
DOAG VOICES· Folge 52
Wenn KI den Code schreibt: Was müssen wir noch können?
Dienstag, 27. Oktober 2026 · 52 min
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Shownotes
Code lässt sich delegieren. Doch wer versteht noch das System dahinter? Host Dr. Benjamin Linnik diskutiert mit Veit Heller von cyberwitchery, wie viel technisches Wissen beim Arbeiten mit KI unverzichtbar bleibt – und wo Entwickler loslassen können.
An einem Praxisprojekt erklärt Heller, wie er KI-Agenten durch Sandboxes und eingeschränkte Zugriffsrechte absichert. Dabei wird deutlich: Ein Prompt allein ersetzt keine technischen Grenzen. Den Überblick über Architektur und Zusammenspiel der Komponenten müssen Menschen behalten.
Außerdem geht es um kleine, klar umrissene Aufgaben und lokale Sprachmodelle: Wann reichen sie aus, welche Daten bleiben dadurch im eigenen Haus und wie lässt sich der Aufwand einordnen? Heller gibt auch einen Einblick in seine AI Architecture Katas für die KI Navigator.
Zum Schluss wird es persönlich: Was verändert sich, wenn Entwickler zunehmend Agenten steuern? Die beiden sprechen über berufliche Identität, liegen gebliebene Aufgaben und die Erschöpfung durch ständige Kontextwechsel.
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Kapitelübersicht
– Intro und Vorschau
Der Auftakt stellt FutureAI und zentrale Gedanken des Gesprächs vor.
– Begrüßung und Vorstellung
Benjamin Linnik begrüßt Veit Heller, der KI durch eigenes Bauen entzaubern will.
– Wie viel Verständnis braucht es?
Die beiden diskutieren Detailwissen, Abstraktion und die Grenzen des Delegierens.
– KI-Agenten sicher betreiben
Ein Praxisprojekt zeigt, warum Zugriffsrechte und Verantwortung zusammengehören.
– Technische Grenzen setzen
Sandboxes und begrenzte Fähigkeiten sichern Agenten über Prompts hinaus ab.
– Kleine Aufgaben, klare Vorgaben
Eng umrissene Aufträge helfen, KI gezielt als Werkzeug einzusetzen.
– Lokale Modelle im Alltag
Die beiden beleuchten Einsatzmöglichkeiten, Datenkontrolle und Hardwarekosten.
– Vom Coden zum Problemlösen
Delegieren verändert das Selbstverständnis und die Aufgaben von Entwicklern.
– Altlasten endlich angehen
Tests, Refactoring und ungeliebte Aufgaben bieten Einstiegspunkte für KI-Agenten.
– Fokus statt Dauerwechsel
Heller berichtet von Erschöpfung und seinem Umgang mit parallelen KI-Sessions.
– Routinen abgeben
Rechnungen, Zeitzettel und wiederkehrende Arbeiten lassen sich automatisieren.
– Fazit und Verabschiedung
Rückblick auf das Gespräch, Dank und Podcast-Hinweise führen zum Outro ab 50:22.
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Die Top 3 Learnings dieser Episode:
1. Verständnis bleibt entscheidend: Wer KI sinnvoll beauftragen will, braucht Wissen über Architektur, Ziele und Zusammenhänge.
2. Sicherheit braucht technische Grenzen: Zugriffsrechte und Sandboxes müssen unerwünschte Aktionen begrenzen.
3. Klein anfangen lohnt sich: Klar definierte Aufgaben und passende lokale Modelle können entlasten; der eigene Fokus braucht dabei Schutz.
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Mehr über Veit Heller: linkedin.com/in/veit-heller
Erlebe Veit auf der KI Navigator 2026 mit "AI Architecture Katas: Learning by Building Small Models in Plain Python" am Mittwoch 18.11.2026 von bis Uhr im Raum Riga.
Link: meine.doag.org/events/ki/2026/agenda/#agendaId…
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Mehr über Dr. Benjamin Linnik: linkedin.com/in/benjaminlinnik
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Mehr über die DOAG: doag.org
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Anstehende DOAG-Konferenzen:
KI Navigator 2026 | 18. & 19. November 2026
kinavigator.eu/de/home
European Netsuite User Days | 17. & 18. November 2026
netsuite.doag.org/de
DOAG 2026 Konferenz + Ausstellung | 17. - 19. November 2026
anwenderkonferenz.doag.org/de/home
DevLand 2027 | 3. - 5. März 2027
devland.eu
Für die DevLand im Europa-Park in Rust gibt es Early-Bird-Tickets bis einschließlich 13. Januar 2027.
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