
Die Doppeldecker Crew | Hörspiel für Kinder (Hörbuch)
Lappland: Ein Rätsel im Schnee (17/24) | Die Doppeldecker Crew | Hörspiel für Kinder (Hörbuch)
Mittwoch, 17. Dezember 2025 · 6 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Wir brechen auf ins Weihnachtsmanndorf: Rentiere vor dem Schlitten, Lichter, Buden – und eine Mission. Können wir Ole unauffällig aufspüren und Renate näherkommen?
#Kinderhörspiel #Hörspiel #Hörbuch #kindgerecht
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Das heißt also, Ole Hadrinate entführt, um mit ihr an diesem Skierendings-Dateil zu nehmen? Ja, so könnte es sein. Das ergibt alles einen Sinn. Das Preisgeld könnt ihr bestimmt gut gebrauchen. Der ganze Aufwand, nur um an einem Rennen teilzunehmen, dass man vielleicht auch nicht mal gewinnt? Ach, sicher hat er dafür auch schon einen Plan ausgeheckt.
Ja, der wird bestimmt schon mal hinum zu gewinnen. Wie auch immer. Wir sollten uns schleunigst auf den Weg zum Weihnachtsmann-Dorf machen. Ähm, fragt sich außer mir keiner, was um alles in der Welt ein Weihnachtsmann-Dorf ist? Doch, ich. Hört man das nicht schon am Namen? Da kann man den Weihnachtsmann treffen.
Als ob. Das Weihnachtsmann-Dorf ist vor allem eine Touristenattraktion. Ein Dorf mit ganz viel kitschigem Kram, was Touristen super toll finden, weil es ja so wunderbar weihnachtlich ist. Hey, also ich mag kitschigen Kram. Vor allem an Weihnachten. Ich auch. Vor allem das... Futter, lecker Liebkuchen, Mandarinen und die ganzen Walnüsse natürlich.
Bloß, dass Semi kein Nussknacker braucht. Er ist selber einer. Na dann kommt, machen wir uns auf den Weg ins kitschige Weihnachtsmandorf. Oh ja! Aber wenn Ole wirklich mit Renate dort ist, darf er auf keinen Fall Verdacht schöpfen, dass wir ihm auf den Fersen sind. Eine geheime Undercover-Mission. Genau.
Und da ist er wohl nichts unauffälliger als ein Rentierschlitten im Dorf vom Weihnachtsmann. So schnell sie können packen die Freunde ihre Sachen und kehren zur Mikkelsfahren zurück. Dort helfen sie ihm, die Rentiere vor einen Schlitten zu spannen. Wir nehmen nur fünf Rentiere mit. Dieser Platz im Gespann bleibt frei.
Dann können wir Renate mit nach Hause nehmen, falls wir sie finden sollten. In dicke Decken gehüllt, darf die Crew es sich auf dem Schlitten gemütlich machen. Endlich mal durchatmen. Der Schlitten ähnelt einer Kutsche. Nur das Stadträdern kufen durch den Schneegleiten. Geschickt lenkt Mikkel seine Rentiere durch die winterliche Landschaft.
Während der Fahrt hört man nur das leise Rauschen des Waldes und das helle Bimmeln von Weihnachtsglückchen, die am Schlitten befestigt sind. Nach einer längeren Fahrt tauchen die ersten blinkenden Lichter am Horizont auf. Es ist nicht mehr weit bis zum Weihnachtsmanndorf. Da vorne ist es. Gleich sind wir da.
Oh, sind das viele Lichterketten. Die Hütten leuchten nur um die Wette. Genau so habe ich mir das vorgestellt. Na, du klingst ja nicht gerade begeistert. Ich bin einfach nicht für sowas Schrilles zu begeistern. Für sowas Schönes meinst du wohl. Schaut mal, da stehen überall geschmückte Weihnachtsbäume.
Der da ist locker acht Meter hoch. Hängen da auch Nüsse dran? Hier ist Endstation. Ihr könnt schon mal vom Schlitten steigen. Wir bringen die Rentäre dort hinten in den Paddock. Paddock? Was ist das denn? Das kenne ich vom Reiten. Das ist ein Umzeugterbereich für die Pferde. Also eine Weide. Nee, da wächst kein Gras drauf.
Das ist nur zum Abstellen der Tiere sozusagen. Also ein Tierparkplatz. Nee, das auch nicht. Die können da schon frei drin rumlaufen. Ach, wir verstehen schon, was du meinst, Marie. So, jeder von euch nimmt ein Rentier. Ich nehme die beiden Vorderen. Und dann führen wir die ganze Bande mal darüber. Ähm, äh, okay.
Äh, ja, na dann. Hier, ihr nehmt sie einfach am Halfter und geht los. Die laufen dann schon allein neben euch her. Genau, keine Angst, meine Rentiere sind ganz brav. Ja, nackt kommt ihr Süßen. Super. Fein. So, rein mit euch. Und, wie hat euch die Rentierschlittenfahrt gefallen? Mega! Ja, war richtig gemütlich.
Ja, viel bequemer als auf einem Hundeschlitten. Das freut mich. Dann lass uns mal auf Erkundungstour gehen. Wie romantisch, mit den ganzen Laternen. Und die Hütten sehen aus, als wenn sie mit Zuckerguss überzogen. Lecker, lecker. Das ist aber nur Schnee. Also, ich find's superzauberhaft. Und es duftet so herrlich.
Nach Bratäpfeln, Tanzweigen und ... Und noch irgendwas, aber ich kann's nicht zuordnen. Also, eigentlich sieht das hier aus wie ein riesiger Weihnachtsmarkt. Nur als Dorf. Das beschreibt es tatsächlich ganz gut. Was den Geruch angeht, da kann ich weiterhelfen. Der kommt direkt von der Hausnummer sieben dort vorne um die Ecke.
Und was gibt es da? Warmen Preiselbärsacht. Ein typisch lapländisches Getränk. Da auf dem Schild steht ... Glögie. Glögie? Ja, genau. So lautet die Lapländische Bezeichnung. Ist ja schräg. Aber der Saft ist echt lecker. Probiert mal, ist auch alkoholfrei. Eine kleine Stärkung kann nicht schaden. Wir haben schließlich noch eine Mission zu erfüllen.
Genau, wir müssen diesem Ohle das Handwerk legen.