Einer rennt Einer hinterher· Folge 127

#127 Vierfacher Skilanglauf-Olympiasieger auf neuen Wegen: Wie Dario Cologna zum Marathonläufer wurde

Dienstag, 25. November 2025 · 1 h 07

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Shownotes

In dieser Folge haben Schmidti und Hendrik einen echten Wintersport-Superstar zu Gast: Dario Cologna, vierfacher Olympiasieger und Langlauf-Legende. Gemeinsam sprechen sie über seine Profikarriere, entdecken erstaunliche Parallelen zum Laufsport und wie sich Darios Leben nach der Profikarriere als Familienvater, Unternehmer und TV-Experte anfühlt. Natürlich geht es auch um seine neue Leidenschaft Marathon: Welche Rennen ziehen ihn an, wie viel Ehrgeiz widmet er seinem neuen Hobby und wie genau trainiert ein Olympiasieger als Lauf-Quereinsteiger. Was Läufer:innen vom Langlauf in Sachen Kraft, Technik und Ausdauer lernen können, erfahrt ihr in dieser besonderen Folge. Dazu gibt es spannende Einblicke in Materialfragen, Ernährung, den Unterschied zwischen Langlaufrennen und Marathon – und einen kleinen Ausblick auf Darios zukünftige Marathon-Pläne.
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Dario Cologna bei Instagram (instagram.com/dariocologna) und zu Darios Webseite (dariocologna.ch)

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Ihr Lieben, diesmal habe ich den Mund nicht zu voll genommen. Wir haben es tatsächlich geschafft, für Euch ein richtig spannender Gast Dario Cologna. Vierfacher Olympiasieger, eine sehr erfüllte Karriere und ergibt uns richtig viele Insights in diese Karriere und auch die Parallelen zwischen Skilanglauf und laufen. Da gibt's einige andere Sachen, sind aber auch unterschiedlich sehr interessantes Gespräch.

Über die Details der Vorbereitung auf Valencia bei mir, da sprechen wir noch mal etwas ausführlicher nächste Woche drüber. Heute schauen wir uns die Karriere von Dario Cologne an. Freut euch auf einen richtig sympathischen Sportler. Also jetzt geht es los, einer rennt einer hinterher, euer Lauf Podcast.

Ihr Lieben, ich bin heute echt ein bisschen nervös, Henrik, Wir haben schon tolle Gäste gehabt, das muss man sagen in der Vergangenheit, aber heute haben wir einen richtigen Sport Superstar wie ich finde, der war unglaublich erfolgreich, viermal Olympiasieger und er hat viermal den Gesamtweltcup gewonnen im Skilanglauf und viermal die Tour de Ski.

Dario Cologna Wir haben es schon so ein bisschen mal angeteasert, ich habe das jetzt über meinen super. Südtirol Urlaub versucht und es hat tatsächlich geklappt. Lieber Dario, das ist ja Wahnsinn, dass du in unserem kleinen, feinen Lauf Podcast jetzt erscheinst. Herzlich Willkommen. Ja, vielen Dank.

Ich freue mich sehr. Also ich kenne ja auch schon, also habe tatsächlich schon ein paar Mal reingehört und ich freue mich, dabei zu sein. Ja, Dario, auch von meiner Seite herzlich willkommen, freut mich richtig groß, weil ich erinnere mich noch oft, wenn ich mal den Fernseher irgendwie laufen hatte, gerade im Winter und dann der Wintersport lief.

Da ist man schon häufig über den Namen gestolpert und richtig lustig, dass sich die Wege dann so jetzt auch wieder kreuzen, denn du hast deine Karriere jetzt ja vor einiger Zeit aber auch noch nicht so lange her beendet und dass jetzt der Laufsport so ein bisschen uns zusammenführt, ist eben ganz toll, ne, ein bisschen der Aufhänger, ne, es haben auch tatsächlich einige unserer Hörer uns kontaktiert und gesagt, ladet unbedingt Dario Cologna ein, weil der bereitet sich gerade auf den Valencia Marathon vor.

Ne, da kannst du gleich was zu sagen, da hat. Waren die aktuellen Ereignisse wieder ein bisschen schneller, aber trotzdem super spannend für uns. Wenn wirklich ein Star auch aus einer anderen Sportart sich dafür entscheidet, so ein bisschen dem Laufsport eine Chance zu schenken. Total interessante Geschichte und da werden wir heute natürlich ein bisschen tiefer eintauchen, aber erzähl erstmal selber ja Valencia, der Plan, der ist jetzt ein bisschen hinübergefallen.

Ja, vielen Dank. Ja genau, ich wollte, wie du auch in Valencia laufen und das war mein mein großes Ziel dieses Jahr im Laufen. Ja, ich bin letztes Jahr auch in Valencia 222 gelaufen und mein Ziel wäre jetzt gewesen, unter 220 und ja, leider vielleicht ja wollte ich ein bisschen zu viel oder so. Ja und jedenfalls ist da eine Achillessehnenentzündung dazwischen gekommen, die halt schon seit ein paar Wochen Probleme macht und ja, wenn sie mal hier ist, so eine Entzündung geht es halt nicht so schnell weg und ja. Ich wollte schon, ich wollte mich schon richtig vorbereiten und darum habe ich dann schneller gemerkt, das wird wahrscheinlich nichts.

Und ja, hab jetzt vor ein paar Tagen dann auch offiziell jetzt abgesagt und ja, das Ziel 220 ein bisschen verschoben. Total schade Dario. Ich mein Ich kann ja jetzt auch mitfühlen. Ich hab ja meine erste Marathonvorbereitung, meinen ersten Marathon auch schon hinter mich gebracht in Köln und es ist schon wirklich bitter, wenn du dich so lange vorbereitest.

Du wirst es kennen, ich hab auch so n bisschen gegoogelt, du hattest ja auch schon die ein oder andere Verletzung im Skilanglauf, deshalb mal direkt gefragt, du musst ja jetzt auch dann schon in einer super Form gewesen sein, weil ja Valencia, das sind ja nur noch 2 Wochen, umso bitterer, oder? Ja klar. Also die Probleme haben so anfangs Oktober angefangen. Ich bin dann so Ende September noch ein Halbmarathon gelaufen, bis dahin ging es eigentlich ziemlich gut. Also ich war noch nicht in Topform, aber bei einem relativ fühligen Lauf mit 40% naturwegen bin ich 1 10 gelaufen, also ich war habe nicht so schlechtem Weg, aber ja mal schauen und eben ich hab's ja schon gesagt, also ich war ja ich war ja. Also Langläufer, und das war

meine Karriere und das Langlauf, also das Laufen macht mir jetzt sehr viel Spaß und ich bin immer noch ehrgeizig, hab Ziele, aber trotzdem vielleicht nicht mit dem ganz gleichen Fokus und ist natürlich schade, wenn es nicht aufgeht, aber nicht mehr ganz so schlimm wie wie vielleicht früher als aktiver Langläufer.

Bist du denn auch während deiner Langlaufkarriere gelaufen oder ist das jetzt das ganz neue Hobby nach deiner persönlichen sportlichen Karriere hast du dir einfach mal den Marathonsport ausgesucht. Nein, klar. Also wir sind schon immer viel, viel gelaufen in der Vorbereitung, vor allem im Sommer, da gehört neben das Osteroog Skilaufen oder ich weiß nicht, wie man es in Deutschland sagt und. Ja, ist das Krafttraining laufen ist sicher wichtig, oder? Es waren aber mehr so Trailläufe in den Bergen auch und so mehr im Aufstieg, also eines so Flachlaufen auf der Straße haben wir eher gemieden, aber wir waren schon viel auch zu Fuß unterwegs, es war schon ein wichtiges Training, vor allem für die klassische Technik ist

das finde ich es nach hervor ein super Training, also darum also nicht komplett Quereinsteiger, aber es war schon trotzdem ein Umstieg und. Braucht auch ein bisschen. Ich wollte dann sofort, ich hab ja 22 nach Olympia aufgehört und wollte dann im Herbst in London laufen und das hat dann auch nicht geklappt. Also da hatte ich so ein bisschen Überlastung bei bei der Leiste oder beim Auduktoren und ja hab gemerkt, dass ja, ich muss ein bisschen langsam aufbauen, also die. Sagt der Motor oder die Lunge und so, der funktioniert schon oder der der der ist auf einem gutem Niveau, aber so die Beine und die müssen dann erst dann mitkommen und es braucht trotzdem ein bisschen bisschen Zeit, aber. Spannender Punkt, spannender

Punkt. Würdest du sagen, die wenn du jetzt läufst im Vergleich zum Ski die muskuläre Beanspruchung ist an anderen Stellen, also wo hattest du während deiner aktiven Karriere vor allem immer Muskelkater oder vielleicht auch mal überlastungserscheinung Verletzung? Würdest du sagen, dass was anderes jetzt beim Laufen?

Ja, schon. Also die, die muskuläre Belastung ist halt im im Laufen schon schon größer, also halt die Schläge die man die man hat. Also langlaufen ist ja sehr ökonomisch und also man verletzt sich eigentlich selten beim beim Langlaufen, also wenn war sehr in der Vorbereitung, beim eben beim Laufen oder sonst bei einem anderen Training, beim Fußballspielen oder ja, aber langlaufen.

Da gibt es auch selten Muskelkater. Aber es ist wirklich sehr ökonomisch und man kann auch mehrere Stunden laufen im Vergleich. Also ich jetzt mal im im Laufen aber also wenn, dann hatte ich halt trotzdem auch beim Langlaufen so meine Problemzone waren so immer so Wade, Achillessehne, also die unteren Extremitäten war schon immer ein bisschen meine meine Schwachstelle. Wieviel Kilometer hast du denn früher so auf den Brettern abgespult?

Also du warst, das haben wir gesagt, ich meine wahnsinnig erfolgreich viermal. Ne Goldmedaille gewonnen bei den Olympischen Spielen und eine deiner Paradedisziplinen waren ja glaub ich auch die 50 Kilometer. Das ist ja einfach noch mal länger als n Marathon. Ihr wart n bisschen schneller unterwegs, kann man das sagen?

Wieviel Kilometer hast du so in der Vorbereitung jetzt verglichen mit dem Marathon? Hendrik macht so 220 gerade wieviel waren es bei dir auf den Brettern? Ja, also wir, wir zählen eher in in Stunden halt beim Langlaufen, weil ich glaub ihr deutschen macht es n bisschen anders oder früher. Also ich war ja da mit der Zeiten von so Teichmann im Sommerfeld lange unterwegs, darum war es vielleicht in Deutschland auch noch ein bisschen größer zu dieser Zeit also, aber genau, es ist eher Stunden, weil lang läuft es halt schwierig, also ist es eisig und schnell macht man halt fast 20 Kilometer pro Stunde.

Ist das halt das Neuschnee und nass, dann macht man vielleicht nur 1012 Kilometer und da rechnen wir eher in Stunden. Also ich hab so eher 25 Stunden Woche so im Schnitt würde ich sagen, also eher denke ich mehr als beim beim Laufen weil da ist halt die Belastung viel viel größer und genau wie es schon erwähnt haben, man kann auch eher ein bisschen mehr Stunden machen beim Langlaufen im Vergleich zum zum Laufen, aber es ist eben schon nicht ganz. So intensiv und auch der Wechsel jetzt, also bei uns gibt es auch Sprint bis 50 Kilometer und in meiner besten Zeit bin ich ja alles gelaufen.

Also es ist der Unterschied ist eigentlich nicht so groß, sondern 50 Kilometer ja ist ein bisschen länger als im Marathon, aber es ja vom vom Training her eigentlich der unterschied zum 30 Kilometer zu 50 Kilometer ist viel im Massenstart, auch taktisch, also es ist nicht immer ganz. So, so hart wie vielleicht ein ein Marathon.

Oder man muss nicht vom ersten Meter die Base haben und dann bis zum Schluss durchziehen. Also das gibt es natürlich beim Einzelrennen, also jetzt für die für die Experten, da muss man halt von Anfang an halt auch ja das Tempo finden und den Körper sehr gut kennen, dass dann der andere da zählt, dann die die Base vom Anfang an ein bisschen mehr, ja was?

Würdest du sagen, sind die Aspekte die. Da auf höchstem Niveau, wo ich die Spreu vom Weizen trennt, ne. Also bei uns würde ich sagen im Marathon ganz klar wie man so einen Marathon muskulär aushält, ne also ich könnte mich auch bei Kilometer 40 wenn ich will noch mit dir unterhalten, auch wenn es super schnell und anstrengend ist.

Aber am Ende ist das was limitiert die Muskulatur die einfach dann ne irgendwann dicht macht wo man eben auch mit einem guten Feeling, mit einer Strategie sich da eben auch so ja beisammenhalten kann, dass man eben auch einen sauberen Laufschritt bis ins Ziel durchhält. Ne, Du hast gerade angedeutet, der muskuläre Impact ist deutlich geringer gewesen, weil. Was sind die Werte, auf die es wirklich ankommt, wenn es darum geht, Olympiasieger zu werden, sich durchzusetzen, eben auch gegen die anderen Top Leute auf der Welt? Es ist dann ein starkes Herz, Kreislauf, System, sind es kraftwerte, es ist eine Technik was wir zu sagen spielt da die größte Rolle.

Ja, das ist schon gut gesagt. Also ich denke, es ist so ein Langlauf, es ist so ein bisschen ein Gesamtpaket, also klar beim Laufen auch, es muss immer alles stimmen schlussendlich, aber eben, es ist halt anders, wie es nicht von ersten Kilometer. Bei dir ist ja praktisch jeder Schritt bis zum Schluss möglichst gleich oder man möchte konstant laufen.

Ist ja das das Ziel und vom Basing und das Rennen ist bei uns sehr unterschläge es gibt Aufschläge sind da, es gibt Abfahrten, man kann sich vielleicht während dem Rennen vielleicht auch mal erholen, so im 50er gibt es vielleicht eher mal eine Krise und dann vielleicht beim Marathon gibt es auch, aber es ist schwierig, wenn die Beine zumachen, dann ist meistens vorbei, oder? Also von meiner kurzen Marathon Erfahrung, aber das Gesamtpaket, also wirklich Herz, Kreislauf, ich denke die die V 2 Mags, wenn man immer erwähnt ist aber ein Langläufer da ist. Die Belastung ist der ganzkörper Oberkörper ist auch wichtig. Wir sind auch ja relativ viel im Kraftraum für eine austauschsportart Technik was du

auch erwähnt ist auch relativ technisch. Ja ich glaube es ist man muss alle alle Aspekte berücksichtigen und. Und dann werden wir es gut, gut zusammen. Gut zusammen klappt, dann ist man dann schnell unterwegs unterwegs es. Ist in der Schweiz so ein bisschen der Weg, der fast schon vorgezeichnet ist. Also hier in Deutschland Fußball ganz weit oben, jeder irgendwie oder nicht jeder, aber viele wie Kinder landen dann irgendwie automatisch im Fußballverein, kommen da rein. In der Schweiz kann ich mir gut vorstellen, der Wintersport noch mal mit einem ganz anderen Stellenwert auch ist. Das ist das so ein logischer Schritt, oder wie wächst man tatsächlich auch in so eine absolute Profikarriere rein? Hast du da auch als Hobby

angefangen und dich dann professionell? Realisiert oder wusstest du schon von klein auf? Ich will unbedingt im Wintersport wirklich bis nach ganz nach oben kommen. Nein, ganz und gar nicht, also bei uns klar, Wintersport ist ist sehr weit oben, aber eher Ski alpin, also die die Abfahrer, die sind sehr schnell und auch zahlreich unterwegs, aber Langlauf ist trotzdem eher eine eine Rand, also es war lange eine Randsportart und bei mir war es auch eher Zufall also.

Auch dann mal im Streit, wo ich aufgewachsen bin. Ja, gab es einen kleinen Club, also ich bin aber auch Ski alpin gefahren zuerst habe dann Fußball Fußball gespielt, da in Italien sogar und bin dann erst relativ spät mit 12 dann zum Langlaufen gekommen und ja und dann habe ich gemerkt, dass ich ein gewisses Talent habe oder auch früher schon ein bisschen im Ausdauerbereich und wenn man mal drin ist, dann kommen die die Wettkämpfen, dann kommen mal Schweizer Meisterschaften und dann ist man mal im. Nachwuchsskader und so weiter und dann ja, bin ich nicht mehr vom Langlaufen weggekommen.

Ja, aber es ist nicht so, dass man außer Langlauf würde ich sagen, es war bei mir eher ein Zufall und auch eben die Sportart ist jetzt auch nicht, ja vielleicht ein bisschen größer als in in Verhältnisse in Deutschland natürlich, aber die, also Deutschland hat eigentlich eine viel größere Tradition auch. Auch von starken Langläufen im Vergleich zu zur Schweiz. Also ich bin ja der erste Olympiasieger und gesamte Körper Siegerin in in der Schweiz und in in Deutschland gab es doch schon schon einige.

Ich bin immer großer Fan gewesen, sowieso. Wintersport fasziniert mich, du lebst eigentlich mein Traum, Dario, Du bist erst mal da, geboren in der Ecke, die ich erst spät für mich entdeckt habe, das ist halt so ne, wenn du als Kind immer mit deinen Eltern nur ans Meer gefahren bist und so jetzt gar gar nicht vorwurfsvoll meinen Eltern gegenüber gemeint, aber ich hab das spät für mich entdeckt und auch spät mit Alpinski begonnen und ich bin mittlerweile Dario so begeistert alles was. Die Berge betrifft im Winter Ski Alpin. Skilanglauf hab ich noch nie ausprobiert, ich glaube das wäre genau meine Sportart Henrik wirklich weil. Könnte ich mir gut vorstellen.

Ich bin eher groß, also ich bin so knapp 1 90 und hab eher mehr Kraft. Ich bin für einen Läufer tendenziell so schwer, ich war ja früher mittelstreckenläufer, aber ich hab so knapp unter 80 Kilo, das ist auf dem Marathon einfach zu viel, ne. Ja, aber für den Langläufer perfekt. Also ich glaube Mario nächsten Winter muss es unbedingt mal ausprobieren als Vorbereitung.

Geburtstag ist er auch. Ich, ich muss es mal. Ich muss es mal ausprobieren, weil ich liebe eure Natur da, das ist einfach sensationell, das ist schön, also. Ganz, ganz toll also in der in der Ecke, nur um das noch mal kurz zu erklären, also im im Finschgau, wo ich jetzt zuletzt unterwegs war, gewandert bin, da grenzt dann sofort die Schweiz dran, das ist bei euch dann Kanton Graubünden ne und da bist du groß geworden im Münstertal sagen glaube ich die deutschen Valmyster, und das ist ja da im Prinzip alles, die Grenzen sind fließend, oder ich glaube, du warst auch in Malz in der Sportschule oder ist das richtig?

Ja, nicht in der Sportschule. Das. Da war ich im Engedin, also in der Schweiz, schon vom vom Schulsystem her. Aber ich habe da Fußball gespielt und genau die, die Grenzen sind, sind fließend. Also ich bin auch halber aus eigentlich Italiener, also meine meine Wurzel komme aus nach Italien, daher kenne ich das Finschgau sehr gut, genauer, aber aufgewachsen bin ich also rätoromanisch, also die die Sprache auch, also ist das sehr speziell, auch in Malmö Steir. Eine sehr kleine kleine Sprache, da gibt es auch schon eine. An der Grenze zum zum Südtirol.

Ihr habt. Ja, wirklich, überall Berge. Mir ist es jetzt noch mal so klar geworden in Südtirol, also auch im Alltag, wenn du da irgendwie in so einem Dörfchen wohnst. Es geht immer steil bergauf, du musst jeden Tag einen steilen Berg hoch, also es ist ja anstrengend natürlich im Sport, umso mehr ist das für dich total normal wie für uns so gerade ausgehen, oder ist das auch immer noch für so einen Supersportler eine Herausforderung? Ja, es ist halt schon eher normal, wenn man halt dort aufwächst.

Und für mich ist sehr komisch, wenn ich irgendwo im ja, ich weiß nicht im Norddeutschland wäre und einfach keine Berge sehe so im Horizont, das ist sehr, aber aber anstrengend bleibt es trotzdem, wo es auch für uns geht. Es geht es hoch und aber ja, ist eigentlich aber normal. Also das ist halt schon sehr gebirgig und ja, das Tal ist auch relativ relativ schmal und da geht es halt immer.

Geht schnell mal hoch oder oder runter. Ja und? Dafür suchst du dir aber dann auch die ganz flachen Marathons aus. Ne, also erster Gedanke mit London, dann jetzt Valencia, da weißt du aber dann trotzdem schon, wo es richtig schnell zur Sache geht, ne, also ein bisschen parallelen vielleicht zu den Kenianern, ne, die ja auch im nicht absolut nicht alpinen Hochland sind, aber die auch unglaublich hügelig laufen und die dann auch sagen wir kommen dann auf die flachen Strecken und brechen Rekorde, weil das natürlich wahnsinnig abhärtet dann eben auch und einen stark macht wir hier in Düsseldorf. Hast du ja schon gesagt in Deutschland ein bisschen schwieriger auch.

Wir suchen hier aktiv tatsächlich dann nach ein paar Höhenmetern, die wir extra auch in unsere Läufe einbauen, weil diese Höhenmeter einen tatsächlich auch sehr stark machen, und das ist natürlich eine Sache, die du so ein bisschen in die Wiege gelegt bekommen hast. Umso besser das ganze, aber du schielst dann aber jetzt auch bei deiner Laufkarriere, deiner Nachgeschobenen Karriere dann schon auch wirklich sehr ambitioniert auf Zeiten, ne, also sonst würdest du eben nicht die ganz schnellen Bretter da wie Valencia heraussuchen. Also die Ambitionen ne, ich habe gerade wir haben das Vorgespräch auch schon gesagt, wir haben gerade mal geschaut, World Athletics hat schon ein Profil von dir angelegt, wo dein 22 und 20er Marathon auftaucht, der

Ehrgeiz bleibt so ein bisschen ne, also ich glaube wenn man wirklich mal auf höchstniveau Sport gemacht hat ist es ist es schwer diesen Ehrgeiz irgendwie komplett auszuknipsen. Ne das das hört man bei dir glaube ich auch ein bisschen. Raus? Ja, genau das würde ich schon sagen und. Klar, es gibt schon gewisse Leute, die die Fragen, Ach ja, wieso läuft jetzt Marathon oder du hast ja ein Leben lang Sport gemacht und Leistungssport, aber für mich mich war es halt immer aus Leidenschaft und für mich war es auch ein Privileg, Spitzensport zu machen und es war eigentlich eine eine gute Zeit und ich, ich renn da auch nicht so irgendwie hinterher oder ich hab glaube ich fast alles erreicht und aber ich mach es immer noch gerne und das ist

und dann wollte ich mal einen Marathon laufen, das war immer mal ein Hinterkopf. Nach der Karriere, weil so während der Karriere, ist dann trotzdem noch, ja, es wird relativ intensiv und und dann habe ich gesagt, ja, wenn schon, dann ja, vielleicht eben einen großen Marathon, also Berlin oder London war immer so ein bisschen im Hinterkopf, und wenn eben dann auch schnell oder sollte schon eher flach und dann ein Schnellmarathon sein, genau, also da ist der Ehrgeiz schon immer noch ein ein bisschen hier, also wenn ich habe gesagt, ja, ich bin jetzt auch 39 so viele, so viele Jahre, also wahrscheinlich wird es dann nicht.

Wird es schwierig, zum zum schneller werden und dann muss ich jetzt die, die schneller raussuchen und dann. Später sag das nicht dem Schmidti. Das fängt doch alles an. Ja, hab. Gehört. Du bist ein bisschen bisschen älter, oder? Ja, ich bin 42. Genau Dario, da ist er. Ich habe bin jetzt 248 gelaufen, meinen ersten Marathon. Ich habe jetzt noch Ziele, jetzt versau mir nicht alles, also da kommt bei uns und ich glaube bei dir, wenn du jetzt dran bleibst, da ist noch richtig was drin, aber du meine Frage, wie bist du denn an den ersten Marathon rangegangen, also wieviel Kilometer bist du vielleicht sowieso schon gelaufen in der Woche und wie hast du dann deinen Umfang gesteigert, also beschreib mal so ein bisschen

das Training hinzu, dem ersten Marathon, ich glaube das war der in Berlin, wo du unter 23. 30 dann knapp gelaufen bist, oder? Genau das war letztes Jahr in Berlin. Du warst auch dort Hendrik. Ja, oder genau, durfte auch ganz vorne starten, da mit der Switterelite und da war da auch ein bisschen übermotiviert, aber genauso die Vorbereitungen generell. Also ich bin.

Was auch als Langläufer ist eher ein bisschen vielseitiger. Also es ist halt nicht nur laufen, man geht auch halt rollschuhlaufen, Radfahren, Krafttraining und das habe ich auch ein bisschen versucht, da in der Marathonvorbereitung zu machen, dass es nicht zu einseitig wird, aber so den Umfang, ja was so also vor 2 Jahren war das ja Entschuldigung in Berlin so 8090 Kilometer pro pro Woche ja, also eher glaube eher tief. Für diesen Bereich.

Aber ja, ich habe auch gemerkt, zu viel kann ich jetzt auch nicht. Zu viele Kilometer kann ich nicht machen, dann mache ich lieber mal einen einen statt einen lockeren Lauf, vielleicht gehe ich mal Radfahren oder ja, um meine Beine ein bisschen zu entlasten, aber trotzdem wollte ich da halt ein bisschen Umfang machen und so meine Philosophie ist relativ relativ einfach, ja dann 22 schnelle Einheiten gemacht. So 1.

Ein bisschen Schwimmtraining, genau so ein bisschen längere, längere Intervalle und 1 ein bisschen schneller, so 400, bis halt ein Kilometer und dann, wenn möglich, so ein noch ein long Run pro Woche und dann war er schon ziemlich zufrieden und dann noch vielleicht ein 22 lockere Läufe dazu und dann, ich denke, wichtig ist da. In diesem Bereich, dass man auch eine gewisse Kontinuität reinbringt über mehrere Wochen und dann macht man auch schnell Fortschritte und genau, ja, das war's auch. Beibehalten, dann das Pensum bei bei der Valencia Vorbereitung, wo du dann natürlich auch in den niedrigen 2 20er Bereich gelaufen bist, wo das mehr Kilometer oder war das ähnlich? Es wurde schon ein bisschen

mehr, dann habe ich schon ein paar Wochen auch über 100, aber dann war's eher so, vielleicht zwischen ja 90 und und 110, so die letzten 10 Wochen. Und ja, also ich mache jetzt echt eine klassische oder 1214 Wochen. Also ich lauf lauf ja immer ein bisschen, aber natürlich ein bisschen weniger und dann will diese genau diese Wochen steigere ich das das Band so ein bisschen und genau also ich habe ein bisschen mehr trainiert und hatte auch ein bisschen mehr Erfahrungen und ja genau beim beim ersten Marathon habe ich sicher so ein paar paar Tipps von von Viktor Rötin bekommen, kennt ihr sicher auch. Der erfolgreichsten Schweizer Marathonläufer. Und auch er hat mir so ein bisschen gesagt, welche welche Einheiten jetzt er machen würde.

Das war eigentlich noch, ja, das war noch gut für mich, also klar man, es ist eigentlich ziemlich unterschiedlich, also ziemlich ähnlich zum zum Langlaufen, weil ja man macht ähnliche Trainings vom vom Umfang her und auch von von der Intensität, aber es tut trotzdem mal gut so zu hören, was hat er so gemacht für für Einheiten so diesen Key Sessions.

Sag mal ganz sicher, hast du profitiert? Ja auch noch ne von der von der Karriere früher. Also es sind für für die Leistung die du da erbracht hast ne 2 Stunden 22 ich glaube da wären einige Athleten neidisch, wenn sie dafür nur 9000 oder 100 Kilometer in der Woche machen würden ne also da würde ich ganz klar sagen sieht man noch die die große aktive Karriere die die so ein bisschen nachwirkt ne also ich glaube schon, dass wenn man jetzt nicht Profisportler viele Jahre gemacht hat, dass man dann tatsächlich schon eher so 120140 tatsächlich brauchen würde, um in diese Bereiche dann auch vorzustoßen. Also da, da sieht man ganz deutlich, auf welchem Niveau du ja auch während deiner aktiven

Karriere unterwegs warst. Ganz interessant, du hast ja gerade angedeutet, ne, die Schweiz ist klein, man man kennt sich da untereinander. Ne Viktor Röthlin hast du gerade schon gesagt, Matthias Küburz ne, das ist ja auch ein Marathonläufer, den wir hier in Deutschland sehr gespannt beobachten, der auch bei uns schon beim Podcast auch zu Gast war, der da als Quereinsteiger, als Orientierungsläufer dann jetzt Olympia Quali und Olympia richtig gut auch war und jetzt fünfter Platz beim New York City Marathon.

Sind sind die Leute in der Schweiz bekannt oder auch auf dich selber bezogen? Wirst du auf den Straßen erkannt und ist man da als Sportler in so einem in so einer Art Netzwerk drin, also dass, dass man sich da häufiger über den Weg läuft? Ja, also eben die Schweiz. Ist das schon relativ klein, also verglichen mit Deutschland und man kommt eher vielleicht mal zusammen bei so einem, was die Winter, die Wintersportler oder Winterathleten die, die kennt man schon relativ gut, natürlich auch von von Olympia, wenn man schon ein paar Mal dabei war, so die die Bekannten und. Sommer eigentlich eher weniger, aber ja, es gibt da trotzdem so ein paar Events, wo man sich dann dann trifft. Also Viktor Rötin hatte ich

einen gemeinsamen Sponsor Halt und dann da haben wir uns ein, zweimal im Jahr getroffen und auch bei Laufevents später und genau das hat sich dann so so ein bisschen ergeben und ja, also ich werde schon erkannt, also es ist ist halt unterschiedlich und nimmt vielleicht auch ein bisschen ab, aber. Ja, also so, ich sag mal zu den guten Zeiten. Also ich bin ja auch schon Schweizer Sportler des Jahres geworden und so sogar einmal Schweizer des Jahres. Es gibt es auch, also also über über alle Bereiche also aber meist hat da halt auch ein Sportler gewonnen, weil man halt ein bisschen bekannter ist.

Also ja, also ich war da halt schon zu diesen Zeiten sehr, sehr präsent und ich glaube schon viele, viele Leute kennen kennen mich in in der Schweiz oder sicher den den Namen ne. Hat sich das groß geändert? Mit dem ersten Olympiasieg? Also war das so ein Meilenstein, wo, wo sich noch mal alles neu verändert hat, oder ist das ein schleichender Prozess?

Ja, das hat schon mal, hat schon noch mal ein Schub gegeben. Also was ich also schon der der erste Gesamtweltkörper Tour de Ski, das war halt etwas ganz Neues, weil so ein Langläufer hat es auch nie gegeben und das. Ja, von dem hab ich schon glaub ich ein bisschen profitiert und dann ja, die Leute sind halt auf mich aufmerksam geworden, auch die die Medien und dann ein Jahr später kam in Vancouver 2010 mein erster Olympiasieg war auch relativ jung, also das hat schon nochmals einen Schub gegeben, weil ich sag ja immer Olympia, der Unterschied ist einfach da, schaut einfach die die ganze Schweiz zu, man läuft für für die Schweiz, man gewinnt die Medaille für für die Schweiz und das Siebern das Siebert Halt auch nicht Langlauf Fan mit ja.

Und umso stärker finde ich Dario, dass du ja dann in Sotschi 2014 4 Jahre nach Vancouver wieder Olympiasieger geworden bist und 2018 in Pjöngjang wieder. Das ist ja herausragend, weil der Druck, der nimmt ja zu, der mediale Druck, ich kann mir vorstellen, auch der Druck, den man sich selbst macht, also wirklich Chapeau, was würdest du denn jetzt so rückblickend als deinen größten sportlichen Erfolg benennen? Ja, also eben, ich glaube, Olympia ist halt ein bisschen bisschen größer und vielleicht noch ein bisschen wichtiger drum.

Es sind halt alle 4 Jahre statt, der Druck ist ein bisschen größer und ja, darum ist es auch vielleicht ein bisschen schöner und diese 4 Olympiasieger, sie waren alle sehr speziell, was hat 2014 wo du erwähnt hast, in Sotschi habe ich mich im November. Hatte ich eine relativ schwere Bänderverletzung am Fuß. Ich musste operiert werden und dann habe ich ja 90 Tage später habe ich dann Olympia Gold gewonnen und das war halt schon eine sehr spezielle Geschichte und auch sehr emotional als für mich und das Team.

Und das von dem Her ist das vielleicht ein bisschen der der größte Erfolg, wenn man so einen einzigen Erfolg möchte, rausnehmen. Wie war das denn für dich, als du, als du dich entschieden hast aufzuhören? Was hat da den Ausschlag gegeben? Und wie macht man die Transition? Also ist eine Sache. Ich selber habe schon noch ein paar Jahre vor mir, aber bin jetzt auch eher in der zweiten Karrierehälfte und finde das natürlich auch einen spannenden Gedanken, wie einem das gelingt, dann auch diese Lücke, die sich dann ja auftut, auch zu füllen, also was was hat für dich den ausschlaggebend zu sagen, ich habe vielleicht jetzt alles erreicht oder ich möchte auch nicht mehr und und wie geht es

dann oder ging es danach für dich vor allem weiter? Bist du im Sport weiter treu oder bleibst du ihm treu? Finde ich sehr spannend. Ja, gute Frage. Ja, also ich es halt auch ein bisschen ein schleichender Prozess und ich wollte halt für mich schon auch einen Zeitpunkt wählen, wo ich irgendwie noch konkurrenzfähig bin.

Also klar, im letzten Jahr war ich, das war sicher nicht mein erfolgreichstes Jahr, das habe ich dann auch ein bisschen gemerkt, aber es war halt, wir denken halt viel so in Olympiazyklen, also vielleicht im Lang im Lang, im Laufen, im Marathon. Sind auch die einzelnen Marathons, die also die Majors und so sehr wichtig, oder da gibt es eigentlich immer immer Ziele, aber bei uns halt so.

Olympias hat schon so ein Ziel und dann nach 18 habe ich dann entschieden, also dass ich ziemlich sicher bis 2222 weitermache bis Peking, und das habe ich dann auch dann vor der Saison schon kommuniziert, ja, weil ich wollte dann für mich wahrscheinlich klar. Und dann haben sie auch ein bisschen gemerkt, es kommt der Zeitpunkt, es kommen die Jungen, ich werde ja, man muss auch ehrlich sagen, man wird dann irgendwann nicht mehr schneller, es wird ein bisschen schwieriger und ja, ich wollte dann trotzdem so mit einem guten Gefühl aufhören, dann ist bei mir noch Familie dazu gekommen und dann im letzten Jahr oder dann hat es gerade gepasst.

Und dann war für mich eigentlich der richtige Zeitpunkt, genau und ja, und die Transition. Genauso. Ich bin dem Sport eigentlich treu treu geblieben, also auch dank dank den Erfolgen konnte ich einiges vom vom Sport mitnehmen, auch Sponsoren. Ich bin, ich arbeite auch heute noch viel mit mit Paar, also Sponsoren zusammen 4 Jahre nach Karriereschluss und ja jetzt nächste Woche fliege ich nach nach Finnland also ich bin als als TV Experte auch im Einsatz im Schweizer Fernsehen also. Genau so ein bisschen auch wie die die Deutschen, also Biathleten.

So kennt man ein bisschen genau, also da, also bin ich schon noch ziemlich im Sport involviert, auch sonst ein paar Projekte im Sportbereich, also so als als selbstständiger Unternehmen würde ich mich bezeichnen im im Sportbereich, aber es ist schon eher ein Einzelfall und vor allem auch im Langlauf.

Dass halt die die meisten dann schon direkt im im Beruf einsteigen müssen, halt auch auch finanziell, oder dass man da halt nicht so viele Möglichkeiten hat oder? Oder man geht so in den im Trainerbereich, das ist sicher auch eine eine Möglichkeit. Ja, ganz klar ausnahmekarriere. Ne muss man immer auch betonen, war eine absolute Ausnahmekarriere mit 4 olympiasiegen ne da da, da ist man schon im absolut erlesenen Kreis beim Ganzen nicht ganz spannend, weil du es Schmidt ich wollte dir nicht das Wort wegnehmen, weil weil du es gerade angedeutet hast.

Du hast die Biathleten angesprochen. Das hab ich mich immer schon gefragt, als als ich auch vorm Fernseher saß. Ne und immer Langlauf und auch Biathlon, beides immer gelaufen ist. Wie groß ist der Schritt vom Langlauf zum Biathlon? Also hätte man sagen können, ich will es mal probieren oder sind da doch zu viele andere Faktoren, die man dafür auch können muss, dass man sagt, so einfach ist es nicht so so ähnlich wie bei mir. Als ich mich da, ich habe mich auch mal in die Schweiz dahin gestellt und bin beim Trail Run Ciacinal mitgelaufen und hat auch keine ne ne hat die auch keine Chance gehabt ne und so ein bisschen stelle ich mir das immer vor so Biathlon also ein bisschen als das Trail Running

des des des Laufens ne ne was irgendwie auch nicht so weit weg ist, aber am Ende wenn man dann da steht vielleicht doch weit weg ist, war das mal ein Gedanke für dich. Hättest du dir das vorstellen können oder würdest du sagen das ist nicht vergleichbar? Ja, ist das eine zweite Sportart? Und. Ich glaube, Trade Running ist vielleicht noch eher, also näher beim beim Marathon oder so, aber also ich glaube schon, dass es ein großer Unterschied ist. Auf jeden Fall, aber das schießen muss man lernen und es braucht sicher Zeit und bei mir war es jetzt nie wirklich ein ein ein Thema, weil im Unterschied zu zu Deutschland ist jetzt Biathlon nicht unbedingt populär, also im Gegenteil, also mit meiner 4

unglaublich populär, ja, ja, absolut absolut und. Aber mit meinen Erfolgen ist eigentlich eher dann Langlauf bekannter geworden und populär geworden. Und jetzt Biathlon eher erst in den letzten Jahren. Auch mit den Erfolgen auch. Es ist eine eine fremde Sportart, muss man schon sagen, also es funktioniert sehr gut, aber es gibt ja oder zum Beispiel Denise Hermann in Deutschland hat den Umstieg gemacht, also ich weiß nicht.

Für ihre also kennt sie sicher, aber sie war früher, sie hatte eine eine, eine eine Medaille gewonnen in der Staffel in in Sotschi noch im im Langlauf und hat danach gewechselt. Und in Deutschland ist halt John lukrativ von von den Sponsoren her, auch vom von den Zuschauern her und bei ihr ist es sehr gut aufgegangen, also sie hatte da halt auch ein Talent, das hat fürs fürs Schießen und. Aber skate, also ich kenne auch Fälle, die da hat es eigentlich gar nicht geklappt.

Also es ist sicher ein Vorteil, wenn man halt das Schießen auch schon als als junger Athlet das erlernt und es wird es auch nicht unbedingt einfacher und ich glaube nicht, dass ich die die Geduld gehabt hätte, um dann noch das Schießen zu lernen. Das kann ich das gar nicht verstehen. Vielleicht wäre es besser gewesen, ihr erinnert euch, ich habe ja erzählt, ich habe eine Bärenspur gefunden in Südtirol, das war im Heimattal von Dario. Also da sollte man.

Mann im Notfall mal eine Knarre dabei haben, lieber Daniel und ich erinnere mich natürlich an Ole, einer Björndalen, da würde ich sagen, der alte Norweger Starbiathlet, der hätte wahrscheinlich auch bei den Spezialisten im Skilanglauf mitrennen können, oder der war ja sowas von schnell. Ja, ja, hat er. Hat er also.

Er hat sogar einen Langlauf einen gewonnen, aber ist auch eher eher eine Ausnahme, aber das ist natürlich ein bisschen einfacher, da müssen sie einfach das Gewehr weglassen und dann. Ja, langlaufen also da gibt es einfach Unterschiede im im Biathlon kann man einfach viel auch mit dem Schießen kompensieren, wenn das sehr gut ist und auch die die Zeit beim Schießen, aber die die besten Biathleten sind sicher auch sehr gute Langläufer einfach, die laufen natürlich nur Skating, also wir haben dann auch die klassische Technik, das ist dann doch ein der der Unterschied oder der Haupt, aber im Skating sind sie sicher auch vorne dabei, ja.

Das würde mich auch noch interessieren. Mal so ein bisschen in diese Trainingsspezifik rein, du hast gesagt, viel Krafttraining. Was macht man da also? Ski, Ergometer oder wie habt ihr gearbeitet? Ich glaube, gerade bei der klassischen Technik ist der Oberkörpereinsatz ja noch wichtiger als beim Skating, oder? Also ich bin jetzt totaler Amateur, auf mich wirkt es aber so, dass beim Skating leichte, ich sag mal mehr die Läufer im Vorteil sind, dass es da wirklich ja mehr ums Laufen geht und das halt eben bei der gerade bei diesem Doppelstockeinsatz, bei der klassischen Technik, da sieht es immer so aus. Ja, als braucht man auch unglaublich viel Kraft im Oberkörper, also eben kraftausdauer. Da fällt mir jetzt immer sofort

high Rox ein, ne, diese moderne Sportart, weil da ziehen die ja auch am Ski Ergometer, wie sah denn so ne Trainingseinheit im Kraftraum bei dir aus als Langläufer, was machst du da? Ja, also eben nicht Ski, Ski, Ergometer, das ist der der Unterschied. Also man, man hatte viel sehr viel Kraftausdauer beim beim Laufen schon beim Langlaufen und. Im Kraftraum hat man, wollte man dann wirklich dann einen anderen, anderen Reiz, also dass sie denken, viele, ja, die Langläufer machen nur kraftausdauer, aber da hat man auch Maximalkraft gemacht, also auch mit mit schweren Gewichten, da wirklich natürlich, das Ziel war nicht schwerer und den den Muskel größer zu machen, aber dass man mehr mehr Kraft auch erreicht mit dem mit mit wenig

Wiederholungen. Bis maximal 5 Wiederholungen oder? Klar gab es Periodisierungen, wo man auch Kraft Ausdauer gemacht hatte. Die Rumpfkraft ist sehr wichtig für uns oder es geht ja viel über den Rumpf, weil halt Zusammenspiel, Oberkörper, Beine ja das Rumpftraining war wichtig, aber ja, wir haben schon auch eben richtiges Krafttraining, Klimmzüge, klassische Squads, einbeinige Sachen viel also ja viel, aber Oberkörper ist schon. Viel aus den letzten 20 Jahren.

Viel, viel wichtiger geworden. Vor allem du hast es angesprochen, die Doppelstocktechnik ist die die schnellste Technik im in der klassischen Technik und es dann hat es auch Erinnerungen gegeben, wo man eigentlich ohne Wachs dann gelaufen ist, weil man alles durchgestoßen hat und ja das ist hat sich schon ziemlich geändert, früher sind sie viel mehr, also diagonal in der klassischen Technik gelaufen. Grundsätzlich würde ich sagen, dass man in der klassischen Technik ein gut ein guter Läufer sein muss, weil man halt viel. Ist eigentlich eher eher ähnlicher zum zum, zum Laufen und Skaten mit dem ja mit dem Abstoß seitlichem Abstoß, bisschen vielleicht näher, zum, zum zum Radfahren. Also bei uns sagt man immer so,

wenn man wird es dann ein guter Klassischläufer werden musst du die die 3000 Meter sicher unter unter 9 Minuten laufen, so ein bisschen eine, ja eine Faustregel, also ein Henry nicht so schnell, aber so als Langläufer muss man dann trotzdem ein bisschen bisschen laufen, ja. Ja, richtig spannend. Wenn ich an den technischen Aspekt denke. Es ist ja eine hochtechnische Sportart, wenn ich euch auf diesen langen Latten darunter knallen sehe. Ich stand mal an der Weltcup Strecke in Oberhof, Ich glaube Biathlon ist es auf jeden Fall, ich weiß nicht, ob auch Skilanglauf und dann geht es ja so steil runter, meine Güte und dann auf den dünnen bretterchen Oh wie wie schnell seid ihr da geworden.

Ja, ich glaube soeben wirklich 8090 glaube, auch in Sotschi gab es so eine eine längere Radsport, nur ja, also die Ski sind ja relativ lang, also klassische Technik hat man über 2 Meter, meistens ist die Abfahrt halt nicht lang genug, dass man halt so ein so ein großes Tempo haben kann, aber grundsätzlich kann man schon bin bis 80 ja. 90 ist dann schon sehr schnell und da braucht es schon eine längere Abfahrt.

Aber meistens geht es dann wieder hoch, bevor es dann richtig schnell wird. Und du hast ja also, Henrik, ich, ich weiß es jetzt also als als als Ski. Neuling im Ski alpinsport, da hast du halt den fetten Schuh. Du hast die Kanten und du hast halt viel mehr drumherum vorne, aber bei diesen dünnen schmalen Brettern und diesen Schuhen und wenn du dann mit 7080 KMH und dann wie ihr umsetzt in der Kurve klack, klack, klack, klack, klack ich mein ein Fehler und dann liegst du da, das ist ja also super anspruchsvoll, also Respekt und dann denk ich mir immer.

Oh, jetzt hat der. Jetzt wird der langsamer, weil der irgendwie das falsche Wachs gewählt hat. Überleg mal, du hast einen Bombentag Henrik beim Marathon, aber du hast einfach nicht den Carbonschuh da gehabt, sondern hast irgendwie so n alten. Ist n ganz interessanter Punkt ne oder die das Material? Welche Rolle das tatsächlich spielt bei uns? Lange Zeit ne Schuhe, klar irgendwie wichtig, aber durch die Carbonschuhe hat es noch mal eine etwas andere Bedeutung bekommen.

Aber unterm Strich würde ich trotzdem immer noch sagen, ist laufend extrem niederschwellig, ne relativ simpel, immer noch gehalten, ne klar ne, ohne Carbonschuhe wird man sich schon unwohl fühlen, aber das Niveau der Schuhe bei den verschiedenen Marken hat sich immer weiter angeglichen. Ne es sind viele Marken, haben gute Schuhe, ne wenn man da jetzt eine von den Marken erwischt wie ich jetzt mit Puma wo man weiß die sind vorhin dabei fühlt man sich wohl und dann muss man da gar nicht so sehr.

Irgendwie noch noch hinterher sein. Ne, das glaube ich ist tatsächlich beim Skifahren schon was anderes. Ne, also was für einen Unterschied macht es dann ob du richtig gewachst hast? Wie akribisch werden die Skier auf dich zugeschnitten sind das alles maßfertigungen genau für dich ne? Also bei mir sind die Schuhe tatsächlich die, die man auch im Laden kaufen kann. Ja, außer bei mir oder was auch die die normalen Skiers, da gibt es keine Unterschiede.

Es gibt schon so. Ja, so wettkampfserien, aber das das bekommen dann alle, also die die besten Athleten und und aber der Wachs war schon natürlich entscheidend, dadurch die die Läufer manchmal auch ein bisschen beniden. Also wäre hätte gerne einfach gehabt, dass ja das alles gleich ist. Und da die die gleichen Chancen haben als kleine Nation, vor allem am Anfang war es schon nicht immer einfach, also das sind da die bei uns halt die die Norwegen sind sicher führend die.

Die Russen sind ja momentan ausgeschlossen, aber auch sehr sehr stark und wir sind da mit dem dem großen Wachsstruck gekommen. Viel mehr Möglichkeiten, mehr Leute, das hat man nachher von der Fist oder von Verwandten ein bisschen eingeschränkt, dass es nicht zu große Unterschiede gibt, dass auch die kleinen Nationen Chancen haben.

Klar, man muss jeden Tag vom vom neuem testen, es gibt ja man kann nicht etwas außer der Schublade nehmen, das hat jeden Tag ein bisschen anders, da kann es auch eine kleine Nation mal gut treffen, aber. Aber halt die Chance, dass zum Beispiel die Norweger über das ganze Jahr gesehen haben, sicher bessere Ski gehabt, sage ich als als als die Schweizer.

Und das ist halt schon nicht immer immer einfach, vor allem wenn es halt schwierig wird, sozusagen bei bei so 0 Grad Verhältnissen vielleicht noch ein bisschen Neuschnee oder Regen und dann gibt es halt große Unterschiede, wenn es jetzt wirklich kalt ist. Ja, sauberer Schnee, dann gibt es wenig Unterschiede, dann setze ich meistens oder der beste Athlet durch, aber ja, das ist.

Manchmal ein bisschen schade, aber das gehört zum zum Langlaufen dazu. Und. Geht das auch noch eine Ebene weiter? Also bei uns eine große Relevanz hat das Fuling auch jetzt gerade, was ein großes Thema tatsächlich ist, ist das Bicarbonat, was man vor allem auch auf den etwas kürzeren Strecken nimmt und du hast ja gerade gesagt, ne, das ist ein Marathon, vielleicht ein bisschen vernachlässiger, weil man da ja tendenziell versucht, ein möglichst gleichmäßiges Tempo zu rennen, zumindest wenn man auf eine Bestzeit aus ist.

Beim Meisterschaftsrennen kann es aber auch da mal wirklich ein paar Tempospitzen geben. Bei euch mit den Abfahrten, den Anstiegen, da muss man ja wirklich in kürzester Zeit noch mal richtig hoch pushen, während man dann wieder eine Phase hat, wo ein bisschen Entspannung ist, könnte ich mir sehr sehr gut vorstellen, dass auch so Sachen wie B.

Carp helfen, das Laktat Abzupuffern, so wie ausgeklügelt wart ihr da unterwegs, was Feeling, Strategie und solche Sachen angeht oder ist das erste Sache die jetzt gerade so richtig umkommen ist? Ist Ziffer auch. Jetzt im letzten Jahr mehr mehr aufgekommen oder die auch die Bikarbonat und so weiter das war bei mir jetzt bisschen weniger das Thema, also schon halt die die Kohlenhydrate auch salzverlust und so weiter das war sicher entscheidend, dass man halt genug Energie hat, auch mit mit den Schäls.

Die Verpflegung ist ein bisschen schwieriger beim beim Langlaufen, da arbeitet man meistens mit einem mit einem Becher und dann wird das Schälen mit in Flüssigkeit dann aufgelöst, dass man das direkt einnehmen kann und so, aber das. Ja, das wurde schon immer immer wichtiger. Da hat auch jedes Team ein bisschen, also wie jetzt auch im im Laufen und im Radsport, da gibt es dann sehr verschiedene Produkte, und dann also ich kann mich einfach erinnern, am Anfang war es ziemlich unkompliziert und man hat sich wahrscheinlich weniger Gedanken gemacht und dann später hat man auch mal eben angefangen, die. Die ja die Kohlenhydrate auszurechnen oder wieviel viel Gramm pro Kilo und so weiter und

das wurde schon immer immer professioneller. Aber ich sag allgemein denke ich, dass der Langlaufsport da eher ein bisschen, ja so ein bisschen hinterher hinkt zum vielleicht zum Radsport, wo es oder sehe ich da ein bisschen vergleicht, meistens ein bisschen Schritt voraus sind. Vielleicht haben sie auch ein bisschen mehr Möglichkeiten und der Langlauf kommt dann meistens ein ein bisschen bisschen später, aber. Klar, es ist wichtig, dass man am Schluss genug Energie hat, weil 50 Kilometer halt werden, nicht selten auch in einem Schlussspurt entschieden und da braucht man auch schon noch viel Schnellkraft bis oder nach 2, nach 2 Stunden. Was war deine Stärke, deine große, willst du sagen, das war der Schlussspurt, also gerade

mit deinen, mit deinen Siegen, du hast oder hast du die Rennen am liebsten entschieden, schon bevor es auf die Zielgerade geht. Ja, am liebsten schon. Dann ist war es einfach sicherer oder wenn man so vorher vorher weg war. Also also meine Stärke war, ich war sicher ziemlich ausgeglichen, also ich hab von von Sprint bis 50 Kilometer hab ich eigentlich Rennen gewonnen, aber eher im Distanzbereich also Olympiasieger wurde ich dreimal über über 50 Kilometer im im Einzelstaat, also genau aber.

War ziemlich auch ausgeglichen, ausgeglichen und konnte auch das Rennen am Schluss entscheiden. Aber ich hatte immer so mein größter Gegner, vielleicht kennt er oder den Namen auch noch. So war Peter Nordkug Norweger klar, der war meistens noch ein bisschen schneller als ich am Schluss und daher war es so ein bisschen meine Stärke, habe ich dann gemerkt, so einen langen Schlussspurt, also ich habe dann meistens so 2.

Ja, 23 Kilometer vor dem Sieg auf Vollerem Ziel attackiert oder hat das das Tempo angezogen? Ja, das ist so ein bisschen wie vom vom der vom vom Radsport, der ja, dass man schon früher ein bisschen geht und sein sein Glück sucht, also auf einmal ein bisschen meine meine Stärke. Ja. Eben. Nicht drauf verlassen, dass nachher so n Mario Cipolini an dir vorbeiknallt. Aber Dario, wo hast du dich?

Wo hast du dich mehr zerstört? Ist es Hertha wirklich beim Skilanglauf Rennen an seine Grenzen zu gehen oder war das jetzt Hertha beim Marathon? Wo sind die Schmerzen nachher extremer kann man das sagen. Ja, das wurde ich jetzt ein paar Mal darauf angesprochen. Schon ein spannendes Thema, aber wie gesagt, also. Ich sage immer, ich bin.

Als Langläufer war ich halt schon als als Spitzensportler, da habe ich versucht, das auszureizen, wie jetzt halt händig auch im im Marathon, im im Marathon bin ich ja nicht jetzt so weit gegangen, und klar ist, ein gewisser Umfang ist ja schon schon hier, aber ich sehe mich immer noch als als ambitionierter Amateursportler im Marathon und daher ist es schwierig zu zu vergleichen, aber für mich ein bisschen, der Unterschied ist eben schon, dass halt der beim Marathon ist.

Ist man halt von Anfang an, dann beginnt das Rennen und die Base ist eigentlich immer immer gleich und das heißt aber auch, dass man eigentlich im besten Fall bis sicher Halbmarathon auf 30 Kilometer eigentlich noch ja relativ gut unterwegs ist. Man fühlt sich eigentlich noch gut, man hat Reserven oder auch der Puls ist zum Beispiel bei mir, ich meine jetzt bei meinem Pulsbereich, so etwa vielleicht bei im Alton bei 160.

Im im Langlaufen war ich, im Unterschied war ich vielleicht nach 5 nach 5 Minuten schon mal auf 180 oder auch 150 OK 85 was kam vielleicht ein Umstieg, ein Aufstieg, er wurde schon attackiert und dann ging es halt schon relativ schnell, also Herz Kreislauf wurde sehr stark beansprucht und. Ihr kennt das wahrscheinlich, wenn der Puls mal oben misst, dann kommt er also nicht mehr ganz so schnell runter.

Auch man denkt, in der Abfahrt geht er halt nicht mehr auf auf 100 runter, da hat man immer noch einen Puls von 160 und bleibe relativ hoch, aber man kann sich halt muskulär halt schon auch besser erholen und so sagt er der Marathon was sicher schmerzhafter auch auch Muskulär. Aber so rein vom Herz Kreislauf wird halt im Langlauf schon auch viel abverlangt. Ja.

Also ist dann im Prinzip ja der Langlaufsport immer ein reines Tempowechselspiel, ne? Also es geht ja dann permanent hoch runter, Erholungsphasen, dann wieder voll angriff. Ich verstehe und der Marathon halt gleichmäßig gelaufen, ja. Ja, schon vom von, von der Strecke her halt oder das? Das Profil ist halt sehr unterschiedlich, natürlich im im Aufstieg geht der Puls hoch. Auch im Einzelstart muss man es trotzdem pacen das ist sicher auch so, dass die die erste Runde oder die ersten Kilometer ein bisschen tiefer ist.

Aber wird es immer ein bisschen bisschen höher und im Masterstart, also es es sind viel, immer mehr Rennen im Masterstart und weil es auch attraktiver ist oder auch im Sprint, da kann man das Rennen halt nicht so genau planen, oder vielleicht wird es schon früh attackiert. Ja, da muss man halt meistens trotzdem auch mitgehen.

Also man, man kann die Spitze meistens ja nicht ziehen lassen, wenn man mal weg ist, dann kommt man meistens nicht mehr ran, also da, ja man kann es schlechter planen würde ich sagen als ein Marathon, das halt sehr relativ ja mit dem Pacemaker und relativ linear ist. Auch der Puls steigt kontinuierlich bis zum Schluss oder das ist halt würde ich sagen der große Unterschied zum.

Hat den Langladen geübt im Training. Also wir haben ja in unserem Training, wie du es jetzt auch vor Valencia gemacht hast, Intervalle drin. Die sind aber dann schon eher auch auf ein konstantes Rennen ausgelegt, also das klar sind ja am Anfang vielleicht einen Tick langsamer als am Ende, aber es ist eine kontinuierliche Progression, womit man eben trainieren will, dass man im Wettkampf das dann eben auch im besten Fall so schafft, im Optimalfall dann vielleicht auch 2 gleiche Hälften zu laufen.

Bei euch ist das ja gar nicht gewünscht, unbedingt ne, also bei euch ist es dann eben wichtig, dass man vielleicht dann wirklich 34 Kilometer vor Schluss und Peta nordhok dann distanziert. Dass er am Ende dann nicht rankommt, so habt ihr das gezielt in Intervallen gemacht, also dass zum Beispiel auch der Trainer irgendwie spontan gesagt hat, ohne dass du weißt, was für eine Geschwindigkeit du rennen musst. Jetzt musst du Gas geben, jetzt wieder langsam, also ein bisschen mehr nach Gefühl, oder wart ihr dann schon auch so? Klar gesteuert ja, also nicht so, dass es jetzt überraschend war, aber es war schon.

Es gab so zum Beispiel Schwellentrainings mit mit Zwischensprints, also so Sachen macht man vielleicht eher, also ich glaube am Langlaufen, dass man auf einer Runde halt läuft. Im im Schwellenbereich. Und dann gibt es halt so 1020 Sekunden zwischen Sprints, wo man dann wirklich aus all in geht und dann geht der Puls auch hoch und dann läuft man nachher wieder wieder weiter. Also und auch vielleicht ein bisschen mehr so intermittierendes Training, also kennt man beim Laufen ja auch, aber ich glaube da haben wir vielleicht auch noch ein bisschen bisschen mehr gemacht, aber sonst ist es trotzdem auch ähnlich.

Klassische so bis zu eine Stunde im Schwellenbereich oder halt kürzere Intervalls eher so. Halt 4 von 3 bis 5 Minuten, das haben wir dann eigentlich am am häufigsten gemacht und ja schlussendlich, wenn die wenn die Form hier ist und dann kann man dann überall schnell sein. Freust du dich schon jetzt auf die Olympischen Spiele? Ich mein fast in der Heimat um die Ecke, ich mein, du bist halber Südtiroler, halber finschgauer, du bist da wahrscheinlich auch wieder als TV Experte vor Ort, kann ich mir vorstellen.

Genau, ja, ich werde da 223 Wochen vor Ort sein. Also da freue ich mich sicher so, als das erste Mal nicht als aktiver oder nicht, kann ich es vielleicht ein bisschen mehr genießen oder auch am Abend und genau das war die Firma, wo die wo die Wettkämpfe die Langlastwegkämpfe stattfinden ist für mich auch speziell, hab da.

Meinen einzigen Weltmeistertitel gewonnen. Also ich bin jetzt viermal Olympiasieger, aber eigentlich nur einmal Weltmeister gewonnen, da hatte ich vielleicht auch ein bisschen eben mehr wachsbech, aber ja, da gehe ich immer gerne gerne zurück und bin freue mich, dass auf die auf die Wettkämpfe eine. Olympiafrage habe ich auch noch, das ist ja ich bei uns gerade in Leichtathletiken.

Heiß diskutiertes Thema ne, dass der Crosslauf jetzt diskutiert wird, dass er olympisch wird, ne wo sich gerade Sebastian Kose für einsetzt und da würde ich mich sehr mal interessieren, wie ein Wintersportler die Perspektive drauf hat, ne bei uns der Leichtathletik alle ja cool cool, wie sieht man das als Wintersportler ist das eher was was aus aus Wintersportler Sicht nicht zu Wintersport passt? Ist das willkommen, dass es kommt oder ist es eher was Neues?

Was sage ich mal? Vielleicht die Sichtbarkeit von den Sportarten, dann wieder ein bisschen ein Stückchen wegnimmt. So ne, das finde ich, finde ich sehr spannend, da einfach, also wirklich ganz objektiv deine Meinung mal. Also subjektiv deine Meinung zu hören, wie man es so sieht, also ist das ist das wird das als Bereicherung gesehen oder wird das eher als was gesehen was eigentlich zur Sommerleichtathletik gehört und jetzt auch noch auf den Winter ausgedehnt wird? Also ehrlich gesagt, gesagt habe ich das gar nicht mitbekommen. Und ja, also auf.

Grundsätzlich, ich glaube die Winter also zum Überspiel, also im Winter, haben ein bisschen mehr Platz. Es gibt bisschen weniger Athleten und Sportarten, daher ja, warum nicht, also würde mich jetzt nicht stören, ich glaube crossläufe finden ja vor allem im Winter statt oder auch so als als ein bisschen Vorbereitung oder Übergang oder die Frage ist halt eher für mich ein bisschen ist der Unterschied irgendwie auch groß genug oder hat seine Legitimation neben dem.

Leichtathletik, klassische Leichtathletik, Marathon. Aber ja, ich bin jetzt da, ich fände es jetzt nicht schlecht und vielleicht wird es zusätzlich ein bisschen mehr Aufmerksamkeit geben von ja von anderen Ländern, dass die vielleicht im Winter sonst nicht so dabei sind. Das stimmt. Ja, das stimmt dann also auf einmal kennen ja mal deinen Spiegel.

Ja, ja. Hab ich ja, hab ich mich auch. Wie ist denn deine Meinung Henrik? Ich hab mich das auch gefragt, weil das gerade so überall rundgegangen ist. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, weil für mich. Ach, ist doch irgendwie Wintersport, Wintersport, da gehört Schnee dazu, ne Eisbahn, die die Bobs, die darunter knallen und auch Curling, da soll gewischt werden und geputzt werden, das ist alles irgendwie Wintersport, ich find Crosslauf ja super, ich bin immer pro Crosslauf ah ich weiß nicht so richtig ob das zu den Olympischen Winterspielen passt. Ich bin hin und hergerissen, also ich habe keine wirkliche Meinung wie siehst du es denn?

Ich sehe es positiv, weil es tatsächlich auch für mich so wie du gerade sagtest, Dario eine Wintersportart ist. Das wird gemacht, ne, hier oft eigentlich immer so als Abfallprodukt ne Böse genannt für für Leute die sich eigentlich auf den Sommer vorbereiten und im Winter sich so ein bisschen die Grundlage holen, ne, aber es ist für das was es zu bieten hat ist es komplett unterrepräsentiert.

Also ich selber habe den Weg in den Sport auch ganz stark über den Crosslauf gefunden. Ne meine ersten internationalen Einsätze für Deutschland waren im Crosslauf ne 4 viermal bei einer Cross Europameisterschaft. Und ich habe da sehr, sehr viel mitgenommen aus diesen Rennen. Und es ist schon was vollkommen anderes als so ein Straßenlauf oder auch ein Bahnlauf.

Und deswegen finde ich das schon sehr reizvoll, vor allem auch, wenn es dann wirklich auch zu den Olympischen Winterspielen passt. Also krosslauf bei Schnee, ich habe es so erlebt, ich bin Deutsche Meisterschaften gerannt, wirklich bei Schnee und Eis, und ich finde, das macht schon einen absoluten Reiz aus, ne, wenn es dann eben nicht die amerikanischen Golfball golfkursläufe sind, ne wo wo man dann über eine bessere Wiese läuft.

Sondern wenn es wirklich ein richtig echter Crosslauf ist, ne wo wo es matschig ist, wo es tief ist, wo auch durchaus der Untergrund weiß sein darf, finde ich ganz reizvoll und wäre auch spannend. Was für ein Impact das hat auf die Leichtathletik, weil es glaube ich schon einige Leute gibt, die sich das da wirklich gut überlegen würden, ne wo sie ihren Schwerpunkt drauf setzen, weil da gibt es einige Beispiele die gut sind auf der Straße und gut auf der Bahn, aber die so ein richtiges Crosslaufpotenzial haben und.

Und von daher finde ich das eine spannende Überlegung. Ich glaube auch, dass die spannend sind zu verfolgen, diese Rennen gerade auch wenn man die Strecken dann eben auch fordernd gestaltet. Also ich finde, das fände ich, das fände ich falsch, wenn man es wirklich machen würde, so gerade wie jetzt viele Rennen in Amerika, die dann relativ anspruchslos sind, immer so eine normale Wiese, und das war es, wenn man da ein bisschen kreativ ist, dann kriegt man auch coole Bilder dahin, und deswegen finde ich es persönlich ganz cool und auch, wie du sagtest, Dario, dass dann tatsächlich auch ein paar andere Nationen auf. Auch beim Winterspielen ne Rolle spielen ist im Grunde wünschenswert, weil das ja

eigentlich auch der olympische Gedanke ist. Ja und Moment die Inge Brixen, die werden ja sowieso vorne sein, also Jakob, Inge Brixen, da sind ja die Norweger wieder vorne mit dabei, da hast du ja sozusagen den Petter Northoek des Crosslaufs, der wird dann. Vorne mit den Keyboards aber rein, das kann ja auch. Das ja ja, wahrscheinlich nein, aber du ja spannend. Wird sich spannen, aber eben die Frage ist dann schon, ob dann vielleicht auch wieder die gleichen, weil die. Diese Sommer oder die klassischen Tierethleten können dann auch mitmachen und eben zum Beispiel die erwähnt die Ingebicksons waren.

Ich glaube der der Jakob war auch schon vorne dabei oder bei der WM. Ja, ich glaube auch die Italienerin oder die Artogleti war auch auf dem Podest. Wenn ich mich erinnere, also von dem her, ja, aber. Grundsätzlich? Warum nicht? Ja, ich bin ja Dario. Was ist eigentlich mit Trailrunning bei dir? Ich mein, das muss doch, vielleicht hast du auch keine Lust, weil du nur Berge vor der Tür hast. Hast du da vielleicht auch noch so n Ziel? Also ich bin gerade total heiß auf trailrunning, ich will mal so n Wettbewerb suchen, irgendwie so ne Herausforderung ich ja du merkst ich, ich hab halt keine Profikarriere hinter mir, ich brauch da jetzt so n brauch noch so n bisschen Pfeffer.

Ist das bei dir auch noch in der Planung, dass du sagst, so ein Ding will ich auch mal machen oder hör auf, dann habe ich, mache ich jeden Tag. Ja, momentan ein bisschen weniger da eigentlich wär es wär es eigentlich näher und werde ich auch immer wieder mal angesprochen zum zum Langlaufen, aber ich finde irgendwie der Reiz vielleicht auch weil es ein bisschen unterschiedlich ist, damit er beim Marathon arbeitet, ein bisschen mehr mit der Pace, also auch im Training, das Macht eigentlich noch Spaß, da ein bisschen da zu experimentieren und man merkt ja jetzt. Das machen zum Beispiel eben das Training oder schnelle Training in dieser Base und Long Runs und so weiter und das ist ein bisschen mehr wissenschaftlicher

als im im Trail Run, glaube ich. Und das macht mir also auch der Unterschied, als im Langlauf und das, das finde ich irgendwie, finde ich noch cool und im Trail run kann man es auch nicht so gut vergleichen, also so eine. Ne 220, das kann man, das kann man irgendwo überall einschätzen, ob man jetzt in 50 Kilometer in 3 Stunden in 4 Stunden läuft, das ja ist schwierig, aber ich wurde auch schon für Sia Sina eingeladen, also mal schauen, es gab schon ein cooles Rennen, oder Hendrik oder Du warst ja dort, also das ist jetzt sehr.

Zu empfehlen ne mit einem Sommer dann auch bei schönem Wetter da hoch. Es. Waren schon Blicke ne, aber klar du kennst sie halt, die Blicke von in Alpen, aber gerade ne für jemand wie mich, so dass aber auf ich glaube auch dir wird es gefallen es. Extrem fordernd, weil es so lange am Stück steil bergauf geht und dann aber auch viel technisch runter geht.

Ich glaube für Trail waren die Verhältnisse war gar nicht so viel technisch, aber für meine Verhältnisse war das schon eben mehr als genug. Also ich glaube so ein bisschen die Mischung macht es ja auch bei dem Ganzen, aber ich kann es gut nachvollziehen was du sagst, wenn du es gewohnt warst eben auch viel nach Effort zu laufen, nach Gefühl, dass jetzt der Reiz eben auch groß da ist, mal zu sagen, ich möchte jetzt mal wirklich wissenschaftlich Zeiten getrieben trainieren, weil bei uns ist ja eher anders, ich bin es ja mein Leben lang gewohnt, mit Zeiten zu hantieren. Und deswegen hat es auch manchmal so einen Reiz, einfach mal auszubrechen und vielleicht mal in Kenia auch mit einer Gruppe im Fahrtleck zu laufen,

ohne dass man weiß, wie schnell ist das jetzt wirklich, sondern einfach nur dran zu bleiben. So ne, das ist glaube ich das, was man am wenigsten in seinem Leben hatte, danach sieht man sich dann vielleicht mal mehr, auch dass man da Abwechslung reinkriegt ja, absolut. Stark also Dario dann im kommenden Jahr Marathon in Köln haben wir eben schon drüber gesprochen da, da werden dann die 220 angegriffen, oder?

Ist der schnell, oder? Nein, der ist nicht langsam. Guck mal, die Esther, der Halbmarathon ist wirklich schnell. Hendricks, Hendricks Frau, ist da jetzt absolute Bestzeit gelaufen, drittschnellste Zeit einer Deutschen überhaupt beim Halbmarathon, aber der Marathon ist nicht, ist nicht langsam, ist halt n kleiner Marathon verglichen mit Berlin, aber du wir Kölner, ich weiß nicht ob du schon mal Karneval gefeiert hast.

Warst du schon mal in Köln an Karneval? Karneval nicht, aber ich war letztes Jahr an der Hochzeit. Dein Freund aus aus Köln, ja. War auch sehr schön. Ja, also wer spielt dieser? Lokalpatriot ne da im Wohnzimmer, ne da lädt er, da lädt er sich gerne immerhin ein, der Glaube tatsächlich ja ne also ist ist schon eine der der Strecken die auch ne gute Zeit hergibt ne Berlin Valencia ne wenn du jetzt vielleicht auch ausweichen musst von Valencia wegen der Verletzung ne dann hab ich ja eben auch schon mal im Vorgespräch gesagt Sevilla ne ganz spannende Alternative aber auch im früher ne da hast du Rotterdam ne ist auch ne gute Möglichkeit schnell zu laufen. Auch selbst bei uns hier in Düsseldorf ne ist auch eine flache Schnellstrecke.

Also man findet wenn man will eigentlich das ganze Jahr über Rennen, vielleicht ist nicht im Hochsommer so viele, aber ich glaube ne so blöd das jetzt ist mit der Verletzung die du jetzt dir so spät, also kurz vorm Rennen eben eingefangen hast, man kriegt es halt immer ganz gut ausgesteuert, ne, dass man sich dann einen großen Teil der Form auch erhalten kann, ne und du jetzt nicht alles verlierst und und da in so ein mentales Loch auch fällst, sondern sobald das Weg ist ne kann man das ganz gut wieder so ein bisschen überführen und.

Und dann reichen auch 68 gute Wochen. Ähnlich habe ich es ja auch gemacht. Ich bin in Berlin gelaufen, habe es dann ein bisschen absacken lassen, die Form aber trotzdem auch gut trainiert noch und habe jetzt eben 56 hochintensive Wochen und dann ist man auch wieder in Topform, also das ist ja immer das Gute, dass man das im Hinterkopf haben kann. Genau das ist schön, dass es meistens relativ schnell wieder wieder zurückkommt, oder?

Das ist ja das aktuelle Vorbereitung ist, ja ist ja nie für nichts, auch wenn es, wenn es ja nicht aufgeht, also. Ich habe mich erwähnt. In meinem Fall ist ja weniger tragisch, aber aber trotzdem, wenn man sich vorbereitet würde man würde man gerne gerne laufen. Und was ich noch sagen wollte, nur der Vorteil auch zu zu Valence, also neben der Strecke ist halt auch, dass die die Dichte ist extrem groß oder vorne also ich bin ja 222 gelaufen und in Berlin 228 aber ich war in in Valence war ich schlechter klassiert obwohl ich 6 Minuten schneller war und.

Es gehen extrem viele ambitionierte Läufer gehen glaube ich nach Valencia vielleicht auch ein bisschen einfacher, da einen Startplatz zu bekommen, oder? Und möchten da eine gute Zeit laufen. Das hat auch ein Vorteil für mich, also ohne Pacer und so, da haben wir eine gute Gruppe und auch wenn man eine verliert oder so, dann da kommen die nächsten, das ist halt schon noch, das ist noch cool für für mich. Ja, traumszenario ne, meine Frau Esther, die ja nächstes Jahr dann auch ihren ersten richtigen Marathon läuft. Ne, das ist ja von der Zeit wo sie hin will auch in dem Bereich wo du hin willst.

Ne vielleicht trefft ihr euch ja. Je nachdem, wo es dann kommt oder Marathon, wäre natürlich ein cooles Team. Ne, wenn ihr da zusammenarbeitet und vielleicht irgendwo ja in solche Bereiche zusammen reinlaufen könnt. Ja, ist ein ein guter guter Input, das ist noch spannend eben. Ich bin genauso ein bisschen bei der Frauenelite jetzt in meinem Bereich jetzt oder und also nicht ganz vorne natürlich, also momentan, also mittlerweile laufen es ja schon 2209, aber eben meistens so in Valencia. Genau da bin ich wirklich mit den mit den besten Frauen dann da mitgelaufen.

Da konnte ich mich zum Teil auch dort ein bisschen anhängen, also ist auch ist auch noch cool, ja. Ich wollt gerade sagen, ist super cool, das kann ich dir Dario in Köln leider nicht bieten. Da muss ich so fair, so fair muss ich sein. Aber gut, man kann nicht alles haben, dann halt Valencia. Dario Hendrik läuft ja jetzt in Valencia, was sagst du deinen Tipp schafft er ne 207 kriegt er hin oder verfolgst ihn ja ein bisschen.

Ja, ich bin sehr, sehr positiv und ich habe mitbekommen, du, du, du brauchst die die 207 als als Limite für für. Und Karte ja für die Förderung, ganz natürlich die Marke, nicht nur für mich ne, auch für viele andere. Also nach deutscher Sicht jetzt ich glaub wir sind jetzt mittlerweile schon zu sechst zu von den Namen die so durchgesickert sind die Staaten ne also auch sag mal mit Amanal und Samuel die wahrscheinlich den Rekord angreifen den Deutschen bei bei 24 und dann sind wir wahrscheinlich jetzt eine Vierergruppe, vielleicht werden noch ein paar andere Namen publik. Die dann allesamt höchstwahrscheinlich das Ziel haben wären, die 27 zu brechen.

Das ist natürlich eine starke Formation, so, selbst wenn das gar keiner mehr mitläuft bei dieser Gruppe, dann wären wir immer noch zu viert ne und könnten es da gegenseitig pushen, also aus deutscher Sicht, ich glaube nicht, dass es jemals einen besser besetzten Marathon gegeben hat, ne wo wo wir 6 Leute aus der Deutschen all Time Top Ten starten, ist jetzt sicherlich reizvoll zu sein und wir haben ja in der Folge schon gesagt, ne Sportschau überträgt das im Stream. Finde ich sehr cool, dass Sie sich dafür entschieden haben. Ja schade, bin 11 dabei, ja.

Nein, aber ich denke auf jeden Fall. Der Valencia ist Dani, bist du schon mal gelaufen in Valencia oder noch nie? Ich war einmal da, ich habe aber noch nicht die besten Erinnerungen dran. Damals kam ich nicht dran, es war, ich glaube mal, einziger Marathon, den ich nicht gefunden habe in meiner Karriere, aber ich hatte damals auch noch ein paar andere Probleme drumherum, gar nicht sportlich also, von daher war ich da gar nicht so richtig auf der Höhe, also das, das muss man nicht zählen, ich bin jetzt top vorbereitet, auch dieses Workout, wo wir in der letzten Folge drüber gesprochen haben.

Was so ein bisschen tricky war, wo viel dran hing, auch das ist gelungen. Dann mit einem Tag Verspätung also von daher läuft alles. Ich mache jetzt gleich noch einen Dauerlauf und dann habe ich die dritte 220 er Woche am Stück hintereinander weg und von daher ja alles getan, was man tun kann und dann weißt du selber wie es ist.

Dann muss es halt einfach zusammenkommen, auch an dem Renntag, aber es ist immer ein besseres Gefühl, wenn man hinfährt und weiß, man hat seine Hausaufgaben gemacht, als wenn man dann eben schon mit Lücken da irgendwie anreist. Ja, das momentan vorbereitet ist. Und das ist wichtig. Aber ich wünsche es dir auf jeden Fall und ich denke wirklich, dass Valencia der richtige Ort ist. Also ich glaube letztes Jahr auch das Klima war halt perfekt, also kühl, sehr kühl am Morgen und der Start ist dann Tag früh. Ich denke schon ein Vorteil und.

Ich glaube das das schaffst du auf jeden Fall, ne. Das wird, Na klar, Dario super und ich würde sagen, wir laden dich noch mal ein, du kommst hier noch mal vorbei, wenn du dann unter 220 gelaufen bist im nächsten Jahr, oder? Ja, auf jeden Fall. Ein bisschen Druck ist immer gut. Ja, ja. Das kommt sonst. Kriegst du hin?

Ja, ja. Sonst hole ich mir noch ein paar Tipps von Hendrik und dann kommt das sicher sicher ja. Wichtig jetzt hier jedes in Griff zu kriegen, weil das ist schon eine Stelle. Ne, viele unserer Hörer würden das ja auch. Erkennen ne wenn irgendwas liegt, dann ist ja Achilles immer ganz vorne dabei.

Ne Knie, vielleicht auch manchmal noch, aber da immer gut auskurieren das Ganze. Ich hatte ne bei so Entzündungen immer gute Erfahrungen damit gemacht mit diesen Wechselbädern ne Heißkalt im Wechsel das das ist eigentlich immer eine gute Sache und dann die Wade freihalten und. Dann kriegt man es in der Regel auch immer ganz gut weg.

Ich hatte es ja vor meinem ersten Marathon auch. Ich hatte, weil ich auch wenig Kilometer mache und dann auf einmal so gesteigert habe, also von 4050 in der Woche bin ich dann auch auch auf 8090 und sogar auch mal 100 Kilometer einmal gemacht, und da hatte ich auch permanent linke Achillessehne, weil links auch mein stärkeres Bein ist ständig am zwicken und immer, wenn ich dran gekommen bin, war es AH sofort gereizt und tat weh, was mich gerettet hat, war dann wirklich ein Urlaub, ich war. War da nicht ganz planmäßig für so eine Marathonvorbereitung noch kurz vorher in Kanada, konnte da 8 Tage am Stück überhaupt nicht laufen, das war für mich aber so ein bisschen der Game Changer, die Rettung,

da hat sich die Achillessehne beruhigt. Ich hatte dann noch mal Zeit um hier zu Hause noch mal vor dem Lauf 10 Tage reinzurollen ja, ich glaube, ohne diese Pause hätte das auch in die Hose gehen können, also Achillessehne zusammenfassend, das ist einfach lästig. Ärgerlich. Ja, ist lästig und eben die Heilung von einer Sehne ist halt ein bisschen schwieriger wegen halt schlechte Durchblutung und ja, also meine Erfahrung ist auch, dass man ein bisschen Zeit braucht, man kann sicher ein paar Sachen machen, eben sicher die die Wale, dass sie frei ist, gut massieren, aber eben nicht zu viel Ruhe geben, das man sollte es trotzdem ein bisschen belasten, aber vielleicht ein bisschen aufs Laufen momentan verzichten.

Das Langlaufen ist zum Glück eine gute Alternative und diese Möglichkeit, die habe ich ja mittlerweile schon hier in der Wose in den Bergen. Also es hat ja Schnee gegeben und auch schon sehr kalt, also man kann Kunstschnee machen und daher werde ich ein bisschen mehr mehr langlaufen gehen. Aber der Winter fängt ja jetzt erst an bei euch und.

Da kannst du richtig Gas geben, auf den Brettern wieder, dazu noch die Olympischen Spiele, das ist doch irre und das alles in einer der schönsten Regionen der Welt, wie ich finde. Ja, da wünschen wir dir viel Spaß. Wir drücken dir Daumen, Dario, dass du es auch wieder unbeschwert genießen kannst. Das ganze und sind sehr gespannt, wohin der wirklich dann verschlägt.

Zum nächsten Marathon, ne, also ich gehe davon aus, dass das nicht mehr so lange dauert mit der Achilles und dann. Ja, wird sicherlich eine der schnellen Strecken da wieder zum Vorschein kommen. Es war super interessant, vielen Dank für diese Einblicke auch hinter so eine Profikarriere auch aus einer anderen Sportart mal wo es dann doch auch viele Parallelen dann zu laufen gibt. Ja hat uns sehr Spaß gemacht und gefreut, dass du da warst. Dario Super, danke.

Vielen Dank und eben zuerst dir alles gute, Hendrik. In Valence werde ich verfolgen. Vielen Dank, danke, dass ich dabei sein durfte.

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