
Einschlafgeschichten für Kinder (4–7) | Kinderbuch Horn | Mondgeschenk.de
Geschichte zum Einschlafen über Bücher & Lesen: Monas Kissenplatz
Mittwoch, 21. Oktober 2026 · 19 min
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Shownotes
Mona liebt Bücher und gemütliche Plätze zum Lesen. In ihrer neuen Klasse entdeckt sie eine kleine Leseecke – doch dort fehlt noch ein guter Platz für die Kissen. Mona beginnt auszuprobieren, wie sie es sich in der Schule und in ihrem neuen Zimmer ein bisschen gemütlicher machen kann.
Eine ruhige Gute-Nacht-Geschichte über Bücher, eigene Ideen und das schöne Gefühl, sich nach und nach einen vertrauten Platz zu schaffen.
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Stell dir vor, du könntest selbst die Hauptfigur in einer Hörgeschichte sein, mit deinem Namen, deiner Lieblingswelt und einem Abenteuer, das nur für dich gemacht wurde. Genau das ist ein Mondgeschenk auch diese Geschichte wurde mit Mondgeschenk. De erstellt und jetzt viel Spaß mit unserer heutigen Geschichte. wo würdest du dich zum Anschauen eines Buches am liebsten einkuscheln?
Frau Kern stand vor der Klasse und hielt ein Bilderbuch hoch, auf dem Umschlag saß ein Fuchs mit einer viel zu großen Mütze, Mona schaute sich um, an der Wand entdeckte sie die Leseecke. Einen runden Teppich, ein niedriges Bücherregal und ein blau gestreiftes Kissen. Das Kissen sah aus, als wäre der Himmel darauf in lauter schmale Streifen gerutscht.
Dort sagte Mona, sie mochte Bücher, am liebsten, las sie, wenn sie weich saß und die Seiten vor ihr Lagen wie kleine Türen, in der Schule war sie erst seit ein paar Tagen. Ihre neue Klasse kannte sie noch nicht gut und auch ihr neues Kinderzimmer fühlte sich manchmal an wie ein Zimmer, in dem die Möbel noch nicht wussten, wo sie hingehörten.
Dann probieren wir die Leseecke heute gemeinsam aus, sagte Frau Kern, sucht euch ein Buch und macht es euch gemütlich. Sofort standen alle auf Stühle, scharrten Bücher, Raschelten und Kinderfüße Trippelten zum Teppich. Mona nahm ein Buch über einen Dachs, der sich im Wald eine Höhle baute. Als sie bei der Leseecke ankam, saßen dort schon 3 Kinder, Samir hatte das blau gestreifte Kissen unter dem Arm, Ida und Ben hockten dicht nebeneinander auf dem Teppich, zwischen ihnen lag ein Stapel Bücher, ist noch Platz, fragte Mona. Hier vielleicht, sagte Ida und rückte ein wenig, doch da war nur ein schmaler Streifen Teppich. Mona setzte sich vorsichtig hin, ihr Knie stieß an Bens Schuh und ihr Buch rutschte ihr fast aus
der Hand. Samir legte das Kissen auf den Boden, wir können es teilen, sagte er, er setzte sich auf eine Hälfte, Mona wollte sich auf die andere setzen. Aber das Kissen knickte in der Mitte zusammen und schob sie wieder hoch. Alle Kicherten, Mona lachte mit, obwohl sie sich noch nicht richtig einkuscheln konnte.
Vielleicht lesen wir nacheinander auf dem Kissen, schlug Ben vor, da klingelte es zur Lesezeit, Ende, die Kinder mussten zurück an ihre Plätze. Samir nahm das Kissen und schob es unter das Bücherregal, damit es niemandem im Weg lag. Mona hielt ihr Dachsbuch noch in den Händen, sie hatte gerade erst die erste Seite aufgeschlagen, morgen kannst du wiederkommen, sagte Ida freundlich, Mona nickte ja, aber auf dem Weg zu ihrem Tisch sah sie, dass das Kissen schon wieder keinen eigenen Platz hatte.
Es lag halb unter dem Regal, halb auf dem Teppich. Ein Buch wackelte oben auf dem Stapel, und Samir musste es festhalten. In der Pause erzählte Mona ihrer Freundin Pia davon, Pia ging in die Nachbarklasse und trug einen gelben Haarreif mit 2 weichen stoffohren ich wollte in der Leseecke sitzen, sagte Mona, aber da war es ganz voll.
Und das Kissen wusste gar nicht, wo es bleiben soll. Kissen wissen nicht viel, sagte Pia, Sie können nicht einmal lesen, vielleicht kann man ihnen trotzdem einen Platz machen. Mona blieb stehen, der Gedanke gefiel, ihr, einen Platz machen, sie sah im Flur einen leeren Haken, aber dort hingen schon malkittel sie. In der Klasse gab es eine Kiste mit Bauklötzen, doch da passte das Kissen nicht hinein und in ihrem neuen Zimmer, Mona kannte dort schon ihr Bett, den Schrank und die Lampe neben dem Bett, war eine freie Stelle, sie hatte sie bisher nur angesehen, ohne zu wissen, was dorthin gehörte.
Ich muss nachdenken, sagte sie, das kann ich gut, sagte Pia, besonders beim Essen. Am Nachmittag, als die Schule vorbei war, nahm Mona ihr Dachsbuch aus dem Ranzen. Sie nahm auch das blau gestreifte Kissen mit. Es war nicht das Kissen aus der Schule, Frau Kern hatte erlaubt, dass jedes Kind für die nächsten Tage ein Kissen von zu Hause mitbrachte, Mona hatte Iris heute zum ersten Mal dabei, sie drückte es an sich, es war weich.
Und roch ein wenig nach Waschmittel und ihrem Zuhause. Darf ich es wieder mitnehmen, fragte sie Frau Kern. Natürlich sagte Frau Kern, es gehört dir. Mona sah noch einmal zur Leseecke, das Schulkissen lag noch immer unter dem Regal, ihr eigenes Kissen konnte sie mit nach Hause nehmen und neben ihrem Bett war Platz.
Auf dem Heimweg hüpfte das Kissen unter ihrem Arm auf und ab. Das Dachsbuch steckte im Ranzen, in Monas Kopf war noch keine fertige Leseecke, aber da war schon eine freie Stelle, die nun nicht mehr ganz leer aussah. Zu Hause öffnete Mona die Tür zu ihrem neuen Zimmer, ihr Bett stand an der Wand und die Decke war ordentlich über die Matratze gezogen, die. Auf dem Schrank lagen 2 Kartons, die noch nicht ausgepackt waren. Neben dem Bett blieb ein Stück Bodenfrei Mona stellte das Kissen dort ab, es plumpste auf den Boden und kippte zur Seite. Na, das war nicht besonders gemütlich, sagte Mona. Mama kam an die Tür möchtest du die Kartons heute auspacken? Mona schüttelte den Kopf nicht die Kartons, die. Ich möchte hier lesen.
Sie zeigte auf den Platz neben dem Bett, dann probier's aus, sagte Mama, du musst nicht gleich alles fertig machen. Mona setzte sich auf das Kissen, es war weich, aber ihr Buch lag auf den Knien und rutschte immer wieder zu. Sie holte ein kleines Kissen vom Bett und legte es hinter ihren Rücken, dann stützte sie das Buch darauf ab, das ging besser.
Nur die Seite klappte zu, als Mona die Hände losließ. Sie suchte in ihrer Schultasche und fand einen bunten Papierstreifen, den sie am Vormittag gebastelt hatte. Den legte sie als Lesezeichen zwischen die Seiten, nun blieb das Buch offen, ohne dass Mona es festhalten musste, das ist schon fast eine Leseecke, sagte sie, fast, fragte Mama Mona, schaute sich um. Ihr Nachtlicht stand auf dem Tisch, der ein wenig zu weit weg war.
Sie holte es und stellte es neben das Bett, das Licht fiel auf die Buchseiten und machte einen warmen Kreis, sie setzte sich wieder hin, dieses Mal konnte sie den Dachs gut sehen, er grub sich in seine Höhle, schob Blätter hinein und legte einen Zapfen vor den Eingang. Muna las 2 Seiten. Dann noch eine, als sie das Buch Schloss, war das Zimmer still.
Nicht fremdstill fand sie eher so, als wartete es auf die nächste Seite. Sie legte das Buch neben sich und sah zum Kissen, es passte genau auf den freien Platz, noch fehlte ein Ort für die Bücher und vielleicht eine Decke, vielleicht auch ein kleines Regal. Aber heute Abend musste das alles nicht schon da sein.
Am nächsten Morgen nahm Mona das Dachs Buch mit zur Schule, ihr Kissen ließ sie zu Hause, als sie in die Klasse kam, schaute sie gleich zur Leseecke, das blau gestreifte Kissen lag immer noch unter dem Regal. Samir zog es hervor und ein Bilderbuch rutschte hinterher. Huch, sagte er, das Buch hat sich versteckt. Mona kniete sich hin und hob es auf. Vielleicht braucht das Kissen einen eigenen Platz, einen Kissenplatz, fragte Ida, so etwas wie ein Regal, sagte Mona, nur mit Platz für Kissen unten, dann kann man 1 nehmen, wenn man lesen will und es danach wieder hinstellen. Ben betrachtete das Regal, unten ist Platz, wenn wir die Bücher anders ordnen.
Aber dann fallen sie heraus, sagte Samir. Mona legte das Buch auf den Tisch, wir könnten eine flache Kiste davor stellen oder ein Fach aus den großen Bauklötzen bauen. Frau Kern hatte das Gespräch gehört, das klingt nach einer Idee, die wir gemeinsam ausprobieren können. Was brauchen wir dafür?
Platz, sagte Ben, und ein Kissenfach, sagte Ida. Und Bücher, die nicht herunterpurzeln, ergänzte Samir. Frau Kern lächelte, dann schauen wir uns nach der Lesezeit die Bauklötze an, doch zuerst war Lesezeit, die Kinder holten ihre Bücher, heute setzte Mona sich auf den Teppich neben Ida Samir, legte das Kissen zwischen sie und die beiden teilten es, ohne dass jemand herunterplumpste. Ben saß auf einem Sitzkissen am Regal und Las einem kleinen Stofftier vor.
Mona schlug ihr Dachsbuch auf, sie las leise, während Ida in einem Buch über einen Wal blätterte, als die Zeit vorbei war, legten sie die Bücher zurück, das Kissen blieb wieder in der Ecke liegen, Mona sah es an, wir brauchen wirklich einen besseren Platz dafür. Nach der Lesezeit holten sie die großen Bauklötze aus der Kiste. Ben setzte 2 lange Klötze nebeneinander, Ida legte einen breiten Klotz darüber, Samir probierte, ob das Kissen hineinpasste, es passte aber, als er es Hineinschob, rutschte der obere Klotz herunter und landete mit einem dumpfen Wumm auf dem Teppich.
Das Regal hat einen Bauch bekommen, sagte Pia, die gerade mit ihrer Klasse an der Tür vorbeiging. Mona lachte, die Kinder bauten noch einmal. Diesmal legten sie die Klötze nicht hoch, sondern machten ein niedriges Fach auf dem Boden, das Kissen konnte darin liegen und daneben passten 2 Bücher. Frau Kern stellte das Fach an die Leseecke, für heute sieht es gut aus.
Wir können es morgen wieder verändern, wenn uns noch etwas einfällt. Mona legte das blau gestreifte Kissen hinein, es lag ordentlich da, nicht eingeklemmt und nicht halb unter dem Regal. Daneben stellte sie das Dachsbuch, dann setzte sie sich auf den Teppich und zog das Kissen heraus. Das Fach blieb stehen, ein anderes Kind konnte nun das nächste Kissen hineinlegen.
Die Leseecke war noch immer klein, aber jetzt wusste Mona, wo das Kissen nach dem Lesen Hingehörte. Morgen können wir noch ein Fach für die großen Bücher bauen, sagte Ben, oder 1 für die, die man besonders oft lesen will, sagte Ida Mona, schaute auf das kleine Kissenfach das können wir morgen überlegen. Als Mona am Nachmittag nach Hause kam, trug sie ihr Kissen ins Zimmer.
Sie stellte es wieder neben das Bett und holte das Dachsbuch aus dem Ranzen. Diesmal suchte sie nicht nach einer fertigen Lösung, sie rückte die Lampe näher an den freien Platz, legte das Buch auf das kleine Kissen und setzte sich auf ihr blau gestreiftes Kissen, das Nachtlicht leuchtete auf die Seiten. Hinter ihrem Rücken lag das Bett, vor ihr begann der Dachs. Sein nächstes Abenteuer, Mona sah sich um, auf dem Boden lag noch ein einzelner Bauklotz, den sie beim Auspacken gefunden hatte, sie stellte ihn neben das Kissen und legte das Buch darauf, als sie eine Pause machte, ein winziges Bücherregal murmelte sie.
Am nächsten Morgen wollte sie Frau Kern von der Idee erzählen, die sie in der Klasse ausprobiert hatten. Sie wollte auch fragen, ob sie vielleicht noch ein Fach bauen durften, doch heute Abend war nur Zeit für ein paar Seiten, Mona setzte sich auf ihr Kissen und öffnete das Buch, der Dachs fand in seiner Höhle einen runden Stein, der aussah wie ein winziger Mond. Mona betrachtete das Bild lange, dann schloss sie das Buch und wählte es neben sich auf den Bauklotz. Das Kissen blieb an seinem Platz und neben dem Bett war noch Raum für morgen.
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