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DOAG VOICES· Folge 53

Souveräne KI: Was kostet Unabhängigkeit – und was der Kontrollverlust? DOAG VOICES FutureAI

Dienstag, 27. Oktober 2026 · 55 min

MP3

Shownotes

Wer kontrolliert die Daten und wie leicht lässt sich ein Anbieter wechseln? Host Dr. Benjamin Linnik spricht mit Helmut Schindlwick und Michael Plaschke von Accenture darüber, wie digitale Souveränität im Unternehmensalltag konkret wird.

Die Gäste stellen ein Werkzeug vor, das Anwendungen auf Cloud-Eignung, Compliance und technische Altlasten untersucht. Die Bewertung kann mit lokalen Sprachmodellen ohne Internetzugang erfolgen. Statische Analysen, KI und vorgegebene Regeln greifen ineinander; Belege aus Code und Anwendungsoberflächen sollen Ergebnisse nachvollziehbar machen.

Hardware allein genügt dabei nicht: Betrieb, Energie, Personal und neue Prozesse gehören ebenso zur Rechnung wie die Risiken langfristiger Abhängigkeit. Welche Maßnahmen aus einem Assessment folgen, entscheidet das Unternehmen.

Außerdem berichten die Gäste von Fallstricken der Entwicklung mit KI: unterschiedliche Wissensstände, zu viele Ideen und individuelle Schnittstellen. Sie erklären, warum dokumentierte Entscheidungen und geschützte Experimentierräume wichtig sind.

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Kapitelübersicht:

– Intro und Vorschau
Der Auftakt gibt Einblicke in die Themen der Folge.

– Begrüßung und Gäste
Benjamin Linnik stellt das Thema und die beiden Accenture-Experten vor.

– Warum souverän sein?
Datenhoheit und Entscheidungsfreiheit stehen im Mittelpunkt.

– Kosten und Kontrollverlust
Die Gäste wägen Investitionen, Betriebsaufwand und Abhängigkeiten ab.

– Vier Dimensionen
Daten, Betrieb, Technologie und Recht bestimmen die Souveränität.

– Anwendungen bewerten
Ein lokal betreibbares Werkzeug untersucht das Applikationsportfolio.

– Wie verlässlich bewertet KI?
Vorgaben, statische Analysen und Modelltests strukturieren die Prüfung.

– Berichte mit Belegen
Die Gäste erläutern Open Source, Premiumfunktionen und nachvollziehbare Befunde.

– Vom Befund zur Maßnahme
Ziele und Prioritäten entscheiden über die nächsten Schritte.

– Fallstricke der Entwicklung
Gemeinsamer Kontext, klare Ziele und passende Schnittstellen werden entscheidend.

– KI in Prozesse einbauen
Es geht um Sicherheit, Zusammenarbeit und die KI Navigator.

– Freiräume zum Lernen
Geschützte Spielwiesen sollen Innovation fördern und Berührungsängste abbauen.

– Fazit und Verabschiedung
Benjamin bündelt den Nutzen des Werkzeugs; ab folgen Dank und Podcast-Hinweise.

– Outro
Die Folge endet mit den Produktionscredits.

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Die Top 3 Learnings dieser Episode:

1. Souveränität braucht Abwägung: Datenhoheit, Betrieb, Anbieterwechsel und rechtlicher Rahmen gehören ebenso dazu wie Kosten und Kompetenzen.

2. KI-Assessments brauchen klare Regeln und Belege. Lokale Modelle ermöglichen Analysen, ohne Unternehmensdaten nach außen zu geben.

3. Erkenntnisse brauchen Umsetzung: Prioritäten, dokumentierte Entscheidungen und geschützte Lernräume helfen, KI im Unternehmen zu verankern.

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Mehr über Helmut Schindlwick: linkedin.com/in/schindlwick

Mehr über Michael Plaschke: linkedin.com/in/michael-plaschke

Mehr über SWAO: accenture.github.io/SWAO

Helmut Schindlwick und Michael Plaschke halten eine Keynote auf der KI Navigator 2026: "Souveräne KI: eingebaut, nicht aufgesetzt" | meine.doag.org/events/ki/2026/agenda/#agendaId…

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Mehr über Dr. Benjamin Linnik: linkedin.com/in/benjaminlinnik

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Mehr über die DOAG: doag.org

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Anstehende DOAG-Konferenzen:

KI Navigator 2026 | 18. & 19. November 2026
kinavigator.eu/de/home | Tickets für KI Navigator: meine.doag.org/events/ki/shop

European Netsuite User Days | 17. & 18. November 2026
netsuite.doag.org/de

DOAG 2026 Konferenz + Ausstellung | 17. - 19. November 2026
anwenderkonferenz.doag.org/de/home

DevLand 2027 | 3. - 5. März 2027
devland.eu | Für die DevLand im Europa-Park in Rust gibt es Early-Bird-Tickets bis einschließlich 13. Januar 2027.
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