ENDO Podcast - Good Morning Endoscopy!

Brauchen wir noch die ERCP beim Verschlussikterus? - mit Alexander Arlt

Dienstag, 13. Oktober 2026 · 22 min

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Shownotes

Neue Daten zeigen, dass beim malignen Verschlussikterus der endosonographische Zugang technisch erfolgreicher und weniger riskant als die konventionelle ERCP ist. Brauchen wir dann überhaupt noch die ERCP? Aber dann gibt es ja auch noch die EUS-gesteuerte Drainage der Gallenblase und der intrahepatischen Gallengänge, die PTCD und diverse Rendezvousverfahren. Ein komplexes Thema also, welches kompetent von Alexander Arlt aus Hamburg erläutert wird.

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Der Endo-Podcast mit Alexander Meining und Gästen. Umso mehr freue ich mich, dass wir jetzt einen Sponsor gefunden haben und dieser Sponsore ist auch noch ganz tief in der Welt der Endoskopie verankert. Das ist die Firma Boston Scientific Und mit der Firma Boston scientific werden wir diese neue Staffel bestreiten und gar nicht geplant fangen wir auch gleich mal an mit einem Thema wo die Firma vielleicht sogar eine gewisse Rolle spielt.

Ich möchte heute mich endosonografischen Gallengangstrainage beschäftigen. Mein Gast, den ich auch gleich noch kurz vorstellen werde – wir haben uns schon mal so drauf geeinigt auf ein bisschen provokanten Titel – brauchen wir überhaupt noch die ERCP beim Verschluss Iktarus? Ja! Alexander Aalt aus Hamburg.

Mal gleich mal kurz vorweg. Brauchen wir noch die Ercp.? Ja, nein, ja. Hallo, Alexander. Ich freue mich sehr dabei sein zu dürfen und muss zugeben seit der ersten Stunde. Von daher freue ich mich auch über das Sponsoring Seit der ersten Stunden. Fan des Podcasts. Also sagen wir es schön. Es gibt so eine Rotation bei mir zwischendurch aus auch anderen Podcast aber du bist dann zentrale Bestandteil von.

da freue ich sich sehr dabei einzudürfen. um auf deine Frage zurückzukommen die die mich kennen wissen nicht bin Freund von klaren Antworten also ein klares Jein. Sehr gut wunderbar! Das dachte ihr mir schon. das trifft's auch ganz gut. was uns hätten wir eigentlich auch gar nichts mehr so richtig zu reden.

Aber bevor wir in die Materie einsteigen. Wir müssen dich auch noch ein bisschen vorstellen, auch nochmal so ein bisschen auch was von dir erfahren wo du groß geworden bist und wo du jetzt bist. ich habe auch mal so ein bißchen geguckt. Ich kenne dich ja auch schon eine Zeit lang. Du hast eigentlich bisher nie geschafft zu den Norden zu verlassen.

Bist du so ein richtiges Nordlicht eigentlich? Wo bist du groß geworden? und ja, erzähl mal ein bisschen was von dir! Also ich bin tatsächlich ein richtigiges Nordlich, bin in Itzehu ein bisschen nordwestlich von Hamburg geboren worden. der Norddeutsche wird ja sagen Oldenburg ist schon fast Süddeutschland.

also ich habe es über die Elbe dann doch geschafft aber war tatsächlich nach dem Studium in Kiel da hab' ich's nicht weit geschafft. wenn ich dann letztendlich von verschiedensten Stufen der Ausbildung gegangen, hatte mit tatsächlich was glaube ich vielen unterschiedlichsten Jochen Hamppe einen wirklich hervorragenden ersten Lehrer.

Du kennst ihn ja auch gut. Ich kenne ihn auch gut! Sehr strukturiert und trotzdem muss man sagen sehr mutig. das wird glaube ich immer so ein bisschen unterschätzt. wenn man seine wissenschaftliche Agenda anguckt was er auch endosynographisch gemacht hat hatte dann mit Annette Fritscher-Rabens auch eine lange Nähmung, auch sagen wir mal ja eine sehr bekannte Lehrerin.

Und bin dann in den Nachfolgen von Hans Seifert nach Olmburg gegangen auf die er immer noch da so in etablierten aber aufwuchsbefindlichen Universität und das hat auch sehr viel Spaß gemacht war. dann von im Jahr ist es bis Ende des Jahres ... und muss zugeben, was wahrscheinlich ein bisschen unüblich ist.

Hab mich dann dafür entschieden einen ja doch Ordinariat gegen eine Chefarztposition zu tauschen. letztendlich wirklich einfach weil das... Und das kann ich jetzt auch nach fast drei Jahren hier im israelischen Krankenhaus sagen Ein Geschäftsführer wirklich versteht, dass der Mensch im Mittelpunkt steht.

Also wir müssen auch finanziell arbeiten aber das macht wirklich Spaß in hervorragenden Chirurgen und mit Ulrich Rosin hier ein begeisterungsfähiges Kind in der Endoskopie mit über sechzig Jahren. Aber wo wir wirklich jeden Tag viel Spaß haben! Ja schön. also ich mein das Haus ist ja auch nicht so ganz unbekannt muss man erst sagen.

es hat ja auch. also dein Vorgänger Peter Leier war ja auch Bekannt eigentlich auch. Ein Pankreas Forscher primär, so wie du ja auch letztendlich. und dann aber eigentlich steht jetzt das israelitische Krankenhaus vor allem für die funktionellen Störungen. Aber dein Schwerpunkt ist und bleibt immer noch die interventionelle Endoskopie und vor allem Endosynographie und v.a.

Pankreas Galingang – ist es richtig? Das ist richtig. Und ich hab's immer mit einem leichten Lächeln und auch sicherlich... Was hat es gesehen? Ja, ja! Also natürlich ist das die israelische Krankenhaus mit sicherlich auch Jutta Keller für Neuro-Gastroentologie. Das ist sicherlich eine sehr Schwerpunkte.

was aber glaube ich unterschätzt wird, dass wir doch einer der größten Endoskopien zumindest in Norddeutschland sind. Ulrich Rosin war ja auch immerhin bei der DGVS und wenn man sich jetzt auch die Urike Denzerleitlinie zur Qualität in den Endoskopien anguckt haben wir es immerhin zu zweit auch unter die Kernautoren geschickt.

Also die Endoskopie ist hier schon immer ein Schwerpunkt gewesen. Läuft sicherlich ein bisschen unter dem Radar, aber rein von Zahlen und Komplexität glaube ich müssen wir uns da in Seemsen nicht verstecken. Das glaube auch auf jeden Fall. jetzt wollen wir die Materie einsteigen. Du hast schon gesagt ein klares Jein!

Und der Hintergrund ist ja so ein bisschen so. man muss sagen es ist ja immer so wenn irgendeine neue Methode kommt obwohl ihr eigentlich gar nicht mehr so neu ist dann können wir auch gleich noch drüber reden. das ist schon so dass am Anfang der Enthusiasmus sehr groß ist. Hintergrund auch, warum ich dich als Gesprächspartner ausgewählter bzw.

du auch dieses Thema sehr gerne auch angenommen hast ist eine neue Studie oder sind neue Daten publiziert – auch eine ganz prominente Studie in Gastroenterology randomisiert vergleichend ERCP versus endosonografisch gesteuerte Koleidochostrenage und die Endosonographie war nicht nur technisch erfolgreicher mit, ich habe es mir aufgeschrieben so circa, ninety-fünfundneinzig versus achtzig Prozent.

Sondern es gab natürlich auch weniger Punkreatätiden zwei versus sieben Prozent klar weil nichts an der Papille gemacht wurde. heißt das denn jetzt dass man jetzt vielleicht doch sich überlegen sollte beim Patienten mit einem Verschluss Iktarus primär zumindest die Daten? würden Sie also suggerieren eine endosonografische Trinage anzustehen.

Wie machst du das? Oder probierst du es vielleicht doch immer noch zunächst mal an der Papille einer normalen Sondierung und steigst dann erst um, wenn's nicht geht also sozusagen als Reserveverfahren was ja auch ein großer Benefit ist und wir sind froh dass es die Methode gibt. Ich glaube, man muss tatsächlich sagen da muss man einmal vielleicht auch von daher passt der Sponsor des Podcasts sehr gut.

Auch einmal auf die Historie glaube ich kurz eingehen und des Stentsystems das jetzt sagen wir mal das Ganze überhaupt ermöglicht. also dass wo wir hier sprechen ist ja in der Regel eine direkte Geingangstrinage meistens vom Bullbus aus wo wir früher schon immer durchaus mit vielen Wechseln des Materials eben auch vielleicht nicht primär dafür designete Stents eingesetzt haben.

Hier haben wir mit den sogenannten Hotlumps natürlich jetzt etwas in die Hand bekommen, was sehr viel eingesetzt wird. Ich sage mal die Folge über die Gastroentoristomie hattest du ja auch sozusagen gehabt Und von daher ist es sicherlich im Verfahren, dass uns sehr viel Möglichkeiten bietet. Ich glaube wir müssen da einmal – gehen wir vielleicht näher nochmal kurz darauf ein auf die aktuelle Situation im Jahr für das Jahr- und-Zwanzig eingehen.

Das worauf wir uns hier beziehen sind ja sogenannte kleine Lams. Das ist eine Regel der sechs Millimeter Stands, der in der Studie benutzt ist. Ja! Deswegen kann ich insofern auch da wieder mit einem klaren Jein antworten. Also wir haben…. und das war sowohl in Oldenburg als auch eben Hamburg so. Wir haben es zuletzt wirklich so gemacht, dass wir in der initialen Endesonografie geschaut haben.

Wie sieht der Tumor aus? Brauchen wir eine Histologie? Wie weit ist der Geilengang? da war bei uns hier intern immer so zwölf bis fünfzehn Millimeter was ne Grauzone über fünfzehnt. hatten die Oberärzte dies konnten oder Oberärztinnen das Go in Anführung strechen, dass sie frei entscheiden durften. dazwischen haben wenn vier Augensysteme in Untersuchungen gemacht und dann haben wir in er Ende Sonographie schon noch eingeschätzt Wie groß ist der Tumor, wie sieht der Geilengang aus und komme ich überhaupt vor die Papille?

Also ich sage mal wenn mir jetzt ein Bulbus aussieht und nur sie da ist war es einfach. Richtig! Aber ich glaube wir alle kennen ja so diese Endesulografien wo man schon sagt na die ERCP wird jetzt ein Spaß Ja Und da haben wir dann teilweise auch wirklich ohne überhaupt eine ERCP zu versuchen direkt damit dem sechs Millimeter Hot Lamps Die Drennage gemacht.

Da muss man sagen da ist die Studienlage ja auch da gab's ja zwei. Ich habe im Studium auch in Gaustisontology, letztendlich back to back publiziert. Dass die Patienten davon eben auch durchaus ein Benefit haben und für Operationen keinen Nachteil. Die Studie von Andrea Andalloni – ich sag mal, die IOS-Gruppe ist ja fast maffiös organisiert muss man fairerweise sagen!

Das sind jetzt quasi die neuen Holländer da jedes Thema abarbeiten... Ist natürlich ein bisschen kompfermatorisch. Die einzige Überraschung war ja eigentlich tatsächlich die Pankreatitis in der Studiengruppe, das war dann wahrscheinlich die Funktion für die Histologie. so wird jedenfalls von den Autoren argumentiert.

aber es ist natürlich nicht überraschen wie du schon sagst wenn man entfernt vom Pankreas arbeitet dass man keine Post-RCP-Pankreaties hat. Aber trotzdem zwei Prozent. also habe ich mich auch gefragt. Das war eine Patient, das insgesamt sind wir beide einig wahrscheinlich auch, du hast ja da auch viel gemacht.

Ich glaube diese Post-RCP-Pankretitis wird unterschätzt. also ich glaube immer bei der nativen Papille gehen wir eher von einer zweistelligen Komplikationsrate aus und nicht von einer vier bis sechs Prozentigen. Da kann man lange darüber diskutieren und ich glaube wir müssten manchmal auch mehr zu unseren Komplifikationen stehen.

aber um auf deine Frage zurückzukommen jetzt wo wir nur den zehn Millimeter Hotlamps zur Auswahl haben ist es seltener geworden dass wir direkt trainieren, sondern da gehen wir dann eher auf Rescueverfahren über. Also Rescuever fahren heißt dann was? Dass ich letztendlich halt punktiere und dann über den Draht zum Beispiel dann doch versuche jetzt mit irgendwie einem Ringmesser oder so mir den Weg zu schaffen und dann auch einen konventionellen Metallstand reinlegen.

oder was wäre das Rescueverfahren? doch in der Regel meistens erst mal mit eben einer klassischen ERCP anfangen, sei denn der Geilengang ist über achtzehn Millimeter. Dann würden wir durchaus auch... Oder du kommst nicht hin an die Papille? Genau! Dann das hat mir so ein bisschen unterschlagen gibt es ja durchaus noch die Gastrohepatostomie als Alternative wo auch einige Publikationen also auch da wieder die Italiener um Herrn Vanella sagen dass wenn man eine Magenausgangsstinose hat dass das ohnehin zu bevorzugende Verfahren ist.

ich Sie das in der täglichen Routine nicht ganz so, aber ich glaube längst da muss man sagen und ich denke du bist ja einer Meinung die Gastrodiopathistomie halte ich für eines der schwersten Verfahren dass wir haben. Also ich haltete es doch als der Komplexesten. Ja auch vor allem was die Assistenz betrifft muss man sagt also gerade jetzt den Draht so zu halten dass sich eben kein Loop bildet oder keine Schlaufe bildet.

oder den Draht sozusagen auch ausleiten zu können, oder stabil zu verankern sehe ich absolut genauso. Also es ist schwieriger als eine ESD würde ich sagen aber man macht's trotzdem auch. ja trotzdem noch vielleicht zurück zur Bulbukulitostomie. Jetzt sagst du ja selber wir haben jetzt gerade nicht diesen kleinen Stand zur Verfügung.

der Zähner den gibt´s auch Den gibt´ts Ja? Den Zähne gibt´t momentan. Aber die Frage ist wie viel Gang brauch ich denn eigentlich, damit sich jetzt da auch so ein Zehner überhaupt ausnehmen kann? Also der muss ja massiv dilatiert sein. Weil du hast ja immer noch diese Tulpe sozusagen also die dir eigentlich gar keine Möglichkeit lässt.

und dann stellt sich schon die Frage Jetzt haben wir gesagt Der Lambs ist so ideal weil er dann schnell und einfach und es ist irgendwie in fünf Minuten Verfahren Du siehst den Die datierten Kohle doches, du brennst dich rein. Du setzt es frei und fertig. Zack her erledigt! Manche setzen da noch ein Plastikstand zusätzlich rein.

Können wir auch noch drüber reden warum und weshalb? Aber jetzt haben wir hier nur den Zener und dann wird's ja eher schwierig. Und dann ist natürlich die Frage einen konventionellen Metall-Stand macht das denn Sinn?! Also wir um auf deine Frage erst zu kommen mit dem Zener haben wir tatsächlich im Einzelfall gute Erfahrung gemacht.

Wenn man mit Uwe Will spricht, hat er den ja sowieso gerne immer schon eingesetzt. aber da ist zumindest in meinen Augen und das sehe ich genauso wie du. Da muss man schon sehr erfahren sein. also das ist nicht mehr ganz so... Einfach, wir haben so ab achtzehn Millimeter zumindestens erwägen wir das ganze.

Dann hängst du immer ein bisschen davon ab wie ist der Geilengang? Wie liegt er sozusagen? aber achtzehnt Millimeters da der Cutoff und dann sind es deutlich weniger als die die sozusagen über zwölf sind. was wird tatsächlich aktuell? ihr selten machen isst dann das klassische Multi-Step Verfahren mit dem SEMS, da wären wir eher zurückhaltend.

Da wird interessant sein, da kommen ja auch neue Devices, die so ein bisschen versuchen, die Wechselmanöver zu reduzieren, dass wir jetzt wirklich sagen wir mal an der ERCP gescheitert sind und da in ein ronde wuhartiges Verfahren übergegangen sind, das ist in letzter Zeit oder in diesem Jahr wirklich selten gewesen.

Was wir eher dann machen is', auch da gibt's ja Publikationen wenn der Zystikus offen iß im Zweifelsfall tatsächlich die Kalmblase mit dem Lampz zu trainieren wird interessant sein wenn wir wieder alle Verfahren haben was denn das Beste ist. also mittlerweile ist es nämlich so die ERCP wo wir sonst gar nicht erst versucht hätten ist dann manchmal doch sehr einfach und sehr schnell.

ich glaube dass ist das was wir aktuell lernen dass man vielleicht deswegen auch das klare Jein am Anfang. Manchmal gar nicht genau so weiß, ob der Hype dann immer wirklich gerechtfertigt ist. aber da kann ich nur sagen wir würden dann eher wahrscheinlich tatsächlich entweder eine Gastroepatostomie machen oder eben tatsächlich einfach die Geilenblase trainieren in der Palliativ-Situation.

Gibt es da sehr schöne Daten? Da waren wir auch Teil von dem UED Journal Paper, was jetzt gerade von Peter Hendricks rausgekommen ist. Das ist dann sehr straightforward und eigentlich handwerklich wenn man mit den Lams umgehen kann auch relativ einfach Klar weil du ja in der Galenblase eigentlich wieder relativ viel Platz hast, muss man sagen.

Also das ist immer so. das Problem der Freisetzung der Lambs also jetzt nicht den Zugang zu schaffen ist es nicht so schwierig. das Problem ist dass er dann freigesetzt wird ohne dass er denn irgendwo landet. Ja aber was ja ganz interessant ist also du hast jetzt auch erwähnt du hast die Galen Blasentrainage erwähnte Du hast die Gastroepatikostomie erwähnten Dann haben wir noch die ER-CP.

Jetzt würden vielleicht manche noch sagen, ja wie haben wir sogar noch die PTCT wenn gar nichts mehr geht? Im Endeffekt eigentlich müssen wieder froh sein dass wir letztendlich so viele Verfahren haben. ich glaube dich herausforderung wird er dann ein bisschen sein nicht jetzt Verfahren A mit Verfahren B zu vergleichen und zu gucken was ist besser sondern halt für den individualen Fall das beste Verfahren zu finden.

Und jetzt haben wir ja schon mal so ein bisschen gesprochen. Also klar, wenn ich nicht an die Papilde komme, brauche ich keine ERCP machen. Klar! Dann kann ich mir überlegen vielleicht den Nikoli-Dochos-Trainage und wenn ich da ein Problem habe, die Gallenblase aber wird nicht eher so die Herausforderung zu sein dass wir sozusagen so einen, wie soll man sagen, Step up Konzept im Kopf haben welches Rescueverfahren wir für das nächste machen?

Und dann gleich meine Frage hierzu dann ist vielleicht die ERCP doch häufig das erste Verfahren, dass wir anwenden würden? Also ich glaube tatsächlich und das hatte ich eben schon angedeutet. Ich glaub es wird interessant sein wenn wir wieder alle Möglichkeiten haben ja und ich glaube das ist ganz ganz wichtig, dass man wirklich individual also die sogenannte personalisierte Medizin hier auch anwendet.

PDCD, weil du das kurz angesprochen hattest. Es gibt auch für dich einen tollen Podcast wo dir so ein bisschen die Frage gestellt habt wer kann es denn überhaupt eigentlich noch? Ja richtig! Die Radiologen ja jetzt letztendlich und nicht mal die machen sie mehr so. Ich glaube, das gehört in die Hand des Gastontologen.

Also ich finde eine Punktion ist und bleibt unsere Kernkompetenz aber da kann man sicherlich auch lange darüber diskutieren. Das hat dann wieder den Vorteil wenn man eben auch sagen wir mal nicht ganz junge Mitarbeiter in der Abteilung hat, die können das noch... Aber also ich glaube die PDCD sollte ein Ausnahmefall sein weil ich finde externe Drenagen sind für den Patienten und wir konifizieren ja Patienten mit Pankreiskrazinum die leben jetzt alle doch relevant länger.

Ich finde dass sollte immer die letzte Wahl sein. Das haben wir in der deutschen Leitlinie eigentlich auch genauso ausgedrückt. Ich glaube, was immer noch sein muss ist dass man eben in einem Zentrum möglichst alle Optionen vorhält. das ist ja die Diskussion die wir aktuell auch haben. wer soll überhaupt was?

Die Mindestzahlen-Diskussionen. Was ich immer schön finde ist wenn man in der Untersuchung mit einem weiteren erfahrenen Kollegen bei so Grenzfällen diskutieren kann kurz und sagt was machen wir jetzt hier diese zwei Minuten sich nochmal Zeit nimmt seine Chirurgen mit ins Boot nimmt es kann doch mal etwas schief gehen.

da haben wir gerade ein Worst Case mal publiziert klappt man manchmal etwas nicht, also das glaube ich muss man auch klar mit dem Chirurgen besprechen. Auch vor der Operation was möchte der haben? Wo meistens Initial sagen sie nein und dann finden Sie den Lambs toll! Wir würden weiterhin wahrscheinlich schon so sagen wenn es eine zu erwartend schwierige ERCP ist, würden wir doch primär und der Geilengang weit genug für den jeweiligen Lamps würden wir primär doch das Verfahren nehmen.

Da waren ja auch Teil jetzt eines American Journal Gastonology Papers, was gerade schien ist um Herrn Spattacini wo es eben eigentlich rauskam dass das für die Patienten auch ein Vorteil hat weil die Komplikationsrate da niedriger ist gegenüber. man geht erst auf die ERCP scheitert und macht dann einen alternativ Verfahren.

da ist natürlich bei der gescheiterten ERCP die Postbank-Retid ist wahrscheinlich als wenn's einfach geht. aber wie du sagst ich glaube Das ist eine individuelle Entscheidung, die von der Expertise abhängt. Wenn die ERCP gut läuft auch wenn die PDCD gut läuft, ist das sicherlich in der Akkutsituation nie ein falsches Verfahren.

aber in Abwägung von Risikonutzen wird es interessant sein zu sagen welches Verfahrern für den individuellen Patienten das Beste denn dafür muss man natürlich im Idealfall alle vorhalten. und vielleicht ja auch noch so als Kommentar meines jetzt Es gibt ja immer noch die Rondeauverfahren, die sind auch nicht immer so schlecht.

Also wenn ich jetzt da irgendwie zum Beispiel eine endosynographische Funktion mit der Nadel mache in dem Gang, der jetzt eben keine achtzehn Millimeter ist wie du sagst und der Draht kommt vielleicht doch mal unten raus dann ist das ja auch nicht so schlecht, wenn ich dann umsteige. Ist zwar manchmal auch ein ziemliches Gipfrimel den Draht da umzuleiten aber Gen tut es ja auch unterm Sprich Gebe ich dir komplett recht, also ich glaube das Thema Access-Nadel ist dann noch ein eigenes Thema für sich wo man lange darüber sprechen könnte.

Ja! Aber wir haben ja manchmal so diese Fälle wo man dann Rescueverfahren eines, sagen wir mal gescheiterten Lams hat. Wo man dann überrascht ist dass der Draht doch unten raus kommt und dann wie du schon sagst ganz normal den jetzt Rondeau macht. aber ich hatte die Freude mit dem Thema Rondeaux beim DGVS Seminar einen Vortrag halten zu dürfen und es ist erstaunlich selbst wenn man die namenhaften Endosynographiker in Deutschland fragt hast du mal einen Fall, dass alle dann sagen naja so richtig also irgendwo hab ich ein aber ich weiß gar nicht mehr welches war.

Also ich glaube wir sind uns alle einig. Ron, Du wußst können was Schönes sein? Aber sie sind nicht immer ganz einfach. das ist wie im Leben. Sehr schön! Das hast du jetzt ja wunderbar gesagt es könnt ihr fast als Schlusswort schon nehmen. Alexander auch ich möchte nur eine letzte Frage an dich stellen und da sind wir auch schon fertig.

Plastikstand zur zusätzliche Sicherung Ja oder Nein? Oder gibt's auch wieder ein klares Jein? Also das ist glaube ich so ein bisschen wie die Frage, packe ich in einen Lams immer im Plastik-Stand bei der Nikrose-Trennage. Der Hintergrund der Plastiksstands in den Lams ist ja so'n bisschen die Idee dass die Food Impaction oder sagen wir mal das Verstopfen des Lams beim Geilengang reduziert wird.

Was wir schon machen ist, wenn wir eine Bulbus-Ausgangsthenose haben. Dann machen wir ohnehin die GE meistens in gleicher Sitzung. aber da würde ich eher sagen dann ruhig ein Plastikstem mit rein weil dann bleibt er doch eh mal Essen liegen. Wir haben es so gemacht eigentlich dass wir initial nur einen Lamp gesetzt haben und erst dann wenn Komplikationen aufgetreten sind das ist ja meistens problemlos händelbar Dass wir dann in der sozusagen Untersuchung wo man einmal guckt ob der Essen drin steckt oder warum der Lamp verstopft ist den Plastikstern eingesetzt haben.

Ich persönlich finde es in der Initialprozedur so, dass meistens ist der Lampz noch nicht ganz offen. Der Geilengang liegt da manchmal und ich finde das macht es manchmal unnötig schwierig für ein Risiko, das glaube ich in der Literatur so um die zehn Prozent angegeben wird. Das heißt ja neun von zehn brauchen dem Plastikt nicht.

also wir machen's nicht routinemäßig um da zu antworten. Okay super Alexander das war ganz komplexes Thema. jetzt als Folge eins der neuen Staffel, was ein extremeskompetenter Gesprächspartner. ganz, ganz herzlichen Dank hierfür. Ich hoffe dass das Thema also mir hat Spaß gemacht. Mir macht es allgemein Spass, dass endlich jetzt der Podcast auch wieder weitergeht!

Man hat auch bei dir rausgehört, dass du schon einige Folgen gehört hast. Das hat mich auch nochmal extrem gefreut. ich möchte mich noch mal ganz herzlich bei dir bedanken. Schön, dass Du mitgemacht hast. Vielen Dank und unseren Hörerinnen und Hörern ja Herzlich willkommen! Sie sind wieder dabei und ich freue mich auf sie in vierzehn Tagen mit dem nächsten Podcast.

Bis dahin, auf Wiederhören. Ihr Alexander Meining. Wollen Sie mehr zu den angesprochenen Themen lesen? Besuchen Sie unsere Webseite www.endoscopy-campus.com Und folgen Sie uns auf LinkedIn Instagram Facebook und Twitter. Für Fragen und Anregungen zum Podcast. senden Sie uns eine E-Mail an. Podcast at endoscopy-campus.com.

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