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EINFACH AUSSTEIGEN – Der Auswanderer Podcast· Folge 300

Auswandern nach Colorado (USA): Von der Schweizer Polizistin zur Pferdetrainerin

Mittwoch, 27. Mai 2026 · 48 min

MP3

Shownotes

Mirjam Dunkel und ihre Auswanderung
🇺🇸🐎 Vom Polizeidienst in der Schweiz in den Wilden Westen der USA: In dieser Folge hörst du die Geschichte von Mirjam Dunkel, die sich gemeinsam mit ihrem Mann einen Traum erfüllt hat, den sie schon seit ihrer Kindheit in sich getragen hat.

Im Sommer 2024 wanderte das Paar nach Colorado aus. Heute lebt Mirjam dort als Pferdetrainerin mitten in der beeindruckenden Natur der Rocky Mountains. Doch bis dieser Traum Wirklichkeit wurde, mussten sie viele Jahre kämpfen, planen und Rückschläge aushalten.

Colorado gilt als einer der schönsten Bundesstaaten der USA: die schneebedeckten Rocky Mountains, endlose Highways und riesige Nationalparks. Gleichzeitig gehört der Staat aber auch zu den teuersten Regionen der USA.

Warum Mirjam ihren sicheren Job als Polizistin aufgegeben hat, welche Rolle ein amerikanisches Ehepaar bei der Auswanderung spielte, wie schwierig der Visumsprozess war und ob das Leben in den Rocky Mountains manchmal auch einsam werden kann – das hörst du in dieser Folge.

🎧 Im Bonus-Teil für alle CLUB-Mitglieder sprechen wir außerdem über:

– ihr größtes Learning nach fast 2 Jahren in den USA
– wichtige Tipps rund um den Visumsprozess
– Gesundheitsversorgung und Krankenversicherung in den USA
– und wie präsent Waffen im Alltag wirklich sind

✅ 15 Minuten extra für CLUB-Mitglieder.
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📸 Die Fotos zu der Folge findest du auf dem Instagram-Kanal von EINFACH AUSSTEIGEN: instagram.com/einfachaussteigen

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Also ich hab immer mit dem Gedanken gelebt, ich gehe bald. Ich will unbedingt dort leben und wurde dann enttäuscht und es war schon eine schwierige Zeit wo ich gesagt habe okay ich muss jetzt mein Leben hier in der Schweiz aufbauen um dann irgendwie langsam auf diesen Traum hinzuarbeiten. Einfach aussteigen!

Der Auswanderer Podcast Willkommen zurück, ich bin Nicolas Kräuter und viele denken ja in den Episoden die hier jede Woche veröffentlicht werden geht es ums Auswandern. Ja auch aber im Kern geht das um Träume und darum wie sich ganz unterschiedliche Menschen aus Deutschland der Schweiz oder Österreich ihren Traum vom Leben erfüllt haben.

Bei manchen ist es nur in Anführungsstrichen ein Ortswechsel, bei anderen eine komplett neue berufliche Existenz und bei wiederum anderem geht es darum sich genau den Traum zu erfüllen, den sie seit Kindertagen schon in Sicht tragen. Ich erinnere mich dabei an eine Folge im letzten Jahr – die Geschichte eines Ingenieurs aus Berlin der sich dem Traum vom Truckerfahrer in Kanada erfüllt hat!

Und heute Geht es um eine sehr ähnliche Story, und zwar um eine Frau aus der Schweiz die schon früh im Leben eine Leidenschaft entdeckt hat dann aber lange dafür kämpfen musste bis ihr Traum vom Leben als Pferdetrainerin in den USA wirklich wahr wurde. Die heutige Geschichte zeigt dass es nicht nur wichtig ist zu träumen sondern das es vor allem darum geht diesen Traum auch in die Realität umzusetzen.

Und wer dafür gerade noch etwas Motivation braucht, ist heute ihr Bestens bedient. Wenn du beim Zuhören jemanden im Kopf hast der seine Traum schon viel zu lange vor sich her schiebt dann schickt dieser Person einfach die Folge hier. Geh dafür in die Spotify App oder bei Apple Podcast aufteilen und verschick sie direkt per WhatsApp!

Vielleicht ist genau das heute die kleine Erinnerung, die jemand gerade gebraucht hat? Jetzt geht es zurück in die USA und zum ersten Mal nach Colorado. Und sofort hat man Bilder im Kopf! Die schneebedeckten Rocky Mountains, endlose Highways. Nichts! Einfach nichts drumherum. Riesige Nationalparks ja?

Der Bundesstaat ist bekannt für seine unglaubliche Natur und Tierwelt. Sechs Millionen Menschen leben in Colorado und auch viele Touristen kommen jedes Jahr her zum Skifahren, wandern, klettern, fischen oder auch reiten denn wo kann man das besser als im wilden Westen? Dazu noch Städte wie Denver oder Boulder, die inzwischen Hotspots sind für verschiedene Startups aus der ganzen Welt.

Gleichzeitig ist Colorado aber auch einer der teuersten Bundesstaaten der USA vor allem beim Wohnen! Mein Podcast heute ist Miriam Dunkel, die zusammen mit ihrem Mann im Sommer, zwanzig vierundzwanzig, die beschauliche Schweiz verlassen hat. Die ehemalige Polizistin hat sich ihren großen Traum vom Leben als Pferdetrainer in den USA erfüllt!

Wie lange sie dafür kämpfen musste? Ob es jetzt in den Weiten der Rocky Mountains nicht manchmal etwas einsam wird…. Und welche wichtige Rolle ein amerikanisches Ehepaar bei ihrer Auswanderung spielte, das und viel mehr besprechen wir jetzt. Herzlich willkommen im Podcast! Hallo Miriam! Hallo Nicolas!

Miriam, wenn du bei dir aus dem Fenster schaust in Colorado, aus dem Tiny House, in dem ihr lebt... Was siehst du da gerade? Ich sehe die wunderschöne Waldberge natürlich unserer Holzofen ganz gemütlich. Du wohnst in Lake George, das ist eine kleine Berggemeinde ungefähr sechszig Kilometer von Colorado Springs entfernt.

Mal plump gefragt was gibt es denn da? Gute Frage! Vor allem viel Natur muss ich ehrlich sagen was vielleicht in der Schweiz ein bisschen fehlt. also naturwunderschön aber halt einfach. dreihundertsechzig tausend acres of national forest around the ranch Eigentlich eben sehr viele Tiere und viel Natur.

Das was wir hat lieben! Ich habe mal geguckt, da gibt es Spekte eine spektakuläre neun-malenlange Schlucht mit drei Eisenbahntunneln? Dann ist die Region wohl ziemlich beliebt für Angler Camper und Wanderer und es gibt sogar Versteiner der Mammutbäume und fossile Pflanzen. Ja genau, in Floris sind die versteineten Bäume.

Das war tatsächlich eine sehr spannende Geschichte, absolut lohnenswert mal zu schauen was da alles passiert ist über die Jade. Da sieht man tatsächlich noch versteinnete Bäume und ebenfalls der Eleven Mile Canyon waren wir gestern Fischen. Wir haben leider keinen Fisch gefangen, respektive nur ganz kleine.

Die man in der Schweiz genommen hätte. aber wir haben dann immer mit Leid und lassen sie wieder gehen außer wir angeln einen ganz großen also genau zehn Minuten von hier der Eleven Mile Canyon. wunderschön eben für Naturliebhaber Und auch viele Fischer sind dort so wie wir auch. Ist das denn auch eine touristische Region oder sind da eigentlich nur Einheimische unterwegs?

Schon eher weniger touristisch, gerade hier in Lake George. Also das ist vielleicht... sind viele Camper auf der Durchreise so langsam? wenn wir auf den Straßen unterwegs sind sehen wir nicht nur Colorado License Plates sondern auch Camper. so langsam erwachten die Touristen sozusagen die da vor allem hier vorbei fahren würde ich jetzt sagen also natürlich gibt es ja immer wie mehr Touristen die zu uns kommen um uns zu besuchen und die Region kennenzulernen, aber sonst ist es nicht eine riesige Touristenattaktion hier.

Ja wir kommen gleich noch so genauer wo du lebst nur mal so viel eben es ist auf einer Ranch und da liebt ihr in einem Tiny House. gibt das abgesehen von dieser Ranch? gibt's dann auch Nachbarn im Umfeld oder ist das einfach nur endlose weiter? Lake George selber ist ungefähr zehn Minuten weit weg. da gibts ne Tankstelle und ein super Barbecue.

Dann haben wir schon vereinzelt Häuser, die man jetzt hier von der Ranch aus nicht direkt zieht. Außer einen einzigen Nachbar, der gleich eigentlich neben der Ranch wohnt. Das wurde einmal aufgeteilt. Es war einmal ein ganzes Grundstück sozusagen. Also wenn ich hier aus dem Tiny House schaue, dann sehe ich kein Nachbarn in dem Sinn.

Über Kilometer? Auf der Ranch nicht! Also es ist schon so, dass ich wenn ich ausreite und irgendwie zwei Stunden unterwegs bin dann sehe ich kein einziges Haus. Okay gut. Dazu... Ich weiß du hast gesagt das ist schon anders als in der Schweiz aber ich finde... Wir haben mal geguckt woher du kommst? Du kommst ja aus dem Berner Oberland.

Aus einem Ort wo der bekannte Reichenbach Fall ist. Das sind Wasserfallen an dem angeblich, das habe ich auch gar nicht gewusst, Sherlock Holmes ums Leben gekommen ist. Dann gibt es da die Are-Schlucht, eine Bergwand auf den Hasliberg. Das ist ja... also da wo du aufgewachsen bist das ist ja eigentlich ein totaler Bilderbuchort in der Schweiz oder nicht?

Du hast dich gut informiert! In Meiringen, das ist ein wunderschöner Ort im Berne Oberland. Die, die sie nicht kennen, eine halbe Stunde von Interlaken entfernt. Wunderwunderschön man kann Wirklich die Berge, die Natur ist genial und ich würde fast sagen es ist vielleicht sogar spektakulärer. Die ganze Berglandschaft einfach weil man halt von fünfhundert sechshundert siebenhundert Meter auf hohe Berge hoch schaut und hier isst man schon auf zwei tausend drei hundertfünfzig Meter Colorado alles sehr hoch dann scheinen die bergen nicht so spektakelär hat viel mehr spektakuläre Sehen und einfach dramatischer würde ich sagen, aber halt weniger Naturfläche.

Weniger dass man kein Haus sieht, weniger Freiheitsgefühl weil halt alles sehr eng ist. und für die Natur und keine Häuser zu sehen muss man wirklich in der Schweiz ziemlich hoch in die Berge. Das ist halt ein bisschen der Unterschied. Aber auf jeden Fall im wunderschönen Ort gehen wir auch jederzeit gerne wieder hin, wir sind auch nicht geflüchtet weil es uns nicht gefällt.

Genau! Ja also da kommen wir gleich noch dazu, weil das ja eben so ein Bilderbuchort ist, denn ja glaube ich jeder wenn er an die Schweiz denkt genau eigentlich an so einen Ort denkt Wie bist du auf dem Bauernhof mit Pferden aufgewachsen? oder wie? Nee, gar nicht. Wir hatten zwar viele Tiere also ich bin mit den Hühnen spazieren gegangen mit Hasen im Arm und Hund Katze.

Ich hatte mein eigenes Aquarium. Meine Eltern hatten kein Geld mir irgendein Pferd zu kaufen. das war jedes mal dramatisch wenn kein Pferde unter dem Weihnachtsbaum war In einem Einfamilienhaus in Meidingen Mit drei Geschwistern und meinen Eltern sehr behütet aufgewachsen, würde ich sagen. Ja du hast dann eine Ausbildung gemacht bei der Polizei soweit ich das gesehen habe?

Was hast du da gearbeitet bei der Polizei? Ich war fünfzehn Jahre bei der polizei. Ich fahre einfach an der Front als Streifenpolizistin tätig zuerst in Meinungen selber. Da war wahrscheinlich nicht so viel los In Brienz ja, da täuscht man sich Halte ganze Sustengremmselpass mit den Tövunfällen und auch Bergunfälle.

Es war schon im Sommer sehr viel los, nicht nur schöne Sachen. Und dann habe ich in die Hauptstadt nach Bern gewechselt, weil ich noch was anderes sehen wollte. War eine schöne Zeit, würde ich sagen. Ich hab sehr viel erlebt und sehr viel auch helfen können. Wir sind ein Dienstleistungsbetrieb gesehen, dass man in jedem Moment immer irgendwie helfen kann.

Ich war nie Verkehrspolizistin sondern einfach wirklich da für den Bürger wenn er ein Opfer da war. das war schon eine spannende Zeit Und du hattest ja nebenher, also wahrscheinlich schon viel früher eben diese Pferdeleidenschaft. Du warst in der Schweiz schon Pferdetrainerin? Wie kam das und was hast du da noch?

Ich glaube, du hast sogar teilweise ja fiftie-fifty gearbeitet, ne? Fünfzig Prozent bei den Polizeiern, fünfzig Prozent als Pferdetrainerinnen! Ja genau ich war glaub ich schon als Kind infiziert davon von Pferden. warum auch immer all meine Geschwister hatten irgendeine Leidenschaft, die sie bis heute verfolgen.

Also ganz sturr und bei mir waren das die Pferde. ich war schon immer begeistert von Pferden hatte kein eigenes Pferd und so richtig investiert wurde ich dann als ich mit achtzehn Jahren das erste Mal nach Arizona gegangen bin auf einer Ranch und habe dort bei einem Pferdetrainer mithelfen können. Das war so der Turning Point, wo ich sagen musste, ich will unbedingt mit Pferden arbeiten.

Der Besitzer hat mir dann auch gesagt, you waste your time if you don't work with horses.". Also quasi das Talent vielleicht erkannt. Ich wusste damals noch nicht was er genau meinte aber er hat quasi gesagt hey wenn du nicht mit Pfärden arbeitest und mit deinem Gespür dann verschwendest du deine Zeit?

Und ich habe dann überlegt wie werde Pferdetrainerin. Ich hab dann, es gibt in der Schweiz einen ... Du kannst eine Ausbildung machen aus Bereiter. und ich habe da reingeschaut und wollte einfach nicht diese klassische Ausbildung tun. Weil ich einfach gedacht habe, ich möchte eigentlich eher von den Leuten lernen, von denen ich lernen wollte.

Und nicht einfach irgendwo auf einem Betrieb arbeiten und sechs Tage die Woche missen sozusagen. Das gehört natürlich dazu aber... Ich habe dann lange Rede kurze Senden gewusst, ich muss eine Ausbildung machen. Ich habe zuerst eine Floristenlehre gemacht und bin erst zur Polizei. Dann habe ich einen Job, der mir Spaß macht wo ich langsam reduzieren kann um mein eigenes Standbein aufbauen als Pferdetrainerin zu arbeiten also quasi wenn man ein Traum hat Was braucht es für dorthin zu kommen?

Mir quasi überlegt, was brauche ich für dort hinzukommen. Hab mir gesagt, ich brauch ein Festerseinkommen. Zuerst dass sich davon leben kann um dann nach diesen Namen ein eigenes aufzubauen. und natürlich brauche Ich wissen das die Leute auch zu mir kommen und habe in diesem Jahr denn wo ich im Aufbau war immer mein Geld ausgegeben zu lernen von den Tränen, von denen ich lernen wollte.

Warst du auch beim berühmten Monty Roberts? Nein war dich nicht! Er war nicht auf meine Bucking Mist. Also für die sich nicht daran erinnern es gab ja diesen berühmt Film Den hast Du aber bestimmt gesehen mit Robert Redford der Horrors Whisperer? Den habe ich gesehen. Ja und das ist ja glaube ich also basiert ja auf diese Geschichte vom Monty Robots soweit Ich weiß.

Ja, ich habe ihn nicht mehr genau im Kopf. Aber ich würde eher sagen es ist halt einfach ein Film. Es hat jetzt nicht so viel mit der Realität zu tun. So wie ich es in der Erinnerung habe auf jeden Fall sehr schön zu schauen. Hast du denn als du Arizona ... Ich muss ja sagen das ist richtig toll wenn jemand das zu dir sagt weil dieser Satz ist ihr wahrscheinlich bis heute so im Gedächtnis geblieben.

Hast du damals schon gewusst, dass du auf jeden Fall wieder zurückkehren wirst? Ich wollte es unbedingt. Ja ich habe meinen Eltern angerufen nachdem ich drei Monate dort war und ich komme nicht mehr zurück. Ich wollte dort bleiben! Ich hab mich so investiert in diese Landschaft, diese Weite, diese Pferdekultur, das Ranch Leben... mit achtzehn Jahren meinen Eltern angerufen haben und gesagt, ich komme nicht mehr zurück.

Ich bleib da.". Sie wollten mir auch ... haben auch gesagt hey du kannst die Ranch übernehmen? Ja natürlich war das nicht realistisch hatte kein Visum usw. Und meine Eltern haben mir gesagt, du kommst jetzt zurück, du machst zuerst deine Lehre und dann kannst du machen was du möchtest. Musste zu sagen... Das haben meine Eltern auch gesagt!

Ja sie haben ja recht. Sie haben dann tatsächlich versucht, mir einen Wiesung zu beschaffen damit ich nach der Lehre bereits auswandern kann. Das hat leider nicht funktioniert. Ich war zu jung es wurde abgelehnt und ich habe dann relativ lange mit dem Genang gelebt. ich gehe bald ich will unbedingt dort leben und wurde dann enttäuscht.

Und es war schon eine schwierige Zeit, wo ich gesagt habe, okay, ich muss jetzt mein Leben hier in der Schweiz aufbauen um dann irgendwie langsam auf diesen Traum hinzuarbeiten. Was hat am Ende eben den Ausschlag gegeben, dass es dieses Mal doch klappt? Das Visum! Tatsächlich hängt das halt einfach wirklich an.

Visum kann man machen, was ist möglich. Die einzige Möglichkeit für uns war ein Investorenwiesung zu bekommen aus einem E-II-Wiesung. da muss man investieren und mit Achtzehn hat man kein Geld zu investieren. das hat jetzt all dieser Jahre gebraucht um da etwas auf die Seite zu legen um investieren zu können.

also tatsächlich hat es am wilden nie gelegen zu gehen Aber schlussendlich an Wiesung. Vielleicht noch kurz du sagst jetzt uns, damit ist ja dein Mann und Du gemeint wie infiziert war er eigentlich von dem Gedanken in die USA auszuwandern? Und wie viel von dem hast Du zu beantworten? Er war gar nicht infiziert.

Null! Jetzt schon. Nee, gar nicht. Hatte nie diesen Gedanken gehabt war sehr wohl in der Schweiz und er wusste, wenn er mich heiratet, dass er diesen Wunsch mitheiratete. Er hat sich infizieren lassen und es war dann auch seine Entscheidung zu gehen, er hat vollumfänglich ja gesagt weil ich sage mal, wenn jemand nur halb herzig dabei ist, dann funktioniert's nicht.

aber es hat auf jeden Fall eine Weile gedauert dass er wirklich gesagt hat doch komm wir machen das wieso eigentlich nicht und jetzt will er nichts mehr anderes. Ja, ich glaube es ist ja dann schon schwierig eben wenn jemand das so will und der andere das erst mal gar nicht will weil man auch eine Verantwortung für die Person ja dann auch hat weil ja die ein Jahr begleitet den eigenen Traum mit zu erfüllen.

natürlich und ich denke immer das Team ist das wichtigste. also Wenn man an eine Raumkapsel denkt, dann auf Polo. Es ist wichtigste, dass das Team funktioniert. und wenn jemand sagt, ich möchte zurückgehen, dass er auch die Versicherung von mir hat, dass nicht der Traum im Vordergrund steht sondern wir als Team, dass wir glücklich sind egal wo es schon endlich ist Und ich denke, das ist wichtig Und auch war wichtig für ihn zu entscheiden, hey doch wir versuchen es.

Du hast gerade das E-Zweibisum erwähnt, eben das ominöse Investorenvisum wo man auch immer nie so weiß ja wie hoch ist denn die Summe die man da investieren muss? Bevor man das aber macht braucht man erst mal eine Idee. Man muss einen richtigen Businessplan erstellen. Was will man dann in den USA machen?

was war eure Idee? Es gab verschiedene Ideen erstmal unter anderem eben auch das Pferde-Business, aber da hätten wir zu viel investieren müssen von Anfang an. Es kommt immer darauf an welches Business man eröffnet. die Investitionssumme ist ja nicht fix. und Wir haben dann per Zufall auf einem unserer Reisen durch Colorado die Leute hier auf der Ranch kennengelernt.

Die haben gesagt sie möchten uns gerne helfen. so Osten, wie die Amis sind halt einfach auch hey yeah we can help you come over here. So haben sie es auch durchgezogen. Sie haben gesagt hey wir haben hier auf der Ranch ein Gebäude dass wir im Moment nicht nutzen und wir könnten das als Event- und Wedding Location umwauen und das so anbieten wird doch ein Business, das wir gemeinsam starten könnten.

Und so ist es quasi entstanden durch eine Offenheit von Leuten, die uns nicht wirklich gekannt haben. Dass sie uns helfen wollen bis zu der Umsetzung in Realität und auf diese Range sind wir momentan.". Ja das ist krass! Also ihr wurdet auch vom Schweizer Fernsehen begleitet. da gibt's so einen Pondon zu Goobay Deutschland wo ich aber finde dass in der Schweiz viel schöner gemachtes und irgendwie auch authentischer rüber kommt.

Und ich habe euch da auch gesehen, dachte irgendwie wow das ist ganz schön mutig und einig ja auch so mit der hohen Unsicherheit verbunden weil ihr kanntet die Leute gar nicht richtig. Die kannten ja euch auch nicht und man weiß sie dann immer noch nicht. Dann macht man jetzt ein Business wo ja das eigene Visum dran hängt mit Menschen die man eben gar nicht kennt.

wie hoch war da die Unsicherkeit bei euch vorher? Wir sind Schweizer wir planen alles durch! Das heißt? Wir haben so viel wie möglich wahr, haben wir natürlich geplant zum Wissen dass es funktioniert. Wissen tut man's eh nie! Natürlich nicht. aber wir haben alles in unserer Macht stehende geplant. das Gute ist für das Wiesn zu bekommen brauchst du tausend Millionen Formulare und Verträge.

somit ist eigentlich alles gesichert. Obwohl wir das Business gemeinsam haben, ist alles bis ins letzte Detail vertraglich geregelt. Natürlich gibt es immer ein Risiko aber wir haben alles was wir konnten versucht zu absichern und zu planen so dass wir wussten alle Hürden die kommen sind nicht rückwärts schauen sondern vorwärtschaftend sind einfach zunehmen um vorwärt zu gehen und nicht dass der Kollaps passiert.

Aber natürlich weiß man es nie. Ja eben das eine ist ja vertraglich, das andere ist ja dann das persönliche. Genau also wenn man merkt dass funktioniert nicht weil der hat die Erwartung ich habe die Erwaltung und das kollidiert dann total. aber das war nicht so. oder wie hast du den? wie hast Du das empfunden?

Es war nicht immer einfach. es ist immer wenn man zusammen was macht. es ist nie einfach gleiche Weg, wo wir hingehen wollen. Wir wollen ein Business, das floriert und das funktioniert! Wir haben beide die gleiche Vorstellung des gleichen Ziels so... Und sie haben einen riesigen Erfahrungsschatz. also sind Investoren Sie haben acht solche Business Parks Ranch nicht nur diese hier und sie wissen wie man was aufbaut dass es dann auch funktioniert.

Und wir haben unseren Erfahrungsschatz und ergänzen uns eigentlich super. Du hast vorhin gesagt, das ist eine Event-Location des gemeinsamen Businesses. Das ist also glaube ich so eine Art Halle oder Scheune auf dieser Range? Was ist da jetzt heute alles entstanden und was macht ihr da? Ja genau! Es war eine alte Potato Farm, also Kartoffelfarm eigentlich.

Da stehen noch die alten Gebäude. die Cabins, die vermietet werden und eben auch diese Event-Location war eine alte Dining Hall also da wo man Events macht konnte und gegessen wurde sozusagen. Das war halt alles sehr alt. oben an der Decke waren noch die Isolation zu sehen und dann ganz dunkle Fenster, ganz schreckliche Beleuchtung Und wir haben das remodeled innen dass es jetzt einfach viel freundlicher aussieht und schöner, gemütlicher Rustic Elegant.

Wenn ich von mir sprechen war vor allem der Marc mit dem Pete, also die beiden Männer, Pete ist der Besitzer auch von dieser Location, die ihm gehört. die Ranch haben sehr viel selber gemacht. Also wir haben eine Feuerstelle Jetzt noch ein bisschen freundlicher gemacht mit anderen Fenstern und eben die Belichtung geändert.

Und draußen haben wir sehr viel um das Gebäude herumgemacht. Vielleicht kannst du kurz erzählen, was passiert da in dieser, also in diese Events-Location? Wir vermieten jetzt diese Location an wer auch immer das vermieten möchte vor allem Hochzeiten. Wir machen vor allem Werbung für Hochzeite. die Paare, die diese Location buchen möchten.

Aber auch Firmen, die gerne ein Firmen- und Team-Event machen möchten. Wir haben vor allem viele Hochzeiten, die hier stattfinden. Und das Coole ist es so wie eine Art Auszeit. Also viele buchen dann die ganze Ranch für einen ganzen Wochenende mit allen Cabins Und dann können halt die Leute, die teilweise von den ganzen USA kommen oder die Familien, die wohnen manchmal nicht alle in einem Staat, ein bisschen länger Zeit verbringen mit dem Brautpaar.

Dann buchen sie die ganze Range und es hat einen Shooting-Range auf der Range. Man kann Volleyball spielen man kann Horseshoeing, man kann reiten, man kan ATV fahren... Man kann wandern von hier aus also einfach eine coole Zeit verbringen. Also wer das mal sehen möchte, es gibt Bilder natürlich auf dem Instagram-Kanal von Einfach aussteigen.

Da verlinken wir natürlich auch zu dir. also wer vielleicht eben aus Deutschland Schweiz Österreich mal Lust hat in den USA zu heiraten in so einer wirklich einzigartigen Location die ihr wirklich sehr liebevoll renoviert habt da unbedingt mal reinschauen Das ist ja jetzt das eine. aber du hast ja eigentlich dein Traum ja auch verwirklicht.

was machst Du jetzt? Ja, ich arbeite sehr viel mit Pferden. Also Frauen mit Menschen auch zusammen die hierher kommen und quasi Ferien verbinden mit Pfertetraining also das was ich ursprünglich einmal in Arizona erlebt habe als achtzehnjährige ein neues Land neue Kultur neue Sprache wunderschöne Natur verbunden mit Lernen am Pferd mit pferdetraining weiterkommen lernen.

Das biete ich jetzt heute hier an und es ist ein schönes Gefühl, dass man das was man hier selber spürt und erlebt auch mit anderen teilen kann. Jetzt im Mai kommen gleich zwei Mädels hierher. die waren letztes Jahr schon da also dann auch noch einen Suchtpotenzial. Sie kommen hierher und bleiben drei Wochen, anderthalb Monate.

Sie buchen eine Unterkunft und gleichzeitig bei mir Pferdetraining. Teilweise sind es Leute die gerne für sich selber weiterkommen möchten weil sie ein eigenes Pferd haben und teilweise sind es aber auch Leute die dann gerne irgendwann als Pferretrainer arbeiten möchten und sich so das Wissen abholen.

Ist damit dein Traum in Erfüllung gegangen? Fast. Fast, was fehlt? Also ich sage immer wenn man aufhört zu träumen dann hat mir doch aufgehört zu leben. also es geht natürlich immer weiter obwohl man natürlich immer im hier und jetzt leben sollte und nicht nur in der Zukunft. aber wir leben hier auf der Ranch.

Wir haben unser Tiny Home. wie bezahlen Platzmiete Und ich habe meine Pferde hier eingestellt. Das Ziel ist etwas Eigenes zu haben Also die Wedding-Venue weiter zu betreiben, vielleicht auch einen Manager zu haben. Wir brauchen ja auch Angestellte und dann das eigene Grundstück zu haben – Das ist jetzt der nächste Schnitt!

Also du möchtest eine eigene Ranch? Ja man kann wahrscheinlich Ranch sagen in der Schweiz oder in Deutschland aber in den USA kann man nicht Ranch sagen Weil in den USA, wenn du Ranch sagst, dann kaufst du das halbe Berner Oberland. Also den ganzen Berg noch mit dazu? Ja genau! Das ist wahrscheinlich eher ein Haus mit einem Graten würde ich jetzt hier in den US sagen.

Vielleicht fünfzehn, zwanzig, dreißig Acres. Ich weiß gar nicht wie es in Hektaren ist aber... Also das ist so Yellowstone-mäßig ne?! Nein, das schon nicht. Aber auf jeden Fall ganzes schönes Stück Land. Was würdest du sagen? Also das hört sich jetzt natürlich an als würde ich da irgendeine Summe fragen aber was ist der Preis den man für dieses Leben zahlt?

also was würdest Du sagen? eben waren so die Schwierigkeiten oder eben auch gerade dass was am Anfang beim Start in den USA reingehauen hat. Wir hatten halt gut bezahlte Tops, wo wir gut leben konnten. Und hier ist es schon so, dass man natürlich auch ein Pölsterchen haben muss damit man auch eine gewisse Zeit überbrücken kann, wo nicht so viel reinkommt.

Weil bis jetzt die wedding venue, die Hochzeitsgesellschaft läuft erst dieses Jahr. Letztes Jahr haben wir investiert noch mehr Und auch das Pferd-Business muss ich neu aufbauen. Ich hatte in der Schweiz meine Kunden und zwar ja alles weg, das war ja wie...ich baue jetzt alles neu auf und da braucht man schon eine gewisse Summe.

Wir haben unsere dritte Säule ausbezahlt also die Passionskasse wo wir teilweise halt ein bisschen anzapfen mussten. hier würde sagen es ist nicht schlau aber wir wissen es zahlt sich dann am Ende aus. Jetzt können wir langsam leben, sodass wir nicht vom Ersparten leben mussten. Aber vorher war das so knapp nicht möglich.

Also Marc hat auch noch für den Besitz der Range gearbeitet damit er ein Einkommen hatte weil die Wedding Menu noch nicht so floriert hat, so dass wir über die Runden kamen ohne vom Eresparten zu leben. Kannst du was zum Budget sagen? Du musst jetzt keine genaue Zahlen nennen, aber nur weil viele Leute sich immer fragen ja wie viel brauche ich denn irgendwie so auf der Seite um da neu zu starten.

Das kommt auch wahnsinnig drauf an wie die Situation ist und die Wohnverhältnisse sind. also die Wohnungen hier zu mieten ist wahnsinnigt teuer viel teurer als in Europa. das ist unglaublich. Wir haben für unser Mini-Cabin of the Ranch eine Million Miete bezahlt pro Monat. Plus die Autoverseicherung war ungefähr drei Hunde im Monat, sehr teuer.

Die Lebensunterhaltungskosten, also die Einkäufe kosten ungefähr Lebensmittel so viel wie in der Schweiz – in Colorado! Also wir haben mal ausgerechnet, Fixkosten pro Monat umgerechnet waren vielleicht so Viertausend. Aber wir konnten das ziemlich gut mit der Arbeit die Marc vom Piet hatte als Angestellte also quasi im Stundenlohn fast wieder rausholen.

Ist es in Colorado jetzt eben wenn man so auch Essen geht und Lebensmittel einkaufen? Würdest du sagen ist das günstiger oder eher teurer als in anderen Bundesstaaten? Kann ich so vergleichen wie im Moment in den anderen Boden starten? Weil der Preis ging auf jeden Fall die letzten paar Jahre, würde ich sagen sicher hoch.

Wo ich als achtzehnjährige in Arizona war habe ich glaube ich irgendwie zehn Rappen für einen Ei bezahlt. heute ist es deutlich teurer. ob ich würd mal sagen das ist wahrscheinlich ähnlich Colorado vielleicht sicher eher auf der teuren Seite aber wahrscheinlich ähnlich ein anderer Boden startet. hundert Prozent sagen kann ich nicht weil wir jetzt meistens einfach hier Einkaufen gegangen sind, lebensmittelmäßig.

Ich würde sagen es ist ähnlich wie in der Schweiz vielleicht gewisse Sachen ein bisschen günstiger auswärts essen sicher auch günstig das sind der schweiz aber sonst ja jetzt nicht mehr gleich günstige. Jetzt haben wir schon über die Lebenshaltungskosten gesprochen. ich wollte ja eigentlich vorher noch über generell über Colorado sprechen, über die Menschen da.

Wie diese Ticken... wie das ist wenn man da so als Schweizer Paar hinkommt wird man da willkommen geheißen. oder weil in der Schweiz gerade wenn wir sind in der Bergregion trifft man ja manchmal auch auf die Bergle, die dann eher ein bisschen sturer sind? Wie sind die Menschen in Colorado? Auf jeden Fall offen!

Sehr sehr offen, wie ich es halt einfach immer erlebt habe, wenn ich in den USA war. Jedes spricht jeden, anstellt Fragen, erzählt. Es ist schon ... Man kommt sehr schnell ins Gespräch mit den Leuten. Ich mag das sehr und Marc liebt es auch. Natürlich wird man nicht mit allen Freunden. Wenn Sie im Supermarkt fragen, hey how are you?

Hallo wie geht's dir? Wollen sie nicht wissen, wie es dir geht? Das ist einfach eine Redenzart! Aber man kommt viel schneller in das Gespräch Allen und allen. Und man kann nicht im Bus sitzen, also zum Beispiel wenn ich da in Colorado Springs am Flughafen war und abgeholt wurde vom Parkplatz bis zum Entrance von dem Flughafens.

Da sitzt du nicht im bus und spricht nicht mit den Leuten. Also die Leute sind sehr offen und ich liebe das sehr! Und Freunde werden dann wie auch in der Schweiz die wenigsten richtige Freunde haben aber Sehr, sehr tolle Kontakte geknüpft die jetzt wirklich auch Freunde geworden sind. Ja weil viele du hast vorhin auch gesagt eben dieses How Are You ist ja da meistens halt natürlich oberflächlich auch gemeint.

Die wollen nicht genau wissen wie es dir geht. aber eben viele sagen ja es ist ganz schwer Freunde zu machen in den USA. aber du hast eben gesagt euch ist das gelungen. Oder würdest du sagen, das ist trotzdem nicht... also es wäre in der Schweiz ein bisschen leichter? Nee ich würde sagen, dass es ungefähr gleich.

Dass dann wirklich tiefe Freundschaft entsteht, das braucht ja eine Weile und eine Zeit und auch die richtigen Mindsets und dass man Freunde werden möchte weil's halt einfach passt oder? Und es ist vielleicht gleich schwer wie in der schweiz auch oder vielleicht sogar einfacher, würde ich sagen weil der erste Kontakt einfacher ist.

Das Pärchen das Freunde geworden ist die bauen hier in den Nähe ein Haus und wir haben sie über die Reinschbesitzer kennengelernt Wir waren mit allen Essen, wir haben Sie nicht gekannt. Und dann haben wir natürlich kamen in Kontakt und jetzt gespielt und haben erzählt und dann haben sie gesagt Kommt doch rüber!

Wir zeigen euch wo wir unsere Haus bauen. Und so entstand dann schon seine Dicht in der Freundschaft, Marc hat auch geholfen die Scheune zu bauen und wir waren jetzt oft auch auswärts essen. Wir werden gemeinsam wandern gehen und vielleicht ist es ein bisschen einfacher sogar. Ja, weil ich habe mich auch gefragt gerade wenn man in so einer Region wohnt die ja dünn besiedelt ist.

Fühlt man sich da manchmal auch ein bisschen einsam? Auch als Paar, weil man dann irgendwie ständig nur zusammen ist aber sonst gar nicht viele andere Leute kennenlernen. Es ist auf jeden Fall einsamer würde ich sagen Aber es ist einsamer. Einsame ist vor allem wenn man mit sich selber nicht beschäftigen kann.

Also es war tatsächlich auch manchmal schwierig. Ich konnte mich selbst manchmal nicht aushalten Inwiefern? Ich meine, in der Schweiz waren wir ja so auf einem hohen Pace. Also wirklich so hoch! Ich habe so viel gearbeitet ständig mit den Gedanken irgendwo irgendwie ich hatte Kommzeit für mich selber und es war hier erstmal ein bisschen anders.

Ich hatte mehr Zeit. natürlich waren wir sehr beschäftigt. Wir hatten viel Neues, viel Los, viel zu organisieren und trotzdem Arbeitspension ein bisschen weniger und wir hatten ein bisschen mehr Zeit. Und auch jetzt im Winter, wo nicht so viel los war, hatten wir mehr Zeit und das ist eigentlich ganz gut.

aber es ist nicht immer einfach. Jetzt wenn man so eben auch in der Natur lebt, ist man natürlich auch so der Natur auch ausgesetzt? Was würdest du sagen sind die großen Herausforderungen, wenn man in einem Bundesstaat wie Colorado wohnt? Momentan hatten wir noch keine großen Herausforderungen, aber auf jeden Fall ist man sich sicherlich mehr bewusst dass es auch brennen kann weil es halt hier sehr trocken ist.

Dass man auch da vielleicht einen Notfallplan hat Wir haben die schnell gewusst muss sein Auto her das ein Anhänger ziehen kann damit man mit den Pferden wegfahren könnte. Dann sind die Wetterumschwünge viel extremer als in den Alpen. Also du kannst im ersten Moment minus zehn Graden hakeln und sie haben im zweiten Moment irgendwie fast zwanzig, dreißig Grad.

Nachttag ist ein riesiger Unterschied. das kommt davon weil wir auf zwei tausend drei hundert fünfzig Meter über mehr sind und in Colorado selber alles sehr hoch ist. aber sonst die Natur ist keine große Herausforderung, sondern eher etwas Schönes. Also wir hören hier am Abend die Koyotenhäulen jetzt im Frühling jeden Morgen war eine Hirschherre von bis zu sechzig Hirschen auf der Rand.

Wir haben schon Bären gesehen. Ja es ist einfach schön. Ich frage auch deswegen, ich habe nur gesehen in der Reportage vom Schweizer Fernsehen. Da war es Winter da wird's ja dann auch richtig kalt und dann frieren die Wasserleitungen ein. Dann funktioniert hier die Heizung nicht! Ist das so? Ich meine auch vom Standard her, diese Cabins sind ja richtig aus Holz gebaut.

Es wird wahrscheinlich dann noch richtig kallt im Winter. Diesen Wind war tatsächlich komplett anders. also wir hatten kaum Schnee, es war sehr mild. Hier ist es sehr sonnig was ich liebe die Trüben. kalten nassen Tage, die gibt's hier nicht. Wir haben fast nur Sonne, dreihundertsechzig Tage im Jahr aber es kann schon sehr kalt werden.

also minus zwanzig dreißig Grad in der Nacht kann das schon mal werden. letztes Jahr war extremer und da hatten wir auch eingefrorene Wasserleitungen wo wir halt einfach kurzzeitig mal kein Wasser hatten. Die Ranch ist auf jeden Fall Und man weiß nicht genau, wie tief die Wasserleitungen überall tatsächlich sind.

Als sie die Röntgen übernommen haben... Ich glaube nicht dass Sie eine Karte bekommen haben wo die Leitungen durchgehen. In der Schweiz würde man das bekommen ja! Ja es ist halt schon anders und dann lebt man halt mit dieser Situation. Es ist kein Problem, es geht immer irgendwie. also wir hatten einen gefrorenen Leitung Ein paar mal nicht duschen, wenn wir duschen wollten.

Trinkwasser kann man immer besorgen und was für die Pferde kann man auch immer irgendwie besorgn. Also von dem her es geht immer irgendwie.". Du erzählst so positiv eben gerade vom Colorado generell von den USA? Was sind aber die Dinge, die dir fehlen? Was vermisst du? vielleicht auch aus der Schweiz?

also jetzt außer Freunden und Familie natürlich? Aber was sind diese Sachen wo du sagst oh das hätte ich schon noch gerne. Also nebst natürlich Familie und Freunde, so schnell mal zehn Minuten fahren. Und Freunde sehen ist hier schwierig, Familie zu sehen. Schwierig, nebst dem was vermissen wir? Wir haben mit einem Zeitungsartikel haben sie uns diese Frage auch gestellt und wir haben gesagt, wir vermessen einen guten Zopf Samstagszopf Und ein gutes Raklet.

Dann kam ganz viele Kommentare, ja das kann man auch hier kaufen diesen Käse und man kann ja Zopf selber machen natürlich. Das machen wir auch! Wir haben übrigens schon Raklet gekauft und wir haben auch schon Zopf Selbe gemacht. Es war natürlich mehr so ein Gag einfach schnell in die Bäckerei zu gehen.

einen guten Zopp zu kaufen können wir nicht. Ja, es gibt nichts. wo ich jetzt hier sitzen würde und sage das vermisse ich jetzt mega außer Freunde und Familie natürlich. Wenn wir zum Ende hin noch so ein bisschen zu den Tipps kommen, die du anderen Auswanderern mitgeben kannst. Die auch in die USA gehen wollen und ich weiß da sind ganz viele... Wir sprechen auch gleich nach dem Bonesteil über das E-Zwei-Visum weil auch damit eben viele in die USA gehen.

aber was sind so generelle Tipps oder vielleicht auch so Duesentones wo du sagst ja machen oder lieber nicht machen eben wenn man in der USA will? Ich glaube einfach wirklich einen guten Plan haben und den Willen, den umzusetzen ist ganz wichtig. Und wenn man ein Traum oder einen Plan hat dann weiß man auch was für Bausteine es braucht für dort hinzukommen weil es kann ja sein dass jemand in die USA kommt und einfach auf eine Firma angestellt ist.

das sind dann ganz andere Hürden als jemand der was eigenes aufbauen möchte. Die allergrößte Hürde ist tatsächlich einfach vor allem das Visum Dass man wirklich schaut das richtige Visum hat, dass man da die Hilfe vor einem Anwalt hat. Das ohne Anwaltung geht es nicht und dann auch weiß wie man das Visum erhalten kann, verlängern kann... Ich glaube, das Visuum ist die allergrößte Hürde und alle anderen Dinge ergeben sich.

also du kannst noch so vorbereitet sein. Du musst einfach die Einstellung haben Alles was kommt zu nehmen. Und du kannst aber auch empfehlen, Business mit Einheimischen zu machen? Ja man kann natürlich vielleicht wie auch in der Schweiz einen falschen einheimischen gelangen und das funktioniert dann nicht.

Aber ja es ist auf jeden Fall möglich. also wir haben das E-Zweibisum erhalten Obwohl wir das Business mit jemandem einheimisches teilen, das ist möglich. Wenn du vertraglich regst dass du eins zu eins Stimmrecht hast also das negative Stimmrecht. Das ist wichtig. nicht dass sie das sagen haben weil dann funktioniert das E-Zwei wieso nicht?

Dann musst du natürlich nicht so eine hohe Investitionssumme bereitstellen weil zu zweit Zeit... positive daran auch. Und das andere Positive natürlich, bringen Sie Ihre Erfahrungen und Ihr Wissen mit, wo man sich teilen kann wenn es funktioniert. Wir haben dann auch die Krankenkasse... Das ist ja immer so.

eine Frage wie seid ihr denn für sich? Die Krankenklasse ist ja so ein Riesen-Thema. Ich mache jetzt keine Werbung für irgendeine Firma oder so, ich werde nicht gesponsert aber wir haben die Zerses Ausland-Krankenversicherung. Wir wussten das nicht dass man das machen kann. Wenn du noch in der Schweiz bist, kannst du eine Auslandskrankenkastensversicherung abschließen.

Die dann hier, wenn du hier wohnst und dort alle Zelte abgebrochen hast gilt. Und wir bezahlen rund dreihundert neunzig Schweizer Franken im Monat für diese Auslandskrankenversicherung. Und wie lange gilt die? Immer! Also die kannst du einfach auch wieder pro Jahr verlängern wie an der Schweiz dir zu lange, wie du sie haben möchtest.

Das ist schon sehr wertvoll, weil einfach wenn du hier ins Spital musst dann kommt es schnell sehr teuer. Wenn wir noch so ein bisschen zum Ende hin in die Zukunft schauen... Du hast in der Folge auch gesagt dass euer großer Traum was eigenes ist im eigenen Cabins zu vermieten? Wenn wir mal zwei Jahre vorspulen.. Ist das schon erfüllt oder was für Pläne habt ihr jetzt in den nächsten zwei Jahren?

Wir haben momentan, sind wir auf die Suche nach dem eigenen Grundstück und wir haben eine große Vorstellung wie das aussehen sollte. Finden würden wir tatsächlich morgen schon etwas aber für unser Budget das zu finden was wir suchen ist nicht so einfach. Wir haben im Moment suchen wir für um die hunderttausend US Dollar etwas was Potenzial hat auch Cabins draufzustellen.

da muss man immer Ein bisschen Achtung schenken, dass der Brunnen zum Beispiel auch erlaubt ist für mehrere Cabins und so weiter. Das ist gar nicht so einfach! Aber es kann morgen passieren, dass wir das Richtige finden. Es kann aber auch erst in zwei Jahren der Fall sein. Wir wissen's nicht? Es ist mega eine coole Zeit irgendwie für was Eigenes zu schauen momentan... den Markt abzugrasen und auch wie man schon drei Grundstück anschauen, das ist so cool.

Dort hinzufahren und wissen hey es könnte der Eins sein! Das macht so Spaß. und ja ich hoffe natürlich dass wir in zwei Jahren oder vielleicht schon einem Jahr euch alle auf unserem eigenen Grundstuck empfangen können. Ja wer dein Weg weiter mit verfolgen will, wir verlinken natürlich auch zu deinem Instagram Profil.

Da gibt es auch ganz tolle Bilder und Alltag eben von der von der Range vor allen Dingen von deiner Arbeit mit den Pferden. Wir wechseln jetzt in den einfach aussteigen Club für eine Bonuszeit zu dieser Folge. da spreche ich mit Miriam noch über den Visums Prozess. vor allen dingen interessiere mich dann auch noch wie hoch die investierte Summe war.

Wir sprechen auch ein bisschen über die Gesundheitsversorgung dass du ja auch schon Tipp gegeben, gerade was die Krankenkasse in der Schweiz angeht und was mich noch interessiert Sicherheit in den USA beziehungsweise in Colorado auch so ein bisschen das Thema Waffen tragen. In der Öffentlichkeit wer es nicht verpassen will einfach Clubmitglied werden bei Einfach aussteigen geht über den Link in den Show Notes hier in der Podcast App oder über meine Webseite daauswanderpodcast.com.

Miriam erstmal herzlichen Dank bis ihr hin! Danke schön. Das war die Geschichte von Miriam Dunkel, die aus den Schweizer Bergen in die Rocky Mountains nach Colorado ausgewandert ist. Wenn du jetzt Bilder im Kopf hast, dann gleicht die doch einmal ab mit der Wirklichkeit! Denn die Fotos zu der Folge gibt es natürlich auf dem Instagram-Kanal von Einfach Aussteigen.

Schau da unbedingt mal rein – er sieht gigantisch aus! Und wenn du jetzt jemanden kennst, der eben noch damit hart hat seinen eigenen Traum zu verwirklichen leite ihm oder ihr einfach diese Folge hier weiter direkt in der Spotify App oder per Apple Podcast. da kann man das dann über WhatsApp verschicken.

Ich freue mich, wenn du mir dabei hilfst dass nochmal Menschen von diesen inspirierenden Geschichten hier im Auswanderer-Podcast erfahren! Vielen Dank dafür. Ich bin zurück mit einer neuen spannenden Story am nächsten Mittwoch.

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