Einschlafen mit STAR WARS - Geschichten und Fakten aus dem Star Wars-Universum
Die Geschichte des Hyperraums
Donnerstag, 8. Oktober 2026 · 19 min
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Shownotes
Ein Schiff springt in den Hyperraum und legt Lichtjahre in Minuten zurück, aber nur, wenn vorher jede Koordinate stimmt. In dieser Folge vom Podcast Einschlafen mit Star Wars erfährst du von Marvin Jade, wer den Hyperantrieb erfand, wie ein Sprung abläuft und was passiert, wenn er schiefgeht.
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Alle Texte wurden von mir für bessere Verständlichkeit bearbeitet und für das Sprechen optimiert.
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Einschlafen mit Star Wars, der Podcast gesendet von der Kernwelt Erde. Galaktische Grüße! Mein Name ist Marvin Yarder und in dieser Folge erzähle ich dir vom Hyperraum. Möge die Nacht mit dir sein. Der Inhalt dieser Folge ist... du schwierig? Ähm.. Ich würde behaupten weitestgehende Legends wobei die Grenze zum Kanon so fließend ist wie die Getränke im Otogunga.
An dieser Stelle möchte ich übrigens auch Grüße ausrichten und zwar einmal an Dario auf Apple Podcast, an der wahre Mandalorianer ebenfalls auf Apple-Podcasts. Und ebenfalls an dieser Stelle. noch eine kurze Antwort auf eine Frage. Das Spiel Zurevan heißt Knights of the Old Republic, es gibt einen ersten und zweiten Teil dazu.
Es ist wohl auch noch ein Remake in der Entwicklung. Allerdings weiß ich da ehrlich gesagt nicht wie aktuell das Stand ist. Das aber dazu lasst uns doch in die neue Folge einsteigen. Viel Spaß damit! Und möge die Nacht mit dir sein. Erstmal zum Einführen Nach den ganzen Revan-Folgen und mandalorianischen Kriegen, und dann auch noch den wilden Intros mit K.Elf habe ich mir gedacht in dieser Folge kommen wir mal ein bisschen runter fachen mal die ganze Action zurück und besinnen uns mal ganz philosophisch auf die Unendlichkeit der Galaxis.
Herzlich Willkommen zu Transcendence mit Star Wars... Nee ist auch Quatsch. Ich möchte einfach über den Hyperraum erzählen und dabei ganz nerdy technisch werden. Denn der Hyperraum ist viel cooler als die flackernen blauen Lichter, die man sieht! Und es gibt eine ganze Menge Geschichte drumherum – und die erzähle ich dir mal in dieser Folge.
Doch beginnen wir einfach mit einem Zitat von Hahn ganz am Anfang … am Hahnfang so gesehen…. Der Hyperraumflug ist kein Spaziergang übers Feld, Junge! Bass sagt er nämlich Han Solo zu Luke Skywalker während ein imperialer Sternzerstörer sie verfolgte. Das Problem war, dass sie ohne genaue Berechnungen Gefahr liefen mitten durch einen Stern zu fliegen oder einer Supernova zu nahezu kommen und die Reise wäre dann ehrlich gesagt ziemlich schnell vorbei.
Und von unseren Helden in dem Film vermutlich nicht mehr als ein kurzer Feuerball übrig. Puff! Und da wars wir vorbei. Hahn bezog sich an der Stelle natürlich auf den Hyperraum eine zweite Dimension der Raumzeit. Die Juzan Wong, Inversoren aus einer anderen Galaxis und das Thema einer anderen Folge haben den Hyperraum immer Dunkelraum genannt.
Betreten lässt er sich nur mit Überlichtgeschwindigkeit und dafür braucht ein Schiff einen sogenannten Hyperantrieb. Der Antrieb durchbricht die Lichtmauer – die Grenze der Lichtgeschwindigkeiten in einem abrupten Sprung Und diesen Sprung hast du ja schon häufiger gesehen. Jedem Punkt im gewöhnlichen Raum, dem sogenannten Normalraum entspricht genau ein Punkt im Hyperraum.
Fliegt also ein Schiff im Normalraum nach galaktischem Norden und springt fliegt es auch im Hyperraum nach Norden. sogar Sterne und Planeten haben dort einen Schatten. an derselben Stelle. mit einem Hyperantrieb durchquert ein Schifflichtjahre in wenigen Minuten. Handel, Politik und die Kriegsführung der Galaxis beruhen darauf.
Und doch verstehen selbst Astrophysiker- und Astrogationsexperten nicht alles an diesem Raum! Doch zuerst wollen wir einmal herausfinden – wie ein Schiff das Licht überholt? Im Normalraum folgt gewöhnliche Materie, die baryonische Materie den Gesetzen der Relativität. Je näher sie der Lichtgeschwindigkeit kommen, desto mehr Masse gewinnt sie.
Selbst mit unendlicher Energie überschritten sie die Lichtgeschwindigkeit nie. Tarionische Materie lebt dagegen nur oberhalb dieser Grenze und kann sie nach unten nicht durchbrechen! Ein Hyperantrieb umgeht diese Barriere – Mit einem transfysikalischen Effekt erzeugt der Wellen in der Raumzeit, das Schiff stößt sich von diesen Wellen ab und springt in den Hyperraum.
Dort erreicht es das hunderte oder sogar tausendfache der Lichtgeschindigkeit. Der Hyperraum ähnelt dem Subraum und dem Other Space zwei weiteren Dimensionen, die in den Quellen erwähnt werden. Was er wirklich ist weiß allerdings niemand so genau! Eine verbreitete Theorie sagt, er nutzt eine zusätzliche Dimension um die Geschwindigkeitsgrenze des Lichts zu umgehen.
Eine andere meint, er versetze Materie unmittelbar in ein anderes Universum. Das wichtigste aber ohnehin ist der Hyperantrieb. Werden Hyperantrieber fand? Die Grundlagen des Hyperraumflugs entdeckten die Rakata, ein altes grausames Volk das mithilfe der Macht Technik schuf. Ihre machtgestützten Antriebe machten ein Reich möglich dass die ganze Galaxis umspannte – das sogenannte unendliche Reich.
Einige der ältesten Artefakte die den Hyperraum nutzen kann die moderne Technik bis heute nicht nachbauen. Dazu gehören seltsame Bögen, Materietransmitter auf zerstörten Welten und die Gre-Hypertore. Die Greys sind ein uraltes Volk von Kopfhüßern mit sechs Tentakeln, das im äußeren Rand lebte. Sie hatten Hyper-Tore und beförderten damit Wesen und Waren augenblicklich zwischen zwei Welten.
Ihre Zivilisation verfiel aber schon lange vor der Republik und diese Tore erloschen. Die ersten echten Hyper-Antriebe so wie wir sie kennen bauten die Corellianer und die Duros – beide armen die machtgestützten Geräte der Rakata nach bis sie technisch funktionierten. Corellia ist die Werftwelt, von der später Han Solo stammte.
Die Duros sind ein blau-häutiges Volk berühmt als Navigatoren und Schiffbauer – der Sprung! In den ersten einundzwanzigtausend Jahren der Galaktischen Republik berechneten die Piloten ihre Koordinaten mithilfe von Navigationsbarken. Das waren Raumstationen, die weit von jeder Gravitationsquelle im offenen Raum standen.
Dort luden die Schiffe Daten herunter, die ihnen die Raumstraßenbehörde der Republik bereitstellte. Ich stelle mir dieses System irgendwie immer wie Mautstationen im Alphor. Zur Zeit der Mandalorianischen Kriege dann lösten Navigationscomputer, kurz NAV-Computer oder Navi-Computer die Barken ab und die Navigation wurde selbstständiger.
Der Sprung selbst aber läuft immer gleich ab! Der Pilot berechnet den Kurs dem Navikomputer, dreht das Schiff in diese Richtung und aktiviert den Hyperantrieb. Oder wie im Fall des Millenniumfalken Der Pilot berechnet den Kurs im Navi-Computer, dreht das Schiff in diese Richtung, aktiviert den Hyperantrieb und nichts passiert.
Aber im Normalfall und bei funktionierenden Raumschiffen sehen die Passagiere dann die Sterne zu parallelen Linien gezogen. Von außen sieht es so aus als erlebe der Schiff einen plötzlichen Geschwindigkeitsschub und verschwinde aus dem Universum – man nennt das Pseudo-Bewegung! Im Hyperraum selbst erscheint das sichtbare Universum als blau getönte Korridor aus gesprengeltem rasendem Verschwimmen.
Von allen gewöhnlichen Formen der Ordnung ist ein Schiff dort abgeschnitten. Die Koordinaten gibt den Pilot dem Navi-Computer von Hand ein oder per Funk, die Renegartenstaffel, die Elite Staffel der Rebellen nutzte immer die Funkübertragung. Alle Maschinen einer Gruppe – etwa T-vonsechzig X-Flügler flogen so mit denselben Koordinate.
Sprünge innerhalb eines einzelnen Sternensystems, sogenannte Mikrosprünge waren selten und wurden nun manchmal strategisch eingesetzt da sie durchaus Risiken mitbrachten. Die meisten reisenden folgten bekannten Handelsrouten in der Nähe bewohnter Systeme. Das hielt erstens die Gefahr durch Piraten- und Himmelskörper klein und bei einer Störung war Hilfe immer nah.
Wer außerhalb dieser Routen im Normalraum strandete, war kaum mehr zu finden. das kannst du dir vorstellen so wie wenn du schiffbrüchig auf offener See wirst. Das erfuhren z.B. Allene, die in den weiten des offenen Raums nach der Katana Flotte suchten. Sie bestand aus zweihundert schweren Kreuzchen der Dreadnought-Klasse, die die Republik etwa sechsundvierzig Jahre vor der Schlacht von Javin in Dienst stellte.
Ihre Schiffe waren über eine Sklavenschaltung verbunden, sodass sich die ganze Flotte von einem einzigen Schiff aus Steuern ließ. Auf ihrer Jungfernfahrt trieb ein Schwarmvirus die Besatzungen in den Wahnsinn und die Schiffe sprangen blind in den Hyperraum! Wegen ihres dunklen Anstrichs trugen die Flotten übrigens den Beinamen dunkle Macht.
Rund vierzig Jahre später grieten die Schmuggler Talon Kade und Hoffner auf der Flucht vor zwei imperialen Kreuzern durch einen Zufallssprung mitten in diese Flotte. Beide hielten die Schiffe zunächst für eine imperiale Patrouille, und sprang sofort weiter! Erst danach begriffen sie was sie gesehen hatten und merken sich die Koordinaten... Später verriet Hoffner den Ort.
ein großer Admiral Thrawn, der einhundertundachtzig dieser Schiffin seine Gewalt brachte und so seine Flotte gehörig aufstockte. Aber was ist eigentlich wenn so einen Sprung schiefgeht? Ein Schiff das im Hyperraum einem Schwarzen Loch, einem Stern oder einer anderen Gravitationsquelle zu nahe kommt wird aus dem Hyperraum gerissen!
Deshalb muss jeder Kurs außerhalb des Masseschattens verlaufen dem Bereich, in dem ein Himmelskörper das Schiff mit seiner Schwerkraft packt. Piloten nutzen das aus! Sie legten Kurse oft so, dass die Masse eines Planeten als Prellbock diente und die Sicherheitssysteme des Antriebs bremsen das Schifff am äußersten möglichen Punkt der Strecke ab.
Wandere schwarze Löcher. allerdings zerstören im Normalraum mindestens ein paar Schiffe im Jahr. Die meisten Fehler entstehen aber schon bei der Berechnung – die Koordinaten stimmen nicht oder die Karten sind unvollständig oder veraltet…. Ein Zusammenstoß im Hyperraum kann ein Planeten verwüßen unter Zerstören.
Die Reaktoren vieler Großkampfschiffe leisten soviel wie ein Stern oder mehr und der Hyperraumflug verlangt gewaltige Energien. Selbst wenn ein Planet seine Schilde aktiviert hat, kann allein der Niederschlag auf einer Welt wie Coruscant Millionen töten. Das zeigte zum Beispiel die Crestor – einen Schlachtkreuzer der Prätoklasse der Republik.
Kurz vor der Schlacht um Coruscant führte sie im Jahr neunzehnt vor dem Schlag von Javin den Angriff auf Parmand, wo quarene Ingenieure Schiffswerfen für die Konfideration unabhängiger Systeme betrieben. Torpedo-Druiden beschädigten ihren Hyperantrieb – er sprang an und die Questor raste in den Planeten!
Das Schiff zerbarst, der Kern des Planeten brach und die Atmosphäre wurde radioaktiv verseucht. Wer einem Gegner den Fluchtweg abschneiden will setzt Abfangschiffe ein. Sie tragen Gravitationsprojektoren, die ein künstliches Schwerkraftfeld erzeugen und die Nähe eines Planeten vortäuschen. Das soll Schiffe auf ihrer Reise aus dem Hyperraum – und im Gefecht hindert es den Gegner in den Lichtgeschwindigkeitsflug zu entkommen!
Zu den Abfangschiffen des Imperiums zählte der Abfangkreuzer Immobilisator-Fierhundertachzehn. Ärmere Piraten zogen statt eines Projektors große Asteroiden in die Handelsrouten. Der Brocken stoppte dann in Schiffsverkehr und diente zugleich als Unterschlupf von Schild gegen den Beschuss. Außerhalb der Schilde eines Schiffes ist der Hyperraum für jedes Lebewesen des Normalraums tödlich.
Aus einer Luftschleuse in den Hyperraum geschleudert zu werden, tötet wirksamer als das Vakuum. In eine Rettungskapsel kann ein Wesen überleben – doch hat die Kapsel keinen eigenen Hyperantrieb und deswegen kommt sie nie in den Normalraum zurück! Sogar der Blick in den Hyperraum kann gefährlich sein….
Wer lange von der Beobachtungsplattform in ihn hineinstarrt, verfällt der Legende nach dem Hyperraum Rausch. Einer Art Wahnsinn! Das Imperium schaltete deshalb das Transparistal der Fenster während des Flugs undurchsichtig. Darth Vader schaute dennoch gern an die kaleidoskopischen wirbelnden Lichtmuster – und ganz ehrlich ob Darth Vader jetzt noch einen Hyperraum rausbekommt oder nicht ist, an dieser Stelle wahrscheinlich auch egal….
Cronal fand es sogar beruhigend, in das zu starren was er für die Lehre außerhalb des Universums hielt. Cronall genannt auch Black Hole war ein früherer Prophet der dunklen Seite und eine Hand des Imperators. Unter Palpatine leitete er den imperialen Geheimdienst. Nach seiner Verbandung kehrte er als Kriegsherr unter dem Namen Shadowspawn zurück.
Er ist der Gegenspieler in Matthew Stovers Roman Luke Skywalker und die Schatten von Mindor. Mit beschädigten Hyperantrieb kann ein Schiff an einer Kreuzung des Raumes Hängen bleiben Halb im Hyperraum und halb im Normalraum. So erging es zum Beispiel der Harbinger, einem Sith Dreadnought aus der Flotte des Sith Lords Naga Sadow.
Sadow-Griff. vor rund fünftausend Jahren. im großen Hyperraum kriegt die Republik an. Die Harpinger kommandierte der Kalish Seis Rogon ein ehemaliger Jedi, der zur dunklen Seite übergelaufen war. Sein früherer Meister, der Jedi Raelin Druhr beschädigte den Hyperantrieb. Das Schiff stürzte in einen unkontrollierten Sprung.
Rogan hielt es zwar mithilfe der Macht und des Erzes Lignan zusammen, holte er sogar in den Normalraum zurück – rund fünftausend Jahre später – in die Zeit von Luke Skywalker's Jedi-Ordn. Aber auch das ist eine andere und ziemlich würre Geschichte. Funk & Ordnung Im Hyperraum existiert ein Schiff im herkömmlichen Sinne nicht!
Also, das heißt gewöhnlicher Funk und Subraumkommunikation erreichen es kaum und selbst wenn ein Signal ankommt sind seine Wellenlängen massiv verzerrt. Hyperkom-Signale dringen durch, doch auch sie verstehen sich nur wenn Sie vom Anfang oder Ende der Route kommen – oder von Schiffen auf dem selben Kurs.
Die Ordnung hat dasselbe Problem! Ein Schiff im Hyperraum lässt sich kaum im Visier halten und deshalb ist die Flucht in den Lichtgeschwindigkeitsflug in den meisten Gefechten ein sicherer Rückzug. Wer verfolgt kann nun mehrere Kurse entlang des letzten bekannten Vektors des Ziels berechnen und raten wo es den Hyperraum verlässt.
Die flüchtenden planen dagegen meist einen kurzen Sprung und einen längeren zum Ziel auf einem anderen Vektor, ehe die Verfolge eintreffen. Am sichersten ist aber ein Peilsender an einem feindlichen Schiff. Über große Entfernungen taugen dafür nur Geräte mit Holonetzanschluss – und diese sind sehr teuer!
Beim Ein- und Austritt sendet jedes Schiff einen kurz kräftigen Strahlungsstoß aus — die sogenannte Kronaustrahlung. Richtig ausgerichtete Sensoren fangen ihn schon aus wenigen Lichtsekunden Entfernung auf, oft weit außerhalb ihres normalen Radios. Hypercom und Holonetz Auch Nachrichten reisen durch den Hyperraum!
Hypercom schickt Signalpakete über größere Entfernungen und mit höherer Geschwindigkeit als es herkömmliche Subraumsender könnten. Das Holonets reicht sogar noch weiter. Es besteht aus einem Netz von Hyperwellensenderempfängern, die im Hyperraum schweben und gewaltige Datenmengen über die gesamte Galaxis freigeben.
Jeder Teilnehmer kann so in voll holographischer Form mit jedem anderen verzögerungsfrei sprechen. Unter dem Imperium kontrollierte der Staat das Holo-Netz natürlich sehr streng – auch unter der neuen Republik blieb es teuer im Unterhalt und eine direkte Zweivegeverbindung hatten meist nur regierungsangehöriger und wohlhabende.
Nachrichten und Unterhaltungen wurden im ganzen Netz übertragen, und dann in lokalen sektorbasierten Subraumnetzen wiederholt. Der Navi-Computer Kein Pilot kann während eines Sprungs reagieren – geht einfach nicht! Und nur sehr mächtige Jedi sind dazu in der Lage. Herkömmliche Sensoren und Funkgeräte empfangen keine Information schneller als mit Lichtgeschwindigkeit.
Und selbst Subraumsensoren die schneller als das Licht arbeiten kommen mit dem Hyperroom. Deshalb muss man schon vor dem Sprung genau wissen, was auf der Strecke liegt. Und diese Arbeit übernimmt den Navigationscomputer. Er enthält detaillierte Sternenkarten und berechnet in kurzer Zeit eine Route von einem Punkt zum anderen.
Ein Pilot selbst braucht grundlegende Astronavigationskenntnisse um ein Navi-Computer zu bedienen – aber nicht die komplexen Gleichungen dahinter! Die Givien und die Zenithänen brauchen nicht einmal den Computer. Das sind Völker, die Gleichungen im Kopf lösen…. Die Gewinn stammen von der Welt Jagdul.
Ihr Skelett liegt außen, ein Ektoskelett aus Knochenplatten und sie überleben kurze Zeit sogar im Vakuum. Und die Sinitänen sind ein humanoides Volk von der Welten Milewa mit sehr blasser Haut- und auffallen großen Köpfen – in diesen großen Köppen haben Sie so leistungsfähige Gehirne dass sie Hyperraumkoordinaten im Kopf berechnen können!
Die Kartenbibliotheken im Navi-Computer müssen regelmäßig aktualisiert werden, denn Systeme wandern langsam durch die Galaxis und Sterne explodieren oder werden geboren. Deshalb gab es auch Jahrtausende nach der Kartierung der ersten Sternenstraßen noch ein Chor aus Entdeckern und Kartografen. Eine gerade feste Hyperraumroute sowie eine Autobahn von einem Ende der Galaxis zum anderen gibt es wegen der Hyperraumschatten nicht.
Das persönliche Schiff des Trandoshaner Kopfgeldjägers Bosk Die Reißzahn kann mitten im Sprung den Kurs ändern. Die Reiszahn ist ein umgebauter, leichter Frachter vom Typ Yv-Sexex ex der kurianischen Ingenieursgesellschaft. Die Minidruiden flirten an diese Fähigkeit großartig als sie auf eine Reise zurück nach Lomabu die Schiffsysteme untersucht – aber das ist bisher auch das einzige überlieferte Schiff mit so einer Technik!
Nun wie lange dauert jetzt eine Reis eigentlich? Ja, die Reisezeit zwischen zwei Orten richtet sich in der Regel natürlich nach der Entfernung der Planeten. Als Theroidenfelder und Nebel, die ein Schiff umfliegen muss, können sie aber drastisch verlängern – es gilt auch wenn die beiden Orte nah beieinander liegen!
Ein gutes Beispiel ist die Reis von Coruscant nach Alderaan. Der Entfernungen nach liegen die beiden Welten nah beinahe. Beziehungsweise im Fall Alderans lagen da beieinander. Jedenfalls dauerte in der imperialen Zeit die Reisse trotzdem etwa sechzehn Stunden. Ein Abschnitt der Route führte nämlich durch einen Teil des weitgehend unerforschen Tiefkerns, dem dichten Sternengedränge im Herzen der Galaxis und dort erschweren die Gravitations-Trichter der dicht beieinander stehenden Sterne die Navigation.
Und deshalb dauert diese eigentlich kurze Reise deutlich länger! Han Solo hatte also recht – wer in den Hyperraum springt muss vorher rechnen denn zwischen den Sternen verzeiht der Hyperraum kein Fehler. Und doch tritt jedes Schiff der Galaxis immer wieder ein vom alten Frachter bis zur Executor, weil die Galaxis ohne ihnen aus einzelnen einsamen Welten bestünde.
Irgendwo in diesem Augenblick springt wieder ein Schiff in das blaue Licht und jemand an Bord vertraut darauf dass der Navi-Computer richtig gerechnet hat. Möge die Nacht mit dir sein!