
Einschlafgeschichten für Kinder (4–7) | Kinderbuch Horn | Mondgeschenk.de
Prinzessinnen-Einschlafgeschichte für Kinder: Ida und das Schloss im Mondlicht
Freitag, 16. Oktober 2026 · 23 min
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Shownotes
Ida liebt Prinzessinnen, glitzernde Krönchen und das Tanzen. Am liebsten wirbelt sie in ihrem rosa Prinzessinnenkleid durchs Wohnzimmer, während ihre Katze Mimi neugierig zuschaut.
Eines Abends erscheint plötzlich ein geheimnisvoller Lichtweg auf dem Boden. Gemeinsam mit Mimi folgt Ida dem silbernen Schimmer und entdeckt ein wunderschönes Schloss im Mondlicht. Dort begrüßt sie die freundliche Prinzessin Rosalie, die ihre Hilfe braucht: Die magische Mondglocke hat ihre Melodie vergessen, und das große Tanzfest kann noch nicht richtig beginnen.
Mit kleinen Tanzschritten, einer sanften Melodie und Mimis Unterstützung versucht Ida, der Mondglocke ihre Musik zurückzugeben. Dabei entdeckt sie, dass auch leise Töne und eigene Ideen etwas Besonderes bewirken können.
Eine ruhige Gute-Nacht-Geschichte für Kinder von 4–7 Jahren, die Prinzessinnen, Schlösser, Katzen und märchenhafte Abenteuer lieben. Sanfte Musik, funkelnde Sterne und eine friedliche Schlossatmosphäre begleiten die Geschichte über Kreativität, Selbstvertrauen und gemeinsames Helfen.
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Stell dir vor, du könntest selbst die Hauptfigur in einer Hörgeschichte sein, mit deinem Namen, deiner Lieblingswelt und einem Abenteuer, das nur für dich gemacht wurde. Genau das ist ein Mondgeschenk auch diese Geschichte wurde mit Mondgeschenk. De erstellt und jetzt viel Spaß mit unserer heutigen Geschichte. Ida liebte Prinzessinnen.
Am liebsten zog sie ihr weiches Prinzessinnenkleid an, setzte ihr glitzerndes Krönchen auf und tanzte durchs Wohnzimmer. Mimi, ihre graue Katze, schaute ihr dabei zu, manchmal saß Mimi auf dem Teppich und wedelte mit dem Schwanz, manchmal machte sie einen kleinen Katzensprung, als wollte sie mittanzen.
An diesem Abend drehte Ida sich besonders langsam im Kreis. Ihr Kleid bauschte sich auf wie eine rosa Wolke. Dabei fiel ein silberner Lichtfleck auf den Boden, Ida blieb stehen, Mimi, siehst du das auch? Der Lichtfleck Glitzerte und wurde größer, erst war er so klein wie ein Knopf, dann so groß wie ein Teller.
Darin erschien ein Bild, ein Schloss mit runden Türmen, weißen Mauern und Fenstern, in denen warmes goldenes Licht schimmerte. Mimi schnupperte vorsichtig der Lichtfleck, roch nach Rosen und ein wenig nach frischem Kuchen, da erklang aus dem Bild eine leise Melodie, sie klang wie eine Spieluhr, die gerade aufwachte.
Idas Füße begannen von selbst kleine Schritte zu machen. 12 dreh dich fein, 12 wie schön kann tanzen sein. Der Lichtfleck verwandelte sich in einen schimmernden Weg, er führte mitten durch das Wohnzimmerbild hindurch, Ida nahm Mimi behutsam auf den Arm. Wir schauen nur ein kleines bisschen, flüsterte sie. Dann machte Ida einen Schritt auf den Lichtweg. Es fühlte sich an, als würde sie auf weichem Moos gehen. Mimi Schnurrte, und gemeinsam glitten sie durch den glitzernden Schein.
Im nächsten Augenblick standen sie vor dem Schloss, über ihnen spannte sich ein dunkelblauer Himmel voller Sterne. Die Türme sahen aus, als hätten sie Mützchen aus silbernem Mondlicht auf. In einem Fenster winkte eine kleine Gestalt, das große Schlosstor öffnete sich ganz leise, eine freundliche ältere Prinzessin kam heraus, ihr Haar war weiß wie Zuckerwatte, und auf ihrem Kopf saß eine schmale Krone. Willkommen, Liebe Ida, sagte sie. Ich bin Prinzessin Rosalie, wie schön, dass du dein Krönchen mitgebracht hast.
Heute Abend soll im Schloss ein Tanzfest stattfinden, doch die Mondglocke hat ihre Melodie vergessen. Kann eine Glocke etwas vergessen, fragte Ida. Manchmal, sagte Rosalie lächelnd, wenn sie zu lange ganz allein schweigt. Ohne ihre Melodie finden die Sterne ihren Platz für den Nachttanz nicht. Aber keine Sorge, sie sind geduldig und warten freundlich am Himmel. Mimi sprang von idas Arm und setzte sich neben die Prinzessin, sie betrachtete den langen Schlossflur, der hinter dem Tor lag, überall hingen Bilder von tanzenden Prinzen und Prinzessinnen.
An einer Wand drehte sich auf einem Bild sogar ein winziger Gemalter Fuchs im Kreis. Prinzessin Rosalie führte sie in den großen Saal. Dort waren schon viele Gäste ein Bär mit einer blauen Fliege, 2 Hasen in feinen Westen und eine kleine Prinzessin namens Lotte. Auf den Tischen standen Schalen mit Birnenstücken und warmen Brötchen.
In der Mitte des Saals lag ein runder Teppich, auf dem silberne Sterne gestickt waren. Am Ende des Flurs führte eine breite Treppe hinauf zum höchsten Turm, dort wohnte die mondglocke sie braucht keine kräftigen Schläge, erklärte Rosalie, nur eine Melodie, die ihr gefällt. Vielleicht erinnert sie sich dann wieder.
Ida Strich über ihr Krönchen. Ich kann tanzen, vielleicht fällt mir dabei etwas ein, das wäre wunderbar, sagte Rosalie. Mimi Schnurrte laut Stimme sie zu, da setzte die Spieluhrmelodie wieder ein, ganz leise Ida stellte sich auf den Sternenteppich, sie hob die Arme und ihr Kleid schimmerte im Mondlicht. Doch bevor sie ihren ersten Tanzschritt machen konnte, verstummte die Musik.
Im Turm. Oben war ein sanftes Klingeln zu hören, dann war es wieder still, Ida sah zu Prinzessin Rosalie, wir gehen zur Mondglocke, sagte sie, vielleicht können wir ihr gemeinsam helfen. Und so stiegen Ida, Mimi und Rosalie die breite Treppe hinauf. Stufe für Stufe, ruhig und ohne Eile. Der Mond schien durch jedes Fenster herein und legte einen silbernen Streifen auf die Stufen.
Oben wartete die Runde Tür zum Glockenturm, Ida legte die Hand auf den Türknauf, Mimi drückte ihre warme Seite an idas Bein, zusammen öffneten sie die Tür und traten hinein. Im Glockenturm war es still und hell. Durch die runden Fenster konnte Ida den ganzen Himmel sehen. Die Sterne funkelten wie kleine Lichter in einem großen, dunklen Zimmer. In der Mitte des Turms hing die Mondglocke. Sie war aus silbernem Metall und hatte am Rand winzige Eingravierte Sterne.
Guten Abend, Mondglocke, sagte Ida höflich, die Glocke antwortete nicht, sie schwang nur ein kleines bisschen hin und her, dabei machte sie ein ganz leises Ding, dann schwieg sie wieder. Prinzessin Rosalie legte den Kopf schief. Vielleicht muss sie hören, wie schön der Tanzsaal klingt. Ida sah sich um, neben der Glocke stand eine kleine Harfe, ihre Seiten glänzten wie dünne Fäden aus Licht, doch niemand spielte darauf, Mimi schlich auf leisen Pfoten zur Harfe, sie schnupperte daran.
Und setzte sich darunter. Dann hob sie den Kopf und miaute Miau. Das klang nicht wie eine Glocke, es klang aber warm und freundlich. Ida lächelte, Mimi hat angefangen, dann mache ich weiter, sie stellte sich unter die Mondglocke und hielt die Arme locker an den Seiten. Erst tippte sie mit dem Fuß auf den Boden. Tipp Tipp, Dann machte sie einen kleinen Schritt zur Seite 12 Sie drehte sich langsam, so wie sie es im Wohnzimmer oft tat. Das ist ein Tanz für den Abend, sagte Ida, Er ist nicht laut, er sagt, der Tag ist vorbei, jetzt dürfen alle zur Ruhe kommen. Prinzessin Rosalie Summte leise mit, ihre Stimme klang weich wie eine Decke.
Mimi Schnurrte dazu, der Bär und die Hasen, die bis zur Turmtür mitgekommen waren, klatschten ganz sacht im Takt. Ida drehte sich noch einmal ihr Krönchen, fing einen Strahlmondlicht auf. Ein kleines Funkeln sprang von der Krone zur Glocke, die Glocke schwang ein wenig weiter Ding Ding, die beiden Töne klangen zaghaft, aber sie waren schon eine Melodie. Weiter flüsterte Rosalie, Du hast sie fast gefunden. Ida dachte an das Wohnzimmer, an den weichen Teppich. Und daran, wie Mimi dort gern neben ihr saß. Sie dachte an die ersten Sterne am Abend und an die ruhige Stimme ihrer Familie, dann tanzte sie noch langsamer, Schritt nach links, Schritt nach rechts, eine kleine Drehung, ein freundliches Nicken zur Glocke,
Mimi Miaute wieder, diesmal klang ihr. Miau genau zwischen die 2 glockentöne Ding Miau Ding sang Ida Gute Nacht ihr Sterne ruht euch aus die Mondglocke begann zu schwingen, erst ganz sanft, dann ein wenig deutlicher. Ihr silberner Klang zog durch den Turm und hinaus in die Nacht. Die Sterne am Himmel funkelten, als hätten sie die Melodie erkannt.
Einer nach dem anderen bewegten sie sich auf ihre Plätze, sie bildeten einen weiten, glitzernden Bogen über dem Schloss. Die Glocke spielte nun eine ruhige, runde Melodie, sie klang, als würde der Mond selbst ein Schlaflied summen. Im Schloss unten gingen die Lichter im Tanzsaal an, die Gäste lächelten, die Hasen drehten sich langsam im Kreis, der Bär wiegte sich von einer Seite zur anderen und Prinzessin Rosalie machte einen kleinen Knicks. Du hast der Mondglocke geholfen, sich zu erinnern, sagte sie nicht mit lautem Rufen, sondern mit einem Tanz, der von Herzen kam.
Ida strich Mimi über den Rücken. Mimi hat auch mitgeholfen. Natürlich sagte Rosalie, ein Schnurren kann eine Melodie wunderbar ergänzen. Als Ida und Mimi in den Festsaal zurückkehrten, war das Tanzfest ganz ruhig und fröhlich, niemand hüpfte wild herum, die Gäste schritten über den Sternenteppich und ihre Schatten tanzten an den Wänden.
Rosalie schenkte Ida ein kleines, sternförmiges Plätzchen. Mimi bekam ein Schälchen mit frischem Wasser und einen gemütlichen Platz neben dem Kamin. Ida tanzte noch eine Runde mit Prinzessin Lotte, dann tanzte sie mit dem Bären, zum Schluss drehte sie sich allein in der Mitte des Saals, ganz langsam und leicht über dem Schloss, sang die Mondglocke weiter, ihre Töne sagten alles ist gut, der Himmel ist bereit.
Die Nacht darf beginnen. Prinzessin Rosalie nahm idas Hand es ist Zeit, dass du dich auf den Heimweg machst. Dein Zuhause wartet schon auf dich. Ida nickte, sie war glücklich und ein kleines bisschen müde. Mimi rollte sich in ihrem Arm zusammen, gemeinsam gingen sie zum großen Tor, während hinter ihnen die Sterne sanft weiter funkelten. Vor dem Schloss lag wieder der schimmernde Weg. Er war nun nicht mehr hell wie ein Fest, sondern weich und ruhig wie ein Nachtlicht.
Prinzessin Rosalie begleitete Ida und Mimi bis zum Tor. Danke für Deinen schönen Tanz, sagte sie. Die Mondglocke wird sich an deine Melodie erinnern. Ida machte einen kleinen Knicks, danke für das Fest. Mimi Blinzelte langsam. Prinzessin Rosalie beugte sich zu ihr und kraulte sie sanft hinter den Ohren.
Mimi Schnurrte, als wollte sie sich verabschieden, dann setzte Ida einen Fuß auf den Lichtweg. Mimi lag warm in ihren Armen. Ein Schritt, noch ein Schritt, und das Schloss wurde hinter ihnen kleiner. Die Türme glitzerten in der Ferne, die Mondglocke sang ihr ruhiges Lied und der Klang folgte Ida wie eine freundliche Erinnerung.
Bald standen sie wieder im Wohnzimmer. Der silberne Lichtfleck auf dem Boden wurde kleiner und kleiner, bis er nur noch wie ein winziger Stern aussah. Dann verschwand er ganz. Ida sah sich um, da war der vertraute Teppich, da war der Sessel, da lag ihr Lieblingskissen auf dem Sofa, alles war an seinem Platz, nur mimis Schnurren und der leise Mondschein erzählten noch von dem Schloss. Das war ein schöner Abend, flüsterte Ida. Mimi sprang aus ihren Armen und Strich um ihre Beine. Ida nahm ihr Krönchen ab und legte es vorsichtig auf den Tisch, ihr Prinzessinnenkleid glättete sie mit beiden Händen, der Stoff füllte sich weich an und er roch ein wenig nach Rosen.
Langsam ging Ida durch den Flur. Sie musste nirgendwo mehr hin und hatte nichts mehr zu erledigen. Das Abenteuer war vorbei und das war ein gutes Gefühl. Im Kinderzimmer wartete ihr Bett mit der Decke, die bis zu ihrem Kinn reichte, Ida zog ihren Schlafanzug an, Mimi sprang auf die Decke und machte sich zu einem runden grauen Knäuel, nur ihre Ohren schauten noch hervor. Warst du auch eine Prinzessinnenkatze, fragte Ida. Mimi antwortete mit einem kleinen und schloss die Augen, Ida kuschelte sich ins Bett, durch das Fenster sah sie den Mond, erschien auf die Dächer und auf die stillen Bäume, vielleicht konnte er auch das Schloss sehen, vielleicht lauschte er der Mondglocke, die jetzt ihren sanften Tanz spielte.
Ida stellte sich vor, wie die Sterne langsam über den Himmel glitten. Keiner musste sich beeilen, der große Bär im Schloss lag sicher in seinem Bett, die Hasen kuschelten sich in ihre weichen Kissen, Prinzessin Rosalie hatte ihr Krönchen auf einen kleinen Tisch gelegt und ruhte sich aus und die Mondglocke sang weiter Ding Ding.
Gute Nacht, Ding Ding, schlaf ganz sacht. Ida atmete langsam ein und wieder aus, Mimi Schnurrte leise neben ihr, das Schnurren klang wie ein winziger Motor, der gemütliche Träume sammelte. Gute Nacht, Mimi murmelte Ida, Mimi rückte ein kleines Stück näher. Gute Nacht, Mond, flüsterte Ida. Gute Nacht, schloss, ihre Augen wurden schwer, das Krönchen wartete sicher auf dem Tisch und das Rosa Prinzessinnenkleid hing ordentlich über dem Stuhl.
Morgen konnte Ida wieder damit tanzen, aber jetzt musste sie nichts tun, sie durfte einfach liegen und warm und ruhig werden. Der Mond schickte einen silbernen Streifen über die Decke. Ida dachte noch einmal an ihren Tanz im Schloss, dann wurden ihre Gedanken ganz leise, wie die Schritte auf dem Sternenteppich Mimi Schnurrte, der Wind strich sanft am Fenster vorbei und irgendwo weit oben klang die Mondglocke ein letztes Mal Ding. Gute Nacht, Ida schlief ein, geborgen in ihrem Bett mit Mimi an ihrer Seite und einem kleinen Tanztraum im Herzen. Möchtest du einem Kind eine ganz besondere Freude machen? Auf Mondgeschenk.
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