/F8B8gX75xy)
Wir freuen uns natürlich über Feedback,
Anregungen, Kritik und natürlich vor allem positive iTunes Rezensionen und Bewertungen.
Besetzung: Chris, Teresa, Laura
Bildquelle: Universal
Support und Bonuscontent: Steady (steadyhq.com/de/horrorfilmpodcast)
Subscribe: Spotify (open.spotify.com/show/6QBHcolOKreX9DV7HlpH6x) | iTunes (itunes.apple.com/de/podcast/devils-demons/id12…) | Android (subscribeonandroid.com/devilsanddemons.podigee…) | RSS (devilsanddemons.podigee.io/feed/mp3)
Devils & Demons im Netz: Blog (podriders.de/podcast/devils-demons-der-horrorf…) | Instagram (instagram.com/d3vilsandd3mons) | Letterboxd (letterboxd.com/devilsndemons) | Shop (yvolve.shop/collections/devils-demons) | Live (live.devilsanddemons.de)
PodRiders wird ausgestattet von Shure. Bist du auf der Suche nach hochwertigem Audio-Equipment? Dann folge diesem Link: shu.re/3zdcJUV
EhrenproduzentInnen dieser Folge:
• Stephan B.
• Steffelowski
• Stefanie Seidler
• Silas Lambrecht
• Sebastian Laudwein
• Christian Scheuermann
• Austin Salazar
• Rina
• Patricia K.
• Lukas Laub
• Agoria
• Michaela Kiertscher-Jurgeluks
• Thomas M.
• Jan-Philipp R.
• Max Anskat
• Calvin Rösicke
• Daniel Grabowski
• Tobias Hüttinger
• Michael Seemann
• Lisa Balser
• Nico Balser
• Matthias Kohmann
• Niklas B.
• Milos Jankovic
• Dominik Frank
• Gero Haschenburger
• Clara Köhler
• Marc-Felix Müller
• Philipp Beilfuß
• Pascal Taxacher
• Johannes Buchta
• Nadine Piwek
• Stephan Deimel
• Thomas Peters
• Hannes T.
• Ansgar Lohmann
• Katie Willmann
• Florian Thimm
• Stella Adorf
• Manuel Stelke
• Sascha Sachtler
• Patrick Schmidt
• Andreas Radtke
• Stefan Rahmsdorf
• Maik R.
• Jessica Weppler
• Manuel Stelke
• Silvio Rosenthal
ProduzentInnen dieser Folge:
• Helena Z.
• Adrian Wagner
• Marc Bühler
• Markus T.
• Sven Fellmann
• Andreas Wullschleger
• Dustin Brunert
• Marco Göldenitz
• Peter Meter
• Ralf Püschel
• Markus Polster
• Nils Wegner
• Dustin Brunert
• Marc Fröhlich
• Markus Lohaus
• Tim Taler
• Sandra N.
• Fynn Benkert
• Tim Zibell
• Florian Teichert
• Florian Klein
• Torben Helms
• Milos Jankovic
• Frau Flausch
• Marcel Eckl
• Jan Laging
• Alexander Käfer
• David Krieg
• Thomas Kittlaus
• Markus Terlisten
• Martin Schober
• Tami Flu
• Thorsten Matuschak
• Daniel Ehrlich
• Chris K.
• Maik Walfort
• Martin Müller
• Florian Seeger
• Linda Baumgartner
• Felix Schülke
• Hendrik Tschörner
• Markus Manthey
• Rieke Stapelfeldt
• Johannes Reichert
• Dennis Beck
• David Dierks
• André Köhler
• Daniel Wloch
• Lia Bahler
• Kristin Brüning
• Michael Wiese
• Christoph Grauer
• Felix Kiel
• Rick Trummer
• Florian Harnisch
• Christian Budke
• Michael Speck
• Adrian W.
• André Hoffmann
• Marvin Plätrich
• Matthias M.
• Robert Plagge
• Torben Wolf
• Ralf Püschel
• Thierry Derungs
• Sebastian Gaisreiter
• Schalker04
• Dr. No
• Stephan Hettich
• Michael Babl
• Peter John
• Lukas Groh
• Sarah Joensson
• Sophie Beißmann
• Lena Aretz
• Nico Müller
• Rene Asif
• Mirko Zeppenfeld
• Daniel Zwantschko
• Sara Janocha-Sanders
• Stephanie Schütten
• Christine Mayer
• Lukas Tietgen
• Eric Haudan
• Alexander Bethke
• Christian Vollmann
• Michael Beyer
• Nils Rößle
• Anita Lederer
• Alexander U.
• Sandro Sänger
• Stefanie Kieler
• Robbsen
• Jan Huxhold
• Markus Lerch
• Marc Fellinger
• Karen Grünig
• Nico Proksch
• Christian Raskob
• Kai Sedlag
• Patrick Troche
• Luu Osakabe
• Sven Steier
• Mario von Czapiewski
• Martin Klanert
• Aladin Sprung
• Gordon Hanzo
• Nicolas Arenas
• Mirko Maly
• Daniel Rau
• Ralf Liebenthal
• Boris Zeyer
• Claudia Kohrs
• Timo Schlenker
• Robin Kattge
• Alexandra Hering
• Stefanie Conrad
• William Kretschmer
• Manuel Dirlamm
• Benjamin Höfler
• Anita Lederer
• Ariane Walser
• Dominik Risse
• Felix Kiel
• Stefan Schwenk
• Andreas Schwarz
• Patrick Nowitzki
• Dominik Renk
• Kristof Bruhn
• Kevin Knauf
• Markus Lerch
• Lina Sailer
• Marcel Kolb
• Jonas Cordes
• Dennis Streich
• Katharina Vieten
• Pascal Taxacher
• Jeremy Kubke
• Alinta Bosten
• Franzy Unglaub
• Sascha Kraus
• Adrian Cathrein
• Thomas Diefenthal
• Julian Pfannschmidt
• Hagen Rohling
• Marco Schilke
• Gordon Hanzo
• Tim Dittmann
• Rolli
• Christian Giebler
• Anja Steininger
• Ivana Stupar
• Renée Neumann
• Dominik Fischer
• Frank Schneider
• Olly Nichau
• Christian Abbel
• Oliver Holthausen
• Benjamin Hanke
• Elke Kochhar-Theis
• Tami Flu
• Lina Sailer
• Kais-Oliver Hif
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Moin Moin und herzlich willkommen zur 406. Episode von Devils and Demons, der Horrorfilm-Podcast. Ich bin der Chris und bei mir sind Laura. Hallo. Und Theresa. Hallo. Und ja, wir freuen uns, dass ihr hier am Start seid.
Vielleicht ganz kurz noch, bevor wir zu unserem heutigen Film kommen, ein paar Hinweise und ein großes Dankeschön. Denn heute, an dem Tag, an dem wir aufnehmen, am 3. Dezember, sind diese ganzen Jahresrückblicke überall rausgekommen. Ob auf Apple oder Spotify oder sonst wo. Und wir freuen uns natürlich sehr, dass ihr uns da verlinkt habt und dass wir sehr oft da auftauchen und dass wir nach wie vor für viele von euch der liebste Podcast und meistgehörteste Podcast überhaupt sind.
Da freuen wir uns sehr drüber. Großes Dankeschön dafür. Ebenfalls ein großes Dankeschön geht an unsere neuen SupporterInnen auf Steady. Wenn ihr da Lust habt, uns auch zu unterstützen, guckt in die Shownotes, da findet ihr den Link dazu, falls ihr Bonus-Content von uns haben wollt, so wie das Chris, Christian, ich hab's nicht gemacht, ich hab nicht abonniert.
Ja, ganz undercover mit aufgeklebtem Schnurrbart und so einem Hut auf. Trance-Code, genau. Elke, Olli, Oliver, Tavi, Benjamin und Lina, vielen Dank für eure Unterstützung. Und der letzte Hinweis, bevor es losgeht, am 18.12. treten wir in Köln auf, veranstalten Weihnachten mit Devils and Demons. Da gibt es einen Live-Podcast, da gibt es, ja komm, das kann man schon sagen, da gibt es ein großes Live-Quiz und auch ein Filmscreening.
Wenn ihr dabei sein wollt, schaut auch da in die Show Notes, da ist der Link zu den Tickets. Wir würden uns sehr freuen, wenn ihr da auftauchen würdet. Und ansonsten haben wir jetzt, Laura, heute unser Thema. Casper, der freundliche Geist aus dem Jahre 1995. Ich spreche dich zuerst an, weil Theresa war zu diesem Zeitpunkt noch nicht geboren.
Hast du Casper als Kind gesehen? Hast du den Film seitdem noch mal gesehen? Und hast du dich darauf gefreut, ihn jetzt noch mal zu sehen? Ich habe den auf jeden Fall als Kind gesehen und auch mehrfach. Also ich kann mich daran erinnern, dass ich den als Kind sehr gerne mochte. Weil ich glaube ich auch schon so als Kind immer alles cool fand, was so ein bisschen was mit Horror zu tun hatte.
Ich habe den, ich würde sagen, dass ich den so vor 10 Jahren, 15 Jahren vielleicht nochmal gesehen habe und dann jetzt aber lange auch nicht mehr. und ich habe früher immer zum Einschlafen das Hörspiel davon gehört. Darum kann ich den auch, ich wollte ihn eigentlich mal im Original gucken, aber ich kann den nur in der deutschen Synchro gucken, weil ich die Stimmen irgendwie so gut kenne und ohne, finde ich das komisch.
Das basiert ja auf den beliebten Casper-Comics, die mir tatsächlich nichts sagen. Die sind von Joseph Oriolo und die hießen in Deutschland allerdings Casimir, der freundliche Geist und nicht Casper, der freundliche Geist. Aber auch das sagt mir tatsächlich nichts und dir wahrscheinlich auch nicht. Aber dann habt ihr es alle mal gehört, dass das die Wurzeln von Casper sind.
Teresa, hast du Kontakt gehabt in deiner Kindheit mit diesem freundlichen Geist oder hast du den Film jetzt zum ersten Mal bei uns oder im Zuge unserer Vorbereitung gesehen? Ich habe den jetzt das erste Mal gesehen. Also die Optik von dem Geist war mir durchaus bekannt. Ich habe das Gefühl, irgendwie kennt man den, aber ich wusste wirklich überhaupt nicht, worum es geht.
Und ich kann mich auch wirklich nicht erinnern, den irgendwann mal aus Versehen gesehen zu haben. Weil manchmal ist es ja auch so, dass man irgendwie in der Kindheit was gesehen hat. Und wenn man dann so einzelne Szenen wieder sieht, denkt man, ah, okay, ja doch, kommt mir bekannt vor. Aber ich hatte das wirklich gar nicht in diesem Film.
Also ich habe den ziemlich sicher wirklich das allererste Mal jetzt gesehen. Der scheint ja auch immer noch sehr populär zu sein, der Casper. Also ich sehe das ja immer bei meinen Companies, die die T-Shirts herstellen, die ich immer gerne trage, aus den USA, die ganzen Horror-T-Shirts. Und da siehst du immer nur hier Splatter, Hatchet, Kopf ab, Schleifmaschine ins Gesicht und sowas. Und Casper. Auf den T-Shirts und Casper.
Eine ganze Kollektion mit Casper. Zehn verschiedene T-Shirt-Motive. Das zum einen. Und falls ihr euch jetzt fragt, warum wir diesen Film überhaupt besprechen, man kann natürlich sich rechtfertigen, das ist ein Geisterfilm, dann passt er ja schon mal perfekt hier ins Programm. Ist natürlich kein Horrorfilm in dem Sinne. Aber manchmal ist es so, da denke ich mir, boah, jetzt...
Würde ich den jetzt nicht freiwillig so persönlich und privat gucken, aber so im Zuge eines Podcasts ist das dann irgendwie Motivation genug, sich so einen Film nochmal anzugucken. Und ich habe mich auch total darauf gefreut irgendwie, kann aber auch schon mal sagen, dass der nicht mehr den Effekt hatte, den er damals, als ich irgendwie sieben oder acht war, auf mich hatte, aber dazu dann vielleicht gleich mehr.
Ja, genretechnisch brauchen wir, glaube ich, nicht diskutieren, ist ein Kinderfilm, ist auch ehrlich gesagt ein reiner Kinderfilm, finde ich. Es gibt so ein paar Themen, die durchaus, da kommen wir noch drauf zu sprechen. Auch Erwachsene vielleicht ansprechen, aber ich finde schon, da gibt es andere Filme, die eher auf verschiedenen Altersebenen funktionieren als Casper.
Ich finde schon, dass man als erwachsene Person durchaus ein bisschen unterfordert wird von diesem Film, würde ich mal behaupten. Aber kommen wir später noch zu. Auf Letterboxd hat der Film eine Durchschnittswerte von 3,1 von 5, auf der IMDb eine 6,2. Kam am 26. Mai 1995 in die US-Kinos, hatte dort an den Kinokassen Konkurrenz von Crimson Tide, Stirb Langsam 3 und Braveheart und kam dann zwei Monate später, am 20.
Juli 1995, in die deutschen Kinos. War ein großer Erfolg. Hat mit 55 Millionen Dollar Budget 290 Millionen Dollar eingespielt. Ich glaube, von den 55 Millionen Dollar Budget waren wahrscheinlich 54 Millionen nur für die Digitaleffekte. Läuft 100 Minuten der Film. Könnt ihr euch auf Blu-ray kaufen, auf DVD. Ich glaube, in den USA gibt es den auch auf UHD.
Und wenn ihr ein Disney-Plus-Abo habt, könnt ihr den auch da gucken. Ich weiß nicht, ob ihr noch irgendwo einen Geheimtipp habt. Nee, ich habe den auch jetzt auf Disney-Plus geschaut und auch dann gar nicht weiter geguckt, wo es den noch geben könnte. Also ihr findet den. Es ist nicht schwierig, drücken wir es mal so aus.
Hat eine PG-Freigabe in Deutschland, eine FSK-6-Freigabe als Content-Note, würde ich sagen. Also der beschäftigt sich ja schon viel mit dem Thema Tod, wer damit nichts anfangen kann, auch im Rahmen eines Kinderfilms. Der sollte hier passen, ansonsten glaube ich, gibt es jetzt nichts, wovor wir warnen müssen oder hinweisen müssen.
Nee, ist, glaube ich, alles nicht so spektakulär, gruselig, emotional auffühlend in dem Film. Ja. Regie geführt hat Brad Silberling. Der hat zum Beispiel Stadt der Engel auch gedreht. War damals auch ein sehr beliebter Film, zumindest bei den Mädchen in meiner Schulklasse. Kann ich mich noch sehr genau daran erinnern.
Und der hat den Film Lemony Snicket's Series of Unfortunate Events gedreht. Den selbst, weil sehr viele Leute in meiner Letterboxd-Timeline gesehen haben. Aber ich kenne den gar nicht, den Film, keine Ahnung. Aber ich wollte ihn deshalb hier mal erwähnen. Ursprünglich sollte Alex Proyas hier Regie führen, der ist aber kurzfristig zurückgetreten von seinem Regieposten und auch Steve Barron hatte mal ein Angebot, den zu drehen.
Da hat er die Turtles-Filme damals gedreht und er hat das aber abgelehnt. Er wollte nicht schon wieder einen Kinderfilm drehen, was er im Nachhinein bereute. Was ich wieder sehr interessant finde, weil natürlich das Ganze von Amblin mitproduziert wurde. Das heißt, Steven Spielberg hatte seine Hände damit im Geschehen.
Deshalb ist auch unser allseits beliebter Kameramann Dian Kandi wieder am Start, der ja Dreh seit Wednesday, Jurassic Park auch gedreht hat, Halloween gedreht hat, Zurück in die Zukunft und The Thing zum Beispiel, also ein großer Name hier. Auch als Komponist, James Horner hat ja auch viele große Filme komponiert, Titanic, Avatar, Aliens, Braveheart, hat auch einen Oscar bekommen für Titanic und ist ja, das hatte ich schon wieder ganz vergessen, ja schon vor ein paar Jahren verstorben bei einem Flugzeugabsturz, als er quasi selber der Pilot war und auch der einzige Insasse seines Flugzeugs.
Ja, ein Cast. Laura, Christina Ritchie war damals so in unserem, nee, war nicht in unserem Alter, die ist ein bisschen älter. Aber war so eine der Kinderdarstellerinnen, die man damals so in den 90er-Jahren relativ oft gesehen hat. Addams Family natürlich ganz groß. Now and Then habe ich früher sehr gern und oft geguckt.
Sleepy Hollow dann später. Hat auch in vielen anderen Horrorfilmen noch mitgespielt. Cursed von Wes Craven. In Monster hat sie mitgespielt. Und zuletzt hat mich gefreut, sie mal wieder zu sehen in Guns Up mit Kevin James, war jetzt kein guter Film, aber freut mich einfach immer, Leute von früher mal wieder zu sehen.
Kannst du mit ihr was anfangen? Ja, auf jeden Fall. Ich sehe sie sehr gerne. Ich glaube, sie spielt doch auch aktuell bei Wednesday mit. Ich wollte gerade fragen, ist sie die pre-Jenna Ortega, die 90er Jahre Jenna Ortega? Auf jeden Fall, also ich finde man verbindet oder ich verbinde sie auf jeden Fall auch wirklich so mit Gothic und Horror einfach durch ihre Rolle als Wednesday Addams und durch Sleepy Hollow und Cursed irgendwie auch und ich glaube, sie ist halt auch so jemand, der das Genre irgendwie richtig gerne mag und ich finde, sie passt auch perfekt rein und ich fand es jetzt irgendwie witzig, sie hier, keine Ahnung, so als 12-, 13-Jährige würde ich mal schätzen zu sehen, so um den Dreh rum.
Ich finde halt, sie wirkt schon total erwachsen und spielt für ihr Alter auch richtig gut, obwohl sie das ja glaube ich ein bisschen anders sieht, was diesen Film betrifft, aber ich finde sie richtig, sehe sie generell gerne und hier in Casper finde ich sie auch richtig cool. Überlegt gerade, ich glaube, sie war sogar schon deutlich älter als ihre Rolle.
Also hier steht, sie ist 1980 geboren, also so 14. Ja, sag mal 94 gedreht vielleicht. Ja, dann war sie eher so 14. Und wie alt ist im Film? Wird nicht gesagt, oder? Ja, aber ich glaube auch sowas um den Dreh, 13, 14. Ja. Glaube ich auch. Bill Pullman spielt damit, war in den 90er Jahren ja auch mal sehr angesagt.
Natürlich unvergessen als US-Präsident in Independence Day, aber natürlich auch in North Highways, Spaceballs, Lake Placid, während du schliefst. Und Cathy Moriarty ist dabei, die kennt man vielleicht aus Copland, aus Kindergarten Cop oder aus Raging Bull oder aus dem unterschätzten Slasher White of the Eye.
Ja, Theresa, ich frag dich trotzdem nochmal, was hast du denn erwartet? Also wenn du den Film so gar nicht kanntest und vielleicht nur den Geist mal irgendwo schon mal gesehen hast. Und ich hab den ja nun hier auf die Liste gesetzt, Hast du deshalb gedacht, vielleicht hat der ja Horror-Elemente oder warst du schon darauf eingestellt, dass das jetzt eher von der sehr zahmen Sorte sein wird, was du hier siehst?
Ich habe mir schon gedacht, dass es eher ein bisschen zahmer sein wird. Ich habe jetzt wirklich nicht mit einem Horrorfilm gerechnet, aber ich habe irgendwie... Trotzdem mit einem Film gerechnet, der ein bisschen mehr wholesome und ein bisschen weniger nervig ist, um das vielleicht schon mal vorwegzugreifen.
Also hab den Vibe nicht so gespürt und hab mir da irgendwie mehr von erwartet, weil ich irgendwie schon das Gefühl hab, dass das so ein Film ist, den super viele Leute kennen und irgendwie auch mögen, obwohl er ja gleichzeitig zum Beispiel bei Letterboxd eine sehr durchschnittliche Bewertung dann auch nur hat.
Und ich kann mir halt vorstellen, dass viele Leute den vielleicht mit dieser nostalgischen Brille gut finden. Aber wenn man die jetzt nicht auf hat, so wie ich, ist es, glaube ich, ein bisschen schwieriger. Das glaube ich auch. Laura, du hast schon zugestimmt. Ich würde auch zustimmen. Ich glaube, wenn du den zum ersten Mal siehst, ziehst du den bestimmt locker noch einen Stern ab, als wenn du den jetzt aus nostalgischen Gründen damals schon mal gesehen hast und jetzt noch mal wiederguckst. Also ich glaube schon.
Und daher passt die Wertung am Ende bei Letterboxd, glaube ich, auch ganz gut. Die ist so, sie gleicht durch die Neulinge, gleicht sie das vielleicht etwas zu Überschwängliche der Nostalgieke so ein bisschen aus. Also ich kann es voll nachvollziehen, was Theresa sagt. Ich glaube, wenn ich ihn jetzt als Erwachsene das erste Mal gesehen hätte, könnte ich da auch nicht so viel mit anfangen.
Ich kann mir aber trotzdem vorstellen, dass der auch heute noch bei so, sage ich mal, 10- bis 14-Jährigen gut funktioniert. Das ist ja eigentlich die Perspektive, die wir heute ja gar nicht im Angebot hier haben, aber das ist die, die natürlich vielleicht von Relevanz ist, also ich glaube, das können wir ja bevor wir es später vergessen, also da bin ich mir auch relativ sicher, dass das für, in dem Alter, in dem wir das damals geguckt haben, funktioniert das, glaube ich, auch noch für Kinder, die heute in dem Alter sind, da bin ich mir auch relativ sicher, weil auch die Effekte, auf die wir ja gleich noch eingehen, gut genug sind, als dass die Kinder da jetzt nicht sagen, oh, das sieht ja alt aus oder irgendwie
sowas, das, ja, ich glaube, das funktioniert noch. Und der auch universelle Themen behandelt halt. Theresa, ich würde sagen, wir gehen mal rein. Nach dem Tod ihres Vaters erbt die habgierige Kerrigan Crittenden, ja, Crittenden, komischer Name, das alte Whipstaff-Männer. Sie erhofft sich einen wertvollen Schatz in dem Anwesen, muss aber schnell feststellen, dass das Haus von vier Geistern bewohnt wird.
Dem freundlichen Kindergeist Casper und seinen drei chaotischen Onkeln Stretch, Stinky und Fetso, die jede Versuche, das Geheimnis des Hauses zu lüften, auf turbulente Weise sabotieren. In ihrer Verzweiflung sucht Kerrigan Hilfe beim Geistertherapeuten Dr. James Harvey, der mit seiner Tochter Kat ins Haus zieht.
Für Kat ist dies ein weiterer abenteuerlicher Umzug, denn ihr Vater reist als Spukforscher ständig umher. Während Dr. Harvey sich mit dem Trio der nervigen Onkel herumschlägt, begegnet Cat dem freundlichen, aber einsamen Casper. Zwischen den beiden entwickelt sich eine besondere Freundschaft. Sie erkunden das Anwesen, lernen Caspers Vorgeschichte kennen und entdecken Spuren aus dessen Menschenleben.
Casper erinnert sich allmählich an seine Vergangenheit. Er starb als Junge an einer Lungenentzündung. Sein Vater erfand danach eine Maschine, die Verstorbene ins Leben zurückholen sollte. Vielen Dank. Fangen wir vielleicht mal direkt mit was Positivem an, Lauram. Ripstaff Manor, als Set, als schönes Gebäude, muss man sagen, ist schon sehr imposant, hat irgendwie für mich was von so, wir haben ja schon so Sachen wie The Haunting und das Geisterschaft, gut, das ist ein Remake davon, aber diese Art dieser Film ist schon besprochen, ich finde, es erinnert sehr daran.
Ich musste auch sehr lachen, als ich es noch gelesen habe. Und dann kam es mir auch, dann habe ich es visualisiert und dachte so, ja stimmt. Denn es ist auch der Drehort gewesen für das Everybody-Musikvideo von den Backstreet Boys. Ihr erinnert euch da vielleicht an den großen, an die Tanzsequenz im Ballsaal.
Ey, ich dachte die ganze Zeit irgendwie, kommt es dir bekannt vor? Ja, ich konnte es überhaupt nicht zuordnen, das ist ja lustig. Ich finde, man erkennt es halt vor allem an diesem Boden, weil da sind ja so grau-schwarze Verzierungen drin und das erkennt man halt, wenn man es einmal weiß, kannst du es nie wieder nicht sehen, sage ich mal.
Ja, und diese Wendeltreppe dahinter, die da so rumschwingt. Das ist schon, ich muss sagen, als Set funktioniert es für mich immer noch, auch von außen. Klar, da wurde dann immer so ein bisschen mit CGI nachgeholfen, das sieht man natürlich heute wieder. Aber es gibt ja wenige Szenen, in denen man das Gebäude des Männern von außen sieht. Von daher fand ich es jetzt unproblematisch.
Aber so von der Innendeko und so, es sieht natürlich alles super künstlich aus. Aber auch alles super schick irgendwie. Also es hat schon was Cooles an sich, finde ich. Ja, finde ich auch. Also ich glaube, wenn man generell so Spukhäuser mag, dann kann man dem Ambiente hier auf jeden Fall einiges abgewinnen.
Auch wenn ich da voll mitkehre, aber auch erst aus heutiger Sicht als Kind ist mir das natürlich gar nicht aufgefallen, dass man halt schon sieht, dass das alles sehr, ja sehr überlegt ist, wo was steht, wie viele Spinnenweben da sind und so. Also es sieht schon künstlich aus, aber ich finde es trotzdem richtig cool.
Das hat die Spinnen ganz schön zu tun, Theresa. Ja, aber ich muss auch echt sagen, mir hat das gut gefallen, so als Location. Also hat irgendwie auch ... Genug Eigenes vom Design her, dass es trotzdem nicht aussieht wie dieses ganz. Klassische, alte Grusel-Spuk-Spinnen-Webhaus, sondern hat irgendwie noch so eine künstlerische, also noch irgendwie sowas mehr individuell Künstlerisches an sich.
Es hat mir auch richtig, richtig gut gefallen. Da dachte ich mir so, ja, da würde ich doch auch einziehen. Genau, ich wollte gerade sagen, ich finde nämlich im Gegensatz zu diesen klassischen Spukhäusern hat es trotzdem auch noch was Gemütliches irgendwie. Das haben die anderen ja meistens nicht. Ja, voll.
Es hat nicht so diese Kälte auch, ne? Das liegt natürlich auch einfach am Color Grading des Films, so ein bisschen, aber ja. Was ganz nett ist, ist natürlich jetzt, lockt jetzt auch kein mehr hinterm Ofen hervor heutzutage, aber ich fand es trotzdem ganz cool, die Cameos, die da drin stecken, wir sehen ja am Anfang, Dan Aykroyd sogar in seiner Ghostbuster-Kluft, wie er da rauskommt und verzweifelt aufgibt, aber auch später in dieser berühmten Spiegelszene, in der sich, das war jetzt Dr.
Harvey, ne? Vorm Spiegel? Ja. Und als er im Spiegel sich dann in Clint Eastwood verwandelt oder in Mel Gibson und den Crip Keeper, eigentlich gab es auch einen Cut, in dem Steven Spielberg selbst zu sehen war. Die Szene wurde dann aber später rausgeschnitten aufgrund des Erzählrhythmus. Aber Steven Spielberg hat auch gesagt, er weiß selber, dass er ein schlechter Schauspieler ist.
Deswegen ist das schon in Ordnung, dass das da entfernt wurde. Jetzt haben wir hier Theresa, Vater und Tochter als Konstellation. Wie hat das für dich funktioniert? Wie hat die Chemie zwischen den beiden, also auch zwischen Christina Richie, Bill Pullman für dich funktioniert und die Themen, die da aufgemacht werden zwischen den beiden?
Also natürlich die verstorbene Mutter zum Beispiel und auch, dass sie permanent hin- und herreisen müssen, aber auch im Zusammenhang vielleicht schon mit der Geisterwelt, die ja hier, bevor sie dort ankommen, erst mal nur ein... Wie sagt man? Ein, nicht ein Scharlatan, das ist ja das, äh, ein... Ich weiß wirklich nicht, was du meinst. Klamauk.
Klamauk ist auch das falsche Wort in dem Fall. Naja, also sie wissen ja, dass die Leute abzocken mit dieser Geistermethode so ein bisschen. Wissen sie das? Also, weil ich hab schon das Gefühl, der Vater, der glaubt da sehr fest dran. Ja. Aber war ihre Verwunderung darüber, dass da plötzlich Geister sind, nicht ein bisschen groß dafür? Ja, aber der Vater will doch die ganze Zeit das machen, weil er hofft, dass er irgendwo den Geist von seiner verstorbenen Frau trifft.
Also ich glaube, der glaubt da ja schon dran. Okay, aber die Tochter nicht. Der hat aber auch noch keine Geister gesehen vorher, ne? Nee, die ist da glaube ich nicht so überzeugt von, aber ich habe das Gefühl, er ist da schon sehr aufrichtig dabei. Also er meint das glaube ich schon ernst. Ja, ja, er glaubt es, aber er hat selber ja auch noch keine Geister gesehen, oder?
Wird das so explizit gesagt? Ich weiß es gar nicht. Also das war meine Mutmaßung daraus, weil es ist schon so, also sie sind schon ein bisschen verwundert. Ich glaube auch nicht, dass er schon Geister gesehen hat, weil er ja hier schon sehr erschrocken reagiert auf die ersten. Aber ich kann mir halt vorstellen, wenn du sowas machst, dass du dir, du kannst dir ja auch vorstellen, dass da Geister sind, ohne dass du die siehst und du die da mit deinen Räucherstäbchen vertreibst oder so.
Es waren jetzt keine Grave Encounters, aber... Aber es war jetzt vielleicht, aber es war schon, glaube ich, auch eine kapitalistische Absicht dahinter. Also wie gesagt, der Vater hat da, glaube ich, auch ein bisschen Nutzen draus geschlagen. Das hab ich jetzt gar nicht so im Vordergrund gesehen. Ich hab den eigentlich eher als Typen, der den Schuss nicht so wirklich gehört hat und einfach gar nicht mehr in der Realität verankert ist, wahrgenommen.
Was mir halt voll Leid tat irgendwie für Kat. Weil ich hatte schon das Gefühl, die beiden haben eigentlich eine gute und warmherzige Beziehung. Aber gleichzeitig hab ich halt auch das Gefühl, dass der Vater einfach komplett auf seine Tochter scheißt. Und was die für Anliegen und für Themen hat und warum die das vielleicht alles gar nicht mehr so geil findet, dass sie da irgendwie mit ihrem Geisterjäger-Vater mit der Fernsehwerbung zum Gespött der Schule gemacht wird.
Das fand ich schon, ja, wo ich schon auch das Gefühl hatte, da geht der Vater auch voll viel drüber einfach und schenkt dem recht wenig Beachtung. Und das fand ich irgendwie einfach schade für Kat. Hatte aber, wie gesagt, gleichzeitig auch das Gefühl, okay, die beiden stehen sich trotzdem nah und haben irgendwie trotzdem so eine warmherzige Verbindung.
Also ich hatte trotzdem nicht das Gefühl, dass der Vater das aus einer bösartigen Handlung heraus macht, sondern einfach, der kommt halt einfach nicht zurecht mit seiner Existenz und ja, verhält sich dann entsprechend auch so. Ich finde, man merkt ja auch, dass er irgendwie komplett überfordert ist. Ich weiß nicht genau, wie lange die Mutter jetzt tot ist, aber jetzt ist er irgendwie alleinerziehend und die Tochter kommt halt in die Pubertät, was ja egal für wen irgendwie schwierig ist nachzuvollziehen, was da gerade dann mit deinem Kind passiert und wie die sich fühlt und so.
Und ich finde, bis zu einem gewissen Punkt kann man ihm das nachsehen, weil man irgendwie auch versteht, dass er überfordert ist, aber später benimmt er sich ja einmal so daneben, da kommen wir noch zu, da hörte meine Toleranz ihm gegenüber dann doch langsam auch auf, ein Kombi mit Alkohol. Und hat das für euch als Aufhänger für den Film funktioniert, also hattet ihr euch gehofft, dass da noch was dazukommt oder hat das ausgereicht so also diese Dynamik zwischen den beiden, ich glaube so für einen Kinderfilm habe ich da jetzt nicht noch mehr erwartet, das fand ich voll in Ordnung.
Kommen wir mal zu den Effekten. Es ist ja so, dass das, das wusste ich tatsächlich nicht, also ich meinte, ich hätte es schon mal gelesen, aber ich hatte es wieder vergessen, dass es der erste Spielfilm ist, in dem eine vollständig computergenerierte Figur mit visuellen Effekten eine Hauptrolle spielt.
Und es war dann so, dass während der Dreharbeiten die Schauspielenden, also Bill Pullman zum Beispiel und Christina Ricci mit Tennisbällen agieren mussten, weil die Geister eben nicht da waren, die wurden dann später hinzugefügt und diese wurden dann von ILM, also von Industrial Light & Magic. Produziert und es gibt insgesamt 40 Minuten Spezialeffekte und das ist glaube ich, ich habe das mal nochmal nachgeschaut, Jurassic Park hatte tatsächlich nur 6 Minuten Spezialeffekte, also das ist hier wirklich ein Vielfaches davon und ich muss sagen, Ich war jetzt im Rewatch, Laura, echt angetan davon.
Also wie gut die Geister aussahen. Und ich habe das Gefühl, das lag daran, dass irgendjemand damals die richtige Entscheidung getroffen hat, dass die Geister halbtransparent zu sehen sind. Und dadurch sieht das Ding, ehrlich gesagt, topnotch noch aus. Ich finde es auch immer noch irgendwie total annehmbar.
Also dass man auch nicht hinterfragt, wie die aussehen. Und vor allem, wie die sich dann halt auch so im Raum irgendwie darstellen. Ich finde nachher kommt mal ein Geist von dieser Kerrigan, die dann nicht mehr so cool aussieht, aber insgesamt finde ich auch dafür, dass das Mitte der 90er war, also ich gucke ja gerade nochmal Buffy folgen und da ist das ja dann zehn Jahre später doch irgendwie teilweise noch.
Sieht das nicht so hochwertig aus, sage ich mal. Also finde ich schon auch, das ist eine große Qualität von dem Film, zumindest bei den vier Geistern, die man ja so am häufigsten sieht, die sehen schon ziemlich cool aus. Die haben auch für die Arbeit an den Geistern über zwei Jahre gebraucht und ich habe nochmal nachgeschaut, 28.000 Gigabyte an Daten haben die eingenommen.
Das ist schon absolut crazy. Hat sich das aus deiner Sicht gelohnt, Theresa? Ja, also auch eben, dass die Hype transparent sind, hat, glaube ich, viel dazu beigetragen, dass es auch immer noch gut aussieht. Aber ich habe eher das Problem, ich fühle mich schlecht, das zu sagen, weil sich das so ein bisschen anfühlt, als würde ich einem Kind sagen, dass es hässlich ist.
Aber ich sage es jetzt trotzdem. Teresa. Ich finde Casper einfach, der hat irgendwie ein Gesicht... Das macht mich wütend. Der macht mich richtig wütend, die Art, wie er aussieht und wie er guckt, die ganze Zeit wie so ein angeschossenes Reh und so. Es macht mich so wütend, ich weiß auch nicht. Entsprechend war ich mit Kaspers Gesichtsdesign nicht zufrieden, weil ich den einfach überhaupt nicht niedlich und nur nervig finde, wirklich nur nervig.
Und wenn ich jetzt halt schon wieder das Gesicht da bei Letterboxd sehe, muss ich wegmachen, macht mich irgendwie wütend. Aber davon ab, dass mich das Gesicht aus irgendeinem Grund irrational wütend macht. Aber ist es das Gesicht oder die Stimme? Weil die Stimme kann ich teilweise verstehen. Beides. Das Zusammenspiel.
Ja, also auch wenn ich jetzt wie gesagt nur Letterboxd, das Filmplakat sehe, so nur diese Augen, obwohl ich den Mund und die Wangen fast noch schlimmer finde als die Augen. Ich weiß nicht, irgendwas in diesem Gesicht macht mich unfassbar wütend. Aber prinzipiell, ja, von der Art, wie es irgendwie animiert ist, funktioniert es auch heute immer noch gut, würde ich auch mal behaupten, ja.
Ganz kurz dazu noch, ich habe eine Letterboxd-Review gelesen, wo jemand geschrieben hat, er fühlt sich auch sehr getriggert von Caspar, weil er findet, er sieht aus wie ein überdimensionales Spermium. Oh Gott. Also du scheinst nicht die Einzige zu sein, die Probleme damit hat. Ja, aber mir geht es gar nicht echt, wie gesagt, so um die Form, sondern irgendwie...
Ach, ich weiß nicht, einfach das Gesicht, ich kann das Gesicht einfach nicht ab, also wirklich, da gibt es tausend süßere Geister, hätte es da geben können, stattdessen sieht der einfach so aus, naja. Frech, was du sagst, einfach frech. Haben dir denn die drei Onkel besser gefallen? Ja, die haben mich immerhin nicht so wütend gemacht auf einer optischen Ebene schon mal eher auf einer inhaltlichen Ebene ja, ich weiß nicht, die fand ich halt irgendwie passend für einen Kinderfilm, jetzt sehr platt irgendwie auch, aber ja, vollkommen in Ordnung, kann jetzt nicht sagen, das war das Highlight des Films, aber die haben sich irgendwie ganz gut da eingefunden, und ja Es fand es auch gut, dass sie nicht Also, dass sie natürlich schon irgendwas
so ein bisschen Fieses an sich haben, aber dass sie jetzt nicht die Bösewichter des Films waren. Das fand ich tatsächlich, ich hatte es vergessen, dass es so war und war beruhigt, dass es nicht so ist. Also, das hat für mich dann auch ganz gut funktioniert, dass die zwar ein bisschen schabernackt treiben, aber es auch dabei belassen sozusagen.
Ja, ich kann mich noch voll daran erinnern, dass ich die als Kind schon, also ich fand die jetzt nicht richtig gruselig oder so, aber weil die ja den Kasper so scheiße behandeln, habe ich die schon auch irgendwie so als Kinderböse abgestempelt. Und mir ist damals halt auch gar nicht aufgefallen, dass sie ja so im Verlauf des Films sogar noch ein bisschen ambivalenter gezeichnet werden und dann sogar irgendwie mitfühlen mit jemand anderem.
Also sie machen ja durch den Kontakt mit den Menschen ja eigentlich sogar eine Entwicklung durch, das mir damals gar nicht aufgefallen. Aber ich finde sie irgendwie so völlig okay als, ja, so Halbbösewichte. Ja, ich meine, sie versuchen dann ja auch in der Karaoke-Bar den Vater umzubringen. Das meine ich.
Und dann wollen sie es ja aber eigentlich nicht mehr, als er ihm besoffen sagt, wie lieb er sie hat. Ja, genau. Aber das ist schon eine wilde Szene auch. Der Humor ist ja schon sehr auf Slapstick ausgelegt in dem Film, finde ich. Es ist sehr viel körperlicher Humor, also dass Leute hinfallen, ausrutschen und was auch immer oder Sachen runterfallen.
Und es ist immer sehr viel Hektik auch drin, teilweise in dem Film. Dabei konnte ich nicht so viel anfangen, muss ich gestehen. Also diese Art von Humor ist nicht so meins. Der ist halt wirklich extrem auf Kinder ausgelegt. Es gibt so ein paar kleine Momente, die ich so immer ganz witzig fand. Zum Beispiel als der, Fetzo war das, glaube ich, als der zum Beispiel unter der Dusche erwischt wird von Dr.
Harvey. als auch nur so eine Buchtel von der Sekunde so zu sehen oder als Casper sich dort in diesem Mount Rushmore so einfügt und sowas, so ein paar kleine nette Bildchen mal drin, aber generell muss ich sagen, ist der Humor jetzt, also für mich als erwachsene Person, ähm, catcht er mich nicht mehr so, ich weiß nicht, wie ihr das seht.
Da schmunzelt man halt mal ein bisschen, aber mehr auch nicht irgendwie, ne? Beziehungsweise ich muss sagen, für mich hat also jetzt heutzutage diese, die Cameos, die da drin waren und diese Spiegelszene, die fand ich jetzt zum Beispiel voll witzig, als Kind habe ich das noch gar nicht verstanden. Wer der von den Ghostbusters ist und wer Clint Eastwood ist, das wusste ich damals ja alles noch gar nicht.
Da hat er für mich ein bisschen gewonnen, aber ansonsten ist der Humor schon low. Ich muss auch sagen, jetzt gerade im Vergleich zu Schreck, den ich jetzt ja nochmal gesehen habe, ich berichtete beim Roundup in meinem tierischen Spezial davon. Solltet ihr euch unbedingt anhören. Gerne in den Shownuts gucken, Steady abonnieren.
Dass ich da das Gefühl habe, der Humor funktioniert halt auch für Erwachsene, sag ich mal, besser, dass der irgendwie so ein bisschen, viel schichtiger ist, dass er auch auf mehreren Ebenen einfach gut funktioniert und das hat mir hier tatsächlich so ein bisschen gefehlt, weil das hat man ja auch oft bei Kinderfilmen, dass man die dann im Erwachsenenalter guckt und sich denkt, okay, so viel habe ich da als Kind nicht gerafft, aber als erwachsene Person lacht man sich halt trotzdem genauso weg, nicht mehr unbedingt über die gleichen Sachen und die Komponente hat mir hier so ein bisschen gefehlt.
Ja, es ist schon so, dass das also nicht nur sehr weich gespült ist. Ich finde den auch, also auch aus Kinderperspektive, muss ich sagen, auch nicht so aufregend. Also wie gesagt, der funktioniert, glaube ich, für Kinder, aber so richtig aufregend ist es auch nicht, was da passiert. Und ich wurde das Gefühl nicht los, aus der heutigen Retrospektive betrachtet.
Dass das ein Effekte-Showcase ist der Film größtenteils, also weil die Geschichte ist halt so 0815, die da erzählt wird und sie wird, also am Anfang ist sie noch okay, finde ich, ab der Hälfte des Films wird sie sogar teilweise schlecht, die Geschichte und auch was da sonst so passiert, Figurenentwicklung und so weiter, das ist alles nicht so besonders aufregend und ich habe schon das Gefühl, dass die sich darauf verlassen haben, dass die Effekte ausreichen, um die Leute da ins Kino zu locken.
Also da würde ich gerne als ehemaliges Kind was zu sagen. Und mich hat das damals auf jeden Fall sehr mitgenommen alles. Erst mal, dass es um ein Kind geht, das gestorben ist und jetzt ein Geist ist und quasi mit unliebsamen anderen Geistern zusammenlebt und voll einsam ist. Das fand ich ultra traurig. Und dann auch die Storyline, dass die Cat ihre Mutter verloren hat und jetzt gerade es auch noch so aussieht, dass der Vater auch noch stirbt und sie dann auch noch in der Schule gemobbt wird, weil sie irgendwie weird ist.
Also mich hat das damals, ich weiß nicht wie alt ich war, aber ich würde mal sagen mit 10, 11 oder so, fand ich das alles höchst dramatisch und komisch. Also da haben wir in einem Land vor unserer Zeit und feiwilde Mauswanderer er die Tränen entlockte als Casper. Das ist nochmal ein anders Level, das gebe ich dir ja.
Aber es hat mich beschäftigt, zumindest dieser Umgang mit dem Tod und Tod von Elternteilen und so. Das habe ich ja zum Beispiel hier mehr geführt als bei Herbert zum Beispiel, wo es ja auch Thema ist. Oh, schönes Zeit ist. Ja gut, aber du hast ja auch direkt gesagt, du hast ja den ersten Vergleich, glaube ich, gemacht mit Erbert und meintest, jetzt verstehe ich, wie ihr euch letzte Woche gefühlt habt. Du hast nämlich den ersten Stein geworfen. Ist so.
Das stimmt. Da muss ich jetzt zurückrudern. Aber der Unterschied ist, dass Erbert kein Gesicht hatte, das ich gerne reinschlagen würde und Casper irgendwie schon. Deswegen erbert jede Sekunde vorziehen würde. Ich sag mal so, Josh. Der wäre bei Chris auch oben auf der Abschussliste. Zac Efron verarme, sag ich nur wieder. Aber wir sollten auch mit Insider von Folgen, die man nur gegen Geld hören kann.
Was ich allerdings gut finde, und da bin ich wieder bei Laura, da sind natürlich aber auch so Sachen drin, man kann sich gut damit identifizieren. Sowohl mit Kat, die halt so auch natürlich wieder diesen Wednesday-Handlungsstrang hat. Sie kommt neu in die Highschool und ist natürlich der Super-Weirdo.
Nicht besonders lang, also nicht so besonders extrem dargestellt, finde ich, wie es hätte sein können, was ich wiederum gut fand. Und Casper selbst natürlich auch, weil der natürlich auch, das versteht man vielleicht als Kind gar nicht so sehr, aber stecken natürlich Sachen drin wie, dass man sich, also Casper ist ja quasi unsichtbar und manchmal fühlt man sich als Kind auch unsichtbar, sowohl in der Welt der Erwachsenen als auch manchmal irgendwie in der Schule oder so zwischen den anderen Kindern und so weiter.
Und auch keine Erinnerungen an die Kleinkindzeit hat und so weiter. Da stecken schon ein paar ganz nette Sachen drin irgendwie. Und auch, dass das, wenn man so diese ganze Geistergruppe sieht, ist Casper so der eine Freund unter den ganz vielen blöden Leuten um einen herum, mit denen man sich anfreunden kann, wie Cat das hier tut.
Also da sind schon auch ein paar schöne Sachen drin. Nur ich finde, so viel sei schon mal gesagt, das weicht sehr irgendwie ab dem Part, in dem dann diese Lazarus-Maschine auftaucht und einen großen Fokus einnimmt und. Auch als die die, ich hab schon mal den Namen vergessen die Kerrigan und ihr, was war nochmal, wer wäre er nochmal?
Dips. Ihr Butler? Ne, wer? Ist das nicht der Anwalt? Ist es nicht. Ist es nicht der Anwalt? Also sie treffen ja, also wir sehen ja das erste Mal in der Szene, wo es um das Testament geht. Und da sitzt er so daneben, als wäre er ein Anwalt. Ja, ist er, glaube ich auch. Ja, und es geht dann einfach so ein bisschen drunter, man hätte sich da vielleicht auf ein paar weniger Themen fokussieren können, finde ich.
Also es geht dann schon ein bisschen dann im Klamauk unter. Aber dazu kommen wir ja gleich noch. Die Geschichte mit der Mutter, die fand ich schon auch bewegend. Das hattest du, glaube ich, oder hattet ihr beide, glaube ich, schon gesagt. Also man kann da schon mit Cat mitfiebern und das auch nachvollziehen, was dort geschieht.
Natürlich auch der Vater, der seine Frau vermisst und so weiter und so fort. Das funktioniert alles. Macht den Film ein bisschen zu traurig vielleicht schon? Für das, was er... Für die Art, wie er sich erzählt über diesen Slapstick-Humor und so weiter, das hat für mich nicht immer ganz zusammengepasst.
Also die eigentlich traurige Geschichte mit diesem ulkigen Erzählstil sozusagen, dass da auch immer was los ist, man auch keine Sekunde mal Zeit hat, mal zu verschnaufen, weil immer machen die geisterengten Klamauk dort in dem Anwesen und so, weiß ich nicht. Ich finde, das wird ganz am Ende, wird das für mich nochmal von Bedeutung, dass das Ende irgendwie happy ist, obwohl es eigentlich voll tragisch ist für eine Figur.
Da habe ich das auch sehr so empfunden, ja. Aber was ich schön finde und deswegen habe ich dann doch schon wieder, ich stand gestern davor, packe ich den Film jetzt auf den Stapel der Filme, die ich gerne im Herbst gucke, weil er hat schon ein schönes Herbstfeeling, finde ich, auch wieder schön mit Laubblättern.
Das ist eine Sache, die er mit Air Bud 1 gemeint hat, tatsächlich. Hat auch schöne Gothic-Vibes und sowas. Und das finde ich schon für den Halloween-Tag vormittags eigentlich ganz ideal. Oder packe ich ihn auf den Stapel der Sachen, die ich wieder verkaufe? Was glaubt ihr, wo der Film gelandet ist? Verkaufen? Nee, ich glaube, du hast ihn behalten. Obwohl, nee, Chris. Für den Herbststapel.
Du verkaufst wahrscheinlich so wenig und kaufst so viel Scheiße, dass die Wahrscheinlichkeit, dass du irgendwas verkaufst, echt gering ist. So Chris, wen wirst du jetzt enttäuschen? Dein Goldstück oder mich? Dich. Mich? Ja, weil dir kann man eh nicht trauen. Weil ich hab so überlegt, ich glaub, ich guck den jetzt nie wieder beim Leben. Also es reicht jetzt dann auch zweimal.
Das ist traurig. Da bin ich mir aber voll sicher, dass von unseren Hörenden da einige dabei sind, die da auch auf meiner Seite sind. Achso, ich dachte, die mit dem Film am Kopf. Nee, ja, das vielleicht auch, kann sein. Fünf Euro. Aber ich glaube, dass viele den auch immer noch, also auch heutzutage mögen, auch wenn ich euch ja absolut zustimme, ich sehe da auch Schwächen, aber trotzdem verstehe ich zumindest noch, warum ich ihn als Kind so geliebt habe.
Die Schwächen kommen ja auch erst jetzt, Theresa und Laura, wie geht es dann weiter? Ja, Casper und Cat stoßen im Keller auf das verborgene Labor von Caspers Vater, in dem sich die sogenannte Lazarusmaschine befindet. Mit ihr kann man einen Geist zum Menschen zurück verwandeln, vorausgesetzt man besitzt das letzte Fläschchen des speziellen Elixiers.
Ist auch klar, dass sich das so ewig gehalten hat, dieses Elixier und die Maschine noch funktioniert. Währenddessen wollen Kerrigan und ihr Gehilfe Dips mit allen Mitteln an das Geheimnis des Hauses und den Schatz gelangen in der Folge geraten beide Gruppen in Konflikt um das Elixier, Kerrigan stirbt versehentlich und kehrt als Geist zurück um den Schatz zu rauben, wird aber von Cat und Casper überlistet und fährt schließlich ins Jenseits ab da sie nun erfülltes erfülltes, unvollendetes Geschäft hinter sich lässt.
Zur gleichen Zeit stirbt Dr. Harvey bei einem Unfall und wird bei einem Unfall besoffen und fällt einfach eine Klippe runter und wird selbst zum Geist. Nun stellt sich die Frage, ob der letzte Tropfen Elixier für Casper oder Dr. Harvey genutzt werden soll. Casper entscheidet sich selbstlos und schenkt Cat ihren Vater zurück.
Dr. Harvey wird durch das Elixier ins Leben zurückgeholt. Vielen Dank. Ich bin ehrlich, Theresa, ich hätte diese komplette Storyline um die Lazarus-Maschine und was damit angestellt wird, nicht gebraucht. Ja, das kommt irgendwie so Frankenstein-Rip auf einmal. Also ich meine, die lesen ja dann auch in einem Frankenstein-Buch.
Und ich dachte dann so, okay, ja, irgendwie ergibt es Sinn, weil das Thema Verlust und so ja so allgegenwärtig ist, dass es irgendwie Sinn ergibt, dass sie auch versuchen, da wieder Leben einzuhauchen. Aber ja, mich hat es jetzt nicht aktiv gestört. Aber es war trotzdem auch keine Storyline, die mich irgendwie gepackt hat, was aber sich auch durch den Film durchzieht und mir ist nicht ganz klar, woran es liegt.
Aber ich war wirklich gar nicht invested in irgendwas, was da passiert ist. Und das hätte ich tatsächlich anders erwartet, weil ich eigentlich schon ein Mensch bin, der ja auch mit Kinderfilmen irgendwie noch sehr viel Spaß haben kann. Wahrscheinlich fast sogar mehr als die meisten Leute, die hier zuhören.
Aber irgendwie hat mich da alles nicht so wirklich gecatcht. Und das trifft auch auf die Storyline zu. Also ich muss sagen, ich habe mich auf jeden Fall irgendwie diesmal gefragt, so okay, aber Kaspar ist doch jetzt schon super lange als Geist in diesem Haus. Warum ist ihm das vorher mit dieser Maschine nicht irgendwie eingefallen?
Also warum kommt er erst jetzt darauf, dass diese Maschine mit dem Elixier noch da im Keller ist und er sich eigentlich die ganze Zeit hätte zu Menschen zurück verwandeln können? Aber waren nicht auch seine Erinnerungen zum Teil weg? Also konnte er sich da vielleicht auch gar nicht mehr dran erinnern? So habe ich das jetzt verstanden.
Oder braucht er eine andere Person dafür? Kann er die Maschine selbst bedienen? Anscheinend hat Kat ihn da irgendwie wieder emotional irgendwie ... Aber das finde ich trotzdem irgendwie so ein bisschen, Ja. Ja, das erschließt sich mir irgendwie nicht so ganz. Und dann sagen die ja so super oft von wegen, ja man wird nur ein Geist, wenn man noch unerledigte Aufgaben hat.
Und der Kasper erzählt, mein Vater wollte mich unbedingt zurückverwandeln, hat diese Maschine erfunden. Ja und dann ist der gestorben. Warum ist der Vater denn kein Geist geworden? Der hatte doch die krasseste unerledigte Aufgabe überhaupt. Vielleicht macht er seinen Sohn doch nicht so gerne, vielleicht war er auch genervt von seinem Gesicht.
Nee, also das sind so Sachen, die wären mir als Kind niemals aufgefallen, das hätte ich nie hinterfragt und da habe ich jetzt schon so gedacht, ja okay, die Story ist schon irgendwie teilweise unüberlegt, beziehungsweise passt auch nicht so ganz zusammen, aber so an sich die Idee mit der Maschine, mich hat es tatsächlich eher an die Fliege erinnert als an Frankenstein.
Aber ich fand so die Möglichkeit zu haben. Dass einer von Geist wieder zurück in Menschen verwandelt werden kann, schon, also ohne hätte die Geschichte doch keinen, wirklich einen Höhepunkt gehabt. Ich finde halt, dass die, dass man, Das ist das Problem. Ich glaube, hätte man den Film vielleicht für Kinder ausgelegt, die ein, zwei Jahre älter sind, man hätte da, glaube ich, einen schönen Coming-of-Age-Film draus machen können, glaube ich, tatsächlich, wenn man den ein bisschen ruhiger erzählt hätte, man hätte einfach die Familie in die Geschichte genommen und ohne diesen ganzen Schabernack, der da ja letztendlich nur für Spektakel drin ist, ich weiß es nicht, also ich glaube schon, dass da mit der Idee hätte man ein
bisschen mehr machen können. Und so verfolgt der so dieser typischen Hollywood-Kinderfilm-Dramaturgie. Verfolgt der komplett. So auch, dass die Bösewichte sind halt wie die Bösewichte. Die sind wie in jedem anderen Kinderfilm aus den 90er Jahren. So, und ich dachte dann echt so in der Mitte des Films, als es dann alles aufgetaucht ist, als die hier die Kerrigan und Dips wieder zurückfahren und so weiter.
Boah, hätten wir doch lieber Flabber auf die Liste gesetzt. Und dann wäre es mir eingefallen, dass Flabber genauso funktioniert wie dieser Film hier. Weiß nicht. Also ich glaube schon, also ich meine andererseits, ich meine, klar ist der so, der kostet 50 Millionen Dollar, was für einen Kinderfilm eine Stange Geld ist und natürlich gehen die da auf Nummer sicher, was die Story angeht und so.
Die wissen genau, da gibt es genug Leute, die da in irgendwelchen Büros sitzen und Daten haben, die genau wissen, welche Kinder, wie viele Kinder auf welche Themen ansprechen und so weiter und so wird der Film auch geskriptet worden sein, aber... Ich weiß nicht so recht. Was mir auch noch aufgefallen ist, was mich ultra aufgeregt hat, die Kat will doch so eine Party schmeißen und weiß noch nicht, was sie anziehen soll und sagt aber zu ihrem Vater schon so, ja, ich möchte gerne was anziehen, indem ich begehrenswert aussehe, so Achtung, Pubertät ist kicking in.
Und dann ist sie mit dem Kaspar auf dem Dachboden oder so und findet so ein altes Kleid von Kaspars Mutter und dann sagt er so, oh, zieh das doch mal über. Und sie hat halt einen ultradicken Wollpulli an, zieht dieses Kleid drüber und es ist total weit und in der nächsten Szene ist es hauteng und talliert.
Und ich dachte mir so, ah ja, und wo ist jetzt der Wollpulli hin und warum passt ihr auf einmal das Kleid? Hat die Continuity nicht ganz aufgepasst, würde ich sagen. Kespert ja sowieso ein paar... Sorry, ich bin Haterin heute, aber das muss ich einmal kurz sagen. Aber es passt irgendwie zu Gothel Christina Ritchie, das finde ich schon.
Ja, aber es wirkt trotzdem sehr altbacken, dass es auch ist, aber das müsste es ja auch nicht sein, nicht so krass zumindest. ist. Sie könnte sich noch Cut-Outs reinmachen. Ja, genau. Genau, das habe ich gemeint. Das hätte auch nichts sein geändert, dass ich diesen Part, also den Mittelteil des Films wirklich auch langweilig fand.
Also da bin ich auch geistig so ein bisschen, ich habe mich so unterfordert gefühlt und auch weil nichts wirklich Aufregendes für mich jetzt als erwachsener Zuschauer da passiert ist, bin ich da teilweise echt schon ausgestiegen und habe immer wieder auf die Uhr geguckt. So ehrlich muss ich auch sein. Also da bin ich dann wahrscheinlich wieder eher auf der Theresa-Seite.
Wie fandet ihr jetzt den Umgang mit der Thematik abschließend? Tod und auch Trauer... Bevor wir zum Finale übergehen. Mal gut, das spielt. Vielleicht stellen wir die Frage zurück, weil da kommt ja jetzt noch was. Vielleicht nehmen wir das mit. Und Theresa erzählt uns erstmal, was am Ende passiert. Ja, ich wollte noch zu der ganzen Szene auch dazu sagen, dass ich da auch Casper einfach wieder super anstrengend fand, weil er irgendwie gefühlt richtig wütend und enttäuscht ist, dass sie jetzt kein Interesse, also nicht so das krasse Interesse daran hat, jetzt da einen Geist zu daten, der halt auch in Geisterform wirklich auch einfach nochmal sechs Jahre jünger aussieht als sie, selbst wenn man das jetzt mal,
wo ich dann auch dachte, okay, und irgendwie ist ja dabei auch, ich fand den wirklich unangenehm, muss ich sagen. Ja, der ist ja auch ein bisschen rallig auf sie, ne? Ja, voll, und halt aber auch dann irgendwie so richtig wortzig, so, ne, warum willst du denn nicht, so den Vibe hatte das, und ich fand's, dachte mir so, was ist denn mit diesem kleinen Geist los?
Ich dachte, du bist niedlich, ich dachte wirklich, der ist niedlich, aber ich finde den einfach richtig unangenehm, muss ich ehrlich sagen. Naja, okay. Aber dann komm, lese ich jetzt mal die Endpassage vor. Schließlich findet in der Villa eine große Halloween-Party statt, für die Kat in ihrer Schule viel Aufmerksamkeit bekommt.
Kats verstorbene Mutter Amelia erscheint als freundlicher Engel und belohnt Casper für seine selbstlose Handlung. Sie ermöglicht ihm, für einen Abend als echter Junge zu erscheinen. Casper und Kat tanzen zusammen und erleben einen zarten, magischen Moment, bevor Casper um Punkt 10 wieder zum Geist wird.
Die Gäste fliehen in Panik, doch Casper hat mit Cat eine echte Freundschaft gefunden. Die drei Onkel sorgen weiter für Späße, während Whipstaff-Männer nun nicht mehr einsam ist. Ja, ähm ... Nehmen wir die Frage direkt von eben. Mit Auflösung, Theresa zuerst. Ja, also ich fand es irgendwie ganz nett gemacht.
Man hat irgendwie gesehen, okay, der Vater scheint da irgendwie fast sogar noch mehr dran zu hängen als jetzt Cat selber. Was ja irgendwie auch fast unüblich ist, dass jetzt hier gar nicht die Trauer des Kindes im Vordergrund steht und irgendwie die Eltern die sind, die irgendwie schnell weitermachen und neuer Stiefmutter und keine Ahnung was.
Und wie sich das dann aufgelöst hat, dass dann auch die Mutter nochmal kam in Form von einem Engel und sagt, ja hier, ich habe euch so geliebt, ich wurde so geliebt, ich habe hier kein unfinished Business, ich kann einfach in Frieden sterben und das ist doch vielleicht auch schon mal gut zu wissen, ja, ist ein bisschen schmierig, aber finde ich trotzdem sweet.
Also da gehe ich hundertprozentig mit in so einem Kinderfilm. Das hat mir dann doch schon gut gefallen und hatte auch das Gefühl, dass es irgendwie den beiden Charakteren Frieden gegeben hat, das irgendwie zu wissen, dass die Mutter ja als glücklicher Mensch gestorben ist und auch ja keinerlei negative Gefühle dazu in sich trägt und einfach nur möchte, dass alle glücklich sind und das, da konnte ich dann doch mitgehen.
Ja, ist bei mir ähnlich, also ich finde die Fans auch ein bisschen cringe vielleicht, aber finde halt auch für einen Kinderfilm ist das irgendwie absolut in Ordnung, aber ich hatte halt so ein bisschen Probleme jetzt mit dem Ende, dass dann irgendwie, also auf der einen Seite ja voll nett von Casper, dass er irgendwie dem Vater von Cat den Vorrang gelassen hat, dass der wieder ein Mensch wird, weil ja, Cat natürlich, auch wenn sie jetzt jugendlich ist, trotzdem auch noch ein Kind ist und ihren Vater braucht.
Und dass dann aber der Casper am Ende da happy mit denen durch das Haus tanzt, obwohl er jetzt halt einfach weiterhin Geist ist und die beiden werden ja auch wieder gehen, also die werden jetzt ja nicht in diesem Haus einfach wohnen bleiben. Es ist eigentlich, finde ich, ein total trauriges Ende für Casper.
Teresa lacht schon wieder, weil ihre Sympathie nicht bei Casper liegen. Nee, aber also ich finde es irgendwie, es ist sehr, sehr plump, das so als Happy End darzustellen, wo halt eigentlich der Casper jetzt so wahrscheinlich für ewig alleine bleiben wird. Ja, beziehungsweise haben sie da ja beim Tanzen schon auch so einen Moment, wo man das Gefühl hat, ja, dann kommen sie jetzt trotzdem ein Paar.
Ja, ich glaube, Casper denkt das. Ich glaube das aber nicht. Und ich muss sagen, ich war sehr irritiert davon, dass der Nicht-Geister-Casper eine viel angenehmere Stimme hat, wo ich mir dachte, wenn wir schon keinen niedlichen Geist bekommen, sondern einen, der irgendwie saumäßig unangenehm ist, warum hat der da nicht zumindest eine angenehme Stimme bekommen?
Wenn die halt existiert in der Realität. Und ja, ich meine, alleine wenn der Cat den ersten Freund anschleppt, spätestens da ist, glaube ich, die Laune bei Casper des friedlichen Geistes dann auch vorbei. War es ja hier schon zwischendurch, als sie da mit dem anderen da angewandelt hat. Stimmt, sie hat ja noch so einen anderen Love-Into auf der Schule, ne? Wo ich mir wirklich dachte, nimm den. Nimm den einfach.
Denk nicht an Casper. Der andere hat sie doch verarscht. Der andere hat sie doch verarscht. Das war so ein bisschen Carrie. Carrie-Vibes. Aber auch wieder da war das wieder so, dass es ja, dass ja natürlich die Freundin von ihm, das andere Mädchen wurde natürlich als urböse dargestellt. Er hatte natürlich seine Zweifel daran, ob das alles richtig ist, was wir jetzt gerade machen. Aber es war wie in Carrie, oder?
Natürlich ist es Mädchen schuld. Ja, ja, schon ein bisschen. Aber ich fand den trotzdem, ich fand den okay, ich fand den besser als Casper trotzdem. Es war übrigens so, dass die tatsächlich super viele Leute im Casting hatten für die Casper-Stimme. Deswegen ist das für die Leute jetzt wahrscheinlich gerade sehr bedauerlich, was du hier erzählst.
Aber ich hab ihn auch auf Deutsch geguckt. Vielleicht ist das auf Englisch auch nicht so schlimm. Aber auch da ist es zumindest eine andere Stimme. Das Lustige ist ja, dass eine Horrorlegende wäre jetzt übertrieben, aber schon ein bekannter Horrordarsteller hier den echten Kesper spielt, nämlich Devin Sever, der Hauptdarsteller aus Final Destination.
Der aussieht wie ein junger Leonardo DiCaprio hier. Ich finde, der sieht aus wie ein junger Devin Sever. Aber mit dieser typischen Nick Carter Backstreet Boys Frisur, diesen Potschnitt. Ich war immer in jeden Jungen verliebt, der so eine Frisur hatte damals. Sie haben ja auch vorher schon mal einen Film zusammen gehabt, da haben sie auch ein Pärchen gespielt in Now and Then, tatsächlich, den mag ich auch sehr gerne, den Film.
Ich sag's mal so, hätte ich nicht gebraucht, ich hätte jetzt Casper nicht als Menschenkind noch sehen müssen, hätte man auch irgendwie drum rumschreiben können und dass die am Ende noch, also dass es da noch eine Kussszene gibt, ist ja unnötig wie ein Kopf. Also ich habe das total gebraucht, fand das total cool damals.
Ernsthaft? Ja, ich fand es total cool. Ich konnte erst dann überhaupt das für ein bisschen realistisch nachempfinden, dass die Cat vielleicht doch auch Interesse an Casper hat, also zumindest in seiner menschlichen Form. Das ist auch diskriminierend. Ja, auf jeden Fall, aber so ist man halt in dem Alltag.
Nee, ich finde, also keine Ahnung, vielleicht ist das auch so ein bisschen ein Mädchending, aber ich fand das damals irgendwie richtig aufregend und das hätte ich nicht missen wollen in dem Film, die Szene. Wie findest du das, Theresa? Also jetzt hat es nicht so viel mit mir gemacht, obwohl ich es schon gut fand zu wissen, dass es den auch in einer angenehmeren Form irgendwie gibt.
Aber ich glaube, wenn ich das als Kind gesehen hätte, wäre das auch wichtig gewesen, dass es da noch einen Kuss gibt und einen romantischen Moment. Ich glaube, das wäre sonst sehr, sehr blöd gewesen. Also ich finde, das gehört schon auch dazu. Also bei mir ist es jetzt auch erst, als ich irgendwie vor, ja schon länger her, weil ich irgendwie wieder so ein High School Musical eingestiegen bin, ist mir halt auch aufgefallen, dass die sich im ersten Teil nicht einmal küssen und es hat mich einfach...
Wahnsinnig gemacht. Das gehört irgendwie dazu. Aber wenn sich da ein Zwölfjähriger oder 13-Jähriger... Ja, aber das ist doch das Alter, wo es so übergeht langsam. Das ist interessant, aber man kennt es noch nicht. Ich habe als Kind da noch gesagt, ihr geht. Hört auf damit. Bei dem Thema waren wir ja schon mal, dass die Jungs immer zurück waren in der Zeit. Ja, bei Herbert 2 erst. So viele Parallelen zu Herbert.
Josh ist halt nochmal ein anderes Kaliber. Nee, der Tom bei Herbert, aber egal. Anderes Thema. Was ich, also ich fand es auch, das Ganze trotzdem was, es war mir auch einfach zu übertrieben, das komplette Ende, so, dass dann auch am Ende noch so, auch wieder so typisch, das ist eigentlich fast wie ein Disney-Film so ein bisschen, so dieser Klamauk da wieder, dass am Ende natürlich noch so eine Geisterband da spielt vor den Credits und sowas alles, was die dann noch wieder alles reingeklatscht haben, als ob da noch eine Million übrig war. Oh, für den Effekt reicht's auch noch.
So, ne, das war mir auch alles ein bisschen too much, muss ich sagen. Ich hätte, wie gesagt, ich weiß, ihr geht da nicht mit, ich hab's da vorhin schon gesagt, ich hätte mir einen ruhigeren, sinnlicheren Film ohne Geisterband und geknutscht hätte ich mir eher gewünscht. Sinnlich, aber ohne Küssen. Ja, genau.
Wie gesagt, ich verstehe das, für Kinder funktioniert das alles und die Sachen sind ja auch alle drin. Das hat alles seinen Charme, die Effekte sitzen, Sets, Schauspiel, auch Glob an Christina Ricci. Ich finde, das ist eine der besten Kinder Hauptrollen, die ich so in der Alterskategorie gesehen habe.
Sie trägt das wirklich komplett problemlos und spielt eigentlich auch Bill Pullman sogar ein bisschen an die Wand finde ich. Umso erstaunter war ich, dass sie ja selber überhaupt kein Fan war von dem Film und ihre Performance auch überhaupt nicht mochte. Ähm, Hatte mich ein bisschen irritiert, weil ich eigentlich finde, sie macht ihre Sache gut. Wahrscheinlich dachte sie auch, dass der Geist, dass ihr Coaster ein bisschen cuter ist.
Aber das ist ja auch voll krass, wenn man sich das mal vorstellt, wie die diese ganzen Szenen mit den Geistern gespielt haben, dass sie da wirklich Tennisbälle angespielt haben. Also vor dem Hintergrund finde ich ihre Leistung dann auch irgendwie noch mal krasser. Vielleicht hat sie sich auch gesagt, hätte ich mal lieber einen Tennisball geknutscht und nicht der Witzherr.
Aber was mich noch interessieren würde, hatten wir ja auch bei Erba 2 erst Thema Bösewichte. Wir haben hier dann ja diese böse Frau, die Kerrigan, die ja eigentlich die wahre Antagonistin ist und ich hatte irgendwie auch hier wieder das Gefühl, ich glaube, die hätte es gar nicht gebraucht. Das hat sich irgendwie für mich so ein bisschen angefühlt wie Filmmaterial wieder oder dieses Denken, ja, es ist ein Kinderfilm und wir brauchen einen Bösewicht und wir brauchen einen ganz eindeutigen Bösewicht. Ohne funktioniert das hier nicht.
Und ich hatte da schon auch so das Gefühl, dass diese ganze Plotline mich auch nicht abgeholt hat. Weiß nicht, wie euch das da ging. Kann ich irgendwie gut verstehen. Also ich meine, ich fand es dann irgendwie, glaube ich, nachher zumindest noch so einigermaßen nett, dass die beiden Bösewichte sich ja dann auch so untereinander noch versuchen auszustechen.
Aber ich gebe dir voll recht, dass man die, glaube ich, für die Storyline nicht gebraucht hätte. Also, da hätten, glaube ich, irgendwie die Onkel und das Trauerthema und so hätten voll ausgereicht. Ja. Vor allem, weil man ja mit den Highschool-Kids sogar eigentlich ja auch noch so einen Nebenstrang an Antagonisten hat.
Also, glaube ich auch. Ja, der Film hat ganz schön viele Ideen und hat am Ende eigentlich gar nicht genug Zeit, um das alles so ein bisschen vernünftig zu erzählen, ne? Mhm. Mhm. Okay. Habt ihr noch was? Oder wollen wir zu den Abschlussreden übergehen? Es ist keine Rede. Also, ich fange mal an. Für mich hat der als Kind auf jeden Fall besser funktioniert als heute. Das ist, glaube ich, auch keine Überraschung.
Ich sage mal, für Erwachsene ohne kindliche Begleitung ist das nicht mehr so richtig ein doller Film, muss ich schon gestehen, also dafür gibt er inhaltlich einfach zu wenig her, dafür passiert einfach zu wenig in dem Sinne, was abseits dieses Kinder-Slapsticks dort passiert. Die Geschichte ist halt ohnehin 0815, das hat man im Laufe der Jahre seitdem oder Jahrzehnte dann auch schon in anderer Form auch viel besser erzählt bekommen.
Was aber überzeugt ist der Cast, den finde ich nach wie vor sehr gelungen, die haben alle Bock drauf gehabt, die haben alle Spaß dabei am Dreh, das sieht man auch. Die tollen Sets sind immer noch sehr sehenswert und die Effekte, muss ich sagen, da also können wenige Filme aus den 90er Jahren können von sich behaupten, dass sie noch so gut funktionierende Digitaleffekte abliefern, wie der Film hier.
Trotz dieser Slapstick-Hhaftigkeit finde ich, geht er sensibel mit seinen ernsteren Themen um. Also da macht er jetzt kein, der stolpert nicht darüber, über Tod und Trauer, drücken wir es mal so aus. Ja, außer am Ende. Aber der ist halt auch für mich, wie gesagt, auch teilweise echt super langweilig gewesen, dieses ganze Ding mit der Lazarusmaschine und so weiter, dass da konnte ich mich dann auch irgendwann nicht mehr von den Herbstbildern und von den Spinnenweben durchzogenen Sets ablenken lassen.
Also ich sag mal so, nostalgisch, okay. Wenn man den mit Kindern guckt, okay. An einem gemütlichen Sonntagnachmittag alles in Ordnung, aber ich muss sagen, ich hätte jetzt im Nachhinein auch drauf verzichten können. Gib dem drei Sterne für das, was er ist, weil die Sachen, die dort funktionieren, die sind auch noch gut. Aber reicht mir jetzt auch. also.
Ist ein netter, guter Kinderfilm, aber für mich jetzt in meinem Alter, mit meinen Interessen so, hat mich nicht gekickt. Drei Sterne, Theresa. Ja, ich bin da auch sehr kritisch, also Thema Effekte und so, alles schön, alles gut, aber mich hat der Film einfach gar nicht abgeholt, ich fand den auch sehr langweilig tatsächlich, ich war halt eben genervt von Casper, wo ich halt wirklich dachte, das ist doch ein süßer Geist, warum ist der so?
Ich verstehe das wirklich einfach nicht, warum der so sein muss und da komme ich nicht drüber hinweg und ja, das ist halt einfach ein großes Problem, wenn man die Hauptfigur, wenn man so einen krassen Kroll gegen die hegt, wie ich gegen Kesper und das ist vielleicht voll irrational, ich kann es nicht gut erklären, aber es geht einfach nicht.
Ich glaube, ich werde diesen Film nicht noch mal schauen und irgendwie fühle ich mich schlecht, wenn ich zwei Sterne gebe. Ich habe schon überlegt, zweieinhalb zu geben, aber die würde ich nur geben, damit ich mich nicht ganz so schlecht fühle, dass ich so einen Kinderfilm so krass hate. Aber ich glaube, ich gebe ihn heute einfach voll im Hater-Modus und gebe dem zwei Sterne, weil ich einfach keinen Spaß hatte, keine Freude und irgendwie eher genervt und angestrengt war, obwohl natürlich auch ein paar Aspekte davon gut waren. Trotzdem. Ja.
Ja. Also ich glaube, ihr habt schon gut zusammengefasst, dass der auch für mich jetzt als erwachsene Person bei weitem nicht mehr so gut funktioniert wie damals, aber habe ich ja eben auch schon gesagt, wenn man zumindest noch versteht, warum man ihn als Kind so mochte, ist finde ich auch schon eine Qualität für sich.
Ich finde die Effekte, die Sets und die Schauspieler muss man schon irgendwie auch lobend hervorheben. Mit dem Humor gehe ich nicht mehr so mit. Gelangweilt habe ich mich nicht so richtig, aber trotzdem ist das jetzt wirklich auch kein Film, den ich einer erwachsenen Person, die den noch nicht kennt, irgendwie jetzt empfehlen würde oder so.
Also ich bin am Ende bei drei Sternen auch, aber mit einem ganz großen Nostalgieherz und ich würde ihn nicht verkaufen. Ich werde ihn dir nicht abkaufen ich hab keinen selber, danke ich brauche ihn nicht, danke ja, ja okay, nächste Woche gibt es die letzte reguläre Folge für dieses Jahr und zwar, wir wissen noch nicht genau in welcher Konstellation das ganze stattfinden wird, aber dann ist endlich Black Swan das Thema, es kann natürlich auch sein, dass bis dann alle geflüchtet sind und Teresa alleine über diesen Film redet aber das kriegt sie natürlich selbstverständlich auch hin, Also von daher schon mal, wir können ja schon mal dezent eine schöne, besinnliche Weihnachtszeit wünschen.
Ihr seht es nur nicht. Ja, und ich weiß gar nicht, ob es ein Winken war oder ob es besinnlich eher so gemeint war. Ach so, ja, besinnlich. Also habt schon mal eine schöne Weihnachtszeit und genießt die Feiertage dann später und die Zeit mit euren Liebsten und so weiter und so fort. Nächste Woche gibt es dann trotzdem Black Swan und an Heiligabend gibt es auch noch eine Bonus-Folge. Aber, ja.
Was sollen wir noch sagen? Vielleicht sehen wir uns ja noch am 18.12. in Köln. Ja, genau. Sehen wir auch noch. Komisch. Wir sind immer so früh fertig aktuell. Dass jemand nicht weiß, was ich am Ende noch sagen soll. Ich glaube, zu Black Swan nächste Woche gibt es dann wieder ein bisschen mehr zu sagen und zu erzählen als über No One Lives und die deutschen Horrorwochen.
Ja. Okay. Dann schönen Dank fürs Zuhören. Vielen Dank für eure Unterstützung und dann bis zum nächsten Mal bei der WC-Liebens. Heute mit Theresa, Laura und mit mir. Tschaui! Tschüss!