
EINFACH AUSSTEIGEN – Der Auswanderer Podcast· Folge 296
Auswandern nach St. Maarten: Von Hamburg auf die kleinste geteilte Insel der Welt
Mittwoch, 29. April 2026 · 50 min
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Shownotes
Angie Preuss und ihre Auswanderung
🇸🇽🇫🇷 Vom regnerischen Hamburg in die Karibik und das auf eine Insel, die zweigeteilt ist. Denn Saint Martin / St. Maarten ist besonders: Eine Insel, zwei Länder. Der Norden gehört zu Frankreich, der Süden zum Königreich der Niederlande. Auf kleinstem Raum leben rund 80.000 Menschen und jedes Jahr kommen etwa 2 Millionen Touristen dazu.
Palmenstrände, türkisblaues Wasser, Casinos, Zollfreiheit – vieles wirkt wie Urlaub. Aber wie ist es wirklich, dort zu leben?
Mein heutiger PodGast ist Angie Preuss. Sie arbeitet heute als Tourguide und Gastgeberin und hat sich gemeinsam mit ihrem Mann direkt nach der Auswanderung ein eigenes Marketing-Business aufgebaut.
Warum sie diesen Schritt gegangen ist, welche Herausforderungen sie in über 10 Jahren erlebt hat und wie teuer das Leben auf der Insel ist, hörst du in dieser Folge.
🎧 Im Bonus-Teil für alle CLUB-Mitglieder spreche ich mit Angie über:
– Aufenthaltsgenehmigung (französischer & niederländischer Teil)
– Die größten bürokratischen Hürden
– Möglichkeiten, auf der Insel Geld zu verdienen
– Ihr größtes Learning nach 11 Jahren
– Und warum einige Auswanderer wieder zurückgehen
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Ich weiß noch heute, ich hab den Vorhang morgens aufgemacht und hab den ganzen Orient Bay Beach das Meer runter geguckt. Und hab gedacht, wow! Wenn du das live siehst, kannst du auf keinem Foto keine Postkarte wieder darstellen die Farbe des Meeres und das Leuchten der Sonne. Also ich habe gedacht, Wow!
Das ist bis heute so geblieben. Einfach aussteigen. – Der Auswanderer-Podcast. Nachdem wir letzte Woche in Skandinavien waren, geht es heute zurück in die Karibik. Und diese Abwechslung liebe ich hier meinem Podcast! Jede Woche ein anderes Land und eine andere Geschichte – und heute geht es zum ersten Mal auf die kleinste zwei geteilte Insel der Welt nach Samatha oder St.
Martin. Vor dieser Folge hatte ich keine Ahnung von dieser Überseeinsel. Ich lerne also auch hier jede Woche neu dazu! Und wenn du dich auch gerade mit dem Auswandern beschäftigst, dann wollte ich dir noch kurz meine persönliche Auswanderer-Checkliste empfehlen. Die habe ich damals selbst erstellt während wir nach Irland ausgewandert sind.
Dort sind alle wichtigen Punkte drauf die du beachten musst bevor du auswanderst! Die Checkliste ist kostenlos und du kannst sie ganz einfach downloaden zum Beispiel über meine Webseite derauswanderpodcast.com. Da ist sie direkt auf der Startseite da so ein Button Oder du gehst über den Link in den Shownotes hier in der Podcast App.
Schau also mal rein! Die Karibik-Insel Saint Martin ist wirklich besonders, denn während der eine Teil der Norden zu Frankreich gehört und damit ein Übersee debattement ist, gehört der Süden zum Königreich der Niederlande aber nicht zur EU. Wie schon erwähnt, ist die Insel sehr klein. Aber es leben dort ca.
Achtzigtausend Menschen und damit gehört sie zu den am dichtesten besiedelten Inseln der Karibäck! Zwei Millionen Touristen kommen wohl jedes Jahr dorthin und genießen die tollen Palmenstrände historische Gebäude und Festungen Wassersport, Strandbars und die Spielkasinos. Spannend vor allem ist dass die Insell ein zollfreies Gebiet ist also Mode, Schmuck Uren-Elektronik sind dort deutlich günstiger.
Mein Portgast heute ist Angie Preuss, die mit ihrem Mann und ihrem Sohn Zwanzig Fünfzehn auf die französische Seite der Insel nach Sammachtar also ausgewandert ist – obwohl sie vorher noch nie dort waren! Inzwischen arbeitet sie als Tourguide und Gasgeberin. Sie hatte aber auch mit ihrem Mann am Anfang schon eine spannende Marketing-Idee, die sie direkt zu Beginn ihrer Auswarnung auf der Insell umgesetzt haben….
Was das ist, verrät sie gleich. Wie es dort also ist wirklich zu leben? Was die schwierigste Situation in über zehn Jahren war und mit welcher Sprache man eigentlich am besten auf der Insel zurechtkommt, dass uns viel mehr besprechen wie jetzt. Herzlich willkommen im Podcast! Hallo Angie! Hallo Niklas!
Angie was siehst du wenn Du bei Dir auf Samatha St. Martin aus dem Fenster schaust? Also ich habe wirklich totalen Mehrblick hier und ich sehe im Hintergrund die Insistent Bart. Ah, wirklich? Ist das so nah! Ja. Du siehst, wenn Heidi Klum und Tom Kaulitz da am Strand liegen, siehst du die ja? So ungefähr.
Wir sprechen gleich noch über die Insel aber ist die so klein auch... Also ich glaube, ich habe gelesen, die ist ja kleiner als Sylt dass du quasi von der einen zur anderen Seite direkt drüber gucken kannst. Also, von Martin ist ungefähr von der Größe sowie Sylt ist ein Drittel der Fläche. Also wir sind rund neunzig Quadratkilometer und Sambat ist dann dreißig Quadrat Kilometer.
Und wichtigste Frage, auf welcher Seite bist du? Weil ich habe das auch gerade in einer Ammoderation gesagt dass sind ja im Prinzip zwei Länder auf dieser Insel. Es gibt einen französischen Teil es gibt einen Teil der dem niederländischen Königreich angehört. Genau Die Insel ist so klein wie Sylt, aber aufgeteilt in zwei Länder.
Also es gibt eine Landesgrenze in der Mitte ungefähr der Insel. Der Norden gehört zu Frankreich und damit auch zur EU. Und der Süden gehört zu dem Königreich der Niederlande, zudem auch die Niederlands gehören und Aruba und Kyrersau und eben St-Martin. Seit den Zehnten ist es ein unabhängiges Gebiet innerhalb des Königreis der Niederlande und gehört nicht mehr zu den Niederländen und auch nicht in die EU.
Okay, das heißt aber du wohnst auf der französischen Seite weil das ist EU? Ja genau. Das ist EU und damit bin ich streng genommen auch gar kein Auswanderer wenn man es ganz genannt. Bin ich innerhalb der EU umgezogen fühlt sich jetzt natürlich sieben tausend Kilometer von zu Hause weit weg sehr ausgewandert an.
Und also ich würde mich als Auswanderer bezeichnen Aber rein rechtlich bin ich innerhalb die EU um gezogen. Gut, also ich sehe das ein bisschen anders. Weil auch wer innerhalb der EU in Anderes langgeht ist für mich ein Auswanderer. Du siehst es da so ein bisschen strenger. Für jemanden noch nie auf dieser Insel war wie würdest du die beschreiben?
Ich habe auch gelesen da Leben um die seventy tausend Menschen aus hundert verschiedenen Nationen. aber wie muss man sich das eben vorstellen? Die Zahlen im Internet, ich weiß nicht ob die stimmen. Aber ich würde sagen wir sind hundertfünfzig verschiedene Nationen, die hier auf der Insel leben und ungefähr Hunderttausend Einwohner.
Die französische Seite hat ja keine Meldepflicht da ist ja deine Stromrechnung sozusagen der Beleg dafür das du hier lebst. Und wir sind eine kleine Insel also auch relativ rund mit Gebirge in der Mitte. Man hat eine Ringstraße außen rum, man sieht also immer das Meer. Das finde ich so besonders charmant an dieser Insel, dass du egal wie du bist oder du siehst immer das mehr.
und ja wir sind touristisch sehr erschlossen. Wir haben viele Besucher auch weltweite Besucher. Wir sind sehr international werden aus Amerika angeflogen und aus Kanada. Das ist natürlich auch genau unsere sage ich mal Zeit Schiene, also da hast du keinen Jetlag. Wenn du aus Europa kommst sind das immerhin acht Stunden Flug hierher von Paris oder Amsterdam aus.
und es ist aber so. Palmen viele Sandstrände alles so ein bisschen lockeres Leben. ja wir haben siebenunddreißig Strände davon sind nicht alle touristisch erschlossen. Wir haben auch besonders auf der französischen Seite viele Naturstrände. Wir haben auch einige FKK-Strende und im touristisch erschlossenen Strände mit wunderschönen Beachclubs.
Also es ist so wie man sich Karibik vorstellt, das ist Palm, Sonnenschein und mehr Turkish-Blausmeer. Ja also wir sprechen im Verlauf der Folge natürlich noch mehr darüber unter anderem über die Spielcasinos, die es da noch gibt. aber wie du dort mitten im karibischen Meer gelandet bist darum geht es jetzt denn du kommst ja ursprünglich auch vom Meer Und zwar kommst du aus Hamburg.
Wie sah dein altes Leben aus? Vielleicht kannst du uns da mal so ein bisschen mitnehmen vor der Auswanderung, was hast Du gearbeitet wie hast Du gelebt? ich glaube das ja eben auch. Familie. Ja wie sah Dein Leben aus ? Ja wieso dass Bundesdeutschen Leben so aussieht? man geht morgens um acht zur Arbeit und siebzehn Uhr nach Hause.
Ich habe gearbeitet im Marketing also Sales & Marketing Angestellt Man man selbstständig Ja, man ist im Dunkeln zur Arbeit und manchmal dann auch am Dunkeln wieder zurück so von November bis April. Hamburg ist halt ja leider also ein wunderschöne Stadt aber hat eben halt oft auch Schmuddelwetter Und dass du eben frei hast und das die Sonnenschein fällt in Hamburg selten übereinander Das macht was mit dir und das macht auf was mit allen Menschen um dich rum.
Also ich liebe meine alte Heimat. Hamburg ist wirklich eine wunderschöne Stadt, wenn man da zu Besuch ist oder fürs Wochenende oder so das ist wunderwunderschön. aber wenn du dort lebst es ist eben schon so dass es manchmal nervt wenn der Winter nicht aufhört und das immer so dunkel ist und grau die Wolken immer über dir hängen.
also das geht dir dann irgendwann auf den Keks. ja ich habe Familie Ich hab zwei Kinder und sie sind jetzt schon erwachsen hab also wie gesagt gearbeitet. und irgendwann haben wir uns angeguckt und dann sagten warum warten bis wir Rentner sind wenn ich jetzt wandern, wir drohten fünfzig zu werden. Und dann haben wir gesagt das kann es irgendwie nicht alles gewesen sein.
Also war das der ausschlaggebende Punkt? Du hast für die Uhr Ticken hören und dann bist du fünfzig geworden und hast gedacht jetzt müssen wir los oder dieser Gedanke eben auszuwandern schon länger da? Ja, es war schon länger. Ich bin sowieso auch im Ausland gewesen und meine Tante lebt auf Mallorca. Als Kind bin ich als unbegleiteter Minderjähriger nach Mallorcan geflogen.
Ich war als Teenager mit siebzehn damals in die USA zum Schüler-Austausch ein Jahr zu einer Zeit wo es noch kein WhatsApp oder irgendwas gab. Ich habe den Flieger eingestiegen und habe zu meiner Mutter gesagt, ich weiß gar nicht wo ich lande weil wenn man sich abgeflogen hat, wusste ich noch nicht mal wo ich ankomme Und meine Eltern haben viele Jahre in Marbella gelebt.
Also da war ich auch oft... Insofern wusste ich, dass da wo die Sonne scheint, die Menschen anders drauf sind und das ist auch woanders lebenswert ist. Das wusste Ich! Deswegen fiel mir vielleicht der Schritt nicht so schwer wie manche anderen. Ja jetzt hast du gerade Marbellas gesagt? Ich hätte jetzt auch auf Spanien getippt, auf Italien und so, wo viel Sonne erscheint.
aber wie seid ihr oder wie bist Du auf die Karibik gekommen?! Für mich war wichtig, ich wollte viel Ozean zwischen mir und meine buckelige Verwandtschaft bringen. Das ist hier gelungen? Ja! Da ist Spanien nicht weit genug und ich muss sagen auch in Mabéa war es mir im Winter manchmal zu kalt. Ich wollte irgendwo wo's wirklich immer warm ist.
Ich wollte nicht in ein Dritte Weltland Und ich wollte auch nicht irgendwo Asien oder so dass. das wäre für mich jetzt nicht in Frage gekommen weil wir mit Kind ausgewandert sind Mit dem Jüngsten. der war damals fünfzehn Und da war für uns wichtig, dass auch die Schule in Deutschland später anerkannt wird.
Und dann hat mein Mann der Segler ist... Der hat gesagt er ist wie man Atlantik gesegelt mit einem Freund und er war eine Karibik, kennt die Inseln und hat mir immer von St. Martin vorgeschwärmt. Da war eigentlich so die Idee. wenn wir später Rentner sind, gehen wir dahin und irgendwann haben wir gesagt weißt du Warum warten?
Wir machen das jetzt. Und wir haben uns dann für ein Jahr erst mal sozusagen innerlich vorgenommen, wir gehen für einen Jahr und gucken mal wie es uns gefällt. Und nach einem Jahr haben wir uns alle drei angeguckt hat jemand Heimweh. Weil wenn einer Heimwee bekommen hätte, dann hatten wir uns vorher versprochen Dann gehen alle wieder zurück weil Heim weh sag ich mal dass kriegst du so wie Du sehrkrank wirst da kannst.
Du kannst jetzt nicht sagen Ich bin ab morgen kein Heimweg mehr Bei mir, ich wusste, ich kriege keinen Heim Weh. bei meinem Mann war ich mir auch ziemlich sicher aber Bei dem fünfzehnjährigen wussten wir es nicht, aber der war auch Feuer und Flamme. Und wir haben uns immer wieder angeguckt und gefragt wie gefällt's uns hier?
Super! Und dann haben wir nach einem Jahr als wir schon im Ausland waren, haben wir das Haus in Deutschland verkauft. Ging das jetzt so schnell wie du es gerade erzählt hast? also das heißt ihr seid dahin geflogen Du warst vorher noch nie da und dann habt ihr gesagt Wir geben uns erst mal ein Ja wir behalten das Haus In Deutschland.
Nach einem Jahr entscheiden wir ja. genauso haben wir es gemacht Krass! Und was hat euer Sohn gesagt? Der fand wahrscheinlich geil mit fünfzehender. Ja, der fand... Also ich hatte da so ein bisschen Sorge vielleicht vermisst der Familie und Freunde. aber nee, er war ganz aufgeschlossen und der fand es ganz toll hier.
Der fand das auch immer toll hier. als er im neunzen war haben wir dann aber gesagt okay also für die Ausbildung wäre's jetzt besser wenn er nach Deutschland zurückgeht. und ich sag mal für das Alter ist die Insel dann doch auch nicht so wirklich optimal. Also, die Kinder hier mit der Schule fertig sind werden zum Studieren nach Frankreich, Holland oder Kanada oder USA geschickt, sofern die Eltern die Ressourcen haben muss man ja sagen weil diese Insel bietet unheimlich viel Zerstreuung, unheimliche Urlauber sind hier und das hat natürlich seine Tücken für andere Auswanderer, auch für Erwachsene.
Ja und sie ist ja auch... Klein, also eben als junger Mensch wisst ihr auch ein bisschen was erleben. Andere Orte, bisschen rumreisen und so... Ja wobei? Also langweilig wird's hier nicht! Also wirklich nicht! Ich hab immer gedacht ich krieg vielleicht irgendwann mal einen Inselkoller oder so und ich glaub auf Sylt würde ich den Insel-Kollern kriegen aber hier nicht.
Hier nicht?! Okay da sprechen wir später gleich noch drüber. Was mich jetzt interessiert ist dann ja hingegangen Wie habt ihr also hatte dir so ein großes Budget, dass ich einfach gesagt habe okay wir können jetzt einfach mal ja da testen. oder was war ja plan? Also wir haben gleich von Tag eins Vollgas gegeben.
War nicht Urlaub sondern wir bauen uns eine neue Existenz auf. Wir sind gleich von tag eins Firmengründung Bankkonto eröffnen Wohnung finden. Wir haben dann an drei verschiedenen Orten zur Miete gewohnt in Ferienwohnungen und um zu gucken. Man trifft von außen oft eine falsche Entscheidung und wenn man dann, sag ich mal aus dem Internet recherchiert und so.
Und wenn man da ist, denkt man ah nee das ist doch nicht so! Also du musst es wirklich fühlen und du musst da wirklich mal hin. und gerade was diese Insel betrifft steht im Internet viel schwachsinn und da muss man wirklich... also das rate auch jedem der hier Auswandern willkommen und wohnen erstmal zur Miete irgendwo, gruf dich ein oder Komm ein paar mal her, wenn du Urlaub machst und wohnen hier und da, damit du merkst ist das meins.
Passt das zu dir? Die Seiten der Insel sind sehr unterschiedlich! Hattet ihr denn eine Idee schon oder habt ihr das eben wie du es gerade erklärt hast so gemacht dass ihr erstmal hingeht und guckt was kann man überhaupt machen? Also wir hatten zwei drei Ideen im Kopf. also Thomas mein Mann hat immer zu mir gesagt Wir müssen gucken Auch da geht wieder, was du dir von außen überlegst.
Ich sag jetzt mal ein Beispiel hier kam neulich einer der hat den Schnitzelhaus aufgemacht das hat ja nicht funktioniert. Kopfhörer Partys haben mir nicht funktioniert. also manche Sachen wo man denkt Von Außen Das fehlt hier noch und dass funktioniert hier bestimmt Funktionieren dann nicht. Und deswegen hatten wir uns so zwei drei Sachen überlegt und haben Dann geguckt.
hier als wir vor Ort waren mit Leuten gesprochen Haben uns natürlich auch vernetzt waren hier beim, sagt man manchmal viel mit den deutschen Worten. Wie heißt es denn jetzt hier? Das CCI heißt das hier, das nennt sich Handelskammer oder Handelskamer und haben uns mit Leuten unterhalten. und dann haben einige gesagt ja nee das macht keinen Sinn dies macht keinen sinn und ich war ja marketingmäßig schon vor geprägt sage ich mal.
und daraufhin war ziemlich klar dass wir irgendwas mit Marketing machen wollten. das haben wir dann auch gemacht. was genau habt ihr gemacht? Wir haben jetzt eine Marketingfirma und wir haben hier dreißig Fernseher aufgehängt, auf denen wir Werbeklips zeigen. Diese Werbeklipps drehen wir auch für Kunden, wenn die das selber, wenn sie keinen eigenen Clip haben.
Und der große Vorteil für uns war dass das Land hier, also diese Indie hier, marketingtechnisch sag ich mal zehn Jahre so ein bisschen zurückhängt. Also die verteilen hier noch Visitenkarten! Und wo hängen diese Fernsehe? Die hängen jetzt in Supermärkten beim Arzt Die hängen über die Leute auf die Fähre warten, wenn sie rüberfahren nach Sambat oder nach Angila.
Überall wo leute sitzen und sich lang wollen. also Werbefenster? Genau so digitale Werbe Fenster genau so kann man das nennen. Und nach ein paar Jahren sind dann noch dazu Digitale Touchscreens dazugekommen Wo die Leute eben interaktiv dann wie so'n Concierge-System ist an die Insel da abgebildet und dann können die sagen zeigt mir alle Restaurants zeigt mir alle Autovermieter Zeigt mir alle Aktivitäten die du hier unternehmen kannst und dann könnt ihr an diesen Terminal dann aus der Auswahl, die dort vorgegeben ist.
Können sie dann buchen und Sie können sich inspirieren lassen? Und da an der Seite sind auch Werbelspots, die wir dann verkaufen. Cool! Das ist eine super Idee. Das habe ich noch nie gehört. Und das lief von Anfang an. gut ja? Nee, das liefen nicht von Anfang am Gut weil es ist so wenn du hierher kommst und dich keiner kennt, dann macht keiner mit dir Geschäfte.
also der Beginn war holprig Sag ich mal so, da habe ich auch ein paar Mal nachts geschwitzt muss ich sagen. Aber wenn du dann einen Fürsprecher hast der hier was zu sagen hat? Dann ist der Knoten geplatzt. und wenn du ablieferst und wenn man wirklich das was du versprochen hast auch darstellt, das spricht sich dann schnell rum.
Schlechtes spricht sich natürlich noch schneller um. Ja und ich glaube dabei ist es ja nicht geblieben, weil was ich gesehen habe ihr habt ja auch noch ein Tour-Business aufgezogen. Und ihr habt noch eine Ferienwohnung also ihr wart nicht ganz untätig in den letzten elf Jahren? Nee das kann man nicht sagen.
wir sind sehr umtriebig! Also wir haben dann auch noch eine App entwickelt und auf dieser App verkaufen wir digitale Discount Cards. die kann man sich runterladen und dann kriegt man immer zehn Prozent beim Autovermieter bei Restaurants und da haben wir dreinhalb Partner. Das haben wir dann noch gemacht und in den letzten drei Jahren haben wir eben halt noch diese Ferienwohnung, die ist auch immer sehr gut gebucht.
Und das Witzige is', dass ich ein Instagram-Account habe über die nicht so... Ich sag mal, unseren Alltag so ein bisschen zeige. Das mache ich erst seit Mai letzten Jahres. Inspiriert von einer jungen Influencerin die hier auf die Insel kam. Weil...ich hab zu der gesagt wer will die sechzigjährige Frau sehen?
Die da um den Pool fähigt oder was weiß ich? und sie hat gesagt film dich in deinem Alltag! Und die Leute wird das interessieren und ich konnte mir das nicht vorstellen. Und da habe ich inzwischen sechzehntausend Follower und darunter viele Feriengäste gewinnen können. Also abseits der Plattform, auf denen wir gelistet sind was natürlich für uns total toll ist weil die Plattform ja zwanzig Prozent Kommission nehmen.
Wir verlinken das natürlich in den Show Notes in der folgenden Beschreibung da unbedingt mal bei Angie vorbeischauen. Ist es auch ein... wir kommen später noch zu den Tipps. aber ist das auch etwas wo du sagst eventuell Auswanderst stell dich irgendwie auf mehrere Beine. also mach mehrere Businesses und verlass dich nicht auf eine Geschichte.
Das würde ich auf jeden Fall sagen, wobei ich sagen muss. Man muss nicht im Klaren sein hier auf dieser Insel egal ob du Anwalt, Notar, Arzt oder sonst was bist und wenn du denkst, Du bist nicht auf Touristen angewiesen, denkst du falsch? Die ganze Insel ist abhängig von Touristen in erster oder in zweiter Reihe.
also wir haben damals gedacht okay Wir haben einen B to B Business indem wir dieses Marketing-Business haben Und wir haben ein B To C Business Wo wir direkt mit Touristen zu tun haben sind wir gut aufgestellt. Wenn keine Touristen kommen Dann können die meine BtoB Kunden als allererstes ihre Marketingverträge um Kosten zu sparen.
Und dann sitzt du da und denkst, das ist so weit der Plan! Also wir sind zu hundert Prozent von Touristen abhängig.". Jetzt haben wir viel über noch das berufliche und im Business gesprochen. auf der anderen Seite würde mich noch interessieren soll ebenso das persönliche Ankommen einleben? Du warst vorher noch nie auf der Insel kommst dann dahin eben ihr gebt euch einen?
Ja. Wieso Rückblicken hast du diese Anfangszeit erlebt? Ist es so, wie du's dir vorgestellt hast oder was war am Ende dann doch nicht so. Es war so. ich wusste wenn mein Mann etwas gefällt, gefällt das mir auch. Das wusste ich schon mal. also wir haben vorher zusammen Haus gebaut und waren eine halbe Stunde beim Architekten haben das Haus aufgezeichnet und waren uns total einig.
da war der Architekt saß uns gegenüber und meinte sowas hat er noch nicht erlebt. normalerweise gibt es Diskussionen über wo kommt die Steckdose hin und was weiß ich... Also da sind wir uns total Einig, wir funkten da echt auf der gleichen Frequenz. Deswegen war ich jetzt nicht so beunruhigt und hab gedacht dann wird's mir doch nicht gefallen.
Und außerdem wusste ich jederzeit und das gilt auch bis heute Da hinten ist ja Flughafen, da geht ein Flieger zurück. Wenn es mir hier nicht mehr gefällt kann ich jeder Zeit wieder zurückgehen. Also für mich hat auch wenn ich zurück gehen würde was jetzt für mich hin nicht ansteht aber Für mich hätte das auch nichts mit Scheitern zu tun, sondern dann hätte ich eben zehn, elf Jahre Auslandserfahrung und gut ist.
Also wenn es nur drei Monate gewesen wären, hätte ich nicht als Scheitan angesehen. Und insofern war ich da immer ganz innerlich entspannt und hab gedacht, wenn du jetzt ganz schlimm kommst steigst ein Flieger und fliegst wieder zurück. Insofern bin ich jetzt ganz ruhig. Mein Mann war unruhig den ganzen Flug über nach dem Motto hoffentlich gefälzt.
Jetzt machen wir diesen Riesenschritt. Also ich kann es noch genau sagen, wir sind angekommen im Dunkeln. Da konnten wir nicht viel sehen... da fanden mein Sohn und ich es ein bisschen mulmig. also weil wenn du im Dunkel hier so rumfährst und dann ist der Typ dir uns abgeholt hat noch eine Abkürzung gefahren wo wir dachten oh Gott!
Wo fährt er denn jetzt mit uns? Da hat mein Mann uns dann beruhigt. Dann sind wir in unserer Airbnb Und ich weiß noch heute Ich hab den Vorhang morgens aufgemacht und habe den ganzen Orient Bay Beach das Meer runter geguckt und hab gedacht Wow! Also da war ich so geflasht. Da hab ich gedacht, das ist unbeschreiblich.
Wenn du das live siehst, kannst du auf keinem Foto keine Postkarte wieder darstellen. die Farbe des Meeres und also das Leuchten, die Sonne... Also ich habe gedacht wow! Und das ist bis heute so geblieben. Das wollte ich gerade fragen wenn man ebenso im Paradies lebt sieht man das überhaupt noch? Weil es ist ja am Ende auch Alltag.
Nee, das siehst du noch. Ich fahre hier jeden Tag am Meer lang. Wenn ich hier bei uns aus dem Dorf fahre, fahr' ich entlang am Meer und kann mich jeden Tag an den Anblick erfreuen. Und... Ich guck jeden Tag hier aus dem Fenster und kann mir an diesem Anblick erfroren! Ich kann mich daran nie, nie satt sehen!".
Jetzt hatte die ja ja in den bald elf Jahren, in denen ihr auf der Insel lebt auch einige Ups and Downs. unter anderem gab's ja ein Hurricane, glaube ich, zwei, siebzehn, achtzehn? Dann natürlich die Corona-Pandemie. du hast eben vorhin gerade über den den Tourismus gesprochen, der da natürlich auch komplett eingebrochen ist.
Was würdest du sagen? Was hat euch so am stärksten zugesetzt und gab es irgendwann mal so einen Punkt wo ihr überlegt habt zurückzugehen? Die Nacht vom fünften September auf dem sechsten September zwanzig siebzehn war eine furchtbare Nacht das kann man nicht anders sagen. also das war das schlimmste was ich so mal ein Naturgewalt erlebt habe.
Das brauche ich auch ehrlich gesagt nicht wieder unbedingt. Die Zeit danach war schwierig, also wir hatten ja dann auch zwei Monate keinen Strom und kein Wasser. Das kann man sich nicht vorstellen wenn man das nicht erlebt hat. Das ist Leben wie vor hundert Jahren! Und ich wusste aber immer es kommt irgendwann Hilfe von außen.
Ich wusste Wir müssen durchhalten bis die Hilfe von Außen kommt und das war dann auch so. Wir haben dann ja von außend von Frankreich und von Niederlanden haben wir dann ja Unterstützung bekommen Es kam ja dann Französische Soldaten, die dann beim Wiederaufbau geholfen haben. Die auch Essen und Trinken mitgebracht haben.
Also da war ich sicher... Wir müssen jetzt eine Weile durchhalten aber dann wird es wieder besser. und so war's auch! Und da war alles zerstört. oder was ist da passiert? Ja wir haben dreieinhalbfünfzig KMH Windgeschwählendigkeiten gehabt. Was?! Wir waren ein sogenannter Direct Hit also das Auge des Hurricanes ist über diese kleinen Insel gegangen.
Also die Wahrscheinlichkeit, dass so was passiert ist eigentlich relativ gering. Weil ich meine das genau diese Insel trifft und genau die Mitte der Insel vom Auge getroffen wird. Das ist jetzt auch selten zum Glück aber in diesem Fall war es so und also es waren neunzig Prozent der Häuser hinterher beschädigt.
Ich habe irgendwann als wir wieder Strom hatten hab' ich Bilder gesehen. da sind Flugzeuge hier rüber geflogen. Da habe ich gedacht um Gottes Willen wenn die Welt das gesehen hat Hier kommt uns nie wieder jemand besuchen. Da hatte ich Existenzängste, ja. Und wir hatten zwei Jahre keine deutschen Gäste hier – gar keine!
Und im November, das war der Erste, da kamen die ersten Aiidao und mein Schiffkreuzfahrer wieder an. Dann hatten wir den Dezember, den Januar oder den Februar, hieß es dann wieder alle raus, Grenzen zu…. Wir haben Corona. Die zwei Jahre, die fand ich... Ehrlich gesagt noch schlimmer als den Sturm, weil auf eine Katastrophe ne zweite oben drauf und wir hatten uns nicht erholen können wirtschaftlich von der ersten Geschichte.
Und das war für diese Insel eigentlich der Supergau! Und wie habt ihr das als Familie jetzt eben auch finanziell dann gemacht? Also wir hatten vier Jahre fast kein Einkommen Und dann hast du eben von Ersparnissen gelebt und du hast alle Kosten runtergefahren. Ich weiß es heute auch nicht mehr, wie wir's genau gemacht haben.
Wir haben nach dem Motto kein Geld ausgeben nur das was eben unbedingt sein muss... ...und ich kann es gar nicht beschreiben! Es war einfach schrecklich. Im zweiten Corona-Jahr habe ich mal überlegt ob ich zum Arbeiten nach Deutschland fliege? Und dann war es ja so..es war ja nicht nur hier so sondern in Deutschland auch so.
Insofern hätte ich mir da gar keine Entspannung holen können. Und auch da war dann die Überlegung, ja jetzt bist du äh jahrelang nicht da gewesen. Die warten jetzt auch nicht auf dich da und geben dir dann gleich da irgendwo Arbeit oder so? Dann habe ich auch ins Online-Business geguckt. aber das brauchst du dir ja auch nicht von jetzt auf gleich mal eben schnell auf.
also ist... Das waren schon wirklich harte Zeiten! Das waren wirklich harten Zeiten! Was würdest Du sagen? rückblickend was hat Euch da meisten geholfen? Also auch so in Sachen karakterliche Stärke oder Mindset. Also ich muss sagen, die Zeit nach dem Sturm hat uns drei als Familie unheimlich zusammengeschweißt.
Da waren wir wirklich auf uns zurückgeworfen, sag' ich mal so und es war ja so dass du dann auch die Ressourcen, die du hattest mit einigen geteilt hast und gegen einige verteidigen musstest. also das waren schon prägende Zeiten einerseits positiv andererseits natürlich auch sehr schwierig. Aber ich glaube, wir sind da sehr resilient geworden.
Gerade die Einheimischen haben uns gezeigt, wie man mit so was umgeht und das hätte ich vorher nicht gekonnt. Wer es mir in Hamburg passiert, hätte ich das nicht durchgestanden, weil du inspiriert durch die Einheimischen und wie sie damit umgegangen sind. Ich sage mal ein Beispiel, die Europäer hier waren alle hysterisch verständlicherweise und waren immer wenn du die getroffen hast... Die haben dann gesagt, wie soll das alles werden?
Und die waren also immer in der Zukunft. Und die Einheimischen, die waren immer im Jetzt und die haben gesagt wir machen uns keinen Kopf um die Zukunft. Wir gucken was ist jetzt wichtig. Jetzt ist es wichtig dass wir zu essen finden für uns. Jetzt is wichtig dass hier aufräumen. Jetzt wichtig! Dass wir zusammenhalten... Also die hatten einen anderen Fokus und das hat mich unheimlich beruhigt.
Noch kurz zum Klima, also natürlich so einen Sturm gab es jetzt in der Form nicht mehr. Aber wie werdet ihr ansonsten von Hurricanes getroffen? Also das ist seitdem toi-toi-toi nichts mehr gewesen. wir haben natürlich immer mal in der sogenannten Hurricane Season immer ein Auge auf den Atlantik Ende August Anfang September.
Das ist der High Peak der Hurricane Season. da ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten dass was passiert. viele Leute denken ja wenn man sagt Hurricane Season ist von Juni bis November, dass die ganze Zeit die Gefahr besteht das Hurricane kommt. So ist es nicht! Die Wahrscheinlichkeit steigt von Junis bis September nämlich mit dem Anstieg der Temperatur des Atlantiks und geht dann auch wieder rückläufig.
und ich sage mal Juni und November ist es relativ unwahrscheinlich. also wir gucken dann immer aufs Wetter und man ist natürlich ab Juni angehalten und wird auch immer wieder daran erinnert von allen Seiten hier sich vorzubereiten. Und ich habe keine Angst. Ich vergleiche das immer so damit, dass es als ob du in Hamburg ein Autonfall hast und dann sagst du fährst nie wieder Auto oder wenn du vom Pferd fällst und dann reitest du nie wieder oder so.
Du musst dich vorbereiten und ich weiß genau wie wir uns vorbereiten müssen. Ich weiß was man in dem Fall machen muss. Ich wüsste, wie man da sich zu behalten hat. nicht, dass ich's mir jetzt wünschen würde aber ich fürchte es auch nicht. Es ist relativ unwahrscheinlich, dass das jetzt wieder passiert.
davor hatten wir zehn Jahre davor genau an dem gleichen Tag auch einen schweren Sturm, der die Insel verwüstet hat. Also rund um den fünften September sind hier alle immer ein bisschen nervös. da gucken wir alle genauer aufs Wetter und manche gehen dann auch weg im September und kommen erst im Oktober wieder.
Aber ich weiß, wir sind gut vorbereitet. Wir haben ein Zweiundzwanzigtausend Liter Wassertank, wir haben draußen Generator mit tausend liter Benzin und ich bin hier in einem festen Betonhaus also... Ich hätte jetzt... ...ich bin gut vorbereitet sag' ich mal so! Ja, Wahnsinn! Also was für eine Geschichte.
Vielen Dank für die Einblicke da. also weil ich glaube der Herr hat jetzt auch bald dreihundert Folgen hier. aber so habe ich das auch noch selten gehört und ich glaube es ist eben wichtig auch über diesen Punkt dazu sprechen wenn man halt generell ja über den schönen Leben in der Karibäger spricht natürlich halt auch über diese Phasen zu sprechen.
Ich wollte jetzt noch einmal weil wir Eingangs eben zur Insel erzählt haben nochmal weil du es auch erwähnt hattest, eben der die Europäer. Der Frankreich-Teil im Gehör zur Europa, der andere Teil gehört zum Königreich der Niederlande. inwiefern merkt man da überhaupt einen Unterschied? Also man muss sich das so vorstellen, der sogenannte holländische Teil also sprachgebrauchlich sagen wir immer Dutch Zeit ja aber ist eben nicht mehr Niederlande, das muss man eben wissen.
Seit Jahrzehnten und Jahrzehn haben die Einheimischen hier abgestimmt, dass sie unabhängig sein wollen. Sie haben auch eine eigene Währung, die man allerdings im Alltag nicht physisch sieht sondern nur an den Preisschildern. Das ist der karibische Gulden. Und im Alltag siehst du den US-Dollar und im Norden den Euro.
Der Süden der Insel ist ganz stark amerikanisiert. Also da siehst du hier und da mal holländische Architektur. Wir haben auch ein paar Holländer, aber alle Holländer die ich kenne, die hier leben, sobald einer am Tisch sitzt der kein Hollandisch spricht wird Englisch gesprochen. Und Englis ist die gemeinsam gesprochene Sprache von allen hier.
also auf dem französischen Teil. natürlich versuchen die Franzosen das Französisch durchzupuschen Indem sie seit den Siebzigerjahren hier auch eigene Schulen geöffnet haben und die Kinder eben im Unterricht auf Französisch unterrichtet werden, so auch mein Sohn. Der hat innerhalb von drei Jahren also französisch gelernt und spricht heute sogenanntes Frenchy-French, also akzentfreies Französischer.
sind die Franzosen immer völlig verzückt weil entweder du sprichst es richtig oder du lässt es besser bleiben? Ja, genau. Sehr guter Satz! Ich habe mich dann für... ich lasse es bleiben, entschieden. Ich verstehe sie. Ich kann nicht immer so antworten wie Sie's gerne hätten und ich hab keine Lust mehr, mich von Ihnen zu korrigieren zu lassen oder dass Sie mit den Augen rollen.
Also rede ich mit ihnen Englisch. Und manchmal ist das auch so, dass Sie mir auf Französisch was sagen. Ich antworte auf Englische und wir verstehen uns trotzdem. Das ist hier total locker. Aber gibt's da eine Rivalität zwischen dem Bein? Also wir sind One Love, One Island und man empfindet sich als eine Community.
Die Einheimischen leben diese Trennung eigentlich gar nicht. Das ist ja eine von den Europäern über sie gebrachte Trennungen. Sechszehnhundertdachtenvierzig haben die Holländer und die Franzosen beschlossen. Sie teilen sich einfach mal diese Insel nachdem sie vorher zweieinhalb Jahre sich darum kriegerisch auseinandergesetzt haben.
Da hat man einfach entschieden... Du gehörst ja zu Frankreich und du gehör's jetzt zu den Niederlanden. Und ich empfinde dieses Englisch-Sprechen auch schon als ein klein stillen Protest gegen die Kolonialherren. Man spricht lieber Englische, als dass man Französisch oder Hollandisch spricht. Hollandisch hörste hier fast gar nicht!
Manchmal hörst du Papiamento, du hörst kreolisch... ...und wenn die weißen Franzosen, die sogenannten Metropole Franzosen also je herziehen von Frankreich weil sie ja hier steuerlich auch Also wir sind ja auch steuerlich interessant. Dann laufen die zu den Behörden und die Behörde sind nur von Einheimischen besetzt, also die ganzen Dops bei der Regierung und Beamte das ist ein alles Einheimische und diese sind alle Bealingualen.
Und wenn ich da reinkomme dann sprechen sie mit mir Englisch und schreiben das auf das Formular auf Französisch. Wenn der weiß so Franzose reinkommt dann sprechen Sie nur Englische und stellen sich sozusagen bisschen an So nach dem Motto, hier wird Englisch gesprochen. Dann sagt der Franzose ja wieso ihr seid auch Teil von Frankreich?
Du musst doch mit mir Französisch sprechen und da gibt es so eine kleine Auseinandersetzung. also Sie lassen die Franzosen hier gerne mal auflaufen und wir alle Wir anderen alle kichern uns immer ein bisschen an weg weil das ist ja eigentlich sowas was die Franzose mit allen anderen machen. Ja absolut, finde ich gut.
Ich habe das nämlich auch schon von anderen Überseeinseln gehört also glaube ich auch La Réunion da ist es ja ausser ähnlich. gerade jetzt so. bei der Mentalität würdest du sagen das ist aber schon eher karibisch oder merkst du da schon eben europäische Einflüsse? Also wie die Menschen so ticken? Ich würde sagen bei den einheimischen merkst Du dass das absolut Karibisch.
Also die sind karibisch, die sind weder holländisch noch französisch geprägt. Was man bei dem nördlichen Teil merkt sie sind streikfreudig. da hat doch der Französische Einfluss so ein bisschen... Die Hupen auch oder was? ... sich durch. Nee also wir hupen nur aus zwei Gründen hier. ich kenne dich hallo oder danke.
das sind die beiden einzigen Gründe warum man hier hupt. wenn du hupst weil jemand nicht schnell genug ist oder wenn du jemanden maßregeln willst dann dauert es länger. Dann lassen Sie Dich extra warten Weil Sie glauben, da ist jemand. Der muss noch Geduld lernen und deswegen müssen sie das jetzt in die Länge ziehen.".
Das heißt, Sie sind auch entspannter eben so als das karibische... Ja, karibischer Gelassenheit! Also ich sage mal, als Mitteleuropäer dreht man manchmal ein bisschen durch weil du kannst sie nicht beschleunigen? Du musst hier entschleunigend. Du musst ganz viel Geduld aufbringen. Das hat uns am Anfang auch ein bisschen ge-challenged, sag' ich mal vor allen Dingen meinen Mann.
Ich sage zum Beispiel auch zu meinen Gästen immer, ihr müsst für jede wenn Google Maps sagt ihr braucht zwanzig Minuten macht das mal mal zwei alles was Google Maps gesagt mal zwei mindestens besser nochmal drei weißt du die lassen jeden rein sie klönen Sie halten Auto an Auto an reden kurz. Sie haben die Einstellung, dass sie sagen man muss sich Zeit für einander nehmen.
Man muss sich kurz grüßen, man muss dich sehen. auch wenn ich jetzt zum Beispiel mit Gästen unterwegs bin dann habe ich eine bestimmte Kappe auf Dann hab' ich ne bestimmtes Polo-Shirt und dann wissen sie Ich bin im Dienst Und da musst du trotzdem dir die Zeit nehmen obwohl Du Gäste an deiner Seite hast und die Einheimischen kurz begrüßen weil du sonst unfreundlich gehst.
und das sage ich meinen Gästner noch immer Seht es mir bitte nach. Normalerweise in Deutschland würde man sagen, du siehst doch dass die arbeitet und ich sag dann zu meinen Gästen immer nicht das. ihr denkt Ich vernachlässige euch aber muss mal rechts und links kurz dann auch mal zwei Sätze mit den Leuten reden oder hier und da was kaufen.
Ich gehe dann auch mit der Gruppe und dann kaufe ich mal da was und dann kauf ich mal darwas geht zur Gruppe zurück sagt denen das dann aber vorher nicht dass ihr euch wundert Ihr müsst auch nichts kaufen muss Geld abgeben, wenn ich im Dienst bin. Mit meinen Gästen du musst eben abgeben! Du kannst nicht alles nur für dich behalten, da kommst du hier nicht weit.
Ja coole Beispiele... Du hast vorhin noch das Thema Steuern erwähnt, das wollte ich jetzt auch noch kurz ansprechen. die ganze Insel ist ja eine Freihandelszone. es gibt offenbar keine Mehrwertsteuer oder Zollgebühren? Doch! Es gibt keinen Einfuhrzoll Das ist richtig. Aber Mehrwert-Steuer haben wir Norden vier Prozent und im Süden fünf Wirklich?
Dann ist das eine falsche Info hier, die ich habe. Also ich hab nur gelesen dass gerade auf der niederländischen Seite also Schmuck, Uhren, Elektronik, Alkohol deutlich günstiger sind. Das stimmt aber ich meine gut wir haben keine neunzehnt oder einundzwanzig Prozent Mehrwertsteuer. Das ist schon ein Unterschied.
Das merkst du auch am Benzinpreis. Wir zahlen natürlich weniger und wir haben viele Steuern, die ihr habt, haben wir gar nicht. Also wir zahlen nichts für Rund um Katze. Wir bezahlen nichts fürs Fernsehen. Also in Deutschland gibt es ja ganz viele Steuern, die wir gar nicht haben hier. Und auf der Dutch-Seite zahlst du auch keine Grundsteuer und keine Grunderwerbsteuer.
Deswegen wird da unheimlich viel gebaut! Okay aber wovon lebt denn dieser Staat eigentlich wenn er keiner Großsteuern zahlt? Vom Tourismus vom Hafen vom Flughafen und vom Tourismus. Und Einkommenssteuer zahlest du auch kaum oder wie? Einkommensteuer zahlst du natürlich auch. Aber das kann ich jetzt nur für den französischen Teil sagen, beim holländischen Bericht bin ich mir nicht ganz sicher.
oder sagen wir mal so es ist hier ganz normal dass du mehrere Firmen hast und du kannst dann noch eine Firma auf der Dutch-Seite haben und einer auf der French-Seiten. Dann hast du also eine Non EU Ausland und EU eine Firma Und da kannst du dir noch gegenseitig eine Rechnung schreiben. Das wäre in Deutschland eine Gewinnschiebung.
Da würdest du glaube ich sogar Also du würdest glaube ich richtig Bericht für kriegen. Das ist hier erlaubt, das ist nicht illegal und du kannst auch mehrere Firmen haben und dann kannst du natürlich deine Steuerlast minimieren legal. Das hört sich sehr spannend an, vielleicht sollte ich mir das Auto mal angucken.
Ja! Und wenn... Du kannst dann auch noch in Angila. Angila ist ja auch gleich nebenan von uns genauso weit oder so dicht wie Sandbad. Da gibt es dann auch noch die sogenannten Offshore-Companies, das haben auch einige hier. Wer Steuern sparen will der kann das hier! Okay. Gut, dann ist es wahrscheinlich.
wenn du irgendwann nach Europa zurück willst können's ein bisschen komplizierter werden? Das könnte kompliziert werden genau! Aber wenn wir schon generell dabei sind wie teuer ist denn das Leben da? also wenn ich jetzt eben keine Mehrwertshow oder also vier fünf Prozent ist ja sehr wenig da drauf zahle habe Ich auch generell wenn ich Jetzt eben Wohnungen Miete einkaufen gehe Restaurants und so Ist das da ein günstiges Leben?
Nee Das würde ich jetzt nicht sagen, Restaurants sind so wie Großstädte in Deutschland auch. Die Preise sind ähnlich vielleicht ein Tick teurer aber wenn du dich jetzt sag mal sage ich mal einen Einheimischen Restaurants bewegst kannst du für wenig oder relativ wenig Geld. Ich sage jetzt mal sechzehn Euro kostet da so'n BBQ-Mix Grillteller.
Da sind dann vier Beilagen dabei und dann sind da Rips und Hühnchenbein. Und kannst du dir dann aus einer großen Auswahl an Beilagen was aussuchen? Kannst du ins Restaurant gehen und du kannst natürlich auch drei Häuser weiter ins zwei Michelin-Stern-Restaurant gehen. Und dann zahlst du natürlich hundertachtzig Euro für dein Menü oder neunundvierzig Euro für ein Dreigangmenü.
also ich sag mal das sind so die Preise, die in der Großstadt also vergleichbar sage jetzt mal mit einer Großstadt in Deutschland oder touristisches Gebiet Vielleicht jetzt nicht mit einer ländlichen Region. Was das Wohnen anbelangt, also Grundstücke kaufen oder mieten ist es so dass es teuer weil wir sind eine Insel Es ist ein beschränktes Gebiet Du kannst ja nach außen nicht ausdehnen.
Wir sind für die Amerikaner sehr attraktiv. Wir sind nur zwei Flugstunden von Florida und vier Flugstunde von New York. Und die Amerikaner, sag ich mal in Anführungsstrichen verderben auch auf so'n bisschen die Preise weil die eben willens sind, dann auch Geld auszugeben und kaufen hier vieles. Ich sag mal eine Wohnung, zwei Zimmer mit Pool- und Meerblick, blickst du bei ca.
bis ca. € auf der französischen Seite. Auf der holländischen Seite könnte es etwas günstiger sein. nur da ist das Problem für uns Europäer dass du dort nicht einfach kommen und bleiben kannst sondern da musst du ne Residenzziebe antragen Und die kriegst du eben nur unter bestimmten Voraussetzungen. Da musst du im Grunde Geld mitbringen.
So generell gibt es aber noch Wohnraum? Oder wirst Du sagen, ist das da auch schwierig oder wird dann halt entsprechend teuer? Es gibt Wohnraum, aber es wird immer schwieriger. Das kann man so sagen. und sie bauen auf der Dutchseite reichlich und viel. Die Insel ist sehr beliebt. Wir haben zwei Millionen Kreuzfahrer im Jahr und zwei Millionen Übernachtungsgäste im Jahr.
Und in der High Season, also zwischen November und April – echt die Infrastruktur! Also die Straßen und was auch noch echt ist, sag ich mal, die Energieversorgung und die Wasserversorgungen. Wenn viele Leute von außen da sind, die auch an ihrem Verbrauch ein anderes anderen Habitus haben als wir in Solana, sag ich mal.
Ich dusche nicht so lange und ausgiebig wie früher in Hamburg geduscht habe um nur mein Beispiel zu nennen. dann kommen wir schnell an unsere Grenzen was die Wasserversorgung und die Energieversorgungen angeht. Und was sie leider auch nicht machen ist das wenn Sie zum Beispiel neue Häuser bauen und sie bauen leider auf der Dörtszeit wenn sie ein Einfamilienhaus abreißen meistens jetzt mehr Familienhäuser mit Wohnungen.
Dann sind da also mehrere Verbraucher, die dann neu rangehängt werden ans Netz und das melden sie nicht dem Versorger. Und der stellt das immer nachträglich fest. Und dann fliegen irgendwo die Leitungen raus weil dann natürlich mehr Leistung drauf hängt. Das ist in Deutschland anders wenn du ein deutscher Haus baust.
Dann kriegt der Versorgar ja eine Meldung gekommen oder musst du eine Genehmigung beantragen? Dann weiß er Bescheid. okay, da kommt ein Haus und dann gibt es mehr Verbrauch und das machen die hier leider nicht. Wie ist denn generell die Infrastruktur? Also eben auch, du hast jetzt vom Strom und Wasser usw.
Aber Schulen hast Du für ihn mal erwähnt, Krankenhäuser und sowas. Ist das alles so nach europäischen Standard oder karibisch? Ja! Die Krankenhäuser, ich sag mal so, die Einrichtung und so ist Karibisch. Du musst ja auch zum Beispiel dein eigenes Kopfkissen mitbringen. Das finde ich immer so lustig. Aber die Ärzte und die Ausbildung und die Niederlassenden Ärzten haben alle europäischen Standard, Europäische Ausbildung, europäische Zulassung.
Rechnen hier auch mit der französischen Krankenkasse ab. Also auf der französischen Seite ist es EU-Standard Auf der Dutch Side ist es nicht Vielleicht nicht ganz so, aber da wird jetzt ein neues Krankenhaus gebaut. Wenn das fertig ist bestimmt auch den neuesten Standard gerecht was die Räumlichkeiten anbelangt und die Ärzte sind überwiegend Holländer.
also die haben dann auch in Europa studiert. wir versorgen ja auch die fünf Nachbarinseln mit. wenn schwere Fälle sind kommen sie auch zu uns auf der französischen Seite. so ist, dass es medizinisch notwendig ist irgendwas zu machen was hier nicht gehen würde. Dann würde man nach Martinique oder Gordeloupe ausgeflogen werden oder nach Paris.
das würde dann auch die Krankenkasse übernehmen und ich kriege innerhalb von einer Woche einen MRT Termin. das kriegst du glaube ich in Deutschland nicht. also wir sind gut aufgestellt hier. wir haben ja auch da alles doppelt zwei Krankenhäuser und wenn du ich sag mal hundert Meter vor der Grenze ein Unfall hast geht es im das Krankenhaus Auf der Seite, wo du den Unfall hattest und wenn du das Hundert Meter weiter hinter der Grenze hast dann geht's in das andere Krankenhaus.
Ja, sehr spannend auf jeden Fall. So hören wir sprechen ja gleich noch weiter im Klubteil. dann ich wollte jetzt zum Ende hin hier in der Folge noch nach deinen Tipps fragen die du auswanderern mit gibst weil ich weiß wir haben im Vorgespräch auch kurz darüber geredet dass sich natürlich auch viele bei dir melden die das dann auch sehen bei dir bei instagram wie du lebst so wie toll das alles ist und wollen da auch hinaus wandern.
was sind die tipps die du Leuten mit gibt? Also der wichtigste Tipp von einem ist, du musst Englisch können. Zumindest so dass du dich im Alltag verständigen kannst. Noch besser ist wenn du englisch und französisch kannst. Ich sag mal Englische ist ein Mast und Französisch is a nice to help. Das ist wichtig.
und du darfst nicht mit dem deutschen Mindset hier herkommen. Du musst immer dir sagen das ist hier Karibik Hier ticken die Ohren langsamer Es dauert alles zwei, drei Mal so lange auch auf den Behörden und du musst immer wiederkommen. Und dann fehlt eine Kopie. und also das ist wirklich... Man muss Geduld haben und man muss mit den Ressourcen kommen dass man die ersten sag ich mal sechs zehn zwölf Monate klar kommt.
Das heißt Budget wird zu sagen wie viel? Das ist auch immer so relativ, das werde ich ganz oft gefragt. und auch was kosten Wohnungen. Du kriegst natürlich auch etwas für siebenhundert Euro hier aber dann ist es eben karibisch und dann ist das nicht europäischer Standard und dann hat das vielleicht keinen mehr Blick.
also das kann man so pauschal immer nicht sagen je nachdem wenn ich sage jetzt europäische wenn du europäisches standard wenn du sagst du willst aufs Meer gucken oder willst einen Pool haben und so dann zahlt's natürlich mehr als wenn du ein karibisches Haus irgendwo im hinterland bietest. weißt du? Es ist immer relativ.
Und auch was du selber ausgibst und was für Ansprüche hast, wo du einkaufst... Du kannst natürlich teuer einkaufen! Du kannst günstiger einkauen! Wenn du immer, sag ich mal in Restaurants gehst die direkt mit Blick aufs Meer sind dann zahlst du mehr als wenn du irgendwo. also wie einheimischen wir gehen ja fast immer irgendwo weiter hinten hin, wo uns keiner sieht und wo eine Klimaanlage ist drin da gehen wir ja hin.
Die Touristen gehen alle vorne an Strand erste Reihe. das ist natürlich teurer. Anders gefragt sind die Leute begegnet, die aus finanziellen Gründen wieder zurück mussten? Ja reichlich. Reichlich! Als sie ins Geld ausgegangen ist. Also ich sag mal das liegt dann aber auch so an dem Mindset. also wenn ich jetzt jemanden hier herkommen sehe und der sagt mir im Winter... Ich sage es zum Beispiel ohne einen Namen zu nennen er macht hier ein Restaurant auf und dann gehst du dahin willst Öffnungszeit da, was essen und dann stehst du zweimal vor der geschlossenen Tür.
Schreibst dir eine WhatsApp und sagst wieso bist du nicht da? Ich wollte bei dir essen! Dann kommt die Antwort ja ich bin am Strand mit meiner Freundin. Ich bin ja nicht in die Karibik ausgewandert um mich hier tot zu arbeiten. Dann hast du irgendwie den Schluss nicht gehört. Du musst im Winter dein Geld für den Sommer verdienen weil im Sommer kommen weniger Touristen und im Winter musst du alles mitnehmen was geht.
Und im Sommer kannst du es ruhiger angehen lassen. Aber wenn ich Leute höre, dass sie zwei Tage die Woche zu haben im Winter, dann denke ich, Leute... Zwei Tage Umsatz auf den ihr verzichtet könnt ihr euch das leisten! Wenn ihr Euch das leisten könnt fein! Aber wenn Ihr dann im Sommer sagt, Ich kann meine Miete nicht mehr zahlen?
Ganz wichtiger Punkt und vielen Dank, dass du das nochmal so deutlich formuliert hast. Ich glaube ja da entsteht auch gerade wenn man natürlich bei Social Media guckt da manchmal so ein Missverständnis weil man echt denkt man ist da halt dauerhaft im Urlaub aber so geht es dann halt nicht. Das stimmt eben nicht!
Wir liegen ja nicht nur am Strand und trinken Pina Colada, so wie viele Leute das denken. Ich habe neulich mal überlegt, wann ich das letzte Mal auf einer Liga am Strand gelegen hab. Das war Juni letzten Jahres! Oh dann wirds aber wieder Zeit... Ja diese Saison geht jetzt zu Ende also bis Mitte April, Ende April und dann habe ich Zeit bis November die Insel zu genießen.
Sehr gut, letzte Frage! Und zwar das Thema Inselkoller. und dass verbunden auch so mit der Zukunft. hast du nicht manchmal irgendwie das Gefühl ich muss mal noch was anderes sehen? Wir wollen vielleicht doch mal noch woanders hin. oder wie sieht so eure Planung aus wenn wir jetzt in fünf Jahren nochmal sprechen?
Nein also wir sehen uns hier und haben uns hier etwas aufgebaut was sich jetzt auch nicht mehr eben wieder alles von Neuem aufbauen lassen würde. Also jetzt sind wir ja sechzig, werden beide diesen Monat sechszig. also dazu habe ich jetzt keinen Nerven mehr. nochmal irgendwo anders. und Ich muss sagen wenn ich jetzt hier auf der Insel einen Inselkoller kriegen würde dann setze ich mich ins Flugzeug und besuche Freunde in Costa Rica oder fliege ich in die USA oder nach Europa im Urlaub oder ich gehe auf die Nachbarinseln.
Wir haben fünf Inseln in unserem direkten Umkreis per Tagesausflug mit Fähre oder Flugzeug besuchen kann, Zambat, St. Kitts, St aus Deja, Angila und Saba. Und die Ede dieser Inseln ist wieder anders als unsere Insel und wesentlich ruhiger und dann gehe ich da hin oder ich fahre mit dem Boot raus. wenn man die Insel von außen sieht und wieder zurückkommt ist das auch schon eine Entspannung.
Die Insel hier hat so viel zu bieten hier wird einem einfach nicht langweilig. Sehr cool, sehr schönes Schlusswort. Wir wechseln jetzt in den Einfach-Aussteinen-Club für eine Bonuszeit zu dieser Folge. da spreche ich mit Angie noch über das Thema Aufenthaltsbewilligung für dem französischen und den niederländischen Teil generell über die größten bürokratischen Hürden und vor allen Dingen über Möglichkeit, die sie sieht wie und wo man auf der Insel Geld verdienen kann.
Das und noch viel mehr eben im Klubteil für alle Mitglieder. wer noch nicht dabei ist den Link für den Einfaraustein-Clube gibt es in den Show Notes hier in der Podcast App oder über meine Webseite derauswanderpodcast.com. Angie, die erst mal herzlichen Dank. bis hierhin! Gerne! Das war die Geschichte von Angie Bros., die Zwanzig-Fünfzehn von Hamburg auf den Insel Saint Martin oder Samatha ausgewandert ist.
und damit du einmal siehst was dich auf dieser Insel erwartet komm auf den Instagram Kanal von Einfach Aussteigen. da gibt's die tollen Bilder Und wenn du mich hier bei meiner Arbeit unterstützen möchtest, dann freue ich mich sehr über eine fünf Sterne Bewertung. Bei Apple Podcast oder Spotify – damit hilfst du mir, dass mehr Menschen die Folgen entdecken!
Denn obwohl ich meinen Podcast schon seit bald sechs Jahren mache gibt es immer noch viele, die noch nie davon gehört haben. Vielen Dank also fürs Teilen und ich bin zurück mit deiner neuen Episode am nächsten Mittwoch. Bis dahin alles Gute, ciao.