
EINFACH AUSSTEIGEN – Der Auswanderer Podcast· Folge 294
Auswandern nach Italien: Sie kündigen ihre Jobs und kaufen ein 450 Jahre altes Haus
Mittwoch, 15. April 2026 · 51 min
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Shownotes
Zita Avak und ihre Auswanderung
🇮🇹 Stell dir vor, du kündigst deinen festen Job in München und kaufst dir in Italien ein 450 Jahre altes Haus.
Genau das hat mein heutiger Gast gemacht. Gemeinsam mit ihrem Mann ist sie in ein kleines Bergdorf in den Abruzzen ausgewandert und hat sich dort ein komplett neues Leben aufgebaut.
Die Abruzzen gelten als „grüne Lunge Europas“ – mit vielen Nationalparks, Bergen und Nähe zur Adriaküste. Und: Hier gibt es noch vergleichsweise günstige Immobilien, darunter auch die bekannten 1-Euro-Häuser.
Mein PodGast ist Zita Avak. Sie ist 2024 nach Vittorito ausgewandert. Inzwischen arbeitet sie online, hat ein altes Haus renoviert und betreiben dort unter anderem eine … mehr wird noch nicht verraten. 😉
Wie es wirklich ist, so ein Haus zu kaufen und auf dem Land in Italien zu leben, hörst du in dieser Folge.
🎧 Im Bonus-Teil verrät Zita mehr zu:
– Ihrem größtes Learning seit der Auswanderung
– Tipps zum Hauskauf & Renovierung in Italien
– Einkommen auf dem Land aufbauen
– Infrastruktur vor Ort (Schule, Ärzte etc.)
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Und dann sind wir kurzerhand da auch ein paar Tage später zu denen gekommen und haben uns echt total nett unterhalten, das Haus besichtigt. Als wir aus dem Haus raus sind, haben wir uns beide angeschaut und gelacht und gesagt, nee, es kann nicht wahr sein, dass ist einfach unser Haus! Wir haben uns wirklich heils über Kopf verliebt.".
Einfach Aussteigen – der Auswanderer Podcast. Heute geht es nach Mittelitalien in die Abrutzen. Du hörst die Geschichte eines Paares, das sich dort ein vierhundertfünfzig Jahre altes günziges Haus gekauft hat. Ursprünglich hatten sie mal feste Jobs in München und sind dann eben mitten in ein kleines Bergdorf gezogen und haben dort ein neues Leben aufgebaut.
Gerade wenn es dich interessiert was man auf dem Land in Italien eigentlich machen kann wie das mit so alten Häusern ist, die man dann renoviert. Und ob man als deutsches Paar in den Abrutzen eigentlich nur unter Einheimischen ist oder ob es da auch noch ein paar andere Zuwanderer gibt, dann höre unbedingt weiter, denn darum geht es in der heutigen Folge!
Ich bin Nicolas Kräuter und ich weiß nicht, ob du's auch mitbekommen hast – dass jetzt eine aktuelle Nachricht. seit ein paar Wochen gibt es gerade auf Social Media und in der Presse immer mehr Berichte darüber, dass Männer zwischen siebzehn- und fünfervierzig Jahren nur noch mit Genehmigung der Bundeswehr länger als drei Monate ins Ausland gehen dürfen.
Das Ganze ist zurückzuführen auf eine Änderung im Werbpflichtgesetz Anfang diesen Jahres – da wurde ein Paragraf eingeführt, der eigentlich bisher nur im Krisenfall galt. Der gilt jetzt aber immer! Aber wie so oft. Es wird nie so heiß gegessen, wie es auch gekocht wird! Ich habe deshalb einen Blogbeitrag zu diesem Thema bei mir im Auswanderer-Blog geschrieben mit Hintergrundinfos eben zur Umsetzung diesen Paragrafen und so weiter und einer sauberen Einordnung plus mit meinen Tipps was ich angehenden Auswanderern raten würde.
Schau doch als mal rein bei mir in dem Auswanderblog. da findest du immer zu aktuellen Themen Artikel die nicht Angst machen Panik schüren oder dich zum Auswandern drängen wollen, sondern die in erster Linie sachlich informieren und ich gebe dir dazu dann immer auch meine persönliche Meinung. Link zum Auswanderblock gibt es in den Show Notes.
oder geh direkt auf meiner Webseite derauswanderpodcast.com Mein Podcast. Es geht zurück in eines meiner Lieblingsländer nach Italien. Ich liebe einfach italienische Küche und die Lebensart, warum die einem aber auch manchmal zu viel werden kann? Das hörst du gleich im Gespräch! Es geht heute in die Abrutzen.
Die werden oft als grüne Lunge Europas bezeichnet. das liegt daran weil es da sehr viele Nationalparks gibt. man lebt dort zwischen Hohenbergen wo's diesen Winter sogar richtig geschneit hat und der Adria-Küste. Die Region ist auch dafür bekannt, dass man dort noch etwas günstiger leben kann. unter anderem gibt es auch in den Abruzzen einige Gemeinden wo die sogenannten ein Eurohäuser verkauft werden.
Und gerade das Thema Hauskauf spielt in der heutigen Folge eine besondere Rolle. Mein Podcast ist Zita Awak. Sie ist mit ihrem Mann, von München in das Tor Vittorito ausgewandert. Die Region ist übrigens bekannt für den leckeren Multibugiano da Bruzzo. Der ist wirklich sensationell! In Deutschland hatten die beiden eine Festanstaltung.
In Italien arbeiten sie inzwischen selbstständig und haben ein altes Haus renoviert, indem sie heute Betreiben, ich verrate noch nicht mehr. Spannende Geschichte! Ich freue mich jetzt auf das Gespräch. Herzlich willkommen im Podcast Hallo Zita. Hallo Nikolas vielen Dank für die Einladung. Zita wenn du bei dir in den Bergdorf aus dem Fensterschaus was siehst du da gerade?
Tatsächlich ganz überraschend Schneeflocken. wir hätten es auch nicht erwartet aber Mitte März doch nochmal so kalt geworden. Es hat angeblich die letzten zehn Jahre nicht geschneit Aber Jetzt hat's nochmal richtig runtergekühlt. Was heißt Kalk geworden Hat tatsächlich sechs Grad, also ich glaube das haben wir selber noch gar nicht erlebt.
Also das heißt der Ofen im Haus ist an die Heizung sind aufgedreht oder wie wärmt ihr euch? Genau ja wir haben eine Gastherme und auch einen Kamin. den haben wir jetzt aktuell noch nicht aktiviert. Den müsste man noch mal aktivieren aber das wird dann schon auch nochmal gemütlich wenn man dann genau Feuer machen kann in der Küche bei uns.
Ja, ich kenne das auch in den Ölermann. Stellt sie es auf dem Frühling ein und dann wird's doch noch mal kalt! Das ist unangenehm. aber wir sprechen auch gleich über euer Haus weil das nämlich auch ganz spannend. Ihr lebt in einem Bergdorf in Vittorito und zwar in den Abruzten der Mitte Italien. Ich habe bei dir im Vorfeld dieser Aufnahme noch bei Instagram eine Story gesehen dass du gerade in Deutschland auf Urlaub warst also Heimaturlaub mit deinem Kind.
Beschreib mal, weil das war nicht ganz interessant. Wie kommst du von Deutschland wieder nach Hause in deinem Bergdorf? Wie lange dauert das und was musst du da machen? Normalerweise gibt es eine echt tolle Flugverbindung von Memmingen ist ja in der Nähe von München wo ich auch herkomme nach Pescarra was direkt bei uns um die Ecke also forty-fünf Minuten Autofahrt ist.
Die Verbindung ist aber nur vom Ende März bis Ende Oktober aktiv Und deswegen sind wir auf Rom ausgewichen. Auch da ist echt eine tolle Verbindung von Memingen nach Rom, der Flug ist eineinhalb Stunden und von Rom aus gibt es einen Direktbus vom Terminal zu uns also Pratola das ist ein Nachbarort von wo aus uns dann Carlos mein Partner abgeholt hat.
Da sind's noch mal zehn Minuten Autofahrt. Also in Summe muss man ehrlich sagen dafür dass es eigentlich soweit weg ist und mit dem Auto auch gute zwölf Stunden dauert, ist man echt schnell da mit der Ryanair-Verbindung natürlich aber auch mittlerweile echt tolle andere Verbindungen wie zum Beispiel Nachtzüge.
Ich bin auch schon mal ein paar Mal in den Fernbus gefahren, aber das war dann vor dem Kind. Okay, aber so da zu da? Wie viele Stunden waren das denn? Das waren acht dadurch dass wir natürlich auch nochmal eineinhalb Stunden auf den Bus warten mussten, dass der dann auch noch einmal startet und der Bus dauert dann ungefähr zweieinhalb stunden bis er dann bei uns ist Genau.
Aber das geht! Also ich frage jetzt es auch gerade hier zum Einschicken, weil manchmal haben wir ja auch das Gefühl man wohnt dann so abgelegen und fährt dann einmal nach Hause und ist da gefühlt zwei Tage unterwegs. aber so schlimm ist es nicht? Nee und vor allem eben durch diese direkte Verbindung vom Bus direkt am Terminal zu uns und wie gesagt in den Sommermonaten kommt man sogar noch direkter zu uns, dann ist man innerhalb von vier Stunden von Haus zu Zuhause da.
also das ist dann echt super Sehr cool. Also du und ihr Brutzen, die sind glaube ich schon lange ein Teil deines Lebens denn bevor du und dein Mann da in Ausgewandertzeit hast du mit deinen Eltern da jahrelang Urlaub gemacht. Erzähl mal wo seid ihr da immerhin? Und warum seid ihr dahin? Ja, das kam tatsächlich daher.
Mein Vater ist Wanderbuchautor und hat vor zwanzig Jahren einen Auftrag bekommen über seinen Verlag in dem er damals gearbeitet hat ein Wandererführer über die Abrutzen zu verfassen. Und für die Recherchearbeit ist er dann auch damals erstmalig in die Abruzzen gereist und war einfach hin- und weg weil die Region noch so unerschlossen touristisch gesehen ist.
Einem Immobilien-Markler im Café ist er dann einfach mal mit ihm zusammen zu einer Besichtigung gegangen, einfach aus Spaß. Und hat sich dann einfach so verliebt auch in ein Haus eben dort in Pratola Pellinia Und hat dann gemeinsam mit seiner Schwester relativ kurzfristig entschieden, einfach so ein Ferienhaus dort zu kaufen.
Es war damals eben auch schon relativ günstig im Vergleich zu einer Ferienimmobilie in einem anderen Land. und genau deshalb waren wir dann tatsächlich seither jedes Jahr mindestens einmal teilweise sogar drei vier Mal dort weil es uns Kindern, ich hatte noch zwei Schwestern immer sehr gut gefallen haben viele Kontakte geknüpft Freundschaften geschlossen Und so kam das, dass wir uns eigentlich schon relativ bald dort auch sehr zu Hause gefühlt haben.
Ich nenn es schon lange mein zweites Zuhause. von dem her ist es ja schon tiefer angelt in mir. Ja weil eigentlich also ich weiß immer noch so als Kind findet man doch eigentlich uncool was die Eltern toll finden. aber bei den Abrutzen war das etwas anderes. Also du hast dann nicht irgendwann gedacht boah wir fahren jetzt seit zwanzig Jahren dahin!
Ich kann's nicht mehr sehen Nee, aber ich glaube das lag tatsächlich auch daran dass obwohl der Ort auch sehr sehr klein ist. Also das ist der Nachbarort von unserem Ort und da wohnen schon mehr Menschen als jetzt bei uns um die sieben tausend. Aber trotzdem im Vergleich zu einem zum Beispiel siebentausend Einwohnerort in Deutschland ist dort wahnsinnig viel los, vor allem in den Sommermonaten.
Es war eigentlich gefühlt jeden Abend ein Konzert irgendwelche Veranstaltungen wo man einfach auch andere junge Leute gut kennenlernen konnte und so hatten wir da eben auch echt viele Kontakte. Einfach immer sehr lebendige Sommer dort, was halt in Deutschland weniger war. Weil da die Freunde vielleicht im Urlaub waren mit den Eltern und im Sommer eher weniger los waren.
Ich glaube das ist vor allem auch daran lag. Deine Eltern, dein Vater sind aber nie dahin ausgewandert? Nein genau es war einfach ein Ferienhaus. mein Vater hatte sich das auch immer wieder mal überlegt aber bisher ist es noch nicht eingetreten. Mal schauen! Aber was für ein cooler Beruf. noch kurz macht er das heute?
Ja, tatsächlich. Er hat mittlerweile auch seinen eigenen Verlag und ist nach wie vor Wanderbuchautor. Sehr gut. Wusste ich nicht, dass es das gibt? Also hört sich nach einem Traumberuf an! Kommen wir mal zu eurer Auswanderung. Du hast es ja vorhin gesagt du kommst ursprünglich so aus der Münchner Region, hast in einer Personalabteilung bei einem Reiseunternehmen gearbeitet, hast dort auch deinen Mann kennengelernt.
ihr wart beide fest angestellt und dann kam das Jahr zwanzig zweiundzwanzig. Da habt ihr eure Jobs gekündigt und seid auf Weltreise gegangen, wie kam es dazu? Ja also wir sind generell beide schon immer sehr reiselustige Menschen gewesen klar. Wir haben natürlich auch beide in der Tourismusbranche gearbeitet und während der Corona-Pandemie haben wir uns dann schon immer wieder überlegt Mensch irgendwie mal so länger weg sein.
das war natürlich in der Zeit alles eher einengend. Man war viel zu Hause, da hat sich einfach dieser Wunsch nochmal – obwohl wir auch schon mitten im Berufsleben waren – noch mal einfach loszuziehen für längere Zeit und immer mehr gebildet. Und als es dann eben endlich wieder so war, dass man auch wirklich frei unterwegs sein konnte… Haben wir uns immer mehr mit anderen Selbstständigen ausgetauscht, die ortsunabhängig gearbeitet haben.
Und dadurch kam dann einfach die Idee kommen Wir versuchen es einfach und machen uns auch selbstständig Mit dem was wir eben in unserer Brusttätigkeit schon gelernt haben und sind einfach, ehrlich gesagt mit einem einfach ins kalte Wasser sozusagen gesprungen. Und hatten immer auch den Gedanken wir sind so gut ausgebildet.
wenn das jetzt nicht klappt dann können wir bestimmt immer wieder zurückkommen und deswegen war es nur ein Sprung in's Ungewisse und haben dann eben gekündigt und selbstständig gemacht und sind dann auch echt wenige Monate später schon losgezogen haben. Deswegen während dieser Reise auch noch die Selbständigkeit bei aufgebaut, wir hatten ein bisschen Ersparnis und haben uns da die ersten Monate dann über Wasser gehalten.
Die ersten Monate haben wir tatsächlich auch in den Abrutschen verbracht im Ferienhaus meines Vaters und in der Zeit hat sich dann auch mein Partner in die Region verliebt.". Ja wo seid ihr sonst noch überall rumgereist? Wir sind danach erst mal noch drei Monate in die Dominikanische Republik. Das ist nämlich die Heimat meines Mannes und genau dort haben wir dann auch erstmal das ganze Land erkundet, uns sind von dort aus nach Kolumbien gereist und waren dann auch nochmal in Mexiko Und im Sommer waren wir dann übergangsweise wieder in Europa, Portugal und Spanien.
Wieder in Italien in den Abrutzen. Dann ging es nochmal nach Asien – also Vietnam und Sri Lanka. Und dann waren wir eben anfangs zwanzig vierundzwanzig zurück. Und wie hat das funktioniert mit dem Arbeiten? Also ich frage jetzt auch nochmal, weil viele interessiert das natürlich. Man gibt eine Festanstellung auf und dann sieht man die alle bei Instagram.
Dann verdienen sie auf wundersame Weise online Geld und reisen um die Welt und alles ist super nur noch am Strand! Wie hat das wirklich funktioniert? also ah was habt ihr gemacht und hat euch das wirklich am Ende de euer Leben finanzieren können? Ja, also am Anfang war es schon recht holprig. Wir mussten schon schauen dass wir wirklich viel auch Zeit investieren.
das heißt es war am Anfang nicht einfach nur Reisen und von A nach B hüpfen sondern wir haben uns immer eine Unterkunft für ein bis drei Monate genommen damit wir auch wirklich fokussierte Arbeitszeit haben und haben uns eben selbstständig gemacht im Bereich Online Marketing und Vertrieb vor allem mein Partner weil der in dem Bereich vorher auch im Tourismus tätig war und ich anfangs vor allem im Bereich Personalmanagement.
Das hat sich bis heute ein bisschen weit entwickelt. Ich biete das zwar nach wie vor an, biete aber auch Business Support allgemein für Soloselbstständige an und auch im Bereich Online Marketing beziehungsweise auch Social Media wie einen normalen Grußalltag im Endeffekt geführt und von Montag bis Freitag wirklich acht Stunden teilweise auch länger gearbeitet.
Und die Wochenenden dann genutzt, um Erkundungen vor Ort zu machen, Sehenswürdigkeiten zu besichtigen usw. Also es war schon ja auch sehr arbeitsintensiv diese Zeit! Also nicht nur ein Laptop am Strand, mal morgens eine halbe Stunde E-Mails checken, paar Trinks und dann geht man auf wirklich ne Tour.
Nee genau! Das war es tatsächlich nicht, nee das ist vielleicht wenn man sich davor schon intensiver eingelebt hat in die Selbstständigkeit und man schon gesettelt ist. aber wir waren da ja noch echt am Anfang und mussten uns auch erst einmal finden. Also wer das auch mitverfolgen will, du hast ja ein Instagram-Account.
Da hast du ja glaube ich diese Reise ja so ein bisschen begleite. dann muss man einfach ein bisschen nach unten scrollen richtig? Genau wir haben echt alles protokolliert sei es über Posts oder Story Highlights. da ist auch ein schönes visuelles Tagebuch für uns weil wir da immer wieder gerne reinschauen Cool, also da gerne mal reingucken.
Link wie gesagt in den Show notes in der folgenden Beschreibung. du hast es vorhin im Nebensatz gesagt ihr habt dann auch einen Zwischenstopp in den Abrutzen gemacht. Da kam es zu einer folgenschweren Begegnung. was ist da passiert bei einem Kaffee in dem Kleinbergdorf? Wir waren zusammen mit meinem Vater, der war damals auch zu Besuch auf dem Markt.
Der ist jeden Freitag und sind auf ein älteres Pärchen gestoßen aus Neuseeland und haben wie es halt hier so üblich ist uns einfach mal auf den Kaffee dann zusammengesetzt wenn man gerade so das Gefühl hat ja dass passt gerade weil wir eben auch beide fremd sind im Ort. Und ja, haben uns unterhalten.
Mein Vater kannte sie anscheinend auch schon ein bisschen hatte vor ein paar Jahren von deren Kochschule gehört und Sie erzählten uns dann dass sie jetzt eben geplant haben ihr Haus zu verkaufen und zurückzukehren nach Neuseeland weil sie jetzt doch schon älter sind. die Corona Pandemie hat auch einiges bewirkt.
sie haben nämlich da auch seit vielen jahren eine Kochschulle geführt und kleines Gästehaus Und haben uns dann kurzerhand eingeladen, um einfach mal auf den Kaffee bei sich zu Hause vorbeizukommen und es uns mal anzuschauen. Wir waren ja gar nicht aktiv tatsächlich auf Haussuche oder Immobilien-Suche.
Waren aber trotzdem an einem Punkt während unserer Reise an dem wir wussten so möchten wir eigentlich nicht weitermachen. Wir haben uns schon gesehen nach einem Zuhause Aber gleichzeitig waren wir uns auch nicht sicher ob es doch wieder Deutschland sein sollte also Abenteuer, Modus und wollten was Neues.
Italien war aber auch schon immer in unserem Hinterkopf. Genau! Und dann sind wir kurzerhand da auch ein paar Tage später zu denen gekommen und haben uns echt total nett unterhalten das Haus besichtigt. und als wir aus dem Haus raus sind, haben wir uns beide angeschaut und gelacht und gesagt ne es kann nicht wahr sein dass ist einfach unser Haus.
Wir haben uns wirklich heils über Kopf verliebt Also dein Mann auch, weil ihm du hast vorhin gesagt er kommt ursprünglich aus der dominikanischen Republik. Der war nicht völlig von quasi von dir von den Abrutzen so beeinflusst dass er das Gefühl hat okay ich muss da jetzt zustimmen Nee, ganz und gar nicht.
tatsächlich ist Carlos auch wirklich mittlerweile noch viel mehr irgendwie hier verankert und verliebt in die Region als ich. also ich bin ja eh schon wie gesagt es mein zweites Zuhause. aber karlis hat ihr auch echt ein zu Hause gefunden und damals auch schon wir waren ja schon mal einige monate dort.
Zwei tausend zweiundzwanzig dann eben zwanzig dreinzwanziger wieder zwei Monate und haben davor die jahre auch immer wieder Urlaub gemacht. und auch er hat einfach so einen gefallen daran gefunden, dass diese Region noch so ursprünglich ist und die Kombination aus Bergen und Meer ist schon was sehr besonderes.
Und auch die Kultur, die Menschen sind sehr freundlich. da gehen wir glaube ich nachher nochmal genauer drauf ein.". Genau! Das Haus ist vierhundertfünfzig Jahre alt. Ich habe gelesen das. ihr erst gedacht habt ihr könnt euch das Haus gar nicht leisten. aber als dann die Neuseeländer gesagt haben was das kostet, habt ihr das unverhandelt direkt gekauft?
Ja, ganz genau. Und das ist im Nachhinein tatsächlich dann doch auch ein kleiner Fehler gewesen weil wir doch nicht ganz genau hingeschaut haben und im Nach hinein wäre es schon angemessen gewesen noch mal ein bisschen zu verhandeln einfach weil vieles renovierungsbedürftig ist. und da haben wir einfach dadurch dass wir einfach so emotional waren nicht ganz so genau hingeschaut.
Wir hatten tatsächlich aber auch einen professionellen Bausachverständigen an unserer Seite der mit uns durchs Haus gegangen ist Aber Wir können es uns tatsächlich bis heute nicht wirklich erklären. Er hat da auch keine Mängel festgestellt, also da haben wir leider auch ein bisschen Pech gehabt. Vielleicht nochmal zu dem Punkt weil das geht vielen so und es ging das auch so.
ich glaube es ist ja der Moment du läufst durch dieses Haus Du siehst was da drin ist wie anders das natürlich ist. Wahrscheinlich war's auch ein schöner Tag. die Sonne schien Es war warm und man geht durch alle Räume Und denkt einfach nur so wow Und dann wird einem der Preis genannt. Dann ist es wahrscheinlich, das kannst du weiß ich ob du den Preis nenn willst aber Wahrscheinlich dann halt auch so deutlich weniger als man eben in Deutschland für ein Haus bezahlen würde dass man dann einfach so reflexartig sagt Boah das müssten wir nehmen bevor sie jemand anderes nimmt oder wie ist so dieses Gefühl da gewesen?
Ja, ganz genau. Also das Haus hat um die ein bisschen mehr als hunderttausend Euro gekostet und wir haben ursprünglich mit ungefähr zweihundfünfzig tausend gerechnet. Deswegen ist natürlich wenn dann dieser Preis genannt wird erstmal so okay. wow da müssen wir jetzt zuschlagen. Im Nachhinein hätte es eben auch deutlich weniger sein können, weil eben einfach noch so viel zu tun war.
Und ja wie du es auch schon beschrieben hast wir waren einfach hin und weg und im nachhineinen würden wir's auch gar nicht anders wollen. natürlich hätten wir gerne ein bisschen weniger bezahlt aber wir hätten uns vielleicht auch gar nichts fürs Haus entschieden wenn wir gewusst hätten damals, was da eigentlich noch an Renovierung auf uns zukommt.
Und klar war das sehr herausfordernd aber wir hätten es auch nicht anders gewollt weil dann hätten wir auch sehr viel verpasst hier. Das heißt ihr habt dann das Haus gekauft und seid dahin ausgewandert? Von der Weltreise ursprünglich aber eben auch aus dem Raum München dann plötzlich in den Bergdorf mit achthundert Einwohnern, in einem Haus was eben einige Sachen renoviert werden mussten.
Wie war so dieser Start in der Anfangszeit? Also ganz am Anfang sind wir direkt nach dem Kauf tatsächlich erst mal noch auf unsere Asienreise losgezogen, weil die hier schon geplant waren. Das heißt das Haus haben wir erst ein halbes Jahr später tatsächlich in Anspruch genommen und wir dachten dann ja eben dass wir relativ schnell die nötigsten Dinge renovieren können und auch starten können.
als Gästehaus haben dann leider feststellen müssen, dass es alles viel länger dauert und mussten tatsächlich auch schon Buchungen absagen. Das war sehr ärgerlich aber im Nachhinein... hätten wir uns einfach mehr Zeit nehmen sollen für diesen Prozess. Und genau, dann sind wir dort angekommen und haben uns erstmal voll in diese Arbeiten gestürzt, hatten auch echt tolle Unterstützung durch Urlaub gegen Hand und auch Handwerker hier vor Ort.
Wir haben zwar am Anfang auch da erst mal eine schlechte Erfahrung machen müssen, haben jetzt mittlerweile aber echt toller Handwerke unseres Vertrauens an unserer Seite. Ja, Herbst, zwanzig, vierundzwanzig dann wirklich final eröffnet auch für Gäste. Ja also ihr dann selber auf der Baustelle was muss du dir alles machen?
Tatsächlich haben wir anfangs erst gedacht aber wir müssen nur die Wände streichen und ist dann aber beim Streichen einfach. genau sind uns die Wende einfach entgegen gekommen. das heißt Wir durften uns dann auch erstmalig mit dem Thema Wände verputzen Und ja einfach dann wieder streichen natürlich auseinandersetzen.
Also wir haben beide noch nie renoviert Das war alles neu für uns Und hatten dann aber eben auch so ein paar Profis an unserer Seite, die einfach sich besser auskannten. Auch über Urlaub gegen Hand und haben zum Beispiel die komplette Elektrik neu legen müssen. da hatten wir auch einen Elektriker in unserer Seite der auch Urlaub Gegen Hand bei uns gemacht hat.
Wir haben das Bad komplett renovieren lassen. Das waren so die ersten Dinge und mussten natürlich einige Möbel umtauschen. Das Haus ist nämlich möbliert übergeben worden was wir ursprünglich auch sehr gut fanden weil wirklich viele wunderschöne alte antike Möbil da sind. Aber manches musste natürlich trotzdem ausgetauscht werden.
Und wir haben zum Beispiel alle Türen und Fenster neu lackiert, haben auf der Terrasse einiges neu gemacht. Also da war schon viel angestanden, haben aber letztes Jahr auch noch mal einiges gemacht – also auch nochmal den Garten z.B., das Schlafzimmer komplett mit neuem Boden. Ja, ich habe gerade einen Déjà-vu im Kopf.
Weil unser Teil von unserem Haus ist so hundertfünfzig Jahre alt und Dinge die du jetzt grade genannt hast, die sind bei uns genauso passiert ne? Du willst da irgendwie ein bisschen Farbe von der Wand abkratzen dann kommt da halber Putz runter weil du einfach merkst ihr hat sich irgendwie schon seit Ewigkeiten gelöst und plötzlich wird aus einem kleinen Job dann eine riesige Baustelle und eigentlich wolltest du ja eben nur die Wände streichen.
wir sprechen übrigens auch im Klubteil noch über so Tipps die du auch mitgibst jetzt eben aus den Erfahrungen wenn man gerade so ein altes Haus kaufen will, also wer das hören möchte unbedingt dann auch bis zum Ende dran bleiben. Vielleicht noch wie kräftezehrend war dieser Start für euch? ist schon tatsächlich sehr.
Also dadurch, dass wir natürlich mit einer anderen Erwartung reingegangen sind und auch schon Feuer- und Flamme dafür waren das Haus zu eröffnen, Gäste zu empfangen und selber natürlich auch drin zu wohnen war es für uns schon ein ziemlicher Rückschlag. ich bin froh, dass wieder einfach auch wirklich Freunde und Familie an unserer Seite hatten weil das natürlich auch muss man ehrlich sagen auf finanzieller Sicht nochmal einen Rückschlag war und wieder einfach echt schauen mussten, dass wird alles gut gewuppt bekommen.
Und ja, auch im Nachhinein denke ich mir, wow wir haben das echt als Paar dann nochmal gut gemeistert. Dass wir durch diese für uns emotional schwere Phase auch gut durchgegangen sind und bin echt stolz auf uns wie wir das alles so wieder erwarten einfach gut gemeistet haben und am Ende dann doch mit einem sehr guten Gefühl eröffnet haben.
und die ersten Feedbacks der Gäste waren auch ganz toll und es hat uns da natürlich sehr darin bestätigt dass das was jetzt alles geleistet habe einen Sinn hatte. Super, also wenn sich das mal anschauen will. Wir verlinken das natürlich auch in den Schornots in der folgenden Beschreibung. vielleicht noch kurz was ist jetzt heute als entstand?
Nämlich weiß ihr habt ein Gästehaus eben mit Zimmern wo man Urlaub machen kann. Ihr habt ja aber auch eine Kochschule, was passiert? Da gibst du da Kochunterricht? Nee tatsächlich nicht ich selber oder wir selber sondern wir sind einfach die Organisatoren im Hintergrund. Wir haben eine italienische Dame bei uns, die ihre Kochkünste mit unseren Gästen teilt und sie ist... Eine Nonna!
Genau, eine Nonna. Die ja ihre Familienrezeptes teilt und sie spricht tatsächlich auch Deutsch weil sie viele Jahre ein Restaurant in Deutschland geführt hat was für viele Gäste auch sehr praktisch ist weil wir komplett uns auf den deutschbrachigen Gästemark fokussieren also Deutschland, Schweiz und Österreich.
Und genau deswegen ist es echt eine ganz, ganz tolle Partnerin die wir da gefunden haben. Und Donata zeigt eben original abruzesische Rezepte aber auch klassische italienische wie Tiramisu zum Beispiel. Genau! Noch ein paar Gerichte. was ist so typisch für die Region? So Hauptgerichte? Macaroni alla Chitarra.
tatsächlich ist so ne Pasta Sorte die man auf einer Pasta Gitarre macht. Die hat eben Seiten und da kann man sie dann den Pasta Teig schneiden ist das ganz spezielles und sehr lecker sowieso, aber auch eine tolle Zubereitungsform. Und sonst auch ganz viel Lampfleisch wird hier gemacht. es gibt so ganz spezielle Lamp-Fleischbischen aus Scharffleisch ursprünglich die heißen Arosticini.
also da kann man sich schon gut verköstigen Sehr gut. Ja, kommen wir nochmal zu einem Bergdorf! Du hast jetzt gerade auch über die Sprache noch gesprochen – wie ist eigentlich dein Italienisch oder euer Italienische? Wie habt ihr euch verständigt mit Handwerkern und Leuten, mit denen ihr da Kontakt hattet?
Dadurch, dass ich schon sehr viele Jahre hier bin und auf Freundschaften geknüpft hatte, konnte ich vorher fließend Italienisch sprechen. Ich hatte es auch in der Schule und Abitur dann auch auf Italienische gemacht. Also ich war da irgendwie voll im Italien-Modus seit wir unser Ferienhaus hatten. Und genau, deswegen.
Ich konnte schon fließen. natürlich wenn es jetzt um sehr konkrete Themen gibt da fehlen mir dann auch die Worte. das darf sich auch noch verbessern aber das hat uns natürlich sehr sehr geholfen im Austausch mit eben Handwerkern oder der Kommune und Carlos ist eben ursprünglich also Muttersprachler spanisch und deswegen ist es schon sehr ähnlich und er konnte von Anfang an vieles verstehen und mittlerweile sich eben auch sehr gut ausdrücken möchte dann einfach nur in der Grammatik nochmal besser werden.
aber das hat tatsächlich von Anfang an ganz gut funktioniert. Aber das ist auf jeden Fall etwas, was wir sehr wichtig finden weil die Menschen hier kaum Englisch sprechen und man einfach vor allem über die Sprache natürlich in den Austausch mit den Menschen kommt auch wenn man manches natürlich über Hand und Fuß irgendwie geht schon Und die Menschen sind ja wirklich sehr offen dafür dass man sich verständigt.
aber es ist einfach sehr hilfreich wenn man italienisch lernt. klar Sind da eigentlich noch viele andere Einwanderer in der Region oder sind es hauptsächlich Italiener, die da leben? Es gibt tatsächlich viele. Die sind aber haupträglich Englischsprachig also viele aus den USA oder aus England auch aus Irland Aber Deutschsprache geht tatsächlich noch relativ wenig.
Es gibt schon eine Community, zum Beispiel auch auf Facebook Deutsche und Deutschsprachige in den Abrutzen. da sind schon viele Leute drin. aber jetzt so in unserem Umkreis wir haben im Nachbarort zb ein Pärchen die kommt sie aus Berlin und er ist ursprünglich aus dem Dorf Die leben auch seit sechs Jahren mit ihren Kindern dort.
sonst gibt es aber eher weniger deutschsprachigen Einwanderer Und in unserem Ort. speziell gibt es einige die eine Immobilie gekauft haben in den Sommermonaten zum Beispiel kommen und immer wieder zum Urlaub machen da sind. Ja, wenn man wie ihr startet erst mal mit dem Haus was man dann umbauen muss viel zu tun hat viel Stress so die Zeit die Monate Wochen ziehen so an einem vorbei irgendwann ist alles fertig ihr seid ja auch noch Eltern geworden lebt jetzt eben als Familie da?
Was würdest du sagen auch trotz der ganzen Urlaube die ihr da verbracht habt? Wie lange hat es gedauert oder dauert möglicherweise immer noch bis ihr euch angekommen fühlt und einfach sagt okay das ist jetzt unser Zuhause. Wie du selber schon sagst, das ist ein andauernder Prozess sich zu integrieren und wir fühlen uns zwar schon jetzt schon sehr zu Hause hier aber natürlich möchten wir nach wie vor uns noch viel mehr integriern.
Sei es bei zum Beispiel den Veranstaltungen die hier jedes Jahr sind uns mehr einbringen und ja da einfach noch mehr. ich möchte auch gerne mit meinem Kind zb in so eine Krabbelgruppe dass man da einfach auch nochmal in Kontakt mit anderen Eltern kommt weil in dem sehr viel Abwanderung in den letzten Jahrzehnten stattgefunden hat, gibt es nach wie vor sehr viele junge Menschen und viele Kinder.
Also da möchten wir uns einfach auch noch mehr einbinden, weil wie du schon gesagt hast. Wir waren natürlich die letzten zwei Jahre auch sehr sehr eingespannt mit unseren Renovierungen und danach natürlich auch viel mit den Gästen haben aber dadurch dass wir auch mit örtlichen Unternehmen kooperieren mit unserem kleinen Gästehaus, dadurch auch allein schon sehr viele kontakte sehr wertvolle Kontakte geknüpft und das finden wir eben auch ganz wichtig, dass man da einfach ja mit den örtlichem Unternehmen in Austausch kommt tatsächlich die unterstützt und dort auch einkauft selber.
Das ist uns ganz, ganz wichtig.". Ja ich meinte jetzt auch eher so privat also mal abgesehen eben von dem was mit dem eigenen Beruf oder eben Gästehaus zusammenhängt oder mit der Kochschule, eben wie ihr da Kontakte geknüpft hat. Eben du hast auch gesagt es gibt zwar noch jüngere Familien auch die da leben weil ich frage auch deshalb man hat manchmal so das Gefühl eben wenn man auch in so einem Bergtorff kommt gerade im Sommer ist dann voll da sind vielleicht auch Touristen und dann irgendwann stellt man irgendwie fest ah da sind ja eigentlich nur ein paar wenige die da bleiben und wahrscheinlich auch eher älter und so.
also findet man da Anschluss und Kontakte? Ja, tatsächlich am meisten haben wir über Hobbys Kontakte gefunden. Wir sind zum Beispiel immer wieder im Fitnessstudio dort künft man hier sehr viele Kontakte weil das Fitnessstudie hier eigentlich auch so ein bisschen sozialer Treffpunkt ist und wir tanzen beide Salza & Bachata Und da ist die Szene hier tatsächlich auch recht groß und es gibt sehr viel Tanzkurse und dann auch Tanzabende.
Das hat jetzt natürlich seit wir ein Kind gekriegt haben ein bisschen nachgelassen wenn er ein bisschen älter ist, auch wieder kommt. Und da haben wir sehr viele Kontakte geknüpft und dann einfach auf diesen ganzen Veranstaltungen die hier jedes Jahr im Sommer sind. Die fangen eigentlich alle so ab März-April an.
und ja, da knüpft man einfach viele Kontakte weil die Italiener einfach aus sehr offen sind und dann auch interessiert sind wer bist du woher kommst du warum bist du hier? Aber vor allem über Hobbys würde ich sagen Wo merkst du, dass die deutsche Mentalität mit der italienischen kollidiert? Also vielleicht gibt es eine Story vom Bau oder vielleicht eben so aus dem Alltag wo du einfach merkst das ist hier dann schon anders mit den Leuten als in Deutschland.
Ja also auf dem Bau war es für uns sehr gewöhnungsbedürftig am Anfang, dass die Handwerk hat einfach gekommen und gegangen sind wie es ihnen so gepasst hat. Es war halt wenig Abstimmung, wenig irgendwie Pünktlichkeit möglich weil ja das hier einfach auch so die gelebte Mentalität ist. aber mittlerweile finden wir das sogar ganz charmant.
dann bringen sie vielleicht noch was vom Frühstück mit, weil Sie sich da halt irgendwie verplappert haben und haben dann irgendwie Cornetti dabei oder noch gerade geerntetes Obst. Weil Sie schnell nochmal was ernten wollten, weil dann später der Regen kommt. Also es hat dadurch einfach auch ein aktiveres Miteinander irgendwie.
Dadurch dass nicht alles starr nach Vorschrift sozusagen laufen muss. aber das war für uns natürlich am Anfang schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Ansonsten auch schon dieses, ich will jetzt nicht sagen deutsche Vita. Weil das ist auch immer so ein verkehrtes Bild finde ich vom Leben in Italien, dass immer nur Deutsche Vita oder das deutsche Farniente gelebt wird.
aber trotzdem finde ich schon, dass man merkt, dass den Italienern einfach wichtig ist, den Alltag trotz dessen auch wenn viel gearbeitet werden muss auch noch zu genießen. und das kleine Momente jetzt zum Beispiel, wenn man kurz mal einkaufen geht und jemanden trifft. Dass man sich auch mal kurz einfach unterhält, auch wenn es vielleicht eigentlich eilig hat was wir in Deutschland so eben nicht erlebt haben da ist eher immer Scheuklappen durch mit der U-Bahn irgendwie zum nächsten Ort und man unterhält sich überhaupt nicht mit seinem Nebenmann Und das genießen wir hier schon sehr dass man viel im Austausch ist Wenn man aus dem Haus geht kommt man immer mit irgendjemandem in den Austauschen Und das ja finden wir sehr, sehr schön und charmant.
Ja ist es eigentlich in Italien auch so dass man mit der deutschen Direktheit da ein bisschen kollidiert oder ist das da anders? Weil also zum Beispiel auch hier in Irland ist so du sagst nicht was du denkst Du bist immer quasi natürlich überfreundlich und weißt du du würdest niemals so ungefragt deine Meinung äußern.
wie ist das in Italie? Ja, das ist hier schon sehr ähnlich. Es gibt ein italienisches Sprichwort, d.h., Fahrrebella Figura. Das heißt immer nach außen einen guten Eindruck machen die Devise. D.h. nicht nur optisch. Klar, die Trainer sind auch wirklich sehr gut immer gekleidet und es ist sehr wichtig irgendwie wie man nach außend auftritt.
aber das hat eben auch mit dem zu tun... was sich äußere. Also es wird einfach sich wenig beschwert, die eigene Probleme oder so behält man eher für sich. Man möchte einfach nach außen eher den Eindruck vermitteln dass alles gut läuft und das kann natürlich auch in gewisser Weise den Eindruck machen, dass die Unterhaltungen ein bisschen oberflächlicher sind.
auf der anderen Seite Der Hauptansatz ist im Endeffekt demgegenüber mit Respekt zu begegnen, beschweren, möchte aber irgendwas. Ja man genau das ist das richtige Wort und das hat ja auch wieder was charmantes. also es ist einfach eine andere Art im Miteinander und ich finde beides hat etwas die Direktheit die deutsche DirekTheit sehr sehr angenehm für uns jetzt weil wir's natürlich auch kennen weil man einfach weiß woran man isst.
Aber das andere ist natürlich auch schön. wenn man einfach ein harmonisches. Miteinanderheit sage ich mal Was fehlt deinem Mann und dir möglicherweise? Also, mir persönlich fehlt tatsächlich die kulinarische Vielfalt. Weil das Essen ja... Wenn ich das sage hier wo es nur Burger und Fleisch und Kartoffeln gibt okay official chips no Aber bei die in Italien!
Ich wäre schon längst in Italie aber mein italienisch ist sich so gut und bürokratisch glaube ich auch ein bisschen schwierig. Ja, das Essen ist ja wirklich erste Klasse. Wir lieben das italienische Essen aber... Ich bin einfach so aufgewachsen. Ich habe immer mit meiner Mama zum Beispiel auch viel arabisch, indisch, thailändisch gegessen und so weiter.
Das ist also... Ja ich bin sehr kulinarisch, sehr vielfältig unterwegs. Carlos tatsächlich nicht so sehr, dem fehlt das nicht so wie mir aber hier gibt es einfach auch keine anderen Restaurants mit einer anderen Küche. da müsste man jetzt schon nach Rom fahren. Jetzt gehen Thailänder! Genau und deswegen Ja, merkt man dann einfach schon so.
Wenn man einige Monate immer nur italienisch ist das es einem dann einfach fehlt und deswegen haben wir natürlich auch mittlerweile dafür gesorgt dass wir uns dann auch mal in Deutschland zum Beispiel im asiatischen Laden mit bisschen Currypaste oder so eindecken dass wir hier auch Italienisch oder so kochen können.
aber genau also das ist das eine was ich ja einfach gerne auch mal wieder ein bisschen vielseitiger essen würde und die kulturelle Vielfalt im Sinne von, dass man natürlich hier schon auch Konzerte, Kino- und Co. hat aber eben alles in einer bestimmten Sparte nämlich der italienischen zurecht. Aber in München bin ich einfach auch viel auf Konzerte gegangen mit Weltmusik, also sei es Latino-Musik oder auch afrikanische Musik.
Ich habe auch viel Afrikanisch getanzt früher und das ist hier natürlich weniger möglich man hat einfach weniger Möglichkeiten. Das ist ja aber in einem Dorf in Deutschland nicht anders. Also da bin ich halt einfach geprägt aus meinem Großstadtleben. Ich stelle mir gerade vor, ah, der hat schon wieder ein paar Klart.
Eros Ramazzotti kommt wieder und dann dann nie nicht schon wieder. Ey, kannst du dich mehr hören? Ja das ist diese Vielfalt eben, dass das unterschätzen glaube ich auch viele und ich höre das auch aus anderen Ländern. Ich kann mich hier erinnern an Gespräch mit dem Auswanderer Neuseeland, der es halt auch gesagt hat.
Der hatte aber auch noch mehr darüber gesprochen, dass ihm zum Beispiel kein Ballett gibt oder keine Oper oder solche Sachen. Das ist halt schon Kino-Konzerte, aber das ist halt so andere... kulturelle Veranstaltung halt gar nicht gibt, das natürlich dann und jetzt in Italien dann eben so sehr italienisch ist.
Was natürlich aber auch schön ist. also wir genießen das genauso. Aber es ist dann einfach toll immer wieder mal einfach in der Heimat zu sein und das dann nochmal in vollen Zügen zu genießen. Also diese Kombi finden wir eigentlich perfekt dass wir hier einfach leben Und zu Besuch die anderen Dinge noch einmal ausnutzen können, dies hier nicht gibt.
Kommen wir noch zu einem Punkt den natürlich viele Interessiert und wir haben ja mal angefangen über das Haus gesprochen wurde auch meines Jahr. Das war eben so ein Schnäppchen. erstmal, wenn man das hört Ich glaube, es ist auch so bei den Lebenshaltungskosten oft der Eindruck generell. Ja da wenn man auf dem Land wohnt eben dann noch außerhalb von Rom und so das wird ja wahrscheinlich super günstig sein.
wie ist das denn wirklich? Wenn du das mal so vergleichst, eben wenn man so einkaufen geht, wenn man im Restaurant essen geht was man für ein Auto bezahlt oder sowas ist das so günstige wie es immer heißt oder doch nicht? Also im Supermarkt ist es tatsächlich so, dass es teilweise fast schon teurer ist als in Deutschland.
Vor allem natürlich speziellere Lebensmittel. Wir kaufen auch viel auf den Markt ein da kriegt man echt viel günstigeres Gemüse und Obst. Aber ansonsten darf man sich da nicht täuschen lassen. Das ist schon auch hochpreisig. hier und Restaurants würde ich auch fast ähnlich wie in Deutschland jetzt anraumen, es gibt schon nochmal ein paar günstigere Restaurants.
aber in der Regel kostet so einen Gericht da auch zwölf bis fünfzehn Euro. also das hat sich in den letzten Jahren aber vor allem veränderter. sich erinner mich noch an Zeiten da sind wir in unser Lieblingsrestaurant gegangen und haben sechs Euro für das Pastergericht bezahlt was heute drei zehn kostet.
Aber das ist ja in Deutschland genauso, dass alles teurer geworden ist und auch die Lebens also die Nebenkosten im Haus sind nicht zu unterschätzen wird. wir heizen ja mit Gas und da ist es vor allem wenn man hier im Winter ist und wirklich voll aufheizen muss schon echt. also da haben wir teilweise dreihundert Euro Monat allein an Heizkosten Wegen dem Haus einfach, weil vierhundertfünfzig Jahre alt heißt.
Es hat einfach Steinwände, die wahrscheinlich halt unverbutzt sind auch? Ja genau also wir haben keine Isolierung von außen und deswegen ja teilweise haben wir auch noch ein paar Schlitze an den Türen und Fenstern. Also da hat man... Er kann nicht schenken. Genau! Okay. aber das heißt also der Eindruck, dass es da alles deutlich günstiger ist.
Der ist dann falsch. oder wo würde ich sagen? Ist das Leben günstig? in welchen Bereichen? Grundsätzlich ist das Leben hier für uns schon günstige als im Vergleich zu München. Wir haben natürlich einfach nicht mehr diese hohe Miete. Das muss man ganz klar sagen. wir haben in München teilweise fast zweitausend Euro Miete bezahlt und das fällt natürlich weg.
Und man hat natürlich einfach auch nicht mehr diese Vielfalt an Möglichkeiten, um Geld auszugeben muss man ganz klar sagen dass was uns auf der einen Seite fehlt Solche kulturellen Angebote kosten natürlich auch und sei es auch Shopping-Angebote. Also wir merken richtig seit ich hier leben, geben wir einfach grundsätzlich weniger Geld aus für Dinge.
Wir sind viel minimalistischer geworden und man ist auch einfach viel mehr dann auch in der Natur unterwegs was ja kostenfrei ist während man in Deutschland vielleicht eher ins Kino gegangen wäre oder eben Konzertkarten gekauft hätte. also da muss ich sagen in Summe macht das schon etwas auf. Und ansonsten würde ich aber sagen, ist es wirklich nicht viel weniger wenn man mal von der Miete und solchen Aktivitäten absieht.
Ja das mit dem Konsum kann ich absolut unterschreiben hier genau dasselbe weil das Ding eben ist du wirst ja nicht zu geballert quasi mit Plakaten und Schaufenstern und guck mal das kannst du noch kaufen und hier kannst du was kaufen sondern du hast halt einfach ein geringeres Angebot Und dadurch eben sparen Sie am Ende auch Geld.
Absolut, ich habe auch nicht mehr so viele Schuhe wie früher aber brauche ich auch nicht! Ja genau, ich merke das auch immer wenn ich zu Besuchern in München bin... Ich hab irgendwie das Gefühl, ich muss irgendwie kaufen, kaufen, kaufen. Aber ja es tut einfach gut weniger zu haben und das ist schon gut so.
Merkst du eigentlich generell ein Zuzug auch in dieser Region? Also jetzt abgesehen vielleicht von Deutschen, sondern auch so von anderen was vorhin glaube ich von Engländern noch gesprochen oder Amerikanern die in diese Region ziehen. Oder generell in die Abrutzen merkst du etwas das da eben was passiert?
auch Absolut. Und ich glaube, das hängt viel auch damit zusammen, dass es ja jetzt auch seit einigen Jahren diese Kampagne der Ein-Euro-Häuser gibt mittlerweile aber auch gar nicht mehr so stark weil viele da auch gemerkt haben oh am Ende hat mich das dann doch sehr sehr viel gekostet bei natürlich immer sehr hohe Renovierungskosten auch anfallen.
Aber durch diese Kampa ist schon viel passiert und viele sind einfach dadurch auf die Region aufmerksam geworden Bereich, weil die Region sehr viel dafür tut das auszubauen. Es gibt jetzt zum Beispiel eine hundertfünfzig Kilometer lange Fahrradstrecke entlang der Küste, die ganz ganz toll ausgebaut ist und immer mehr beschilderte Wanderwege und ja einfach auch touristische Aktionen, die einfach auch Touristen anziehen sollen.
also da ist schon viel Bewegung da. aber natürlich sind wir noch ganz ganz weit davon entfernt so wie die Tuscana zum Beispiel werden, weil es einfach auch doch noch mal eine abgelegene Region ist als jetzt manche andere Regionen im Norden. Und ja der Region tut das natürlich auch gut wenn da einfach wieder mehr Einwanderung stattfindet, weil in den letzten Jahrzehnten viel Abwanderungen stattgefunden hat von den Italienern selber eben, weil's einfach auch wenig Jobmöglichkeiten gab.
Das muss man auch ganz ehrlich sagen. Ja, darüber sprechen wir auch noch im Bonus Teil eben was du halt da auch siehst und wie man sich dann ein stabiles Einkommen aufbauen kann. Weil immer auf der anderen Seite hast du ja auch ganz am Anfang gesagt hat man ja eine gute Anbindung auch über Rom und kann da eben auch gut dann auch wegfliegen oder verreisen wie auch immer.
also von daher finde ich das schon ne spannende Region. Was empfiehlst Du generell? Auswanderer, die nach Italien gehen wollen. Wahrscheinlich kriegst du auch bei dir bei Instagram doch ab und zu mal eine E-Mail wo jemand sagt ich würde da auch gerne hin auswandern. was gibst du Leuten für Tipps mit?
Also tatsächlich ist es ganz oft so, dass wir Nachrichten bekommen von Menschen die gerne nach Italien auswandern möchten aber noch gar nicht so richtig wissen wo. Und da müssen wir schon sagen, ist das einfach sehr empfehlenswert wenn man die Möglichkeit hat sich schon mal über mehrere Monate irgendwo einzumieten und mal einfach dieses alltägliche Leben hier zu spüren, weil es einfach doch noch mal was ganz anderes ist als Urlaub zu machen.
und Italien ist groß. Also die Abrutzen zum Beispiel haben eine ganz ganz andere Mentalität und Kultur als jetzt zb die Tuscana oder ja die Lombardei und auch noch südlicher zum Beispiel in Sizilien. also dass man da schon auch einfach mal über mehrere Urlaube, sich einfach mal mehrere Regionen anschaut und auch mal rein fühlt.
Was ist mir eigentlich wichtig? Weil das unterscheidet sich schon sehr stark und wir haben es ja eben auch so gemacht, mal mehrere Monate einfach schonmal da zu sein und natürlich ist es nicht für jeden möglich sei es jetzt beruflich gesehen. Aber es gibt auch zum Beispiel so Modelle, dass man erst mal ein Haus mietet und sich erst dann nach einem Jahr dazu entscheidet ist dann zu kaufen.
Das sind eben auch tolle Modelle die man da zb in der Immobilien suche, sei das jetzt auf Idealister oder so, auch mal auswählen kann und schauen kann. was gibt's da eigentlich für Angebote um sich nicht von Anfang an einfach direkt festzulegen? und ohne zu wissen werde ich mich hier wirklich wohlfühlen?
Ja, das ist ein super wichtiger Punkt. Ich vergleiche es auch immer mit dem... Du machst den München Urlaub und dann bist du irgendwie danach in Berlin und stellst dir fest, oh, das is ja gar nicht dasselbe! Also die Leute sind anders, die Stadt ist anders, das Leben ist da einfach anders und so gibt's halt auch nicht ein Italien sondern es gibt halt einfach mehrere Italien und jede Region ist anders.
Und gerade was du wahrscheinlich auch meintest somit Auswandern auf Probe ist da ein Super eine super Möglichkeit, um das erstmal zu testen. Weil vielleicht eben gefällt es mir im Nord gar nicht weil mit den Leuten nicht passend das Wetter nicht gut ist aber dafür fühle ich mich im Süden besser. Absolut genau ganz richtig.
ja. also deswegen dass auch ne unbedingt Empfehlung sich nicht nur auf einer Region mal zu fokussieren wenn man die anderen noch noch gar nicht so richtig kennt. Wenn wir zum Ende hin bevor wir gleich rüber wechseln in den Einfachaussteigen Club noch die Frage so ein bisschen in die Zukunft zu schauen, wie sieht euer Leben in zwei bis drei Jahren aus.
Was habt ihr noch für Pläne? Wollt ihr euch noch vergrößern vielleicht doch eine andere Region oder was sind so eure Gedanken? Ja, also wir wollen erstmal auf jeden Fall hier bleiben und wir haben schon den Wunsch uns langfristig zu vergrößern. Und vielleicht auch nochmal eine weitere Immobilie zu kaufen um einfach mehr Gästezimmer zur Verfügung zu haben für unsere Kochreisen aber natürlich auch über Nachtungen Und möchten auch in Zukunft noch vielfältigere Kochkurse anbieten.
Aktuell ist es ja sehr fokussiert auf eben die authentische italienisch- und aprozesische Küche, aber wir haben da auch schon viele Ideen. Auch Fusionsküche zum Beispiel, da einfach nochmal in die Tiefe zu gehen. Zum Beispiel hatten wir mal die Idee dadurch dass der Safran in mehreren Küchen sehr präsent ist und eben auch hier in den Abruzten, weil der hier in Den Abruzen auch angebaut wird... und zum Beispiel mal einen persisch-italienischen Kochkurs macht.
Und da einfach die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede erarbeitet, das finden wir ganz spannend. Da zu nutzen, dass wir so einen tollen Raum haben um kulinarische Experimente zu machen und dann auch die Region unseren Besuchern näherzubringen mit verschiedenen Ausflügen und da das Ganze noch ein bisschen auszubauen.
Das wäre unser Wunsch! Und ja, uns generell natürlich noch mehr hier integrieren und einfach zu Hause fühlen. Stimmt! Du könntest eigentlich in der Kochschule einen thailändischen Koch engagieren und da macht ihr teilhändische Kochkurse und du hättest dann mal andere Essen zuhause? Ja das Persisch ist jetzt tatsächlich gekommen weil meine Mutter Perserin ist.
deswegen auch dieser Bezug. und ja aber klar es gibt viele Möglichkeiten. Siehst du, das wäre doch auch so hier Kochen gegen Hand oder wie nennt sich das? Also weißt du dass du quasi der Koch kriegt dann auch Urlaub und wohnt da uns weiter und kocht dann einfach. Gibt's sowas? Habe ich zwar davon noch nicht gehört aber Urlaub gegen Hand ist ja dieses Konzept was viele Möglichkeiten bietet um Unterstützung zu kriegen und gleichzeitig eben auch ein Urlaub anzubieten.
also warum nicht? Das hört sich toll an. Liebe Zita, erst mal herzlichen Dank. bis hierhin! Wir wechseln jetzt in den Club für eine Bonuszeit zu dieser Folge. da sprechen wir noch über deine Tipps wenn man in Italien ein günstiges Haus kaufen will. also welchen Fehler sollte man nicht machen? worauf sollte man unbedingt achten gerade bei älteren Häusern?
Also was hat euch eine Menge Geld gekostet? Wir sprechen dann auch noch über das Thema sich ein stabiles Einkommen aufzubauen in eben einer dünn besiedelten Region. mich interessiert natürlich gibt es da überhaupt und wenn nicht wo sieht sie eine Möglichkeit, wie man sich da eben Einkommen aufbaut. Und wir sprechen auch ein bisschen generell über das Thema Infrastruktur haben wir schon so'n bisschen touchiert.
Auch gibt's da Kitas, gibt es da Schulen usw., wer das nicht verpassen will dann jetzt Mitglied werden im Club von Einfach aussteigen. Link gibts in den Show Notes hier in der Podcast-App oder über meiner Webseite daauswanderpodcast.com. Zieht da erstmal herzlichen Dank bis ihr hin! Vielen, vielen Dank dir.
Hat mich sehr gefreut! Das war die Geschichte von Zita Awak, die ihre Festanstellung in Deutschland an den Nagel gehängt hat sich online selbstständig machte und inzwischen mit ihrem Mann in Mittelitalien lebt. Wenn du noch mehr zu Zita wissen willst mal sehen möchtest wie das Haus eigentlich aussieht dass sie umgebaut haben dann kommen auf dem Instagram Kanal von Einfach Aussteigen.
wir verlinken dort natürlich auch zu Zitta Und Du siehst die Bilder zu der Folge. Jetzt freue ich mich sehr, wenn du dir noch kurz ein paar Sekunden Zeit nimmst und meinem Podcast eine Bewertung zum Beispiel bei Apple-Podcast oder Spotify hinterlässt. Am liebsten natürlich fünf Sterne! Damit hilfst du mir sehr.
das dauert wie gesagt nur ein paar sekunden aber mein Podcast profitiert davon ist dann präsenter und wird mehr Menschen angezeigt. vielen herzlichen Dank für deine Bewertungen. Ich bin zurück mit einer neuen Folge am kommenden Mittwoch. bis dahin alles Gute ciao.