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Einschlafgeschichten für Kinder (4–7) | Kinderbuch Horn | Mondgeschenk.de

Drachen-Einschlafgeschichte für Kinder: Clara und der kleine Laternen-Drache

Freitag, 16. Oktober 2026 · 22 min

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Shownotes

Clara liebt Drachen und wünscht sich nichts sehnlicher als einen kleinen, freundlichen Drachen als Freund. Eines Abends sitzt plötzlich der winzige Drache Fünkchen auf ihrer Fensterbank. Er hat sich im silbernen Nebel verirrt und findet den Weg zu seiner Drachenburg nicht mehr.
Mit ihrer Laterne begleitet Clara den kleinen Drachen durch ein geheimnisvolles Tor in eine zauberhafte Drachenwelt. Dort wartet ein besonderes Laternenfest. Doch die große Mondlaterne ist dunkel geblieben, und Fünkchen zweifelt daran, ob sein kleiner Drachenfunke ausreicht, um sie anzuzünden.
Gemeinsam entdecken Clara und Fünkchen, wie viel Mut eine neue Freundschaft schenken kann und dass auch kleine Fähigkeiten etwas Besonderes sind.
Eine sanfte Gute-Nacht-Geschichte für Kinder von 4–7 Jahren, die Drachen, Burgen und magische Abenteuer lieben. Freundliche Drachen, warmes Laternenlicht und eine gemütliche Abendstimmung begleiten die Geschichte über Freundschaft, Selbstvertrauen und gegenseitige Unterstützung.
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Stell dir vor, du könntest selbst die Hauptfigur in einer Hörgeschichte sein, mit deinem Namen, deiner Lieblingswelt und einem Abenteuer, das nur für dich gemacht wurde. Genau das ist ein Mondgeschenk auch diese Geschichte wurde mit Mondgeschenk. De erstellt und jetzt viel Spaß mit unserer heutigen Geschichte. Clara liebte Drachen.

In ihrem Bilderbuch waren sie groß und Klein, Grün und blau, und manche konnten sogar goldene Sterne ausatmen. Am liebsten aber wünschte Klara sich einen kleinen, freundlichen Drachen als Freund an diesem Abend duftete es in der Küche nach Zimt und warmem Teig, Klara hatte mit Mama runde Kekse gebacken. Einige sahen aus wie Monde, andere wie kleine Burgen. Einer war ein bisschen schief geraten. Das ist bestimmt ein Drachenkeks, sagte Klara und legte ihn auf einen Teller.

Draußen wurde der Himmel dunkelblau, Klara stellte eine Laterne auf die Fensterbank, ihr Licht schimmerte weich über den Garten und bis zum alten Burgturm auf dem Hügel. Die Burg war schon lange nicht mehr bewohnt. Im Mondlicht sah sie aus, als würde sie schlafen. Klara drückte die Nase ans Fenster, wenn ich doch nur einen Drachenfreund hätte, flüsterte sie da, machte es draußen pling, Klara Blinzelte, auf der Fensterbank saß ein winziger Drache, er war kaum größer als eine Teekanne.

Seine Schuppen glänzten dunkelgrün und auf seinem Rücken standen 2 kleine Flügel wie gefaltete Blätter. Eine goldene Locke kringelte sich zwischen seinen Hörnern. Guten Abend, sagte der Drache, Höflich ist das hier das Schloss mit den warmen Keksen, Klara öffnete das Fenster einen Spalt, du bist ein echter Drache. Das hoffe ich, sagte er, sonst wäre mein Schwanz sehr verwirrend.

Er schaute über die Schulter auf seinen langen, schuppigen Schwanz und musste kichern. Klara stellte ihm den Drachenkeks hin, der kleine Drache schnupperte ich heiße Fünkchen, sagte er, und Ich bin auf dem Weg nach Hause. Aber der silberne Nebel hat mich von meinem Weg gepustet. Wo ist dein Zuhause, fragte Klara Fünkchen, zeigte mit der Nase zum Burghügel hinter der alten Burg liegt ein verborgenes Tor, dahinter beginnt die Drachenwelt meine Familie wohnt in der Drachenburg, wo heute Abend die Laternen angezündet werden. Ich wollte meinen 1.1.

Laternenfunken bringen, aber dann kam der Nebel. Klara sah zum Hügel, zwischen den Bäumen lag ein feiner silbriger Schleier. Er war nicht unheimlich, eher wie ein Tuch aus Mondlicht, doch der Weg zur Burg war darin kaum zu erkennen. Ich kann dich begleiten, sagte Klara, Ich habe eine Laterne. Fünkchen schaute sie mit runden Augen an, wirklich. Dann wärst du meine erste Menschenfreundin. Klara zog ihren warmen Mantel an und nahm die Laterne. Mama half ihr, einen kleinen Beutel mit Keksen einzupacken, bleibt auf dem Weg und kommt bald zurück, sagte sie lächelnd. Die Laterne zeigt euch den Weg.

Fünkchen setzte sich auf Claras Schulter, seine Flügel kitzelten ein wenig an ihrem Ohr. Gemeinsam gingen sie durch den Garten und den Hügel hinauf. Die Laterne warf einen goldenen Kreis auf den Weg, hier und da glitzerte ein Tautropfen wie ein winziger Stern kannst du Feuer spucken, fragte Clara Fünkchen, schüttelte den Kopf nur ein kleines bisschen Wärme, wenn ich mich sehr freue, wird meine Nase ganz hell.

Das ist auch schon eine Drachenkunst, sagte Klara. Da leuchtete fünkchens Nase tatsächlich wie ein winziger Lichtpunkt, er wurde verlegen und versteckte sie in klaras Schal oben an der Burg fanden sie eine Tür, die Klara noch nie bemerkt hatte, sie war aus dunklem Holz und mit Drachen, Monden und kleinen Laternen verziert.

In der Mitte war eine runde Vertiefung, Fünkchen nahm seinen Keks und legte ihn hinein, die Tür machte leise Klick, dann schwang sie auf, dahinter lag ein heller Gang, der nach Honig und warmem Stein duftete, am Ende wartete ein Tor aus blauem Glas, auf der anderen Seite schimmerten Berge und Türme.

Die Drachenwelt flüsterte Fünkchen, Klara hielt die Laterne höher. Dann gehen wir zusammen, und als sie durch das blaue Tor traten, begann die Laterne in ihrer Hand ganz sanft zu schaukeln, als wollte auch sie das Abenteuer sehen. Hinter dem blauen Tor war die Luft warm und roch nach Moos, Zimt und einem Hauch Lagerfeuer.

Klara stand auf einem breiten Steinweg, ringsum erhoben sich Berge, deren Spitzen aussahen wie schlafende Drachen, Rütten in der Ferne lag die Drachenburg, ihre Türme waren rund und freundlich. Und in ihren Fenstern Glommen kleine Lichter. Da ist mein zuhause, rief Fünkchen. Er flatterte von Klaras Schulter und drehte eine fröhliche Runde über ihrem Kopf, doch dann landete er wieder bei ihr, der Weg ist länger, als ich dachte, und die Laternen sind noch nicht an, sie gingen über eine Wiese, auf der blaue Blumen im Dunkeln leuchteten, Klara hörte ein leises Summen. Es kam von den vielen Laternen, die am Weg hingen, doch keine davon leuchtete.

Ein silberner Nebel lag auch hier zwischen den Bäumen und machte die Farben ganz blass. Am Burgtor warteten 3 Drachen, einer hatte eine Brille auf der Nasenspitze, ein anderer trug eine Schürze mit kleinen Wolken darauf. Eine freundliche Drachenmama lief Fünkchen entgegen und drückte ihn vorsichtig an sich. Da bist du ja mein kleiner Funke, sagte sie, Wir haben dich gesucht, das ist Klara, sagte Fünkchen, Sie hat mich nach Hause gebracht und sie hat Kekse. Klara reichte den Drachen, ein Paar davon, die Drachen schnupperten begeistert.

Der Brillendrache Biss in einen Keks und bekam dabei einen Zimtkrümel auf die Nase. Er nieste so leise, dass nur seine Brille wackelte. Alle Kicherten. Heute feiern wir das Laternenfest, erklärte Fünkchens Mama, aber der Nebel hat die große Mondlaterne auf dem höchsten Turm verdunkelt, wenn sie leuchtet, finden alle kleinen Drachen sicher ihren Weg nach Hause.

Klara blickte zum Turm. Ganz oben hing eine große Laterne in Form eines Mondes. Sie war dunkel, der Weg dorthin führte über eine breite Treppe, die sich um den Turm Wand, es war kein gefährlicher Weg, aber sehr lang, ich kann sie anzünden, sagte Fünkchen, seine Stimme klang tapfer, doch seine Flügel zitterten ein wenig. Du musst nicht allein hinauf, sagte Klara. Wir gehen zusammen.

Fünkchen nickte, die Drachenmama gab ihnen ein kleines Glas mit einem goldenen Docht. Das ist für den ersten Funken, ihr braucht nur ein wenig Wärme. Klara nahm ihre Laterne, Fünkchen setzte sich auf ihre Schulter und gemeinsam stiegen sie die Treppe hinauf. Unten begannen die Drachen ganz leise ein Lied zu summen. Es klang wie Wind, der durch warme Vorhänge streicht. Auf jeder Stufe hing eine kleine Laterne, Klara stellte ihre Laterne daneben und ihr Licht ließ die Stufen golden schimmern, Fünkchen atmete langsam ein, dann pustete er vorsichtig auf den goldenen Docht, nichts geschah er. Er versuchte es noch einmal.

Ein winziges Wölkchen kam aus seiner Nase und Kringelte sich wie ein Keks. Fünkchen sah enttäuscht aus, mein Funke ist zu klein. Klara dachte nach, dann erinnerte sie sich an die Küche, an den warmen Ofen und an den Duft der frisch gebackenen Kekse, denk an etwas, das dich glücklich macht, sagte sie. Nicht an ein großes Feuer, nur an etwas warmes Fünkchen schloss die Augen.

Ich denke an meine Mama und an den Drachenkeks und daran, dass ich jetzt eine Freundin habe, seine Nasenspitze begann zu leuchten, erst ganz schwach, dann heller und heller, ein winziger goldener Funke hüpfte aus seiner Nase und landete auf dem Docht. Die Mondlaterne erstrahlte, ihr Licht war weich wie Butter auf warmem Brot, es floß über den Turm, über die Burg und bis zu den Bergen.

Eine Laterne nach der anderen erwachte, bald leuchtete der ganze Weg wie eine goldene Kette, unten jubelten die Drachen. Fünkchen flatterte vor Freude einmal im Kreis und landete direkt in Claras Kapuze. Nur sein Kopf schaute heraus. Du hast es geschafft, sagte Clara, Wir haben es geschafft, antwortete Fünkchen, Deine Laterne hat mir Mut gemacht. Die Drachen feierten mit Liedern, sanftem Flügelflattern und vielen Keksen.

Klara bekam einen kleinen Anhänger in Form einer Laterne. Fünkchen bekam den schiefen Drachenkeks, den Klara mitgebracht hatte, und teilte ihn mit ihr, als der Mond hoch am Himmel stand, begleitete Fünkchens Mama Klara zurück zum blauen Tor, die Laternen zeigten ihnen den Weg, Fünkchen ging bis zur Schwelle mit und drückte klaras Hand mit seiner kleinen Klaue. Darf ich dich bald besuchen, fragte er. Sehr gern, sagte Klara, Ich backe dann wieder Kekse. Fünkchen lächelte, seine Nase leuchtete wie ein winziger Stern, als Klara durch das Tor zurück in die stille Burg ging. Auf der anderen Seite des blauen Tores lag wieder die alte Burg auf dem Hügel.

Der silberne Nebel war verschwunden, Klaras Laterne leuchtete ruhig und unter ihren Schuhen Knirschte der feine Kiesweg. Fünkchens Mama blieb am Tor stehen und winkte, Klara winkte zurück. Hinter ihr hörte sie noch eine Weile das leise Summen der Drachen. Es klang weit weg und zugleich so warm, als wäre ein kleines Stück davon in ihrer Laterne mitgereist. Klara ging den Hügel hinunter, die Bäume bewegten sich sacht im Nachtwind, über ihr funkelten die Sterne, einer davon blinkte besonders hell, und Klara stellte sich vor. Das Fünkchen gerade zum Fenster seiner Drachenburg schaute und ihr denselben Stern zeigte.

Zu Hause wartete Mama an der Tür, da bist du ja, sagte sie und nahm Klara in den Arm. War es ein schöner Spaziergang? Klara nickte, ich habe einen Drachenfreund gefunden, er heißt Fünkchen. Er hat eine Mondlaterne angezündet und die Drachen haben meine Kekse gemocht. Das klingt nach einem ganz besonderen Abend, sagte Mama Klara, stellte ihre Laterne auf den Küchentisch neben dem Griff hing nun der kleine Anhänger, den sie in der Drachenburg bekommen hatte, er schimmerte, wenn das Licht darauf fiel, Klara zog die Schuhe aus. Und legte ihren Mantel ordentlich über den Stuhl. Dann wusch sie sich die Hände und trank einen Schluck warmes Wasser.

In ihrem Zimmer stand das Drachenbilderbuch auf dem Regal. Klara legte den neuen Laternenanhänger daneben, gute Nacht, Fünkchen flüsterte sie bis bald, dann schlüpfte sie in ihren Schlafanzug und kuschelte sich unter die Decke. Mama setzte sich auf die Bettkante, durch das Fenster sah man ein Stück dunklen Himmel und den Mond, der freundlich über den Dächern hing. Klara dachte an die Drachenburg, an die runden Türme und die goldenen Laternen, an die Drachen, die leise Gesummt hatten, und an fünkchens kleine helle Nase, die geleuchtet hatte, als er an seine Mama.

Und an seine neue Freundin dachte. Kann ein Drache wirklich durch ein blaues Tor reisen, fragte Klara schläfrig. Wenn man träumt, kann vieles sein, sagte Mama, und manchmal bleiben schöne Abenteuer noch eine Weile im Herzen. Klara schloss die Augen, sie hörte den Abendwind am Fenster. In ihrer Vorstellung schwebten die Laternen der Drachenwelt über weichen Hügeln, Fünkchen lag in seinem Bett aus Moos und Kissen.

Vielleicht träumte er von Keksen, vielleicht träumte er von Klara Mama strich Klara sanft über die Haare und begann ein leises Schlaflied zu Summen, die Töne waren ruhig und rund. Wie kleine Boote auf einem stillen See. Klara atmete langsam ein und aus, ihre Hände wurden warm unter der Decke und ihre Gedanken wurden ganz leicht.

Der Mond schien auf die Fensterbank, dort stand Claras Laterne, jetzt dunkel und still, aber in ihrem Glas lag ein goldener Schimmer. Als hätte sie ein winziges bisschen drachenlicht aufbewahrt. Klara lächelte im Schlaf, sie wusste nun, dass ihr Wunsch wahr geworden war, nicht nur, weil sie einen Drachenfreund gefunden hatte, sondern auch, weil eine echte Freundschaft manchmal mit einem geteilten Keks und einem mutigen kleinen Funken beginnt.

Draußen schliefen die Häuser. Hoch oben schliefen die Sterne und in der fernen Drachenburg wurden die letzten Laternen ganz sanft gedimmt. Alles war still und warm. Gute Nacht Clara, Gute Nacht Fünkchen Gute Nacht, du kleiner Drachenfreund. Möchtest du einem Kind eine ganz besondere Freude machen auf Mondgeschenk.

De entsteht ein persönliches Hörabenteuer, in dem dein Kind selbst die Hauptrolle spielt, mit seinem Namen, seiner Lieblingswelt und den Dingen, die es besonders machen. So entsteht ein ganz persönliches Hörgeschenk, dass es kein zweites Mal gibt, mehr erfährst du auf Mondgeschenk. De.

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