Eltern-Gedöns· Folge 474
Du darfst wütend sein“ – Wutkraft statt Anpassung | Nathalie Klüver
Dienstag, 21. April 2026 · 39 min
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Shownotes
Wenn dich deine eigene Wut im Alltag überfordert oder verunsichert:
In „Wut, mach’s gut“ lernst du, deine Wut zu verstehen und so zu begleiten, dass echte Veränderung möglich wird – in dir und in eurer Beziehung.
Buch dir jetzt ein kostenloses Orientierungs-Gespräch mit einer meiner Wut-Expertinnen (calendly.com/kurse-christopher-end/30min).
Der nächste Einstieg ist jetzt noch möglich – sichere dir einen der letzten Plätze.
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Du schluckst deine Wut runter – bis sie explodiert?
Warum genau das passiert und was wirklich hilft, darüber spreche ich mit Nathalie Klüver in dieser Folge – zu den ausführlichen Shownotes, Nathalies Ziaten, Büchern und Kontakten (christopher-end.de/du-darfst-wuetend-sein-wutk…).
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UPS, ich bin wütend (christopher-end.de/buch/ups-ich-bin-wuetend-2) ist für diese Momente,
in denen die Wut deines Kindes alles sprengt –
und du merkst, wie du innerlich dicht machst.
Es hilft deinem Kind, seine Gefühle zu verstehen.
Und dir, wieder in Verbindung zu kommen.
Nicht perfekt.
Aber echt.
Und mit Humor.
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Ich habe ein Buch geschrieben für Kinder über Wut, aber ehrlich gesagt es ist genau so ein Buch für Eltern. Ups ich bin wütend. hilft deinem Kind seine Gefühle zu verstehen und dir einen anderen Zugang dazu zu finden ohne Druck oder dieses Du musst das jetzt richtig begleiten sondern mit Leichtigkeit, Humor und einem ehrlichen Blick auf was da passiert.
Wenn du dir wünschst dass Wut bei euch zu Hause nicht mehr nur anstrengend ist dann schau dir das Buch an. Den Link findest du in den Show-Notes. Hier im Podcast geht es um Wut, um die Wut deiner Kinder und um deine eigene. Und heute sprechen wir über einen Punkt der oft übersehen wird – was passiert eigentlich wenn wir unsere Wut nicht leben dürfen?
Ich hab Natalie Klüver zu Gast, Journalistin und Autorin und sie bringt ein Blick mit der gleichzeitig persönlich und gesellschaftlich ist! Ihr aktuelles Buch heißt Sei Mutig. gerade jetzt elf kraftvolle Briefe für Mütter, die ihre Töchter stärken wollen. Wir sprechen über Wut, Mut und darüber was wir unseren Kindern wirklich weitergeben.
Mein Name ist Christopher Endt. ich begleite Eltern dabei aus diesem Kreislauf aus Wut Überforderung und schlechtem Gewissen auszusteigen hin zu mehr Ruhe Mehr Klarheit Und eine Beziehung Die auch in schwierigen Momenten trägt. Hallo, Natalie. Herzlich willkommen im Podcast. Schön, dass du wieder da bist!
Ich freue mich total, dass ich wieder da sein darf. Du hast ein neues Buch geschrieben. Sei mutig gerade jetzt. Elf Briefe die unsere Töchter für die Welt von morgen stärken. Erst mal an wen ist denn dieses Buch? An die Kinder oder an den Eltern? Ja, man könnte es so verstehen dass das nur Briefe sind die Mädchen sich durchlesen sollten.
Es ist tatsächlich ein Buch mit einer etwas ungewöhnlichen Form und es ist tatsächlich für Eltern vor allem für Mütter wobei ich mich immer immer total freue wenn auch ganz viele Väter lesen. Und es sind tatsächlich Briefer drin. es sind elf Briefen drin die Ich an meine Tochter geschrieben habe aber sie sind nur ein Teil vom Buch des Buches Dreiteilich aufgebaut.
Woran man auch sieht, dass es drei Bücher an einem ist? Es sind diese Briefe wo ich meiner Tochter Brotschaften mitgebe wie du darfst wütend sein, du darf sie zukunft formen und verbündete suchen. Das sind sehr persönliche Briefer die waren noch ein Stück weit therapeutisch Wo ich auch in mich selber schaue.
was möchte ich meine Tochter eigentlich sagen? darf sie wütend sein, darf sie träumen. Und inwiefern habe ich mir das selber vielleicht ein Stück weit versagt? Und dann folgt immer tatsächlich einen Fakten-Teil, ist denn der Sachbuch-Teile, denn es gibt gleichzeitig auch Sachbuch wo ich das einordne also Fakte dazu wie so Wutgut ist, wie man seine Wut, sagen wir mal sozial verträglich äußert und sie nicht unterdrückt.
Ich schaue in die Geschichte zum Beispiel Wann haben wütende Frauen etwas verändert? Und dann gibt es einen Ratgeber-Teil, also das Buch ist gleichzeitig auch noch Ratgebern. Da gebe ich einmal Tipps dazu wie man sein Kind dazu erzieht zum Beispiel zu seinen Träumen zu stehen was dabei helfen kann dass Mädchen stark werden auch lernen zu rebellieren, sich selber ihre Grenzen zu setzen was ich ja auch total wichtig finde weil das haben wir in meiner Generation nicht so richtig gelernt.
und dann ist es aber gleichzeitig auch also nicht nur Erziehungsratgeber ein Ratgeber für uns dass wir selber sehen. Was habe ich eigentlich für Muster? Was steckt in mir drin? Also deshalb hab' ich auch Reflexionsfragen um selber zu erkennen, wieso gebe ich diese Muster weiter? Wie kann ich dieses Muster durchbrechen?
Genauso wie Impulsfragen für das Gespräch mit der Tochter. Und zwar egal, wie alt die sind. Ich hab versucht da wirklich ab Kindergartenalter bis Teenageralter viel abzudecken und es ist sozusagen ein dreien-eins Buch, was sich aber tatsächlich an die Mütter richtet. Trotzdem kann man diese Briefe auch mit seinen Töchtern lesen, was mich total freuen würde.
Was war der Moment wo du ... gemerkt hast, ich muss das jetzt sagen oder das Buch schreiben? Das beschreibe ich auch tatsächlich im ersten Kapitel. Es ist tatsächlich so gewesen, dass war die Wiederwahl von Donald Trump und genau an diesen Morgen... Ich bin aus dem Bett aufgestanden habe wie wahrscheinlich wir alle die Nachrichten gecheckt und dann fragte mich meine Tochter während sie sich für die Schule fertig machte.
Sie ist acht. Mama was kann ich eigentlich mal werden? Normalerweise hätte ich gesagt, du kannst alles werden. Die Welt liegt vor dir. was man halt seinen Kindern sagt um sie zu bestärken da sind die Chancen. ergreift sie dir. und in diesem Morgen fühl mir das so schwer weil da war diese Ungewissheit dieser Angst diese Lähmung.
Was ist denn jetzt eigentlich? Da wusste man dass einfach ein Mann der für Misogenie schlecht hin steht der die Frauenrechte ja im Vorfeld schon angekündigt hat zu beschneiden Dass er jetzt einfach der mächtigste Mann der welt sein wird. Das war völlig im Widerspruch zu dieser Frage meiner Tochter. Und daraus entstand eigentlich der erste Brief, den ich geschrieben habe und dann die Idee des Buches.
Ich hab damals mit diesem Buch angefangen zwischen der Wiederwahl und der Inauguration. Diese Angst, was passiert jetzt eigentlich? Und diese ganzen Befürchtungen. Als ich richtig ins Schreiben eingestiegen bin im September war schon klar ... Das ist ja noch viel schlimmer als das, was wir befürchtet haben!
Das ist das Fatale an der Geschichte. und da hab' ich sozusagen nochmal eine Schippe draufgelegt weil ich gesagt habe okay wir müssen tatsächlich unsere Töchter gerade jetzt besonders stark machen und wir müssen grade jetzt mutig sein Weil wenn wir Angst haben es ist genau das rechtsextremen, rechtspopulisten auf der ganzen Welt wollen.
Die wollen uns ja sozusagen lämen in unserer Angst. davon ernähren sie sich und ich hab mir gedacht ne dieses Futter geben wir ihr nicht! Wir müssen jetzt mutig sein und vor allem unsere Zuversicht nehmen lassen. Wenn du so gerade auf die Welt guckst was macht dir wirklich Angst? Und was macht der gleichzeitig Hoffnung?
Ich habe ja beschlossen beim Schreiben des Buches dass ich mich mehr auf die Hoffnung konzentrieren will. also deshalb gibt es auch im Buch tatsächlich viele Fakten, die uns zuversichtlich stimmen können und zuversächlich stimmen sollten. Aber mir macht es natürlich diese ganze Unsicherheit, diese Dinge, die im Raum schweben, die machen ja schon Angst.
als Mutter von auch zwei Söhnen – die Frage müssen sie mal vielleicht in den Krieg ziehen? Wie wird das mit ihnen weitergehen? Mit meiner Tochter? wird sie wirklich gleichberechtigte Chancen haben oder wird Strömungen geben, die das wieder zurückdrehen. Denn die haben wir ja auch ohne Zweifel in Deutschland und in Europa.
Und ... Das sind natürlich Sorgen, die man sich als Elternteil macht. Diese ganzen Ungewissheiten wie werden meine Kinder einmal aufwachsen? Was ist der Klimawandel, der über allem schwebt, über den man gar nicht mehr richtig redet? Aber der hat erst mal nicht weggeht! Also diese ganze Herausforderung, über die man zurzeit irgendwie gar nicht richtig redete aber ja in den nächsten Jahren immens groß sein werden.
Das macht mir Sorgen und gleichzeitig sehe ich aber auch so viele hoffnungsvolle Bewegungen überall, dass dann doch gerade durch dieses Außen im Innen sehr viel Solidarität entsteht. Und wir sehen ja auch im Klimawandel, da muss man nur die Augen aufhalten einfach viele positive Neuigkeiten über die neuerbaren Energien wie andere Länder voranschreiten.
Da wird ja viel zu wenig drüber geredet. also ich sage mal dem Doom-Scrolling immer bewusstes Konsumieren von positiven Nachrichten entgegensetzen, um einfach nicht in diese Spirale zu kommen. Welchen Brief hättest du lesen müssen vor zehn Jahren? Vor zwanzig und dreißig Jahren? Also ich glaube die wichtigsten Briefe für mich wären tatsächlich gewesen Du darfst wütend sein und du darfst Grenzen setzen weil das sind beides Dinge die ich mir ganz lange nicht in der Form gestattet habe, wie ich es hätte mir gestatten sollen.
Und das ist tatsächlich ... Wo ich die jüngere Generation auch sehr drin beneide, weil sie haben das besser gelernt und unsere Aufgabe ist, dass wir sie da wirklich bei begleiten, dass sie das nicht wieder fair lernen wenn sie älter werden. Mhm. Wo hast du zuletzt eine Grenze gesetzt? Wenn du's teilen möchtest?
Schmolz warst auf dich? Das sind die ganzen, gar nicht die eine große Grenze. Es sind die vielen kleinen Grenzen, die man am Tag setzt... Ich bin tatsächlich nicht zum Elternabend gegangen letzte Woche! Obwohl ich Elternvertreterin bin. aber mir ging es tatsächlich nicht gut. Ich hatte ein bisschen zu viel um die Ohren.
Es ist halb Jahreselternabend, da ist nicht so viel Wichtiges. Ist das dritte Kind? Ich weiß eh was passiert und ich habe mich diesem inneren Verpflichtungsgefühl widersetzt und bin nicht dorthin gegangen. Und tatsächlich hab ich überhaupt kein schlechtes Gewissen gehabt und da bin ich auch ein bisschen stolz drauf.
Das ist quasi neu! Das ist neu, bis jetzt hab ich so was immer gemacht und mich sehr verpflichtet gefühlt. Aber ich weiß, was im zweiten Halbjahr der zweiten Klasse in Mathematik auf dem Lehrplan steht. Ich weiß, bis wann die Kinderschreibschrift lernen müssen oder was zu achten ist ... Genau, ich hab mir das einfach mal verkniffen und an mich selbst gedacht.
Mhm. Du schreibst ja in deinem Buch klar du darfst wütend sein? Warum ist das für dich eine zentrale Botschaft? Also das is tatsächlich was was ich merke, wo ich immer noch Probleme hatte. Ich hatte es als Kind, konnte ich super wütend sein und sehr impulsiv sein. Es hat auch eine Sache, die ich im Buch schreibe in dem Brief an meine Tochter.
Ich habe einmal in der sechsten Klasse, weil ich mal so genervt von meinem Sitznachbarn im Biounterrichte sich dem eine Orfe eingegeben hab. Also da habe ich meine Wut damals noch sehr rausgelassen. Ich hab tierisch Ärger bekommen sowohl von meinen Eltern als auch meiner Lehrerin damals. Natürlich darf man nicht einfach hauen.
Es war noch so ein bisschen ... Ein Akt der Verzweiflung, der erst damals war, weil er einfach nicht aufhörte mich voll zu quatschen. Natürlich will ich nicht dazu ermuntern, dass man um sich schlagen soll. Das bringe ich meiner Tochter nicht bei. aber bei mir führte es dazu, weil ich immer hörte, ah, stelle ich doch nichts an, sei doch nicht wütend und sei doch mal etwas leiser.
Dass das tatsächlich ein Gefühl ist was ich komplett Unterdrücke und Umwandel in irgendwas diffusives. Und bei mir ist es meistens so, dass ich dann alles runter schlucke und mich sehr zurücknehme und immer nett lächeln und irgendwann explodiere. Bei mir ist das ein Gefühlsausbruch. Ich fange meistens an zu heulen oder nicht mehr aufzuheulen.
Das ist für meinen Umfeld auch sehr ... anstrengend. Es kommt dann auch ganz plötzlich in einem Moment, der mit dem zentralen Aspekt der Wut gar nichts mehr zu tun hat mit der Ursache. und das ist tatsächlich wo ich denke so dieses Muster möchte nicht dass meine Tochter das trägt es sehr sehr schädlich und es zeigt ja auch einfach Gefühle zu unterdrücken und das habe ich auch einige Studien zum Buch führt nur dazu dass die irgendwann um sie stärker herausbrechen.
also man muss sich schon benennen und anerkennen kann man sie ja auch eher kontrolliert rauslassen, als dass es dann halt diesen ganz großen Ausbruch gibt. Und deshalb war das Kapitel tatsächlich für mich schon sehr zentral, weil ich euch auch ein Stück weit selbst dabei gelernt habe. wie kann ich mich dem Thema anders nähern?
Das sind ja oft so die zwei Pole zwischen denen wir uns wiederfinden wenn wir gelernt haben Wut zu unterdrücken, dass sie ganze Zeit gedeckelt ist und dann bricht sie so raus. Wie könnte das aus deiner Sicht, der so ein erwachsener gesunder Umgang mit Wut? Also ich glaube tatsächlich dass man die schon ganz klar benennen muss.
Das Problem ist es, dass man nicht immer weiß wann es einsetzt. also das ist ja auch was wir in unserem Alltag sehr schnell lernen, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse gar nicht mehr richtig wahrnehmen können, dass wird ihr einfach so übergehen und das ist tatsächlich etwas wo ich mich immer wieder aufs Neue selbst zu zwingen muss.
wieso habe ich jetzt eigentlich die Wut, wo fühle ich die Wutt? Wo steigt sie gerade auf? Die ist ja auch nicht immer gleich. Es gibt ja verschiedene Arten von Wut und dieses Schritt zurücktreten um erst mal rauszufinden was hat mich wirklich so verärgert? denn ganz oft ist es gar nicht das was offensichtlich scheint da steckt ja oft noch etwas dahinter.
Das ist eigentlich total spannend weil man echt was über sich lernt und auch über die Beziehungen zu der Person über die man vielleicht gerade wütend ist. Und es ist gleichzeitig auch total schwer. Also das merke ich halt, dass es ein echter Lernprozess ist, den man da durchläuft bei so was. Du schreibst ja Verwandler deine Wut in Energie!
Wie kann das konkret aussehen im Alltag? Das ist tatsächlich total spannend. Wenn wir sehen, dass Wut hat ja auch immer große Bewegungen ausgelöst. also da habe ich dann noch tatsächlich in die Geschichte geguckt. Geschicht ist so ein Steckenpferd von mir. Noch mehr die Urgeschichte des Menschen. darüber schreibe ich dann im Kapitel.
du darfst an das Gute glauben. wenn ich könnte würde ich nochmal Anthropologie oder so etwas studieren. aber ich hab sehr viel in die geschicht geschaut und die großen Bewegung waren immer von einer Wut Und da sehen wir, zu was Wut eigentlich entstande ist. Wenn wir die in konstruktive Bahnen lenken, dann können wir auch echt etwas bewegen und Veränderungen anstoßen.
Das muss ja keine französische Revolution sein! Das kann ja auch in unserem Umfeld sein... Wir dann einfach auch Menschen mal unsere Meinung sagen, ey du hast mich jetzt total verletzt. So geht das nicht und können wir mal darüber reden. und schon mit so einem Gespräch wie möchte ich eigentlich das andere mit mir umgehen?
Und anderen ist es ja vielleicht gar nicht bewusst gewesen so ein Zweine dahergesagte Äußerung Wie man sie halt tausendmal macht man man steckt ja auch in einer Person einfach nicht drin. aber Das kann ja allein schon so sehr in einer Beziehung Verändern dass da wut eigentlich was sehr sehr produktives sein kann.
Es kann aber genauso auch die Wut auf gesellschaftlicher Ebene sein, dass man mit der Regierung nicht zufrieden ist und auf die Straße geht, wenn man in einer Klasse ist als Elternteil und merkt es ist eine Lehrerin, eine Lehrkraft, die irgendwie Probleme macht, Der Eltern über diese Lehrkraft nicht dazu nutzt, die einfach nur fertig zu machen.
Sondern konstruktiv zusammen nach Lösungen zu suchen. Auch da kann Wut ja was sehr Positives sein. Also wichtig ist halt tatsächlich dabei dass es nicht diese blinde Wut ist jetzt das störerische Wut weil ist das Gegenteil von Konstruktiv logisch. Ich erlebe viele Eltern die wirklich hilflos gegenüber ihrer Wut sind oder auch Angst vorhaben.
Was würdest du denen sagen? Erst mal die Wut nicht als was Negatives zu labeln, sondern als was wirklich da sein kann. Und ich glaube wenn man schon einmal diese Akzeptanz bei sich selber spürt dieses Gefühl darf da sein dann ist es schon so. der erste Schritt. also das ist ja... Ich vergleiche das immer mit den Nudeln kochen und wenn wir den Deckel drauf lassen dann ist da so viel Wasserdampf dass alles überkocht und dann muss man den ganzen Herd putzen abmachen und das Dosiert rauslassen.
Und auch gucken, es schäumt das Wasser und den Zustand anerkennen. Dann passiert der ganze Schlammassel nicht. So muss man sich das ja auch mit den Gefühlen in einem selber drin vorstellen. Ich glaube, dass ist der erste Schritt. Und dann finde ich's auch sehr wichtig, dass wir unseren Kindern gegenüber das tatsächlich benennen und uns auch nicht unter Druck setzen und immer perfekt sein müssen.
also... Klar, die lernen sehr viel durch unser Vorbild sein. Aber dazu gehört auch wie wir mit unseren Gefühlen umgehen und wie wir auch über die Gefühle sprechen. also wenn man einfach sagt so ey entschuldige mir ist da jetzt gerade was rausgerutscht. ich war einfach so wütend denn können das Kinder ja auch nachvollziehen.
Also vor allem fühlen sie sich dann verstanden und sagen so wenn Mama passiert dass dies auch nur Mensch denn darf mir das auch mal passieren und das tut ja eigentlich der Beziehung auch sehr gut. Ich will dir kurz erklären, was gerade im Programm Wutmars gut passiert. Wir sind von ein paar Tagen gestartet und da entsteht grade etwas, was viele so nicht erwartet haben.
Also da sitzen Eltern zusammen die alle an einem ähnlichen Punkt sind. sie wollen nicht mehr so reagieren wie bisher. also sie wollen raus aus diesem Kreislauf Aus Reizbarkeit Eskalation Und diesen schlechten Gewissen. Plötzlich merken Sie ich bin damit nicht allein. noch wichtiger Es geht anders. Nicht perfekt, aber spürbar anders, ruhiger, klarer und verbundener.
Und es passiert nicht weil sie noch mehr wissen sondern weil sie anfangen bei sich selbst an sich selbst zu arbeiten – in ihrer eigenen Wut! Wenn du das gerade hörst und denkst genau da stehe ich auch dann warte nicht so lange. Diese erste Phase im Programm wo sich alles sortiert, wo diese Ehrlichkeit entsteht, wo die Gruppe zusammenwächst Die bekommst du so nur am Anfang mit.
Wenn du dabei sein willst, bucht ihr jetzt ein Gespräch mit meinem Team und dann schauen wir gemeinsam ob das für dich passt. Den Link findest du in den Show-Notes. Und jetzt zurück zum Gespräch bei Natalie. Ich erlebe auch dass viele Menschen einfach einen Wutausbruch und kontrollierten Verwechseln mit Wut generell.
Das ist ja nur eine Form wie ich Wut zeigen kann? Was passiert mit Kindern ... Gerade vielleicht mit Mädchen, wenn sie lernen. Sei lieb, sei angepasst und ihre Wut kein Raum bekommt? Dann... Also einmal hört man glaub ich auf ein Stück weit sich selber wirklich zu spüren. also weil man immer alles unterdrückt und das nicht zulässt dass man tatsächlich mit der Zeit verliert die auf die eigenen Bedürfnisse zu hören.
Das sehen wir ja auch, dass es tatsächlich vielen Frauen schwer fällt da gibt's ja auch tatsächlich relevante Studien zu Die dazu was gesagt haben. und dann Haben sie glaube ich auch vermittel wehendes gefühl du bist nicht gut genug so wie du bist. wenn du das und das fühlst bist Du nicht gut und dass schadet natürlich massiv dem selbstbewusstsein und das macht Natürlich massive Selbstzweifel.
wenn dann dieses gefühl doch hochkommt und es wird irgendwann hochkommen darf Ich das jetzt ist das überhaupt richtig? Und ein bisschen zu schuld vorwürfen wenn Dann mal einen wut ausbruch kommt. also von daher Was ich ja immer finde, was das Wichtigste ist, was wir unseren Kindern mitgeben sollten. Du bist gut genauso wie du bist als Grundbedürfnis und du darfst so sein, wie du bist, weil du hier zu Hause bist.
Und deshalb ... Also es ist für mich die Grundhaltung, die ich bei all meinen drei Kindern immer versucht habe von Anfang an ihn irgendwie mitzugeben. Mh. Wut ist ja, sag ich mal, ein Grenzwächter? Von unserer Autonomie? Mhm! Und meine persönliche Meinung ist tatsächlich, dass das insbesondere weiblich sozialisiert Menschen abgewöhnt wurde oder wirkt in unserer Gesellschaft mit der Folge, dass sich Frauen dann halt auch schwerer ihre Grenze setzen können.
Ich glaube auch ein Großteil der Mitu-Bewegung, wenn man das dann liest denkt man wieso haben die das jetzt mit sich machen lassen so? Das ist ja manchmal, wenn du das dann lese zu einer Beschreibung, denkt man Wieso hat derjenige nicht früher Nein gesagt? Nein, sagen darfst dass du nicht wütend sein darf ist es ja eine folge.
Also das ist tatsächlich also ich kenne keine Frau, der nicht schon mal irgendwie so eine Grenzüberschreitung passiert ist. Also bei mir ... Ich hab das mehrfach gehabt. Ich hatte ein Professor in einer Klausureinsicht. Ich hatt ne Fünf im Recht allgemeines Rechteileins und bin da durchgerasselt. Und ich war in einer klausurensicht, es fehlte nur knapp was um halt diese Vier zu kriegen und durchzukommen.
Das hat er mir nicht gegeben. Dann hat er die Hand auf den Arm gelegt und gesagt aber, keine Sorge sie haben wunderschöne braune Augen! nur aus seinem Zimmer. Freitags-Nachmittag, die Uni war stockdunkel bin ich mehr oder weniger geflohen aber ich habe niemanden was gesagt. damals mit zwanzig erstes war es erste Semester an der Uni und alle denen ich davon erzählt habt ihr halt gesagt ja der Volk bestimmt nur nett sein und im Nachhinein denke ich so nee und das passiert dir als Frau einfach.
und dann als ich irgendwann zu arbeiten war Presse-Sprecher, der den Arm um mich legte und mich sie kleine Maus nannte. Und da habe ich auch einfach nur dargestanden und nett und höflich gelächelt weil das wird dir ja beigebracht. Das ist im Grunde genommen eine völlige Grenzüberschreitung gewesen und das will ich ja wirklich meiner Tochter beibringen dass sie so etwas nicht mit sich machen lässt.
aber Wenn du in den neunzigern Jahren sozialisiert worden bist, dann wurde dir das tatsächlich so beigebracht. Insofern bin ich über die Semitubewegung sehr dankbar gewesen, weil ich glaube, sie hat da schon auch dieses Bewusstsein einfach freigesetzt. Aber ja ... Ich war nie, dass sich nicht Selbstbewusstsein hatte oder so.
Das hatte ich eigentlich immer. aber trotzdem habe ich solche Grenzüberschreitungen einfach akzeptiert. Genau! Das zeigt ja wie sich was ändern muss unbedingt. Was mir auch wichtig ist, soll nicht so dieser Eindruck erstellen. Man muss nur wütend genug sein und verbunden sein, damit das nicht mehr passiert.
Es gehört dir eine Seite dazu, die das überschreitet. Und was du beschreibst sind ja auch extreme Abhängigkeitsverhältnisse der Pressesprecher oder der Professor. Da wird einfach Macht ausgenutzt. Genau ohne dass ... Das sind ja Sachen, Ja, die passieren so nebenbei. Man sieht das diese Verhalzensweisen, die sind gerade in dieser Generation auch sehr noch bei den Männern verankert.
Es muss ein Bewusstseinswechsel auf sehr viel Ebenen stattfinden und ich glaube da kann weibliche Wut zu beitragen um es einfach immer wieder zu äußern Uns braucht auf der anderen Seite, braucht es bei uns Männern auf jeden Fall auch. Dass wir lernen die Grenzen einfach zu achten und wahrzunehmen dass da Grenzen sind.
Das haben halt viele von uns noch nicht gelernt. Auch das! Genau. Deswegen ist mir so wichtig zu sagen ne? Es ist nicht nur damit das nicht so klingt die Frauen müssen einfach wütender sein und sich selbst verteidigen lernen. Nee, nee ... Es gehören immer beide dazu genauer. Richtig. Und es gibt das strukturelle Komponente auch noch.
natürlich? Auf jeden Fall ja! Also deshalb ist dieses Buch zwar sehr weiblich aufgemacht und es ist natürlich auch klar die weibliche Zielgruppe aber ich würde mich super freuen wenn es auch Männer lesen weil ich glaube um dies gegenseitige Verständnis und vielleicht auch ein Aha-Erlebnis zu sehen ah so geht das.
Das finde ich immer total wichtig, dass man da auch so ein bisschen ... Ich bin ja immer sehr für gegenseitiges Verständnis statt gegeneinander zu sein. Ja, ich glaube das ist auch total wichtig vor allem im persönlichen Kontakt, dass dieses Verständnis da ist. Auf einer globalen Ebene darf man durchaus Dinge ungleichgewichtig benennen, finde ich.
Wenn es dann nicht persönlich wird allgemein gegen jeden oder so? Genau! Was hast du beim Schreiben entdeckt, was dich selbst überrascht hat? Ich hab beim Schraben, obwohl es mich nicht wirklich überraschte, aber festgestellt, wie ähnlich meine Tochter mir ist. Wie sehr ich mich selber wiederfinde in vielen, was sie macht und feststelle ... Das ist irgendwie ein kleines Mini-Mehi, das ich hier im Haus habe, was mir immer klar war, aber beim Schrieben noch mal so richtig bewusst wurde.
Das ist ja irgendwie ein sehr schöner Prozess weil es meine Hoffnung ist, wenn man das Buch liest. Dass man sich selbst vielleicht so ein Stück weit darin wiederfindet und dass dann auch besser verstehen kann. Wenn Eltern das Buch lesen ... Was verändert sich im Umgang mit ihren Kindern? Ich glaube, dass wir selber durch dieses Buch, wie ich ja sehr hoffe, ein bisschen mutiger werden zuversichtlicher werden und selber vielleicht ein bisschen mehr gewisse Gefühle auch erlauben.
Ich hoffe, dass wir das dann auch unseren Kindern erlaubenen und so weitergeben. also das wäre richtig toll wenn sich das verändern würde diese Grundhaltung. Also das ist auch das was ich im Buch zusammenfasse als Gedanken. Wir haben eigentlich jeden Grund, zuversichtlich zu sein. Die Zukunft ist ja nicht geschrieben und kein Drehbuch, wo es jetzt weitergeht wie im schlechten End-Side-Thriller.
Sondern die Zukunft ist ein leeres Blatt und wir können sie alle vollkritzen so wie wir wollen mit jedem kleinen Schritt. Das muss ja nicht immer die große Weltrevolution sein sondern jeder kleine Schritt zählt wenn man uns darauf besinnen was wir machen können. das kann man ja ganz toll mit den Kindern machen.
also Thema Klimaschutz. Wenn ich mit meinen Kindern am Strand spazieren gehe, sammeln wir einfach den Müll, der da liegt und machen ein bisschen was besser. Das ist vielleicht nur ein ganz kleiner Teil aber wenn alle diese kleinen Schritte machen steht halt wirklich ein großer. und das ist so ein bisschen meine Hoffnung, wenn man dieses Buch liest dass man auch Lust darauf bekommt was zu machen und sich ja an die eigene Handlungsfähigkeit wieder erinnert.
Habe ich letztens tatsächlich auch gemacht. Wir haben mal so Greifzangen besorgt. Wir wohnen hier in einem Mehrfamilienhaus. Dann sieht die Straße und die Rabatte aus, weil da alles reinfliegt. Ich sag euch mal gar nicht, dass die Leute das wegschmeißen. Oft ist es nur vom Lernen der Mülltonne. Es ist viel Müllendreck dann da.
Ich hab mir die Dinger geschnappt und bin fünf Minuten rum und habe einfach alles eingesammelt. Wir haben ja auch eine Nachbarin, die macht das jeden Tag. Wir wohnen ja in der Innenstadt. Das finde ich total klasse, diese Rentnerinnen und das ist eher Hobby! Und ich find es super. also solche Sachen sind ja ein kleiner Beitrag um einfach die Welt ein bisschen besser zu machen.
Total ne? Ich hab mich dann immer geärgert über den Dreck, der da ist und dann habe ich mich gefreut die nächsten Tage dass er sauber war Und gleichzeitig wusste ich auch, ah! Ich hab das gemacht. Es ging mir auch dabei gut. Es war echt wirklich wenig aufwahnt und ich hatte einfach ein super gutes Gefühl und es war ja auch tatsächlich was verändern.
Ja genau wenn man genau hinguckt gibt's da ganz viele Sachen die man schon im Alltag machen kann also auch anderen Menschen... helfen zum Beispiel. Also da sich für andere einsetzen zu sehen, wie geht's andern? Das sind ja manchmal auch einfach kleine Gesten die anderen aber schon total gut tun können also seinem Kind beizubringen wenn ein neues Kind in die Klasse kommt dieses Kind einfach anzulächeln in der Pause einfach mit einzubeziehen.
das kann für das Kind was neu in die klasse kommt die ganze Welt verändern und solche Sachen einfach mit den Kindern gemeinsam durchzugehen. Es ist alles nichts Großes, aber es sind Dinge die tatsächlich Schritt für Schritt was auslösen können. Wenn wir mal so in die Zukunft spinnen würden, wenn man mal eine Vision entwerfen dürfte wie wäre denn das Leben würde es dann aussehen, wenn's gut läuft?
Wie säht denn dann das Leben für deine Tochter aus, wenn sie erwachsen ist? Also was ich ihr wünsche... Ich dachte damals mit sechzehn, dass es auf jeden Fall so ist wenn ich mal so alt wie jetzt, forty fünf bin. Dass es wirklich Gleichberechtigung gibt und dass es wirklich gleiche Chancen gibt egal ob arm oder reich welche Herkunft das Geschlecht Identität alles ganz egal.
sondern das ist einfach solche Sachen nicht mehr wichtig sind, sondern nur wichtig ist was man kann. Was man will, was man im Herzen mit sich rumträgt. das würde ich hier total wünschen. dass sie rausgehen kann und auch abends im dunkeln keine Angst haben muss. diese ganzen sachen dass sie studieren kann was sie will dass sie hin reisen kann wo sie will und das wird tatsächlich irgendwann endlich diesen Klimawandel in den Griff gekriegt haben, eine stabile Demokratie haben.
Der Dritte Weltkrieg nicht ausgebrochen ist! Also diese ganzen Sachen würde ich mir sehr wünschen dass wir das für unsere Kinder noch auf die Reihe kriegen. Viele Eltern wollen ihre Kinder ja stärken damit sie da resilient werden für das was da ist und dann auch das die Zukunft in so einer Richtung gestalten können.
und gleichzeitig merken wir dann dass es im Alltag doch schwer ist. Was hilft da wirklich? Es gibt natürlich nicht das geheim Rezept, so werden meine Kinder resilient. Ich glaube was das Wichtigste ist auch bei diesem Begriff Resilient ist erst mal anzuerkennen. Das heißt ja nicht dass einem nichts was anhaben kann sondern das heißt ja selbst wenn ich scheiter dann kann ich aber wieder aufstehen.
also das ist ja von diesen Resilien im biegen im wind und man richtet sich wieder auf dieses bild von dem grasheim finde ich ja auch tatsächlich ganz schön diese Widerstandskraft. Und ich glaube, das Wichtigste ist dass wir unseren Kindern auch das Scheitern zugestehen denn nur so können sie lernen wie man danach wieder zurück in Tritt findet weil wir können ihnen nicht alle Probleme aus dem Weg räumen so gesäher man das auch manchmal möchte.
wir müssen ihn auch ein Stück weit was zumuten. wir müssen sich auch die Zumutung des Lebens ertragen lassen je nachdem wie alt Sie sind Natürlich. Es muss nicht in jedem Alter dasselbe Maß an Zumutung passieren, aber es gehört nun mal zum Leben dazu und nur so können sie lernen auch Probleme selbst zu lösen.
Und ich glaube wenn wir das auch anerkennen ist das das mit eines der wichtigsten Sachen die wir unseren Kindern mit auf den Weg geben können Dass sie irgendwann ohne uns auskommen. Das ist so das Geschenk was wir ihnen machen sollten. Wie muten wir unsere Kinder etwas zu ohne sie dann vielleicht zu überfordern oder allein zu lassen?
Das ist tatsächlich so ein bisschen auch Trial and Error. Man kann ja auch keine pauschalen Altersangaben geben, ab dem Alter muss man unbedingt abends alleine einschlafen oder sowas. Sondern das sind wirklich so Sachen ... Da ist jedes Kind einfach anders. und diese Spanne des, was es eigentlich noch in Anführungsstrichen normal die ist ja wirklich riesig groß bei den meisten Themen wo's um selbstständige Sachen geht.
Und ich glaub einfach nur durchs ... immer wieder ausprobieren, auch mal so ein ganz bisschen vielleicht ins kalte Wasser schupsen. Aber halt nicht alleine dabei lassen und das Kind genau beobachten ... Also ich selbst auch dabei beobachten. Ich glaub, dass ist das Wichtigste. Ja, was ich immer wieder beobachte, ist, dass wir dieses Spektrum bei Kindern so klein machen auf solch ein normatives Maß gucken statt einfach eine Weite zuzulassen Und ich meine, wir sehen es ja an erwachsenen Menschen in die Führungsposition werden wir jetzt mal so unsere Kanzler nehmen.
Wir hatten eine Kanzlerin der hat man vorgeworfen sie kommuniziert nicht genug ne? Danach kam ein Kanzl, da merkt man kann noch weniger kommunizieren. Kann einfach gefühlt für Wochen Monate in der Versenkung verschwinden. Und dann haben wir einen Ganzler, wo man denkt, er denkt überhaupt nicht nach wenn er kompliziert ist.
Also da ist ja eine Wahnsinnsbandbreite. und wenn man jetzt nur die Kommunikation nimmt von wirklich der, zumindest in unserer Demokratie, der mächtigste Mann oder Frau, wo es unglaubliches Stecktrump geht wie man kommunizieren kann? Ja also das... Ich glaube, auch das kann man ja nicht lernen. Wenn Angela Merkel versucht hätte, Robert Habeck zu kopieren, wäre das irgendwie ziemlich komisch gewesen.
und ich glaub einfach ... dass man da auch sehr viel sich selbst und den Kindern zumuten kann, den eigenen Weg zu finden. Das funktioniert nur durch ausprobieren, in andere Rollen reinschlüpfen umzusehen. Passt das eigentlich zu mir? Und ich glaube ... Ja, ich glaube tatsächlich dieses Gefühl, egal wofür du dich entscheidest.
Du bist gut so wie du bist ist tatsächlich eine Botschaft die uns gut durchs Leben trägt. Was wäre für dich ein Zeichen dass wir als Gesellschaft mutiger geworden sind? Das wäre es tatsächlich wenn wir mehr füreinander einstehen. also klar das ist was Wo wir sehr, sehr viel Verbesserungspotenzial haben für diesen ganzen Bereichen.
Empathie füreinander einstehen. Wenn wir hören dass jemand diskriminiert wird für denjenigen einstehn Wenn wir das nicht alleine machen wollen, weil wir Angst haben uns bedroht fühlen dass wir Verbündete suchen mit denen zusammen einstehen. Das kann ja auch viele verschiedene Arten und Weisen sein, dass wir auf der Familienfeier den Onkel mit dem Rechtsradikalen sprüchen das eben nicht einfach so hinnehmen sondern einfach sagen das will ich eigentlich nicht hören das sagt man heutzutage nicht mehr.
also um. Ich glaube einfach diese Solidarität und füreinander einstehend das wäre tatsächlich etwas was uns sehr hervoranbringen würde. Vielleicht ganz persönlich, wo brauchst du gerade Mut? Ich brauche tatsächlich sehr viel Mut dass ich nicht immer in den sozialen Medien verzweifle weil dieser Ton und dieser Hass der da ist diese Bubblebildung das sind tatsächlich Sachen die ich super kritisch sehe.
wo ich auch immer denke so boah da müssen wir irgendetwas ändern Schwanke immer zwischen war jetzt erst recht oder ich ziemlich komplett zurück. Leider muss sich beruflich dort sein, von daher muss ich den Weg wählen. Danke dir, Nathalie! Danke dir fürs Gespräch, danke dir aber auch für deine ganze Arbeit.
Für dein Buch sei mutig gerade jetzt. wo findet man dich? Wo treibst du dich im Netz rum? wie kann man mit dir arbeiten? Also man findet mich hoffentlich in den Buchhandlungen, in Form meiner Bücher. Und dann treibe ich mich am allermeisten tatsächlich auf Instagram rum einfach mein Name und da äußer' ich mich fast täglich zu dem was in der Welt so passiert.
Ansonsten schreibe ich ja auch noch Spiegel Süddeutsche. wenn die Augen offenthält, findet da auch Texte von mir. Links packen wir wie immer in die Shownotes. Danke dir auch dafür! Ich danke dir dass ich hier sein durfte. Jetzt zu den letzten Fragen, die ich allen meinen Gästen stelle und die natürlich auch in der einen anderen Form schon gestellt habe.
Wenn du an deine eigene Kindheit denkst? Wie war das da mit dem Mut lernen? Als ich ganz klein war, war sehr viel Mut da. Und dann wurde mir ein bisschen durchs Großwerden genommen. also Ich musste es als Erwachsene wieder neu lernen. Wovor bist du dein Eltern dankbar in Sachen Mut? Meine Eltern haben mich immer dabei unterstützt dass Ich durfte das machen und ausprobieren, was ich wollte.
Sie haben auch als ich Heavy-Metalsängerin werden wollte, als ich sechzehn war ... Haben sie gesagt, go for it! Wenn du das möchtest? Ich hab dann BWL studiert drei Jahre später. Aber sie haben mich immer unterstützt in dem, was sich wollte. Und mir eigentlich immer das Gefühl gegeben, dass es allein meiner Entscheidung ist und sie da nicht reinreden.
Da bin ich ihnen total dankbar für. beschlossen habe, dass ich mein BWL-Studium nicht in die Werbebranche gehe und Marketingfrau werde. Sondern Journalistin Wert. auch da haben sie mich immer unterstützt. Und das war letztlich gut so. Wenn du werdenden Eltern dreithippst mit auf den Weg geben könntest deine drei Wahrheiten, wie wir mutig werden oder mutige Kinder begleiten?
Also einmal nicht so viel auf die ganzen ungefragten Ratschläge hören, die ihn einfach nur verunsichern, sondern eher einfach auf sich selber mehr hören. Das finde ich total wichtig! Und dann die Kinder ausprobieren lassen, ihnen wirklich was Zutrauen sich nicht verunsichern lassen. und dann als drittem Tipp wenn die Kinder ein bisschen größer sind mit Kindern immer über Gefühle reden also dass man sich von Anfang an vornimmt gefühl zu benennen, Gefühlen nicht zu unterdrücken Kindern nicht das Gefühl gibt, du musst das ja so und so fühlen.
Du darfst das so fühln wie es sich für dich eben gerade anfühlt. Danke dir! Sehr gerne! Du willst jetzt mit der Wut nicht nur verstehen sondern wirklich etwas verändern in deinem Alltag? Dann komm in Wut machts gut. dort schauen wir gemeinsam auf die Muster hinter deiner Wut. also arbeiten genau da wo Veränderung wirklich entsteht Für mehr Klarheit mehr Ruhe und mehr Verbindung in deiner Familie.
Wenn du spürst, dass das dein Thema ist dann buch den kostenlosen Orientierungsgespräch mit einer Wut-Expertin aus meinem Team. Und wenn dir die Folge gefallen hat mit Natalie dann schick sie doch gerne an jemand weiter für den sie heute wichtig sein könnte. Und vielleicht noch auch wenn es sich manchmal nicht so anfühlt.
Und das was du hier versuchst, deine Schritte die machen einen Unterschied. Alles Liebe dir bis bald!