
Einer rennt Einer hinterher· Folge 121
#121 Hendriks Taiwan-Abenteuer & Tatendrang bei Schmidti
Dienstag, 14. Oktober 2025 · 54 min
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Shownotes
Hendrik schwitzt in Taiwan und stellt sich bei extremen Bedingungen dem China Airlines Halbmarathon, Schmidti ist im Kölner Herbst angekommen – und trotzdem rennen wir weiter!🏃♂️💦 In dieser Folge geht’s um die große Frage: Welche Wettkämpfe stehen 2026 an? Schmidti braucht dringend eure Ideen und Vorschläge.💡Dazu gibt’s Post aus Chicago 🎧 – zwei Hörer waren beim Marathon dabei und haben uns eine richtig liebe Nachricht geschickt.
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Mensch, Leute, was wieder für eine Folge. Hendrik ist in Taiwan, ich in Kölle, aber 2 Hörer, die sind beim Chicago Marathon mitgelaufen und die haben uns eine richtig liebe Nachricht geschickt, ja. Das ist eine bunte Folge heute. Ich gebe euch ein paar Einblicke, wie es hier tatsächlich so ist in Taiwan und vor allem, wie es hier so ist in Taiwan bei den Bedingungen laufen zu müssen. Das hat es wirklich in sich gehabt. Aber auch sonst.
Wir sprechen bei Chicago und jede Menge mehr, vor allem auch, wie man jetzt die Zeit nach dem Marathon gestaltet. Und Schmidti ist auf der Suche nach neuen Zielen und da wollen wir natürlich. Helfen, da brauche ich unbedingt eure Unterstützung. Also hört rein jetzt einer rennt einer hinterher euer Lauf Podcast Hendrik Mein lieber ich grüße dich ich hab gesehen du hast ordentlich geschwitzt Mensch ihr habt ja wieviel Grad 30 plus und auf jeden Fall hohe Luftfeuchtigkeit also ich hab es verglichen mit diesen Bildern aus Hawaii from Iron Man, wie geht es?
Ja, Schmidti ist tatsächlich hier ne Herausforderung, mit den Temperaturen klarzukommen. Wir wussten natürlich, worauf wir uns einstellen, deswegen gar kein Problem, aber das ist tatsächlich noch fordernder hier alles als in Singapur und wir haben hier tagsüber in der Spitze dann. 36 grad, aber wie gesagt nicht 36 deutsche Grad, sondern bei bei sich hoher Luftfeuchtigkeit und auch in der Nacht geht es im im Grunde eigentlich nie unter 26 und deswegen ist das für Läufer hier auf jeden Fall ne Herausforderung, aber fürs Auge ist es wunderschön. Also wir haben ja wirklich viel auch gesehen, das war ja auch der Sinn unserer Taiwan Reise, dass wir eben nicht nur sportlich liefern.
Gott sei Dank ist es uns gelungen, aber dass wir eben auch was von Land und Leuten sehen. Und ja, das ist schon cool, was wir alles machen können und wie wir hier mitgenommen werden. Also ja, auf jeden Fall eine sehenswerte Stadt, Taipeh und sehenswertes Land Taiwan. Ja, interessant. Ich meine, ich kenne das jetzt natürlich nur aus der Berichterstattung, aus den Nachrichten. Man kennt klar Konflikte mit China und so weiter aber dass Taiwan wirklich so viel zu bieten hat, ich habe jetzt mal ein paar Bilder gesehen, da gibt es ja auch richtig viel Natur berge, ich glaube sogar auch schneebedeckte Berge in in der Landesmitte oder erzähl mal so ein bisschen nehme ich mal mit, nimm uns mal mit, was gibt es da
noch so außer Taipeh in Taiwan? Ja, also diese Kombination aus toller Natur und dann wirklich Großstädten mit mit Skyline und allem drum und dran, das ist schon was wirklich Besonderes hier. Insgesamt ist es ja ne relativ kleine Insel auch, aber die hat ne Menge zu bieten, ne Wir waren hier jetzt sogar an so einem Vulkan, wir haben da die sprudelnden heißen Quellen besucht, wo wir sogar auch rein durften, haben dann aber auch wie ich Sightseeing in der Stadt gemacht type by One o one ne damals eine sogar das höchste Gebäude der Welt wenn ich mich nicht erinnere gewesen ne also 508 Meter. Ist das hoch gewesen, da hochzufahren war natürlich auch ein mega Ausblick dann über die Stadt und ja, China Airlines, das Taiwan Tourismusbüro, die
uns das hier ermöglichen, die haben echt versucht möglichst viel auch abzudecken, was man eben in diesen 6 Tagen inklusive Wettkampf auch so abdecken kann. Ich glaube auch 23 Wochen hätten kaum gereicht um wirklich alles von der Insel zu sehen, was man vielleicht gar nicht so weiß. Es gibt hier jede Menge Berge über 3000 Meter, also richtig hohe hohe Dinger und die dann wie steil abfallen zur Küste runter.
Auch wie spektakulär. Da waren wir jetzt leider nicht vor Ort, aber wir sind jetzt gerade, wo wir aufnehmen an Sun Moon Lake, also Sonne Mondsee, auch das n echt sehenswertes ja Ding ne also toller See mit ich glaub rum Eimer 27 Kilometer und das werden wir hier in der Zeit auf jeden Fall noch mal angehen, dann long One da da drum rum zu machen soweit es geht ist glaub ich auch n schöner befestigter Weg der auch für Fahrräder geeignet ist und auch sonst ne also diese diese Kommission aus Städten das Teichung da sind wir durchgefahren auch krasse.
Skyline und Gebäude ist schon wirklich spektakulär. Auch in den Städten. Dann, was da für ein Leben los ist. Ne nachtmarkt, also die ganze Nacht lang kann man da unterwegs sein, Essen, trinken, alles machen also ist schon sehr sehr belebt auch ne so ein bisschen wie man sich Asien tatsächlich auch vorstellt und ist schon ein toller toller Trip gewesen und mit dem Highlight natürlich dann jetzt am vergangenen Samstag das Rennen den CI Marathon, also in meinem Fall Halbmarathon, in erster Fall 10 Kilometer.
Da dann eben auch durch diese Stadt Durchzulaufen, das hat es wirklich in sich gehabt. Ja, stark erzähl mal. Ich meine, die Bilder haben mich dann so ein bisschen, weil Nacht natürlich an Singapur, dein Rennen in Singapur erinnert. Ich glaube, Luftfeuchtigkeit, Temperatur, das war ähnlich, erzähl was, was war los, wie war die Strecke und wie war das Rennen allgemein und ich habe noch eine kleine Frage, seid ihr denn auch dieser 3000 Meter Hindernis Spezialistin aus Frankreich Alice finot ich habe nämlich gesehen über Instagram.
Dass die auch in Taiwan ist oder in Taiwan, war also seither der begegnet, hat die vielleicht mit drauf gehalten auf der Rennstrecke? Nee, das war nicht der Fall, wusste ich gar nicht, haben wir nicht getroffen. Also sie hat sich auf jeden Fall nicht hingestellt und ist n Zehner gegen Esther gelaufen, wär auch mal spannend gewesen wie das ausgegangen wär, weil wir natürlich auch n bisschen vorbelastet sind durch die. Langen Tage Sightseeing, ne, also das ist ja wirklich unglaublich anstrengend und dann eben das Rennen dann noch zu machen und dann eben diese extremen Temperaturen, die wir jetzt auch nicht unbedingt gewohnt sind, ist, ist körperlich sehr herausfordernd, dementsprechend ne die Zeiten, das kannst du ja vergessen, so
in der Esther 34 minuten ich ne Stunde 9. Aber das waren hart erkämpfte, 69 Minuten. Moment, Moment, da würde ich ne 34, das wär ja bei mir. Oh, da wär ich ja also mehr mehr als happy. Klar für Esther, aber das find ich noch immer stark. Hör mal bei der Luftfeuchtigkeit und den Temperaturen mal eben ja ich. Glaub man muss es gemacht haben, um sich das vorstellen zu können.
Also unfassbar ne. Also es ist so eine Herausforderung für den Körper aber auch n cooles Hitzetraining ne ich hab natürlich auch mein Stirnband wieder angezogen kühlstirnband. Es war auf der Strecke dann nicht ganz so einfach, sich so zu verpflegen, wie man es jetzt machen würde beim klassischen Dietelauf, wo, wo dann eben die eigenen Flaschen aufgegeben werden können.
Ja, auch hier war auch ja eher eine breitensportliche Ausrichtung, dann auch einen großen Teil des Events und das Waren jetzt nicht viele top Athleten, da war dann eher die Strecke auch noch offen zugänglich für für Leute ne, also du hast dann wirklich noch normalen Fahrradverkehr dabei und wenn du dann eine Flasche greift willst, dann ist das schon eine Herausforderung, wenn dann ein Fahrrad neben dir noch fährt, was gar nicht weiß, dass das hier ein Rennen ist.
Ne, also deswegen war n bisschen abenteuerlich, aber wir wussten das und wir haben uns da drauf eingestellt. Wir wollten n Abenteuertrip haben, den haben wir hier ne es ist wirklich spannend das so zu erleben so eintauchen zu können und dann eben auch so n geführten Trip zu haben, an Orte zu kommen die man selber sich mühsam recherchieren müsste und die Leute die aus Taiwan kommen, die Wissen eben am besten was man hier sehen sollte und ja das wird ja auf jeden Fall gemacht und beim Rennen selbst wie gesagt das war für mich dann wirklich n harter Kampf ich hatte n starken niederländischen Läufer hier noch mit am Start unten.
Starken Japaner. Ich glaub noch einer aus Taiwan, der auch hier natürlich super an das Klima angepasst ist und die haben es mir dann möglichst schwer machen wollen. Ne es war relativ schneller Beginn, die Kilometerschilder stimmten jetzt auch nicht immer ne, deswegen konnte ich das relativ schlecht einschätzen, bei mir stand 248 der erste Kilometer bei straver 301 ne, also irgendwo in der Mitte wird es gewesen sein, aber gerade der der Niederländer, der war sehr kompetitiv drauf ne und wollte es wissen.
Und hat sich dann so n bisschen auf mich eingeschossen. Ne weil er sagte, Ah gegen Olympioniken will ich unbedingt laufen, ne und der hat dann eben schon noch ne Stunde viereinhalb mal drin stehen und hat dann mit wie ich mit offenem Visier dieses Rennen gestaltet und ich bin ihn dann erst nicht nicht losgeworden und bin aber selber dann in so einem Tempobereich gewesen, wo ich mich überhaupt nicht mehr wohlgefühlt hab durch diese Hitze einfach auch die da die Luft die steht dann da wirklich und ja dann war ich selber so im Bereich wo er sagt das ist dunkel orange wo ich gerade bin.
Und eigentlich ist es noch n sehr weiter weg. Dann ne wenn bei Kilometer 56 bis beim Halbmarathon und ja ich glaub erst bei 89 hab ich mich dann lösen können und kam dann auch n bisschen mehr zur Ruhe und war dann eben auch froh, dass die Lücke dann weiter aufging, aber dafür ne kam dann eben der Japaner, der sich dann dadurch das Rennen besser eingeteilt hat, dann eben auch noch ne, den hab ich dann auch nicht gesehen, weil es immer relativ lange geraden waren, aber am Wendepunkt ne hab ich dann gesehen OK da ist ja schon noch jemand der jetzt auch nicht allzu weit weg ist.
Also von daher war das sportlich für mich auch kein Selbstläufer und ich bin da froh, dass ich das auch überstanden habe, weil Boah, bei 1516 hab ich schon das Gefühl gehabt, mir wird es nur langsam schon regnen, das war schon echt heiß und am Ende war es dann auch relativ wenig Flüssigkeit, die im Körper ankam. Also war auf jeden Fall wieder körperlich sehr herausfordernd, ähnlich bei Esther ne, die sich auch ganz gut ausbelastet hat, die dann hinten dran aber sogar noch mal n paar Kilometer draufgepackt hat im Ziel.
Und ich war da heilfroh, dass wir da dann wirklich so ein gekühltes Getränk bekommen haben. Könnt ihr ja bei Instagram sehen, was ich mir darunter schütte, das hat mir dann sehr geholfen und am Ende war es dann auch sehr schön, das wirklich so gewinnen zu können. Es war richtig was los, ne, ein großes Konzert, was dann auch stattgefunden hat und war auf jeden Fall genau dieser Abenteuertrip mit sportlicher Herausforderung, die wir uns dann eben auch gewünscht haben. Jetzt ne zu diesem Zeitpunkt nach Berlin Marathon, das passte dann ganz gut.
Richtig Action? Ja, da kann ich leider nicht mit dienen. Ich muss sagen, ich bin schon froh, dass meine Erkältung überstanden ist. Also ich lag richtig flach, so 23 Tage letzte Woche, da hat es mich wirklich erwischt nach dem Marathon. Aber gut, das war mir dann auch egal und bin dann natürlich nicht gelaufen, hab 4 Tage Pause gemacht, also einfach 4 Tage, überhaupt gar kein Sport, mal ne kleine Runde spazieren gegangen und das hat mich dann so n bisschen ja.
Zu dem Gedanken gebracht, Mensch, wie machen das eigentlich andere so, ich weiß Henrik, Du läufst relativ schnell wieder nach einem Marathon, das hat mich dann einfach interessiert, also die Regeneration nach dem Marathon, Du sagst immer schon oft besprochen hier die 2 Wochen, die gehören dazu, locker machen, wie hast du es jetzt nach Berlin gemacht, wann bist du wieder gelaufen Sonntag war der Berlin Marathon, ich glaube du Ständest am Mittwoch schon wieder in den Schuhen oder ist das richtig? Das stimmt ja genau.
Am Mittwoch bin ich das erstmal wieder gelaufen. Also ich habe den. In den ersten Tagen extrem gut weggesteckt, so gut wie keinen anderen. Also auch der erste Lauf, der war hat sich richtig gut angefühlt, obwohl er so kurz danach war. Ich hatte auch keine Probleme mit dem Treppensteigen, was auch n gutes Zeichen ist. Ne es ist oft so, dass nach diesen richtig guten Rennen das auch so ist, dass der Körper die eigentlich besser wegsteckt. Ich hab jetzt aber auch in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass bei mir oft, dass dann so 567 Tage danach noch mal so n bisschen wirkt und das hab ich diesmal auch gehabt, ne, also gerade dann in Richtung Wochenende nach dem Berlin Marathon.
Da hatte ich körperlich dann jetzt keine Probleme, aber da hab ich gemerkt, boah, ich bin schon noch richtig träge und schlapp zurecht und hab dann da dementsprechend immer einmal meinen Lauf gemacht am Tag mir diese Woche sozusagen als Safe Space genommen und dann die Woche drauf die zweite Woche nach dem Marathon, da dann tatsächlich auch schon Struktur gefunden, etwas früher tatsächlich, als ich es machen würde, wenn ich jetzt nicht noch Sachen in diesem Monat und auch in diesem Jahr vor mir hätte, ne, also Valencia Marathon ist ja dann schon noch mal wichtiges Rennen.
Hätte ich da jetzt nicht noch mal so ein ganz großes Highlight gehabt, dann hätte ich mir wirklich 2 Wochen safespace genommen. Das ist so der Weg, den ich immer auch jedem empfehlen würde, der jetzt nicht unter diesem Leistungsdruck steht, den den du eben als Profisportler hast. Ne, also 2 Wochen safespace nach dem Marathon würde ich immer empfehlen, bei mir war es dann tatsächlich schon wieder eine 100 60er 100 70er Woche irgendwo um den Dreh, die ich gemacht habe, weil ich ja auch wusste, dass jetzt bei dem Taiwan Rennen rund rund darum das Training natürlich auch nicht ganz so umsetzbar ist, wie es jetzt normalerweise wäre. Also ich habe dementsprechend dann eigentlich diese. Woche nachgeschoben und habe
deswegen eben auch gesagt, kommt, ich mache jetzt schon ein bisschen früher, weil ich mich eben auch gut genug gefühlt habe und bin deshalb auch gut drin gewesen. Und es ist ja jetzt dann schon auch viel, was noch weiterhin kommen. Jetzt kommt eben Kapstadt dann, das heißt ich Lande und am Tag drauf fliege ich schon wieder weiter nach Kapstadt zum Marathon und ja, deswegen ist es dann auch eine Herausforderung, jetzt in diesem Monat dann die Struktur im Training zu haben und da muss ich sehr, sehr gut planen und deswegen ist das jetzt so.
Gut gewesen, dass ich eben auch die zweite Woche nach Berlin dann schon wieder so in die Struktur reingefunden hab. Auch die Tempoläufe, die ihr gesehen habt, ist vielleicht auch interessant, würd ich dich auch mal gern fragen, was du davon hältst. Ne, Wir haben das zum ersten Mal gemacht, Timo hat mir die Einheit aufgeschrieben, ich glaub das waren 2 Hunderter, dann 4 hunderter, dann 3 hunderter und dann hunderter, also für mich dann schon außergewöhnlich kurze Tempoläufe.
Die aber richtig gut gewirkt haben, dass man da einmal durch diese Marathon Beine und dann die die Peine, die vom Taping dann auch vorher nicht mehr so viel gemacht haben und dann auch nach dem Marathon nicht viel gemacht haben, um die noch mal so richtig zu aktivieren, das war eine coole Einheit und hat mir sehr gut getan, da das zu machen, da könnt ihr bei Instagram auch euch das Video angucken, da habe ich mal welchen Schritt drauf, der nicht dieser Marathon Schritt ist.
Ja, finde ich gar nicht schlecht. Wieviel Pause habt ihr gemacht? 200 Meter zwischen zwischen den Läufen und bei den Hunderten dann auch nur 100 Meter finde ich richtig. Gut halte ich für sinnvoll, also auch im Marathontraining hab ich gespürt, zum Beispiel mit den Mockenhaupts der Lauf an der Obernautalsperre, da hatten wir ja ne Vorbelastung, 25 Kilometer und hinten raus ging es dann die letzten Zehen zur Sache und wenn man dann den Schritt umstellt auf den Vorfuß geht. Dann beansprucht man ne andere Muskelgruppe, mehrere andere Muskelgruppen, andere Muskulatur und dann wird es auf einmal wieder runder, obwohl der andere Schritt schon weh tat. Also das ist super, ich erinnere mich, wir haben früher im Winter öfter so runden Hunderter
gemacht, so haben wir das genannt, also wir sind auf die 400 Meter Bahn und haben dann die gerade immer gesteigert, jetzt nicht n Vollsprint über die 100 Meter aber halt immer n Steigerungslauf und in den Kurven. Und ganz, ganz ruhig getrabt und hin und wieder dann auch mit 200 Metern abgewandelt oder mal 3 Hunderter und alles im Wechsel.
Das gibt einem wirklich Stehvermögen und ja man bringt wieder so ein bisschen Spritzigkeit rein, das finde ich gut, du und ich habe die Community ja mal gefragt auf Instagram. Wie habt ihr das nach dem Marathon gemacht, also habt ihr viel Pause gemacht, seid ihr wieder joggen gegangen, wie habt ihr die erste Woche nach dem Rennen oder grundsätzlich wie verarbeitet ihr die erste?
Die erste Woche nach dem Rennen und da kamen ganz schöne Antworten. Ich nenne dir hier mal eine der Tobi zum Beispiel, das fand ich sehr, sehr lustig. Tobi ist Lehrer und er hat gesagt, ja 3 Tage hatte er dann doch schwer mit den Treppen zu kämpfen und hat geschrieben bin Lehrer und habe mein Klassenzimmer im 2.
Stock war natürlich zu stolz mir die Tasche tragen zu lassen, musste dann aber die schadenfrohen Blicke der Schüler ertragen, als ich mit 2 Händen am Geländer die Treppe runtergeschlohen. Bin also das hat mir sehr sehr gut gefallen, oder zum Beispiel die Raykia, die hat geschrieben, das ist eine schöne Zeit, um dann mal einfach ganz ruhig 2 Tage nach dem Marathon mit dem Hund zu joggen, sechseinhalb Kilometer, und sie hat auch gesagt, dass sie dann den Rest Easy macht und erst am achten Tag nach dem Marathon wieder ins Intervalltraining einsteigt. Ja, genau das geht ja im Grunde in die Richtung. Das mal.
Dass man wirklich dann sagt, eine Woche ist wirklich ganz frei, was man machen will, ne, man muss ja nicht 0 Kilometer machen, aber so wie man einfach Lust und Laune hat und wenn es 0 sind sind es 0 ne auch das wäre wäre in Ordnung und dass man die zweite Woche nutzt um so langsam wieder in eine Struktur rein zu finden, dann auch mal wieder vielleicht ein tempoprogramm Reinsetzt, aber natürlich bei weitem noch nicht unbedingt die Kilometer macht, wie man sie in der Marathonvorbereitung machen würde und dann ist man da in der dritten Woche wieder gut aufgestellt. Was lustig ist, alle eigentlich genauso wie bei mir. Ich bin ja immer noch am Sprühen und voller Endorphine. Fabi hat geschrieben, kribbelt
schon wieder, also Topmotiviert für die nächsten Rennen im Frühjahr, das ist ja irgendwie das schöne ne, dass nach so einem Marathon dann einfach die Motivation noch mal steigt ist ja verrückt, ne, eigentlich denkt man man ist ja kaputt, das haben auch viele übrigens in meinem Umfeld nicht verstanden, die jetzt nicht unbedingt Läufer sind, die denken jetzt, ah ja jetzt hast du es ja abgehakt und machst du jetzt wieder was anderes oder so. Ich so, Leute, was?
Jetzt geht es erst richtig, jetzt geht es erst. Richtig. Genau dafür sind die Erlebnisse, die man da hat, einfach dann zu intensiv. Ne, dass man sie eben auch wieder haben will und das ist ja auch ein gutes Zeichen, das ist ja auch ein Grund, warum dieser Laufsport gerade so extrem gut boomt, auch ne bei Leuten, die zum ersten Mal laufen, die auch sagen, Boah, das macht ja doch richtig Spaß, ne, vorher war laufen ja oft auch so behaftet mit dem langweiligen Runden drehen, ne als Strafrunde vielleicht sogar eher so gesehen und.
Je mehr Leute jetzt diese Erfahrung machen, dann wie ich mal beim Köln Marathon oder Berlin oder wo auch immer zu stehen. Und da diese Euphorie auch zu verspüren, ne die bleiben natürlich dabei und deswegen ist es kein Wunder, dass das so kommt und diese Delle von der Pandemie, die ist jetzt, wie ich Geschichte und ich bin auch froh, dass ich eben auch während so einer Phase noch als aktiver Profi dabei sein kann und das eben auch erleben kann, dass der Sport eben auch im im breiten Bereich dann eben boomt.
Es ist toll und um noch eine Stimme hier zu nennen, ich habe ihn schon erwähnt, den Lars Derksen von den Milers Cologne, der wirklich noch nicht lange läuft in Berlin, dann 231 in Köln, 229 Stadtmeister geworden übrigens, der hat bestätigt, was du schon vermutet hast, ne, dass wirklich die Profis da nicht reinzählen, also Johnny Dahlke in dem Fall nicht, er ist als Amateur dann Stadtmeister geworden mit 229 und der ist jetzt relativ, oder er sagt, normalerweise steigt er dann relativ schnell wieder ins Training.
Manning ein, weil er will auch noch Valencia laufen, ist leider umgeknickt, muss jetzt gucken, dass er dann doch so ein bisschen eine Zwangspause einlegt um in Valencia wieder fit zu sein. Also irre der läuft auch, der Macht so ein bisschen hier auf auf dem auf den Pfaden von Henrik Pfeiffer, also Berlin, Köln und Valencia, das ist schon ein strammes Programm, auf jeden Fall für einen ambitionierten Hobbyathleten, ja. Ja, aber am Ende soll der Spaß, der steht, im Vordergrund und finde ich gut.
Eben wenn. Wenn man es auch körperlich bewältigen kann, ist eben wichtig ne, dass man sich da nicht übernimmt mit dem Ganzen. Ne das wird sag ich mal mir auch öfter mal vorgeworfen, dass ich da vielleicht mir zu viel zumute ne, aber das ist dann wirklich schon durchdacht, dass es, dass es dann eben auch passt. Ne, in meinem Fall ist es tatsächlich auch ne Stärke, dass ich relativ viel wegstecken kann, ne, was aber dann wiederum kompensiert wird durch die Schwäche, vielleicht eher nicht die allerbesten Unterdistanzen zu haben, ne, also da hat jeder ja sein Persönliches.
Profile was er mitbringt und diese Belastungsverträglichkeit die ist würde ich sagen, das was bei mir am meisten zum Tragen kommt und die kann ich natürlich dann dementsprechend gut auch aufspielen. Ja, aber es bedeutet natürlich nicht, dass das N-Weg ist, den jeder folgen sollte, da muss man wie ich dann auch sehr gut in sich selber hineinhören, aber so n bisschen als Inspiration ne vielleicht auch mal so N-Weg zu gehen würde ich das schon immer sehr gern sehen, weil ich glaube, dass es einem ne Menge geben kann ne, also gerade auch für mich dieses Rumkommen auf der Welt, das ist n ganz wichtige. Grundmotivation, warum ich diesen Sport habe, so ne auch diese Taiwan trieb jetzt hier,
das ist jetzt finanziell für mich nicht die Welt so ne das ist wirklich auch eine Möglichkeit mal wieder was zu sehen von der Welt und deswegen eben auch eine tolle Gelegenheit die einem der Sport dann zumindest bei mir es im Profibereich gibt ne es gibt gibt dann eben auch rennen wo man sagt OK hier geht es wirklich darum einfach die beste Chance zu haben auf eine ganz schnelle Zeit aber ich versuche mir immer eine Mischung beizubehalten, dass dann eben zum Beispiel ob man Singapur Marathon dabei ist.
Wo es vollkommen egal ist, wie schnell man rennt, weil die Bedingungen eh so extrem sind, dass es dann eben auch darum geht, eine gute Strategie zu wählen, was Verpflegung und so was angeht. Und ich finde, ein kompletter Läufer, der sollte beides können, der sollte nicht nur ein Time Trial hinter einem Pacer können und auf einer topfebene Strecke bei perfekten Bedingungen, sondern der sollte auch in der Lage sein dann wirklich mal bei extremen Bedingungen auch gut durchzukommen und sich dann ohne die Jagd nach der Zeit zu stellen.
Und deswegen versuche ich eben auch solche Rennen. Noch immer mit drin zu haben, ne und auch jetzt war es wieder ein sehr sehr gutes Training das ganze und ist dann eben auch Herausforderung mit dem Jetlag klarzukommen nach Osten ne gerade auch wenn du hier ein geführtes Programm hast, wo du dann zu bestimmten Zeiten einfach da sein musst und dann eben Programm ist, ne wo du dann was siehst und sightseeing ist auch das ist ne große Herausforderung damit umzugehen und auch da ziehe ich mir dann Sachen die mir dann am Ende helfen, eben bei großen Meisterschaften auch zu performen. Ne, also in Tokio hätte ich zum Beispiel jetzt auch. Gut davon zehren können, dass ich eben früher den Tokio Marathon gelaufen bin, hab ich
aus gutem Grund gemacht, auch wenn ich körperlich da schon nicht mehr in der Topform war. Aber ich hab das eben gemacht, um mich schon mal darauf vorzubereiten, mit solchen Gegebenheiten umzugehen und dann bei der WM den Tokio eben auch performen zu können, ne und das Versuch ich dann eben auch mit im Hinblick auf solche Sachen da mit reinzunehmen, also auch Sachen die auf den ersten Blick gar nicht unbedingt diesen Sinn in Anführungsstrichen ergeben. Haben dann aber auch für mich als Profi n Sinn, den ich daraus ziehen kann.
Ne, also auch n anderes schönes Beispiel, der Weltrekord im Anzug, den ich damals gelaufen bin, das war damals ne Sache wo ich richtig viel Sachen für die Kühlstrategie erprobt hab. Ne das war erinnert euch vielleicht ne lange Ärmel, das war ganz schön ganz schöne Herausforderung weil wir da n Hitzetag in Deutschland hatten und da hab ich noch richtig viel experimentiert, eben auch mit mit Kühlstrategie ne und dann war das eben ja auf einer Seite klar kann man es dann als Kirmes Event abtun ja in gewisser Weise war es natürlich auch zur Unterhaltung gedacht, aber auch da hab ich dann Sachen.
Gemacht, dem am Ende helfen auch ein besser profiläufer zu sein, das ist immer interessant, vielleicht auch mal die Perspektive zu hören, weil das sogar nicht so offensichtlich ist. Ja, cool. Und wer jetzt denkt, Mensch, der Pfeiffer, der hat doch richtig abgeräumt. Ich hab doch die Kohle den Scheck gesehen, Leute, ich hab's doch direkt gegoogelt 30000 neue taiwanesische Dollar, das sind 800€ oder 880,00€, die soll's da haben für den Sieg ich dachte auch erst Moment jetzt wird mir einiges klar warum? Und die Pfeifers nach Taiwan fliegen $30000 ja. Ja, sieht schick aus, ne?
Ja, ja, sieht sieht schick aus da. Musste ich hart für arbeiten, da musste ich irgendwie hart für arbeiten, war nicht der beste Stundenlohn, wenn man die Anstrengung berücksichtigt, aber darum ging es wirklich nicht. Alles gut, du, aber du hast gerade von Reisen gesprochen, was ich so klasse finde. Die Geschichte, ich habe es dir im Vorfeld eben erzählt, Leute, das ist großartig und das macht uns auch so ein bisschen stolz und wir finden es einfach toll.
Also es war ja. Jetzt am Wochenende nicht nur der Iron Man auf Hawaii das Frauenrennen, sondern es gab eben auch den Marathon in Chicago fehlt dir ja noch Hendrik, auch ein Major Marathon und richtig klasse. Ihr erinnert euch noch, Ors, unser Ruderer der ehemalige Ruderprofi war hier auch schon zu Gast im Podcast ORS ist in Chicago gelaufen aber nicht nur ORS Ors hat auch David kennengelernt, über unseren Podcast ist das entstanden und die beiden. Eine geile Gefahr.
Davor war das echt drüber hör. Mal. Das ist doch super, oder? Die waren beide jetzt in Chicago, ohne ihre Familien, sind da alleine für n paar Tage hin, also um den Marathon zu rennen und haben sich dann über den Podcast verständigt, sozusagen wussten ah. Der eine kannte den Ohrs und hin und her und haben geschrieben, ja und haben dann gesagt, was soll man sagen, wir sind jetzt zweimal schon miteinander essen gegangen, haben gemeinsam n Bootstürchen gemacht, war n Bierchen trinken und sind dann auch zusammen an die Startlinie. Ja, und haben den Marathon absolviert. Eine richtig tolle Sache und ich habe denen geschrieben, habe gesagt, Ohrs, du musst uns irgendwie ihr 2, müsst uns gemeinsam eine Nachricht
schicken, das ist doch klar, es lief, ich sage schon mal so, David hat eine kleine Bestzeit erzielt, eine kleine Pb bei Ohrs lief es nicht ganz so rund, aber das können sie uns eben selber erzählen, sie haben uns eine Sprachnachricht geschickt und ich würde sagen, da hören wir einfach mal eben rein.
Hi Schmitti Hi Hendrik. Wir sitzen hier, der David und ich in Chicago auf dem Sofa und wir sind gerade beide den Marathon gelaufen. Du hattest uns ja gebeten, dass wir mal so einen kleinen Lagebericht schicken und ja, es lief soweit ganz in Ordnung, ich frage jetzt einfach mal den David, wie es, wie es bei dir so lief.
Ja, Hallo auch von mir Hi Hendrik, Hi Schmitti war ein mega geiles Rennen, auch wenn es hinten raus super hart geworden ist. Wir. Ich hatte mir vorgenommen, offensiv anzulaufen. Das habe ich auch umgesetzt, bin vielleicht ein bisschen zu offensiv angegangen, aber es rollte vom Start weg richtig gut. Wir hatten auch auf dem Hinweg auf den ersten Meilen so leichten Rückenwind, von daher bin ich davon ausgegangen, dass das unproblematisch ist.
Ja, bin gut in Flow reingekommen, wollte eigentlich so 5 Minuten 49 pro Meile laufen, war dann eher so bei 546 pro Meile. Bin dann sehr konstant so die 5 Kilometer Split so um die 18 Minuten gelaufen und bin dann 1 / 1604 im Halbmarathon durchgegangen. Bis dahin habe ich mich richtig gut und richtig stark gefühlt, es war auch noch einigermaßen kühl zu der Uhrzeit Start in Chicago ist ja relativ früh mit 07:35 Uhr und dann hatte ich erstmals so nach 2324 Kilometer. Hinten rechts kennst du ja zu genüge schmitti Probleme mit dem Piriformis, dass ich nicht mehr so richtig treten konnte, Druck aufbauen konnte, mit dem rechten Bein, das habe ich aber einigermaßen gut in den Griff bekommen, bin dann gut durchgekommen, noch bis
Kilometer 30 ja, und dann habe ich irgendwie die Gels nicht mehr wirklich vertragen beziehungsweise ich hatte einfach keine Lust mehr auf dieses zuckrige Zeug und ich wusste okay wenn du jetzt noch mehr rein drückst. Dann geht das schief und das habe ich dann vermieden und habe mich dann ins Ziel gekämpft. Also die letzten 10 Kilometer waren dann noch mal sehr hart, bin dann eher so 6 Minuten, 6 Minuten 5 pro Meile gelaufen und bin dann immerhin noch mit einer Bestzeit von 11 Sekunden in 234 29 ins Ziel.
Ja, super Stimmung. Ja, an der Strecke richtig viel los, top Wetter, sonnig, das würde ich sagen, hat man dann auch schon gemerkt auf der zweiten Hälfte, als die Sonne rauskam, dass es relativ warm geworden ist und die letzte Rampe dann noch mal vorm Ziel die Tat noch mal richtig weh, aber dann biegt man praktisch links ab und sieht schon den Zielbereich und dann kann man noch mal rollen lassen und genießen. Ja genau, wie ist denn bei ihr gelaufen, Urs? Ja, ich habe mich heute morgen ganz gut gefühlt. Mein Ziel war jetzt, unter 240 zu laufen, das habe ich jetzt nicht ganz geschafft, ich habe mich tatsächlich echt gut gefühlt und dann, wie es genau das Gegenteil, wie es sonst so ist.
Man steht an der Linie, man denkt, man ist nervös und man läuft los und es fliegt einfach nur so und man kommt halt sehr sehr gut vorwärts und. Das war bei mir heute leider genau andersrum. Ich habe mich davor gut gefühlt, aber von Kilometer ja 123 an habe ich schon gemerkt, das wird heute nichts, also die Beine wollten nicht, die hatten überhaupt keine Lust. Ich habe mich halt dann dagegen gewehrt, bin trotzdem meinen Schnitt gelaufen, war lang lang auf dem Schnitt wie ich es haben wollte, vielleicht so ein paar Sekündchen drunter, habe halt gedacht, Ja Marathon kann viel passieren, kann auch sein, dass es mir dann irgendwann wieder besser geht und. Das war auch immer mal wieder so
und da hatte ich das Gefühl, okay jetzt rollt es vielleicht doch ein bisschen, aber dann bei Kilometer 25 und es ist ja wirklich recht früh, habe ich gemerkt, jetzt geht es nicht mehr und dann bin ich auch deutlich langsamer geworden, bin so von 345 346 im Schnitt auf eher so 405 runter und bin dann ins Ziel gekommen mit 246 24 glaube ich.
Aber. Also es ist jetzt natürlich deutlich über der Bestzeit 6 Minuten, aber ich bin trotzdem zufrieden. Man muss halt dazu sagen, ich hatte wieder mit meinem Schienbeinkante echt Probleme, habe dann mehrere Wochen alternativ trainiert, habe dann jetzt die letzten 6 Wochen nur noch jeden zweiten Tag laufen können, habe die Kerneinheiten gemacht und sonst alternativ ausgeglichen, aber es ist halt ganz klar, man muss jetzt auch feststellen. Ich brauche halt laufkilometer.
Die Fitness ist zwar ganz gut soweit, aber die Beine haben das Halt nicht vertragen. Diese hohe Belastung und ja, so ist halt so, ist es jetzt ja 5€ fürs fürs Phrasenschwein im Marathon kann halt immer alles passieren, aber eine 246 ist er jetzt auch nicht so beschissen und mit den Umständen kann ich da absolut mit Leben und ich freue mich jetzt, dass wir gleich. Richtig was Essen gehen, richtig viel Essen gehen vor allem und ein schönes Bierchen trinken und genau genau lassen wir es noch gut gehen.
Morgen geht es dann für uns zurück Richtung Heimat und dann ist der Fokus erstmal auf Regeneration off Season Speicher wieder auffüllen ist nach der langen Saison und dem langen Jahr jetzt auch bitter nötig und dann werden die neuen Ziele angegriffen und vorbereitet und. Und ja, Hendrik kannst dich auf jeden Fall freuen. Chicago ist ja glaube ich noch ein Rennen von den Majors, die du noch nicht gemacht hast.
Bist ja auch sehr angetan von den Läufen hier drüben in den USA, hast da gute Erfahrungen gemacht, also Stimmung war heute wieder phänomenal. Haben noch eben in einem Geschäft unsere Medaille gravieren lassen und ja, da wird man bei Ankunft schon gefeiert. Gefühlt wie ein Olympiasieger also es ist Wahnsinn. Das zieht sich durch die ganze Stadt durch, also es ist wirklich so ein richtiger Hype, genau, und das ist einfach was, was in Deutschland, was man sehr, sehr selten hat, finde ich, also bei den ganz großen Marathons vielleicht so in Berlin, da noch ja, aber das ist hier in Amerika schon sehr speziell, und ja, war deshalb, glaube ich, eine schöne Sache. Chicago ist eine tolle Stadt.
Und deswegen würde ich sagen, hängen wir uns jetzt unsere Medaillen um und tragen die mit Stolz draußen rum, so kann ich das hier gehört. So machen wir das. Liebe Grüße nach Düsseldorf und Köln ciao ciao. Jo ciao. Ja, ich bin trotzdem neidisch, egal wie das Rennen jetzt ausgegangen ist. Chicago, das ist das Rennen, hast du ja ganz schön gesagt.
Was mir noch fehlt, habe ich richtig Lust drauf, auch wenn ich mir die die Ergebnisse vorne anschaue, das war auch in diesem Jahr wieder 1 dieser schnellen Rennen, wo auch offensichtlich die Bedingungen mitgespielt haben, es wurde richtig was. Versucht von Jakob Kiplimo, der da in 2 Stunden 2 gewonnen hat.
Aber das ist auch nur die halbe Wahrheit, ne, also die Zeit an sich ist ja schon absolut exzellent, haben nicht viele geschafft jemals ne ist das Niveau von Sebastian Sawe was er in Berlin gerannt ist. Aber auch er, Jakob Kiplimo ist ziemlich exakt genauso schnell angegangen wie Sawe in Berlin eine Stunde 16. Und das ist natürlich der Angriff gewesen, dann auf die 2 Stunden Marke.
Es war sicherlich jetzt in Chicago nicht so heiß wie in Berlin, deswegen die Leistung von Save wahrscheinlich noch mal Tick stärker einzuschätzen, aber wieder eine 20 zweier und da haben wir viele drauf geschaut nach dem Halbmarathon, Weltrekord, wie er dann da performt im Marathon und der ist auf jeden Fall natürlich der absolute Spitze.
Auch amoske Proto 20 dreier Zeit noch gelaufen, genauso schnell angegangen, ne, also auch das musst du erstmal schaffen, wenn du 6016 angehst und dann eben das Tempo nicht halten kannst und trotzdem noch die 203 ins Ziel zu bringen. Und ganz stark fand ich natürlich auch Connamans, der den neuen US Rekord gelaufen ist.
In 2 Stunden 443 und damit unter anderem Leute wie Camvoror geschlagen hat. Ne, wir erinnern uns beim Anthem Coast Halbmarathon, da hat er ja auch gewonnen in 9 und 50er Zeit bei wirklich windigen Bedingungen. Also ist jetzt nicht so, dass Camvoror nicht in Topform war und das fand ich echt stark von connamans ne, da haben viele drauf geschaut aber auch hervorheben möchte ich gerne lickletter das ist ein Puma Kollege aus Kanada, den ich auch ganz eng verfolge wir uns gegenseitig und.
Und der hat tatsächlich auch eine neue Bestzeit aufgestellt. 206 49 aber dieser Platz reicht dann in Anführungsstrichen nur für für den neunten Platz, ne. Also in man hat durchaus auch schon mal mit der Zeit noch mal weiter vorne landen können in Chicago, es war dieses Jahr wirklich stark, ne auch zur Einschätzung jetzt zur Talby auch an den erinnert euch vielleicht, wenn dem Podcast schon bisschen länger folgt, dass derjenige, der damals in Houston gegen mich gewonnen hat, als ich auf Podium gelaufen bin, der ist hier 11.
Geworden in 207. Ne, also das war n richtig richtig starkes Feld, wirklich deutlich über die Top Ten hinaus und auch bei Frauen ne 2 vierzehner Siegzeit von Havi ist natürlich auch ne absolute Ansage, auch da 5 Leute unter 220 und dann aber auch einige Puma athletinnen 223 224 damit ist man dann wiederum schon 6.7. Ne also bei den Frauen dann bei weitem nicht so dicht besetzt und eben auch weiterhin das Zeichen, dass es auch in Chicago bei mir aber vielleicht in Zukunft auch bei Esther, wenn es auf den Marathon geht.
Durchaus möglich ist, da in die Top 8 zu laufen und das ist ja natürlich immer oder top ten ne, das ist natürlich dann immer ein ganz tolles Ziel was man da haben kann und ich ja wenn ich das jetzt hier sehe, ne und auch diese Bilder aus Chicago sehe, da juckt es mich in Füßen, also der steht auf jeden Fall noch auf meiner auf meiner Bucket List.
Ja, gutes Stichwort. Ich bin ja sowieso heiß wie Fritten Fette jetzt nach dem Marathon und habe auch für mich schon wieder die nächste Veranstaltung mittelfristig gefunden, die mich reizt. Das ist die Deutsche Cross Meisterschaft in Darmstadt findet die statt am 29 und 3011 und da gibt es bei mir jetzt eine Mittelstrecke oder eine Langstrecke und das schöne ist wir, ich sag mal Normalos wir Hobbyläufer, wir können da mitmachen, das Ding ist, man muss sich über den Verein melden lassen, also wenn ihr da mal Bock haben solltet bei so einem Cross Event mitzumachen, Deutsche Meisterschaften das funktioniert, man muss halt in einem Verein sein und ich weiß gar nicht ob das.
Das über den Landesverband, da muss man sich noch mal informieren, wie man sich da richtig meldet. Das ist die Voraussetzung, aber dann kann man da einfach mitlaufen, da hab ich jetzt richtig Bock drauf, bin heiß und auch darüber hinaus. Ich hab mal weiter geblättert im Kalender und geguckt, was steht denn so an 2026 ja.
Der Hermann, das habe ich gesagt, da habe ich noch eine Rechnung offen. Köln Marathon möchte ich auch gern laufen und da mal so ein bisschen rumgestöbert, also Zugspitz Ultra Trail, das ist schon interessant, also jetzt nicht irgendwie 100 Kilometer oder 100 Meilen, aber da gibt es ja auch so Zwischenlösungen, wenn man da irgendwie reinkommt und drumherum ist ja noch viel Platz und viel Zeit, wir müssen einfach alle fit und gesund bleiben und.
Und da würde mich interessieren, was ihr mir so vorschlagen würdet. Also oder anders gesagt, schlagt mir doch gerne was vor, ich möchte euch da mitnehmen, also meine Vorbereitung hier so ein bisschen besprechen im Podcast mit Henrik zusammen und da brauche ich natürlich Ziele und würde euch einfach bitten mir jetzt erstmal Ziele zu nennen und einfach mal was zu schreiben und das kann von bis sein.
Also wie gesagt so ein super Ultra Ding. Da hätte ich jetzt keine großen Ambitionen, aber sonst kann da alles dabei sein und das wird mich interessieren. Also wenn ihr ein Ziel habt, wo ihr sagt, das interessiert euch, dass wir das dann auch im Podcast begleiten und ich mich wirklich fokussiert strukturiert auf diesen Wettkampf vorbereite und dann immer wieder ein bisschen Berichte und erzähle, also Hendrik, Du darfst auch gerne was nennen, also du bist auch gefordert. Da möchte ich aber dann schon einen einen zumindest mit reinwerfen dürfen, der.
Der, der am Ende auch so ausweicht, ja klar, da fällt mir spontan natürlich der der Wings for Life ein Schmitti, da würde ich dich gern mal sehen im Kampf gegen das Auto. OK, ja ja, pass auf, dann lass uns das doch einfach so machen, dass wir über Instagram entweder bei mir schmitti Köln heißt mein Profil oder einer rennt einer hinterher, dass ihr Vorschläge schreibt. Wenn ihr Bock habt, würde ich mich freuen und dann sammel ich die und dann suche ich die.
Ich sag jetzt mal top 8 oder so wie das geht raus und dann stellen wir die zur Auswahl und dann wird entschieden und ja die Veranstaltung die gewonnen hat, da nehme ich dann auf jeden Fall teil und nicht nur einfach mitlaufen, sondern da würde ich dann versuchen mich wirklich fokussiert drauf vorzubereiten.
Das wäre gut, auch hier bei Spotify übrigens oder auch bei, wenn ihr über andere Plattformen hört. Ne, auch da könnt ihr gern. Runter kommentieren, dann sammeln wir das alles und dann ja bin ich mal gespannt auf was ihr am höchsten wertet. Also ich schmeiße übrigens so live mit rein und dann habt ihr auf jeden Fall noch genug Möglichkeiten, seid sehr kreativ, es muss ja nicht der klassische Straßenlauf sein, ne Schmidti ist ein Allrounder, der funktioniert auf jedem Terrain, bei jeder Umgebung ne und da könnt ihr ruhig auch mal ein Abenteuer stürzen, da möchte ich euch ein bisschen ermutigen. Ich habe übrigens Apropos Abenteuer. Ich bin nur mal so ein bisschen überflogen, was mich echt reizt, ist auch die Berglauf.
Deutsche Berglaufmeisterschaft die ist im April im kommenden Jahr dann wie gesagt, der Hermann habe ich schon erwähnt, mal so ein Trail Run, da bin ich jetzt direkt an diese großen Namen natürlich gegangen. Zugspitz Ultra Trail fände ich cool, aber es sind eben auch so kleine Veranstaltungen du ich werde zum Beispiel im November noch mal in, also jetzt im November werde ich noch mal in Südtirol sein und da habe ich schon geguckt, wenn ich in Südtirol bin, findet eine ganz kleine Veranstaltung statt, so ein Dorflauf.
Ich hoffe ich komme da noch rein. Pass auf 4,6 Kilometer mit knappen 1000 Höhenmetern, also durchschnittlich über 20% Steigung. Also da habe ich schon für mich entschlossen, da muss ich mich irgendwie anmelden, da muss ich hin. Also da bin ich jetzt total wie diese. Sprungschanze, die man da. Hoch, ja genau das habe ich jetzt nämlich auch gesehen in hier, Sach schnell in Innsbruck ne dieses Red Bullding da die die Schanze hoch und da.
Kribbelte es auch schon wieder? Also ich hab auch mal Lust auf so so verrückte Sachen, aber ich mein da bin ich bei dir ja an der an der richtigen Adresse Henrik. Oder auch der Wattlauf ne dieser der war ja auch jetzt großpräsent ne, weil jede Menge Influencer da hingereist sind. Auch das wäre mal spannend ja dich da zu sehen, ne.
Also was? Sowas sowas wär auch cool. Ja bin ich auf jeden Fall sehr offen und hab Lust und freu mich und also die Hauptsache wie wie es uns allen geht verletzungsfrei bleiben, fit bleiben, trainieren, Spaß haben und alles andere ergibt sich und dann kann man ja auch einiges machen. Ich muss mal was zu Köln sagen.
Schmidti, ihr habt da zu recht euch beschwert bei bei mir und bei uns, dass die Glitzerglatze nicht zum Einsatz kam und das ist richtig ne, da muss ich auf jeden Fall noch n Wort zu sagen, weil das n bisschen Untergang ist. Ne, also ich, ich löse meine Wettschulden ein, keine Sorge, aber an dem Tag ging es leider wirklich nicht so ne also ihr habt es ja vielleicht auch bei Essas Podcast Glitzer Glitzer gehört ne es und auch bei uns natürlich, das war vorher ne wirklich angespannte Situation, das Rennen stand auf der Kippe und am Ende habt ihr ja gesehen was bei rum kam.
Da natürlich der absolute Durchbruch von Ess da jetzt in die europäische Spitze rein ne da seht ihr eben was da eben auf ja um was es da eben auch ging so ne und irgendwie hat es natürlich gespürt, dass sie das im Körper hat, hat aber dann auf der anderen Seite. Wieder große große Schlafprobleme gehabt und das ganze Rennen war wirklich dann unterm schlechten Stern. Ursprünglich ist es dann ja Gott sei Dank nicht gewesen, dann war auch mit der Wettervorhersage, mit dem großen Sturm, der angesagt war, war eine ganz, ganz angespannte Situation bei uns auch zu Hause und es war wirklich so, auch das könnt ihr glaube ich bei ich weiß nicht ob das gepostet hat oder nicht Esther bei Instagram, wie sie
die Kommunikation mit mit Coach Timo Kuhlmann hatte, wo wo es ja wirklich die Frage war, fahren wir hinfahren wir nicht hin und. Auch die ganze Situation am am vor dem Rennen, die war extrem angespannt und da hatten wir dann einfach keine Möglichkeit gesehen, da jetzt noch die Blitzer Glatze hervorzuholen ne, ich glaube Esther hatte da einfach auch nicht die Muße für und das wollen wir dann auf jeden Fall auch so machen, so ne also auch wenn wir irgendwie wettschulden und ehrenschulden haben, ne, aber am Ende sind wir dann doch Profisportler und müssen dann das tun was am Ende für die Leistung am besten ist und aufgehoben ist. Nicht aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Bei der nächsten Gelegenheit
werden wir es definitiv machen. Ich wollte jetzt hier nicht mit Taiwan in Taiwan mit der Glitzer Glatze unterwegs sein, ich glaube das hätte mehr Fragen als Antworten aufgeworfen und deswegen werden wir gucken, wenn sich eine Gelegenheit bietet, jetzt bei einem nächsten Rennen in Deutschland, dann dann auf jeden Fall gerne nur das, um das kurz noch mal abzuschließen, wir wollen da euch da nicht hintergehen und unsere Wette nicht einlösen, das wird auf jeden Fall noch passieren.
Ja schön, hast du gut. Gerade kommentiert. Mehr Fragen als Antworten in Taiwan zur Glitzerglatze ja schön, Henrik, Ich bin auf jeden Fall, ich habe ja eben gesagt, ich war krank, 4 Tage Pause gemacht, ich bin dann 2 Tage joggen gewesen, wirklich schön langsam gelaufen und habe gemerkt, dass es schon eine Steigerung gab, also am ersten Tag habe ich doch dann irgendwie die Beine noch so ein bisschen gespürt, obwohl die tendenziell wirklich gut waren nach dem Marathon, das habe ich dann darauf zurückgeführt, dass ich gut vorbereitet war und am zweiten Tag.
Tag joggen war es schon deutlich besser und jetzt habe ich Sonntag noch mal Pause gemacht und dachte mir, heute drehst du ein kleines Ründchen und Frage an dich morgen Dienstag, wenn ich mich gut fühle, ist es dann schon wieder okay, wenn ich so ein bisschen mal anzupfe, also nur wenn es laufen sollte, sprich ja, vielleicht noch mal so in Richtung Schwelle oder so, so leicht was mache oder sagst du das ist zu früh, nimm dir die zweite Woche auch noch. Nee, ich würde es ja schon empfehlen, das jetzt zu tun. Ne also ist im Grunde das was ich gesagt habe, eine zweite Woche wieder versuchen die Struktur reinzubringen und da auch durchaus dann schon die ersten die ersten intensiveren Sachen auch reinzupacken, ist es
dann nicht so, dass man jetzt jeden Tag alles unbedingt immer durchziehen muss, aber dass man vielleicht schon so ein bisschen den Körper wieder daran gewöhnt, dass jetzt dann auch wieder ein geregelter Rhythmus eintritt und wenn man dann nur bei Dauerlaufen bleibt, wäre mir das persönlich zu wenig und deswegen ja würde ich, würde ich es auf jeden Fall empfehlen und gerade im Schwellentraining. Bietet sich da sehr an, weil das ja eben auch nicht allzu sehr reinhaut wie die scharfen Tempoläufe. Also ich glaube eine Kombination, so wie ich es gemacht habe einmal dieses dieses Rohr durchpusten, diese diese kurzen Läufe, wo man wirklich auch noch eine schnelle Geschwindigkeit reingeht, die
aber dann insgesamt auch nicht so umfangreich ist. Die Einheit, dass sie dann wirklich nachwirkt und dann einmal ins Schwellentraining, da bist du gut unterwegs, in der zweiten Woche. Ah ja schön, dann werde ich das machen. Also das kurze, da habe ich sogar richtig Bock drauf, weil es einfach was anderes ist.
Ich habe das früher immer gern gemacht und ja, warum nicht, da muss ich mal wieder. Muss ich mal wieder ran, du okay Erik, dann würde ich sagen, der Herbst steht jetzt vor der Tür, du spürst es noch nicht richtig, aber hier die Blätter verfärben sich. Also ich bekomme richtig Lust auf diese kuschelige Stimmung und das passt zu unserem Partner hier in dieser Folge. Werbung ich meine du isst ja sowieso nur Porridge und ich im Prinzip mindestens jeden zweiten Tag, aber was soll ich sagen, Free Bears, wahrscheinlich hast du es sogar in Taiwan dabei. Habe ich dabei tatsächlich ne OVERNET ODS immer auch als Backup?
Ich will mich natürlich jetzt hier ein bisschen auf die Kultur einlassen und auch Sachen probieren, aber gerade wenn auch im Wettkampf im Spiel ist, dann sollte man da eben nicht von seinen gewohnten Routinen abweichen und da bin ich eben beim Porridge immer gut bedient und habe das deswegen auch tatsächlich mitgenommen und wir haben ja hier im Hotel auch dann eben die Möglichkeit da Sachen kalt zu stellen und dafür eignen sich overnet ODS perfekt. Ne beim Frühstück nehme ich ein bisschen Milch mit und dann habe ich eben immer die Möglichkeit auch Overnet Oats zu essen. Und würde ich euch eben sehr empfehlen, dass auch bei euch zu integrieren, weil es eben die Mischung aus gesund und lecker ist.
Und du hast schon gesagt, Zwiebers denkt mit, die kalte Jahreszeit kommt, ich selber kann mir es gerade gar nicht vorstellen, welche wie ich bei über 30 Grad sitze und alles grün und ist. Aber ist tatsächlich der Fall und deswegen ist es umso besser, dann eben auch Sorten parat zu haben, die zur Jahreszeit passen und da zwieber ist mit cinemon Roll natürlich eine Sorte dabei, die ideal geeignet ist für das was jetzt kommt. Ja, ziemlich angenehm süß, nicht zu süß, muss man sagen, es ist einfach wie alles bei Three Bears ohne Industriezucker, ohne Zusatzstoffe, der pure Genuss und ihr könnt es machen wie Hendrik und wie es beschrieben wird, die Nacht einfach schon einweichen lassen, die Overnight
Oats aber Leute, es geht auch am morgen einfach 10 Minuten ziehen lassen und es ist ein leckerer Genuss, probiert mal cinemon Roll, das passt jetzt einfach zur Jahreszeit und wir haben natürlich auch auf alles andere und. Unseren Rabattcode Hendrik oder. Genau also das ganze Sortiment von Sweebers lohnt sich auf jeden Fall, gerade auch wenn es für Sachen unterwegs sind. Aber auch wenn ihr eben euer klassisches Frühstück haben wollt, für mich eben seit Jahren ein toller Partner, über den ich mich sehr freue und wie gesagt, wir haben Rabattcode, einer rennt 15 alles groß geschrieben, in dem Fall auch ausgeschrieben, einer rennt und 15 direkt dran, damit erhaltet ihr auf alles 15% Rabatt und dazu gehört nicht nur
Porridge oder Oats. Sondern tatsächlich eben auch Nussmuse. Zum Beispiel, auch das ist einen definitiven Blick wert, die sind da extrem kreativ, und das ist definitiv auch einen Blick wert. Schau mal gerne rein. Ja super du. Ich freue mich jetzt so richtig auf den Herbst. Ich weiß gar nicht warum, aber das ist bei mir ja oft so, dass ich dann ja so Ende Oktober, November, Dezember, dann wird es irgendwann weihnachtlich.
Ich finde das toll, ich finde das auch zum Laufen toll, ich freue mich aufs Wintertraining. Ich hab ja schon hier auch erwähnt, ich möchte mehr bergauf, bergab laufen, bisschen Kraft wieder integrieren. Da hab ich jetzt richtig Bock drauf. Kilometer sammeln natürlich jetzt nicht mehr diese hunderter Wochen wie vorm Marathon, aber mich da einfach so n bisschen festigen und ich glaube dann könnte das richtig gut werden, also vielleicht jetzt schon mal eine Frage noch an dich, weil es mich in den letzten Tagen bewegt hat. Ich hab für mich fest also ich bin fest entschlossen, ich habe für mich entschieden, dass ich wieder. In Köln Marathon laufen möchte, und zwar wirklich ambitioniert, dann diese Zeit von 248
angreifen will. Jetzt ist es noch ein Jahr bis dahin, alles in weiter Ferne soll man sich trotzdem schon gedanklich in irgendeiner Art und Weise damit beschäftigen oder pack ich das jetzt erstmal weg und hol das Kästchen erst im Frühjahr oder im Sommer wieder raus? Wie gehe ich damit jetzt psychologisch um, weil ich hab ja dieses Erlebnis 248 alles war super toll, ich will dass.
Wieder den Marathon in Köln laufen und habe jetzt schon unterschwellig so ein bisschen die Angst, wenn beim ersten Mal alles super toll und geil war. Das ist ja gar nicht mehr zu toppen, dann kann es ja eigentlich nur schlechter werden, aber du willst es trotzdem da laufen und willst dich natürlich auch verbessern und auch irgendwie realistisch.
Ich habe jetzt schon so drüber nachgedacht, was macht man da so, also die Herangehensweise im Kopf, weißt du sage ich jetzt ja, werde ich jetzt größenwahnsinnig und und und sag ich will unter 240 laufen oder bestätigt man dann erst mal wieder? Wieder diese Zeit, oder wie gehe ich einfach mit diesem Phänomen jetzt um, was was empfiehlst?
Du da ja ist eine gute Frage tatsächlich. Also erstmal ist es ja sehr weit hin, also dass man glaube ich nicht mehr im Kopf haben sollte, als abstrakt zu wissen, da kommt noch was, ja also das das ist glaube ich schon ganz gut, dass man so grob weiß, der Herbst, der hat noch mal welches Highlight hier mit dem Kolmarathon ja ich sag mal der mich da erwartet. Und aber trotzdem dann eben nicht jetzt zu lange seine Planung darauf ausrichten, weil man ansonsten einfach einen zu weiten Weg, auch ein Training gehen muss. Und man kann sich ja jetzt noch gar nicht direkt darauf vorbereiten.
Man sollte natürlich eben sich diese 13 Wochen nehmen, Vorbereitungszeit direkt auf einer guten Form also das heißt es reicht dann vollkommen aus, wenn du im Sommer dann wirklich eine gute Grundform hast und dann die 13 Wochen spezifisch darauf hin arbeitest. Würdest du jetzt allerdings ein Jahr lang gar nichts oder ein halbes Jahr lang gar nichts tun und wirklich bei 0 wieder anfangen.
Dann wäre das natürlich Kontobjektiv für das Projekt. Ich würde mir aber trotzdem mehr Ziele setzen, die dann auch näher dran sind. So ne also auch gerade auch ein Highlight, auf jeden Fall noch mal setzen im Frühjahr, was sich dann eben auch durch den Winter trägt und auch im Winter immer gerne zwischenziele sich setzen, so rennen wo du wirklich Lust drauf hast und wo wo du halt weißt.
Dafür stehe ich jetzt auf, weil selbst wenn ich mir jetzt weiß ich in meinem Fall vielleicht ein Boston Marathon April setze ne und jetzt zum Zeitpunkt Dezember wo Valencia dann durch ist. Dann ist auch das noch n sehr weiter weg, wenn man sagt es dreht sich jetzt alles nur in Boston und deswegen würde ich da immer empfehlen schönen Halbmarathon, schönen Zehner sich rauszusuchen auf dem Weg dahin, dass man eben ähnlich wie Marathon sich diese lange 42 Kilometer Strecke in Häppchen aufteilt, ne und vielleicht auch um dabei zu bleiben. Ne diese fünfer Blöcke, da haben wir ja viel von gesprochen und wenn man sagt am Ende von so einem Block setze ich mir n Wettkampf hin, das ist ne sehr
sinnvolle Herangehensweise. Und natürlich weiß man die Ziellinie, wenn man die erreicht, dann ist das natürlich der wichtigste Block und das ist dann ein Äquivalent eben zum Kilometer 42 im Marathon ne, also auch da nicht eine zu lange Strecke sich vornehmen, sondern ein Häppchen denken, und das macht man eben ideal mit einem Zwischenziel und das kann dann eben aufbaurennen sein, ne, wie bei mir die Berlin City Night oder auch das Rennen was ich in in Nordirland dann gelaufen bin, den Halbmarathon, auch das würde ich dir raten, tatsächlich dann zu machen. Und auf jeden Fall nicht Köln jetzt als das Ziel, was du jetzt angehst sehen, sondern als das, was danach jetzt kommt. Ja, du merkst ja, ich bin heiß.
Ich weiß ja auch, dass ich mich nur über den Marathon verbessern kann, wenn ich meine 10 Kilometer Zeit deutlich verbessere, wieder und dann sozusagen hochrechne. Also. So ist es, glaube ich fast also bei jedem und so ist es natürlich dann auch bei mir und daran will ich jetzt arbeiten. Also ich nehme jetzt den Winter, die crossläufe bergläufe um mich da einfach zu festigen und dann will ich im Frühjahr auch gerne die 10 Kilometer Zeit angreifen auf der Straße, das ist ja klar, um dann von der schnelleren Geschwindigkeit zu zehren und dann langsam in Richtung Marathon aufzubauen, dafür findet man sich dann auch ja.
Deine Herangehensweise jetzt mit dem Cross finde ich wirklich gut. Auch mal wirklich was anderes zu machen, anderes Terraine zu suchen, bereitet dich natürlich auch gut auf Silvester vor. Na da ist ja dann traditionell schon dein Gummersbacher Crosslauf, aber auch da mal, wie ich dann, das machst du jetzt im Grunde ja den Blick über den Tellerrand mir mal durch den Matsch sich zu quälen, das ist sicherlich eine gute Sache, dass das es eben auch nicht langweilig wird, und das ist auch eine Sache, die ich ja schon immer predige, nicht immer nur die gleiche Fahne zu gehen, das könnte eben, als auch wie wir jetzt hier machen, Taiwan einfach mal ein exotisches Rennen sein.
Das kann aber auch ein anderer Untergrund sein, wie es beim Trailborn gemacht habe. Damals also da flexibel bleiben und das machst du mit der Crosssaison ganz gut und auch hast du ja auf der Bahn ja auch schon gemacht im Sommer, wo du mal den Ausflug mit deinen Spikes auf die 3000 gemacht hast. Ich möchte da wirklich jeden ermutigen, auch das zu machen, so wirklich mal dahin zu gehen, wo einem der Stabel hinwächst und nicht immer nur die gleichen Wege zu gehen, finde ich ganz wichtig, gerade bei unserem Sport, der ja eher sich durch monotone Belastung auszeichnet und da kann man dann durchaus mal so Variabilität reinbringen und. Genau, aber monoton muss nicht immer negativ sein. Meine Kumpels früher immer, ich
glaub ich hab's ihr auch schon erzählt. Joa schmidti ne laufen, dat kannste ganz gut einfach geradeaus laufen, ja die haben dann irgendwie Tennis oder so gespielt und immer erzählt wie komplex ihre Sportarten sind oder schmidti da läuft einfach geradeaus ne es ist eben nicht nur geradeaus laufen so ja. Ja schön Henrik, alles klar.
Dann würde ich sagen, komm du jetzt mal wieder gut nach Hause, bevor es dann wieder losgeht. Also ich bin ehrlich gesagt blicke ich bei deinen ganzen Reiseplänen gar nicht mehr durch. Ja genau. Also jetzt kommt Kapstadt. Erstmal freue ich mich auch sehr drauf, da den Blick reinzuwerfen in ein Rennen, was mit hoher Wahrscheinlichkeit im nächsten Jahr dann auch ein Major Marathon ist. Ne und da kann ich dann eben ja schon mal reinschnuppern in das ganze, ne klar, Valencia ist mein Saisonhöhepunkt, ne das das ändert sich nicht.
Aber ich mach das eben gerne ne und wenn ich die Möglichkeit kriege, dann dann will ich es in dem Fall auch nutzen. Ist ne n bisschen zeitkritisch jetzt natürlich wegen der Taiwan Reise aber ich hab das jetzt so ganz gut auch mit mit Schlaf und so organisieren können, dass das dann für mich auch gut passt.
Ne gerade auch weil wir jetzt hier mit China Airlines ja dann eben auch gehoben fliegen dürfen, ist der Flug auch bei weitem nicht so so Schlauchen wie es normalerweise der Fall wäre ne also deswegen ne super Sache, dass das so möglich ist. Und ja bin ich mal gespannt wie Kapstadt sein wird, wie auch das Feld da sein wird und. Ja, ich habe dann so die Aufgabe, da möglichst weit mitzulaufen, zu Pacen im besten Fall und dann einfach zu schauen, wie weit mich die beiden tragen. Also ein gutes Training draus zu machen. Mann, Mann, Mann immer unterwegs, der Pfeiffer ja schön, da freue ich mich auf die nächste Woche. Mal gucken was du so berichtest.
Ich wünsche uns allen jetzt ja in erster Linie, dass wir fit bleiben, dass wir gesund bleiben, dass wir laufen gehen, dass wir Spaß haben am Training und ich würde sagen, dann hören wir uns schon in einer Woche wieder. Genau. Ja, wahrscheinlich ist die Aufnahme dann auch wieder von von fairen Lande.
Heute nehme ich ja hier in Taiwan auf und dann werden wir wahrscheinlich in Kapstadt noch aufzeichnen müssen, weil ich am Montag dann zurückreise. Und ja, ich bin gespannt, wird auf jeden Fall wieder weiter spannend bleiben, das Ganze der Oktober für mich ist im Monat mal über den Tellerrand zu schauen in andere Länder zu schauen ganz toll und dann bin ich aber auch froh, dass es dann auch wieder in eine Struktur reingeht, also mehr Struktur, also weil während der Reisen das Training so aufrecht zu halten ist wichtig eine Herausforderung. Muss man gucken, dass man auch ein Laufband, wenn es nicht anders geht, parat hat und gerade auch die Temperaturen hier in Taiwan, das ist schon fordernd und deswegen ist es dann auch sehr gut, dass ich
dann auch wieder mehr Zeit zur Verfügung habe, dann in die gewohnte Struktur reinzugehen, dann eben auch Kerneinheiten auf meinem baho Kicker run Laufband zu machen, denn auch das war ja ein wichtiger Baustein der Berlin Vorbereitung und dann steht ein guten Valencia Marathon auch nichts im Wege.
Alles klar marketingtechnischen Profi, der Mann, alles klar. Noch eine Frage ganz zum Schluss, weil es viele Leute interessiert irgendwie vom DLV was gehört, können wir in den nächsten Wochen da was erzählen, kannst du was erzählen, gibt es da schon bezüglich Hendrik Pfeiffer Esther Pfeiffer Kaderstatus, gibt es irgendwas was du sagen kannst sagen möchtest? Es gibt tatsächlich Gespräche, die wir haben, und das ist auch gut so, ne, weil wie gesagt, ich bin ja der letzte, der irgendwo eine Kritik öffentlich äußern will. Ich versuche immer alles intern zu klären und das sieht ganz gut aus, dass es gerade passiert, deswegen lass uns da abwarten, wie es weitergeht, wir haben da Gespräche und ich bin froh, dass jetzt auch mal da der Kontakt
dann auch gesucht wird zu einem rechtzeitigen Zeitpunkt, ne, und das ist ja schon mal ein gutes Zeichen. Jannick, alles klar. Wie sagt man Tschüss bis zum nächsten Mal in Taiwan Tschüss gelernt. Noch nicht gelernt, da schäme ich mich rein, hätte ich fragen müssen, aber kann ich nicht, tut mir leid.
Und noch ein kleiner Nachklapp. Ich hab mich gerade informiert, also um bei den Crossmeisterschaften mitlaufen zu können, braucht man einen Startpass und n gültiges Startrecht damit. Also man muss bei einem Verein. Angemeldet sein Vereinszugehörigkeit ist da Pflicht und dann funktioniert das startpass Verein und dann ab zu den deutschen Crossmeisterschaften.
Also Leute geht laufen, bleibt gesund, wir hören uns nächste Woche tschüssi.