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EINFACH AUSSTEIGEN – Der Auswanderer Podcast· Folge 325

Auswandern nach Hawaii: Wenn andere entscheiden, wo du leben sollst

Mittwoch, 7. Oktober 2026 · 44 min

MP3

Shownotes

Jamie Lee Troyer und ihre Auswanderung
🇺🇸 Was passiert, wenn du plötzlich an einem Ort leben sollst, von dem andere ihr Leben lang träumen – du selbst aber eigentlich ganz woanders hinwillst? Genau das ist meinem heutigen Gast passiert.

In dieser Folge hörst du die Geschichte von Jamie Lee Troyer. 2023 ist sie mit ihrem Mann in die USA ausgewandert – allerdings führte ihr Weg zunächst nach Colorado, dann nach Georgia und schließlich nach Hawaii. Seit Herbst 2025 lebt die Familie mit ihren zwei kleinen Kindern auf Oʻahu.

Wir sprechen darüber, warum Jamie ursprünglich gar nicht nach Hawaii wollte, wie sie heute über das Leben dort denkt, wie der Familienalltag auf einer der bekanntesten Trauminseln der Welt wirklich aussieht und welche Schattenseiten das vermeintliche Paradies hat.

🎧 Im Bonus-Teil für alle CLUB-Mitglieder sprechen wir außerdem über:

– Jamies größtes Learning aus drei Jahren in den USA
– Wohnungssuche und Hauskauf auf Hawaii
– Vorbehalte gegenüber Käufern vom Festland und aus dem Ausland
– Jobs und Arbeitgeber-Sponsoring in den USA
– Was Jamie ihrem früheren Ich vor der Auswanderung heute sagen würde

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📸 Die Fotos zu der Folge findest du auf dem Instagram-Kanal von EINFACH AUSSTEIGEN: instagram.com/einfachaussteigen

Mehr zu Jamie Lee:
Instagram: instagram.com/iam.jamielee

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Hier gibt es ja auch, das ist ein Hotel. Und dann läuft der Mickey vorbei und sitcht oder man fährt abends schnell die Straße runter zum Sonnenuntergang. anscheinend schon echt crazy! Wir hatten echt Glück mit dem Haus im super schönen Garten mit Paimen. Das ist einfach total surreal für mich. immer noch Einfach aussteigen Deutschlands größter Auswanderer Podcast.

Was passiert, wenn du plötzlich an einem Ort leben sollst von dem andere ihr Leben lang träumen? Du selbst aber eigentlich ganz woanders hin willst. Genau das ist meinem Podcast passiert! Heute lebt sie mit ihrem Mann und zwei kleinen Kindern auf Hawaii Wie es dazu kam warum Sie das Leben dort inzwischen jetzt liebt und welche Schattenseiten das vermeintliche Paradies trotzdem hat.

mehr dazu gleich bei Einfach aussteigen. herzlich willkommen. Ich bin Nikolas Kräuter und falls Hawaii jetzt nicht unbedingt dein Wunschland ist oder du nach dieser Folge vielleicht doch mehr noch über Hawaii hören willst, es gibt ein reichhaltiges Archiv von Einfach Aussteigen. Dort findest Du inzwischen über dreihundert Auswanderer Geschichten aus der ganzen Welt Darunter eben auch zwei weitere Folgen zu Hawaii.

Ich empfehle nutz einfach die Lupe, die Suche in der Podcast-App wo du gerade diese Folge hörst. gibt das jeweilige Land ein, zu dem du eine Folge hören möchtest oder geh direkt auf meine Webseite derauswandererpodcast.com. Dort sind alle Folgen nach Ländern sortiert! Hawaii ist wahrscheinlich eines der bekanntesten und für viele unerreichbaren Traumziele dieser Welt.

Aber es ist eben auch ein ganz normaler Bundesstaat der USA, in dem rund eine Million Menschen leben. Und Hawaii besteht nicht nur aus einer Insel sondern aus seiner ganzen Inselgruppe mitten im Pazifik! Wer hier leben will merkt allerdings ziemlich schnell dass das Paradies seinen Preis hat. Wohnen, Lebensmittel, Strom usw.

sind deutlich teurer weil alles auf die Inseln importiert werden muss. Unser Fokus liegt heute auf der Hauptinsel Oahu. hier ist die Hauptstadt Honolulu und hier leben mit knapp einem Millionen Menschen auch rund zwei Drittel aller Einwohner von Hawaii. Mein Podcast heute ist Jamie Lee. Sie ist Mutter von zwei kleinen Kindern und zwanzig, dreihundzwanzig mit ihrem Mann in die USA ausgewandert.

Allerdings ging's nicht direkt nach Hawaii – erst haben sie in Colorado gelebt, dann im Bundesstaat Georgia und seit Herbst zwanzifilm und zwantzig auf. Wow! Wie es zu dieser Tour durch die USA kam, wie das Leben im hawaiianischen Paradies wirklich ist und welchen tollen Job Jamie heute hat. Das und wer hörst du jetzt?

Herzlich willkommen im Podcast! Viele Grüße nach Hawaii. Hallo Jamie! Hallo! Jamie bei mir ist es jetzt gerade acht Uhr morgens. Bei dir ist es einundzwanzig Uhr abends Tag davor Ja genau am Tag davor. Wenn du bei dir aus dem Fenster schaust, ich weiß es ist natürlich stockdunkel jetzt weil die Sonne glaube ich bei euch schon um sieben untergeht.

aber wenn's hell ist was siehst Du? Wunderschöne Palmen und Berge Und das Meer Das ist auf der anderen Seite. da muss ich ein Stück laufen Aber zum Glück nicht so weit. Okay ja Du bist auf der Hauptinsel Oahu also da wo auch die Hauptstadt Honolulu ist. vielleicht kannst Du mal beschreiben wo ihr da genau lebt.

Wir sind an die Westseite gezogen der Insel, also quasi ein Stückchen nach oben weiter weg von Honolulu. Okay und das ist so ein bisschen dörflicher Charakter? Also weniger Häuser oder wie leben da die Leute? Es sind schon sehr viele Häuser da aber es sind mehr Locals hier auf der Seite muss man sagen.

wir wohnen jetzt in der Nachbarschaft die hat auch... Da ist auch viel Militär vertreten obwohl es echt einen Stück zu der Base ist oder es sind ja mehrere verschiedene Stützpunkte wo wir hier haben. Aber ja, es sind viele Locals hier. Mach uns mal noch ein bisschen neidisch! Wie ist das Wetter bei euch gerade?

Immer warm, immer warm. Also seit wie hessend habe ich eigentlich nur Kleider an, Bikini und kurze Hose... Ich vermisse tatsächlich meine Jeans, die sind alle eingepackt, immer noch in den Kartons und kommen einfach nicht mehr zum Einsatz. Ja sehr schön, ich bin auf jeden Fall gespannt mehr über die Insel und das Leben dort zu erfahren.

Ich war bisher nur einmal auf Hawaii und es ist mir bis heute sehr in Erinnerung geblieben. aber genau bevor wir dazu kommen erstmal zu dir! Ich bin auf dich aufmerksam geworden über einen Post bei Instagram und da stand von Deutschland nach Colorado, dann nach Georgia, danach Hawaii und alles in zweieinhalb Jahren.

Da hab ich mir gedacht wow das ist mal eine Tour! Und wie es dazu kam darüber sprechen wir jetzt. Du kommst ja ursprünglich aus Würzburg man hört's vielleicht noch so ein bisschen am Dialekt und du hast einen typisch amerikanischen Vornamen Jamie Lee. wenn wir da mal beginnen Woher kommt generell mal diese Faszination?

offenbar ja für die USA. oder wie kommst du zu diesem Vornamen? Also meine Eltern, die haben die USA schon immer geliebt. Mein Papa hat damals angefangen amerikanische Autos zu kaufen also gerade die Oldtimer und dadurch sind meine Eltern dann oft auf Auto treffen gegangen, haben da natürlich auch teilweise Amerikaner kennengelernt, die zum Beispiel damals noch im Würzburg schützeniert waren, hatten dann auch verschiedene Wie nennt man das so?

Autoclubs gefunden, aber hauptsächlich wirklich nur amerikanische Autos. Und da hat meine Mama... Die war damit mit mir damals schwanger und da hat sie den Namen Jamie Lynn gehört und eine Josie Lee. Und dann sind Sie irgendwie auf Jamie Lee gekommen! Okay. Genau also meine Eltern sind schon immer riesen USA-Fans gewesen oder sind es immer noch?

Wir sind auch als ich ein Kind war oder BVM Da war ich sechs Monate alt, da sind wir schon nach Florida geflogen und das dann eigentlich fast jedes Jahr. Papa hat auch das ganze Haus um die Bauer, das ist super amerikanisch gestaltet mit Paimen aus Rom im Dorf. Also könnte nicht auffälliger sein und Halloween natürlich immer brutal.

Der kommt auch in das halbe Dorf wirklich hingelaufen und wartet drauf dass alles dekoriert ist Echt? Also wie ist das aber, wenn man als Kinder aufwächst. Ist es irgendwann too much und man wünscht sich eigentlich, oh Gott können wir nicht einfach eine normale deutsche Familie sein? oder wie fandest du das?

Nee für mich hat's natürlich auch schon immer fasziniert und ich hab's geliebt gerade jedes Mal, wenn wir nach Florida gegangen sind die ganzen Einkaufsläden vor allem die Spielzeugeckens. Da ist immer noch ein Highlight für mich, vor allem für meine Kinder. Und das war schon immer total absolutes. Zu wem zweites zu Hause eigentlich für mich.

Und dadurch, dass ich halt so aufgewachsen bin, hatte ich es auch nicht anders gekannt ehrlich gesagt. Und deine Eltern haben nie versucht auszuwandern? Nee, weil... Also wir hatten tatsächlich oder mein Papa hatte damals einen guten Freund in Colorado gehabt. Lustig! Ich hab niemals gedacht, dass sich dann da auch Ende irgendwann mal.

der hat eine eigene Baufirma. Mein Papa ist auch super handwerklich begabt und alles und er hat ihn damals ein Job angeboten. Er hätte das auch ihm quasi geholfen mit dem Visum und alles. Aber meine Mama war halt auch super close, mit ihrer Familie ihre Mama und Papa und ja deshalb wollten sie dann halt auch nie auswandern.

Und jetzt ist es halt auch schwierig, ich mein Mann klar erstens mal ein Visum das zu bekommen und die sind es gerade bei den Rente gegangen. und ja da ist natürlich nicht so einfach. Bereut dein Vater das manchmal? Ach gute Frage! Ich würde es nur sagen bereuen... ist schwierig. Also bestimmt einesseits ja, anderesseits auch nicht.

Gerade jetzt wo ich hier bin vielleicht schon weil er halt sagt gut jetzt könnten wir alles samm sein. Gut bei mir wäre das ganze Leben dann anders gewesen aber er würde schon gerne die USA sagen. Das schon! Gut, erlebt diesen Traum ja jetzt durch dich und ja mit dir. Also von daher ist er ein Teil ja zumindest davon in Erfüllung gegangen weil auch im diese USA-Faszination die begann ja nicht erst mit der Auswanderung in den USA, aber du bist ja schon als Teenager zwei Jahre in New York gewesen.

Wie kam es dazu? Also ich war erst Verwaltung Fachangestellte, habe meine Ausbildung gemacht und bin dann auch viel selber nach Florida gereist auf der Leine. Aber das heißt oft... Das war dann das zweite Mal wo ich alleine rüber gegangen bin und war in einem Hostel in Miami gewesen und dort hatte ich ihn au pair kennengelernt und die haben mir eben davon erzählt.

Man muss gestehen, ich war noch ein... Ich hab ADIS. Das wusste ich habe ich erst erfahren. Eigentlich weiß es kann natürlich heute die Kinder und alles ist nochmal schlimmer mit konzentrieren und über eine Sache bleiben keine Frage. aber ich war nur nie sag' ich mal für das Büro gemacht, muss man wirklich so sagen.

Wie ich's auch probiert hatte, es hat einfach nicht für mich, ich brauche irgendwas mit Leuten. auf jeden Fall war ich einfach nicht glücklich weil Wie gesagt so sehr, wie ich es auch probiert hatte und gewollt hätte. Es hat einfach nicht geklappt. Und dann habe ich eben von der Abziehung gehört, hab dann eben meine Apparbeseit gesagt, hab mich also abher beworben und dann drei Monate später ging's dann schon los.

Dann war ich in zwei Jahren quasi eine Nennie, wo auf Kinder aufpasst von der Gastfamilie bei der man lebt. Normalerweise geht man ein Jahr rüber. Man hat die Chance zu verlängern – das habe ich dann auch gemacht! Ja, ich stelle mir das dann auch so vor. Das war ja eine bestimmte total intensive Zeit in New York und dann kommst du zurück nach Würzburg.

mit welchem Gefühl gibt man da wieder nach Hause? Ich muss sagen, ich muss ehrlich gestehen, ich habe mich schon wieder auf Deutschland gefreut von der Familie sowieso. Und ich könnte mir tatsächlich nicht vorstellen, New York zu leben. Also ich bin heimgegangen und hab gesagt okay, ich könnte niemals Kinder in Amerika großziehen Weil das halt einfach, klar die Beide Elternteile dort haben super viel gearbeitet.

Ich war die meiste Zeit mit den Kindern und ich kannte es halt früher so. Ich konnte aus der Tür raus bin aufs Feld gegangen mit meinen Freunden. Bin zum Sonnenuntergang wieder heimgekommen. Ich weiß noch mittlerweile immer noch so ist was halt alles viel entspannter gewesen. in Deutschland muss man gestehen Das hat mir gerade in New York echt gefehlt.

Da muss ich sogar das siebzehnjährigen, achtzehnjährige hinterher und gucken, dass da nichts passiert. Mein eines-Gastkind war quasi siebzen, achtzenden. Die hatten einigen zu kämpfen gehabt. Und da muss ich dann immer ein bisschen auf Spion machen, muss ich ehrlich sagen! Dann bin ich auf jeden Fall nach Hause und hab eigentlich gesagt ne also es wäre nix für mich, das Ganze... hab aber trotzdem natürlich so die Amerikaner und das Ganze schon vermisst auch.

Und lustigerweise habe ich dann kurz drauf mein Mann kennengelernt oder meinen jetzigen Mann, der war nämlich zu dem Zeitpunkt in dem ... also ich bin im August-Zweitersohn-Ninzen wieder nach Hause gekommen und er wurde in August-zweiterSohn-Neunzen nach Grafenwörfer setzt, also in den Oberabfalls. Und ja, im Oktober haben wir uns da kennengelangt!

Ja, weil man weiß natürlich so diese Region Würzburg ist ja bekannt dafür dass man sich leicht verlieben kann. Du hast sie vorher auch schon mal erwähnt es gibt eine amerikanische Militärbasis oder glaube ich eben mehrere Militärabasen. wie passiert denn sowas eigentlich also jetzt mal in der Realität?

Ist man da ständig um so eine Militäre Basis unterwegs sind die USA sind die US Männer überall in den Restaurants und Pups und lernen wir die erkennen? oder wie funktioniert das? In Würzberg die wurde Jahren geschlossen. Das kannte ich sogar nicht mal mehr, mein Papa war damals in Witzburg oft gewesen aber da war ich ein Kind.

also die wurde schon vor ich weiß gerne wie lang geschlossen Und Grafenwörr ist ja zweieinhalb Stunden von Witzburg entfernt gewesen. Ich hatte zu dem Zeitpunkt auch noch viel auf Instagram gepostet gehabt und irgendwann hat er mir dort gefolgt, ich war einmal in Grafenwerder, da hatte ich einen Kumpel und der ist mit uns auf die Base gefahren und da war man in diesem Foodcourt gewesen... ...und das hatte ich auch natürlich auch geposted!

Dass ich endlich mal wieder Taco Bell hatte und alles und dann immer auf meine Stories reagiert, ich dachte aber, was ist denn das? Und irgendwann hat man halt ein bisschen geschrieben gehabt. Und dann im Oktober war ich mit einer Freundin, haben gesagt wir gehen in einem Wochenende mal einen Club eben aufs Boot nach Witzburg.

und der hat dann gesagt die wollten an den Schwarzwald fahren glaube ich was ja genau in Wadden-Stuttgart, wollten an das Schwarzwalt gehen. und ich habe gesagt naja kommt da Dachwitzburg hab eigentlich wirklich nur Spaß gemacht weil ich mir dachte na die fahren jetzt nicht wirklich her und dann sind sie aber doch schon um zehn noch ein Club gewesen bis sie dann irgendwann um eins aufgetauscht.

Aber er hat gewartet. Ja, sehr cool! Ihr seid dann zusammengekommen seit ein paar geworden sogar Eltern? Wie ist das eigentlich? Das habe ich mich gefragt. Lebt man dann gemeinsam als Familie auf einer Militärbasis oder außerhalb in der Wohnung? Was sind da die Regeln? Kommt drauf an, im Grafenwürtt zum Beispiel hatten die Häuser government lease Houses nennt sich das quasi.

Und die hatten teilweise Appartments und Häuser auf der Base aber auch in den Dörfern außen rum. also wirklich bis Kulmann war zum Beispiel mobil gewohnt haben, waren circa zwanzig dreißig Minuten weg von der Base Aber die Häuse haben quasi dem Militär mehr oder weniger gehört. Also hat man dann ein Dreistockwerkhaus, war riesig, war echt groß mit Garten Und genau, da haben wir dann gelebt.

Ihr seid dann eben zwanzig dreiundzwanzig in die USA ausgewandert. von dem was ich jetzt von dir auch ihm gehört habe du hattest nicht wirklich vor in den USA zu gehen? Die hatte eigentlich so diese Parallelwelt, diese Mixtur in Deutschland sehr gut gefallen. Kommst dazu weil es militär das bestimmt oder weil ihr selber gesagt habt ihr würdet gerne ins Ausland.

Genau, es ist Militär. Die Zeit für ihn war quasi rum. Er hatte schon ein Jahr noch verlängert gehabt und die haben manchmal eben die Chance zu verlängern, was aber nicht immer genehmigt wird. Wir hatten dann vier Jahre in Deutschland und dann Ende des Jahrzehnt zwanzig ging's nach Colorado. Wir hätten dann im Juli dreinzwanzig Bescheid bekommen, wo es hingeht.

Dann gings los mit Packen! Mit was für einem Gefühl gibt man da? Wenn man ja nicht hundertprozent freiwillig das jetzt so entscheidet... Natürlich ist mal aufgeregt und irgendwie lässt man sich dann doch auf das Ganze ein. Gerade wo ich dann erfahren habe, dass es Colorado wird da wusste ich zum Beispiel mein Papa sein Kumpel ist da der, wo ihm damals den Job angeboten hat.

Den hab' ich auch in dem Jahr zwei Tausend Sechs getroffen also kennengelernt weil wir ihn einmal besucht hatten Und am Jahr zwei tausend neunzehn als auch her habe ich ihn auch nochmal besucht. Also ich wusste es sind Leute die ich kenne quasi. Das war für mich natürlich super schön. Colorado hat mich damals in der Au-pairzeit einen Trip gemacht.

Hat mir super gut gefallen und von daher war ich natürlich aufgeregt, aber für mich war das schlimmig. Ich war da gerade schwanger mit einem zweiten Kind und für meine Eltern war es natürlich auch super hart. also die Tage davor waren die absolute Hölle Ist dann eigentlich, wenn man da ankommt auch in Colorado, lebt man da dann hauptsächlich auf einer Militärbasis und hat ja wahrscheinlich wenig die Chance erst mal da außerhalb sich was aufzubauen oder Freundschaften oder Bekanntschaften zu schließen?

Genau. Also wir haben auf der Base dann gewohnt Gott sei Dank! Wir hatten dort damals schon auch geschaut nach einem Haus wollten also eigentlich als kaufen weil wir drei Jahre dort sein sollten. Ich sage, man kann nichts planen. Wir hatten dann wirklich schon Häuser angefragt, Kreditwürdigkeit geprüft das ganze drum herum.

Aber es war relativ weit weg von der Base und erhöher wie das was er quasi bekommen würde vom Militär. Deswegen haben wir's auch gelassen und sind erst mal auf die Base gegangen. Und genau dort hat man ganz normales Haus auf der Base. Da gibt es verschiedene Nachbarschaften je nach Rang ist es auch unterteilt.

in der USA also auf der base quasi. Wir hatten aber relativ viel Glück, da gab es viele Spielplätze. Ich konnte so Kommisserie laufen und wir hatten Hundeparken. Es war schon echt schön dort! Ja und dann so im Zickzack eben, ich habe das ganz am Anfang gesagt in der Ammoneration von Colorado nach Georgia also in die Südstaaten runter und dann eben nach Hawaii.

Also wie muss man sich da dieses Ping-Pong vorstellen? Da gibt's einen Anruf und die sagen ja nee jetzt Georgia und dann in Georgia sagen sie ja nee, jetzt kannst du mal nach Hawaii. Also ein bisschen angekommen. und dann hat mein Mann quasi gerade so die, wie sagt man wo man sich halt einträgt und alles wohl quasi die Arbeit kennenlernen.

Die ganzen Leute und dann hieß es schon das kann sein dass sie Einheit geschlossen wird. Kann man natürlich heim erzählen dessen ich war da grad ja kurz vor der Schwangerschaft im Februar ist damals auf die Welt gekommen Und es war am Dezember, Januar rum, wo er das mal erwähnt hatte. Und dann wirklich kurz nach Geburt im Februar hieß es dann okay entweder er muss raus aus der Armee, er muss umschulen oder quasi normal versetzt werden und er wollte damals schon um schulen hat er dann?

deswegen haben wir dann das Angebot genommen und dann hieß dass wir müssen entweder in Juli nach Georgia gehen wo die Schule ist oder im November also je nachdem wann ein Platz frei wird für quasi für seine Schule. Das heißt, wir haben dann wirklich nach Geburt eigentlich schon langsam mit angefangen zu packen was immer alles komplett ausgepackt war und Dann ging es aber doch erst in November los.

Wir waren halt die ganze Zeit mit gepackten Sachen im Haus, haben dann aber durch das Beste draus gemacht und sind trotzdem viel Reisen gegangen, haben uns Colorado angeschaut und hatten da echt super Zeit dort gehabt. Und dann in November haben wir uns ein Juholl genommen, haben alle selber geregelt.

also wir können aussuchen ob wir quasi selber umziehen wollen. Manchmal, im meisten Fall macht man Gewinner durch oder eben Umzugshelfer nimmt von der Armee her und dann die das Ganze machen. Ja, denn eben Ausbildung in Georgia – ich weiß es mal noch aus einer anderen Folge – kannst du ja festlegen wo du später eben die nächsten Jahre verbringen willst?

Und da gibt's eine Rangfolge, wo man sagen kann okay mein Wunschstart wäre dieser, dann diese, dann dieser. Was war bei euch auf der Eins? Also eins war tatsächlich, dass wir in Georgia bleiben einfach weil wir keine Lust hatten nochmal umzuziehen. Ja klar! Und wir halt wirklich da auch wieder nach Häusern geschaut haben und gesagt haben wir müssen irgendwann mal in irgendwas investieren und gerade durchs Militär hat man natürlich die Benefits wo man quasi ohne Anzahlungen Haus kaufen kann.

Dann Nummer zwei war zurück nach Colorado, weil es uns echt super gefallen hat. Und drei war Hawaii – das hat mein Mann dann für mich auf die Liste gesetzt, weil das natürlich schon immer ein Traum war und ich dachte also schreib's halt mal mit drauf! Er hat gesagt, dass wird eh nix. Ich muss auch sagen wir haben am Anfang nicht so happy darüber, weil jetzt wieder overseas ist nochmal ein Riesenumzug Und er sehr ... zum Beispiel, er war davon mal in Alaska gewesen.

Er wärmlich, aber danach Alaska wegen dem Schnee und der Kälte. Ja! Der liebt Alaska. Ich bin halt voll aufs Sommer-Strand irgendwie. Aber ich muss sagen mittlerweile liebt das hier auch. Er hat jetzt Scuba-Diving angefangen und so weiter, also ja ... uns gefällt es ganz gut! Deswegen... Ich habe eigentlich gedacht, Hawaii stand auf der ein, zwei... Das ist ja so der Riesenjackpot weil.

ich weiß nur dass ich hatte mal einen Gast hier. liebe Grüße an Sabine. die ist nämlich... Die Folge ist auch schon ewig lange her. Die ist nämlich mit ihrem Freund oder Mann damals nach Alaska versetzt worden Und die wollten aber nicht nach Alaska. und ich glaube wenn du Das dann hast, dann bist du also richtig, ne?

Dann hockst du da in so einem Dauerbinter und hast eigentlich keinen Bock. Da irgendwo in der Lage wo nichts drum herum ist und so. Also nur Natur halt, na? Also das schon krass! Also ich habe gute Sachen mit Ballaska gehört aber... Ich hab zu meinem Angst gesagt wir können da gerne mal zum Urlaub machen gehen nicht kurz mit mal an.

Aber ja anderes Traumzieh wäre noch HII Japan für uns. Das wären noch die andere Optionen. Also ihr seid vor Ziemlich genau in dem Jahr dann nach Hawaii gekommen, habe den Zwischen auch ein Haus außerhalb der Basis gekauft. Ihr seid jetzt sechs Jahre auf Hawaii! Wenn wir da jetzt mal auf die erste Zeit zurückblicken wie habt ihr euch eingeliebt?

Wie seid ihr angekommen? Wiesmal diese ganze Lastjahr erstmal abgefahren dass man gleich wieder alles packen muss und sind es nächste Destination. Also es war natürlich super aufregend und für mich natürlich auch, weil das Hawaii war schon immer ein Traum von mir. Wir haben dann auch relativ schnell einen Haus auf der Base bekommen bevor wir uns jetzt eben eigenes Haus gekauft haben, weil man hat erst mal... wir wussten dass ist super teuer hier und deshalb wollten wir nicht direkt kaufen und dann komplett bankrotz sein.

Aber es war super schön, wir haben super schnell Anschluss gefunden. Viele Leute, viele Deutsche sind auch hier tatsächlich. Einige, wo ich auch von Grafenwerk quasi schon kannte, sind dann auch hergekommen. Das war eigentlich so kein Problem und wir waren dann direkt immer unterwegs, haben alles erkundet... Ja wie ist das wenn man?

Weil ich hatte auch als erstes mal auf Hawaii war, dass war so komisch weil du hast dir dieses Klischee im Kopf Und du denkst ja irgendwie, ist das da wirklich so? Dann landest du dann. Da ist die Bordekontrolle da und die haben der Blumenketten umhalshängen und so. Du denkst einfach nur was ist das hier?

Welchen Eindruck hattest du? Also ich war erst mal hin- und weg. Wir sind zum Glück Tag sogar angekommen. Das ist natürlich super cool wenn ihr dann gleich die Peimen überall siehst oder überhaupt beim Anflug des Meer und auch gerade das ist einfach ein Traum. Ich hab mich von Anfang an eigentlich vorgefühlt, muss ich sagen.

Das war so voll mein ... Ja, ich hab's geliebt! Die Musik auch und alles so entspannt am Flughafen finde ich nicht so gestresst wie ... Und unhöflich will ich jetzt sagen aber wie in Deutschland. Ja weil man denkt ja eben es ist Klischee Aber für mich war das nicht Ja, gar nicht. Das ist wirklich... Ich war auch immer auf Big Island und das ist ja noch krasser weil es einfach ein offener Flughafen ist wie eine Bushaltestelle mehr oder weniger aber halt super schön hergerichtet.

also es ist schon ganz andere Vibe hier. generell. Würdest du noch, weil du ja jetzt verschiedene Orte auch in den USA gesehen hast würdest du sagen, dass klar es ist USA Aber für mich hat das nicht viel mit USA da zu tun. Nee Gar nicht. Also man hat zwar die Läden Target, Walmart und so aber es ist wirklich was ganz anderes als Colorado das kann man echt nicht vergleichen oder Georgia auch.

Ja also von den Menschen her wie würdest du die so charakterisieren? Die Hawaiianer...Also Online sind viele Locals, was halt viele kann man jetzt sagen. Aber habe ich jetzt durch den Einpost erfahren dass die wirklich ein Problem damit haben das Leute hier Häuser kaufen und aber bisher bin ich noch nie jemanden begegnet weil viele auch gesagt haben als wir in Haus eben an der Westseite gekauft haben ach du meine gute seid ihr verrückt Und wir haben die liebsten Nachbarn, die ich meinem Leben hatte.

Ehrlich gesagt! Es ist wirklich unglaublich wie herzlich das sind. Die sagen nicht einfach nur Hallo? Das ist wirklich... Oh mein Gott, es ist so eine ganz positive Ausstrahlung immer Happy, immer. Ich kann's gar nicht anders sagen. Die hat nun die schlechte Laune kommen mir sofort vor. Ja, also ganz andere Vibe hier.

Die Leute und die ganzen Locals. Ich arbeite jetzt auch quasi und auch da mit denen ich zusammen arbeite. Super lieb! Also für eben als Familie da zu leben, wirst du schon sagen? Auch für die Kinder aufzuwachsen ist das so eine Traumdestination? Ja, ich würde grad sagen das ist ein Traum. Allein mit den Stränden oder jetzt... Hier gibt es ja auch... Das ist eine Hotel da kann man einfach durchlaufen und dann ist es so freitag nachmittags.

was macht man? Dann holt man uns einen Eis da unten und dann läuft der Mickey vorbei und stetscht! Oder man fährt halt abends schnell die Straße runter. zum Sonnenuntergang anschauen ist schon echt crazy. also generell jetzt auch hier. wir hatten echt Glück mit dem Haus im super schönen Garten mit Paimen.

Das ist einfach total surreal für mich immer noch. Ich kann mich noch erinnern, als ich da war. Wir haben eine einheimische Familie kennengelernt. Er hatte so einen ganz alten Porsche aus den Sechziger-Siebzigerjahren und ist damit uns die Küstenstraße entlang gefahren. Und du hast einfach Delfine gesehen im Wasser.

Ja! Und du machst ja auch ... Hast du vorhin kurz erwähnt? Du machst ja also auch Touren. Du arbeitest auch als Tour Guide für solche Delfintouren. Genau, es ist eine Schneuchetour. Es ist quasi eine dreieinhalb Stunden-Tour mit einem Boot. Bin ich auf dem Boot? Kümmer mich quasi Brotfest machen und kümmern mich um die Leute.

Wir haben dann Essen auf den Boot, Trinken aufm Boot und machen Cocktails also Bartender! Und quasi, ja für alles ist immer zuständig und da schauen wir quasi erst die Delfine an. Also fahren raus suchen diese Delfinen, das sind diese Spinner-Delfine, d.h., sie schützen den Schlafentags über. Es schwimmt zwar rum, ist ganz komisch ich wusste es am Anfang auch nicht.

Schlafend? Ja genau! Die schwimmen immer zu zweit nebeneinander, es sind nur mal Riesentruppen Aber man sieht, dass sie immer als Doppelpack zusammenschwimmen. und dann ist einige Gehirnhälfte quasi an von den Delfinen. Entweder die linke und vom Delfin auf der rechten Seite die rechte Gehirnhälfte. Auf jeden Fall guckt man die Delfine an, dann fahren wir noch die Westseite ein Stück hoch, das man quasi die wunderschöne Natur sieht und dann geht es schleucheln mit den Leuten.

da sind wir dann quasi dafür zuständig, dass nichts passiert sind mit dem Surfboard draußen Und passen auf, dass die Leute die Tiere nicht anfassen und vor allem das einfach keiner ertringt. Das ist ja ein Traumjob! Das machst du zweimal die Woche? Ja, eins bis zwei Mal die Woche wegen den Kindern halt.

Wenn mein Mann zu Hause ist, dass ich mir auch mal rauskomme... Ich kann das nur empfehlen, wer da einmal zum Urlaub machen. Also Honolulu so als Stadt mit dem Waikiki Beach habe ich mir etwas anders vorgestellt. aber sobald man da rausfährt, ist es wirklich von der Natur her unfassbar. Absolut, also man sollte sich immer ein Mietwagen holen und wirklich die Insel erkunden.

Und nicht nur bei Kiki. Bei Kiki ist super cool aber ja, er hoher hat viel mehr zu bieten. Ja, weil Kiki hat für mich irgendwie so richtig um Ballermann-mäßig ne? Ja, es halt einfach eine Stadt. Es ist einfach viel Trubel, Tourismus, ja das ist schon was anderes. Hawaii ist ja auch bekannt eben für die Kultur, für die Musik und für die Tänze.

Auch als ich da war, man erlebt viele Darbietungen. Man sieht eben auch, die Kultur wird da am Leben erhalten. Ich sehe das hier in Irland wie sehr man darum kämpft diese typisch irische Kultur am Leben zu halten. Was ist für dich so diese hawaianische Kultur? Gerade vor allem natürlich diese Hula-Tänze, die Luau ist.

Das empfehle ich auch jedem der mal nach Hawaii kommt unbedingt auch wenn es ein bisschen teurer ist aber so einen Luau mitzumachen. das ist absolut tolles Erlebnis. Das Essen sowieso und das Essen supergut! Aber vor allem eben diese ganze Tänze die Musik das ist schon echt super hier. Ja weil du jetzt gerade von hawaianischen Wörtern sprichst wie sehr ist die hawaarianische Sprache im Alltag da präsent?

Also es kommt wirklich darauf an. Bei mir ist er gar nicht logischerweise, aber wenn mich natürlich mit ein paar von meinen Arbeitskollegens das sammeln, die nennen das irgendwie Pitchen. Man denkt immer... Die haben ganz interessanten Akzente tatsächlich, wenn sie Englisch reden. Ich hab da manchmal ein bisschen zu meine Probleme das zu verstehen.

Aber ja ansonsten reden die jetzt nicht so krass. ihre eigene Sprache muss ich sagen zumindest nicht die wo ich getroffen habe. Also das heißt, mit Englisch kommst du überall durch. Du musst jetzt keiner... Auf jeden Fall! Ja ja, ja. Weil man merkt ja schon dass eben so auch die Havaianer schon einen Unterschied gefühlt machen, weil sie halt ein eigenes Volk sind zwischen denen die halt herkommen und die halt einheimisch sind?

Ja also es kommt wirklich auf die Leute an. ich denke mal das ist gleich wie überall. Aber ich hatte zum Beispiel mit einem Gerät vom Hulikao-Kaffee, das war von den Fifty First States. Der hat mir auf meinem Post hingeschrieben gehabt weil eben viele negative Kommentare waren wegen dem Hauskauf und der hatte gemeint, dass soll ich einfach ignorieren.

Das sind meistens selber nicht mal hundert Prozent Havaianer die wenigsten sind mittlerweile hundert prozent Havaiana muss man ehrlich sagen Gerade die, wo noch dieses Aloha-Leben, dieses Habarianische, die drin sind. Wie sie immer sagen wie Kultur. Die sind eigentlich relativ offen gegenüber Leuten aber natürlich wollen sie es auch schützen.

also man sollte jetzt ein Tier so ein eigenes Ding durchziehen. Ja, also es ist wunderschöne Insel. Also gehören natürlich mehrere Insel noch dazu. wir haben jetzt hauptsächlich über die Hauptinsel gesprochen. Es gibt ja aber auch so ein paar Schattenseiten in Anführungsstrichen. Über zwei würde ich jetzt gerne einmal kurz reden.

Die eine Seite ist natürlich auch das Klima. Es ist zwar eben sehr schön und warm Und wird nicht richtig Winter usw. Aber es gab ja, glaube ich vier Monate nachdem ihr das Haus gekauft hattet einen Sturm. Was ist da passiert? Das war der Hurricane Lala oder Tropical Storm. Der wurde sehr bei uns eigentlich nur als Tropical storm durchgegangen aber oder vorbeigezogen.

aber wir wurden relativ heftig erwischt hier in der Nachbarschaft über Nacht natürlich klar windig. Ich bin öfter also ich habe eigentlich kaum geschlafen hab immer raus geguckt ob alles okay ist. Es hieß nachts dass der schlimmste Teil bis Sonnenaufgang und ich baden wach, hab mir einen Kaffee gemacht.

Und dann ging es eigentlich erst richtig los. tatsächlich bei uns hat sie Dachziegel weggeweht der Zaun ist wegflogen die drei Bäume wo wir ums Haus rum hatten sind eins aufs Outdoor das andere quasi in unseren Garten fast aufs Haus gefallen. Es war ziemlich heftig muss ich sagen. ja Ja und das sind schon wieder ein paar im Anmarsch also zwei Stück Die nächsten Tage.

Ich glaube im Herbst geht's ja Winter geht's wieder los. Eigentlich ist jetzt die Hauptsaison, was Hurricanes angeht. Wir hatten ja diesen Kona-Lowstorm, das war Anfang des Jahres und der war auch viel Regenung, was für eine Schlimmüberflutung geführt hat. Ich glaube euer Haus in der Straße war mit eines, was so am stärksten davon betroffen war?

Was passiert dann in der Nachbarschaft wenn eben sowas geschieht? Ja, das wars mir richtig... Es war total down und dann kamen wirklich die ganzen Nachbarn, haben uns geholfen. Vor allem die Bäume aus dem Grundstück rauszuziehen mit einem Auto. Da haben wir es festgemacht und haben den Baum rausgezogen.

Dann hat jeder mit Sägel gekommen und alles zusammen gehackt. Die Ziegel waren überall kaputt bei uns in der Nachbarschaft. Aber die haben sich einfach gegenseitig so toll geholfen. Da war mir zum Freitag dann auch mal ein Grillen zusammen, alle die ganze Straße und ja es ist einfach die Gemeinschaft, die jetzt unglaublich das kann man sich gerne vorstellen.

Da muss man auch gar nicht fragen, die kommen einfach für die selbstverständlich und für mich nett. also ich helfe auch super gern aber ich hab's nicht erwartet. sag mal so Ist der Umgang eben mit Harry Kane und diesen Tropensturm, ist das was, was einfach da zum Alltag gehört? Also was halt auch die Einheimischen seit Jahrzehnten einfach so kennen oder wie lebt man damit.

Also Stürme schon aber wie gesagt nicht in dem Ausmaß, was bis hell. zwar ja... Die meisten haben sich jetzt gar nicht so stress gemacht, was dann den Sturm anging und es wurde jetzt doch schlimmer als erwartet. Gut, da drücken wir die Daumen, dass der Winter dann nicht ganz so schlimm wird. Weil ja also man sieht das ja auf Florida und so ist auch ganz krass immer betroffen davon.

Richtig! Ja, da hatte ich schon einige miterlebt. Der zweite Punkt und den hast du auch schon mal erwähnt im Gespräch sind die Lebenshaltungskosten? Ich war vor, glaube ich vor fünfzehn Jahren auf Hawaii Und da fällt einem ja schon die Kindlade runter. Was das da alles so kostet, wenn man da essen geht und so?

Ich kann mich zwar noch erinnern, dass natürlich auch so die Portionen so richtig amerikanisch sind... ...und wenn man sich das Sandwiches kauft ist es also fünf Zentimeter dicker Schinken da in dem Sandwich drin ist oder so. Ja! Also schon ordentlich. aber wie siehst du das jetzt generell was man für Einkäufe bezahlt, was mal für eine Wohnung bezahlt oder für ein Haus im Vergleich zu Deutschland?

Ja, ist natürlich ein anderes Level hier. Wir hatten das Glück dass wir in der USA schon gewohnt hatten und natürlich auch eine höhere Preise gewöhnt waren aber es ist trotzdem echt krass vor allem jetzt wenn man ein eigenes Haus hat und Stromkosten zahlen muss und Wasser gebühren. das ganze also da war mir echt etwas schockiert.

Stromkosten haben wir jetzt letzten Monat, ich glaube fast. Wir haben eine Solarlage aber die ließen wie nur. das heißt da sind mal vierhundert Dollar fest und haben trotzdem nochmal dreieinhalbfünfzig Dollar obendrauf gezahlt also siebenhalbfünftig Dollar allein einen Strom für den Monat. Wasser und Sewer nennt sich das waren es glaube ich auch noch mal drei-vierhundert dollar im Monat Und es sind schon andere Preise.

Und fürs Haus pro... Also, Boycott nennt sich das quasi was wir abbezahlen im Monat. Das sind aber Steuern und Versicherung alles quasi mit drinnen. Es sind vierundhalb Tausend, was wir zahlen. Also ist schon etwas anders. ja! Was kostet ein Haus wenn du das da kaufst? Also, das Haus selber hat jetzt siebenhundert zehntausend gekostet Was ungerechnet in Euro zum Beispiel ungefähr fünfhundert, neunzig, sechshunderttausend werden.

Wo man sagen muss okay das ist auf einer wunderschönen Insel kann man eigentlich nichts sagen so blüppig dass es klingt. also in Deutschland sind die Preise mittlerweile auch ab normal was Häuser angeht. ich glaube die wenigsten können sich mittlerweile die Häuser leisten mit einem normalen Job würde ich mal behaupten Nee, also ich muss sagen für die Lage ist es okay und wir haben auch mit der Nachbarschaft Glück weil es gibt ja noch diese HOA-Fees.

Housing fees wo quasi oder Nachbarschaff fees wie eine Hausverwaltung. Ah ja stimmt! Und wenn du jetzt einkaufen gehst oder ins Restaurant gehst? Restaurants kommen wirklich drauf an Essen gehen ist okay. Was heißt okay? Ich bin es einfach jetzt mittlerweile schon gewohnt, aber Einkaufen ist sehr teuer.

Also gerade Früchte, Vegetables also Gemüse. Es haben bestimmt zwei, dreihundert Dollar die Woche an Croteries, also einen Einkauf mindestens. Gut das geht ja, ich habe ja ganz andere Zahlen schon gesehen! Ja, es kommt halt wirklich darauf an wie man einkauft und man hat hier zum Glück... Wir bei wir zwei Kinder haben und Militär als Wie soll man sagen, jetzt nicht als Bestverdienerzeit bekommen wir WIC.

Das ist so ein Programm was quasi Leute mit Kindern unterstützt und da es dann kriegt mal dreißig Dollar Anfrüchte und Gemüse, Milch, Cornflakes usw. sind quasi damit drinnen. also das hilft natürlich auch nochmal enorm. Jetzt weit du ja auch eben für diese Tourfirma Arbeit ist, da siehst du aus ein bisschen was Locals verdienen.

Wie würdest Du das sagen mit dem was man da verdient und was das Leben kostet? Also wir sind da wirklich sehr auf Trinkgeld angewiesen. Wir bekommen Mindestgehalt. Das sind hier soweit ich war es sechzehn Dollar. D.h. Sechszehn dollar pro Stunde und dann haltes Trinkel dürfen wir behalten. Aber wie gesagt bei einer dreieinhalb Stunden Tour, dadurch dass die Leute relativ viel schon für die Tour bezahlen.

Denkt niemand wirklich an das Trinkgeld muss man so sagen. Ja auch so wenn man arbeitet auf der Insel also dann verdient da nicht so überproportional mehr, dass man sich das alles leisten kann? Also ich hatte mal geschaut bei Ko Lina zum Beispiel, dass ist dieses Viertel wo viele Hotelketten sind, also jetzt zum Beispiel auch das Disney Hotel Und die für, ich glaub da kriegt man so fünfunddreißig Dollar die Stunde als quasi... Die Leute wo an Front das sitzen.

Mir nennt man das. Rezeption? Ja genau danke! Also ich sag mir, dass hört sich dann schon ein bisschen besser an wie sechzehn Dollar. auf jeden Fall. Noch ein Punkt, der vielleicht eben... es ist eine Traumregion um da zu leben. Aber der vielleicht so ein bisschen kleiner Haken ist. ja man lebt ja Gefühl so am Ende der Welt.

also weil es ist ja auch wenn man aus den USA dahin fliegt das ist ja schon einfach lange bis man da irgendwo wieder auf Festland trifft. Das Thema Inselkoller, das Gefühl eben auf einer begrenzten Fläche in Anführungsstrichen festzusetzen wie sehr hast du das? Bisher zum Glück noch gar nicht, tatsächlich.

Einfach weil ich das Leben hier halt auch super schätze. Ich gehe super gerne tauchen und Freediving usw. Und für mich wird es ja einfach nicht langweilig. Ich geh nach draußen und bin happy. Also ich muss sagen so Inselkolle habe ich noch gar überhaupt nicht. Ich hab auch überhaupt nicht das Bedürfnis gerade irgendwo hin zu pflegen.

Weil das fühlt sich immer noch an wie Olaf für mich da. Okay, dann müssen wir das Gespräch eigentlich in zwei drei Jahren noch mal führen. Ja genau! Weil die Planung ist jetzt ihr seit sechs Jahre da? Ja also wir normalerweise sind es auch wieder drei Jahre. aber wir haben direkt Verlängerungen angereicht weil wer gesagt hat mir wollen nicht schon wieder umziehen und eben Haus kaufen und dadurch dass sie das direkt am Anfang angeboten haben haben gesagt ja wir reichen zu einen dann auch für die Kinder Ja, mal nicht schon wieder umziehen müssen.

Wieder neue Freunde finden müssen und das war schon sehr wichtig. Besteht denn aber eigentlich die Möglichkeit wenn man wirklich sagt eben man lebt sechs Jahre da? Man hat ein Haus, die Kinder haben sich da eingeliebt. Man hat selber einen Umfeld, man hat Freundschaften dann zu sagen okay wir bleiben jetzt hier oder muss man aus der Army austreten?

Es gibt natürlich verschiedene Optionen. mit National Guard also quasi Part-Time Army wo man es nicht mehr Aktivdüte ist gibt es natürlich Möglichkeiten, aber mein Mann wäre dann bei fünfzehn Jahren oder sechzehn Jahre wenn der Vertrag hier abläuft. Und dann hätte er noch vier Jahre die er fertig machen müsste um seine Rente zu bekommen.

und wenn er jetzt nicht aus gesundheitlichen Gründen quasi vom Militär getrennt wird wär's blöd, wenn wir das hinschmeißen weil natürlich mit der Rente super viele Benefits kommen, dass wär ja ... Wenn ich so schlau, wenn er das macht Klar, wenn das ja deine Freifahrt scheint dann bist du ja einig ne?

Dann kannst Du machen was Du willst. Genau! Wir haben gesagt wir nehmen es da noch mit was unser Traum wäre dass wir eben nochmal nach Japan vielleicht gehen wenn das klappt. Okinawa wär so. mein Traum ist auch wieder eine Insel weil das sind halt so Orte wo man so wahrscheinlich niemals von alleine einfach dahin geben würde zum Leben oder generell.

Aber das haben wir gesagt, machen wir mit und würden dann wahrscheinlich wenn es klappt das Haus hier vermieten. Und danach hoffentlich wieder herkommen oder eben mal gucken was in wie sonst nach sechs Jahren noch gefällt Interessant. Also das finde ich sehr spannend, jetzt haben wir schon über unsere Zukunft gesprochen und ich muss noch eine Frage nachschieben der Vollständigkeit habe weil natürlich auch viele Menschen hier zuhören die entsprechend in die Länder oder in die Regionen auswandern wollen.

Jetzt eben bei USA ist es ja so ein bisschen schwierig auch gerade mit Visum-Thematik. man entweder Green Card Lottery die ist aber grade ausgesetzt oder halt mit einem E-Zwei Visum also mit so einem Business für Leute, die dich jetzt vielleicht auch schon kontaktiert haben bei Social Media oder dich getroffen haben und sagen ich würde gerne nach Hawaii auswandern.

Was gibst du Menschen für Tipps mit? Also es ist nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Jetzt abgesehen vom Visum auch natürlich überhaupt erst Mannschaft zu finden der super gut bezahlt wird. wenn's irgendein deutsche Firma gibt die einen hierher versetzt wurde dann auch ordentlich zahlen auf jeden Fall Supermöglichkeit.

aber Wie gesagt das Leben hier ist nicht einfach vor allem wenn man nicht diese ganzen Benefits hat wie jetzt wir mit Tri-Care also quasi von Militärdieversicherung Dann Housing Allowance und so weiter. Ich glaube, ohne ist es wirklich schwierig. Es gibt aber einige die haben's geschafft und ich bin immer der Meinung wenn man irgendwas will, soll man seine Ziele verfolgen.

was ich aber auch ein bisschen vermitteln will gerade wenn wir nach Hawaii kommen weil ich weiß für die Locals sie sind natürlich immer nichts begeistert Wenn man hierher kommt auf jeden Fall die Kultur respektieren das ist ganz ganz wichtig. sich so gut wie es geht anschließen wie soll man sagen, einbringen was verschiedene Non-Profit Organizations gibt.

Ocean Cleanup und so weiter finde ich halt ganz wichtig. aber das bin persönlich egal wo mal hingeht auf der Welt. also du meinst einfach auch um sich da gut integrieren zu können Genau, dass man das halt einfach respektiert, nett und freulich ist. Und so hatte ich es auch mit den Nachbarn eben geredet weil ich hatte denen gesagt, ich habe am Anfang ein bisschen Angst, dass wir nicht so akzeptiert werden.

Ich sag warum wenn ihr uns mit Respekt gegenüber auftretet dann kriegt man genau den Respekt auf zurück. Tolles Schlusswort! Wir wechseln jetzt in den Einfach-Aussteigenglob für eine Bonuszahl zu dieser Folge. da spreche ich mit Jamie noch darüber... Warum Einheimische manchmal auf Ausländer schlecht zu sprechen sind, das geht um das Thema Hauskauf in erster Linie.

Wir sprechen eben da auch noch darüber wie leicht oder wie schwer es ist was zum Mieten oder zum Kauf zu finden. und vor allen Dingen was mich noch interessiert Es sind so die Möglichkeiten nämlich. ich habe gerade übers Business Vision gesprochen Wo sie ziehen Möglichkeit wie man sich selbstständig machen kann oder wie realistisch ist es Da auch ein Job eine Anstellung zu finden.

wer das nicht verpassen will dann Clubmitglied werden einfach über den Link in der Show notes, hier in der Podcast App oder über die Webseite daauswanderpodcast.com. Jamie, die erst mal herzlichen Dank für sie hin! Ja bitte schön und danke dass ich dabei sein darf. Das war die Auswandlungsgeschichte von Jamie Lee Troyer, die mit ihrer Familie im Jahr zwanzig dreiundzwanzig in die USA ausgewandert ist und seit einem Jahr auf Hawaii lebt.

Die Bilder und die kann ich dir wirklich heute bermstens ans Herz legen. Die sind auf dem Instagram-Kanal von einfach aussteigen zu finden. Schau dir das unbedingt mal an, wir verlinken da auch zu Jamie! Was sagst du jetzt? Würdest Du Dich vielleicht von einer Firma oder einer Organisation auch ins Ausland schicken lassen ohne dass Du entscheiden könntest wohin es geht?

Schreib mir das in die Kommentare. in der Spotify App würde mich sehr interessieren ob Du das auch machen würdest oder ob Du sagst ne ich suche mir lieber mein Land und geht dann dahin, ich lass mir da gar nichts vorschreiben. Schreibt das wie gesagt gerne in die Kommentare! Ich bin zurück mit einer neuen Folge in der nächsten Woche.

Ich freue mich wenn du es auch bist. bis dahin alles Gute, ciao.

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