EINFACH AUSSTEIGEN – Der Auswanderer Podcast· Folge 254

🎉 5 Jahre EINFACH AUSSTEIGEN – die JubilĂ€umsfolge!

Mittwoch, 13. August 2025 · 37 min

MP3

Shownotes

Mit Nicolas Kreutter & GĂ€sten
Am Mittwoch, 12. August 2020 ging die erste Folge von EINFACH AUSSTEIGEN online – aufgenommen in meinem kleinen DachgeschossbĂŒro in Berlin.

FĂŒnf Jahre, ĂŒber 250 Folgen und mehr als 4 Millionen Downloads spĂ€ter blicken wir heute gemeinsam zurĂŒck.

In dieser JubilĂ€umsfolge gibt’s fĂŒr dich:
✅ Die bisher unerzĂ€hlte Geschichte, wie der Podcast entstanden ist und warum ich ihn damals auch fĂŒr mich selbst gemacht habe.
✅ Emotionale Augenblicke – wie mich die Geschichte eines Gastes sprachlos gemacht hat
✅ Ein Wiederhören mit besonderen Auswanderern aus den letzten 5 Jahren – von der ersten Hawaii-Folge bis zu den TV-Stars in Paraguay.
✅ Pannen, Fails und ein ehrlicher Blick hinter die Kulissen.
✅ Und natĂŒrlich werfen wir einen Blick in die Zukunft: Wohin geht die Reise mit meinem Auswanderer Podcast?

💬 Nur in der CLUB Whatsapp-Gruppe: Die Story zu einer Episode, die ich aufgenommen, aber nie veröffentlicht habe und warum sie bis heute im „Giftschrank“ liegt.

Danke an alle, die Woche fĂŒr Woche einschalten – egal ob im Auto, im Fitnessstudio, im Stall oder sogar auf dem Friedhof. Ohne euch gĂ€be es diesen Podcast nicht.

👉 CLUB-Mitglied werden: 15 Minuten Extra pro Folge, Spezialepisoden mit Experten, Info-Guides & unsere WhatsApp-Community – schon ab 5 € im Monat.
nicolas-kreutter.com/club

💡 Werbepartner: Saily ist der neue eSIM-Service, der dir weltweit in ĂŒber 200 Destinationen gĂŒnstige DatenplĂ€ne bietet. Sei sicherer online mit dem Saily-Webschutz! Lade die Saily-App auf dein Smartphone und hol dir 15% Rabatt auf deine erste Buchung mit dem Code "einfachaussteigen". Weitere Infos unter: Saily.com/einfachaussteigen

📾 Die Fotos zu der Folge findest du auf dem Instagram-Kanal von EINFACH AUSSTEIGEN: instagram.com/einfachaussteigen

⭕ Die KanĂ€le von EINFACH AUSSTEIGEN:
Webseite: derauswandererpodcast.com
CLUB: nicolas-kreutter.com/club
Podcast-Webinar: nicolas-kreutter.com/einfach-podcasten
Auswanderer-Checkliste: nicolas-kreutter.com/auswanderer-checkliste
Newsletter: nicolas-kreutter.com/auswanderer-newsletter
Facebook-Gruppe: facebook.com/groups/derauswandererpodcast

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

So, zur Feier des Tages sitz' ich schon mal am Klavier. Jetzt geht's los. Oh, Fehler freigeschafft. Einfach aussteigen, der Auswanderer-Podcast. Herzlich willkommen zu einer besonderen Folge. Ich bin Nikolas KrĂ€uter und wir feiern heute fĂŒnf Jahre Einfach Aussteigen der Auswanderer-Podcast. Denn am 12. August 2020 lieb hier die erste Episode.

Wirklich der Wahnsinn. Aber ich muss sagen, die Musik ist hier ein bisschen ĂŒbertrieben. Moment. Ich mach das mal kurz aus. Ja, ich brauch irgendeine andere Musik. Ja, schon viel besser. Also, heute werfen wir gemeinsam einen Blick zurĂŒck auf die letzten fĂŒnf Jahre. Du bekommst hier einen Blick hinter die Kulissen von "Einfach Aussteigen".

Und ich verrate dir Dinge, die ich bisher hier noch nie erzĂ€hlt habe. Und wir schauen natĂŒrlich auch gemeinsam in die Zukunft. Also, wie geht's weiter mit meinem Auswanderer-Podcast? Ich kann noch so viel verraten. Es kommen in dieser JubilĂ€umsfolge hier auch einige GĂ€ste aus den letzten fĂŒnf Jahren noch mal zu Wort.

Denn mich haben in den letzten Tagen und Wochen viele Nachrichten zum JubilĂ€um erreicht. Und deswegen ist diese Episode hier auch eine kleine Zeitreise. Lehne dich also zurĂŒck, hol dir was zu trinken. Und dann legen wir gemeinsam los. Ja, also, ich muss mich manchmal wirklich selbst kneifen, wenn ich sehe, was aus diesem Podcast, den ich vor fĂŒnf Jahren in meinem kleinen DachgeschossbĂŒro in Berlin gestartet habe, inzwischen geworden ist.

Auch wenn die höheren Zahlen massiv gestiegen sind und wir mittlerweile die vier Millionen Downloads seit dem Start schon lÀngst geknackt haben, ist es nach wie vor einfach ein Herzensprojekt von mir, was ich immer noch sehr, sehr gerne jede Woche mache. Und als ich 2020 gestartet bin, war ich, wie erwÀhnt, noch in Berlin zu Hause, hab also da noch gelebt.

Und ich will dich jetzt mal ein bisschen mitnehmen in diese Zeit. Denn was ich hier im Podcast noch nie erzĂ€hlt hatte, bevor ich den Podcast gestartet habe, war ich selbst an einem Punkt, wo ich mein Leben grundlegend verĂ€ndern wollte. Ich hatte in dem Sommer meine Festanstellung verloren, wurde das erste Mal gekĂŒndigt.

Und das war ein ziemlicher Schock damals. Ich war auch ziemlich lost, weil ich das gar nicht erwartet hatte. Und ich habe dann nach ein paar Wochen einfach gemerkt, zurĂŒck in die TretmĂŒhle in der Festanstellung wollte ich nicht mehr. Und ich wusste da aber noch nicht, was ich machen wollte. Und das war damals ja mitten in der Pandemiephase, die wir da ja auch noch hatten.

Und weil man ja in dieser Zeit auch nicht reisen konnte, haben meine Frau und ich damals auch viel ĂŒber das Auswander gesprochen und ĂŒber LĂ€nder nachgedacht, wo wir gerne leben wĂŒrden. Und ich war vorher zwar schon einmal ausgewandert, du hast das vielleicht schon mal gehört, und zwar aus beruflichen GrĂŒnden von der Schweiz nach Berlin.

Aber wir hatten uns dann gesagt, wenn wir jetzt gemeinsam als Familie auswandern wĂŒrden und diesen Weg im Gemeinsam gehen, dann wollen wir weiter weg. Dann wollen wir in eine neue Kultur eintauchen, in eine neue Sprache und vor allen Dingen, wir wollen dann nicht aus beruflichen GrĂŒnden auswandern, sondern halt wirklich uns in Land aussuchen, was uns gefĂ€llt.

Und ich habe dann nach Infos gesucht, rund um LĂ€nder. Ich habe nach Erfahrungsberichten von anderen Auswandern gesucht. Und zu der Zeit gab es da noch gar nicht so viel. Also natĂŒrlich gab es unzĂ€hlige Fernsehsendungen ĂŒber das Auswandern. Da stand aber mehr so das Drama im Vordergrund. Und da kam ja ein Missgeschick danach dem anderen.

Und fĂŒr mich wirkte das alles nicht authentisch und irgendwie stellenweise auch nicht ehrlich. Und auf der anderen Seite gab es halt YouTube-KanĂ€le vereinzelt, wo Leute ĂŒber ihre Auswandern erzĂ€hlt haben. Aber ich habe keinen richtigen Auswanderer-Podcast gefunden. Und eben auf der anderen Seite habe ich auch ehrliche authentische Berichte darĂŒber nicht gefunden von Menschen, die es wirklich geschafft haben, sich im Traumland ein neues Leben aufzubauen.

Und deswegen habe ich dann irgendwann gedacht, da mache ich das selber, dann starte ich selber einen Podcast. Eben mitten in der Pandemie, wo ich erst noch ĂŒberlegt habe, ist das eine kluge Idee, jetzt wo sowieso keine Auswandern kann, Auswanderer-Podcast zu machen. Aber es hat sich dann aufgrund auch der ReisebeschrĂ€nkung ja als absoluten GlĂŒcksmoment herausgestellt, weil eben genau deswegen auch so viele dann die Geschichten gehört haben.

Und ich habe den Podcast natĂŒrlich in erster Linie fĂŒr die Hörer gestartet, aber eben auch fĂŒr mich selbst. Ja, ich wollte mich selbst inspirieren, was LĂ€nder, was Orte anging. Ich wollte von den Erfahrungen und den Geschichten meiner GĂ€ste selbst profitieren. Und so ging es dann im August 2020 los. Und hier ist jetzt ein kurzer Ausschnitt aus der ersten Anmoderation aus der ersten Episode hier im Podcast.

Herzlich willkommen auf diesem neuen Podcast. Das hier ist die erste Folge, die Premiere sozusagen. Und ich freue mich sehr, dass du reinhörst. 200.000 Deutsche wandern jedes Jahr aus und sie suchen ihr GlĂŒck in der Ferne. Und wenn auch du aus deinem Alltag aus der berĂŒhmten TretmĂŒhle ausbrechen willst, wenn du ein neues Abenteuer suchst und dich fĂŒr fremde Kulturen interessierst, dann bist du genau richtig hier.

Ja, also es ist schon ein bisschen komisch, sich selbst vor fĂŒnf Jahren zu hören. Das klang noch ein bisschen anders. Aber ich weiß noch genau, wie aufgeregt ich damals war. Obwohl ich ja auch schon mal zehn Jahre beim Radio gearbeitet habe, war es trotzdem sehr ungewohnt, weil es ja auch nicht live war und so.

Und weil ich auch nicht wusste, wie kommt das ĂŒberhaupt an. Und was sich als echten GlĂŒcksfall herausgestellt hat, war die erste Frage, die auch schon damals wie heute dieselbe war. Daniel, wenn du bei dir aus dem Fenster schaust, was siehst du? Ich schaue jetzt gerade im Moment auf eine Palme, die neben einem Kanal steht, dem Allerweihe Kanal.

Und wenn ich mich ein bisschen weiter nach rechts drehe, kann ich die Berge sehen, die Bergkette hier. Und das ist der Kraterrand eines Wuckers. Ja, das war mein erster Gast, Daniel Hildebrand. Eine Online-Market aus Deutschland, der sich den großen Traum vom Leben auf Hawaii erfĂŒllte und dort eine erfolgreiche deutsche Tourenagentur aufgebaut hat.

Und ich muss sagen, auch noch heute ist diese Episode exemplarisch fĂŒr das, was dich hier jede Woche im Auswanderer-Podcast neu erwartet. Es sind spannende Geschichten von Menschen, die nicht nur ihr Leben verĂ€ndern, sondern neu gestalten wollten. Von Menschen, die ausgestiegen sind aus dem Alltag in Deutschland und sich in ihrem Traumland ein neues Leben aufgebaut haben.

Wenn du die Folge mit Daniel noch nie gehört hast, dann hör jetzt unbedingt rein. FĂŒr mich war gerade diese Startphase mit dem Podcast sehr besonders, denn damals haben noch nicht viele Menschen zugehört, vielleicht ein paar Hundert. Und ich selbst habe damals jede Woche mehrmals auf verschiedenen GerĂ€ten die Folgen abgespielt, damit jeder Abruf in der Statistik dann gezĂ€hlt wurde.

Ich habe Familienmitglieder angerufen und gesagt, hör da unbedingt rein und gebe mir Feedback. Und das Schöne war, dass ich trotzdem, dass der Podcast damals nur weniger Hörer hatte, an spannende GĂ€ste gekommen bin. Einer von ihnen in dieser Anfangszeit war Bertel BĂŒhring, der sich mit 50 Jahren entschieden hatte.

Ich hĂ€nge mal einen Radiojob an der Nagel, kaufe mir ein Segelboot und segle ab sofort um die Welt. Viele seiner ehemaligen Arbeitskollegen dachten damals, Bertel macht ja eh nur ein Witz, das ist doch ein Schwetzer, der fĂ€hrt eh nicht. Oder wenn er fĂ€hrt, dann kommt er eh bald wieder, weil er auch vorher mit seinem Segelboot nie eine große Tour gemacht hatte.

Aber Bertel fuhr los und er ist bis heute unterwegs. Ja, Servus Nikolas an dieser Stelle. Herzlichen GlĂŒckwunsch zu fĂŒnf Jahre einfach aussteigen. 250 Folgen, das ist eine Mordsnummer mein Lieber. Ich glaube, das sind fĂŒnf Jahre her schon oder vier Jahre, dass wir beide uns unterhalten haben. Ich bin mittlerweile 18 Jahre jetzt unterwegs, habe auf diesem Weg gewiss viele Paradise auf dieser Reise gefunden, aber noch keins, in dem ich bleiben möchte.

Deswegen höre ich immer wieder gern rein bei dem Podcast, um zu sehen, wie es anderen geht. Also eine gute Inspiration auf jeden Fall. Mach weiter so mein Freund. Und ich wĂŒnsch dir alles alles Gute fĂŒr die nĂ€chsten 50 Jahre. In diesem Sinne, wie sagt der Lateiner, happy Anniversary. Vielen Dank, lieber Bertel.

Auch hier kann ich nur empfehlen, wer die Geschichte mit ihm noch nie gehört hat, unbedingt im Podcast anhören. Bertel war auch schon mal in einem Update bei mir zu Gast, das ist aber auch schon lĂ€nger her. Deswegen habe ich mir ĂŒberlegt, wer sollte auf jeden Fall noch ein Update machen. Also vielleicht dazu bald mehr in den nĂ€chsten Wochen.

Viele Hörer haben mich im Lauf der letzten Jahre immer wieder gefragt, wie ich an meine GĂ€ste komme. Damals zum Start 2020 habe ich alle angeschrieben, also habe denen ĂŒber Instagram, Facebook, bei E-Mail Anfragen geschickt. Viele haben auch erst mal abgesagt, weil mein Podcast ja noch klein war. Es gab ja erst ein paar Folgen.

Inzwischen bin ich aber in der luxuriösen Position, dass ich viele Nachrichten bei E-Mail bekomme, wo sich Menschen direkt melden, ihre Geschichte vorstellen und fragen, ob ich Lust hĂ€tte, mit ihnen Aufnahme zu machen. Das freut mich natĂŒrlich sehr besonders, weil sich halt auch Leute melden, die wĂŒrde ich gar nicht bei meiner Recherche finden.

Also deswegen, wenn du jetzt hier gerade zuhörst, GĂ€ste kennst, vorschlagen willst oder selbst im Ausland lebst, dann schreib mir gerne ĂŒber meine Webseite, derauswandererpodcast.com. Und manche meiner GĂ€ste, muss ich gestehen, habe ich auch im Fernsehen entdeckt. Wie zum Beispiel Sonja Boss. Ja, lieber Nikolas, das ist ja unglaublich fĂŒnf Jahre.

Ich kann mich noch an die Anfangszeit erinnern, als du mich damals anschreibst und sagst, du hÀttest mich gut bei Deutschland gesehen und ob ich in deinem Podcast mal mitmachen wollte und zu der Zeit ganz ehrlicherweise gedacht, was ist denn ein Podcast? Du hast der Welt gezeigt, was das sein kann. Sehr inhaltsvolle Podcasts, ich hör die immer wieder gerne.

Als wir das letzte Mal sprachen, fragst du mich ja nach meinem langfristigen Ziel. Das ist so schön, mit dir einfach dann auch zu reflektieren ĂŒber die Jahre. Ich drĂŒcke dich von Herzen, wĂŒnsch dir alles erdenklich Gute fĂŒr die nĂ€chsten 50 Jahre. Mach weiter so, du machst einen ganz fantastischen Job.

Und vielen, vielen Dank fĂŒr deine Arbeit. Vielen Dank, liebe Sonja, das freut mich wirklich sehr. Also gerade mit Sonja habe ich auch nach der Aufnahme immer noch lange weiter gesprochen, wie auch mit vielen anderen GĂ€sten. Es ist ja nicht so, dass ich dann, wenn das GesprĂ€ch vorbei ist, dann direkt da die Leitung schließe, sondern manchmal quatschen wir noch ewig weiter und fĂŒhren da private GesprĂ€che, die dann natĂŒrlich nicht gesendet werden.

Und ich war da auch manchmal sehr ĂŒberrascht, was die Folge oder die Aufnahme bei manchen meiner GĂ€ste im Nachhinein ausgelöst hat. Und ich kann mich zum Beispiel noch an die erste Island-Folge mit Sophia erinnern, die alleine auf die Insel ausgewandert ist und eigentlich, das hat sie mir erst danach erzĂ€hlt, am Aufnahmetag eigentlich gar nicht so fröhlich und gut gelaunt war, um ĂŒber ihr Leben auf Island zu erzĂ€hlen, weil sie zu der Zeit vor einigen HĂŒrden stand.

Und sie sagte mir danach, dass das GesprĂ€ch und meine Faszination fĂŒr Island ihr so gut getan haben, dass sie plötzlich wieder gesehen hat, hey, das, was ich habe und was ich hier erreicht habe, ist doch toll, andere TrĂ€ume davon. Und das kann ich dir auch nur als Tipp mitgeben. Denk immer daran, wenn du im Ausland lebst und auch manchmal schlechte Tage hast.

Und natĂŒrlich gibt es dir auch andere TrĂ€ume genau von dem Leben, das du gerade lebst. Und hier gibt es auch noch eine kurze Nachricht von Sophia. Hi, Nikolaas, ganz, ganz liebe GrĂŒĂŸe aus Island. Wie wollte ich dir doch auch senden und ganz herzlich gratulieren zu fĂŒnf Jahren. Das war Wahnsinn. Und vielen Dank, dass ich ein Teil davon sein durfte.

Bei mir hat sich so einiges getan. Ich habe mittlerweile eine kleine, drei Monate alte Tochter, die halb verrĂŒhlt ist. Und wir beide leben nach wie vor zusammen in Island und finden das ganz wunderbar hier. Und ja, und von uns auf weitere spannende Folgen von dir. Liebe Sophia, auch dir herzlichen Dank fĂŒr diese nette Nachricht.

Ja, ich werde immer mal wieder gefragt, was eigentlich meine Lieblingsfolge ist in den vergangenen fĂŒnf Jahren. Und ab und zu verrate ich ja meine top drei Folgen oder top fĂŒnf Folgen des Jahres. Aber ich kann das auf eine einzige Folge jetzt in fĂŒnf Jahren natĂŒrlich nicht beschrĂ€nken. Wenn ich aber gefragt werde, was die emotionalste Folge war, dann weiß ich das sofort.

Denn in fĂŒnf Jahren stockte mir nur einmal die Stimme und ich wusste nicht mehr, was ich sagen sollte. Ja, wir haben 2013, haben wir noch eine Tochter bekommen, weil wir dachten, okay, also zu viel Pech kann man nicht noch mal haben, mit so einem wirklich schwer kranken Kind. Und dann ist er unseres Wehr geboren und die ist leider schwerstbehindert.

Und mit zwei Kindern, mit so einer Vorgeschichte oder mit so einer Geschichte, ist eine Auswanderung nach Kanada einfach gestorben. Und dann haben wir eine Alternative gesucht. Und meine Frau, die hat ja immer von dahin gesagt, ich habe immer gesagt, ĂŒberlegst du noch mal, ich kann nicht. Ich weiß nicht, wie ich darauf gekommen bin.

Wir waren ja oft in Skandinavien und habe gesagt, was ist mit Schweden? Und daraufhin hat meine Frau nichts gesagt. Und wenn man nichts sagt, ist es zumindest kein Nein. Und dann habe ich mich nach diesem GesprĂ€ch einen Rechner gesetzt und habe irgendwie geguckt, ob es hier was gibt. Das erste, was ich was aufgebloppt habe, ich weiß nicht mehr mal die Homepage, wo ich da gesucht hatte.

Aber das, was ich da gesehen hatte, das ist genau das Haus oder das GrundstĂŒck, wo ich jetzt lebe. Also, ich muss sagen, ehrlich, die Geschichte bis hierhin zieht mir die Schuhe aus. Also, man merkt es vielleicht auch. Deswegen, ich wĂŒrde gerne noch da ansetzen. Ich wusste das ja schon im Vorfeld. Du hattest mir das schon geschickt.

Lass uns mal da weitermachen, 2012. Ja, ich bin Michael bis heute dankbar, dass er seine persönliche und sehr emotionale Auswanderungsgeschichte hier geteilt hat. Und ich sehe das nicht nur bei ihm, aber bei vielen, die hier sehr offen sprechen, als großes Kompliment. Ihr findet das wirklich als großes Kompliment fĂŒr meinen Podcast, denn es ist nicht selbstverstĂ€ndlich ebenso private Dinge in der Öffentlichkeit zu teilen.

Und was mich auch sehr gefreut hat, ist, dass sich Michael zum JubilĂ€um auch noch bei mir gemeldet hat. Herr Nikolas, dein Podcast ist jetzt fĂŒnf Jahre alt und ich kann dir nur dazu gratulieren. Es ist einer meiner Lieblings-Podcasts und es war mir eine absolute Freude, auch Teil davon sein zu können, dass wir miteinander sprechen konnten und dich interessiert hast, wie wir leben.

Ich kann dir nur sagen, mach weiter so. Ich finde es total genial. Ich höre immer noch gerne zu. Ich schalte mich immer wieder gerne ein. Und ich frage dich mal die Frage, die du schon kennst. Wo siehst du dich in fĂŒnf Jahren? Und ich hoffe einfach, dass die ganze Sache so weitergeht und du uns weiter mit so coolen Geschichten versorgst.

Alles Sklippel und viel GrĂŒĂŸe vom Polarkreis. Von Micha, ciao. Ja, der Michael ist clever. Da packt er gleich noch eine Frage. Also, vielen Dank erstmal fĂŒr deine GlĂŒckwĂŒnsche. Zur Zukunft des Podcasts verrate ich natĂŒrlich mehr am Ende dieser Folge hier. Und wo ich mich persönlich in fĂŒnf Jahren sehe, muss ich ehrlich sagen, ich bin privat ja nicht so der Planer.

Mein Wunsch ist auf jeden Fall noch weiter hier in Irland, mit meiner Familie zu leben, dass wir das auch können, dass es möglich ist. Denn wir fĂŒhlen uns sehr wohl und unser Sohn geht ja hier inzwischen auch zur Schule. Und ich muss ehrlich sagen, als ich hier auch gestern, und das fĂ€llt mir immer wieder auf, nach dem Hundespaziergang hier abends zurĂŒck aufs GrundstĂŒck gekommen bin, die Sonne ging so langsam hinter dem Ügel nieder und ich habe mich so im Garten umgeschaut und dachte, wow, also was haben wir fĂŒr ein GlĂŒck, dass wir so leben dĂŒrfen?

Und dafĂŒr bin ich sehr dankbar und ich hoffe sehr, dass ich mich auch in fĂŒnf Jahren noch darĂŒber freuen kann ĂŒber das, was wir hier uns aufgebaut haben. Aber so viel erstmal jetzt zu meiner Zukunft, mehr zum Podcast dann spĂ€ter. Wir machen erstmal weiter mit GrĂŒĂŸen aus Paraguay. Ja, hallo Nikolas. Herzlichen GlĂŒckwunsch zu fĂŒnf Jahren.

Einfach aussteigen, impressionante. das so 250 Folgen da schon von gemacht hat. FĂŒr uns ist das ein sehr wichtiger Podcast, dass sich der Leute auch daran orientieren können, wie es anderen ergangen ist. Meine Botschaft ist an alle Leute, die auch Vorhaben auszuwandern, ist, dass sie das wirklich mit Bedacht machen lassen.

Sie sollen sie nicht reiben lassen, sollen sie nicht einreden lassen, dass in Deutschland alles schlecht ist. Auswandern ist eine tolle Sache. Wir sind jetzt 21 Jahre aus Deutschland weg. Aber Leute passt auf, bereitet die ganze Sache gut vor und hört zu, was andere Leute eben ĂŒber dieses Thema auch sagen.

Vielen, vielen Dank fĂŒr deine tolle Arbeit, die du machst. Und wir wĂŒnschen dir weitere fĂŒnf tolle Jahre. Vielen Dank, lieber Thomas, fĂŒr deine nette Nachricht. Er lebt mit seiner Frau Sabine in Paraguay. Er ist ehemalige Fleischer, sie ist ein Thielerin. Sie sind dahin ausgewandert, um ViehzĂŒchter zu werden und wurden am Ende ganz nebenbei TV-Stars.

Seit langem produzieren sie die bekannteste Tiersendung im Paraguayischen Fernsehen. Wirklich eine Wahnsinns-Story, wer die noch nie bei mir im Podcast gehört hat, einfach mal auf meine Webseite gehen, derauswanderpodcast.com. Dort gibt es alle Folgen nach LÀndern sortiert und dann einfach nach Paraguay suchen und in die Geschichte von den beiden rein hören.

Wir machen weiter mit einem kleinen Ausflug nach Kanada, und zwar zu Sophie. Denn ihre Geschichte hat viele bei mir im Podcast auch bewegt. Sie ist damals mit ihrem Freund erst nach Mexiko ausgewandert und dann sind sie in einer Cabin im Yukon-Gebiet in Kanada weitergewandert und dort auch Eltern geworden.

Beide waren damals bei mir in der ersten Folge zu Gast, in der Update-Folge, zwei Jahre spĂ€ter, hatte sich das dann geĂ€ndert und Sophie kam alleine, denn das Paar hatte sich in der Zwischenzeit getrennt. Auch Sophie hat damals in ihrer Update-Folge sehr offen und ehrlich darĂŒber erzĂ€hlt und auch sie hat sich zum JubilĂ€um hier gemeldet.

Hey Nikolas, fĂŒnf Jahre einfach aussteigen, wie schön. Ich denke echt oft an unsere Folge zurĂŒck und das GesprĂ€ch mit dir, das war so offen und so herzlich. Ich hatte danach das GefĂŒhl, gesehen worden zu sein. Und es war eins der ersten Mal, dass ich meine Geschichte so klar erzĂ€hlt habe. Seitdem hat sich viel bewegt in mir und um mich herum.

Ich bin weiter mein Weg gegangen, StĂŒck fĂŒr StĂŒck, oft leise, aber echt. Ich verbinde deinen Podcast mit Mut, mit ehrlichen Geschichten und mit der Erinnerung, dass es okay ist, anders zu leben. Danke, dass ich Teil davon sein durfte. Alles Liebe aus dem Yukon, Sophie. Liebe Sophie, ganz herzlichen Dank fĂŒr dieses nette Kompliment.

Das freut mich wirklich sehr. Und wer weiß, vielleicht machen wir ja bald mal noch ein zweites Update. Was mich auch immer wieder freut, ist, wenn mein Podcast Einfluss auf das Leben meiner GĂ€ste nimmt, nachdem die Folge gelaufen ist. Viele schreiben mir immer wieder, welche tollen Reaktionen sie von euch, von den Hörern bekommen.

Und da bin ich wirklich sehr stolz darauf, was wir fĂŒr eine tolle, positive Community sind, die so wertschĂ€tzen, nicht nur mir Feedback schreibt, sondern eben auch meinen GĂ€sten. Und in manchen FĂ€llen werden dann nach der Ausstrahlung sogar die großen Medien auf meine GĂ€ste aufmerksam, wie zum Beispiel bei der Episode mit Maika in Botswana.

Lieber Nikolas, herzlichen GlĂŒckwunsch. Zu fĂŒnf Jahren einfach aussteigen. Es ist so unfassbar toll, was du da erschaffen hast. Ich hab so viele Menschen, die mich immer wieder darauf ansprechen, dass sie einfach aussteigen hören. Und auch mein und dein GesprĂ€ch gehört haben ĂŒber misgeidet Safari, eben mein Safari-Unternehmen in Botswana.

Selbst das ZDF ist darauf aufmerksam geworden und hat mich angesprochen, nachdem sie den Podcast mit uns gehört haben. Und kamen dann tatsÀchlich nach Botswana, haben dort gedreht. Und ja, jetzt ist gerade die Reportage bei Abenteuer-Auswandern in ZDF gelaufen. Und ich finde es unglaublich einfach richtig krass.

Und dafĂŒr werde ich dir immer dankbar sein. Vielen Dank, liebe Maika. Und liebe ZDF, erwĂ€hnt gerne auch eure Quellen in den BeitrĂ€gen und Sendungen. Ja, freue ich mich auch sehr drĂŒber. Obwohl ich zugeben muss, ich klau ja manchmal auch beim ZDF. Also wenn ich gute Geschichten, wenn ich gute Protagonisten sehe, dann versuche ich die auch, bei mir in den Podcast zu holen.

Ich habe mich zum Beispiel auch, das habt ihr wahrscheinlich mitbekommen, beim Sender D-Max bedient, wo Manfred Gilo als der Germanator seit Jahren schon ein Star ist und sich eine große Fan-Community aufgebaut hat. Seine Episode lief hier erst vor Kurzem, wenn du die noch nicht gehört hast, unbedingt reinhören.

Ich kann die sehr empfehlen, denn ich wĂŒrde fast sagen, das ist die verrĂŒckteste Auswanderungs-Story, die ich je hier im Podcast hatte. Und Manfred hat sie auch gemeldet. Hallo, Hallo, lieber Niklas, hier ist der Germanator. Ich wĂŒnsche dir herzlichen GlĂŒckwunsch zu deinen fĂŒnfjĂ€hrigen JubilĂ€um. Ich bin stolz dabei gewesen zu sein.

Sehr, sehr interessant. Ich wĂŒnsche dir weiterhin viel, viel Erfolg. Alles, alles Gute vom Herzen. Hoffentlich kriegst du noch ein Haufen Leute, die interessant sind, ausgewandert sind. Und ich bin gerne wieder dabei, jederzeit, wenn du einen anderen Broadcast machen willst oder ein anderes Thema mit mir gerne dabei.

Also, alles Gute zu deinem JubilĂ€um, hier der Germanator. Vielen Dank, lieber Manfred. Und natĂŒrlich auch allen ehemaligen GĂ€sten, die mir noch mehr Gratulationsnachrichten geschickt haben zum JubilĂ€um. Ich habe mich wirklich sehr darĂŒber gefreut. So, lass uns mal noch ein bisschen Musik einspielen. Denn, ja, natĂŒrlich ist in den letzten fĂŒnf Jahren auch viel höherer Feedback bei mir angekommen.

Und was mich besonders freut ist, dass mein Podcast durch die Bank weg alle Generationen von Hörerinnen und Hörern begeistert. Almut zum Beispiel, eine Hörerin ist 82 Jahre alt. Dann hört ihr Anne-Marie zu, 78 Jahre alt. Also, Wahnsinn, ich freue mich immer, wenn ich solche Nachrichten bekomme. Ich denke, cool, dass auch Menschen irgendwie...

Also, mal auch die technische Hörde. Also, wenn ich meinem Vater erklĂ€re, wie ein Podcast hören soll, dann weiß ich nicht, ob er es genau checkt und es auch hinbekommt. Aber deswegen, also, das freut mich schon sehr. Und es sind eben nicht nur alte Menschen hier als Hörerinnen und Hörer dabei, sondern auch ganz junge.

Merle hatte mir geschrieben, 19 Jahre alt, sie sagt, ich wollte dir einfach mal sagen, wie toll ich dein Podcast finde. Ich habe ihn schon vor ĂŒber einem Jahr entdeckt und seitdem kaum eine Folge verpasst. Und ich habe auch Hörerinnen wie Lucy, die den Podcast zum Beispiel hören, um Deutsch zu lernen, hat mir Lucy geschrieben.

Ja, Leute, Lucy, mach keinen Scheiß. Ich bin Schweizer, ja? Ich kann doch selber nicht richtig die Grammatik, ja? Also, guck noch mal, ob du vielleicht noch einen zweiten Deutsch-Podcast hörst, um das ein bisschen abzugleichen. Also, es ist auf jeden Fall immer wieder spannend zu lesen, wenn ich Nachrichten von Hörerinnen und Hörern bekomme, die wirklich hier zuhören, um Deutsch zu lernen.

Wer sich ĂŒbrigens fĂŒr Statistik interessiert, ich hatte hier fĂŒr die JubilĂ€umsfolge nochmal geguckt, die meisten Hörer sind weiblich 60 Prozent und die meisten kommen natĂŒrlich aus Deutschland. Auf Platz 2, die Schweiz, dann Österreich, USA, Niederlande und Frankreich. Dann bin ich in dieser Liste mit diesen Download-Statistik-Zahlen mal nach hinten gescrollt, weil mich mal interessiert hat, welche LĂ€nder da ganz am Ende der Liste sind.

Und da habe ich gesehen. Letzten Monat gab es einen Abruf in Chile und einen auf Guadeloupe. GrĂŒĂŸe gehen raus nach Chile und Guadeloupe. Ich hoffe, ihr beiden seid jetzt auch wieder mit dabei. Ich werde das ĂŒberprĂŒfen in der nĂ€chsten Statistik. So, jetzt brauche ich noch ein bisschen mystische Musik hier.

Ja, denn wir kommen jetzt zu einem Thema, das viele interessiert. Pannen, Fails und der schonungslose Blick hinter die Golisthen. Ja, wie lÀuft das eigentlich ab bei der Podcastaufnahme? Gibt es da ein Skript? Warum verspricht der KrÀuter sich nie? Ist er einfach so genial oder ist er am Ende auch doch nur ein Mensch?

Die Antwort ist, ja, er ist ein Mensch und er ist einfach so genial und verspricht sich nicht. Ja, nee, schön wĂ€r's, natĂŒrlich nicht. Also, was du hier hörst, wird natĂŒrlich vorher bearbeitet. Und ich glaube, das ist mal ganz wichtig zu sagen, weil ich hatte tatsĂ€chlich schon Auswanderer angefragt, hier als Gast in meinem Podcast zu kommen, die mir dann abgesagt haben, weil sie nicht so perfekt erzĂ€hlen können wie die anderen GĂ€ste hier.

Und ich hab gesagt, aber ich helf dir doch, wir kriegen das doch gemeinsam hin, ich schneicht doch die Versprecher raus und so weiter. Also, deswegen, die meisten Ams, die meisten Versprecher habe ich erst mal bei mir rausgeschnitten. Ja, das denkt man immer nicht. Und ich muss mal ĂŒberlegen, ich stelle hier nur die Fragen.

Das Ding ist, egal wer hier hinkommt, und ich sage das auch jedem Gast, ich lass dich gut aussehen. Also, ich schneide das so, dass sich hier jeder hier wohlfĂŒhlt. Und wenn man mal eine Frage vergisst, auf die man gerade antwortet, dann schneid ich das raus und der Gast setzt da nochmal an. Und ja, die GĂ€ste können dann eben einfach noch mal die Antwort geben, wie sie das auch geben möchten.

Ich finde, das gehört dazu, auch wenn es natĂŒrlich mal mal lustig ist, wenn Leute sich versprechen und so. Aber ich will ja, dass sich die Leute hier wohlfĂŒhlen. Ich will ja eben, dass die wiederkommen. Und bisher hat noch keiner gesagt, boah, das war so doof, was da gelaufen ist. Ich komme nicht mehr.

Und deswegen eben bearbeite ich das nach. Was man auch nicht vergessen darf, die meisten Leute, die hier zu Gast sind, sind es nicht gewohnt zu erzĂ€hlen. Das heißt, die haben ihre Auswanderungsgeschichte nicht vorher schon x-mal irgendwo anders erzĂ€hlt. Oder haben einen eigenen YouTube-Kanal, wo sie stĂ€ndig darĂŒber reden.

Und deshalb, wenn es auch hier manchmal GĂ€ste gibt, die nicht so druckgreif erzĂ€hlen oder ein paar Ams mehr im Satz haben, dann bitte ich da auf jeden Fall, um VerstĂ€ndnis und das einfach noch mal so in Erinnerung zu rufen, wie wĂ€re es eigentlich, wenn man selber so seine eigene Geschichte erzĂ€hlen mĂŒsste oder sollte, dass das dann manchmal nicht so leicht ist, wie es sich anhört.

Ansonsten muss ich aber sagen, wird hier nichts inhaltlich zurechtgeschnitten oder verĂ€ndert. Du hast die GesprĂ€che so, wie ich sie auch fĂŒhre. Ich habe also jetzt hier nicht zwei Stunden Aufnahme und schneide mir dann eine 30-Minuten-Version da draus. Und das finde ich auch ganz wichtig. Denn jede Folge hier spiegelt die persönliche Sicht eines Gastes wieder.

Und die will ich nicht im Nachhinein verĂ€ndern oder lenken, wie das ja oft auch in den großen Medien gemacht wird, wo dann einfach nur ein Teil eines langes GesprĂ€chs zu sehen ist, wo es so ein bisschen aus dem Kontext gerissen wird. Ja, und wo die Message dann eine ganz andere ist am Ende. Und ich glaube, das ist auch das Erfolgsgeheimnis hier bei mir im Podcast.

Also, dass nicht nur deswegen auch die Hörerzahlen so massiv gestiegen sind in den letzten Jahren, sondern dass mir auch nach 250 Episoden die GĂ€ste nicht ausgehen, dass eben alle gerne hierher kommen, dass ich Anfragen bekomme. Und das ist fĂŒr mich ein großes, großes Kompliment. Und so viel sei noch gesagt, ich habe noch viel mehr spannende GĂ€ste und Geschichten im Köcher.

Und damit kommen wir jetzt zur Zukunft und zum Ausblick bei "Einfach Aussteigen" und zur Frage, was kommt jetzt, wie geht es weiter mit dem Auswanderer-Podcast? Und dazu will ich erst mal Danke sagen. Danke all denen, die schon hier so viele Monate und Jahre treu jede Woche dabei sind, zu deren Gewohnheit und Routine es schon gehört, die Folgen hier zu hören.

GrĂŒĂŸe gehen raus in den Pferdestall, ins Fitnessstudio, natĂŒrlich in viele Autos, wo die Folgen immer gehört werden. Und ich habe sogar einen FriedhofskĂ€rtner, der hier zuhört. Also vielen Dank fĂŒrs Hören, fĂŒrs Teilen, fĂŒrs Weiterempfehlen, wer es noch nicht getan hat. Gerne eine Bewertung bei Spotify oder bei Apple Podcast dalassen.

Das hilft sehr, dass der Podcast weiter wĂ€chst. Und jetzt sieht die Frage, wie geht es weiter? FĂŒnf Jahre sind eine lange Zeit, 250 Episoden sind eine ganze Menge. Und weil "Einfach Aussteigen" immer noch ein privates Projekt von mir ist, was immer grĂ¶ĂŸer geworden ist, steckt da, das hatte ich ja auch in den letzten Wochen mal erwĂ€hnt, natĂŒrlich eine Menge Arbeit und auch Zeit drin.

Sehr viel Zeit. Und um den Podcast bis hierhin bringen zu können, machen zu können, waren und sind Sponsoren und Werbepartner wie z.B. Saley hier an Bord, die das möglich machen. Weil wir aber gerade nicht in den wirtschaftlich besten Zeiten sind und viele Werbebudgets gekĂŒrzt wurden, habe ich mich entschieden, einen Mitgliederbereich aufzubauen, den "Einfach Aussteigen"-Club.

Die Idee dahinter ist, eine Community zu haben von Menschen, die auswandern wollen, die mehr Inspiration, mehr Tipps und direkte UnterstĂŒtzung von Gleichgesinnten und von mir haben wollen. Und ein Mitgliederbereich mit Menschen, die den Podcast unterstĂŒtzen und mittragen, damit er eine Zukunft hat. Nach einem etwas holprigen Start mit dem "Einfach Aussteigen"-Club, wo ich im Juli erstmal nur um die 35 Mitglieder begeistern konnte, trotzdem, dass der Podcast hier ĂŒber 100.000 Downloads im Monat hat, zieht es jetzt seit August richtig an.

Und was soll ich sagen? Wir stehen aktuell bei 86 Mitgliedern. Vielen herzlichen Dank, wenn du jetzt also zuhörst und vielleicht davon trÀumst, selbst eines Tages auszuwandern oder schon mittendrin bist, dann komm in den Club. Du bekommst in jeder Folge 15 Minuten extra mit mir und meinen GÀsten. Du hast Zugang zu wichtigen Spezialfolgen mit meinen Expertinnen und Experten, bekommst Infobroschieren zu Themen wie Abmeldung und Neustart und du kannst mir auch deine Fragen direkt im Chat in der WhatsApp-Gruppe stellen.

Und wenn du sagst, "Hey, ich will nicht auswandern, aber ich mag den Podcast, er gibt mir jede Woche was und ich will dafĂŒr sorgen, dass es ihn auch in Zukunft gibt, dann werde Supporter, auch im Einfach-Aussteigen-Club, fĂŒr fĂŒnf Euro im Monat." Wichtig noch, ja, man kann ein Jahres-Abo abschließen. Da spart man teilweise bis zu 25 Prozent und hilft mir natĂŒrlich, dass ich auch langfristig planen kann.

Aber es gibt auch die Möglichkeit, einfach mal einen Monat reinzuschnuppern. Buch einfach mal, guck dir an und wenn du es magst, wenn es dir was bringt, wenn du unterstĂŒtzen möchtest, dann bleib dabei und verlĂ€nger einfach. Link zum Club in den Show Notes oder auf meiner Webseite, derauswanderpodcast.com.

Ich habe die Seite fĂŒr den Club neu gestaltet, also schau da nochmal rein, das ist alles auch ĂŒbersichtlicher und informativer. Also ich empfehle dir, schau da nochmal rein, link dazu in den Show Notes. Also ich habe richtig Bock weiterzumachen, ich habe spannende Folgen im Köcher. Argentinien steht auf dem Zettel, SĂŒdafrika, Bulgarien, Norwegen und sogar Luxemburg.

Und dazu auch weitere Update-Folgen mit meinen GĂ€sten, die schon einmal hier waren, wo ich wissen will, wie es ihnen heute geht. Und es gibt natĂŒrlich auch neue Spezialfolgen, die erst fĂŒr alle zu hören sind und dann kurz danach in den Club wandern, wo sie fĂŒr immer verfĂŒgbar sein werden. Der nĂ€chste Gast in einer der Spezialfolgen wird voraussichtlich der Berliner Bestsellerautor Michael Nass sein.

Also eine ganze Menge ist hier in Planung und natĂŒrlich wird es auch mal wieder ein Update mit meiner Frau geben. Da haben wir auch einige zu gefragt, gibt's die noch? Warum höre ich die nicht mehr? Also auch zu unserem Leben in Irland wird es noch ein Update geben. Ich muss mal gucken, wann wir das in diesem Jahr noch unterbekommen.

Zum Schluss, ich mache diesen Podcast fĂŒr dich, fĂŒr euch alle. So lange ihr den Podcast hier mittragt, so lange ihr hört, vielleicht eben auch im Club dabei seid, so lange mache ich weiter. Und noch wichtig, anlĂ€sslich von fĂŒnf Jahren einfach aussteigen, gibt es heute ein besonderes Extra nur fĂŒr die Club-Community.

Weil ich habe mir ĂŒberlegt, was mache ich jetzt fĂŒr die Club-Community, wenn ich jetzt hier nochmal eine Viertelstunde weiterquatsche, dann nicken die mir wahrscheinlich alle weg. Habe ich mir was anderes ĂŒberlegt. Und zwar in all den Jahren gab es nur eine Episode im Podcast, die ich aufgezeichnet habe, die aber nie ausgestrahlt wurde und die bis heute im Giftschrank liegt.

Warum, was da passiert ist und wer dazu Gast war, also ohne natĂŒrlich Namen zu nennen, das verrate ich heute allen Clubmitgliedern exklusiv in der WhatsApp-Gruppe. Da gibt es eine Sprachnachricht von mir, wo ich die Geschichte erzĂ€hle. Wenn du sie also hören wirst, wer dir jetzt noch Clubmitglied und dann weißt du genau, was das fĂŒr eine Folge war.

In diesem Sinne, ich freue mich schon jetzt auf die nĂ€chsten fĂŒnf Jahre. Wir hören uns in der nĂ€chsten Woche wieder, dann mit einer regulĂ€ren Folge. Versprochen, ich rede dann auch weniger. Es geht dann nach Portugal zu einem Paar, das auch mit meinem Podcast hier ausgewandert ist. Bis dahin, vielen Dank jetzt fĂŒr deine Aufmerksamkeit, alles Gute, ciao.

0:00 / 0:00