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EINFACH AUSSTEIGEN – Der Auswanderer Podcast· Folge 304

Auswandern nach Bulgarien: Raus aus dem Hamsterrad, rein ins Wohnmobil

Mittwoch, 10. Juni 2026 · 52 min

MP3

Shownotes

Bastian Faste und seine Auswanderung
🇧🇬 Viele Menschen träumen von einem Leben im Ausland. Weniger Stress, mehr Zeit für die Familie und raus aus dem Hamsterrad. Doch die wenigsten ziehen diesen Gedanken tatsächlich durch.

In dieser Folge hörst du die Geschichte von Bastian Faste, der gemeinsam mit seiner Frau und den vier Kindern München verlassen hat. Anstatt sofort auszuwandern, zog die Familie zunächst ins Wohnmobil und machte sich auf die Suche nach dem Ort, an dem sie wirklich leben wollten.
Am Ende landeten sie an der Schwarzmeerküste Bulgariens in der Nähe von Varna.

Wir sprechen darüber, wie das Leben zu sechst im Wohnmobil funktioniert hat, warum die Familie sich ausgerechnet für Bulgarien entschieden hat, wie ihre Kinder den Neustart erlebt haben und wie sie heute auf einem Mini-Bauernhof leben.

🎧 Im Bonus-Teil für alle CLUB-Mitglieder sprechen wir außerdem über:

– Freilernen und Online-Schule: Chancen, Herausforderungen & Praxistipps
– Hauskauf in Bulgarien: Worauf man unbedingt achten sollte
– Firmengründung in Bulgarien und warum das Land für Unternehmer so attraktiv ist
– Steuern in Bulgarien und welche Vorteile Auswanderer kennen sollten

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Wir hatten, glaube ich sehr coole Rahmenbedingungen. Aber wir waren halt auch in einem krassen Hamsterrad. also gerade ich mit meinem Beruf war wirklich drauf ausgelegt dass ich die Karriereleiter nach oben falle um das Leben das wir uns so vorgestellt und eingerichtet haben auch finanzieren zu können.

Einfach aussteigen der Auswanderer Podcast. Mein heutiger Gast hatte ein sehr gutes Leben mit seiner Familie München. Allerdings musste er dafür aber auch viel strampeln in dem oft beschriebenen Hamsterrad, um sich dieses Leben eben weiter leisten zu können! Viele kennen diese Situation und für einige ist das dann der Grund auszuwandern.

Du hörst gleich die spannende Story von Bastian, der mit seiner Frau und den vier Kindern ins Wohnmobil gezogen ist auf der Suche nach dem idealem Land für alle…. Und damit herzlich willkommen zurück bei Einfach Aussteigen dem größten deutschsprachigen Auswanderer Podcast. Ich bin Nicolas Kräuter, ich bin selbst zweimal ausgewandert, lebe heute mit meiner Familie und unserem Hund im Südosten Irlandsomache.

von hier aus jede Woche diesen Podcast! Und ich bekomme jede Woche E-Mails vom Menschen die mir schreiben wie sehr sie diese Folgen hier begleiten und unterhalten aber noch mehr wie sie aus den Geschichten selbst Kraft schöpfen für eine Veränderung, die im Leben ansteht. Und wenn du selbst gerade in den Startlöchern stehst – für eine Auswanderung aber Hilfe und Unterstützung suchst, dann werde Teil der Club-Community zu diesem Podcast hier!

Du bekommst dort jede Woche dem Bonusteil mit weiteren spannenden Tipps und Einblicken in das Leben meiner Gäste. Du kannst speziell folgen zur wichtigen Auswandrungstheben hören oder dir meinen exklusiven Auswandererfinanzplan herunterladen, mit dem du ausrechnen kannst wie viel deine Auswanderung und dein neues Leben im Ausland kosten wird.

Dazu gibt es natürlich noch das Herzstück unserer WhatsApp-Gruppe wo viele Clubmitglieder und ich permanent drin sind dass sie Menschen die gerade auswandern wollen oder ausgewandert sind. Ich kann dir also nur empfehlen schau einmal rein testet den einfach aus steigen Club Vielleicht doch nur für einen Monat und wenn es dir gefällt, dann bleibst du.

Alle Infos dazu gibt's über den Link in den Shownotes! Jetzt geht es erstmal zurück nach Bulgarien und dieses Mal in eine Region, in der wir tatsächlich noch nicht waren. Und zwar die Schwarzmeerküste nach Varna. Der weltberühmte Goldstrand ist nur ca. zwanzig Kilometer davon entfernt. Gerade diese Region ist nicht nur bei Touristen sondern auch immer mehr bei Auswanderern beliebt!

Generell punktet Bulgarien mit der abwechslungsreichen Natur, tollen Städten, sehr niedrigen Steuern, geringeren Lebenshaltungskosten und seit diesem Jahr gibt es da auch noch den Euro. Vor allem viele Rentner und auch Unternehmer sind in den letzten Jahren nach Bulgarien ausgewandert. Bei mir zu Gast ist heute Bastian Faste, der im Herbst twenty-einundzwanzig mit seiner Frau seinen vier Kindern München verlassen hat und nach knapp einem Jahr im Wohnmobil dann spontan nach Bulgarien ausgewandert ist.

Wie es war, zu sechst in dem Wohnmobil, wie das mit der Schule für die Kids funktionierte, warum es am Ende eigentlich Bulgarien wurde und wie das einfache Leben der Familie heute aussieht – das hörste jetzt! Herzlich willkommen im Podcast Hallo Bastian! Hallo Nikolas, schön dass ich da sein kann. Bastian wenn du bei dir gerade aus dem Fenster schaust was siehst Du da?

Ich sehe die Dächer von Wana aus meinem zweiten Stockbüro und da seht ihr die Altstadt, rechts ist der Opernplatz. Also ich habe meinen Büro hier im Zentrum von Warnert und gerade sehe auch die Sonne! Das war jetzt zwei Tage lang noch mal etwas kalt hier aber jetzt ist der Frühling oder der Frühsommer endlich ausgebrochen.

Ja, cool. Also ihr lebt eigentlich in einem Dorf in der Nähe der Hafenstadt Warner direkt am Schwarzen Meer. da ist ja auch der begrümmte Goldstrand nicht weit entfernt. du hast mir im Vorfeld der Folge hier geschrieben dass das ein sehr geschichtsträchtiger Ort ist an dem ihr lebst. warum? Ja also war uns eigentlich auch nicht bewusst.

aber Warna oder die Städte die hier existiert haben an dieser Stelle haben eine Kultur Eine Geschichte, die bis siebentausend Jahre und mal mindestens nachgewiesener Weise zurückgeht. Also das älteste behaune Gold wurde hier in Wana gefunden und es gibt andere historische Städten, Ausgrabungsstädte, Kulturen, die Traker, die Griechen waren hier.

Ich bin jetzt nicht so der wahnsinnig geschichtsträchtige Mensch, aber es war schon erstaunlich zu erleben oder zu erfahren auch von den Bulgarien die ja diesbezüglich sehr selbstbewusst sind und sich selber als die Wiege Europas sehen. Was hier alles schon war zu Zeiten wo's in Deutschland wahrscheinlich vor allem viel Wald gab und sonst nix Wie Wald und Höhlenmenschen.

Ich habe das auch gelesen, dass älteste verarbeitete Gold der Welt wurde dort entdeckt. Das wurde ja noch verarbeitet vor Zeiten der Ägypter. also eben da haben ja Menschen schon sehr früh irgendwie angefangen zu arbeiten und so eine Gesellschaft aufzubauen. Ja es ist ein Teil der bulgarischen Geschichte die man dann lernt wenn man sich mal mit Bulgarien die auch da sehr stolz drauf sind unterhält eben dass das Land Bulgarien oder der Ort hier sehr, sehr früh besiedelt war und auch Ausgangspunkt für sehr viele Besiedelungsaktivitäten in Europa war.

Bis hin zu der – ich nenne es jetzt mal Theorie. da gibt's bestimmt auch Belege darüber, dass zum Beispiel Bulgarisch und Sanskrit also die alt-indische Sprache miteinander verwandt sind und dass da irgendwie Verbindungen gibt, die also wirklich sehr weit zurückreichen. Aber es ist auf jeden Fall spannend an so einem Ort, der so geschichtsträchtig ist zu landen und das dann so zu erkunden und erforschen.

Also wir sprechen in der Folge natürlich noch intensiv auch über die Region. Ich habe nur gelesen, so dreihundertausend Menschen leben in Wana – die Region natürlich sehr beliebt bei Urlaubern. Vielleicht noch kurz die Frage wie viele Deutsche auswander oder wie groß ist diese deutsche Community vor Ort?

Oder gibt's die gar nicht so groß? Also ich würde jetzt mal sagen, Community oder eine einheitliche Community gibt es nicht. Es gibt natürlich deutsche Auswanderer hier, es gibt auch viele deutsche Rentner hier – ich denke, Bulgarien ist ja auch bekannt wenn man das in Deutschland überhaupt kennt dafür dass deutsche Rentler hier auswandern.

aber es gibt durchaus auch Unternehmer und Familien. paar hundert wenige tausend die jetzt hier in Warnersich also nicht wenige Tausende So würde ich jetzt mal aus den verschiedenen sozialen Kontakten und Gruppen schließen, die sich hier niedergelassen haben. Es kommen und gehen immer wieder welche. Also es ist schon einiges an Deutschen hier.

auch deutsche Familien war auch einer der Gründe warum wir hier geblieben sind also Familien mit Kindern. aber das ist nicht überlaufen oder so dass man sagt es ist ein Hotspot für Auswanderer. dafür ist Bulgarien So ambivalent, was du die Rahmenbedingungen angeht. Ja da kommen wir auch noch später im Gespräch drauf.

aber wir gucken jetzt mal auf die andere Seite und zwar nach München wo du und deine Familie ursprünglich herkommt. ihr hattet würde ich sagen gut bürgerliches Leben. Du hast in einer Unternehmensberatung gearbeitet Deine Frau hatte einen festen Bürojob dazu vier Kinder. Was würdest du mit dem Blick auf heute sagen?

Hatte dir ein gutes Leben? Ja definitiv, also es war jetzt nicht so dass wir die ganze Zeit uns beschwert hätten. Es war sicherlich nach vielen Maßstäben ein gutes Leben und trotzdem war's natürlich extrem darauf ausgerichtet wer München kennt, wer die Preise in München kannt. Wir hatten wie gesagt vier Kinder haben zur Miete in einem Reihenhaus gewohnt.

Ich hatte mich im frühen Jahr meiner beruflichen Tätigkeit dazu entschieden, mich privat zu versichern. Da wusste ich noch nicht dass ich vier Kinder krieg die ich dann da auch alle mitversichern darf. und dann hatten wir uns für eine private also für eine Waldorfschule entschieden. Also das heißt wir hatten glaube ich sehr coole Rahmenbedingungen.

Wir haben die Kinder in einem Kontext aufwachsen lassen können der aus unserer Sicht Schon lebenswert und toll war, aber wir waren halt auch in einem krassen Hamsterrad. Also... Wir waren halt wirklich oder gerade ich mit meinem Beruf war halt wirklich drauf ausgelegt dass ich die Karriereleiter nach oben falle um das Leben das wir uns so vorgestellt haben und eingerichtet haben auch finanzieren zu können.

Das war Teil der Realität! Ist das Gefühl relativ früh schon aufgekommen? Dass du gemerkt hast okay Du musst jetzt hier einfach liefern damit ihr euch dieses Leben leisten könnt. Oder kam das erst kurz vor der Auswanderung? Ne, ich würde sagen das war schon lange Bestandteil unseres Lebens. Also meine Kinder waren ja jetzt nicht gerade frisch geboren als wir ausgewandert sind sondern mein Jüngster war gerade acht und meine Älteste war schon sechzehn.

und es war eigentlich so wie gesagt mal der etablierte Modus mit mal mehr mal weniger Stress. aber man hatte sich in diesem Hamsterrad ganz gut eingerichtet. Ich habe halt einfach sechzig Stunden die Woche gearbeitet Und meine Frauen auch noch arbeiten dürfen und müssen. Und hat abends noch Rückbildungskurse gegeben, also wir waren einfach da in einem Modus von dem wir dachten das muss wahrscheinlich so sein.

Ja und dann kam die Corona-Pandemie. Und es ist das passiert, was bei vielen auch passiert ist in der Zeit. man hat plötzlich irgendwie eben die Gelegenheit sich mal so umzublicken. Was macht man hier eigentlich? Man isst zu Hause! Man schaut so auf sein Leben zurück und nach vorne und bei euch ist ja da auch etwas passiert weil ihr hattet glaube ich soweit Ich weiß vorher nie den Gedanken auszuwandern.

oder Also die Sehnsucht glaube ich schon, aber das war immer so ein... Ja in meiner Familie gibt es diesen Schlagssatz AG jetzt herauf zu spinnen. Das ist das Münchnerische von... Genau bleibt mal die Füße auf dem Boden! Also Sehmsucht schon, sonst wäre auch dann die Entscheidung nicht so gefallen. Aber man hat immer auf irgendwelche Dinge gewartet oder es in die Zukunft verschoben oder auch in den Reich der Fantasie, je nachdem wie man gerade drauf war.

Und ich sage mal so, der akute Gedanke war eigentlich bis dato nicht da. Wir hatten durch die Nähe zu meinen Eltern und meinem Bruder und die ganzen Rahmenbedingungen meiner Frau leben im Allgäu also das war so örtlich alles ganz gut gesettelt und man hat zwar gesponnen aber nie so ärzthaft Ja, und was hat dann eben die Corona-Pandemie bei euch verändert?

Ja ganz viel. Also ich mein das erste war natürlich dieses Gefühl sich irgendwie im falschen Film wieder zu finden, was so die gesamten Rahmenbedingungen des Lebens anging. mit den Rahmenbedingerungen kam ja die ein oder anderen mehr oder weniger gut klar wie eher weniger auch mit den Einschränkungen und dem was es dann für unsere individuelle Freiheit bedeutet hat.

Das ging dann eigentlich so in Wellen. Wir haben uns dann natürlich beruflich im Homeoffice wiedergefunden, ich habe gemerkt dass ganz viele von den Dingen die ich als Unternehmensberater und Trainer machen kann plötzlich scheinbar digital auch gehen und möglich sind. Und auf der anderen Seite hatten wir das Thema mit den Kindern.

alle vier an der gleichen Schule waren. In der Waldorfstelle ist es ja so, dass du von der ersten bis zur dreizehnten Klasse in die gleiche Schule gehst. Und das heißt, wir hatten alle vier Kinder an der gleichen Schule und die Rahmenbedingungen. Dort haben sich über die Zeit stark verändert. Klar dann war Homeschooling, dann war Testpflicht und was auch immer für Rahmenbedienungen und für uns war es einfach extrem anstrengend.

Die Kinder sind damit eigentlich ganz gut umgegangen aber wir hatten eben in diesem Hamsterrad das Gefühl irgendwie ergleitet uns das ja also Die Kinder, wir können es nicht so um die Künder kümmern wie sie sind in der Situation brauchen. Also emotional wie jetzt auch im sozialen Kontext. Auch unsere Lebenssituation Nachbarschaft.

Wir waren eine Neubau-Reihenhaussiedlung wo das extrem sozial und untereinander sehr gut vernetzt war. Das hat sich in der Zeit als extrem anstrengend rausgestellt. Und da hat sich halt einfach ... Der soziale Umfeld hat sich verändert, Freundesumfeld hat dich verändert, Schulumfeld berufliche Rahmenbedingungen und der Stress ist eigentlich der gleiche geblieben, er hat sich bloß verlagert.

Und bei meiner Frau kam es dann eigentlich einundzwanzig. so zu dem Punkt wo sie gesagt hat in der Kombination aus Kinder im Dauerhomeschooling ja also wir haben die Kinder damals nicht mehr in die Schule gegeben und dann war so absehbar dass das sich von den Rahmenbedienungen verändert. Sie musste ihren Job stemmen und die vier Kinder zu Hause betreuen und irgendwann hat sie gesagt weißt du was?

So geht's nicht! Ihr habt dann, das habe ich auch selten noch gehört. Ihr habt ja dann ein Wohnmobil gekauft und wolltet ja so wie ich es aus dem Vorgespräch weiß... Erstmal eine Tour machen, erst mal da weg. Obwohl ihr ja vorher nie irgendwie irgendwas mit Camping und Wohnmobil zu tun hattet. oder wie kam es dazu eigentlich?

Ja also das war wirklich. meine Frau hat sich dann eben damit auseinandergesetzt welche Optionen du hast deine Kinder in Deutschland nicht beschulen zu müssen und da gibt's einfach nur eine Option die heißt Du musst raus aus Deutschland. Und da wir kein klares Ziel hatten und auch im Gegensatz zu anderen, die jetzt da sich irgendwas kaufen oder irgendwo nach, weiß ich nicht, U-Bike, Tanzania, Schweden sonst wo hin?

Wir hatten eigentlich keine klare Vorstellung davon. Aber wir wollten einfach mal eine Veränderung beziehungsweise bei einer Frau vorrangig und dann habe ich mich schnell für die Idee begeistern lassen sehr zuerst die Kinder ins Boot geholt weil Wenn du vier Kinder hast, die alle schon in einem relativ mündigen Alter sind, machst du sowas natürlich nicht auf Zwang.

Weil wenn du ins Wohnmobil ziehst dann müssen alle an einen Strang ziehen. Das heißt wir haben uns dann entschieden okay wir gehen einfach ein Jahr auf Reise und schauen uns mal Europa an. In dem Fall war unser erstes Ziel erstmal aus der Europa Und während der Zeit wird sich was ergeben. und der Weg dahin, das zu machen war natürlich aus dem angestellten Verhältnis raus.

Aus der Schule, aus allen. Das waren natürlich eine abenteuerliche vier Monate von Entscheidung bis Auswanderung aber wir haben es durchgezogen Ja krass. Also eben du hast gesagt, du arbeitest als Führungskräftetrainer ursprünglich mal fest angestellt in einem Unternehmen. heute machst du das selbstständig also remote oder vor Ort in den Unternehmen dann auch verschiedenen Ländern.

aber jetzt erstmal wenn man von diesem Reihenhaus dann auf dieses Wohnmobil kommt und da drin lebt was Wie war das am Anfang? Also es ist ja wahrscheinlich auch so diese romantische Vorstellung. Man ist so nah zusammen, man verbringt so viel Zeit und Spieleabende und so... Aber jetzt mal ernsthaft! Wie ist das?

Das ist tatsächlich eine Geschichte die wenn man rational vorher durchdacht hätte dann wird's nie jemand irgendwie angefangen oder wie ein Freund von mir sagt der Mutige erschrickt nach der Tat. also wir hatten tatsächlich relativ schnell schon einen Ziel. Wir sind ja im November ausgewandert. Jetzt kann man sich vorstellen, November im Wohnmobil zu sechst mit zwei programmierenden Töchtern.

Also programmierend heißt es im Alter von sechszehn und vierzehn. Du bist jetzt die ganze Zeit in diesem Wohnmobil-Hocken. Das heißt wir wollten halt möglichst weit nach Süden und hatten dann Freunde, die im Südgriechenland einen Olivenhain hatten und das war sozusagen unsere erste Anlaufstelle. Da sind wir dann hingefahren und haben letztlich den tiefen Winter also ab Dezember des Februar dann in Südkriechenland verbracht, war trotzdem kalt genug.

Aber ja also die Erfahrung so ein Winter als Sechserfamilie im Wohnmobil zu verbringen, die schweißt dann schon zusammen und stellt einen auch für Herausforderungen. aber ich sage mal am Anfang war natürlich der Abenteuergeist dieses Erforschen auch dieses Mal überhaupt... Also wir sind ja dann den ganzen Balkang runtergefahren, die Adria-Küste haben dann Länder gesehen.

Wer hat da überhaupt keine Erfahrung? Und das hat schon Spaß gemacht. Ja, und auch die Erfahrungen der Naturgesetze da ausgesetzt zu sein. Mein Leben hat halt eigentlich sich nur darum gedreht den Alltag ansatzweise zum Meistern. wie bekriegst du Essen her wo gehste auf dem Campingplatz? oder bleibste freistehen Wo darfste frei stehen?

und so das hat mussten wir alles erkunden und dann sind wir dann in Griechenland angekommen und haben da erstmal drei Monate auf diesem Olivenhain mit unseren Freunden das Leben in der Natur erlebt. Gibt es da noch ein Tipp, den du wenn jetzt jemand zuhört, der auch gerade seine Sachen packt und mit der Familie gibt's ja einige die mit dem Wohnmobil durch Europa fahren um auch zu gucken wo könnte man hinauswandern?

Was wäre so dein wichtigster Tipp? Also ich würde sagen unser Erfolgsfaktor war dass wir uns einfach auf das eingelassen haben was da kommt und dass wir keine Erwartungen hatten, dass wir von Tag zu Tag auch umentschieden haben. Wo wir vielleicht hinfahren oder nicht hinfahren? Oder was machen und das wir als Familie einfach ganz viel darüber geredet haben und miteinander geschaut haben.

wie geht es uns? Was braucht jeder? Und das Thema Schule. oder also in den ersten paar Monaten war das Thema Schule oder die Kinder beschulen oder so. Das war total hinten dran! Wir wollten einfach gemeinsam eine eine gute Zeit erliehen. Das kam dann erst später, als ich das Ganze eingespielt hat sich es wahrscheinlich nie in dem Jahr aber als das ganze eine gewisse Routine hatte.

Also wie lange wart ihr mit dem Wohnmobil unterwegs? insgesamt? Dreizehn Monate also von November zwanzig... Einerzwanzig bis Dezember zwanzi-zweiundzwanzige haben wir Wohnmobil gelebt Also, weil eben im Jahr zwanzig-zweiundzwanzig. und da kommen wir jetzt auf Bulgarien. Seid ihr ja in dem Land gelandet?

Nicht, weil Ihr dahin auswandern wolltet sondern erst mal aus formalen Gründen, weil Du ja für Deine Selbstständigkeit ja dann irgendwo auch eine Firma gründen musstest. und ich glaube dafür war ja glaube ich Bulgarien sehr prädestiniert. aber was ist dann passiert als ihr eben nach Bulgarien gekommen seid?

Genau, wir sind dann im Frühjahr zwanzig-zweiundzwanzig war man erst noch sieben Wochen in der Türkei und sind dann am Mai nach Bulgarien gefahren. Und in der Zeit hatte ich mich nur gerade gesagt hast damit beschäftigt wenn ich schon nicht in Deutschland gemeldet bin will ich in Deutschland auch keine Steuer- und keine Sozialabgaben zahlen.

wo kann ich das denn innerhalb der EU? weil das war die Bedingung meines ehemaligen Arbeitgebers und Auftraggebers. wo kann ... am sinnvollsten und pragmatischsten machen. Da sind wir eben auf Bulgarien gekommen... ...und haben dann eben Kontakte geknüpft zu deutschen Einwanderungshelfern, die ich eben Menschen bei der Firmengründung oder Einwänderungen... also generell bei allen Dingen helfen, die man so braucht.

Und die Idee war eben nach Bulgarien zu fahren dort eine Firma zu gründen das alles so zu regeln dass sich praktisch dann mit einer bulgarischen Firma meinen Job weitermachen kann und dann eigentlich weiterzureißen ja noch eine Menge anderer Ziele, die wir ansteuern wollten und genau. Und als wir dann aber nach Bulgarien gekommen sind haben wir irgendwie relativ schnell festgestellt irgendwas ist hier anders.

also im positiven Sinne irgendwas gefällt uns hier irgendwas passt ja. Leute die wir getroffen haben Rahmenbedingungen Schwarze Meer hat man damals zum ersten Mal erlebt. Ja das war so der erste Kontakt mit Bulgarien. Das heißt, ihr habt dann erst mal dort, seid dann dort geblieben im Wohnmobil gelebt.

Und wie ging das auch mit den Kindern und mit der Schule usw.? Meine Mädels, also die damals sechzehnundviertzehn waren, haben sich in Zuge der Auswanderung dafür entschieden ab dem Frühjahr zwanzigzwanzig eine Online-Schule zu gehen. Es gibt ja verschiedenste Arten von Online-Schulen ... da dir irgendwelche Aufgaben schicken lassen, du kannst stundenweise oder wie auch immer dich da betätigen.

Wie gesagt das sind alles keine offiziell zugelassenen Online-Schulen weil es gibt sie ja in Deutschland nicht also nach wie vor nicht. Du kannst wenn du in Deutschland lebst ja nur zu eine Mauer Schule gehen. aber für den Zweck der Ausbildung gibt's verschiedene Konzepte und ich glaube es werden noch immer mehr.

unsere Mädels halten uns da sich damals eben dafür entschieden in der Online-Schule zu gehen. Das hat gestartet im Februar, da waren wir noch in Griechenland und das war eben fünf Tage die Woche. Kernzeit der Schule war so von drei Uhr nachmittags bis neun Uhr abends wo die live tatsächlich also nicht die ganze Zeit ja aber in diesem Zeitraum fünf Tage, die Woche drei bis neune Uhr abens waren eben Schulstunden und wir haben das einfach ausprobiert wie wir viele Sachen ausprobieren haben.

Und das war aber dann so der Beschulungs Beginn, wo wir dann auch eben regelmäßig Netz brauchten. Wo wir da nicht mehr nur freistehen konnten oder die Rahmenbedingungen sich schon um die Schule gedreht haben. und die Jungs sind jünger. Die haben wir noch mit Homeschooling, mit digitalen Plattformen und Homescoollingen Unterlagen, die uns auch die Lehrer mitgegeben hatten beschult.

aber die Mädels sind dann in die Online-Schule gegangen einen Campingplatz gesucht, der gutes Netz hatte. Der am Meer war und da sind wir eigentlich zum ersten Mal so ein bisschen irgendwo angekommen jetzt also auf der Reisebahnwälder unterwegs und selbst in den Mondiefenhainter im Griechenlang Land viel Ausflüge gemacht und so.

aber dann sind wir zum ersten mal wo angekommen und länger an einer Stelle geblieben. Was würdest du sagen war für euch so der ausschlaggebende Punkt da zu bleiben? Die Unkompliziertheit des Lebens hier als Auswanderer Zusammengefasst der Staat will nichts von dir, wenn du nichts von ihm willst. Also es ist sehr unkompliziert als Auswanderer, der sich selber wirtschaftlich versorgen kann und ich hatte ja mit meinem Beruf und mit meinen Möglichkeiten sehr einfach hier zu leben was nicht so einfach ist das hierzuleben?

Wenn du im vulgarischen Arbeitsmarkt aktiv sein willst also das gleich mal vorweg geschickt oder wenn du irgendeine Form von staatlicher Leistung brauchst. Also das war für uns ein ausschlaggebender Punkt, auch wie sich die Kinder hier gefühlt und vernetzt haben. Die anderen deutschen Auswanderer, die eben ähnliche Motive und ähnische Gedankengänge hatten.

Weil was wir auf der ganzen Reise schon festgestellt haben ganz viele von den Familien, die unterwegs waren, waren halt mit Kleinkindern unterwegs oder als Paare aber nicht mit Schulkindern. ja also so wie wir unterwegs waren haben wir wenige getroffen Und es war natürlich ab einem gewissen Zeitpunkt dann für uns auch wichtig, dass die Kinder wieder soziale Kontakte haben.

Da haben wir hier in Bulgarien schnell gute Kontakte geknüpft wo wir auch die Perspektive gesehen haben das die Kinder eben wieder Freunde haben, Freundeskreis nicht nur so kurzzeit Campingplatzfreunde oder wie auch immer. Ja, das Leben auf dem Campingplatz hat dann ein Ende gefunden. Ihr habt dann ein Haus gekauft und lebt inzwischen auf einem Minibauernhof.

Also auch das hört sich jetzt wieder nicht so nur nach fünfzehn an. soweit ich weiß habe dir glaube ich einen Rohbau gekauft oder das ganze da noch umgebaut. vielleicht kannst du mir mal sagen wie lebt ihr denn heute? Wie muss ich mir das vorstellen? Also die kurze Zwischenepisode war, dass wir dann... Wir haben erst was gemietet weil wir nicht sicher waren wo wir etwas kaufen wollen und können.

Es war damals auch noch finanziell noch nicht ganz klar. das heißt als wir dann entschieden hatten okay noch ein Winter im Wohnmobil geht nicht wir wollen in Bulgarien bleiben dann haben wir erstmal was gemietet und haben dann eineinhalb Jahre zur Miete gewohnt und in der Zeit uns halt damit beschäftigt wo können und wollen wir etwas kaufen?

Für uns im Nachhinein war es absolut die richtige Entscheidung, weil du eben in der Zeit, in der du so ein Land bereist am Anfang und selbst wenn du noch mal sechs, acht Wochen da bist. Du findest nicht raus was sind die örtlichen Gegebenheiten? Was brauchst du wirklich? wie ist die soziale Struktur in einem Dorf Die Infrastruktur?

also wir haben wirklich das Glück gehabt eineinhalb Jahre in einem schönen Miethaust zu wohnen Also dass ungefähr dreimal so groß war wie unser Reihenhaus in München aber nur ein Drittel viel kostet hat und in der Zeit uns halt eben hier wirklich auch verwurzeln konnten, gegen kennenlernen konnten, Warner kennenlern konnten, Menschen kennenleren konnten.

Und dann ergab sich die Notwendigkeit – es war also auch kein direkt geplanter Prozess – dass wir kurzfristig aus dem Haus raus mussten. Also Kündigungsschutz gibt's von weder von Mietern noch Vermieterseite und der Vermieters musste das Haus verkaufen. Wir mussten raus und haben gesagt okay ist ja richtige Zeitpunkt!

Wir wissen was wir wollen und dann haben wir relativ schnell entschieden, wir wollen aufs Dorf. Also richtig Dorf und pulgarisch richtig Dorff ist ohne Abwasserkanalisationen und der Strom kommt über so ein Masten zweifasig ans Haus. und also richtiges Dorf. Und wir wollen was wo wir Platz haben, wo wir auch einen Garten mit Tieren und Gemüseanbau und so haben können.

Dann haben wir uns beraten lassen, haben unser Budget analysiert und haben dann eben ein altes pulgarisches Dorfhaus das Zwei neues Dach hatte, aber ansonsten zwanzig Jahre lang leer gestanden war. Haben wir gekauft in einem Zustand wo es eigentlich Rohbau war. also es waren schon ein paar neue Fenster drin Es war im ersten Stock war der Boden War schon ästrig drin Aber ansonstem war's Rohbau Wir bussten halt aus dem alten Haus raus.

Gott sei dank hatten wir das Wohnmobil und den Anhänger. Das heißt wir konnten wieder für eine Zeit lang vor dem Haus wohnen und haben dann dieses alte Dorfhaus gekauft. Und schrittweise mit Freunden und Handwerkern eben angefangen, bewohnbar zu machen und teilweise da drin auch schon zu leben in den Zustand wo es eigentlich noch nicht bewohnba war Und das kannst du alles auch selber machen?

Also ich denke mir der Darm, tust du dir eine riesige Baustelle auf in dem Land was du ja eigentlich noch gar nicht so richtig kennst oder auch nicht weiß wo kriegst jetzt halt gute Handwerker her. Ja also ein bisschen kannten wir es ja schon weil wir schon eineinhalb Jahre hier gewohnt haben. paar Handwerke hatten wir auch an der Hand.

trotzdem machst natürlich einige Erfahrungen. Paar Sachen kann ich schon auch selber, aber wenn es dann um größere Sachen wie Bäder einbauen oder Küchen einbauten geht, hat man Gott sei Dank Freunde die auch selber Handwerker waren, die ja ausgewandert sind. Oder teilweise auch Bulgarien, die uns geholfen haben als Handwerke, um das Haus bewohnbar zu machen.

und unsere Kinder waren auch Gott sei dank gute Hilfe. also die sind ja. mittlerweile sind sie zwanzig, achtzehn, fünfzehnt und zwölf. Die haben auch mitgeholfen Und ja, so haben wir uns das sehr hämtärmlich erarbeitet und ich musste ja in der Zeit auch arbeiten. Also ich hatte damals schon meinen Büro, d.h., ich habe unter der Woche entweder ein Büro oder ich war auf Reisen wenn ich irgendwo bei Kunden unterwegs war.

Das Geld verdient, dass wir dann in das Haus gesteckt haben. Würdest du das heute noch mal so machen? Also vom Grundsatz und vom Ergebnis ja, vom Prozess ist es... also wie alle diese Prozesse. Du stellst dir natürlich am Anfang das alles so rosarot vor und der Aufwand und nach Ja klar! Und dann machen wir noch das.

und hier Es ist natürlich schon Stress und Rückschläge. und jetzt diesen Winter. Wir haben jetzt den zweiten Winter gehabt wo wir an einer Stelle im Haus noch mit zu kleine Sickergrube hatten. die wird dann regelmäßig auspumpen lassen weil sie voll läuft oder selber auspuppen müssen, weil die Sickergrube überläuft.

Man macht schon viele Erfahrungen mit sehr einfachen Dingen am Anfang. Im ersten Winter zum Beispiel konnten wir unsere Haustier noch nicht erneuern, weil wir dafür größere Umbaumaßnahme machen mussten und da hatten wir die alte Haustür drin. In unserem Haus sind wir früh sechs, sieben Grad im Haus trotz Heizung.

Ja aber es geht auch! Du schmeißt halt an den Ofen an... ist das einfach? Ja, aber wie oft hast du dir das Rheinhaus in München noch zurückgewünscht? Tatsächlich selten. Aber es gibt vielleicht auch daran, weil ich kein Zurückblicker bin. Ich bin von Natur aus... ...ich kann loslassen und traurig nichts nach.

Auch den deutschen Straßen nicht nach, wenn ich hier regelmäßig bei den Schlagläuchern denke man könnte bis zum Erdkehren gucken. Also es gibt halt viele Gegebenheiten in Bulgarien, die darf man so akzeptieren als Einwanderer hier. Wenn man damit nicht umgehen kann dann hat man echt eine harte Zeit und deswegen ist auch die Fluktuation schon bei den Auswanderern hier wieder zurückwandern oder woanders weiterhin wandern ist schon auch groß.

Ich habe das jetzt auch so ein bisschen spaßig gesagt, aber es ist ja schon im Vergleich zu dem Leben was du vorher hattest. Back to the roots. Eben viel einfacher, einfache Häuser, einfachere Technik, einfacher eben also alles so ursprünglicher. das ist ja schon was an dass man sich ja erst mal gewöhnen muss weil ich habe zum Beispiel als wir hier nach Irland gezogen sind Wir sind ja nicht ans Wassernetz hier angeschlossen.

Wir müssen hier selber auch das Abwasser klären und so weiter. Also von all diesen Sachen und auch mit Stromversorgung Und was ist wenn der Strom hier ausfällt in Berlin? Ist bei mir nie der Strom ausgefallen und plötzlich kümmers du dich um Sachen, die halt eigentlich so selbstverständlich sind wie Wasserhahn auf und es kommt Wasser raus.

Und du machst Licht an uns Licht ist an so und das sind halt ja so Sachen eben an die muss man sich gewöhnen. aber das habt ihr euch oder wo du heute sagst ne so wie wir leben heute auch auf dem Hof dass es das passt für uns? Ja also mit den emotionalen Aufs- und ab wenn irgendwas wieder schief geht oder du wieder irgendwie noch.

Wir haben ja im ganzen Haus erst mal von zweifasigem Strom auf dreifasigen umbauen müssen. Das ist aber noch nicht an jeder Steckdose realisiert, dann hast du wieder eine Steck dose wo du irgendwie keine Erdung hast. und also es gibt schon so Momente wo du dir denkst das nervt. Aber jetzt grundsätzlich Ja.

Und natürlich war das Jahr in Wohnmobil zu sechst auch ne gute Schule Eine Vorbereitungsschule weil Also das war noch mehr basic. also da waren wir teilweise wirklich von der Hand Wäsche waschen, von der hand Abspülen, von Hand Kaffeemühlen. Dann war mal eine Zeit lang selbst unsere Akkus näher dann musste man ohne Strom mal ein zwei Tage sein.

also deswegen wir waren vorbereitet sag ich jetzt mal. Es war ein gutes Training und trotzdem werfen halt ein paar Sachen klar. aber generell wenn ich jetzt mein gesamtes Leben viel fühle kann von uns als Familie und uns auch anschauen bereuen wird da gar nichts. Kannst du noch was irgendwie sagen zu dem, was ihr da investiert habt?

Das Haus in dem Zustand mit zweitausend Quadratmeter Grund hat sechzigtausend Euro gekostet. Ja, lass uns mal noch über eben generell die Region sprechen. Was so die Menschen was die Mentalität angeht? Eben du hast vorhin auch gesagt ihr habt einige Deutsche kennengelernt. Habt euch da schon ein bisschen Netzwerk aufgebaut wenn wir davon jetzt mal so ein bisschen absehen auch mit dem Dorf in das ihr gezogen seid Mit den Einheimischen Wie hat das funktioniert?

wie haben die auf euch reagiert und wie gut ist euer Bougar wahrscheinlich? Also fahren wir mal mit den Menschen an. Wir haben die Bulgarien als extrem herzlich auf den zweiten Blick kennengelernt, tatsächlich ist so das vordergründlich freundliche nicht so gern Stärke. also man muss schon manchmal ein bisschen schlucken wenn man eigentlich irgendwo reinkommt und denkt man könnte mit einem freundlichen ersten Gesicht rechnen.

Das ist tatsächlich nicht bulgarisch. aber auf der anderen Seite Auf den zweiten Blick eine extreme Gastfreundschaft, Hilfsbereitschaft. Zusammengewährlichkeitsgefühl jetzt auch im Dorf und der generell festgestellt, die wir uns extrem positiv immer noch überrascht haben. Wir haben wirklich viele Begegnungen und auch Menschen wohl gar nicht erkennen gelernt, die uns ohne irgendwelche Vorbedingungen ein unglaubliches Maß an Offenheit- und Hilfsbreitschaft entgegen gebracht hatten.

Hast du da ein Beispiel? Das erste Beispiel ist der Vermieter von meinem Büro. Unglaublich netter, bodenständiger Mensch dem du nicht ansiehst dass der mehrere größere Gebäude hier in Warner besitzt und vermietet und auch noch in Ferienorten. Der ist wirklich nach meinen Maßstäben wirklich wohlhabend was Immobilien angeht.

Ich habe den mal gefragt, wo wir jetzt vom Winter hier noch Fenster einbauen müssen in unser Haus zu Hause. Also da hast du irgendeinen Tipp für mich. und dann kam der wirklich am Wochenende selber mit einem Fensterbauer zu uns nachhause gefahren hat sich vorher informiert, hat einen Fensterbauern mitgebracht ohne dass er irgendetwas von mir wollte, hatte diesen gesamten Fenstereinbauprozess von den restlichen alten Fenstern die noch ausgebaut worden ist in unserem Privathaus, hat der gemanagt.

Der hat die Firma besorgt und das hat er völlig einfach getan weil ich ihn gefragt habe gebeten hatte oder zum Beispiel der Tierarzt bei uns im Dorf ein alter Tierarz und wir haben ja mittlerweile Zeck Hühner und Schafe und Hasen und Enten, Hühnerkatzen, Hunde Und ab und zu brauchst du dann halt einen Tierarst.

Und der Tierarzt, der kam zu uns und hat sich umgeschaut. Er hat gesagt war ich freue mich so dass ihr so gut mit den Tieren umgeht. Ihr seid eine tolle Familie von euch nämlich kein Geld. also diese Art von Hilfsbereitschaft oder Freundlichkeit die erfährt man dann wenn man sich halt ja mit dem örtlichen Gegebenheit oder hier vor Ort verletzen muss oder verletzten kann.

Wie kommuniziert er? Also meine Frau und meine große Tochter sprechen oder verstehen mittlerweile einiges, aber tatsächlich auch durch die korelische Schrift, die wir erst hart lernen müssten weil hier alles korellisch ist. Auch durch die Tatsache dass ich wirklich in Warner was ja doch eine touristische internationale Stadt ist mit viel englischsprachigen Menschen, die Notwendigkeit nicht hatte.

also wir gekommunizieren Mit Händen, Füßen auf Englisch. Natürlich ist mit heutigen Impersetzungs-Apps auch vieles möglich und meine Frauen, meine Tochter immer mehr die rudimentärsten Sachen auf Bulgarisch aber richtig Bulgarisch sprechen tun wir alle noch nicht. Also das heißt die Kinder machen immer noch Online Schule freilernen.

darüber sprechen wir auch noch im Bonus Teil was ihr da für Erfahrungen gemacht habt. das heißt aber die sprechen die Sprache jetzt auch noch nicht durch Einheimische die sie kennengelernt haben. Nein, meine große Tochter wohnt seit zwei Jahren in Wana. Die spricht mittlerweile schon ganz gut Bulgarisch.

aber meine anderen Kinder die die online Schule besuchen und deren Freundeskreis hauptsächlich über die Deutschen sich definiert weil sie eben hier keine Schule besuchten Und im Dorf das auch einer der Sachen da. bulgarische Dörfer haben halt wenig Kinder. also Das ist ein Land dass durch die Landflucht und auch durch die also nicht durch die durch die Flucht von land in die Stadt sondern auch von durch die flucht Familien aus dem Land, Bulgarien hat ja in den letzten dreißig Jahren fast fast dreißfünfundzwanzig Prozent der Bevölkerung verloren durch Auswanderungen oder durch Demografien.

Also auf den Dörfern sind tatsächlich wenig Kinder. Gibt es denn eigentlich Vorbehalte von der bulgarischen Bevölkerung gegenüber Deutschen die dahin einwandern? Vorbehalte würde ich jetzt nicht sagen. Die meisten Frage, wieso war das du als Deutschland nach Bulgarien aus? Weil es genau die andere Richtung da eigentlich kennen und wobei diese Fragen weniger werden und auch viele Bulganen zurückkommen.

aber erstmal kriegst du natürlich schon so Fragezeichen weil dieser Weg den wir da gegangen sind für die Bulgan sich nicht so erschließt die jetzt eher das herrmliche Dorfleben vielleicht ablehnen aus ihrer eigenen Geschichte oder Kultur und sich eher in Richtung Materialismus, Wohlstands- und Stadtleben sehen.

Aber dann grundsätzlich sind die Menschen nicht ablehnend den ganzen Gegenüber oder Betrachten. Also ich mir betrachte dich sowieso niemand argwönig oder verurteilt dich für deine Meinung oder Einstellung oder wie du... Die Leute sind absolut offen und interessiert und also das ist super angenehm! Was gefällt euch nicht?

oder woran kannst du dich in Bulgarien nur schwer gewöhnen? Die Art und Weise wie die Menschen hier mit Müll umgehen, wie sie ihre wunderbare Natur vermüllen. Wie sie ihre Matratzen oder alten Möbeln mangelst Baustoffhöfen oder Möglichkeit in die Landschaft schmeißen aber teilweise auch einfach so Müll in die Landwirtschaft schmeißend das finde ich echt mega anstrengend.

und teilweise der Umgang mit den Tieren. Also ist das wirklich so, wie der Tierarzt das sagt? Dass ihr da eine Ausnahme seid. Ich würde nicht sagen eine totale Ausnahme aber es gibt schon noch viele wohl gar nicht. oder wie man das halt mit Kettenhunden oder wie die mit ihren Nutztieren umgehen. Da denkst du dir halt wirklich manchmal meine Leute Es ist doch nicht mehr irgendwie, ich weiß es auf jeden Fall kein, kein bewusster und schöner Umgang mit Tieren wie wir das mit unserem Verständnis für Tierwohl.

Und auch selbst wenn du Nutztiere hast dass du halt mit denen gescheit umgehst, dass du den gescheites Futter, gescheite Auslauf und so weiter anbietest. Und da sind die hier wirklich teilweise noch sehr rück... Aber nur teilweise! Es gibt auch wirklich einen, es gibt auch Biomärkte, gibt auch Bio ist zwar noch im Entstehen aber es gibt ein Bewusstsein für biologischen oder natürlichen Anbau und Lebensmittel, aber es ist noch deutlich zurück von dem was wir uns vorstellen und wünschen würden.

Und natürlich gibt's was Infrastruktur und Bürokratie und sonst was angibt. Gibt auch noch Sachen wo sich viele Deutsche auch drüber aufregen muss man auch sagen. was uns aber eher unwichtig ist also was fehlt infrastrukturmäßig? Was würdest du sagen? die Straßen sind einfach oftmals unglaublich schlecht gepflegt und Gebäude verfallen Gehwege Da hast du überall stolper fallen, es wird nie irgendwo sauber gemacht oder ganz selten irgendwo sauer gemacht außer hat der Hauptverkehrswege.

Das liegt überall auch das Laub und der Dreck. Also das sind so Sachen wie gesagt ich sage das jetzt aber das sind Sachen über die ich mich nicht aufrege. Die nehme ich als Gegebenheit wahr aber das stresst mich nicht. sowie dieses Thema mit dem Müll Aber ist schon ganz anders. also der Gratisverfall von Infrastruktur hier auch aufm Land.

Es wird glaube ich langsam besser. Man erzählt uns, dass es vor zehn Jahren noch schlimmer war als so wirklich alle weg waren aus den Dörfern und die Gebäude einfach verfallen waren. aber der Grad des Verfalls ist teilweise schon krass. und auf der anderen Seite hast du dann auch wieder ganz viel unglaublich tolle Natur wahnsinnig viele Insekten.

das ist so dieses Spannungsfeld oder diese Polarität die es hier generell überall in den Burg eingeht. Du gehst um die Ecke und siehst Wohlstand und dann geht es um die Ecke, wo sich das totale Armut und Verwahrlosung her. Wahrscheinlich gerade eben in so einer Region wie auch Warner was ja eine tolle Stadt ist sieht man das wahrscheinlich noch Deutlich, für viele ist ja ein Grund nach Bulgarien auch zu kommen.

Die günstigen Lebenshaltungskosten oder die günstigeren Lebenshaltungskosten? Wenn wir noch zu dem Punkt kommen eben zu der Region wo ja viel Tourismus auch ist du hast vorhin auch so vom Speckgürtel von Warner gesprochen. wie ist das denn da? Im Hauspreis eben natürlich außerhalb von Warner dann auch günstig aber wie würdest Du das vergleichen?

zu Deutschland immer noch deutlich preiswerter, aber die Preise haben seit wir jetzt eingewandert sind vor drei Jahren schon ganz schön angezogen. Also sowohl die Grundlebenshaltungskosten also Lebensmittel und Strom und jetzt auch seit kurzem Benzin. das war lange Zeit auch noch sehr preiswert. Wir hatten bis Februar hier ein Euro-Sebzehn für einen Liter Benzin.

Wir haben schon angezogen, jetzt auch gerade durch die Euro-Einführung. Also kommt oder Euro-einführungen? Aber jetzt mit der Eureinführungen also das was weiß ich nicht. wenn du dann ein Gericht im Restaurant oder auch irgendwas hattest, was halt irgendwie sieben Lever also drei Euro fünfzig ungefähr eins zu zwei gekostet hat kostet es halt jetzt fünf Euro über fünf Euro fünfzig.

Die Preise im Alltag haben schon angezogen nichts desto trotz Jetzt auch mal kombiniert mit der Tatsache, dass ich ja hier deutlich weniger Steuer oder Sozialabgaben oder sonstige. Das heißt also der Lebensstil oder die Lebenshaltungskosten sind geringer als in Deutschland aber nicht mehr so wie es vor drei vier Jahren noch war.

da war es nochmal deutlich deutlich preiswerster weil wir ganz am Anfang der Folge ja über das hamsterer gesprochen haben indem du dich befand um eben das Geld zu verdienen um euch das Leben leisten zu können. Wie fühlt sich das jetzt heute an? Also Ich muss immer noch arbeiten, um mein Leben zu verdienen.

Ich glaube das durch diesen Prozess natürlich auch ein anderes Verhältnis dazu gewonnen haben und eine andere Selbstbewusstsein zu dem was ich... was ich kann und wie ich arbeiten will. Und das reflektiert sich dann natürlich auch immer darin, welche Aufträge du kriegst, welche Möglichkeiten du unternehmerisch wahrnehmen kannst.

Wenn man aus dem angestellten Verhältnis in der Selbststände geht und es mit der Ausweiterung kombiniert, da tun sich ja immer Türen auf. Also wenn man die Sehen mag, tun sich Tünen auf. Insofern ist es für mich heute deutlich entspannter zu arbeiten. Ich fühle nicht mehr diesen Druck. trotzdem arbeite ich für mein Geld.

Natürlich arbeiten wir dann auch viel für uns selber, also wir bauen selber am Haus. Wir schauen dass wir grundsätzlich vorankommen in unserem Netzwerk hier und bilden uns weiter. aber wir nutzen halt die Zeit um neue Dinge zu lernen, um selbst weiterzukommen, um auch ein bisschen autarker zu machen, sprich Lebensmittelanbau den eigenen Hof.

Also du hast jetzt vorher vom Mini-Bauernhof gesprochen, also es ist wirklich mini und den Bauernhof... also das ist nicht so dass wir hier haben einen kleinen Stall und wir haben auch ein kleines Gerätehäuschen und wir selber Lühnerstall gebaut und so. aber jetzt Bauenhof der Begriff ist wahrscheinlich hochgegriffen.

Wir haben mal so'n kleine Nutztier zu, der sehr geliebt wird, der auch nicht geschlachtet wird, Eier produziert oder Wandel produziert und finden da so gerade auch mit den Kindern zusammen raus, wie man das alles so macht. Welche Tipps gibst du anderen Auswanderen mit die auch nach Bulgarien wollen? Weil du ja auch gesagt hast dass hier einige hinkommen und wieder zurückgehen.

Das erste was man sich sowieso grundsätzlich dann natürlich überlegt was brauche ich denn wirklich zum Leben? also welche Erwartungen habe ich dann ans Leben? und es umfällt Da ist natürlich Bulgarien, wenn es jetzt ums Gesundheitssystem oder wie gesagt um die Infrastruktur oder alles was du so erwartest angeht ganz anders.

Du musst halt auf einige Selbstverständlichkeiten wie einen geraden Gehweg oder die Sauberkeit dann musst du halt Abstriche machen. Oder auch, wo viele Diskussionen rumgehen und sehr weit auseinander ist das ganze Thema Gesundheitssystem. Versicherungen, Autoversicherung brauche ich... Also hier sind zum Beispiel Kasko-Versicherungen extrem teuer weil die Bulganen lassen ja autonohaftlicht versichern.

Das ist dann wiederum extrem preiswert. Und dann geht es, welche Leistungen und also diese ganzen Absicherungsmechanismen die du in Deutschland hast. Soziale Absicherungsmechanismen. wenn du darauf wert legst, dann bist du hier im Bulgarien einfach falsch. Weil du als Auswanderer von diesem Staat oder dem System nichts kriegst zumindest die ersten zehn Jahre wenn du dich nicht irgendwann dazu entscheidest dich einbürger zu lassen.

Ja, also ich meine muss dich halt drum selber kümmern. Entweder eine private Zusatzversicherung gibt ja heute mittlerweile auch internationale Krankenversicherungen sowas abschließen oder du akzeptierst die bulgarische Basisversicherung da kannst du halt einmal im Jahr zum Zahnarzt gehen und dir vielleicht mal so ein paar Grunduntersuchungen aber der Rest den musst du muss sich halt selber darum kümmern.

Also die Basis Versicherung hier in Bulgarien Du hast ja hier auch ne Basispflichtversicherung Aber die hat halt nicht. Das ist halt nicht so wie die Gesundheitsversicherung in Deutschland, kannst du dir nicht ansatzweise so vorstellen. Da sind wirklich minimalste Leistungen drin und um den Rest musst du dich halt kümmern.

Aber sagen wir so im Krankenhäuse- und Ärzteversorgung baue ich es gut? Ja ja, in Bahnau ist das gut auch auf westlichem Niveau und du findest auch schlechte Beispiele. aber du findst hier... Es findet ja durchaus Medizintourismus also sowohl Zahnmedizinteirismus als auch Schönheitschirurgitarismus statt, also hier gibt es wirklich große Kliniken auch nach bestlichen Standards oder nach deutschen Standards.

Aber das ist halt nicht durch die Versicherungen oder durch den Standardbesuch abgedeckt. Sonst noch ein Punkt wo du sagst ganz wichtig wenn ihr nach Bulgarien auswandern wollt? Ja, also Bulgarien liegt zwar recht südlich. Also wir sind hier ungefähr auf irgendwo Höhe kurz vor Barcelona aber es ist halt recht bald östig.

das heißt also Wind... Es ist halt im Winter knackig kalt. Also Januar und Februar ist einfach hier richtig winter. Das heißt Leute die jetzt so die Idee haben, also die gerne mit Südspanien oder Portugal oder vielleicht auch Südgriechenland liebäugeln und sagen naja, Bulgarien legt ja auch südlig Also es ist schon knackig, dafür ist der Sommer warm und trocken und eigentlich durchgehend.

also von jetzt bis eigentlich Oktober ist hier stabiler Sommer. Also das heißt so wenn man sagt ich will gar kein Winter mehr zwar nicht Bulgarien. Man muss damit umgehen dass man nichts lesen kann. erstmal ja das ist eine Erfahrung die vielleicht auch nicht jedem bewusst ist wie krass das ist wenn du in dem Land bist.

das halt die Sprache also wo die Schrift Sprache auch noch andere ist und halt generell die Erwartung. Also es ist recht selektiv das Land. Also viele, die wir kennengelernt haben, konnten mit der Schroffheit des Landes auch nicht umgehen. Wir haben's lieben gelernt. aber ich verstehe auch wenn jemand sagt nee, das ist doch nichts für mich!

Ich gehe doch lieber nach Südspanien und bin irgendwie gechilter. Also so nehmen wir das wahr. Gut vielleicht, wenn man aus Berlin kommt, ist dann der Unterschied nicht mehr ganz so groß... Wachstum? Gar nicht auf, also wenn man in Süddeutschland kommt Was ja, letzte Frage. Wenn wir in zwei, drei Jahren noch mal sprechen wie sieht euer Leben aus?

Also was sind eure Pläne? Seid ihr da richtig angekommen? bleibt ihr da? Was denkst du? Wie wird sich das entwickeln? Ja spannende Frage auch in so dynamischen Zeiten also. aber um konkret zu werden... Wir haben auf unserem Grundstück eine alte Ruine. Das ist das alte Wollverarbeitungshaus von diesem Dorf.

Das war eine zentrale Anlaufstelle für alle Schäfer der Umgebung, die Wolle verarbeitet, also gesponnen haben wollten oder wie auch immer man das nennt. Und dieses Haus, das wollen wir gerne aufbauen und als Gästehaus herrichten. Das ist sozusagen unser erster Plan. wenn wir jetzt unser eigenes Haus innen haben wir das schon soweit eingerichtet und die Zimmer für die Kinder usw.

Aber unser Haus wollen wir jetzt dieses Jahr noch fertig bauen. Das heißt, in zwei, drei Jahren kann man uns dann besuchen und dann kriegt man ein tolles geschichtsträchtiges im originalen Stil wieder hergerichtetes Gästehaus. Und damit beantwortet sich die Frage was wir langfristig oder mittelfristig planen natürlich auch.

das heißt Wir sehen uns schon mittelfristisch hier in Bulgarien aber mit der Perspektive also unser jüngster Sohn wird jetzt dreizehn jetzt auch mit unseren Kindern so unterwegs, dass wir ihnen möglichst viel Reisemöglichkeit ermöglichen wollen. Mit Freunden irgendwo zu sagen also wir haben schon wieder die Idee mehr zu reisen, mehr das Wohnmobil zu nutzen, die Winter vielleicht dann doch mal vier oder sechs Wochen in die Südterkeit zu fahren und was ja von hier nicht weit ist aber die Base wird schon bleiben weil wir fühlen uns einfach sauwohl und ich glaube nicht, dass sich das absehbar ändert.

Ich kann das mit dem Winter absolut nachvollziehen, bei sechs Grad in Temperatur würde ich mir das mit der Türkei auch überlegen. Aber sehr spannend! Vielen Dank hier für die Einblicke in die Auswanderung, in euer Leben. In Bulgarien – wir wechseln jetzt in den einfach aussteigen Club für einen Bonusteil zu dieser Folge, die ja heute auch ein bisschen länger geworden ist!

Da spreche ich mit Basia noch über das Thema Online-Schule und generell über das thema Freilernen. also welche Tipps kann er da geben? Und was sind eben so die Schwierigkeiten, was man auch so wissen muss sehr auch ein großes Thema bei vielen Familien. Wir sprechen dann auch über den Hauskauf im Bulgarien die Preise sonst noch in der Region und worauf muss man dringend achten.

Und auch über das Thema eine Firma gründen im Bulgarien, also was sind da eigentlich die großen Vorteile? Auch steuerlich! Wer das nicht verpassen will dann unbedingt Mitglied werden im Club von Einfach aussteigen. Das geht ganz einfach über den Link hier in den Shownots oder über meine Website derauswanderpodcast.com.

Bastian erst mal herzlichen Dank bis je hin. Ja gerne. ich hoffe es waren ein paar interessante Einblicke dabei. Das war die Geschichte von Bastian Faste, der mit seiner Familie das Reihenhaus in München verlassen hat. Erst lebten sie im Wohnmobil und heute sind sie auf einem Mini-Bauernhof in der Nähe von Warnath zu Hause!

Wenn du mal Bastian auf seinem Mini Bauernhof mit scharfen sehen willst dann komm' auf den Instagram Kanal von Einfach Aussteigen. da gibt es ganz tolle Bilder zur Folge hier. Und wenn dir diese Episode hier gefallen hat dann freue ich mich sehr über eine Bewertung und einen Kommentar bei Spotify oder Apple Podcast.

Und ganz wichtig, abonnieren unbedingt auch einfach aussteigen falls du es noch nicht getan hast denn wir wollen noch viel mehr Menschen mit den Folgen in Deutschsprachigen Raum erreichen. Vielen Dank dafür wenn du uns dabei unterstützt! Ich bin zurück mit einer neuen Episode am nächsten Mittwoch. ich hoffe du auch.

bis dahin alles Gute ciao.

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