
Down Set Talk! - Der NFL Podcast von RTL· Folge 585
NFL DRAFT PREVIEW: RUNNING BACKS + SONNY STYLES, CALEB DOWNS & KENYON SADIQ
Donnerstag, 9. April 2026 · 2 h 18
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Shownotes
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() Quick Question
() News
() Top 5 Running Backs
() Sonny Styles
() Caleb Downs
() Kenyon Sadiq
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Moin, herzlich willkommen. Die Sonne scheint zwei Wochen bis zum Draft. Es ist ein guter Tag heute, der 9. April 2026. Ihr hört eine neue Folge von eurem Lieblings-NFL-Podcast, um genau zu sein, dem NFL-Podcast von RTL mit mir, Christoph Kröger und Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag. Ich weiß auch nicht, wo diese Energie herkommt.
Ich weiß, woher die kommt, weil wir über Running Backs reden heute. Möglicherweise ist das so. Weiß ich gar nicht, ehrlicherweise. Ja, bei der Klasse. Weiß ich jetzt nicht, ob das... Aber es ist immer schön, über Running Backs zu sprechen. Das werden wir heute tun. Wir werden eine Top 5 machen diesmal.
Und hinten raus noch über weitere Spieler sprechen. Über Spieler sprechen. Die auf Positionen spielen, die wir ja nicht genauer unter die Lupe nehmen werden, auch nicht in den Folgen, die du noch mit unserem College-Experten Jan Wegwerth aufnehmen wirst für alle Supporter. Nämlich, wir sprechen über einen Linebacker, über einen Safety und einen Tight End, die alle drei sehr, sehr früh im Draft vom Board gehen werden.
Und das sind wirklich, das sind tolle Spieler. Ich glaube, darauf freue ich mich am meisten, ehrlicherweise, in dieser Folge. Ja, es sind auch die, also wir wollten das eben, wir hätten das eigentlich mehr noch dann, vielleicht wenn wir Mockdraft dann gemeinsam machen und sowas, da solche Spieler noch untergebracht.
Aber es war im Prinzip auch eine Entscheidung zu sagen, für diese Running Back-Klasse musst du keine Top Ten machen und dann nehmen wir uns lieber den Raum in so einer Folge noch ausführlich über ein paar Spieler zu sprechen, die halt Top Ten, Top 15 irgendwo da gedraftet werden alle. Ja, und die halt wirklich sehr wahrscheinlich Impact-Player in der NFL werden.
Wo ich mir bei den Running Backs 7 bis 10, über die wir heute gesprochen hätten. Nicht so sicher wäre, ob das der Fall ist. Ich habe eine Frage nachher an dich. Da kannst du da ein bisschen im Detail drauf eingehen. Alles klar. Apropos im Detail drauf eingehen, das haben wir schon gemacht in einem weiteren Q&A, exklusiv bei RTL Plus.
Hört da gerne mal rein, ist für alle kostenlos zugänglich. Dann gibt es noch für alle Supporter einen weiteren Mock-Draft Monday von dir. Es gibt natürlich noch Tickets für unsere Tour Anfang September. Kurz vor Saisonstart und hier die Ankündigung, wir werden wieder die erste Runde des Drafts live begleiten.
Das ist erst mal alles, was ich dazu zu sagen habe. Wir werden auf jeden Fall wieder einen Livestream machen. Wir werden diesmal nicht beide an einem Ort sein. Wie vergangenes Jahr, es wird auch keine Kooperation oder keinen Crossover sozusagen zu Culture Berlin geben. Wir beide werden sozusagen remote einen Livestream machen.
Mehr können wir noch nicht sagen, weil wir müssen uns noch entscheiden, da wird noch abgewegt, auf welcher Plattform und in welcher Form wir das Ganze machen. Genau, so ein paar Details. aber ihr werdet uns auf jeden Fall live sehen können zur ersten Draftrunde. Genau, und da freuen wir uns über jeden und jede, die dann mit dabei sind, wenn es dann in zwei Wochen in der Nacht auf Freitag soweit ist.
Das erstmal in Sachen Housekeeping, jetzt kommen wir zum Thema Quick Question. Quick Question. Ja, und die kommt von paulana spezi 18. Paulana spezi 18. Da muss ich leider, bevor wir jetzt zu dieser Frage kommen, muss ich eine Quick Question einreichen. Was ist die beste Spezi? Genau die. Schon, oder? Also, ich kenne keine bessere. Ich trinke ehrlicherweise tatsächlich kaum noch generell Softdrinks.
Ja, same. Aber wenn ich eine Spezi will und im Supermarkt stehe, ist es nicht gesponsert hier. Nee, nee, nee. Deswegen werde ich gleich noch ein paar andere nennen. Aber ja, die, aber nur in der Dose. Ich finde... In der Flasche, nee, in der Flasche mag ich die schon auch gerne. Aber ich bin generell ein Dosen-Fan.
Also, wo ich seit dem letzten Griechenland... Das könnte man jetzt sehr böse rausklippen zu deinem Nachteil. Bitte? Das könnte man jetzt sehr böse rausklippen zu deinem Nachteil. Außer im Fußball. Ja, aber grundsätzlich, also ich bin seit dem letzten Griechenland-Urlaub, beziehungsweise, nee, schon seit Thailand.
In Thailand sagt man ja immer, wenn man irgendwie so Streetfood-mäßig was bestellt, sollte man immer eine Cola dazu trinken, dann tötet man schon so ein paar Bakterien ab. Ich hab keine Ahnung, ob das stimmt, aber es hat ganz gut funktioniert. Ich hatte keine Magenprobleme im Thailand-Urlaub, aber seitdem bin ich wieder, Coke Zero-Fan und dann eiskalt aus der Dose.
Weißt du, wenn dann so, wenn es heiß ist, die Dose eiskalt und dann schon die Dose runterperlt. Ich weiß, was du meinst. Ist auch meistens eine gute Menge. Eine Dose. Also eine Flasche ist ja dann oft nochmal mehr. Also kommt natürlich auf die Größe an, aber ich finde, die Dosen hast du eher mal noch die eine Nummer kleiner.
Und dann hast du aber nicht gleich so ein Riesending. Ich kenne die Flaschen halt vor allem, weil tatsächlich früher, als ich mein Volontariat gemacht habe bei Spocks, gab es die in der Redaktion, die Paulaner Spezi-Flaschen. Das gehört natürlich auch für eine Münchner Redaktion. Korrekt. Und da, das waren auch überhaupt meine ersten Berührungspunkte damit.
Ich kannte das vorher nicht. Gut, das ist jetzt auch zehn Jahre her. Aber da erkenne ich das und das ist echt so auch hängen geblieben. Du darfst gerne noch andere Spezies ins Rennen werfen. Ey, ich guck grad ... Ich hab einfach mal nebenbei gegoogelt, was es überhaupt noch so gibt ... Ich hab die meisten davon schon probiert, aber kommt keiner ran.
Es gibt noch so eine, da steht einfach nur Spezi drauf, die gibt's auch in vielen. Spätis. Ist ganz okay, aber so Sachen wie Schwipp, Schwapp. Gibt's eigentlich Mezzomix noch? Das ist alles nix. Mezzomix, ja. Ganz ehrlich, die Kronbacher Spezi, die ist, glaube ich, relativ neu. Die ist nicht schlecht.
Die hab ich noch nie getrunken, tatsächlich. Die ist nicht schlecht. Also die hab ich positiv abgespeichert, auf jeden Fall. Aber gut, kleiner Exkurs. Paulana Spezi 18 hat folgende Frage gestellt. Was ist die beste Spezi? Nein, Spaß. Welches Team, beziehungsweise welcher GM steht im Draft am meisten unter Druck?
Ich finde, also ich habe zwei, die für mich klar herausstechen. Okay, ich habe fünf insgesamt. Du musst immer übertreiben. Aber ich würde, ne, ich habe nicht zwei, ich habe einen, der ganz an der Spitze steht. Ja, dann nimm den mal. Das ist das Jets-Regime. Ja. Also das ist, glaube ich, völlig klar. Aaron Glenn, Darren Moogie, der GM und der Headcoach, die haben vier Top-50-Picks, zwei Runde eins, zwei frühen Runde zwei.
Das ist ein Regime, wenn wir im Sommer drüber reden, welcher Headcoach wird als erstes gefeuert, Aaron Glenn wird auf den meisten Listen, schätze ich, Platz eins oder Platz zwei sein. Also der Druck ist da. Wir alle sind so ein bisschen, ja, die vielen First-Trauter nächstes Jahr und Quarterback nächstes Jahr.
Aber da müssen ein paar Treffer in dieser Klasse dabei sein, die auch einigermaßen schnell einen Impact haben, damit die ganze Nummer weiterläuft. Ja, genau. Also das ist genau so, habe ich es mir auch aufgeschrieben. Auch wenn das für die Jets allgemein ein Übergangsjahr ist, du musst, nach diesem Jahr das Gefühl haben, okay, die Draftpicks haben gesessen, damit man dem Regime auch noch einen weiteren Draft irgendwie zutraut.
Ich finde aber, dass Andrew Barry ähnlich stark unter Druck steht bei den Browns. Weil er zum einen natürlich, wir haben darüber gesprochen, generell relativ überraschend überhaupt noch im Amt ist. Die haben auch viel Draft-Kapital und auch hier finde ich, okay, der letzte Draft sieht nach einem Jahr gut aus. Also.
Ich meine, mal sehen, wie sich Schüttler-Sanders noch entwickelt, aber wenn du wirklich deinen Studying-Quarterback in der fünften Runde gefunden hast, okay, aber ich meine vor allem natürlich Carson Schresinger, mit Cynchon Judkins, der sich da natürlich verletzt hat, sah aber bis dahin richtig gut aus. Harold Fannin sah gut aus.
Gut, Mason Graham, der First-Round-Pick, Da ist noch auf jeden Fall Luft nach oben. Aber der hat ja jetzt schon einige Drafts auch hinter sich. Und ganz ehrlich... Das war dünn bisher. Also gerade was die frühen Picks angeht, finde ich, da haben wenige so richtig gesessen. Es gab auch Jahre natürlich aufgrund des John Watson Trades, wo sie dann erst in der dritten Runde gepickt haben.
Das hilft natürlich nicht, aber ja, keine Ahnung. Also das sah bisher nicht gut aus. Und ich finde auch da ähnlich, ja, das ist irgendwie der Start von einem neuen Coaching-Staff und irgendwo auch eine Art Neuanfang, aber es ist der alte GM, der muss jetzt liefern. Das ist ja so die Konstellation, wenn ein Headcoach gefeuert wird, der GM bleibt noch im Amt, obwohl alle auch so, bevor der Headcoach in Klassen wurde, so die Frage ist, naja, muss der GM dann auch gehen?
Jetzt ist ja die Zeit für den GM, um zu glänzen. Also jetzt ist ja die Zeit, um das zu rechtfertigen. Und ich finde, da gibt es noch einen zweiten, nämlich Monty Orsonford in Arizona, der eben auch nicht gefeuert wurde, nur Jonathan Gannon. Jetzt ist der unter Druck, was für mich auch noch mehr in die Richtung ein Hinweis ist, dass Arizona wirklich den zweiten Quarterback draften wird.
Die Frage ist, wo dann im Draft, aber dass sie das Team sein werden, weil die eben aus diesem Draft natürlich mit guten Spielern, aber vor allem auch mit einer Perspektive rausgehen müssen. Und ich tendiere dazu, dass das dann in dem Fall der Quarterback sein wird. Das war die Quick Question. Kommen wir zu den News.
News aus der NFL. Ja, wer weiß, ob Fernando Mendoza an eins geht zu den Raiders im Draft. Die Raiders haben nämlich jetzt einen neuen Quarterback. Kirk Cousins sein Name. Ja, ich meine, sie haben uns das ja eigentlich relativ klar so kommuniziert, dass sie einen Quarterback haben wollen, einen Veteran Quarterback, der starten kann.
Und ich glaube, das ist halt genau der Move, den du machst, wenn du einen Quarterback haben willst, der einen gewissen Floor mitbringt, der ein Scheme-Fit ist, was Cousins ist. Damit du legitim sagen kannst, wir draften Mendoza an eins, aber der muss nicht sofort spielen. Und wenn jetzt Mendoza im Trainingcamp irgendwie total lights out ist und die das Gefühl haben, der ist ready, dann spielt der auch Woche eins.
Aber jetzt hast du dir halt so ein bisschen die Zeit erkauft, sagen zu können, wir haben einen langfristigen Plan, wir wollen gar nicht, dass der Woche eins spielt, wir geben dem die Zeit und jetzt haben wir hier einen Quarterback, der ja auch reinkommt mit der Erwartungshaltung, okay, ich bin wahrscheinlich für ein paar Wochen der Starter, was ja auch für Cousins eine ganz andere Nummer ist, als eben jetzt Atlanta damals, wo er teuer geholt wurde und ein paar Wochen später draften die völlig überraschend Michael Penix in der Top Ten.
Und hier kommt er schon auch als Mentor. Das wird schon auch die Rolle sein, die sie von ihm verlangen werden. Ob das jetzt heißt, Cousins spielt und zeigt Mendoza, wie so eine NFL-Woche funktioniert, was du als Quarterback alles beachten musst. Oder dann eben, wenn dann Mendoza spielt irgendwann, dass er halt derjenige ist, der ihm den Rücken stärkt und der ihm zur Hand geht und hilft und so ein bisschen die Basics von NFL-Quarterback-Alltag erklärt. Das wird seine Rolle sein.
Es ist ja auch eine Rolle, die er nicht schlecht bezahlt bekommt. Also der erste Vertrag, den ihr da vielleicht gesehen habt, der ist natürlich völlig fake. Diese fünf Jahre, 172 Millionen und so weiter. Das ist ein Cap-Akrobatiken. In der Realität ist es ein Ein-Jahres-Vertrag über 20 Millionen Dollar, von dem die Falcons auch noch einiges bezahlen.
Aber die Raiders schon auch ... Es müssten so 13, 14 Millionen sein, wenn ich den Vertrag richtig interpretiere, den die Raiders hier bezahlen. Und das ist ja schon auch ein Investment, wo du sagst, das ist jetzt ja nicht jemand, wir holen irgendwie Gardner Minshew für 4 Millionen, sondern wir holen schon einen Quarterback, wo wir wollen auch, dass der spielen kann und dann seine Rolle relativ klar ist, der Mentor für den Nummer 1 Pick.
Ja, also das war natürlich nicht ganz ernst gemeint von mir. Die werden trotzdem Fernando Mendoza an eins draften. Die Giants müssen vielleicht einen neuen Defensive Tackle draften, denn Dexter Lawrence will nicht mehr unbedingt bei den Giants bleiben. Zumindest nicht zu dem Vertrag, den er aktuell hat. Das ist, glaube ich, so der Haupt-Takeaway hier.
Dexter Lawrence hat wohl intern um den Trade gebeten. Harbour hat sich am Dienstag schon dazu geäußert und hat gesagt, er will, dass Dexter Lawrence beim Team ist, die Organisation will, dass er beim Team ist. er denkt, dass auch Dexter Lawrence eigentlich bei den Giants sein will. Was natürlich heißt, es geht ums Geld.
Also es ist eine Frage davon, wie sehr können die beiden Seiten sich finanziell einigen. Was natürlich dann auch zu einem Trade führen kann, wenn Spieler und Team sich nicht einigen. Also Dexter Lawrence hat noch zwei Jahre Vertrag, kommende Saison und das Jahr drauf. Mit aber keinen zukünftigen Garantien mehr. Jetzt nur die Sachen, die halt so strukturell aufgeteilt sind auf den Vertrag, aber keine künftigen Garantien mehr. Der ist 28.
Der will einen neuen Vertrag mit wahrscheinlich Garantien mal mindestens über die nächsten beiden Jahre, würde ich jetzt denken. Und das ist jetzt die Frage. Also kommen er und die Giants da auf einen gemeinsamen Nenner? Oder gibt es halt ein Team, das vielleicht sagt, wir packen einen, weiß ich nicht, Late First, irgendwie sowas auf den Tisch und geben Dexter Rollins den Vertrag, den er haben will. Und dann könnte es den Trade wirklich geben.
Aber für den Moment vermute ich eher, dass die Giants den letztlich bezahlen und der bei den Giants bleibt. So, Adrian, jetzt Jetzt geht es um Running Backs. Der NFL Draft. Ja, was hast du gelästert über diese Running Back-Klasse? Ich konnte da noch nicht so richtig mitreden. Da hing ich zu weit hinterher, was die Analyse angeht.
Ja, gab es schon bessere. Diese Klasse wird vor allem durch einen Spieler aufgewertet. Und ich finde, eine Sache muss man der Klasse zugutehalten. Ich finde die zweite Gruppe, das zweite Tier... Gar nicht so schlecht. Ich schon. Also, mein Take ist, in der Breite, ist es der schlechteste Running Back Draft, seit ich das hier mache.
Damit meine ich jetzt spezifisch nicht die Spitze. Deswegen ist es so formuliert. Aber die Spitze ist ein Spieler. Genau, die Spitze ist ein Spieler, den manche Leute extrem hoch ranken. Wir werden ja nachher sehen, wo wir ihn haben. Ich habe auch keine Ahnung, wo du ihn hast. Aber in der Breite, also wenn wir jetzt sagen Running Back 2 bis, bei mir ist so das Tier 2, 3, 4, 5, ungefähr die, über die wir heute sprechen, das ist eigentlich mein zweites Tier, das ist für mich schon deutlicher Drop-Off zu vergangenen Jahren, also für mich in der Breite schon echt eine schwache Gruppe.
Ja, also ich mag die zweite Gruppe. Die zweite Gruppe ist trotzdem, wie soll ich das formulieren? Also ich kann es ja mal ganz klar sagen. Platz zwei bis fünf sind alles Third-Round-Grades. Dritte Runde. Das gab es so, glaube ich, noch nie. Ich hatte sonst immer viele Running-Bags oder mehrere Running-Bags in der zweiten Runde.
Unabhängig davon, ob es jetzt dann noch jemanden gab, der vielleicht sogar noch einen First-Round-Grade irgendwie ergattern konnte. aber das sind dann auch bei mir nur die allerbesten, die das bekommen. Und kein in der zweiten Runde, das spricht schon Bände. Gleichzeitig sage ich eben, das, was ich gerade angedeutet habe, diese Drittrundengruppe, da finde ich, gibt es Leute, also die haben mir eigentlich alle auf eine gewisse Art und Weise gefallen und da sehe ich auch in den richtigen Umständen Potenzial.
Aber man merkt, da sind schon viele Einschränkungen und Wenn und Umstände und vielleicht und Potenzial. Okay, ich kann da, das ist sehr gut, da passt die Frage rein, die ich dir stellen will, zu der Klasse. Mhm. Was denkst du außerhalb von Platz 1, wie viele Backs in dieser Klasse, oder wie vielen Backs in dieser Klasse traust du es zu, dass sie Nummer 1 Back in einem NFL-Backfield werden?
Muss nicht sofort sein, aber jetzt nicht im Sinne von die Genwoche 17 und 4 sind verletzt und deswegen ist er der Starter, sondern eher schon so Also mit einem Plan dahinter, den hältst du für gut genug dafür. Das musst du einschränken. Meinst du mit Nummer 1 Back, der, der startet, der ... Ich würde sagen, der, der mindestens ... Sagen wir mal, mindestens die Hälfte der Snaps im Backfield kriegt. Also mindestens so eine 1b.
Hier, wenn wir Seattle letztes Jahr denken, das war ja sehr ausgeglichen, aufgeteilt. So mindestens die Hälfte der Snaps. Das Potenzial sehe ich tatsächlich bei dem einen oder anderen. So richtig sicher bin ich mir also ich kann es mir bei 1, 2 vorstellen, einfach weil ich glaube dass sie. Ähm, ja eigentlich nur bei einem kann ich mir vorstellen, dass er sich in so ein Early-Down-Bag entwickelt der dann halt viele klare Rundowns bekommt, Early-Downs eben Short-Yardage-Situation und dann am Ende so auf seine auf seine Carries kommt, Ja, das kann ich für ein paar sehen und selbst da bin ich skeptisch.
Selbst da bin ich so, ich sehe so ein paar Optionen, ja, aber es ist auch ein bisschen Fantasie da dabei. Also lass uns die Klasse nicht schlechter machen, als sie ist, beziehungsweise nicht schlecht reden, bevor wir drüber gesprochen haben. Weil wie gesagt, ich finde, da gibt es den einen oder anderen interessanten, spannenden Spieler mit Upside. Wir machen eine Top 5.
Ich glaube, du bist dran mit anfangen. Kann das sein? Ich habe komplett den Überblick verloren, aber ich kann sehr gerne anfangen. Mein Platz 5 ist Mike Washington von Arkansas. Sticht. Okay, dann sind wir da zumindest zusammen ein bisschen niedriger. Ich hatte mich gefragt, ob du den vielleicht höher hast, weil das ist ja ein Back, der in Folge seiner ... Ich bin mir sicher, dass du den höher hast.
Ja, war ich mir auch nach seiner Combine. Aber vom Tape her war das so absolut das Höchste, zu was ich gehen konnte. Ich hab den echt auch lange auf 6 oder 7 gehabt und am Ende ist er auf 5 gelandet. Aber die Combine hat mich da auch es ist halt so diese Heightweight Speed Guys auf Running Back, die ich normalerweise sehr mag.
Wo ich auch gewillt bin dann so ein Isaac Garendo oder so, diese Kandidaten. Ich schreib mir bei den Playmakers, bei den Defense Spielern finde ich es etwas schwieriger. Aber bei den Playmakers, bei den offensiven Spielern hab ich mir überall ja einen Vergleich aufgeschrieben dieses Jahr. Hier steht Isaac Garendo. Und den mochtest du dir ja besonders gerne.
Den mochte ich auch, aber halt auch jetzt eher so für die mittleren Runden. Und bei Mike Washington ist er jetzt nach der Combine halt so das Ding ja, zweite Runde oder sowas. Und da bin ich halt schon, also da bin ich eine klare Runde tiefer. Ich hab ihn späte, dritte Runde von der Great her. Ähm. Vielleicht mal von Anfang an. Also Mike Washington war jetzt so kein Star aus der Highschool, ist zu Buffalo gegangen.
Erstmal so kleinere Colleges gespielt, war da auch drei Jahre lang. Ein Ratchet-Jahr, dann aber auch so up and down. Einmal Leading Russia, wieder ein bisschen runter mit der Rolle, wieder ein bisschen hoch. Ist dann als Transfer zum New Mexico State. Also wir wollen jetzt nicht unbedingt wahnsinnig größer, was die Schulen angeht.
Hatte da eine gute 2024er Saison, ist dann zu Arkansas, wo er seine bis dato beste Saison hatte, aber eben auch schon im fünften Jahr. Also der wird auch 23 im Sommer. Ist kein junges Prospekt. Late Breakout auf einer Position wie Running Back. Schon so ein bisschen Wie bitte? Also ja, Late Breakout, fünf Jahre College, aber ich war trotzdem überrascht, dass er immer noch nur 22 ist.
Wenn ich sehe, jemand war fünf Jahre lang am College. Ja, das stimmt, ja. Dann dachte ich so, okay, wir geben hier mindestens über einen 24-Jährigen. Aber tun wir nicht. Nee, stimmt, genau. Also nicht ganz so alt. Die Frage ist halt eher, wenn so ein Spieler erst im fünften Jahr so seinen Breakout hat.
Er hatte davor auch schon produktive Saisons, aber eben auch auf schwächerem Level natürlich. Schwächeres Competition-Level. Ist ja schon mal so ein bisschen die Aki Messe-Dor-Diskussion. Das macht er allerdings eben mit einem sehr, sehr, sehr guten athletischen Profil. Also wir sprechen hier über einen 6-1, 223-Pfund-Back, also groß, schwerer Running-Back, der eine 4-3-3 bei der Combine gelaufen ist, mit Sprüngen, jeweils über der 93.
Perzentile, Top-10-Yard-Split, also wirklich, Explosivität ist sein Spiel, das hat er getestet und das ist auch sein bester Trait auf Tape als Runner. Der hat die Big Plays, 16 Plays letztes Jahr, über 20 plus Yards, die meisten in der SEC, also eben auch bei Arkansas, also du hast dann auch ein entsprechendes Competition Level und er war einer der produktivsten Big Play Runner überhaupt.
Die vertikale Downhill-Beschleunigung, das ist sein Spiel und dann baut er eben Zug auf. Geht durch enge Gaps, dann hast du diese Physis, dann kann der auch Arm-Tackles durchbrechen. Und wenn der Tempo aufgenommen hat, ist er so ein bisschen, jetzt nicht den Vergleich in falschen Hals kriegen, aber so ein bisschen halt Derrick Henry-mäßig.
Wenn der mal Tempo aufnimmt und Fahrt aufnimmt, vertikal, dann musst du ihn auch schon ordentlich treffen, dass er zu Boden geht. Wenn er diesen Platz hat und sauber durch die Line gehen kann, ist die Beschleunigung richtig gut. Dann ist der Speed auch da. Dann hast du auch einen Back, der eigentlich gute Winkel von Verteidigern also kaputt macht, trotzdem den wegläuft. Und das ist halt ein Runner.
Washington ist für mich ein Runner, der am besten in der Offense gehört, wo er einen Read kriegt, einen klaren Cut setzen kann und dann vertikal explodiert. Weil der arbeitet gut hinter seinen Blockern, wo er echt struggelt ist, wenn er halt zum Beispiel Outside Zone, wo du ja mehrere Gaps lesen musst, wo du gucken musst, muss ich ein Cutback setzen, gehe ich ganz nach außen, gehe ich hier mit dem Flow.
Da fand ich, hast du schon einige Male gemerkt, dass er da Probleme damit hatte und dann auch Probleme damit hatte, sich neu auszurichten, um die richtige Lücke zu finden. Aber wenn der seinen ersten Cut antizipieren kann, also wenn der auf die Line zugeht, schon sieht, wo er quasi der Druck der Defense hinkommt und sieht, wo er einen Cut setzen muss, dann hat er auch schnelle Bewegungen mal kurz zur Seite und geht dann eben sofort vertikal.
Das ist sein Spiel. Downhill, Big Play Runner. Wie viel mehr ist er, Christoph, was kann er sonst? Ja, es ist witzig, dass du so überleitest, weil meine erste Frage hier in den Notizen ist, oder mein erster Satz ist, es muss Zweifel daran geben, wie viel mehr er noch werden kann. Ja. Und das Ding halt, also ich glaube, die Leute, die gerade Mike Washington hypen, hypen die Idee davon, was er sein könnte mit diesen athletischen und physischen Voraussetzungen nach dieser Combine.
Und generell muss man ja sagen, das ist ja eine schöne Story, also diese wirklich lange, beschwerliche Reise, dieser Elefantenweg, den der hinter sich hat, diese, ich glaube, Elefantentour nennt man das in manchen Bereichen. Und jetzt, also der ist ja in Tränen ausgebrochen, als der die 4-3-3 bei der Combine gelaufen ist, weil er so glücklich darüber war, also ihr müsst euch vorstellen, der Mann hat wie gesagt in Buffalo angefangen und dann New Mexico State, wie Adrian ja auch schon gesagt hat, wo er ja nicht mal produktiv war, das kommt ja noch dazu, das war ja überschaubar.
Aber jetzt nicht so, dass du sagst, der war da so crazy gut, dass der nächste Sprung, deswegen meinte ich auch so, sein richtiger Breakout für mich war halt wirklich Arkansas letztes Jahr und das war halt seine fünfte Saison. Genau. Also der hat einen weiten Weg hinter sich und dann muss man sich vorstellen, was da für ein Druck dann auf diesem 40-Yard-Dash ist.
Ich meine, ich bin schon nervös, wenn wir irgendwie einmal im Jahr bei uns im Verein so eine Art Mini-Combine machen, da bin ich schon beim 40-Yard-Dash nervös, dass ich die sauber runterkriege. Jetzt stell dir das mal auf dem Niveau mit dem Spotlight vor und dann knallst du da eine 4-3-3 raus mit 223 Pfund und der war komplett erleichtert danach und war schön zu sehen, aber es ist halt so, dass das Tape.
Also wenn er diese Kombi nicht gehabt hat, dann würden wir hier nicht über ihn sprechen, glaube ich, weil das Ding ist nämlich, Mike Washington ist halt für mich kein natürlicher Runner, so nenne ich das jetzt mal, also keiner, der sich jetzt irgendwie dann mit einem gewissen Wiggle, mit einer Agilität durch ein Linebacker-Level manövrieren kann, der verliert in meinen Augen zu viel Tempo bei horizontalen Moves, bei Cuts, da wird er merklich langsamer.
Was ihm nicht geholfen hat, da bin ich auch ganz ehrlich, den habe ich sehr spät dann in der Vorbereitung gesehen. Und ich konnte einfach auch keine Straight-Line-Big-Play-Runner mehr sehen. Das gibt nämlich sehr viele von dieser Sorte in dieser Draft-Klasse. Und was er halt auch nicht ist, und das wird seine Einschätzung auch bei Teams limitieren, er ist halt keine große Hilfe bei Third-Downs, bei Passing-Downs.
Mann, ich hab wenige Pass-Blocks gesehen und noch weniger gute. Und ich hab quasi keine Routes gesehen, außer, ja, typische Running-Back-Checkdown-Rounds, mal einen Swing nach außen, mal vielleicht in den Flat gehen. Ich würde, also was ich tatsächlich mir rausgeschrieben hab, weil das hab ich einige Male von ihm gesehen, vertikale Routes aus dem Backfield.
Ich mein, das ist ein sehr kleiner Teil, wie oft schickst du deinen Running-Back vertikal aus dem Backfield, wirklich bei Routes. Aber das ist was, wo ich ihn ein paar Mal gesehen hab und wo ich auch den Eindruck hatte, das kann eine Waffe sein, weil da hat er einen freien Release, da muss er nicht irgendwelchen Traffic navigieren.
Und wenn er halt wirklich vertikal beschleunigen kann und dann jetzt zum Beispiel einen Safety tief attackiert ... Da, glaube ich, ist was mit ihm machbar. Da kannst du mit ihm irgendwie vielleicht das eine oder andere Big-Play kriegen. Und ansonsten eben Screens und in die Flat. Klar, wenn er dann daraus vertikal beschleunigen kann, gleiches Thema.
Dann kriegst du theoretisch auch Big-Plays. Aber das sind dann halt schon so, nicht die vertikalen, nicht diese vertikalen Routes, aber was du im Screen-Game vielleicht kriegen kannst. Das ist halt schon auch wieder so ein bisschen Derrick Henry, der ja auch irgendwie, weiß ich nicht, 30 Bälle im Jahr fängt.
Und der Großteil davon sind halt Screens und Checkdowns. Und wenn er dann halt mal Platz hat und Tempo aufnehmen kann, Klar, dann kann auch mal ein Big Play daraus entstehen. Das ist mir ein bisschen zu oft der Name Derrick Henry jetzt im Vergleich zu Washington gefallen. Ich glaube, ich möchte noch einmal Isaac Galrando erwähnt haben, weil ich finde, das geht auch niveautechnisch dann eher in diese Richtung.
Also gerade mit dieser starken Combine. Vor allem Derrick Henry ist doch nochmal Der ist noch größer. Viel größer und schwerer. Ja, ich meine das nur eben, damit ihr ein Bild vor Augen habt, wenn Mike Washington Tempo aufnehmen kann und eben so durch die Line bricht, dann ist es halt auch schwer, den erstmal zu tacklen.
Das ist eigentlich so das, worauf ich hinaus wollte. Ich finde auch, dass er, also ich hab ja gerade schon gesagt, wenn wir über Outside Zone und sowas sprechen, wo er schnelle Entscheidungen im Play treffen muss, seinen Schwerpunkt verlagern muss, die Richtung ändern muss, da struggelt er extrem. Und wenn ihr jetzt euch Highlights anguckt von Mike Washington, dann werdet ihr Plays sehen, wo er einen Cut setzt, kurz zur Seite geht und vertikal explodiert. Dann werdet ihr vielleicht sagen, was labert Adrian da?
Das sind für mich halt wirklich viele Plays gewesen, was ich gerade meinte, wo wenn er auf die Line zugeht und schon den Cut antizipieren kann. Dann hat er das schon auch drin. Aber wenn er im Play noch schneller reagieren muss, das ist das, wo er echt Probleme hat. Und ich fand, das war wirklich auch häufig, auch zum Beispiel bei Pitches nach außen und sowas, wo er um die Edge kommt, aber dann halt schnell vertikal werden muss.
Teilweise auch bei Passen in die Flat und sowas, wo er dann schnell den Schwerpunkt verlagen muss, vertikal gehen muss, wo er einfach nochmal zwei Extraschritte braucht. Solche Sachen. Und wenn er einmal sein Momentum in eine Richtung so ein Stück weit committet hat, dann kommt er da nicht mehr weg. Das ist mir häufig aufgefallen. Er läuft sehr aufrecht, wie gesagt, groß, schwer.
Dadurch kassiert er aber auch ein paar harte Hits. Und er verliert halt wiederum einiges an Power, die er eigentlich aufbaut. Also durch Arm-Tackles läuft er durch. Aber er verliert schon auch einiges an Power, die er, glaube ich, noch deutlich mehr haben könnte mit der Beschleunigung und dem Frame, weil er relativ aufrecht läuft.
Washington für mich ist kein kreativer Runner, das ist das, was wir auch gerade schon beschrieben haben, eben wenn es darum geht, Moves zu machen, wirklich Verteidiger auf dem zweiten Level zu antizipieren, vielleicht sogar bewusst in eine falsche Gap zu schicken, Räume zu öffnen, das ist jetzt auch nicht sein Spiel.
Und viele seiner Big Plays sind halt eben dann letztlich auch irgendwie eine klar offene Gap oder sowas, wo er einfach die richtige Gap natürlich hat und den Turbo zündet, den er halt hat, aber wo es eben auch vor allem das Blocking ihm den Weg freiräumt. Und wenn du das hinkriegst, wenn du ihn in den Raum bringst und wenn er da einen klaren Read hat, du hast irgendwie einen Pullblock, er kann hinter einem Pullblocker arbeiten, dann geht die Gap auf, dann kann er beschleunigen.
Da kriegst du Big Plays von Mike Washington. Alles darüber hinaus ist so ein bisschen ich hab mir auch Pass Protection eher als negativ aufgeschrieben, weil die er hat gute Raps in Pass Protection, aber die Leverage ist einfach ein Problem hier auch für ihn gewesen und dann verliert er auch die Balance, Ball Security war immer wieder mal ein Thema Fumbles hat er immer wieder mal in seiner College-Karriere Probleme mit gehabt, ich glaube drei waren es letztes Jahr, also sicher kein kein, also für mich auch eben kein Zweitrunden-Prospect, wir reden über ihn, du hast gesagt zum einen wegen der Combine und zum anderen reden wir eben über ihn, weil diese Klasse halt auch einfach dringend ein, zwei Bags braucht in dieser mittleren Gruppe, über die man ein bisschen reden kann.
Und Mike Washington hat mit der Combine eben dafür gesorgt, dass er das ist. Ja, da reden wir, wie gesagt, über jemanden, der so Zweitrunden-Buzz bekommt. Kommen wir zu meinem Platz vier. Das ist jemand, der First-Round-Buzz bekommt. Und ich glaube, das dürfte für den einen oder anderen überraschend sein, dass ich Jadarian Price nur auf Platz 4 habe. Oh, okay.
Ja, das ist für mich auch überraschend, weil das ist für mich tatsächlich auch Platz 2. Ja, dann kannst du gleich die positiven Dinge bei Jadarian Price sagen. Ich bin nicht richtig warm geworden mit ihm und war dann tatsächlich auch ganz gut überrascht, wie ... Konstant hoch er im Konsens- oder in Konsens-Ranking bei den Running Backs ist.
Jadarian Price war der kongeniale Partner von Jeremiah Love, über den wir natürlich noch sprechen werden bei Notre Dame. Und stand natürlich auch in gewisser Weise in seinem Schatten. Und ich hab so ein bisschen das Gefühl, dass man jetzt so ein bisschen versucht zu sagen, ja, guck dir mal die Plays an, die Judarian Price hatte, wenn er auf dem Feld stand. Die waren auch richtig gut.
Ja, ich sehe es, also gut, ja, auf jeden Fall. Sonst hätte ich ihn nicht in der Top 5 dabei, aber ich bin weit weg von später erster Runde, wo ich ihn jetzt schon in dem einen oder anderen Moddraft gesehen habe. Ja, ist das so ein beliebter Seahawks-Pick? An 32, Seahawks brauchen Running Back. Könnten die vielleicht den dann da picken? Da sehe ich ihn auch nicht, also ich habe hier eine ganze Runde tiefer, für mich ist es hier Late Second Round.
Ja, und ich bin sogar in der Dritten. Ja, okay, mein Nummer Zwei-Bag ist halt Late Second Round, ja, das ist natürlich auch, sagt natürlich auch was aus irgendwo und ich wusste um den Hype um ihn, war aber eher so in so einer, in so einem Abwehrmechanismus, als ich sein Profil, also als ich sein Tape angefangen habe, weil ich eigentlich der Meinung war, also den Backup von jetzt dem Nummer Eins-Bag als Nummer Zwei zu haben, das glaube ich nicht, dass ich da lande.
Also ich war eigentlich nicht das, wo ich landen wollte. Ähm. Lass es nochmal kurz ausholen und dann kommen wir gleich ins Detail bei Jadarion Price. Man muss bei ihm sagen, ist jemand, der schon mal eine schwere Verletzung hatte. 2022, ein Achillessehnriss, ist jetzt schon eine Weile her, aber trotzdem erwähnenswert.
Die College-Karriere von Price ist also erst 2023 dann so richtig gestartet. Wie gesagt, immer an der Seite von Jeremiah Love. 2024 hat er dann schon mehr Volume bekommen. Da waren es dann auch am Ende schon sieben Touchdowns und 6,2 Yards pro Run, also echt ordentliche Werte, was die Effizienz angeht.
Und es ist halt das große Problem bei ihm dadurch, dass Laugh immer vor seiner Nase war, du hast einfach super wenig Sample Size. Aber, was man umso mehr bekommen hat von Jadarian Price, sind Big Plays. Also du hast gerade von Mike Washington als Big Play Hitter gesprochen. Jadarian Price ist da nochmal auf einem anderen Level unterwegs.
Und vor allem hat der Mann gescored als Runner, als Passcatcher und als Returner. Aber wenn du jetzt deutlich höher bist als ich, eine ganze Runde und ein paar Plätze, Was hat dir an Price denn so gefallen? Ja, ich muss einen Namen noch dazu werfen, weil Love war es jetzt die letzten beiden Jahre. Davor war es ja sogar noch Audrey Gasteemey.
Ja, das galt aber ja für beide mehr oder weniger. Das stimmt, ja. Also da hat ja auch Love so ein bisschen drunter gelitten erst mal. Genau, also da war noch ein anderer Back dann noch vor ihm. Ja, ich würde einfach mal da anfangen, wo du gerade aufgehört hast. Nämlich den Value, finde ich, bringt er definitiv mit.
Und das ist halt ein wichtiger Value, wenn wir über Running Backs sprechen, die in meinen Augen nicht die Nummer eins in ihrem Backfield werden. Special-Teams-Value, in dem Fall Returner-Value, hatte einen Kick-Return-Touchdown 2023, zwei letztes Jahr. Also dieser Returner-Value ist, ja doch, zwei letztes Jahr ist bei ihm schon da.
Sehr gute Stats, was Yards nach Kontakt, angeht und wie die bei Jadarian Price entstehen, ist, finde ich, auf Tape relativ schnell offensichtlich, weil er ist einfach ein Back mit sehr guten Reads, einer sehr guten Vision, einer guten Beschleunigung und einer guten Contact-Balance. Der arbeitet gut durch die Mitte zwischen Tackles, da mochte ich ihn sehr, der ist konstant, der holt verlässlich positive Plays raus, der kommt durch schmale Gaps im Zentrum, der hat die Geduld, aber wenn er eine Gap findet, dann attackiert er die auch scharf.
Also ich finde, das war ein gutes Verhältnis bei Price, diese Mischung aus Geduld und Decisiveness auf der anderen Seite. Er hat ja Speed-technisch so ein bisschen enttäuschend getestet, ehrlicherweise. Also da war jetzt das Gegenteil zu Mike Washington, der da durch die Combine eher nach oben geschossen ist. Price hat da jetzt nicht viel für seinen Draft-Status getan.
Ich fand aber auf Tape seine Beschleunigung, gerade auch bei Runs nach außen, eigentlich ziemlich gut. Ja, ich auch. Und fand hier auch, im Vergleich jetzt zu Mike Washington, Price, finde ich, kommt häufiger um die Edge, weil er einfach schneller dann vertikal wird. Also wo Mike Washington zwar noch klar mehr athletischen Speed hat, das steht außer Frage, läuft Price halt effizienter und kriegt dann schneller den Laufweg vertikal umgebogen.
Gilt auch für Routes aus dem Backfield. Beschleunigung fand ich da auch voll in Ordnung. Er zeigt Cuts in den Routes underneath. Ich habe mich so ein bisschen gefragt, warum er dann nicht eine größere Rolle hatte. Also ich glaube, mit Price kannst du da im Passspiel mehr machen, als jetzt mit, ehrlicherweise, allen anderen Backs, die ich jetzt dahinter hab.
Jetzt Love, logischerweise, hab ich nicht dahinter. Ist ein effizienter Runner mit Vision, Contact Balance. Und das ist für mich so ein Profil, wo ich sage, da ist ein bisschen Upside da. Ich glaube, der kann Passing-Downs spielen als Receiving-Option aus dem Backfield. Und das hat für mich tatsächlich dann für Platz 2 gereicht in dieser Klasse.
In dieser Klasse nicht, weil ich das im Vorhinein so erhofft hatte, sondern weil ich ja wirklich dann im Endeffekt mehr darauf gelandet bin, kein Back hat mir mehr gefallen. Nicht, weil ich bei Price so wahnsinnig hoch wäre, aber weil ich einfach keinen höher gerankt habe. Ich bin ein deutliches Stück skeptischer bei Jadarian Price, Ich sehe das Potenzial und ich stimme auch eigentlich bei allem zu.
Und ich finde auch, dass Mike Washington zum Beispiel nicht nach einer 4-3-3 auf Tape aussah und gleichzeitig Price nicht so langsam aus war, wie er getestet hat. Also vor allem, was die Explosivität angeht. Und dann muss man natürlich auch darauf schauen, okay, wie sehr hat man sich da auf einen 40-Yard-Dash, der auch natürlich technisch nochmal eine Herausforderung ist.
Und was den ablaufenden Start angeht, das ist schon speziell. Da muss man sich darauf vorbereiten. Und manche verschlafen das so ein bisschen. und testen dann trotzdem. Und dann kommt halt sowas dabei raus. Also das sehe ich jetzt nicht als großes Problem. Ich fand ihn auch sehr explosiv. Ja, das sieht halt nach Fun aus, was Price da bei Notre Dame gemacht hat.
Wenn er dann mal richtig schön frisch und erholt da reinkam. Ich habe aber Fragezeichen dahingehend, ob das in der NFL auch nur ansatzweise so funktionieren kann. Ich bin mir echt unsicher, Wie viel da, wie viel er wirklich dann mehr raus, also du hast es so formuliert, er holt meistens mehr raus und nach Kontakt als er muss.
Ich finde aber das, was er vor Kontakt zur Verfügung hatte, war schon wirklich. Das ist auch eine Sache, die wir bei Love besprechen müssen. Diese ersten Gaps bei Notre Dame, das waren Scheunentore das waren riesige Gaps und gerade wenn man ich weiß nicht ob es dir anders ging aber ich habe nicht so viele individuelle Tapes für Price gefunden sprich ich habe Notre Dame Offense komplett geguckt sprich ich habe natürlich dann auch immer noch Jeremiah Love Tape teilweise doppelt gesehen und wenn du die beiden wirklich in einem Tape aus einem Kamerawinkel in einem Spiel gegen den gleichen Gegner siehst, dann ist das schon ein Level drunter.
Dann ist das die Lightweight-Version von Jeremiah Love. Weniger Masse, weniger Power. Und ja, das sieht super aus, wie er durch Arm-Tackles läuft. Aber frontal wird Jadarian Price keinen NFL-Linebacker bewegen können. Da bin ich mir sicher. Der wiegt 203 Pfund. Das ist für Running Backs schon relativ leicht.
Er hat nicht diesen Enkel, er hat nicht diese Power. Aber das macht er mit seiner Dynamik und seiner Explosivität, dass er da nach Kontakt was bekommt. Aber wie gesagt, wenn der gestellt wird, dann wird der niemanden bewegen auf NFL-Niveau. Ja, das war so ein bisschen, also ich hatte Price als einen der Bags im Hinterkopf, als ich dir die Frage am Anfang gestellt habe, was denkst du, wie viele Bags, es werden Nummer 1 Bags, weil Price ist halt für mich hier die Nummer 2 in meinem Ranking und ich sage aber auch jetzt ganz klar, meine Prognose für seine NFL-Karriere ist eine Nummer 2 in einem Backfield zu sein.
Mhm. Das ist so ein bisschen mein Problem irgendwo mit der Klasse, dass ich einfach ich, also selbst jetzt ein Mike Washington zum Beispiel, der ja auch wirklich viel jetzt eben Bass kriegt, der auch, auch einer, der bei den Seahawks gehandelt wird zum Beispiel. Ich sehe Washington halt auch als einen Back, der als eine Nummer zwei oder nennt sie ihn von mir aus 1b irgendwo hinkommen wird.
Und Price ist das eben auch. Und dann, klar, ist auch ein bisschen die stilistische Frage, auf was achtest du mehr, was ist dir wichtiger bei dem bei dem Spieler als, als, äh, ja, als Runner und insgesamt natürlich in seinem Profil. Und Price für mich war dann mehr noch so der, wo ich glaube, als Back, als Runner ist er solide bis gut.
Er gibt dir Big-Play-Potenzial. Wie gesagt, ich glaube, als Receiver kann er ein bisschen mehr machen, als er im College sogar gezeigt hat. Der hat den Returner-Value. Aber natürlich reden wir über einen 5-11-Back mit knapp über 200 Pfund, der die Sample-Size ja auch nie hatte. Der war nie eben der Lead-Back.
Sprich, wir haben es auch im College nie gesehen, dass der mal irgendwie 150, 160 Touches gekriegt hätte offensiv. Das kommt natürlich damit. Das ist halt auch so ein Thema. Also hier, finde ich, kam nämlich einiges zusammen. Also du bist immer fresh, du hast nicht den Workload. Du hast eine Line, die dir ganz viel frei blockt in erster Linie.
Der hatte 8,3 Carries pro Game. Und das ist, also ich war noch nicht mal fertig eigentlich mit meinen eher kritischen Punkten, weil ja, du hast es gesagt, diese Decisiveness und Vision also Decisiveness ja, also der entscheidet sich schnell und gut in der Regel. Bei Geduld gehe ich nicht so ganz mit. Also ja, es gibt einige Plays, wo er dann mal so etwas Tempo rausnimmt hinter der Line.
Aber lange wartet er nicht. Also ich würde ihn nicht als geduldigen Back bezeichnen. Ich finde schon, dass er in zu vielen Plays dann auch zu überhastet mal eine Entscheidung getroffen hat und nicht darauf gewartet hat, dass sich Blocks entwickeln. Die brauchen halt manchmal auch Zeit. Der Bounce lieber eher dann noch mal nach außen, als sich dann seinen Weg durch die Mitte, als den Weg durch die Mitte zu finden. Und das hat mich bei vielen Bags in dieser Klasse gestört, dieses...
Ja, wir sind hier irgendwie explosive Big-Play-Hitter. Wir bouncen nach außen und finden so dann den Raum, den wir brauchen, anstatt mal mit kleinen Cuts, mit kleinen Bewegungen sich schmal machen, durch kleine Gaps kommen. So halt den Weg durchs Linebacker-Level zu finden. Das haben die wenigsten gemacht.
Und Jadarion Price war da auch jemand, der mich da dann doch eher enttäuscht hat. Er wiederum war halt einer, der dann auf High-Speed auch gute Moves gezeigt hat, wo man auch gesehen hat, dass er die Agilität hat. Aber ich finde, er hat es halt zu wenig genutzt. Und, ganz wichtiges Thema, du hast gerade die Ball-Security bei Mike Washington angesprochen.
Jadarion Price hat dreimal alleine letzte Saison in der Nähe der Goal-Line gefummelt. Mhm, ja, also Fumbles waren ja auch ein Ding. Und ich finde auch generell, sein Profil hat halt ein klares Ceiling einfach, also ein klarer Deckel drauf, weil wenn wir eben über einen leichten Back sprechen, der jetzt kein Elite-Athlet ist, also eben nicht diese athletische Upside hat, dazu eben nicht diese Power natürlich auch hat, das haben wir auch jetzt bei ihm schon gesagt, das ist jetzt halt kein Back, der über Linebacker drüber läuft, das geht auch mit seiner Pass-Protection weiter, dann hast du natürlich auch einen Deckel auf seinem Ceiling und das ist so für mich eben das Ding, wenn jetzt, sagen wir, Price irgendwo in der zweiten Runde zum Beispiel gedraftet
wird in ein Backfield, also ich meine, da wäre Sertl dann schon so der Vergleich, sagen wir jetzt, Zach Charbonnet ist fit und ist dein Nummer 1 Back und du hast dann Price daneben, das ist das, wie ich ihn sehe und das ist auch das, wo ich seine Rolle sehe, aber das ist halt ein Back, der dann im Zweifelsfall ja, weiß ich nicht, 140 Touches oder sowas hat oder 150 Wie hoch willst du sowas draften?
Das ist halt die ehrliche Frage und deswegen finde ich auch den First-Round-Hype da also schon deutlich drüber, Also, Jadarian Price, Notre Dame. Mein Platz vier, dein Platz zwei. Wer ist denn dein Platz vier? Mein Platz vier ist Jonah Coleman von Washington. Habe ich auf drei. Okay, da sind wir jetzt auch in der dritten Runde.
Also wirklich so von der Grade her Mitte dritte Runde. Ja, gehe ich mit. Ist für mich ein Bag, von dem es einige Varianten in diesem Draft gibt. Also einige Bags, die finde ich in dieses Profil, passen, nämlich solider Allrounder, kompakter Runner, gut zwischen den Tackles, kein großes Ceiling. Mir gab's zu wenig kompakte Runner. Sag ich dir ehrlich.
Okay. Ich find, es gibt so ein paar hinten raus, aber die da doch ein Ticken weniger vom Floor her sind. Aber ich find, da gibt's ein paar in der Klasse. Okay, es gibt sie, aber keiner von denen hat mir gefallen. Zumindest nicht so gut wie Thomas Coleman. Ja, also Coleman ist für mich auch der Erste aus der Gruppe und mein Platz 4 insgesamt.
Ich mochte den einfach insgesamt. Also ich find, das ist einfach ein solider Allrounder. Die Division fand ich fast immer gut. Ich mochte den Short Yardage, Goal-Line-Situationen, die Balance ist okay, der kommt durch schmale Gaps, das ist so einer No-Nonsense-Runner, steht bei mir in Jonah Coleman's Profil, der macht halt nichts Blödes, der tänzelt nicht doof rum, aber der geht durch die Gap, wenn sie da ist und holt dir halt ein positives Play und das ist so ein Back, das ist einer dieser Backs, die die NFL gerade wieder mehr sucht, einfach so ein konstanter Runner, der gut zwischen den Tackles ist, wo das Run-Game ja auch einfach wieder mehr und mehr stattfindet, haben wir viel drüber gesprochen letztes Jahr oder während der Saison,
Und Teams suchen diese Backs, die halt jetzt nicht unbedingt die Home-Run-Hitter sind. Also idealerweise können sie das natürlich auch noch dazu. Aber die eben konstante Production da rausholen, wo das Run-Game stattfindet. Denkt an Kyron Williams. So, dieser Runner ist der, den ich da im Kopf hab. Oder denkt an Cook bei den Bills. So, diese Art Runner, das ist für mich Jonah Coleman.
Ich hab den anderen Rams-Running-Back aufgeschrieben, weil er mich als Prospekt an ihn erinnert hat. Okay. Also, ja, du hast jetzt noch nichts über seinen Werdegang gesagt, war ja, bevor er bei Washington unterwegs war, war er ja bei Arizona, hat da einige Jahre gespielt und ist dann zu Washington gegangen und hat da, ja, einfach auch eine gute Production geliefert, ähm.
Über mehrere Jahre hinweg. Und ich mag halt diese Art Runner besonders gerne, wo ich mich darauf verlassen kann, dass er auch, oder bei ihm bin ich mir eher sicher, dass er auch in etwas schlechteren Umständen konstant so seine Yards holt. Ja, das ist nicht der Big-Play-Hitter wie Mike Washington, wie Jadarian Price, weil der nicht den Speed hat.
Darüber sprechen wir gleich noch. Aber für mich ist das die Bowlingkugel dieses Drafts. Und ihr wisst, dass ich diese Bowlingkugel-Runningbacks mag. Das sind 220 Pfund auf gerade mal 5,8. Das ist ein kompakter Frame. Das ist halt ein kleines Minecraft-Männchen. Dadurch hat er einen extrem tiefen Körperschwerpunkt. Dadurch natürlich eine herausragende Contact-Balance.
Der prallt von rechts nach links, wenn er sich da durch die Line und dann auch durchs Linebacker-Level arbeitet. Das kann er eben, weil er eben diese gute Power hat, den Körperschwerpunkt, der fällt selten nach hinten. Ich finde, er hat viel mehr Wiggle als viele andere in der Klasse, also diese kleinen, schnellen Bewegungen, eine gewisse Agilität.
Ich mag seine Vision, ich mag seine Geduld. Gerade bei so Zone-Konzepten, ich finde, da hat er ein gutes Gespür dafür, wie sich das Play entwickelt, für die Gaps, die sich öffnen. Dann hat er ja nicht den Topspeed, aber halt diesen nötigen Burst, diese Explosivität, um dann durch diese kleinen Gaps auch zu schlüpfen oder halt schnell durchzukommen, um dann auch vielleicht diese erste Distanz zwischen dem Defender und sich zu bringen und die Tackling-Winkel zu verschlechtern für die Defender.
Er ist jemand, der keine Probleme mit Ball-Security hat. Einen einzigen Fumble bei 396 Touches auf College-Level. Dazu sichere und smoothe Hände als Receiver. Und das ist etwas, was sieht man selten bei dieser Art Runner, die so natürliche Runner sind mit diesem Bodyframe, dass die dann auch noch zumindest brauchbar sind als Pass-Catcher.
Ja, ich meine, da ist er schon limitiert insofern, als dass er einfach nicht, also sowohl athletisch als Route-Runner und dann natürlich auch Catch-Radius ist er einfach, kommt er an Grenzen in der NFL. Aber bei dem mache ich mir keine Sorgen, dass er einen Check-Down-Pass fallen lässt. Das stimmt, ja.
Hat auch schon 31 Catches gehabt, letztes Jahr alleine. Das ist für College-Level relativ viel. Für 354 Yards. Und ganz anders als bei Notre Dame, soweit ich weiß, diese Washington-Line war, ich glaube, verletzungsbedingt auch irgendwie so ein bisschen zusammengewürfelt und nicht optimal. Aber ja, wie du schon gesagt hast, also, der hat halt dadurch Defizite.
Man merkt, der ist, wie ich schon gesagt habe, klein. Der hat zwar diese ultramuskulösen Beine, was ihm dann halt. Vor allem bei Inside Runs und bei Kontakt, was ihm einfach hilft mit seiner Power, aber das macht sich halt bemerkbar, was Topspeed angeht mit den kurzen Beinen, das macht sich im Passblock bemerkbar.
Du hast es gerade gesagt, ich habe es auch so notiert, der wird niemals ein geborener Receiver sein, alleine der Körperbau. Also der sieht halt schon nicht nach jemandem aus, der wirklich Receiver-Routes läuft. Man hat auch wenige gesehen und seine enge Route sah auch eher aus wie so ein Pissbogen. Also nicht wirklich knackig, nicht scharp gelaufen und ja, da ist er dann einfach limitiert, aber in meinen Augen einer der besten Runner in diesem Draft, Jonah Coleman.
Ja, ja, geh ich mit. Also das ist halt wirklich der, für mich der High-Floor-Low-Seeling-Back in dieser Klasse. Der Floor ist ... Und den hab ich lieber als diese Projekte. Ja, versteh ich. Deswegen ist er für mich auch zum Beispiel klar vor einem Mike Washington, was ja mittlerweile schon fast ein Hot-Take ist.
Also wenn ich so Konsens-Diskussionen anguck für diese Running-Back-Klasse. Ähm, was man halt sagen muss bei Coleman, zusätzlich zu dem, was du jetzt schon gesagt hast er ist jetzt auch kein, ich hab das bei Washington gesagt, ich find hier ist es auch wahr er ist jetzt kein kreativer Runner also Coleman wird jetzt wenig so, der wird jetzt wenig den Linebacker nochmal manipulieren und dann nochmal ein Juke-Move zur Seite machen und dann nein, der ist, ich find der ist halt der holt das, was da ist und ein bisschen on top, weil er eben mit guter Vision arbeitet und mit guter Contact Balance arbeitet und ich glaube der wird schon Schwierigkeiten haben in der NFL, über seine Athletik neue Räume zu öffnen. Das gilt als Runner und als Receiver.
Es ist einfach, generell in seinem Spiel ist einfach nicht so viel Explosivität. Und das athletische Profil hat halt auch einen Deckel drauf bei Coleman. Deswegen, das ist für mich so ein Back. Dritte Runde ist für mich okay. Wenn du den für deinen Backfields holst, das kann so eine 1b sein, wenn du daneben einen dynamischeren Speedback, Receivingback, wie auch immer hast. Das kann funktionieren.
In so einer Situation sehe ich ihn auch. Ich glaube auch nicht, dass die NFL da jetzt groß den Anlass einschätzt. Auch hier wieder eben die Frage, wo draftest du so einen Spieler? Manche werden vielleicht sagen, das ist mir sogar ein Zweitrunden-Pick wert. Für mich wären wir hier in der dritten Runde und auch eher dann so, wie gesagt, Mitte dritte Runde.
Ja, wie gesagt, da gehe ich mit. Er ist für mich einer, der halt dadurch, dass er ... Eine gute Projection hat in Sachen Early Downs und halt, wie gesagt, okay ist, was Pass-Catching angeht oder wie gesagt, keine Hände aus Steinen hat, dass er sich halt eben diese Early-Down-Starter-Rolle vielleicht irgendwo erarbeitet und dadurch dann halt dieser Nummer 1-Back.
Deswegen habe ich auch nochmal so nachgefragt, weil das wird, glaube ich, keiner, der halt irgendwo der Workhorse Back wird und alle drei Downs jedes Spiel spielt, jeden Drive spielt, das nicht, aber er könnte halt so ein, ja, keine Ahnung, so ein bisschen David Montgomery-like beerdnungen. Der dann halt, wie gesagt, diese Rolle übernimmt und dadurch dann auf Volume kommt. Das ist halt an sich genau der Spot.
Also ich überlege jetzt gerade, ich habe gerade versucht, in meinem Kopf so welches Backfield da Sinn ergeben würde. Hast du zufällig eins? Ich hätte. Vielleicht eins. Also die Lions haben ja gerade den besagten David Montgomery abgegeben. Ja, den Pacheco geholt, aber ja, kannst du natürlich trotzdem graden.
Aber so diese Richtung. Ich hatte Denver im Kopf, aber die haben ja Dobbins da letztlich zurückgeholt. Ja, theoretisch haben die auch genug. Aber wenn die jetzt Dobbins nicht hätten, oder eine Absicherung für Dobbins wollen, das wäre so einer neben dem RJ Harvey halt. Das ist mit Titans an der Seite von Tony Pollitt.
Ja, wobei ich bei den Titans ja fast eher glaube, dass die den ersten Mal mehr zu schaffen werden. Unabhängig davon, unabhängig davon. Ja, an sich aber ja. An sich ist das die Idee. Die Titans haben natürlich auch schon Spears dazu. Ja. Als zweiten Back. Aber theoretisch wäre das eben so die Rolle für Coleman.
Und halt auch sehr klar, finde ich, definiert in seinem Fall. Warte ab, die Rams holen sich den Nächsten dieser Sorte. Also, dein Platz vier, Jonah Coleman von Washington. das ist gleichzeitig mein Platz 3, dann müssen wir noch über deinen Platz 3 sprechen. Und das könnte natürlich mein Platz 2 sein, dann hätten wir die gleichen Top 5. Das wäre natürlich schon überraschend in dieser Gruppe.
Das wäre überraschend, aber auf der anderen Seite, es ist für mich halt aber auch nur, es ist ehrlicherweise nur ein Bag, den ich jetzt am Ende dann wirklich noch überlegt habe, in die Top 5 zu packen. Also für mich ist es dann schon auch eine Gruppe. Für mich ist es eine ganz klare Top 5. Für mich gibt es da auch einen Tiercut.
Okay, dann bin ich jetzt sehr gespannt, ob wir die Klasse dann doch wirklich sehr ähnlich sehen. Meine Nummer drei ist Emmett Johnson von Nebraska. Das ist mein Platz zwei und ich glaube, mein Lieblingsback. Ja, der hat Spaß gemacht. Der hat wirklich Spaß gemacht. Dann fang du gerne an. Ich bin großer Fan von Emmett Johnson. Wie gesagt, Platz zwei hat sich da auch, also ich glaube, da sind wir beide höher als der Konsens.
Das würde ich jetzt mal so behaupten. Und ich bin deutlich höher. Ich würde den. Vielleicht sogar schon Ende zweite Runde nehmen. Also ich bin hier frühe Dritte, insofern. Ja, genau. Also das habe ich mir auch notiert. Aber wie gesagt, späte zweite, Anfang der dritte Runde fände ich vollkommen in Ordnung.
Ja, Emmett Johnson von Nebraska. Drei Jahre bei Nebraska gespielt, hat sich Jahr für Jahr gesteigert und dann wirklich ein brutales letztes Jahr hingelegt mit 1451 Rushing Yards und 12 Touchdowns. Der hat die höchste oder die besten Rushing-Zahlen seit Amir Abdullah für Nebraska aufgelegt. Und mindestens 1400 Rushing und 350 Receiving Yards in einer Saison, das haben nur ganz, ganz wenige College-Running-Backs geschafft.
Nur Saquon Barkley in den letzten 20 Jahren. Also production-technisch ist Emmett Johnson ganz weit vorne mit dabei, aber das ist nicht der Grund, warum ich großer Fan bin. Emmett Johnson hat einen unkonventionellen Laufstil, das muss man auf jeden Fall so sagen, aber dieser Mann findet immer einen Weg.
Ich weiß teilweise nicht wie, aber er findet seine Wege. Der hat brutale Cuts in seinem Repertoire. Der haut den Fuß in die Erdkrümmung und kommt sofort zum Stehen. Schießt dann aus diesem Cut heraus. Der kann mit drei Schritten dreimal die Richtung wechseln. Das sieht teilweise unbeholfen und irgendwie nicht koordiniert aus.
Das liegt halt vor allem daran, dass er relativ groß ist mit 6'2". Das ist ein richtig langer Lulatsch. Da fliegen dann die Arme auch mal so unkonventionell oder unkontrolliert durch die Gegend. Ich weiß nicht, so vom Laufstil manchmal an den beweglichen Isaiah Pacheco gedacht, der ja auch, wo es ja auch einfach unkonventionell aussieht, wie er läuft.
Ansonsten haben wir nichts gemein, muss man dazu sagen. Bei Pacheco sieht es halt immer so aus, als würde er den Boden treten wollen. Ja, das stimmt. Und bei ihm fliegen halt so die Arme durch die Gegend. Emmett Johnson hat einen guten Burst mit den ersten paar Schritten und das sorgt dafür, dass er trotz dieser vielen Cuts, die er setzt, Er setzt manchmal auch welche um halt auch, wie du es gerade schon so angedeutet hast bei einem anderen Spieler, der setzt teilweise Cuts auch einfach um Linebacker in die falsche Richtung zu lenken. Genau, genau.
Und er schafft es dann halt aber mit diesem Burst, trotz dieser vielen Cuts effizient zu laufen, der ist einfach elusive, also wirklich schwer zu tacklen. Er findet Wege, nicht getackt zu werden, weil er eine gewisse Masse mitbringt natürlich mit seiner Größe auch und deswegen auch nicht beim ersten Kontakt zu Boden geht. Ähm.
Vor allem also bei Arm-Tackles, da braucht es dann schon ein bisschen mehr, um ihn zu Boden zu bekommen. Und ich finde, er ist einer der wenigen Backs, wo ich konstant gesagt habe oder gedacht habe, ja, der holt hier mehr raus, als er muss. Weil er auch mit seinem Tempo spielen kann. Bei ihm fand ich, dass da eine gewisse Geduld vorhanden ist.
Der hat auch den nötigen Top-Speed, der jetzt nicht mega hoch ist, aber er hat ihn, um auch mal einen Big-Play zu hitten. Und er kann Ball fangen. 46 Catches, 2025 gefangen. Ich finde auch, die Hände sehen smooth aus. Der Routree, da ist Luft nach oben, da habe ich jetzt nicht wahnsinnig viel gesehen.
Aber für mich ganz klar der Beste dieser zweiten Running Back Gruppe in diesem Draft. Ich gucke gerade, was du jetzt noch nicht gesagt hast, weil ich stimme, also wir sehen ihn sehr ähnlich, offensichtlich sehen wir ihn sehr ähnlich. Also vor allem negative Punkte gibt es natürlich noch einige, die man ansprechen muss, aber ja. Bei den positiven Sachen, also für mich bei Emma Johnson.
Die Vision mit der Präzision in seinem Spiel und halt diesen Movement-Skills, die er hat. Also der pressed, runs nach außen, kommt dann zurück nach innen. Oder andersrum täuscht, cuts nach außen an, hält den Edge-Verteidiger damit und kann dann nach innen attackieren. Der ist, genauso wie du's gesagt hast, super konstant darin, Verteidiger auf dem Second Level schon zu manipulieren, in eine falsche Gap zu schicken. Und da gibt's aber nicht so viel in dieser Klasse.
Also wie oft ich mir bei Emmett Johnson rausgeschrieben hab, hier irgendwie schiebt den Run in die Mitte, aber mit der Idee schon dann, und dann macht er es dann auch mit dem richtigen Timing, nach außen zu cutten. Der hat einfach ein richtig gutes Gefühl für Timing, für die Position. Das fand ich, war bei Emmett Johnson so ein Ding.
Und dann eben, wie er den Flow der Blocks für sich nutzt, um Gaps zu öffnen, um neue Räume zu finden und dann natürlich seine Movement-Skills hat, diese schnellen Cuts hat, diese schnellen Richtungswechsel hat. Ich fand, der war so ... Mich hat er so ein bisschen ... Also, in der Antizipation und der Vision hat er mich manchmal fast so ein bisschen an Le'Veon Bell erinnert.
Le'Veon Bell war ein anderer Runner-Typ nochmal und der war natürlich auch viel schwerer, aber so diese Tendenz, stellt euch so einen Runner vor, der wirklich mit einer Geduld, mit einem Plan die Line of Scrimmage attackiert, das ist Emmett Johnson für mich und dann halt die Cuts, ja, die sind halt wirklich, die sind halt wirklich sehr, sehr stark.
Auf der negativen Seite ist leider auch ein Back, der sich mit seinem Sprint bei der Combine keinen Gefallen getan hat, eine 4-5-6 gelaufen für einen Bag mit 202 Pfund. Ich stimme dir zu, dass das auf Tape besser aussieht, aber es ist halt so ein bisschen wie bei Price auch, wo du eigentlich gerne mehr gesehen hättest.
Ich denke, der Speed ist für NFL-Verhältnisse auch einen Ticken limitiert, was Breakaway-Runs angeht. Da muss man einfach gucken, wie gut er da zurechtkommt. Er ist auch in Punkto Power natürlich irgendwo gedeckelt. Also manchmal hatte ich auch das Gefühl, jetzt nimm halt mal die Schultern runter, so ein bisschen. Ja, genau.
Also ja, du machst hier super toll mit deinen Cuts, aber jetzt geh halt durch den Durch und hol dir die zwei Yards und dann ist es ein First Down. Das war manchmal so ein Punkt, wo ich glaube auch, dass er halt nicht gerne so spielt. Das muss man bei Emma Johnson einfach dazu sagen. Ich finde, er ist keiner, der mit Power viel spielen will. Er hat andere Tools, die er nutzen möchte.
Der Frame in Pass Protection ist natürlich auch hier limitiert. Das ist einfach das Thema, was zum Beispiel bei Price auch gilt, in meinen Augen. Er war ein paar Mal für meinen Geschmack zu aufrecht, wenn er durch die Line of Scrimmage geht. Was, glaube ich, damit zusammenhängt, dass er halt die gesamte Zeit irgendwelche Linebacker sucht und versucht da irgendwie was zu machen.
Das gibt aber natürlich auch eine große Trefferfläche, wenn du dann so durch die Line of Scrimmage gehst und dann ist er jetzt eben auch kein Back, der durch direkte Hits dann noch mal durchgeht. Ich glaube, das ist auch so ein Back, der für mich kein Top-5-Sealing hat, was jetzt NFL-Running-Backs angeht.
Aber so eine Rolle wie ein Bucky Irving zum Beispiel, an den musste ich manchmal ein bisschen denken bei ihm. Das kann ich mir total vorstellen bei Emmett Johnson. Ja, gehe ich eigentlich bei allem mit. Ich glaube, der Hauptgrund ist dafür, dass wir ... Dass er nicht Bulldozer-It ist, dass er einen Ticken zu aufrecht spielt.
Ja, das habe ich auch schon gesagt. Mit 6'2 als Running ... Nee, 6'2 ist er nicht, ne? Wie groß ist er? Nee, nee, nee. 15. Wieso habe ich mir denn 6'2 aufgeschrieben? Das weiß ich auch nicht. Hm. Seltsam. Nee, 6'2 ist er nicht. Also sorry, das habe ich, glaube ich, vorhin gesagt. Ich weiß nicht, warum 6'2 in meinen Notizen steht. Das ist Quatsch.
Er wirkt aber auf jeden Fall relativ langgezogen und schmal. Ja, ihm fehlt halt da grundsätzlich nicht nur die Masse, auch die Power und wie gesagt, ich finde, er spielt da einen Ticken zu aufrecht dann in vielen, Situationen und Passblocking fand ich auch mies. Das glaube ich kann ich noch... Ich weiß nicht, ob du es schon gesagt hattest, aber... Ja, hatte ich, ja.
Ja, das wird ihm nicht helfen in seiner, in der Analyse. Und ja, die Combine insgesamt war einfach nicht gut. Also auch was so die Bewegungsdrills angeht, die Jumps, das war alles nicht, katastrophal, aber halt auch nicht gut. Benchpress war nicht gut. Gerade für so einen leichteren Back ist halt so, wenn du so einen leichteren Back hast, willst du halt sehen, hat der irgendwo einen athletischen Trumpf?
Und das ist halt, den hat er nicht. Also du kannst argumentieren, den hat er mit den Cuts und wie er eben spielt. Aber so die rein athletischen Tools. Und das heißt, das muss ja nicht unbedingt was heißen. Also ich weiß noch, dass wir bei Bucky Irving da auch viel drüber gesprochen haben, weil der war ja nochmal extremer.
Der hat ja athletisch wirklich nicht gut getestet, war auch nochmal leichter und so. Also da war ja echt so die Frage, wie funktioniert das in der NFL? Und bisher ziemlich gut in seinem Fall. Also es kann ja durchaus auch so funktionieren, aber das wird natürlich dann im Gesamt Profil dazu beitragen, dass Emma Johnson jetzt wahrscheinlich kein Top-50 Pick sein wird im kommenden Draft.
Ja, für mich ist es aber trotzdem der Nummer zwei Running Back und über deine zwei haben wir schon gesprochen, oder? Über meinen Platz zwei haben wir schon gesprochen, ja. Mein Platz zwei ist ja Price. Dann sind wir schon durch, dann haben wir die gleichen fünf Spieler. Also bei mir Platz fünf Mike Washington, Arkansas.
Platz vier Jadarian Price, Notre Dame. Platz drei Jonah Coleman von Washington. Platz zwei Emmett Johnson, das ist der erste. Also ich hab sie eigentlich alle in dem gleichen Tier. Ich neige dazu, dadurch, dass ich es jetzt auch gesagt habe, späte zweite Runde, vielleicht Emma Johnson in so ein eigenes Tier zu packen. Ähm...
Und dann fehlt nur noch unsere aller Nummer 1. Der Konsens Nummer 1-Back, der klar beste Back in diesem Draft. Potenzieller, sehr wahrscheinlicher Top 10-Pick. Potenzieller Top 5-Pick in diesem Draft, muss man dazu sagen. Jeremiah Love von Notre Dame. Das ist die klare Nummer 1 natürlich dieses Jahr.
Ein beeindruckender Back mit einem beeindruckenden College-Tape und natürlich vor allem auch einer beeindruckenden College Production. Das ist ein Spieler, der... So spielt, wie jemand, der in der Highschool noch 100 Meter State Champion geworden ist. Ja, ja, nämlich. Der hat ein ähnliches Problem gehabt wie Jadarian Price bei Notre Dame, nämlich Audric Estime, der da zu Beginn 2023 noch den beiden vor der Nase rumgetanzt ist.
Ab 2024 kam dann der Durchbruch von Jeremiah Love. Inklusive 13 Spiele in Serie mit einem Rushing Touchdown 2024. Und 2025 hat er dann nochmal einen draufgelegt, insgesamt was Production angeht. 1.372 Rushing Yards und 18 Touchdowns. 199 Carries plus 27 Catches für 280 Yards und da auch nochmal drei Receiving Touchdowns mit dabei.
Der ist Dritter bei der Verleihung der Heisman Trophy geworden. Hat diverse Schulrekorde gebrochen. Zum Beispiel eben 2025 dann diese 21 Total Touchdowns. Das gab es noch nie in der Geschichte von Notre Dame. Jeremiah Love, das Ding bei ihm ist einfach, das finde ich, also das ist so meine Überschrift eigentlich, was diesen Spieler angeht.
Der kann bei jedem Play scoren. Bei jedem Play. Run-Play, Pass-Play, ganz egal. Egal, wie weit man auch von der gegnerischen Endzone entfernt ist, Jeremiah Love kann scoren. Der hatte zwei 90-plus-Jahr-Touchdowns in seiner Karriere. Einer davon war ein 98-Jahr-Touchdown. Das ist College-Football-Rekord gewesen und ist er logischerweise bis heute.
Der Mann ist unglaublich schnell und quasi nicht einzuholen. Und das hat er bei der Kombi nochmal unterstrichen mit einer schlappen 4,36. Das ist halt crazy. Und deswegen, ich will nicht alle positiven Dinge vorwegnehmen, sondern das ist so für mich die Quintessenz von Jeremiah Love egal von wo der kann überall scoren, weil er unglaublich schnell ist, Und halt eben als Runner und als Pass-Catcher auch nach dem Catch eine Gefahr mitbringt, die ich so selten gesehen habe.
Im Kern im Prinzip hat er die athletischen Tools von Jameer Gibbs ist aber 15 Pfund schwerer und ein Stück größer. Das ist halt schon eine gute Kombination. Und? Und? Ich würde sagen, vielleicht nicht zwingend der bessere Pass-Catcher, aber der bessere Roadrunner. Weiß ich nicht, ob ich da mitgehen würde. Ich fand ihn gut. Ja, ich glaube, das würde ich Gibbs geben.
Aber er macht halt viel davon wett, weil du bei Love einfach einen Back hast, der nochmal ein völlig anderes physisches Profil mitbringt. Das ist ein wirklicher Workhorse, Nummer 1 Back, spielt alle 3 Downs, gibt dir 250 Touches. Das ist Jeremiah Love. 23 Runs über 15 plus Yards letztes Jahr. Platz 8 im College Football vergangenen Saison. Sein Stil hat mich manchmal ein bisschen an Adrian Peterson erinnert.
Dieses ein bisschen aufrechte, aber immer bereit, vertikal zu werden. Die Athletik, dann Downhill, dann hat er einen Move nochmal drin, ein Spin-Move, ein Hurdle, was auch immer. Dann beschleunigt er wieder daraus. Dann gibt er dir natürlich deutlich mehr als Pass-Catcher im Vergleich zu Adrian Peterson, der da überhaupt nichts gemacht hat. Da ist Love deutlich besser.
Die Beschleunigung ist wirklich sehr, sehr gut. Er überrascht auch Verteidiger immer wieder. By-Runs nach außen gilt auch nach dem Catch. Das mochte ich insgesamt in seinem Spiel, diese kontrollierte Beschleunigung, um Winkel und Räume zu verändern. Contact Balance ist extrem gut. Er kombiniert das dann, also diese beiden Dinge kombiniert er, die Contact Balance mit der Beschleunigung.
Dadurch entstehen Big Plays, die Vision ist gut. Er sieht, finde ich, seine Räume insgesamt sehr, sehr gut. Er läuft mit ausreichender Geduld. Also manchmal hast du auch Bags, die diese Beschleunigung haben und dann sehr darauf aussehen, eben auch vertikal zu attackieren. Ich finde, da hat Love einen ganz guten Mittelweg.
Es gab manchmal Plays, wo ich mir gewünscht hätte, dass er jetzt noch diesen Sekundenbruchteil gewartet hätte. Aber meistens lässt er seine Blocks sich gut entwickeln und findet dann auch seine Gaps. Ja. Okay, okay. Da geh ich nicht 100 Prozent mit. Also ich geh damit, dass er nicht ungeduldig ist. Also ich würd ihn jetzt nicht als jemanden bezeichnen, der zu wenig Geduld als Runner hat.
Aber wie du auch, hab ich mir das in vielen Plays ... Also ich hab mir in vielen Plays gewünscht, Er wird dann noch einen Ticken mehr verzögern. Und. Also, was war dein letzter Satz, den du eben gesagt hast? Ähm, also, ich fand, dass er, dass es manchmal Plays gab, eben, wo ich mir auch gewünscht hätte, er nimmt sich diesen Sekundenbruchteil nochmal, aber ich fand schon, dass er meistens seinen Blocks die Chance gibt, eben sich zu entwickeln, um dann die richtige Gap zu attackieren.
Weil, und das haben wir bei Price schon besprochen, das Blocking war halt stark. Das Blocking war halt ultra stark. Also, das ist halt das perfekte Umfeld für so einen Back, der tendenziell, für mich zumindest, ein bisschen zu sehr straight-line-Runner ist. Nicht ansonsten in der Form wie Price oder Washington oder, ja, über die beiden haben wir schon gesprochen.
Aber ich hätte mir dann an der einen oder anderen Stelle noch gewünscht, okay, warte halt nochmal kurz, da geht wahrscheinlich gleich ein Gap auf. Stattdessen bounced er nach außen oder er nimmt sofort den Kopf runter und geht in den Vollkontakt, anstatt nochmal, ja, ein bisschen zu Spielen mit der Defense, mit einem Richtungswechsel, mit einem Cut, mit einem Move.
Das macht er auch, aber er ist dann schon einfach sehr auf Downfield aus, also auf Downfield orientiert. Auf jeden Fall. Wo er dann auch mir viel zu oft hurdelt, also viel zu oft versucht, über den Gegner zu springen. Das ist natürlich super spektakulär. Hat auch erstaunlich oft geklappt, muss man sagen, aber in der NFL wird das wahrscheinlich anders sein.
Und er hat auch erstaunlich selten den Ball verloren, also gefumbelt dann in diesen Situationen. Das ist mir zu sehr auf Highlight aus. Generell muss man mal darüber sprechen, dass... Also das Hurdeln von Spielern, finde ich, in der Wahrnehmung, in der allgemeinen Wahrnehmung, ist overrated. Weil das sieht spektakulär aus. Wenn es perfekt klappt und du danach weiterlaufen kannst, dann bringt es auch was.
Aber wie oft bringt es wirklich was? Weil normalerweise, du verlierst ja ultra viel Tempo und Momentum. Und wenn du landest, ist ja meistens der Nächste da und dann machst du einen Raumgewinn von einem halben Jahr. Dafür ist mir der Aufschrei und das große guck dir das an, wie er da über den ist mir meistens ein bisschen zu übertrieben.
Ist halt spektakulär. Aber er hat natürlich super viele Moves insgesamt. Also die Athletik sieht man nicht nur in den Hurdles, sondern im Spin-Move, Körper-Täuschung, alles mögliche. Einer der schnellsten Spin-Move, die ich je gesehen habe. Die Qualitäten als Receiver gehe ich eigentlich, auch wenn ich Jameer Gips vielleicht den Vorteil als Roadrunner geben würde, aber gehe ich an sich komplett mit, weil Love ist echt auch ein sehr guter Roadrunner aus dem Slot, auch vertikaler, wenn er das mal machen konnte.
Hat auch so einen gewissen Wiggle in der Route, wo er mal gegenstierende Körpertäuschung noch irgendwie reindrücken kann. Ich habe nicht viele Pass-Blocking-Snaps gesehen, aber die meisten, die ich gesehen habe, waren okay. Das ist ja immer auch so ein Thema, wie viel Gewicht gibt man dem? Gerade für junge Bags ist es oft was, wo sie so oder so sich verbessern müssen, wenn sie in die NFL kommen.
Vielleicht mal zur negativen Seite. Also, du hast einen Punkt schon angesprochen, der auch für mich relativ weit vorne steht. Nämlich dieses, er ist halt schon mehr Straight Line. Ja, das ist für mich auch die Hauptkritik. Ja, da würde ich auch mitgehen. Er ist nicht so, also wir haben jetzt den Jameer Gips die ganze Zeit den Vergleich da irgendwie gehabt, er ist nicht so scharf und quick und explosiv wie ein Jameer Gips in seinen Bewegungen.
Also wenn er zwischen den Tackles läuft, da ist er manchmal auch ein bisschen aufrecht, da sind seine Bewegungen manchmal so ein bisschen. Also wenn wir zum Beispiel mal den Vergleich zu Ashton Jenty suchen, dem Topback vom letzten Draft, der natürlich mit einem viel kompakteren Frame und viel niedrigeren Körperschwerpunkt, da siehst du die Bewegung auch, die waren viel enger.
Jetzt hier bei Love hast du deutlich mehr auch mal so diesen, nicht extrem, aber halt eine ausladendere Bewegung, die dich dann einen Sekundenbruchteil auch mal kosten kann. Manchmal hat er Moves auch drin, mit denen er sich selbst aus der Balance bringt. Das habe ich mir ein paar Mal aufgeschrieben bei Love, wo er irgendwie einen Move machen will und dabei aber einen Schritt zu viel macht oder sein Momentum zu sehr verlagert.
Wenn er schnell vertikal cutten will, aus einer Bewegung heraus, habe ich mir aufgeschrieben, dass er manchmal so ein Sekundenbruchteil noch braucht und ein Verteidiger dann an ihn rankommt. Seine Power ist so ein bisschen das Thema mit dem aufrechten Laufen. Ist nicht schlecht, überhaupt nicht. Aber auch hier, ich hätte manchmal einfach gerne gesehen, dass er die Schulter runternimmt und einen Run beendet.
Das ist, finde ich, bei Love jetzt auch, er versucht dann eher drüber zu springen noch oder irgendwie so was in der Art. Power ist okay. Ich glaube, da könnte noch mehr sein. Und. Ich glaube, ich bin mit den falschen Tapes bei ihm reingegangen. Weil nach den ersten zwei, drei Tapes bin ich ein bisschen an der Frage verzweifelt, wie gut ist sein Speed für die NFL?
Also das war auch vor der Combine und so weiter. Weil er hat natürlich die Sprinter-Vergangenheit und die Big Plays und die Statistiken, die wusste ich natürlich, die Big Plays, die er hatte. Und es gibt halt die Runs, wo er beschleunigt und dadurch schon Abstand kreiert und die Verteidiger ihn dann nicht mehr einholen.
Und dann gab es andere Runs, wo ich den Eindruck hatte, sein Speed kommt hier an Grenzen. Verteidiger schließen die Lücke zu ihm im Sprint. Da bin ich echt so ein bisschen hin und her gegangen. Gleichzeitig muss man fairerweise auch sagen, wenn jetzt sagen wir mal NFL-Playspeed, ein Jameer Gibbs oder weiß ich nicht, ein 1H in sich ja, schneller ist ein Ticken als Jeremiah Love, ist es auch okay, weil die sind halt auch 20 Pfund leichter als er.
Und ich glaube, wir sind mit den gleichen Tapes eingestiegen, weil wir natürlich die gleichen Tools zur Verfügung haben. Und ich hab ja vorhin erzählt, dass ich dann noch einige Notre Dame Gesamtoffence-Tapes geschaut habe. Und das waren auf jeden Fall die richtigen, weil da kam noch viel mehr dieser Speed heraus, da waren seine langen Touchdown-Runs mit dabei, wo halt Verteidiger vielleicht minimal näher rangekommen sind, aber halt auf 90 Yards nicht genug, um ihn zu stoppen.
Aber das waren also diese Momente, wo ich mich dann gefragt hab, wenn das jetzt ein NFL-Corner ist, Na, na, na. Passiert das dann auch? Also, gut, ich habe jetzt natürlich nicht nochmal recherchiert, gegen welche Corner oder welche Corner ihm da hinterhergelaufen sind. Nein, der Speed ist legit. Also ich meinte das nur, das war so in meinem Prozess der Analyse, dass ich halt so die ersten drei Tapes oder sowas, ich einfach so ein paar Runs hatte, wo ich mich so gefragt habe, hm.
Also ja, das ist ein Big Play, aber ich bin mir nicht ganz sicher. Weißt du, wie ich meine? Das war so... Okay, aber wie vielen NFL-Cornerbacks laufen Runningbacks wirklich davon? Also naturgemäß bist du mit dem Body-Type eines Runningbacks in der NFL langsamer, als es Cornerbacks sein sollten, logischerweise.
Ja, du hast schon viele Cornerbacks, die so in der 4-5er-Range laufen und du hast viele Runningbacks, die in der 4-4er-Range laufen, oder? Ja, würde ich schon sagen. Ja, aber ich finde, also vor die Yarddash immer schön und gut, aber es ist dann halt nochmal was anderes, diese athletische Geschwindigkeit und die in Pads mit Ball in der Hand.
Klar, ja. Also, du hast einen Arm nicht, der komplett dir bei der Beschleunigung beziehungsweise, der dir keinen Antrieb sozusagen in der Form gibt, wie halt ein freischwingender Arm, wenn du da einen Ball festhältst. Das ist halt schon nochmal ein Unterschied. Ich mache mir da bei ihm keine Sorgen. Natürlich wird der nicht in seiner Rookie-Saison oder generell jedes Jahr zwei 90-Jahr-Touchdowns machen, dafür.
Sind dann Defensive-Backs in der NFL zu schnell und kommen dann auf 90-Jahrs dann vielleicht nochmal in die Partie. Das ist mir aber insofern egal, weil ich glaube, Jeremy Lave kann über 50-Jahr fast jedem NFL-Corner weglaufen. Aber was ich bei den ersten Tapes noch viel zu wenig gesehen hatte, waren eben die Receiver-Skills.
Und die habe ich dann später gesehen, wo mich halt eben auch das Route-Running so überzeugt hat, wo ich gesehen habe. Ja, also wo er sogar als Receiver im Line-Up stand, ob jetzt im Slot oder Outside, wie auch immer, aber wirklich an der Line stand und dann halt auch tiefere Routen gelaufen ist, wo er dann sogar ein bisschen so ein Wiggle eben, wie du schon gesagt hast, in seiner Route hatte.
Habt ihr einen Play gegen Arkansas in Erinnerung, das könnt ihr euch mal anschauen, wo er wo es halt wirklich aussieht wie. Wie ein Receiver, der gerade eine Route läuft. Und dann hat er auch die Hände dafür. Und das ist dann schon eine Qualität, die zumindest mal eine First-Round-Grade in meiner Welt begünstigt. Das wäre meine Frage gewesen, die ich dir gestellt hätte.
Wo würdest du Jeremiah Love draften? Für mich gibt es immer, also grundsätzlich bin ich ja meistens bei Running Backs dann doch immer einen Ticken höher in der Bewertung als du. Für mich gibt es aber einen klaren Threshold, was mit der ersten Runde zu tun hat. Also, um einen First-Round-Grade zu bekommen, musst du eben, abgesehen davon, dass du ein herausragender Runner sein musst, eben das Potenzial gezeigt haben, alle drei Downs spielen zu können.
Ein richtiger Workhorse-Back zu sein, der nicht vom Feld genommen wird, aufgrund der Spielsituation. Und Jeremiah Love ist in meinen Augen nicht ganz der Runner, wie es andere waren, die von mir einen First-Round-Grade bekommen haben. Aber er ist zum Beispiel als Pass-Catcher ein Stück weiter, ein gutes Stück weiter, als ich das bei einem Ashton Gentil letztes Jahr empfunden habe. Definitiv.
Und das ist halt so ein Pfund in der Bewertung. Dieses, also bei wie vielen Running Backs sagen wir wirklich, okay, die sind richtig gute Runner und gleichzeitig ziemlich sicher gute Passcatcher. Das kommt nicht so häufig vor. Deswegen, mein Great ist Mitte erster Runde. Wir waren ja beide bei Gentile einen Ticken skeptischer als der Konsens, wenn ich das richtig im Kopf hab. Ja, der Konsens war ja Blutschiff Top 5.
Extrem hoch bei ihm, genau. Ich erinnere mich nicht mehr ganz, das müsste auch so Mitte-erste Runde gewesen sein. Also ähnlich ist great. Also so ein paar Fragezeichen habe ich dann bei beiden einfach auf ganz unterschiedliche Art und Weise, aber es gibt kleinere Fragezeichen, ja. Für mich ist... Für mich hat halt Jentey die beiden Kernqualitäten nicht gehabt, die ich von einem Bag sehen will, wenn ich ihn überhaupt so in diesen Sphären picken wollen würde.
Und das eine ist das Receiving und alles, was dazugehört. Und das andere ist der Topspeed. Das waren ja beides eher Defizite, sagen wir mal Fragezeichen bestenfalls, in Jenteys Profil. Und Love hat die halt. Mich hat ja jemand jetzt gefragt im Predraft-Prozess, ob ich überhaupt einem Running Back mal so wirklich eine klare First-Round-Grade geben würde.
Bijan Robinson kam dem für mich am nächsten. Das ist auch der einzige Back für mich die letzten Jahre gewesen, den ich irgendwie Top 20 auf dem Big Board hatte und sowas. Love wird es dieses Jahr auch schaffen. Ich meine, das ist natürlich auch abhängig vom Rest der Klasse, wie das Big Board sich so entwickelt.
Aber ich würde so weit gehen zu sagen, dass für mich, und ich bin die Klassen auch nochmal durchgegangen, für mich ist Love seit Saquon Barkley das beste Running Back Prospect nach B. John Robinson. Also B. John wäre für mich die 1. Jeremiah Love wäre für mich als Prospect die 2. Weil er hat halt diese beiden Qualitäten.
Er hat den Speed, die Beschleunigung, er hat die Pass-Catching-Qualitäten und natürlich auch so Sachen wie Vision und Contact Balance und sowas, was wir jetzt alles gesagt haben. Das sind ja sowieso Grundvoraussetzungen, sonst bist du kein guter Runner. Die hat er alle. Und ich sehe hier halt schon einen Back, der, der eine Offense in allen drei Downs und auf vielen Wegen beeinflussen kann und einen Impact haben kann.
Und da ist er ganz klar der einzige Back in dieser Klasse für mich. Und da ist er aber auch in dem Gesamtskillset, das er mitbringt, höher als die Top-Backs, die in den letzten Jahren gedraftet wurden, wenn ich da eben an Jenty beispielsweise denke. Und auch die Jahre jetzt davor eben bis zurückgehend zu Saquon Barkley.
Ich glaube, ich würde mitgehen. Also Bijan für mich klar noch davor als Prospect, weil das war nahezu perfekt. Also ganz wenige Fragezeichen, nur so kleine Fragezeichen. Kommt am ehesten oder kam für mich auch damals schon am ehesten an Saquon Barkley ran. Bei Jenty hatte ich schon dann noch mehr Fragezeichen. Hatten wir ja beide.
Der große Knackpunkt für mich bei Jeremiah Love ist das extreme Upgrade dadurch, dass er ein richtig guter Passcatcher sein kann auf dem nächsten Level. Davon bin ich überzeugt. das alleine hebt ihn für mich auch, glaube ich, minimal vor Gentie. Ich bin halt der Meinung, dass Gentie als Runner deutlich kompletter war.
Und auch unabhängiger von den Umständen sein sollte als Runner, nur als Runner. Und wir bei ihm schon gesehen haben, dass selbst das nicht viel bringt. Dass selbst er in schlechten Umständen limitiert wird. Das Ding nämlich ist, wie gesagt, diese Umstände bei Notre Dame waren perfekt für Jeremiah Love.
Das muss man wirklich sagen, ja. Der Worst Case, der eintreten kann, ist, in schlechten Umständen hat der zwar hier und da seine 15 plus Yard Runs aufgrund des Speeds und der Beschleunigung, aber er kann da nun für Down nicht so liefern, weil er nicht diese Art schnelle Füße hat, nicht ganz diese Contact Balance mitbringt, wie es Ashton Gentie gemacht hat, was natürlich auch einfach vom Body Type, vom Frame abhängt.
Also Jenty ist viel, viel kompakter gewesen. Nicht diese Agilität hat, nicht den Wiggle hat. Und das wird ihm, glaube ich, Probleme bereiten, sofern er kein konstant solides Blocking bekommt. Ja, ich meine, das sind wir wieder bei der These, dass halt eigentlich Teams, die so hoch picken, auch deshalb keinen Running Back draften sollten, weil die wahrscheinlich mehrere andere Baustellen haben, die sie adressieren sollten.
Und das sind Jeremiah Love. höchstwahrscheinlich produktiver wäre, wenn der zwischen 10 und 20, weiß ich nicht, zu den Cowboys oder Rams gehen würde und nicht zu den Titans oder Giants. Das ist halt einfach so die, das ist ja Teil der Diskussion, wie hoch solltest du einen Running Back draften? Wahrscheinlich sollte er idealerweise dein letztes Puzzleteil irgendwie sein, wenn der Rest alles schon da ist.
Wenn du, wenn wir jetzt mal sagen, er geht zu den Titans an 4, glaubst du productionmäßig besser oder schlechter als Chanty letztes Jahr? Sagen wir mal Rushing Production, weil Receiving wird da ziemlich sicher besser sein. Besser, weil die Line eigentlich besser sein sollte, oder? Das dachten wir bei den Raiders auch letztes Jahr. Ja, ja.
Aber ja, ich denke auch in Summe besser. Also das muss man halt fairerweise sagen. Ich hab jetzt gerade Gentil so ein bisschen negativer dargestellt. Und ich seh ihn auch schlechter als Prospect. Aber wie du gesagt hast, an sich hatte er halt mehr noch diese Tools, was dieses Contact-Running angeht, wo er vermeintlich mehr machen kann aus schlechten Umständen. und Love wird da eher noch limitierter sein, was das angeht.
Also der braucht halt schon zumindest mehr Hilfe wahrscheinlich vom initialen Blocking. Ja, der wird dir nicht durch enge Räume, durch schlechtes Blocking durchtänzeln. Und von einer Seite zur anderen Seite prallen und dann irgendwie doch durchs Gap schlüpfen. Das ist nicht sein Stil. Wenn er dann früher oder später Umstände hat, wo er eben dieses initiale Gap schnell vorfindet und dadurch preschen kann.
Dann, wie gesagt, dann glaube ich, hat er einfach die Fähigkeiten. Ich war ja sehr hoch bei Jameer Gibbs. Ich habe ja gesagt. Welcher Draft war das nochmal? Wer war nochmal vor ihm in dem Draft? Bijan. Bijan Draft. Ich weiß noch, dass ich immer wieder gesagt habe, ey, so weit vor gibt's, ist Bijan nicht, beziehungsweise gibt's nicht so weit hinter Bijan Robinson. Ähm, Ich weiß nicht, wie viel besser Jeremiah Love werden kann, als es Jameer Gibbs geworden ist.
Gut, aber das wäre ja schon Top-5-Back. Wenn jetzt irgendwer, sagen wir die Titans, draften Love und du sagst, er wird ein Jameer Gibbs-Level-Spieler, dann würden dir das sofort unterschreiben. Würdest du Jameer Gibbs mit dem Wissen nach, was war das jetzt, drei Jahren oder so, würdest du, wo würdest du Jermaine Gibbs draften?
Wahrscheinlich da, wo ich jetzt Jeremiah Love grade, ehrlicherweise. Also da sind wir Late First bis Early Second. Das ist so mein, das ist das Höchste, was ich bei Running Backs eigentlich mache, weil der Impact eben und ganz viele Dinge drumherum, da wäre jetzt auch wieder viel drüber gesprochen, relevant sind.
Positional Value, Contract Value, all diese Dinge für mich dann doch auch relevant sind auf der Position. Also je nachdem, was du draftest, nicht unbedingt wen, sondern welche Position. Und das hat natürlich eine Rolle für die Grade dann für mich auch ein Stück weit. Und wenn du mich jetzt fragst, wo ich ihn draften würde, muss ich das ja berücksichtigen.
Und das wäre für mich eben so diese Range. Also wenn ja, wahrscheinlich so zwischen 25 und 35 irgendwie so da in einem Draft. Ja, da bin ich dann noch mal quasi eine halbe Runde höher, also so um Pick 15 herum, geht das für mich los? Dass man drüber nachdenkt. Weil da kommen wir auch schon in den Bereich Teams, die nicht zwingend katastrophal sind. Ja, ja.
Offensiv. Wo die Umstände nicht zwingend katastrophal sind. Und... Da finde ich, dann kann man auch über einen Top-Running-Back nachdenken. Aber gerade in dieser Draft-Klasse wird Jeremiah Love früher vom Bord gehen. Ja, und das ist natürlich das Thema. Ich glaube, das haben wir in einer der ersten Draft-Folgen mal angesprochen.
Das wird ja das große Thema generell für diesen ganzen Draft sein. Und da werden wir im Laufe der ersten Runde auch super viel sicher drüber sprechen. Wie gewichtest du in dieser Klasse, wo die meisten Top-Prospects in der rein sportlichen Analyse, vergleichsweise niedrige Value-Positionen spielen, also Running Back, Linebacker, Safety.
Wie gewichtest du das gegenüber eben der Sache, wir wollen eigentlich möglichst Top-Talente auf Premium-Positionen, also Quarterback, Edge, Offensive Tackle, Wide Receiver, die wollen wir eigentlich hochdraften, Top 10, Top 12, das sind eigentlich diese Picks. Und normalerweise musst du halt ein absoluter Ausnahmespieler sein, und es gibt einige Ausnahmespieler auf anderen Positionen, um da reinzuklettern.
Dieses Jahr werden wir uns nicht fragen, könnte einer von denen vielleicht Top Ten gehen, sondern wir werden uns fragen, könnte einer von denen an drei gehen oder an zwei gehen oder an vier gehen. Das wird eher die Diskussion dann in diesem Draft sein. Und das ist eine wunderbare Überleitung, denn wir wollen jetzt noch über drei Spieler sprechen, die safe in der ersten Runde vom Board gehen werden.
Bei zwei von diesen dreien bin ich mir sehr sicher, dass sie oder relativ sicher, dass sie in den Top 10 vom Board gehen werden und wir werden wahrscheinlich einen von diesen dreien auch in der Top 5 sehen. Wir fangen an mit. Einer dieser vermeintlichen Low-Value-Positionen, nämlich Linebacker. Wir fangen an mit Sonny Stiles von Ohio State.
Der wird sehr weit vorne im Draft gehandelt. Und auch zu Recht, wenn man sich die individuelle Qualität anschaut. Sonny Stiles kommt aus einer Footballer-Dynastie, würde ich beinahe sagen. Beziehungsweise, wir sprechen gleich noch über einen Spieler, wo die Dynastie vielleicht sogar noch größer ist. aber bei ihm war auch der Vater schon NFL-Spieler, inklusive Superbowl-Ring mit den Rams.
Five-Star-Recruit nach der Highschool gewesen. Jeder wollte ihn. Die ersten zwei Jahre hat er dann bei Ohio State Safety gespielt und dann die letzten zwei Jahre ist er auf Linewechsel gewechselt und ja, diese zwei Jahre waren statistisch gesehen schon absurd. Also nur mal, um sich das der Zunge zergehen zu lassen.
2024 100 Tackles, 10,5 Tackles for loss 6 Sacks als Linebacker, 2025 zwar nur 83 Tackles, okay, aber dazu noch eine Interception 3 Pass Breakups und noch ein Forst Fumble also der hat schon auch einfach Production gehabt natürlich in einer sehr sehr guten Defense, weil wir haben schon über ein herausragendes Prospekt aus dieser Defense gesprochen mit Arvel Rees, der Top 5 von Bord gehen wird.
Wir werden gleich noch über einen weiteren Defensspieler sprechen, der früh gedraftet wird. Und ein Defensive Tackle können sie noch in der ersten Runde gehen aus dieser Defense. Gerade mal wieder physisch, diese Ohio State Defense. Brutal, brutal stark. Sonny Styles ist der erste, über den wir hier sprechen werden an dieser Stelle.
Es ist relativ einfach bei ihm. Das ist ein Ausnahmeathlet. 6,5, 244 Pfund, läuft die 40 Yard in 4,46, hat dazu Sprungwerte abgeliefert, die unter Linebackern eigentlich unheard of sind. Also generell, die Combine ist, glaube ich, unter den besten 0,1% der Linebacker in der Combine-Geschichte. Also wirklich Ausnahmeathlet.
Und diese Athletik, sieht man bei Sonny Stiles auch auf Tape, hat eine absurde Range. Der kann Tight Ends und Running Backs ohne Probleme covern. Der ist Open Field kaum zu schlagen. Also wenn Running Backs versucht haben, den aussteigen zu lassen, dann keine Chance, weil der reagiert halt genauso schnell wie du, ist aber länger, also was so den Frame angeht.
Und im Zweifel ist er auch noch schneller als du mit 4, 4, 6. Also das schaffen die wenigsten Running Backs. Dazu ein super Playverständnis. Super, wenn es darum geht, zu lesen, zu reagieren, sieht frühzeitig, was, wie, wo passiert und ist dann halt mit der Athletik rechtzeitig da. Das ist einfach ein...
Ein beeindruckender Spieler, nicht ohne Fragezeichen, aber einer, der wahrscheinlich mit die wenigsten Fragezeichen mitbringt. Ja, sehr wenige, ja. Also er denkt so ein bisschen an den nochmal größeren und schwereren Nick Eamon-Wority als Boxspieler. Also Eamon-Wority ist, glaube ich, 6'3 oder sowas und nochmal 20 Pfund leichter.
Also ich habe einen anderen Vergleich aufgeschrieben. Ich weiß gerade nicht, wie groß er war, aber für mich auch aufgrund seiner Flexibilität, was die Positionen angeht und mit diesem Safety-Linebacker, also, dass er auch mal Safety gespielt hat und ja auch optisch so ein bisschen wie ein Safety, finde ich, wirkt teilweise.
Es sei er Simmons, ja, aber mit mehr Agilität. Ja, und vor allem, also den Vergleich habt ihr vielleicht auch schon mal irgendwo aufgeschnappt, vor allem finde ich ganz, ganz wichtiger Punkt, Simmons kam in die NFL und war eigentlich ein Safety. Den hättest du auf Safety stellen müssen. Sonny Stiles hat jetzt im College schon zwei Jahre Linebacker gespielt.
Also, der bringt eine völlig andere Erfahrung auf der Position mit, weil du müsstest ja überlegen, auf Safety bist du weiter weg vom Geschehen. Auf Linebacker passiert ja alles um dich herum viel mehr. Und wir sehen das immer wieder, selbst bei Leuten, bei Prospects, die schon jahrelang Linebacker spielen, die kommen in die NFL und wissen nicht, wohin der Kopf steht, weil alles noch viel schneller ist, alles noch viel komplexer ist.
Dann noch diesen Schritt zu machen, von der tieferen Position permanent nach vorne und näher an der Line of Scrimmage zu sein, das war was, was mit Isaiah Simmons nie funktioniert hat. Sonny Styles haben wir zwei Jahre Tape, wo er das gezeigt hat. Aber auch nur zwei Jahre, ne? Also muss man schon unterstreichen, dass das immer noch sehr, sehr wenig ist.
Genau, und er wird sicher auch da seine Momente haben, aber ich finde die Kombination. Aus Range, Größe, Athletik, Coverage, Intelligenz und gleichzeitig die Power, wenn er die Line of Scrimmage, wenn er die Box attackiert. Das ist super selten. Das ist diese Fred-Warner-Kombination. Das macht Fred Warner so besonders.
Der hat dieses Skillset eben auf allerhöchstem Level in der NFL und ich glaube, das ist das Ceiling, was Sonny Stiles auch erreichen kann. Wenn ihr euch die Physis anguckt, der nimmt Offensive Linemen auf dem Second Level heads on im Run-Game und schiebt die nach hinten. Der stoppt Move-Blocker aus der Bewegung heraus und gibt keinen Raum ab.
Die Vision, während er Richtung Line of Scrimmage arbeitet, ist echt gut, um eben nicht in sich da irgendwie festzurennen. Der spielt mit Übersicht, der ist ein sicherer Tackler, die langen Arme natürlich, das hilft dann auch hier, was das angeht. Der baut schnell Power auf, wenn es notwendig ist. In Coverage fand ich die Zone-Coverage auf jeden Fall hat der einen hohen Floor, was Übersicht angeht, was Antizipation angeht, wie er Passfenster schließt, wie er den Quarterback liest.
Der bewegt sich gut im Raum, der hat eine super Range. Also, es ist echt. Es ist schon sehr nah dran an diesem Komplettpaket. Und er hat dann dazu auch noch, dazu, dass er so ein wirklich ein riesiger Linebacker ist, hat er trotzdem noch genug Short-Area Mobilität, um eben mal einem Blocker auszuweichen oder um mal einen schnellen Move zu machen.
Jetzt natürlich nicht auf dem Level wie, weiß ich nicht, ein 6-1- 220-Pfund-Linebacker, aber es ist halt auch nicht so weit weg davon. Ich hab mir echt wenig, ich glaub, es sind die wenigsten Negativpunkte, die ich mir zu irgendeinem Prospect dieses Jahr aufgeschrieben hab. Es gab, fand ich vereinzelt diese Plays was wir gerade angesprochen haben, wo er eben bei einem Playfake, bei einer Missdirection den Ticken zu lange braucht und das Play nicht sofort erkennt und dann, klar, ist es manchmal schwer, da wieder reinzukommen, als Blitzer war er produktiv ich glaube, er könnte noch, aggressiver, noch schärfer als Blitzer manchmal spielen also ich finde, da hat er noch mehr Power als das, was er teilweise auf Tape gezeigt hat und
dann eben, wie gesagt, so diesen Ticken zögerlich, was so Read and React angeht, antizipieren von Blocks direkt vor ihm. Da gab's immer wieder mal, gab's da Momente und das werden natürlich NFL Offenses auch testen und da wird er so wie quasi jeder junge Linebacker auch mal hier und da so seine Rookie-Momente haben.
Aber alles in allem für mich schon sehr nah dran an ein besseres Linebacker-Prospekt, geht eigentlich quasi nicht. Ja. Also ich hab mich, ich versuch's, mich zu erinnern, und ich habe die letzten Jahre keinen Linebacker-Prospekt gesehen, dass ich so hoch gegradet habe und dass ich so, bei dem ich so optimistisch bin.
Ja, da gehe ich wahrscheinlich mit. Ehrlicherweise analysiere ich auch immer nur die absoluten Top-Prospects auf der Position. Wenn überhaupt. Ist auch eine der, also muss ich im Nachhinein auch sagen, selbst bei Sonny Styles, da hat es noch Spaß gemacht. Ist eine schwierige Position auch, ja. So schwer zu analysieren. natürlich, weil da auch viel einfach, mit dem Aufgabengebiet innerhalb eines Plays damit zusammenhängt.
Linebacker und Safety in meinen Augen die unattraktivsten Positionen zum Scouten. Safety finde ich nochmal eine ganze Ecke schwieriger. Safety finde ich furchtbar. Außer bei dem, über den wir gleich sprechen. Aber der hat halt sehr viel in Ballnähe gespielt. Aber ja, also grundsätzlich schon. Ich glaube, ich sehe die paar negativen Punkte ein Ticken negativer.
Aber bin da jetzt auch nicht, also, werde da jetzt nicht komplett in die Gegenhaltung gehen, weil, also ich finde Zone-Coverage, die hast du jetzt positiv hervorgehoben. Ich fand schon, dass man manchmal ein bisschen da gemerkt hat, also ich fand in Man-Coverage gerade gegen Titans und Running-Backs besser aufgehoben, wenn er ganz klar, okay, das ist mein Gegenspieler, den verfolge ich jetzt.
Da hatten die meistens oder oft keine Chance. In Zone-Coverage hatte ich schon manchmal das Gefühl, dass er so ein bisschen lost ist und da auch diese Momente hatte, wo er ein bisschen zu zögerlich ist, wo er sich jetzt hin orientieren soll. Aber das ist eine reine Erfahrungsfrage, glaube ich. Ich will ihn nicht gegen sehr bewegliche, quicke Receiver in Man-Coverage sehen.
Also ich habe gerade gesagt, mehr Agilität, ja. Aber welchen Linebacker willst du da sehen? Genau. Dazu kommt halt noch, dass er einfach riesig ist und wenn du dir überlegst, okay, da kommt jetzt so ein 15-Slot-Receiver, der ultra quick ist und 10 Schritte machst, wo du 2 machst, dann ist es halt da auch schwierig, einfach hinterher zu kommen. Ähm...
Und als Blitzer gehe ich mit, also gerade wenn er so sogar an der Line positioniert ist. Also ich finde grundsätzlich, dass er gegen O-Liner, also man merkt zwar, dass er athletisch ist, aber nicht der kräftigste. Also wirklich diese Power, das ist glaube ich sogar mein größter Negativpunkt. Das sieht man dann nämlich, wenn er blitzen soll, aber auch teilweise im Run-Game, dass ihn wirklich so richtig, also richtig gute O-Liner da schon auch mal aus dem Spiel gehen können. aus dem Spiel gehen können.
Die Power fehlt, ich hatte eher teilweise den Eindruck, dass er zu zögerlich spielt. Ich hatte da häufiger den Eindruck, er traut irgendwie seinen Augen nicht so ganz. Ob der Raum jetzt der, wie es scheint, ob der auch real ist quasi, dass er da hingehen muss oder kann. Und nimmt dann halt so ein paar Prozentpunkte raus. Ich hab halt auf der anderen Seite genug Plays von ihm gesehen, wo er eben auf dem Second Level wirklich einen Blocker nimmt.
Also der Blocker kommt mit Tempo an und er stoppt den einfach. Also er stoppt den, er hält seinen Spot, wird da nicht wegbewegt. Deswegen glaube ich, dass generell das Power nicht so das Ding ist. Ich glaube, dass es eher auch ein Erfahrungsthema ist in die Richtung, kann der noch ein bisschen sicherer in seinen Reeds werden, in seinen Reeds noch mehr vertrauen, dass er schneller spielt.
Weil ich dann auch eigentlich denke, dass er mehr eben noch diesen Zug und diesen Druck Richtung Quarterback oder eben Richtung Linus Grimmage noch mehr aufbauen kann. Weil die Athletik und den Frame, dafür hat er ja auf jeden Fall. Bekommt Sonny Styles bei dir ein Top-5-Grading? Top-5-Grading nicht, aber er wird wahrscheinlich ein Top-5-Spieler in dieser Klasse sein bei mir.
Also das Klang, also ich, wer geht denn noch darüber, aber dir ... Naja, man muss halt sagen, also es ist halt zum einen die Frage, also es sind zwei Punkte. Zum einen, ich glaube nicht, dass ich eine Non-Premium-Position überhaupt einen Top-5-Grading geben würde. Und so sehr ich sein Tape mochte, und ich mochte es wirklich extrem, habt ihr ja wahrscheinlich gerade gemerkt, weiß ich trotzdem, dass bei Linebacker-Projections einfach eine größere Unsicherheit mitschwingt.
Also wenn ich einen Edge-Rusher sehe, der alle Tools hat, der alle Athletik hat und der dominiert auf dem College-Level, ist es für mich eine einfache Projection Richtung NFL. Und das ist bei Off-Ball-Linebackern einfach nicht der Fall. Und dem zoll ich so ein bisschen Tribut und werde ihn wahrscheinlich dann deswegen einen kleinen Ticken niedriger graden.
Gehe ich mit, deswegen wird am Ende in meinem Big Board der folgende Spieler, halte ich fest, über ihm sein. Ja, bei mir nicht. Ich weiß. Das habe ich wohl schon vernommen und rausgehört, dass du bei Caleb Downs, dem Teamkollegen von Sonny Styles und Ava Reese, nicht ganz so hoch bist, wie ich wahrscheinlich.
Ich bin großer Fan geworden. Caleb Downs kommt wirklich aus nah. aus einer NFL-Footballer-Dynastie. Der Vater war NFL-Runningback, sein Onkel zweifacher Pro-Bowler in der NFL und Superbowl-Champ, übrigens auch bei den Rams. Und sein älterer Bruder ist Josh Downs, der Receiver von den Colts. Der war der Nummer 1-Safety nach der Highschool, ist dann erstmal zu Alabama gegangen, hat da als True Freshman, also in seinem ersten Jahr, Alabama in Tackles angeführt, als Safety.
Und wie gesagt in seinem ersten Jahr, das war das erste Mal, dass das in der Geschichte von Alabama überhaupt vorgekommen ist, ist dann aber, nachdem Nick Saban bei Alabama aufgehört hat, ist er zu Ohio State gewechselt. Also auch, ich finde, strategisch sehr viel Weitblick. Also ich kann mir schon vorstellen, dass da auch also es wirkt auf jeden Fall gut beraten, weil er dann wiederum natürlich in eine super Defense gekommen ist, mit dem College Champion wurde.
Das waren karrieretechnischen, sehr, sehr weitblickender Move, würde ich mal behaupten. Wie auch immer, auf jeden Fall ist Caleb Downs, Safety habe ich schon gesagt, der Safety bei Ohio State gewesen und in meinen Augen, was die moderne NFL angeht, so wie sich Defenses teilweise auch in den letzten Jahren jetzt so entwickelt haben, Ein idealer Spieler.
Also diese Defenses, wo viel mit Safeties gespielt wird, würde ich mal sagen. Wo Safeties in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. Verschiedene Rollen bekleiden müssen. Einfach diverse Einsatzgebiete haben. Tiefe Zonen, Slot, Box Safety, als Blitzer, alles mögliche. Ich finde, Caleb Downs ist wie dafür gemacht. Weil in meinen Augen ist Caleb Downs ein, natürlicher und superintelligenter Baller.
Achso, ich dachte, du wolltest ... Ich hab noch die ganze Liste, Adrian, aber ich wollte jetzt nicht hier den Monologen schließen. Das kann ich mal aufgreifen, weil ich finde, da siehst du ganz klar, wo er schon besser ist als zum Beispiel Sonny Stiles oder als so ziemlich jeder andere Boxspieler irgendwie, der ist halt einfach wahnsinnig smart schon und erkennt einfach quasi, also der erkennt quasi alles, der hat eine Nase für den Ball, aber ich würde fast eher sagen, der weiß einfach, wo der Ball hingeht, weil er versteht, wo das Play hingeht.
Und das ist halt wirklich eine, gerade bei dem Safety ist das natürlich eine extrem wertvolle Qualität und dann spielt er halt auch diszipliniert, wenn er irgendwie den Run nach innen forcieren soll, zum Beispiel, da zockt er nicht, sondern macht halt seinen Job, das, was von ihm verlangt wird, die Physis ist gut, der, der, der kommt dann auch aus dem dritten Level, wenn er mal tiefer spielt, kommt er gegen den Run, wirklich auch mit gutem Timing nach vorne, findet den Ballträger, also.
Also von dem, was du auf Tape von ihm siehst, ist es halt schon so, ja, jedes NFL-Team packen und bei wahrscheinlich 20, wenn nicht mehr, wäre er morgen der beste Safety auf dem Platz. Ja, und das Krasse ist, also du hast jetzt dieses Football-Verständnis, diesen Football-IQ angesprochen. Ich hab's anders betitelt, weil ich finde, da kommt noch ein weiterer Fakt nämlich mit dazu, nämlich einfach seine Dynamik.
Der Playspeed ist so krass bei Caleb Downs. Der spielt in meinen Augen so, als hätte man in einem PC-Game, in einem Videospiel irgendwie jemanden völlig overleveled sozusagen, weißt du, als wenn man. Keine Ahnung, Mir fällt jetzt kein gutes Beispiel ein, aber es gibt ja, es muss jetzt kein Sportspiel sein, sondern eher so ein Arcadiges Spiel, wo du halt jemanden hochleveln kannst und wenn du dann ewig spielst und alles irgendwie hochgelevelt hast ans Maximum, dann bist du halt schneller, stärker, besser als alle NPCs, die da rumlaufen.
Und so wirkt das manchmal, wie Caleb Downs spielt. Weil diese Reaktion aufgrund des Football-IQs, klar, aber dann eben auch diese Dynamik, die Explosivität, dieser Closing-Speed, mit dem er dann, wie du schon gesagt hast, vom dritten Level an die Line kommt, um einen Runner im Backfield teilweise noch zu stoppen, die ist crazy.
Und diese Mischung finde ich so krass. Ich glaube, das hängt halt damit zusammen auch, weil er eben im Zweifelsfall den Ticken früher losläuft als andere Spieler, weil er halt versteht, wo das Play hingeht. Und dann ist es halt so bei Gallup Downs, dass wenn es knallt, dann knallt es meistens zu seinen Gunsten ja was ich damit sagen würde ist ja sag erstmal das ist einer meiner negativen Punkte die ich bei ihm hab.
Ich glaube, ich weiß, worauf du hinaus willst. Ich habe mehr als, sagen wir es anders, ich habe konstant und häufig gesehen, dass das Play da endet, wo Caleb Downs einschlägt. Auch gegen größere und physischere Spieler, die ihn da nicht wirklich bewegen können. Es gibt zwei Plays, die mir da wahrscheinlich für immer im Gedächtnis bleiben werden.
Es gibt ein Play gegen Michigan, vierter und kurz, kurz vor der Goal-Line. Der Running Back bekommt den Ball und macht eigentlich alles richtig, hat einen Gap, muss da eigentlich nur noch durch, first down und fertig. Downs kommt da angeschossen und ist wirklich wie ein Stöpsel in einem Abfluss in diesem Play.
Fumm. Das Gap ist zu. Und dieser Running Back, der wirklich mit Kopf runter in dieses Gap geht, Das Vorwärtsmomentum ist komplett gestoppt von einem Moment auf den anderen. Das liegt, glaube ich, daran, dass Caleb Downs, wir haben jetzt noch gar nicht zu seinen Maßen gesagt, können wir gleich noch nachholen, der hat halt schon einen relativ tiefen Körperschwerpunkt und kommt super tief im Tackling.
Und dann bewegt sich da einfach auch nichts mehr untenrum. Klingt komisch, aber wenn man sich das verbildlicht, dann weiß man, glaube ich, was ich meine. Und dann gibt es noch ein Play gegen, nicht gegen Michigan, sondern gegen Michigan State müsste das gewesen sein. Brauche ich gar nicht im Detail beschreiben, aber da ist es dann wirklich so, wie du schon gesagt hast, aus dem dritten Level als tiefer Safety kommt der da runter, ein Checkdown passt zum Running Back und er hat das so lange schon gerochen, dass er, der Running Back bekommt den Ball, Und kommt gar nicht über die Line of Scrimmage, weil es sofort einschlägt.
Ja, das sind halt wirklich ... Das sind Plays, die aber nicht viele Spieler machen. Und ja, das ist eigentlich im Kern zusammengefasst, was Caleb Downs Special macht. Eben dieses Spielverständnis, das Erkennen, wo ein Play hingeht. Dann eben aber auch keine Angst vor Kontakt zu haben, sondern im Gegenteil eben diese Hits auch setzen zu können.
Worauf ich hinaus wollte, war, ich finde, es gab schon einige Plays, wo er versucht, diesen harten Hits zu setzen und sehr aggressiv reingeht. Ja. Und dann halt nicht das sichere Tackle macht, sondern der Runner, Receiver, wie auch immer, eine Chance hat, sich da noch mal rauszulösen, weil er eben leicht so ein bisschen überspielt.
Da gab es so ein paar Plays bei ihm. Das ist eine Schwäche, die sich nicht nur im Run-Game, sondern auch im Passing-Game oder der Pass-Defense durchzieht. Also Crosser und der Safety kommt vor, will den eigentlich, will den Ball, nachdem der Receiver den Ball gefangen hat, will den stoppen und er geht halt super aggressiv rein und opfert dadurch ein bisschen Sicherheit.
Er will immer dieses Highlight-Play, dieses Monster-Tackle, diesen harten Knall, anstatt hier und da vielleicht mal ein bisschen zurückhaltender zu agieren. Bisschen mehr Safety-Nett sein sozusagen. sagen. Also wirklich mehr dieses Wort Safety verinnerlichen. Aber ganz ehrlich, das ist doch ein coachable Thema.
Ich denke schon auch, ja. Also gerade bei so einem offensichtlich sehr smarten Spieler. Was weniger coachable ist, ist halt die Größe. Ja. 6-0. Ich meine, das ist völlig in Ordnung. Aber knapp 6-0, muss man dazu sagen. Genau, knapp 6-0. Es ist jetzt nicht so hier Nick Emanwari, Kyle Hamilton, Freak Level.
Physisch ist er das halt einfach nicht. Und ich fand, es gab Plays, wo du das auch gesehen hast. Also wenn du einen athletischen Tidant hattest, der ihn vertikal attackiert. Hat er da manchmal Probleme gekriegt, weil er halt den größten Nachteil dann hat. Stellt euch einen 6-4-Titon vor, der schneller ist, weil Caleb Downs ist auch athletisch, kein Ausnahmeprospect, ist solide, ist alles okay, aber ist kein Ausnahmeprospect.
Und wenn du dann halt eher so Size, Speed, Athletik, überall eher okay bist, was ich bei Caleb Downs so sagen würde, dann wird es einfach athletische Nachteile in manchen Matchups Nachteile geben. Und das fand ich, gab es schon auch auf Tape ab und zu, was dann auch dazu geführt hat, dass er manchmal so ein bisschen grabby in Coverage wurde, eben wenn ein Tidant vertikal an ihm vorbei rennt und er dann versucht, da Schritt zu halten.
Das ist so ein Punkt, den ich negativ mir aufgeschrieben hab, dass er ein paar Mal vertikal dann auch so ein bisschen aufpassen muss, auch da, dass er nicht zu aggressiv wird, dass er nicht zu sehr nach vorne verteidigt. Ich hab von, wenn er im Slot war und so ein bisschen das Sonny-Styles-Thema auch, wobei es natürlich den Safety dann noch häufiger erwischt, wenn er explosive Slot-Receiver gegen sich hatte.
Auch hier wieder fand ich Downs manchmal, ist dann sehr aggressiv nach vorne, dann ist er flat-footed, also hat zu viel Gewicht vorne auf dem Fuß und du hast einen Slot-Receiver, der eine schnelle Outroad läuft und kreiert Dreier-Separation gegen ihn. Das hab ich ein paar Mal gesehen, das waren so, wo du in Coverage manchmal eben, wenn er nicht mit der Antizipation und dem Spielverständnis punkten kann, sondern mehr auf die athletischen Tools setzen musst, siehst du, finde ich, manchmal die Grenzen in seinem Spiel. Um...
Es, also, ja, es war so ein paar solche Sachen. Ich hab mir aufgeschrieben, ich glaube nicht, dass Caleb Downs ein Safety ist, den du unbedingt viel als tiefer Single-High-Safety haben willst. Ich glaube, er kann das. Er hat auch wenig gespielt. Genau. Wissen wir nicht genau. Genau, er kann das wahrscheinlich schon, eben einfach, weil er so smart ist.
Aber eben auch hier, athletisch ist es jetzt halt nicht der crazy Freak, der halt irgendwie dann noch Zeitland zu Zeitland alles abdeckt. Ja. Und ich hab mir aufgeschrieben, nah an der Formation gab's definitiv Plays, wo Tidans den im Run-Game aus dem Weg geräumt haben. Ich mein, 6-0, 206 Pfund ist halt eine andere Nummer.
Auch hier wieder, wenn wir das vergleichen mit jetzt so diesen beiden prominentesten Box-Safeties, gerade Amon Worry, Kyle Hamilton, die sind ja beide deutlich größer und beide deutlich schwerer als er. Und das gab's schon auch Momente, wo man ihn attackieren konnte im Run-Game. Da merkt man auch, dass er relativ kurze Arme hat. Also gerade im Run-Game, wenn dann wirklich so Leute spielen mit einer großen Reichweite, mit langen Armen an ihn drankommen, dann wird es halt schwer, sich da loszureißen.
Ja, also er ist ohne Frage super smart. Er bewegt sich sehr gut. Er bewegt sich unfassbar vorausschauend. Er wird ein Impact-Spieler sein. Für mich ist es der Spieler mit dem höchsten Floor in diesem Draft. Die Frage hatten wir ja gerade im Q&A. Für mich ist Caleb Downs der Spieler mit dem höchsten Floor.
Ich finde, die Frage, die man sich halt stellen muss, und der wird auch in meiner Top Ten auf dem Bigboard sein, gerade in diesem Draft, glaube ich, kommst du da gar nicht drum herum. Die Frage, die man sich halt als Team stellen muss, ist eben ... Mit all dem, was ich gerade gesagt habe, wie hoch quantifizieren wir oder wie quantifizieren wir den Impact, den der insgesamt auf unsere Defense haben wird?
Weil ich glaube, der wird die Spieler um sich herum besser machen. Das ist halt, glaube ich, ein wichtiger Punkt. Gleichzeitig, jetzt sagen wir, du vergleichst es und hast vielleicht irgendwie ... Also, in der Range, wo er gehen wird, hast du vielleicht deinen Nummer-eins-Corner auf dem Board. Kann der Nummer-eins-Corner einen höheren Impact auf deine Defense haben als Caleb Downs? Das sind so die Fragen, die Teams sich dann stellen müssen.
Das Gesamtpaket, nochmal für mich höchster Floor in dieser gesamten Draftklasse, was gewisse, es gibt halt so ein paar spezifische Punkte, finde ich, wo man in seinem Profil auch Schwachstellen einfach finden kann. Also ich glaube, dann sehe ich, also den Floor sehe ich genauso hoch. Ich glaube, ich sehe auch eine gewisse Limitierung.
Ich weiß jetzt nicht, ob er jemals irgendwie ein Hall of Fame Safety wird. Aber, Wenn ich mir überlege, das könnte so ein Buda Baker 2.0 werden. Okay, aber Buda Baker würde ich ... Ja, haben wir auch Parallelen, finde ich, in jedem Spiel. Aber Buda Baker würde ich nicht Top-10 draften. Das wäre so ein bisschen mein Problem mit der Sache. Ja, verstehe ich.
Also Buda Baker, muss man dazu sagen, hat ähnlich getestet. Zumindest, also Caleb Downs ist jetzt beim Pro-Dates zumindest dann noch einen 40-Yard-Dash gelaufen. Ich glaube, die waren fast gleich. Die sind auch größentechnisch. Genau, Buda Baker ist auch relativ klein. Auch relativ leicht. Ich glaube, die haben ähnliche Defizite.
Und auch ähnliche, also Buda Baker, Play Recognition und Football IQ ist auch out of this world. Run Defense, das ist ja das sein Spiel auch, ja. Wenn ich wüsste, dass Caleb Downs mindestens mal Buda Baker Level erreicht, In dieser Draft-Klasse würde ich in Top 5 draften. Uh, okay. Ja, nee, da gehe ich, glaube ich ... Also, er wird in meinem Big Board am Ende in der Top 5 bleiben, glaube ich.
Dafür finde ich ihn im Vergleich zum Rest ... Wie gesagt, kein Blutschip-Player, kein Top-5-Grading. Dafür sind die Fragezeichen ein bisschen zu groß. Ja, genau. Oder sagen wir mal die ... Und es ist ja ein ähnliches Thema wie bei den Running Backs. Und ich will jetzt gar nicht die Positional-Value-Sache und so.
Aber wenn du dir Buda Baker anguckst, der ja jetzt wirklich auch schon seit sehr vielen Jahren in Arizona ist, ich weiß gar nicht, sieben oder so. Wie viel Impact hat er? Meistens ziemlich schlechte Defenses in diesen Jahren. Und Buda Baker war oft der beste Spieler dieser Defense oder einer der zwei besten Spieler in dieser Defense. Das ist halt so ein bisschen so dieses Ding.
Ja, ich geh mit allem mit, aber was ist der Impact von diesem Spieler dann in Draft-Gedanken gesprochen? Fair kann gleichzeitig auf der anderen Seite ein Sonny Stiles als Linebacker viel mehr Impact haben, also Das ist halt die Frage, ja Da kannst du jetzt nicht mit Fred Warner kommen, weil Fred Warner halt auch um sich herum meistens dann vor allem vor sich Elite-Level hatte.
Oder ein Bobby Wagner in Seahawks-Zeiten waren meistens auch sehr, und die Seahawks-Defense war auch nicht jedes Jahr mit Bobby Wagner gut. Nee, natürlich nicht. Das ist jetzt auch nur sehr überspitzt formuliert alles. Aber ich glaube, ich würde schon sagen, dass so wie die NFL aktuell ist. Ich glaube, dass wir sehen gerade die Spieler, wenn wir Linebacker und Safety mal versuchen, so in eine Gruppe zu packen, die Spieler, die den größten Impact haben, sind die außergewöhnlichen Boxspieler.
Und jetzt kannst du ein Case machen bei diesen beiden, dass sie das werden, Styles und Downs. Ich finde, die Spieler, die im Moment auf diese beiden Positionen gucken, die ja auch natürlich nicht die gleichen Rollen haben, aber grobe, ähnliche Aufgabenbereiche, je nach Defense natürlich, ist es unterschiedlich.
Aber versuchen wir sie mal in einen Eimer zu werfen da würde ich sagen, da landest du halt bei eben, klar, Fred Warner, allen voran, Kyle Hamilton jetzt letztes Jahr war es ein Nick Imanwari bei dieser Art Spieler landest du dann und wenn du mich jetzt fragst, wer ich glaube, dass er dieses Level-Spieler wird dann bin ich, glaube ich, eher bei Sonny Styles von den beiden, Ja, also weit habe ich die ich habe die mit dem gleichen Grading, mein Thema ist einfach was, also jetzt nur mal auf die Klasse geschaut, Ich will keinen Top-5-Pick in eine Idee.
Investieren. Was ich damit sagen will, ist, ich will die Fragezeichen so klein wie möglich halt mit einem Top-5-Pick. Das ist nicht immer möglich. Man muss auch ein gewisses Risiko eingehen. Aber ich, da tue ich mich halt mit Arvel Rees zum Beispiel ein bisschen schwer, der halt einfach, haben wir ja drüber gesprochen.
Kann das ein Elite-Edge werden? Wenn nicht, kann er ein Elite-Linebacker werden? Das gleiche, also Ruben Bain für mich kommt für einen Top-5-Pick, für mich persönlich nicht in Frage, aufgrund der Red-Flag-Arme. Und dann wird es halt schon dünn, wen man da nimmt. Ich bin noch nicht ganz durch, Tackles, Cornerbacks, aber trotzdem, wenn man so die die Namen sich da anguckt, wer da in Frage kommt.
Und dann bin ich halt schnell natürlich bei meinem Nummer-Eins-Edge-Rusher, David Bailey, der wird wahrscheinlich bei mir ganz oben bleiben, weil er auf dieser High-Value-Position für mich klar der beste Spieler ist, okay. Aber wenn der an zwei geht, was warst du dann bei drei, vier, fünf? Genau. Dann bin ich halt aber trotzdem schnell bei Downs, Styles. Mhm.
Das ist ja genau die Diskussion. Das ist ja genau das, was ich vorhin gesagt habe, nachdem wir mit Jeremiah Love fertig waren. Das ist halt die Frage, die du dir dieses Jahr mehr als in jedem anderen Draft, an den ich mich erinnern kann, stellen musst. Wo pickst du diese Position? Und da gehe ich dann, glaube ich, ja, dann muss es, ich gehe, glaube ich, mit der sichereren Qualität.
Aber lass uns noch über einen weiteren ... Ist doch ein faires Argument. Also ich bin da gar nicht so ... Ich glaube, das erste Mal, wo wir diese Diskussion ... In der Draft-Nacht führen werden, wird Pick 4 sein, wenn die Titans dran sind. Und dann wird die wahrscheinlich weitergehen mit Pick 5, weil jetzt sagen wir mal, die Titans nehmen Jeremiah Love, was ja gerade viel spekuliert wird oder was immer wieder mal spekuliert wird.
Und dann hast du die Giants und dann hast du eigentlich genau die Diskussion. Nimmst du Sonny Stiles, nimmst du Caleb Downs oder nimmst du irgendeinen Spieler, der vielleicht mehr noch Upside hat, aber mehr Fragezeichen? Einen Spieler wollen wir noch kurz besprechen. Und soll ich mal richtig feurig reingehen in die Nummer hier? Mach mal, gönn uns mal.
Ich glaube, also, ich habe mir den jetzt nicht vorher genau zurechtgelegt, deswegen muss ich gucken, wie ich ihn formuliere. Wo ich auch dann dahinter stehen kann. Ich behaupte, Canyon Sadiq, der Titan von Oregon. Ist vielleicht für mich der zweitbeste offensive Playmaker dieser Klasse. Okay, das ist richtig gut, weil da haben wir da echt nochmal eine Diskrepanz.
Gut. Weil ich sehe den, für mich ist es eine Late First, Early Second Ground Grade. Und ich habe den, lass mich jetzt kurz überlegen, hinter meinen Top 5 Wide Receiver, müsste es dann sein. Und natürlich hinter Jeremiah Love. Also für mich ist er in dem Sinne Playmaker 7, müsste es sein. Er hat bei mir das gleiche Grading bekommen, wie meine Top 2 Receiver.
Und deswegen habe ich gerade auch so ein bisschen rumgedruckst. Rumgedruckst, weil deswegen, ja gut, die haben halt eine Mitte-erste Runde. Ja gut, okay. Aber ja, trotzdem. Das heißt, du hast ihn ja zum Beispiel vor, warte, wer war dein Nummer-3-Receiver? Also Boston. Ja, okay, stimmt, das ist Boston. Na, Cooper.
Tyson, Konzeption. Okay. Ja, schon. Deswegen habe ich so rumgedruckst, wo ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich ihn jetzt wirklich klar vor Tate und Lemon sehe, aber zumindest in diesem Bereich. Also, Kenyon Sadiq, Oregon Titan kam 2023 zu Oregon, hat da kaum eine Rolle gespielt im ersten Jahr, nur fünf Catches gehabt.
2024, ein bisschen größere Rolle, 25 Catches und 2025 dann der Breakout mit 51 Catches und 560 Yards und acht Touchdowns. Der soll während der Zeit in Oregon von 220 auf 255 Pfund hochgegangen sein. Das habe ich auch gesehen. Bei der Combine wurde er mit 241 gemessen. Also irgendwo da spielt sich dann so wahrscheinlich das Playgewicht ab.
Und das ist schon relativ leicht für einen NFL-Title. Ich finde aber, man muss Kenyon Sadiq ein bisschen gesondert betrachten. Weißt du, was mein Vergleich ist? Mein NFL-Vergleich ist? Wenn du ihn gesondert betrachtest, wahrscheinlich irgendwie, ist es eher irgendwie ein Receiver oder sowas? DK Metcalf.
Canyon Sadiq hat bei der Komma-9 Tight End Rekord im 40 Yard Dash aufgestellt. 4,39 Sekunden. Das ist Wide Receiver Speed, aber mit 241 Pfund. Das ist krank. Das ist wirklich irre. Dazu Sprungwerte wie DK Metcalf und wie wir uns erinnern, waren die schon absurd. Er ist, also D.K. Maccalf ist 20 Pfund leichter.
Nur mal so zur Erinnerung. Ich hab ein paar Vergleiche. Hast du ein paar Vergleichswerte? Also ich hab einen schönen Vergleich, der alles zusammenfasst. Nämlich, nur D.K. Maccalf und Nick Amonwari sind die zwei Spieler, die folgende Kombination erfüllt haben. Nämlich schneller als 4,4 Sekunden auf 40 Yards, 40 plus oder mehr Inch Vertical Sprung 11 oder mehr Inch Broad, nee nicht Inch Was sind denn das dann beim Broad Jump? Hm, Sind das Inches? Das sind glaube ich auch Inches. 11 Inches kann nicht sein.
Hab ich schlecht die Zahlen vertreten? Ich weiß, was du weißt. Ich guck ja nochmal nach. Aber auf jeden Fall, diese Thresholds und das mit 220 Pfund oder schwerer. Da gibt es drei Spieler, die das geschafft haben in der Geschichte des Combines. Deke Metcalf, Eman Worry und Kenyon Sadiq. Okay, ich hab ein paar Vergleiche zu den einzelnen Zahlen, die ich auch sehr, sehr schön fand bei ihm.
Also 40 Yards schneller als Odell Beckham, 10-Yard-Split schneller als Deshaun Jackson. Hochsprung besser als Julio Jones. Sein Top-Speed im 40-Yard-Sprint, also das schnellste, was er gelaufen ist, war genauso schnell wie der von Jameer Gibbs. Und Gibbs war bei der Combine 42 Pfund leichter. Das ist schon crazy. Also das ist wirklich Definition Freak-Athlete.
Einer der explosivsten Athleten, die wir in den letzten 10 Jahren bei der Combine gesehen haben. Wenn nicht sogar der Explosivste. Und normalerweise, ihr kennt diesen Podcast, normalerweise bin ich jetzt dann derjenige, der hier die mahnenden Worte bringt. Ja, ja, ja, Testing, Athletik bei der Combine, das bedeutet nichts. Guck, Tape.
Ja, aber ich finde halt auch das Tape gut. Also auf Tape ist das ein, der sieht für mich aus wie ein großer, schwerer Receiver, der sich besser bewegt, als er sollte mit den Maßen. Der ist beweglich, der hat gute und sichere Hände. Ich finde, er bewegt sich eher wie ein Wide Receiver in manchen Bereichen, nicht in allen, in manchen Bereichen, also vor allem was so kleine Stutter-Steps in der Route angeht, was vertikale Routes angeht, wie man sich dann auch.
So einen Verteidiger zurechtlegen kann. Bei anderen Routes sieht's wie gesagt etwas anders aus und kritischer. Aber Canyon Sardegg hat auch Ball-Skills, also eine Körperbeherrschung, wie der Bälle fängt, was für Bälle der fängt, was für Catches der hatte teilweise, ist halt mit diesen Maßen. Wirklich borderline absurd. Und ja, auf College-Level bei Oregon hat er wirklich überall im Line-Up gespielt.
Also als Outside-Receiver, aber auch als Inline-Tight-End, der geblockt hat, der ganz normale Tight-End-Aufgaben übernommen hat. Da weiß ich nicht, ob er das in der NFL genauso machen sollte, weil da fehlt ihm natürlich einiges. Wenn du halt solche explosiven Werte lieferst, dann musst du gewisse Abstriche machen.
Er sieht auch nicht aus wie ein NFL-Titon in klassischer Weise. Also 6-3 ist halt wirklich, ich meine, das ist so Dalton Kincaid ist so ungefähr, was so die Physis angeht, ist so vielleicht ein Benchmark, den ihr im Kopf haben könnt. Der ist halt wirklich ein reiner Receiving-Titon, in meinen Augen aktuell.
Vielleicht Hat aber auch schon ein paar gute Blocking-Plays, Snaps. Ich glaube, er kommt in die NFL und es wird so ein bisschen Sam Leporter-mäßig sein, dass du guckst, dass der so als Move-Blocker dir irgendwas gibt und dann mal schauen, was du noch aufbauen kannst. Ich finde, gerade wenn wir im Moment sagen, die Liga geht wieder mehr Richtung Titans, die auch Inline blocken können, das ist er halt in meiner Augen gar nicht.
Und ich fand ihn schon als Blocker, also er überläuft Blocks häufiger und bringt sich dann in schlechte Positionen, Inline und auf dem Second Level, verliert er die Balance in Blocks in den Situationen. Awareness als Blocker ist inkonstant. Ich fand ihn als Inline-Blocker auch, wird er halt schon leicht wegbewegt von Edge-Verteidigern.
Er nimmt die Augen häufig runter. Und es ist so dieses ... Es gibt Blocks von ihm, wo er die Augen oben hat, sich gut platziert. Und dann siehst du auch wirklich so eine Nastiness tatsächlich als Blocker. Also er hat schon den Willen, das zu machen. Aber ich finde ganz oft noch, sind die Augen und oder die Hände nicht da, wo sie sein sollen.
Und dann verliert er die Balance und dann ist es einfach, ist halt schnell geschlagen als Blocker. Seine Routes, also du siehst halt diese Explosivität komplett bei allem, was Straight Line Routes sind. Also, Seam-Routes, also das ist einer, ich hoffe, der kommt zu einem Quarterback, der wirklich auch diese Seam-Bälle gewillt ist, viel zu werfen, weil dann hast du hier einen Thailand, der echt auch Zahlen auflegen kann, der Big Plays durch die Luft kreieren kann, der hinter die Defense kommt, eben mit dieser Explosivität. Das ist voll sein Spiel.
Ich finde aber, alle seine Routes wirken sehr linear. Die Cuts sind ein bisschen rund, ist alles nicht so scharf. Gerade wenn ich so denke, okay, du bist ... Ja, 6-3 ist jetzt groß, wenn wir in Receiver-Terms denken. Aber du bist so ein athletischer Tideant. Irgendwie hätte ich mir erhofft, dass da mehr Schärfe in den Routes ist, was Katz und so was angeht.
Das ist er, finde ich, nicht. Und dann finde ich halt, und das geht damit zusammen, was Separation-Kreieren angeht, kommt in meinen Augen fast nur über diese Explosivität. Also selbst bei sowas wie kurzen Outroutes fand ich, dass Verteidiger oft ins Passfenster kommen, weil er die halt nicht gut verkauft oder nicht scharf läuft oder beides.
Und das macht ihn so sehr spezifisch, weil ich denke, in der richtigen Rolle ist er ein Impact-Spieler. Es ist halt für mich schon sehr von der Rolle abhängig. Und dann war es auch so, gegen Zone-Coverage fand ich sehr hot and cold, läuft dann schon auch häufiger in die Coverage rein oder braucht erstmal den Platz, um es beschleunigen zu können.
Er hat den Speed, um auch nach dem Catch was zu machen, aber auch hier ist halt alles Straight Line mit ihm. Und dann, ja, nochmal, wenn der in die richtige Offense kommt und dann läuft der vielleicht in den ersten fünf Wochen, hat der irgendwie vier Catches, jeweils über 30 Yards, weil der einfach hinter die Defense kommt.
Das ist absolut möglich mit Zadig. Aber das ist im Moment halt auch sein Spiel ist schon finde ich ein Stück weit auf diese, vertikale Straight Line Explosivität beschränkt und das drumherum da tu ich mich schwer damit und das betrifft halt Route Running, das betrifft Blocking, das betrifft Inline Spielen und dann war mir sein Profil am Ende zu eindimensional ja.
Ich gehe da komplett mit. Ich glaube, dass er da in vielerlei Hinsicht limitiert ist. Ich glaube, er wird sich in der NFL, er kann sich als Blocker besser behaupten, als wir das vielleicht denken, aufgrund seiner Maße, weil er halt lange Arme mitbringt und ich glaube, diese Inkonstanz bei den Blocks, die wir beide gesehen haben, die sind so ein bisschen coachable, weil... Ich glaube auch, ja.
Klar, ihm fehlt es ein bisschen an Masse und Power, aber er hat die Armlänge und das ist schon mal viel wert. Ich glaube, damit kannst du arbeiten, wenn du ihm das vernünftig beibringst, dann kann er dir da auch einen Mehrwert liefern. Der wird niemals dieser Klasse, der wird er wird halt kein typischer, klassischer, All-Round-NFL-Tight-End. Kein Komplettpaket. Aber dafür will ich halt erst mal den Linebacker sehen, der, und da mag die Route vielleicht noch so schwammig gelaufen sein, die laufen halt nicht in derselben Liga, was Tempo und Dynamik angeht. Das ist korrekt, ja.
Das stimmt. Und dann wird es halt ein Problem, wenn da richtig eingesetzt wird. Aber ja, ich stimme dir zu, wenn der in den falschen Umständen landet, wenn der in der falschen Offense landet, dann kann das auch unberauschend werden, weil der dann irgendwie so klassische Tight-End-Aufgaben erledigen soll.
Also für mich wäre es eben, wenn wir sagen, vom Profil her ist es halt wirklich ein klarer Receiving-Tight-End, dann würde es mir leichter fallen, den höher zu ranken, wenn er ein besserer Route-Runner wäre oder wenn er individuell da, was Route-Running angeht, mehr Separation kreieren würde. Und das hat mir halt echt so ein bisschen gefehlt bei ihm. Und deswegen war ich so ein ...
Ich sehe total, wo der Impact sein kann und es ist auch offensichtlich, was er gut kann und was er nicht kann. Er muss in einem Bereich in mindestens einem Bereich muss er eine Dimension in sein Spiel noch kriegen, entweder ist es als Roadrunner, dass er da deutlich mehr Nuancen reinkriegt, oder er wird ein besserer Blocker, wenn eins von beiden passiert ey, dann ist es durchaus möglich dass der einer der 2, 3, 4 besten Playmaker aus diesem Draft ist, ich mir ist gerade etwas in den Sinn gekommen, ich meine er wird nicht so weit fallen aber was haben Dike Metcalf und Nick M & Rory gemeinsam.
Sie sind später gegangen als gedacht. Das könnte eine dritte Sache sein, weshalb dann die erste wiederum in Play ist. Wer hat die beiden gedraftet? Beide die Seahawks, klar. Ja. Es wäre so ... Die haben keinen guten Teil, denn. Ja, gut, Barna ist okay, aber ja, natürlich nicht das Level. Ja, ist ein bisschen spät. Also ich kann mir vorstellen, dass er früher von Bord geht.
Ich denke, definitiv früher von Bord. Also für mich beginnt seine Range mit, Baltimore wahrscheinlich. Was sind die, 14 oder so? Ja, Baltimore fände ich spannend. Ich meine, die draften eigentlich Titans nicht so hoch und haben ja auch wirklich gut Titans spätherr gedraftet die letzten Jahre. Aber das wäre so ein Spot. Genau, Likely ist weg. Du packst den da rein als deinen vertikalen Receiver über die Mitte, wenn du so willst.
Könnte ich von der Rolle her sehen. Würde mir gut gefallen. Und dann, klar, ich glaube, die Jets sind durchaus ein Kandidat für den, auch wenn die in Thailand letztes Jahr gedraftet haben in der zweiten Runde. Das würde ich nicht ausschließen. Und dann mein Nummer-Eins-Spot für ihn, was ich jetzt auch schon ein paar Mal gemockt habe, ist Carolina.
Carolina könnte ein Upgrade da dringend gebrauchen. Die haben einen Quarterback, der, glaube ich, gewillt ist, diese Würfe zu nehmen. Und du hast andere Playmaker drumherum mit anderen Skillsets. Also da würde er mir auch vom, so vom Fit her eigentlich gut gefallen und auch vom Draftspot her wäre das so die Range, wo ich auch voll okay bin mit ihm.
Das muss reichen an dieser Stelle. Zu Kenyon, Sadiq, zu Caleb Downs und Sonny Stiles plus unsere Top-5-Running-Backs. Wir haben gar nicht mehr über andere Running-Backs gesprochen, aber es war in weiser Voraussicht, dass wir schon sehr weit fortgeschritten waren. Absolut. Ihr kriegt natürlich von mir ein Running-Back-Board.
Ich habe jetzt insgesamt, glaube ich, 13 Running-Backs fertig analysiert. Ich sage ehrlich, ich weiß nicht, wie viele noch dazukommen, weil ich habe ein, zwei mir schon so angefangen anzugucken und dann irgendwann gesagt, hm, also, ja, sechs Runden-Great oder so was bei mir dann am Ende. Das heißt, mal gucken, wie viele es noch werden, aber ihr werdet auf jeden Fall noch zu ein paar so Leute wie, die solide sind, ne?
Also, das ist ja der Tenor irgendwie dieser Klasse, solide Spieler dann, die irgendwo in den mittleren Runden gehen. Cade John Allen fällt da für mich rein, Seth McGowan fällt da für mich rein, einen Caelan Black, so solide Spieler, aber halt alles irgendwie Roleplayer auf dem nächsten Level. Ja, also ich glaube, heute hat Dane Brugler von The Athletic sein The Beast veröffentlicht.
Ich finde schon, dass du dir da ein Beispiel nehmen könntest, weil der hat 213 Running Backs analysiert. Der hat auch irgendwie, ich hab's vorhin irgendwie gesehen, der hat auch eine absurde Anzahl an Receivern analysiert. Ja, 380. 380 Receiver. Ja. Er macht das Ganze ja nichts anderes, muss man dazu sagen.
Das stimmt, aber das ist schon sehr viel Fleißarbeit. Man muss dazu sagen, ich stimme selten, was so Rankings angeht, mit ihm nicht überein. Okay. Dieses Jahr, ich habe es nur mal überflogen vorhin, sieht das doch recht ähnlich aus. Also, ja, schon. Ich hab noch nicht, also ich hab's nur gesehen, ich hab gesehen, dass er's veröffentlicht hat und hab so einen groben Blick drauf gewonnen, aber noch nicht genauer irgendwas angeguckt.
Also, Running Back Rankings zum Beispiel, hab ich keine Ahnung, was er da gemacht hat. Kann ich dir sagen. Love 1, Price 2, Washington 3, gut, aber ja. Das ist Konsens halt, ja. Konsens. Emmett Johnson 4. Okay. Und Jonah Coleman, den wir noch mit drin hatten, ist auf 6, dafür Keitron Allen oder Keitron Allen auf 5.
Das wären genau meine Top 6. Exakt bei mir auch. Das ist echt super witzig. Also Cajun Allen ist meine 6 und der ist für mich nicht so weit hinter Jonah Coleman, ehrlicherweise gewesen. Auch ähnlicher Typ Running Back. Bei den Wide Receivers hat er genau meine Top 6, nur in leicht anderer Reihenfolge, aber die gleichen Top 2.
Tyson und Concepcion ticken höher, aber nicht viel. Weil die Top 6 mittlerweile auch echt Konsens sind, oder? Tyson, Boston, Tate, Lem, Cooper und Concepcion ist doch so die Konsens. Wahrscheinlich, ja. Ja, aber das hat bei den Brugler nichts. Das stimmt, ja, das stimmt. Häufig sind wir da auseinandergegangen. Aber gut, wir schweifen ab und wir sind schon weit über zwei Stunden. Das soll es an dieser Stelle gewesen sein.
Hört gerne in den Mock-Draft Monday von Adrian Rhein. Natürlich auch kommenden Montag wieder ansonsten, kann ich euch sagen, Q&A zum Draft. Wenn ihr noch was über andere Running Backs wissen wollt, vielleicht, nee, wir haben keinen Q&A mehr vor dem Draft, nur danach. Wer meint es danach? Genau, ich meine, da könnt ihr natürlich auch Fragen stellen. hier.
Mein Team hat den gedraftet. Mal gucken, wie viele wir von solchen spezifischen Fragen reinnehmen. Aber nochmal, es wird natürlich ein Running Back Board auch geben für alle Supporter. Ja, über Nikola Singleton hätte ich schon gerne gesprochen, den anderen Penn State Running Back. Aber das ist ein anderes Thema.
Kauft euch gerne Tickets für unsere Tour und seid gerne bei der ersten Runde des NFL Drafts dann dabei. Wir machen einen kleinen Watch-Along. Weitere Infos folgen dazu noch. Aber ansonsten hören wir uns nächste Woche wieder. Macht's gut. Ciao. Ciao, ciao.